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	<title>informationszeitalter &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/informationszeitalter/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "informationszeitalter"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 15:55:41 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Im FUNKFEUER: rebel:art und culture jamming]]></title>
<link>http://funkfeuer.wordpress.com/2008/05/12/im-funkfeuer-rebelart-und-culture-jamming-2/</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 15:11:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>jollyj</dc:creator>
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<description><![CDATA[An dieser Stelle sei heute auf eine wunderbares Projekt verwiesen, das immer wieder zu entzücken ve]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:justify;"><span style="color:#000000;">An dieser Stelle sei heute auf eine wunderbares Projekt verwiesen, das immer wieder zu entzücken vermag: <a href="http://www.rebelart.net/diary/">rebelart</a>.</span><span style="color:#000000;"> Es ist der Blog zu dem Künstler-Netzwerk REBEL:ART, das in mehreren e</span><span style="color:#000000;">uropäischen Ländern Happening-Kunst veranstaltet, sich aber hauptsächlich</span><span style="color:#000000;"> auf provokative Street-Art konzentriert. Jüngstes Werk etwa war der <a href="http://www.rebelart.net/diary/?p=539">"Egg Accident"</a></span><span style="color:#000000;"> in der niederländischen Stadt Leeuwarden des Künstlers Henk Hofstra</span><span style="color:#000000;"> Mehrere riesige, stilisierte Spiegeleier verzierten die Hauptstraße des</span><span style="color:#000000;"> Städtchen. Oder etwa <a href="http://www.rebelart.net/diary/?p=538">"ReSIGNation"</a></span><span style="color:#000000;"> in Berlin, währenddessen mehrer Straßenschilder umgestaltet oder neu</span><span style="color:#000000;"> angebracht wurden, etwa ein "Snob"-Schild im Stile eines Stop-Schildes</span><span style="color:#000000;"> auf dem Kurfürstendamm, Berlins größter und bekanntester Einkaufsmeile. Neben der Street-Art, ist aber vor allem das </span><span style="color:#000000;">werbungskritische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Culture_Jamming">"culture jamming"</a></span><span style="color:#000000;"> interessant.<br />
</span></div>
<p><span style="color:#000000;">Hier geht es den Künstlern darum, die Botschaften der Werbung zu persiflieren und</span><span style="color:#000000;"> umzudeuten, sprich die herkömmlichen Kanäle der Werbungsvermittlung zu</span><span style="color:#000000;"> blockieren, eben jene Kanäle auf der Straße,  denen wir uns</span><span style="color:#000000;"> nicht durch Adblocker und obligatorische Klogänge während der</span><span style="color:#000000;"> TV-Werbung entziehen können. <a title="_ftnref1" name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a></span></p>
<p><span style="color:#000000;">Ein schönes Beispiel, in dem Apples I-Pod-Werbung angegriffen wird, findet sich übrigens auf Youtube: </span></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ADJIRNUKofY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ADJIRNUKofY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
<span style="color:#000000;"><br />
</span>Weiterhin gibt Simon Mc Girr, ein englischer Desig-Student, eine gute <a href="http://mrmcgirr.wordpress.com/2008/04/14/culture-jamming/">Einführung</a> zum Thema in seinem Blog. Er konzentriert sich vor allem auf die Entstehungsgeschichte dieser Kunstform. Beispiele für alle möglichen Formen des culture jamming lassen sich <a href="http://pranks.com/">hier</a> finden - es ist eine illustre Liste all jener Projekte, die SPON als <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,386645,00.html">"eine der innovativsten Bewegungen des Informationszeitalters"</a> bezeichnet.</p>
<p>Und wo Werbung der Kunst immer ähnlicher wird, wie die aktuelle Ausstellung <a href="http://www.radicaladvertising.de/">"Radical Advertising" </a>in Düsseldorf zeigt, scheint es wirklich um so wichtiger Gegenpole zu finden, durch Guerilla-ähnliche Taktiken aufzudecken, wie Werbung heute funktioniert. Durchaus kritisch zu betrachten seien allerdings die Aktivitäten der culture jammer, allen voran der kanadischen Gruppe <a href="http://www.adbusters.org/home/">Adbusters</a>, wie der <a href="http://www.marketing-blog.biz/blog/archives/2253-Werbung-und-Kunst,-die-Unendliche.html">Marketing-Blog meint</a>, schließlich würde sie mit ihren Aktionen die Bekanntheit der Marken nur noch steigern und "genau die Menschen erreicht werden, die Werbung an sich nicht erreicht."</p>
<p>Das ist ein guter Einwand, allerdings übersieht der Autor, dass die Adbuster nicht davon ausgehen, dass es eine Gruppe gibt, die Werbung nicht erreicht, sondern, dass Werbung omnipräsent ist und jeden erreicht. In diesem Sinne sind ihre Aktionen durchaus sinnvoll - ob sie allerdings konsequent sind, ist eine andere  Frage. Im Grunde lassen sich diese Künstler auf einen Kampf ein, der nach den Spielregeln der Werbeindustrie geführt wird, auf den etablierten Kampf um Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum - anstatt selbst neue Regeln zu definieren und neue Kanäle zu finden. Das ist ein Dilemma, das nicht so einfach zu lösen ist. Es stellt sich die alte Frage, ob man ein System verändern kann, wenn man selbst Teil dessen ist. Man kann es nur hoffen., Schließlich fehlen die Alternativen. Denn jeder Kanal, den werbungskritische Künstler nutzen könnten (man denke an zum Beispiel eher unabhängige, alternative Medien wie Blogs, Youtube-Videos, etc) , würde in kurzer Zeit von der Werbeindustrie auch genutzt werden - siehe virales Marketing und der Fall des Horst-Schlämmer-Blogs, der eigentlich <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/224/103121/">eine verkappte VW-Werbekampagne war</a>.</p>
<p><a title="_ftn1" name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> <span style="font-family:arial;">Der Begriff des Culture Jamming soll übrigens eine Analogie auf das radio-jamming sein, das Blockieren bestimmter Funk-Frequenzen - so steht es in dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_jamming">englischen Wikipedia-Artikel </a>dazu, der allerdings als “disputed” gekennzeichnet ist. Noch ist der Begriff nicht klar definiert, zu viele verschieden Richtungen lassen sich als “culture jamming” definieren.</span></p>
<p><span style="color:#000000;"><a href="#_ftn1"><br />
</a></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["Ihr seid aber hart drauf"]]></title>
<link>http://kaikucker.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 07:38:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaikucker</dc:creator>
<guid>http://kaikucker.wordpress.com/?p=4</guid>
<description><![CDATA[sagte C., als wir uns den Artikel über den Bibliothekar 2.0 als Guru des Informationszeitalters an ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>sagte C., als wir uns den Artikel über den Bibliothekar 2.0 als Guru des Informationszeitalters an die Wand gehängt hatten.</p>
<p>KD</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Gesellschaft zu Identität]]></title>
<link>http://stromnest.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 19:21:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>louiekerzers</dc:creator>
<guid>http://stromnest.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[Die Frage nach Gesellschaft hat sich verlagert. Während ich zuvor in der Zuordnung zu einer Gesells]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage nach Gesellschaft hat sich verlagert. Während ich zuvor in der Zuordnung zu einer Gesellschaft gedacht habe, scheint mir nun nach Manuel Castells "Die Macht der Identität"<sup><a href="http://www.citeulike.org/user/louiekerzers/article/2580377">4</a></sup> die Zuordnung zu Identitäten wichtiger. Ein Punkt, den ich mir so noch nie wirklich überlegt habe. Auch wenn der Unterschied beinahe nur im Wort 'Identität' und 'Gesellschaft' an sich liegt und der Ebene der Betrachtung, so ist für mich der Begriff der Gesellschaft stärker mit nationalen, religiösen oder wirtschaftlichen Grenzen verbunden.</p>
<blockquote><p>"In der Netzwerkgesellschaft ist für die meisten sozial Handelnden der zentrale Bezugspunkt von Sinn eine primäre Identität - also eine Identität, die den anderen den Rahmen vorgibt -, die über Zeit und Raum hinweg selbsterhaltend ist."</p>
<p align="right">(Castells 2003: 9)</p>
</blockquote>
<p>Castells unterscheidet von drei Identitäten. Der legitimierenden Identität, der Widerstandsidentität und der Projektidentität. Die <i>legitimierende Identität</i> orientiert sich an einer herrschenden Institution (z.B. dem Staat). Die <i>Widerstandsidentität</i> entsteht durch Benachteiligung ausgehend von der herrschenden Institution. Und die <i>Projektidentität</i> entsteht, "wenn sozial Handelnde auf der Grundlage irgendwelcher ihnen verfügbarer kultureller Materialien eine neue Identität aufbauen [...]" (Castells 2003: 10).</p>
<p>Eine in der Tat spannende Lektüre war Castells zweiter Band über das Informationszeitalter. Die Konstruktion von Identität zieht sich dann weiter durch den ganzen Band als grundlegende Kraft der Bildung von Gesellschaften, welche keineswegs an einen physischen Ort gebunden sein müssen.</p>
<p>Ein weiteres Schwergewicht legt Castells - neben der Vertiefung in fundamentalistische Ströme - auf den bröckelnden Patriarchalismus. Ein Fokus auf 'die kleinste Zelle des Staates' - die Familie -, dessen Bezug auf die Informationsgesellschaft durch die flexible Arbeit der Frau gewährleistet ist. Diese flexible Arbeit der Frau wird in der Informationsgesellschaft verstärkt nachgefragt und verbessert die wirtschaftliche Macht der Frau innerhalb der Familie - und somit auch ihre Verhandlungsmacht. Für eine volle Ausführung über die Kapitel in "Die Macht der Identität" ist in diesem Blog eindeutig zu wenig Platz. Ich denke einzig die Empfehlung sich diese Kapitel einmal anzuschauen kann ich hier abgeben.</p>
<p>Einer geeigneten Metapher für die Weltgesellschaft im Informationszeitalter bin ich seit dem letzten Beitrag nicht näher gekommen, aber immerhin einem geordneteren Bild über die Welt als solches.</p>
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