<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>in-gedanken-leben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/in-gedanken-leben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "in-gedanken-leben"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 11:59:41 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Abenteuer]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 18:14:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=50</guid>
<description><![CDATA[Ein Zimmer teilen mit jemanden, den sie nicht kennt und nach kurzer Überlegung nicht mag. Mit jeman]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zimmer teilen mit jemanden, den sie nicht kennt und nach kurzer Überlegung nicht mag. Mit jemandem zur Mensa gehen, der von Plänen erzählt, die ihn nach Schweden führen. Gekocht wird mit einem Herrn, der danach mit ihr in die Stadt geht und ihr sein Kissen anbietet. Jemand anders hilft ihr mit dem wlan und schüttet ihr Tee auf. Sie wird am Bahnhof abgeholt von einer flüchtigen Bekanntschaft, die ihr die Uni zeigt an der sie sich dann einschreibt. Sie besichtigt Wohnungen im Akkord, lernt Leute kennen, tauscht Nummern aus. Fährt mit irgendjemand nach Berlin und mit irgendjemand anders wieder zurück. Mit Goth und Regierungsbeamtem. Sie wartet ewig auf das schwule Paar, das das Badezimmer blockiert.</p>
<p>Sie hat Heimweh und freut sich unheimlich auf die neue Zeit in dieser Stadt. Sie lebt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ich hat einen sachlichen Artikel]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=48</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 14:31:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=48</guid>
<description><![CDATA[Ihr &#8216;wahres&#8217; Ich zeigte sich nicht in Schmerz, Zorn oder Angst. Es zeigt sich in Neuem. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr 'wahres' Ich zeigte sich nicht in Schmerz, Zorn oder Angst. Es zeigt sich in Neuem. Es zeigt sich darin, wie sie aufnimmt, wie sie erlebt, wie sie reagiert.</p>
<p><em>"Du wirst dich schnell emanzipieren" </em>Sie lebt jeden Tag ein neues Leben, ein noch eigeneres Leben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schriftliches Gift entstellen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 14:38:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[Wie zum Angriff bereit sitzt sie in der Hocke, den Oberkörper weit unten, jeden Muskel angespannt, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wie zum Angriff bereit sitzt sie in der Hocke, den Oberkörper weit unten, jeden Muskel angespannt, beinahe schon auf dem Sprung, haut sie in die Tasten. Ohne System, eine Schnelligkeit, die Fehler erlaubt. Fehler in ihren Schriften sind Fehler in ihr selbst. Sie macht sie, erkennt sie und behebt sie meist. Es gibt auch Fehler, die ein Teil werden. Wie die Narben auf ihrem Arm. Etwas, das sie nicht revidieren kann, das sie nicht mehr ändern möchte. Es <span style="text-decoration:underline;">ist</span> sie selbst.</p>
<p class="MsoNormal">Sie hat ihre Sprache wiedergefunden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wertgefühl]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 21:48:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Es manifestieren sich Bilder in den Köpfen der Menschen, die nur darauf warten ein Ventil zu finden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es manifestieren sich Bilder in den Köpfen der Menschen, die nur darauf warten ein Ventil zu finden, durch das sie der Welt etwas Wundervolles schenken und neuen Gedanken ein eben solches Ventil verleihen.</p>
<p>In ihrem Kopf verwischen sich diese Bilder selbst und das Ventil kann sich nicht entscheiden an welchem Punkt in dem großen Höhlenlabyrinth es sich festsetzen soll um den Gedanken die Freiheit zu schenken. Eben weil das Ventil, wenn es sich endlich entschieden hat an einer Stelle zu verweilen, so schnell einen anderen Gedanken findet, der es wert ist in die Welt geleitet zu werden.</p>
<p>Das ist die Definition von <strong>wertvoll</strong>. Das erhält sie sich - koste es, was es wolle. Denn darauf ist sie stolz.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn jede Begegnung wichtig wird]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=43</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 16:13:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=43</guid>
<description><![CDATA[&#8216;einen Menschen kennenlernen&#8217; die Zweite
Er neigt sich zu ihr und sagt ihr ins Ohr, wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration:underline;">'einen Menschen kennenlernen' die Zweite</span></p>
<p class="MsoNormal">Er neigt sich zu ihr und sagt ihr ins Ohr, wie schön sie ist. Ihm fällt eine kleine Veränderung auf oder etwas, das er neu an ihr entdeckt. Es fühlt sich nicht wie ein Zufall an, wenn sie sich berühren. Sie sind sich gerne nah.</p>
<p class="MsoNormal">Er weiß, wie er ihr ein Kompliment machen kann, nutzt die typisch weiblichen Seiten und sie geht darauf ein ohne sich naiv fühlen zu müssen. Sie wissen beide, was ernst ist und was nicht. Sie sagt ihm, er sei ein Mann, den sie vielleicht sogar heiraten würde und er sagt ihr, das würde er vielleicht tun.<span> </span>Sie lachen gemeinsam. Sie sagt, dass sie ihn nicht mehr los wird und er antwortet, das sei wahrscheinlich. Ein kurzer Blickwechsel.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Menschen sprechen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 23:06:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=42</guid>
<description><![CDATA[und wenn sie das frei tun, zeigen sie ihr nacktes Leben. Jener tiefste Wunsch wird als klarster Geda]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>und wenn sie das frei tun, zeigen sie ihr nacktes Leben. Jener tiefste Wunsch wird als klarster Gedanke der Welt formuliert - unwiderlegbar.</p>
<p>Die junge Frau hört Tschaikowsky und liest für sich ein Zitat.</p>
<p><em>Sag etwas, das sich von selbst versteht, zum ersten Mal, und du bist unsterblich.</em></p>
<p>Sie flüsterte <span style="text-decoration:underline;">Liebe</span>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Drang nach Neuem - aufs Neue.]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 18:19:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=41</guid>
<description><![CDATA[Sie ordnet ihr Leben ohne das Ziel &#8220;Ordnung&#8221; erreichen zu wollen.
Momentan vermisst sie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie ordnet ihr Leben ohne das Ziel "Ordnung" erreichen zu wollen.</p>
<p>Momentan vermisst sie die große Runde, in der sie von Zeit zu Zeit wechseln konnte - damit sie niemandes überdrüssig wird. Außerdem weiß sie um das große Heimweh in einigen Wochen, auch wenn sie derzeit unheimliches Fernweh antreibt. Sie will weg, muss weg - kein Urlaub. Sie braucht die neue Heimat.</p>
<p>Und sie weiß um die Freundschaften, die sie ruhen lassen, ihre Schulter drücken, wenn sie einen Tag vergehen lässt und vermisst und weint und <span style="text-decoration:underline;">voller Ruhelosigkeit</span> einem Traum nachhängt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Drei Tage Denken &amp; Fühlen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Sat, 21 Jun 2008 21:17:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=40</guid>
<description><![CDATA[19.06.08 Bis zum zerreißen gespannt.
Der Gedanke es einfach mal reißen zu lassen kommt ihr lächer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>19.06.08 <span style="text-decoration:underline;">Bis zum zerreißen gespannt.</span></p>
<p class="MsoNormal">Der Gedanke es einfach mal reißen zu lassen kommt ihr lächerlich vor – wenigstens das ist angenehm an der Situation. Sie hat sehr positive Spontaneität erlebt heute, abartig genervte Leute um sich selbst als den ruhenden Pol. Ausnahmsweise. Die eigenen wichtigen Minuten sind kaum noch in der Lage dazu den Stress auf andere zu verteilen.</p>
<p class="MsoNormal">Nur mit zwei Menschen hat sie heute dieses zerreißende Gefühl geteilt. Sie reagierten unterschiedlich.<span> </span>Eine Reaktion tat ihr weh – doch sie wird sich die wundervolle Aufregung, die hinter der zerreißenden Spannung darauf wartet herauszuspringen nicht trüben lassen. Es wäre das Gleiche. Sie ist, was sie will – anders.</p>
<p class="MsoNormal">21.06.08 <span style="text-decoration:underline;">Grönemeyer spricht es aus.</span></p>
<p class="MsoNormal">Da sprachen zwei Menschen über Möglichkeiten und einer entschuldigte sich kurz.</p>
<p class="MsoNormal">Da gab es ein großes ‚Danke‘, eine feste Umarmung vor den eigenen Augen und der gleiche Mensch hält sich die Hand vor den Mund.</p>
<p class="MsoNormal">Da gab es einen kurzen Abschied – nicht für lange. Ein kleines ‚Bitte‘ reicht nicht aus um etwas zu verschieben, was sein muss. Der gleiche Mensch greift in zwei Hände, drückt sein Gesicht an einen Hals, spürt Arme auf dem Rücken.</p>
<p class="MsoNormal">Hemmungsloses Gefühl an einem Abend wie diesem. Sie musste viel lachen und heulen wie ein Schlosshund.</p>
<p class="MsoNormal"><em>Ich möchte traurig sein.</em></p>
<p class="MsoNormal">„Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht“.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zeitverschiebung]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=39</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 22:04:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=39</guid>
<description><![CDATA[Sie war an ihrer bald schon ehemaligen Schule – die Schule, die ihr in der nächsten Woche noch ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie war an ihrer bald schon ehemaligen Schule – die Schule, die ihr in der nächsten Woche noch ein paar Mal begegnen wird, zum Abschied. Sie war dort, weil sie eine Ruhestätte für jemand anderen suchte. Einen Platz, an dem man nachts nicht gestört wird, der nicht fremd ist, der geschützt ist und der weniger negative Atmosphäre besitzt als der Ort, von dem man kommt.</p>
<p class="MsoNormal">Nachts an die eigene Schule gehen hieß immer Haltlosigkeit; Heimatsuche. Sie hat mittlerweile Halt in sich selbst, in ihren Freunden und manchmal sogar in ihrer Familie. Da ist ein Rest Misstrauen geblieben – in allem. Also verlässt sie sich auf nichts, auf niemanden; zumindest nie ganz. Immer offener geworden durch Schmerz, mit dem Wissen, enttäuscht werden zu können.</p>
<p class="MsoNormal">Rollentausch: Diesmal <span style="text-decoration:underline;">gab</span> sie den Trost.</p>
<p class="MsoNormal">Sie wird dieser Schule nur noch ein letztes Mal als Schülerin begegnen. Sie wird den Abschied hinnehmen, ihn feiern und sich jedes Traumas, jedes glücklichen Moments erinnern. Diese Vergangenheit wird ganz kurz zur Gegenwart, das Jetzt lacht sie außen stehend aufmunternd an während die Zukunft sie in die Arme nimmt und sich mit ihr dreht bis ihr schwindelig wird.</p>
<p class="MsoNormal">Ihre Zeit rennt mit ihrem Leben davon und lacht sie schelmisch aus, wenn sie aus lauter Hast sie einzuholen einfach an ihnen vorbei läuft.</p>
<p class="MsoNormal">Irgendwann wird sie wieder eins sein. Bis dahin ist sie abertausend Punkte, die in ihrem eigenen Bauch kribbeln.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die sogenannte Reifeprüfung]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=38</link>
<pubDate>Sat, 07 Jun 2008 16:41:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=38</guid>
<description><![CDATA[Im Anblick der öffentlichen Erwartung - die sie wieder einmal enttäuscht - und der anhaltenden Tra]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Anblick der öffentlichen Erwartung - die sie wieder einmal enttäuscht - und der anhaltenden Tradition inmitten einer Veränderung muss sie es sagen:</p>
<p>Es ist das Abitur. Der Schulabschluss, denn ein junger Mensch braucht um eine Universität zu besuchen, oft sogar, um eine Ausbildung zu beginnen. Es ist ein Erfolg nach dreizehn Jahren Schule - die sich in dieser Zeit von Grund auf verändert hat.</p>
<p>Es ist keine Reifeprüfung. In dieser Prüfung wird man auf das Leben vorbereitet. Ein Leben, in dem man den Leuten nicht ins Gesicht lügen muss, Ihnen nirgendwo reinkriechen muss nur um eine unvoreingenommene Höflichkeit zu erhalten, die jedem Menschen zusteht.  Ein Leben, das man leben will, auf das man Stolz ist, für das man arbeiten kann.</p>
<p>Sie hat für das Abitur nie ignorieren müssen, was sie in ihrer Reifeprüfung erarbeitet hat.</p>
<p>Darauf ist sie stolz und das, genau wie eine schöne Zeit und einen Abschied wird sie feiern.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angriffslustiger Roboter]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 16:35:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[Sie verfasste Anekdoten - aus ihrer Sicht. Sie verschickt sie, teilt sich mit, zum Abschied einmal s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie verfasste Anekdoten - aus ihrer Sicht. Sie verschickt sie, teilt sich mit, zum Abschied einmal sagen, wie sie es erlebt hat. Sie erwartet: Nichts. Oder die andere Seite in Erfahrung zu bringen. Oder eine kleine Reaktion. Aber sie hofft: Nichts. Denn sie kennt die Person nicht.</p>
<p>Es wird reagiert. Nicht, wie sie erwartet hat. Der Roboter scheint auf eine Konfrontation aus zu sein, die er sich nicht ganz zutraut. Distanz oder die eigene Verteidigung? Dabei ist nichts davon notwendig.</p>
<p>Sie teilte ihre Gedanken mit. Wertungsfrei. Wurde bestätigt. Die Chemie stimmt nicht. Es war trotzdem manchmal eine schöne Zeit. Sie wird das nicht vergessen - sie hat ihre Anekdoten.</p>
<p>Machs gut, Roboter.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwebliebe]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 20:52:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=36</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Bist du gläubig?&#8221; &#8220;Ich brauche niemanden, den ich anbeten kann.&#8221;
Sie glaub]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>"Bist du gläubig?" "Ich brauche niemanden, den ich anbeten kann."</em></p>
<p>Sie glaubt und hofft. Sie hat frei in die Welt hinaus gebetet. Irgendjemand hat es bestimmt gehört und eine Kerze für sie angemacht. Das sollte reichen. Ein wenig Glück, gesendet von der Welt höchstselbst. Mehr braucht sie nicht. Die Gedanken ihrer Freunde schweifen ab und zu zu ihrem wirren Leben. Mehr braucht sie nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Spannung]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 15:45:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=35</guid>
<description><![CDATA[Sie könnte sich für Heimweh entscheiden, für die absolute Eigenständigkeit, für die-Welt-sehen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie könnte sich für Heimweh entscheiden, für die absolute Eigenständigkeit, für die-Welt-sehen. War das nicht ihr Motto? <strong>Ab in die Welt!</strong> Für sie ist es genau das, was zählt, gerade weil sie manchmal Angst davor. Sie fliegt davon und lässt kein Seil auf dem Boden, an dem sie jemand zurückholen könnte. Es beruht auf Freiwilligkeit, auf Realität, auf Geborgenheit und auf Freundschaft.</p>
<p>Sie erinnert sich an den Traum, der geplatzt ist, den sie betrauert hat, den sie noch ein wenig vermisst - der ausgeträumt ist. Sie ging sehr schnell weiter und hat sich neu verliebt.</p>
<p>Sie träumt. Hat sie sich entschieden diesen Schritt zu gehen? <em>Es ist spannend.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Luft]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 23:11:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=34</guid>
<description><![CDATA[Es ist weit mehr als ein &#8220;Anfreunden&#8221;, was sie gerade mit diesen ganzen neuen Gedanken t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist weit mehr als ein "Anfreunden", was sie gerade mit diesen ganzen neuen Gedanken tut. Sie schnuppert sich in die Zukunft hinein, in die Risiken, die Ängste, die vielen offenen Türen, von denen sie die am meisten anlocken, in denen ein Stein liegt. Ein großer grauer Wackerstein, den sie mit Heimat verbindet, den sie irgendwoher kennt. Lag sein Bruder oder entfernter Cousin (sie sehen sich wirklich alle sehr ähnlich in dieser Familie) nicht auch in der letzten Tür, die sie durchschritten hat? Sie geht nun auf jede Tür einzeln zu, mit einem Lächeln auf den Lippen und voller Hoffnung, ganz ruhig, damit sie früh genug sieht, wenn die Tür sich bei ihrer Annäherung zu schließen beginnt - dann ist sie nicht allzu enttäuscht. Sie geht auf jede zu, beginnend bei der, die ihr am nächsten steht. Doch diese Reihenfolge hält nicht lange. Willkür entscheidet über den nächsten Schritt.</p>
<p><em>Bei Hitze und Sauerstoffmangel im Arbeitszimmer einer Besessenen wissen die Gedanken zu flüchten und fliegen in die freie Luft hinaus.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ein Weg]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=33</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 16:08:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=33</guid>
<description><![CDATA[Sie plante. Sie hat immer geplant. Es ist selten so gekommen, wie es geplant war. Sie würde nie sag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sie plante. Sie hat immer geplant. Es ist selten so gekommen, wie es geplant war. Sie würde <span style="text-decoration:underline;">nie</span> sagen, doch sie traut ihrem Gedächtnis nicht alles zu. Diesmal hat sie auch geplant. Viel zu lange in eine Richtung geplant. Der Plan schlug fehl, für einen Augenblick war sie davon erschlagen.</p>
<p>Tausend Wege, tausend Möglichkeiten; sie denkt kurz nach, führt ein paar Gespräche und hätte beinahe nicht mitbekommen, dass sie bereits weiter geht. Jeder Richtungswechsel, jeder Kompromiss, jede Neuigkeit zeigt ihr auf, dass sie bereits das Leben führt, das sie wollte.</p>
<p>Es gibt keine letzte Chance. Es gibt nur immer wieder eine neue.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Erwartungs -voll oder -leer?]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 23:20:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=32</guid>
<description><![CDATA[Eine neue Spannung. Sie hat eine Kraft abgelegt: mit dem Kopf durch die Wand. Die neue Kraft besteht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine <span style="text-decoration:underline;">neue Spannung</span>. Sie hat eine Kraft abgelegt: <em>mit dem Kopf durch die Wand. </em>Die neue Kraft besteht wohl darin <strong>Stück für Stück </strong>ihre Identität zu verfestigen, einen Weg, den sie bereits gefunden hat, zu gehen, freundlich einen Rat suchend bei Menschen, die sie erst noch kennenlernen muss.</p>
<p>"Du wirst dich schnell emanzipieren" sagte jemand, dem sie glaubt.</p>
<p>Sie weiß, dass sie diese Fähigkeit hat. Die Spannung bleibt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bald Zeit zu gehen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=31</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 19:16:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=31</guid>
<description><![CDATA[Das wann genau ist nie richtig geklärt. Wozu auch? Wichtiger ist die Vorbereitung, die Gedanken dar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>wann genau </em>ist nie richtig geklärt. Wozu auch? Wichtiger ist die Vorbereitung, die Gedanken daran, der <span style="text-decoration:underline;">Drang in die Welt</span>.</p>
<p>Nun gibt es nur noch wenige Menschen, die sie unterstützen können. Nun müssen ihre Eltern ihr dabei helfen, sich einen weiteren großen Schritt von ihnen zu entfernen. Ein hartes Los. Doch sie weiß, dass die Menschen, die sie in diese Welt geholt haben, sie auch frei geben werden.</p>
<p><strong>Frei zu leben.</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rat eines Abhängigen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=30</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 16:41:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=30</guid>
<description><![CDATA[Mit anderen Worten: Rede, bis dir nichts mehr einfällt. Sei möglichst umfassend, dann musst du wen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="text-decoration:underline;">Mit anderen Worten:</span> Rede, bis dir nichts mehr einfällt. Sei möglichst umfassend, dann musst du weniger Details kennen und sorg auf jeden Fall dafür, dass dich niemand davon abbringt auch noch das letzte bisschen Müll zu erzählen, von dem du ganz genau weißt, du hast keinen Schimmer.</p>
<p class="MsoNormal">Sollte diese Bildungsinstitution namens <em>Schule </em>wirklich so funktionieren, ist sie noch tiefer enttäuscht von ihr als bisher. Es wird gelehrt, sich durchzuschummeln, denn die Lehrer, über die so gerne hergezogen wird, wissen weit besser, was wichtig ist als die dafür zuständige Landesregierung.</p>
<p class="MsoNormal">Als sie ihre Ausbildung begann, tat sie das in einem System, das ihr Widerstand ermöglichte, sie darin förderte und manchmal auf die Nase fallen ließ. Heute wird ihr vor einer Prüfung exakt gesagt, was sie zu tun und zu lassen hat, damit sie auch ja nicht in die Wiederholungsstatistik rutscht. Leider hält sich doch recht selten jemand anders genau an eben diese Vorgaben und die Statistik bleibt die selbe.</p>
<p class="MsoNormal">Gibt es denn keine Möglichkeit, die Lehrer, die definitiv nicht die Verachtung der Gesellschaft verdient haben, gemeinsam mit den Schülern in ihrem Kampf gegen die Inkompetenz der Orbigkeit zu unterstützen?!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[die kleine Geste]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=29</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 00:03:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=29</guid>
<description><![CDATA[Leute, die sie kennt, führen einen blog, auf dem sie immer mal wieder nachschaut, ob es außer den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Leute, die sie kennt, führen einen blog, auf dem sie immer mal wieder nachschaut, ob es außer den 10,5 Geboten der Teekannenreligion etwas Neues gibt. Da wurde doch tatsächlich der Tag, an dem sie ihre letzte Prüfung hat zum Feiertag erklärt und nach ihr benannt.</p>
<p>Sie interpretiert gerne und interpretiert gerne zu viel. Aber das ist egal, denn die Freude bleibt. Da hat doch wirklich jemand an sie gedacht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bestätigung]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=28</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 00:02:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=28</guid>
<description><![CDATA[Genau das meinte sie. Nachdem man gearbeitet hat, feiert es sich gut, entspannt es sich gut.
Eine Fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="text-decoration:underline;">Genau das meinte sie.</span> Nachdem man gearbeitet hat, feiert es sich gut, entspannt es sich gut.</p>
<p>Eine Freundin feiert ihren Geburtstag. Verschiedene Leute, einige hat sie nie gesehen - doch ihr offenes Lächeln wird erwidert. Sie spricht mit alten Freunden, die sie lange nicht gesehen hat, sie spricht mit Leuten, die sie bald für eine lange Zeit nicht mehr sehen wird. Eine Zeit im Aufbruch mitten in der "normalen" Zeit anderer. Als "normale" Zeit hat sie erkannt ist genau diese Zeit gemeint. Man spricht über Pläne, über Gegenwart und Zukunft, wie sich das vereinbaren lässt und über Möglichkeiten.</p>
<p>Die Musik ist laut, die Themen wechseln, die Leute sind entspannt, sie trinkt ein Bier, raucht eine Zigarette und lächelt in die Runde.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Genau das meinte sie.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[einen Menschen kennenlernen]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 14:47:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=27</guid>
<description><![CDATA[Ein neuer Mann in ihrem Leben. Sie fragt sich oft, warum es meistens Männer sind, die ihr Interesse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neuer Mann in ihrem Leben. Sie fragt sich oft, warum es meistens Männer sind, die ihr Interesse wecken und in ihr Interessantes finden. Er ist gern laut, er fällt auf, er ist offen und sprach sie schnell an. Sie mag sein Lächeln und wie er sie mit einem Leuchten in den Augen ansieht, wie er seinen Blick auf sie ausdrückt und ihr damit ein Kompliment macht. Sie mag, dass er ein Leben führt, wie sie auch, ein eigenes; dass sie sich begegnen, sich austauschen und wieder verlassen. Sie mag es ihn oft zu sehen und daraus keine Routine werden zu lassen. Beide sind sie unheimlich erstaunt, wie sehr sie sich manchmal nahe kamen. Sie hat keine Scheu und er lässt ihre Hand nicht los.</p>
<p><em>Er erinnert sie an jemanden, mit dem sie auch nie Routine erlebte. Jemanden, den sie kaum noch sieht, den sie vermisst. Trotzdem ist es etwas ganz anderes, denn sie hat den einen als Mädchen, den anderen als Frau kennengelernt.<br />
</em></p>
<p><em></em>Sie stellt fest, dass sie Objekt der Erkundung ist - weit mehr als sie selbst erkundet. Das liegt an der Ruhe, die sie mit jedem Tag mehr inne hat. Sie kann warten bis ihr Gegenüber in etwas aufgeht und von sich selbst erzählt. Sie muss nicht fragen. Diese Freundschaft erinnert sie an eine andere, daher weiß sie, dass sie diese Ruhe schon länger hat. Ruhelosigkeit in sich selbst; doch alle anderen hat sie nur selten bedrängt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Unter der Haut]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=26</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 20:14:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=26</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Wie haben sie dich dazu gebracht zu bleiben?&#8221; &#8220;Sie haben mir einen Schokoriegel g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>"Wie haben sie dich dazu gebracht zu bleiben?" "Sie haben mir einen Schokoriegel geschenkt und mich das Licht genannt." "So macht man das."</em></p>
<p>Ein verdammt guter Film. <strong>Dangerous minds. </strong>Vielleicht in eine Reihe zu stellen mit <span style="text-decoration:underline;">Forrester</span>, <span style="text-decoration:underline;">der Club der toten Dichter</span>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[China hat ein neues Thema]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=25</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 18:15:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=25</guid>
<description><![CDATA[Normalerweise schaltet sie die Tagesschau erst beim Sport ab. Diesmal wurde es ihr zuviel. Eine Repo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise schaltet sie die Tagesschau erst beim Sport ab. Diesmal wurde es ihr zuviel. Eine Reporterin steht vor notdürftigen Planen, unter denen verdreckte Menschen zu sehen sind; es regnet in Strömen; in ihrer Stimme liegt Verzweiflung. Die Reporterin macht sensationelle Pausen zwischen den eindrucksvollen Sätzen <em>Es fehlt dies; es fehlt das; die chinesischen Soldaten versuchen verzweifelt das Nötigste in die beinahe unerreichbaren Gebiete zu bringen. </em>Das sind die selben Soldaten, das ist die selbe Regierung, die für die sogenannten <span style="text-decoration:underline;">Unruhen</span> in Tibet verantwortlich waren/sind. Ein Erdbeben, bei dem Menschen gestorben sind. Grauenvoll.</p>
<p>Doch für sie ist es viel schlimmer, dass die Greueltaten, die von Menschen begangen wurden - nicht von der Natur - beim nächstbesten Thema übergangen werden.</p>
<p><strong>Soviel zur öffentlichen Meinung</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Retter in der Not]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=24</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 22:32:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=24</guid>
<description><![CDATA[Wie immer war sie auf der Suche. Arachnophobie. Sie findet ihren Helfer in jemandem, der sie abzulen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer war sie auf der Suche. <span style="text-decoration:underline;"></span><em>Arachnophobie.</em> Sie findet ihren Helfer in jemandem, der sie abzulenken weiß; wahrscheinlich ohne dass es ihm bewusst ist. Er nimmt sie in den Arm, wartet während sie ihre Paralyse abbaut, lässt Taten sprechen und redet und <strong>bleibt </strong>bis sie beruhigt ist, bis sie beinahe vergessen hat.</p>
<p>Es war banal. Es tat ihr unglaublich gut. <em>Manchmal sucht man sich eine Angst, auf die man fixieren kann. </em>Da war Leben in ihr. Da war Ehrlichkeit in ihr. Da war jemand, der sie nicht ausgelacht hat. Sie weiß, was diese Art der Freundschaft bedeutet. Sie sagt <span style="text-decoration:underline;">Danke.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sehnsucht nach Einfachheit]]></title>
<link>http://nonutensil.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 22:33:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>nonutensil</dc:creator>
<guid>http://nonutensil.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[Die Tür zum Balkon steht auf - es ist wieder unglaublich warm geworden und sie versucht ihre Gedank]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tür zum Balkon steht auf - es ist wieder unglaublich warm geworden und sie versucht ihre Gedanken abzukühlen. Sie hört die Nachbarn lachen, der Feierabend weht herüber. Menschen, die sich nach getaner Arbeit mit Freunden entspannen. Immer wieder in den Sommern fällt ihr genau das auf: Ähnliches gibt es bei ihr nur vereinzelt. Ihre Freunde sind versprengt in verschiedene Runden, aus denen sie sich teils gelöst hat, in die sie teils nicht vollständig integriert sein möchte.</p>
<p>Sie weiß, bevor sie etwas wie eine Ruhe im Alltag hat, muss sie einen Alltag haben. Eine Weisheit, mit der sie einem großen Teil ihrer Familie voraus ist. Entspannung dadurch erfahren, dass sie eine Regel hat, die sich bricht - klingt nicht nach ihr. Sie ist unbeständig. Doch manchmal - wenn das Lachen herüberweht, wünscht sie sich nichts sehnlicher. Sie erinnert sich an ruhige Abende, die sie in angenehmer Gesellschaft verbracht hat; mit einem Bier in der Hand, in leichter Platznot, die Füße im Schoß eines Freundes ruhend, lachend; ohne sich Gedanken zu machen wie 'albern' es ist - denn das war es nicht.</p>
<p>Sie sucht so oft nach Menschen, die Ihresgleichen annehmen. Einige hat sie gefunden, doch für einen Alltag reicht es noch nicht. Sie fühlt sich so oft fern von allen.</p>
<p>Die Tatsache, dass sie auf ihrer letzten Reise und in den wenigen Wochen drumherum so viel ruhiger geworden ist, so viel sicherer in dem, was sie tut, sicherer in ihrer Unbeständigkeit - erwachsener? Sie erwischt sich dabei, wie sie lächelt, als wäre sie ein kleines Mädchen, dass ein rosa Pony geschenkt bekommen hat, weil sie die 2CV ihres Vaters fährt. Kinderträume machen sie nicht weniger alt.</p>
<p>Es ist die Sicherheit, die sie ernst werden lässt, ehrlich sein lässt. Keine undurchdachten Handlungen nur weil sie nicht weiß was sie denkt.</p>
<p><em>Es ist erstaunlich, wie Sie sich selbst reflektieren können. </em>Sie ist mittlerweile sogar immer öfter in der Lage, ihre Gedanken auszudrücken ohne eine Lösung zu verlangen, zu erzwingen. Sie denkt nach und ändert ihre Meinung.</p>
<p>Es ist erstaunlich. Dieses trotzige kleine Gör geht Wege, auf denen ihr niemand folgen kann. Sie wäre nur noch etwas glücklicher, wenn sie mehr von der Sorte Mensch finden würde, deren Wege nah vorbei führen und den Ihren manchmal kreuzen.</p>
<p>Sie lässt die Nachtluft herein um ihre Gedanken abzukühlen während das Lachen von fremden Menschen herüberweht. Sie geht hinaus und badet kurz in der Stimmung. Sie schließt die Tür hinter sich, öffnet das Fenster zu der ausgestorbenen Straße hin und schreibt eine to-do-liste für die Dinge, die sich nicht mehr in der Nacht erledigen kann. In ihr Leben passt gerade ein wenig Alltag.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
