<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>hund-mit-tollwut &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/hund-mit-tollwut/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "hund-mit-tollwut"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:04:43 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Fulminante Enthüllung: Nudelsalat auf dem Autodach. Eine wahre Geschichte.]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/15/fulminante-enthullung-nudelsalat-auf-dem-autodach-eine-wahre-geschichte/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 11:36:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/15/fulminante-enthullung-nudelsalat-auf-dem-autodach-eine-wahre-geschichte/</guid>
<description><![CDATA[Wer bisher gedacht hat, dass „Nudelsalat auf dem Autodach“ eine weitere von Frau Nuehms skurrile]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer bisher gedacht hat, dass „Nudelsalat auf dem Autodach“ eine weitere von Frau Nuehms skurrilen und bahnbrechenden Mentalentgleisungen ist und von A bis Z erstunken und erlogen, der wird hier eines Besseren belehrt, denn diese Titelstory, schauen Sie nach oben in den Blogtitel, ist hundertprozentig wahr, wenn nicht sogar tausend. Aber so was von. Und zwar ging das so:</p>
<p>Manchmal bekommt Frau Nuehm Besuch von einem kleinen Kind. Nein, es kommt sehr gerne, bevor Sie jetzt fragen „Muss das denn sein? Hat Frau Nuehm da nicht einen mehr als schädlichen Einfluss auf das kleine Kind?“. Nein. Das ist nicht der Fall, behaupte ich mal und Gegenaussagen sind schwer zu bekommen, denn das kleine Kind kann zum Glück noch nicht so richtig sprechen. Es möchte aus Datenschutzgründen lieber anonym bleiben, mir soll’s Recht sein.<br />
Das Kind ist zwei Jahre alt und ein niedlicher, kleiner Haustyrann, wodurch es Frau Nuehms Herz im Sturm erobert hat, denn da liegt sie mit dem Kind auf einer Wellenlänge. Außerdem ist es so anarchisch wie sie selbst, wenn sie das auch immer nur für Sekundenbruchteile zugelassen hat, die dann aber Frau Nuehms Leben dermaßen, grundlegend und schon häufiger geschrottet haben, als sie ihr Auto, was kaum vorstellbar ist. Aber es ist so.<br />
Innerhalb weniger Minuten verwandelt das kleine, niedliche Kind das Wohnzimmer in ein nachapokalyptisches Trümmerfeld. Es verbündet sich mit dem gefräßigen Hund zwecks Kekse und Wurstscheiben in die Sofaritzen stecken, auf dass sie dort entweder in einem wochenlangen Fäulnisprozess vor sich hingammeln und giftige Botulismusbakterien verströmen, die dann abends, wenn Frau Nuehm nichtsahnend auf dem Sofa liegt und diese einatmet, zu Verbalentgleisungen in ihrem Blog anstacheln oder zu Bruce Lee-Spielchen, oder zu geistiger Vollumnachtung, was meistens aber nicht weiter auffällt, da Frau Nuehm dann nicht anders ist, als sonst auch. Oder den Hund dazu bewegen, allabendlich das schöne Sofa vollzusabbern. Was auch nicht sehr angenehm ist. Vor allem nicht, wenn man darauf liegt.<br />
Aber ansonsten ist das Kind sehr nett und Frau Nuehm liebt besonders seine kleinen Patschehändchen, in denen gerade mal drei Gummibärchen Platz finden. Frau Nuehm ist ehrlich gesagt, dem Kind total verfallen und amüsiert sich königlich, wenn es da ist. Sie kriecht auf dem Boden und bellt wie ein Hund und tut so insgesamt alles, damit das Kind zufrieden ist und nicht in eine seiner unmotivierten Heulattacken ausbricht, was es schon mal tut, wenn es gerade einen Rappel hat oder einen Anfall von Psychoterror.</p>
<p>Abends ist Frau Nuehm dann nervlich schon etwas zerrüttet, den ganzen Tag hin- und hergelaufen, das Kind vorm Hund beschützt oder umgekehrt. Wurst verteilt, eingesammelt, wieder verteilt, ein sinnloser Nahrungskreislauf, an dessen Ende sehr oft der Hund steht, manchmal das Kind, aber viel öfter noch das Sofa, Frau Nuehms Schuhe oder ihre Geldbörse. Was sie dann leider erst beim Bezahlen feststellt, wenn sie anstatt eines 50 Euro Scheines einen grauhaarigen, klebrigen Klumpen in der Hand hält und zu der angeekelten Verkäuferin sagen muss: „Äh, ich lauf dann mal schnell zum Geldautomaten, bitte verbrennen Sie diesen Schein, damit keine Seuchen ausbrechen, danke.“<br />
Aber solange es dem Kind Spaß macht!? Und das ist ja auch alles so lustig. Und Herr Ikea will ja auch von etwas leben. Also vom Inhalt der Sofaritze könnte er sich bestimmt zwei Jahre lang ernähren und alle seine Verwandten auch.</p>
<p>Außerdem, und jetzt kommen die Auswüchse der virtuellen Welt ins Spiel, befindet sich Frau Nuehm in einem Stadium zwischen manischem Größenwahn und grandioser Selbstüberschätzung. „Frau Nuehm, Sie schreiben so schön“, „Wir gründen einen Fanclub“, all das verhallt nicht ungehört in Nuehms stolzen Ohren. Haha, sie ist berühmt, ein Fanclub von mindestens drei Mitgliedern, also wenn Nuehm nicht demnächst in einem Ferrari durch die Straßen der verlotterten Stadt fährt, in der sie lebt, genau genommen, in der sie dann nicht mehr leben wird, denn sie wohnt dann wahlweise in St. Moritz, Sylt, Havanna oder ÄL Äyi, dann weiß ich es auch nicht. Beziehungsweise Sie. Oder ich? Oder wir beide. Na, egal.</p>
<p>Und Vorsicht, jetzt wird es spannend. Halten Sie sich fest und den Atem an. Es folgt der Höhepunkt der Geschichte!<br />
In diesem seelischen Ausnahmezustand zwischen Erschöpfung und Höhenflug bringt Frau Nuehm abends das Kind ins Auto, stellt flugs eine Schüssel mit Nudelsalat auf dem Autodach ab, denn sie hat schon mal so fiese Einfälle, wie andere Menschen mit ihrem selbsthergestellten Essen zu<del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00"> vergiften bedrohen </del>erfreuen. Und sie braucht zwei freie Hände, für das, was jetzt folgt: Das Anschnallen des Kindes im Auto. Was sie auch tut, um dann wie ein Berserker in 0,3 Sekunden um das Auto herumzurasen, was sie aufgrund ihrer wahnwitzigen Sportlichkeit auch locker schafft.<br />
Warum? Das Kind ist nicht nur ein notorischer Chaosverbreiter, sondern überraschenderweise auch hypersensibel und steckt noch in dieser Phase, in der es das Alleinsein, und dauert das auch nur Sekundenbruchteile, überhaupt nicht verkraften kann!<br />
Es denkt dann nämlich, die ganze Welt wäre leer, oder so etwas in der Art. Und das macht ihm begreiflicherweise Angst. Würde man aber nie darauf kommen, dass es so empfindsam ist, wenn man zuschaut, wie es Frau Nuehms Wohnzimmertisch mit einigen beherzten Schlägen zertrümmert. Aber so kann man sich täuschen!<br />
Als offizieller Leibsklave des Kindes tut Frau Nuehm natürlich alles, damit es sich nicht einsam und verlassen fühlt. Deshalb die Eile. Schon diese 0,3 Sekunden Alleinsein reichen aber aus, dass das Kind Frau Nuehm mit Schmollmund und tränenverhangenem, bösem Blick empfängt.<br />
Sie lacht dann zu Ablenkung sehr laut, fast hysterisch, macht blöde Witzchen und sich komplett zum Affen, puh, geschafft, es heult zumindest nicht. Das ging ja gerade noch mal gut.</p>
<p>Und ganz relaxed gibt sich Frau Nuehm weiter Ihren Höhenflügen hin und fährt los. „Anna Nuehm, Sie sind toll, toller Text und so..“, denkt sie gerade und fährt lässig am Nachbarn vorbei. Dieser schaut Frau Nuehm ganz komisch an und sie sinniert „Haha, er weiß bestimmt, dass ich Anna Nuehm bin, noch ein neuer Fan, hoho“. Sie grüßt ihn mit überlegenem Grinsen, lässig, aber nonchalant, wie es Tokio Hotel nicht besser vormachen könnten, bleibt aber durchaus freundlich und jovial, wie es sich gehört, wenn man berühmt ist, aber dennoch bescheiden, denn man ist ja immer noch mit den Füßen auf dem Boden geblieben und dankt auch seinen Eltern, den Lehrern, der Academy, seinem Agenten und allen Freunden, die man so hat und gerade als man den Oscar in Empfang nehmen möchte und sich schon sieht, wie man ihn jubelnd hochreckt, da erkennt man die fuchtelnden Gesten des Nachbars, sein Winken und Rudern mit den Armen. Er zeigt auch wild auf das Autodach und all dies lässt Frau Nuehm urplötzlich, siedendheiß und schamhaft erkennen:<br />
Nudelsalat auf dem Autodach!<br />
Uh, uh. Oh, oh. Mit hochrotem Kopfe, unter den hämisch feixenden Blicken der <del dateTime="2007-10-15T11:44:48+00:00">geifernden Meute</del> versammelten Nachbarschaft steigt Frau Nuehm aus, murmelt ein erklärendes, entschuldigendes und die Situation entkrampfendes „Das ist nur Nudelsalat..“, was das Ganze aber nur noch verschlimmert und <del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00">das hämische Gesindel</del> die netten Nachbarn erst Recht zu lautem, sinnlosem, wieherndem und total übertriebenem, fast schon hysterischem Lachen führt.<br />
Das ist ja schon nicht mehr normal, wie die lachen!! Wie die Tiere! Ja, Tiere würden sich schämen, so zu lachen! Tiere kennen so etwas wie Contenance, aber diese Menschen da nicht, diese Unmenschen, mit ihrer diabolischen Lache!</p>
<p>Frau Nuehm, Vorname Anna, rettet sich und die unschuldige, kleine, zu Unrecht verspottete Schüssel mit Nudelsalat hochroten Kopfes ins Auto hinein und bildet sie sich das nur ein, oder umspielt ein kleines, maliziöses Lächeln den Mund des Besuchskindes?<br />
Auch du, <del dateTime="2007-10-15T11:27:26+00:00">mein Sohn Brutus </del>Verräter? Auch du???<br />
Frau Nuehm greift sich an ihr kleines Bloggerherz und muss erkennen:<br />
Na ja, selber Schuld.<br />
Das kommt davon, wenn sich die Grenzen zwischen Realität und Virtualität verwischen und man sich auch im wahren Leben so fühlt wie Anna Nuehm, die man de facto aber nicht ist.<br />
Die man de facto aber nicht ist!<br />
Aber so was von nicht!<br />
Oder doch? Warum eigentlich nicht?<br />
Wenn nicht ich, wer sonst?? Wer denn sonst so? Wer?<br />
Also ich. Doch.<br />
Ja, doch.<br />
Amen. Oder so.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
