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	<title>historischer-roman-zeitgeschichte &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/historischer-roman-zeitgeschichte/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "historischer-roman-zeitgeschichte"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 06:15:16 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der Glaspalast]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=83</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 22:11:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe den Glaspalast von Amitav Gosh  angefangen, um zu erfahren, wie es zu den heutigen Zuständ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Glaspalast von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amitav_Ghosh">Amitav Gosh </a> angefangen, um zu erfahren, wie es zu den heutigen Zuständen in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Birma">Birma</a> zu erfahren, bzw. wie es dazu kommen konnte. Leider kommt diese Epoche erst auf den letzten 70 Seiten vor und der Pusch der Generäle wird in einem Satz abgehandelt. Trotzdem waren selbst diese Seiten schrecklich, so scheint es ein Gesetz dort zu geben, dass man einen Antrag stellen muß, bevor man bei anderen übernachtet - ob verwandt oder nicht.</p>
<p>Deswegen war das Buch aber keineswegs schlecht:<br />
Die Familiensaga fängt bei einem jungen Inder, der nach Burma reist um ein Auskommen zu finden und die Vertreibung des letzten Königs nach Indien an. Ausführlich wird vom Aufstieg des Inders im teakholzhandel, vom Leben der königlichen Familie erzählt. Später wird eine Art chinesischer (?) Ziehvater eingeführt, aus dem eine chinesisch(?)-amerikanische Familie entspringt. Der junge Inder gründet derweil mit einer Angestellten der royalen Sippe eine Familie. Erzählt werden die Erlebnisse der verschiedenen Generationen, sowie der Frau des Verwalters des königlichen Ortes.</p>
<p>Durch diese Vielfalt wird die Geschichte Birmas und Indiens ausgebreitet, spannend geschrieben und nie langweilig. Nur mit den verschiedenen Stämmen bin ich ins Schleudern geraten. Insgesamt ein wunderschönes Buch, welches sich wohltuend aus dem Einheitsbrei der Kolonialromane raushebt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Glaspalast-btb-Amitav-Ghosh/dp/3442730368/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1210802293&#38;sr=8-1">Amazon</a></p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/5601.html">Perlentaucher</a></p>
<p><a href="http://www.amitavghosh.com/">Webseite des Autors</a></p>
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<title><![CDATA[Die Angst reist mit]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=79</link>
<pubDate>Fri, 09 May 2008 14:04:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Graham hat eine nette Frau, ein Haus und einen Job als Ingenieur. Im Auftrag seiner englischen Firma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Graham hat eine nette Frau, ein Haus und einen Job als Ingenieur. Im Auftrag seiner englischen Firma reist er in die Türkei, um dort die Umrüstung der türkischen Flotte auf Geschütze seines Hauses vorzubereiten. Als er abends in sein Hotelzimmer zurückkommt, wird ohne ersichtlichen Grund auf ihn geschossen. Er erfährt, dass derjenige es nochmals versuchen wird. Eine faszinierende Studie der Angst."Ein Autor, der mehr als nur eine Generation von Krimi- und Thrillerautoren geprägt hat." (Tages-Anzeiger)<br />
"Zwar eskaliert die Handlung im mörderischen Showdown, doch es sind die leiseren Töne, die den Leser gefangennehmen: die Schilderung der feinen Risse in Grahams Psyche. Ein Klassiker." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)</em></p>
<p>Wirklich spannend fand ich das Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Ambler">Eric Ambler</a> im Gegensatz <a href="http://www.amazon.de/Die-Angst-reist-mit-Nr-75/dp/3257201818/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1210340590&#38;sr=8-1">zu anderen</a> nicht. Sicherlich ist es eine Horrorvorstellung, wenn man in ein Hotelzimmer und aus dem Dunklen auf einen geschossen wird. Und wenn man auf einem Schiff in der Falle sitzt mit 2 Leuten, die den Mordauftrag zu Ende führen wollen. Aber die Figuren waren mir zu platt und romanhaft, wer der türkische Agent auf dem Schiff ist, war mir schon bei seinem Auftreten klar. Das Ende war arg James Bondhaft.  Dafür enthält das Buch einer der intelligensten Reden zum Thema *Vaterland*:</p>
<p><em>In Friedenszeiten erheben nur fanatische Nationalisten die Forderung, man solle sich mit Haut und Haaren der Regierung seines Vaterlandes verschreiben. Im Kriege, wenn Soldaten fallen und die Atmosphäre gefühlsbeladen ist, lassen sich auch vernünftige Menschen hinreißen, wen der *patriotischen Pflicht* zu reden. Aber Sie sind in einer glücklichen Lage, denn Sie haben einen Beruf, in dem man diese Heldentümmelei als das erkennt, was sie ist: der Gefühlüberschwang der Dummen und Primitiven. *Vaterlandsliebe* - ein sonderbarer Begriff! Liebe zu einem bestimmten Fleckchen Erde? Setzen Sie mal einen Norddeutschen auf einen Acker in Nordfrakreich, und sagen Sie ihm es wäre Hannover, und er kann ihnen nicht widersprechen. Liebe zu den Landsleuten? Sicherlich nicht. Jeder Mensch liebt einige seiner Landsleute und haßt andere. Liebe zur Kultur des betreffenden Landes? Die Menschen, die von der Kultur ihres Landes am meisten wissen, sind in der Regel die intelligesten und die am wenigsten partiotischsten. Liebe zur Regierung eines Landes? Regierungen sind doch bei dem Volk, was sie regieren, unbeliebt. Wir sehen also, daß Vaterlandliebe nichts weiter ist, als ein mythischer Begriff, der auf Dummheit und Furcht beruht. Er ist natürlich ganz gut zu gebrauchen. Wenn die herrschende Klasse erreichen möchte, daß ein Volk tut, wozu es keine Lust hat, dann appelliert sie an den Patriotismus. Und das, wozu die Leute am wenigsten Lust haben, ist natürlich, sich umbringen zu lassen.</em></p>
<p>Sehr weise Worte, als ich das las, habe ich spontan daran denken müssen, wie verblendet die Amerikaner am Anfang des Irak-Krieges waren. Am meisten beeindruckt hat mich damals die Geschichte einer Familie, die ihren BMW verkauft hatten, weil es ihnen auf einmal peinlich war, in einem deutschen Auto gesehen zu werden.</p>
<p><a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/eric-ambler-die-angst-reist-mit.html">Krimi-Couch</a></p>
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<title><![CDATA[Eine Zierde in ihrem Hause: Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castell ]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=78</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 16:24:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kurzbeschreibung
Ottilie von Faber ist sechzehn Jahre alt, als sie 1893 zur Alleinerbin der Bleistif]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><em>Kurzbeschreibung<br />
Ottilie von Faber ist sechzehn Jahre alt, als sie 1893 zur Alleinerbin der Bleistiftfabrik A.W. Faber wird. Sie ist sehr jung, sehr schön, sehr reich. Unter den Bewerbern um ihre Hand ist Graf Alexander zu Castell-Rüdenhausen, ebenso liebenswürdig wie ehrgeizig. Das attraktive Paar steht bald im Mittelpunkt glanzvoller Gesellschaften, die von der Lebensgier und der Weltuntergangsstimmung des Fin de siècle geprägt sind. Asta Scheibs Romanbiographie erzählt die Geschichte einer berühmten Dynastie und einer ungewöhnlichen Frau, die gegen alle gesellschaftlichen Zwänge schließlich die Freiheit gewinnt, ihr eigenes Leben zu leben. (<a href="http://www.amazon.de/Eine-Zierde-ihrem-Hause-Faber-Castell/dp/3499227444/ref=sr_1_3?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1210263007&#38;sr=8-3">Amazon</a>)<br />
</em></p>
<p>Das Buch war einfach und flüssig zu lesen, aber so um die Mitte herum begann mich diese Einfachheit anzustrengen und zu langweilen. Interessant zu lesen war das Buch vor allem durch die Person der Anna, die als Dienstmädchen einen Blick von aussen auf das Geschehen beiträgt. Wenn man sich überlegt, unter welchen Zuständen die Menschen vor etwas mehr als 100 Jahren noch leben mussten, ist das schon erschütternd. Auch Auszüge aus den damaligen Schwangerschaftsbüchern fand ich fazinierend. Auf den Internet-Seiten von <a href="http://www.faber-castell.de/">Faber-Castell</a><br />
kann man sich das Schloß, in dem die Geschichte spielt, ansehen. Insgesamt sind die Faber-Castells eine der unbekannteren Dynastien, die Einfluß haben und gleichzeitig der lebendige Beweis, dass die Leute, die wirklich Macht haben, nicht in der Öffentlichkeit auftauchen - oder hat schon mal jemand die Namen Rothschild, Fugger, Quant, Faber-Castell ect. in der Bunten gelesen?</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ein stilvoller Mord in Elstree - fertig gelesen]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=61</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 15:26:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[S: 273, 1. Auflage:
Trotzdem gilt die eiserne Regel - ein wichtiger Bestandteil des Pakts zwischen A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>S: 273, 1. Auflage:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Trotzdem gilt die eiserne Regel - ein wichtiger Bestandteil des Pakts zwischen Autor und Leser - , daß auf den ersten 20 bis 30 Seiten ein Mord oder zumindest ein Mordversuch begangen werden muß. Wenn er erst nach der Hälfte passiert, wäre die Geduld des Lesers auf eine ernsthafte Probe gestellt. Wenn das hier etwa einer meiner eigenen Krimis wäre, dann hätten sich sich die Leser um Seite 100 herum vermutlich gefragt, ob es zu einem Mord kommen würde, damit wenigstens die Abbildung auf dem Umschlag gerechtfertigt wäre.</em></p>
<p>Weise Worte und vielleicht hätte sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Adair">Gilbert Adair</a> an seine eigenen Worte halten sollen. Bis auf Seite 130 geschieht nämlich erst <a href="http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/04/23/ein-stilvoller-mord-in-elstree-evadne-mounts-zweiter-fall-bis-s-79/">einmal kein Mord</a>.<br />
Stattdessen plätschert die Handlung vor sich hin, weder Sittengemälde aus Londons Nachkriegszeit noch Liebesgeschichte...einfach nichtsagendes Nichts unterbrochen durch Beleidigungen auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hitchcock">Alfred Hitchcock</a>, welche auch das ganze Buch hindurch nicht abreissen *fettes Gesicht* *Dreifachkinn* ect. - als wäre diese großartige Regiesseur Model gewesen. Auf Seite 130 von 300 Seiten wird das Buch recht gut, auch wenn es nicht annähernd an den Vorgänger *<a href="http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/04/10/mord-auf-ffolkes-manor/">Mord auf ffolkes Manor</a>* ranreicht. Meine Buchhändlerin hatte genau die gleiche Meinung, wo die ganzen euphorischen Kritiken herkommen, weiß wohl niemand so genau.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerbuecher/nhstilvollermord2.html"><br />
NDR Kultur</a><br />
<a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/gilbert-adair-ein-stilvoller-mord-in-elstree.html"><br />
Krimi-Couch</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/716112/">Deutschlandradio</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11454&#38;ausgabe=200801">Literaturkritik</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein stilvoller Mord in Elstree. Evadne Mounts zweiter Fall (bis S. 79)]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=59</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 17:15:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hätte das Buch nicht kaufen sollen. Ich bin jetzt auf Seite 79 und der einzige Tote kam bis bis]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte das <a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=26271">Buch</a> nicht kaufen sollen. Ich bin jetzt auf Seite 79 und der einzige Tote kam bis bis jetzt in der Zeitung vor. Wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Hitchcock">Hitchcock</a> dabei zur Schau gestellt wird ist unerträglich - von seinen Cameo-Auftritten bis zur Beschreibung, wie fett sein Gesicht war ist alles dabei. Nur das Entscheidenene, nämlich ein Ermordeter, will in dem Krimi einfach nicht auftauchen. Kein würdiger Nachfolger von *<a href="http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2008/04/10/mord-auf-ffolkes-manor/">Mord auf ffolkes Manor</a>*.</p>
<p>Oder, wie es bei <a href="http://portal.gmx.net/de/themen/unterhaltung/kultur/buecher/5587728.html">GMX</a> in der Kritik so schön heisst:</p>
<p style="text-align:center;"><em>Allerdings - und da ist der deutliche Unterschied zu Adairs Vorgänger-Titel auszumachen - wirkt die Handlung um ein Vielfaches gewollter und unorganischer: Der Fall ist im Grunde genommen nicht wirklich spannend und auch die Liebesgeschichte bzw. das Beziehunggeflecht der beiden Protagonisten gibt nicht wirklich viel her.</em><br />
<a href="http://www.ndrkultur.de/feuilleton/hoerbuecher/nhstilvollermord2.html"><br />
NDR Kultur</a><br />
<a href="http://www.krimi-couch.de/krimis/gilbert-adair-ein-stilvoller-mord-in-elstree.html"><br />
Krimi-Couch</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/716112/">Deutschlandradio</a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=11454&#38;ausgabe=200801">Literaturkritik</a></p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/28480.html">Perlentaucher</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mord auf ffolkes Manor]]></title>
<link>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 00:19:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>nomadenseele</dc:creator>
<guid>http://nomadenseele.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[In der Tradition der britischen Kimi-Literatur wie von Agatha Christie und noch mehr John Dickson Ca]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tradition der britischen Kimi-Literatur wie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agatha_Christie">Agatha Christie</a> und noch mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Dickson_Carr">John Dickson Carr</a> (Ok, kein Brite) steht <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gilbert_Adair">Gilbert Adairs</a> * Mord auf ffolkes Manor*. Das Buch war einfach spannend: Ein Mord in einem abgeschlossenen Raum und jeder der Anwesenden hatte ein Motiv, das Opfer umzubringen. Das Landhaus ist zudem durch einen Schneesturm abgeschottet, also kann nur einer der Gäste der Mörder sein...</p>
<p><em>England, im Dezember 1935. Im Herrenhaus des ehrwürdigen Colonel Roger ffolkes feiert eine illustre Gesellschaft den Weihnachtsabend und wird durch plötzlichen Schneefall von der Außenwelt abgeschnitten. Als am nächsten Morgen die Leiche des Klatschreporters Raymond Gentry in der Dachkammer des Hauses gefunden wird, ist klar: Der Mörder muss einer der Anwesenden sein. Ein pensionierter Scotland-Yard-Ermittler wird zur Lösung des Falls herbeigeholt, denn er wohnt zufällig im einzigen benachbarten Haus. Mit erloschener Pfeife im Mundwinkel, seinen alten Jagdhund bei Fuß, verhört er die Gäste des Hauses - und fördert dunkle Geheimnisse zu Tage. Gilbert Adairs Roman ist eine gelungene Hommage an die britische Kriminalliteratur der 30er und 40er. Nicht nur Schauplatz und Figuren könnten eins zu eins einem Agatha-Christie-Roman entsprungen sein, sondern auch der langatmige, sich in überflüssigen Details verlierende Erzählstil Adairs. Bei einem so gelungenen Duplikat ist selbst die Auflösung des Falls nicht wirklich überraschend. Wer kann die Tat klassischerweise begangen haben? Ein Tipp: Der Gärtner war's nicht.</em></p>
<p>Genau das Buch, was man sich wünscht, wenn es draussen regnet und man sich mit heißen Kakao und / oder Tee in der Sessel kuschelt. Sicherlich keine hohe Literatur, aber für einen gemütlichen Leseabend um so geeigneter. Ich hoffe, die Fortsetzung *<a href="http://www.amazon.de/stilvoller-Elstree-Evadne-Mounts-zweiter/dp/3406563708/ref=sr_1_2?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1207786643&#38;sr=1-2">Ein stilvoller Mord in Elstree. Evadne Mounts zweiter Fall</a>* erscheint bald als Taschenbuch, denn 19 Euro möchte ich für zwei - sehr vergnügliche - Abende nicht zahlen.</p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/24860.html">Perlentaucher</a></p>
]]></content:encoded>
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