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	<title>herdpramie &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/herdpramie/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "herdpramie"</description>
	<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 19:18:17 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Kein satirischer Text über das Unwort des Jahres]]></title>
<link>http://unwort.wordpress.com/?p=147</link>
<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 22:47:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Basti</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wenn man anfängt, seine Schreibblockaden zu thematisieren, kann man sich eigentlich auch gleich ers]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man anfängt, seine Schreibblockaden zu thematisieren, kann man sich eigentlich auch gleich erschießen. Damit gräbt man sich nämlich sein eigenes Grab - die Leser mögen dieses Selbstmitleid nicht: "Haaaaach ich kann ja gaaaaar nichts schreiben, weil oooooohhhhh es geht mir ja sooooooo schlecht..."</p>
<p>So isses aber gar nicht, lieber Leser! Ich erfreue mich durchaus eines guten gesundheitlichen Zustandes. Zumindest jetzt, nachdem ich in tagelangem Kampf irgendeinen bösen Virus niedergerungen habe, den ein Mitglied meines Theaterensembles mir kollegialerweise vermacht hat...</p>
<p>Daran kann es also nicht liegen, dass ich keinen kreativen Text zusammenkriege.</p>
<p>Es ist ja so: Dieses Blog heißt "Das Unwort - Unerhört unpolitische Ungereimtheiten". So weit, so gut. Nun ist es ja so, dass jedes Jahr von Ich-weiß-nicht-wem das Unwort des Jahres gekürt wird.</p>
<p>Und über dieses Unwort des Jahres müsste sich an dieser Stelle, finde ich, ein brillant geschriebener, satirischer, wohl formulierter, gut recherchierter und gleichsam möglichst unterhaltsamer Artikel finden.</p>
<p>Das Unwort des Jahres heißt: Herdprämie.</p>
<p>Dazu, lieber Leser, fällt mir nichts ein. Aber auch rein gar nichts.</p>
<p>Nagut, man könnte das halt politisch angehen und dann über Ursula von der Leyen und irgendwelche Pläne abledern; über Männer, die ihre Kinder nur des Geldes wegen hüten wollen und über die Männer-Frauen-Beziehungen und weiß der Geier was sonst noch alles. Aber das ist mir irgendwie alles zu doof. Und die Herdprämie als Aufhänger... ich weiß auch nicht. Das gefällt mir alles nicht.</p>
<p>Den zweiten Platz auf der Unwortliste belegt in diesem Jahr ein Adjektiv. Ein Adjektiv aus der hippen Wortgruppe der Umweltpolitik: "klimaneutral". Auch das ist ein Wort, so sanft, so seicht, so dahinplätschernd - ein Wort, das sich zärtlich in den Gehörgängen ausbreitet, einem doch irgendwie auf den Magen schlägt und dabei gleichzeitig so unglaublich langweilig und unaufgeregt ist, dass man einschlafen möchte. Jedenfalls keine gute Grundlage für einen qualitativ hochwertigen satirischen Text.</p>
<p>Ich plädiere dafür, im nächsten Jahr ein paar schönere Worte als Unwort auszuwählen. "Analphabetenrate" zum Beispiel oder "Brustkrebsvorsorge". Die sind zwar genau so langweilig wie die obigen, man kann mit ihnen jedoch wenigstens flache Wortspiele treiben. Und das wollen Sie doch, lieber Leser, geben Sie es doch zu.</p>
<p>Unwort des Tages: Unwort des Jahres.</p>
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<title><![CDATA[Verwendet Unwörter!]]></title>
<link>http://zapfenstreich.wordpress.com/2008/01/17/verwendet-unworter/</link>
<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 10:09:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>dooorie</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Jury aus (vermutlich weit überwiegend männlichen) Experten hat &#8220;Herdprämie&#8221; zum ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Jury aus (vermutlich weit überwiegend männlichen) Experten hat "Herdprämie" zum Unwort des Jahres erkoren. Eine selten humorlose und politisch durchsichtige Entscheidung. Denn "Herdprämie" ist ein prima Wort. Es bezeichnet genau das, was es politisch bezwecken soll, nämlich bestimmte Leute aus dem Kampf um attraktive Arbeitsplätze zu verdrängen. Siehe dazu auch den Artikel aus der Zeit von vorgestern: <a href="http://www.zeit.de/online/2008/03/unwort-2007-herdpraemie">http://www.zeit.de/online/2008/03/unwort-2007-herdpraemie</a></p>
<p>Ihr könnt mich mal, Jury. Herdprämie! Ätsch. Gleich nochmal: Herdprämie!</p>
<p>Und was noch viel verwerflicher ist: Das ist eh' nicht mein Problem, ich krieg einfach keine Kinder. Basta.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Unwort 2007]]></title>
<link>http://kruzituerken.wordpress.com/2008/01/16/unwort-2007/</link>
<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 22:58:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>ajmoro</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich ist wieder das Unwort des Jahres gewählt worden. Die &#8220;Herdprämie&#8221; hat es auf R]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich ist wieder das Unwort des Jahres gewählt worden. Die "Herdprämie" hat es auf Rang 1 geschafft; offensichtlich ist sie 2007 ein wenig angeeckt. Wahrscheinlich gehöre ich noch nicht zur Zielgruppe des Wortes, denn mein Ohr hat es leider  ausgelassen.</p>
<p>Gehen wir die Sache doch mal einfach an: Es gibt Wörter im täglichen Leben, die so normal wie nur irgendwas sind, deren Normalität aber irgendwie zu kippen scheint. Lassen wir uns doch mal "Benzin", "Strom" oder "Heizung" auf der Zunge zergehen. Spüren Sie es? Sie fühlen sich plötzlich nicht mehr so wohl wie eben noch, nicht wahr? Ihre Stimmung ändert sich gerade. Bei mir jedenfalls lösen diese Wörter Gefühle aus, die ich kaum bezwingen kann. Einzige Chance: Ich tanke nicht mehr, ich rauche im Dunkeln, ich heize täglich nicht länger als 7 Minuten.</p>
<p>Am Tag der Verkündung des Ergebnisses der Wahl des Unwortes 2007 hörte ich früh im Radio eine Dame, die für das Wörtchen "nur" stimmte. "Nur" hat ebenfalls eine Kraft, die nicht unterschätzt werden sollte. Sobald etwas "nur" so oder so ist, sind wir entweder enttäuscht oder wir freuen uns. Auch hier sind also Gefühle im Spiel. Und auf diese wird auch dann noch gesetzt, wenn sich der Preis einer Hose oder eines Stück Käses innerhalb von 2 Jahren verdoppelt hat.  Wenn Du einfach sagst, der Käse sei im Angebot und koste daher NUR 12 €, freuen sich alle und holen schon das Geld aus der Tasche. So will's das Marketing, so schlängelt es sich in unsere Gehirne hinein und vollbringt sein manipulatives Werk.</p>
<p>Fazit: Unwörter müssen nicht schief oder maniriert sein. Gerade die, die es nicht sind, die aber unmerklich so viel Macht ausüben, sollten auch einmal das Rampenlicht der Kulturkritik betreten dürfen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Un-job des Jahres - na Hauptsache es hilft gegen Arbeitslosigkeit]]></title>
<link>http://silverblick.wordpress.com/2008/01/16/un-job-des-jahres-na-hauptsache-es-hilft-gegen-arbeitslosigkeit/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 23:35:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>silverblick</dc:creator>
<guid>http://silverblick.de.wordpress.com/2008/01/16/un-job-des-jahres-na-hauptsache-es-hilft-gegen-arbeitslosigkeit/</guid>
<description><![CDATA[Ein neues Kapitel in der Un-Serie: wie beschäftige ich un-tätige Sprachwissenschaftler?
Diese Frag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Kapitel in der Un-Serie: wie beschäftige ich un-tätige Sprachwissenschaftler?</p>
<p>Diese Frage ist einfach zu beantworten: Ich lasse sie über das Un-wort des Jahres entscheiden. Denn was braucht man mehr, als irgendeinen Un-sinn eines Politikers, Wirtschaftsbosses, Prominenten oder zwielichtiger Un-Gestalten zum hundertsten Mal wiederaufzuwärmen?</p>
<p>Das Jahr 2007 hat sich für das Un-wort "Herdprämie" entschieden. Das Wort kommt aus der Politik und war ein kleiner Gruß der Union (Un-ion?) zur Erziehungspolitik. Eltern, die ihre Kinder zu Hause aufziehen sollten eine extra Un-terstützung (das beginnt, Spaß zu machen mit dem Un...) erhalten. Schließlich kann man die meisten sozialen Probleme lösen, indem man Kinder von kleinauf isoliert.</p>
<p>Man kann übrigens mehr Arbeitsplätze schaffen, indem man jeden Monat ein Unwort wählt. Na, wie wär's?</p>
]]></content:encoded>
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