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	<title>glossen-kommentare &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/glossen-kommentare/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "glossen-kommentare"</description>
	<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 15:30:37 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Kultur im Abseits]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2007/07/13/kultur-im-abseits/</link>
<pubDate>Fri, 13 Jul 2007 06:48:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wie sagte doch ein österreichischer Kulturlandesrat jüngst so bildlich: „Die Kultur wird bei der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Wie sagte doch ein österreichischer Kulturlandesrat jüngst so bildlich: „Die Kultur wird bei der Fußballeuropameisterschaft nicht im Abseits stehen, auch wenn sich bei der WM in Deutschland gezeigt hat, dass begleitende Kulturprogramme vom Publikum nicht sehr angenommen werden". – Im Budget spiegelt sich diese Meinung jedenfalls wider: Während in Deutschland für das Fußball-Kulturprogramm 30 Millionen Euro zur Verfügung standen, sollen es für die EURO 2008 hierzulande vier Millionen sein. Diese Zahlen kann man aber auch freundlich interpretieren: Schließlich gibt Österreich für Kultur rund um sein Fußball-Großereignis mehr aus als Deutschland – pro Einwohner.</p>
<p>Und damit diese auch wissen, dass eine Fußball-Europameisterschaft stattfindet, ist die von der Bundesregierung unterstützte Initiative <a href="http://www.oesterreich-am-ball.at/"><strong>Österreich am Ball</strong></a> schwer damit beschäftigt, „das Bewusstsein über die Bedeutung der EURO 2008 in Österreich zu fördern“, und Kunst und Kultur ist eben nur ein Teil der vorgesehenen Maßnahmen.</p>
<p>So soll etwa auf <a href="http://www.fussballverbindet.at" target="_blank"><strong>www.fussballverbindet.at</strong></a> „eine Community entwickelt werden, an der alle Interessierten über das Internet teilhaben können“. Es werden „Botschafter der Leidenschaft“ ausgewählt, die mit einem EURO-Startpaket die Bevölkerung begeistern sollen. Zwischen Mai und September tourt die Roadshow „Euromania“ durch Österreich. Im Sommer wird unter dem Titel „KICK &#38; SUN“ eine Soccer-Bädertour abgehalten. Mit Blick auf die Bedeutung der EM für Wirtschaft und Tourismus werden Kampagnen eingeleitet, wie Österreich "EURO-fit" gemacht werden kann.</p>
<p>Und wie wird die „Euro“ KULTUR-fit gemacht? – Insgesamt sind rund 200 einschlägige Projekte bei „Österreich am Ball“ eingereicht worden, die besten sollen noch diesen Sommer der Öffentlichkeit präsentiert werden. Schon jetzt stellt sich allerdings die Frage, was von den vier Millionen übrig bleiben wird, wenn man davon die Kosten für die bereits fixierte Ausstellung im Wiener Künstlerhaus abzieht, welche sich auf die historischen Spuren des Fußballs begibt.</p>
<p>Aber wem das Kulturprogramm während der EURO 2008 für eine Kulturnation zu schwachbrüstig erscheinen sollte, der kann sich die Spiele – jüngsten Meldungen zufolge – ja auch im Wiener Burgtheater anschauen.</p>
<p>© Wohin in Wien, 08/2007</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kultur-Kyniker]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2007/07/02/der-kultur-kyniker/</link>
<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 19:25:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2007/07/02/der-kultur-kyniker/</guid>
<description><![CDATA[Mit News-Kulturchef Heinz Sichrovsky erlaube ich mir gerne folgenden Spaß: Er wohnt in derselben St]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Mit <a href="http://www.news.at" target="_blank"><strong>News</strong></a>-Kulturchef Heinz Sichrovsky erlaube ich mir gerne folgenden Spaß: Er wohnt in derselben Straße wie ich und jedes Mal, wenn ich ihm begegne, grüße ich ihn wie jemand, den er kennen müsste. Und der Kyniker (d.i. ein Anhänger der Selbstgenügsamkeit, was ich selbst erst jetzt auf der fehlgeleiteten Suche nach einem schmückenden Beiwort herausgefunden habe; Anm.) unter den Feuilletonisten tut immer wieder so, als würde er diesen auf schlecht gekleidetes Understatement machenden Top-Super-Wichtigen wiedererkennen.</p>
<p>Aber Scherz beiseite: Eigentlich wollte ich es dem Kyniker mal so richtig reinsagen, nachdem ich entdeckt hatte, dass im aktuellen <a href="http://www.morgen.at/" target="_blank"><strong>morgen</strong></a> (einem Kulturmagazin, das sich auch Versorgungsposten-mäßig ganz und gar dem Bundesland Niederösterreich widmet) ein Kommentar von ihm abgedruckt worden ist. Dass Arroganz heutzutage leider nicht mehr vor dem Fall kommt, hätte ich geschrieben. Dass die kulturelle Welt auch aus Zwischentönen besteht und nicht nur aus Mega und Kacke. Dass man sich als Kulturjournalist entweder ernst nimmt oder bei/für "News" arbeitet, hätte ich geschrieben.</p>
<p>Aber erstens weiß ich ja gar nicht, wohin sich die "We are most new than new"-Postille entwickelt hat, seit die Gebrüder Fellner das Schiff verlassen haben, das vor lauter Eigenlob so entsetzlich gestunken hatte, dass es dieses Odeur schwer losbekommen wird (– die Gebrüder machen jetzt selbstredend <em>die beste Tageszeitung</em>). Weil ich unendlich froh bin, es nicht mehr durchblättern zu müssen, seitdem ich nicht mehr Redakteur bin und der Chefredakteur (der das Fellner-Produkt bekennenderweise ablehnte und trotzdem stets druckfrisch kaufen ließ) mich anbrüllt, warum wir denn diese heiße "News"-Story schon wieder nicht ebenfalls im Blatt hätten.</p>
<p>Und zweitens komme ich vom Thema ab. Denn Heinz Sichrovsky hat, so glaube ich beim Überfliegen, einen guten Kommentar geschrieben (– ich hoffe, das bloße "gut" beleidigt ihn jetzt nicht): Er, also der Kommentar, wirkt fundiert, scheint Hintergrundwissen zu vermitteln, ist ein bisschen witzig und hat sogar eine Schlusspointe. Er, also der Kommentar, handelt vom Sänger Neil Shicoff, der schlussendlich doch nicht Staatsopern-Direktor geworden ist, obwohl oder weil, meint Sichrovsky, sich Bundeskanzler Alfred Gusenbauer für ihn stark gemacht hat.</p>
<p>Allerdings: Dass bei der Nicht-Bestellung auch ausschlaggebend gewesen sein könnte, dass Shicoff <em>Sohn eines Kantors von der Ostküste</em> sei, hätte sich Sichrovsky auch sparen können, weil er da voller Ressentiments gegen Ressentiments auftritt. Weiters ist es nicht besonders originell, um nicht zu sagen langweilig, dass Sichrovsky in den hämischen Chor aller einstimmt, die Gusenbauer sogar als Umfaller hinstellen würden, wenn ihn die Unterwelt offiziell als Steher anerkannt hätte (– in Österreich bekommt jeder Bundeskanzler ein Etikett verliehen, das er nie wieder los wird, da kann es noch so nicht stimmen). Und dass der Dirigent Franz Welser-Möst jetzt von einer roten Ministerin als Co-Staatsopern-Direktor bestellt wurde, obwohl seine Mutter ÖVP-Abgeordnete gewesen und er außerdem vom schwarzen Vorgänger der roten Kulturministerin vorgeschlagen worden sei, und das alles vielleicht nur, weil Gusenbauer ein Umfaller-Kanzler ist, war und sein wird, – das kann, muss aber nicht wahr sein. Schließlich sind das bloß als Tatsachen ausgegebene Mutmaßungen, Meinungen, die sich mit einem Insider-Nimbus schmücken. Und der Insider arbeitet bei einem Blatt, dessen heiße Stories sich, jedenfalls zu meiner Zeit als Redakteur, bei einer Kurzrecherche stets als unbestätigte Gerüchte herausgestellt haben.</p>
<p>Aber da bleibt ja kein Argument übrig von diesem guten Kommentar, denke ich jetzt, da ich meinen letzten Absatz lese! – Schade, dabei hätte ich so gern mit meinem Spiel aufgehört und dem Kultur-Kyniker bei unserer nächsten Begegnung verraten, dass ich gar keine Celebrity bin, sondern bloß ein Journalist, von welchem allerdings dieses Lob hier sei. Aber vielleicht wäre das ohnehin böse ausgegangen.</p>
<p>© Augustin (2007)</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Oscar für "Departed"?]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2007/02/26/oscar-fur-departed/</link>
<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 16:12:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2007/02/26/oscar-fur-departed/</guid>
<description><![CDATA[hm, das ist ja voll das Klischee, dass Scorsese für eine seiner – meiner Meinung nach – schwäc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">hm, das ist ja voll das Klischee, dass Scorsese für eine seiner – meiner Meinung nach – schwächeren Arbeiten den Oscar bekommt.<br />
Nicht für "Wie ein wilder Stier", nicht für "Taxi Driver", nicht für "Good Fellas", sondern ausgerechnet <a href="http://werners.wordpress.com/2006/12/09/departed/" target="blank"><strong>dafür</strong></a>.<br />
Also ich finde, statt der Statue sollte ein goldenes Kuschel- oder Ruhekissen überreicht werden.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pflichtübungen]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/12/21/pflichtubungen/</link>
<pubDate>Thu, 21 Dec 2006 18:51:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/12/21/pflichtubungen/</guid>
<description><![CDATA[versuch einmal, in einer Zeitung unterm Jahr eine Story zu einem Jahrestag unterzubringen (außer es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">versuch einmal, in einer Zeitung unterm Jahr eine Story zu einem Jahrestag unterzubringen (außer es ist eine Super-Berühmtheit) - kannst du vergessen. Aber zum Jahresende hocken sie sich mit breiten Angestellten-Ärschen auf die vergangenen 365 bis 366 Tage.<br />
Pflichtübungen. Ich meine, ein bisschen Rückblick ist ja ganz o.k., aber viel und fader Rückblick ist zu viel, vor allem, weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, die sind alle schon urlaubsreif und liefern halt das Gewöhnliche ab.<br />
Sogar der "Falter" hat mich heuer mit seinem "Best of Böse" enttäuscht. Das war einmal eine gute Idee, die ein paar Jahre vergnüglich umgesetzt wurde. Jetzt? Pflichtübung vor den Feiertagen.<br />
Bleibt "profil", das sich mit seiner überformatigen Rückblicks-Beilage eine Super-Einnahmequelle geschaffen hat ("Das haben die LeserInnen wochenlang im Wohnzimmer liegen!"), in der die manchmal etwas zu originell geratenen Meinungen als Analysen ausgeben werden. Wegen der Monats-Zusammenfassungen heb ich mir die sogar auf (liebe Mediaagenturen). Vielleicht will ich ja doch irgendwann einmal wissen, was zB 2004 so los gewesen ist. Vielleicht, wenn ich eine Story über einen Jahrestag in einer Zeitung unterbringe?</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kunden-Keilen #1]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/12/01/kunden-keilen/</link>
<pubDate>Fri, 01 Dec 2006 08:41:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/12/01/kunden-keilen/</guid>
<description><![CDATA[das Leser-Keilen der Printmedien wird immer absurder: Vor kurzem hat mich profil als Abonnenten mehr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">das Leser-Keilen der Printmedien wird immer absurder: Vor kurzem hat mich profil als Abonnenten mehr oder minder auf einen Hotelaufenthalt eingeladen (irgendein Haken war da sich dabei, aber so genau hab ich mir das nicht durchgelesen), ein wenig später wollte mich Österreich als Leser gewinnen (siehe <a href="http://werners.wordpress.com/2006/10/31/fur-nur-20-cent/" target="_blank"><strong>hier</strong></a>), heute entdecke ich, dass man, wenn man den Kurier ein Jahr lang um 18,80/Monat abonniert, 100 Euro aufs Konto überwiesen bekommt. Warum schenken die ihre Zeitungen nicht gleich her wie am Wochenende?<br />
Armin Thurnher (vom Falter) hatte vor ein paar Jahren schon recht, als er sinngemäß schrieb, man bestelle ein News-Abo nur wegen der damit verbundenen, "geschenkten" TV- oder was-weiß-ich-Geräte – und nehme die wöchentliche Altpapier-Zustellung halt in Kauf.<br />
Wie wird das weitergehen? Vielleicht: Binde dich ein Jahr an mich als Telekom-Unternehmen und ich schenke dir ein Handy dazu? – Ach, das gibt's ja schon.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die sind für Sie da]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/11/13/196/</link>
<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 08:29:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/11/13/196/</guid>
<description><![CDATA[aus dem Alltag eines freien Journalisten:
Der Chefredakteur (CR) eines für dich neuen Mediums erwä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">aus dem Alltag eines freien Journalisten:<br />
Der Chefredakteur (CR) eines für dich neuen Mediums erwähnt, dass er immer Kommentare braucht, und da du sowas sowieso gerne schreibst, bietest du ihm ein Thema an, der CR beauftragt dich, du schreibst, du schickst, der CR lässt seinen zweiten CR anrufen, der sagt: Das Thema ist gut, aber ob man nicht stilistisch was ändern könnte. Du fragst: was? Er antwortet sinngemäß: Alles, was über das Meinung-Abgeben hinausgeht. Nach einer Nacht Bedenkzeit lehnst du es ab, deinen Kommentar umzuschreiben.<br />
Die mögen also meinen Stil nicht. Das ist o.k. Und jetzt weiß ich auch, warum ich deren Kommentare nie lese: Weil die glauben, dass es genügt, überhaupt einen Meinung zu haben. Da fällt mir der von mir als Führungskraft gar nicht geschätzte Peter Rabel ein, dem ich hier inhaltlich völlig zustimme: <em>Eine Meinung hat jeder Arsch.</em><br />
Damit will ich jetzt nicht ausdrücken, dass meine neuen CRs Ärsche sind, sondern nur, dass nicht viel dazugehört, eine Meinung zu haben. Haben wir doch alle, andauernd. Bringen die auch dauernd so vor, als wären sie allgemeingültige Aussagen. Kaum eine/r fügt vorne das kleine, für mich sehr entscheidende "ich finde/ ich meine/ ich glaube" an.<br />
Doch zurück zu den Medien-Kommentaren. Genügt es wirklich, dass da jemand mit mehr oder weniger Erfahrung (und nicht unbedingt Wissen) in einer bestimmten Materie, dass also ein Journalist solche Büro-, Gasthaus- und Wohnzimmer-Meinungen verständlich formulieren kann? Liest das jemand? Lest ihr so was?<br />
Also mir ist das zu langweilig.</p>
<p>Und damit ihr wisst, wovon ich rede: Hier gibt's den Link zu dem von mir zurückgezogenen <a href="http://members.chello.at/werner-schuster/orf_presse.html" target="blank"><strong>Kommentar</strong></a>. Womit ich jetzt nicht behaupten will, so sollen Kommentare sein. Aber meine sind halt so.</p>
<p>P.S.: Die wollten, dass ich die Sätze in Klammern und die direkte Anrede streiche.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für nur 20 Cent]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/10/31/fur-nur-20-cent/</link>
<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 10:27:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/10/31/fur-nur-20-cent/</guid>
<description><![CDATA[Ein A4-Flyer.
Seite 1:
Lesen Sie die neue Zeitung für nur 20 Cent
Wir schenken Ihnen 5 Schecks für]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Ein A4-Flyer.</p>
<p>Seite 1:<br />
<em>Lesen Sie die neue Zeitung für nur 20 Cent<br />
Wir schenken Ihnen 5 Schecks für N.N.<br />
Sie lesen N.N. ab 30.10. für nur 20 Cent</em><br />
Seite 2:<br />
<em>Lesen sie N.N. Mit Scheck für nur 20 Cent/Tag<br />
Fünf neue Schecks ab Montag, den 30. Oktober<br />
Das ist ein einmaliges Angebot. lesen Sie N.N. fünf Tage mit den Schecks auf der rechten Seite. Sie erhalten N.N. für nur 20 Cent – fünf Tage lang.</em><br />
Seite 3:<br />
<em>5 neue Schecks: Sie gelten ab Montag, den 30. Oktober<br />
N.N. schenkt Ihnen 5 Schecks für die nächsten Tage. Damit erhalten sie N.N. für nur 20 Cent – und sparen jeden Tag 30 Cent.<br />
Ab Montag, 30.10.: Jeden Tag Scheck in der Trafik einlösen<br />
Holen sie sich ab 30. Oktober jeden Tag N.N. Schecks ausschneiden und in der Trafik einlösen: Sie erhalten N.N. für nur 20 Cent.<br />
Mit Scheck lesen Sie N.N. für nur 20 Cent<br />
Sie sparen jeden Tag 30 Cent. Schecks ausschneiden und jeden Tag in Ihrer Trafik einlösen: Sie lesen N.N. für nur 20 Cent – jeden Tag.<br />
Montag – Scheck für nur 20 Cent<br />
Dienstag – Scheck für nur 20 Cent<br />
Mittwoch – Allerheiligen. Holen Sie sich heute N.N. im Zeitungsständer.<br />
Donnerstag – Scheck für nur 20 Cent<br />
Freitag – Scheck für nur 20 Cent<br />
Samstag – Scheck für nur 20 Cent</em></p>
<p>Auf Seite 4 wird denen, die das immer noch nicht glauben können, und allen anderen auch die Möglichkeit geboten, zusätzlich 10 <em>luxuriöse</em> Flat-TVs zu gewinnen.</p>
<p>Armes Land, arme Texter, armer Auftraggeber.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[ZiB ohne fixe Kultur]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/10/07/zib-ohne-fixe-kultur/</link>
<pubDate>Sat, 07 Oct 2006 19:20:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/10/07/zib-ohne-fixe-kultur/</guid>
<description><![CDATA[Kultur künftig kein Fixpunkt mehr in der &#8220;Zeit im Bild 1&#8243; titelt der Online-Standard ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif"><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=2615696" target="blank">Kultur künftig kein Fixpunkt mehr in der "Zeit im Bild 1"</a> titelt der Online-Standard einen Bericht und ich denke mir, nachdem sie in den Tageszeitungen eh schon nur mehr Adabei-Kulturberichterstattung machen, schließt sich jetzt der ORF an und schießt die Kultur aus seiner Mitte.<br />
Ja, ich weiß, in dem Artikel steht, dass "Kultur ein integraler Bestandteil der Berichterstattung der ZiB 1 ist und bleibt", aber muss ich das glauben? Und so wie sich kein Widerstand gerührt hat gegen die schleichende Kulturleser-Verscheißerung in den Zeitungen, werden sich die Leute wohl auch daran gewöhnen, dass der ORF seinem Bildungsauftrag immer weniger nachkommt.<br />
Ach herrje, man muss ja mit den Privaten mithalten. Am besten, man passt sich ihnen an. Irgendwann wird niemand mehr verstehen, warum er Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zahlen soll. Die machen doch eh dasselbe wie die, bei denen man bloß die unerträgliche Werbung ertragen muss, – und schon kostets nix.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Videorekorder]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/10/05/videorekorder/</link>
<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 18:15:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/10/05/videorekorder/</guid>
<description><![CDATA[also ich gehöre ja zu denen, die sich eher spät mit dem Phänomen Videorekorder herumzuschlagen be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">also ich gehöre ja zu denen, die sich eher spät mit dem Phänomen Videorekorder herumzuschlagen begonnen haben und das auch nur, weil Tante Anni gestorben war und sonst schon alle einen gekauft hatten.<br />
In meinen VR-Anfängen bin ich fanatisch geworden, hab mir Programmzeitschriften gekauft und nach Super-Filmen durchstöbert, hab diese Filme dann auch aufgenommen, aber kaum je angesehen. – In jenen Tagen vertrat ich die Ansicht, der Sinn eines VR bestehe nicht im Abspielen.<br />
Irgendwann wurde es mir zu blöd, so viel Zeit mit TV-Programmen zu vergeuden. Ich hab dann nur noch aufgenommen, wenn mir zufällig was untergekommen ist.<br />
Und jetzt stehen eine Menge Cassetten in der Gegend herum – und jedesmal, wenn ich in TV-Laune bin, es aber nix Passendes spielt, durchforste ich die beschrifteten Schildchen nach etwas Konsumierbarem. Und ich finde nichts.<br />
Weil ich hauptsächlich Filme aufnehme, die im Online-TV-Programm zumindest ein Sternchen in der Kategorie "Anspruch" aufweisen, und wenn ich glotzen will, bin ich in der Regel anspruchslos, möchte leichte Kost (die allerdings nicht ganz blöd sein darf).<br />
Und was soll ich jetzt mit Aldomovar, Corti, Fellini und Konsorten? Videorekorder sind wirklich zu nichts zu gebrauchen.</p>
<p>P.S.: Das ist mein 150. Beitrag.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahl #3]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/10/02/wahl-2-2/</link>
<pubDate>Mon, 02 Oct 2006 08:16:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/10/02/wahl-2-2/</guid>
<description><![CDATA[vor ein paar Jahren erst haben &#8220;sie&#8221; einen meiner Arbeitgeber von &#8220;Rot&#8221; auf ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">vor ein paar Jahren erst haben "sie" einen meiner Arbeitgeber von "Rot" auf "Schwarz" umgefärbt (und das Ganze als freundliches Zusammenwachsen von drei Vereinen/Einrichtungen ausgegeben) und nach dieser Wahl wird wohl das Bildungsministerium in rote Hände fallen und was machen sie jetzt? – "Halt! Stopp! Retour!"? Zittert der Geschäftsführer seit gestern Nachmittag um seinen Posten und sein Einkommen? Freuen sich diejenigen, denen man das sozial(istisch)e Wesen immer noch anmerkt? Kehren sie die Vorzeichen um und ergibt "–" x "+" nicht "–"? Wäre das ein winzig kleiner Teil der neuerlichen Umfärberei und des Postenschachers, die jetzt auf uns zukommen?<br />
Also nicht, dass ich mich nicht freuen würde, dass jene Partei, die mit dem rechten Rand koalieren konnte, jetzt abgelöst wird (– außer sie boykottieren die große Koalition und forcieren Neuwahlen oder bekommen schließlich doch den Regierungsauftrag und gehen wieder mit den Rechten zusammen), aber ich fürchte halt, dass jetzt dasselbe nur anders geschehen wird. Kaum hast du dich an den Futtertrog vorgedrängt, frisst du.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wahl]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/09/23/wahl/</link>
<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 21:01:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/09/23/wahl/</guid>
<description><![CDATA[Am Donnerstag hab ich mir, weil ich zu müde zu sonstwas war, so eine Wahlkonfrontation angeschaut. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Am Donnerstag hab ich mir, weil ich zu müde zu sonstwas war, so eine Wahlkonfrontation angeschaut. Die Spitzenkandidaten.<br />
Abgesehen davon, dass es nicht spitze war, ist mir eines aufgefallen: Die vertreten alle keine Meinung mehr oder ein Programm, sondern operieren nur mehr mit Zahlen, die sie auswendig wissen oder ablesen und die etwas Positives oder Negatives belegen sollen.<br />
Das hört sich dann so an:<br />
Frage: Was sagen sie zu A oder B oder C?<br />
Antwort: Nun, 355, 66 und 87.<br />
Und der Gegenkandidat erwidert: Das glauben Sie doch selber nicht. 228, 65 und 99!<br />
Der erste grinst überlegen und dann kommt die nächste Frage.<br />
Die sagen also nicht, ich bin dafür, dass Wahlen abgeschafft werden, sondern: Umfragen belegen, dass 66 Prozent kein Interesse an Politik haben.<br />
Das mag schon stimmen.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Handy]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/09/22/handy/</link>
<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 14:46:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/09/22/handy/</guid>
<description><![CDATA[Erstversuch in dieser Kategorie, deren Namen ich von Harry Rowohlt gekl&#8230; äh &#8230; übernomm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Erstversuch in dieser Kategorie, deren Namen ich von Harry Rowohlt gekl... äh ... übernommen habe:</p>
<p>Ich halte ja Handys grundsätzlich für Scheiße. In der berühmten, viel zitierten Notsituation wie etwa bei einem Bergunfall wird man höchstwahrscheinlich keinen Empfang haben.<br />
Aber der Fortschritt: Früher haben wir uns im vorhinein ausmachen müssen, wann wir uns wo treffen – heute geben wir Geld dafür aus, um uns<br />
1.) zu überlegen, ob wir uns überhaupt sehen wollen,<br />
2a) mitzuteilen, wo wir gerade sind,<br />
2b) mitzuteilen, wo wir gerade hingehen/fahren,<br />
3.) mitzuteilen, dass wir es uns anders überlegt haben,<br />
4.) zwischendurch nur mal so zu plaudern und uns<br />
5.) dann doch treffen zu wollen.<br />
Dazu bedarf es allerdings noch einiger koordinierender Anrufe.<br />
Außerdem kann man sich jetzt doch tatsächlich ausfindig machen, sollte man sich auf einem überfüllten Platz übersehen.<br />
Man kann sich sogar während eines Konzertes brüllend nicht verständigen.<br />
Man kann seine Mitmenschen je nach Standpunkt an seinem Leben Teil haben lassen oder belästigen, aber nur mit dem neuesten Modell, versteht sich.<br />
Du bist jetzt wichtiger als früher.<br />
Du darfst es niemals abschalten.<br />
Du bist endlich auch beim Liebe-Machen und am Klo erreichbar.<br />
Scheiß-Handys.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gesichtslos]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/09/17/gesichtslos/</link>
<pubDate>Sun, 17 Sep 2006 09:22:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
<guid>http://werners.de.wordpress.com/2006/09/17/gesichtslos/</guid>
<description><![CDATA[mir wird das profil sonntags vor die Wohnungstür gelegt und heute bekam ich eines ohne Cover (vorso]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">mir wird das profil sonntags vor die Wohnungstür gelegt und heute bekam ich eines ohne Cover (vorsorglich in der Mitte aufgeschlagen, damit es nicht so aussieht, als wär kein anderes zur Hand – oder unter vor dem Haustor – gewesen).<br />
Was das ausmacht: In meinem Wohnzimmer liegt eine Missgeburt, ohne Kopf; besser: ohne Gesicht.<br />
Erinnert mich an die Fotos auf dem "Lamb Lies Down On Broadway"-Cover mit dem Mann ohne Mund und an die Diskussionen, die wir seinerzeit bei der "Presse" geführt haben, weil die Geschäftsführung dafür war, die schaufenster-Cover an Inserenten zu verkaufen.<br />
Es gibt Dinge, die "macht man einfach nicht". Don't lose or sell your face.</font></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Österreich" #2]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/09/01/osterreich-2/</link>
<pubDate>Fri, 01 Sep 2006 09:45:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>werners</dc:creator>
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<description><![CDATA[Meine Befürchtung hat sich vorerst nicht bewahrheitet: Der Zeitungsteil von &#8220;Österreich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Meine Befürchtung hat sich vorerst nicht bewahrheitet: Der Zeitungsteil von "Österreich" ist o.k. – relativ (und für Fellner ungewöhnlich) unaufgeregte Berichterstattung.<br />
Die drei (!) täglich (!!) beigelegten Magazine interessieren mich kaum (TV) bis gar nicht (People und Lifestyle), sind, glaub ich, auch o.k. und wohl hauptsächlich als Einnahmequelle gedacht (Hochglanz-Werbung in einer Tageszeitung). Aber wer soll das wann lesen? Und will man/frau nicht lieber ein Magazin, das (wahrscheinlich) mit Muße gemacht wurde und schon aufgrund des Volumens was hergibt?<br />
Internetauftritt hat "Österreich" auch (<a href="http://www.oe24.at/" target="blank">www.oe24.at</a>). Bei dem ist mir gleich einmal die BZÖ-Werbung sauer aufgestoßen (– kann man so geldgierig sein, dass man sich gleich am ersten Tag mit der Partei identifizieren lässt, vor und hinter der Jörg Haider steht?). Auch sonst wird das wohl nicht die Plattform, auf der ich mich täglich informiere. Der <a href="http://derstandard.at/" target="blank">Online-Standard</a> und <a href="http://orf.at" target="blank">orf.at</a> sind mir lieber.<br />
Vor allem fehlt einem wie mir die "Kultur". Etwa Ähnliches könnte "Life -&#62; Event" sein. Dorthin hat sich der Großteil der Kulturberichterstattung in Österreich leider schon eine Weile entwickelt, und ich finde das schlimm.</font></p>
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<title><![CDATA["Österreich" #1]]></title>
<link>http://werners.wordpress.com/2006/09/01/osterreich/</link>
<pubDate>Fri, 01 Sep 2006 08:22:02 +0000</pubDate>
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<description><![CDATA[Das freut die gelernten Österreicher: Dass Wolfgang Fellner mit seiner lang und breit beworbenen ne]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><font face="Verdana, Arial, Helvetica, sans-serif">Das freut die gelernten Österreicher: Dass Wolfgang Fellner mit seiner lang und breit beworbenen neuen Tageszeitung "Österreich" am allerersten Erscheinungstag Lieferschwierigkeiten hat und man nicht gleich beim Frühstückskaffee darüber lästern kann.<br />
Ich hab damit ein ganz anderes Problem: Wird Fellner, nachdem er die hiesige (Nachrichten-)Magazin-Landschaft ruiniert hat, jetzt auch eine Tageszeitung machen, die nur mehr für Werbung gut ist, aber nicht mehr für Inhalte? Und werden die anderen Tageszeitungen mitziehen (müssen) wie bei "News"?</font></p>
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