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	<title>geselligkeitskultur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/geselligkeitskultur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "geselligkeitskultur"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 09:37:55 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Der etwas andere Open Coffee Club...]]></title>
<link>http://sprechblase.wordpress.com/?p=958</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 15:07:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cem Basman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Apropos Salonkultur 2.0 und Geselligkeitskultur: Ich hatte mal vor vielen Jahren einen Fernsehberich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Apropos <a href="http://sprechblase.wordpress.com/2008/04/30/salonkultur-20/" target="_blank">Salonkultur 2.0 und Geselligkeitskultu</a>r: Ich hatte mal vor vielen Jahren einen Fernsehbericht aus New York gesehen, wo eine ältere schwarze Dame jeden Sonntagvormittag ihre Wohnungstür aufmachte und jeder, der wollte, sie in ihrer kleinen Privatwohnung besuchen konnte. Sie spielte die ganze Zeit Klavier, Stücke von Gershwin, Blues u.ä., und um sie herum verteilt über die ganze Wohnung sassen und standen die Nachbarn, Freunde und Fremde, Alte und Junge, Weisse und Schwarze, Arme und Bürgerliche, und hatten einige schöne Stunden bis mittags. Alles sehr friedlich und entspannt. Um 12 Uhr gingen alle wieder und jeder, der wollte, gab am Eingang beim Rausgehen einen kleinen Betrag in eine Dose. denn Kaffee und Kuchen hatte sie spendiert. Was für eine schöne Idee. Ich finde so eine Geschichte rührend und grossartig. Übrigens, aus ihrer Wohnung soll nie etwas gestohlen worden sein. Und das mitten in New York.</p>
<p>Schön finde ich auch einen Rhythm &#38; Blues Club. Vielleicht in Ottensen. In einem Hof, einer Fabrik, einer einfachen Bar. Nur Freunde und Fremde, die diese Musik mögen. Klassischen R&#38;B oder zeitgenössischen. Tanz und Unterhaltung. Ausgewogene Mischung von Frauen und Männern aus allen Generationen.</p>
<p>Wir sollten zurückfinden zum Menschlichen. Das Digitale bringt uns zwar einerseits zusammen, aber entfernt uns auch von den wertvollen Dingen. Dem menschlichen Atem. Der Haut. Der Stimme, die nichts verkaufen muss. Am wenigsten sich selber. Dem Glanz der Haare. Dem Geruch. Der Berührung. Zusammen sein ohne Zweck. Einfach, weil man zusammen sein möchte und Freude an gemeinsamen Dingen hat. Einfach so.</p>
<p>Aber vielleicht bin ich auch nur ein romatischer Idealist. Eine aussterbende Gattung möglicherweise. Oder?</p>
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<title><![CDATA[Salonkultur 2.0? ]]></title>
<link>http://sprechblase.wordpress.com/?p=957</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 14:24:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Cem Basman</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die ganze öffentliche Geselligkeits- Gesellschaftskultur heute mit BarCamps, Open Coffee Clubs und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die ganze öffentliche Geselligkeits- Gesellschaftskultur heute mit BarCamps, Open Coffee Clubs und Lunch 2.0, Meetups, Bloglesungen oder auch ihren virtuellen Erweiterungen in Blogs, Twitter und vielen Social Networks erinnert mich entfernt an die bürgerlichen Salons im 18. bis 20. Jahrhundert, die regelmässige zumeist private gesellschaftliche Treffpunkte für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen waren. Treffen von Freunden und interessanten Menschen. Inspirierende Themen und Anlässe. Ein mehr oder weniger privater Zirkel in einem festen Zeitrahmen. Kultiviert. Teatime. Vielleicht 20-30 Freunde und Anhang. Im nicht-öffentlichen Raum. Nur auf Einladung. Ein Wohnzimmer. Eine grosse Wohnung. Ein Salon eben.</p>
<p>Übrigens, interessanterweise scheint die moderne Variante der öffentlichen Geselligkeitskultur, sich eher in Hamburg und Berlin abzuspielen. Beide Metropolen, knapp 2-ICE-Stunden voneinander entfernt, bilden langsam eine kulturelle Achse. Jede auf seine Weise. Aus den anderen deutschen Ballungsräumen höre ich eher weniger.</p>
<p>Aber zurück zum Thema: Hätte heute ein Salon, wie beispielsweise ein Literarischer Salon, eine Chance? Ist es zeitgemäss sich privat und kultiviert in einem schönen Rahmen zu treffen? Zu einer Lesung, zum Bridge oder zu einer Diskussion? Zu einem Dinner?</p>
<p>Ich hätte durchaus das Bedürfnis auf eine non-digitale, altmodische, private Gesellschaft von Freunden und geistreichen Gästen. Intelligenten Frauen und Männern. Auf einen "Hamburger Salon". Regelmässig unregelmässig im privaten Rahmen.</p>
<p><strong>Wie würde ein Salon im 21. Jahrhundert aussehen?</strong></p>
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