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	<title>gemischtwarenladen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/gemischtwarenladen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gemischtwarenladen"</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 15:28:29 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ringelbein]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=762</link>
<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 14:30:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe ein neues Haustier: Diese kleine niedliche Spinne sitzt seit gestern vor meinem Küchenfens]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein neues Haustier: Diese kleine niedliche Spinne sitzt seit gestern vor meinem Küchenfenster und versucht, sich häuslich niederzulassen. </p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/10/dsci0001_2.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-763" title="Ringelbein" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/10/dsci0001_2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="216" /></a></p>
<p>Wegen ihrer so hübsch geringelten Beine habe ich sie "Ringelbein" getauft.</p>
<p>Und während die Tochter über ihrer Biologiehausaufgabe sitzt, und sich den Kopf über den Unterschied von "betrachten", "beobachten" und "beschreiben" zerbricht und partout nicht einsehen mag, dass da ein Unterschied besteht, schau ich mir Ringelbein an, bleibe entspannt und freue mich darüber, dass es Ringelbein gibt.</p>
<p>Danke, du kleine süße Spinne, dass du mich ablenkst und eine Wohltat für mein Nervenkostüm bist. Ohne dich würde ich heute wahrscheinlich wieder schlechte Laune bei den Hausaufgaben bekommen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ich platze gleich]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=758</link>
<pubDate>Sun, 05 Oct 2008 17:24:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Gleich ist es soweit, dann platze ich! Ich bin so sauer und auf Krawall gebürstet, das kann nur ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich ist es soweit, dann platze ich! Ich bin so sauer und auf Krawall gebürstet, das kann nur ein Donnerwetter geben! :evil:</p>
<p>Da schlunzt die Tochter ein schönes langes Wochenende lang und heute Abend um 18 Uhr fällt ihr ein: Ups, sie muss ja noch Hausaufgaben machen!</p>
<p>Da sie keine große Lust dazu verspürt, wird getrödelt und auf merkbefreit gemacht wie nichts Gutes. Diese Einstellung zur Schule und Hausaufgaben bringt mich zum Kochen. Aber auf hundertachtzig, in wenigen Sekunden! Es dauert auch keine halbe Stunde und ich habe Kopfschmerzen.</p>
<p>Aber es kommt noch besser: Um 19 Uhr fällt ihr ein, dass sie morgen einen Vokabeltest schreibt und dafür auch noch lernen muss! Und welche darf sie die Vokabeln abfragen? Richtig, ich.</p>
<p><strong>Aaaaaaarrrgh</strong>!</p>
<p>So, und nun noch einen drauf: Ich gehe in ihr Zimmer und sehe nach, ob sie denn "schon" lernt. Da sitzt sie am Tisch, hört Hörbuch und spielt DS! Die Vokabeln wolle sie mit mir lernen.</p>
<p>Hä? Ich kann die doch schon, ich muss die nicht lernen! Ich kann sie gerne (nee, heute nicht "gerne", echt nicht!) abfragen, aber lernen muss sie sie schon selbst.</p>
<p>Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber mir ist so dermaßen zum Platzen zumute!</p>
<p><strong>Aaaaaaarrrgh</strong><strong>!</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Tag, an dem die Mauer fiel...]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=753</link>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 18:50:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/10/03/der-tag-an-dem-die-mauer-fiel/</guid>
<description><![CDATA[&#8230;war am 9. November. Wieso feiern wir dann am dritten Oktober? Ach ja, Tag der Wiedervereinigu]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...war am 9. November. Wieso feiern wir dann am dritten Oktober? Ach ja, Tag der Wiedervereinigung, ein Jahr später. Nun denn: Es ist ja so mit Gedenktagen, dass eines bestimmten Ereignisses gedacht werden soll. Also denke ich darüber nach, was ich denn vor 19 Jahren gemacht habe, als die Mauer damals fiel.</p>
<p>Ich war damals im Internat der Berufsschule in OL und paukte für meine Zwischenprüfung was das Zeug hielt. Das Hirn immer kurz vorm Platzen, die Bücher vor der Nase, lernen. lernen, lernen. TV gab es nicht, Radio auch nicht, Zeitungen waren nur Ablenkung und zum Lesen hatte ich ja genügend Stoff: Chemie, Mikrobiologie, Mathe, Technologie und Wirtschaftslehre.</p>
<p>Übersetzt heißt das: Ich hatte keinen blassen Schimmer davon, was in der Welt da draußen los war!<!--more--></p>
<p>Als am Freitag die letzte Klausur geschrieben war, packten meine Freundin und ich unser Zeug zusammen und starteten ins Wochenende.</p>
<p>Schildmaid: "Warst Du schon mal in Amsterdam?"</p>
<p>Freundin: "Nein."</p>
<p>Schildmaid: "Dann lass uns losfahren."</p>
<p>Gesagt, getan, wir kauften uns an der nächsten Tankstelle einen Stadtplan von Amsterdam und los ging es. Dieses Wochenende werde ich mein Lebtag lang nicht vergessen, aber aus ganz anderen Gründen.</p>
<p>In Amsterdam angekommen, suchten wir zuerst einen Parkplatz, dann ein youth hostel. Die Nummer mit dem Parkplatz war schwieriger zu bewerkstelligen. Außerdem beunruhigten mich die verdächtigen Klopfgeräusche, die mein Auto so von sich gab. Aber egal, die Prüfung lag hinter uns, vor uns ein Wochenende in Amsterdam und hinein ins Getümmel.</p>
<p>Hatten wir Aufkleber auf der Stirn "Wir sind Deutsche"? Ich weiß es nicht, aber wir sind so oft angesprochen worden, was wir als Deutsche denn davon halten würden, dass die Mauer weg sei?</p>
<p>Meine Freundin und ich hatten keine Ahnung, welche Mauer denn gemeint sein sollte! Null, nix, niente, rien, nada, no way. Wir wurden nur immer genervter, weil wir eine perfide Anmachnummer dahinter vermuteten. Und so machten wir uns auch nicht die Mühe, mal nachzufragen. </p>
<p>Auf dem Heimweg wurde das Klopfgeräusch schlimmer und in der Nähe von Gifhorn, wo meine Freundin damals wohnte, schwante mir denn auch, um was es sich handelte. Der Hauptbremszylinder verabschiedete sich allmählich. Ich musste anfangen zu "pumpen", damit sich noch ein Bremsdruck aufbaute. Oh, oh.</p>
<p>Da war es auch nicht sehr hilfreich, ständig von anderen Autofahrern angehupt zu werden und per Lichthupe geblendet zu werden. Ich wusste doch, dass etwas mit meinem Auto nicht stimmt, müssen die mich auch noch alle zusätzlich nervös machen? Aaargh.</p>
<p>In Gifhorn angekommen, klärte uns der Vater meiner Freundin dann auf: <strong>Die</strong> Mauer ist weg, die in Berlin!</p>
<p>Aha, und die anderen Fahrer hielten meinen VW 1600 für einen Trabi/Wartburg und wollten mich gar nicht nervös machen, sondern mich freundlich begrüßen! So war das also!</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/10/ln03_2_2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-754" title="VW 1600" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/10/ln03_2_2.jpg?w=300" alt="" width="300" height="216" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Putzteufel]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=749</link>
<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 17:21:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich weiß auch nicht, was mich heute gepikst hat. Es fing alles so harmlos an. Ein wenig Blumen gi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß auch nicht, was mich heute gepikst hat. Es fing alles so harmlos an. Ein wenig Blumen gießen hier, ein wenig Staub wischen da, ein paar trockene Blätter eingesammelt...</p>
<p>Und dann packte mich ein mördermäßiger Putz-und Aufräumwahn! Ich habe so vieles sortiert, aussortiert, weggeschmissen, wieder geputzt, Spiele aussortiert ( neun gehörten meiner Freundin, die freut sich jetzt bestimmt, dass sie in ihrer Wohnung Platz schaffen muss :mrgreen: ), alles ordentlich ins Regal gepackt, Pflanzen zurück geschnitten, und dann das krönende Abschlussaugen (ich hasse Staubsaugen). </p>
<p>Ich bin erledigt, aber es fühlt sich so gut an, dass alles wieder picobello aussieht. :-) Das Fensterputzen konnte ich mir gerade noch so verkneifen. ;-) Vielleicht morgen. Obwohl ich meiner Küche für morgen schon den Putzwahn angedroht habe.</p>
<p>Wozu diese ganze Aktion? Ach, nächste Woche tritt das Unvermeidliche ein: Ich habe Geburtstag. Da packt mich vorher immer der Putzwahn. Das habe ich wohl von meiner Mom geerbt. </p>
<p>Eigentlich ist es gar nicht mal so schlecht, vor dem Geburtstag ein Resümee solcher Art zu ziehen, dass Unwichtiges endlich mal entsorgt wird. Und wenn mich nicht mein Sofa so laut locken würde, dann könnte ich noch viel mehr aussortieren. :-D Bin gerade richtig gut in Stimmung dazu. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was für ein Tag, die Fortsetzung]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=744</link>
<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 18:29:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, ich bin das Familienalien, ich kann es nicht leugnen. Will ich ja auch gar nicht. Manche Dinge s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich bin das Familienalien, ich kann es nicht leugnen. Will ich ja auch gar nicht. Manche Dinge sind halt so. Es gibt die schwarzen Schafe in einer Familie, und auch die Aliens. Mein Bruder und ich übernehmen den Part der Aliens, denn wir sind die "Gebildeten".</p>
<p>Das meint niemand in der Familie böse oder abfällig, versteht mich nicht falsch. Doch es grenzt uns ab, macht uns zu Außenseitern. Wenn mein Bruder und ich uns unterhalten, werden wir von den anderen kaum verstanden. Ja, wir sind die nerds der Familie, aber es liegt nicht nur daran. Es ist die Wortwahl, die Grammatik, die Liebe zum Neuerfinden von Worten, und es ist der Humor. Niemand versteht unseren Humor.</p>
<p>Wenn ich jetzt sage, der Rest meiner Familie ist "ungebildet", dann stimmt das sicherlich, bezogen auf den Bildungsstand. An Lebenserfahrung haben sie jedoch eine Menge drauf, davor ziehe ich gerne meinen Hut.</p>
<p>Manchmal lässt sie ihre Lebenserfahrung leider im Stich. Vielleicht ist es auch mangelndes Taktgefühl, ich weiß es nicht. Jedenfalls passierte am Montag folgendes, doch kurz zum Hintergrund:<!--more--></p>
<p>Mein Vater ist altersdement, er spricht nicht mehr bis auf ein gelegentliches "Ja" oder "Nein", manchmal kann er ausfallend werden, er hat einen Drang zum Weglaufen, und alles in allem macht er Dinge, die für Aussenstehende einfach nicht mehr nachzuvollziehen sind. Das typische Symptombild einer Altersdemenz.</p>
<p>Wie viel er von seiner Umgebung noch mitbekommt, oder gleich wieder vergisst, ist auch nicht sicher. Auch nicht, ob er uns noch erkennt, oder nur höflich lächelt, wenn er uns sieht. Jedenfalls war er gut drauf an Mutters Geburtstag, lächelte viel und machte sich über den Kuchen her. Aus seiner Sicht das Paradies auf Erden.</p>
<p>Doch tut es wirklich Not, dass sich einige Familienmitglieder in seinem Beisein über ihn lustig machen? Seine "Schrulligkeiten/Dummheiten/wieauchimmer" nehmen und ins Lächerliche ziehen? Während er daneben sitzt und höflich "Ja" sagt, weil er nicht versteht, worum es geht.</p>
<p>Zum Kotzen ist das! Ich unterstelle ihnen mal wohlwollend, dass sie bestürzt sind über den Zustand meines Vaters und sich hilflos fühlen, und aus diesem Gefühl der Hilflosigkeit heraus, ihre Witze machen, weil sie nicht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen.</p>
<p>Aber ich war so dermaßen sauer! Ich habe mir überlegt, ob ich sie alle gleich bei Tisch zur Rede stellen sollte. Da ich aber geladen war bis zum Anschlag, habe ich mir auf die Zunge gebissen und nichts gesagt. Einmal wollte ich  meiner Mom die Feier nicht vermiesen, und das hätte ich auf jeden Fall getan. Zum anderen weiß ich, dass es nicht klug gehandelt ist, wenn ich meiner Wut Ausdruck gebe, während ich noch wütend bin. Ich neige dann gerne dazu, die Köpfe rollen zu lassen.</p>
<p>So musste denn auch dieser Artikel erst einmal ein paar Tage in meinem Kopf bewegt werden.</p>
<p>Am Samstag sehe ich meine Mom wieder. Dann werde ich in Ruhe mit ihr über diese Angelegenheit reden. Es kann einfach nicht angehen, wie die restliche Familie mit meinem Vater umgeht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückwärtsgeschichte Teil V]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=741</link>
<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 17:39:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ja, ihr Freunde und Freundinnen des schwarzen Rätsels, diese Woche ist es wieder so weit. Ich bin g]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ihr Freunde und Freundinnen des schwarzen Rätsels, diese Woche ist es wieder so weit. Ich bin gerne eure Gastgeberin bei der Frage nach dem Hergang folgender Begebenheit:</p>
<blockquote><p>Der Mann starb, als er einen Schritt rückwärts ging.</p></blockquote>
<p>Über die Spielregeln brauche ich euch wohl nicht mehr aufzuklären, ihr seid doch schon alle gewiefte Mitratende. :-)</p>
<p>Ich wünsche euch viel Spaß.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wetterfühlig]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=738</link>
<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 11:39:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Draußen scheint die Sonne, während gleichzeitig der Wind den Regen um die Häuser peitscht.
Kein W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Draußen scheint die Sonne, während gleichzeitig der Wind den Regen um die Häuser peitscht.</p>
<p>Kein Wunder, dass ich Kopfschmerzen habe.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Heute Abend: Elternabend]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=733</link>
<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 21:28:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/30/heute-abend-elternabend/</guid>
<description><![CDATA[Heute Abend war mal wieder ein Elternabend anberaumt. Einige Hauptfächer Lehrenden wollten sich vor]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend war mal wieder ein Elternabend anberaumt. Einige Hauptfächer Lehrenden wollten sich vorstellen, und es sollte mehr Infos geben zum Musikunterricht.</p>
<p>Ihr erinnert euch? Die Tochter ist in einer Bläserklasse und möchte, wie sich in den letzten Wochen heraus gestellt hat, am allerallerliebsten Klarinette lernen. Mädel, ich drücke dir die Daumen, dass du Eine von Fünf sein wirst, die Klarinette lernen dürfen!</p>
<p>Aber darauf will ich jetzt nicht hinaus. Vielmehr hat mich dieser, mittlerweile zweite Elternabend, wieder überrascht: Ihr kennt das Gesetz der Gruppe? "Wenn sich mehr als zwei Personen zu einem gemeinsamen Thema treffen, ist <strong>immer</strong> jemand dabei, der die Gruppe hemmt/stört/hindert. Wirklich immer! </p>
<p>Ich nenne solche Menschen gerne "den Gruppenkasper". Nicht, weil er/sie sich albern benimmt. Na ja, manchmal auch. Aber vor allem, weil es diesen Personen um etwas ganz anderes geht, als das aktuell anstehende Thema. Ihnen geht es um:<!--more--></p>
<ol>
<li>Ich will Aufmerksamkeit. Für mich/mein Kind/das was ich für wichtig erachte/dito</li>
<li>Menschen, deren Kind so <strong>besonders</strong> ist, dass das ja mal hier auf dem Elternabend gebührend hervor gehoben werden muss. Dass die Eltern dieses Kindes auch so <strong>besonders</strong> sind, muss ich ja nicht extra erwähnen, das machen sie ja selbst. ;-) Es gibt auch Kinder, die sind wirklich und wahrhaftig besonders, aber deren Eltern kommen anders herüber. Die nerven nicht. Sie können ihr Anliegen kurz, knapp, präzise und prägnant rüber bringen. Das ist eine ganz andere Nummer.</li>
<li>Dann gibt es noch die Eltern, die sich gerne aufregen. Über Alles und Jenes und Dieses ganz im Besonderen. Uff.</li>
<li>Und es gibt die Prokrastinierer. "Ja, aber dann... kann ich nicht/wäre nicht so gut/könnten WIR nicht ?</li>
</ol>
<p>Aaaaargh! Die kenne ich alle. Alle. Zur Genüge. Die kenne ich, seit meine Tochter in die Kinderkrippe/Kindergarten/Grundschule ging. Und die Eltern, die die Aufmerksamkeit auf sich lenken, indem sie themenunabhängige Fragen stellen, einfach nur mal so, um eine Frage in den Raum zu stellen, die kenne ich auch! Das sind die "Labertaschen". Nicht zu verwechseln mit dem "Gruppenkasper". ;-) Wobei die Grenzen da fließend sind.</p>
<p>So. Und heute nun der zweite Elternabend. Ich erlebe Eltern, die gebannt dem Referierenden zu hören. Die interessante/interessierte Fragen stellen. Fragen, die uns alle weiter bringen.</p>
<p>Ich, die sich selbst als "Elternabendmüde" bezeichnet, möchte hier und jetzt bekennen: Ich freue mich auf den nächsten Elternabend. </p>
<p>Entweder werde ich endlich die Eltern kennen lernen, die ich schon immer kannte. Ja, bestätigt meine Vorurteile! Oder, es wird so weiter gehen wie bisher und ich muss mein Urteil über Elternabende revidieren. Anyway, ich bin gespannt.</p>
<p>Es tut mir leid. Auch hier muss ein to be continued einbauen. Denn die Deutschlehrerin hat da so einiges drauf...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was für ein Tag]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=728</link>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 20:26:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/29/was-fur-ein-tag/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Montag begann schon mies mit der Nacht: Ich kam nicht in den Tiefschlaf, sondern kratzte hust]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Montag begann schon mies mit der Nacht: Ich kam nicht in den Tiefschlaf, sondern kratzte hustenbedingt nur an der Oberfläche des Schlafes herum. Morpheus verweigerte mir den Eintritt in sein Reich, und so musste ich jede halbe Stunde einen Schluck Wasser trinken, um dem Hustenreiz entgegen zu wirken, nur um dann kurz vorm Einschlafen wieder durch einen Hustenanfall geweckt zu werden.</p>
<p>Um 5 Uhr morgens, nach gefühlten Null Stunden Schlaf, knipste ich nochmals das Licht an, zerrte mir das Buch vor die Nase und kurz vor dem Weckerklingeln schlief ich dann richtig ein. Aaaargh.</p>
<p>Den ganzen Vormittag verbrachte ich mit einer Matschbirne sondergleichen und höchste Konzentration war gefragt, damit nicht alles den Bach runter ging. Super. Ganz toll.</p>
<p>Mittags fix einen Kuchen gebacken, weil meine Mom Geburtstag hat und ich ihr wenigstens einen Kuchen mitbringen wollte, wenn sie doch sonst keine Wünsche hat. Gleichzeitig Mittagessen kochen, weil die Tochter gleich aus der Schule kommt.</p>
<p>Die Tochter kam aber noch gleicher aus der Schule, die letzte Stunde fiel aus, das hatte sie vergessen mir zu sagen. Zum Glück war ich schon zu Hause. Ich vermisse die verlässliche Grundschule. Ständig fallen nun Stunden aus! Da muss ich mich erst einmal dran gewöhnen. Und dringend daran denken, für die Tochter einen Schlüssel nachmachen zu lassen. Sonst steht sie mit Sicherheit demnächst mal vor verschlossener Tür.</p>
<p>Hausaufgaben erledigen, helfen, wo ich kann und muss. Ermuntern es selbst zu tun, wo es nur geht. Bloß kein Stress, ich bin müde, ich habe keine Lust auf den üblichen Hausaufgaben fight.</p>
<p>Und dann geht es auf nach Einbeck. Da wohnen meine Eltern und meine Mom feiert. Das bedeutet Kontakt mit der <em>Familie. </em>Das ist erst einmal gar nicht so schlimm. Einige aus der buckligen Verwandtschaft sind gar nicht so bucklig, und ich mag sie wirklich. </p>
<p>Aber sie sind so anders als ich. So richtig anders. Ich fühle mich, als ob ich von einem anderen Planeten stammen würde...</p>
<p>To be continued. Aber heute Abend nicht mehr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Ende eines Sees?]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=721</link>
<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 19:38:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/27/das-ende-eines-sees/</guid>
<description><![CDATA[Mit Schrecken lese ich diesen Artikel in der regionalen HNA.

Dass die Staumauer des Wendebachstause]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Schrecken lese ich <a href="http://www.hna.de/goettingensolo/00_20080926182138_Gnadenfrist_fuer_den_See.html">diesen Artikel</a> in der regionalen HNA.</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/bild-2.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-722" title="bild-2" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/bild-2.png?w=300" alt="" width="300" height="123" /></a></p>
<p>Dass die Staumauer des Wendebachstausees nicht gerade die Dichteste ist, ist seit Fertigstellung des Dammes bekannt. Dieser Umstand hat aber seit 1971 niemanden gestört. </p>
<p>Jetzt begibt es sich so, dass das Land Niedersachsen nicht mehr für die Unterhaltung des Sees aufkommen möchte, und diese A*schkarte dem regionalen Zweckverband unter schieben will. Der Zweckverband ist aber auch nicht blöd und fürchtet die Folgekosten, die in ungeahnter Höhe auf ihn zukommen könnten. Und ziert sich dementsprechend. Oder markiert den Dicken, um vielleicht doch noch pekuniäre Unterstützung aus dem Land Niedersachsen heraus zu kitzeln. Ich weiß es nicht, das ist meine eigene spekulative Meinung.</p>
<p>Den Ausweg, den das Land Niedersachsen aus dieser Situation sieht, wenn denn der Zweckverband die A*schkarte zurück weist, ist, dass der Wendebachstausee einfach zugeschüttet wird. So richtig wollen, wollen sie das eigentlich nicht, da es richtig Kohle kosten wird, aber langfristig gesehen, ist das Problem dann vom Tisch.</p>
<p>Was soll das? Einfach mal so einen See zuschütten, weil es bequemer ist, als für die Unterhaltung desselbigen zu sorgen? Wobei für die Unterhaltung = Säuberung der Liegewiesen, DLRG-Bademeister und hastenichtgesehen eh schon der Zweckverband zuständig ist.</p>
<p>Weshalb haben sie eigentlich damals Anfang der 70er Jahre diesen Stausee überhaupt angelegt? Um das Hochwasser zu stauen, das die B27 und das Dorf Niedernjesa bedroht. Aha. Und weshalb haben sie den Wendebach, wie das in den späten 60er und folgenden 70er so Mode war, nicht einfach kanalisiert? Dann hätte ein eventuelles Hochwasser doch einfach hinter Niedernjesa irgendwo in die Pampa fließen können.</p>
<p>Ich vermute mal, dass es daran liegt, dass wir hier in der Gegend so verdammt wenige Badeseen haben und ein neu installierter Badesee einfach naherhohlungsmäßig total schick war.</p>
<p>Und? Ist er das nicht mehr?</p>
<p>Doch. Für viele Menschen ist er immer noch total schick. Als Badesee. Auch wenn die Wasserqualität eher grenzwertig ist. Aber wir müssen nehmen, was wir kriegen können. Oder viel Geld für das Schwimmbad ausgeben.</p>
<p>"Geld" ist hier das buzzword. Der alte Römer fragte sich in solchen Situationen: "Qui bono?" Wem nutzt es? Der moderne Verwaltungsmensch fragt: "Where is the money?"</p>
<p>Offensichtlich ist es weder beim Land Niedersachsen, noch beim Zweckverband.</p>
<p>Das <a href="http://www.goettinger-tageblatt.de/newsroom/regional/dezentral/goettingenregio/art4264,693407">Lokalblättchen</a> berichtet auch fleissig vor sich hin. So erfahre ich hier, dass dem Zweckverband und den Kommunen per Zeitfaktor die Pistole auf die Brust gesetzt wird: Sie sollen sich jetzt mal ganz schnell bis November entscheiden.</p>
<p>Oha, wenn ich eines aus meiner Lebenserfahrung heraus weiß, dann das: Wenn mir jemand eine Entscheidung unter Zeitdruck abverlangen will, ist etwas faul. Die schnell erzwungene Entscheidung soll dann meist über unangenehme Haken hinweg täuschen, oder kaschieren, dass dem Gegenüber die Argumente fehlen. </p>
<p>Irgend ein Scheiß ist immer und Scheiße stinkt zum Himmel.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Klassenkampf der Marken]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=705</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 16:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/24/klassenkampf-der-marken/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe gerade diesen Artikel auf SPON gelesen und bin *zawusch* per Zeitreise in meiner Schulzeit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade diesen <a href="http://einestages.spiegel.de/static/authoralbumbackground/2822/volle_rueckendeckung.html">Artikel</a> auf SPON gelesen und bin *zawusch* per Zeitreise in meiner Schulzeit gelandet.</p>
<p>In meiner Grundschulzeit gab es noch keine Scout Ranzen. Die kamen erst in der vierten Klasse auf und vermehrten sich in der OS exponentiell. Heiß und innig habe ich mir einen gewünscht, aber nie bekommen. Sehr lange währte der Wunsch allerdings nicht, denn wer richtig cool war, trug Umhängetaschen aus Segeltuch. So eine wie Jack Bauer sie als survial kit mit sich herum trägt.</p>
<p>Da mein alter Schulranzen, bestehend aus Presspappe mit orangefarbenem Kunststoffüberzug (ja, orangefarben, oh so seventies!) nun langsam aber sicher nach vier harten Jahren auseinander fiel, konnte ich in die alternative Coolnesszene aufsteigen, alternativ zur Scout-Szene, nicht links-alternativ (das kam erst später). Nicht, dass ich in der Grundschule zu den losern gezählt hätte. Denn der orangefarbene Kunststoffranzen ließ sich ganz prima mit Klebebildchen aufhübschen. So wurde meiner denn von unzähligen Prilblumen geziert und war schwer angesagt.</p>
<p>Richtig cool waren diese angesagten Umhängetaschen, weil wir die Namen unserer Lieblingsbands darauf schreiben konnten. Bei mir waren das in der fünften Klasse erst zwei, Blondie und Ultravox, aber in der sechsten Klasse fand David Bowie Einzug auf meinem Plattenteller und der war ja nun der Inbegriff der Coolness.<!--more--></p>
<p>Passend zu diesen Taschen musste ein Palästinensertuch getragen werden, und wehe es hatte die falsche Farbe! Bunt trugen nur die Flaschen, die keine Ahnung hatten. Es musste schwarz-weiß sein. Was daran so richtig war, weiß ich heute gar nicht mehr. Ich hätte mich jedenfalls nie mit einem bunten Tuch auf die Straße gewagt.</p>
<p>Strittig war auch die Frage, welches Schreibutensil denn nun das Richtige sei: Pelikan oder Geha. Lamy kannte niemand, der trat seinen Siegeszug erst Jahre später an. Ich weiß noch, dass ich mich für meinen roten Geha geschämt habe und lieber einen blauen Pelikan gehabt hätte. Bei dem Wechsel ins Gymnasium schenkte mir mein Vater seinen alten Füller. Der war schwarz, ich fand ihn spitzenmässig und habe mir einen Glückskeks gefreut, denn ich war die Einzige in der Klasse mit einem schwarzen Füller, während sich die anderen noch um Farbe und Marke stritten.</p>
<p>Pünktlich mit dem Wechsel der Schule ging auch ein Wechsel des Schuhwerkes einher und damit wurde der nächste Klassenkampf der Marken eröffnet: Addidas oder Nike?</p>
<p>Ich hatte blaue Addis mit weißen Streifen und ich trug sie, bis sie mir von den Füßen fielen. Kalte Füße im Winter? Ich doch nicht. Das war zwar gelogen bis zum Balkenbiegen, aber ich konnte doch nicht mit Winterstiefeln in die Schule gehen, wenn alle anderen verbissen den Markenturnschuhkampf ausfochten. Da wollte ich mitbeißen und Winterstiefel wären die totale Kapitulation vor elterlichen Bekleidungswünschen gewesen. Geht ja gar nicht.</p>
<p>Mit den Addis war ich pekuniär der Loserseite zugeordnet, da sie nicht so teuer waren wie Nike. Doch das war mir egal, ich gehörte zu den Freundinnen, die ich mochte und das war alles, was zählte.</p>
<p>Und heute? Die Tochter hat einen Eastpak Schulrucksack. Wunderbares Gletscher Blau. Der wird ihr bestimmt noch ein paar Jahre lang gefallen. Jetzt stellt sich ihr nun die Frage, welche Federmappe es denn sein soll? Auch Eastpak, oder doch lieber 4you?</p>
<p>Ich lehne mich derweil entspannt zurück und warte ab. Nur nichts überstürzen, sie ändert ihre Meinung bestimmt noch ein paar Mal. Bis Weihnachten fließt noch viel Wasser die Leine hinunter.</p>
<p>So albern ich diesen Markenkampf bisweilen auch finden mag, bin ich dennoch der Meinung, dass ich für billigen Kram immer zweimal bezahle. Das erste Mal, wenn ich ihn kaufe. Das zweite Mal, wenn er viel zu schnell kaputt gegangen ist und ich dann doch das Markenprodukt kaufen muss.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschnipsel und Abzählreime]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=701</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 17:10:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hier regnet es schon den ganzen Tag wie aus Kübeln. Die Wohnung ist nur mit Licht zu ertragen, anso]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier regnet es schon den ganzen Tag wie aus Kübeln. Die Wohnung ist nur mit Licht zu ertragen, ansonsten würde ich im Dunklen meine Teetasse nicht finden.</p>
<p>Ich stelle mir vor, wie da oben ein Regengott sitzt und sich feixend fragt, wie viele Kübel er noch ausschütten darf, bis Göttingen endlich unter geht. Wenn er so weiter macht wie bisher, wird das nicht mehr lange dauern.</p>
<p>Beim Einkaufen bin ich auf ein Zeitparadoxon gestoßen: In der Gemüseabteilung liegen frische rote Erdbeeren feil, angeblich aus Deutschland (ja, ja, wer's glaubt wird selig), während in der sich anschließenden Backwahnabteilung die Stollen liegen. Schade, dass ich meine Kamera nicht dabei hatte, um ein Beweisphoto zu schießen. So glaubt mir das doch kein Mensch.<!--more--></p>
<p>Zu der Backwarenabteilung fällt mir noch ein blöder Witz ein: Was sagt der Bäcker zum Lehrling? Bagdad.</p>
<p>Der Paderborner vor mir an der grünen Ampel hat eine Rot-Grün-Schwäche. "Los, nicht nur Blei auf dem Nummernschild, sondern auch im Fuß! Blödmann." </p>
<p>Die Heizung ist noch immer ausgeschaltet. Ich gewöhne mich an die 15 Grad Betriebstemperatur. Eine Wärmflasche unter jeden Fuß gebunden sorgt für angenehme Wärme und ein total lustiges Gehgefühl. Da sieht jede Fußbodenheizung blass gegen aus.</p>
<p>Gelbe Erbsensuppe ist bei diesem Wetter genau das Richtige, um ein wohlig warmes Körpergefühl zu erhalten. Grüne Erbsensuppe ist auch sehr lecker, wurde aber heute ausgezählt. "Eine kleine Mickie Maus, zog sich mal die Hose aus. Zog sie wieder an und du bist dran."</p>
<p>Sehr beliebt ist auch: "Eene meene mopel, wer frisst Popel? Eene meene meck und du bist weg."</p>
<p>Die ausführliche Variante ging bei uns so: "Eene meene mopel, wer frisst Popel? Süß und saftig, eine Mark und achzig, eine Mark und zehn und du musst gehn."</p>
<p>Könnt ihr euch noch an die Abzählreime eurer Kindheit erinnern? Dann lasst doch bitte mal hören. Ich bin gespannt!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sightseeing tour de Göttingen]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=684</link>
<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 14:56:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Am Samstag Nachmittag in die Innenstadt zu gehen, ist so ziemlich das Hirnverbrannteste, was ich tun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag Nachmittag in die Innenstadt zu gehen, ist so ziemlich das Hirnverbrannteste, was ich tun kann. Zumindest wenn ich ein Ziel erreichen möchte, während alle anderen Menschen bummeln, schlendern und trödeln wollen. Es macht mich kribbelig, wenn ich in einer Mission unterwegs bin und mich dabei dem Schneckentempo von anderen anpassen muss. Ausserdem kann ich Menschenmassen nicht ausstehen, da wird mir schwindelig.</p>
<p>Aber die Tochter quengelt, weil sie ihre Brille mit den neuen Gläsern unbedingt heute abholen möchte und auf gar keinen Fall bis Montag warten will. Schon klar.</p>
<p>Also nutze ich die Gelegenheit und stelle euch heute in einem kleinen Ausschnitt meine Stadt vor. Teil I, die Fußgängerzone.</p>
<p>Ich kämpfe mich durch Menschenmassen:</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1148.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-685" title="dscn1148" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1148.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Um an das Wahrzeichen unserer Stadt zu gelangen:</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1141.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-686" title="dscn1141" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1141.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>       <a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1142.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-687" title="dscn1142" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1142.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Dem Gänseliesel Brunnen. Sie ist das meist photographierte Mädel in Göttingen. Und das meist geküsste, denn es ist eine alte Tradition der frisch promovierten Doktoren, sich in einem bunt gestalteten Bollerwagen zum Gänseliesel ziehen zu lassen und dort das holde Mädel zu küssen.</p>
<p>Das Gute an einem Optikerbesuch ist, wenn ich ganz vorn im Laden warten darf. Da kann ich mir die Zeit mit dem Bestaunen des schönen Renaissance Fachwerkes vertreiben.</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1146.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-688" title="dscn1146" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1146.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>   <a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1145.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-689" title="dscn1145" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1145.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Und auch hier wurde geschmackvoll restauriert:</p>
<p><a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn11491.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-691" title="dscn11491" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn11491.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>   <a href="http://schildmaidontheloose.files.wordpress.com/2008/09/dscn1150.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-692" title="dscn1150" src="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/files/2008/09/dscn1150.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Jetzt muss ich nur noch den Wochenendeinkauf absolvieren und dann kann Ruhe einkehren. Sehr schön.</p>
<p>Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Piratengemüse]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=681</link>
<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 12:45:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da steh ich heute piratig, rockig, verwegen in meiner Kombüse und köchle mir eine eines Piraten w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da steh ich heute piratig, rockig, verwegen in meiner Kombüse und köchle mir eine eines <a href="http://silencer137.wordpress.com/2008/09/19/arrrrrr-innerung/">Piraten</a> würdige Suppe zusammen... und weiß schon von vornherein, dass das Kind wieder meckern und mäkeln wird.</p>
<p>Dabei war sie als Kleinkind so pflegeleicht, was das Essen anbelangt. Bis auf Brokkoli und Zucchini war sie wirklich keine Gemüsekostverächterin. Das ging dann im Kindergarten los. Da gab es "Mittagessen", oder was der KG dafür hielt: Fertiggerichte, Kartoffelpürree aus der Tüte, und natürlich Pommes mit allem, was nicht bei drei auf dem Baum ist.</p>
<p>Seitdem heisst es: "Ich mag dies nicht, ich mag das nicht..." Gemüse als Hauptgericht? Da tut sie so, als wolle ich sie vergiften! Oder sie mit Absicht verhungern lassen.</p>
<p>Mein lieber Herr Gesangsverein, ich weiß zwar nicht, was Sie damit zu tun haben und in diesem Zusammenhang gerne herbei zitiert werden, aber ich bin sauer. Mir reicht es. Wenn ich auf den Geschmack der Tochter eingehen würde, dann gäbe es hier nur noch Fischstäbchen mit Pommes, Würstchen mit Pommes, Schnitzel mit Pommes, Pizza und ab und an mal 'ne Nudel. </p>
<p>Entweder, ich würde dann verhungern, oder ich müsste zwei verschiedene Gerichte kochen. Das sehe ich allerdings nicht ein, denn das hier ist nur eine piratige Kombüse und kein Restaurant.</p>
<p>Ich könnte sie gerade kielholen, die Tochter. Aaarrrr...</p>
<p>In gewisser Weise mache ich das auch: Sie muss mit knurrendem Magen ihr Zimmer aufräumen. :mrgreen:</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Rückwärtsgeschichte Teil IV]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=678</link>
<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 17:28:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[So, liebe Freundinnen und Freunde einer black story, die gewünschte wöchentliche Sitzung des schwa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So, liebe Freundinnen und Freunde einer black story, die gewünschte wöchentliche Sitzung des schwarzen Rätsels ist eröffnet. Ich bin gerne wieder eure Gastgeberin.</p>
<blockquote><p>Ein zu langes Telephonat wurde der Frau zum Verhängnis.</p></blockquote>
<p>Denkt bitte daran, keine Oder-Fragen zu stellen. Viel Spaß euch allen. :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Similia similibus curentur]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=673</link>
<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 14:00:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Auf diese schlaue Idee ist damals der Herr Ha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bedeutet, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt wird. Auf diese schlaue Idee ist damals der Herr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann">Hahnemann</a> gekommen. Das ist der mit den leckeren Kügelchen, ihr wisst schon.</p>
<p>Dieses Simileprinzip funktioniert aber nicht nur mit Kügelchen. Wenn ihr, wie ich heute, manchmal etwas ungeschickt in der Küche operiert, und dabei in der Hektik den heißen Topfdeckel ohne Topflappen anfasst (ja, aua!), dann haltet die verbrannten Finger unter heißes Wasser. Natürlich nicht so heiß, dass ihr euch erst recht verbrüht, aber doch so heiß, dass es auszuhalten ist. Und nur kurz, für ein paar Sekunden. Wenn der Schmerz nicht nachlässt, dann wiederholt dieses Verfahren.</p>
<p>Ich hatte natürlich kein heißes Wasser zur Hand und habe den heißen Topfdeckel einfach noch dreimal ganz kurz angefasst. Das hat auch funktioniert. Sehr gut sogar. </p>
<p>Leider ist dieses Prinzip nicht auf In-den-Finger-schneiden anzuwenden. Ein nochmaliges Schneiden bringt gar nichts. Nur einen weiteren Schnitt.</p>
<p>Da bekommt der Begriff "rote Zwiebel" doch gleich eine andere Bedeutung. :-(</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hustinettenbär]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=667</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 21:24:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den Hustinettenbär kenne ich aus meiner Kindheit. Das waren superleckere Bonbons, die als Logo eine]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Den Hustinettenbär kenne ich aus meiner Kindheit. Das waren superleckere Bonbons, die als Logo einen lustigen hustenfreien Bären besaßen. Ich meine, mich an einen Lakritzgeschmack erinnern zu können. Lakritze mag ich ja heute noch (die Lakritz-Veilchen-Bonbons, die meine Freundin am Wochenende dabei hatte, waren ein Moment der gustatorischen Epiphanie!).</p>
<p>Die Hustinettenbonbons kann ich leider nicht mehr genießen, sie enthalten ein Milchprodukt. Und gegen Milchprodukte bin ich allergisch. :-(</p>
<p>Kaufen werde ich sie aber trotzdem. Die Tochter hustet sich das letzte Lungenbläschen aus dem Leib heraus. Husten bis zum Würgereiz ist ein Leitsymptom des Mittels Ipec. So wie sie seit dem Zubettgehen hustet, hört sich das aber eher nach Drosera an. Wenn das morgen nichts bringt, dann...</p>
<p>Hilf, Hustinettenbär, hilf!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mit der Uhr die Himmelsrichtung bestimmen]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=663</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 16:07:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ist ein Teil der Mathehausaufgabe der Tochter: Mit Hilfe einer Uhr soll die Himmelsrichtung best]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein Teil der Mathehausaufgabe der Tochter: Mit Hilfe einer Uhr soll die Himmelsrichtung bestimmt werden.</p>
<p>Der Stundenzeiger der Uhr wird in Richtung Sonne gehalten. Von der Mitte des Zifferblattes wird sich eine Linie zur Zwölf gedacht. Der Winkel, der vom Stundenzeiger und der gedachten Zwölflinie gebildet wird, zeigt halbiert in Richtung Süden.</p>
<p>Das funktioniert! Ich bin begeistert! :-)</p>
<p>Falls ihr mal wissen wollt, wo Süden ist: So klappt's. Und falls ihr mit euren Kindern vor den Hausaufgaben sitzt, könnt ihr mit diesem Wissen punkten. ;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Montag ist doof]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=660</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 15:30:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ehrlich jetzt mal, Montage sind doof. Der Heutige fällt jedenfalls in diese Kategorie.
Die Tochter ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ehrlich jetzt mal, Montage sind doof. Der Heutige fällt jedenfalls in diese Kategorie.</p>
<p>Die Tochter trödelt auf dem Heimweg und ist erst um halb zwei zu Hause. Dabei haben wir um zwei Uhr schon den Augenarzt Termin. Also ist Hektik angesagt. Und Mittagessen im Auto. </p>
<p>Beim Augenarzt ist die Bude krachend voll. Die Luft im Wartezimmer ist trotz des geöffneten Fensters verbraucht und miefig. Zum Glück sind wir fix dran gekommen und waren nach einer halben Stunde fertig. Das kenne ich auch wesentlich zeitintensiver. </p>
<p>Leider sind die Augen der Tochter wieder ein Stückchen tiefer in den Minusbereich gerutscht und ich ahne nichts Gutes, denn der Besuch beim Brillendealer ist immer langwierig, langweilig und mit viel Warterei verbunden. Wieso sollte das heute anders sein? War es ja auch nicht. Eine Dreiviertelstunde mussten wir warten! Ich hasse solch ein sinnloses und unnützes Warten. Als ob ich nichts Besseres mit meiner Zeit anzufangen wüsste. </p>
<p>Von der trockenen Luft in dem Laden tun mir die Augen weh. Von der fiesen Halogenbeleuchtung bekomme ich Kopfschmerzen, von der langen Wartezeit schlechte Laune. Mist. Ich möchte den gestrigen Tag zurück haben.</p>
<p>Ist es eigentlich ein Einstellungskriterium beim Brillendealer, dass die Angestellten eine Brille tragen müssen? Oder wird ihnen das Gehalt gekürzt, wenn sie keine Brille tragen? Auf solche Fragen komme ich, wenn die Langeweile siegt.</p>
<p>Oh, jetzt ist es schon halb sechs, die Tochter ist noch immer nicht mit den Hausaufgaben fertig und weder der Kopf noch die Stimmung hat sich gebessert. Na, Prost Mahlzeit.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wunderbar]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=654</link>
<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 20:55:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Den ganzen Tag habe ich auf dem Sofa herum gelungert und schöne Dinge geguckt. Tief in die Renaissa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Den ganzen Tag habe ich auf dem Sofa herum gelungert und schöne Dinge geguckt. Tief in die Renaissance eingetaucht (The Tudors), dem großartigen Herrn Spacey zugesehen (21), um danach Spurensicherung zu betreiben (CSI). Klasse, herrlich, wunderbar! Jetzt habe ich zwar viereckige Augen, aber das ist mir egal. :-D</p>
<p>Nicht so schön hingegen ist, dass es echt <span style="text-decoration:line-through;">arsch</span>kalt geworden ist. Fünfzehn Grad bescheinigt mir der Herr Celsius auf dem Thermometer in der guten Stube. Zwei Kerzen und drei Teelichter steigern diesen Wert um ein Grad. :-D</p>
<p>Dagegen hilft nur literweise Yogi-Tee, eine Kuscheldecke und ein Fußbad. Und dicke selbst gestrickte Wollsocken. Das erste Paar der Hundertwasser Socken ist schon fertig, das zweite Paar in Arbeit. Ja, ich bin fleissig auf dem Sofa. So zwischen durch. ;-)</p>
<p>Hilfreich ist auch ein gutes warmes Essen: Schmorgurke mit Tomatenreis. Ich liebe Schmorgurken! Die sind so was von lecker! Sie waren schon eines meiner Lieblingsgemüse als ich noch ein Kind war. Leider hat meine Mom sie immer mit Hackfleisch gefüllt. Igitt. Ich schneide sie in kleine Stücke und schmore sie in Olivenöl an. Einen Teelöffel schwarze Senfsaat, Salz und Pfeffer dazu und gut ist. Beweisphotos gibt es leider nicht, es ist schon alles weg gefuttert.</p>
<p>Wunderbar ist er, so ein Tag auf dem Sofa. Wie war es bei euch so?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn ich morgens...]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=651</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 21:49:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230; aufstehe, dann brauche ich zuerst ein Glas Apfelsaftschorle. Ohne Apfelsaftschorle geht bei ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... aufstehe, dann brauche ich zuerst ein Glas Apfelsaftschorle. Ohne Apfelsaftschorle geht bei mir gar nichts. 75 % Wasser, 25 % Apfelsaft. So mag ich das. </p>
<p>Während ich das zweite Glas Apfelsaftschorle genieße, kocht schon das Teewasser vor sich hin. Nach drei quälend langsamen Minuten ist der Tee fertig. Und das ist der Moment, der mich jeden Tag voller Vorfreude aufstehen lässt: Die erste Tasse Tee! Keine Weitere schmeckt so unvergleichlich gut, wie die Erste. Am liebsten Yunnan (ohne Sojamilch), zur Zeit ein Assam (mit Sojamilch). Die Augen geschlossen, entspannt zurück gelehnt und jeden einzelnen Schluck genießen, bis die Tasse geleert ist. Das ist mein Morgenritual, das brauche ich. Dabei sollte mich auch besser niemand stören, wem sein Leben lieb ist.</p>
<p>Danach kann dann der Tag kommen, wenn er möchte. Oder auch wegbleiben, mir ist es egal. Ich hatte meine Tasse Tee.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rückwärtsgeschichte Teil III]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=648</link>
<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 18:53:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
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<description><![CDATA[Hat jemand von euch Lust auf eine black story? Ich bin gerne eure Gastgeberin.  
Die Geschichte, um ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hat jemand von euch Lust auf eine black story? Ich bin gerne eure Gastgeberin. :-)</p>
<p>Die Geschichte, um die es heute geht, soll sich schon des Öfteren so zu getragen haben.</p>
<blockquote><p>Ein Mann lag mit geöffneter Hose tot auf dem Gehweg.</p></blockquote>
<p>Was ist passiert? Viel Spaß beim Raten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Egal und nicht egal]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=644</link>
<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 16:31:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/09/egal-und-nicht-egal/</guid>
<description><![CDATA[Heute beim Mittagessen:
Tochter: &#8220;Alter ey, Mama, wir brauchen eine neue Flasche!&#8221;
Sie h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute beim Mittagessen:</p>
<p>Tochter: "Alter ey, Mama, wir brauchen eine neue Flasche!"</p>
<p>Sie hatte schon einmal eine Phase mit "Alter ey", die legte sich über die Sommerferien. Doch seit die Schule wieder begonnen hat, wird "Alter ey" inflationär genutzt. Und meine Nerven werden strapaziert. "Alter, ey" ist so ziemlich das Prolligste, was mensch von sich geben kann und wird nur durch "Boah, Alda ey" überboten.</p>
<p>Ich mag es nicht, wenn sie so redet. Ich mag es auch nicht, dass es ihr egal ist, wie prollig sich das anhört. Aber das sind ja nur meine Ohren und meine Meinung. Wahrscheinlicher ist, dass "Alter ey" schon längst salonfähig geworden ist, und ich das nur noch nicht mitbekommen habe. Egal jetzt.</p>
<p>Nicht egal hingegen ist, dass Kinder sich auf dem Schulweg prügeln. Entsetzt musste ich erfahren, dass es hier in Göttingen, diesem kleinen beschaulichen Städtchen am Rande des Nirgendwo, eine Buslinie gibt, die morgens und mittags nur mit Polizeischutz fährt, also mit Polizisten im Bus. Weil die Kinder vom Prügelhügel (lokaler sozialer Brennpunkt) mit Messern bewaffnet auf einander losgehen und auch vor anderen Kindern und wahrscheinlich auch dem Busfahrer nicht halt machen.</p>
<p>Es gibt sogar Kinder, die mutwillig zu spät zur Schule kommen, weil sie lieber dreimal umsteigen und dadurch einen längeren Weg in Kauf nehmen, als mit der Prügelhügel-Linie zu fahren, mit der sie pünktlich wären. Es gibt auch Kinder, die mit dem Fahrrad in die Schule fahren, egal bei welchem Mistwetter. Bei Glatteis gehen diese Kinder lieber zu Fuß und nehmen in Kauf, um sieben Uhr morgens aus dem Haus zu gehen, damit sie pünktlich um acht in der Schule sind.</p>
<p>Ich bin erschüttert darüber, wie gewaltbereit Kinder sind. In welcher Welt leben wir eigentlich?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ärgerlich ist auch...]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=625</link>
<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 11:29:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/05/argerlich-ist-auch/</guid>
<description><![CDATA[wenn ich schon ahne, was kommt. Hält die Gasflasche noch durch bis die Suppe fertig ist?
Nein, tut ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>wenn ich schon ahne, was kommt. Hält die Gasflasche noch durch bis die Suppe fertig ist?</p>
<p>Nein, tut sie natürlich nicht! Mitten in der Kochzeit erlischt die Flamme. :-(</p>
<p>Dabei duftet es hier in der Küche schon so verlockend wie in einem indischen Restaurant. Mir knurrt der Magen. Aber es hilft ja nichts, ich fahre jetzt los und hole eine volle Flasche. Und diesmal kontrolliere ich vorher, ob die Gasflasche richtig zu gedreht ist! <a href="http://schildmaidontheloose.wordpress.com/2008/04/15/gefahrenguttransport/">So etwas</a> muss ich nicht noch einmal haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Servicewüste Deutschland?]]></title>
<link>http://schildmaidontheloose.wordpress.com/?p=622</link>
<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 18:17:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schildmaid</dc:creator>
<guid>http://schildmaidontheloose.de.wordpress.com/2008/09/04/servicewuste-deutschland/</guid>
<description><![CDATA[Viele Menschen behaupten ja gerne, Deutschland sei eine Servicewüste. So so, aha. Dem kann ich nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen behaupten ja gerne, Deutschland sei eine Servicewüste. So so, aha. Dem kann ich nicht zustimmen, denn mir passierte heute Mittag folgendes:</p>
<p>Auf dem Weg in die Stadt bin ich fix beim Neuen Rathaus vorbei gefahren, dort gibt es Wertstoffmüllsäcke, gelber Sack genannt. Der Pförtner ist so freundlich und hat die Ausgabe übernommen. An seiner Schalterscheibe prangt sogar ein großes gelbes Schild: Gelbe Säcke hier!</p>
<p>Na fein, denke ich mir und nehme den freundlichen Pförtner ins Visier. Da hält er mir schon eine Rolle gelbe Säcke entgegen! Noch bevor ich Piep sagen konnte. Ich muss wohl ein sehr verdutztes Gesicht gemacht haben, denn er entgegnete: "Sie haben auf das Schild gesehen, da wusste ich, was Sie wollten."</p>
<p>Verbesserung der Serviceleistung durch Kundenkonditionierung, das ist ja mal ein Ding! :-D</p>
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