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	<title>gelesenes &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/gelesenes/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "gelesenes"</description>
	<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 07:59:50 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Jill Smolinski: Die Wunschliste]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=222</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 13:31:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Wunschliste von Jill Smolinski
Eines vorweg: Das ist mal wieder ein Buch an dem sich die Geiste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426637138?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426637138">Die Wunschliste</a> von Jill Smolinski<img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426637138" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Eines vorweg: Das ist mal wieder ein Buch an dem sich die Geister scheiden werden. Wem "P.S. Ich liebe dich" gefallen hat, der kann auch die Wunschliste getrost lesen und wird nicht enttäuscht sein. Alle, die schon Cecilia Aherns Werk nicht unbedingt mochten,  werden wohl auch an dieser Geschichte nicht viel Gefallen finden, denn im Grunde ist sie sehr ähnlich aufgebaut.</p>
<p>Die 24jährige Marissa stirbt bei einem Autounfall und hinterlässt eine Liste mit 20 Dingen, von denen sie sich fest vorgenommen hat, sie vor ihrem 25sten Geburtstag zu erledigen. Darauf stehen unter anderem ganz banale Dinge, wie: In der Öffentlichkeit ein Eis essen, sich eine Massage geben lassen, einen Sonnenaufgang miterleben; aber auch Sachen wie: In einem Hubschrauber mitfliegen, ins Fernsehen kommen, etc.June, die Lenkerin des Unfallwagens bekommt diese Liste in die Hände, und beschließt an Marissas Stelle ihre Liste abzuarbeiten.</p>
<p>Recht viel mehr, will ich gar nicht verraten, ausser: Mir hat es gefallen. Gut gefallen. Vor allem deswegen, weil ich mir während dem Lesen auch immer wieder Gedanken gemacht habe, was auf meiner Liste stehen würde? Und ob ich den Biss hätte, diese dann auch abzuarbeiten?</p>
<p>Ein paar Punkte sind mir schon eingefallen, aber die werden hier nicht verraten. *g*</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Inspector Rebus und ich]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=212</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 14:04:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Verschlüsselte Wahrheit: Ein Inspector-Rebus-Roman von Ian Rankin

Es handelt sich hier um den f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442450152?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442450152">Verschlüsselte Wahrheit: Ein Inspector-Rebus-Roman</a> von Ian Rankin</p>
<div id="yiv1603216453">
<p>Es handelt sich hier um den fünften Roman von Rankin mit Inspektor Rebus in der Hauptrolle. Für mich war es allerdings der erste, und vielleicht ist es mir deshalb eher schwer gefallen am Anfang in das Buch hineinzufinden und mich mit Rebus anzufreunden.</p>
<p> Rebus, der nicht immer ganz korrekte Cop aus Edinburgh, der zu einem guten Gläschen nicht nein sagt, und der eigentlich zu rauchen aufgehört hat, nur dass er sich dessen noch nicht ganz so bewusst ist. Der Probleme mit seiner Freundin, seinem gerade aus dem Gefängnis entlassenen kleinen Bruder und seiner jungen, klugen Kollegin Shiobhan hat. Der überall in den dunkelsten Ecken der Stadt irgendwelche dubiosen Gestalten kennt, und  auch nicht davor zurückscheut, diese Kontakte zu nutzen.</p>
<p> In Verschlüsselte Wahrheit geht es konkret um einen Hotelbrand, der allerdings bereits 5 Jahre zurück liegt, und den John Rebus nach einem Anschlag auf seinen Kollegen wieder aufrollt. Denn in dem Hotel wurde damals eine verbrannte Leiche gefunden, die offensichtlich schon tot war bevor das Feuer ausbrach. Nun geht es darum herauszufinden, wer diese Leiche war, wer sie umgebracht hat, und warum das Hotel überhaupt zu brennen anfing.</p>
<p>Das alles und ein paar aktuelle Ereignisse dazu fügen sich nicht unbedingt zu einem spannungsgeladenen Thriller zusammen, aber doch zu einem ordentlichen Krimi, ohne viel Schnickschnack, ohne allzu überraschende Wendungen, der besonders die letzten hundert Seiten noch einmal ordentlich an Fahrt gewinnt.</p>
<p>Die düstere Stimmung, die sich eigentlich das ganze Buch über hält, und die nur hin und wieder von Rebus´ trockenen Kommentaren aufgelockert wird, ist bestimmt nicht jedermanns Sache, macht aber das Buch authentisch.</p>
<p> Den zweiten Rankin hab ich bereits angefangen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p></div>
<p><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442450152" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ausgelesen]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=194</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 18:12:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Denn vergeben wird dir nie von Mary Higgins Clark
Ich habe hier bereits einmal erwähnt, dass MHC me]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453873246?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453873246">Denn vergeben wird dir nie von Mary Higgins Clark</a></p>
<p>Ich habe hier bereits einmal erwähnt, dass MHC meiner Meinung nach "Frauenkrimis" schreibt. Begründen kann ich diese Aussage nicht, und ich find persönlich auch nichts negatives dran, denn ICH lese solche Sachen ja hin und wieder gerne.</p>
<div>Vielleicht liegt es einfach daran, dass ihre Hauptrollen fast ausschließlich junge, erfolgreiche und ungebundene Frauen sind, die im Laufe der Geschichte entweder den Partner fürs Leben finden, oder, falls sie diesen schon haben, irgendein schlimmes Trauma überwinden, und am Ende des Buches ein neuer Mensch sind.</div>
<div>In "Denn vergeben wird dir nie" geht es um Ellie Cavanaugh, 29-jährige Journalistin, deren ältere Schwester 22 Jahre zuvor ermordet worden ist. Nun steht der damals verurteilte Mörder kurz davor auf Bewährung freigelassen zu werden, und Ellie setzt alles daran um das zu verhindern, und neue Beweise für seine Tat zu bringen. Das ist aber gar nicht so einfach, noch dazu wo die Meinungen der Bevölkerungen zur damaligen Tat weit auseinander gehen und sich längst nicht mehr jeder sicher ist, den richtigen für den Mord eingesperrt zu haben.</div>
<div>Spannend und locker geschrieben liest sich dieses Buch in einem Rutsch durch. Manches ist vorhersehbar, manches kommt unerwartet.</div>
<div>Ein bisschen gestört hat mich wieder mal das Ende, da tauchen plötzlich Beweise und Namen auf, von denen noch nie zuvor die Rede war. Etwas gewollt, das Ganze. Vielleicht bin ich aber auch wirklich immer schwerer zufrieden zu stellen, je mehr ich lese.</div>
<div>Gesamt gesehen aber ein gutes Buch, das man durchaus an einem Sommerwochenende mal schnell lesen kann.</div>
<div></div>
<div>Ausserdem habe ich noch von Kästner <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3791530119?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3791530119">Das doppelte Lottchen: Ein Roman für Kinder</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3791530119" border="0" alt="" width="1" height="1" /> gelesen, DAS Original der mittlerweile schon an die hundertmal verfilmten Geschichte.</div>
<div>Immer noch süß, immer noch lustig. Und wenn man bedenkt, dass diese Geschichte bereits 1949 zum ersten Mal erschienen ist, auch ganz schön revolutionär!</div>
<div></div>
<div></div>
<p><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3453873246" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[gelesen: budding prospects...]]></title>
<link>http://dernils.wordpress.com/?p=86</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 16:09:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>der nils</dc:creator>
<guid>http://dernils.wordpress.com/?p=86</guid>
<description><![CDATA[&#8230;ein roman von t. c. boyle. kurz und knapp: felix nasmyth scheitert mit zwei freunden an dem p]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://dernils.files.wordpress.com/2008/07/0140299963.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-87" src="http://dernils.wordpress.com/files/2008/07/0140299963.jpg" alt="" width="140" height="214" /></a>...ein roman von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/T._C._Boyle">t. c. boyle</a>. kurz und knapp: felix nasmyth scheitert mit zwei freunden an dem projekt, in kalifornien eine hanfplantage zu betreiben. den ursprünglichen plan, eine halbe million dollar zu erwirtschaften, durchkreuzen nicht nur die einheimischen, sondern auch das wetter, gefühle, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatspolizei">state trooper</a> und ein zugedröhnter bär...</p>
<p>alles in allem durchaus spaßig zu lesen. im deutschen trägt der roman übrigens den titel <a href="http://www.amazon.de/Gr%C3%BCn-ist-die-Hoffnung-Pastorale/dp/3423207744/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1215273295&#38;sr=8-1">"grün ist die hoffnung"</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neue Bücher]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=182</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 15:57:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=182</guid>
<description><![CDATA[
Nachdem hier produktionstechnisch schon eine Weile nichts mehr geht (und ich kann es nicht mehr wir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div id="yiv1078257272">
<div>Nachdem hier produktionstechnisch schon eine Weile nichts mehr geht (und ich kann es nicht mehr wirklich auf das Wetter schieben, denn es hat schon wieder etwas abgekühlt heute) nutze ich die gewonnene Zeit wenigstens zum Lesen und kann euch heute gleich drei frisch ausgelesene Bücher vorstellen.</div>
<div>Zum einen</div>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426618230?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426618230">Attic von Douglas Preston und Lincoln Child</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426618230" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div>Zum Inhalt: New York wird von einer Serie grauenhafter Morde an Obdachlosen heimgesucht. Das Geheimnis kommt aus der Tiefe: "Devil's Attic", Dachboden des Teufels, heißt das Tunnelsystem unter den Straßen der Stadt.<br />
Ein Thriller an der Grenze zwischen Alptraum und Wirklichkeit.</div>
<div>Hm. Ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll. Ich habe von den beiden Autoren vor ein paar Jahren drei Bücher gelesen, die mich alle drei von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert haben. (Das waren <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0812564375?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0812564375"></a></div>
<div><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0812564375?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0812564375">Mount Dragon</a></div>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426619148?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426619148">Riptide </a></p>
<p>und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426631547?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426631547">Ritual. Höhle des Schreckens</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426631547" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426619148?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426619148"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426619148" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div>Seitdem hat aber keiner der anderen Thriller des Erfolgsduos bei mir je wieder so einschlagen können, egal ob von den älteren wie dieses hier, oder von den neueren.</div>
<div>Ich kann allerdings nicht sagen, ob das einfach nur daran liegt, dass sich mein Geschmack über die letzten vier Jahre verändert hat, oder ob tatsächlich die ersten drei Bücher, die ich erwischt hatte, die besten waren.</div>
<div><span style="text-decoration:underline;">Die positiven Seiten zu Attic: </span>Wie gewohnt schaffen die beiden Autoren es, Spannung aufzubauen und den größten Teil des Buches über auch zu halten.</div>
<div>Ebenfalls gewohnt sind die verschwommenen Grenzen zwischen Wissenschaft und Mystery. Wie die anderen mir bekannten Bücher erzählt auch dieses hier eine Geschichte, die so auf dieser Erde bestimmt noch nie passiert ist, die aber eventuell  passieren könnte. Wag ich halt jetzt mal ohne besseres Wissen zu behaupten.</div>
<div>Und ein ganz großes Plus: Special Agent Aloysius Pendergast. Einer meiner liebsten FBI-Agenten. *g*</div>
<div><span style="text-decoration:underline;">Die negativen Seiten:</span> Ab der Hälfte wird die Story etwas skurril, und dagegen hab ich im Prinzip nichts, ganz im Gegenteil, hier allerdings glaube ich nicht, dass es von den Autoren gewollt war, was das Ganze ein wenig ins Lächerliche abrutschen lässt.</div>
<div>Ein bisschen gestört hat mich auch, dass das Buch sehr auf seinem Vorgänger <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426603586?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426603586">Relic. Museum der Angst</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426603586" border="0" alt="" width="1" height="1" /> aufbaute, was ich nicht wusste (gut, mein Fehler) und dass ich mir dieses praktisch jetzt sparen kann, da der Clou in Attic noch einmal komplett aufgelöst wurde. (Ich bin mir ja gar nicht mal mehr sicher, ob das jetzt so ein großer Nachteil ist.)</div>
<div>Momentan muss ich sagen, dass dies  wohl (zumindest für längere Zeit) mein letztes Buch dieser, meiner einstigen Lieblingsautoren, war. Ich bin natürlich gern bereit, mich eines besseren belehren zu lassen. ;-)</div>
<div></div>
<div>Danach habe ich wieder einmal einen richtig alten Schmöker hervorgeholt, nämlich Erich Kästners<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3791530070?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3791530070"> Kästner für Kinder</a> und daraus habe ich bereits die beiden Geschichten "Emil und die Detektive" und "Emil und die drei Zwillinge" gelesen.</div>
<div>Dazu brauche ich glaub ich nicht viel zu sagen. Ich mochte Kästner als Kind und ich mag ihn auch heute noch, auch wenn ich seine Geschichten heute natürlich mit anderen Augen lese.</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
</div>
<p><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3791530070" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[A hat full of sky / Ein Hut voller Sterne]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=175</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 12:36:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=175</guid>
<description><![CDATA[Vor kurzem ausgelesen:
A Hat Full of Sky von Terry Pratchett
Ich muss es einfach noch mal los werden]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem ausgelesen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0060586621?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0060586621">A Hat Full of Sky von Terry Pratchett</a></p>
<p>Ich muss es einfach noch mal los werden, auch wenn ich es bestimmt schon einige Male erwähnt habe: Ich liebe Terry Pratchett. Für mich ist er einer der genialsten Autoren dieser Welt, und ich frage mich wo er ständig diese Ideen hernimmt!</p>
<p>Das erwähnte Buch, welches auf deutsch unter dem Titel <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442465427?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442465427">Ein Hut voller Sterne</a> erschienen ist, ist das zweite  in dem es um die junge Nachwuchshexe Tiffany Weh geht und um die Nac Mac Feegles, die, nun ja, eine Art Elfen sind. Winzige, rothaarige, angriffslustige, ständig fluchende Männer in Kilts, mit blauen Tätowierungen am ganzen Körper , einem witzigen Slang und einer Vorliebe für starken Alkohol - ich bin mir sicher dass es von Mr. Pratchett nicht beabsichtigt war, aber könnte es sein, dass da eine kleine Ähnlichkeit zum schottischen Volk besteht? ;-)</p>
<p>In der Geschichte geht es ganz kurz gesagt darum, dass die junge Tiffany ihre Familie verlässt um bei einer Hexe in den Bergen in die Lehre zu gehen. Dort übernimmt jedoch etwas, das "Hiver" genannt wird ihren Körper und lässt sie Dinge tun, die die echte Tiffany nie tun würde. Nun liegt es an den Nac Mac Feegles "the big wee hag" (die große kleine Hexe), wie sie Tiffany liebevoll nennen, zu retten.</p>
<p>Besonders gefällt mir folgendes Zitat, bei dem es darum geht, dass die Nac Mac Feegles in Tiffanys Kopf, bzw. ihre Gedanken eindringen wollen, und von einer anderen Hexe gefragt werden, ob sie das denn tatsächlich können. Die Antwort: <em>"Oh, aye. No problemo. We can get in or oot o´anywhere. Except maybe pubs, which for some reason we ha´trouble leavin´. A heid? Easy!"</em></p>
<p>Dieser Satz wird mein neuer Leitspruch, denn manchmal geht es mir genauso *gg*</p>
<p>Schon alleine wegen des genialen Slangs, der in der deutschen Übersetzung leider komplett verschwindet, empfehle ich jedem, der der englischen Sprache halbwegs mächtig ist, dieses Buch im Original zu lesen. Gerade eben beim Verlinken habe ich allerdings gesehen, dass es dafür noch einen zweiten guten Grund gibt. Ich hab ja keine Ahnung wieso, aber bei Amazon gibt es gerade einige englischsprachige Pratchett-Bücher zu Schleuderpreisen (ab 2,97€). Das zahlt sich schon aus.</p>
<p>Unter anderem auch den Vorgängerroman <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0060012382?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0060012382">The Wee Free Men</a> den man zwar nicht zwangsläufig gelesen haben muss um "A hat full of sky" zu verstehen, aber schaden kann es auf keinen Fall. <img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=0060012382" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Noch mehr Bücher]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=163</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 13:01:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=163</guid>
<description><![CDATA[Gleich zwei neue Bücher kann ich euch heute vorstellen.  Zum ersten:
Traumklänge oder das längste]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zwei neue Bücher kann ich euch heute vorstellen.  Zum ersten:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3404922174?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3404922174">Traumklänge oder das längste Märchen, das es ja gab von Frederik Hetman</a></p>
<p>Gähn. Am Anfang dachte ich noch, dieses Buch fällt unter die Kategorie "Nett", aber gegen Ende hin musste ich leider immer mehr feststellen, dass es mich doch ziemlich langweilte. Die letzten hundert Seiten hab ich eher nur noch überflogen, wobei aber auch die vorhergehenden 400 nicht wirklich Tiefgang für mich hatten, und ich am nächsten Tag oft schon nicht mehr wusste, was ich am Vortag gelesen hatte.</p>
<p>Kurz zum Inhalt: Ein Prinz lässt für seine Angegebete eine Kugel herstellen, die einen leisen Klang erzeugt und seinem Besitzer Wünsche erfüllen soll. Wir begleiten diese Kugel durch Raum und Zeit über viele hundert Jahre hinweg, sie ist die einzige Konstante, die Hauptpersonen ändern sich in jedem Kapitel.</p>
<p>Einziger Pluspunkt. Vom Inhalt abgesehen ein sehr schönes Buch (ich hab die Hardcover-Ausgabe) mit elegantem Schutzumschlag, kleiner Inhaltsangabe sowie Zeichnung vor jedem neuen Kapitel. Da hätte man wohl mehr draus machen können.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426634473?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426634473">Creepers: Thriller, von David  Morell</a></p>
<p>Ich suchte nach einem spannenden Roman, den man nicht mehr gern aus der Hand legt, den man auch an einem Stück durchlesen kann,  und bei dem man nicht allzu viel denken muss.</p>
<p>Genau das habe ich mit Creepers bekommen.</p>
<p>Eine Gruppe junger Leute, von den einen "Creepers" von sich selber gerne "Infiltratoren" genannt, schleicht sich eines Nachts in ein lange leerstehendes Hotel, um ein wenig Spaß zu haben, und erlebt dort einen Alptraum...</p>
<p>Anfangs noch ein wenig mystisch angehaucht wird es zum Schluss reine Action. Allein zwei Drittel des Buches hab ich gestern nachmittag gelesen, ohne Unterbrechung.  (Naja, stimmt nicht ganz, ich bin zwei, dreimal aufgestanden um Schokolade zu holen).</p>
<p>Und damit mein SuB nicht allzu schnell schrumpft, hab ich gestern nachmittag Nachschub geholt.</p>
<p><a href="http://littleplatypus.files.wordpress.com/2008/06/bucher.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-164" src="http://littleplatypus.wordpress.com/files/2008/06/bucher.jpg" alt="" width="450" height="337" /></a></p>
<p>Im Detail:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3492286305?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3492286305">Wachen! Wachen!: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt von Terry Pratchett</a></p>
<p>Ich liebe Pratchett einfach. Und dann gibt es seine Bücher jetzt auch noch gebunden um nur 9, 00€! Da muss man doch einfach zuschlagen, oder?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426618230?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426618230">Attic von Douglas Preston und Lincoln Child</a></p>
<p>Die beiden les ich immer wieder gerne, hab aber auch schon feststellen müssen, dass die neuen Bücher mit den alten nicht mehr mithalten können, und dass diese Autoren nur im Doppelpack gut sind.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426618230?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426618230"></a><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3899411420?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3899411420">Akte Weiß. Das Geheimlabor / Tödliche Spritzen von Tess Gerritsen</a></p>
<p>Zwei Romane, hoffentlich genauso spannend, wie die anderen Sachen, die ich bisher von ihr kenne.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426637138?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426637138">Die Wunschliste  von Jill  Smolinski</a></p>
<p>Hört sich von der Beschreibung sehr nett an, ein wenig ähnlich wie "P.S. Ich liebe dich" das mir ja sehr gut gefallen hat.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453873246?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453873246">Denn vergeben wird dir nie von Mary Higgins Clark</a></p>
<p>Okay, ich geb es ja zu. MHC schreibt eindeutig Frauenkrimis, meinem Mann würd ich so ein Buch nie in die Hand drücken. Selber find ich es aber ab und zu gar nicht so schlecht.</p>
<p>So, und jetzt bräuchte ich mal schnell zwei, drei Wochen Urlaub *g*</p>
<p>Und auch wenn es im Moment nicht danach aussieht, aber gestrickt wird hier schon auch noch. Vielleicht gibt es morgen mal ein Fortschrittsfoto meiner Weste, mal sehen</p>
<p><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3492286305" border="0" alt="" width="1" height="1" /><br />
<img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3404922174" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Populärmusik aus Vittula]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=161</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 07:27:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=161</guid>
<description><![CDATA[Hier tut sich im Moment nicht viel, was berichtenswert wäre.  Aber ich lebe noch. Und ein Buch hab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier tut sich im Moment nicht viel, was berichtenswert wäre.  Aber ich lebe noch. Und ein Buch hab ich auch wieder mal vorzustellen. Nämlich dieses hier:</p>
<p> <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442735483?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442735483">Populärmusik aus Vittula von Mikael Niemi</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442735483" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div>Fast in einem Rutsch durchgelesen, großteils am Balkon im Sonnenschein und genossen. Gleich die erste Seite brachte mich laut zum Lachen, danach folgen viele Geschichten, bei denen einem das Lachen teilweise im Hals stecken bleibt.</div>
<div>Erzählt wird die Kindheit von den Freunden Matti und Niela in den 60er Jahren, die im Norden Schwedens aufwachsen.</div>
<div>Sauforgien, Saunagänge, skurille Familienfeiern und nicht zuletzt die Gründung einer eigenen Band spielen in diesem Roman eine zentrale Rolle.</div>
<div>Die Sprache ist eher einfach und großteils derb, den Inhalt muss man teilweise aushalten können und wollen. Nicht immer sind die Grenzen zwischen Wahrheit und Fantasie klar, einiges bleibt dem Leser überlassen.</div>
<div>Die Protagonisten sind verschroben, aber liebenswert.</div>
<div>Kurzweiliges Lesevergnügen für Unempfindliche.</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Chemie des Todes]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=186</link>
<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 16:16:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=186</guid>
<description><![CDATA[&#8230;von Simon Beckett
Inhalt (enthält Spoiler):
David Hunter ist forensischer Anthropologe, bis ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...von Simon Beckett</p>
<p><strong>Inhalt (enthält Spoiler):</strong></p>
<p>David Hunter ist forensischer Anthropologe, bis seine Frau Kara und seine vierjährige Tochter Alice bei einem Autounfall ums Leben kommen. Danach sieht er keine Chance mehr, seinem Beruf weiter nachzugehen. Er bewirbt sich auf ein Stellenangebot in der Pampa, genauer gesagt, in dem friedlichen, abgelegenen Dorf Manham in den Broads. Als er überraschenderweise angenommen wird, ist er froh, London entfliehen zu können. Fortan soll er, erst einmal für ein halbes Jahr, als Aushilfe des Landarztes Henry Maitland arbeiten, der seit einem schweren Unfall nicht mehr laufen kann. Doch aus dem halben Jahr werden drei lange Jahre. Zwar ist David trotz alledem ein Fremder in dem Dorf und die Meisten wollen zu dem "richtigen" Doktor, doch ansonsten führt er ein beschauliches Leben, wenn er auch ständig diese Träume von seiner Frau und seiner Tochter hat, in denen alles perfekt ist, bis auf das Aufwachen und die Gewissheit, sie nie wiederzusehen. Aber dann finden die Yates-Brüder, Sam und Neill, eine Leiche im Wald- und Sumpfgebiet, das ganz Manham umgibt. <!--more-->Wie sich herausstellt, ist es die Leiche von Sally Palmer, einer Schriftstellerin, die aus der Stadt kam und wie David immer eine Fremde blieb. Der Officer, der mit dem Fall betraut wird, Mackenzie, erfährt, dass David ein forensischer Anthropologe war und bittet ihn, bei der Aufklärung des Falles mitzuhelfen. Doch David weigert sich. Dieses Leben liegt hinter ihm. Bis eine zweite Frau verschwindet, Lyn Metcalf, die noch dazu schwanger war. David erklärt sich bereit, zu helfen, auch wenn es ihm schwer fällt. Da bekommt er einen Anruf von der Schule, auf die Sam Yates geht. Der Junge ist in Panik verfallen. David fährt vorbei, um sich um ihn zu kümmern und lernt dabei Jenny Hammond, seine Lehrerin, kennen. Inzwischen ist das ganze Dorf erschüttert und alle beteiligen sich an der Suche nach Lyn, doch vergebens. Stattdessen finden sie einen Haufen Fallen von Stolperdrähten bishin zu Holzpfählen, an denen sich die Suchtrupps verletzen. Stolperdrähte, die dem ähnlich sehen, der in der Nähe von Lyn Metcalfs Armbanduhr gefunden wurde. Stolperdrähte, wie der, mit dem eine Gans auf Lyns Laufstrecke an einem Pfosten festgebunden war. Es stellt sich heraus, dass auch Sally Palmer zuvor mit einem toten Tier "markiert" worden war. Vor ihrer Haustür hatte jemand kurz vor ihrem Verschwinden ein totes Wiesel abgelegt. Während David sich den Unterschungen an den Leichen widmet und sich zunehmend in Jenny verliebt, kocht die Stimmung in der Stadt über. Jeder bezichtigt jeden, denn es ist klar, dass der Mörder aus ihrer Mitte stammen muss. Es werden Fenster eingeschlagen, alte Zwistigkeiten kommen wieder auf, ein Homosexueller wird zusammen geschlagen und muss ins Krankenhaus, aber keiner will etwas gesehen haben. Eine Aura des Misstrauens liegt über dem ganzen Dorf. Pfarrer Scarsdale stachelt die Menge weiter auf und profiliert sich vor der Presse, in dem er seine unsinnigen Reden schwingt, was schließlich zur Gründung einer Bürgerwehr führt, die dem Wilderer Carl Brenner und seinem Cousin Dale untersteht. Und dann passiert etwas, das Davids Leben komplett auf den Kopf stellt. Jenny wird entführt und David weiß, er hat nur drei Tage, denn solange wurden die Frauen zuvor immer festgehalten. Außerdem braucht Jenny ihre Insulinspritze. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Währenddessen erlebt Jenny einen wahren Horror, immer wieder wird sie von ihrem Peiniger gedemütigt, geschlagen und geschnitten. Im Zuge der Ermittlungen wird Davids Freund, Ben Anders, ein Wildhüter, festgenommen, weil er von Carl Brenner bezichtigt wurde, in Jennys Nähe gesehen worden zu sein, als sie verschwand. Doch dann stellt sich heraus, dass Carl Ben nur aufgrund alten Hasses falsch verdächtigt hat. Carl und sein bei der Armee gewesender Cousin Dale kommen ins Kreuzfeuer. Sofort macht sich die Polizei auf, um die Zwei zu schnappen. Doch unterwegs muss David heraus finden, dass er vollkommen falsch lag...</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<p>Krimis sind gewöhnlich keine Lektüre für mich, obwohl ich davon inzwischen wohl schon zuviel lese. Die Chemie des Todes beginnt, zugegeben, recht eklig. Man möchte nicht unbedingt wissen, wie viele Maden sich in dem verwesten Körper von Sally Palmer tummeln und es erschien mir gleich so, dass diese ersten zwei Seiten vor allem dazu dienten, Lust auf mehr zu machen. Doch soviel mehr kam dann nicht an Greueltaten (abgesehen von den Verletzungen, die den Frauen zugefügt werden), wofür ich dem Autor allerdings dankbar bin, denn alles andere wäre tatsächlich nur Effekthasche gewesen. Stattdessen geht der Roman aber in einen echten Krimi über, bei dem man sofort beginnt, sich auszumalen, wer der Mörder ist. Vor allem die Stellen mit Lyn Metcalf, wie sie einsam durch den Wald läuft und das Gefühl hat, verfolgt zu werden, gehen schon sehr an die Psyche, vor allem, wenn es draußen dunkel und alles um einen herum ruhig geworden ist. Letzten Endes liest sich der Roman aber auch so leicht, dass man einfach weiterlesen muss. Und sei es auch bis um ein Uhr in der Nacht. Da entwickeln sich dann auch im eigenen Hirn die abstrusesten Ideen von den Beweggründen des vermeintlichen Mörders. Gut, ich lag von Anfang an richtig, obwohl ich zwischendurch, da Beckett immer wieder auf neue Spuren lenkt, doch an meinem Gespür gezweifelt hatte. Aber das ist es eben, was einen guten Krimi ausmacht. Man hat einfach Lust beim Mitraten und will wissen, wer der Mörder ist, weil es eigentlich die ganze Gemeinde gewesen sein könnte. Natürlich kommt die Romantik nicht zu kurz, aber auch das sei dem Autor hoch angerechnet, er hat es nicht überstrapaziert. Zwar lernt man nicht ganz soviel über die Chemie des Todes wie vielleicht in den Krimiserien auf RTL und VOX und David trägt nun nicht gerade maßgeblich zum Erfolg der Polizeiarbeit bei, dennoch hat man was zum Gruseln, vor allem wenn man an Insektophobie leidet. Sprachlich ist das Buch einfach unglaublich flüssig zu lesen. Keine langen Umschweife, keine großartigen Erklärungen, einfach drauf los und frei heraus.</p>
<p>Diesmal stimme ich mit einigen Kommentaren zu dem Buch überein, besonders mit dem Beitrag, dass dieses Buch genau das Richtige für einen schwülen, heißen Sommer ist, wenn leichter Modergeruch in der Luft liegt, wie wir es diese Tage erleben können (abgesehen von dem Modergeruch). Jedem Krimifan wärmstens ans Herz zu legen und anderen, die Krimis sonst nicht mögen, doch wenigstens als Kostprobe anzubieten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es ist da!]]></title>
<link>http://uiscebeatha.wordpress.com/?p=678</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 07:37:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Aoife</dc:creator>
<guid>http://uiscebeatha.wordpress.com/?p=678</guid>
<description><![CDATA[Das. Gut, da heißt nicht hier bei mir sondern eher dort, daheim, wo bestimmte Familienmitglieder da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://uiscebeatha.wordpress.com/2008/05/07/omg-omg-omg/">Das.</a> Gut, <em>da</em> heißt nicht <em>hier </em>bei mir sondern eher <em>dort</em>, daheim, wo bestimmte Familienmitglieder das Buch hoffentlich ganz schnell lesen damit ich es mir greifen kann, wenn ich ankomme.<br />
Dieses Wochenende bin ich dann wohl genausowenig ansprechbar wie an dem Samstag als HP7 erschienen ist :D <del>OK, verdammt wir wollten ja eigentlich auf die Ronneburg und EM ist auch noch, das könnte ein Zeitmanagemant-Problem werden</del><br />
Erwähnte ich schon, dass mir Helen fehlen wird? Und der silbergraue Bentley?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Mai-Bücher]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=157</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 18:06:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=157</guid>
<description><![CDATA[Huch, ich bin ja noch meine Mai-Bücher schuldig, wieso sagt denn niemand was?
Aaaalso, da wären ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Huch, ich bin ja noch meine Mai-Bücher schuldig, wieso sagt denn niemand was?</p>
<p>Aaaalso, da wären mal gewesen:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0747589364?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0747589364">The Ladies of Grace Adieu. And Other Stories  von Susanna Clark</a></p>
<div>Susanna Clark hat bereits mit ihrem Erstlingswerk "Jonathan Strange &#38; Mr. Norell" mein Herz erobert, ein wirklich absolut herrlicher Fantasyroman  (aber dazu ein anderes Mal mehr).</div>
<div>Diese Sammlung von Kurzgeschichten steht dem Roman in nichts nach. Sprachlich perfekt erzählte, schöne Geschichten rund um die Zauberei in England, deren Ende nicht immer komplett klar ist, sondern oftmals Raum für Spekulationen lässt.</div>
<div>Schön auch, dass man liebgewonnene Charaktere wie Mr. Norell, Jonathan Strange und dessen Schwager wieder trifft.</div>
<div>Einziges Manko: Es sind halt "nur" Kurzgeschichten und ich persönlich bevorzuge etwas längere Erzählungen.  Aber zur Überbrückung der Wartezeit bis ein neuer Roman erscheint einfach perfekt.</div>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0747589364?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0747589364"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=0747589364" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442457572?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442457572">Eismond von Jan Costin Wagner<br />
</a></p>
<div>Dieses Buch ist schwer zu beschreiben.</div>
<div>Grob gesagt geht es um einen Polizist in Finnland, dessen junge Frau an Krebs stirbt, und der danach nicht nur Trauerarbeit zu leisten, sondern auch einen mysteriösen Fall von Serienmorden aufzuklären hat.</div>
<div>Vom sehr eigenwilligen Stil des Buches war ich von der ersten Seite an komplett überrascht - im positiven Sinne.</div>
<div>Mit der Geschichte selber konnte ich nicht so sehr viel anfangen, als Leser ist man dem Detektiv immer einen Schritt voraus, lernt den Mörder samt seinen Eigenheiten kennen und erfährt ein paar Details über seine Opfer und arbeitet sich so mal durch die ersten paar Kapitel. Bis man dann plötzlich völlig unbemerkt in der Geschichte gefangen ist, richtiggehend mitleben kann, und nur mehr wissen will, wie es ausgeht.</div>
<div>Das Ende selber scheint mir persönlich ein bisschen an den Haaren herbei gezogen und wirkt, als hätte der Autor Streß bekommen und das Buch schnell, schnell zu Ende bringen müssen. Anders läßt sich der "Geistesblitz" des Polizisten nicht erklären.</div>
<div>Nichtsdestotrotz ein kurzweiliger Zeitvertreib und spannende Unterhaltung.</div>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442457572?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442457572"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442457572" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453405498?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453405498">Die dreizehnte Geschichte von Diane Setterfield<br />
</a></p>
<p>Dieses Buch fällt bei mir mal wieder unter die Kategorie "Wohlfühlbuch".</p>
<p>Die junge Buchhändlerin Margaret Lea wird von Englands berühmtester und geheimnisvoller Schriftstellerin Vida Winter gebeten, ihre Biografie zu verfassen.  So werden abwechselnd zwei Geschichten erzählt, zum einen die von Margaret, von ihrer besonderen Beziehung zu Büchern, und zu ihrem Vater, dem die kleine Buchhandlung, in der auch Margaret seit ihrer Kindheit mithilft, gehört, und die von Vida Winter, deren Vergangenheit und dem Familiengeheimnis, das sie schon ihr ganzes Leben mit sich herumträgt.</p>
<p>Ich mochte die Geschichte, auch wenn die große Überraschung zum Schuß für mich gar nicht so überraschend kam, und die Autorin hin und wieder etwas zu sehr ins Kitschige abdriftet. In diesem Zusammenhang hat es mir nicht wirklich was ausgemacht.  Ein Buch dass eher zu langen Winternächten unter der Decke passt, als zum Sommer.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453405498?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453405498"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3453405498" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3360008898?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3360008898">Ich bin ein Untier von Peter Niggl<br />
</a></p>
<div>Dieses Buch hab ich angefangen, weil es halt zuhause rumlag (noch so eines aus der AuM Reihe "Authentische Kriminalfälle" und trägt hier den Titel "Die Geständnisse des Thomas Rung" ) und hab es nach ca 140 Seiten aus Desinteresse abgebrochen. Ich wusste bis zu dem Zeitpunkt nicht einmal wer T.Rung ist oder was er gemacht hat und ich hab festgestellt, dass ich es auch gar nicht wirklich wissen will.</div>
<p>Falls sich irgendjemand dafür interessiert und bereit ist Porto zu übernehmen, ich verschenke es gerne, denn ich werds nicht noch mal in die Hand nehmen.</p>
<p>Übrigens habe ich beschlossen in Zukunft meine Bücher so schnell wie möglich nach dem Lesen vorzustellen und nicht erst bis Monatsende zu warten. Die Erinnerungen daran sind dann einfach noch frischer... ;-)</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3360008898?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3360008898"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3360008898" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zwei ]]></title>
<link>http://dikosss.wordpress.com/?p=301</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 06:06:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>dikosss</dc:creator>
<guid>http://dikosss.wordpress.com/?p=301</guid>
<description><![CDATA[interessante Beiträge aus dem Netz habe ich entdeckt:

- Ein muslimischer Fernsehsender will eine i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>interessante Beiträge aus dem Netz habe ich entdeckt:</p>
<p><!--more--><br />
- Ein muslimischer Fernsehsender will eine interreligiöse Quiz-Show durchführen (<a href="http://www.pro-medienmagazin.de/themen/fernsehen/fernsehen-single/article/muslimischer-tv-sender-startet-interreligioese-quiz-show/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&#38;cHash=79e3cb871c" target="_blank">pro</a>).<br />
Ziel sei das Kennenlernen anderer Religionen und weniger der Geldgewinn.<br />
Das finde ich gut.<br />
Wie ich schon <a href="http://dikosss.wordpress.com/?s=fitna" target="_blank">hier</a> erwähnt hatte, wäre auch ein interreligiöses Filmfestival eine lustige Sache.<br />
Oder ein interreligiöser Boxkampf.<br />
Das letzte <a href="http://www.welt.de/politik/article2053747/Muslime_siegen_ueber_Christen__im_Fussball.html" target="_blank">Fußballspiel</a> gewannen die Imame. Die Pfarrer wurden mit einem 0:4 nach Hause geschickt.<br />
Ich sehe:<br />
Wir Christen sollten dringendst wöchentliche Trainingstreffen für Quizshows, Sportveranstaltungen und Kinofilme durchführen!</p>
<p>- Via <a href="http://bibelkreis-muenchen.de/index.php/archives/398#more-398" target="_blank">Peter</a> bin ich auf ein <a href="http://www.kath-info.de/frustration.html" target="_blank">Interview</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Spaemann" target="_blank">Robert Spaemann</a> gestoßen.<br />
Nicht jede Antwort von Spaemann hat mein "Amen".<br />
Aber dennoch ein interessantes Interview.<br />
Robert Spaemann scheint davon auszugehen, dass die Kirche in Europa weiter an Boden verlieren wird.<br />
Weder die liberale Theologie noch das "Anbiedern" an die Gesellschaft habe viel geholfen.<br />
Die Zukunftschance der Kirche sei die Mission.<br />
Dabei müsse sich die Kirche keinen Kopf darum machen, was die Zukunft bringe. Wir müssten auf unsere Berufung schauen, diese treu ausführen und auf den "Hausherrn" warten.<br />
Dazu sage ich:<br />
"Amen."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[THE BOOK THIEF - DIE BÜCHERDIEBIN]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=153</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 20:56:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=153</guid>
<description><![CDATA[Der Mai ist fast vorbei und anstatt euch eine Liste aller meiner im Mai gelesenen Bücher abzuliefer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mai ist fast vorbei und anstatt euch eine Liste aller meiner im Mai gelesenen Bücher abzuliefern, möchte ich mich lieber etwas näher mit dem Buch beschäftigen, das ich gerade vor fünf Minuten beendet habe, nämlich</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0552773891?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0552773891">The Book Thief von Markus Zusatz</a></p>
<p><strong>Kurzbeschreibung laut Amazon</strong><br />
Selbst der Tod hat ein Herz ...  Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz. "Die Bücherdiebin" ist eine Liebesgeschichte, eine Hommage an Bücher und Worte und eine Erinnerung an die Macht der Sprache, die im Roman von Markus Zusak viele Facetten zeigt: den lakonisch-distanzierten Ton des Erzählers, Poesie und Zuversicht - und die reduzierte Sprache der Nazipropaganda.</p>
<p>Ich habe dieses Buch im Februar in Irland gekauft, und es musste erst eine Weile bei mir "reifen", bevor ich es dann letzte Woche wieder in die Hand genommen habe.</p>
<p>Von der ersten Seite an war ich vom Stil und vor allem von der Idee, den Tod als Erzähler auftreten zu lassen (und das, ohne die Geschichte dadurch ins Lächerliche zu ziehen oder gar makaber zu wirken), restlos begeistert. Während die ersten hundert Seiten (oder so) noch von vielen Beschreibungen und teilweise etwas verwirrenden Zeitsprüngen leben, wird es danach so richtig spannend, und man hadert ständig mit sich selbst. Einerseits will man nicht mehr aufhören zu lesen, andererseits möchte man, dass dieses Vergnügen noch möglichst lange andauert.</p>
<p>Am Ende war ich den Tränen nah (und das passiert mir wirklich nur sehr selten, erst recht beim Lesen), und das obwohl der Autor seinen trockenen, prägnanten Schreibstil bis zum Schluss durchzieht, ohne jemals rührselig oder kitschig zu werden.  Aber irgendwie hatte ich einfach das Gefühl, dabei gewesen zu sein.</p>
<p>Es ist zwar erst Mai, aber dieses Buch hat beste Chancen mein Lieblingsbuch 2008 zu werden.</p>
<p>Allen, die es sich zutrauen würde ich auf jeden Fall empfehlen es auf Englisch zu lesen, es gibt allerdings auch schon eine deutsche Übersetzung, nämlich:<a href="http://www.amazon.de/gp/product/3764502843?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3764502843">Die Bücherdiebin</a><br />
Zu meinen restlichen Maibüchern werde ich morgen etwas ausführlicher schreiben</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berlin - prophetisch]]></title>
<link>http://dikosss.wordpress.com/?p=296</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 16:30:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>dikosss</dc:creator>
<guid>http://dikosss.wordpress.com/?p=296</guid>
<description><![CDATA[Ein Dankeschön an Günter, der sich die Mühe gemacht hat, ein paar der Prophetien über Deutschlan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <strong>Dankeschön</strong> an <a href="http://gjmatthia.blogspot.com/" target="_blank">Günter</a>, der sich die Mühe gemacht hat, ein paar der Prophetien über Deutschland-Berlin zusammenzufügen.<br />
Finde ich sehr anspornend - aber ich will nicht, dass weitere 20 Jahre vergehen müssen! :-)</p>
<p>Die Frage ist allerdings:<br />
<!--more--><br />
Sind wir bereit, den Preis für einen neuen Aufbruch zu bezahlen?</p>
<p>Hier der link von Herrn Matthia:<br />
<a href="http://gjmatthia.blogspot.com/2008/05/von-gwen-shaw-zu-todd-bentley.html" target="_blank">Von Gwen Shaw zu Todd Bentley</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geht nich' anders!]]></title>
<link>http://dikosss.wordpress.com/?p=280</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 15:35:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>dikosss</dc:creator>
<guid>http://dikosss.wordpress.com/?p=280</guid>
<description><![CDATA[Geht schon anders.
Macht aber weniger Sinn - oder geht gar am Sinn vorbei?
Theologische Puzzlestück]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Geht schon anders.<br />
Macht aber weniger Sinn - oder geht gar am Sinn vorbei?</p>
<p>Theologische Puzzlestücke kommen für mich zusammen.<br />
Es entsteht ein <strong>Bild von Gemeinde</strong>, das meine theologischen Anfragen sowie meine Beobachtungen in der Gemeindepraxis zusammenführt.</p>
<p><!--more--><br />
Dabei möchte ich das für mich neu Entdeckte eigentlich nicht "<strong>Hausgemeinde</strong>" oder "<strong>Gemeinde im Haus</strong>" oder "<strong>Hauskirche</strong>" nennen.<br />
Ich nenne es missverständlich einfach "<em><strong>Gemeinde</strong></em>".</p>
<p>Es ist die Sicht auf die<strong> Netzwerk-Gemeinde</strong>, die mich in den letzten Tagen fasziniert und begeistert.</p>
<p>Zum Beispiel bezüglich der Spannung zwischen <strong>Hierarchie und der dienenden Leiterschaft</strong> gemäß Jesus Christus:<br />
Fast jede klassische Gemeindeform, der ich in Berlin/Deutschland begegne, ist letztlich hierarchisch aufgebaut. Und es ist nicht die bloße Hierarchie zwischen Gott und Mensch, sondern die zwischen Menschen.<br />
Üblicherweise hat ein Vorstand/Kirchenrat zu entscheiden, wie es mit der Gemeinde vor Ort weitergeht.<br />
In der Regel dürfen nur Mitglieder abstimmen, sofern die Gemeinde überhaupt in Entscheidungsprozesse einbezogen wird.<br />
Und im ungünstigen Fall gibt es nicht genügend fähige Leiter und man muss "irgendwen" in ein Vorstandsamt bringen, weil ja sonst das Vereinsleben der Gemeinde nicht bestehen könnte.<br />
Hier können letztlich Strukturen bedient werden, aber nicht die Menschen.<br />
Es geht um Ämter und Positionen, und weniger um Gaben.<br />
Die Gemeinde vor Ort teilt sich in Vereinsmitglieder und Nicht-Mitglieder auf.<br />
Und ich frage mich:<br />
Was hat das mit dem <strong>allgemeinen Priestertum aller Gläubigen </strong>zu tun?<br />
Ist dieses "Opfer" an unsere Gesellschaft/an die Vereinsstruktur unvermeidlich?</p>
<p>Zum Beispiel das <strong>gegenseitige Helfen, Motivieren und Fördern</strong>:<br />
Texte wie in 1.Korinther 12 schildern uns ein Bild von Gemeinde, wo jeder Begabte seinen Platz und Sinn hat. Und jeder möge sich in den Dienst für die anderen stellen. Es entsteht für mich ein Bild einer höchst interaktiven Versammlung von Christen, die weniger nach Schema F verläuft, sondern vom Heiligen Geist gesteuert wird.<br />
Ich frage mich:<br />
Wo finde ich das im klassischen sog. Gottesdienst, der allzu oft das Zentrum des Gemeindelebens sein soll?<br />
Finde ich dort nicht eher die Aktion einiger Weniger und das angeleitete Mitmachen bzw. Konsumieren von vielen anderen?<br />
Wie passen solche sog. Gottesdienste zum Bild, das in 1.Korinther 12 entworfen wird?</p>
<p>Zum Beispiel die Spannung zwischen <strong>"Innen" und "Außen"</strong>:<br />
Zum einen ist vielen Gemeinden, und sogar auch einigen Teilen der Evangelischen Landeskirche, klar, dass wir aufgefordert sind, das Evangelium weiterzugeben.<br />
Zum anderen verläuft das oft nach einem Muster, das ich beim besten Willen nicht in der Bibel erkenne: Es werden ein paar Mitarbeiter für ein evangelistisches Programm zusammengetrommelt, man investiert viel Zeit und Mühe und Geld und verkündet letztlich: "Kommt in unser Gemeindehaus!" (Welches fälschlicherweise oft mit dem Titel "Gemeinde"/ "Kirche" versehen wird)<br />
Im NT entdecke ich nur zwei evangelistische Stoßrichtungen:<br />
- Einzelne Evangelisten/Missionare, die in der Gegend umherziehen und offensiv und öffentlich Kontakte zu den Nichtchristen suchen, sich in deren Sphären begeben, um diesen Jesus zu erklären.<br />
- Die Masse von Christen, die keine typischen Evangelisten sind, aber in stinknormalen Beziehungen zu Nichtchristen leben und durch ihr Leben und Reden deutliche Wegweiser auf Jesus Christus sind.<br />
Wie passen dazu zeit-, geld- und kraftintensive Programme, nach denen die Mitarbeiter fast tot sind und der Ruf "Kommt in unser Gemeindehaus"?</p>
<p>Diese - und einige andere Aspekte - sehe ich nun zusammengeführt in der Gemeindestruktur, wie sie sich Jesus vielleicht dachte:<br />
Eine <strong>dynamische Gemeinde</strong>, die nicht an Gebäude, nicht an Geld, nicht an bestimmte Orte, nicht an Satzungen, nicht an Hierarchien gebunden ist und deswegen eine solche Dynamik hat, die für manche dann zu gefährlich ist, weil sie menschliche Hierarchien von ihrem Wesen her grundsätzlich bezweifelt und damit nicht von dieser Welt ist und bestehende Kirchensysteme in Frage stellt.<br />
Eine Gemeindestruktur, in der <strong>jeder Christ ein "Priester des Höchsten"</strong> ist und niemand kraft Amtes mehr zu sagen hat als ein anderer.<br />
Eine Struktur, die von Beziehungen lebt, aber nicht Beziehungen, damit die Struktur lebt.</p>
<p>Die Gemeinde (im Haus oder sonstwo) erfüllt m.E. die Wünsche von Jesus am besten.<br />
Vielleicht ist es sogar das einzige Gemeinde-Modell, das Jesus vor Augen hatte.</p>
<p>Es geht vorrangig um Gemeinden von 2, 3 bis zu 30 Christen.<br />
Alle <strong>in Wohnortnähe</strong> zusammen, damit man wirklich das Leben und nicht nur den Sonntags-Gottesdienst miteinander teilen kann.<br />
<strong>Geistliche Autoritäten </strong>werden im Gruppenprozess entdeckt und haben diese Autorität nicht aufgrund eines Amtes, sondern aufgrund des Vertrauens der anderen.<br />
<strong>Entscheidungen</strong> werden im Miteinander getroffen, was bei einer Gruppengröße von "wenigen" auch eher möglich ist, als bei einer Gemeindegröße von 50 oder 100.<br />
In einer solchen überschaubaren Gruppe ist es eher möglich, dass <strong>jeder gesehen und gefördert</strong> wird. Hier wird auch die Gabe von jedem gebraucht und nicht nur die von ein paar Alleskönnern.<br />
In einer solchen Gruppe kann es einfacher fallen, ein Programm spontan zu kippen, um der<strong> Leitung durch den Heiligen Geist</strong> zu folgen.<br />
Hier entwickeln sich natürlicherweise Beziehungen. <strong>"Evangelisation"</strong> wird nicht gemacht. Vielmehr trifft man sich zum gemeinsamen Grillen mit den Nachbarn und lernt sich erstmal kennen, bevor man den Briefkasten des Nachbarn mit Flyern zumüllt.</p>
<p>Aber droht in einer solchen "Kleinst-Gemeinde" nicht das Verschwinden in der <strong>Bedeutungslosigkeit</strong> - oder für manche noch schlimmer: Droht dann nicht der Sektenstempel?</p>
<p>Hier hilft schon wieder die biblische Sichtweise!<br />
Denn was, wer, wo ist "Gemeinde"?<br />
Wenn wir wissen, dass es die Gemeinde "in Asien" gibt (s.u.a. die Briefe des Paulus), dann wissen wir: Gemeinde ist die Gemeinde im Haus, in der Kneipe, im Garten ..., aber Gemeinde ist auch die Gemeinde in Berlin, in Spandau ...<br />
Und diese (Haus-) Gemeinde "in der" (Regional-) Gemeinde, die wiederum "in der" (Welt-) Gemeinde ist, besteht nicht für sich alleine, sondern besteht nur in einem <strong>Netzwerk von Gemeinden</strong>.</p>
<p>So ist die (Haus-) Gemeinde in eine Region eingebunden, in der es einige andere (Haus-) Gemeinden gibt. Eine regional gut zu erreichende und regelmäßige öffentliche Versammlung der Gemeinden einer Region würde nach Außen hin die Einheit der Christen bezeugen, wäre eine Feier der Größe Gottes und wäre einfach ein super Ausgleich zu den "immer gleichen 20 Pappnasen um mich herum".</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn:<br />
Ditt iss'es!<br />
Geht nich' anders!<br />
Die Gemeinde von 2,3 - 30 Christen, die in ein Netzwerk von anderen Gemeinden eingebunden ist.<br />
Das "Wohnzimmerchristentum" wäre der Schwerpunkt.<br />
Doch das andere Bein bräuchten wir ebenso: die "Tempelfeier".</p>
<p>Folgende <strong>Bücher zum Thema</strong> kann ich wärmstens empfehlen:<br />
- "Die Zukunft gestalten - Innovation und Evangelisation in der Kirche des 21.Jahrhunderts" - Michael Frost &#38; Alan Hirsch - 1.Auflage 2008 - GerthMedien / C &#38; P Verlag.<br />
- "Häuser, die die Welt verändern" - Wolfgang Simson - 1999, 2005 - C &#38; P Verlag.<br />
- "Die Kirche im Haus - Eine Rückkehr zur Einfachheit" - Robert Fitts - 1.Auflage 2001 - GloryWorld-Medien.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was ich mag: ]]></title>
<link>http://uiscebeatha.wordpress.com/?p=667</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 17:37:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Aoife</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ama.zon-Empfehlungen. Bücher/CDs/DVDs, die mir auf Grund der Dinge, die ich bei Am.azon gekauft, be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ama.zon-Empfehlungen. Bücher/CDs/DVDs, die mir auf Grund der Dinge, die ich bei Am.azon gekauft, bewertet oder auf meinen Wunschzettel gesetzt habe, empfohlen werden.<br />
Meistens treffen die Empfehlungen auch ziemlich genau ins Schwarze <span style="text-decoration:line-through;">und meine Wunschliste wird länger.</span><br />
Ab und an passiert es aber auch dass sie absolut daneben liegen. Mir wurde schon mal ein französischer Jasper Fforde ans Herz gelegt. Mein französisch beschränkt sich aber dummerweise auf die paar Brocken, die ich in einer Woche Taizé aufgeschnappt habe. Ich weiß was Kirche, Versuchung, Bruder, Schwester und Vater Unser auf französisch heißt. Damit kommt man nicht so weit.</p>
<p>Gelegentlich ist es auch amüsant, warum einem dieser spezielle Artikel ampfohlen wurde. Heute z.B. wurde mir die DVD einer US-Sitcom empfohlen die von eimem Anwalt aus reichem Elternhaus handelt, der eine Yoga-Lehrerin mit Hippie-Eltern heiratet. Das Ehepaar versteht sich 6 Staffeln lang relativ gut, aber die Eltern der beiden geraten sich öfters in die Haare.<br />
Der Grund, dass mir diese Serie empfohlen wurde, war dass ich mir ein bestimmtes Buch gekauft hatte. Einen Krimi. Es geht um ein Profilerteam, dass einen Serienkiller jagt.<br />
Ein gaaaanz klein bisschen weit hergeholt, oder?</p>
<p>Zugegeben: es gibt einen  Zusammenhang</p>
<p><!--more--></p>
<p>Bei dem Buch handelt es sich um ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tie-in" target="_blank">Tie-In</a> zur Serie <a href="http://www.cbs.com/primetime/criminal_minds/" target="_blank">Criminal Minds</a>. Da spielt bekanntlich <a href="http://www.cbs.com/primetime/criminal_minds/bio/thomas_gibson/bio.php" target="_blank">Thomas Gibson</a> mit, der bis 2002 in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Dharma_%26_Greg" target="_blank">Dharma &#38; Greg</a> bewießen hat, dass er im Gegensatz zu seinem Charakter in Criminal Minds tatsächlich Humor hat.<br />
<span style="text-decoration:line-through;">Trotzdem heißt das ja nicht, dass nur weil ich verrückt nach CM bin und wegen Gibson angefangen habe Dharma &#38; Greg zu schauen, dass das noch mehr Menschen tun.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[OMG! OMG! OMG!]]></title>
<link>http://uiscebeatha.wordpress.com/?p=666</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 21:36:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Aoife</dc:creator>
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<description><![CDATA[It is barely three months since the murder of his wife and Thomas Lynley takes to the South-West Coa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>It is barely three months since the murder of his wife and Thomas Lynley takes to the South-West Coast Path in Cornwall, determined to walk its length in an attempt to distract himself from his loss. On the forty-third day of this walk, he sees a cliff climber fall to his death -- a death apparently witnessed by a surfer in a nearby cove. Shortly afterwards, Lynley encounters a young woman from Bristol whose personal history is a blank before her thirteenth year. These events propel him into a case that brings Barbara Havers from London and thrusts both detectives into a world where revenge is only one of the motives they must sift through to identify a killer.</em></p>
<p>Es gibt noch <a title="via Amazonb.co.uk" href="http://www.amazon.co.uk/Careless-Red-Inspector-Lynley-Mystery/dp/0340922966/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#38;s=books&#38;qid=1210195268&#38;sr=8-1" target="_blank">einen neuen Band</a>!!!! "What came before he shoot her" war nicht der letzte, obwohl es danach aussah. Die Frau hat Mitleid mit ihren Lesern <span style="text-decoration:line-through;">und eingesehen, dass der letzte Band sowas von mieß war, dass sie das nicht so stehen lassen kann</span>. Sagte ich schon <em>OMG! OMG! OMG! </em>? Oh die Zusammenfassung klingt schonmal gut. Und es ist ein Inspecor Lynley-Mistery bei dem tatsächlich Lynley mitspielt...und Havers auch!!! Das sind doch schon mal verdammt gute Vorraussetzungen <span style="text-decoration:line-through;">allerdings werde ich den silbergrauen Bentley vermissen...und Helen</span>. Oh ich kann es nicht erwarten dieses Buch in die Finger zu kriegen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[So finster die Nacht]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=142</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 12:54:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=142</guid>
<description><![CDATA[&#8230;von John Ajvide Lindqvist.
Inhaltsangabe (beinhaltet Spoiler):
Oskar Eriksson hat es nicht ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...von John Ajvide Lindqvist.</p>
<p><strong>Inhaltsangabe (beinhaltet Spoiler):</strong></p>
<p>Oskar Eriksson hat es nicht einfach in seiner Klasse. Er wird von seinen Mitschülern Jonny, Micke und Tomas terrorisiert. Wenn er nicht grunzt wie ein Schwein, tauchen sie seinen Kopf in die Toilette oder verprügeln ihn. Bis jetzt hat er immer nachgegeben, hat gegrunzt wie ein Schwein. Doch dann wird ein Junge in seinem Alter in Vällingby getötet. Oskar glaubt, er sei Schuld daran, hat er doch zur selben Zeit mit einem scharfen Messer auf einen Baum - auf Jonny, den Baum - eingestochen. Aber er ist es nicht gewesen, er hat den Jungen nicht umgebracht. Der Junge wurde nicht erstochen, sondern geschlachtet und zum Ausbluten hat man ihn an einen Baum gehängt. Aber womöglich war es ja richtig und nun ist ein anderer Oskar in Vällingby von seinem Jonny befreit worden. Als Oskar eines Abends auf dem Spielplatz vor seinem Häuserblock wieder einmal auf einen Baum einsticht, begegnet er einem Mädchen. Es ist eigenartig und es riecht unangenehm. Es wohnt genau neben Oskar, doch die Fenster sind immer dunkel, die Vorhänge stets zugezogen. Das Mädchen heißt Eli und es wohnt mit seinem Vater zusammen. Einem Mann, der seltsam lächelt. Dieser Mann wird Tage später in der Schwimmhalle von Blackeberg, dem Vorort, in dem Oskar lebt, dabei ertappt, wie er einen weiteren Jungen töten will. Als man ihn erwischt, schüttet er sich konzentrierte Salzsäure ins Gesicht. Seine letzten Worte lauten: "Eli! Eli!" Der Polizist, Staffan, deutet den Schrei als eine Anbetung Gottes, doch der Mann hat zum letzten Mal den Namen seines Geliebten ausgesprochen. Kurz zuvor ist unter einer Brücke ein Säufer verschwunden. Nur sein bester Freund schert sich darum und der verrückte Katzenmann, Gösta, der es gesehen hat. Es. Wie Es sich auf den Säufer geworfen, ihn ausgesaugt hat und Es war doch nur ein kleines Kind, ein Mädchen. Oskar hat sich inzwischen mit Eli angefreundet, doch das Mädchen ist seltsam. Man muss es herein bitten und manchmal hat es graue Strähnen in den Haaren, sieht krank und blass aus, nur um am nächsten Tag wieder volles, schwarzes Haar zu haben. Er hat sich trotz alledem in Eli verliebt und sie rät ihm, sich gegen Jonny, Micke und Tomas zu wehren. Inzwischen liegt der mit Salzsäure übergossene Mann im Krankenhaus. Er hat nur noch ein Auge, das Andere ist ausgelaufen. Nur Schatten säumen sein Leben noch, das er beenden will. Da erscheint sein Geliebter am Fenster, will ihm den Wunsch erfüllen, doch zu früh werden sie entdeckt. Der Mann mit dem entstellten Gesicht fällt dreißig Meter in die Tiefe. Man hält ihn für tot, aber schon bald darauf entdeckt ein Frischverliebter auf einer Autobahnbrücke einen umher wankenden Mann im Krankenhausleibchen. Niemand kann sich das erklären. Nur Oskar findet inzwischen heraus, was für eine Seuche sich in Blackeberg ihren Weg bahnt. Denn er weiß nun, dass Eli ein Vampir ist. Auch wenn er es zunächst nicht glauben kann. Eli ist auch kein Mädchen und kein Junge. Früher hieß Eli Elias und war ein Junge, aber das liegt zweihundert Jahre zurück. Eli muss unterdessen alles riskieren, denn ihr/sein Geliebter - der ihm/ihr immer geholfen hat, an Blut zu kommen - ist/war im Krankenhaus. Er wirft sich auf eine vorbei gehende Frau, doch auch diesmal wird er wieder gestört und was er nicht weiß, ist, dass die Frau in den nächsten Tagen Qualen durchleiden, sich schneiden, ihr eigenes Blut trinken wird, nur um im Krankenhaus zu enden und zu erkennen, dass sie so nicht weiter leben kann, während der einzige Mann, der einzige Mensch, den sie noch hatte, neben ihr liegt. Der Mensch, der gerade schon seinen besten Freund verloren hatte. Als die Krankenschwester auf ihren Wunsch hin, die Jalousien des Fensters öffnet, verbrennt sie vor seinen Augen. Der Mann kennt keinen anderen Weg, als das Monster zu töten, das ihr das angetan hat. Er findet heraus, wo es lebt, denn inzwischen ist bekannt, wer der Mann mit der Salzsäure war. Er ist ihm einige Male über den Weg gelaufen, weiß, wo er wohnt, geht in seine Wohnung, findet Eli in einer Badewanne aus Blut, will sie töten, doch da taucht Oskar auf. Er ist gerade noch einmal Jonny und Tomas entkommen, die ihn fast vor eine U-Bahn geworfen hätten. Er schlägt den Mann nieder, Eli stürzt sich auf ihn. Das nächste Opfer. Danach verschwindet Eli und Oskar bleibt allein zurück. Aber für ihn ist nichts mehr so, wie es einmal war. Alles ist verändert. Er gehört nicht zu den Kindern in der Schule. Er rächt sich an Tomas und Jonny, in dem er ihre Pulte anzündet, alles verbrennt. Doch damit verbrennen auch Jonnys einzige Erinnerungen an seinen Vater. Jimmy, sein älterer Bruder, findet das gar nicht witzig. Am Donnerstagabend in der Schwimmhalle stellen er und Jonny Oskar zur Rede, mit einem Stilett in der Hand. Am Freitagabend sieht sich der ermittelnde Polizist die Zeugenaussagen einiger Jungen an, die im Schwimmbad zur Stelle waren, als zwei Jungen die Köpfe abgerissen wurden. Ein Junge verschwand, sein Name war Oskar Eriksson.</p>
<p><strong>Bewertung:</strong></p>
<p>So finster die Nacht wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die von Absatz zu Absatz wechseln, wodurch sehr viele Personen eingeführt werden. Diese Personen haben noch dazu ziemlich ähnlich klingende Namen wie Jonny, Johan, Tommy oder Tomas, so dass man aufpassen muss, mit wem man es gerade zu tun hat. Hat man die Einteilung in Feind und Freund von Oskar dann geschafft, kann man sich getrost auf die Geschichte einlassen. Leider wird schon am Anfang darauf hingewiesen, dass die zwei Neuankömmlinge von Blackeberg bei Nacht gereist sind. Es ist also schon auf den ersten drei Seiten unmissverständlich klar, mit was wir es im Folgenden zu tun haben werden. Das fand ich eigentlich sehr bedauerlich, weil ich sofort, als Oskar Eli kennen lernte, dachte: "Nee, das ist jetzt aber tatsächlich zu stereotypisch." Ich hätte mich vielleicht ohne den Hinweis gleich zu Beginn gefragt: "Huch, was ist das denn für ein eigenartiges Mädchen?" So aber war alles von vornherein klar. Womöglich aber auch nicht schlecht, weil man sich keine Illusionen von der Tragweite des Romans gemacht hat. Man wusste sofort: Aha, Vampirroman. Bitte, dann zeig mal her!</p>
<p>Die Geschichte gewinnt erst in der Mitte wirklich an Macht, einen zu fesseln. Zu Beginn, gerade wegen der Enttäuschung ganz am Anfang, denkt man noch, dass man eh schon weiß, wie alles ausgehen wird und ja, das ändert sich auch später nicht, aber da ist eine Tiefe, zwischen den Zeilen, die sich erst in der Mitte des Buches zu entwickeln versucht. Leider schon in den Ansätzen wieder abbricht. Viele Gedanken des Autors habe ich nickend begleitet, doch sie verschwanden so früh, ohne wirklich dazu zu animieren: "Ja, genauso sehe ich das auch!" zu rufen. So versucht er sich beispielsweise, wie zu früheren Zeiten auch einige Lyriker, daran, Dinge einzuweben, die nichts mit der Geschichte zu tun haben, Banales, wie auch Bedeutenderes. Zum Beispiel die Ankunft des russischen U-Bootes oder die Einweihung einer Brücke durch den König. Alles Dinge, die eine Kleinstadt aufwühlen sollten, über die man sich unterhält, aber sie sind eben weit weg. Das, was zählt, ist das, was vor meiner Haustür geschieht und das sind nun mal die Morde. Da kann der Russe eine Atombombe auf mich werfen oder der König kann von der Brücke stürzen, in dem Moment läuft da draußen ein Mörder rum, der auch mich erwischen kann und das ist mir nun mal wichtiger. Leider blieb auch das eher in Ansätzen vorhanden, wurde nicht wirklich ausgebaut. Der Roman macht von Seite zu Seite eine Entwicklung durch, als wäre er ein Projekt.</p>
<p>Die Hauptgeschichte ist zwar interessant, aber eben eher ein Fantasy-Thriller und versucht auch nicht, darüber hinaus zu gelangen. Der Protagonist, ein schwächlicher Junge, entwickelt sich zu einem erwachsenen Menschen, der irgendwann nicht mehr in seine Welt mit Mama, Papa, mit Jonny und Tomas passt. Eben jener Junge trifft auf einen Vampir, einen Vampir zwischen den Geschlechtern und verliebt sich und wird erstmals wieder geliebt. Die Geschichte mit den Vampiren, ihre Faszination, was man sich alles auch in Filmen wie Dracula oder Interview mit einem Vampir ansehen kann, geraten dadurch in den Hintergrund, allerdings erst ab der Mitte des Buches.</p>
<p>Vom Sprachstil her hatte ich das Gefühl, eine Kopie eines Stephen King zu lesen. Das ist nicht unbedingt übel, da mir der Sprachstil von King ja gefällt und zum Thriller hat er auch wunderbar gepasst. Das Einzige, was tatsächlich irgendwann unerträglich wurde, waren die ... - Punkte. Ich bin kein Mensch, der diese Punkte niemals setzt, wenn er selbst schreibt, aber in diesem Buch wurde dieses Mittel der Verzögerung wirklich zu oft verwendet. Manchmal hat die gerade redende Figur so oft den Satzanfang, den Kontext gewechselt, dass man Probleme hatte, mitzukommen. Zum Glück beschränkten sich die Dialoge oft auf so wenig Wörter, dass die ...-Punkte mal gar nicht zu lesen waren. Die Dialoge waren ungewöhnlich einfach gehalten, vielleicht dadurch nicht so künstlich, mehr an die Realität angepasst, dabei teilweise aber zu trivial. "Ja. - Nee. - Doch. Ja. - Nee. - Was jetzt?" Da habe ich mich manchmal schon gefragt, ob man rein wissenschaftlich gesehen, dass noch als wirkliches Gespräch, als Dialog betrachten kann. Zumal es schwer fiel, einzuschätzen, wer gerade was gesagt hat. Ansonsten muss ich sagen, gefiel mir der sprachliche Stil im Großen und Ganzen aber sehr gut (wenn man sich denn erstmal an abgehackte Sätze und ungewöhnliche Zeichensetzung gewöhnt hatte).</p>
<p>"Dieser Thriller ist eine Offenbarung der schwedischen Literatur." - Hallandsposten</p>
<p>Dann muss schwedische Literatur im Allgemeinen kein hohes Niveau haben. Dieser Thriller ist keinesfalls schlecht, hat bei mir am Ende sogar eine gewisse Betrübnis ausgelöst, weil ich das Ende einfach zu schnell kommen sah, aber Offenbarung? Nein, wirklich nicht. Ein Thriller, wie jeder andere auch. Der den Vergleich nicht zu scheuen braucht, mit anderen ähnlichen Werken, vielleicht nicht unbedingt - wie die Dagens Nyheter sagt - "mit den besten seines Genres". Der Roman schwankt eben so zwischen dem Versuch, ein so genanntes Grauen darzustellen und auf der anderen Seite Perspektiven einzubringen, sich an früheren Literaturepochen zu orientieren. Nicht nur das Schöne zu zeigen, sondern eine Art Realismus auszustrahlen (natürlich nur eine Art, wie sie in einem solchen Fantasy-Thriller überhaupt möglich ist). Keine Offenbarung, aber doch ein Lesegenuss.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Was mich allerdings tatsächlich wütend gemacht hat, waren die unglaublich vielen Rechtschreibfehler (für die der Autor oder Übersetzer selbstverständlich nichts kann). Dass selbst Fehler wie Man (also Mann nur mit einem N) übersehen wurden und ich sogar einmal folgende Zeichenkombination im Buch antraf: ! initseite=1068,3.497,4.77,0,0,0,"","", 0   war einfach irgendwann zuviel. Das Buch wurde in der Taschenbuchausgabe von Bastei Lübbe heraus gebracht und meiner Ansicht nach ist das kein besonders kleiner Verlag, es dürfte also wohl möglich sein, wenigstens zwei Korrektoren (wenn denn schon keine Lektoren) auf die Sache anzusetzen, die ihre Arbeit auch ordentlich machen und sich nicht auf irgendwelche Rechtschreibprogramme zu verlassen, die in den meisten Fällen auch noch überholt sind. Außerdem sollte man sich womöglich die erste gedruckte Version einmal genauer ansehen, um Druckfehler, wie eben bezeichnete Zeichenreihe, ausfindig zu machen. Sicher, ein Taschenbuch ist mit seinen neun Euro in den Augen der Meisten wahrscheinlich billig und vermutlich sind die Verleger auch der Meinung, der geneigte Leser sollte lieber die Klappe halten oder sich eben die teurere, aber dafür wenigstens orthographisch korrekte Version kaufen, wenn's ihm denn nicht passt, aber neun Euro sind immernoch ein Heidengeld und dafür will ich keine Zeichenreihen, sondern wenigstens einen ordentlich gedruckten Text haben. Vielleicht sollte man das Buch an den Verlag schicken und die mal freundlichst darauf hinweisen, aber ich fürchte, die würden sich maximal noch entschuldigen und das war's dann auch, wenn die arroganten Schreibtischjobber das überhaupt noch hinkriegen. Allen, die das Buch lesen wollen, würde ich anraten, auf die zweite Auflage zu warten, denn dann werden normalerweise entsprechende Fehler behoben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gelesen im April 2008]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=128</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 17:24:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
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<description><![CDATA[Und schon wieder ist ein Monat vorbei, und folgende Bücher habe ich im April zu mir genommen.
Die v]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Und schon wieder ist ein Monat vorbei, und folgende Bücher habe ich im April zu mir genommen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548605931?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3548605931">Die verlassene Geschichte: Ein phantastischer Roman (List bei Ullstein) von Andres Ibanez</a></p>
<p>Ein Fantasyroman, mit teils skurrilen Figuren und einer Geschichte die sehr verschlungen und nicht immer ganz leicht zu verstehen ist. Ich hab eine Weile gebraucht, um in den Roman hineinzufinden, aber als es dann so weit war, hat mir die Geschichte im Großen und Ganzen sehr gut gefallen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548605931?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3548605931"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3548605931" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442365333?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442365333">Blau wie das Glück, Nora Roberts</a></p>
<p>Zweiter Teil der Ring-Trilogie von Nora Roberts, schließt im Grunde direkt an den ersten an. Für mich ist Nora Roberts ja so ein wenig vergleichbar mit Groschenroman zwischen Buchdeckeln. Hin und wieder les ich sowas aber gerne. Mindless reading eben...</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442365333?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442365333"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442365333" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3548605931" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453206231?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453206231">Vater sein dagegen sehr, Horst Biernath</a></p>
<p>Ein Uralt-Buch von meinem Opa, dass ich aus der "Das-kommt-alles-in-den-Keller-Kiste" gerettet habe. Denn was bei meinen Großeltern mal in den Keller wandert, das bleibt auch meistens dort. Ich finde ja, dass so alte Bücher einen ganz besonderen Charme haben, und auch dieses hat mich nicht enttäuscht.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453206231?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3453206231"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3453206231" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/033044980X?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=033044980X">Heartsick, Chelsea Cain</a></p>
<p>Thriller mit weiblichem Serienmörder, mal was anderes, für mich persönlich aber nicht das Richtige. Herr Platypus war von der Geschichte begeistert, und die war auch nicht schlecht, aber mir hat es einfach zu lange gedauert, bis sie in die Gänge kam.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/033044980X?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=033044980X"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=033044980X" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426637189?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426637189">Amokspiel, Sebastian Fitzek</a></p>
<p>Ganz anders bei diesem Buch, hier war ich sofort gefangen und blieb es auch bis zum Schluss. Passiert auch mir nur selten, dass ich 400 Seiten in drei Tagen durchlese. Zwar kann man sich einigermaßen früh denken, wer der "Böse" ist, aber ich würd das Buch trotzdem jedem der Thriller mag, wärmstens empfehlen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426637189?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426637189"></a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426637189" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442365341?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442365341">Rot wie die Liebe, Nora Roberts</a></p>
<p>In diesem dritten und letzten Buch der Ring-Trilogie findet endlich der große Kampf gegen das Böse statt und die Reihe findet damit ihren Abschluss. Wie auch die beiden Vorgänger schon nette Unterhaltung für zwischendurch, kann man durchaus lesen, muss man aber nicht. Mir persönlich war das allzu glückliche Ende etwas zuviel des Guten. Ich hätte auch die Realität ertragen... ;-)</p>
<p>Buch des Monats: Ziemlich eindeutig Sebastian Fitzek mit  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3426637189?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3426637189">Amokspiel</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3426637189" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Elfenwinter]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=120</link>
<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 09:18:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=120</guid>
<description><![CDATA[&#8230;von Bernhard Hennen
Alfadas, der neue Jarl von Firnstayn, lebt zufrieden mit seiner Frau Asla]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...von Bernhard Hennen</p>
<p>Alfadas, der neue Jarl von Firnstayn, lebt zufrieden mit seiner Frau Asla und seinen Kindern Ulric und Kadlin, doch stets ist die Sehnsucht nach Albenmark und vor allem nach Silwyna in ihm. Währenddessen wird in Albenmark in der Stadt Reilimee das Fest der Lichter gefeiert, doch in jener Nacht werden die Elfen von den zurückgekehrten Trollen überfallen und Emerelle fällt in eine tiefe Ohnmacht. Sie wenden sich Hilfe suchend an die Menschenkinder, vor allem an Alfadas. Dieser zieht mit einer Mannschaft aus Kriegern und Verbrechern durch den Albenstern nach Albenmark, doch schon bald steht fest, die Trolle sind in der Übermacht. In Albenmark erringen sie einen blutigen Sieg. Inzwischen werden die Menschen des Fjordlandes von einem furchtbaren Geisterhund heimgesucht, der die Seelen der Menschen verspeist. Auch wenn Gundar, der Priester Luths, den Hund schließlich besiegen kann, warten schon neue Schrecken, denn die Trolle hat es nun auch ins Fjordland verschlagen. Asla muss mit ihren Kindern und den restlichen Dorfbewohnern fliehen. Sie kämpfen sich nach Honigsvald, wo ihnen niemand glauben will und Ulric schließlich verloren geht. Die einzige Zufluchtsstätte, die sie nun noch verteidigen können, ist Sunnenberg. Ein sinnloser Kampf bricht aus, in dem zahlreiche Fjordländer ihr Leben lassen müssen. Bis Emerelle, die nach dem Angriff in Reilimee nach Firnstayn gebracht worden war, erwacht und die letzten Überlebenden zu retten versucht, in dem sie sich ausliefert. Asla kann mit Kadlin und Kalf, dem Fischer, fliehen. Währenddessen kommt Alfadas mit seinen Männern im Fjordland an und kann mit Hilfe der Maurawan, denen auch Silwyna angehört, die letzten Trollreste unter Herzog Dumgar besiegen. Sie finden auch Ulric und seine Freundin Halgard und die Elfe Yilvina, die sie aus den Händen der Trolle in Honigsvald befreit hat. Emerelle kann sie mit Hilfe ihrer Kräfte vor dem Tod bewahren. Doch von Asla und Kadlin bleibt jede Spur verloren. Alfadas wird von seinen Männern zum neuen König gewählt. Was er nicht weiß, ist, dass Asla, Kadlin und Kalf, den Asla geliebt hat, bevor sie auf Alfadas traf, in einem ruhigen, sonnigen Tal ein neues Leben begonnen haben, dank der Hilfe Silwynas. </p>
<p>Der Inhaltsabriss fällt diesmal ein wenig kurz aus, da ich den Großteil des Buches schon vor einem Jahr angefangen, aber das Buch nie beendet hatte bzw. erst jetzt.</p>
<p>Elfenwinter schneidet bei mir deutlich schlechter ab als die Elfen. Das liegt zum Einen daran, dass es für mich keinen wirklichen Sympathieträger gibt, wie es mit Nuramon oder Mandred der Fall war. Alfadas aber ist nicht wie sein Vater, nicht einmal annähernd ein wahrer Fjordländer, immer hin - und hergerissen, auch zwischen den Frauen. Asla ebenso zwischen den Männern. Emerelle ist noch immer die kalte Herrscherin, die erst gegen Ende hin mal ein wenig Herz beweist. Silwyna erscheint durchgehend als undurchsichtig und ebenso kaltschnäuzig. Die Einzigen, die wenigstens etwas an wärmerer Ausstrahlung und nichts von Zwielichtigkeiten und Zweideutigkeiten an sich haben, sind Ollowain, Yilvina, Lambi und ausgerechnet auch Orgrim, einer der Rudelführer der Trolle.</p>
<p>Die Geschichte ist auch diesmal sicher fesselnd, aber zum Ende hin einfach unlogisch, zu schnell erzählt, wirkt wie abgebrochen. Emerelle liegt die ganze Zeit einfach wie tot da und dann im letzten Moment, wo die Schlacht eh schon verloren ist, wacht sie urplötzlich auf, opfert sich und alles war praktisch umsonst (zumindest wie es erst den Anschein hat). Später hat sie dann die Macht alles und jeden und sei es auch eine völlig zerschrammte Elfe (die nicht mal mehr eine ganze Rippe im Leib hat) oder zwei ertrunkene Kinder zu retten. Das ist wie eine Wunderwaffe oder ein strahlender Held in den Rollenspielen, der den Helden, die bis dahin gekämpft haben und nun zu scheitern drohen, doch noch hilft. Aber das macht eben keinen Spaß. Wenn untergehen, dann aber auch ehrenhaft. Man hat gerade zum Ende des Buches hin aber das Gefühl, dass die Elfen keineswegs ehrenhaft untergehen. Da wird eine ihrer letzten Bastionen eingenommen, sie fliehen, fertig. Zu ihrer nächsten Zuflucht kommen die Trolle ja nicht, so nach dem Motto. Die Menschen feiern und ziehen zurück ins Fjordland, obwohl so gut zwei Drittel von ihnen gestorben sind und der Krieg mit den Trollen noch lange nicht zuende zu sein scheint. Das fand ich besonders unlogisch und irgendwie abgehackt. Ebenso wie am Ende, als Ollowain Alfadas erklärt, er habe Asla und Kadlin nicht finden können und sie seien wohl einfach erfroren. Ist doch egal, ob wir ihre Leichen finden oder nicht. Sind sie halt gestorben, ich geb mich damit zufrieden. Aber vorher wird so oft gesagt, wie sehr er sie liebt und nun kümmert er sich nicht mehr darum, was aus ihnen geworden ist?</p>
<p>Gerade emotional, finde ich, hakt sie Geschichte enorm. Wo ist die wahre Liebe hin, die Farodin und Nuramon für Noroelle empfunden haben? Wo sind solche Fjordländer wie Mandred geblieben? Es gibt meiner Ansicht nach, weder diese tief empfundene, wirklich glaubhaft geschilderte Liebe in Elfenwinter, wie wir sie in "Die Elfen" finden, noch wahre Helden. Ollowain ist der Einzige, der sein Heldentum beweist.</p>
<p>Sprachlich gesehen war es okay. Es ist halt Fantasy-Literatur, es ist nicht Stephen King, was will man erwarten? Allerdings fand ich es zum Ende hin eine Frechheit, dass ich fast auf jeder Seite lesen musste: "Einen Herzschlag lang". Am Ende war mir nur noch zum Schreien zumute, wenn ich wieder auf diese immer und immer wieder abgekaute Phrase gestoßen bin. Da hätten sich die Lektoren auch was Anderes überlegen können. Es tut nicht weh, zu schreiben, eine Sekunde lang, einen Moment lang und so weiter. (Und Elfenlicht fängt genauso an, auf den ersten zwanzig Seiten schon 3 Mal Einen Herzschlag lang *ächz* ).</p>
<p>Mein Resultat ist, dass ich zwar Elfenlicht und vermutlich auch die Elfenritter-Trilogie lesen werde, aber ich glaube "Die Elfen" kann Hennen nicht mehr übertreffen. Und wenn ich mir die Daten ansehe, in welcher Zeit die Elfenritter-Trilogie, man muss schon sagen, herunter geschrieben wurde (nämlich scheinbar teilweise innerhalb eines halben Jahres, zumindest sind die Nachwörter dementsprechend datiert), kann man wohl nur noch von Fließbandarbeit sprechen, was Hennen hier betreibt. Außerdem sollte man wohl darauf achten, dass man eine Geschichte nicht ins Endlose fortsetzt. Eine Trilogie, schön und gut, bei Herr der Ringe hat das ja auch wunderbar funktioniert. Aber da die Elfenritter-Trilogie sich nun mittlerweile schon um die Urenkel von Mandred drehen wird, sollte irgendwann Schluss sein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Love]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 19:48:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
<guid>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=110</guid>
<description><![CDATA[&#8230;von Stephen King
Scott Landon, der berühmte Schriftsteller, der schon mit 21 Jahren seinen e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...von Stephen King</p>
<p>Scott Landon, der berühmte Schriftsteller, der schon mit 21 Jahren seinen ersten Roman-Erfolg feiern konnte, ist vor zwei Jahren gestorben. Er hat jedoch etwas Wichtiges zurückgelassen, was ihn noch hält, ihn noch nicht gehen lassen kann: seine Frau, Little Lisey, Babylove, Lisa Landon, die Gefährtin des berühmten Schriftstellers Scott Landon, die 22 Jahre mit ihm zusammengelebt hat. Zwei Jahre sind vergangen, seit Scott an einer vermeintlichen Lungenentzündung gestorben ist, doch Lisey hat es noch nicht über sich gebracht, sein Büro in einer umgebauten Scheune neben ihrem Haus, auszuräumen. Dabei gibt es soviele Inkunks, die an seine noch unveröffentlichten Werke heran wollen, allen voran Professor Woodsbody, dessen äußerst charmante Redensart sich zunehmend gewandelt hat, als Lisey ihm versicherte, sie wüsste noch nicht, welcher Universität sie den Nachlass des berühmten Scott Landon, ihres Mannes, ihres Gefährten, überlassen wolle. Nun aber hat sie sich durchgerungen, ein paar Sachen in Kartons zu verpacken und ihre Schwester Amanda hilft ihr dabei. Dabei notiert sie merkwürdige Zahlen in ein Notizbuch und weist Lisey darauf hin, dass sie sich einige Zeitungsartikel mal etwas genauer ansehen soll. In diesen Artikeln ist Lisey meist nicht einmal mit Namen erwähnt, sie ist nur die Gefährtin von Scott. Mit diesem Hinweis ihrer Schwester beginnt Liseys Reise durch die Vergangenheit, durch die Jahre mit Scott, als alles noch beim Alten war. Aber weder die Erinnerungen, noch die Realität sind so wunderschön wie ihre gemeinsame Zeit mit Scott. In den Erinnerungen wie in der Realität gab es immer die Bösmülligkeit, die ihr Glück nicht getrübt, es aber wohl versucht hat. In den Erinnerungen war es der Deep Space Cowboy Gerd Allen Cole, der Scott in die Lunge geschossen hat, bevor Lisey ihm einen silbernen Spaten übergezogen hat, bevor sie zu Scott gelaufen ist und er ihr vorgemacht hat, wie der Long Boy - der mit der gescheckten Seite, der, der in Gläsern zu sehen ist und in Spiegeln, in die man nicht sehen sollte, wenn der Morgen graut oder wenn es Nacht ist - frisst und wie sich zwischen Scotts Lippen blutige Blasen bilden. Sie erinnert sich an den Lecker-Baum, unter dem Scott ihr über all die Bösmülligkeit aus seiner Vergangenheit erzählt. Wie sein Daddy ihn und seinen Bruder Paul immer geschnitten hat. Wie Paul Bool-Jagden veranstaltet hat, an deren Ende immer ein Getränk gewartet hat. Wie sehr er Paul geliebt hat und wie Paul ihn ermorden wollte, als die Bösmülligkeit von ihm Besitz ergriffen hat. Wie Paul im Keller angekettet wurde und einen Kreis aus Kot um sich herum aufgebaut hat. Wie Scott versucht hat, ihn mit nach Boo'ya Mond zu nehmen - wo es den Pool gibt, aus dem wir alle trinken und der allen Landons erstaunliche Heilkräfte verleiht - und wie Daddy Paul erschossen hat, so dass nur noch ein roter Fleck am Stahlpfeiler klebte. Sie erinnert sich auch an ihre gemeinsamen Reisen nach Boo'ya Mond und wie Scott zu einem Gomer wurde. Wie sie ihn am Pool auf den Steinbänken getroffen und ihn zurück geholt hat und wo sie den Long Boy zum ersten Mal gesehen hat. Sie erinnert sich aber auch daran, wie Scott ihr einen Liebesbeweis erbracht hat, eine zerschnittene Hand, um seine Bösmülligkeit wieder gut zu machen. Zwischendurch wechselt sie in die Realität, in der wieder ein Deep Space Cowboy auftaucht, der Zack McCool/Jim Dooley/John Doolin heißt und der angeblich im Auftrag von Woodsbody geschickt wird und Lisey da wehtun will, wo sie die Jungs auf den High School Bällen nie ran gelassen hätte. In die Realität kehrt sie zurück, in der ihre Schwester Amanda zu einem Gomer wird und zurück geholt werden muss. Aber vor allem in die Realität, in der Scott nicht mehr da ist und ihr nur ein Bool zurück gelassen hat, an dessen Ende sie ein Getränk finden wird oder eine andere Belohnung. Es gibt nur Eines, das in ihrer Erinnerung und in der Realität wahr ist und das ist nicht Ralph - der Hund, der nach drei Jahren unerwarteterweise nach Hause zurückkehrt - sondern es ist die Liebe, die Scott für sie empfunden hat. Sie, die sein Anker war und sie, die dafür gesorgt hat, dass all die Dunkelheit, in der er gelebt hat, von Licht erfüllt war. Und die Liebe, die sie für ihn empfindet, die sie die Erinnerungen durchstehen lässt und die den purpurroten Vorhang öffnet, um Amanda und Lisey selbst zu retten.</p>
<p>Ich habe einen King vor mir liegen, der nicht klassischer Natur ist. Einen King, den es kein zweites Mal gibt und der so gar kein Horror-King ist. Love unterscheidet sich in dieser Hinsicht sehr von Kings früheren Werken, in denen man stets ein Mindestmaß an Horror und wenn nicht an Horror, dann doch an Psychothriller erwarten durfte. Love ist etwas Eigenes, etwas Besonderes. Es ist eine Schöpfung für sich und das Beste, was ich jemals von King lesen durfte.</p>
<p>Psychoelemente finden sich in der Verfolgung durch den Deep Space Cowboy und wer sich bei der Vorstellung des Long Boy gruselt oder den Lachern lieber nicht bei Nacht begegnen möchte, wird auch seine Horrorelemente finden, aber vor allem ist Love, wie der Titel schon sagt, ein Liebesroman. Kein von Schwulst überladener, an Frauen gerichteter Seufzroman, sondern eine Kingsche Lovestory mit soviel Emotionalität, dass man am Ende mit Lisey weinen möchte, denn eines dürfte jedem klar sein: Auch bei einem King ersteht ein toter Ehemann nicht einfach wieder auf.</p>
<p>King schafft es und das mit seiner gewohnt vulgären und so erfrischend natürlichen Sprache, mit seinen wundervollen, stets zum Grinsen anregenden Wortschöpfungen (ich sage nur SUWAS, Boo'ya Mond, Bösmülligkeit, verschmickt), eine Liebesgeschichte zu erzählen, die im ersten Moment ein wenig an P.S.: Ich liebe dich erinnern mag, denn Lisey hat zwar keine Zettelchen ihres Ehemannes, sehr wohl aber Hinweise/Bool-Stationen von ihm, die ihr helfen, ihre gemeinsame, warme, schöne Zeit zu rekonstruieren, ja, sie noch einmal zu erleben, mit all ihren Tiefen und Höhen und die Realität mit ihren Inkunks, Gomern und Deep Space Cowboys zu überwinden.</p>
<p>Es ist ihm sogar gelungen, dass man mit den Beiden mitliebt. Man liebt Scott für seine kindliche Art und kann ihn sich gar nicht als erwachsenen Mann vorstellen, sondern als den kleinen, vom Vater misshandelten, den geliebten Bruder verlorenen Jungen von zehn Jahren, der sich selbst dafür bestraft, dass er Lisey hat warten lassen. Man liebt ihn für seinen Einfallsreichtum, für seine Ausdrucksweise und die Erinnerungen, die er Lisey gegeben hat. Und obwohl sie für jeden anderen Menschen der Welt nur die Gefährtin des berühmten Scott Landon ist, ist die Gewissheit immer da: Aber er hat sie geliebt und er hat stets ein Auge auf sie gehabt und für ihn war sie das Wichtigste auf der Welt. Man liebt Lisey dafür, dass sie einen Verrückten wie Scott geheiratet hat, dass sie versteht, was er sagt und dass sie annimmt, was er ihr zu geben hat. Für ihre Treue, die über den Tod hinaus anhält und für ihre Entschlossenheit - Schnall's um, wenn's angebracht scheint!</p>
<p>Sprachlich hat sich King ebenso wie inhaltlich diesmal wirklich übertroffen. Er hat es geschafft, Worte und Floskeln zu erschaffen, die sich sicher viele der Love-Leser annehmen werden. Ich persönlich habe SUWAS schon zu meinem Lebensmotto erklärt. Was mir immer am besten gefällt, ist, dass King seine Artisten in diesen halsbrecherischen Drahtseilakten zwischen Verstand und Boo'ya Mond völlig natürlich sprechen lässt. Er verschönigt nichts, wie es in der neuen Literatur so gerne gemacht wird, wo nichts Schlechtes mehr seinen Weg finden darf und alles immer gut sein muss, weil die Realität ja schon vor Bösmülligkeit nur so überläuft. Dann wird eben mal Scheiße gesagt. Scheiße, wer sagt denn auch schon, wenn er lauthals flucht, Kot?</p>
<p>Ich habe noch nie einen so untypischen King gelesen, einen, bei dem ich mich nie wenigstens ansatzweise gegruselt habe und ich hasse Liebesromane, aber es war das Großartigste, was ich seit langem wieder einmal lesen durfte.</p>
<p>Ein letzter Tipp zu dem Buch: Am besten ist es wohl, man hört nebenher noch von Take That - Rule the world. Ich ignoriere jegliches Aufstöhnen bei Erwähnung dieser Band, aber es passt so wunderbar: "Don't leave me now. You have saved my soul. If you stay with me, girl, we can rule the world. Babylove." (Scott)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kaufrausch und Bücherberg]]></title>
<link>http://adhsinfo.wordpress.com/?p=185</link>
<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 19:45:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Achter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich hatte heute vor der Arbeit noch etwas Zeit und war in einem Bücherantiquariat. Zum erstenmal ü]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ich hatte heute vor der Arbeit noch etwas Zeit und war in einem Bücherantiquariat. Zum erstenmal übrigens.</p>
<p style="text-align:justify;">Normalerweise kenne ich diese Bücherkisten vor den Geschäften, in denen Sonderangebote zu niedrigen Preisen vertickt werden, Bücher,  die mich nicht interessieren. Meist sind das Kochbücher, quasi-esoterische schwurbelige Lebensberater oder Bücher mit Titeln wie "Die schönsten Bahnstrecken in Mecklenburg-Vorpommern" oder ähnlich überflüssiges.</p>
<p style="text-align:justify;">In diesem Antiquariat wars anders, zwar sind die Bücher etwas älter und zum Teil schon gelblich angefärbt, aber inhaltlich eine eigene Liga.</p>
<p>Hier ist was ich gekauft habe (für nur 10 Euro<strong> insgesamt</strong>)<strong>:</strong></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Kant, Werke, Band 7: Schriften zur Ethik und Religionsphilosophie</strong></span> (wenn mir das zu schwer oder zu trocken ist verschenk ichs einfach oder brings zurück)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Hermann Hesse: Kunst des Müßiggangs</strong></span> (Diese Kunst würde ich gerne können...)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra</strong></span> (Wahnsinn aus erster Hand?)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Tor zu den Sternen, SF-Erstveröffentlichungen von Asimov, Clarke, Heinlein und Co.</strong></span> (Kurzgeschichten für zwischendurch, mit Bildchen dabei)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Jiddu Krishnamurti: Einbruch in die Freiheit</strong></span> (hab früher schon was von K. gelesen, nicht uninteressant)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Salman Rushdie: Scham und Schande</strong></span> (habe noch nie was von Rushdie gelesen, bin gespannt)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Michael Lukas Moeller: Die Wahrheit beginnt zu zweit</strong></span> (kenn ich auch aus früheren Tagen schon, könnte was zu meiner Beziehung beitragen. Zumindest schadets mal nicht)</p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Stanislaw Lem: Die Astronauten</strong></span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Stanislaw Lem: Die Technologie-Falle</strong></span></p>
<p><span style="color:#800000;"><strong>Stanislaw Lem: Der futurologische Kongress</strong></span> (hab ich vor etlichen Jahren schonmal gelesen, ist gut soweit ich mich erinnere)</p>
<p>Ob ich alle diese Bücher tatsächlich wirklich echt ganz lese ist allerdings wieder ein anderes Thema, aber für den Preis...</p>
<p style="text-align:center;">-----------------------------------------</p>
<p style="text-align:justify;">Ich habe auch ein paar Bücher, die ich voller Enthusiasmus angeschafft habe, aber bei denens irgendwie nicht richtig "flutscht":</p>
<p><strong>Hier der Bücherberg, meine angelesenen Bücher mit denen ich irgendwie nicht weiterkomme:</strong></p>
<p><span style="color:#800000;">Die <strong>"Goldene Kompass"</strong>-Trilogie, 2<strong> Scheibenweltromane</strong>, <strong>Damasio "Ich fühle also bin ich", Jared Diamonds "Kollaps" </strong>(die letzten 2 Bücher habe ich bis zur Hälfte), <strong>Der elektrische Mönch von D. Adams, Lem "Der Schnupfen"</strong>...vielleicht hab ich jetzt auch was vergessen.</span></p>
<p style="text-align:center;">-----------------------------------------</p>
<p style="text-align:justify;">Natürlich habe ich auch Bücher <strong>ganz </strong>gelesen, dafür gibts aber dann einen Extra-Eintrag irgendwann ;)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gelesen im März 2008]]></title>
<link>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 16:01:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleplatypus</dc:creator>
<guid>http://littleplatypus.wordpress.com/?p=84</guid>
<description><![CDATA[Tony Hawks, Mit dem Kühlschrank durch Irland, 378 Seiten.
Der Engländer Tony Hawks nimmt uns mit a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442446414?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442446414">Tony Hawks, Mit dem Kühlschrank durch Irland, 378 Seiten.</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442446414" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<p>Der Engländer Tony Hawks nimmt uns mit auf seiner Reise als Autostopper quer über die grüne Insel. Uns und seinen kleinen Kühlschrank namens "Saoirse" - das Ganze das Ergebnis einer verlorenen Wette nach ein paar Bier zu viel. Er nimmt sich bei seinen Beschreibungen auf herrlich englische Art und Weise selber auf die Schaufel und beschreibt Irland und die Iren meiner Meinung nach sehr treffend. Als einzigen Störfaktor könnte man benennen, dass er auf seiner Reise ständig von einem Pub ins nächste stolpert und mehr oder weniger betrunken wieder heraus. Aber wer Irland kennt, der weiß, dass sich auch das hin und wieder nicht vermeiden lässt.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0552774227?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=0552774227">Danny Scheinmann, Random Acts of heroic love, engl., 428 Seiten</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=0552774227" border="0" alt="" width="1" height="1" /><strong></strong></strong></p>
<p>Dieses Buch, ich gebe es zu, hab ich nur wegen dem schönen Titel gekauft, und weniger wegen der Inhaltsangabe. Erzählt werden zwei Geschichten, zu zwei verschiedenen Zeiten, von zwei Männern und deren großer Liebe. Ein Buch, das ruhig dahin plätschert, mit wenig bis gar keinen Höhepunkten und bei mir, um ganz ehrlich zu sein, viel weniger Eindruck hinterließ als der Titel.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442365325?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3442365325">Nora Roberts, Grün wie die Hoffnung, 406 Seiten</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3442365325" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<p>Auch dieses Buch spielt größtenteils in Irland und teilweise in New York. Größtenteils in unserer Zeit und ein klein wenig im 12. Jahrhundert. Und es kommen genug Zauberer, Hexen, Vampire, Krieger, Gestaltwandler und Götter drin vor, um noch einige Bücher mehr damit zu füllen. (Was Frau Roberts mit den Nachfolgeromanen Blau und Rot auch gemacht hat). Alles in allem sehr schön zu lesen, nette Fantasygeschichte mit einem Hauch (naja, eigentlich schon mehr einem ordentlichen Luftzug) Romantik, und einem offenen Ende. Ich werd mir die Nachfolgebände sicher auch nicht entgehen lassen.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3257216920?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3257216920">E.W.Heine, Kuck Kuck - neue Kille Kille Geschichten, 186 Seiten</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3257216920" border="0" alt="" width="1" height="1" /> </strong></p>
<p>Teilweise makabre, teilweise skurrile Kurzgeschichten, mit teilweise überraschendem Ende. Gern wird E.W. Heine mit Roald Dahl (den ich sehr liebe) verglichen, für mich persönlich kann er diesem aber nicht ganz gerecht werden. Dafür ist er mir stellenweise einfach zu vorhersehbar. Trotzdem werde ich mir noch mehr von diesem Autor zu Gemüte führen, denn kurzweilige Unterhaltung ist es allemal.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3894055464?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=3894055464">Ilija Trojanow u Ch.Hove, Hüter der Sonne, 129 Seiten</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=3894055464" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<p>Ein Buch mit vielen schönen Bildern, in denen Zimbabwes Älteste zu Wort kommen und in dem sie uns über ihre Werte und Traditionen erzählen. Schöne Thematik, wenn auch nicht unbedingt Lektüre für zwischendurch, da es sich durchaus lohnt, über das Gelesene zwischendurch nachzudenken und zu reflektieren. Dieses Buch werde ich bestimmt noch öfter zur Hand nehmen und darin blättern und sei es nur um die stimmungsvollen Bilder zu betrachten.</p>
<p><strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/383611013X?ie=UTF8&#38;tag=platypus-21&#38;linkCode=as2&#38;camp=1638&#38;creative=6742&#38;creativeASIN=383611013X">Hans Pfeiffer, Der Zwang zu Serie, 330 Seiten</a><img style="border:none !important;margin:0 !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=platypus-21&#38;l=as2&#38;o=3&#38;a=383611013X" border="0" alt="" width="1" height="1" /></strong></p>
<p>Ein Buch aus der Reihe "Authentische Kriminalfälle", ein Abo, das ich mir von der Telefonistin von AuM einst aufdrängen ließ. Kann man, muss man aber nicht gelesen haben. Da die Taten der hier dargestellten Serienmörder äußerst detailreich beschrieben werden, ist ein guter Magen bei dieser Lektüre sicher kein Fehler.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Narziß und Goldmund]]></title>
<link>http://schreibtagebuch.wordpress.com/?p=95</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 18:54:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Robbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;von Hermann Hesse
Goldmund wird von seinem sehr strengen und religiösen Vater in das Kloster]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...von Hermann Hesse</p>
<p>Goldmund wird von seinem sehr strengen und religiösen Vater in das Kloster Mariabronn gebracht. Dort gibt es zu dieser Zeit zwei besonders angesehene Menschen: Abt Daniel und den jungen Novizen Narziß. Mit jenem, der einen leichten Hochmut an den Tag legt und bereits gelehrter ist als die anderen Patres, schließt Goldmund bald Freundschaft. Doch ist Narziß ihm immer auf eine Art überlegen, während er Goldmund in vielen anderen Dingen unterlegen ist. Schon jetzt bekundet er ihm, dass er nun einmal ein Gelehrter und Goldmund eher ein Künstler sei. Dieser kann das nicht wahrhaben, denn von kleinauf wollte er ein Mönch werden und ein Klosterleben führen. Das ändert sich in dem Moment, da Narziß seinem Freund offenbart, dass dieser etwas Wichtiges vergessen habe, nämlich seine Mutter. Goldmunds Mutter war eine Zigeunerin, die nie lange an einem Ort blieb, den Ruf des Vaters schädigte und schließlich Gatten und Sohn zurück ließ und nie mehr wiederkehrte. Goldmunds Vater schickte den Jungen nur deshalb ins Kloster, um die Sünde der Mutter zu sühnen. Doch nun hält nichts mehr Goldmund im Kloster. Auf einem Ausritt lernt er Lise kennen, die er zwar als Zigeunerin benennt, die aber verheiratet ist. Für sie lässt er Mariabronn zurück und wird schon nach einer Nacht von ihr verlassen. Doch gelernt hat er von ihr vieles: die Künste der Liebe. In den nächsten Jahren reist Goldmund umher, lernt mehr Frauen kennen und mehr als die Grammatik oder das Griechisch scheint er nun die Kunst der Werbung um die Weiber zu beherrschen. Wenige bleiben ihm im Gedächtnis. So die zwei Töchter eines Ritters, der ihn bei sich aufnimmt, Julie und Lydia, vor allem aber Lydia, die sich seiner Liebe nie körperlich hingab. Doch weiter zieht es nun den Vagabunden. Er hat kein festes Heim und jeglicher Aufenthalt kommt ihm bald wie ein Gefängnis vor. Er aber strebt nach der Freiheit. So lernt er einen weiteren Fahrenden kennen, Viktor, doch dieser ist lang nicht so freundlich, wie geglaubt und versucht Goldmund zu bestehlen, ihn gar zu töten, in seiner Notwehr wird Goldmund selbst zu einem Mörder. Aber auch die Todeserfahrung bereichert den ewig strebenden Geist. Schließlich sieht er in einem Kloster eine Marienstatue von solcher Schönheit, dass er erfahren möchte, wer der Künstler sei. Und bei diesem geht er schließlich in die Lehre, wobei er kein gewöhnlicher Lehrling ist. Keinen Vertrag geht er mit Meister Niklaus ein. In dieser Zeit entdeckt er jedoch den Künstler in sich, den Narziß schon viel früher erkannt hat. Er fertigt den Jünger Johannes, in dem er seinen Narziß verewigt. Das gelungene Werk überzeugt den skeptischen Meister, es soll sogar sein Meisterstück sein, er will bei der Zunft einen Meisterbrief für Goldmund erwerben, ihm Werkstatt und Tochter Lisbeth, die stets keusch und etwas kalt ist, übergeben, aber nach dem getanen Stück hält es Goldmund nicht länger im Hause. Er schlägt das Angebot aus, fängt wieder ein Wanderleben an. Bei diesem trifft er auf den Pilger Robert, mit dem er eine Zeit verbringt, bis die Welt durch die Pest zugrunde geht. Überall um sie herum herrscht die todbringende Krankheit. Anders als Robert aber kennt Goldmund keine Angst davor. Aus einer Stadt rettet er Lene vor der Pest. Gemeinsam mit ihm und Robert zieht sie los. Sie finden im Wald eine alte Hütte und verbringen den Sommer dort. Doch schon bald wird dieses Leben Goldmund wieder zu eng. Eines Tages wird Lene im Wald von einem Mann angefallen, der sie vergewaltigen will. Er kratzt und beißt sie, doch Goldmund eilt ihr zur Hilfe und bringt den Kerl um. In Lenes Augen sieht er dabei eine Mordlust, die er noch nie im Gesicht einer Frau gesehen hat. Doch die Wunden von Lene sind schlimmer als geglaubt. Sie ist mit der Pest infiziert. Robert flieht vom Haus, während Narziß wartet, mit Lene wartet auf ihren bevorstehenden Tod und dabei mit ansehen muss, wie ihr schönes Gesicht völlig in sich zusammen fällt und vergeht. Eine seltsame Faszination geht vom Tod für Goldmund aus. Er verbrennt die Hütte, als Lene tot ist und zieht weiter. Überall hinterlässt die Pest nicht nur Tote, sondern auch Wahnsinnige und Menschen, die Sündenböcke suchen wie die Juden oder die Ärzte und sie gleich zusammen mit den Kranken und Toten verbrennen oder dahin schlachten. So begegnet Goldmund auch der Jüdin Rebekka, der er helfen will, doch lieber möchte sie sterben, als sich dem Christ anzuvertrauen, der ihr nur befehlen würde. Er versteht sie und überlässt sie ihrem traurigen Schicksal. Er aber sieht die Pest davon ziehen und plötzlich ist wieder der Wille in ihm etwas zu schaffen. Zu zeichnen. All die Gesichter und Menschen, die ihm im Laufe der Jahre begegnet sind und der unbedingte Wille, die Pest zu überleben, erwacht. Er will die Stadt seines alten Meisters erreichen, doch muss er mit Entsetzen feststellen, dass auch er längst nicht mehr ist. Über die Pflege seiner pestkranken Tochter Lisbeth ist er selbst verstorben und diese weist Goldmund ab. Er bleibt, er zeichnet all die Menschen, die ihm begegnet und lernt in der Stadt auch die Frau des Stadthalters, Agnes, kennen. Sie gewährt ihm eine Nacht, als er am darauffolgenden Abend wieder zu ihr kommt, wird er vom Hausherrn erwischt. Er stellt sich zwar als Dieb, soll jedoch hingerichtet werden. Die Nacht im Gefängnis wird für ihn zu einer Seelenqual, denn feurig ist wieder der Lebenswille in ihm erwacht, wie damals, als er fast von Viktor getötet worden wäre. Doch nun bleibt ihm Zeit zu überlegen, wie er entkommen kann. Ein Pfaffe soll ihm die Beichte abnehmen und er ist fest entschlossen, selbst ihn zu töten, nur um zu fliehen. Doch am Morgen entpuppt sich, dass der Pfaffe sein treuer Freund Narziß ist, der ihn auch vor dem Galgen gerettet hat und ihn zurück nach Mariabronn führt. Dort beginnt Goldmund zu schaffen, auch beichtet er all seine Sünden. Schließlich aber zieht es ihn wieder fort. Narziß ist in Sorge um seinen Freund, der ewig nach seiner Mutter strebt, ihr nach will und sie doch in so vielen Menschen, Frauen, vereinigt sieht. Als sein Freund nach langer Zeit zurückkehrt, ist er um Jahre gealtert, krank und schwach und ohne den Lebenswillen. Etwas verwirrt und bereit zu sterben, vom Glauben abgefallen, brechen Goldmunds letzte Stunden an. Narziß wacht bei ihm, der nun weiß, dass seine Mutter sein Herz dahin rafft, ihn zu sich holt. Mit seinen letzten Worten, dass Narziß nie lieben wird, weil er keine Mutter hatte, lässt er den treuen Freund, der, wenn auch niemanden anderen, ihn so aufrichtig geliebt hat.</p>
<p>Hermann Hesses Werke sind immer geprägt von einer Schönheit und einer Liebe zum Detail, zur präzisen Schilderung von Natur und von Gefühl. Auch in Narziß und Goldmund gelingt es ihm die Entwicklung des braven Klosterschülers zum findenden, alten Vagabunden darzustellen und dabei soviele Kleinigkeiten, die wir in unserem Leben übersehen, hervorstechen zu lassen. Die Vergänglichkeit von Freude, aber auch von Leid, von Liebe und Wünschen. Die ewige Suche nach etwas Bestimmten, in Goldmunds Fall nach der Mutter, von der er am Ende gefunden wird, als er dem Tode nah ist. Die fast schon detaillierten Schilderungen all der Frauen, die sich Goldmund, dem schönen Jüngling hingeben, aber die doch alle untreu sind, immer ein Bild der Erbsünde. Sie sind zwar wichtig für die Erkenntnisse des Jünglings, der sie bestaunt und so viele Facetten in ihnen entdeckt, die Menschheit vielleicht gar nur als Frau begreift, doch ernst zu nehmen sind sie nicht, noch kann er sich an eine binden. Sein Streben zur Mutter führt ihn nicht nur fort vom Kloster seiner Jugend, sondern auch fort von seinem Glauben an Gott, dessen Handeln er nicht begreifen kann, das ihm gar grausam erscheint und doch führt es ihn in den Frieden. Mit der geistigen Begegnung mit seiner Mutter sieht der alte Mann sich nun bereit zu sterben. Selbst Narziß zweifelt durch Goldmund, der sein Gegenteil und doch sein so geliebtes Gegenteil ist, an dem Wert seines Lebens, das er größtenteils im Kloster verbracht, sich dem Glauben zu Gott verschrieben hat. Ist ein wagnisreiches, ein erlebnisreiches Leben nicht viel mehr wert, als ein verstecktes und feiges Leben hinter Mauern?  </p>
<p>Narziß und Goldmund lebt von der Schönheit der Sprache, von den philosophischen, theologischen und den Welterkenntnissen, vielleicht nicht unbedingt von der Handlung, die ja doch nur dem Tieferen dient. Ja, mehr als in anderen Werken berühmter Schriftsteller, kommt mir die Handlung nur als Nutzen vor, aber nicht wirklich als Hauptsache, wie in vielen anderen Geschichten. </p>
<p>Genau das ist es aber, was es schwer für mich macht, zu sagen, ob ich das Werk "gut finde oder nicht", obwohl man daran den Wert einer Geschichte gar nicht messen sollte. Allein die Tiefe und die vielen verschiedenen Interpretationsansätze, die ein solches Werk zu bieten hätte, zeichnen es schon aus, aber aus einem rein subjektiven Gefühl heraus, kann ich nicht sagen, dass ich es ein zweites oder drittes Mal lesen würde. Vielleicht, wie viele Kritiker immer so sinnlos wiedergeben, ein Meisterstück, doch nur für jene, die zu verstehen vermögen.</p>
<p>Aber Hesses Werke sind schon allein wegen ihrer sprachlichen Schönheit, ihrer Detailgenauigkeit, der Schilderung von so tiefen und bewegenden Freundschaften immer zumindest einen Blick wert.</p>
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<title><![CDATA['Fan' kommt halt doch von Fanatiker]]></title>
<link>http://uiscebeatha.wordpress.com/?p=645</link>
<pubDate>Mon, 24 Mar 2008 17:23:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Aoife</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich lese gerne. Besonders Fantasy und Krimis. Ich schaue gerne bestimmte TV-Serien. Bis auf E.R. (da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese gerne. Besonders Fantasy und Krimis. Ich schaue gerne bestimmte TV-Serien. Bis auf E.R. (das ich wenn es kommt eher aus Nostalgie schaue) laufen alle in der Kategorie 'Crime-Drama'.<br />
Soviel dazu.</p>
<p>Weiter im Text: ich gehöre zu den Menschen die <i>Harry Potter and the Deathly Hallows</i> am Erscheinungstag gelesen haben, ich lese viele Bücher meiner Lieblingsautoren auf Englisch weil ich nicht auf die deutsche Übersetzung warten will und seit einiger Zeit schaue ich aus dem gleichen Grund auch Folgen meiner Lieblingsserien auf Englisch. In meinem Zimmer hängen zwei Herr der Ringe- , ein Harry Potter- und  ein Scheibenwelt-Poster, vor zwei Jahren war Kai Meyer der Hauptgrund, dass ich auf die Frankfurter Buchmesse bin, letztes Jahr der Grund, dass es mich sehr geärgert hat, dass ich nicht hinkonnte und dieses Jahr werde ich wieder alle Hebel in Bewegung setzten um hinzukommen wenigstens eine seiner Lesungen dort zu sehen. Sowohl im Kai Meyer- als auch im James Barclay-Forum bin ich schon so lange, dass ich inzwischen die zweite Forensoftware dort erlebe :D . Es gibt Stellen in meinen Lieblingsbücher, die ich auswendig kann weil ich sie so oft gelesen habe und ich kann auf Anhieb aus fast jeder meiner Lieblingsserien mindestens ein lustiges Zitat nennen. Die Stickerei auf meiner Abiballtasche war vom Rabensymbol aus den Rabenchroniken von Barclay inspiriert.</p>
<p>Ich könnte weiter erzählen. Lauter Dinge, die bei Außenstehenden in etwa folgende Reaktion herforrufen: "Das ist ein komplett verrückter Fan"</p>
<p>Das 'komplett verrückt' macht mir nicht so viel Sorgen, eher das 'Fan'. Ich glaube nämlich selbst ich bin für einen echten Fan noch viel zu normal. Was mich auf den Gedanken bringt? Blogs o.ä. von anderen <i>Fans</i>. Eine der Gründe warum ich von diesen Menschen wahrscheinlich nur mit abscheu betrachtet werde, ist <strike>dass ich noch ein eigenes Leben habe</strike> dass ich keinen einzigen Charakter aus meinen Lieblingsbüchern oder -serien wirklich hasse. Natürlich gibt es welche, dir mir unsymphatischer sind als andere. Ich fand Hirad aus den Raben-Chroniken nie so toll wie die meisten anderen Leser, und Erienne mochte ich auch nie besonders. Bei Serien ist es auch häufig so, dass ich über manche Charaktere einfach zu wenig weiß um sie (nicht) zu mögen. Und ja ich gebe zu hin und wieder lasse ich mich zu solchen Gedanken wie 'X passt doch überhaupt nicht zu Y, er/sie und Z wären ein viel schöneres Paar' hinreißen (meistens aber nur nach größerem Alkoholkonsum <strike>oder einer Portion vom Tiramisu meiner Mutter dass mehr Alkohol enthält als ich normalerweise an einem Abend im Irish Pub zu mir nehme</strike>). Aber wenn ich manche Einträge in Blogs oder Foren lese denke ich nur <strike>geht doch nach draußen und spielt auf der Straße</strike> äh ja. OK. Bleib bitte ganz weit weg von mir.<br />
Über ein Paradebeispiel bin ich gestern gestolpert. Vier lange Listen mit 'TV-Shows I like', 'Charakters I like','Characters I hate' und 'Pairings I hate' (samt laaaaaaangen Erklärungen).<br />
Eine der Lieblingsserien: CSI: Miami<br />
Auf der 'ungeliebte Charaktere'-Liste ganz oben: Horatio Caine<br />
Ahhhhhhhhh. Ja. Verdammt CSI: Miami ist Horatio. Seine Sonnenbrille, sein Sarkasmus und sein 'Ich verspreche dir ich werde den Mörder deiner Eltern erwischen'. Mit einem anderen Hauptcharakter wäre es eine komplett andere Serie, und er ist der Grund warum ich CSI: Miami im Gegensatz zu den anderen beiden CSI-Serien zumindest ab und an mal einschalte <strike>(und Ryan Wolfe)</strike>. Wie kann man bitte eine Serie mögen aber den Hauptcharakter nicht? Ich habe schon diverse Bücher besieite gelegt, weil ich die Hauptfigur nicht mochte (was in einigen Fällen sogar vom Autor beabsichtigt war...ich schweife ab).<br />
Nächster Punkt. Gleiche Person. Anderes Fandom. Harry Potter. Ich weiß, eigentlich sollte man sich von anderen HP-Fans grundsätzlich fernhalten und einfach nur still in einer Ecke die Bücher lesen, weil diese Leute mit Abstand die gestörtesten Fans sind, die ich kenne und dass sie dank dem WWW jetzt austauschen können macht das ganze wesentlich schlimmer. Sie schreibt sie <i>hasst </i>Ginny Weasley, dass sie gehofft hat, dass sie im Kampf gegen Voldemort stirbt und das sie <i>am Boden zerstört</i> war (wörtlich 'devastated') als es nicht passiert ist. Außerdem hat die Tatsache, dass Harry und Ginny am Schluß zusammengekommen sind für sie die komplette Reihe ruiniert.<br />
<strike>Verdammt nochmal such dir dein eigenes Leben</strike> Ich verstehe es nicht. Ich verstehe es nicht, wie man sich so sehr in den Hass auf eine fiktionale Person hineinsteigern kann. Ich meine es ist <i>Fiktion</i>. Ich finde fiktionale Charaktere toll, symphatisch, unsymphatisch, flach, langweilig aber ich hasse oder liebe sie nicht. Selbst die Bösewichte, weil ohne sie die Story nun mal ziemlich langweilig wäre. Und verdammt nochmal was hat Ginny getan? Sie hat weder Harrys Familie umgebracht noch seine Freunde gefoltert.<br />
Ich werde diese total verrückten Fans ganz einfach nie verstehen.</p>
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