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	<title>freie-kultur &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/freie-kultur/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "freie-kultur"</description>
	<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 08:46:19 +0000</pubDate>

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<item>
<title><![CDATA["Radikale Spiele gegen die Diktatur der Unterhaltungsindustrie"]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=922</link>
<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 19:12:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2008/09/29/radikale-spiele-gegen-die-diktatur-der-unterhaltungsindustrie/</guid>
<description><![CDATA[
Wenn ich das nächste Mal Gelegenheit habe, über &#8220;Wissensallmende contra Geistige Monopolrec]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://netzpolitik.org/wp-upload/freeculturegame-300x300.jpg" alt="" width="222" height="222" /></p>
<p>Wenn ich das nächste Mal Gelegenheit habe, über <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/09/26/freie-kultur-oder-was-ist-falsch-am-copyright/" target="_blank">"Wissensallmende contra Geistige Monopolrechte"</a> zu sprechen, wird dieses Spiel der spanischen <a href="http://exgae.net/" target="_blank">ExGAE</a> (über <a href="http://www.molleindustria.org/en/home" target="_blank">Molleindustria</a>) nicht fehlen:</p>
<p>ExGAE -"Elemente zur Selbstverteidigung" (Eigenwerbung)- ist eine kreatives Akronym. Eine Ableitung von <a href="http://www.sgae.es/home/es/Home.html" target="_blank">SGAE</a> (der spanischen Gesellschaft von Autoren und Verlegern). ExGAE bezeichnet sich als: <strong><strong>The first legal advice service</strong> specialised in the liberation of all citizens and creators from the abuses of societies of authors and composers... and other trade groups of the cultural industry.</strong></p>
<blockquote><p>"<strong>A circular field represents The Common,...</strong><!--more--><strong> where knowledge can be freely shared and created</strong>; your job is to maintain a healthy ecology of yellow idea-bubbles bouncing from person to person before they can be sucked into the dark outer ring representing the forces of The Market. Your cursor, shaped like the Creative Commons logo, pushes the ideas around with a sort of reverse-magnetic repulsion field (a clever alternative to the typical shooting, eating or jumping-on-top-of-and-smooshing actions of many other 2-D games). People who absorb free, round ideas stay green and happy, while those who only consume square market-produced ones become grey and inverted. The game never really ends: you can only do better or worse, suggesting by analogy that<strong> the fight for free culture will be an ongoing struggle without end</strong>." (über <a href="http://rhizome.org/editorial/1906" target="_blank">Rhizom</a>)</p></blockquote>
<p>"Ideen werden dann zu Geistigem Eigentum, wenn sie jemand aus der Wissensallmende nimmt und ihnen ein C aufdrückt." (<a href="http://www.boingboing.net/2008/09/25/free-culture-flash-g.html" target="_blank">via</a>)</p>
<p>Das Spiel macht deutlich, dass die Grenzen zwischen Markt und Commons fließend sind. Es ist nicht so, dass der Bereich der Commons dort anfängt, wo der Markt aufhört oder umgekehrt.  Es geht vielmehr um eine ständige Auseinandersetzung, die darauf abzielt, den Bereich der Commons zu erhalten und/oder auszuweiten.</p>
<p><a href="http://dmax.bampfa.berkeley.edu/blog/2008/09/free-culture-game/" target="_blank">BAM/PFA</a> schreibt dazu</p>
<blockquote><p>"Es ist ein Spiel, dass Du nicht verlieren kannst. Selbst wenn Du aufhörst zu spielen versucht das Spiel noch ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Markt und Allmende herzustellen."</p></blockquote>
<p>Es ist eben nur ein Spiel. Im realen Leben ist vom dynamischen Gleichgewicht wenig zu spüren. Die natürlichen Allmende erodieren. Die Wissensallmende werden weggesperrt. Wir können sehr wohl verlieren.</p>
<p>(<a href="http://creativecommons.org/weblog/entry/9711" target="_blank">via</a>)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Freie Kultur oder: Was ist falsch am Copyright?]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=868</link>
<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 22:03:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2008/09/26/freie-kultur-oder-was-ist-falsch-am-copyright/</guid>
<description><![CDATA[Heute habe ich auf Einladung von Attac Jena-Weimar einen Vortrag im Kassa gehalten. Wissensallmende ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://commonsblog.wordpress.com/files/2008/09/freie-kultur1.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-874" title="freie-kultur1" src="http://commonsblog.wordpress.com/files/2008/09/freie-kultur1.png?w=213" alt="" width="151" height="212" /></a>Heute habe ich auf <a href="http://www.attac-netzwerk.de/jena-weimar/termine/?tx_cal_controller[getdate]=20080925&#38;tx_cal_controller[lastview]=list-2044&#38;tx_cal_controller[view]=event&#38;tx_cal_controller[type]=tx_cal_phpicalendar&#38;tx_cal_controller[uid]=1690&#38;cHash=d310ef61d2" target="_blank">Einladung von Attac Jena-Weimar einen Vortrag im Kassa</a> gehalten. <strong>Wissensallmende kontra Geistige Monopolrechte. </strong></p>
<p>Die Idee war, das vielgelesene Werk<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Kultur" target="_blank"> <strong>"Freie Kultur Wesen und Zukunft der Kreativität"</strong></a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Lessig" target="_blank">Lawrence Lessig</a> vorzustellen. Lessig ist Gründer und Guru der <a href="http://de.creativecommons.org/" target="_blank">Creative Commons Bewegung</a>. Sein Buch ein provokantes Plädoyer für ein modernes Urheberrecht und Freie Kultur. Natürlich hab ich die Gelegenheit genutzt, von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende" target="_blank">Wissensallmendbewegung</a> und den Commons zu erzählen.</p>
<p>Bemüht um einen unlangweiligen Vortrag, sagte ich jedem, der nicht wusste, worauf er sich einlässt: <strong>"Ich werde Geschichten von Walt Disney erzählen!" </strong>Meine 9 jährige Tochter -die das Ganze dann doch mittelmäßig langweilig fand- war im Publikum. Ihr Urteil: "Mama, von Disney verstehen Kinder mehr als Erwachsene!" Es hat ihr offensichtlich nicht gefallen, dass die Walt Disney <strong>Corp</strong>. im Vortrag bisweilen 'Pirat', 'Wilderer' und 'Räuber' genannt wurde. Und hier geht' s zur <a href="http://commonsblog.wordpress.com/files/2008/09/wissensallmende-freie-kultur.ppt">Präsentation.</a></p>
<p>Achtung: Sind 7.6 MB. Musste auf .ppt umformatieren, weil Wordpress eine odp Präsentation nicht hochlädt. :-( !</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Werft die vielen Juristen raus"]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/2007/11/06/werft-die-vielen-juristen-raus/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 15:30:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2007/11/06/werft-die-vielen-juristen-raus/</guid>
<description><![CDATA[                             §
 
Letzte Woche: Besuch einer Vorlesung zur Rechtstheorie. Da lernt e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>                             <strong><span style="font-size:36pt;font-family:Arial;">§</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:36pt;font-family:Arial;"> </span></strong><br />
Letzte Woche: Besuch einer Vorlesung zur Rechtstheorie. Da lernt eine juristisch Unverbildete wie ich so Einiges. Zum Beispiel, dass Rüthers,  einer  der führenden deutschen Rechtstheoretiker,  "...die Akrobatik der juristischen Auslegungsstrategien in und nach Systemwechseln..." beklagt.<!--more--> Damit verbunden die Krise des Vertrauens zu den und des Selbstvertrauens der Juristen.</p>
<p>Das Selbstvertrauen der Juristen kommentiere ich lieber nicht. Mein Vertrauen in den Berufsstand indes war nie besonders groß: wohl weil ich in Deutschland am kürzeren Hebel gesessen und ansonsten zu lange in Ländern gelebt habe, in denen der Begriff Rechtsstaat in der Regel nur in Sonntagsreden vorkommt und die Anwälte in den Korruptionsstatistiken weit oben rangieren. Den "Systemwechsel" bezieht Rüthers auf politische Veränderungen wie '45 oder '89.</p>
<p>Doch derzeit befinden wir uns in einem etwas anders gearteten Systemwechsel: dem Wandel in der Dynamik von Produktion und Distribution; auf dem Weg von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Vor allem aus der Diskussion um das Patent- und Urheberrecht wissen wir, wie -flankiert von Heerschaaren von Juristen- die Instrumente des Schutzes privater Eigentums- und Verwertungsrechte aus der industriegesellschaftlichen Vergangenheit in die wissensgesellschaftliche Zukunft gerettet werden sollen. Damit diese juristische <a href="http://commonsblog.wordpress.com/was-sind-commons/" target="_blank">Einhegung der Wissensallmende</a> gelingt, geschieht allerlei Positives für den Berufsstand und allerlei Ärgerliches für die Gesellschaft. Olga Drossou, Stefan Krempl und Andreas Poltermann meinen in ihrem Vorwort zu <a href="http://www.wissensgesellschaft.org/themen/wissensoekonomie/OpenInnovation.pdf" target="_blank">"Die wunderbare Wissensvermehrung: wie Open Innovation unsere Welt revolutioniert" (Lesetip!)</a>: "Wenn Hollywood-Konzerne wie Disney mehr Juristen als Zeichner und Animationskünstler beschäftigen, ist offenbar etwas faul." So ist es.</p>
<p>Der Attac <a href="https://www.attac.de/wissensallmende/basistext/cover.jpg" target="_blank">Basistext über Wissensallmende</a> (Noch ein Lesetip!) bringt Beispiele für ganze Klagewellen, die mit der Ausweitung privater Eigentumsrechte auf Wissensgüter zu tun haben. Und den Titel des posts habe ich "stiebizt" von <a href="https://www.opensourcepress.de/freie_kultur/" target="_blank">Lawrence Lessig "Freie Kultur"</a> (Aller Guten Lesetips sind drei!). Lessig, Gründer der Creative Commons und selbst Jurist, bezichtigt viele seiner Kollegen der Rechtsbeugung. Er nimmt in seinem Buch die Rolle seines Berufsstandes ins Visier und belegt mit vielen Beispielen die juristisch gedeckte aber politisch fragwürdige Verhinderung des gerechten und breiten gesellschaftlichen Zu- und Umgangs mit Kunst, Kultur und Kreation . "...das Rechtssystem funktioniert nicht. Oder, genauer gesagt, es funktioniert für niemanden außer denen, die es sich leisten können. Das liegt nicht etwa daran, dass das System korrupt wäre - ich glaube nicht, dass unser Rechtssystem korrupt ist, jedenfalls nicht auf Bundesebene. Es liegt vielmehr daran, dass die mit dem Rechtssystem verbundenen Kosten so hoch sind, dass gerechte Lösungen fast nie gefunden weren können." ... "Es geht nicht an, dass das Rechtssystem nur für das oberste eine Prozent der Mandanten funktioniert." ... und weiter: "... Leider prüfen Juristen nur selten ihre Macht oder die von ihnen befürwortete Macht anhand der einfachen pragmatischen Frage: "Wird das gute Ergebnisse bringen?"</p>
<p>Nun, die  Auswüchse des Patent- und die Ausweitungen des Urheberrechts bringen gute Ergebnisse. Zumindest auf den Konten zahlreicher Vertreter des inkriminierten Berufsstandes.</p>
<p>Deshalb gelangt Lessig - zumindest im hier diskutierten Bereich - zur zitierten Erkenntnis: "Werft die vielen Juristen raus."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hedonistisches Bekennerschreiben: Danke Team Grün!]]></title>
<link>http://einmachglas.wordpress.com/2007/10/14/hedonismus-bekennerschreiben-danke-team-grun/</link>
<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 20:08:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>wetterfrosch</dc:creator>
<guid>http://einmachglas.de.wordpress.com/2007/10/14/hedonismus-bekennerschreiben-danke-team-grun/</guid>
<description><![CDATA[Ziel der „Schnitzeljagd“ war gegen 18 Uhr 25 die Oberbaumbrücke. Dort wurde Alkohol getrunken u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ziel der „Schnitzeljagd“ war gegen 18 Uhr 25 die Oberbaumbrücke. Dort wurde Alkohol getrunken und Musik über mitgebrachte Anlagen gespielt. Ein 21-jähriger Teilnehmer meldet einen Spontanaufzug an, der untersagt wurde, da kein Zusammenhang erkennbar war. (...) Gegen beide ermittelt die Polizei wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.</p></blockquote>
<p><a href="http://farm3.static.flickr.com/2131/1569455300_07ee7e9da5_b.jpg"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2131/1569455300_07ee7e9da5.jpg?v=0" alt="Party im Ziel auf der Oberbaumbrücke: Die Rennleitung sagte aus, dass Team Blau gewann." /></a><br />
Zielparty Oberbaumbrücke: Laut Rennleitung gewinnt Team Blau die Tofuschnitzeljagd.</p>
<p>War ne geile Party. (Das Foto ist von <a href="http://flickr.com/photos/14754038@N06/1569455300/">monsieurbei</a> auf flickr)</p>
<p>Die <a href="http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/86920/index.html">Polizeimeldung liest sich eher wie ein Sportbericht</a> über eine Schnitzeljagd für ausgewachselne Kinder, welche keinen Geburtstag, sondern ne Elektroparty mit latent-politischem Anspruch feiern. </p>
<p>Auf das Motto der Spontandemo "<strong>Für mehr Kultur im Öffentlichen Raum</strong>" hin sagte mir der Beamte:</p>
<blockquote><p>Ihr Motto ist kein Anlass.</p></blockquote>
<p>Die oftmals sehr netten Damen und Herren Kollegen konnten wegen des Sinns des Spiels auch  nur mehr rat- als planlos mit uns durch die Gegend irren - kamen aber auch auf ihre Kosten! <em>"Die nackten Ärsche will ick noch sehn!" entgegnete eine Beamtin auf die Schilderung der nächsten Aufgabe. Viele der Siegerurkunden wurden von Mitgliedern des rechtstaatlichen Team Grün mit "Ihren Namen" unterschrieben. Mein Gegenspieler hat mich ebenfalls gesigned.</p>
<p>Auch wenn das nächste Mal in einer solchen Situation keiner ne Tageszeitung in der Hand hat, lautet das Motto dann ganz einfach: "<strong>Danke Team Grün!</strong>"</p>
<p>Hier gibts im übrigen das Blog zur <a href="http://schnitzeljagd.blogsport.de/">Tofu-Schniteljagd</a>. Da gab es tolle Aufgaben, wie:</p>
<blockquote><p>Polizeistaat wegkuscheln<br />
Jeder geküsste oder geschmuste Polizist zählt 5 Punkte. Jeder Passant einen.<br />
 Buchstabe gegen 10 Punkte<br />
...<br />
Fuck you durchnormierte Welt<br />
Kommerzialisierte Pauschaltouren fördern ein kommerzialisiertes Pauschalberlin. Deshalb (und nicht nur wegen der Kanalbäume): Touris die besonderen Seiten Berlins zeigen.<br />
 Buchstabe gibt’s gegen drei nackte Ärsche Richtung Touriboot oder Bus.</p></blockquote>
<p>Am Ende gabs dann einen Buchstabensalat, welche auf ein Blog linkte, welches uns zurück auf den Weg zur Oberbaumbrücke brachte. Toll Nummer - gerne wieder!</p>
<p></em><em>Disclaimer an alle KollegInnen: </em><br />
Ich hätt dann nach der Nachberichterstattung gerne die Kopie meiner Ermittlungsakte. Dann gewinnt nächstes Mal vielleicht auch unser Team Grün, auf das eine Einheit von Ihnen fünfzig Euro verwettet hat :)<br />
Ich habe nichts mit der Vorbereitung und Nichtanmeldung dieser lebensfreudigen Demonstrationsveranstaltung zu tun gehabt und auch erst gestern am Morgen in der Frühe davon erfahren und kam auch viel zu spät ...</p>
]]></content:encoded>
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