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	<title>finanzmarkt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/finanzmarkt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "finanzmarkt"</description>
	<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 20:17:23 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Lone Star Investments und die tiefschwarze Seite unserer Politiker]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/?p=465</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 11:59:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://suboptimales.wordpress.com/?p=465</guid>
<description><![CDATA[Fressrausch
Wir veröffentlichen hier einen Leserbrief von einem Menschen der in verantwortungsvolle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="attachment_467" align="alignleft" width="109" caption="Fressrausch"]<img class="size-thumbnail wp-image-467" src="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/08/kapitalisten_heuschrecke_banken.jpg?w=109" alt="Fressrausch" width="109" height="96" />[/caption]
<p>Wir veröffentlichen hier einen Leserbrief von einem Menschen der in verantwortungsvoller Position bei der <strong>IKB Bank</strong> arbeitet , und der an meinen Geistigen Vater und Mentor <strong>Peter Christian Nowak</strong> gerichtet war.Es bestätigt eigentlich und sowieso ,nur das , was Peter schon unzählige Male und bereits Jahre bevor die Zustände auf dem Finanzsektor so klar und deutlich zu erkennen waren.Der Inhalt dieses Schreibens erklärt nochmals die Strukturen von Lone Star Funds , ein Private Equity-Unternehmen mit Sitz in Dallas und die verbindungen und vorallem die Auswirkungen zur <span>angeschlagenen Düsseldorfer <strong>Mittelstandsbank IKB</strong>. Und nun zum Leserbrief - </span><span>über diese Heuschrecken Plage und </span>wie Heuschrecken in Deutschland Hausbesitzer abzocken "dürfen" .</p>
<p><!--more--></p>
<p>Sehr geehrter Herr Nowak,</p>
<p>ich bitte um Entschuldigung wenn ich Sie anonym anschreibe. Aber Sie werden es sicherlich gleich verstehen, wenn Sie wissen um was es sich handelt und was der Grund meines Anschreibens an Sie ist. Ich bin mir sicher, Sie werden es mir nachsehen.</p>
<p>Sie haben sich schon desöfteren über die <strong>Macht der Finanzmärkte</strong> geäußert und ich darf Ihnen versichern, dass ich mit Ihnen völlig übereinstimme. Auch die Politik scheint sich entweder um das Thema Finanzmärkte herumzudrücken, oder aber, was ich eher vermute, dass die Politik in das Netz <strong>internationale Finanzmärkte</strong> verstrickt ist, und daher gezwungen, ihre politische „Macht“ danach auszurichten. Das klingt für die Öffentlichkeit und die Medien eher nach „<strong>Verschwörungstheorie</strong>“, als nach Realpolitik. Es ist, erlauben Sie mir die Vulgärsprache, wirklich zum Kotzen, wie eine breite Öffentlichkeit über die wahren Ursachen von <strong>Inflation</strong>,<strong> Verarmung</strong> in der Welt ( nicht nur in Deutschland ) im Dunkeln gelassen werden.</p>
<p>Aber nun komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen - Ich arbeite in verantwortungsvoller Position bei der <a href="http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/08/22/soziales-wirtschaften-mit-der-ikb/" target="_blank">IKB-Bank</a> für die industrielle Mittelstandsförderung. Natürlich hatte ich auch mit vielen meiner Kollegen Kontakt, die in die Verhandlungen mit dem amerikanischen Investor Lonestar eingebunden waren. Auch die Bundesregierung stellte eine Abordnung mit dem Wirtschaftsminister Glos als Leitender der Verhandlungen und Verantwortlicher. Wie die Verhandlungen ausgegangen sind, wissen Sie ja.</p>
<p><a href="http://www.schutzkreis.de/?p=32128" target="_blank">Lone Star Funds</a> ist ein Private Equity-Unternehmen mit Sitz in Dallas, deren Mittel hauptsächlich für Investitionen in sanierungsbedürftige Unternehmen und Forderungen eingesetzt werden.Die Investitions-felder sind vorwiegend immobiliengesicherte Kreditportfolien und Einzelengagements ( notleidende und leistungsgestörte Immobilienkredite ), Corporate Distressed Debt ( notleidende Unternehmenskredite und Firmenbeteiligungen ) sowie Banken und Finanzdienstleister ( Corealcredit Bank, ehemals AHBR )</p>
<p>Zu den Investoren von Lone Star zählen Pensionskassen der US-Bundesstaaten, andere öffentliche Organisationen und Industrieunternehmen sowie Universitäten, Stiftungen, Banken, Familientreuhandvermögen, internationale Organisationen und Versicherungen.</p>
<p>Der Vorsitzende ( Chairman ) der Lone Star Aktivitäten in Deutschland ist Dr. Karsten von Köller, Dr. Marcel Köchling ist Vice President.Merkwürdigerweise sind von der ursprünglichen Verhandlungsbasis von 800 Mill. Euro nur noch einhundert ( 100 ) übriggeblieben.</p>
<p>Abgesehen mal davon - Die Lonestar Investment war selbst Kunde bei der IKB und kaufte in den Jahren 1999 bis 2004 noch sogenannte <a href="http://politikglobal.blogspot.com/2008/07/0807-39-was-es-mit-dem-dollar-auf-sich.html" target="_blank">faule Hypothekenkredite</a>, und jetzt halten Sie sich fest, im Wert von etwas über 9 Milliarden Euro von der<strong> IKB</strong>. Das ist genau der Betrag, den wir als Steuerzahler zuvor zur Sanierung der IKB aufbringen mussten! <strong>Und zwar ohne unsere Zustimmung !</strong></p>
<p>Wenn man über <strong>Lone Star </strong>spricht und deren Aktivitäten, dann muß man folgendes wissen :</p>
<p>Die Methoden, mit denen diese <a href="http://suboptimales.wordpress.com/2008/02/05/heuschrecken/" target="_blank">Raubtierkapitalisten</a> ( verwende diesen Begriff als Banker nur ungern, aber in diesem Fall trifft er wirklich zu ) Wucherzinsen verlangen, sind höchstwahrscheinlich gesetzwidrig, auf jeden Fall aber absolut unmenschlich. Skandalös, aber nicht überraschend ist, daß Lone Star und <a href="http://www.politikbasis.de/?p=64" target="_blank">Hudson Advisors</a> mit Finanzkreisen in Texas verbunden sind, die zum Umfeld der Familie<strong> Bush</strong> gehören.</p>
<p>Außerdem - „Der US-Finanzinvestor übernimmt den größten Teil der Risiken aus den <strong>Portfolioinvestments</strong> der <strong>IKB</strong>. Lone Star werde Wertpapiere im Nominalwert von 3,3 Mrd. Euro in eine Zweckgesellschaft auslagern und diese mit Kapital hinterlegen“, sagte IKB-Chef <strong>Günther Bräunig</strong>. Auf die bisherige IKB-Großaktionärin <strong>KfW</strong> würden die restlichen Wertpapiere von 1,3 Mrd. Euro übertragen.<br />
Tatsache ist aber, dass die IKB durch die 9 Milliarden Euro komplett saniert ist, d.h. dass nunmehr keine Verbindlichkeiten seitens der IKB offen stehen.</p>
<p>Was heißt das ?</p>
<p>Das bedeutet, dass die <a href="http://www.radio-utopie.de/2008/08/22/die-wundersame-geschichte-der-ikb-und-josef-ackermann-im-glueck/" target="_blank">Lone Star Deutschland</a> <strong>MIT WISSEN DER BUNDESREGIERUNG</strong> die 9 Milliarden, die sie selbst als Verluste in ihren Büchern gehabt hat, vom deutschen Steuerzahler <strong>GESCHENKT</strong> bekommen hat ! Ein Deal nach <a href="http://balkanblog.org/2008/08/13/die-mafia-aufbau-partner-der-deutschen-politik-genehmigen-sich-straffreiheit-in-rumanien/" target="_blank">Mafiaart</a>, wie das Ganze abgelaufen ist. Natürlich hat der amerikanische Präsident Bush höchstes Interesse, dass das so abgelaufen ist, weil die <strong>Lone Star Texas</strong> unter seinem persönlichen Kuratel steht! So funktioniert Umverteilung von unten nach oben, wie Sie immer in Ihren Publikationen schreiben, Herr Nowak!</p>
<p>Hier haben Sie einen definitiven Beweis für Ihre Thesen, von denen die meisten keine Ahnung haben. Und Sie haben auch Recht, dass die Politik in einem nur sehr begrenzten Raum politische Entscheidungen treffen kann; seien sie wirtschaftlicher-, finanzpolitischer- oder sozialpolitischer Art !</p>
<p><strong>Wie Recht Sie haben – aber keiner glaubt Ihnen, nicht wahr ?</strong></p>
<p>Aber es wird immer deutlicher, für Menschen wie Sie und ich und einige andere auch noch, die sich mit dem Thema <strong>Finanzmärkte</strong> beschäftigen, dass das Korsett, in dem sich die Politik ( international ) befindet, enger und enger wird. Das Schlagwort „<strong>Globalisierung</strong>“ und „<strong>Freier Markt</strong>“ ist ein Synonym für die <a href="http://medienguerilla.blog.de/2008/06/27/peter-c-nowak-vorhergesagt-2004-2008-ein-4370966" target="_blank">Machenschaften</a> der internationalen Wirtschaft und deren Finanzmärkte, die sich schon an eher an die Begriffe „<strong>Wirtschaftskriminalität</strong>, <strong>Untreue</strong>, <strong>Organisiertes Verbrechen</strong>“ anlehnen dürften.Für und bei der IKB in Düsseldorf arbeiten zur Zeit ca. 1700 Mitarbeiter. Wir gehen davon aus, dass der Finanzinvestor als unsere neue Muttergesellschaft zu drastischen Entlassungen greifen wird. Jeder von uns kann von einer solchen Freisetzung betroffen sein.</p>
<p>Ich grüße Sie, und machen Sie weiter so!</p>
<p>Update : 16 Uhr am 26. August</p>
<p><a href="http://www.jungewelt.de/2008/08-25/047.php" target="_blank">IKB-Untersuchung nicht gewollt.....</a><strong> SPD und CDU/CSU lehnen Oppositionsforderung nach Bundestagsausschuß zum Bankenverkauf ab !</strong>Die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses<br />
lehnten beide aber anders als die Opposition ab.....  ein Schelm wer böses dabei denkt :-)</p>
<p>Ähnliche Informationen zur <strong>BRD Mafia</strong> in einem Video mit Jürgen Roth , bekannt durch das Buch : <strong>Der Deutschland Clan</strong> .</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/DNrU_OBx2EQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/DNrU_OBx2EQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es gilt Visionen zu entwickeln und Erkenntnisse in der Bevölkerung zu implementieren !]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/?p=454</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 20:53:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://suboptimales.wordpress.com/?p=454</guid>
<description><![CDATA[Die Skandale im Kreisverband der Linkspartei Ludwigshafen ( wir berichteten bereits ) sollten wenigs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-57 alignleft" src="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/01/gfa.jpg" alt="" width="150" height="147" />Die Skandale im Kreisverband der <strong>Linkspartei Ludwigshafen</strong> ( <a href="http://suboptimales.wordpress.com/2008/08/09/ludwigshafen-parteischadigung-sonders-gleichen-in-rheinlandpfalz/" target="_blank">wir berichteten bereits</a> ) sollten wenigstens diejenigen nicht, die noch ganz bei Trost sind, die Wurzeln dessen vergessen lassen, warum Linkspartei überhaupt entstanden ist. Es gilt Visionen zu entwickeln und Erkenntnisse in der Bevölkerung zu implementieren, die unter der derzeitigen neoliberalen Rücksichtslosigkeit zu leiden haben.  Stichwort - <strong>Ursachenbekämpfung von Armut</strong>, anstatt Rückfall in postkommunistische Utopien, die Zerschlagung des eigentlichen Machtinstruments <strong>Finanzmarktdiktatur</strong>, anstatt ein paar Euro mehr für Sozialhilfeempfänger , Pendlerpauschale und sonstigen finanziellen Unsinn, der nur unnötig Geld kostet, nichts oder nur sehr wenig bringt und andererseits indirekt noch mehr die Taschen der <strong>neoliberalen Elite</strong> füllt.</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Es gilt in einer alternativen Politik zu der derzeitigen die Ursachen an der Wurzel zu packen, keine Placebos an die notleidende Bevölkerung zu verteilen... und die Dominanz der Finanzmärkte zu brechen !</strong><br />
<strong><br />
Die grundsätzliche Orientierung für eine echte Umkehr muss darauf gerichtet sein, die Dominanz der Finanzmärkte über die Realökonomie zu brechen. </strong></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Einige geeignete Instrumente für diesen Zweck sind:</span></p>
<p>- Die Besteuerung aller Arten von Finanztransaktionen ( inklusive von Devisentransaktionen ), um Spekulation zu reduzieren, die Geschwindigkeit der Finanzmärkte zu verlangsamen und die Kurzfristorientierung ( Quartalsberichte ) der Finanzmärkte zu reduzieren.</p>
<p>- Die progressive Besteuerung von Kapitaleinkommen. Einer der wesentlichen Faktoren für das Anschwellen der Finanzmärkte ist die steigende Konzentration von Vermögen. Deshalb ist eine substantielle Umverteilung von Einkommen und Vermögen von oben nach unten ebenso notwendig wie die Reduzierung von Anreizen für exzessive Profite, um den Finanzmärkten Grenzen zu setzen und sie zu stabilisieren.</p>
<p>- Die <a href="http://www.bo-alternativ.de/2008/08/06/soziale-liste-gegen-privatisierung-von-dienstleistung/" target="_blank">Privatisierung</a> der Sozialsysteme und wichtiger öffentlicher Infrastrukturen – wie Energie oder die Bahn müssen gestoppt, bzw. rückgängig gemacht werden.</p>
<p>- Die Instabilität von <a href="http://almende.blogspot.com/2008/07/ber-die-freiheit-der-marktwirtschaft.html" target="_blank">Finanzmärkten</a> ist ein inhärentes Merkmal des Kapitalismus im Allgemeinen und des neoliberalen Kapitalismus im Besonderen. Eingriffe des Staates in Zeiten der Krise sind unzweifelhaft notwendig. Die kriminelle Laisser-faire Politik der 30er Jahre darf nicht wiederholt werden. Doch die Kosten der Eingriffe sollten nicht von den SteuerzahlerInnen getragen werden sondern von denen, die für die Krise verantwortlich sind. Deshalb sollte ein spezieller Krisenfonds gebildet werden, der die Konsequenzen einer Krise für die Gesamtwirtschaft abfedern sollte. Dieser Fond sollte durch eine Sonderabgabe auf Kapitaleinkommen über z.B. 50.000 € und eine ein-prozentige Extrasteuer auf Unternehmensgewinne finanziert werden.</p>
<p><strong>Die EU reformieren</strong></p>
<p>Spezielle Aufmerksamkeit muss der <strong>EU</strong> gelten. Die finanziellen Aspekte des Vertrages von Lissabon und anderer Verträge sind durchdrungen von neoliberalen Dogmen.</p>
<p>Artikel 63 des Vertrages von Lissabon, der jegliche Restriktionen von Kapitalflüssen verbietet und damit die perfekte Bedingung für den enormen Zugriff der Finanzmärkte auf die Gesellschaft schafft, muss abgeschafft werden.</p>
<p>Wir ( die Unterzeichnenden ) fordern außerdem eine Begrenzung der <a href="http://politikglobal.blogspot.com/2008/04/0804-29-interview-mit-profdr-ka.html" target="_blank">Niederlassungsfreiheit</a> ( Artikel 49 ), die dem Kapital die Freiheit lässt, sich immer dorthin zu bewegen, wo die Bedingungen am günstigsten sind und die Finanzinstitutionen die Möglichkeit gibt, Asyl in der City of London zu suchen oder wo immer sie wollen.<br />
<strong><br />
Zudem ist es notwendig den Status der EZB zu ändern.</strong> Die Bank steht im Herzen des neoliberalen Europas. Ihre Geld- und Fiskalpolitik basiert völlig auf den neoklassischen Dogmen. Die Autonomie von der monetaristischen Ideologie ist ebenso notwendig wie die demokratische Kontrolle dieser Institution, deren Politik das Schicksal der Bürgerinnen und Bürger entscheidend beeinflusst. Wir kritisieren die Fixierung der EZB auf das 2- Prozent Konsumenten-Preisinflation-Ziel – dies ist ein zentraler Pfeiler neoliberaler Politik.</p>
<p>Stattdessen sollte die EZB den Fokus auf Beschäftigung, den Erhalt der Kaufkraft und die Stabilität der Finanzmärkte richten.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Angesichts der Krise erfordern einige Eckpfeiler des gegenwärtigen Systems besondere Aufmerksamkeit, zum Beispiel:</span><br />
<strong><br />
a. Eigenkapitalanforderungen und vernünftige Praktiken im Bankensektor</strong></p>
<p>Eigenkapitalvorschriften für Banken müssen verschärft werden. In dieser Hinsicht war Basel II ein Schritt in die falsche Richtung.</p>
<p>Ein Basel III ist notwendig, mit dem die Konsequenzen aus der Krise gezogen werden. Außerbilanzielle Geschäfte, die jetzt im Zentrum der Krise stehen, müssen verboten werden. Die Praktiken der Verbriefung müssen auf solche Institutionen beschränkt bleiben, die unter der strikten Kontrolle der Regierungen stehen, wie es in den USA der Fall war. Die schlimmsten Praktiken der Verbriefung müssen verboten werden, beispielsweise die CDOs, deren Ziel der massive Wiederverkauf von Subprime-Krediten war. Investment-Banking sollte von anderen Bankdienstleistungen getrennt werden. Das öffentliche und genossenschaftliche Bankenwesen sollte gestärkt werden. Die Öffentlichkeit sollte zumindest einige Schlüsselbanken besitzen um stabile Finanzierung für nachhaltige und gerechte Entwicklung bereitzustellen. Die Rating-Agenturen, die in dieser Krise ebenso wie in fast allen Krisen der letzten Dekaden schwere Fehler machten, sollten unter öffentliche Kontrolle gestellt werden. Keinesfalls sollten Rating-Agenturen von den Firmen bezahlt werden, die sie raten. Stattdessen sollten sie aus einem Fonds bezahlt werden, in den NutzerInnen der Ratings und alle Ausgeber von Finanzprodukten einzahlen.</p>
<p><strong>b. Institutionen mit hoher Hebelwirkung</strong></p>
<p>Wer braucht <strong>Hedge-Fonds</strong> und was ist ihr Nutzen für die Wirtschaft ? Als die VertreterInnen Deutschlands auf dem G8 Gipfel 2007 höhere Transparenz von Hedge-Fonds verlangten, wurde dagegen argumentiert, diese Institutionen erfüllten eine nützliche Funktion , weil niemand anders bereit sei die Risiken zu tragen, die diese übernähmen.</p>
<p>Tatsächlich handelt es sich bei diesen Risiken jedoch um die Risiken der Spekulation im Dienste des maximalen Profits. Diese Aktivitäten haben keinen Nutzen für die Gesamtwirtschaft im Gegenteil - <strong>sie destabilisieren das System</strong>. Durch den Einsatz von Kredithebeln ( Leverage ) wird dieses Risiko auf das Bankensystem ausgedehnt. Das ist der Grund, warum sie überhaupt nicht stattfinden sollten. Hedge-Fonds zu einem Instrument der Krisenprävention zu erklären ist so, als ob man eine Pyromanen die Aufgabe des Feuerschutzes übertragen würde. Die Aufsicht muss Banken davon abhalten Geschäfte mit <a href="http://blog.zeitenwende.ch/hedge-fonds/hedge-fonds-kontrollieren-sich-selber/" target="_blank">Hedge-Fonds</a> zu machen . Niemand braucht diese außer reichen Individuen und institutionellen Anlegern auf der Suche nach hoch-riskantem maximalem Profit.</p>
<p><strong>c. Die Regulation von Derivaten</strong></p>
<p>Solange bestimmte Risiken für die Realwirtschaft in der globalen Wirtschaft bestehen bleiben, wie zum Beispiel das Wechselkursrisiko, können Derivate eine positive Funktion als Absicherung gegen diese Risiken haben. Für diesen Zweck sollten sie standardisiert und von der Aufsicht geprüft an der Börse gehandelt werden. Der Handel over the counter ( OTC ) sollte verboten werden.<br />
<strong><br />
d. Steueroasen</strong></p>
<p><strong>Wer braucht Offshore-Zentren ( OFCs ) und Steueroasen ?</strong></p>
<p>Lediglich reiche Individuen und institutionelle Anleger, die ihr Vermögen von den Steuerbehörden verstecken wollen, die Mafia, Terroristen, Waffenhändler und andere Kriminelle, die Geld waschen wollen. Es gibt keinen nachvollziehbaren ökonomischen Grund für die Aufrechterhaltung des ökonomischen Status dieser Territorien. Deshalb muss diesen Plätzen die wirtschaftliche Grundlage entzogen werden. Solange dies nicht möglich ist, weil einige große Industrieländer ihre eigenen <a href="http://www.business-podium.com/boards/steuerliche-themen-aus-aller-welt/5936-oecd-zur-steuerflucht.html" target="_blank">Offshore-Zentren</a> und Steueroasen nicht schließen und andere protegieren, können unilaterale Maßnahmen ergriffen werden. Dazu gehört die Aufhebung des Bankgeheimnisses von Banken in ihrer Hoheitsgewalt, die Anordnung, Töchter von Banken in Steueroasen zu schließen und die Erhebung einer hohen Gebühr auf Transaktionen in Steueroasen und Offshore Zentren.</p>
<p>Sicherlich, dicke Bretter sind zu bohren, wenn es um die Kontrolle der Finanzmärkte geht. Dessen bin ich mir bewusst. Sie sind ein Teil der Vision einer gerechten Gesellschaft. Nationale Lösungen ertönen zwar einfach, bringen aber nicht den gewünschten Erfolg, vor allem keinen nachhaltigen. Das System der Neoliberalen ist international implementiert und kann daher nur multilateral gelöst werden. Europa könnte hierzu die Funktion eines Katalysators einnehmen. Dafür wäre die europäische Idee gut.</p>
<p>Peter Christian Nowak<br />
! Tacheles im Namen des Volkes ?!<br />
<a href="http://www.gfa-ludwigshafen.de" target="_blank">www.gfa-ludwigshafen.de</a></p>
<p>angefügt sei noch eine Textpassage aus dem Forum <strong>Demokratischer Sozialismus</strong> in Bezug zu den Hoffnungen die , die Menschen in die Linspartei setzen :</p>
<p>„<strong>Die LINKE ist aus unserer Sicht mehr als eine Protest-Partei</strong>. Ein großer Teil der Bevölkerung meint, dass wir wichtige Probleme der Menschen ansprechen, aber nur ein kleiner Teil meint, dass wir auch entsprechende Lösungsvorschläge hätten. Diese Diskrepanz gilt es schrittweise zu schließen. Fordern kann man sehr viel. Wir sollten die Debatte nicht so führen, dass diejenigen, die am lautesten fordern, am meisten bekommen.</p>
<p>Wenn wir Glaubwürdigkeit in der Politik anmahnen, sollten wir dies nicht vergessen. Es geht um den inneren Zusammenhang unserer Positionen. Es geht darum, welchen Beitrag wir leisten können, um die Gesellschaft nachhaltig zu verändern und auf eine neue, entwicklungsfähige Basis zu stellen. Die Programmdebatte sollte dazu dienen, unsere Politikkonzeption zu verdeutlichen. Wir demokratischen Sozialistinnen und Sozialisten haben dabei eine Menge Erfahrungen einzubringen. <strong>Verschaffen wir ihnen Gehör</strong>."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Berliner Operettenkasper ... lassen die Menschen hungrig !]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/?p=448</link>
<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 10:52:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
<guid>http://suboptimales.wordpress.com/?p=448</guid>
<description><![CDATA[merkelstar
Anstatt sich um geostrategischen wie wirtschaftspolitischen Einfluss auf dem Balkan zu k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[[caption id="attachment_258" align="alignleft" width="128" caption="merkelstar"]<a href="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/05/merkelstar.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-258" src="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/05/merkelstar.jpg?w=128" alt="merkelstar" width="128" height="93" /></a>[/caption]
<p>Anstatt sich um geostrategischen wie wirtschaftspolitischen Einfluss auf dem Balkan zu kümmern, sollte sich die <strong>BRD</strong> und <strong>Europa</strong> eher um die drängenden Probleme des Überlebens in Deutschland kümmern. Es ist schon symptomatisch für arrogante, ausgelutschte Politiker, dass man weiterhin die Camouflage des Umwelt- und Klimaschutzes betreibt und dem Autotank Priorität gegenüber bezahlbaren Lebensmittel einräumt.Das ist Realpolitik in Reinstkultur und die <strong>CDU</strong> denkt wirklich, dass die Bürger diese Menschenverachtung mitspielen ! Na ja, und die <strong>SPD</strong> ist eh am Abkacken, so dass sich jedes Wort zur ehemaligen Volkspartei erübrigt.<br />
<!--more-->Außerdem - Ich werde es immer, und immer wieder Repetieren, so wie der alte Cato vor Beginn des Dritten Punischen Krieges: "<strong>Ceterum censeo Carthaginem esse delendam</strong>", was so viel heisst wie: „<strong>Und ausserdem bin ich der Meinung, dass Carthago zerstört werden müsste</strong>“. Das sagte er immer wieder, unabhängig vom eigentlichen Gegenstand der Diskussion.</p>
<p>So bin auch ich der Meinung, dass das neoliberale Instrument der Reichen zur Umverteilung von arm zu reich - die <strong>Finanzmärkte</strong> – in Analogie zu Cato´s Appell - zerstört werden sollte !</p>
<p>Und ich werde diese Tatsache immer und immer wieder wiederholen - Die sich rasant zu einem Moloch entwickelnden Finanzmärkte und der sich exorbitant entwickelnde Reichtum auf Kosten der Armen sind die Ursachen für Kriege, für religiös motivierten Terrorismus, für abstrusen religiösen Fanatismus überhaupt, für Hunger, für Bildungsarmut, für desaströse Zustände im Pflege- und Gesundheitswesen, für Chancenungleichheiten et cetra und letztlich für <strong>Arbeitslosigkeit</strong> und die sozialen Verwerfungen durch <strong>Hartz IV</strong>.</p>
<p>Für das enorme Ansteigen der Nahrungsmittelpreise wird auch nach britischen Medienangaben in einer bislang geheim gehaltenen Studie der Weltbank die Erzeugung von Biokraftstoff maßgeblich verantwortlich gemacht.</p>
<p>Bis zu 75 Prozent der Preissteigerungen sind der Studie zufolge auf den Verbrauch von Agrarprodukten und -flächen für die Herstellung von sogenanntem <strong>Biodiesel </strong>zurückzuführen, berichtete die Zeitung »The Guardian«:</p>
<p>»Ohne den Zuwachs bei Biokraftstoffen wäre das weltweite Getreide- und Maisaufkommen nicht so spürbar zurückgegangen und Preissteigerungen durch andere Faktoren wären nur moderat ausgefallen«, zitierte das Blatt aus der ihm nach eigenen Angaben vorliegenden Studie.</p>
<p>Höhere Energie- und Düngemittelpreise seien seit Anfang 2002 bis Februar 2008 lediglich zu 15 Prozent am Steigen der Nahrungsmittelpreise beteiligt gewesen, während die Hauptursache dafür der Ausbau der Biodieselerzeugung sei.</p>
<p>Der bereits im April fertig gestellte Weltbank-Bericht wurde nach Überzeugung von Entwicklungshilfe-Experten unter Verschluss gehalten, um die Regierung von US-Präsident George W. Bush nicht zu brüskieren. Die Einschätzungen der Studie stünden im Gegensatz zu Behauptungen der US-Regierung, wonach die Erzeugung pflanzlicher Kraftstoffe lediglich zu weniger als drei Prozent an den Agrarpreissteigerungen beteiligt sei.</p>
<p>"Politische Führer scheinen darauf bedacht zu sein, die Beweise dafür zu unterdrücken, dass Biokraftstoff ein Hauptfaktor der jüngsten Steigerung der Nahrungsmittelpreise ist", sagte Robert Baily, politischer Berater der Hilfsorganisation Oxfam, der Zeitung. Während Politiker sich darauf konzentrieren, die Industrie bei Laune zu halten, können Menschen in armen Ländern sich nicht genug Essen leisten.</p>
<p>7,228 Millionen Leistungsempfänger lebten im Jahr 2007 vom<strong> Arbeitslosengeld II</strong> oder Sozialgeld. Mehr als ein Drittel der unselbständig Beschäftigten arbeitet unterhalb der Niedriglohnschwelle von zwei Dritteln des mittleren Bruttoeinkommens.</p>
<p>Mit der Einkommens- und Vermögensarmut korrespondieren mehr als in jedem anderen Industrieland die Bildungsarmut der sozial Schwächeren und ihr Gesundheitszustand. Der Anteil der Personen an der Bevölkerung mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen beträgt in der Einkommensgruppe unter 80 Prozent des mittleren Einkommens 20,8 Prozent, in der Einkommensgruppe mit mehr als 150 Prozent des mittleren Einkommens 3,3 Prozent! Die Verkürzung des Lebensalters bei Langzeitarbeitslosen um 7 bis 10 Jahre wird im Bericht nicht erwähnt.</p>
<p>Über Ursachen für die zunehmende Armut in Deutschland ist im Bericht der Bundesregierung kein Wort zu finden. Armut ist die Folge der Profitdominanz der Finanzmärkte in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist das Resultat antisozialer Politik und Ursache stetig wachsenden Reichtums.</p>
<p><strong>Was glauben eigentlich die Verantwortlichen in Berlin, was wünschen die sich ?</strong></p>
<p>Glauben tun die nichts, außer an die nächste Diätenerhöhung und ob sie den einen oder anderen ( Versager ) Sprössling nicht irgendwie mit viel Tricks und Korruption in gut bezahlte Posten in Wirtschaft und Gesellschaft bringen können.</p>
<p>Und sie wünschen sich nichts sehnlicher, als dass es weiterhin Ruhe gibt im Land, <strong>keine Aufstände</strong>, <strong>keine Demonstrationen</strong>, <strong>keine Prügelrevolten</strong>, <strong>keine zerschlagenen Schaufenster</strong>, <strong>Beamte der Argen ohne Beulen</strong>, gemütliche Wochenenden im Kreise ihrer Lieben, <strong>niemals von Alg II leben zu müssen</strong>, stets einen reich gedeckten Tisch und letztlich den Progress der <strong>Volksverblödung</strong> … <strong>damit Volk nicht merkt, wie es verarscht wird.</strong></p>
<p><strong>Während Hartz IV-Empfänger am 20. eines Monats nicht mehr wissen, was sie ihren Kindern auf den Tisch bringen sollen . . .</strong></p>
<p>Peter Christian Nowak<br />
Redaktion: !Tacheles - Im Namen des Volkes?!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Schein trügt!]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=3695</link>
<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:52:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die US-Subprime-Krise muß immer wieder für das Argument herhalten, ungeregelte Märkte hätten zur]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Subprime-Krise muß immer wieder für das Argument herhalten, ungeregelte Märkte hätten zur Krise geführt. Nur staatliche Intervention und Regulierung könnte die Gier des Finanzkapitals stoppen. Doch auch die Pleiten von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fannie_Mae" target="_blank">Fannie Mae </a>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freddie_Mac">Freddie Mac</a>, die den amerikanischen Steuerzahler 25 Mrd. € kosten werden, sind Teil eines staatlich garantierten Marktes. <a href="http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Fannie_und_Freddie_Das_Comeback_des_Krisenorakels/389750.html" target="_blank">Paul Wallison</a>, ehemaliger Beamter im amerikanischen Finanzministerium hat das schon vor 25 Jahren vorhergesehen.<!--more--></p>
<p>Roosevelt gründete die Staatsbanken einst, um in und nach der Weltwirtschaftskrise die amerikanischen Bürger in die Lage zu versetzen, Hof und Haus zu retten oder zu erwerben. In Deutschland wäre so eine Bank vermutlich Teil der Sparkassengruppe und würde der "Daseinsvorsorge" dienen.</p>
<p>Das Gegenstück zur Anstalt öffentlichen Rechts heisst in den USA <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Government_sponsored_enterprise" target="_blank">Government sponsored enterprise</a>. Die Institute verfügen über Eigenkapital. Seit den Achtziger Jahren werden ihre Aktien an der Börse gehandelt. Sie  dienen einem öffentlichen Zweck (in diesem Fall der Finanzierung des Hauskaufs des kleinen Mannes) und müssen im Gegenzug keine Steuern zahlen. Die Zwitterstellung verleiht ihnen hohe Bonitätseinstufungen, weil man - wie man sieht - im Zweifel darauf rechnen kann, dass die Unternehmen vom Staat gerettet werden.  Das macht leichtsinnig.Sie sind sowas wie die Sachsen LB Amerikas und treten den Beweis dafür an, dass Staatsgarantien die Garantie dafür abgeben, dass der Steuerzahler garantiert in Anspruch genommen wird, weil der Staatsbänker mit seinem Geld hantieren kann, ohne die Folge des Konkurses zu fürchten.</p>
<p>Nicht mehr Regulierung ist deshalb die Lösung des Problems, sondern klare Regeln, die es dem Staat nicht länger erlauben, die gefühlte Bonität von Banken zu sichern und so künstlich die verfügbare Geldmenge auszuweiten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nationale Inflationsbekämpfung durch globales Handeln ?!]]></title>
<link>http://suboptimales.wordpress.com/?p=361</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 20:50:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>MedienGuerilla</dc:creator>
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<description><![CDATA[Umverteilung von unten nach oben stoppen - Ein Aspekt von Ursache und Wirkung im Kontext der weltwei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://suboptimales.files.wordpress.com/2008/07/hungerndes_kind.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-362" src="http://suboptimales.wordpress.com/files/2008/07/hungerndes_kind.jpg?w=83" alt="" width="83" height="96" /></a><strong>Umverteilung von unten nach oben stoppen</strong> - Ein Aspekt von Ursache und Wirkung im Kontext der weltweiten Menschenrechtsverletzungen ! Menschenrechtsverletzungen mit der Fratze von Folter, massiven Einschränkungen von Meinungsfreiheit, staatlich verordnete Meinungskontrolle durch despotische Regime ( China, Simbabwe und viele Staaten mehr ), Einschüchterungen von Journalisten, Entrechtung von Frauen, Psychoimperialismus durch Vorgabe religiöser Gefühle, Religionsextremismus usw.All das sind die Instrumentarien despotischer Regime, verwurzelt in einer für alle gemeinsamen Ursache: 10 % der Weltbevölkerung haben für sich beschlossen die Neue Weltordnung ( <strong>Novus Ordo Seclorum</strong>, siehe Ein Dollar Note ) mit aller nur denkbaren physischen und psychischen Gewalt in ihrem Sinne durchzusetzen - Die Macht über den Rest der Welt nachhaltig zu installieren und unumkehrbar inne zu haben.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Der Hunger in der Dritten Welt, die wachsende Verarmung jetzt auch in den Industriestaaten der westlichen Welt ist ein wesentlicher Motor, um die Umverteilung von arm zu reich am Laufen zu halten.Sie, die Protagonisten dieser <a href="http://nwo-fighter.info/" target="_blank">Neuen Weltordnung</a>, verwenden stets die gleichen Vokabeln - Globalisierung, Konkurrenzfähigkeit, Freihandel, Freie Marktwirtschaft, Produktionsprozesse mittels digitaler Steuerungen, lebenslanges Lernen, Leistungsträger, Zollfreiheit, grenzenloser Kapitalverkehr, <a href="http://suboptimales.wordpress.com/2008/06/10/humankapital-eurojobs-its-time-for-a-change/" target="_blank">Humankapital</a>, sozial ist, was Arbeit schafft, Alterspyramide, private Vorsorge, Klimawandel, Privatisierung ( PPP ), usw. Auf den ersten Blick sind solche Begriffe zunächst unverdächtig, dass bestimmte Interessen mit ihnen verbunden sind. Und sie scheinen sogar plausibel, wenn man an den Fakt „Klimawandel“ denkt.</p>
<p>Was aber mit den ökonomischen Begriffen wie „<strong>Konkurrenzfähigkeit</strong>“, - „<strong>Leistung muß sich wieder lohnen</strong>“, - „<strong>sozial ist, was Arbeit schafft</strong>“ erreicht werden soll wird dann deutlich, wenn man an die wachsende Verarmung in Europa, die Nahrungsmittelkrise in der Dritten Welt denkt. Man nutzt die Begriffe als Beweis dafür, dass sich „<strong>grundlegend etwas ändern muss</strong>“, um die Probleme zu lösen und täuscht darüber geschickt hinweg, dass jene Protagonisten selbst es sind, die die Probleme von Armut und Verelendung selbst inszenieren. Das ist schamlos, hier beginnt die <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/05/25/agrogentechnikeinsatz-menschenrechtsverletzung/" target="_blank">Menschenrechtsverletzung</a>. Und die Beschleunigung in Richtung Neue Weltordnung nimmt von nun an auch Gewalt an Menschen in Kauf zu Gunsten eines übergeordneten, scheinbar idealen Zieles. Das Ziel, das substantiell Gerechtigkeit vortäuscht, den Menschen dieses Ziel durchaus auch plausibel präsentiert und damit das Fundament der Akzeptanz in Teilen der Bevölkerung ( die Bürgerlichen des Mittelstandes ) bildet. Will heißen: „<strong>Es führt kein Weg daran vorbei!</strong>“ – „<strong>Wir müssen uns der Globalisierung stellen</strong>“ – „<strong>Es gibt eben auch Opfer der Globalisierung</strong>“, als seien Menschen so etwas wie Späne, die beim Hobeln eben anfallen. So oder so ähnlich die Slogans der Macher einer Neuen Weltordnung.</p>
<p>Wie subtil die Menschenrechte verletzt werden, möchte ich am Beispiel „<strong>Hunger</strong>“ darstellen. Ich möchte eines der vielen Probleme aufzeigen, die jetzt auch in Deutschland Wirklichkeit geworden sind. Das hätte sich vor ein paar wenigen Jahren kaum jemand in Deutschland träumen lassen; nämlich, dass auch in Deutschland gehungert wird. Gemäß der Headline meines Beitrages weise ich darauf hin, dass die Armutsproblematik in Deutschland nicht mehr national zu lösen ist. Deswegen, als Hinweis an die Linkspartei, die Komplexität der Problematik unter dem Aspekt der international agierenden Finanzmärkte zu sehen und Lösungsansätze mit allen betroffenen Ländern zu suchen. Es entspricht der Strategie der Eliten den Rest der Welt vor vollendete Tatsachen zu stellen, die Dinge so zu vernetzen, dass schließlich die nationalen Politiker nur in einem vorherbestimmten Aktionsraum tätig werden können.</p>
<p><strong>Hier ein Beispiel:</strong></p>
<p>Die<a href="http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/1957-Die-Absurditaet-der-Pendlerpauschale-....html" target="_blank"> Pendler pauschal</a>e soll wieder eingeführt werden, weil die Sprit preise explodieren. Ein populärer Vorschlag, weil den meisten einleuchtend. An den Sprit preisen würde sich aber nichts ändern, sie werden weiterhin steigen, was das Ziel der Konstrukteure der <strong>Neuen Weltordnung</strong> ist. Weil das so ist, dürfen die Politiker dies tun. Die Pendler pauschale tangiert nicht das Ziel, über Spekulationen an den Warenterminbörsen weiterhin die Menschen von der Politik ungehindert abzuzocken.</p>
<p>Im März 2008 stellte die <strong>FAO </strong>( <a href="http://econlaw.wordpress.com/2008/07/07/uno-ernahrungsgipfel-enttauscht-die-armen-lander/" target="_blank">Welternährungsorganisation der UNO</a> ) fest, dass in 37 Ländern ( 21 davon in Afrika ) eine Lebensmittelkrise ausgebrochen ist. Aufstände gab es schon Anfang 2007 in <strong>Mexiko </strong>aufgrund hoher Maismehl preise. Im März 2008 gab es zudem Proteste in: <strong>Ägypten</strong>, <strong>Kamerun</strong>, <strong>Elfenbeinküste</strong>, <strong>Senegal</strong>, <strong>Burkina Faso</strong>, <strong>Äthiopien</strong>, <strong>Indonesion</strong>, <strong>Madagascar</strong>, den <strong>Philippinen</strong> und <strong>Haiti</strong> ( in Haiti wurde die Regierung gestürzt, mehrere Menschen kamen bei den Unruhen ums Leben ).</p>
<p>Bereits 2007 schlug die <strong>Weltbank</strong> Alarm, dass sich die Preise für Mais und pflanzliche Öle um 33 bzw. 50 Prozent verteuert hatten. Weizen wurde 30 Prozent teurer. Zu gleicher Zeit stiegen auch bei und in Deutschland die Lebensmittelpreise, insbesondere Milch, Brot und Milchprodukte. Im September 2007 schrieb die <strong>FAO</strong>, der Preisindex sei 120 Prozent höher als im September 2006. Die <strong>Unctad</strong> ( Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung ) verzeichnete 2007 eine Steigerung der Rohstoffpreise um durchschnittlich 24 Prozent. Seither sind die Preise u.a. für Reis und Weizen weiter in die Höhe geschnellt.</p>
<p><strong>Der Spiegel legt für die Preisentwicklung folgende Zahlen vor:</strong></p>
<p>Seit Anfang 2006 sind die Weltmarktpreise für Reis ( +217 Prozent ), Weizen ( +136 Prozent ), Mais ( +125 Prozent ) und Sojabohnen ( +107 Prozent ) dramatisch angestiegen. Eine Folge der "Biomassepolitik", aus Nahrungsmittel Biosprit zu gewinnen. Die Weltbank erklärte, die Preiskrise vernichte die Erfolge bei der Armutsbekämpfung und wirft sie um 10 Jahre zurück. Das Welternährungsprogramm mahnt - Die Lebensmittelkrise wirkt sich auch negativ auf Gesundheit und Bildung der Menschen aus ( unter anderem können hungrige Kinder kaum lernen ). All das trifft auch für die armen in Deutschland zu. Der Armutsbericht, mit Zahlen zwar von 2005, kann deswegen nicht darüber hinwegtäuschen, daß auch in Deutschland die Armut und die von Armut bedroht sind, stetig wächst.</p>
<p>In nahezu jeder Analyse werden Klimawandel, Ölpreis, Agrofuel ( Biosprit aus Nahrungsmitteln ), Wohlstand und Nachfrage in China und Indien genannt. Die meisten Experten erkennen auch an, dass Spekulation und die Folgen von zwei Jahrzehnten Marktliberalisierung durchgreifende Auswirkungen haben. In ganz vielen Ländern ( auch in Europa ) wurde „ländliche Entwicklung“ vernachlässigt zugunsten einer Industrialisierung der Landwirtschaft und einer Weltmarktorientierung. Hinzu kommen die Missernten in <strong>Australien</strong>, <strong>USA</strong> und<strong> Canada</strong> im Jahre 2006. Für 2007 verzeichnen wir jedoch Rekordernten, auch für 2008 hervorragende Zahlen!<br />
Nach wie vor ist das eigentliche Problem anders gelagert - <strong>Es ist genug zu Essen da für alle Menschen auf der Welt. Das Problem ist ein Verteilungsproblem !</strong></p>
<p>Die Absicherung gegen Krisen ist politisch vorsätzlich dem Markt übereignet worden. Ende der neunziger Jahre haben die Industrieländer staatliche Lebensmittelvorrats speicher aufgelöst und verkündet, die Sicherung der Versorgung fortan dem Markt zu überlassen. Wir haben heute eine extreme Preisvolatilität und ein System, das keine Regulierung für das Angebot und keinen Umgang mit Produktionsrückgängen vorsieht ( auch dank WTO und Weltbank ). Die Welthandels regeln bis hin zu Patenten auf Saatgut haben dazu beigetragen , dass ganz wenige Akteure sehr stark geworden sind und hohe Gewinne abschöpfen, die weder den ProduzentInnen auf dem Land noch den KonsumentInnen zu Gute kommen.</p>
<p>« <strong>Hunderttausende Menschen werden hungern müssen</strong> », so fasst Robert Zoelick, der Chef der Weltbank die Folgen der derzeitigen Krise bei der Lebensmittelversorgung von Ägypten bis Haiti zusammen. Hungern und vielleicht sogar verhungern, wenn nicht schnell gegengesteuert wird …</p>
<p>Der Preis von Weizen und Reis hat sich im letzten Jahr verdoppelt – Leidtragende sind zuallererst die Armen, deren geringe Mittel nicht mehr reichen, satt zu werden. Die Bilder von wütenden Demonstranten und von Plünderungen sind um die Welt gegangen. Die Vertreter von<strong> IWF</strong>, <strong>Weltbank</strong> und von nationalen Regierungen setzen besorgte Gesichter auf und versprechen rasche Hilfe. Befürworter der Gentechnik sehen ihre Stunde gekommen. <strong>Gentechnik</strong> aber verschärft mittel- und langfristig das Hungerproblem.</p>
<p>Die tödliche Mixtur für die aktuelle Hungerkrise hat viele Zutaten. Sie verschärft massiv den Skandal von 850 Mio. Hungernden und Unterernährten. Denn der Hunger ist nicht neu, er ist ein alter Bekannter in vielen Teilen der Erde. Die Halbierung der Zahl der Hungernden bis 2015, vollmundig angekündigt von der <strong>UN-Millenniums-Versammlung</strong>, ist niemals wirklich angepackt worden. Jetzt hat der Hunger auch die Städte erreicht und durch die steigenden Preise sind größere Bevölkerungsschichten betroffen. Das verschärft das Hungerproblem und macht es sichtbarer für die Medien.</p>
<p>Der Auslöser für den aktuellen Anstieg bei den Preisen für Grundnahrungsmittel war eine Serie von Ernteausfällen in wichtigen Anbauregionen in den letzten Jahren - Ob zufällige Wetterlagen oder Vorboten des Klimawandels, Dürre oder Überschwemmung – die Erträge von<strong> Weizen</strong>, <strong>Mais</strong> und <strong>Reis</strong> sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Lagerbestände sind zurückgegangen, trotz der gigantischen Rekordernten 2007. Das treibt die Preise nach oben, und der hohe Ölpreis trägt das seinige bei.</p>
<p>Ein weiterer Grund für den Mangel an wichtigen Lebensmitteln sind ehrgeizige Programme zur Gewinnung von Agrotreibstoffen ( Biosprit ) in wichtigen Erzeugerländern. So haben die <strong>USA</strong>, einer der gröβten Maiserzeuger, ein ambitioniertes Programm zur Produktion von Agrosprit gestartet, das von allen politischen Strömungen in den USA getragen wird. <strong>Leider !</strong> Auch in vielen anderen Ländern, z.B. in <strong>Brasilien</strong> und <strong>Indonesien</strong>, fällt die Entscheidung zwischen Tank und Teller ( siehe "<a href="http://www.alg2-hartz4.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=317&#38;Itemid=2" target="_blank">Konkurrenz zwischen Teller und Tank</a>" ) immer öfter zugunsten des lukrativen Geschäfts mit den neuen Alternativtreibstoffen aus. Die Europäische Union liegt hier voll im Trend. Die EU-Kommission will künftig einen Pflichtanteil von zehn Prozent an Agrosprit dem Diesel beimischen. Aus Auto-technischen Gründen hat der Umweltminister dieses Ansinnen auf eis gelegt. Altfahrzeuge vertragen hohe Beimischungen nicht. Wo all die Abermillionen Liter Agrodiesel herkommen sollen, weiß die Kommission auch nicht zu sagen, setzt aber jetzt auf neuere Entwicklungen. Unsere Mobilität steht damit in tödlicher Konkurrenz zum Bedarf an Nahrungsmitteln.</p>
<p><strong>Wenn die Preise steigen, sind Spekulationsgeschäfte nicht weit.</strong></p>
<p>Da sind zum einen die lokalen Zwischenhändler, die in Erwartung zunehmender Teuerung <strong>Getreide</strong> horten. Da sind aber auch die internationalen Finanzmärkte, die für ihre Milliarden und Billionen immer neue rentable Investitionen suchen. Seit der Immobilienmarkt in den USA nicht mehr als sicher gilt, haben die Anleger das Geschäft mit den künftigen Ernten an den Terminbörsen entdeckt.</p>
<p>Das Argument, dass<strong> Inder</strong> und <strong>Chinesen</strong> mit ihren veränderten Konsumgewohnheiten an den plötzlichen Preisexplosionen schuld seien, greift zu kurz. Die Importe in diese Länder sind allmählich gestiegen und können nicht als Grund für die plötzliche Teuerung bei den Getreidepreisen herangezogen werden. Für die künftige Entwicklung auf den Agrarmärkten wird die wachsende Nachfrage von Millionen Menschen nach Fleisch und hochwertigen Agrarprodukten aber eine Rolle spielen.</p>
<p>Die Bilder von <strong>wütenden hungrigen Menschen</strong> sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die aktuelle Krise weniger mit den absoluten Mengen an Agrarprodukten zu tun hat, als mit einer ungleichen Verteilung und einer unterschiedlichen Betroffenheit in verschiedenen Regionen. Die Folgen des Klimawandels oder ökologisch riskanter Projekte werden zuerst für die Menschen spürbar, die in sensiblen Regionen leben. Wo die Böden durch großflächige Rodungen die Fähigkeit verloren haben, Wasser zu binden, steigt die Gefahr von Überschwemmungen und Bodenerosion. Werden Bauern für riesige Staudammprojekte aus den fruchtbaren Tälern in karge Bergregionen vertrieben, sind die Ernteerträge niedriger und anfälliger für Wetterschwankungen.</p>
<p>Die zentrale Ursachen dafür, dass Millionen hungernde Menschen müssen, liegen jedoch tiefer – und sie erfordern ein grundsätzliches Umsteuern in der Agrarpolitik.</p>
<p>Wenn heute 30-40 Länder von Hungersnöten bedroht sind, so die Schätzung der Weltbank, dann liegt dies auch und vor allem an der systematischen Vernachlässigung der dortigen Landwirtschaft. In den letzten fünfzig Jahren sahen sich viele Kleinbauern gezwungen, ihre Landwirtschaft aufzugeben und in die Städte abzuwandern. In einer Weltwirtschaft, die die Landwirtschaft im globalen Süden auf die Nachfrage transnationaler Konzerne und die Interessen der Agroindustrie ausrichtet, haben sie keinen Platz. Staatliche Programme und internationale Entwicklungshilfe haben einseitig die Industrialisierung gefördert. Landreformen wurden nur zaghaft oder gar nicht in Angriff genommen. Die mit – teils versteckten - Exportsubventionen verbilligten Agrarimporte aus den <strong>USA</strong> und der <strong>EU</strong> tragen ebenfalls dazu bei, die Existenz der lokalen Produzenten zu zerstören.</p>
<p>Verantwortlich für diese verheerende Landwirtschaftspolitik sind gerade jene Organisationen, die heute über den Hunger Krokodilstränen vergießen: <strong>IWF</strong> und <strong>Weltbank</strong>. Sie drängen die Länder des Südens zur Öffnung ihrer Agrarmärkte und vergeben ihre Kredite nur unter der Auflage, dass staatliche Subventionen für billige Grundnahrungsmittel und Regulierungen zugunsten der kleinen Landwirte abgeschafft werden.</p>
<p>An die Stelle staatlicher Regulierung traten die Gesetze des Marktes. Und weil sich auf dem Weltmarkt <strong>Schnittblumen</strong> und <strong>Gemüse</strong> teurer verkaufen lassen als Grundnahrungsmittel auf dem heimischen Markt, sind einstige Selbstversorgerländer zu Agrarimporteuren geworden. Auf der anderen Seite haben die USA und Europa bis heute ihre Agrarmärkte gegen die Einfuhren aus den Entwicklungsländern abgeschottet.</p>
<p>Der fortschreitende <strong>Klimawandel</strong> ist ebenfalls ein wichtiger Faktor dafür, dass das Thema Ernährungssicherheit nicht so schnell von der Tagesordnung verschwinden wird. Die Experten sind sich weitgehend einig, dass der Klimawandel den Verlust von Anbauflächen, Ernterückstände bei hitze geplagten Pflanzen und unkalkulierbare Veränderungen bei der <strong>Wasserversorgung</strong> mit sich bringen wird. Höhere Temperaturen führen zu mehr Verdunstung und zu mehr Regen, aber wo dieser in welchen Mengen niedergehen wird, lässt sich weder vorhersagen noch lenken.</p>
<p><strong>Ist dies die Stunde der Gentechnik ? Werden uns speziell gezüchtete Pflanzen für extreme Standorte retten ?</strong></p>
<p>Die Erfahrungen mit den bisherigen « <strong>Grünen Revolutionen</strong> » lassen wenig Optimismus aufkommen. In der Regel brauchen diese neuen Nutzpflanzen große Mengen an <strong>Dünger</strong> und<strong> Pestiziden</strong>, die für die Bauern teuer sind und für die Konsumenten und die Umwelt auch nicht ohne Folgen bleiben. Die Besitzrechte bleiben bei den Agrarkonzernen, die diese Mutanten entwickelt haben und die sich ihr Wissen teuer bezahlen lassen. hinzukommt, dass gentechnisch veränderte Saaten nur einmal aufgebracht werden können. So sind die Landwirte gezwungen jedes Jahr aufs Neue die Saaten bei <a href="http://genfood.wordpress.com/2008/07/07/saatguthersteller-monsanto-im-blickpunkt/" target="_blank">Monsanto</a> z.B. zu kaufen, zu jedes Jahr steigenden Preisen. Das führt die Bauern in die Pleite, bevor überhaupt Gewinne generiert worden sind. Beispiele dafür gibt es in Indien, wonach Bauern schon regelrecht in den Selbstmord aus Verzweiflung getrieben wurden.</p>
<p>Der von den Vereinten Nationen berufene Weltagrarrat warnte im April eindringlich davor, blind auf Produktionssteigerungen durch eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft zu setzen. Statt dessen müssten traditionelle Anbaumethoden und lokale Märkte wieder gestärkt werden.</p>
<p>Die Menschen müssen die Möglichkeiten haben, ihren Bedarf an Grundnahrungsmitteln direkt vor Ort zu decken, Die kleinbäuerliche Landwirtschaft, die noch heute die Mehrzahl der Menschen das Überleben sichert, muss gegen die Macht der Agrarkonzerne geschützt werden. Die Erhaltung der biologischen Vielfalt und des indigenen Wissens ist eine der vorrangigen Aufgaben für die Sicherung des ( Über- ) Lebens auf der Erde. Abkommen der <strong>Welthandelsorganisation</strong> dürfen nicht länger Staaten daran hintern, der Versorgung ihrer eigenen Bevölkerung Vorrang einzuräumen. Die Agrarexport-Subventionen – ob direkte oder indirekte – müssen weg und das sofort.</p>
<p>Die Warenterminbörsen für Agrarrohstoffe müssen reguliert werden, um die hohen Schwankungen ( Volatilität ) einzuschränken und Preisexplosionen zu verhindern. Wir im Norden müssen schnell und durchgreifend unseren Teil dazu beitragen, den weltweiten Temperaturanstieg abzuschwächen.</p>
<p><strong>Das Konzept der Ernährungssouveränität umfasst folgende Forderungen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>das Recht auf Nahrung</strong> - jeder Mensch muss einen stabilen Zugang zu gesunden, nahrhaften, kulturell angemessenen Nahrungsmitteln in ausreichender Menge haben, die es ihm ermöglichen, ein Leben in Würde zu führen. Das schließt das Recht ein, selbst über die eigene Ernährung entscheiden zu können.</li>
<li><strong>das Recht zu produzieren</strong> - jeder Mensch ebenso wie jede Gemeinschaft muss die Möglichkeit haben, Nahrungsmittel selbst herzustellen. Voraussetzung hierfür ist der Zugang zu und die Kontrolle von Produktionsmitteln wie Land, Wasser oder Saatgut.</li>
<li><strong>das Recht auf eine selbst bestimmte Landwirtschafts- und Ernährungspolitik</strong> - jede Gemeinschaft muss ihre Landwirtschaft und ihre Ernährung den eigenen wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Umständen entsprechend gestalten können, allerdings ohne eine Schädigung anderer. Das beinhaltet das Recht, landwirtschaftliche Produktion zu schützen und zu regulieren.</li>
</ul>
<p><strong>Ernährungssouveränität gründet also auf einem umfassenden Verständnis von Selbstbestimmtheit. Daneben umfasst Ernährungssouveränität die folgenden Prinzipien:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Vorrang des regionalen Marktes und der Versorgung der heimischen Bevölkerung </strong>- Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Nahrungsmitteln sollen primär auf lokale und regionale Märkte sowie die Versorgung der heimischen Bevölkerung ausgerichtet sein. Das heißt nicht, dass es keinen Handel geben darf, allerdings sollen quer über den Globus verschiffte Produkte das Nahrungsmittelangebot höchstens ergänzen, nicht ersetzen.</li>
<li><strong>sozial- und umweltverträgliche Landwirtschaft</strong> - Die Erzeugung von Nahrungsmitteln soll möglichst vielen Menschen eine Lebensgrundlage bieten und natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen.</li>
<li><strong>gerechte Preise und Löhne sowie faire Arbeitsbedingungen </strong>- Preise, die Landwirtinnen und Landwirte für ihre Produkte erzielen, sowie die Löhne und Arbeitsbedingungen derjenigen, die in der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Agrarprodukten beschäftigt sind, müssen ihnen ein Leben in Würde ermöglichen.</li>
<li><strong>Demokratisierung der Agrar- und Ernährungspolitik</strong> - Entscheidungsverfahren und Institutionen der Landwirtschafts- und Ernährungspolitik sollen ebenso basisdemokratisch organisiert sein wie die Orte der Erzeugung, Verteilung und des Konsums von Lebensmitteln.</li>
<li><strong>Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, Nord und Süd sowie ethnischen Gruppen </strong>- Es gilt, patriarchale, rassistische, koloniale sowie sonstige Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnisse in Landwirtschaft und Ernährung zu überwinden.</li>
</ul>
<p>Diese Überwindung wird „<strong>Überwindung</strong>“ kosten. Bekämpfung der Armutspolitik heisst kämpfen für die Menschenrechte. Es wird auf mehreren Gleisen gleichzeitig zu fahren sein - Die Korruption bekämpfen, Wirtschaftslobbyismus dahingehend zu bekämpfen, dass Konzerne nicht mehr in Gesetzesvorlagen schreiben dürfen, die dann ungeprüft auf die Sozialfähigkeit umgesetzt werden, Politiker wie Ex-Kanzler <strong>Schröder</strong>, der ehemalige Wirtschaftminister<strong> Müller</strong>, sein Staatssekretär <strong>Tacke</strong> usw. nicht mehr direkt aus der Politik in die Wirtschaft wechseln dürfen, wenn sie zuvor in entsprechenden Ressorts gearbeitet haben und Entscheidungen getroffen haben. Um die Armut zu bekämpfen muß die Umverteilung von unten nach oben gestoppt werden. Das geht nur über die Regulierung und Kontrolle der Finanzmärkte.<strong></strong></p>
<p><strong>Die Inflation ist gemacht</strong> <strong>– mit völliger Absicht.</strong></p>
<p>Profiteure der Armut sind nach wie vor die 10% der Weltbevölkerung, deren Reichtum mit jedem Prozentpunkt der wachsenden Inflation reicher werden. Sie sind ihrem Ziel einer Neuen Weltordnung unter ihrer Diktatur sehr nahe. Wenn wir das nicht wollen <strong>... müssen wir jetzt sofort handeln !</strong></p>
<p>Peter Christian Nowak<br />
Redaktion: ! Tacheles - Im Namen des Volkes ?!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[USA - Bankkunden  bekommen ihr Geld nicht - wann bei uns?]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=576</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 03:34:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kunden der amerikanischen Pleitebank Indymac stehen vergeblich Schlange um ihre Spargroschen zu erha]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kunden der amerikanischen Pleitebank Indymac stehen vergeblich Schlange um ihre Spargroschen zu erhalten. <a href="http://www.latimes.com/video/?slug=la-fi-indymac16-2008jul16-ktla">Video der Los Angeles Times</a>. "Come some days later."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Rechnung zahlt der Steuerzahler]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=573</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 12:55:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=573</guid>
<description><![CDATA[Spiegel-Online:
&#8220;Ich verstehe nicht, woher diese Kerle die Dreistigkeit haben, sich unser Geld]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,565867,00.html">Spiegel-Online:</a></p>
<blockquote><p>"Ich verstehe nicht, woher diese Kerle die Dreistigkeit haben, sich unser Geld, unser Steuerzahlergeld zu nehmen", schimpfte Großinvestor Jim Rogers, der frühere Geschäftspartner des Hedgefondskönigs George Soros, am Montag auf Bloomberg TV.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Prof. Dr. Max Otte: "Der Crash kommt" Video]]></title>
<link>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=564</link>
<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 10:54:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Holger Roehlig</dc:creator>
<guid>http://astrologieklassisch.wordpress.com/?p=564</guid>
<description><![CDATA[Prof. Dr. Max Otte hat studiert bei Paul Volcker und Bernanke: &#8220;Der Crash kommt&#8221; Video T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Max Otte hat studiert bei <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Volcker">Paul Volcker</a> und Bernanke: "Der Crash kommt" Video Teil 1:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/ZwzNBuUJuyA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/ZwzNBuUJuyA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
http://youtube.com/watch?v=ZwzNBuUJuyA</p>
<p>Video Teil 2: Euro ist scheinstark</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/H9TSutRCn6w'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/H9TSutRCn6w&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span><br />
http://youtube.com/watch?v=H9TSutRCn6w</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zusammenbruch von IndyMac]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=405</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 21:05:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
<guid>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=405</guid>
<description><![CDATA[Die größte unabhängige börsennotierte Hypotheken- und Bausparbank IndyMac ist zusammengebrochen.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bettinametzler.files.wordpress.com/2008/07/indymac-bank.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-406" src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/07/indymac-bank.jpg?w=124" alt="" width="124" height="96" /></a>Die größte unabhängige börsennotierte Hypotheken- und Bausparbank <a href="http://www.indymac.com/" target="_blank">IndyMac</a> ist zusammengebrochen. Mit dem Crash der kalifornischen, in Pasadena ansässigen Bank führt die US-Immobilienkrise zur größten Bankenkrise seit 1984 und erreicht damit einen neuen Höhepunkt. <!--more--></p>
<p>Über einen Zettel -an der Eingangstüre- <em><a href="http://frederichormuth.wordpress.com/2008/07/12/tschuss-bank/trackback/" target="_blank">mit dem sinngemäßen Hinweis: “Wegen Geldproblemen geschlossen”</a></em> wurden die Kunden über den Zusammenbruch informiert; das Institut IndyMac war einer der größten Immobilienkreditgeber des Landes. Die Bankenaufsichtsbehörde teilte am Freitagabend (Ortszeit) mit, dass die staatliche Einlagensicherungsbehöre (FDIC) die Kontrolle über IndyMac übernimmt. Gemäß <a href="http://www.fdic.gov/bank/individual/failed/IndyMac.html" target="_blank">FDIC</a> ist dies nun der größte US-Banken-Crash seit dem Kollaps der der Continental Illinois National Bank, der fünfte Zusammenbruch eines Bankinstituts im <a href="http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/17/us-bankenkrise-ubernahme-von-bear-stearn-durch-jpmorgan-chase/" target="_self">Jahr 2008</a>. Laut Branchenkenner ist noch kein Ende abzusehen; es wird mit zahlreichen weiteren Pleiten gerechnet.<br />
"<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hypothekenkrise102.html" target="_blank"><em>Die Aufsichtsbehörde erklärte, Indymac sei aufgrund einer Liquiditätskrise zusammengebrochen.</em></a> [...] "<a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hypothekenkrise102.html" target="_blank"><em>Über die Einlagensicherung werden in den USA Guthaben bis zu 100.000 Dollar je Person abgedeckt. Die FDIC rechnet mit einer Belastung von vier bis acht Milliarden Dollar.</em></a>"</p>
<p>Um die Hundertausend verschuldeten Hausbesitzer zu unterstützen, hat der <a href="http://www.netzeitung.de/wirtschaft/wirtschaftspolitik/1085897.html" target="_blank">US-Senat ein Hilfspaket</a> im Umfang von 300 Milliarden Dollar beschlossen. Mittelpunkt des Gesetzesentwurfes ist ein Milliardenfonds, dieser soll nun zur weiteren Beratung an das Repräsentantenhaus gehen. Etwa 400'000 finanziell angeschlagene Eigenheimbesitzern soll damit geholfen werden, indem die Immobilienkredite in festverzinsliche Hypotheken mit 30-jähriger Laufzeit umgewandelt werden. US-Präsident Bush drohte mit seinem Veto, falls die Kosten für das Paket nicht gesenkt werden.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ölpreisrally - Inflationshoch - EZB erhöht Leitzins]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=372</link>
<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 20:26:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
<guid>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=372</guid>
<description><![CDATA[Die Öl-Preisspirale dreht sich unsaufhörlich weiter: &#8220;Der Preis für Rohöl der Nordseesorte]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Euroturm.jpg&#38;filetimestamp=20060202203308" target="_blank"><img class="size-full wp-image-373 alignright" src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/07/ezb.jpg" alt="" width="189" height="219" /></a>Die Öl-Preisspirale dreht sich unsaufhörlich weiter: "<em>Der Preis für Rohöl der <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/%3a%D6lpreis-150-Dollar-Marke/626022.html?nv=rss_all" target="_blank">Nordseesorte Brent schnellte auf die Rekordhöhe von 146,69 Dollar</a> je Barrel (159 Liter), bevor er dann wieder leicht nachgab. Der US-Rohölpreis erklomm zeitweilig den bisherigen Rekordwert von <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/%3a%D6lpreis-150-Dollar-Marke/626022.html?nv=rss_all" target="_blank">145,85 Dollar</a>, um dann ebenfalls geringfügig abzufallen.</em>" Offensichtlich fühlt sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Zentralbank" target="_blank">Notenbank</a> durch die derzeitigen Preiserhöhungen berufen, nun einzuschreiten - durch so genannte externe Preisschocks, wie beispielsweise über höhere Rohstoffpreise, kann ein Effekt analog der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation" target="_blank">Kostendruck-Inflation</a> ausgelöst werden. Somit zieht die <a href="http://www.ecb.europa.eu/home/html/index.en.html" target="_blank">EZB</a> die Inflationsbremse - in der Eurozone liegt die Inflationsrate inzwischen bei vier Prozent - Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) verkündet heute die Leitzinsanhebung.<br />
<!--more--></p>
<p>Die Preise sind heiß - die Inflation beginnt zu gallopieren. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Claude_Trichet" target="_blank">Trichet</a> begründete die Anhebung von bislang 4,0 auf 4,25 Prozent am heutigen Donnerstag in Frankfurt mit den gestiegenen Gefahren, dass der massive Teuerungsdruck zu einer Lohn-Preis-Spirale und einer Verselbständigung der Inflation führen könne. Als Richtwert strebt die EZB im Euroraum einen Wert von knapp unter zwei Prozent an (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Preisniveaustabilit%C3%A4t" target="_blank">Preisniveaustabilität</a>). Beim jetzigen Stand von vier Prozent bedeutet dies, dass die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geldpolitik" target="_blank">Geldpolitik</a> noch nicht restriktiv genug ist. Die Geldmenge in ihrer breiten Definition wächst bereits mit zweistelligen Raten - mehr als doppelt so schnell wie von der EZB einst anstrebte. Je nachdem, wie sich die Lage künftig entwickeln wird, könnte sie sogar gezwungen sein, die Zinsen wiederholt anzuheben - selbst wenn dadurch eine Rezession heraufbeschworen wird.</p>
<p>Bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bank_of_England" target="_blank">Bank of England</a> (BoE) regierte man schon früher. Bereits vor mehr als einem Jahr informierte der Notenbankgouverneur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mervyn_King" target="_blank">Mervyn King</a> den Schatzkanzler, dass die Inflation die 3-Prozentmarke überschritten hatte. Allerdings liegt die Verbraucherpreisinflation mit 3,3 Prozent noch unterhalb der von der BoE als kritisch eingestuften Marke von 5 Prozent. Das Wachstum der breiten Geldmenge liegt zwar mit 10 Prozent immer noch hoch, ist aber in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen, da die britische Wirtschaft genauso schnell in eine Rezession abzugleiten scheint.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ölpreis wird zunehmend zur Belastung]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=302</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 19:55:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[
update - June 25, 2008 at 9:11 pm
Angebotsseite: Gemäß aktuellster dpa-Meldung sind die Ölpreise]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p style="text-align:left;padding-left:60px;"><span style="color:#ff0000;">update</span> - June 25, 2008 at 9:11 pm<br />
Angebotsseite: Gemäß aktuellster dpa-Meldung sind die Ölpreise nach überraschend deutlich gestiegenen US-Rohöllagerbeständen merklich gesunken. Ein Barrel der US- Referenzsorte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/West_Texas_Intermediate" target="_blank">West Texas Intermediate</a> kostete 133,04 Dollar, im Vergleich zum gestrigen Handelsschluss sind dies 3,94 Dollar weniger. Der sinkende Ölpreis unterstützt den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DAX" target="_blank">DAX</a>, der von wieder nachgebenden Ölnotierungen profitiert. Der DAX schloss mit einem Plus von 1,25 Prozent auf 6617,84 Zähler.</p></blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Hamburg_Hafen_Containerterminal.jpg&#38;filetimestamp=20071212132922" target="_blank"><img class="alignleft alignnone size-full wp-image-303" style="float:left;margin-left:10px;margin-right:10px;" src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/06/containerterminal-hamburgerhafen.jpg" alt="" width="240" height="118" /></a>Die Belastungsprobe für die deutsche Wirtschaft steigt angesichts der ins unermesslich boomenden Ölpreise. Der <a href="http://www.cesifo-group.de/link/KT_06_08.pdf" target="_blank">Ifo-Geschäftsklimaindex</a> zeigt dies ganz deutlich, denn dieser ist seit Dezember 2005 jetzt, im Juni 2008, auf den niedrigsten Wert gesunken. Dieser Anzeiger ist ein Barometer für das Vertrauen, welches Mangager in die Konjunktur setzen.  <a href="http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome" target="_blank">Das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung</a> gab an, dass der Zähler von 103,5 im Mai auf 101,3 Punkte nachgegeben hatte. „<a href="http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/e-pr/e1pz/_generic_press_item_detail?p_itemid=7331215" target="_blank"><em>Die Unternehmen bewerten ihre aktuelle Geschäftssituation eindeutig weniger günstig als im Vormonat, und ihr Ausblick auf das kommende halbe Jahr fällt skeptischer aus. Die stark gestiegenen Ölpreise belasten offensichtlich zunehmend die deutsche Wirtschaft.</em></a>“ Zitat des Ifo-Präsidenten Hans-Werner Sinn. <span style="color:#ffffff;">..</span><!--more--></p>
<p>Selbst nach dem <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/krisengipfel-oel-produzenten-uneins-ueber-foerdermenge_aid_313019.html" target="_blank">Krisengipfel in Dschidda</a>, bei welchem der weltweit größte Erdölexporteur Saudi-Arabien am Wochenende eine Erhöhung seiner Fördermenge zugesagt hatte, ist am Montag der Ölpreis erneut gestiegen. Nach Ansicht von Experten treiben Konflikte in anderen erdölproduzierenden Ländern den Preis ebenso weiter in die Höhe wie Spekulationen an den Finanzmärkten. Woran liegt es nun, dass der Ölpreis weiter ansteigt?</p>
<p>Betrachten wir die Angebotsseite: Wie sieht es eigentlich wirklich aus mit den Erdölvorkommen? Wie lange werden sie noch ausreichen? Wann wird Erdöl knapp? Bereits in den 50er Jahren kursierte das Gerücht, dass die Vorräte an Erdöl noch etwa 40 Jahre reichen könnten, danach sollten sie erschöpft sein - im selben Tenor wiederholten sich die Aussagen in den 70er Jahren. Und heute? Nun heute reichen die Vorkommen wohl immer noch (nur) 40 Jahre lang. Erdöl ist ein endliches, knappes Gut - ein interessantes Thema der Ökonomen - es wird wohl nie ausgehen, denn der Preis wird dementsprechend ansteigen. Doch gefährlich dabei wird der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schock_%28Volkswirtschaftslehre%29" target="_blank">Angebotsschock</a>, der daraus entstehen kann, denn Ölpreissteigerungen reduzieren die Produktionskapazitäten der Volkswirtschaften. 1973/74 stürzten Sparpolitiken gepaart mit gewaltigen Ölpreissteigerungen die Volkswirtschaft der USA in eine tiefe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rezession#Rezession" target="_blank">Rezession</a>, der zu schnelle Aufschwung daraus (1976-79) erwuchs in einem Anwachsen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inflation" target="_blank">Inflation</a>. Danach kehrten die nochmals steigenden Ölpreise 1979 , die Inflation und die Sparpolitiken 1980 bis 82 nochmals in eine Rezession. Damit war ein ganzer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rezession#Phasen_des_Zyklus" target="_blank">Konjunkturzyklus</a> vollbracht.</p>
<p>Nachfrageseitig steigt weltweit ebenso der Bedarf nach Rohöl. Doch der Hauptgrund des unaufhörlichen Anstieges von Öl liegt wohl im Finanzmarkt, also der <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/boersen_und_maerkte/oelpreis_steigt_auch_nach_dem_krisengipfel_1.766802.html" target="_blank">Börsenspekulation</a>.</p>
<p><a href="http://rohstoffe.onvista.de/charts.html?ID_OSI=5389904&#38;MONTHS=60&#38;ID_NOTATION=4062566&#38;TYPE=HISTORICAL&#38;TICK=1&#38;PERIOD=7&#38;DISPLAY=1&#38;SCALE=2&#38;GRID=1&#38;SUPP_INFO=0&#38;MA1=4#chart_01" target="_blank"><img class="alignnone size-medium wp-image-306" src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/06/brentcrudeoil.jpg?w=300" alt="" width="480" height="300" /></a></p>
<p>Denn das "schwarze Gold" wird auf den Börsenplätzen wie eine ganz gewöhnliche Aktie gehandelt. Wenn man das Chart und den Kursverlauf des Wertes von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brent_%28%C3%96l%29" target="_blank">BRENT</a> CRUDE OIL betrachtet, ist das Ziel dieser Spekulation ganz eindeutig: die Rendite muss maximiert werden!</p>
<p>Es ist erkennbar, dass der Kurs des Wertes seit 2004 lediglich von September 2006 bis März 2007 unter den Durchschnitt der 200-Tage-Linie rutschte.<br />
Die Ölmultis und die erdölverarbeitenden Konzerne haben ein großes Interesse am Anstieg des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lpreis" target="_blank">Ölpreises</a>. Je teurer das Barrel wird, umso mehr können sie früher oder später an die Großabnehmer und Endkunden weiterreichen. Der Verbraucher befindet sich ganz am Ende der Verarbeitungskette; er ist abhängig. In der Politik sucht man nach Alternativen und verpackt dies richtig im Hinblick auf die Wahlen: <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/2008/6/23/news-57292897/detail.html" target="_blank"><em>Nachdem der Ölgipfel wirkungslos verpufft ist, setzt die CDU auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, die SPD auf Einspartipps und finanzielle Hilfen. Ein Patentrezept jedoch gibt es nicht.</em></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Duo Putin-Medwedew]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=188</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 19:40:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[Heute fand im Kreml der Machtwechsel statt: Der bisherige Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute fand im Kreml der Machtwechsel statt: Der bisherige Präsident <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wladimirowitsch_Putin" target="_blank">Wladimir Wladimirowitsch Putin</a> mußte nach zwei Amtsperioden in Folge abtreten und der neue russische Präsident, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dmitri_Anatoljewitsch_Medwedew" target="_blank">Dmitri Anatoljewitsch Medwedew</a>, trat in einem prunkvoll inszenierten Festakt sein Amt an.</p>
<p><a href="http://www.robertamsterdam.com/deutsch/2008/05/medwedew_putin_wird_bis_2020_e.html" target="_blank"><img class="alignleft" style="float:left;margin-left:10px;margin-right:10px;" src="http://www.robertamsterdam.com/deutsch/PutinenMedvedevTJ%255B1%255D.jpg" alt="" width="200" height="144" /></a>Nach der Zeremonie im Großen Kremlpalast ernannte Medwedew seinen politischen Ziehvater Putin zum Regierungschef. "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" - hier wohl die treffende Karikatur zu diesem Akt, gefunden in <a href="http://www.robertamsterdam.com/deutsch/2008/05/medwedew_putin_wird_bis_2020_e.html" target="_blank">Ansichten über Russland, Europa und Internationale Angelegenheiten</a>. Die morgige Bestätigung durch die Duma soll reine Formsache sein, Putin  führt die Kremlpartei Geeintes Russland, die eine Zweidrittelmehrheit im Parlament hat. <!--more--></p>
<p>"<em>Putin und Medwedew wollen das Land <a href="http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/857/173343/" target="_blank">künftig gemeinsam regieren</a>. Dabei ist unklar, wie die Machtaufteilung zwischen dem Kreml und dem Weißen Haus, dem Sitz der Regierung, aussehen wird. Experten erwarten, dass Putin mit Duldung Medwedews bis auf weiteres die Geschicke des Riesenreichs lenkt.<br />
Den bisherigen Kremlchef und seinen gewählten Wunschnachfolger verbindet eine mehr als <a href="http://www.netzeitung.de/politik/ausland/1010317.html" target="_blank">zehnjährige gemeinsame Karriere</a>. Sie kennen sich bereits seit ihrer gemeinsamen Zeit in St. Petersburg. Medwedew hatte sich im Wahlkampf als liberaler Politiker präsentiert. Er gewann die Wahl am 2. März mit 70,28 Prozent der Stimmen.</em>"</p>
<p>Bis 2020 wird Putin somit die <a href="http://russlandonline.ru/rupol0010/morenews.php?iditem=19887" target="_blank">Schlüsselfunktion</a> für Russland obligen. Nachfolgende zwölf Ziele sollen maßgeblich erreicht werden:</p>
<ol>
<li>Senkung der Inflation</li>
<li> Steuersenkungen die Ölförderung</li>
<li> Föderung der OAK ( Luftfahrtkonzern) und der OSK (Vereinigten Schiffbaukorporation)</li>
<li> Effektivitätssteigerung der russischen Wirtschaft</li>
<li> Armutsbekämpfung bis Ende 2008 per Regierungsplan</li>
<li> Verbesserung der Lebensqualität in Russland</li>
<li> Stabilität der Lebensmittelpreise</li>
<li> Bau von neuen Wohnflächen hat Vorrang</li>
<li> Gründung von Kooperationsrat Regierung - Staatsduma</li>
<li> Übertragung von Vollmachten des Zentrums an die Regionen</li>
<li> Kampfansage dem  Rauchen und Alkoholismus</li>
<li> Weitere Unterstützung von Armee und Flotte zu</li>
</ol>
<p>Die <a href="http://russlandonline.ru/schlagzeilen/morenews.php?iditem=44046" target="_blank">russische Börse</a> reagierte positiv auf die Amtseinführung Medwedews. Der 42-Jährige ist nach Putin und Boris Jelzin der dritte Präsident Russlands nach dem Ende der Sowjetunion. Medwedew kündigte explizit eine Stärkung der bürgerlichen und wirtschaftlichen Freiheiten an.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[US-Notenbank senkt Leitzins auf 2,00 Prozent]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=187</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 22:02:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Erneut greift die US-Notenbank Fed dem Bankensystem unter die Arme, indem sie eine Leitzinssenkung ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Dollarnote_hq.jpg" target="_blank"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/e/e0/Dollarnote_hq.jpg/800px-Dollarnote_hq.jpg" alt="" width="480" height="199" /></a></p>
<p>Erneut greift die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Federal_Reserve_System" target="_blank">US-Notenbank Fed</a> dem Bankensystem unter die Arme, indem sie eine Leitzinssenkung vornimmt. Der Zielsatz für Tagesgeld ("Fed Funds Rate") werde um 0.25 Prozent auf 2.00 Prozent reduziert, teilte die Federal Reserve (Fed) am Mittwoch, 29. April 2008 in Washington mit.<br />
Die Währungshüter um Notenbankchef <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ben_Bernanke" target="_blank">Ben Bernanke</a> haben somit zum siebten Mal in Folge die geldpolitischen Zügel gelockert. <span style="color:#ffffff;">........................</span> <!--more--><br />
Mit dieser Entscheidung hatten Finanzexperten und Ökonomen. Am <a href="http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/17/us-bankenkrise-ubernahme-von-bear-stearn-durch-jpmorgan-chase/" target="_self">18. März 2008</a> hatte die Fed ihren Leitzins noch um 0.75 Prozentpunkte reduziert. Ziel dieser Maßnahme ist es, die angeschlagene US-Wirtschaft anzukurbeln. Die Kehrseite der Medaille bei einer Zinssenkung ist allerdings immer die Gefahr einer weiteren Anheizung der Preissteigerung - hier steht  die Angst eines Abgleitens der US-Konjunktur in eine schwere Rezession der Befürchtung einer Inflationsanheizung entgegen. Die Mehrheit sprach sich für eine Zinssenkung aus. Und zuversichtliche Ökonomen erwarten, dass die US-Wirtschaft bis  im Sommer wieder aus dem Tief herausfindet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Finanz- und Immobilienmärkte dieser Welt oder: „Gier frisst Hirn“]]></title>
<link>http://gewerbeimmobilien.wordpress.com/?p=18</link>
<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 20:59:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>A. Müntzer</dc:creator>
<guid>http://gewerbeimmobilien.wordpress.com/?p=18</guid>
<description><![CDATA[&#8230; wenn ich Klaus Kleber im Heute-Journal sehe, unterbricht mein Hypothalamus in der Regel den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>... wenn ich Klaus Kleber im Heute-Journal sehe, unterbricht mein Hypothalamus in der Regel den Zapp-Anfall und zwingt mich dem Gesagten mit innerer Zufriedenheit zu lauschen. Ja, dieser Mann ist ehrlich, hat sich nicht verkauft, hält für uns alle die Fahne der Hoffnung wehend im Wind. „Ich stehe hier auch für dich Alexander" scheint er mir sagen zu wollen. Selbst die mich zurzeit sehr verwirrenden Informationen über die offensichtlich Creutzfeld-Jakob erkrankten Bänker dieser Welt -Moment, ich stell mal eben ne Kerze für die Jungs auf- verkauft er mir und schafft es, dass ich nicht angewidert ob der bodenlosen Frechheit dieser ehemaligen pickeligen Wirtschaftsstudenten, die mal so nebenbei eine Weltwirtschaftskrise provozieren, auf RTL2 nach Jack Bauer suche.</p>
<p>Zurück zur Elite dieser Welt. Also ich meine jetzt die, die denken das man Gewinne einstecken sollte und nen Idioten für die Verluste finden muss. „Irgendjemand muss hier zur Verantwortung gezogen werden, dass ist klar. Nur wer verantwortlich war, muss noch geklärt werden" meinte Rogowski (Mitglied des Vorstandes der IKB und ehemaliger Waldorfschüler) bei der Ilgner. Ich verwette meine alten Nike-Schuhe aus Känguruleder, dass am Ende der IKB-Pförtner gehängt wird. „Der war´s. Logisch. Trottel der. Einfach ne Weltwirtschaftskrise zu provozieren. Nene. Geht doch nicht. Echt mal..." werden wir hören... Irgendwie muss ich gerade an Homer Simpson denken...</p>
<p>Was wird sich nun in Europa auf den Immobilienmärkten ergeben? Die Meinungen, Einschätzungen und Prognosen sind da doch sehr bunt. Trennen wir erstmal: <strong>Wohnimmobilien / Gewerbeimmobilien.</strong></p>
<p>Die <strong>Wohnimmobilienmärkte </strong>in Spanien und Großbritannien gehen derzeit den Bach runter.</p>
<p>Auf der Insel, bei unseren britischen Nachbarn, sind nach Medienberichten die Wohnungspreise um 2,5% zwischen Januar und Februar gefallen.</p>
<p>Auf der iberischen Halbinsel sind die neuesten offiziellen Zahlen: 27% Rückgang der Nachfrage, 26% Rückgang der Immobiliendarlehen, 28% Rückgang des Hypotheken-Kreditvolumens, alles im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>Hilfe, wird sich der geneigte Leser jetzt sicher fragen, wie geht den sowas? Wohnen die da jetzt alle in Zelten? Hm. Campingplätze gibs ja genug da...</p>
<p>Nein. Anders. Also wie war es hier in Spanien wirklich?</p>
<p><strong>Ein simples Geschäft:</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">1.                 Ein spanischer Immobilienentwickler kauft ein Grundstück mit dem Ziel der Errichtung von Wohnungen</p>
<p style="padding-left:30px;">2.                 Nachdem er sich das Grundstück gesichert hatte, beauftragt er jemandem mit dem malen bunter Bildchen um dann als erstes die Vertriebsunterlagen drucken zu lassen und mit dem Vertrieb zu beginnen. (In der Regel durch Aufstellen eine Bauschilds mit seiner Telefonnummer und dem Text „Wohnung zu verkaufen" - Vertriebskosten ca. 2,500 Euro)</p>
<p style="padding-left:30px;">3.                 Interessierte kamen, unterzeichneten einen Kaufvertrag und realisierten die 20% Anzahlung, die sie entweder cash irgendwo liegen hatten oder sich von Omma alternativ von ihrer Bank über eine Hypothek geliehen haben.<br />
<em> (Rechenbeispiel: WE-VKPreis 150.000 Euro, Anzahlung 30.000 €)</em></p>
<p style="padding-left:30px;">4.                 Irgendwann begannen dann die Bautätigkeiten und waren nach 12 bis 18 Monaten beendet.</p>
<p style="padding-left:30px;">5.                 Jetzt kommt das Besondere: die Wohnungspreise fingen an zu steigen. Eingangs durch die positive wirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit in Spanien historisch niedrigen Zinsen, dann zusätzlich durch die Eigendynamik der hier beschriebenen Investitionen. In den vergangenen Jahren verzeichneten die Wohnungspreise eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von 15 - 18%.</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>(Rechenbeispiel: 150.000 * 18% = 27.000 = 177.000 € Verkaufspreis Neu nach 12 Monaten. Eingesetztes Kapital: 30.000 € (Anzahlung) Überschuss: 27.000 €. Verzinsung p.a. 90%)</em></p>
<p style="padding-left:30px;">6.                 Nach und nach sprangen immer mehr Menschen auf diesen Zug auf und das System speiste sich durch sich selbst.</p>
<p>Irgendwann passierte eben das was passieren musste. 1. die durch Gier künstlich aufgeblähten Wohnungspreise stiegen nicht weiter an und 2. die Hypothekenzinsen stiegen. An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass die große Mehrheit der spanischen Hypotheken auf der Basis eines variablen Zinssatzes, also abhängig vom Euribor, abgeschlossen werden. Jede Entscheidung der europäischen Zentralbank also direkten Einfluss auf das Portemonnaie der Kreditnehmer hat.</p>
<p>Da jede Entwicklung etwas positives hat, weise ich auf das Interview mit dem Wirtschafts- und Handelsrat der spanischen Botschaft in Berlin, Herrn Alberto Sanz Serrano hin, der richtigerweise sagt, dass nun der Moment für Investoren gekommen sei, da der Markt in einen Käufermarkt umschlägt und hohe Preisnachlässe verhandelbar seien: <a href="http://www.immopro24.eu/experten-exklusiv-interview/trends-im-spanischen-und-deutschen-gewerbeimmobilienmarkt_91.html">http://www.immopro24.eu/experten-exklusiv-interview/trends-im-spanischen-und-deutschen-gewerbeimmobilienmarkt_91.html</a></p>
<p>Der Markt der <strong>Gewerbeimmobilien </strong>unterliegt allerdings anderen Regeln. Um es einfach zu machen: Die Wirtschaft brummt. Die Menschen haben Geld, das sie ausgeben. Ausgeben heißt, dass das Aufmachen eines Ladens lohnt. Also: Nachfrage nach Ladenlokalen. Die Wirtschaft brummt. Die Unternehmen expandieren. Steigerung der Nachfrage nach Büroflächen. Und wenn die Wirtschaft nicht brummt, ist es eben andersrum.</p>
<p>Um den Markt der Gewerbeimmobilien richtig einschätzen zu können, muss man also die Frage nach der wirtschaftlichen Situation des Landes stellen.</p>
<p>Dummerweise weisen die Hinweise der Waisen gerade nach unten. Prognosen werden korrigiert. Nur noch ein Wachstum unterhalb 2 %. Da ziehen dunkle Wolken auf.</p>
<p><strong>Wer kann weitermachen?</strong> Unternehmen, die über eine gesunde Eigenkapitaldecke verfügen. Wenn man böse wäre, könnte man nun sagen, dass der Markt jetzt gerade die Spreu vom Weizen trennt. Oder der Teufel mal wieder auf den größten Haufen ... Für die Finanzstrategen innerhalb der Immobilienunternehmen heißt das, dass sie bei ihrem Finanzierungsantrag ab sofort einen EK-Anteil von ca. 30% einrechnen sollten. Also: Auf dem Konto nachsehen ob noch was da ist und den Kreditantrag neu berechnen! (bzw. Anfangen mit dem Schreiben von Bewerbungen / Antrag auf Arbeitslosengeld) ... und nicht heulen! Sondern Verstehen! Ihre ehemaligen Mitkommilitonen aus der Geldverleiherzunft brauchen eben wieder frisches Spielgeld.</p>
<p>Was bedeutet das alles nun für die <strong>Vermarktung von deutschen Gewerbeimmobilien</strong>?</p>
<p>Meine These: Interessenten für den Kauf und die Anmietung von Ihren Gewerbeimmobilienobjekten sind und werden immer knapper.</p>
<p><strong>Begründung:</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">a)    Die <strong>Finanzierung</strong> der Objekte wird schwieriger und führt dazu, dass einige Kunden, die gern wollen, nicht mehr können</p>
<p style="padding-left:30px;">b)    Die psychologische <strong>Unsicherheit</strong> im Bereich der Immobilien wächst. „Wir warten mal lieber... "</p>
<p style="padding-left:30px;">c)    Die tatsächlichen allgemeinen wirtschaftlichen <strong>Rahmenbedingungen</strong> eckiger werden</p>
<p style="padding-left:30px;">d)    Der Aufwand zur gesetzeskonformen Herrichtung der Objekte entsprechend des in Kraft tretenden <strong>Energiepasses</strong> die Kosten erneut erhöhen werden.</p>
<p style="padding-left:30px;">e)    <strong>Mitbewerber</strong> diese neue Marktsituation bereits erkannt haben und Gas geben.</p>
<p><em><strong>Lösungsmöglichkeit 1:</strong></em></p>
<p style="padding-left:30px;">Abwarten. „Das wird schon. Hat immer funktioniert. Nur keine Panik. Die kochen alle nur mit Wasser. Hat der Jens wohl was mit der Uschi? Wo fliegen wir eigentlich im Sommer hin? Mein Schreibtisch ist wieder sowas von voll".</p>
<p><em><strong>Lösungsmöglichkeit 2:</strong></em></p>
<p style="padding-left:30px;">Handeln!</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Strukturieren</strong></p>
<p style="padding-left:60px;">-      Welche Kunden sind schwach auf der Brust, welche nicht</p>
<p style="padding-left:60px;">-      Welche Branchen wird es zukünftig hart treffen, welche nicht</p>
<p style="padding-left:60px;">-      Welche Objekte sind Energiepassadäquat, welche nicht</p>
<p style="padding-left:60px;">-      Wo kann ich meinen Kunden bei ihren Problemen helfen, wo nicht</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Verdrängen</strong></p>
<p style="padding-left:60px;">-      Deutliche Erhöhung der Öffentlichkeitsarbeit. Besser als die Mitbewerber werden. Kunden (neue und alte) müssen immer wieder über uns stolpern</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Expandieren</strong></p>
<p style="padding-left:60px;">-      Neue Kundenmärkte erschließen. Beispielsweise im Ausland</p>
<p style="padding-left:60px;"><strong>Vermarkten</strong></p>
<p style="padding-left:60px;">-      Deutliche Erhöhung der Vertriebsaktivitäten. Was nicht zeitnah am Markt abgegeben wird, bleibt erhalten</p>
<p><strong>Tipp</strong>: Nutzen Sie alle sich bietenden Vertriebskanäle. Vermarkten Sie Ihre Objekte jetzt. Es wird schwieriger. Und! Sollte einer unserer Vertriebsmitarbeiter bei Ihnen anrufen, behandeln Sie ihn/sie mit Glaceehandschuhen. Die wollen Ihnen aus Ihren Problem helfen! Also: gerade hinsetzen, lächeln, freundliche Stimme und buchen.</p>
<p>Allen anderen wünsche ich zeitnah die Bänker an den Hals und blase nun die Kerze aus.</p>
<p>Bitte schreiben Sie mir bei Fragen oder Anregungen:</p>
<p><strong>Alexander Müntzer</strong></p>
<p>Business Development Germany</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[IIF zieht Kodex in Erwägung]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=177</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 15:27:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
<guid>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=177</guid>
<description><![CDATA[Führende internationale Banken suchen aktiv einen Ausweg aus der seit acht Monaten andauernden Fina]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/josefackermann.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-151" style="float:left;margin-left:10px;margin-right:10px;" src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/josefackermann.jpg" alt="" width="86" height="96" /></a>Führende internationale Banken suchen aktiv einen Ausweg aus der seit <a href="http://www.n24.de/news/newsitem_632416.html" target="_blank">acht Monaten andauernden Finanzkrise</a>. <a href="http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/18/ackermann-ruft-nach-dem-staat/" target="_self">Josef Ackermann</a>, IIF-Präsident und Deutsche-Bank-Chef kündigte heute in Frankfurt an, dass die Banken noch in diesem Sommer einen Abschlussbericht zu Lehren aus der Finanzkrise vorlegen werden. Dieser solle möglicherweise in der Form eines Verhaltenskodex ausfallen. IIF ist das Kürzel für <a href="http://www.iif.com/press/press+66.php" target="_blank">Institute for International Finance</a>, eine globale Interessensvertretung von rund 350 Banken, derzeitig unter dem Vorsitz von <a title="Deutsche Bank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank" target="_blank">Deutsche Bank</a>-Chef <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann_%28Manager%29" target="_blank">Josef Ackermann</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitalismus konkret]]></title>
<link>http://bedeutungswirbel.wordpress.com/?p=71</link>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 07:47:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Benni</dc:creator>
<guid>http://bedeutungswirbel.wordpress.com/?p=71</guid>
<description><![CDATA[Bekanntlich brummt der Kapitalismus im globalen Maßstab seit Jahren ganz ordentlich. Die Wachstumsr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bekanntlich brummt der Kapitalismus im globalen Maßstab seit Jahren ganz ordentlich. Die Wachstumsraten steigen ebenso wie die Anzahl der Beschäftigten. Also ist doch alles bestens könnte man meinen. Gerade in Boomzeiten lässt sich aber immer sehr gut beobachten wie völlig egal dem Selbstzweckmonster namens Kapitalismus die Bedürfnisse der Menschen sind. Ein paar Zahlen aus der heutigen Frankfurter Rundschau verdeutlichen das sehr gut:</p>
<blockquote><p>"Eine Studie der Weltbank geht davon aus, dass bei jedem Prozentpunkt, um den sich Grundnahrungsmittel verteuern, die Zahl der Menschen ohne gesicherten Zugang zu Lebensmitteln global um 16 Millionen ansteigt." (<a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1315432">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>gleichzeitig sieht man auf <a href="http://fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/?em_cnt=1315420&#38;em_src=399515&#38;em_ivw=fr_polstart">dieser Grafik</a>, dass sich viele Lebensmittelpreise in den letzten Jahren vervierfacht haben. Wer es erträgt mag sich ausrechnen, was das zusammengenommen bedeutet.</p>
<p>Noch bizarrer wird es, wenn man nach den Ursachen guckt. Neben dem Biofuelboom sind das nämlich zum einen gerade das starke Wachstum in Asien, da dieses zu einer vermehrten Nachfrage nach Fleisch und Milch - und damit Futtermitteln - führt. Zum anderen führt aber die Finanzmarktkrise dazu, dass sich verdammt viel Geld neue Anlagefelder suchen muß und da haben sie sich halt gerade den Lebensmittelmarkt rausgesucht und treiben so die Preise noch weiter an. Krise und Boom geben sich in der Menschenfeindlichkeit die Hand.</p>
<p>Was lernen wir daraus: Egal wie es dem Kapitalismus geht, den Menschen geht es immer schlecht dabei.</p>
<p><strong>Update:</strong> Kaum schrieb ich das hier lese ich eine solche Überschrift in der FAZ: "<a href="http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~EA13BCD27D9504B6087FA1A21C960FA10~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Die Ökonomie entdeckt die Menschlichkeit</a>". Hm... Zynismus?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[UBS-Chef Ospel geht - Aktie steigt]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/2008/04/01/ospel-tritt-zuruck/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 11:14:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Heute morgen gab die UBS die aktuellen Zahlen des ersten Quartals bekannt: Es handelt sich um einen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:UBS_Logo_SVG.svg" target="_blank"><img src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/04/ubs-logo.jpg" alt="UBS-Logo" align="right" hspace="10" /></a> Heute morgen gab die <a href="http://bettinametzler.wordpress.com/2008/01/30/ubs-schockt-mit-roten-zahlen/"><b>UBS</b></a> die <a href="http://www.ubs.com/1/g/about/news.html?newsId=139199" target="_blank">aktuellen Zahlen des ersten Quartals</a> bekannt: Es handelt sich um einen Verlust in der Höhe von 12 Millarden Schweizer Franken "<i>und Abschreibungen in Höhe von ungefähr USD 19 Milliarden auf Positionen im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_2007/2008" target="_blank">US-Immobilienmarkt</a> und damit zusammenhängenden strukturierten Krediten.</i>" Als Konsequenz räumt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marcel_Ospel" target="_blank">Marcel Ospel</a> seinen Sessel im UBS-Verwaltungsrat. <a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/16462093" target="_blank">Die Börse reagiert positiv</a>: Um 12.25 Uhr lag die Aktie der Großbank bei 30.90 Franken - 7,07 Prozent im Plus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bofinger fordert strengere Kontrolle der Finanzmärkte]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/19/ackermann-revidiert-sich/</link>
<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 16:42:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[Peter Bofinger, einer der fünf &#8220;Wirtschaftsweisen&#8220;, fordert angesichts der der Finanz- ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Peter-Bofinger.jpg" target="_blank"><img src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/bofinger.jpg" alt="Bofinger" align="left" hspace="10" /></a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Bofinger" target="_blank">Peter Bofinger</a>, einer der fünf "<a href="http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/orga/rat.php" target="_blank">Wirtschaftsweisen</a>", fordert angesichts der der Finanz- und Bankenkrise eine Änderung der Kreditvergabe. Mehr als bisher müsse nun der Staat dafür sorgen, dass sich alle Beteiligten an die Regeln halten. «<a href="http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/detail_afp_CNG.a7ea64fcf5d26a5949f0b9401ef9bac1.3a1.php" target="_blank"><i>Nur so werden die Finanzmärkte wieder sicherer.</i></a>» Verwundert zeigte er sich darüber, dass gerade Top-Banker nach mehr Staat rufen würden; in Bankenkreisen hätten man schließlich «<a href="http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/detail_afp_CNG.a7ea64fcf5d26a5949f0b9401ef9bac1.3a1.php" target="_blank"><i>alles getan, um staatliche Regeln zu umgehen</i></a>».  <font color="#ffffff">....................</font> <!--more--></p>
<p>Als klassischer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keynesianismus" target="_blank">Keynesianer</a> vertritt der Wirtschaftswissenschaftler Bofinger in Deutschland eine Minderheitenposition. Bofinger gilt als der führende Vertreter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nachfrageorientierte_Wirtschaftspolitik" target="_blank" title="Nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik">nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik</a> in Deutschland. Folglich war Bofinger auch einer der wenigen deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96konom" title="Ökonom">Ökonomen</a>, die sich gegen die Kernforderungen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agenda_2010" title="Agenda 2010">Agenda 2010</a> und die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hartz-Konzept" title="Hartz-Konzept">Hartz-Reformen</a> aussprachen. Er sah darin zwei Gefahren: <b>erstens </b>die einer zusätzlichen Schwächung  der Binnennachfrage und <b>zweitens </b>die einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation" title="Deflation">Deflation</a> mit deren möglichen Langzeitfolgen.</p>
<p>Laut Bofinger befände sich augenblicklich das internationale Finanzsystem in der <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKOE23639220080322" target="_blank">schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg</a>. Für die deutsche <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKOE23639220080322" target="_blank">Konjunktur gäbe es klare Abwärtsrisiken</a>. Der Wirtschaftsweise betonte allerdings, dass die Angst um Ersparnisse unbegründet sei: "<i><a href="http://www.berlinonline.de/aktuelles/nachrichten/detail_afp_CNG.a7ea64fcf5d26a5949f0b9401ef9bac1.3a1.php" target="_blank">Die kranken Banken werden rund um die Uhr von den staatlichen Notenbanken betreut, ähnlich wie die Patienten auf der Intensivstation.</a></i>" Nofalls helfe der Staat in den schlimmsten Fällen, wie jetzt bei der Mittelstandsbank IKB, zusätzlich mit Steuergeldern aus.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:EurUsd.png" target="_blank"><img src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/wk-eur-usd.jpg" alt="WK-eur-usd" /></a></p>
<p>Momentan sieht Bolfinger eine <b>dritte </b>große Gefahr für die deutsche Wirtschaft:  die massive <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aufwertung#Auf-_und_Abwertungen_als_Formen_der_Wechselkurs.C3.A4nderung" target="_blank">Aufwertung</a> des Euro. Die Aufwertung der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar hätte seit dem Herbst rund zehn Prozent betragen. "<a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEKOE23639220080322" target="_blank"><i>Zehn Prozent Aufwertung bedeuten für Deutschland einen halben Prozentpunkt weniger Wachstum</i></a>", so Bofinger.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Banken wissen nicht, was sie tun]]></title>
<link>http://ephemeridenzeit.wordpress.com/?p=93</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 08:26:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>ephemeridenzeit</dc:creator>
<guid>http://ephemeridenzeit.wordpress.com/?p=93</guid>
<description><![CDATA[Sagt der Kunde zum Bankangestellten:
&#8216;Guten Tag. Ich möchte einen indischen Elephanten für m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sagt der Kunde zum Bankangestellten:<br />
'Guten Tag. Ich möchte einen indischen Elephanten für meinen Vorgarten in Delmenhorst West kaufen. Da ich nicht die gesamte Kaufsumme habe, möchte ich bei Ihnen einen Kredit aufnehmen.'</p>
<p>Antwortet der Bankangestellte:<br />
'Das ist kein Problem. Unser Haus verleiht gerne Geld. Um welche Summe handelt es sich denn?'</p>
<p>Kunde:<br />
'Na, ich denke mal, so 50.000 Euro brauche ich schon. Da ist der Transport und so...'</p>
<p>Bankangestellter:<br />
'50.000 Euro? Ganz im Vertrauen: Wenn Sie schon hier sind, nehmen Sie doch gleich 100.000 Euro. Dann haben Sie etwas für das Futter und können noch einen Unterstand bauen, wenn es mal regnet und so. Der Elephant möchte ja nicht frieren. Wie heißt er denn übrigens?'</p>
<p>Kunde:<br />
'Wie bitte? Ach so, wie er heißt! Na Bimbo natürlich, obwohl das ja nicht richtig indisch klingt. Gut, dann 100.000 Euro. Geben Sie mir die in kleinen Scheinen. Als Sicherheit haben Sie ja dann den schönen Elephanten.'</p>
<p>Bankangestellter:<br />
'Richtig! Hätten Sie denn ein Foto von dem Tier, dann könnte ich mir den Gegenwert besser vorstellen...'</p>
<p>Kunde:<br />
'Ne, der lebt ja noch in Indien. Ich weiß auch noch nicht so genau, wie der aussieht. Süß soll er sein und ganz, ganz grau und einen Rüssel hat er und ungefähr eine Tonne wiegt er!'</p>
<p>Bankangestellter:<br />
'Sei es drum. Er wird ja bald da sein. 100.000 Euro kriegen Sie heute zum Spezialpreis. Ich mache Ihnen ein schönes Angebot: Tilgung 25 Jahre, Darlehenszins 6,5 Prozent fix. Na? Was meinen Sie?'</p>
<p>Kunde:<br />
'Super gerne. Ich habe aber leider nur meinen Führerschein dabei, reicht der auch?'</p>
<p>Bankangestellter:<br />
'Machen Sie sich mal keine Sorgen! Wir machen uns ja auch keine!' [lacht] 'Ich habe Sie ja jetzt mal hier gehabt, Sie machen doch einen sympathischen Eindruck. Also bitte, unterschreiben Sie hier und hier und dort. Danke. Die Kasse ist dort hinten, ja, rechts herum. Einen schönen Tag.' [nimmt den Telefonhörer, wählt eine Nummer] 'Hallo Herbert! Ja, hier ist Thomas. Du, ich habe gerade wieder über 100.000 Euro abgeschlossen. Jaja, Top-Sicherheiten! Du, wickel' das mal mit unserem Hedgefonds ab. Ja gut. Tschüss!'</p>
<p>Passend zu dieser Geschichte liest die Ephemeridenzeit:</p>
<p>'<em>Die Banken wissen nicht, was sie tun.</em>" So titelt heute die <a href="http://www.faz.net/s/RubBD6B20C3D01A48D58DA92331B0A80BC3/Doc~E78119683701F4803B2728ECE79278C9E~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">FAZ-Online</a> und legt nach: '<em>Das Management räumt absichtliche Manipulationen einzelner Mitarbeiter ein. Die Folge: Die Bilanz für das vergangene Jahr muss revidiert werden. Das ist ein Skandal.</em>'</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Depression oder Rezession?]]></title>
<link>http://fdog.wordpress.com/?p=2255</link>
<pubDate>Thu, 20 Mar 2008 08:43:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>euckenserbe</dc:creator>
<guid>http://fdog.wordpress.com/?p=2255</guid>
<description><![CDATA[Nach der lebhaften Diskussion beim FdoG-Stammtisch ein paar Bemerkungen zur Finanzmarktkrise und der]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der lebhaften Diskussion beim FdoG-Stammtisch ein paar Bemerkungen zur Finanzmarktkrise und der weiteren Entwicklung. Von 1929 sind wir noch weit entfernt. Eine Rezession ist nicht nur unausweichlich, sondern nötig. Eine Depression möglich. Mit der deutschen Aufschwung-Utopie (lächerliche 2% Wachstum) ist es jedenfalls erst einmal vorbei. <!--more--></p>
<p>Die nationalökonomische Entwicklung hat Thorsten Polleit bei <a target="_blank" href="http://wirtschaftlichefreiheit.de/wordpress/?p=113#more-113">wirtschaftliche Freiheit </a>besser und fundierter beschrieben, als ich es könnte. Mit Hinweis auf L.v. Mises bemerkt er richtigerweise, dass die fortwährende Kreditausweitung zwar konjunkturelle Aufschwünge verlängert, aber die Wirkung einer späteren Rezession nur verschärft. Selbst wenn die Zentralbanken nun also durch mehr Liquidität eine kurzfristige Verbesserung der Lage herbei führen, so kurieren sie nur an den Symptomen und verschärfen die Ursachen. Mit Schmerztherapie allein ist aber niemandem gedient, solange das Geschwür weiter wuchert. Eine Operation mit unangenehmen Nebenwirkungen ist unausweichlich. </p>
<p>Dramatisch ist lediglich die mal wieder offen zu Tage tretende Expertise der zu Rate gezogenen "Experten" und die Neigung von so renomierten Wirtschaftsexperten wie dem wandelnden roten  SPD-Pullunder <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542344,00.html">Ludwig Stiegler</a>, der einen "Notfallplan" ausarbeiten will. Wenigstens der Präsident der Bundesbank, <a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E682D03C347AF45CBB0593C5730206CB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Axel Weber</a> behält die Nerven und fordert die Marktteilnehmer auf, selbst für Ordnung und Transparenz zu sorgen. Es ist auffällig, dass die Aufregung von <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542589,00.html">Politik und Medien </a>steht offensichtlich im umgekehrten Verhältnis zu ihrer Sachkenntnis. Die Äußerungen von Michael Meister und jetzt den Grünen, die den "Bankrott des Neoliberalismus" ausrufen, legen jedenfalls den Schluß nahe, dass eine Kontrolle des Finanzmarktes in staatlicher Hand dilettantisches Versagen garantieren würde. Josef Ackermann, der bereits im letzten Herbst das Offenlegen von Risiken angemahnt hatte, stellt in der FAZ richtig: "<a target="_blank" href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E3076BF4E85FB4BB5862CE8967E19C9AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Ich habe keinen Zweifel an der Stabilität des Bankensystems</a>."</p>
<p>Zur Lage: Um eine Depression zu vermeiden, ist eine Rezession von nöten. Aufschwung und Rezession sind natürliche Schwankungen um einen idealerweise gleichbleibenden Wachstumspfad. Voraussetzung ist, dass in einer Aufschwungphase alle Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital) vollständig ausgelastet sind. Durch verschärfte Nachfrage steigt ihr Preis, bis einzelne Produzenten sich die teuer gewordenen Ingredienzien der Herstellung nicht mehr leisten können. Sie sparen, sie rationalisieren, sie werden effektiver, einige stellen die Produktion ein und scheiden aus dem Markt aus.</p>
<p>Die Folge ist die Rezession. Sinkende Faktorpreise aber machen manche vorher unrentable Veranstaltung wieder gewinnbringend. Damit werden Produktionsfaktoren wieder verschärft nachgefragt und ihre Preise steigen. Die Konjunktur zieht wieder an. Zunächst wird die Produktionskapazität bis an ihre Grenze ausgeschöpft, danach wächst die Wirtschaft real.</p>
<p>Deshalb haben wir in Deutschland seit 2005 bisher auch nur konjunkturelles und kein substantielles Wachstum gesehen. 6 Millionen Erwerbsfähige haben immer noch keine Arbeit und kein Einkommen. Um sie schnell in Arbeit zu bringen, müsste der Preis der Arbeit (Lohn, Gehalt) sinken. Anders gesagt: Die konjunkturelle Aufhellung hat die deutsche Strukturkrise nur überdeckt, aber nicht zu einer Verbesserung der Lage geführt.  Die derzeit laufende "Lohnrunde" kann die selben fatalen Wirkungen haben wie der ÖTV-Arbeitskampf während der Ölkrise von 1974 und die Arbeit verteuern und eine weitere Umverteilung von den Arbeitslosen zu den Arbeitsbesitzern bewirken.  Aber das ist eine Marginalie. Deutschland bleibt ein Sanierungsfall, solange wir die umlagefinanzierten Sozialsysteme nicht auf solide Füße gestellt haben.</p>
<p>Wenn die Banken in den USA sich vertrauen und wieder Geschäfte miteinander machen, die FED ihren Kurs beibehält und das verbliebene Pulver verschießt (noch mehr Liquidität, noch mehr Zinssenkungen), wird nach ein, zwei Jahren auch dort das hohe Wachstum zurückkehren. Die angelsächsischen Wirtschaftssysteme sind flexibel und schnell und legen mehr Wert darauf, einen Neuanfang zu erleichtern, als eine bestehende Struktur zu konservieren.</p>
<p>Also keine Depression. Kein 1929. Und keine Zusammenbruch des Finanzmarktes. Der wird nämlich noch gebraucht, weil er der realen Wirtschaft einen Teil ihrer erheblichen Risiken abnimmt. Das Kapitalrisiko durch Kredite, das Währungsrisiko durch entsprechende Optionen und auch das Rohstoffrisiko durch Termingeschäfte. Auch Risiken bergen Chancen. Und das wird oft vergessen.</p>
<p>In den USA und Großbritannien "droht" eine Rezession seit geraumer Zeit, spätestens seit 9/11. Der Anschlag auf das World Trade Center untermenierte das Vertrauen in das Weltwirtschaftssystem scheinbar. Denn bevor die vernünftigen Kräfte zur Besinnung kommen konnte, entschloßen sich die Zentralbanken, Zinsen zu senken und Liquidität bereit zu stellen. Eine solche Reaktion auf einen exogenen Schock halte ich für vertretbar, wenn auch falsch. Aber spätestens nach der Krise hätten Zinsen wieder erhöht und Liquidität reduziert werden müssen. Das Gegenteil war der Fall.</p>
<p>Jede Form von Konjunkturpollitik hat bisher versagt, auch diese. Der Scheinerfolg wird mit Geldentwertung, steigendem Öl- und sinkendem Dollarpreis erkauft. Denn als insbesondere der amerikanische Staat die Druckerpresse für die Geldscheine anschmiß, verringerte er mit der Erhöhung ihrer Anzahl einfach den Wert jedes einzelnen Scheins. Das nennt man Inflation.</p>
<p>Die kommt uns jetzt zupass, denn in den USA wird so der Wert des überschüssigen Geldes reduziert. Und weil es zuviele Dollar gibt und deren Wechselkurs deshalb sinkt, wird die Wirkung des explodierenden Ölpreises gemindert. Gold und Silber spielen für die Konjunktur keine Rolle, aber für Vermögen.  Sie sind die klassischen Fluchtanlagen in Zeiten der Inflation. Die reduziert Volksvermögen nämlich auch real, also dass, was eine Volkswirtschaft vermag.</p>
<p>Was tun? Eine dramatische Krise droht nur dann, wenn die Banken sich gegenseitig in den Ruin treiben. Wenn Josef Ackermann heute nach dem amerikanischen Staat ruft, sucht er nur nach einem bequemen Weg  für seine amerikanischen Konkurrenten, Risiken zu sozialisieren und so die Märkte schnell wieder profitabel zu machen.</p>
<p>Auf den ersten Blick eine gute Idee, um die Geschäfte schnell wieder in Gang zu bringen, auf den zweiten eine schlechte. Niedrige Zinsen und mehr Liquidität lösen das Problem nicht, dass sich die Banken nicht über den Weg trauen. Und es ist auch nicht die Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen. Wie es gehen kann, habe ich gestern hier beschrieben.</p>
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<title><![CDATA[Next Level Trading]]></title>
<link>http://marschflugkoerper.wordpress.com/?p=1282</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:50:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mark</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der Mann vom deutschen Börsendienst sieht sieht mit seinem Doppelreiher aus wie ein Fussball-Manage]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann vom deutschen Börsendienst sieht sieht mit seinem Doppelreiher aus wie ein Fussball-Manager. Die Sorte Menschen, die eigentlich in Eckkneipen zuhause sein sollten, aufgrund höherer Gewalt aber immer nur den neuesten schicken Italiener aufsuchen können. Trotzdem, er sieht zufrieden aus, auch wenn die Situation, über die er spricht, so gar nicht dazu passen mag.</p>
<p>Das Vertrauen in den Trend sei verloren gegangen, sagt er. Und klingt dabei, als ob das dutzende neuer Chancen eröffnen würde. Die Zukunft offen und formbar sei. Die Gegenfrage, was denn der Vorteil seiner Vorgehensweise sei, im Unterschied zu den oft genannten Affen mit Dartpfeilen, die bessere Ergebnisse erzielen würden, nimmt er auch locker. Seine Hände sind nicht zu sehen, sind aber todsicher gefaltet.</p>
<p>Niemals gegen den Trend, antwortet er.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Was für Arschlöcher!]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/?p=313</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 00:36:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
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<description><![CDATA[Börse: Steinbrück fürchtet &#8220;große Krise&#8221;: &#8220;Zuvor hatte Deutsche-Bank- Chef Jos]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.zeit.de/online/2008/12/finanzkrise-steinbrueck-ackermann">Börse: Steinbrück fürchtet "große Krise"</a>: "Zuvor hatte Deutsche-Bank- Chef Josef Ackermann gewarnt, er <b>glaube nicht mehr an die Selbstheilungskraft der Finanzmärkte</b>. Die Versorgung mit Liquidität reiche als Maßnahme nicht aus, sagte Ackermann in Frankfurt. Die <b>Regierungen müssten Einfluss nehmen</b> auf die Märkte. Ackermann rief zu <b>gemeinsamen Aktionen von Regierungen, Zentralbanken und Banken</b> auf, um das Vertrauen in die globalen Finanzmärkte wiederherzustellen."</p>
<p>(Via <a href="http://www.zeit.de/">ZEIT online</a>.)</p>
</blockquote>
<p>Was denn? <i>Der Ackermann</i>? Das vorbestrafte Sozialschmarotzer-Arschloch Ackermann, der zusammen mit seinen Neoliberalen Wirtschaftsfaschistenfreunden ständig und immer wieder behauptet, nur Wirtschaftslenker, Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wüssten, wie der Markt wirklich funktioniert? Klar... jeden Monat schaufeln sie sich Millionen in die eigene Tasche oder in de Tasche irgendwelcher Liechtensteiner, um hier ja nicht auch nur einen müden Cent Steuern zahlen zu müssen, Entlassen haufenweise Mitarbeiter, nur damit die Aktionäre (und sie selber) zufrieden sind und Kohle bis zum umfallen beiseite schaffen. Und wenn sie dann merken, das sie den Karren so richtig schön an die Wand gebrettert haben, dann soll also jeder Bürger dieses Landes, der mit halbwegs ehrlicher Arbeit sein Geld verdient und Steuern zahlt, genau diesen Karren wieder rausholen... Und dann kriegen diese Wixer wahrscheinlich auch noch ne "Erfolgsprämie", wenn sie denn gehen - oder gegangen werden.</p>
<p><b>Was für Arschlöcher!</b></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Ackermann ruft nach dem Staat]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/?p=150</link>
<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 09:29:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[Experten sehen die Turbulenzen an den Finanzmärkten mit großen Sorgen. Immer dann, wenn das Modell]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Josef_Ackermann_16072007.jpg" target="_blank"><img src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/josefackermann.jpg" alt="Josef Ackermann" align="left" hspace="10" width="150" /></a>Experten sehen die Turbulenzen an den Finanzmärkten mit großen Sorgen. Immer dann, wenn das Modell der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Angebot_und_Nachfrage" target="_blank">Gleichgewichtspreisbildung</a> nicht mehr funktionstüchtig ist, werden Staateingriffe verlangt. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ackermann_%28Manager%29" target="_blank">Josef Ackermann</a>, Vorstandschef der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bank" title="Deutsche Bank">Deutschen Bank</a>   glaubt nicht mehr an die Selbstheilungskräfte der Finanzkräfte - „<i><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1812002/Josef_Ackermann_glaubt_nicht_mehr_an_den_Markt.html#reqRSS" target="_blank">Die    Regierungen müssen Einfluss nehmen auf die Märkte</a></i>“, "<a href="http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_283196" target="_blank"><i>die Versorgung mit Liquidität als Maßnahme reiche nicht aus</i></a>". Denn “<a href="http://www.finanzblog24.net/ackermann-die-gewinne-nehme-ich-gern/" target="_blank"><i>Die Kapitalspritzen sind nötig, aber nicht ausreichend, um Vertrauen wieder herzustellen</i></a>”.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Nervöse Märkte - Kollapsgefahr?]]></title>
<link>http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/18/nervose-finanzmarkte-kollapsgefahr/</link>
<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 08:28:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>bT!NA</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Der gestrige Notverkauf der fünftgrößten amerikanischen Investmentbank Bear Stearns hinterläßt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Boerse_Frankfurt_inside.jpg" target="_blank"><img src="http://bettinametzler.wordpress.com/files/2008/03/boese-dax.jpg" alt="Boerse DAX" /></a><br />
Der gestrige Notverkauf der fünftgrößten amerikanischen Investmentbank <a href="http://www.bearstearns.com/" target="_blank">Bear Stearns</a> hinterläßt tiefe Spuren - Experten schlagen Alarm, die US-Bankenkrise scheint sich in eine große Finanzkrise auszuweiten. Der <a href="http://www.finanzen.net/nachricht/BDI_Euro_Staerke_bedroht_Konjunktur_in_Deutschland__Zeitung_694427" target="_blank">Bundesverbandes der Deutschen Industrie</a> (BDI) fürchtet aufgrund des extrem starken Euros um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Trotz  derzeit voller Auftragsbücher können Deutschlands Jobs aufgrund des negativen Sogs gefährdet werden. <font color="#ffffff">......</font> <!--more--></p>
<p>"<a href="http://bettinametzler.wordpress.com/wp-admin/Der%20ehemalige%20US-Notenbank-Chef%20Alan%20Greenspan%20sprach%20von%20der%20schwierigsten%20Situation%20seit%20dem%20Zweiten%20Weltkrieg." target="_blank"><i>Der ehemalige US-Notenbank-Chef Alan Greenspan sprach von der schwierigsten Situation seit dem Zweiten Weltkrieg</i></a>". Nach dem gestrigen Debakel um <a href="http://www.bearstearns.com/" target="_blank">Bear Stearns</a>, dessen Kurs um 90 Prozent abstürzte, verlor auch der deutsche Aktienindex <a href="http://www.ngz-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/545740?et_cid=10&#38;et_lid=410938&#38;et_sub=wirtschaft" target="_blank">Dax mehr als vier Prozent; er sank auf 6182 Punkte</a>, das entspricht dem tiefsten Stand seit 2006. BDI-Präsident Jürgen Thumann sprach mit Sorge die neuen Rekordstände des Euro, die "<a href="http://www.n-tv.de/935288.html" target="_blank"><i>sich zu einer Belastung für die deutsche Konjunktur</i></a>" entwickeln würden.</p>
<p>Die <a href="http://bettinametzler.wordpress.com/2008/03/13/rekordniveau-der-rohstoffpreise/">Rohstoffpreise</a> erzielten erneut neue Höchstwerte: Rekordstand Gold je Feinunze (31,1 Gramm): <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1812002/Josef_Ackermann_glaubt_nicht_mehr_an_den_Markt.html#reqRSS" target="_blank">1032,50 Dollar</a>; Rekordkurs Euro: <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1812002/Josef_Ackermann_glaubt_nicht_mehr_an_den_Markt.html#reqRSS" target="_blank">1,5903 Dollar</a>; Höchstpreis Rohöl (US-Sorte WTI) <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article1812002/Josef_Ackermann_glaubt_nicht_mehr_an_den_Markt.html#reqRSS" target="_blank">111,79 Dollar je Barrel</a> (159 Liter).</p>
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<title><![CDATA[Bankenkrise: Sozialismus für Reiche]]></title>
<link>http://ephemeridenzeit.wordpress.com/?p=87</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 20:02:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>ephemeridenzeit</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die sich zuspitzende Krise an den internationalen Finanzmärkten wird auf längere Sicht wieder nur ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die sich zuspitzende Krise an den internationalen Finanzmärkten wird auf längere Sicht wieder nur einen Verlierer haben: Die brav einfältig arbeitenden und sich verlässlich doof zur Einkommensschlachtbank führen-lassenden Steuerzahler.</p>
<p>Denn, so sagt der Finanzautor Wolfgang Münchau, "<em>viele Marktteilnehmer </em>[Banken, Hedgefonds etc.]<em> sind extreme Risiken eingegangen, weil sie wussten, dass der Steuerzahler zahlt, wenn es knallt. Das ist ein Sozialismus für Reiche: Die Gewinne werden privatisiert, die Verluste sozialisiert.</em>"</p>
<p>Ach wie gut dass niemand weiß, dass ich Zumwinkel heiß!<br />
Tanzt die Ephemeridenzeit und verweist beim letzteren in das Reich der Märchen.</p>
]]></content:encoded>
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