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	<title>eu-forderung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/eu-forderung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eu-forderung"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 12:15:32 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Kostenloses Webinar zum Thema EU-Förderungen]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=860</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 08:13:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=860</guid>
<description><![CDATA[
© Andreas Stix; Pixelio
Nachdem unser erster Versuch, ein Webinar zum Thema EU-Förderungen gesche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-861" src="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2008/08/headset_5_261570.jpg?w=248" alt="" width="248" height="300" /><br />
<span style="font-size:xx-small;">© Andreas Stix; <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio</a></span></p>
<p>Nachdem unser <a title="Ein Webinar zum aktuellen Call des EU-Kulturförderprogramms" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/06/19/ein-webinar-zum-aktuellen-call-des-eu-kulturforderprogramms/" target="_blank">erster Versuch</a>, ein Webinar zum Thema EU-Förderungen gescheitert ist, unternehmen <a title="blog.eu.info.at" href="http://blog.eu.info.at/" target="_blank">David Röthler</a> und ich einen zweiten Versuch. Diesmal in verkürzter Form und kostenlos.</p>
<p>Wenn Sie also zum einen mit dem Gedanken spielen, ein EU-Projekt einzureichen und außerdem schon immer mal wissen wollten, wie so ein Online-Seminar funktioniert, dann gibt es für Sie genau drei Hürden zu überwinden:</p>
<ol>
<li>Sie müssen an den folgenden Tagen zwischen 9.00 und 9:30 Zeit haben: 20./27. August, 1./3. September.</li>
<li>Sie sollten sich bitte in unserem <a title="Wiki Webinar EU" href="http://www.projektkompetenz.eu/webinar/doku.php" target="_blank">Wiki</a> eintragen; dort gibt es auch Infos über die Inhalte.</li>
<li>Sie sollten dann, wenn es losgeht, ein Headset zur Hand haben; wenn Sie auch die Webcam angeschlossen haben, ist das gut, aber es ist keine Voraussetzung</li>
</ol>
<p>Das heißt, Zeit haben, anmelden, Headset zur Hand haben und schon sind Sie dabei.</p>
<p>Worum wird es gehen? Wir stellen im ersten Webinar die Grundzüge des EU-Kulturförderprogramms vor, sprechen im zweiten über die Kriterien, die es bei der Antragstellung zu beachten gilt, geben Ihnen im dritten Webinar Tipps zum Ausfüllen des Formulars und nehmen uns im vierten das Thema Budget vor.</p>
<p>Alle Infos haben wir für Sie auch noch einmal in einem PDF zusammen gefasst:<a href="http://kulturmanagement.files.wordpress.com/2008/08/eu_kulturprogramm_kurzwebinar.pdf">Beschreibung EU-Webinar</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU: Erasmus für KulturunternehmerInnen?]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=853</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 06:56:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=853</guid>
<description><![CDATA[
© Fabio Sommaruga; Pixelio
Erasmus ist ein Programm der EU, um die Vernetzung zwischen den europä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-854" src="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2008/08/weichenstellen.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p><span style="font-size:xx-small;">© Fabio Sommaruga; <a title="Pixelio" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">Pixelio</a></span></p>
<p><a title="EU-Förderprogramm Erasmus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus-Programm" target="_blank">Erasmus</a> ist ein Programm der EU, um die Vernetzung zwischen den europäischen Universitäten und die Mobilität der StudentInnen zu unterstützen. Nun gibt es ein ähnliches Programm für UnternehmerInnen: "<a title="Erasmus for young entrepreneurs" href="http://ec.europa.eu/enterprise/funding/files/themes_2008/calls_prop.htm" target="_blank">ERASMUS for young entrepreneurs</a>".</p>
<p>Der Call verfolgt eigentlich die gleichen Ziele wie das klassische Erasmus-Programm (halt für JungunternehmerInnen) und funktioniert auch so:</p>
<blockquote><p>"Gegenstand dieses Aufrufs sind Finanzhilfen für Projekte, die Unternehmensgründern aus der EU — im Interesse des Erfahrungsaustauschs und der Vernetzung — Aufenthalte im Betrieb eines erfahrenen Unternehmers in einem anderen EU-Mitgliedstaat ermöglichen. Auf diese Weise sollen die unternehmerische Initiative, die Internationalisierung und die Wettbewerbsfähigkeit von neu gegründeten Kleinst-, Klein- und mittleren Unternehmen sowie potentiellen neuen Unternehmensgründern aus der EU gefördert werden. Die Zielgruppe sind Menschen, die ein Unternehmen gründen möchten, und — in geringerem Umfang — Menschen, die vor kurzem ein Unternehmen gegründet haben."</p></blockquote>
<p>Einreichen können nun nicht die UnternehmerInnen selbst, sondern:</p>
<ul>
<li>Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und ähnliche Einrichtungen,</li>
<li>Organisationen zur Unternehmensförderung und Gründerzentren,</li>
<li>Wirtschaftsverbände und Unterstützungsnetze für Unternehmen,</li>
<li>öffentliche Stellen, die Unternehmen Unterstützung anbieten,</li>
<li>(öffentliche, private, sektorale u. a.) Einrichtungen der allgemeinen und beruflichen Bildung, die auf dem Gebiet der Unternehmensförderung tätig sind,</li>
<li>Einrichtungen, die Praktika vermitteln.</li>
</ul>
<p>Gut, werden Sie sich denken, was hat das mit dem Kunst- und Kulturbereich zu tun? Wir sprechen die ganze Zeit davon, dass der Kunst- und Kulturbereich unternehmerischer denken und handeln sollte. In den letzten Jahren hat sich die Zahl der KulturunternehmerInnen kontinuierlich erhöht. Und damit sind sie ganz normale UnternehmerInnen, nur leider fehlt es noch an entsprechenden Interessensvertretungen. Es gibt sie zwar für den Kunst- und Kulturbereich bzw. für die einzelnen künstlerischen Sparten und damit für die KünstlerInnen. Aber es gibt sie nicht für KulturunternehmerInnen. Mein Wunsch wäre, dass sich das zumindest mittelfristig ändert.</p>
<p>Auf den Call "ERASMUS for young entrepreneurs" hat das aber keinen Einfluss. Das macht aber nichts, denn es gibt, wenn man sich die Liste der Institutionen anschaut, die einreichen können, schon jetzt Möglichkeiten, hier einen Antrag zu stellen. Es gibt mittlerweile zumindest in Deutschland Gründerzentren im Bereich Kulturwirtschaft, es gibt Interessensvertretungen und es gibt die öffentlichen Stellen.</p>
<p>Dieser Call ist ein wunderschönes Beispiel dafür, wie der Kunst- und Kulturbereich Geld aus "kunstfremden" Förderprogrammen Geldmittel lukrieren kann. Wäre das nicht was? <a title="Erasmus for young entrepreneurs" href="http://ec.europa.eu/enterprise/funding/files/themes_2008/calls_prop.htm" target="_blank">Hier</a> gibt es die Infos zum aktuellen Call.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Webinar zum aktuellen Call des EU-Kulturförderprogramms]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=700</link>
<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 07:18:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=700</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich ja in einem Beitrag darauf hingewiesen, dass die Europäische Kommission die A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche habe ich ja in einem <a title="Ausschreibung 2008/09 veröffentlicht" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/06/12/eu-kulturforderprogramm-ausschreibung-200809-veroffentlicht/" target="_blank">Beitrag</a> darauf hingewiesen, dass die Europäische Kommission die Ausschreibung für das Kulturförderprogramm veröffentlicht hat. Wenn Sie eine Projektidee haben und in Brüssel um Geld ansuchen wollen, haben Sie bis zum 1. Oktober Zeit, Partner zu finden, das Konzept zu entwickeln und die Formulare auszufüllen.</p>
<p>Wie sind die Formulare auszufüllen, was muss ich beim Budget beachten, wie sieht es mit der Kofinanzierung aus und welche Unterlagen muss ich mit dem Antrag mitschicken? Wenn Sie vor solchen Fragen stehen, ist vielleicht das Webinar "<a title="Webinar EU-Programm Kultur 2007-2013" href="http://igkultur.at/igkultur/service/1213197331" target="_blank">EU-Programm Kultur 2007-2013</a>" genau das richtige für Sie. Es wird von der <a title="IG Kultur" href="http://igkultur.at/igkultur" target="_blank">IG Kultur</a> veranstaltet und es freut mich, dass ich zusammen mit David Röthler dieses Webinar durchführen darf.</p>
<p>David Röthler, der selbst mehrere Blogs betreibt, darunter eines zum Thema <a title="blog.eu.info.at" href="http://blog.eu.info.at/" target="_blank">EU</a>, beschäftigt sich schon längere Zeit mit dem Thema Online-Seminare und -Veranstaltungen. Einer der großen Vorteile dieses Formats: Sie müssen nirgend wohin reisen, sondern nutzen Ihren PC zu Hause oder im Büro. Sie brauchen auch keine Software oder sonstiges Equipment, lediglich ein Headset für die Kommunikation untereinander wird benötigt.</p>
<p>Mit diese vierteiligen Seminar (16./18./23./25. Juli, jeweils von 9:00 bis 10:15) richten wir uns an diejenigen, die eine Einreichung planen und in der Phase der Antragstellung Unterstützung benötigen. Übrigens ist es völlig egal, von wo Sie einreichen wollen. Ob Österreich, Deutschland oder ein anderes Land, wichtig ist nur, dass "Ihr" Land am EU-Kulturförderprogramm teilnehmen kann (Infos dazu in meiner <a title="Ausschreibung 2008/09 veröffentlicht" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/06/12/eu-kulturforderprogramm-ausschreibung-200809-veroffentlicht/" target="_blank">Ankündigung</a> des Calls).</p>
<p>Alle weiteren Infos sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der <a title="Webinar EU-Kulturförderprogramm 2008/09" href="http://igkultur.at/igkultur/service/1213197331" target="_blank">Website der IG Kultur</a>. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich nicht sicher sind, ob das Webinar das richtige für Sie ist, fragen Sie mich einfach (die Kontaktdaten finden Sie im <a title="Impressum" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/impressum/" target="_blank">Impressum</a>).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderprogramm: Ausschreibung 2008/09 veröffentlicht]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=687</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 06:56:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=687</guid>
<description><![CDATA[Letzte Woche am 7. Juni war es soweit: der aktuelle Call für das EU-Förderprogramm KULTUR ist im A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche am 7. Juni war es soweit: der <a title="Call EU-Förderprogramm KULTUR 2008/09" href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2008:141:0027:0031:DE:PDF" target="_blank">aktuelle Call für das EU-Förderprogramm KULTUR</a> ist im <a title="Amtsblatt C" href="http://eur-lex.europa.eu/JOIndex.do?ihmlang=de" target="_blank">Amtsblatt C der Europäischen Kommission</a> veröffentlicht worden. Nun haben Sie bis zum 1. Oktober Zeit, Ihr Vorhaben in Brüssel einzureichen, so Sie ein ganz "normales" Projekt planen. Damit Sie wissen, woran Sie sind, habe ich Ihnen hier die wichtigsten Informationen dieser Ausschreibung zusammengefasst.</p>
<p>Damit Sie nicht den Überblick verlieren, hier noch einmal in aller Kürze die Struktur des Programms.</p>
<p><strong>Förderbereich 1</strong></p>
<ul>
<li><strong>Aktionsbereich 1.1</strong>: gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit zwischen 3 und 5 Jahren und Partnern aus mindestens sechs Ländern.</li>
<li><strong>Aktionsbereich 1.2.1</strong>: gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren und Partnern aus drei verschiedenen Ländern.</li>
<li><strong>Aktionsbereich 1.2.2</strong>: gefördert werden literarische Übersetzungsprojekte mit einer Laufzeit von maximal 24 Monaten. Partner werden hier keine benötigt.</li>
<li><strong>Aktionsbereich 1.3</strong>: gefördert werden Sondermaßnahmen, im letzten Call wurden Kooperationsprojekte mit Brasilien gefördert.</li>
</ul>
<p><strong>Förderbereich 2</strong></p>
<ul>
<li>Hier können europaweit tätige Kulturorganisationen Betriebskostenzuschüsse beantragen.</li>
</ul>
<p><strong>Förderbereich 3</strong></p>
<ul>
<li>gefördert werden Studien und Analysen zu kulturrelevanten Themen von europäischem Interesse.</li>
</ul>
<p>Bis wann Sie in den jeweiligen Förder- bzw. Aktionsbereichen Ihren Antrag einreichen müssen, können Sie in einer Art <a title="Kalender Einreichfristen EU-Kulturförderung" href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calendar_de.htm" target="_blank">Kalender</a> nachlesen. Wichtig: diese Termine gelten bis ins Jahr 2013. Sie können sich also darauf verlassen, dass zum Beispiel die Einreichfrist für den Aktionsbereich 1.2.2 (literarische Übersetzungen) immer am 1. April endet.</p>
<p>In diesem Beitrag geht es um die Aktionsbereiche 1.1 und 1.2.1, für die die Einreichfrist des aktuellen Calls am 1. Oktober 2008 abläuft.</p>
<p>Was muss man zu <strong>Aktionsbereich 1.1</strong> wissen?</p>
<ul>
<li>Ziel: Aufbau von grenzüberschreitenden kulturellen Beziehungen, die auch über den Förderzeitraum hinaus weiterbestehen müssen (also eine Art "Anschubfinanzierung")</li>
<li>benötigt werden mindestens sechs Kulturakteure aus sechs verschiedenen förderfähigen Ländern</li>
<li>Laufzeit: 3 bis 5 Jahre</li>
<li>Fördersumme: zwischen 200.000 und 500.000 Euro pro Jahr</li>
<li>Förderhöhe: maximal 50% der förderfähigen Gesamtkosten</li>
</ul>
<p>Die Kurzinfos zu <strong>Aktionsbereich 1.2.1</strong>:</p>
<ul>
<li>Ziel: Förderung von Projekten, mit denen eine langfristige Zusammenarbeit der Akteure initiiert werden kann</li>
<li>benötigt werden mindestens drei Kulturakteure aus drei verschiedenen förderfähgen Ländern</li>
<li>Laufzeit: maximal 2 Jahre</li>
<li>Fördersumme: 50.000 bis 200.000 Euro für die gesamte Projektlaufzeit</li>
<li>Förderhöhe: maximal 50% der förderfähigen Gesamtkosten</li>
</ul>
<p>Gefördert werden</p>
<blockquote><p>"Projekte, Einrichtungen, verbreitungsfördernde Tätigkeiten und Forschungsarbeiten in allen Kulturzweigen."</p></blockquote>
<p>Eine Ausnahme gib es allerdings: Für den audiovisuellen Bereich steht mit <a title="MEDIA" href="http://ec.europa.eu/information_society/media/index_en.htm" target="_blank">MEDIA</a> ein eigenes Programm zur Verfügung, daher sind Vorhaben aus diesem Bereich hier ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Wer kann einen Antrag stellen</strong>? In Frage kommen im Kunst- und Kulturbereich tätige Einrichtungen, die einen öffentlichen oder privaten Rechtsstatus besitzen und ihren Sitz in einem der förderfähigen Länder haben. Natürliche Personen können keinen Antrag stellen?</p>
<p>Welches sind die <strong>förderfähigen Länder</strong>? Neben den 27 EU-Mitgliedstaaten sind das noch die drei EWR-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen sowie Kroatien, Türkei, Serbien und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien.</p>
<p>Die Vergabe der Fördergelder (<strong>Vergabekriterien</strong>) erfolgt nach einem Bewertungsschema, das laut Ausschreibung so aussieht:</p>
<ul>
<li>"Umfang, in dem das Projekt einen wirklichen <strong>zusätzlichen europäischen Nutzen</strong> schaffen kann<br />
(0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li>Bedeutung der Aktivitäten im Hinblick auf die <strong>spezifischen Ziele</strong> des Programms (0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li>Maß, in dem die vorgeschlagenen Maßnahmen auf ein <strong>hohes Niveau</strong> ausgelegt sind und in dem sie erfolgreich durchgeführt werden können (0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li><strong>Qualität der Partnerschaft</strong> (0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li>Umfang, in dem die Aktivitäten zu <strong>Ergebnissen</strong> führen, die zur Verwirklichung der Programmziele beitragen (0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li>Umfang, in dem die Ergebnisse der vorgeschlagenen Aktivitäten angemessen <strong>vermittelt und durch<br />
Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht</strong> werden (0-5 Gesamtpunkte);</li>
<li><strong>Langzeitwirkung — Nachhaltigkeit</strong> (0-5 Gesamtpunkte);"</li>
</ul>
<p>Für diesen Call stehen folgende Summen zur Verfügung:</p>
<ul>
<li>Aktionsbereich 1.1: 18,2 Mio. Euro</li>
<li>Aktionsbereich 1.2.1:17,05 Mio. Euro</li>
</ul>
<p>Der angekündigte Programmleitfaden und die für die Einreichung notwendigen Formulare wurden von der Exekutivagentur noch nicht veröffentlicht. Nach ihrem Erscheinen werde ich die Dokumente und Formulare aber hier in eigenen Beiträgen vorstellen bzw. erklären.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderungen: mehr Planungssicherheit]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=667</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 07:50:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=667</guid>
<description><![CDATA[Bis jetzt setzte ja meist kurz vor dem Sommer das große Rätselraten ein: wann kommt sie und und wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bis jetzt setzte ja meist kurz vor dem Sommer das große Rätselraten ein: wann kommt sie und und was hat sich gegenüber dem letzten Mal verändert? Die Rede ist von der jährlichen Ausschreibung im Rahmen des <a title="EU-Kulturförderprogramm 2007-2013" href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/index_de.htm" target="_blank">EU-Kulturförderprogramms</a>. Vom Termin der Veröffentlichung hing dann immer auch ab, bis wann die Anträge eingereicht werden müssen.</p>
<p>Mit dieser Ungewissheit ist jetzt Schluss, berichtet der Newsletter des österreichischen <a title="Cultural Contact Point" href="http://www.ccp-austria.at/" target="_blank">Cultural Contact Point</a>, für den Sie sich übrigens <a title="Newsletter-Anmeldung CCP Austria" href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=20" target="_blank">hier</a> anmelden können.</p>
<p>Im Juni wird die <a title="Exekutivagentur" href="http://eacea.ec.europa.eu/index.htm" target="_blank">Exekutivagentur</a>, die für die Abwicklung des Förderprogramms verantwortlich ist, einen Programmleitfaden veröffentlichen, der für die gesamte Laufzeit des aktuellen EU-Kulturförderprogramms, also bis 2013, Gültigkeit besitzt und in einer Art Kalender die jährlichen Einreichfristen für die verschiedenen Aktionslinien festlegt. Diese Einreichfristen sind schon jetzt bekannt und sehen so aus:</p>
<ul>
<li>Kooperationsmaßnahmen (Aktionslinie 1.1): jeweils 1. Oktober</li>
<li>Mehrjährige Kooperationsprojekte (Aktionslinie 1.2.1): jeweils 1. Oktober</li>
<li>Literarische Übersetzungen (1.2.2): jeweils 1. Februar</li>
<li>Kulturelle Kooperationsprojekte mit Drittländern (1.3): jeweils 1. Mai</li>
<li>Betriebskostenzuschüsse (Botschafter, Netzwerk, Festival): jeweils 1. November</li>
</ul>
<p>Das heißt, dieser Programmleitfaden gilt bis 2013 und wir haben die Garantie, dass sich an den Programminhalten und den Einreichfristen bis dahin nichts ändert. Das erhöht die Planungssicherheit erheblich und ist hilfreich für all diejenigen, die mittel- und langfristig planen.</p>
<p>Den Programmleitfaden werde ich natürlich ausführlich vorstellen, alle bisherigen Beiträge zum Thema EU-Förderungen finden Sie übrigens <a title="Kategorie EU-Förderung" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/category/eu-forderung/" target="_blank">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[CultureLoad: Beispiel für eine von der EU geförderte Plattform]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=656</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 07:10:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=656</guid>
<description><![CDATA[Viele Projekte aus dem Kunst- und Kulturbereich werden von der EU im Rahmen des EU-Kulturförderprog]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Projekte aus dem Kunst- und Kulturbereich werden von der EU im Rahmen des EU-Kulturförderprogramms unterstützt. Auf der Seite der <a title="Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur" href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/index_de.htm" target="_blank">Exekutivagentur</a> kann man nachlesen, welche das sind.</p>
<p>Sehr viel schwieriger ist es, Projekte zu finden, die im Kunst- und Kulturbereich angesiedelt sind und Geld aus anderen EU-Fördertöpfen erhalten. Via <a title="MoMB" href="http://momb.socio-kybernetics.net/beta/cultureload" target="_blank">MoMB</a> bin ich auf die Plattform <a title="CultureLoad" href="http://www.cultureload.net" target="_blank">CultureLoad</a> gestoßen.</p>
<blockquote><p>"CultureLoad is your online marketplace for all kinds of digital works: MP3 music songs, audiobooks, movies, photos, texts, that are generated and provided by talents between us for everyone. CultureLoad is your culture community too. You can communicate with CultureLoad artists and members",</p></blockquote>
<p>heißt es auf der Website. Interessanterweise wird diese Plattform vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Vom Ansatz her dürfte CultureLoad profitorientiert sein, deshalb gibt es die Förderung auch vom Wirtschafts- und Technologieministerium und nicht von einer Kulturbehörde. Im Blog erfährt man, dass die Plattform im Rahmen des „<a title="Exist-Gründerstipendium" href="http://www.exist.de/exist-gruenderstipendium/index.php" target="_blank">Exist-Gründerstipendiums</a>" gefördert wird. Dieses Gründerstipendium wird, wenn ich das richtig verstanden habe, aus Bundesmitteln und eben aus ESF-Geldern finanziert (mehr Infos zum ESF gibt es <a title="ESF" href="http://ec.europa.eu/employment_social/esf/index_de.htm" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Den beiden Gründern Sao-Weng Cheng und Dominik Heyer bleibt ein relativ kleiner Teil der Umsätze, nämlich zwei Prozent. Der Rest teilt sich so auf: 75% erhalten die KünstlerInnen, 2% betragen die Transaktionskosten und 19% sind für den Fiskus. Sind die Umsätze hoch, können zwei Prozent eine ganz stolze Summe ergeben. Um die zu erzielen, müssen die beiden ihre Plattform aber ordentlich promoten, sonst wird das nichts. Bis jetzt gibt es ein <a title="CultureLoad Blog" href="http://www.cultureload.net/blog/wordpress/" target="_blank">Weblog</a>, aber die Verlinkung nach draußen und die <a title="Blogsearch CultureLoad" href="http://www.google.de/blogsearch?hl=de&#38;q=cultureload&#38;btnG=Blogs+durchsuchen&#38;lr=" target="_blank">Resonanz</a> hält sich noch in Grenzen. Aber das kann ja noch werden. Das Stipendium läuft laut Infos auf der Website ein Jahr. Da bleibt mir nur, den beiden viel Erfolg zu wünschen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Für wen kommen die Betriebskostenzuschüsse der EU in Frage?]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=639</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 10:01:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=639</guid>
<description><![CDATA[Im letzten Oktober habe ich über diese Förderschiene berichtet und darauf hingewiesen, dass nur wi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im letzten Oktober habe ich <a title="Betriebskostenzuschüsse" href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/10/15/eu-kulturforderung-betriebskostenzuschusse/" target="_blank">über diese Förderschiene berichtet</a> und darauf hingewiesen, dass nur wirklich europäisch ausgerichtete Kultureinrichtungen hier die Chance haben, einen Zuschuss zu ihren Betriebskosten (nicht zu verwechseln mit der Projektförderung) zu erhalten.</p>
<p>Wenn ich hier nun schreibe, dass es schwierig ist, an diese Fördergelder zu kommen, können Sie wahrscheinlich nicht wirklich was mit dieser Aussage anfangen. HIlfreich ist es aber unter Umständen, einen Blick auf die Institutionen zu werfen, die einen solchen Betriebskostenzuschuss erhalten.</p>
<p>Die <a title="Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur" href="http://eacea.ec.europa.eu/index.htm" target="_blank">Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur</a> hat nun die <a title="Betriebskostenzuschuss 2008-2010" href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/results/call_22_2007/documents/OCE_Selection%20results%20Publication.pdf" target="_blank">Liste</a> der Institutionen veröffentlicht, die drei Jahre lang einen Betriebskostenzuschuss erhalten. Acht deutsche und immerhin sechs österreichische Organisationen haben die zuständigen Gremien überzeugen können. Wer sich ein Bild machen möchte, welche Institutionen für eine solche Förderung in Frage kommen, findet auf der Liste die Links der "Auserwählten".</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Broschüre informiert über erfolgreiche EU-Projekte im Kunst- und Kulturbereich]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=587</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 07:30:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=587</guid>
<description><![CDATA[Nachdem der nächste Call nicht mehr lange auf sich warten lassen wird und es darum geht, eine gute ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der nächste Call nicht mehr lange auf sich warten lassen wird und es darum geht, eine gute Projektidee zu entwickeln, kommt diese Broschüre des österreichischen Cultural Contact Point wie gerufen. Sie nennt sich "Best Practice 2000 - 2006" und stellt 25 verschiedene Projekte mit österreichischer Beteiligung vor, die im Rahmen von Kultur 2000 gefördert worden sind.</p>
<blockquote><p>"Im Zuge der Auswahl wurde versucht, eine nach Inhalten, Kunst- und Kultursparten, Laufzeit und Bundesländern ausgewogene Zusammensetzung zu erstellen",</p></blockquote>
<p>heißt es auf der <a href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=117" title="Best Practice KULTUR 2000 (2000-2006)" target="_blank">Website</a>, über die man die Broschüre bestellen, aber auch downloaden (1,6MB als zip-Datei) kann. Es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen und sich von den Ideen der anderen inspirieren zu lassen. Vorausgesetzt, Sie haben noch keine Idee.</p>
<p>via <a href="http://blog.eu.info.at/?p=217" title="Best Practice KULTUR 2000 (2000-2006)" target="_blank">David Röthler</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die EU fördert die kulturelle Zusammenarbeit mit Brasilien]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=573</link>
<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 08:37:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=573</guid>
<description><![CDATA[Während meines Urlaubs hat die Europäische Kommission einen neuen Call veröffentlicht, in dem Pro]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Während meines Urlaubs hat die Europäische Kommission einen neuen Call veröffentlicht, in dem Projekte mit brasilianischen Partnern gefördert werden. Diese Ausschreibung ist im EU-Förderprogramm Kultur angesiedelt und zwar im Aktionsbereich 1.3, in dem Projekte mit Drittländern, also Nicht-EU-Ländern unterstützt werden (einen Überblick über die Struktur des gesamten Programms können Sie <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/" title="Die Struktur des EU-Förderprogramms Kultur" target="_blank">sich</a> hier verschaffen).</p>
<p>Die Rahmenbedingungen entsprechen denen des letztjährigen Calls, bei dem es um die Unterstützung von Projekten mit China und Indien ging. Gefördert werden diesmal kulturelle Kooperationsprojekte, "die auf den Kulturaustausch zwischen den an dem Programm teilnehmenden Ländern und dem ausgewählten Drittland Brasilien abzielen", heißt es im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2008/03/ausschreibung_amtsblattc.pdf" title="Amtsblatt C">Amtsblatt C</a> vom 18.3.2008.</p>
<p>An den Projekten, die nicht länger als zwei Jahre dauern dürfen, müssen mindestens drei Partner aus drei verschiedenen förderfähigen Ländern beteiligt sein. Diese sind</p>
<ul>
<li>die EU-Mitgliedsstaaten,</li>
<li>die EWR-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen,</li>
<li>die Beitrittsländer Kroatien, Türkei und die ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien sowie</li>
<li>Serbien.</li>
</ul>
<p>Dazu kommt mindestens ein assoziierter Partner aus Brasilien, das heißt, es sind insgesamt mindestens vier Partner beteiligt. Geld gibt es nur dann, wenn eine von den europäischen Kulturveranstaltern und assoziierten Partnern in Brasilien unterzeichnete Partnerschaftserklärung vorliegt und mindestens 50 % der im Rahmen des Projektes vorgesehenen Maßnahmen in Brasilien durchgeführt werden.</p>
<p>Apropos Geld: Insgesamt steht eine Million Euro zur Verfügung, pro Projekt gibt es maximal 200.000 Euro, wobei die Fördersumme 50% des Budgets nicht überschreiten darf, das heißt, Ihr Gesamtbudget sollte nicht über 400.000 Euro liegen. Reizen alle Antragsteller die Höchstsumme aus, können lediglich 5 Projekte gefördert werden. Ein Boom in der europäisch-brasilianischen Zusammenarbeit auf kultureller Ebene wird dadurch also nicht ausgelöst.</p>
<p>Wer kann um eine Förderung ansuchen? In der Ausschreibung heißt es:</p>
<blockquote><p>"Förderfähige Bewerber sind öffentliche oder private Einrichtungen mit Rechtsstatus, deren Hauptaktivität im Kulturbereich angesiedelt ist, und die eine mindestens zweijährige Erfahrung in der Konzeption und Durchführung von kulturellen Projekten auf internationaler Ebene und insbesondere in Brasilien nachweisen können. Diese Organisationen müssen sich an der Konzeption und Durchführung des Projekts beteiligen und einen realen und bedeutenden finanziellen Beitrag zur Projektfinanzierung leisten, nämlich mindestens 50 % der gesamten Finanzmittel für das Projekt."</p></blockquote>
<p>Worauf ist bei der Antragstellung zu achten? Vergabekriterien sind wie im letzten Jahr:</p>
<ul>
<li>der europäische Nutzen</li>
<li>das Ausmaß der internationalen Kooperation</li>
<li>die Qualität der Partnerschaft</li>
<li>Innovation und Kreativität</li>
<li>die Nachhaltigkeit des Vorhabens und</li>
<li>die Sichtbarkeit nach außen (im Hinblick auf die Werbewirksamkeit)</li>
</ul>
<p>Weitere ausführliche Informationen finden Sie im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2008/03/leitfaden_call_05_2008_de.pdf" title="Leitfaden">Leitfaden</a> oder auf der Website der <a href="http://eacea.ec.europa.eu/index.htm" title="Exekutivagentur" target="_blank">Exekutivagentur</a>, die für die Durchführung des Förderprogramms verantwortlich ist. Sämtliche Formulare, die Sie für die Einreichung benötigen, finden Sie <a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2008/strand_1_3/index_de.htm" title="Ausschreibung Brasilien" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Nicht ganz unwichtig: Sie haben bis zum 1. Juni 2008 Zeit, Ihre Antragsunterlagen abzugeben.  Viel Glück all denen, die um eine Förderung ansuchen wollen. Falls Sie Fragen haben, schreiben Sie mir einfach eine <a href="mailto:c.henner-fehr@teleweb.at" target="_blank">Mail</a> oder nutzen die Kommentarfunktion.</p>
<p><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/files/2008/03/leitfaden_call_05_2008_de.pdf" title="Leitfaden"></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Präsentation zum Thema EU-Förderungen]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=571</link>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 12:00:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/?p=571</guid>
<description><![CDATA[David Röthler hat vor zwei Tagen hier in Wien im net culture lab einen Vortrag zum Thema EU-Förder]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>David Röthler hat vor zwei Tagen hier in Wien im <a href="http://lab.netculture.at/" title="net culture lab" target="_blank">net culture lab</a> einen Vortrag zum Thema EU-Förderungen gehalten. Seine Präsentation gefällt mir gut. Sie ist informativ, bietet einen guten Überblick und enthält viel Wissenswertes, egal ob man aus dem Kunst- und Kultur- oder einem anderen Bereich kommt. Auf seinem <a href="http://blog.eu.info.at/?p=216" title="Präsentation EU-Finanzierung" target="_blank">blog.eu.info.at</a>  kann man sie sich anschauen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Förderungen für Projekte in Ländern, die nicht zur EU gehören]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/01/04/eu-forderungen-fur-projekte-in-landern-die-nicht-zur-eu-gehoren/</link>
<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 14:45:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2008/01/04/eu-forderungen-fur-projekte-in-landern-die-nicht-zur-eu-gehoren/</guid>
<description><![CDATA[
Immer wieder erreichen mich Anfragen, ob es auch EU-Mittel für Projekte in Ländern gibt, die nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.sevenload.com/bilder/J2qtug0/EU-Logo"><img src="http://de.sevenload.com/im/J2qtug0/200x136" alt="'EU-Logo' von hennerfehr" height="136" width="200" /></a><br />
Immer wieder erreichen mich Anfragen, ob es auch EU-Mittel für Projekte in Ländern gibt, die nicht zur EU gehören. Ja, die gibt es durchaus, nur ist es häufig nicht ganz einfach, Informationen darüber zu finden.</p>
<p>Planen Sie ein Kunst- oder Kulturprojekt im europäischen Raum, dann ist die Sache leicht. Sie gehen auf die Startseite der schon in früheren Beiträgen erwähnten <a href="http://eacea.ec.europa.eu/index.htm" title="Education, Audiovisual &#38; Culture Executive Agency" target="_blank">EACEA</a> (Education, Audiovisual &#38; Culture Executive Agency) und finden dort jederzeit die aktuellesten Ausschreibungen in den Bereichen:</p>
<ul>
<li>Aus- und Fortbildung</li>
<li>Jugend</li>
<li>Zivilgesellschaft</li>
<li>Medien</li>
<li>Kunst und Kultur</li>
</ul>
<p>Was aber tun Sie, wenn Sie Geld für ein Projekt in z.B. Tansania suchen? Ich beginne in diesem Fall meine Recherche immer auf der Website der Delegationen oder Büros, die die EU im jeweiligen Land vertreten. Praktischerweise bietet die Europäische Kommission eine Seite an, <a href="http://ec.europa.eu/external_relations/delegations/intro/web.htm" title="Websites" target="_blank">auf der alle Websites aufgelistet sind</a>, in denen die EU durch eine Delegation oder ein Büro vertreten ist.</p>
<p>Gut, gehen wir mal auf die <a href="http://www.deltza.cec.eu.int/en/index.htm" title="EC Delegation Tanzania" target="_blank">Seite</a> der Delegation der Europäischen Kommission in Tansania. Leider haben die Länderseiten keine einheitliche Struktur, daher müssen wir schauen, ob und wie wir zu unseren Informationen kommen. Auf den ersten Blick findet sich dort nichts Brauchbares zum Thema Förderungen. Auf der Tansania-Website gibt es nun mehrere Wege, um an mögliche Infos heranzukommen. Unter dem Menüpunkt &#60;Delegation Publications&#62; ist unter anderem das "Tanzania Country Strategy Paper" angeführt. Hier könnten wir erfahren, ob Kunst und Kultur in irgendeiner Form überhaupt ein Thema sind.</p>
<p>Wenn man das <a href="http://www.deltza.cec.eu.int/en/papers/tzstrategypaper.pdf" title="Country Strategy Paper Tanzania" target="_blank">Strategiepapier</a> anklickt, passiert erst einmal gar nichts. Wenn dann die erste Seite sichtbar wird, kann man erkennen, dass es sich um ein  Papier für die Jahre 2001 bis 2007 handelt. Damit ist es für uns uninteressant und es lohnt sich nicht, das 3MB große PDF downzuladen.</p>
<p>Nächster Versuch: Unter dem Menüpunkt &#60;Cooperation&#62; taucht das Untermenü &#60;Sectors&#62; auf. Dahinter verbergen sich jede Menge Sektoren, Kunst und Kultur tauchen leider auch hier nicht auf. In Tansania schaut es also schlecht aus, was die Förderung von Kunst- und Kulturprojekten durch die EU angeht. Man könnte jetzt noch überlegen, ob das eigene Projekt einem der aufgelisteten Bereiche zuzuordnen ist, z.B. dem Bildungsbereich. Liest man sich das dazugehörige <a href="http://www.deltza.cec.eu.int/en/cooperation/sectors/education.htm" title="sector education" target="_blank">Dokument</a> durch, kommt man auch nicht weiter.</p>
<p>Und nachdem auch der Bereich Tourismus  keine zielführenden Informationen bereithält und mein Eindruck ist, dass die Dokumente veraltet sind, bleibt einem im Fall der EU-Delegation in Tansania nur eines übrig: man <a href="http://www.deltza.cec.eu.int/en/contacts/index.htm" title="Contacts" target="_blank">kontaktiert</a> das Büro in Dar es Salaam.</p>
<p>Das war aber noch nicht alles: Es gibt noch eine andere Möglichkeit, um Förderungen zu recherchieren. In den Tiefen des EU-Portals versteckt sich die Seite <a href="http://ec.europa.eu/europeaid/cgi/frame12.pl" title="EuropeAid" target="_blank">EuropeAid</a>. Hier unternehmen wir einen weiteren Versuch, Förderungen für ein Projekt in Tansania zu finden. Wir entscheiden uns unter "please select search type" für "by country" und wählen dann darunter Tansania aus. Bei den Ausschreibungen interessieren uns die offenen Calls bzw. die "Forecasts" und unter "Type" geht es für uns um die "Grants". Das Ergebnis: Fehlanzeige.</p>
<p>Wenn Sie jetzt die anderen drei Ausschreibungs-"Typen" auch noch anklicken, können Sie sehen, dass es durchaus Ausschreibungen gibt. Nur leider halt in anderen Bereichen.</p>
<p>Ich habe das Beispiel Tansania zufällig ausgewählt, leider ohne positives Ergebnis. Um Ihnen zu zeigen, dass man aber sehr wohl fündig werden kann, wählen wir als nächstes Beispiel Israel. Sie können jetzt wieder auf die Seite der <a href="http://www.delisr.ec.europa.eu/english/default.asp" title="EC Delegation Israel" target="_blank">EU-Delegation in Israel</a> gehen und werden dort unter den "Calls for Proposals" den Hinweis auf eine Ausschreibung finden, in der nach kulturellen Projekten auf lokaler und regionaler Ebene für das Jahr 2008 gesucht wird (Ich setze hier keinen Link, da die Einreichfrist am 31.01.08 endet und der Link dann verschwindet).</p>
<p>Auch auf der EuropeAid-Seite werden Sie diese Ausschreibung finden, wenn Sie unter Israel nach einem offenen Call ("Grants") suchen.</p>
<p>Ich denke, als Ausgangspunkt für die Recherche nach Fördergeldern sind diese beiden Seiten sehr gut geeignet. Aber wie Sie gesehen haben, ist der Erfolg dabei nicht garantiert. Aber die EU ist ja nicht der einzige potenzielle Geldgeber.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aus Blogtexten wird Theater]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/12/10/aus-blogtexten-wird-theater/</link>
<pubDate>Mon, 10 Dec 2007 16:10:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/12/10/aus-blogtexten-wird-theater/</guid>
<description><![CDATA[Gerade bin ich auf BlogTXT Theaterfestival gestoßen. Worum geht es?
&#8220;Das Projekt BLOGGT DAS T]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade bin ich auf <a href="http://www.blogtheatre.net/" title="BlogTXT Theaterfestival" target="_blank">BlogTXT Theaterfestival</a> gestoßen. Worum geht es?</p>
<blockquote><p>"Das Projekt BLOGGT DAS THEATER hat sich (unter der Federführung des Schauspielhauses Graz) zum Ziel gesetzt, aus privaten und multimedialen Internettagebüchern ("Blogs") gesellschaftliche und politische Tendenzen herauszufiltern und diese in Texten für das Theater umzusetzen. Es geht dabei vor allem um die Erforschung der Befindlichkeiten der Internetgeneration in den Partnerländern Italien, Polen, Rumänien und Ungarn –  der Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Ansprüche, Wegrichtungen und Fragen, die sich im neuen europäischen Raum eröffnen."</p></blockquote>
<p>Sehr gut, die europäische Blogosphäre wird also künstlerisch aufbereitet und liefert das Material für das Theater. Bernd Graff lag schon richtig, als er sein berühmtes  "<a href="http://www.sueddeutsche.de/computer/artikel/211/146869/" title="Web 0.0" target="_blank">ich blogge, also lebe ich</a>"proklamierte.</p>
<p>Spaß beiseite: Noch bis Ende des Jahres sammeln Blogscouts für sie interessante Blogs. Über ihre Arbeit berichten sie im <a href="http://blogtheatre.beeplog.com/" title="Projektblog" target="_blank">Projektblog</a>, konkret <a href="http://blogtheatre.beeplog.com/129756_377541.htm" title="Projektblog" target="_blank">hier</a> oder <a href="http://blogtheatre.beeplog.com/129756_373581.htm" title="Projektblog" target="_blank">hier</a>. Ich persönlich finde ja das Forum interessanter. Dort gibt es jede Menge Blogs zu entdecken, die man dann bewerten darf(?). Warum das passiert und nach welchen Kriterien hier bewertet wird, das entzieht sich leider meiner Kenntnis. Aber die Mischung ist klasse, ein Blick hinein lohnt sich.</p>
<p>Außerdem nicht unwichtig: das "BlogTXT Theaterfestival" wird von der EU gefördert und zeigt, welche Projekte Brüssel (teil)-finanziert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderung: Betriebskostenzuschüsse]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/10/15/eu-kulturforderung-betriebskostenzuschusse/</link>
<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 12:26:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/10/15/eu-kulturforderung-betriebskostenzuschusse/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Call klingt leider vielversprechender als er es wirklich ist. Die Anforderungen sind so hoch,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Call klingt leider vielversprechender als er es wirklich ist. Die Anforderungen sind so hoch, dass wohl nur wenige Kunst- und Kultureinrichtungen eine realistische Chance auf Unterstützung aus diesem Fördertopf haben. Deshalb erlaube ich mir, hier nur die allerwichtigsten Details anzuführen. Ausführliche Informationen enthalten die auf der Website der <a href="http://eacea.ec.europa.eu/index.htm" title="Exekutivagentur" target="_blank">Exekutivagentur</a> angeführten Leistungsbeschreibungen (Leitfaden) der drei Kategorien Botschafter, Netzwerk und Festival (Links siehe unter Unterlagen =&#62; Leitfaden).</p>
<p><strong>Der Call in Kurzform</strong></p>
<ul>
<li>Betriebskostenzuschüsse können im Rahmen einer sogenannten "Partnerschaftsrahmenvereinbarung" für maximal drei Jahre (2008 bis 2010), ansonsten für das Jahr 2008 (Haushaltsjahr) beantragt werden.</li>
<li>Der Call ist in die folgenden drei Kategorien eingeteilt:
<ul>
<li>Botschafter</li>
<li>Netzwerk</li>
<li>Festival</li>
</ul>
</li>
<li>Zahl der Partner:
<ul>
<li>Die Tätigkeiten der Einrichtung müssen sich in der Kategorie „physisch“ auf mindestens sieben am Programm teilnehmende Länder erstrecken.</li>
<li>In der Kategorie Netzwerk müssen mindestens 15 Partner aus am Programm Kultur teilnehmenden Ländern beteiligt sein.</li>
<li>Auch in der Kategorie Festivals ist eine Beteiligung von mindestens sieben Ländern notwendig</li>
</ul>
</li>
<li>Die Kofinanzierung beträgt in allen drei Kategorien maximal 80 Prozent der geplanten förderfähigen Betriebskosten im jeweiligen Haushaltsjahr.</li>
<li>Der maximale Förderbetrag beträgt abhängig von der Kategorie 125.000 Euro (Netzwerke), 200.000 Euro (Festivals) und 600.000 Euro (Botschafter).</li>
<li>Einreichfrist ist der 5. November 2007</li>
</ul>
<p>Folgende Unterlagen werden benötigt:</p>
<ul>
<li>Kategorie Botschafter
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/ambassador/specs_ambassador_de.pdf" title="Leitfaden" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/ambassador/form_ambassdor_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/ambassador/budget_ambassador_de.xls" title="Formular Finanzplan" target="_blank">Formular Finanzplan</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/ambassador/budget_annex_ambassador_de.xls" title="Anhänge Formular Finanzplan" target="_blank">Anhänge Formular Finanzplan</a></li>
</ul>
</li>
<li>Kategorie Netzwerk
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/network/specs_network_de.pdf" title="Leitfaden" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/network/form_network_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/network/budget_network_de.xls" title="Formular Finanzplan" target="_blank">Formular Finanzplan</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/network/budget_annex_de.xls" title="Anhänge Formular Finanzplan" target="_blank">Anhänge Formular Finanzplan</a></li>
</ul>
</li>
<li>Kategorie Festival
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/festival/specs_festival_de.pdf" title="Leitfaden" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/festival/form_festival_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/festival/budget_festival_de.xls" title="Formular Finanzplan" target="_blank">Formular Finanzplan</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_2/documents/festival/budget_annex_festival_de.xls" title="Anhänge Formular Finanzplan" target="_blank">Anhänge Formular Finanzplan</a></li>
</ul>
</li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/legal_entities_en.htm" title="Formular Rechtsträger" target="_blank">Formular Rechtsträger</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/ftiers_en.htm" title="Formular Finanzangaben" target="_blank">Formular Finanzangaben</a></li>
<li>Genehmigte Jahresabschlüsse der letzten beiden Jahre</li>
<li>Tätigkeitsberichte der vergangenen zwei Jahre</li>
<li>Lebensläufe der Personen, die für die allgemeine Koordination/Durchführung des Arbeitsprogramms zuständig sind</li>
</ul>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt das Programm?</strong></p>
<p>Unterstützt werden Einrichtungen, die "</p>
<blockquote><p>die kulturelle Zusammenarbeit fördern, eine Vertretung auf Gemeinschaftsebene bieten, Informationen zur Förderung der transeuropäischen gemeinschaftlichen kulturellen Zusammenarbeit erheben und verbreiten, zur Vernetzung von auf europäischer Ebene im Kulturbereich tätigen Einrichtungen beitragen, an Projekten der kulturellen Zusammenarbeit teilnehmen oder die Rolle eines Botschafters für die europäische Kultur wahrnehmen".</p></blockquote>
<p>Zur Erfüllung der Programmziele vergibt die Europäische Union Betriebskostenzuschüsse zur Kofinanzierung der Ausgaben im Zusammenhang mit dem fortlaufenden Arbeitsprogramm.</p>
<p><strong>Der finanzielle Rahmen</strong></p>
<p>Für diesen Aktionsbereich stehen mindestens 5 Mio. Euro zur Verfügung, ca. 75 Prozent entfallen auf die (dreijährigen) Rahmenpartnerschaftsabkommen, der Rest auf die einjährigen Finanzhilfen. Der Kofinanzierungsanteil beträgt maximal 80 Prozent und darf abhängig von der Kategorie 125.000 Euro (Netzwerke), 200.000 Euro (Festivals) und 600.000 Euro (Botschafter) nicht übersteigen.</p>
<p><strong>Kriterien für eine Förderung</strong></p>
<p>In der <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00030004.pdf" title="Ausschreibung" target="_blank">Ausschreibung</a> heißt es:</p>
<blockquote><p>"Bei den förderfähigen Antragstellern muss es sich um Einrichtungen ohne Erwerbszweck handeln, die seit mindestens zwei Jahren bestehen. Sie müssen außerdem öffentliche oder private unabhängige kulturelle Einrichtungen mit Rechtsstatus sein, deren Hauptaktivität im Kulturbereich angesiedelt ist. Im Zusammenhang mit dieser Aufforderung sind internationale, nationale, regionale oder lokale Behörden wie Gemeinden, Provinzen oder Regionen sowie Einzelpersonen nicht förderfähig."</p></blockquote>
<p>Teilnahmeberechtigte Länder sind die 27 EU-Staaten, die drei EFTA-LÄnder Island, Liechtenstein, Norwegen, die Beitrittsländer Türkei, Kroatien und Mazedonien sowie die westlichen Balkanländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien einschließlich Kosovo. Bei den Beitritts- und Balkanländern müssen entsprechende Vereinbarungen vorliegen, damit Kultureinrichtungen aus diesen Ländern auch wirklich am Programm teilnehmen können. Da es nicht sicher ist, dass die entsprechenden Verträge bis zum Ende der Einreichfrist abgeschlossen werden, ist es unbedingt notwendig, sich beim heimischen Cultural Contact Point zu erkundigen, ob diese Länder überhaupt teilnehmen können.</p>
<p>Für weitere Detailinformationen stehe ich gerne zur Verfügung.</p>
<p>Zurück zur <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/" title="Die aktuellen EU-Ausschreibungen für den Kunst- und Kulturbereich" target="_blank">Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kostenlose Infoveranstaltungen zu den aktuellen EU-Ausschreibungen in Wien]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/27/kostenlose-infoveranstaltungen-zu-den-aktuellen-eu-ausschreibungen-in-wien/</link>
<pubDate>Mon, 27 Aug 2007 17:04:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/27/kostenlose-infoveranstaltungen-zu-den-aktuellen-eu-ausschreibungen-in-wien/</guid>
<description><![CDATA[Wer mittlerweile auf den Geschmack gekommen ist, eine gute Projektidee und noch jede Menge Fragen  b]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mittlerweile auf den Geschmack gekommen ist, eine gute Projektidee und noch jede Menge Fragen  bezüglich eines Ansuchens um EU-Förderung hat, für den gibt es in Wien ein ganz interessantes Angebot.</p>
<p>Der Cultural Contact Point bietet wie bei jedem Call umfangreiche Unterstützung an. Dabei kann man sich entscheiden zwischen</p>
<ul>
<li><a href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=87" title="Informationsveranstaltungen" target="_blank">Informationsveranstaltungen</a>: Hier gibt es die Basisinformationen zu den aktuellen Ausschreibungen und Präsentationen erfolgreicher AntragstellerInnen. Gedacht ist diese Veranstaltung für diejenigen, die sich einfach mal informieren wollen.</li>
<li><a href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=88" title="Workshops" target="_blank">Workshops</a>: Hier werden die angesprochen, die bereits eine konkrete Projektidee haben. Hier werden Detailfragen beantwortet und das Antragsformular durchgesprochen.</li>
</ul>
<p>Informationen über Ort, Zeit und Anmeldemöglichkeiten sind auf der Website des CCP zu finden (einfach obige Link anklicken).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderung: Literarische Übersetzungen]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/24/eu-kulturforderung-literarische-ubersetzungen/</link>
<pubDate>Fri, 24 Aug 2007 19:28:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/24/eu-kulturforderung-literarische-ubersetzungen/</guid>
<description><![CDATA[In diesem Aktionsbereich haben Verlage die Möglichkeit, für die Übersetzung literarischer Werke u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Aktionsbereich haben Verlage die Möglichkeit, für die Übersetzung literarischer Werke um eine Förderung anzusuchen. Im Unterschied zu den Projektförderungen wird hier kein Partner benötigt. Gefördert werden Übersetzungen in oder aus einer europäischen Sprache.</p>
<p><strong>Der Call in Kurzform</strong></p>
<ul>
<li>Die Übersetzungsprojekte dürfen eine Laufzeit von maximal 18 Monaten haben;</li>
<li>Es werden wie gesagt keine Partner benötigt;</li>
<li>Die EU beteiligt sich mit maximal 50% an den Projektkosten</li>
<li>Die Fördersumme beträgt mindestens 2.000 und höchstens 60.000 Euro;</li>
<li>Die Förderung muss für die Übersetzungskosten verwendet werden, die - siehe oben - nicht mehr als 50% der gesamten Projektkosten ausmachen dürfen;</li>
<li>Gefördert werden belletristische Werke jeder literarischen Gattung;</li>
<li>Sie müssen bereits veröffentlicht sein und bis jetzt noch nicht in die Zielsprache übersetzt worden sein;</li>
<li>Das Einreichverfahren ist nicht wie bei den Projektförderungen zweistufig, dafür gibt es aber zwei Einreichtermine, nämlich den 1. Oktober 2007 und den 1. April 2008.</li>
</ul>
<p>Für die Einreichung werden folgende Unterlagen benötigt:</p>
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1_2_2/documents/specs_transl_de.pdf" title="Leitfaden" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1_2_2/documents/appguide_transl_de.pdf" title="Hinweise zur Antragstellung" target="_blank">Hinweise zur Antragstellung</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1_2_2/documents/appform_transl_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li>Lebenslauf des gesetzlichen Vertreters der antragstellenden Einrichtung</li>
<li>Lebenslauf des verantwortlichen Projektmanagers</li>
<li>Tätigkeitsbericht</li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/legal_entities_en.htm" title="Formular Rechtsform" target="_blank">Formular Rechtsform</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/ftiers_en.htm" title="Formular Bankdaten" target="_blank">Formular Bankdaten</a></li>
<li>je ein Original des zur Übersetzung vorgeschlagenen Buches</li>
<li>Kopie des Vertrags zwischen Verlag und Übersetzer</li>
<li>Lebenslauf des Übersetzers</li>
<li>Kopie des Vertrags über die Übersetzungsrechte</li>
<li>Aufgliederung der Gesamtkosten</li>
</ul>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt das Programm?</strong></p>
<p>Das allgemeine Ziel des EU-Kulturförderprogramms ist es, einen gemeinsamen europäischen Kulturraum durch die Unterstützung von KünstlerInnen und deren Projekten zu schaffen. Konkret verfolgt das Programm</p>
<ul>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen, die im Kultursektor arbeiten;</li>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbreitung von künstlerischen und kulturellen Werken und Erzeugnissen;</li>
<li>die Förderung des interkulturellen Dialogs.</li>
</ul>
<p>Um diese Ziele zu erreichen, werden Übersetzungs-Projekte gefördert, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:</p>
<ul>
<li>“Sie erbringen einen echten zusätzlichen europäischen Nutzen;</li>
<li>entsprechen den spezifischen Zielen des Programms;</li>
<li>schlagen Maßnahmen von ausgeprägter künstlerischer und kultureller Qualität und mit einem nachgewiesenen Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung vor;</li>
<li>sichern eine hohe Qualität der Partnerschaft und Methodik der Zusammenarbeit unter den teilnehmenden Einrichtungen;</li>
<li>bringen Ergebnisse hervor, die angemessen und in gut sichtbarer Art und Weise vermittelt und verbreitet werden können;</li>
<li>erzielen Ergebnisse, die auf einer längerfristigen Basis eine solide Zusammenarbeit stärken und zukünftige Initiativen der kulturellen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene fördern können.”</li>
</ul>
<p>Zweck dieser Aufforderung ist die Unterstützung von etwa 45 Übersetzungsprojekten im Rahmen der zwei Antragstermine.</p>
<p><strong>Der finanzielle Rahmen</strong></p>
<p>Dafür stehen ca. 1,7 Mio. Euro zur Verfügung. Gefördert werden, wie gesagt, die Kosten für die Übersetzung, die 50% des Projektbudgets nicht übersteigen dürfen. Maximal 60.000 Euro können Antragsteller erwarten, das Minimum beträgt 2.000 Euro. Das heißt, die Projektkosten sollten zwischen 4.000 und 120.000 Euro liegen.</p>
<p><strong>Kriterien für eine Förderung</strong></p>
<p>Bei den Antragstellern muss es sich um ein öffentliches oder privates Verlagshaus oder eine Verlagsgruppe handeln, die ihren Sitz in den teilnahmeberechtigten Ländern hat. Auch hier gilt: Einzelpersonen können keinen Antrag stellen.</p>
<p>Teilnahmeberechtigte Länder sind die EU-Staaten, die drei EFTA-Länder Island, Liechtenstein, Norwegen, die Beitrittskandidaten Türkei, Kroatien und Mazedonien sowie die westlichen Balkanländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien einschließlich Kosovo. Bei den Beitritts- und Balkanländern müssen entsprechende Vereinbarungen vorliegen, damit Kultureinrichtungen aus diesen Ländern auch wirklich am Programm teilnehmen können. Da es nicht sicher ist, dass die entsprechenden Verträge bis zum Ende der Einreichfrist abgeschlossen werden, ist es unbedingt notwendig, sich beim heimischen Cultural Contact Point zu erkundigen, ob diese Länder überhaupt teilnehmen können.</p>
<p>Förderfähig im Rahmen dieses Calls sind Übersetzungen von belletristischen Werken aus einer europäischen Sprache in eine andere europäische Sprach. Unter belletristischen Werken werden laut Leitfaden Romane, Erzählungen, Novellen, Theaterstücke, lyrische Werke und unter anderem auch Comics verstanden.</p>
<p>Die Antragsteller müssen mindestens ein und höchstens zehn Werke zur Übersetzung vorschlagen, die die folgenden Kriterien erfüllen müssen:</p>
<ul>
<li>"Die Übersetzung ist aus einer europäischen Sprache in eine andere europäische Zielsprache anzufertigen;</li>
<li>der grenzüberschreitende Charakter ist nachzuweisen, um Übersetzungen aus einer europäischen Sprache in eine andere europäische Sprache im selben Land zu vermeiden;</li>
<li>die Werke, die übersetzt werden sollen, müssen von Autoren geschrieben worden sein, die Staatsbürger oder Einwohner eines am Programm teilnehmenden Landes sind;</li>
<li>die Zielsprache muss die Muttersprache des Übersetzers sein, außer im Falle seltener Sprachen, wenn der Verleger gebührend nachweist, dass er keinen entsprechenden Übersetzer finden kann."</li>
</ul>
<p>Projekte, die zum 1.10.07 eingereicht werden, dürfen frühestens am 1. Januar und spätestens am 30. Juni 2008 begonnen haben und eien Laufzeit von maximal 18 Monaten haben. Bei Projekten, die zum 1.04.08 eingereicht werden, dürfen nicht vor dem 1.07.08 und spätestens am 31.12.08 starten.</p>
<p><strong>Auswahlkriterien</strong></p>
<p>Der Antragsteller muss seine operative und finanzielle Leistungsfähigkeit dokumentieren. Dazu werden die Lebensläufe des gesetzlichen Vertreters des Verlags, des Projektleiters und des Übersetzers verlangt. Hinzu kommt der Tätigkeitsbericht der letzten beiden Jahre, eine Kopie des Vertrags zwischen Verlag und Übersetzer sowie eine Kopie des Vertrags über die Übersetzungsrechte.</p>
<p><strong>Vergabekriterien</strong></p>
<p>Bei der Auswahl der eingereichten Anträge weden folgende Kriterien zur Bewertung herangezogen:</p>
<ul>
<li>der zusätzliche europäische Nutzen;</li>
<li> die Zweckdienlichkeit des Projekts für die besonderen Ziele des Programms;</li>
<li>die Qualität der vorgeschlagenen Übersetzungstätigkeiten (dazu zählen die literarische Qualität des oder der zu übersetzenden Werke, die Seriosität und der Ruf des Verlagshauses, die Kompetenz und Erfahrung des Übersetzers und die Qualität des Antrags;</li>
<li>das erwartete Niveau der Ergebnisse;</li>
<li>das Ausmaß, in dem die Ergebnisse der vorgeschlagenen Maßnahmen entsprechend bekannt<br />
gemacht und verbreitet werden.</li>
</ul>
<p>Ausführlich werden die Vergabekriterien im Leitfaden S.12ff beschrieben.</p>
<p><strong>Finanzbestimmungen</strong></p>
<p>Förderfähig sind Kosten, die</p>
<ul>
<li>“notwendig sind für die Durchführung und den Abschluss der Maßnahme, im Finanzplan der Finanzhilfevereinbarung veranschlagt sind, angemessen sind, den Grundsätzen einer guten Finanzverwaltung und insbesondere der Wirtschaftlichkeit und einem angemessenen Kosten-/ Nutzen-Verhältnis entsprechen;</li>
<li>während der Laufzeit der Maßnahme gemäß Definition in der Finanzhilfevereinbarung anfallen;</li>
<li>dem Empfänger der Maßnahme tatsächlich entstanden sind, in dessen Büchern gemäß den geltenden Buchführungsregeln verbucht und Gegenstand der vorgeschriebenen Erklärung gemäß den geltenden Steuer- und Sozialversicherungsvorschriften sind;</li>
<li>ermittelbar und überprüfbar sind und durch Originalbelege nachgewiesen werden.”</li>
</ul>
<p>Welche Kosten können nun konkret gefördert werden? Laut Leitfaden sind dies:</p>
<ul>
<li>"Aufwendungen für das für die Maßnahme abgestellte Personal, d. h. tatsächliches Entgelt für die Übersetzer zuzüglich Sozialabgaben und weiterer in die Vergütung eingehender Kosten, sofern diese die Durchschnittswerte der üblichen Gehalts- und Lohnpolitik des Empfängers nicht überschreiten."</li>
</ul>
<p><strong>Sonstiges</strong></p>
<p>Die Postadresse finden Sie im Antragsformular, weitere Informationen enthalten der Leitfaden und das Dokument “Hinweise zur Antragstellung” (Links siehe oben). Unterstützung gibt es darüber hinaus bei den Cultural Contact Points in <a href="http://www.ccp-deutschland.de" title="CCP Deutschland" target="_blank">Deutschland</a> und <a href="http://www.ccp-austria.at" title="CCP Österreich" target="_blank">Österreich</a>).</p>
<p>Zurück zur <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/" title="Überblick EU-Call" target="_blank">Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderung: mehrjährige Kooperationsprojekte]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/16/eu-kulturforderung-mehrjahrige-kooperationsprojekte/</link>
<pubDate>Thu, 16 Aug 2007 19:38:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/16/eu-kulturforderung-mehrjahrige-kooperationsprojekte/</guid>
<description><![CDATA[Im Unterschied zu den Kooperationsmaßnahmen, die ich hier vorgestellt habe, geht es in diesem Fall ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Unterschied zu den Kooperationsmaßnahmen, die ich <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/eu-kulturforderung-kooperationsprojekte/" title="mehrjährige Kooperationsprojekte" target="_blank">hier</a> vorgestellt habe, geht es in diesem Fall um Projektvorhaben mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Und es geht um mehr Geld. Ansonsten sind sich die beiden Aktionsbereiche sehr ähnlich, was auch darin zum Ausdruck kommt, dass sie zusammen im <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00050006.pdf" title="Call EU-Kulturförderung" target="_blank">Amtsblatt</a> veröffentlicht worden sind.</p>
<p><strong>Der Call in Kurzform</strong></p>
<ul>
<li>Die Projekte haben eine Laufzeit zwischen drei und fünf Jahren;</li>
<li>In das Projekt müssen mindestens sechs Partner aus sechs verschiedenen Ländern (EU-, EFTA-, Beitritts- und Balkanländer) involviert sein;</li>
<li>die EU beteiligt sich mit 50% an den Projektkosten</li>
<li>die Fördersumme liegt zwischen 200.000 und 500.000 pro Jahr (!), d.h. das Projektbudget liegt idealerweise zwischen 400.000 und 1 Mio. Euro pro Jahr;</li>
<li>gefördert werden Projekte, in deren Rahmen eine Reihe mehrjähriger Kulturaktivitäten stattfindet, die<br />
auf eine nachhaltige und strukturierte Zusammenarbeit zwischen kulturellen Akteuren abzielen;</li>
<li>gefördert werden spartenspezifische oder spartenübergreifende Projekte;</li>
<li>die Projekte müssen innovativ sein, einen europäischen Nutzen schaffen und eine größtmögliche Verbreitung finden;</li>
<li>das Einreichverfahren ist (erstmals) zweistufig;</li>
<li>Einreichfrist ist der 31. Oktober 2007.</li>
</ul>
<p>Folgende Unterlagen werden für die erste Einreichphase benötigt:</p>
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/specifications_1_1_de.pdf" title="Leitfaden mehrjährige Projekte" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/guide_1_1_de.pdf" title="Hinweise zur Antragstellung" target="_blank">Hinweise zur Antragstellung</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase1/form_1_1_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase1/budget_1_1_de.xls" title="Budget" target="_blank">Budget</a></li>
<li>Lebenslauf der verantwortlichen Personen</li>
<li>Tätigkeitsbericht der beteiligten Organisationen</li>
</ul>
<p>In der zweiten Phase werden verlangt:</p>
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase2/form_1_1_phase2_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase2/budget_phase2_de.xls" title="Budget" target="_blank">Budget</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/fincap/FINANCIAL_CAPACITY_form_de.doc" title="Formular finanzielle Leistungsfähigkeit" target="_blank">Formular finanzielle Leistungsfähigkeit</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/legal_entities_en.htm" title="Formular Rechtsform" target="_blank">Formular Rechtsform</a> und dazugehörige Unterlagen</li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/ftiers_en.htm" title="Formular Bankdaten" target="_blank">Formular Bankdaten</a></li>
<li>Bilanz</li>
<li>Prüfbericht eines zugelassenen externen Rechnungsprüfers</li>
</ul>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt das Programm?</strong></p>
<p>Das allgemeine Ziel des EU-Kulturförderprogramms ist es, einen gemeinsamen europäischen Kulturraum durch die Unterstützung von KünstlerInnen und deren Projekten zu schaffen. Konkret verfolgt das Programm</p>
<ul>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen, die im Kultursektor arbeiten;</li>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbreitung von künstlerischen und kulturellen Werken und Erzeugnissen;</li>
<li> die Förderung des interkulturellen Dialogs.</li>
</ul>
<p>Um diese Ziele zu erreichen, werden kulturelle Projekte gefördert, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:</p>
<ul>
<li>“Sie erbringen einen echten zusätzlichen europäischen Nutzen;</li>
<li>entsprechen den spezifischen Zielen des Programms;</li>
<li>schlagen Maßnahmen von ausgeprägter künstlerischer und kultureller Qualität und mit einem nachgewiesenen Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung vor;</li>
<li>sichern eine hohe Qualität der Partnerschaft und Methodik der Zusammenarbeit unter den teilnehmenden Einrichtungen;</li>
<li>bringen Ergebnisse hervor, die angemessen und in gut sichtbarer Art und Weise vermittelt und verbreitet werden können;</li>
<li>erzielen Ergebnisse, die auf einer längerfristigen Basis eine solide Zusammenarbeit stärken und zukünftige Initiativen der kulturellen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene fördern können.”</li>
</ul>
<p>Im Rahmen von Aktionsbereich 1.1 erhalten Projekte eine Förderung, die eine Reihe mehrjähriger Aktivitäten umfassen, die auf eine dauerhafte und strukturierte Zusammenarbeit zwischen den kulturellen Akteuren ausgerichtet sind. Außerdem müssen sie mindestens zwei der oben angeführten Ziele (grenzüberschreitende Mobilität von Kulturschaffenden, grenzüberschreitende Mobilität von künstlerischen Werken und Förderung des interkulturellen Dialogs) verfolgen.</p>
<p>Unterstützt werden die Projekte in ihrer Start- und Aufbauphase oder in der Phase ihrer geografischen Ausdehnung mit dem Ziel ihrer langfristigen Entwicklung und finanziellen Autonomie.</p>
<p><strong>Der finanzielle Rahmen</strong></p>
<p>Für diesen Aktionsbereich stehen 17,5 Mio. Euro zur Verfügung, womit geplant ist, etwa 12 Projekte zu unterstützen. Die Projekte, deren Laufzeit zwischen 3 und 5 Jahren liegen muss, bekommen von der EU maximal 50 % der Projektkosten. Dieser Anteil von 50% liegt nominell zwischen 200.000 und 500.000 Euro pro Jahr, das heißt, die Kosten für das Projekt betragen mindestens 400.000 und höchstens 1 Mio.  Euro pro Jahr. Das bedeutet, die EU unterstützt im Idealfall ein Projekt mit insgesamt 2,5 Mio. Euro, was ja schon eine beträchtliche Summe darstellt.</p>
<p><strong>Kriterien für eine Förderung</strong></p>
<p>Bei den Antragstellern muss es sich um öffentliche oder private Einrichtungen mit Rechtsstatus handeln, die ihren Sitz in den teilnahmeberechtigten Ländern haben. Einzelpersonen können keinen Antrag stellen.</p>
<p>Teilnahmeberechtigte Länder sind die EU-Staaten, die drei EFTA-LÄnder Island, Liechtenstein, Norwegen, die Beitrittsländer Türkei, Kroatien und Mazedonien sowie die westlichen Balkanländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien einschließlich Kosovo. Bei den Beitritts- und Balkanländern müssen entsprechende Vereinbarungen vorliegen, damit Kultureinrichtungen aus diesen Ländern auch wirklich am Programm teilnehmen können. Da es nicht sicher ist, dass die entsprechenden Verträge bis zum Ende der Einreichfrist abgeschlossen werden, ist es unbedingt notwendig, sich beim heimischen Cultural Contact Point zu erkundigen, ob diese Länder überhaupt teilnehmen können.</p>
<p>Gefördert werden Projekte, die den oben angeführten Zielen entsprechen und die aufgelisteten Merkmale aufweisen. Nicht gefördert werden Vorhaben, die “sich zur Gänze und ausschließlich mit der Erstellung und Pflege von Websites, der Produktion von Magazinen und Zeitungen, der Organisation von Konferenzen und Sitzungen und der Erstellung von Studien und Berichten befassen”.</p>
<p>Die Projekte müssen vor dem 1. Dezember 2008 beginnen und spätestens am 30. November 2013 enden.</p>
<p><strong>Auswahlkriterien</strong></p>
<p>Die Antragsteller müssen ihre operative und finanzielle Leistungsfähigkeit dokumentieren. Dazu werden die Lebensläufe der verantwortlichen Personen, Tätigkeitsberichte der beteiligten Organisationen und in finanzieller Hinsicht der Jahresabschluss vorgelegt. Außerdem muss der Koordinator (= die einreichende Organisation) ihrem Antrag in Phase 2 den Prüfbericht eines zugelassenen externen Rechnungsprüfers beilegen. In diesem Prüfbericht ist die Buchhaltung des letzten verfügbaren Geschäftsjahres zu bescheinigen.</p>
<p><strong>Vergabekriterien</strong></p>
<p>Laut Leitfaden geht es um:</p>
<ul>
<li>das Ausmaß, in welchem das Projekt einen echten zusätzlichen europäischen Nutzen bringt;</li>
<li>die Relevanz der Maßnahmen für die spezifischen Ziele des Programms;</li>
<li>den Umfang der Konzeption der vorgeschlagenen Maßnahmen und inwieweit diese auf einem hohen Qualitätsniveau erfolgreich durchgeführt werden können;</li>
<li>die Qualität der Partnerschaft zwischen dem Koordinator und den Mitorganisatoren;</li>
<li>das Ausmaß, in welchem die Maßnahmen Ergebnisse liefern, welche die Ziele des Programms erreichen;</li>
<li>das Ausmaß, in welchem die Ergebnisse der vorgeschlagenen Maßnahmen entsprechend bekannt gemacht und verbreitet werden;</li>
<li>das Ausmaß, in welchem die Maßnahmen ein entsprechendes Niveau der Nachhaltigkeit generieren können.</li>
</ul>
<p>Im Detail werden diese Kriterien im Leitfaden auf Seite 12ff erklärt.</p>
<p><strong>Finanzbestimmungen</strong></p>
<p>Förderfähig sind Kosten,</p>
<ul>
<li> “die notwendig sind für die Durchführung und den Abschluss der Maßnahme, im Finanzplan der Finanzhilfevereinbarung veranschlagt sind, angemessen sind, den Grundsätzen einer guten Finanzverwaltung und insbesondere der Wirtschaftlichkeit und einem angemessenen Kosten-/ Nutzen-Verhältnis entsprechen;</li>
<li>die während der Laufzeit der Maßnahme gemäß Definition in der Vereinbarung anfallen;</li>
<li>die dem Koordinator (Empfänger) und den Mitorganisatoren (Mitempfängern) der Maßnahme tatsächlich entstanden sind, in deren Büchern gemäß den geltenden Buchführungsregeln verbucht und Gegenstand der vorgeschriebenen Erklärung gemäß den geltenden Steuer- und Sozialversicherungsvorschriften sind;</li>
<li>die identifizierbar und überprüfbar sind und durch Originalbelege nachgewiesen werden.”</li>
</ul>
<p>Welche Kosten können nun konkret gefördert werden? Laut Leitfaden sind dies unter anderem:</p>
<ul>
<li>Aufwendungen für das für die Maßnahme abgestellte Personal (dürfen 20% der gesamten direkten Kosten nicht übersteigen);</li>
<li>Reise- und Aufenthaltskosten für das an den Arbeiten und der Durchführung der Maßnahme beteiligte Personal;</li>
<li>Miete oder Kauf von dauerhaften Gütern (neu oder gebraucht), wobei die Abschreibung berücksichtigt werden muss;</li>
<li>Kosten für Verbrauchsgüter und Bürobedarf.</li>
</ul>
<p><strong>Zeitplan</strong></p>
<p>Die Einreichfrist für die erste Phase endet am 31.10.2007. Bis dahin müssen die oben angeführten Unterlagen (ausgefüllt) nach Brüssel geschickt worden sein. Ende Februar/Anfang März beabsichtigt die EU, die Antragsteller zu verständigen, die sich für die zweite Einreichphase qualifiziert haben. Einen Monat haben diese dann Zeit, um die notwendigen Formulare auszufüllen und Dokumente zu beschaffen (siehe oben).</p>
<p>Stimmt der Zeitplan der EU, wird es dann im Mai ein endgültiges Ergebnis geben und kurz darauf werden die Verträge verschickt. Nachdem diese Zeitpläne nicht immr eingehalten werden können, empfiehlt es sich, den Projektbeginn möglichst spät anzusetzen. Ideal ist der 1.11.2008, da es sinnvoll ist, das Projekt aus abrechnungstechnischen Gründen mit Monatsbeginn zu starten und der 1. November in dieser Hinsicht der letzte Monatserste ist.</p>
<p><strong>Sonstiges</strong></p>
<p>Die Postadresse finden Sie im Antragsformular, weitere Informationen enthalten der Leitfaden und das Dokument “Hinweise zur Antragstellung” (Links siehe oben). Unterstützung erhalten Sie von den Cultural Contact Points (zum Beispiel in <a href="http://www.ccp-deutschland.de" title="CCP Deutschland" target="_blank">Deutschland</a> und in <a href="http://www.ccp-austria.at" title="CCP Österreich" target="_blank">Österreich</a>).</p>
<p>Zurück zur <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/" title="Die aktuellen EU-Ausschreibungen für den Kunst- und Kulturbereich" target="_blank">Übersicht</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderung: Kooperationsprojekte]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/eu-kulturforderung-kooperationsprojekte/</link>
<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 15:41:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/eu-kulturforderung-kooperationsprojekte/</guid>
<description><![CDATA[Dieser Call ist für viele wahrscheinlich am interessantesten, da die meisten Kunst- und Kulturproje]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Call ist für viele wahrscheinlich am interessantesten, da die meisten Kunst- und Kulturprojekte in diese Ausschreibung hineinpassen.</p>
<p><strong>Der Call in Kurzform</strong></p>
<ul>
<li>Die Projekte haben eine Laufzeit von maximal 24 Monaten;</li>
<li>benötigt werden Partner aus drei verschiedenen Ländern (EU-, EFTA-, Beitritts- und Balkanländer);</li>
<li>die EU beteiligt sich mit 50% an den Projektkosten;</li>
<li>Die Fördersumme muss zwischen 50.000 und 200.000 Euro liegen, d.h. das Projektbudget liegt idealerweise zwischen 100.000 und 400.000 Euro;</li>
<li>gefördert werden Projekte aus allen Kunstsparten (vorzugsweise interdisziplinäre Vorhaben);</li>
<li>die Projekte müssen innovativ sein, einen europäischen Nutzen schaffen und eine größtmögliche Verbreitung finden;</li>
<li>das Einreichverfahren ist (erstmals) zweistufig;</li>
<li>Einreichfrist ist der 31. Oktober 2007.</li>
</ul>
<p>Folgende Unterlagen werden für die erste Einreichphase benötigt:</p>
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/specifications_1_2_1_de.pdf" title="Leitfaden" target="_blank">Leitfaden</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/guide_1_2_1_de.pdf" title="Hinweise zur Antragstellung" target="_blank">Hinweise zur Antragstellung</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase1/form_1_2_1_de.doc" title="Antragsformular" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase1/budget_1_2_1_de.xls" title="Budget" target="_blank">Budget</a></li>
<li>Lebenslauf der verantwortlichen Personen</li>
<li>Tätigkeitsbericht der beteiligten Organisationen</li>
</ul>
<p>In der zweiten Phase werden benötigt:</p>
<ul>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase2/form_1_2_1_phase2_de.doc" title="Antragsformular Phase 2" target="_blank">Antragsformular</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1/documents/phase2/budget_phase2_de.xls" title="Budget Phase 2" target="_blank">Budget</a></li>
<li><a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1_3/documents/fincap_de.doc" title="Formular finanzielle Leistungsfähigkeit" target="_blank">Formular finanzielle Leistungsfähigkeit</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/legal_entities_en.htm" title="Formular Rechtsform" target="_blank">Formular Rechtsform</a> und dazugehörige Unterlagen<a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/legal_entities_en.htm" title="Formular Rechtsform" target="_blank"><br />
</a></li>
<li><a href="http://ec.europa.eu/budget/execution/ftiers_en.htm" title="Formular Bankdaten" target="_blank">Formular Bankdaten</a></li>
<li>Bilanz</li>
</ul>
<p><strong>Welche Ziele verfolgt das Programm?</strong></p>
<p>Das allgemeine Ziel des EU-Kulturförderprogramms ist es, einen gemeinsamen europäischen Kulturraum durch die Unterstützung von KünstlerInnen und deren Projekten zu schaffen. Konkret verfolgt das Programm</p>
<ul>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Mobilität von Menschen, die im Kultursektor arbeiten;</li>
<li>die Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbreitung von künstlerischen und kulturellen Werken und Erzeugnissen;</li>
<li>die Förderung des interkulturellen Dialogs.</li>
</ul>
<p>Um diese Ziele zu erreichen, werden kulturelle Projekte gefördert, die sich durch folgende Merkmale auszeichnen:</p>
<ul>
<li>"Sie erbringen einen echten zusätzlichen europäischen Nutzen;</li>
<li>entsprechen den spezifischen Zielen des Programms;</li>
<li>schlagen Maßnahmen von ausgeprägter künstlerischer und kultureller Qualität und mit einem nachgewiesenen Potenzial für eine erfolgreiche Umsetzung vor;</li>
<li>sichern eine hohe Qualität der Partnerschaft und Methodik der Zusammenarbeit unter den teilnehmenden Einrichtungen;</li>
<li>bringen Ergebnisse hervor, die angemessen und in gut sichtbarer Art und Weise vermittelt und verbreitet werden können;</li>
<li>erzielen Ergebnisse, die auf einer längerfristigen Basis eine solide Zusammenarbeit stärken und zukünftige Initiativen der kulturellen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene fördern können."</li>
</ul>
<p><strong>Der finanzielle Rahmen</strong></p>
<p>Angestrebt wird die Unterstützung von etwa 80 Kooperationsprojekten, wofür rund 10 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Die Projekte, die höchstens 24 Monate laufen dürfen, bekommen von der EU maximal 50 % der Projektkosten. Dieser Anteil von 50% muss zwischen 50.000 und 200.000 Euro liegen, das heißt, die Kosten für das Projekt betragen mindestens 100.000 und höchstens 400.000 Euro.</p>
<p><strong>Kriterien für eine Förderung</strong></p>
<p>Bei den Antragstellern muss es sich um öffentliche oder private Einrichtungen mit Rechtsstatus handeln, die ihren Sitz in den teilnahmeberechtigten Ländern haben. Einzelpersonen können keinen Antrag stellen.</p>
<p>Teilnahmeberechtigte Länder sind die EU-Staaten, die drei EFTA-LÄnder Island, Liechtenstein, Norwegen, die Beitrittsländer Türkei, Kroatien und Mazedonien sowie die westlichen Balkanländer Albanien, Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Serbien einschließlich Kosovo. Bei den Beitritts- und Balkanländern müssen entsprechende Vereinbarungen vorliegen, damit Kultureinrichtungen aus diesen Ländern auch wirklich am Programm teilnehmen können. Da es nicht sicher ist, dass die entsprechenden Verträge bis zum Ende der Einreichfrist abgeschlossen werden, ist es unbedingt notwendig, sich beim heimischen Cultural Contact Point zu erkundigen, ob diese Länder überhaupt teilnehmen können.</p>
<p>Gefördert werden Projekte, die den oben angeführten Zielen entsprechen und die aufgelisteten Merkmale aufweisen. Nicht gefördert werden Vorhaben, die "sich zur Gänze und ausschließlich mit der Erstellung und Pflege von Websites, der Produktion von Magazinen und Zeitungen, der Organisation von Konferenzen und Sitzungen und der Erstellung von Studien und Berichten befassen".</p>
<p>Die Projekte müssen vor dem 1.12.2008 beginnen und spätestens am 30.11.2010 enden.</p>
<p><strong>Auswahlkriterien</strong></p>
<p>Die Antragsteller müssen ihre operative und finanzielle Leistungsfähigkeit dokumentieren. Dazu werden die Lebensläufe der verantwortlichen Personen, Tätigkeitsberichte der beteiligten Organisationen und in finanzieller Hinsicht der Jahresabschluss vorgelegt.</p>
<p><strong>Vergabekriterien</strong></p>
<p>Diese werden im Leifaden so zusammengefasst:</p>
<ul>
<li> Ausmaß, in welchem das Projekt einen echten zusätzlichen europäischen Nutzen bringt;</li>
<li>Relevanz der Maßnahmen für die spezifischen Ziele des Programms;</li>
<li>Umfang der Konzeption der vorgeschlagenen Maßnahmen und inwieweit diese auf einem hohen Qualitätsniveau erfolgreich durchgeführt werden können;</li>
<li>Qualität der Partnerschaft zwischen dem Koordinator und den Mitorganisatoren;</li>
<li>Ausmaß, in welchem die Maßnahmen Ergebnisse liefern, welche die Ziele des Programms erreichen;</li>
<li>Ausmaß, in welchem die Ergebnisse der vorgeschlagenen Maßnahmen entsprechend bekannt gemacht und verbreitet werden;</li>
<li>Ausmaß, in welchem die Maßnahmen ein entsprechendes Niveau der Nachhaltigkeit generieren können."</li>
</ul>
<p>Im Detail werden diese Kriterien im Leitfaden Seite 11ff erklärt.</p>
<p><strong>Finanzbestimmungen</strong></p>
<p>Förderfähig sind Kosten,</p>
<ul>
<li>"die notwendig sind für die Durchführung und den Abschluss der Maßnahme, im Finanzplan der Finanzhilfevereinbarung veranschlagt sind, angemessen sind, den Grundsätzen einer guten Finanzverwaltung und insbesondere der Wirtschaftlichkeit und einem angemessenen Kosten-/ Nutzen-Verhältnis entsprechen;</li>
<li>die während der Laufzeit der Maßnahme gemäß Definition in der Vereinbarung anfallen;</li>
<li>die dem Koordinator (Empfänger) und den Mitorganisatoren (Mitempfängern) der Maßnahme tatsächlich entstanden  sind, in deren Büchern gemäß den geltenden Buchführungsregeln verbucht und Gegenstand der vorgeschriebenen Erklärung gemäß den geltenden Steuer- und Sozialversicherungsvorschriften sind;</li>
<li>die identifizierbar und überprüfbar sind und durch Originalbelege nachgewiesen werden."</li>
</ul>
<p>Welche Kosten können nun konkret gefördert werden? Laut Leitfaden sind dies unter anderem:</p>
<ul>
<li> Aufwendungen für das für die Maßnahme abgestellte Personal (dürfen 20% der gesamten direkten Kosten nicht übersteigen);</li>
<li>Reise- und Aufenthaltskosten für das an den Arbeiten und der Durchführung der Maßnahme beteiligte Personal;</li>
<li>Miete oder Kauf von dauerhaften Gütern (neu oder gebraucht), wobei die Abschreibung berücksichtigt werden muss;</li>
<li>Kosten für Verbrauchsgüter und Bürobedarf.</li>
</ul>
<p><strong>Zeitplan</strong></p>
<p>Die Einreichfrist für die erste Phase endet am 31.10.2007. Bis dahin müssen die oben angeführten Unterlagen (ausgefüllt) nach Brüssel geschickt worden sein. Ende Februar/Anfang März beabsichtigt die EU, die Antragsteller zu verständigen, die sich für die zweite Einreichphase qualifiziert haben. Einen Monat haben diese dann Zeit, um die notwendigen Formulare auszufüllen und Dokumente zu beschaffen (siehe oben).</p>
<p>Stimmt der Zeitplan der EU, wird es dann im Mai ein endgültiges Ergebnis geben und kurz darauf werden die Verträge verschickt. Nachdem diese Zeitpläne nicht immr eingehalten werden können, empfiehlt es sich, den Projektbeginn möglichst spät anzusetzen. Ideal ist der 1.11.2008, da es sinnvoll ist, das Projekt aus abrechnungstechnischen Gründen mit Monatsbeginn zu starten und der 1. November in dieser Hinsicht der letzte Monatserste ist.</p>
<p><strong>Sonstiges</strong></p>
<p>Die Postadresse finden Sie im Antragsformular, weitere Informationen enthalten der Leitfaden und das Dokument "Hinweise zur Antragstellung" (Links siehe oben). Unterstützung erhalten Sie von den Cultural Contact Points (zum Beispiel in <a href="http://www.ccp-deutschland.de" title="CCP Deutschland" target="_blank">Deutschland</a> und in <a href="http://www.ccp-austria.at" title="CCP Österreich" target="_blank">Österreich</a>).</p>
<p>Oder bei mir. Wenn Sie eine Frage haben, eine Einschätzung Ihrer Projektidee oder Unterstützung bei der Antragstellung benötigen, melden Sie sich bei mir. Die Kontaktdaten finden Sie im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/impressum/" title="Impressum" target="_blank">Impressum</a>.</p>
<p>Zurück zur <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/" title="Die aktuellen EU-Ausschreibungen für den Kunst- und Kulturbereich" target="_blank">Übersicht</a></p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Die aktuellen EU-Ausschreibungen für den Kunst- und Kulturbereich]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/die-aktuellen-eu-ausschreibungen-fur-den-kunst-und-kulturbereich/</link>
<pubDate>Fri, 10 Aug 2007 12:14:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Vor drei Tagen habe ich schon kurz auf die zahlreichen Calls hingewiesen, die die Europäische Komm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.sevenload.com/bilder/J2qtug0/EU-Logo"><img src="http://de.sevenload.com/im/J2qtug0/200x136" alt="'EU-Logo' von hennerfehr" height="136" width="200" /></a></p>
<p>Vor drei Tagen habe ich schon kurz auf die zahlreichen Calls <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/07/kunst-und-kulturforderung-eu-veroffentlicht-neuen-call/" title="KUnst- und Kulturförderung: EU veröffentlicht neuen Call" target="_blank">hingewiesen</a>, die die Europäische Kommission in ihrem Amtsblatt veröffentlicht hat, aber leider sind immer noch nicht alle Formulare und Leitfäden online gestellt worden.</p>
<p>Daher nutze ich die Gelegenheit und zeige noch einmal den Rahmen auf, in dem das EU-Kulturförderprogramm Möglichkeiten bietet, an Geldmittel heranzukommen.</p>
<p>Grundsätzlich ist dieses Programm in drei Förderbereiche eingeteilt:</p>
<p><strong>Förderbereich 1</strong>: Hier werden "Projekte" gefördert, es gibt noch eine Unterteilung in Aktionsbereiche:</p>
<ul>
<li><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/16/eu-kulturforderung-mehrjahrige-kooperationsprojekte/" title="Aktionsbereich 1.1: mehrjährige Kooperationsprojekte" target="_blank">Aktionsbereich 1.1</a>: gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit zwischen 3 und 5 Jahren und Partnern aus mindestens sechs Ländern.</li>
<li><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/10/eu-kulturforderung-kooperationsprojekte/" title="Aktionsbereich 1.2.1" target="_blank">Aktionsbereich 1.2.1</a>: gefördert werden Projekte mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren und Partnern aus drei verschiedenen Ländern</li>
<li><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/24/eu-kulturforderung-literarische-ubersetzungen/" title="Aktionsbereich 1.2.2" target="_blank">Aktionsbereich 1.2.2</a>: gefördert werden literarische Übersetzungsprojekte mit einer Laufzeit von maximal 18 Monaten. Partner werden hier keine benötigt.</li>
<li>Aktionsbereich 1.3: gefördert werden Sondermaßnahmen, aktuell geht es um Kooperationsprojekte mit Partnern aus Indien oder China</li>
</ul>
<p><a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/10/15/eu-kulturforderung-betriebskostenzuschusse/" title="Förderbereich 2: Betriebskostenzuschüsse" target="_blank"><strong>Förderbereich 2</strong></a>: Hier können europaweit tätige Kulturorganisationen Betriebskostenzuschüsse beantragen.</p>
<p><strong>Förderbereich 3</strong>: gefördert werden Studien und Analysen zu kulturrelevanten Themen von europäischem Interesse.</p>
<ul>
<li>Aktionsbereich 3.2: Mit dem aktuellen Call soll laut Ausschreibung die "Vernetzung  verschiedener Stakeholder (Kulturabteilungen nationaler, regionaler oder lokaler Behörden, Beobachtungsstellen für Kultur, Universitäten, die auf kulturelle Angelegenheiten spezialisiert sind usw.) gefördert werden, die über direkte und praktische Erfahrungen mit Evaluierungen oder Folgenabschätzungen im Bereich Kulturpolitik zu den folgenden beiden Themen verfügen:
<ul>
<li>Thema 1: Kulturpolitik auf dem Gebiet der lokalen/regionalen sozioökonomischen Entwicklung und Attraktivität</li>
<li>Thema 2: Synergien/Brückenschlag zwischen Bildung und Kultur, wobei der Schwerpunkt auf Kreativität und Innovation liegt</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Derzeit gibt es in allen Bereichen Ausschreibungen, die ich nach und nach hier vorstellen werde. Sie haben nun die Möglichkeit, meine Beiträge in der Reihenfolge ihres Erscheines zu lesen. Sie können aber auch diesen Beitrag bookmarken und von hier aus auf die einzelnen Aktionsbereiche zugreifen, die für Sie von Interesse sind. Ich werde nämlich die einzelnen Beiträge mit dem jeweils hier kurz vorgestellten Aktionsbereich verlinken. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, bequem auf die Infos zuzugreifen, die für Sie relevant sind und verlieren nicht die Übersicht.</p>
<p>Beachten Sie aber bitte, dass ich die Informationen über die verschiedenen Ausschreibungen gekürzt habe. Meine Beiträge enthalten nur die wichtigsten Punkte. Wenn Sie eine Einreichung beabsichtigen, lesen Sie bitte die Informationen, die die EU zur Verfügung stellt, sorgfältig durch. Die Links dorthin finden Sie in meinen Beiträgen zu den verschiedenen Ausschreibungen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kunst- und Kulturförderung: EU veröffentlicht neuen Call]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/07/kunst-und-kulturforderung-eu-veroffentlicht-neuen-call/</link>
<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 06:16:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/07/kunst-und-kulturforderung-eu-veroffentlicht-neuen-call/</guid>
<description><![CDATA[Heute sind im Amtsblatt der Europäischen Kommission die Ausschreibungen für den Bereich Kunst und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute sind im Amtsblatt der Europäischen Kommission die Ausschreibungen für den Bereich Kunst und Kultur veröffentlicht worden.</p>
<p>Im Detail geht es um:</p>
<ul>
<li><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00030004.pdf" title="Betriebskostenzuschuss" target="_blank">Betriebskostenzuschüsse</a></li>
<li><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00050006.pdf" title="Projektförderung" target="_blank">Förderung von Kunst- und Kulturprojekten</a></li>
<li><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00070008.pdf" title="Vernetzung" target="_blank">Vernetzung</a> (zum Thema Evaluierung)</li>
<li><a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_184/c_18420070807de00090010.pdf" title="Übersetzungsprojekte" target="_blank">Übersetzung literarischer Werke</a></li>
</ul>
<p>Die Antragsformulare und Leitfäden werden hoffentlich im Laufe des Tages online gestellt, bis jetzt gibt es nur die Informationen im Amtsblatt. Ein Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, von der EU Fördergelder zu bekommen, folgt später.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die EU fördert Kunst- und Kulturprojekte mit Indien und China]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/08/06/die-eu-fordert-kunst-und-kulturprojekte-mit-indien-und-china/</link>
<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 15:30:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Zusammenarbeit mit Indien und China ist für die EU nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zusammenarbeit mit Indien und China ist für die EU nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in kultureller Hinsicht wichtig. Das zeigt eine gerade veröffentlichte Ausschreibung zur Förderung von Projekten mit Partnern in Indien oder China. "Förderfähig sind zweijährige kulturelle Kooperationsprojekte, an denen sich mindestens drei Partner aus drei verschiedenen förderfähigen Ländern beteiligen", heißt es im Call. Zu den förderfähigen Ländern gehören die EU-Mitgliedsstaaten, die EFTA-Länder, die Beitrittsländer und die Balkanstaaten. Welche Länder das konkret sind, steht in den "Erläuterungen" zur Ausschreibung.</p>
<p>Hinzu kommt noch ein assoziierter Partner aus dem Land, mit dem kooperiert werden soll, also Indien oder China.</p>
<p>Insgesamt 1,8 Mio. Euro stehen dafür zur Verfügung, womit je 5 Projekte mit indischen und chinesischen Partnern finanziert werden sollen. Das heißt, pro Projekt gibt es maximal 180.000 Euro. Da die EU höchstens 50% der Projektkosten trägt, sollten diese insgesamt nicht mehr als 360.000 Euro betragen.</p>
<p>Vergabekriterien für die Projekte, die bis zu zwei Jahren dauern dürfen, sind:</p>
<ul>
<li>der europäische Nutzen</li>
<li> das Ausmaß der internationalen Kooperation</li>
<li>die Qualität der Partnerschaft</li>
<li>Innovation und Kreativität</li>
<li>Nachhaltigkeit</li>
<li>die Sichtbarkeit nach außen (im Hinblick auf die Werbewirksamkeit)</li>
</ul>
<p>Inhaltlich gibt es keine Einschränkungen, die Einreichfrist endet am 1. Oktober.</p>
<p>Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung (<a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/site/de/oj/2007/c_180/c_18020070802de00180019.pdf" title="Call Drittländer" target="_blank">hier</a> als PDF erhältlich), Erläuterungen und Ausschreibungsunterlagen können auf der <a href="http://eacea.ec.europa.eu/culture/calls2007/strand_1_3/index_en.htm" title="Dokumente Call Drittländer" target="_blank">Website</a> der Exekutivagentur (<strong>update</strong>: Link aktualisiert) runtergeladen werden.</p>
<p>Wie bei allen EU-Ausschreibungen biete ich Ihnen nicht nur Unterstützung bei der Antragstellung an, sondern checke auch kostengünstig Ihre Projektidee. So können Sie noch vor dem Ausfüllen der Formulare abschätzen, ob Ihre Projektidee den Vorgaben der Ausschreibung entspricht. Meine Kontaktdaten finden Sie im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/impressum/" title="Impressum" target="_blank">Impressum</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU-Kulturförderung: Ergebnisse des ersten Calls]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/06/22/eu-kulturforderung-ergebnisse-des-ersten-calls/</link>
<pubDate>Fri, 22 Jun 2007 07:29:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/06/22/eu-kulturforderung-ergebnisse-des-ersten-calls/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man sich an einer Ausschreibung beteiligen möchte, ist es ja immer ganz hilfreich zu sehen, we]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich an einer Ausschreibung beteiligen möchte, ist es ja immer ganz hilfreich zu sehen, wer in den früheren Ausschreibungen wofür eine Förderung bekommen hat. Da ist es ganz fein, dass Brüssel gerade die Ergebnisse des ersten Calls des Kulturförderprogramms 2007-2013 veröffentlicht hat. <a href="http://eacea.ec.europa.eu/static/en/culture/results/results_call092006.htm" title="1-2 Jahres-Projekte" target="_blank">Hier</a> geht es zu den 1 bis 2-Jahres-Projekten und <a href="http://eacea.ec.europa.eu/static/en/culture/results/results_call102006.htm" title="Übersetzungsprojekte" target="_blank">hier</a> zu den Übersetzungsprojekten, die eine Förderung erhalten haben. 77 Anträge wurden übrigens bei den 1-2-Jahres-Projekten genehmigt, 42 bei den Übersetzungsprojekten.</p>
<p>Die Liste mit den Mehrjahresprojekten ist noch ausständig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der nächste Call des EU-Förderprogramms wird in Kürze erwartet]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/06/08/der-nachste-call-des-eu-forderprogramms-wird-in-kurze-erwartet/</link>
<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 18:37:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/06/08/der-nachste-call-des-eu-forderprogramms-wird-in-kurze-erwartet/</guid>
<description><![CDATA[Wenn die Auskünfte stimmen, die Euclid, Cultural Contact Point in UK, aus Brüssel erhalten hat, da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Auskünfte stimmen, die <a href="http://www.euclid.info/component/option,com_frontpage/Itemid,1/" title="Euclid" target="_blank">Euclid</a>, Cultural Contact Point in UK, aus Brüssel erhalten hat, dann ist in Kürze der zweite Call des EU-Kulturförderprogramms zu erwarten.</p>
<p>Im gestern verschickten Newsletter heißt es:</p>
<blockquote><p>"In view of the number of  enquiries Euclid has had regarding the second  call we would like to state that we have contacted Brussels and the latest  word is that the second call will be announced imminently. It is most likely  that the decisions on the first call of 2007 will be finalised after the  Management Committee Meeting (next week)."</p></blockquote>
<p>Die Einreichfrist wird wohl im Oktober enden, womit der alte Rhythmus wieder hergestellt wäre. Für alle, die eine Einreichung planen, geht es also jetzt schon darum, sich intensiv mit dem Projekt und vor allem den Projektpartnern zu beschäftigen. Die Suche nach den Partnern wird häufig unterschätzt und sollte so früh wie möglich beginnen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Welche Kunst- und Kulturprojekte fördert die EU?]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/05/29/welche-kunst-und-kulturprojekte-fordert-die-eu/</link>
<pubDate>Tue, 29 May 2007 13:18:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/05/29/welche-kunst-und-kulturprojekte-fordert-die-eu/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man selbst gerade dabei ist, einen Antrag auf EU-Förderung zu stellen, ist man häufig unsiche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man selbst gerade dabei ist, einen Antrag auf EU-Förderung zu stellen, ist man häufig unsicher, ob das Projektvorhaben überhaupt Chancen auf Unterstützung hat. Da ist es ganz hilfreich, wenn man weiß, welche Projekte in den letzten Jahren gefördert worden sind. Der deutsche und der österreichische Cultural Contact Point listen auf ihren Websites alle in den letzten Jahren im Rahmen der Kulturförderung unterstützten  Projekte auf, ich hatte bereits im <a href="http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/01/09/welche-projekte-werden-von-der-eu-gefordert/" title="Welche Projekte werden von der EU gefördert?" target="_blank">Januar</a> darüber geschrieben.</p>
<p>Nun sind die Projekte des letzten Jahres dazugekommen, daher hier noch einmal die Links zum <a href="http://www.ccp-deutschland.de/ccp-projekte.htm" title="geförderte Projekte" target="_blank">deutschen</a> und zum <a href="http://www.ccp-austria.at/view.php?id=47" title="CCP Österreich" target="_blank">österreichischen</a> Cultural Contact Point (Button auf der Titelseite).</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EU fördert den Dialog mit der Türkei]]></title>
<link>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/05/08/eu-fordert-den-dialog-mit-der-turkei/</link>
<pubDate>Tue, 08 May 2007 12:39:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian Henner-Fehr</dc:creator>
<guid>http://kulturmanagement.wordpress.com/2007/05/08/eu-fordert-den-dialog-mit-der-turkei/</guid>
<description><![CDATA[Nachdem der Dialog zwischen den PolitikerInnen der EU-Staaten und der Türkei immer schwieriger zu w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Dialog zwischen den PolitikerInnen der EU-Staaten und der Türkei immer schwieriger zu werden scheint, finde ich es gut, dass die EU in der Kommunikation zwischen den beiden Parteien nicht nur auf die Politik setzt. Mit ihrem Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wendet sie sich an die Zivilgesellschaft in der Türkei und den EU-Mitgliedstaaten, um auf dieser Ebene den Dialog zu unterstützen und zu stärken.</p>
<p>Konkret wendet sich die EU-Kommission mit ihrem Call an</p>
<ul>
<li>Städte und Gemeinden</li>
<li>Universitäten</li>
<li>Berufsverbände und</li>
<li>Organisationen, die mit Jugendlichen arbeiten.</li>
</ul>
<p>Kunst und Kultur werden dabei nicht als eigener Bereich extra erwähnt, tauchen aber in den "Guidelines" immer wieder auf. Das Problem dabei: Kunst- und Kultureinrichtungen können nicht so einfach um eine Förderung ansuchen, sondern brauchen Partner aus den vier oben angeführten Bereichen, über die die Einreichung laufen kann. Das ist unter Umständen etwas kompliziert, aber dafür werden auch zwischen 50 und 90 Prozent der Projektkosten von der EU übernommen, bei knapp 20 Mio. Euro, die für Projekte zur Verfügung stehen.</p>
<p>Ausführliche Informationen (z.B. zu der Frage, welche Projekte für eine Förderung überhaupt in Frage kommen) und die Links zu den Antragsformularen gibt es <a href="http://www.deltur.cec.eu.int/default.asp?lang=1&#38;pId=23&#38;fId=2&#38;prnId=1&#38;hnd=0&#38;ord=0&#38;docId=987&#38;fop=1" title="Promotion of Civil Society Dialogue between EU and Turkey" target="_blank">hier</a>. Für weitere Auskünfte und Unterstützung bei der Antragstellung stehe ich natürlich wie immer gerne zur Verfügung.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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