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	<title>empfehlungen-des-hauses-for-gourmets &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "empfehlungen-des-hauses-for-gourmets"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:57:10 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Corax bloggt - es wurde auch Zeit!]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/?p=176</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 21:57:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Verehrtes Publikum, Freunde und Konsorten, bestimmt haben Sie seit Wochen, Jahren und Monaten schon ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Verehrtes Publikum, Freunde und Konsorten, bestimmt haben Sie seit Wochen, Jahren und Monaten schon darauf hingefiebert und jetzt ist es endlich passiert:<br />
Corax bloggt!<br />
Nach jahrelangem, ruhe- und rastlosem Herumwandern in allen Blogs der Welt von A wie Hamburg, <a href="http://www.mattwagner.de/blog.htm">Rückseite Reeperbahn,</a> bis Z wie Aachen, Nuehm und auch überall dazwischen, hat er sich endlich dazu durchgerungen und sich ein eigenes Blog gebastelt.<br />
Ha, jetzt kann er selber mal sehen, wie das Leben so ist, als Blogger. Einfach nur wundervoll, das kann ich ihm gleich sagen, und so insgesamt doch viel besser, als man allgemein denkt, oder er es sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt hat.<br />
Also ich persönlich kann mich ja gar nicht mehr erinnern, wie das so war, ein Leben ohne Blog. Ziemlich sinnlos, oder? Zumindest aber noch sinnloser als jetzt mit, oder? Und so wird es ihm auch bald gehen!</p>
<p>Corax, fröhliches Bloggen, herzlichen Glückwunsch! Und natürlich: Glück auf. :-)</p>
<p><a href="http://corax69.tumblr.com/">Lesen Sie bitte hier.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Liveblogging: Exorbitante Filmkritik „The Village“]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/10/29/liveblogging-fulminante-filmkritik-%e2%80%9ethe-village%e2%80%9c/</link>
<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 22:13:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auch heute bin ich mal wieder unermüdlich im Dienste für den treuen Leser unterwegs und möchte Ih]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch heute bin ich mal wieder unermüdlich im Dienste für den treuen Leser unterwegs und möchte Ihnen einen ganz besonders tollen Film ans Herz legen: "The Village", den Regisseur hab ich vergessen, er hat aber auch „The Sixth Sense“ gedreht und den hab ich auch schon nicht verstanden.<br />
Egal. Auf jeden Fall fing es gut an, denn die erste Stunde hab ich komplett verpasst, weil meine Freundin aus dem Saarland anrief und mir so allerlei zu erzählen hatte. Wer mit wem, wann, wo und warum gegrillt hatte. So Sachen halt.<br />
Ich guck dann so auf die Uhr: „Aaaah, Hilfe, ich muss aufhören, denn ich schreibe 'ne Filmkritik, damit meine Blogleser auch wissen, was sie so anschauen sollen. Die kennen sich sonst nicht so aus in der verzwickten Medienlandschaft.“<br />
Sie: „Wat is denn dat für 'ne Film?“<br />
Ich schalte das Gerät ein und sehe so kleine Männchen in gelben Mänteln herumlaufen: „Ah, das ist ein Mantelfilm. Mantel- und Degenfilm, wenn mich nicht alles täuscht, dann kommen gleich die drei Musketiere vorbei und singen „All for one.“ Und der Rod Stewart spielt bestimmt in 'ner Nebenrolle den Robin Hood. Ich muss jetzt aufhören, tschüss.“<br />
Hmm, die liefen dann auch weiterhin in senfgelben Mäntelchen herum, was mich dazu bewegte, mir erst mal ein Paar Wiener aufzuwärmen und schön Senf dazu zu tun, und während ich fasziniert beobachtete, wie die in den gelben Mänteln immer so hin und her, plötzlich, da hab ich mich ja verschluckt, tauchten auch ein paar Typen in roten Mänteln auf!<br />
Ich sofort ans Telefon, weil falsche Informationen will ich auf keinen Fall streuen, und meine Freundin wieder angerufen: „Kommando zurück, dat is 'ne Gangster-Film. Es geht um Gangs, die Anfänge, Entstehung, alles so was. New York, vermute ich mal und da kommt bestimmt auch gleich der Al Capone… Prohibition, die ganze Leier.“<br />
Sie so: „Aha.“<br />
Während ich dann aber noch am Auflegen war und mir so langsam die Zusammenhänge dämmerten, dass die Typen in dem Dorf total arm waren, aber ziemlich durchgeknallt und nicht mal Geld für bunte Klamotten hatten, sich aus Scham darüber in die Wildnis zurückgezogen hatten, aber auch aus Schiss, weil in dem Wald, der das Dorf hermetisch von der Außenwelt abgeriegelt hatte, böse Unmenschen hausten und sie sofort zerfleischten, sobald sie nur einen Fuß in den Wald gesetzt hatten, änderte sich die Sachlage um 360 Grad.<br />
Da hing doch so ein Kostüm von den Rotmäntelchen bei dem Chef von den Gelbmäntelchen herum und mir war sofort alles klar.<br />
Ich umgehend ans Telefon: „Du, das ist ein Karnevalsfilm, Karneval, seine Bedeutung, Ursprung, Entwicklung. "Syntax, Semantik und Pragmatik des Kostüms im 18. Jahrhundert!" Spielt in Venedig, gleich kommt 'ne Gondel und dann gibt es ein Happy End!“<br />
Meine Freundin: „Ah, ja!“<br />
Ich ging dann mal kurz mit dem Hund raus und ehe ich mich versah, lief die eine - na klar, in einem gelben Mantel, was sonst - Ivy hieß sie, durch den Wald, auf der Suche nach der Stadt! Sie kämpfte dann noch kurz mit einem Rotmäntelchen, das fiel in ein tiefes Loch, röchelte noch kurz und aus die Maus. Dann überkletterte sie eine Mauer und da kam voll die Überraschung.<br />
Vom 17. Jahrhundert wurde sie ins 21. katapultiert und prompt kam die Polizeistreife vorbei und wollte sie verhaften. Wegen unerlaubter Zeitreise vermutlich.<br />
Ich aufgeregt ans Telefon: „Stopp, das ist Science Fiction, die ist durch ein Loch in eine Parallelwelt gefallen und fährt jetzt mit dem Polizisten zurück in die Zukunft!“<br />
Meine Freundin: …..<br />
Von da an ging es Schlag auf Schlag:<br />
Ivy und der Polizist unterhielten sich, was ziemlich komisch klang.<br />
Ivy: „Mich dünkt, es fleuchte mir, mich deucht, wir müssen uns sputen!“ – Ist klar, 17. Jahrhundertsprech!<br />
Polizist: "Jojojo!! Hey, Baby, ich bin Kevin-Justin-Double X-Cool Jay und du hast hier quite ne shizznit gebaut, holy moly!“- Auch klar, Ghettosprech.<br />
Ivy: „Oh, edler Herr, sputet euch guten Mutes und fahrt in euer Höllenmaschine (= Auto) zu einer Behausung mit Medizin (= Apotheke), aber eilends ohne weilens.“ (= zackich)<br />
Kevin-Justin etc: „Motherfuck, holy! Shizzle-dizzle-my wizzle, jo man!! (= okay)<br />
Ich mit überschlagender Stimme ins Telefon: “Clash of cultures! Das ist es! Sozialkritik! Aufprall von allem! Romeo und Julia im Waldghetto! Drama, Liebe! Entfremdung des Menschen von sich selbst!“<br />
Meine Freundin: „Chrzzzz.“<br />
Zum Schluss war ich mit den Nerven am Ende, Ivy war wie ein wilder Derwisch ins Dorf zurück gerast und dann stellt sich heraus, ihr Vater ist ein Professor! Und war vor der wilden Zivilisation in die Wildnis geflüchtet! Ah, ja, endlich! Die Erleuchtung!<br />
Mit letzter Kraft ächzte ich ins Telefon: „Zurück zur Natur, Jean-Jaques Rousseau, back to the roots, nur anders, denn alles lief schief, weil sie die falschen Mäntel anhatten. Kleider machen Leute? Underdressed? Falscher Dresscode? Nackt ist besser als schlecht angezogen? Nudisten nach vorn? Tarzan! Der noble Wilde. Nur halt aggro. Arnold Schwarzenegger, ja, Arnold und Rocky: Du schaffst alles, wenn du nur willst. Ja, ich habs, ich habs: The American Dream!!!“<br />
Meine Freundin: „Aha."<br />
Ich so: "Ja."<br />
Meine Freundin: "Und wat schreibste jetzt in deinem Blog, wat dat für 'ne Film war?“<br />
Ich so: „Keine Ahnung, ich habe keine Ahnung!<br />
Aber dass der toll war, der Film, also echt toll, und dass er von mir das Prädikat besonders wertvoll bekommt, das schreib ich auf jeden Fall und wenn mir einer den Film dann auch noch erklären kann, nur zu!!!“</p>
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<title><![CDATA[Rauchen und Schäferhunde. Zwei Welten begegnen sich.]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/04/eine-lanze-fur-die-raucher/</link>
<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 22:18:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/04/eine-lanze-fur-die-raucher/</guid>
<description><![CDATA[Ich glaube, ich fange an zu rauchen. Es erscheint mir ein sehr guter Zeitpunkt zu sein. Jetzt, wo es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, ich fange an zu rauchen. Es erscheint mir ein sehr guter Zeitpunkt zu sein. Jetzt, wo es so schwierig ist, scheint das richtig interessant zu werden. Vorher war mir das zu einfach. Einfach in 'ne Kneipe rein, hingesetzt, rumgequalmt, nee, danke, voll langweilig.</p>
<p>Heute ist Rauchen viel aufregender: man schleicht wie ein Dieb in der Nacht umher, zieht verstohlen in dunklen Hauseingängen an illegal erworbenen Selbstgedrehten, Stückpreis 3000 Euro, bettelt seinen Dealer an „ich zahl ja, Frankie, versprochen, morgen verkauf ich das Auto und du bekommst dein Geld“.<br />
Die letzten Abenteuer der Menschheit: Rauchen im Zug, Rauchen im Lokal und einen ganz besonderen Nervenkitzel bekommt man beim Kauf eines Päckchens Zigaretten. Hab ich mir sagen lassen. Bald auch mit möglichst brutalen Bildern von Raucherbeinen, das muss man sich mal vorstellen!</p>
<p>Genau so <em>naiv</em> dachte ich bis vor kurzem noch und darum wollte ich die Gefahren des Rauchens auch einmal ausprobieren. Mir war langweilig und ich erleb ja auch sonst nix, denn ich wohne auf der Rückseite des Friedhofs. (Nicht der Reeperbahn!)</p>
<p>Darum bin ich in dunkler Nacht zum Zigarettenautomaten, natürlich nicht „einfach so“, sondern mit schwarzer Kleidung, Turnschuhen, tarnfarbig angemaltem Gesicht und ausgerüstet mit mehreren Schlagringen. Man weiß ja nie, wer sich da alles herumtreibt.<br />
Ich machte mich auf den Weg, immer schön an den Hausecken versteckt, huschte dann schnell über die Straße, wieder in den nächsten Hauseingang. So ging das die ganze Zeit. Endlich, nach zwei Stunden Slalomlaufen, kam ich an.<br />
Da war er der Zigarettenautomat, stand im glänzenden Mondlicht, an exponierter Stelle. Ich so: MIST.<br />
Also hab ich mich auf den Bauch geworfen und bin zu dem Ding hin gerobbt, ganz schön spannend war das und ich fühlte mich ziemlich verwegen. Ich erreichte auch irgendwann den Automaten, ich glaube, es war da schon vier Uhr morgens.<br />
Gerade stehe ich auf, werfe das Geld ein, was sich bei der Stille anhört wie KLOOOOONGDIDONGGPAADÄNGGRUMMMMMMMSSSSSSSBUMMMMMSSS!!!,<br />
da plötzlich: gleißendes Scheinwerferlicht, bellende Hunde und eine Stimme dröhnt aus einem Megaphon:<br />
„ACHTUNG, ACHTUNG, hier spricht die Polizei, heben Sie langsam die Hände über den Kopf, und bewegen Sie sich nicht! Sie sind verhaftet!"<br />
Ich: "Aaaaaaaah, Hilfe, tun Sie mir nix! Ich rauche ja eigentlich gar nicht! ICH BIN NICHTRAUCHER!!! Heul…ich wollte ja nur mal so zum Spaß…"</p>
<p>Drei Stunden später, nach dem Röntgen meiner Lungen, Vorlegen eines amtlichen Führungszeugnisses und einer makellosen Schufa-Auskunft, durfte ich dann endlich nach Hause gehen.<br />
Da es schon heller Tag war, kaufte ich beim Bäcker gleich frische Brötchen und stieß vor der Haustür mit meiner Lieblingsnachbarin zusammen, die meine Verkleidung mit hochgezogenen Augenbrauen quittierte. Auch mein Ausruf "ich wollt' ja nur Mohnbrötchen..." konnte die Situation nicht mehr retten. Seitdem spricht sie nicht mehr mit mir, was aber eine eher angenehme Begleiterscheinung meines Ausfluges in die Rauchersphäre ist.</p>
<p>Nach diesem Abenteuer habe ich das Rauchen sofort wieder eingestellt. Ich leide immer noch an einem posttraumatischen Stresssyndrom und zittere, wenn ein Schäferhund an mir vorbei geht.<br />
Deshalb: Die Raucher tun mir sehr Leid. Seid nett zu ihnen, die haben es schon schwer genug. Und ausnahmsweise weiß ich, wovon ich rede.</p>
<p><a href="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/09/zigarettensuchhund-bluthund-und-leichenhund.jpg" title="zigarettensuchhund-bluthund-und-leichenhund.jpg"><img src="http://annanuehm.wordpress.com/files/2007/09/zigarettensuchhund-bluthund-und-leichenhund.thumbnail.jpg" alt="zigarettensuchhund-bluthund-und-leichenhund.jpg" /></a><br />
(Foto: Wikipedia)</p>
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