<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>eintrag &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/eintrag/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eintrag"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 17:35:22 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ein kleiner Unterschied im Nachrichtenstil]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=338</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 22:04:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=338</guid>
<description><![CDATA[Gerade hat ein Erdbeben der Stärke 6,8 Japan erschüttert. Schauen wir uns den ersten Satz aus der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade hat ein Erdbeben der Stärke 6,8 Japan erschüttert. Schauen wir uns den <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/japan102.html">ersten Satz</a> aus der Meldung der "Tagesschau" dazu an:</p>
<blockquote><p>
Bei einem schweren Erdbeben im Norden Japans sind zahlreiche Menschen verletzt worden.
</p></blockquote>
<p>Und jetzt schauen wir uns den <a href="http://www.reuters.com/article/homepageCrisis/idUST373018._CH_.2400">englischen Dienst</a> der Nachrichtenagentur Reuters dazu an:</p>
<blockquote><p>
A strong earthquake jolted northern Japan early on Thursday, injuring dozens of people [...]
</p></blockquote>
<p>Wem fällt etwas auf? Nein? Vielleicht noch ein Beispiel, diesmal eine <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/1390835/index.do">APA-Meldung</a> aus der "Kleinen Zeitung" in Österreich vom 16. Juli, gefunden über Google News:</p>
<blockquote><p>
Bei einem Bombenanschlag in der Stadt Tal Afar im Nordirak sind am Mittwochabend mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen.
</p></blockquote>
<p>Vergleichen wir das mit <a href="http://ap.google.com/article/ALeqM5gkx-3oYeFwuWKCusr2jrojs98w8wD91H0TP80">dieser Meldung</a> der Nachrichtenagentur AP:</p>
<blockquote><p>
A roadside bomb killed three American soldiers and an interpreter north of Baghdad, the U.S. military said Wednesday [...]
</p></blockquote>
<p>Die deutschen Formulierungen sind passiv, die englischen aktiv.</p>
<p>Das liegt daran, dass Bomben und Erdbeben aus der Sicht von angelsächsischen Journalisten ohne weiteres Leute töten können, ihre deutschen Kollegen das aber nicht so gerne schreiben - Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen, <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=guns+don't+kill+people%2C+people+kill+people">sozusagen</a>. Deswegen fangen auch so viele deutsche Meldungen über Katastrophen und Anschläge mit dem Wort "Bei" an. Außer, es gibt einen Selbstmordattentäter, der Leute "mit in den Tod reißen" kann.</p>
<p>Die Regel ist nicht eisern. Auch im Deutschen gibt es Naturkatastrophen, die wie antike Götter "Opfer fordern", und hin und wieder finden wir <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,300132,00.html">Formulierungen</a> wie:</p>
<blockquote><p>
Eine Bombe hat in Bagdad mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen und viele verletzt.
</p></blockquote>
<p>Das ist aber eher selten, und dieser Autor ist sich nicht sicher, ob das nicht wieder dieser böse Kulturimperialismus ist. </p>
<p>Das würde natürlich erklären, warum dieser Autor diesen Eintrag nicht mit dem Satz "Japan ist gerade von einem Erdbeben der Stärke 6,8 erschüttert worden" angefangen hat ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tube Socks (mit Britney und Bündchen)]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=325</link>
<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 18:45:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=325</guid>
<description><![CDATA[Für unser heutiges Thema nehmen wir, auch wenn es diesem Autor schwer fällt, ein Bild [JPG] von Br]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für unser heutiges Thema nehmen wir, auch wenn es diesem Autor schwer fällt, <a href="http://hollywoodbackwash.com/wp-content/uploads/2007/05/britney-tube-socks.jpg">ein Bild</a> [JPG] von Britney Spears als Ausgangspunkt. Nein, nicht <em>das</em> Bild, sondern eins, auf dem sie noch Haare hat, und zu einem Cowboyhut und einem roten Etwas kniehohe, weiße Socken mit Streifen trägt. Lassen wir dieses Mode-Medley einen Moment auf uns wirken ...</p>
<p>... und konzentrieren uns dann auf die Socken. Frau Spears ist zwar in etwa so typisch für die USA wie Lady Bitch Ray für Deutschland, aber auch normale Amerikaner sieht man in solchen Socken, besonders <a href="http://fuzzyco.com/news/archives/mime/DSC00716.jpg">beim Sport</a> [JPG]. Die meisten Deutschen dürften sie als <a href="http://www.gobaeng.de/product_info-products_id/12476">Minimalbekleidung</a> [JPG] der Red Hot Chili Peppers kennen.</p>
<p>Es handelt sich dabei um <em>tube socks,</em> so genannt weil sie keine Hacke haben und damit röhrenförmig sind. Der Laden <a href="http://www.skatersocks.com/Photos1.html">Skatersocks</a> fasst ihre Geschichte so zusammen:</p>
<blockquote><p>
Striped tube socks became popular in America around the late 1960's. [...] Everyone around America had them on. It was part of our childhood. Skating around town with our tubes on. They kicked rocks in the 80's and disappeared into the 90's.
</p></blockquote>
<p>(Man beachte die <em>Greetings from Germany</em> aus Bad Homburg) </p>
<p>Angeblich sind sie also nicht mehr angesagt. Nun hat dieser Autor ein Alter erreicht, in dem er nicht nur nicht weiß, was <em>in</em> oder <em>out</em> ist, sondern auch weiß, dass er das nicht weiß. Ohnehin sind die USA zu groß, um so etwas allgemein sagen zu können - der <a href="http://online.wsj.com/article/SB118178044622234646.html">Unterschied zwischen den Küsten</a> selbst bei Geschäftskleidung ist legendär.</p>
<p>Halten wir daher fast, dass es 2003 zumindest regional eine <a href="http://media.www.psucollegio.com/media/storage/paper437/news/2003/09/18/CampusLife/Style.Goes.KneeHigh.With.Trendy.Tube.Socks-470165.shtml">Tube Sock Welle</a> gab:</p>
<blockquote><p>
"It's an expression of your individuality and personality," says Teandra Howard, 17, of <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/05/02/von-kansas-city-und-seiner-nachbarstadt-kansas-city/">Kansas City</a>, Mo., who endorsed the sock trend when it began at the start of the summer. "I saw them in hip-hop videos, but when I visited St. Louis, everyone was wearing them," she says.
</p></blockquote>
<p>Neben Teenagern, die sich als Zeichen ihrer Individualität so kleiden wie alle anderen Teenager, finden wir einen Bericht aus <a href="http://www.cosmogirl.com/blog/fashion-donts"><em>CosmoGirl</em></a>, der auf eine gewisse Ablehnung schließen lässt:</p>
<blockquote><p>
Believe it or not, I get not-so-positive feedback about my socks. I hear a lot of, "Wow totally 80's," or "Old school," or even, "What are you wearing?" Harsh, huh?!
</p></blockquote>
<p>Das scheint nicht die vorherrschende Reaktion bei der Brasilianerin <a href="http://www.youtube.com/watch?v=2IPqX_KhcSQ">Gisele Bündchen</a> [YouTube] zu sein, aber vermutlich kann sie alles tragen, im Gegensatz zu Frau Spears. </p>
<p>Gibt es irgendeinen objektiven Vorteil von Tube Socks, außer dass man sich nicht um die Hacke kümmern muss? Der Kleidungshersteller <a href="http://www.americanapparel.net/">American Apparel</a> will uns einreden, dass sie bei Frauen <a href="http://www.cherryflava.com/photos/uncategorized/americaapparel.jpg">besondere Gefühle</a> [JPG] auslösen. Das kann dieser Autor nicht bestätigen, denn die <a href="http://possumswelt.wordpress.com/">Schönste Germanin</a> würde sich nicht einmal tot über den Zaun hängend in weißen Socken erwischen lassen. </p>
<p>Er selbst hat auch einige Paare, die er zum Sport anzieht (sprich, sie führen ein ruhiges Leben in der Sockenkiste). Und da muss er sagen: Es gibt einfach nichts bequemeres.</p>
<p>[Nach einem Vorschlag von MLJ, vielen Dank]</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Krieg gegen Japan, Teil 1: Was erst 1995 veröffentlicht wurde]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=318</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 19:56:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=318</guid>
<description><![CDATA[
There was no official contact by the Japanese government or its authorized agent, and, of course, t]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
There was no official contact by the Japanese government or its authorized agent, and, of course, thus neither an offer to surrender nor an offer of terms from the Japanese government. On the contrary, the Magic diplomatic traffic contained many telling indicators of Japan's determination to fight to the bitter end.
</p></blockquote>
<p>- Richard B. Frank, <em>Downfall,</em> veröffentlicht 1999 [1]</p>
<p>Wir müssen am Anfang dieser Serie die Quellenlange besprechen, denn die hat sich vor einigen Jahren entscheidend geändert. Es folgt ein kurzer Ausflug in die Welt der Kryptografie. </p>
<p>(Wem das hier nicht spannend genug geschrieben ist: Neal Stephenson hat in <a href="http://www.cryptonomicon.com/main.html"><em>Cryptonomicon</em></a> [2] viele der zentralen Punkte in Romanform umgesetzt.)</p>
<p>Die meisten interessierten Leser werden wissen, dass die Alliierten während des Zweiten Weltkriegs wichtige deutsche Kodes brachen, Stichwort <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enigma_machine">Enigma</a>. Viele Leser werden wissen, dass dies insbesondere ein Verdienst der Briten war, auch wenn Hollywood das <a href="http://www.imdb.com/title/tt0141926/">geringfügig anders</a> dargestellt hat. Einige Leser werden wissen, dass die Leistung der Briten nur <a href="http://www.codesandciphers.org.uk/virtualbp/poles/poles.htm">Dank der Polen</a> möglich war, auch wenn die Engländer das nur zähneknirschend zugeben. </p>
<p>Nun entschlüsselten die alliierten Geheimdienste auch japanische Kodes. Der Inhalt wurde ihren Regierungen unter dem Stichwort <a href="http://www.kcl.ac.uk/lhcma/summary/xm10-001.shtml"><em>Magic</em></a> zur Verfügung gestellt. Dazu kam noch militärischer Verkehr, der als <em>Ultra</em> bezeichnet wurde. Wir reden dabei nicht von einer Meldung hier und da, sondern von einer <a href="http://www.classicalmusicguide.com/viewtopic.php?f=2&#38;t=8074&#38;p=82154">Flut</a> (Hervorhebung hinzugefügt):</p>
<blockquote><p>
By the summer of 1945, Allied radio intelligence was breaking into <strong>a million messages a month</strong> from the Japanese Imperial Army alone, and many thousands from the Imperial Navy and Japanese diplomats.
</p></blockquote>
<p>Den hochrangigen Politikern und Militärs wurde natürlich nicht der gesamte abgefangene Verkehr vorgelegt, sondern Zusammenfassungen. Allerdings hatten die <em>Magic Diplomatic Summaries</em> vom 12. April bis zum 15. August - Kriegsende - einen Umfang von 2068 Seiten. Aus Sicherheitsgründen durften die Empfänger wie Präsident <a href="http://www.whitehouse.gov/history/presidents/ht33.html">Harry S. Truman</a> diese Dokumente nur einmal lesen und sich keine Notizen machen. </p>
<p>Die seriöseren Diskussionen über das Für und Wider der Atombomben drehen sich entsprechend zu einem großen Teil darum, welcher Politiker oder Militär an welchem Tag welche Dokumente zu Gesicht bekam. </p>
<p>Damit nicht der falsche Eindruck entsteht: Die Alliierten konnten nicht alle Meldungen lesen. Außerdem gab es das Problem, dass die abertausenden Informationshäppchen zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden mussten. Wir werden sehen, wie spät erst die Alliierten eine Ahnung von der wahren <a href="http://www.pbs.org/wgbh/amex/pacific/maps/maps_07.html">japanischen Truppenstärke</a> im geplanten Invasionsgebiet auf Kyushu bekamen. Trotzdem war die überlegene Kryptografie der Alliierten auch im Pazifik-Krieg ein entscheidender Faktor. </p>
<p>(Magic hatte auch konkrete Auswirkungen auf den Krieg gegen Deutschland: Über Hitlers Kriegspläne erfuhren die Alliierten sehr viel durch die abgefangenen Berichte des japanischen Botschafters in Berlin, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hiroshi_Oshima">General Hiroshi Oshima</a>.)</p>
<p>Eigentlich hätten die Japaner das ahnen können, wenn nicht sogar müssen, spätestens nachdem am 18. April 1943 der Architekt des Angriffs auf Pearl Harbor, <a href="http://www.ww2db.com/battle_spec.php?battle_id=51">Isoroku Yamamoto</a>, <em>ganz zufällig</em> bei einem Flug über Papua-Neuguinea abgeschossen wurde. Für die zuständigen Stellen in Tokio war es aber undenkbar, dass die rassisch und kulturell minderwertigen Amerikaner ein Produkt des überlegenen japanischen Intellekts begreifen könnten. Auch diese Einstellung kennen wir aus Europa.</p>
<p>(Im Gegenzug setzten die Marines Indianer als <a href="http://www.history.navy.mil/faqs/faq61-2.htm"><em>code talkers</em></a> ein, die Meldungen in ihren Sprachen übertrugen. Die Idee dahinter war, dass <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Navajo_language">Navajo</a> in Japan nicht zu den beliebtesten Fremdsprachen gehörte, schon allein weil es damals keine verbreitete Schriftform gab. Das wird ein eigenes Thema werden.)</p>
<p>Nun wurde nach dem Krieg relativ schnell bekannt, dass die japanischen Verschlüsselungen gebrochen worden waren - das spielte eine wichtige Rolle bei der Frage, wer für das <a href="http://history.sandiego.edu/gen/WW2Timeline/Prelude23.html">Desaster von Pearl Harbor</a> verantwortlich gewesen war. </p>
<p>Allerdings wurden nicht alle Magic-Zusammenfassungen veröffentlicht, sehr zum Ärger der Historiker. Zu ihrer Verblüffung mussten sie sogar 1978 noch mit zensierten Versionen Vorlieb nehmen, in denen ganze Passagen ausgeweißt worden waren. Erst 1995 wurden die Archive vollständig geöffnet. </p>
<p>Warum die Verzögerung? Es stellt sich heraus, dass die Alliierten mit ihrem Verfahren nicht nur die japanischen und deutschen Kodes knacken konnten, sondern auch die von vielen anderen Ländern. Und weil man schon mal dabei war und weil man im Krieg nie weiß, was nützlich sein könnte, wurde auch gleich die Post von etwa 30 anderen Staaten mitgelesen. Dummerweise waren darunter auch Neutrale und Verbündete [1]: </p>
<blockquote><p>
Argentina, Belgium, Bolivia, Chile, China (Chiang Kai-shek), China (Japanese client regime), Colombia, Cuba, France (both the goverment of Charles de Gaulle and the residual Vichy goverment ensconced in Indochina), Greece, Iran, Italy, Lebanon, <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/12/17/was-liberia-ja-das-land-in-afrika-mit-den-usa-zu-tun-hat/">Liberia</a>, Luxemburg, Mexico, Mongolia (Japanese client state), the Netherlands, Nicaragua, Peru, Portugal, Saudi Arabia, Spain, Switzerland, Syria, Turkey, Uruguay, and Venezuela.
</p></blockquote>
<p>Das Eingeständnis <em>it felt too good to stop</em> wollte man nach dem Krieg nicht machen, vermutlich weil man die Rache Luxemburgs fürchtete. Und so hielten die USA viele Schlüsselpassagen ein halbes Jahrhundert lang geheim. Lieber nahm man die geschichtlichen Verzerrungen und Verschwörungstheorien in Kauf, die heute noch im Umlauf sind und die Diskussion über die Atombomben unnötig erschweren. </p>
<p>Was bringen uns die zusätzlichen Informationen? Die zentralen Kontroversen werden dadurch nicht gelöst - hätte man Japan nicht noch einmal vor den Atombomben warnen müssen, ganz konkret, hätte man die Waffe nicht auf unbewohntem Gebiet vorführen sollen, mussten es wirklich gleich zwei Bomben sein, und so weiter. Das war nach <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/07/12/meta-eine-serie-uber-den-krieg-gegen-japan/">der Einleitung</a> zu dieser Serie auch nicht zu erwarten.</p>
<p>Aber insbesondere eine Theorie ist hinfällig geworden: Dass Japan versucht habe, über neutrale Staaten den Alliierten Friedensangebote vorzulegen. Ob <a href="http://muse.jhu.edu/login?uri=/journals/journal_of_military_history/v069/69.4krebs.html">Yoshiro Fujimura</a> in Bern, <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,777719,00.html">Ken Harada</a> am Vatikan in Rom oder <a href="http://michaelturton.blogspot.com/2005/07/hiroshima-time-again.html">Seigo Okamoto</a> in Zürich, bei all diesen Vorstößen handelte es sich um die verzweifelten Versuche von Einzelpersonen, den Krieg zu beenden. Wie wir jetzt wissen, war den  Alliierten durch den abgefangenen diplomatischen Verkehr klar, dass Tokio nichts damit zu tun hatte.  </p>
<p>Mehr noch, sie konnten live miterleben, wie die japanische Regierung gegen diese abtrünnigen Diplomaten vorging. Als der japanische Militärattachee in Stockholm, General Onodera, versuchte, auf eigene Faust Kontakt mit den Amerikanern aufzunehmen, wurde er von seinem Kollegen Suemasa Okamoto verraten. Am 24. Juni 1945 ging prompt eine Warnung in Schweden ein, die ebenfalls abgefangen und entschlüsselt wurde:</p>
<blockquote><p>
As we have said before, Japan is firmly determined to prosecute the Greater East Asia war to the very end. There is a report, however, to the effect that some Japanese official stationed in Sweden is making peace overtures to America. This is demagoguery pure and simple, and if you have any ideas as to the source of those reports please inform us.
</p></blockquote>
<p>Nur ein Vorstoß hatte offizielle Billigung: Der streng geheime Versuch der sechs Mitglieder des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Supreme_War_Council_(Japan)">Inneren Kabinetts</a>, mit der (auf dem Papier noch neutralen) Sowjetunion Gespräche anzustoßen. Auch den Nachrichtenverkehr zwischen Außenminister Shigenori Togo und dem japanischen Botschafter in Russland, Naotake Sato, entschlüsselten die Alliierten - zum Teil lag er früher in Washington als in Tokio vor. An diesem Punkt kommt die Frage auf, ob das nicht die Chance gewesen wäre, Verhandlungen aufzunehmen. </p>
<p>Hier halten wir fest: Aus den vollständigen Magic-Archiven wird klar, dass vor Mitte Juli 1945 keine einzige diplomatische Botschaft aus Tokio abgefangen wurde, aus der man hätte Gesprächsbereitschaft herauslesen können. Und was das japanische Militär anging:</p>
<blockquote><p>
Military Ultra showed without exception Japan's armed forces girding for Armageddon.
</p></blockquote>
<p>Der Plan für diese letzte Schlacht - <em>Ketsu-Go</em> - ist das Thema des nächsten Eintrags.</p>
<p>Die neuen Erkenntnisse über den Pazifik-Krieg stammen nicht alle aus den amerikanischen Archiven. <a href="http://www.time.com/time/asia/asia/magazine/1999/990823/hirohito1.html">Kaiser Hirohito</a> schrieb zum Beispiel im März/April 1946 seine Sicht der Ereignisse in dem Text <em>Showa Tenno Dokuhakuroku</em> nieder, ein überaus wichtiges Dokument. Es wurde aber erst nach seinem Tod 1989 veröffentlicht. </p>
<p>Woher die neue Informationen auch kommen - zusammengenommen bedeuten sie, dass alle Diskussionen über den Krieg im Pazifik und den Atombomben, die vor 1995 geführt wurden, auf unvollständigem Quellenmaterial beruhen. Zwar müssen deswegen weder ihr Inhalt noch ihre Schlussfolgerungen falsch sein. Aber sie sind mit großer Vorsicht zu genießen.</p>
<p>([1] Richard B. Frank, <em>Downfall. The End of the Imperial Japanese Empire.</em>, Penguin Books 1999 [2] Neal Stephenson, <em>Cryptonomicon</em>, Avon Books 1999)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[First Post]]></title>
<link>http://wupperkirchen.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 18:41:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>kallista</dc:creator>
<guid>http://wupperkirchen.wordpress.com/?p=14</guid>
<description><![CDATA[Hello World!
Das ist das erste Post in unserem neuen Blog.
Grüße aus Gelsenkirchen
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hello World!</p>
<p>Das ist das erste Post in unserem neuen Blog.</p>
<p>Grüße aus Gelsenkirchen</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Sache mit DMOZ]]></title>
<link>http://streetphotos.wordpress.com/?p=750</link>
<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 13:56:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Magistus</dc:creator>
<guid>http://streetphotos.wordpress.com/?p=750</guid>
<description><![CDATA[Hm, irgendwie mögen die mich nicht, die Admins bei DMOZ. Oder ich bin zu ungeduldig, kann natürlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hm, irgendwie mögen die mich nicht, die Admins bei <a title="dmoz.org" href="http://www.dmoz.org/" target="_blank">DMOZ</a>. Oder ich bin zu ungeduldig, kann natürlich auch sein.</p>
<p>Auf jeden Fall versuche ich schon ich mit diesem Blog angefangen habe, in <a title="DMOZ" href="http://www.dmoz.org/" target="_blank">DMOZ</a> aufgenommen zu werden. Und ich schwöre es, ich habe die richtige Kategorie ausgewählt, aber irgend wie klappt es nicht.</p>
<p>Aber was solls, alles Jammern nutzt ja nicht. Ich versuche mich weiter in Geduld zu üben, vielleicht klappt es ja mal, wie bei meinem anderen Blog, doch auch mal.</p>
<p>BITTEEEEE !!!!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine Serie über den Krieg gegen Japan]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=316</link>
<pubDate>Sat, 12 Jul 2008 20:27:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=316</guid>
<description><![CDATA[Der August steht vor der Tür und damit das alljährliche Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hir]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der August steht vor der Tür und damit das alljährliche Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Wir haben das Thema bislang <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/08/06/die-wirkliche-erste-atombombe/">kaum berührt</a>, hauptsächlich weil dieser Autor mit der Frage gekämpft hat, wie man im Rahmen dieses Blogs an eines der kontroversesten Ereignisse der Geschichte herangeht. </p>
<p>Das Problem ist wie folgt: Deutsche wissen - nichts für Ungut - über den Ablauf des Zweiten Weltkriegs im Pazifik genau drei Dinge:</p>
<ol>
<li>dass Japan den Krieg mit einem Angriff auf Pearl Harbor begann (liebe Informatiker: <em>pearl</em> hat im Englischen ein "a", egal, was Larry Wall sagt);</li>
<li>dass die USA Atombomben über Hiroshima und Nagasaki abwarfen;</li>
<li>dass Japan anschließend kapitulierte.</li>
</ol>
<p>Damit erschöpft sich nach der mehr als 30-jährigen Erfahrung dieses Autors das Wissen. Selbst grundliegende Fragen - wie hieß der japanische Ministerpräsident? - und zentrale Ereignisse - warum reden die Amerikaner und Chinesen von der "Vergewaltigung" von Nanjing, was war die Bedeutung von Midway, was der <em>Bataan Death March?</em> - sind eher Glückstreffer. Wenn es um größere Zusammenhänge geht, insbesondere um die Frage, wie die japanische Strategie im Sommer 1945 aussah, wird es schwierig. Wenn es um den Stand der Forschung geht, insbesondere warum sich 1995 die Quellenlage grundlegend änderte, wird es schlicht düster.</p>
<p>Diese Lücken sind verständlich. Wenn es um den Zweiten Weltkrieg geht, gibt es, äh, ein oder zwei Vorgänge in Europa, die man im deutschen Geschichtsunterricht dringender behandeln möchte. Es wäre wahnwitzig, weniger Zeit mit der Weißen Rose zu verbringen, um <em>Tokyo Rose</em> zu besprechen. Die Unwissenheit über die Vorgänge im Pazifik ist der Preis für eine möglichst gründliche und umfangreiche Aufarbeitung der eigenen Geschichte. </p>
<p>Dummerweise führt das zu Problemen, wenn Deutsche und Amerikaner über den Pazifik-Krieg und insbesondere über die Atombomben diskutieren wollen. </p>
<p>In den USA ist der Einsatz dieser Waffen kontrovers. Einige Amerikaner halten sie für einen Fehler, für den man sich entschuldigen sollte, wenn nicht sogar für ein Verbrechen. Andere sehen sie als das kleinste von mehreren Übeln, das Hunderttausenden alliierten Soldaten und Millionen Japanern das Leben rettete. Die Debatte tobt seit mehr als 60 Jahren, und der Amerikaner an sich ist mit den Argumenten, Gegenargumenten und dem geschichtlichen Hintergrund mehr oder weniger gut vertraut.</p>
<p>In Deutschland ist der Abwurf der Atombomben dagegen <em>nicht</em> kontrovers, denn die Ablehnung ist praktisch einhellig. Die so genannten "Diskussionen" bestehen aus kollektivem Kopfschütteln. </p>
<p>Entsprechend unvorbereitet ist der Germane dann auf Gegenfragen: Wie man zu Japans eigenen zwei Atombomben-Programmen stehe, ob wirklich der flächendeckende Einsatz von Giftgas bei <em>Operation Downfall</em> besser gewesen wäre, warum die konventionelle Einäscherung von Städten wie Tokio weniger schlimm gewesen sein soll, wie man eine Verlängerung des Krieges über 1946 hinaus rechtfertigen will, ob einem in diesem Zusammenhang der Tod von 200.000 Menschen pro Monat im japanisch besetzten Asien egal sei, wieso als Alternative eine Invasion angeführt wird, die es wohl nicht gegeben hätte und warum noch über irgendwelche angeblichen Friedensangebote der Japaner gesprochen wird, die es nicht gab? </p>
<p>Auf alle diese Dinge kann man eine Antwort finden - sonst gäbe es die Diskussion in den USA ja gar nicht - aber dazu muss man ein gewisses Hintergrundwissen haben. Und dazu soll diese Blog da sein. </p>
<p>Allerdings gibt es dabei zwei Probleme. </p>
<p>Erstens, dieser Autor darf wegen Regel Eins hier keine Position für oder gegen den Einsatz der Atombomben einnehmen, auch wenn das alles sehr erleichtern würde. Alles muss so vorgetragen werden, dass Befürworter und Gegner es gleichermaßen als Grundlage benutzen können.</p>
<p>Nach langer Überlegung scheint die einzig gangbare Lösung zu sein, auf die Entscheidung zum Abwurf selbst <em>nicht</em> einzugehen. Wir werden das geschichtliche Umfeld dazu besprechen, was vorher und nachher passierte, und diverse Einzelaspekte beleuchten. Aber der heiße Brei bleibt in der Mitte. Wo sich echte Historiker nicht einig werden, hat ein bescheidenes Blog nichts zu suchen. </p>
<p>Zweitens, viel von dem fehlenden Wissen betrifft nicht die amerikanische Seite, sondern die japanische. Tatsächlich war das Hauptziel der Alliierten eher einfach: Den Krieg möglichst schnell und mit möglichst wenigen eigenen Verlusten zu beenden. Selbst Atombombengegner räumen ein, dass dies gelungen ist - der Streit geht um die Mittel. Aber was war Japans Plan? Woher kam noch im Sommer 1945 die Zuversicht der Regierung in Tokio und erst recht des Militärs, doch einer kompletten Niederlage entgehen zu können?</p>
<p>Obwohl dieses Blog "USA erklärt" und nicht "Japan erklärt" heißt, werden wir uns daher mit der japanischen Seite beschäftigen müssen. Zumindest <em>Ketsu-Go</em> wird vorgestellt werden.  </p>
<p>Es muss nochmal betont werden, dass die Atombomben wie die <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/08/20/drei-bemerkungen-zur-todesstrafe-in-den-usa/">Todesstrafe</a> oder das <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/11/24/von-der-bedeutung-der-kommata-fur-das-us-waffenrecht/">Waffenrecht</a> zu den Themen gehören, über die es in den USA nicht einmal andeutungsweise einen Konsens gibt. Es wird hier also keinen geben, was für alle Beteiligten zu einer gewissen Unzufriedenheit führen wird. Wir werden damit leben müssen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[The American Creed: Der Glaubensgrundsatz der USA ]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=314</link>
<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 01:03:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=314</guid>
<description><![CDATA[Greifen wir aus der Masse der Berichterstattung über das jüngste Urteil [PDF] des Obersten Gericht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Greifen wir aus der Masse der Berichterstattung über das <a href="http://www.scotusblog.com/wp/wp-content/uploads/2008/06/07-2901.pdf">jüngste Urteil</a> [PDF] des Obersten Gerichts zum <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/11/24/von-der-bedeutung-der-kommata-fur-das-us-waffenrecht/">Waffenrecht</a> eine angenehm <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/waffenrecht12.html">korrekte Formulierung</a> heraus: </p>
<blockquote><p>
Erstmals in der Geschichte der USA hat der Oberste Gerichtshof das Recht der Bürger auf den Besitz von Waffen bestätigt.
</p></blockquote>
<p>Schauen wir uns das Verb an: Kein "eingeräumt", kein "gewährt". Was für eine Wohltat das Wort "bestätigt" sein kann, nicht nur bei Schwangerschaftstests und Ankündigungen von <a href="http://www.blizzard.com/diablo3/">jahrelang herbeigesehnten Computerspielen</a>, sondern auch bei der Frage, wo die Rechte eines Menschen herkommen. </p>
<p>Denn in der amerikanischen <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/07/04/beliebte-fehler-zum-unabhangigkeitstag/">Unabhängigkeitserklärung</a> steht dazu bekanntlich (Hervorhebung hinzugefügt):</p>
<blockquote><p>
We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal, that <strong>they are endowed by their Creator</strong> with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.
</p></blockquote>
<p>(Fußnote: Es gibt seit 232 Jahren einen <a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,994571,00.html">Streit</a> darüber, ob die Rechte <em>inalienable</em> oder <em>unalienable</em> sind. Thomas Jefferson hatte in seinem ursprünglichen Entwurf <em>inherent &#38; inalienable</em> geschrieben, was John Adams zu <em>unalienable</em> kürzte. Auf dem Jefferson Memorial <a href="http://www.monticello.org/reports/quotes/memorial.html">steht</a> stur <em>inalienable</em>, die <a href="http://www.ourdocuments.gov/doc.php?doc=2&#38;page=transcript">offizielle Version</a> des Kongresses lautet dagegen <em>unalienable</em>. Die sinnvollste Reaktion auf den Streit lautet <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/07/30/ausgewahlte-kulturelle-notizen-zu-once-more-with-feeling/"><em>whatever</em></a>.)</p>
<p>Die "unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte", wie sie in einem anderen <a href="http://www.bundestag.de/parlament/funktion/gesetze/grundgesetz/gg_01.html">Dokument</a> genannt werden, werden nach dieser Darstellung bei der Geburt mitgeliefert (das <em>endowed)</em>. Wie genau das geschieht, darüber schwieg sich Jefferson aus. Vielleicht werden sie zusammen mit der Seele als ein Modul installiert. </p>
<p>Wie auch immer: Sie sind auf keinen Fall etwas, das der Staat, die Verfassung oder gar die Regierung einem freundlicherweise "gewährt" oder "einräumt". Der Staat hat vielmehr die Aufgabe, diese eingebauten Rechte zu schützen, wie es im nächsten Satz heißt:</p>
<blockquote><p>
That to secure these rights, Governments are instituted among Men, deriving their just powers from the consent of the governed
</p></blockquote>
<p>Diese beiden Passagen bilden - mit Schwerpunkt auf dem ersten Teil - den "Glaubensgrundsatz" der Amerikaner, den berühmten <em>American Creed</em>. Er beschreibt, wofür die USA stehen oder zumindest nach eigener Ansicht stehen sollten: <em>liberty, equality, and consent</em>, wie es der Historiker Herman Belz <a href="http://www.mrlincolnandthefounders.org/content_inside.asp?ID=6&#38;subjectID=4">zusammenfasst</a>. Das Kredo ist das leuchtende Ideal, die Messlatte für alle Gesetze und die Verfassung selbst.</p>
<p>Entsprechend haben sich die größten Vordenker der USA immer wieder auf diese Stelle bezogen. Die bekannste Rede von Abraham Lincoln, die <a href="http://www.usconstitution.net/i_getty1.html">Gettysburg Address</a> [JPG], fußt auf Jeffersons bekanntesten Spruch. Martin Luther King Jr. bezog sich wiederum in seiner <a href="http://www.mlkonline.net/dream.html">bekanntesten Rede</a> nicht nur auf Lincolns Zwei-Minuten-Ansprache, sondern auch direkt auf Jefferson:</p>
<blockquote><p>
I have a dream that one day this nation will rise up and live out the true meaning of its creed: "We hold these truths to be self-evident: that all men are created equal."
</p></blockquote>
<p>(Da Lincoln Jefferson zitiert hat und King später Lincoln <em>und</em> Jefferson, können wir vorhersagen, dass der nächste große amerikanische Bürgerrechtler Lincoln <em>und</em> Jefferson <em>und</em> King bemühen wird. Der interessierte Leser möge von dem Einsenden von Textvorschlägen absehen.)</p>
<p>Bei King sieht man am deutlichsten, wie der American Creed als eine Art nationales Gewissen funktioniert. Mehr noch, er bildet im Idealfall einen Korrekturmechanismus. Der Ablauf sieht dann etwa so aus:</p>
<ol>
<li>In den USA sollte X gelten. Haben die Gründungsväter gesagt.</li>
<li><em>Uh-oh:</em> X gilt aber nicht. Das ist gemein und unamerikanisch.</li>
<li>Wir machen jetzt X, notfalls <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/02/07/das-wirkliche-nationale-trauma-der-usa/">mit Gewalt</a>. Jefferson ist mit uns!</li>
</ol>
<p>Der schwedische Nobelpreisträger <a href="http://www.thenation.com/doc/20020916/church">Gunnar Myrdal</a> sprach von einem ständigen Kampf der Amerikaner "um ihre Seele". Wer will, kann die Geschichte der Bürgerrechte in den USA als Erfüllung von Jeffersons Vorgaben sehen, ob bei den Schwarzen, den Frauen oder wie viele, wenn auch sicher nicht alle Amerikaner sagen würden, <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/03/27/homosexualitat-kinsey-und-die-stonewall-riots/">den Homosexuellen</a>.  </p>
<p>Das Kredo ist auch eine der Grundlagen für die Idee, Amerika sei ein <del>besonderer</del> etwas anderer Staat. Die USA gibt es demnach nicht einfach nur, weil sich verwandte Stämme mit ähnlicher Kultur, Sprache und Religion zu immer größen Einheiten und schließlich zu einer "Nation" zusammengeschlossen hätten. Nein, die USA seien auf einem Ideal aufgebaut worden, und dieses Ideal stehe in der Unabhängigkeitserklärung. Ausgerechnet ein Engländer, der Autor G. K. Chesterton, soll das <a href="http://www.thenation.com/doc/20020916/church">als Erster</a> ausformuliert haben:  </p>
<blockquote><p>
America is the only nation in the world that is founded on a creed
</p></blockquote>
<p>Der tiefreligiöse Chesterton sprach dabei von der "theologischen Klarheit in der Unabhängigkeitserklärung" und nannte Amerika "eine Nation mit der Seele einer Kirche". Zyniker würden anmerken wollen, dass die Kolonialisten ursprünglich eher <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/12/06/liebe-briten-euer-tee-schwimmt-im-hafen-steuern-und-mitbestimmung/">keinen Bock auf höhere Steuern</a> hatten, aber gut. Auch Zefram Cochrane hatte zuerst <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zefram_Cochrane#Character_story">wenig erbauliche Ziele</a>.</p>
<p>Das ganze Gerede von Schweden und Engländern über Seelen und Kirchen bringt uns zu dem häufig unterstellten "missionarischen" Drang der Amerikaner, sich als "Imperialisten" anderen Staaten aufzwingen zu wollen. Auffällig ist aber dabei, dass die USA besiegten Gegnern nicht die amerikanische Verfassung verpassen, etwa in der Art wie die Briten inzwischen den halben Planeten mit ihrem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Westminster_system">Westminster-System</a> überzogen haben. </p>
<p>Wenn überhaupt ist es der American Creed, diese Trias von <em>liberty, equality, and consent</em>, die weltweit verbreitet werden soll. Die praktische Umsetzung richtet sich dann nach den örtlichen Vorlieben. Schön, dass die Philippinen auch einen Kongress haben. Aber wenn die Deutschen ihren Kanzler, die Japaner ihr Ober- und Unterhaus und die Afghanen ihre Loja Dschirga für die bessere Lösung halten, bitte. Dann es ist wieder Zeit für das <em>whatever</em>.  </p>
<p>Ob die USA wirklich noch der einzige Staat sind, der auf einem Glaubensgrundsatz gegründet wurde, ist natürlich Interpretationssache. Nehmen wir diese beiden Sätze: </p>
<blockquote><p>
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
</p></blockquote>
<p>Es bleibt dem interessierten Leser überlassen zu entscheiden, ob daraus auch ein gewisser missionarischer Drang entstanden ist, nur weil Deutsche bei Diskussionen über Dinge wie die Todesstrafe, den Datenschutz und die Meinungsfreiheit ständig die Menschenwürde anführen. Da heute der 4. Juli ist, muss dieser Autor jetzt dringend in die Küche, bevor die Blagen auch die letzten <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/12/04/das-eingedeutschte-und-kommentierte-rezept-fur-chocolate-chip-cookies/">Chocolate Chip Cookies</a> an sich gerissen haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zen und die Kunst des Xen]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=311</link>
<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 23:45:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=311</guid>
<description><![CDATA[Dieser Autor hatte in den vergangenen Tagen Nachtdienst. Während dieser Zeit hat er zwar einen Eint]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Autor hatte in den vergangenen Tagen Nachtdienst. Während dieser Zeit hat er zwar einen Eintrag geschrieben, der mit dem jüngsten Urteil des Obersten Gerichts zum <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/11/24/von-der-bedeutung-der-kommata-fur-das-us-waffenrecht/">Waffenrecht</a> aufmacht. Aber bei Licht betrachtet ist es für alle Beteiligten wohl besser, wenn der Text noch etwas überarbeitet wird. Nachtschichten sind schlecht für den IQ.</p>
<p>Eigentlich weiß das dieser Autor auch, und deswegen versucht er meist überhaupt nicht, dann irgendwas sinnvolles zu machen, insbesondere wenn es mit schweren Maschinen, scharfen Klingen oder brennbaren Flüssigkeiten zu tun hat. Lieber geht er in den Keller und spielt mit dem Linux-Computer herum, der unter anderem als <a href="http://www.apple.com/macosx/features/timemachine.html">Time-Machine</a>-Server dient. </p>
<p>Dieses Mal hat er <a href="http://www.xen.org/">Xen</a> installiert, ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Xen">System für virtuelle Maschinen</a> (für Nicht-Freaks: Mehrere Betriebssysteme laufen parallel auf einem Computer). Das geht unter <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a> wunderbar einfach, selbst mit Schlafmangel-Demenz, und das Ergebnis ist wirklich schnell. Sehr befriedigend.</p>
<p>Nun wurde Xen 2003 in einem <a href="http://www.cl.cam.ac.uk/research/srg/netos/papers/2003-xensosp.pdf">Artikel</a> [PDF] von Paul Barham <em>et al</em> mit dem Namen</p>
<blockquote><p>
Xen and the Art of Virtualization
</p></blockquote>
<p>vorgestellt. Der Titel ist eine Anspielung auf irgendwas, soviel ist sofort klar. Aber was? Die üblichen drei Verdächtigen - die Bibel, <em>Alice in Wonderland</em> und <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/01/10/niemand-entkommt-dem-kansas-spruch-die-bedeutung-von-the-wizard-of-oz/"><em>The Wizard of Oz</em></a> - entfallen. Auch Google hilft erst, wenn man sich klar macht, dass <em>xen</em> im Englischen von der Aussprache her noch näher an <em>zen</em> ist als im Deutschen. Zwischen der <em>xenophobia</em>, dem Ausländerhass, und der <em>zenophobia</em>, der Furcht vor <a href="http://mathworld.wolfram.com/ZenosParadoxes.html">griechischen Philosophen</a>, ist da sprachlich wenig Platz.</p>
<p>Die Suche nach <em>"zen and the art"</em> bringt uns schließlich mit 1,9 Millionen Treffern zu <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zen_and_the_Art_of_Motorcycle_Maintenance"><em>Zen and the Art of Motorcycle Maintenance</em></a> <em>(ZMM)</em>, einem philosophischen Roman von <a href="http://amsaw.org/amsaw-ithappenedinhistory-090604-pirsig.html">Robert M. Pirsig</a>. Er handelt von einem Mann, der mit seinem Sohn und einem befreundeten Paar eine Motorrad-Tour durch die USA unternimmt. Auf der Fahrt macht sich der Protagonist Gedanken über Dinge wie die Wissenschaft, insbesondere aber über den Begriff der Qualität. </p>
<p>Das Buch wurde mehr als 120 Mal von Verlagen abgelehnt, bevor es in Amerika zum millionenfachen Bestseller wurde. In <a href="http://virtualschool.edu/mon/Quality/PirsigZen/">dem Vorwort</a> warnt der Philosoph Pirsig davor, <em>ZMM</em> als Einführung in den Zen-Buddhismus zu verstehen:</p>
<blockquote><p>
[I]t should in no way be associated with that great body of factual information relating to orthodox Zen Buddhist practice. It's not very factual on motorcycles, either.
</p></blockquote>
<p>Der Kern des Buches ist die Diskussion über die "Metaphysik der Qualität", also die Frage, was Qualität überhaupt ist. Pirsig schrieb 2005 dazu:</p>
<blockquote><p>
There are many possible answers but the one the [Metaphysics of Quality] gives is that you can understand Quality best if you don't subordinate it to anything else but instead subordinate everything else to it.
</p></blockquote>
<p>Der Roman selbst ist Dank der Motorräder weniger abstrakt. Die Lieblingsstelle dieses Autors hat mit dem Vorschlag des Protagonisten zu tun, den Lenker seines Bekannten mit einem Stück Blech von einer Bierdose zu reparieren. Der Bekannte, ein stolzer BMW-Fahrer, <a href="http://virtualschool.edu/mon/Quality/PirsigZen/part1.html">lehnt entsetzt ab</a>:</p>
<blockquote><p>
And I believe now that he was actually offended at the time. I had had the nerve to propose repair of his new eighteen-hundred dollar BMW, the pride of a half-century of German mechanical finesse, with a piece of old beer can!
</p></blockquote>
<p>Der Einfluss des Buches führt dazu, dass Angelsachsen bis heute alle möglichen Dinge <em>Zen and the Art of Irgendwas</em> nennen, zum Beispiel <a href="http://antoniocangiano.com/about/">Zen and the Art of Programming</a> oder <a href="http://www-rohan.sdsu.edu/doc/zen/zen-1.0_1.html">Zen and the Art of Internet</a>. Die Wikipedia führt Pirsigs Titel auf das Buch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Zen_in_the_Art_of_Archery"><em>Zen in the Art of Archery</em></a> des deutschen Philosophen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Herrigel">Eugen Herrigel</a> von 1948 (USA 1953) zurück. Pirsigs Formulierung <em>Zen <strong>and</strong> the Art</em> hat aber inzwischen Herrigels <em>Zen <strong>in</strong> the Art</em> verdrängt.</p>
<p>Das alles beantwortet nicht die Frage, warum dieser Autor meint, Xen auf seinem kleinen Pentium Dual Core E2140 installieren zu müssen. Die ehrliche Antwort wäre <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=shits+and+giggles"><em>for shits and giggles</em></a>, aber das kommt erfahrungsgemäß nicht gut. Die offizielle Begründung lautet daher, dass er jetzt ausführlich Kenntnisse von <a href="http://opensolaris.org/index.html">OpenSolaris</a> und dessen berühmtem Dateisystem ZFS erwerben kann (das ganz buddhistisch ein <a href="http://opensolaris.org/os/community/zfs/docs/zfs_last.pdf">Ende des Leidens</a> [PDF] verspricht), ohne gleich einen neuen Rechner bauen zu müssen. </p>
<p>Das wird die Schönste Germanin begrüßen, die nach diversen computerbegeisterten Freunden und mehr als zehn Jahren Partnerschaft mit diesem Autor an einer gewissen Hardware-Phobie leidet. Wir werden ihr daher schonend beibringen müssen, dass der Rechner im Keller früher oder später einen Duo Core 2 Quad Q9300 braucht, wegen der vier Prozessorkerne und der VT-Technologie und so. Ganz wichtig. Unbedingt. </p>
<p>Aber das wird wohl auf den nächsten Nachtdienst warten müssen.<br />
<code></code></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rube Goldberg und seine Maschinen]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=310</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 15:09:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=310</guid>
<description><![CDATA[Das US-Heer hat die Nase voll von der Luftwaffe, die angeblich im Irak und Afghanistan nicht richtig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das US-Heer hat die Nase voll von der Luftwaffe, die angeblich im Irak und Afghanistan nicht richtig mittut. Sie hat daher eine eigene Luftaufklärung aufgebaut, die <em>Task Force Odin</em>, wie die "New York Times" <a href="http://www.nytimes.com/2008/06/22/washington/22military.html?_r=1&#38;partner=rssnyt&#38;emc=rss&#38;oref=slogin">berichtet</a>. Dort heißt es (Hervorhebung hinzugefügt):</p>
<blockquote><p>
The task force of about 300 people and 25 aircraft is <strong>a Rube Goldberg collection</strong> of surveillance and communications and attack systems, a mash-up of manned and remotely piloted vehicles, commercial aircraft with high-tech infrared sensors strapped to the fuselage, along with attack helicopters and infantry.
</p></blockquote>
<p>Nicht nur die Al-Kaida und die Taliban, sondern auch einige interessierte Leser werden sich jetzt fragen: Was ist denn ein Rube Goldberg? </p>
<p><a href="http://www.rubegoldberg.com/">Reuben Lucius Goldberg</a> (1883-1970) war ein Karikaturist und Autor, der besonders für seine <a href="http://images.google.com/images?rls=en-us&#38;q=Rube+Goldberg&#38;ie=UTF-8&#38;oe=UTF-8&#38;um=1&#38;sa=X&#38;oi=image_result_group&#38;resnum=1&#38;ct=title"><em>Rube Goldberg Machines</em></a> bekannt ist - überkomplizierte Maschinen, die einfache Dinge unglaublich umständlich tun. Daneben zeichnete er politische Cartoons. Goldberg erhielt 1948 die höchste Auszeichnung des Journalismus, den <a href="http://www.pulitzer.org/">Pulitzer Prize</a>. </p>
<p>Wenn Amerikaner <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1kvdq8cRNBM">japanische Erfindungen</a> [YouTube] beschreiben, wird Goldbergs Name bemüht. Beim Computerspiel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Incredible_Machine"><em>The Incredible Machine</em></a> konnte jeder selbst solche Geräte bauen. Wer etwas ambitionierter ist, nimmt am <a href="http://www.rubemachine.com/">Rube Machine Contest</a> der Purdue University teil. So musste 2007 eine Orange in mindestens 20 Schritten ausgepresst und 2008 ein Hamburger gebaut werden. </p>
<p>Ob die Maschinen von Task Force Odin das auch können, ist nicht bekannt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision]]></title>
<link>http://showmanagement.wordpress.com/?p=94</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 10:36:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>showag</dc:creator>
<guid>http://showmanagement.wordpress.com/?p=94</guid>
<description><![CDATA[ 
Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision
 
Künstler aus Schleswig-Holstein - St]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<h1 style="margin:0;"><span style="color:black;" lang="EN-GB"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;">Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision</span></span></span></h1>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="EN-GB"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></span></p>
<h1 style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:black;">Künstler aus </span><span style="color:black;">Schleswig-Holstein</span><span style="color:black;"> - Städte und Umgebung – </span></span><span style="color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/artisten.php?sid=3406_1198670256_3449&#38;plzsuche=22,23,24,25,19,18&#38;title_plz=Schleswig-Holstein"><span style="font-size:10pt;color:black;text-decoration:none;"><span><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;">Pinneberg</span></span></span> </span></a></span><span style="color:black;"></span></span></h1>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:9pt;color:black;">Die </span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;">show</span></strong></span><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;">.</span></strong><strong><span style="font-size:9pt;color:black;">g</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;"> betreibt <strong>das erste</strong> und <strong>das einzige </strong>zusammenführende <strong>Agentur</strong>-/ <strong>Management</strong>-/ <strong>Künstler</strong>-<strong>Event</strong>-/ <strong>Partner</strong>-/ <strong>Kunden-Internetportal </strong>in ganz Europa!!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">4vision gmbh germany </span></span><span style="font-size:6.5pt;color:black;" lang="EN-GB"><br />
</span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">show</span></span></strong><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;" lang="EN-GB">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;" lang="EN-GB">.</span></strong><strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB">g</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB"> · </span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;" lang="EN-GB">show-</span></strong></span><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;" lang="EN-GB">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;" lang="EN-GB">.</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB">gency-<strong>g</strong>roup</span></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">Auf dem Schildrain 3</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:9pt;color:black;">D-78532 Tuttlingen</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;"> (Schwarzwald)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">Telefon: (0049) 0700/88446633 (12 Cent/Minuten)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">eMail: </span><a href="mailto:info@showmanagement.de"><span style="font-family:Arial;">info@showmanagement.de</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag/kontakt"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/kontakt</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag/willkommen"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/willkommen</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 4.05pt 0 0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/service-details.php?sid=320_1213114927_1463&#38;id=162"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/service-details.php?sid=320_1213114927_1463&#38;id=162</span></a><span style="font-family:Arial;"> </span></span><strong><span style="font-size:8.5pt;color:black;"></span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:6.5pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showmanagement.de/"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Titelseite Katalog</strong>: 7000 Künstle</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http:///"></a><a href="http://www.showag.de/showag/"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong><span style="color:red;">Auswahl</span></strong>: <strong>440 Künstler im Schnellzugriff</strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/brasil"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/brasil</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong><span style="color:red;">Brasil</span></strong>, Karibik, Limbo, Beasiltänzerinnen ...</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/top88"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/top88</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Auswahl von <strong><span style="color:red;">TOP88</span></strong> ...<span>  </span>88 von 7000 Künstler</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/oldies"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/oldies</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong><span style="color:red;">Das Beste</span></strong> das wir haben ... <strong><span style="color:red;">OLDIES</span></strong>, 50er, 60er, 70er</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/service"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/service</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Wir tun alles für Sie!!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/kontakt"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/kontakt</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong><span style="color:red;">Kontakt</span></strong> zu uns der showag, 4vision gmbh<span>  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/gesang"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/gesang</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Sänger</strong>, Sängerinnen ... Gesangsgruppen, </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/artisten"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/artisten</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Akrobaten</strong>, Seilakrobatik, Artisten auf Räder<span>  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;" lang="FR"><a href="http://www.showag.de/showag/comedy"><span lang="DE"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/comedy</span></span></a></span><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Comedian</strong>, Bauchredner, Clowns und Magic</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/klicktipp"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/klicktipp</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Ein Besuch lohnt sich bei den <strong><span style="color:red;">Klicktipps </span></strong></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/kapellen"><span lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/kapellen</span></span></a></span><span style="font-size:9pt;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Bands</strong>, Partybands, Galabands, Orchester</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/schlager"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/schlager</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Schlagerkünstler</strong>, Sänger und Sängerinnen</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/mallorca"><span lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/mallorca</span></span></a></span><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:9pt;" lang="EN-GB"><span>  </span><strong>Mallaorca</strong>-Party, <strong><span style="color:red;">Apres-Ski-Party</span></strong> … </span><span style="font-size:9pt;">Spaß</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;" lang="FR"><a href="http://www.showag.de/showag/managen"><span lang="DE"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/managen</span></span></a></span><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Wie wir uns für Sie managen!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/animation"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/animation</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Zur Unterhaltung zum Empfang und zwischendurch</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/kleinkunst"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/kleinkunst</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Schnellzeichne</strong>r, Karikaturisten ... und Magie</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;" lang="EN-GB"><a href="http://www.showag.de/showag/partyband"><span lang="DE"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/partyband</span></span></a></span><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Bands für Ihre Party</strong><span style="color:teal;">,</span> Gala und zur Unterhaltung</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/moderator"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/moderator</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>M<strong>oderatoren</strong>, Sprecher, Unterhalter, Entertainer </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/volksmusik"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/volksmusik</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>... volkstümliche Schlager, Spaß und gute Laune<span>   </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/willkommen"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/willkommen</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Hier bei uns, den <strong>Partner</strong> der showag / 4vision gmbh</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/frauenpower"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/frauenpower</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Bands für Ihre Party</strong><span style="color:teal;">,</span> Gala und zur Unterhaltung</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;" lang="EN-GB"><a href="http://www.showag.de/showag/bauchredner"><span lang="DE"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/bauchredner</span></span></a></span><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"><span>  </span>Bauchredner, Comedy, Kabarett und Unterhaltung ...</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><a href="http://www.showag.de/showag/saengerinnen"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/saengerinnen</span></a><span style="font-family:Arial;"><span>  </span><strong>Sängerinnen</strong>, Schlager, Oldies, Gospel und Musical</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[= Der heilige Gral: Der Link zu Gina Lisas Sexvideo =]]></title>
<link>http://soulkeeper.wordpress.com/?p=441</link>
<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 12:06:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>soulkeeper</dc:creator>
<guid>http://soulkeeper.wordpress.com/?p=441</guid>
<description><![CDATA[So sieht&#8217;s derzeit in der Blogosphäre aus. Eindrucksvoll die Statistik von Minas-Sairon.de - ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So sieht's derzeit in der Blogosphäre aus. Eindrucksvoll die <a href="http://minassairon.wordpress.com/2008/06/10/und-da-gingen-die-pageviews-durch-die-decke/" target="_blank">Statistik</a> von Minas-Sairon.de - von ca. 1.000 auf 14.000 Hits. Respekt und Hut ab. Grund: Die Bild-Zeitung <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/leute/2008/06/10/gina-lisa/s-ex-skandal-um-topmodel,geo=4787956.html" target="_blank">berichtete</a> über vorhandenes Porno- bzw. Sexfilmmaterial von Gina Lisa und alle Welt machte sich auf die Suche nach einem Link im Web, BitTorrent, eMule etc. - und alle landen nur auf Einträgen, wie meinem. Berichtsretsattung über Berichterstattung mit dem Ziel, die Besucherzahlen mal ordentlich knacken zu lassen.</p>
<p>Offenbar ist die Bild-Zeitung alleine im Besitz der Materialien, denn Recherchen, wie z.B. bei <a href="http://hurkunde.wordpress.com/2008/06/10/gina-lisa-hat-amateur-porno-gedreht/" target="_blank">hurkunde</a> liefen allesamt ins Leere.</p>
<p>Tja, ich komme zwei Tage zu spät mit meinem Eintrag, um noch groß Besucher abzusahnen, aber schauen wir doch mal! Vielleicht bleiben ja auch ein paar Besucher wegen meines restlichen Contents hängen. Ich bin gespannt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Police Blotters: Öffentliche Polizeiprotokolle ]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=308</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 08:53:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=308</guid>
<description><![CDATA[Vor einigen Tagen wurde der 36-jährige Moses Diaz aus Dorchester in Massachusetts wegen Fahrrad-Die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen wurde der 36-jährige Moses Diaz aus Dorchester in Massachusetts wegen Fahrrad-Diebstahls festgenommen. In Colorado Springs wurde Jonathan Hamilton - geboren am 19. April 1983, übrigens - wegen eines Raubüberfalls verhaftet. Und in Iowa City wurde Kyle Andrew Berg, geboren am 17. Januar 1986 und wohnhaft in der Scenic Valley Drive 700, falls es jemand wissen will, wegen Trunkenheit in der Öffentlichkeit festgenommen. </p>
<p>Woher dieser Autor das weiß, und woher er die Namen, das Alter und die Adressen kennt? Weil die jeweilige Polizei von <a href="http://bpdnews.com/">Boston</a>, <a href="http://www.springsgov.com/units/police/policeblotter.asp">Colorado Springs</a> und <a href="http://www.iowa-city.org/police/arrests.asp">Iowa City</a> diese Informationen veröffentlicht haben.  </p>
<p>In den USA sind die "Logbücher" der Polizeiwachen, die <em>police blotters</em>, öffentlich zugänglich. Alle Festnahmen und Einsätze werden darin aufgezeichnet und dann publik gemacht. Meist - wenn auch nicht immer - geschieht das mit den vollen Namen der mutmaßlichen Täter und anderen Personalien. </p>
<p>Wie die <em>blotters</em> genau aussehen, hängt von den jeweiligen Vorschriften für die Polizei ab, die in den USA bekanntlich <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/03/26/police-officer-sheriff-trooper-der-aufbau-der-us-polizei/">kommunal organisiert</a> ist. In Pittsburgh erfährt der interessierte Bürger auch die <a href="http://www.pittsburghlive.com/x/pittsburghtrib/news/police/s_548484.html">Namen der zuständigen Richter</a>, während in Stanly County in North Carolina die <a href="http://www.stanlycountyonline.com/policeblotter.cfm">Namen von Opfern</a> genannt werden:</p>
<blockquote><p>
Moyle, Caroline Nadine (W F, 58) VICTIM of Larceny From Vehicle (C), at 105 Moss Springs Rd, Albemarle, NC, between 16:00, 05/26/2008 and 08:45, 05/27/2008. Reported: 05/27/2008. Tire and rim taken from victim's vehicle parked on Moss Springs road.
</p></blockquote>
<p>Es gehört zu den Routineaufgaben der amerikanischen Lokalpresse, diese Protokolle zu sichten und die wichtigsten Fälle zu veröffentlichen. Im Zeitalter des Internets werden die Listen zum Teil vollständig übernommen. Deswegen finden wir auf der Website der <a href="http://www.durangoherald.com/index_police.asp">"Durango Herald"</a> aus Colorado Meldungen wie diese vom Donnerstag:</p>
<blockquote><p>
8:41 a.m. A dog was without food or water for 24 hours in the 3100 block of East Third Avenue.
</p></blockquote>
<p>Der "Herald" gibt jedes Jahr eine Art <a href="http://www.durangoherald.com/07bestofblotter.pdf"><em>best of blotter</em></a> [PDF] heraus mit den kuriosesten Fällen. </p>
<p>(Bei vielen Blättern wie dem <a href="http://media.www.dailyiowan.com/media/storage/paper599/news/2008/03/04/Metro/Police.Blotter-3249452.shtml#">"Daily Iowan"</a> werden für die häufigsten Vergehen Abkürzungen benutzt: </p>
<ul>
<li>DUI - driving under influence [im Rausch]</li>
<li>DWI - driving while intoxicated</li>
<li>DUS - driving under suspension [ohne Führerschein]</li>
<li>IWOA - interference with official acts</li>
<li>OWI - operating a motor vehicle while intoxicated</li>
<li>PAULA - possession of alcohol under the legal age</li>
</ul>
<p>Wer als Austauschschüler "Paula" heißt, sollte sich auf entsprechende Witze gefasst machen.)</p>
<p>Nicht nur die Stadtpolizei und die Sheriffs führen solche Protokolle, sondern auch die entsprechenden Organe der <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/06/25/die-grobstruktur-der-usa-oder-wo-man-vor-bush-am-sichersten-ist/">anderen Verwaltungseinheiten</a> wie die <a href="http://www.gmu.edu/police/blotter.htm">Polizei der Universitäten</a>. Es wundert daher nicht, dass <a href="http://secondlife.com/support/incidentreport.php">Second Life</a> ebenfalls einen <em>blotter</em> hat. Sollte es einen bei <em>World of Warcraft</em> geben - <em>Orc killed by Night Elf, blood fury suspected</em> - hat dieser Autor ihn leider nicht gefunden. </p>
<p>Das Ganze ist die Fortsetzung eines Prinzips, das wir bei der Diskussion über die <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/02/18/einige-bemerkungen-zu-den-anti-und-pro-millitar-demonstrationen-in-berkeley/">Namensschilder</a> der Polizei besprochen hatten: In den USA kontrollieren sich die Staatsorgane nicht nur gegenseitig, sondern werden auch so engmaschig wie möglich direkt vom Bürger überwacht. Jeder soll wissen, was die Beamten den ganzen Tag so tun. Insbesondere soll verhindert werden, dass die Polizei irgendwelche Leute mitnimmt, ohne dass jemand davon erfährt. </p>
<p>Entsprechend entsetzt sind Amerikaner darüber, dass die deutsche Polizei nicht nur "anonym" arbeitet - sprich, keine Namensschilder trägt - sondern dazu noch "heimlich" agiert und einfach Leute festnimmt, ohne deren Namen zu veröffentlichen. Geradezu köstlich ist der Gesichtsausdruck von amerikanischen Journalisten, wenn sie zum ersten Mal von einem empörten deutschen Polizeisprecher gesagt bekommen, dass gewisse Dinge sie einen feuchten Dreck angehen. Hier prallen sehr unterschiedliche Vorstellungen von der Beziehung zwischen Bürger und Polizei aufeinander.</p>
<p>Bei dem System wird eine gewisse Prangerfunktion in Kauf genommen. Wer wegen, sagen wir mal, <em>DUI</em> in einer <em>school zone</em> festgenommen wird, kann sich gleich darauf einstellen, dass Familie, Freunde und Firmenkollegen davon erfahren werden. Die öffentlichen Protokolle sind auch der Grund, warum man in den USA häufiger und vor allem detaillierter über die Schandtaten von <a href="http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/n/a/2006/07/31/entertainment/e143903D69.DTL&#38;type=politics">Prominenten</a> und <a href="http://navajotimes.com/news/031308policeblotter.php">Politikern</a> liest: Die amerikanische Presse erfährt es eher als ihre Kollegen in Europa.  </p>
<p>Das muss nicht immer schlecht sein: So wissen wir, was für eine<br />
<a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/04/19/sandra-bullock-and-husban_n_97580.html">hilfreiche Person</a> Sandra Bullock nach einem Autounfall ist. Eine <a href="http://www.imdb.com/title/tt0111257/">Wildkatze</a> hinter dem Steuer ist wie wohl doch nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Linklisten und Webkataloge]]></title>
<link>http://erover.wordpress.com/?p=24</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:09:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>camdy</dc:creator>
<guid>http://erover.wordpress.com/?p=24</guid>
<description><![CDATA[Hier eine Auswahl an Möglichkeiten seine Seite eintragen zu lassen:
Ich übernehme keine Haftung f]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier eine Auswahl an Möglichkeiten seine Seite eintragen zu lassen:<br />
Ich übernehme keine Haftung für den Inhalt dieser Seiten, sowie über deren Funktionalität!</p>
<p>a-z-suche.de<br />
aberja.de<br />
aberto.de<br />
acont.de<br />
agada.de<br />
agenca.net<br />
all-sites.de<br />
alles-in-deutschland.de<br />
beetoo.de<br />
beiblatt.com<br />
bellnet.com<br />
bestofall.de<br />
bomania.de<br />
browsi.de<br />
bunte-suche.de<br />
catall.de<br />
cyber-content.de<br />
de-linkliste.de<br />
derarchivar.de<br />
derfinder.at<br />
derwebmaster.com<br />
deutscher-inhalt.de<br />
die-suche.com<br />
eurosoftware.de<br />
expresssuchdienst.de<br />
favss.de<br />
find123.de<br />
findetalles.de<br />
flix.de<br />
freizeitplausch.ch<br />
germannetz.de<br />
guty.de<br />
hostgl.de<br />
hiersuchen.de</p>
<p>hit24.net<br />
hitfind.de<br />
info-schnellsuche.de<br />
inhalt.de<br />
kk5.de<br />
kreisunna24.de<br />
leuch.de<br />
limeo.de<br />
linkball.de<br />
linkdatei.de<br />
linkhuette.de<br />
linkindex.de<br />
linkit.ch<br />
linko.de<br />
linktausch24.de<br />
linkverzeichnis.at<br />
logo22.de<br />
lool.at<br />
mair.net<br />
mastercrawler.de<br />
maxishop.de<br />
moonball.de<br />
mukado.com<br />
mylinkguide.de<br />
myvista.de<br />
naemlich.de<br />
netreal.de<br />
netzspider.com<br />
netzspion.de<br />
online-favoriten.de<br />
partnerstyle.de<br />
profusion.de<br />
promobit.de<br />
promosearch.de<br />
sanel.de</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eintrag in Verzeichnisse]]></title>
<link>http://erover.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 16:05:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>camdy</dc:creator>
<guid>http://erover.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[ Der Eintrag in Webkataloge sollte mit dem Eintrag der Webseite in den wohl renommiertesten Katalog ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> Der Eintrag in Webkataloge sollte mit dem Eintrag der Webseite in den wohl renommiertesten Katalog überhaupt - dem ODP / DMOZ beginnen. Desweiteren empfehlen wir die Anmeldung bei allesklar.de - einem der wohl bekanntesten deutschsprachigen Webkataloge.<br />
Suchmaschinenoptimierungs-Tipps für den Verzeichnis-Eintrag :</p>
<p>1.) Nehmen Sie sich Zeit beim Eintrag Ihrer Webseite und suchen Sie nach der bestmöglichen Kategorie. Sollten Sie nicht fündig werden, dann geben Sie eine Anfrage mit dem Hauptkeywort in der Suchmaske des Verzeichnisses ein und durchsuchen Sie dann die Kategorien Ihrer Mitbewerber nach der Bestmöglichen für Ihre Homepage.</p>
<p>2.) Verwenden Sie unterschiedliche Seitentitel und Beschreibungen sowie (falls gefordert) Keywords um die Individualität Ihrer Webseite nachhaltig zu unterstreichen.</p>
<p>3.) Wählen Sie den Seitentitel kurz und prägnant. Ihre URL hat in der Titel-Beschreibung übrigens nichts verloren - beschränken Sie sich auf kurze Schlüsselwort-Kombinationen und verwenden Sie zwischen 2 und 5 Wörtern für die Beschreibung. Allgemein gilt, dass der Suchende hinter der Beschreibung auch das finden soll, was er sucht - gerade deshalb sollten Sie auch nur wirklich relevante Begriffe verwenden.</p>
<p>4.) Fügen Sie keine Backlinks (in Form von Textlinks und/oder Bannern) in Ihre Webseite ein. Die Anzahl der ausgehenden Links kann über das Ranking Ihrer Homepage in Suchmaschinen entscheiden - "verschenken" Sie keinen Link, sondern konzentrieren Sie sich auf den Eintrag.</p>
<p>5.) Verwenden Sie eine separate Email-Adresse. Anhand der eingehenden Emails, sog. "Anmeldebestätigungen" können Sie nachvollziehen, welche Kataloge bereits auf Ihre Webseite verlinken.</p>
<p>6.) Lesen Sie die Anmeldebestätigungen - oftmals wird darin ein letzter, bestätigender Klick für die Veröffentlichung Ihres Eintrags gewünscht. Bestätigen Sie nur die Einträge, die Sie auch wirklich nachvollziehen können !</p>
<p>7.) Bei manchen Webkatalogen fallen Kosten für den Eintrag an. Informieren Sie sich im Vorfeld über die Kosten (Infos finden Sie meist auf der Anmelde-Seite) und vermeiden Sie kostenpflichtige Features. Konzentrieren Sie sich auf die kostenlosen Varianten des Eintrags.</p>
<p>8.) Am Schnellsten erledigen Sie den Eintrag, indem Sie alle vorbereiteten Daten (Title und Beschreibungen) in einer .txt-Datei bereit halten und die unten aufgeführte Liste für den Eintrag als Leitfaden benutzen. Die können somit individuell abwägen, in welchem Katalog welcher Text stehen soll und haben zudem einen relativ geringen Arbeitsaufwand.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Barack Obama und die Brücke von Selma]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=307</link>
<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 15:43:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=307</guid>
<description><![CDATA[Barack Obama hat gestern genug Delegierte zusammengetragen, um nach menschlichem Ermessen Präsident]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Barack Obama hat gestern genug Delegierte zusammengetragen, um nach menschlichem Ermessen Präsidentschaftskandidat der Demokraten zu werden.  In <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/06/03/obamas-nomination-victory_n_105028.html">seiner Siegesrede</a> machte er eine Reihe von Anspielungen auf die amerikanische Geschichte, von denen die meisten bekannt oder wie die <em>Greatest Generation</em> aus dem Zusammenhang klar sein dürften. Eine Stelle sollten wir aber erklären (Hervorhebung hinzugefügt): </p>
<blockquote><p>
So it was for the workers who stood out on the picket lines; the women who shattered glass ceilings; the children <strong>who braved a Selma bridge</strong> for freedom's cause.
</p></blockquote>
<p>Selma ist eine Stadt in Alabama, die während der Bürgerrechtsbewegung der 60er Jahre eine <a href="http://www.crmvet.org/images/imgselma.htm">zentrale Rolle</a> [Fotos] spielte. Landes- und Kommunalgesetze schafften dort eine strenge Rassentrennung, die brutal durchgesetzt wurde. Insbesondere wurde den Schwarzen die Möglichkeit zur Wahl genommen. Für die <em>civil rights movement</em> war Selma ein Paradeexemplar für den Rassismus der Südstaaten.</p>
<p>Am Sonntag, den 7. März 1965, brachen etwa 600 Menschen unter der Führung des Bürgerrechtlers <a href="http://johnlewis.house.gov/">John Lewis</a> (heute Abgeordneter im Repräsentantenhaus) von Selma in die Landeshauptstadt Montgomery auf, eine Strecke von etwa 87 Kilometern. Auslöser war der Tod eines Schwarzen, den ein <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/03/26/police-officer-sheriff-trooper-der-aufbau-der-us-polizei/"><em>state trooper</em></a> bei einer Demonstration erschossen hatte. Gouverneur George Wallace erklärte den Marsch zu einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit. Die Landespolizei und die Beamten des Sheriffs von Dallas County fingen die Demonstranten bei der <a href="http://www.nps.gov/nr/travel/civilrights/al4.htm">Edmund-Pettus-Brücke</a> ab. </p>
<p>Dieser <strong>erste Marsch</strong> wurde <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s00-OoZAWno">niedergeknüppelt</a> [YouTube]. Die Polizei setzte Schlagstöcke, Pferde, Tränengas und Peitschen ein. Die Bürgerrechtlerin <a href="http://www.schillerinstitute.org/biographys/bio_amelia_new.html">Amelia Boynton Robinson</a> starb fast; Lewis trägt bis heute die Narben seiner Kopfverletzungen. Allerdings: Die Gewalt fand vor laufenden Fernsehkameras statt. Die entsetzte Öffentlichkeit gab dem Tag den Namen <em>Bloody Sunday</em> (weswegen Amerikaner mit dem Ausdruck etwas anderes verbinden als <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bloody_Sunday_(Northern_Ireland_1972)">die Iren</a>). </p>
<p>Sofort danach organisierte der Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. <strong>einen zweiten Marsch</strong>. Die Demonstranten versuchten diesmal, per Gericht die Polizei am Eingreifen zu hindern. Der Bundesbezirksrichter <a href="http://www.nps.gov/nr/travel/civilrights/al6.htm">Frank M. Johnson</a> - der mit Wallace studiert hatte - erließ stattdessen eine einstweilige Verfügung, bis er sich ein Bild von der Lage machen konnte. King führte am 9. März trotzdem 2.500 Menschen von Selma zur Brücke, hielt dort eine kurze Predigt und kehrte um. Das Verbot galt schließlich nur für einen Marsch nach Montgomery.</p>
<p>Die Gewalt löst auch in Washington Empörung aus. Das geht den Bund nichts an, sagte Alabama trotzig. Präsident Lyndon B. Johnson <a href="http://memory.loc.gov/ammem/today/mar07.html">erwiderte</a> vor den Kongress:</p>
<blockquote><p>
There is no issue of States rights or national rights. There is only the struggle for human rights. We have already waited a hundred years and more, and the time for waiting is gone.
</p></blockquote>
<p>Der <strong>dritte Marsch</strong> fand am Ende des Monats statt. Richter Johnson hatte inzwischen den Antrag der Demonstranten stattgegeben. Er berief sich dabei auf den <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/11/22/free-speech-teil-1-warum-die-usa-holocaust-leugner-schutzen/"><em>First Amendment</em></a>, der das Recht des Bürgers festschreibt, seine Beschwerden der Regierung vorzutragen. </p>
<p>Es regnete in Strömen. Die am Ende 25.000 Demonstranten wurden diesmal von der Nationalgarde von Alabama geschützt, über die der Präsident das Kommando übernommen hatte. Auch <a href="http://www.takestockphotos.com/imagepages/foliotable.php?FolioID=6">Kinder</a> [Fotos] waren dabei, auf die Obama anspielt (man beachte, wie bereits besprochen, die vielen <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/05/24/die-fusball-wm-und-andere-fahnenprobleme/">US-Fahnen</a>).</p>
<p>Moment, wird der aufmerksame interessierte Leser jetzt sagen. Die Nationalgarde? Die darf im Inland <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/05/17/der-streit-um-die-illegals-teil-1-die-nationalgarde/">doch überhaupt nicht</a> Polizeiaufgaben unter dem Befehl des Präsidenten annehmen! Nein, darf sie auch nicht. Hat sie trotzdem gemacht. Über diesen Teil der Geschichte kann man sehr lange nachdenken.</p>
<p>(Und bevor dieser Autor wieder E-Mails bekommt: Ja, der Kongress erließ 2006 ein Gesetz, das den Einsatz der Nationalgarde im Inland gegen den Willen der Gouverneure erlaubte. Das führte zu der Verschwörungstheorie eines bevorstehenden <a href="http://www.sott.net/signs/editorials/signs20061027_BushMovesTowardMartialLaw.php">Militärputsches</a> von George W. Bush mit dem Ziel, <a href="http://www.guardian.co.uk/world/2007/apr/24/usa.comment">den Faschismus</a> einzuführen (oder so). Der Kongress hat inzwischen alles wieder <a href="http://www.govtrack.us/congress/billtext.xpd?bill=h110-4986">rückgängig</a> gemacht (einfacher zu lesen bei der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Insurrection_Act#Repeal_of_amendments">Wikipedia</a> oder als <a href="http://www.antiwar.com/blog/2008/04/17/congress-quietly-repeals-martial-law-provision/">Nachricht</a>). Bush selbst stellte <a href="http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/01/20080128-10.html">mit seiner Unterschrift</a> die Rechtslage von 1807 wieder her.)</p>
<p>Nach fünf Tagen, am 25. März 1965, kam der Zug der Demonstranten in Montgomery an. King hielt seine Rede <a href="http://www.historicaldocuments.com/MartinLutherKingOurGodIsMarchingOn.htm"><em>"Our God is Marching On"</em></a>:</p>
<blockquote><p>
[W]e are on the move and no wave of racism can stop us. [...] Like an idea whose time has come, not even the marching of mighty armies can halt us. We are moving to the land of freedom. Let us therefore continue our triumphant march to the realization of the American Dream.
</p></blockquote>
<p>Einige Monate später änderte der Bund das Wahlrecht, was wegen des <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/05/08/mehr-macht-fur-washington-der-14-verfassungszusatz/">14. Verfassungszusatzes</a> auch für Alabama bindend war.</p>
<p>Die Märsche waren nicht nur an sich ein zentraler Sieg für die Bürgerrechtsbewegung, sondern zeichnen symbolisch, wenn man so will, ihren ganzen Ablauf nach: Von einer kleinen Gruppe von Tapferen hin zu einer Massenbewegung. </p>
<p>Es überrascht daher nicht, dass Obama als erster schwarzer Präsidentschaftskandidat darauf anspielt. Mehr noch, er hielt selbst 2007 in Selma <a href="http://blogs.suntimes.com/sweet/2007/03/obamas_selma_speech_text_as_de.html">eine Rede</a> vor einigen der Veteranen des Marsches und erklärte:</p>
<blockquote><p>
I’m here because somebody marched. I’m here because you all sacrificed for me. I stand on the shoulders of giants.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Einige Bemerkungen zu den Namen an der "Phoenix"-Landestelle]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=305</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 19:55:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=305</guid>
<description><![CDATA[Die Sonde &#8220;Phoenix&#8221; ist vor einigen Tagen in der Arktis-Ebene des Mars gelandet. Inzwisc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonde <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/phoenix/main/index.html">"Phoenix"</a> ist vor einigen Tagen in der Arktis-Ebene des Mars gelandet. Inzwischen hat sie eine <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/phoenix/images/index.html">ganze Reihe</a> von Bildern zurückgeschickt. Diese wurden mit einer Kamera aufgenommen, an deren Bau das <a href="http://www.mps.mpg.de/en/projekte/phoenix/rac/">Max-Planck-Institut</a> beteiligt war. </p>
<p>Allerdings entscheiden offensichtlich die Angelsachsen, wie die auf den Bildern erfassten Strukturen benannt werden. Schauen wir uns die <a href="http://www.nasa.gov/images/content/232975main_location-sol3-v8_001.jpg">Landestelle</a> [JPG] an, finden wir von links nach rechts in der so genannten <em>fairy-tale landscape</em> folgende Namen:</p>
<blockquote><p>
Wall<br />
Humpty Dumpty<br />
King's Horses<br />
King's Men<br />
Sleepy Hollow<br />
Headless<br />
Alice<br />
Ichabod
</p></blockquote>
<p>Die ersten vier können wir schnell abhandeln, denn sie stammen aus dem Kinderreim <a href="http://www.rhymes.org.uk/humpty_dumpty.htm">Humpty Dumpty</a>: </p>
<blockquote><p>
Humpty Dumpty sat on a wall<br />
Humpty Dumpty had a great fall<br />
All the King's horses and all the King's men<br />
Couldn't put Humpty together again
</p></blockquote>
<p>Mit dem "Alice"-Stein können wir die Quelle noch genauer eingrenzen: In <a href="http://www.sabian.org/Alice/lgchap06.htm"><em>Through the Looking Glass</em></a>, dem zweiten Teil von <em>Alice in Wonderland</em>, führt die Protagonistin ein längeres Gespräch mit Humpty. Diese Namen sind nicht überraschend, denn man kann Angelsachsen nur mit körperlicher Gewalt daran hindern, Dinge nach <em>Alice</em> (oder halt <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/01/10/niemand-entkommt-dem-kansas-spruch-die-bedeutung-von-the-wizard-of-oz/"><em>The Wizard of Oz</em></a>) zu benennen.</p>
<p>Allerdings dürften die übrigen drei für den interessierten germanischen Leser schwieriger einzuordnen sein. "Sleepy Hollow" kommt von der Geschichte <a href="http://www.bartleby.com/310/2/2.html"><em>The Legend of Sleepy Hollow</em></a> von Washington Irving aus dem Jahr 1820. Es ist eine berühmte Geistergeschichte, die 1790 in dem <a href="http://www.sleepyhollowny.gov/">gleichnamigen Dorf</a> am Hudson im Bundesstaat New York spielt und alle klassischen Elemente wie (vergleichsweise) <a href="http://www.olddutchburyingground.org/">alte Friedhöfe</a> enthält. </p>
<p>Hier kommen auch "Ichabod" und "Headless" her: Ichabod Crane ist ein abergläubischer Schulleiter, der sich in Katrina Van Tassel verliebt. Der Headless Horseman ist der Geist eines hessischen Söldners aus dem Unabhängigkeitskrieg, der kopflos durch die Nacht reitet. Ein Hesse? In New York? Ja, denn die Briten kauften sich die Dienste von 30.000 <a href="http://www.pbs.org/ktca/liberty/popup_hessians.html">hessischen Söldnern</a>, was wir gesondert besprechen werden.</p>
<p><em>(Sleepy Hollow</em> wurde zuletzt von <a href="http://www.imdb.com/title/tt0162661/">Tim Burton</a> verfilmt, mit Johnny Depp, Christina Ricci, Chistopher Walken und Chistopher Lee. Der Film weicht zwar von der Geschichte ab, ist aber trotzdem sehenswert. Den Horseman findet man auch in <a href="http://www.worldofwar.net/wiki/Headless_Horseman">World of Warcraft</a>.) </p>
<p>Die Bedeutung der <em>Legend</em> liegt allerdings nicht nur darin, dass sie eine spannende Geschichte ist. Sie war auch eine der frühesten literarischen Werke ihrer Art in den jungen USA, die in ihren Anfangsjahren - wie die Bundesrepublik - handfestere Sorgen hatte. John Adams fasste das 1780 in einem <a href="http://www.masshist.org/adams/quotes.cfm">berühmten Satz</a> so zusammen:</p>
<blockquote><p>
I must study Politicks and War that my sons may have liberty to study Mathematicks and Philosophy. My sons ought to study Mathematicks and Philosophy, Geography, natural History, Naval Architecture, navigation, Commerce and Agriculture, in order to give their Children a right to study Painting, Poetry, Musick, Architecture, Statuary, Tapestry and Porcelaine.
</p></blockquote>
<p>Werden die Formationen auf dem Mars diese Namen behalten? Offenbar stehen die Chancen bei so kleinen Objekten gut. Bei größeren greift irgendwann die gleiche seelenlose Astronomen-Bürokratie, die schon <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2006/08/25/nach-pluto-das-problem-mit-uranus/">Pluto beleidigt</a> hat. Auch das Liebings-Transneptun-Objekt dieses Autors, <a href="http://www.cfeps.astrosci.ca/4b7/">2004 XR190</a>, wird wohl auf lange Sicht seinen Spitznamen nicht behalten können.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Amerikanische Kriegslieder als deutsche Unterhaltungsmusik]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=304</link>
<pubDate>Thu, 29 May 2008 08:51:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=304</guid>
<description><![CDATA[
We fired our guns and the British kept a-comin&#8217;
There wasn&#8217;t nigh as many as there was ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
We fired our guns and the British kept a-comin'<br />
There wasn't nigh as many as there was a while ago<br />
We fired once more and they began a-running<br />
Down the Mississippi to the Gulf of Mexico
</p></blockquote>
<p>- Jimmie Driftwood, <a href="http://billslater.com/battle_of_new_orleans_.htm">"The Battle of New Orleans"</a></p>
<p>Dieser Autor kann gesprochene Werbung nicht ausstehen und vermeidet daher wo er nur kann Radio und Fernsehen. Im Auto kommt er allerdings nicht um den Hörfunk herum, denn Kind Nummer Eins hatte in frühen Jahren die Angewohnheit, Münzen in den CD-Schlitz zu werfen, und jetzt traut die Familie auch dem neuen Gerät nicht. Wenn Kind Nummer Zwei über diese Phase hinaus ist, wird die alte Anlage ausgetauscht und durch ein Gerät ersetzt, dessen wichtigstes Merkmal ein Anschluss für den iPod sein wird. </p>
<p>Vor einigen Wochen nun hat dieser Autor beim Fahren gleich zwei Mal in kurzer Folge etwas im Berliner Radio gehört, das er absolut nicht erwartet hätte: Ein amerikanisches Kriegslied, das von der Schlacht von New Orleans im Jahr 1814 handelt, das letzte große Gefecht im <a href="http://war1812.tripod.com/">Krieg von 1812</a>. Darin wird mit großem Vergnügen beschrieben, wie die <em>bloody British</em>, feige Säcke wie sie sind, vor den intrinsisch tapferen Amerikanern wie die Hasen wegrannten, so schnell, dass nicht einmal die Hunde sie fangen konnten. </p>
<p>Jedem klar, welches Lied gemeint ist? </p>
<p>Wenn nein, hier noch einige Hinweise. Die ursprüngliche Version - <a href="http://billslater.com/driftwood.htm">"The Battle of New Orleans"</a> - stammt von Jimmie Driftwood aus dem Jahr 1936. In den USA ist <a href="http://www.cowboylyrics.com/lyrics/classic-country/battle-of-new-orleans---johnny-horton-14929.html">Johnny Hortons</a> Variante von 1959 allerdings bekannter, für das er 1960 auch <a href="http://www.tshaonline.org/handbook/online/articles/HH/fhort.html">einen Grammy</a> erhielt. Davon hat in Deutschland aber, wie informelle Umfragen dieses Autors zeigen, niemand etwas gehört. Hier kennt man offenbar nur das Remake der <a href="http://www.leshumphriessingers.de/">Les Humphries Singers</a>, um den es hier auch geht. </p>
<p>Noch nicht klar? Letzter Hinweis: <em>Mexicooooooooo!</em></p>
<p>Genau, <em>der</em> <a href="http://www.youtube.com/watch?v=p_okB0t1TuY">Song</a> [YouTube], das "Gute-Laune-Feten-Lied", wie es eine nichtsahnende deutsche Bekannte beschrieb, das unter anderem auf einer Doppel-CD mit dem Namen "Fußballfieber" verkauft wird. "Mexico" ist am Ende nur eine leicht veränderte Cover-Version eines antibritischen, hämisch-nationalistischen amerikanischen Kriegsliedes. </p>
<p>Nun hat dieser Autor nichts gegen das Triumphgeheul, besonders weil die Briten während des Krieges beim <em>Burning of Washington</em> (unter anderem) gezielt die <a href="http://www.whitehousehistory.org/08/subs/08_b04.html">Kongressbibliothek</a> mit Tausenden schon damals seltenen Büchern abfackelten. Auch im Weißen Haus (das <a href="http://www.whitehousehistory.org/06/subs/06_a.html">entgegen der Legende</a> schon vorher weiß gewesen war) überlebten nur zwei Kunstwerke das Inferno. Geschieht den Inselaffen völlig Recht. </p>
<p>Wie kommt aber ausgerechnet der deutsche Rundfunk dazu, so etwas zu spielen? Sonst sind alle Sender hierzulande, private wie öffentliche, peinlich darauf bedacht, nur politische korrekte Pazifisten-Songs wie "Everybody's Gone to War" von Nerina Pallot, "You're in the Army Now" von Status Quo, "Cruise Missiles" von Fischer-Z oder (<a href="http://www.vhfcn.org/stat.html">das sachlich falsche</a>) "19" des Engländers Paul Hardcastle aufzulegen. Schon bei einem einigermaßen neutralen Song wie "Camouflage" von Stan Ridgway hört man förmlich den Diskjockey im Hintergrund mit seinem Gewissen ringen.</p>
<p>Fairerweise muss man sagen, dass Jürgen Drews und Co die wahre Natur des Liedes verschleiert haben. Bei Horton dominieren Trommeln und Banjo und <em>Mexicoooo</em> ist nicht der Refrain. In der Cover-Version fehlt auch die lehrreiche Strophe, in der erklärt wird, wie man aus einem Alligator ein Geschoss macht:</p>
<blockquote><p>
We filled his head with cannon balls, and powdered his behind<br />
And when we touched the powder off, the gator lost his mind.
</p></blockquote>
<p>Mehrere Bekannte im Umfeld dieses Autors haben ihm zudem glaubwürdig versichert - bevor sie wussten, worum es ging - dass der Text für Nicht-Muttersprachler schwer zu verstehen ist. </p>
<p>Jetzt, wo wir das Problem beseitigt haben, bleibt für den interessierten deutschsprachigen Leser nur eins: Zu bedauern, dass die Engländer die EM-Qualifikation verpasst haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Webblog Never-End]]></title>
<link>http://neverever1984.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 20:18:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>neverever1984</dc:creator>
<guid>http://neverever1984.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[Der Never-End-Blog 
Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben sich einfach und sicher in Webkataloge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align:center;"><a href="http://www.never-end.de" target="_self"><span style="color:#ff0000;">Der Never-End-Blog</span> </a></h2>
<h4>Wir möchten ihnen die Möglichkeit geben sich einfach und sicher in Webkataloge, Blogs, Artikelverzeichnisse und Suchmaschinen einzutragen.Da wir wissen wie schwer es für Anfänger ist im Internet eine Liste oder einen Katalog über Webverzeichnisse und angaben von Webkatalogen zu finden haben wir uns speziell diesem Thema gewidmet.</h4>
<h4>
Bei uns finden sie ein Kostenloses Webkatalogverzeichness mit den dazugehörigen angaben wie der Pagerank,Preise,Thema des Webkataloges und ob es eine Backlinkpflicht gibt oder nicht. Wir sind noch eine sehr junge Privat geführte Seite und sind auch über Vorschläge aller Art offen. In der Kategorie Tips und Tricks werden sie alles rund um Webverzeichnisse und Webkataloge finden. Unser Blogportal ist für alle kostenlos denn wir finden das es schon schwierig genug ist einen Onlineshop oder einen Blog bekannt zu machen.</h4>
<h4>Alle Kataloge sind nach den Pagerank verfahren von 0-10 geordnet. Wenn sie sich fagen warum sie diese Seite brauchen dann wird es viele Antworten geben. z.B ist es sehr sinnvoll Links in Webkataloge einzutragen da diese Links die sie auf diese Seiten setzten sie in den Suchmaschienen weiter nach vorne bringt und sie wesentlich mehr Besucher haben werden und ihre eigene Seite bekannter wird.</h4>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz erklärt: We don't need no steenkin' short explanations!]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=303</link>
<pubDate>Sun, 25 May 2008 20:30:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=303</guid>
<description><![CDATA[Dieser Autor hat Heuschnupfen, hat die Nacht mit Kind Nummer Eins in einem Zelt verbracht - lustig, ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Autor hat Heuschnupfen, hat die Nacht mit Kind Nummer Eins in einem Zelt verbracht - lustig, aber nicht schlaffördernd - und Time Machine zickt mit dem Samba-Laufwerk des neuen Ubuntu-Servers herum. Daher werden wir heute nur einen Spruch erklären, der dem interessierten Leser vielleicht schon im Internet begegnet ist, spätestens aber bei <a href="http://www.darkhorse.com/profile/profile.php?sku=14-114">Heft 4</a> der achten Staffel von <em>Buffy</em>, wo der Redakteur Scott Allie auf die Frage nach einem <em>spinoff</em> wie folgt antwortet:</p>
<blockquote><p>
We don't need no steenkin' spinoffs!
</p></blockquote>
<p>Das ist die verkürzte Form. Meist wird noch das Subjekt vorneweg gestellt:</p>
<blockquote><p>
[NOMEN]? We don't need no steenkin' [NOMEN]!
</p></blockquote>
<p>Das <em>steenkin'</em> soll <em>stinking</em> mit einem mexikanischen Akzent sein. Damit kommen wir dem Ursprung des Spruchs nahe: Es stammt aus dem Film <a href="http://www.imdb.com/title/tt0040897/"><em>The Treasure of the Sierra Madre</em></a> mit Humphrey Bogart. Darin antwortet der Bandit Gold Hat auf die Frage nach Dienstmarken wie folgt:</p>
<blockquote><p>
Badges? We ain't got no badges. We don't need no badges! I don't have to show you any stinkin' badges!
</p></blockquote>
<p>Angeblich geht das auf den <a href="http://pl251.pairlitesite.com/badges/index.shtml">den Roman</a> des mysteriösen Deutsch-Amerikaners <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/B._Traven">B. Traven</a> zurück. Die heutige <em>meme</em>-Fassung im Internet ist allerdings die der Mel-Brooks-Parodie <a href="http://us.imdb.com/title/tt0071230/"><em>Blazing Saddles</em></a>:</p>
<blockquote><p>
Badges? We don't need no stinking badges.
</p></blockquote>
<p>Und jetzt muss dieser Autor kurz die Nase putzen. Pollen? Wir brauchen keine ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[wii wordpress eintrag [update]]]></title>
<link>http://sieghai.wordpress.com/?p=1260</link>
<pubDate>Thu, 22 May 2008 20:27:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>gabrielstagebuch</dc:creator>
<guid>http://sieghai.wordpress.com/?p=1260</guid>
<description><![CDATA[dieser eintrag wurde mit dem wii opera chanel erstellt.
Nachdem ich den ersten Posteintrag mit der W]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>dieser eintrag wurde mit dem wii opera chanel erstellt.</p>
<p style="text-align:justify;">Nachdem ich den ersten Posteintrag mit der Wii probiert habe muss ich sagen das mir die USB Tastatur fehlt ansonnsten ist alles ziemlich nett anzusehen und funktioniert gut. Kleinere Bugs im Wii Opera Browser sorgen leider immer noch dafür das man nicht alles in Wordpress benutzen kann. z.B ist das zweite Textfenster nicht benutzbar. Fazit: Gewöhnungsbedürftig aber OK. Hier noch ein paar Fotos.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1261" src="http://sieghai.wordpress.com/files/2008/05/000_2392.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Die GRRLib Webseite wird sehr gut angezeigt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1262" src="http://sieghai.wordpress.com/files/2008/05/000_2396.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Ohne USB Tastatur ist die Eingabe umständlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1263" src="http://sieghai.wordpress.com/files/2008/05/000_2397.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Der Wordpress Adminbereich, gut zu erkennen ist die Wii Taskleiste</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1264" src="http://sieghai.wordpress.com/files/2008/05/000_2398.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Adminbereich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1266" src="http://sieghai.wordpress.com/files/2008/05/000_2400.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<p>Der Logout</p>
<p>gabriel_</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haisprünge im US-Fernsehen]]></title>
<link>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=302</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 19:47:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Scot W. Stevenson</dc:creator>
<guid>http://usaerklaert.wordpress.com/?p=302</guid>
<description><![CDATA[Wir haben in einem früheren Eintrag die Redewendung to jump the shark vorgestellt, &#8220;über den]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in einem <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2008/02/09/uber-uberall/">früheren Eintrag</a> die Redewendung <em>to jump the shark</em> vorgestellt, "über den Hai springen". Damit ist der Punkt gemeint, an der in einer Fernseh-Serie irgendwas unglaublich albernes passiert, um fallenden Zuschauerzahlen zu begegnen. Allgemeiner wird es benutzt für etwas, das seinen Höhepunkt überschritten hat und jetzt in der Qualität deutlich abnimmt, wie zum Beispiel jede <em>Charmed</em>-Folge, sobald <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/How_Soon_Is_Now%3F">Love Spit Love</a> nicht mehr singen.</p>
<p>Ursprung ist <a href="http://youtube.com/watch?v=MpraJYnbVtE">eine Szene</a> [YouTube] aus der Serie <a href="http://www.imdb.com/title/tt0070992/"><em>Happy Days</em></a> von 1977, in der die Figur Fonzie tatsächlich auf Wasserski über einen Hai springt. Im Internet findet man <a href="http://www.jumptheshark.com/index.jspa">alle möglichen</a> Debatten darüber, was bei welcher Serie ein Beispiel für das Phänomen ist. </p>
<p>Im Rückblick haben allerdings einige vermeintliche Haisprünge dagegen tatsächlich die Serie gerettet. Dieser Autor würde das Auftauchen von <a href="http://star-trek-voyager.net/btshtm/bts_sevenofnine.htm">Seven of Nine</a> auf der <em>Voyager</em> dazu zählen wollen, denn mit der Borg kriegten die Autoren wieder die <del>Kurven</del> Kurve. Auch <em>Happy Days</em> lief noch bis 1984. </p>
<p>Es gibt inzwischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jumping_the_shark#.22Jump_the_shark.22_references">endlose Anspielungen</a> in anderen Serien auf den Spruch. Um die lautstarke <em>Simpsons</em>-Fangemeinde hier zu befriedigen, verweisen wir auf <a href="http://www.tv.com/the-simpsons/gump-roast/episode/110001/summary.html">"Gump Roast"</a>, wo Homer auch über einen Hai <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Simpsons13x17-Gump_Roast-jumpingtheshark.jpg">springt</a> [JPG]. In der <em>South Park</em>-Episode <a href="http://www.tv.com/south-park/probably-2/episode/2474/summary.html">"Probably"</a> schafft Fonzie den Sprung nicht und wird gefressen. So gehört sich das. </p>
<p><em>Buffy</em> kann hier natürlich <a href="http://www.jumptheshark.com/thread.jspa?threadID=296">nicht helfen</a>: Buffy würde den Hai einfach töten.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
