<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>eindrucke &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/eindrucke/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "eindrucke"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 13:07:15 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Primeras impresiónes - am ersten Tag...]]></title>
<link>http://elmejicano.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 02:27:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>jamue</dc:creator>
<guid>http://elmejicano.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[@Papa: Aqui estámos con las primeras impresiónes.
@Jule: Merci für die Grüße, auch an Luzie!
De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>@Papa: Aqui estámos con las primeras impresiónes.</p>
<p>@Jule: Merci für die Grüße, auch an Luzie!</p>
<p>Der Himmel ist dunkel eingefärbt, Wolken jagen über die Stadt, und Wind fegt böenartig durch die Strassen. Immer wieder wirbelt er Schmutz, Staub und Müll auf. Und dann setzt der Regen ein. Kein normaler Regen. Dicke, fette Tropfen. Aquacero würde man in Ecuador sagen. Und dann folgen Donner, Grollen und Blitze. Lautes Knallen, unbeschreiblich nah, irgendein Turm hier in der Nähe scheint ein mehrfaches Opfer dieses Gewitters zu sein. Aber ich, sitz im Trockenen, habe meinen ersten Tag in D.F. absolviert und bin voller neuer Eindrücke. Das Wetter war den ganzen Tag wunderbar, über der Stadt hängt nun mal ein Dunstglocke, daran muss man sich gewöhnen und die Lutf ist dick und schwer. Aber dennoch schaut immer wieder die Sonne durch und sorgt für angenehm warme Temperaturen. Um die 25 Grad sind es am Tage, bis der abendliche Aquacero hereinbricht. Dann kühlt auch die Luft ab. Es herrscht Regenzeit in Mexico, und so lang sich das Wetter an den Ablauf tagsüber Sonne, Abends Gewitter und Regen hält, soll mich das nicht stören.</p>
<p>Gegen Mittag hatte ich mich mit der Metro auf ins Centro gemacht. 2 Peso kostet das Boleto für den Trip, keine 40 Eurocent. Das Sistema del Transporte Público de D.F. ist okay, die Bahnen fahren häufig, die Stationen sind sauber, es herrscht Gedrängel. Das erwarte ich aber auch nicht anders, in einer Stadt, in der mehr als 10 Millionen Menschen leben.</p>
<p>Am Zócalo, das ist die Plaza de Armas, also der Hauptplatz im Centro erblickte ich das Licht nach einer halbstündigen U-Bahn-Fahrt und stand direkt vor der Cathedral und zu meiner Rechten der Palacio Nacional. Ich hatte nichts vor. Wollte heute nichts besuchen. Nur laufen. Immer der Nase nach. Schauen, wohin mich meine Füße tragen, einfach erstmal nur die Stadt in mich aufnehmen. Gucken, staunen, genießen, wundern, riechen, Nase rümpfen, lächeln und wieder: Gucken. Museums- und Kirchenbesuche können noch ein wenig warten, denn zunächst eimal möchte ich ein wenig Orientierung bekommen. Auf jeden Fall schlich ich so bis sechs durch das Zentrum, bestieg den Torre Latino, um einen Eindruck von der Größe dieser Stadt zu bekommen und fuhr am Abend wieder in mein Viertel - die Barranca del Muerto - die Todesschlucht.</p>
<p>!!!<!--Slide.com error: provide id, w, h--></p>
<p><strong>Schlaglichter des Tages:</strong></p>
<p>Das <strong>U-Bahn-System</strong> ist durchsichtig. Der Weg von Bernhards Wohnung zur nächsten Metro einfach zu finden. Ein Boleto schnell gekauft. 2 Peso - wer fährt da noch Taxi. Drinnen verkaufen Kinder Kaugummi, und junge Männer mit umgehängten Juke-Boxen CDs. Zu meinem Erstaunen kauft sogar eine Passagierin eine CD für 10 Peso.</p>
<p><strong>Zócalo</strong> ist beeindruckend. Die Kathedrale gigantisch. Ein wunderbarer kolonialer Stil prägt die Gebäude rund um den Platz. Eine Mexiko-Flagge weht in der Mitte. So groß, wie die Grundfläche meiner Wohnung in Bonn.</p>
<p>Es gibt ein Viertel, in dem ist ein <strong>Hochzeitsausstatter</strong> neben dem Anderen. Hier wird scheinbar noch viel geheiratet. Oder die Leute tragen auch so mal gern ein Hochzeitskleid.</p>
<p><strong>Konfusion</strong>. Ein etwas heruntergekommen aussehender Mann wältzt sich neben einem Truck in einer Seitenstrasse. Bei näherem Hinsehen sehe ich, dass er im Liegen uriniert.</p>
<p>Ein anderes Viertel bietet <strong>massenweise Möbel</strong> an. Ein Geschäft neben dem anderen. Strassenzügeweise. Schöne, hölzerne Möbel, rustikal. IKEA? No nesecitamos!</p>
<p>Der <strong>Verkehr</strong> schiebt und wälzt sich Lawinenartig durch die engen Strassen. Scheinbar ohne Regeln. Immer wieder ein Schlupfloch, dass man mutig nutzen muss, möchte man die Strasse queren. Und schon hat man den nächsten Käfer am Schienbein. Nix wie weiter.</p>
<p>Als ich <strong>Tacos</strong> esse, werde ich von der Familie der Besitzer des "Restaurants" interessiert beäugt. Wie isst so ein Ausländer unsere Tacos? Sie sind lecker. Rindfleisch, Bohnen, eine Art Guacamole und Aji gekrönt mit einem Spritzer Limone. Ich roll sie zusammen, schau zu ihnen, sie lächeln. Mach ich was falsch? Wohl nicht, mein Bernhard später.</p>
<p>Vom <strong>Torre Latino </strong>wird mir das gesamte Ausmaß dieser Metropole bewusst. Bis zum Horizont - Stadt. Gebäude. Strassen. Am Ende versinkt alles im Nebeldunst. Ahh - es gibt auch Berge. Ein Ende ist in eine Richtung also auch in Sicht.</p>
<p><strong>Alameda</strong> ist ein entspannter Park. Hier flätzt man auf der Wiese. Ruht, genießt, küsst, trinkt und isst Mais. Immer wieder Mais. Gegrillt. An einem Stand klatscht ein kleiner Junge voller Vorfreude in die Hände, als ihm der Verkäufer seinen Maiskolben präpariert. Als Papa ihn endlich in die Hand bekommt, ist das Glück für den Kleinen kaum mehr zu fassen.</p>
<p>Ich möchte eine <strong>Sonnenbrille</strong> kaufen. UV 400 - 15 Peso (kein Euro). Ähm. Haha. Keine passt. Ich verschiebe den Plan.</p>
<p>Beim Optiker kosten <strong>Kontaktlinsen</strong> so viel, wie in Deutschland. Und sie müssten meine auch bestellen. Werd ich wohl in Puebla machen.</p>
<p>In der U-Bahn sitzen mir zwei <strong>alte Mexicanerinnen</strong> gegenüber. Die eine häkelt mit beeindruckendes Präzision an einem weißem Kinderkleid. Das Kleid hängt aus einem schwarzen Plastikbeutel. Der Faden kommt ebenso aus der Tüte. Sie hat Ruhe, trotz Gedrängel. An ihrer Seite sitzt ein kleines Mädchen. Indigener Typ, die Augen müde. Sie trägt schwarze Lederschühchen und darin blaue Socken. Immer wieder schläft sie an der Schulter der alten ein. Neben mir wird ein Mann nervös. Erschlägt mit der Faust mehrfach gegen die Haltestange. Kurz darauf beruhigt er sich wieder.</p>
<p>Wieder in <strong>Barranca del Muerto </strong>verlaufe ich mich ein bißchen. Habe die falsche Richtung eingeschlagen. Nach einem halben Kilometer bemerke ich mein Mißgeschick. Zurück an der Metro kommt die Orientierung wieder. Auf dem Weg nach Hause kaufe ich eine <strong>Cerveza Indio</strong> und ein paar Chips.</p>
<p>Beides genieße ich, während ich den Tag hier für's Blog und für mich selbst passieren lasse.</p>
<p>Bernhard und Paola sind Klettern. Sie kommen später wieder. Und morgen - ja was wird morgen? Es wird viel passieren.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von Töpfen, Kiwis und Psychosen]]></title>
<link>http://kaffeeschwarz.wordpress.com/?p=56</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 14:53:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaffeeschwarz</dc:creator>
<guid>http://kaffeeschwarz.wordpress.com/?p=56</guid>
<description><![CDATA[Der Pot War ist beendet. Endlich.
Mitbewohnerin Nr. 1 hat eingesehen, dass ein Kompromiss unausweich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pot War ist beendet. Endlich.</p>
<p>Mitbewohnerin Nr. 1 hat eingesehen, dass ein Kompromiss unausweichlich war. Sie hat ihre Sauberkeitsansprüche zurückgezogen und den verdammten Topf abgewaschen.</p>
<p>Jetzt ist sie gerade am Staubsaugen, es ist zum Schreien. Heute kommt ein potentieller Nachmieter für Mitbewohnerin Nr. 2, die leider in Bälde ausziehen wird.  Wahrscheinlich möchte sie einen <em>guten Eindruck </em>machen.</p>
<p>Ich werde den Herren heute leider nicht kennenlernen, da ich verhindert sein werde, aber falls meine Mitbewohnerin auf die Idee kommen sollte, meine Zimmertür zu öffnen, wird der mögliche Nachfolger das sehen, was er bekommen könnte: Anatomische Lernkarten auf dem Boden, Kiwischalen und einen Wäscheberg dort, wo sich mal das Sofa befunden hat.</p>
<p>That´s my way of being honest.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf die Birne]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=133</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 15:45:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=133</guid>
<description><![CDATA[Vorgestern sind ich und Jan Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden. Ich kann&#8217;s auch ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Vorgestern sind ich und Jan Opfer eines rassistischen Übergriffs geworden. Ich kann's auch nicht fassen, aber so ist es. In den frühen Morgenstunden waren wir mit Lisa unterwegs nach Hause, als wir an zwei Leuten vorbeigingen, die ich erstmal gar nicht registriert habe. Später haben Jan und Lisa erzählt, dass die sowas wie "Oh, guck mal, das sind Deutsche!" gesagt haben. Die sind uns dann auch gleich hinterher gegangen, und Lisa wollte schneller gehen, weil sie keinen Bock auf die Typen hatte. Kurz vorher wurden wir schon mal von jemandem angesprochen, der unbedingt mitkommen wollte. Natürlich mit Lisa, nicht mit uns Hängeschulterschlaksen.</p>
<p style="text-align:justify;">Plötzlich kriege ich einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf und taumele nach vorne. Ich drehe mich um und sehe diesen Typen - in Abendgarderobe, so zwischen Anfang und Mitte Zwanzig. Völlig perplex stehe ich da und glotze den an, als er sich umdreht und wegrennt. An mir vorbei huscht der zweite und sie sprinten um die nächste Straßenecke. Ich drehe mich wieder um und sehe, wie Jan gerade aufsteht, ihn hat es nämlich zu Boden geworfen. Ungünstigerweise ist er auch noch auf den Hinterkopf geknallt und im Weitergehen stellt sich raus, dass er sich plötzlich an nichts erinnern kann. Weder was er den ganzen Tag gemacht hat, noch welcher Tag überhaupt ist. Weder wo die Bar ist, in der wir uns die halbe Nacht herumgetrieben haben, noch wo ich wohne. Der Arme war ganz verzweifelt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wir sind erstmal zu mir nach Hause gegangen, Platzwunden hatten wir zum Glück beide nicht. Aber ich hatte eine Riesenbeule, vermutlich wurde ich mit irgendeinem Gegenstand geschlagen. Weil Jan sich die ganze Zeit nicht beruhigen konnte, und seinen Gedächtnisverlust beklagt hat, haben wir einen Notarzt angerufen, der auch innerhalb weniger Minuten zur Stelle war. Er hat aber nur empfohlen, den Kopf zu kühlen, flach zu liegen, etwas Süßes zu essen, um das Hirn anzuregen und am nächsten Tag möglichst nichts Alkoholisches zu trinken. Notärzte gehören offenbar zum Service, eine Rechnung dafür wird's nämlich nicht geben. Naja, mir geht's gut, hab noch ein bisschen Aua am Kopf, aber das vergeht auch wieder. Am nächsten Morgen ging's dann auch wieder mit Jans Erinnerungsvermögen, was aber blieb, ist die allumfassende Frage: Warum?</p>
<p style="text-align:justify;">Ich weiß nicht, wann mich das letzte Mal jemand angegriffen hat, aber es muss wohl noch in diesem Provinznest gewesen sein, in dem ich so lange gelebt habe. Die beiden wollten weder unser Geld, noch unsere Telefone. Sie wollten uns auch nicht zu Brei schlagen, sondern einfach nur jeder einen Schlag landen und dann schnell weglaufen. Auch die Tatsache, dass sie uns beiden blitzschnell von hinten eins übergebraten haben, spricht dafür, dass sie auf eine Konfrontation eigentlich nicht aus waren. Wirklich, ein Sinn steckt wohl nicht dahinter.</p>
<p style="text-align:justify;">Sollte Russland heute gegen Spanien gewinnen und damit Deutschland im Finale gegenüberstehen, gehe ich nicht aus dem Haus. Das Prinzip der Aggressionsverschiebung ist ja sehr verbreitet...</p>
<p style="text-align:justify;">Mannmannmann!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Exit here for tourist boat trips]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=122</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 08:57:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=122</guid>
<description><![CDATA[Zar Peter, der Gründer dieser Stadt, wollte hier vor 300 Jahren das Venedig des Osten erbauen. Die ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Zar Peter, der Gründer dieser Stadt, wollte hier vor 300 Jahren das Venedig des Osten erbauen. Die Stadt wimmelt nur so von Kanälen, Brücken und den bei Touristen sehr beliebten Sightseeing-Booten. Ein Mal in der Stunde fährt an unserem Fenster eine Büchse mit Touristen vorbei, die sich von einer freundlichen Dame alles erklären lassen, woran sie gerade vorbeifahren. Vor ein paar Tagen sind wir auch mal an Bord gegangen. Für schlappe 400 Rubel ist man etwa eine Stunde auf dem Wasser und kann sich so allerhand berichten lassen - in russischer Sprache natürlich. Englisch wird ein Mal am Tag gesprochen, die Fahrt beginnt dann aber um 16 Uhr. Also während man gerade am Frühstückstisch sitzt. Der Weg führte uns über die Neva und durch die Kanäle Fontanka und Moika. Die Hälfte der Strecke kannten wir schon, weil wir schon unzählige Male am Ufer entlang gegangen sind. Zur Arbeit, zum Einkaufen, zu unserem Minihotel oder auch einfach nur so, weil die Füße schon lange nicht mehr weh getan haben.</p>
<p style="text-align:justify;">Die junge Dame, die den Passagieren von der Geschichte der Stadt und ihrer Kanäle erzählte, spielt mit Sicherheit schon seit 20 Jahren Didgeridoo. Ich habe nicht rausfinden können, wie's funktioniert, aber sie muss beim Sprechen zwischendurch eingeatmet haben. Vielleicht hatte sie auch Kiemen. Oder sie hat vor Antritt der Fahrt ein Mal gaaanz tief Luft geholt. Diese Frau hat nämlich während der gesamten Zeit auf dem Boot ununterbrochen gesprochen. Sehr beeindruckend. Sie hatte auch eine ganz angenehme Stimme, es war somit nicht so schlimm, dass ich nichts verstanden habe.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Russland räumt ab]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 11:54:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=111</guid>
<description><![CDATA[Unfassbar, aber wahr: Дима Билан hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen. Im]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Unfassbar, aber wahr: Дима Билан hat den diesjährigen Eurovision Song Contest gewonnen. Im Jahr 2006 war er schon mal dabei, schaffte es aber nur auf den zweiten Platz. Also hat er sich für dieses Jahr Verstärkung mitgebracht: Evgeni Plushenko, den erfolgreichsten Eiskunstläufer Russlands (und im Grunde auch der Welt) und dessen Lieblingsgeiger Edvin Marton, der seinerseits eine Stradivari mitgebracht hat. Für den Eishampelmann wurde auch extra eine klitzekleine Eisbahn auf die Bühne gestellt, die er sich aber meistens mit Dima und Edvin teilen musste. So fuhr Evgeni um die beiden anderen herum, während er wild gestikulierend die Dramatik der Musik und der dazugehörenden Lyrik unterstrich. Was für ein Spektakel. Man hat sich dabei gefragt, wie sich ein Spitzensportler dazu herablassen kann, mit einem Popmusiker auf der Eisfläche zu stehen und lächerlich auszusehen. Und wer kriegt jetzt gleich Evgenis Hand ins Gesicht geklatscht oder Edvins Bogen ins Auge gedrückt?</p>
<p style="text-align:justify;">Es gab - wie in jedem Jahr - auch noch ein paar Vollkatastrophen. Azerbaidschan zum Beispiel: Ein Haufen halbnackter weiblicher Teufelchen und Engelchen garniert mit zwei Sängern, die sich nicht entscheiden können, ob sie Katzengejammer oder Rülpsen imitieren sollen. Oder die synthetisch wirkenden Teilnehmerinnen aus Polen und Schweden. Hmm...</p>
<p style="text-align:justify;">Naja, über die Punktevergabe gibt es ja schon seit längerem einen Eklat. Nachbarländer geben sich gegenseitig Punkte, die Boulevardpresse redet dabei immer von Osteuropa, auf der iberischen Halbinsel, den britischen Inseln oder Skandinavien sieht es auch nicht anders aus. Die "No Angels" haben ein paar Punkte aus der Schweiz bekommen - wohl eher aus Mitleid - und die Höchstpunktzahl aus Bulgarien. Ähm, ist nicht der rothaarige Hungerhaken mit der Rupfhuhnfrisur aus Bulgarien? Hmm... Also, liebe Bild-Zeitung, die Sympathiepunkte gehen doch klar, oder? Sind doch für unsere deutschen Teilnehmer! Hmpf!</p>
<p style="text-align:justify;">Ich bin ja immer wieder enttäuscht, wenn ich diesen Wettbewerb sehe. Mein Favorit war die Türkei, Mor ve Ötesi haben das Haus gerockt, wahrscheinlich sind es auch die einzigen, die ihr Lied selbst geschrieben haben. Naja, letztes Jahr wurde ja schon das finnische Gitarrengeschrammel zum Europalied, diesmal ist es eben der Russe.</p>
<p style="text-align:justify;">Und seine Landsleute erleben derzeit Höhenflüge. Wir haben das alles im russischen Fernsehen verfolgt, die Sendung wurde unterstützend in russischer Sprache moderiert. Als klar war, dass Dima rechnerisch schon gewonnen hat, haben die beiden (oder waren's drei?) Moderatoren niemanden außer sich selbst mehr zu Wort kommen lassen: Wir sind die Champions! Wir haben gewonnen! Wir rocken das Haus! Und im Anschluss an die Übertragung aus Belgrad gab es dann eine Sondersendung zum Thema. Ich hab ja nichts verstanden außer "Мы Чемпион! Оле-оле-оле-олееее! Россия! Чемпион!", Linda sagt aber, dass die Diskussion vor allem darum ging, welche gesellschaftlichen und internationalen Auswirkungen das russische Abräumen in diesem Jahr hat. Wenn ihr mich fragt, ist das ein bisschen hoch gegriffen. Der UEFA-Cup vor ein paar Wochen ist doch nur die Champions League der zweiten Klasse; mit dem Supercup wird's doch nichts. Und vor ein paar Tagen war ja auch nur der ESC. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass die Taste links oben auf der Tastatur die gleiche Aufschrift hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Bald beginnt die Europameisterschaft in der Schweiz und Österreich, vermutlich kommen wir dann wieder alle auf den Boden der Tatsachen zurück.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Haste ma' 'ne Mark?]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=110</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 21:53:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=110</guid>
<description><![CDATA[Dass alte Frauen an belebten Plätzen herumlungern und Vorübergehende traurig ansehen, um den einen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Dass alte Frauen an belebten Plätzen herumlungern und Vorübergehende traurig ansehen, um den einen oder anderen Rubel dafür zu bekommen, ist ja keine Seltenheit. Alte Leute gehören bekanntermaßen zu den Ärmsten im Land. Häufig tragen die gebrechlichen Damen volle Wintermontur, auch wenn die Temperaturen bei 25° C liegen. Vermutlich sind sie so arm, dass sie kaum Kleidung haben. Dann liegt es auch nahe, dass in ihren Kleiderschränken eher Wärmendes als Luftiges liegt. Um den Tag des Sieges herum haben einige sogar ihre Orden herausgekramt, blank poliert und sich damit geschmückt - wohl um zu zeigen, dass sie maßgeblich daran beteiligt waren, das braune Heer aus dem Land zu vertreiben. Das sorgt für einen Bonus im Blechtässchen. Auch unsere Russischlehrerin hat ein Kästchen, das randvoll mit Orden ist. Sie hat in einem Kriegsgefangenenlager als Dolmetscherin gedient, bis sie schwer verwundet wurde. Mütterchen Russland bedankt sich für ihren Einsatz, indem es die Hälfte der Miete für ihre Wohnung bezahlt.</p>
<p style="text-align:justify;">Neulich haben wir in einer Unterführung zwei alte Damen gesehen, die sich richtig ins Zeug gelegt haben, um die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zu ziehen. Schon von weitem konnte man hören, wie sie gesungen haben. Und das in einer Lautstärke, da wäre so mancher dicke Italiener vor Neid erblasst. Und sie haben auch nicht einfach gesungen, die Darbietung wirkte hochprofessionell und einstudiert. Da fehlte nur noch die Band drumherum. Dieter würde sagen: "Mensch, ihr habt eine Super-Stimme! Aber die Klamotten gehen ja gar nicht!"</p>
<p style="text-align:justify;">Und in Hamburg schleichen die Jungs durch die U-Bahn und leiern ihren immer gleichen Text runter... "'Schuldigen Sie die Störung... obdachlos... Platz zum Pennen... wünsche noch Gute Fahrt..." In Unterwürfigkeit und Einfallslosigkeit kaum zu unterscheiden von den Herren aus der Leitstelle der U-Bahn.  Für die entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir sie um Verständnis.</p>
<p style="text-align:justify;">Vielleicht sollte man da mal ansetzen und einen Kurs anbieten. "Kreatives Schnorren" oder "Rhetorik für Schnarchnasen".</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht schon wieder eine Bildergalerie...]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=98</link>
<pubDate>Sun, 18 May 2008 16:03:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=98</guid>
<description><![CDATA[Gestern gab&#8217;s schon wieder eine Party, diesmal waren die Gäste aber mal etwas gemischter. Es ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Gestern gab's schon wieder eine Party, diesmal waren die Gäste aber mal etwas gemischter. Es waren eine Menge Russen da, die <em>kein</em> Deutsch konnten. Wir haben versprochen, einen Nudelsalat mitzubringen. Wer uns einigermaßen gut kennt, weiß, dass wir den natürlich erst kurz vor Partybeginn gemacht haben. Die Nudeln mit stinkendem Wasser aus der Leitung kalt abzuschrecken, hielt ich für keine gute Idee, also war der Salat warm, als er den Gästen zum Verzehr hingestellt wurde. Russen kennen offenbar keine Nudelsalate und hielten das für ein italienisches Gericht. Sie waren auch sehr verwundert über die Tatsache, dass der Salat warm war. Ich konnte aber auch nicht erklären, dass er eigentlich kalt sein sollte. Und so diente mein kulinarisches Meisterwerk zunächst der allgemeinen Belustigung...</p>
<p style="text-align:justify;">Wir haben an dem Tag endlich einen Park gefunden, in dem man sich auch auf die Wiese setzen kann, ohne dass die Polizei, das Militär oder sonstige uniformierte Gestalten einen Platzverweis aussprechen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<table cellpadding="0" cellspacing="10" border="0">
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5170032.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5170032.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Auf einem Souvenirmarkt in der Nähe der Auferstehungskirche kann man Matruschkas - dem deutschen Touristen als Babuschka bekannt - mit diversen Motiven und allerlei anderen Ramsch kaufen.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5170033.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5170033.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Ein Blick von besagtem Auf-der-Wiese-sitz-Park auf die Auferstehungskirche.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5170034.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5170034.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			In Russland unglaublich populär: Tokio Hotel. Lead-Sänger Bill ist auch hierzulande gewissermaßen Trendsetter, viele heranwachsende kleiden und lassen sich nach seinem Vorbild frisieren.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180035.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180035.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Кубок наш! - Der Pokal ist unser! Sankt Petersburg badet im Triumph.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180037.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180037.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Billard-Bar, aufgenommen während eines nächtlichen Streifzugs entlang des Griboedova-Kanals.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180039.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180039.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Eine noch restaurable Ecke am erwähnten Kanal.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180041.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180041.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Ein bereits restauriertes Gebäude direkt gegenüber.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180042.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180042.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Noch wird es nachts dunkel - allerdings immer kürzer.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180043.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180043.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			Immer noch der Weg am gleichen Kanal, von uns übrigens häufig auf dem Weg nach irgendwo benutzt.
		</td>
</tr>
<tr>
<td align="right">
			<a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5180044.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-99" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5180044.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a>
		</td>
<td valign="bottom">
			"Kasanova" - einfach irgendein Sex-Shop.
		</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Guck mal, hab ich gesehen!]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=85</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 21:34:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=85</guid>
<description><![CDATA[Wir haben auch endlich mal wieder ein paar Fotos gemacht. Von der Parade gibt es nichts zu sehen, wa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wir haben auch endlich mal wieder ein paar Fotos gemacht. Von der Parade gibt es nichts zu sehen, war nämlich so spannend nicht, außerdem finde ich diese militärische Herumprotzerei ohnehin eher albern... Andererseits musste ja auch jemand die bösen Deutschen in die Schranken weisen.</p>
<p style="text-align:justify;">
<table border="0" cellspacing="10" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.files.wordpress.com/2008/05/p5110017.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-86" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110017.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Im "Haus der Bücher", einer überwältigend großen Buchhandlung, schwebte diese arme Kitty an der Decke - schon etwas länger, wie man an der bereits zerknautschten Form sehen kann. Ich wäre ungern dabei gewesen, als dem Kind sein Luftballon aus der Hand geglitten ist...</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110018.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-87" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110018.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Der Verkauf von Bildern scheint sich auf dem Nevskiy Prospekt zu lohnen. Einige Bilder sind schon fertig...</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110019.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-88" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110019.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">...andere werden erst noch gemalt. Scheinbar erfreut sich vor allem Captain Jack Sparrow großer Beliebtheit über dem heimischen Kamin oder Küchentisch.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110020.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-89" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110020.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Думская башня, keine Ahnung, welche Funktion dieses Gebäude hat, es klebt an einer großen Niederlassung einer Bank, ich gehe mal davon aus, dass es sich nicht um eine Kirche handelt. "Baschnja" ist der Turm, "Dumskaja" kommt sicher von "dumat", also denken - vielleicht ein Schuldturm? ;-)</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110022.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-90" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110022.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Keine Katze im Sack! Die russischen Straßenverkäufer demonstrieren unentwegt die Ware, die sie anbieten. Auch Elektroschocker knistern einen an, um zu sagen, dass sie ein neues Heim brauchen. Allerdings nicht in der zentralen Einkaufsstraße.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110023.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-91" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110023.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Einer der vielen Kanäle in Sankt Petersburg. Peter wollte aus dieser Stadt das Venedig des Ostens machen. Im Hintergrund die Kazanskiy-Kathedrale, aus der Nähe macht sie einen etwas heruntergekommenen Eindruck, sie wird aber auch gerade restauriert.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110025.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-92" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110025.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Das berüchtigte Kaffeehaus, an dem man so schwer vorbeikommt. Im Grunde das russische Pendant zu jeder beliebigen Kaffeekette dieser Welt.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110027.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-93" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110027.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Die weltberühmte Auferstehungskirche - zwieblig und bunt.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110028.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-94" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110028.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Works well in a crowded area... Auch diese Erfrischungsstände findet man an belebten Plätzen zu hauf.</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110030.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-95" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110030.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Russische Flaggen am Nationalfeiertag - die Trikolore hat sich in unsere Netzhaut gebrannt...</td>
</tr>
<tr>
<td align="right"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110031.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-96" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/p5110031.jpg?w=72" alt="" width="72" height="96" /></a></td>
<td valign="bottom">Einer der großen Musiker, die in diesem Sommer die Stadt rocken. Nicht zu verwechseln mit "Дима Билан", dem ewigen russischen Vertreter beim Grand Prix d'Eurovision.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebenszeichen]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 20:18:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>petrovna</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=84</guid>
<description><![CDATA[Ich wollte nur mal schnell Bescheid sagen, dass es uns noch gibt. Das Wochenende war ganz schön lan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ich wollte nur mal schnell Bescheid sagen, dass es uns noch gibt. Das Wochenende war ganz schön lang und wurde ausgiebig verfeiert; nicht nur von uns, sondern auch allgemein. Es war nämlich день победы, der Tag des Sieges.  Am Abend zuvor waren wir bei einer doppelten Geburtstagsparty eingeladen, den Tag haben wir dann getrennt verbracht. Kai hat das Spektakel um den Tag des Sieges verfolgt, während ich den halben Tag verschlafen habe. Die Militärparade, die in Sankt Petersburg abgehalten wurde, war im Vergleich zum Aufmarsch in Moskau eher klein, schweres Gerät gab es gar nicht zu sehen. Abends gab es ein Feuerwerk über der Neva, die ganze Innenstadt war in Volksfeststimmung und wir steckten irgendwie verpeilt zwischen den Menschenmassen und waren erst auf der Brücke mit der besten Aussicht angelangt, als das Spektakel schon vorbei war. War aber nicht schlimm, wir haben einfach die sommerliche Stadtkulisse genossen und uns später in einem schrägen Mysterium, das gleichzeitig ein Fastfood-Restaurant und eine Disko sein will (und bezeichnenderweise "или" -"oder"- heißt), noch auf die Schnelle die Ohren ramponiert.</p>
<p style="text-align:justify;">Am darauf folgenden Tag waren wir schon wieder zu einer Party eingeladen, diesmal die Einweihung einer deutsch-russischen Wohngemeinschaft. Allerdings steckten uns die letzten Tage noch in den Gliedern und wir haben die letzte Metro nach Hause genommen. Wir hoffen, die Gastgeber verübeln uns das nicht...</p>
<p style="text-align:justify;">Ansonsten plätschert hier alles so vor sich hin.  Ich gehe arbeiten, Kai schläft aus ;) (manchmal kocht er mir auch morgens Kaffee!), mal scheint die Sonne, dann regnet es wieder - und man fragt sich, wann man wohl das nächste Mal dazu kommt, die T-shirts zu tragen, die man am Tag zuvor in Hochsommerstimmung gekauft hat.</p>
<p style="text-align:justify;">Morgen haben wir wieder Russisch bei unserer kleinen Omi. Sie ist 82 und eine ehemalige Germanistik-Professorin, die uns an ihrem Wohnzimmertisch immer alle möglichen Geschichten über die UdSSR erzählt und dabei auch gerne das ein oder andere alte Vorurteil vom Stapel lässt ohne mit der Wimper zu zucken. Ich weiß manchmal nicht, ob sie uns eigentlich veräppelt oder ob sie wirklich denkt, dass Amerikaner immer die Füße auf jeden Tisch legen, der ihnen in die Quere kommt.</p>
<p style="text-align:justify;">Wie dem auch sei, wir haben uns jedenfalls mittlerweile eingedeckt mit Lehrbüchern; jetzt fehlt nur noch die spontane Eingebung und wir wachen hoffentlich demnächst morgens auf und sprechen fließend Russisch!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Барбекю]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=80</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 18:02:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=80</guid>
<description><![CDATA[Das Wetter animiert seit einigen Tagen dazu, sich mitsamt Grill und Erfrischungsgetränken in den Pa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das Wetter animiert seit einigen Tagen dazu, sich mitsamt Grill und Erfrischungsgetränken in den Park zu setzen. Die wunderschöne Stadt, in der wir leben, hat aber auch den Vorteil des direkten Meerzuganges, also entschließt man sich natürlich dazu, an den Strand zu fahren. Wir sind also mit ein paar Russen und ein paar Deutschen - insgesamt waren wir elf - etwa eine Dreiviertelstunde mit der Eisenbahn gen Norden in den beschaulichen Ort Repino gefahren, haben uns dort für das Picknick eingedeckt und sind ans Meer gewatschelt. Entgegen massiver <a href="http://www.wackyarchives.com/offbeat/the-beaches-in-s-petersburg.html" target="_blank">Befürchtungen</a>, nicht das zu sehen, was man sich unter einem Sandstrand vorstellt, waren wir doch angenehm überrascht über den Zustand der Landschaft. Man konnte sich den ganzen Tag dort aufhalten, entspannt über den Strand schlendern, die Füße testweise in die noch eher kalte Ostsee gleiten lassen, grillen, trinken und den Sonnenschein genießen. Na gut, wir haben uns unter den Bäumen niedergelassen, da wären mir Laubbäume lieber als Nadelbäume gewesen. Es hat nämlich schon ein bisschen durch die Strandlaken gepiekt. Irgendwas ist ja immer. ;-)</p>
<p style="text-align:justify;">Aber eigentlich war der ganze Tag total nett. Die Russen, die mitgekommen sind, konnten sogar alle Deutsch. Eine junge Studentin hat mir erzählt, dass man in Russland im zarten Alter von 16 das Abitur macht und sich demnach auch mit 16 für das Studienfach seiner Wahl entscheidet. Meiner Meinung nach zu früh. Die junge Studentin hat sich auch schon wieder umentschieden. Sie studiert jetzt Germanistik, möchte aber zur Betriebswirtschaftlehre wechseln. Zum einen sagt sie, dass außer der deutschen Sprache lediglich die Allgemeinbildung vermittelt wird, die nicht in die zehn Schuljahre passte, zum anderen ist sie der Ansicht, dass sich Betriebswirten ausgezeichnete Perspektiven bieten. Software-Entwicklern übrigens auch, ich habe also die richtige Entscheidung getroffen - allerdings nicht mit 16!</p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_01.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-81" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_01.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a> <a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_02.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-82" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_02.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a> <a href="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_03.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-83" src="http://stpiter.wordpress.com/files/2008/05/strand_03.jpg?w=128" alt="" width="128" height="96" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[This beat is Tocotronic!]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 20:37:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[Wenn ich so durch die Straßen gehe, zwingt sich mir oft ein Lied der Hamburger Diskursrockband Toco]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wenn ich so durch die Straßen gehe, zwingt sich mir oft ein Lied der Hamburger Diskursrockband Tocotronic auf die Lippen: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hzUx-03QKVw" target="_blank">Gehen die Leute</a>. Auch auf breiten, aber besonders auf schmalen Fußwegen trifft man häufig auf Gruppen von Leuten, die nebeneinander exakt die volle Breite des Fußweges ausnutzen. Je größer die Gruppe, desto langsamer das Schritttempo und desto häufiger bleibt sie stehen, um zum Beispiel zu lachen (oder einfach nur Luft zu holen). Es gibt Momente, in denen man denkt, links, rechts oder in der Mitte durchschlüpfen zu können. Es stellt sich dann aber immer heraus, dass diese Lücke entstanden ist, weil ein entgegenkommender Fußgänger ja auch Platz braucht, um vorbeizukommen. Um mit eben diesem nicht zusammenzustoßen, macht man also brav Platz und findet sich anschließend in der gleichen Situation wie vorher wieder. Man könnte auch schnell auf die Straße ausweichen, das allerdings ist nicht ungefährlich.</p>
<p style="text-align:justify;">Es ist wie in den Cartoons der frühen 80er Jahre, in denen der Protagonist (meist der böse, etwas dümmliche) eine Straße überqueren will. Er schaut nach links und rechts, bis zum Horizont ist kein Auto zu sehen. Aber genau in dem Moment, in dem er nun über die Straße geht, kommt ein Auto herangerast und... Naja, kennt ihr alle. Wer in Sankt Petersburg einen Fuß auf die für Autos reservierte (Todes-)Zone setzt, hat selbst Schuld. Selbst Ampeln funktionieren nicht so, wie man es in Hamburg gewohnt ist. Zwar halten die Autos vor der Ampel an, Abbieger scheren sich aber nicht darum, dass Fußgänger gerade grün haben. Sie haben nämlich selbst grün und dürfen also fahren. Auch der Blickkontakt zwischen Fahrer und Fußgänger kommt in den seltensten Fällen zustande, eine Kommunikation wird offensichtlich vermieden. Und wenn der Fahrer doch mal anhält, tut er das im letzten Moment und mit voller Bremskraft. Dann ist es aber zu spät, denn man hat sich schon gekonnt mit einem Hechtsprung in Sicherheit gebracht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fotografieren verboten]]></title>
<link>http://stpiter.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 19:53:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>FrozenOne</dc:creator>
<guid>http://stpiter.wordpress.com/?p=68</guid>
<description><![CDATA[Für alle, die uns nach interessanten Fotos und Geschichten aus der Sankt Petersburger U-Bahn gefrag]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Für alle, die uns nach interessanten Fotos und Geschichten aus der Sankt Petersburger U-Bahn gefragt haben: Ihr werdet in Zukunft bestenfalls Geschichten aus der U-Bahn finden. Wir haben ja schon ein, zwei Bilder in der U-Bahn gemacht, aber im Nachhinein festgstellt, dass dies <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metro_Sankt_Petersburg#Sonstiges" target="_blank">unter Strafe verboten</a> ist. Auf der verlinkten Seite finden sich aber weitere Links zu Seiten, auf denen es auch Fotografien gibt - heimlich aufgenommen oder mit offizieller Genehmigung. Eine letzte Bitte: Verpfeift uns nicht bei den russischen Ordnungshütern!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die China-Proteste]]></title>
<link>http://wegi.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 17:51:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>wegi</dc:creator>
<guid>http://wegi.wordpress.com/?p=50</guid>
<description><![CDATA[Nach langem Provider-Wechsel muss ich hier als erstes direkt mal meinen Unmut loslassen.
Von einer S]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langem Provider-Wechsel muss ich hier als erstes direkt mal meinen Unmut loslassen.</p>
<p>Von einer Sekunde auf die anderen meint plötzlich jeder eine Meinung zu dem "menschenverachtenden und bösen" China haben zu müssen. Leute die vorher höchstens mal aus der BILD erfahren haben, dass es sowas wie Länder jenseits Europas gibt meinen es denunzieren zu müssen.</p>
<p>Ich will China keineswegs als guten und paradiesischen Staat darstellen, aber das was in China geschieht, geschieht genauso auch in den "demokratischen" Ländern. Wenn ich schon solche Schlagzeilen wie "430 HIGERICHTETE JÄHRLICH IN CHINA durch die Todensstrafe" lese, dann zweifel ich echt an dem Verstand der Menschen, die sowas schlucken. Als ob es in anderen Ländern keine Todesstrafe gäbe (Vorzeigebeispiel USA).</p>
<p>Aber weil die ach so demokratischen USA mit ihren Geheimdiensten wie der CIA irgendwelche Demonstrationen vorspielen muss man als braver Demokrat natürlich seine Stimme gegen China erheben, als würde es einen auch nur einen deut Interessieren, was dort passiert. Die selben Menschen denen es, grob gesagt, am Arsch vorbeigeht, wenn ihre Grundrechte in ihrem eigenen Land eingeschränkt werden, sollen angeblich auf die Straße gehen, wenn ich China der sprichwörtliche Sack Reis umfällt? Lächerlich!</p>
<p>Macht euch mal Gedanken darüber, denn der Kopf ist nicht nur zum tragen einer Mütze da !</p>
<p>P.S. China zwingt keinen dort wohnen zu bleiben, wenn es den Menschen nicht gefallen würde, würden sie zu Tausenden auswandern.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eindrücke vom Tag: der Veranstaltungsort und unser Blick aus dem Tagungsraum]]></title>
<link>http://fachtagmaedchen.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 13:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>fachtagmaedchen</dc:creator>
<guid>http://fachtagmaedchen.wordpress.com/?p=11</guid>
<description><![CDATA[Zum Entspannen hier noch ein paar Eindrücke vom Tagungshaus, in dem der Workshop zeitgleich mit vie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Entspannen hier noch ein paar Eindrücke vom Tagungshaus, in dem der Workshop zeitgleich mit vier anderen Workshops stattgefunden hat.</p>
<p><a href="http://fachtagmaedchen.files.wordpress.com/2008/07/katholische-akademie.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-12" src="http://fachtagmaedchen.wordpress.com/files/2008/07/katholische-akademie.jpg?w=300" alt="" width="300" height="174" /></a></p>
<p><a href="http://fachtagmaedchen.files.wordpress.com/2008/07/munsterblick.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-7" src="http://fachtagmaedchen.wordpress.com/files/2008/07/munsterblick.jpg?w=300" alt="" width="300" height="221" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Landschafts-Pflege]]></title>
<link>http://weltbilder.wordpress.com/?p=9</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 10:12:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>ChrisTina Maywald</dc:creator>
<guid>http://weltbilder.wordpress.com/?p=9</guid>
<description><![CDATA[Wir hatten uns schon etwas mit unseren Landkarten beschäftigt. Während wir die Landkarte bilden, l]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Wir hatten uns schon etwas mit unseren Landkarten beschäftigt. Während wir die Landkarte bilden, laufen Transformations­prozesse ab. Wir verzerren, generalisieren und tilgen. Die Landkarte"ist also nicht mit der Landschaft zu verwechseln oder gleich zu setzen, sondern ein Modell der Landschaft, oder auch eben eine echte Landkarte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich möchte an dieser Stelle an das Verhältnis unseres Bewusst-Seins zum Un-Bewussten erinnern, zum Beispiel an die „Eisbergtheorie“ Freuds: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Er ging davon aus, dass unser Bewusstsein ähnlich ist wie </span><!--more--><span lang="DE">der sichtbare Teil eines Eisberges: ca. achtzig bis neunzig Prozent unserer Wahrnehmungen ist unbewusst. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ein anderes Modell in bezug auf bewusste Wahrnehmung ist nachstehende Auflistung:</span></p>
<div>
<table class="MsoNormalTable" style="border-collapse:collapse;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td style="width:208.7pt;padding:0 3.5pt;" width="278">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">zur Verfügung stehende         Informationen</span></p>
</td>
<td style="width:95.65pt;padding:0 3.5pt;" width="128">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">20.000.000.000</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:208.7pt;padding:0 3.5pt;" width="278">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">von unseren Sinnesorganen         aufnehmbar</span></p>
</td>
<td style="width:95.65pt;padding:0 3.5pt;" width="128">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">12.000.000</span></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td style="width:208.7pt;padding:0 3.5pt;" width="278">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Bewusstseins-Fenster</span></p>
</td>
<td style="width:95.65pt;padding:0 3.5pt;" width="128">
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">40</span></p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Wir erkennen hier sehr gut, dass es wichtig ist, worauf wir unser Bewusstsein lenken, bzw. welchen Kontext wir unseren Eindrücken geben. Anders gesagt, wie wir unsere Landkarte zeichnen, damit sich diese dann auch in unserem Bewusstsein manifestieren kann. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Durch unsere Landkarte überleben wir in einer Welt der dauernden Reizüberflutung. Wir können durch unsere Landkarte die Ereignisse wahrnehmen, die gerade wichtig sind für uns und unsere Entwicklung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Wir können uns durch unser Wahrnehmungsfenster allerdings auch von dem ablenken, was möglicherweise für unsere Ent‑Wicklung wichtiger wäre, wir aber noch nicht bereit sind, hin zu schauen und es als wahr an zu erkennen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Probieren Sie es einfach aus, indem sie bewusst einen Teil ihrer Landkarte ver‑ändern. Malen Sie eine neue Straße ein. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Dinge, die nicht üblich sind. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sie können zum Beispiel einen Tag lang entscheiden, die Uhr auf der „anderen“ Hand zu tragen, oder die Haare neu zu frisieren, was auch immer, es genügen Kleinigkeiten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Was immer sie in Ihrem Leben verändern, wie immer Sie Ihre Landkarte bewusst gestalten, desto mehr werden jene Ereignisse in Ihr Leben treten, welche dem entsprechen, was Sie für Sich als stimmig und gut erachten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Mit der Sprache zeigen wir unsere Landkarte nach außen: sind unsere Erfahrungen reich detailliert und plastisch, so teilt sich das in einer entsprechenden Sprache mit; sind sie dagegen reduziert und verzerrt, so erscheint auch die Sprache eingeschränkt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Fehlt es unserer Landkarte an Möglichkeiten, heißt das jedoch nicht unbedingt, dass es der Welt außen an Möglichkeiten fehlt. Es heißt nur, dass wir entweder (noch) nicht alles wahrnehmen, was für uns möglich und wichtig ist. Oder, dass wir unser Wahrnehmungsfenster auf einen Bereich lenken, der uns aber nicht weiter bringt. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich möchte nochmal kurz Huna, die Philisophie der hawaiianischen Kahunas, erwähnen. Das dritte Prinzip lautet </span></p>
<h4><a name="_Toc178824445"><span lang="DE">Energie folgt der Aufmerksamkeit</span></a><span lang="DE"> </span></h4>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Und genau das sagt auch dieses unser jeweils aktuelles Bewusstseinsfenster aus. Darauf, worauf wir diese 40 Einheiten lenken, dahin wird auch unsere Wahrnehmung und unsere Lebensenergie fliessen. Und das wird sich auch in unserem Leben immer mehr und mehr manifestieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dies geschieht in jeder Sekunde unseres Da‑Seins und kann dadurch auch jederzeit ver‑ändert werden, bewusst oder auch unbewusst. Wenn wir nicht darüber nachdenken (wollen), geschieht es weiterhin automatisch und unbewusst. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sobald wir bereit sind, darüber nach zu denken, ob wir das, was wir denken auch wirklich manifestieren wollen, können wir in jedem Moment entscheiden, worauf wir ab sofort unsere Aufmerksamkeit lenken wollen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Hier paßt auch gut die Legende dazu </span></p>
<h4><a name="_Toc178824446"><span lang="DE">das Unbewusste negiert Verneinungen</span></a><span lang="DE"> </span></h4>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich schreibe bewusst Legende, weil ich bisher noch keine logisch nachvollziehbare Erklärung bekommen habe, warum es das tun sollte. Woher weiß das Unbewusste, dass es Verneinungen ignorieren soll?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich habe auch da meine eigene Theorie und sie ist ganz einfach nachvollziehbar auf Grund des vorgenannten Huna-Prinzipes. Wenn unsere Lebensenergie unserer Aufmerksamkeit folgt, wird es nachvollziehbar, warum Kopfschmerzen nicht verschwinden können, solange wir „keine Kopfschmerzen“ haben wollen:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Weil unsere Aufmerksamkeit eben auf den Kopfschmerzen liegt. Wenn wir uns allerdings überlegen, was wir gerne stattdessen wollen und bei der Formulierung auch noch das Wort „Kopfschmerzen“ vermeiden, werden wir andere Ergebnisse in unser Leben ziehen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Unsere Landkarte entsteht, neben den Eindrücken aus den Repräsentationsprogrammen, Metaprogrammen und allen anderen Möglichkeiten, welche wir noch kennen lernen werden, durch drei universale Gestaltungsprozesse: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Verzerrung &#38; Generalisierung &#38; Tilgung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Solange wir unsere Landkarte, die durch diese Gestaltungsprozesse entsteht, mit der Realität der Welt gleichsetzen, schränken wir uns ein und werden im Laufe unseres Lebens immer starrer und in unseren Erfahrungsmöglichkeiten immer enger. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es sei denn, wir schaffen es und befreien uns aus den Beschränkungen unserer aktuellen, eventuell noch total unbewusst gezeichneten, Landkarte und gründen unser Verhalten wieder auf eine reichere und unbeschränktere Wahrnehmung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dazu ist es vorab mal wieder interessant, sich einige der Beschränkungen etwas detaillierter an zu schauen. Ich lade Sie dazu ein, das nachfolgende Kapitel durch zu lesen und es dann im praktischen und alltäglichen Leben zu überprüfen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Sie erfahren etwas mehr über die einzelnen Möglichkeiten dieser Gestaltungsprozesse, jeweils einen Beispielsatz und mögliche Fragen, um eine weiterführende Diskussion ein zu leiten. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es soll dies eine kompakte Zusammenfassung der Thematik sein, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ich persönlich empfinde den Bereich Landschaftspflege und in Folge dann „Sprachmagie“ höchst interessant und konkret eben die Prozeße, welche ja großteils unbewusst ablaufen und durch kleine Ver‑Änderungen manchmal enorme Wirkung zeigen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Alleine die Umstellung der Aussage von „Das muss man doch einfach so oder so machen.“ auf „Ich fände es produktiver, wenn ich von meinen Empfindungen in der Ich-Form schreibe.“ empfinde ich persönlich als tollen Fortschritt in Richtung einer effizienteren Kommunkation. </span></p>
<h2><a name="_Toc178824447"></a><a name="_Toc172093595"></a><a name="_Toc127112310"></a><a name="_Toc114123116"></a><a name="_Toc34032689"><span lang="DE">Verzerrung</span></a></h2>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dies ist der erste große Bereich, welcher unseren Blick auf die eigentliche Landschaft blockiert und verfälscht:</span></p>
<ul style="margin-top:0;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Ursache-Wirkung</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Komplexe     Äquivalenz</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Gedankenlesen</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Verlorener     Performativ</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Präsuppositionen</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Dies als kurze Zusammenfassung, wir werden uns nachstehend mit jeder dieser Verzerrungsmöglichkeiten noch etwas intensiver beschäftigen.</span></p>
<h2><a name="_Toc178824453"></a><a name="_Toc172093596"></a><a name="_Toc127112316"></a><a name="_Toc114123122"></a><a name="_Toc34032690"><span lang="DE">Generalisierung</span></a></h2>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Das sind immer Aussagen, wo wir von einem speziellen Fall auf andere Fälle schließen, wo wir ein prägendes Ereignis auf unser zukünftiges Verhalten umlegen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Meiner Meinung nach entstehen so auch eventuelle Traumatas: Wir generalisieren ein Ereignis der Vergangenheit auf unser Verhalten im Hier und Jetzt. Es gibt zwei große Bereiche von Generalisierungen:</span></p>
<ul style="margin-top:0;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Universalquantoren</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Modaloperatoren</span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Und wir können durch ein entsprechend entgegen gesetztes Ereignis im Hier und Jetzt auch in dieser Hinsicht wieder diese Programmierung umkehren.</span></p>
<h2><a name="_Toc178824456"></a><a name="_Toc172093597"></a><a name="_Toc127112319"></a><a name="_Toc114123125"></a><a name="_Toc34032691"><span lang="DE">Tilgung</span></a></h2>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Bei den Tilgungen werden wichtige Teile von Aussagen einfach ignoriert und dadurch das eigentliche Thema getilgt, ausgeblendet.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Ein sehr häufiges Beispiel sind so Aussagen wie „ich kann das sowieso nicht“ Ok, wenn ich etwas probiere und es gelingt nicht, mag sein, aber wie oft kommen solche Aussagen, ohne dass es vorher versucht wurde? Wie oft sind das übernommene Glaubenssätze, die nie hinterfragt wurden?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Formen der Tilgung sind</span></p>
<ul style="margin-top:0;" type="disc">
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Nominalisierung</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Unspezifizierte     Verben</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Fehlender     Bezugsindex</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Einfache     Tilgung</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="DE">Vergleichende     Tilgung</span></li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[König der Löwen Musical, Hamburg]]></title>
<link>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=262</link>
<pubDate>Fri, 23 May 2008 00:42:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>kleeblatt</dc:creator>
<guid>http://kleeblatt.wordpress.com/?p=262</guid>
<description><![CDATA[Um 6h morgens musste ich aufstehen, damit mein Papa und ich rechtzeitig zum Bahnhof kommen. Mein Pap]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span>Um 6h morgens musste ich aufstehen, damit mein Papa und ich rechtzeitig zum Bahnhof kommen. Mein Papa hatte mir Musical Karten vom „König der Löwen“ in Hamburg geschenkt – das wollte ich schon immer mal sehen und war ganz neugierig.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Frankfurt waren wir etwas zu früh, da haben wir spontan noch einen Kakao getrunken und sind noch mal in den Buchladen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><a href="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/71.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-263 aligncenter" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/71.jpg?w=200" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">In Frankfurt.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Wir mussten mehr als 5 Stunden mit dem Zug fahren, das hat mir aber nicht sonderlich viel ausgemacht, denn ich hatte mir am Bahnhof „Feuchtgebiete“ von Charlotte Rocher gekauft und war ganz neugierig. Bisher hatte ich nur mal die erste Seite im Buchladen angelesen und was ich da erfahren habe, hat mich einerseits auf eine komische Art schockiert, aber noch viel mehr zum Lachen gebracht! Und so ging auch die Zugfahrt schnell rum, ich habe das Buch komplett durchgelesen und musste ständig laut auflachen, manche Szenen haben sich einfach so genial ins unermesslich witzige gesteigert, dass ich richtige Lachkrämpfe bekommen habe.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/05/9.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-264" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/9.jpg?w=215" alt="" width="215" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">Mein Papa schmökert in dem Buch von Charlotte Rocher.</p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>In Hamburg dann sind wir erst mal in unser Hotel. Jeder hatte ein Einzelzimmer und zwar echt schicke. Mit großen Fernseher direkt überm Bett ;)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Mit der S-Bahn ging es dann nach kurzem frisch machen in die Innenstadt, ich war zwar schon mal in Hamburg gewesen, aber da war ich vielleicht 8 Jahre alt, von daher hab ich mich nicht wirklich an die Stadt erinnert.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Zuerst sind wir durch die Reeperbahn gelaufen, weil wenn man schon mal in Hamburg ist muss man ja auch da gewesen sein – dachte ich.</span></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/05/10.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-265 aligncenter" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/10.jpg?w=300" alt="" width="300" height="150" /></a></p>
<p style="text-align:center;">In der S-Bahn Station.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Fehlanzeige. Ich fand es echt eklig dort. Überall wirklich fertige Menschen, die mir ziemlich Leid getan haben, lauter Müll und echt verschmutzte Geschäfte (und damit meine ich nicht die versaute Auswahl der Artikel :P).</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Nach etwa zwei Stunden bummeln durch die Innenstadt sind wir dann wieder ins Hotel gefahren, um uns für das Musical schick zu machen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Ich glaube ich war ein wenig overdressed :P Aber das war mir total egal, denn wenn ich mir schon mal ein Musical ansehe, dann will ich auch ganz schick aussehen. Ich hab mich also in mein schickstes Schwarzes geworfen und 10cm Absatz Schuhe angezogen (verdammt, 1.85m sind echt groß^^).</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/05/5.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-266" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/5.jpg?w=102" alt="" width="102" height="300" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">Das bin ich auf dem Hotelflur.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Hauptsache mir gefiel’s ;)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Zu dem Musical König der Löwen muss man ja mit extra Schiffen übersetzen, was wir dann auch gemacht haben und dann ging es eigentlich auch schon bald los.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Das Musical war absolut genial! Die Musik hat mich verzaubert und wieder total in meine Kindheitsfaszination zurückversetzt! Ich saß einfach nur lächelnd während der ganzen Vorstellung in meinem Sitz und hatte Gänsehaut. Aber nicht nur die Musik, auch die Kostüme haben mich fasziniert. Manchmal musste man zwei oder drei Mal hinschauen, bis man wirklich gemerkt hat, dass wirklich Menschen unter dem Kostümen sind. Zum Glück saßen mein Papa und ich in der 6. Reihe und von dort hatte man wirklich eine sehr gute Sicht.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/05/15.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-267" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/15.jpg?w=300" alt="" width="300" height="210" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">Besonders bei den Giraffen musste ich einen zweiten Blick hinwerfen.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Besonders Gavin Turnbull, der Darsteller von Timon hat mich begeistert. Mit seinem leichten englischen Akzent und der wunderbaren Performance hat er mich einfach von Anfang an in seinen Bann gezogen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;"><span><!--[if !supportEmptyParas]--> </span><a href="http://kleeblatt.files.wordpress.com/2008/05/16.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-268" src="http://kleeblatt.wordpress.com/files/2008/05/16.jpg?w=300" alt="" width="300" height="116" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;">Gavin Turnbull als Timon.</p>
<p class="MsoNormal"><span>Danach waren wir auch schon recht müde, haben noch schnell was beim Italiener gegessen und sind dann auch schon wieder zurück ins Hotel.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bei den Beduinen]]></title>
<link>http://joinjordan.wordpress.com/?p=41</link>
<pubDate>Tue, 20 May 2008 11:49:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>joinjordan</dc:creator>
<guid>http://joinjordan.wordpress.com/?p=41</guid>
<description><![CDATA[Warmer Wind empfängt uns als wir aus dem unbequemen, lauten Mini-Servicebus auf dem Highway nach Aq]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"><a href="http://joinjordan.files.wordpress.com/2008/05/180px-jordanien_wadi_rum_011.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-44" src="http://joinjordan.wordpress.com/files/2008/05/180px-jordanien_wadi_rum_011.jpg?w=180" alt="" width="180" height="269" /></a>Warmer Wind empfängt uns als wir aus dem unbequemen, lauten Mini-Servicebus auf dem Highway nach Aqaba aussteigen. Hier, an der Abzweigung in die Wüste Wadi Rum sollen wir auf unseren Tourguide Difallah warten. Der Himmel ist bewölkt als Difallah mit seinem weißen Jeep vorfährt und wir ins mindestens 10°C kühlere Auto einsteigen.<span>  </span>Difallah ist Beduine und lebt vom Tourismus. Und das wahrscheinlich nicht schlecht, den für unsere Übernachtung inklusive Essen und Jeeptour zahlen wir zu dritt 120 JD. In Wadi Rum Village lebt seine Frau mit den ungezählten Kindern („I don’t count them“, sagt er wenn man nach der Anzahl der Sprösslinge fragt) in einem bescheiden Steinhaus. Doch Difallah verbringt die Tage und Nächte selten dort. In seinem kleinen Camp in der Wüste lebt er unter der Sonne und nächtigt unterm Sternenhimmel. Das Camp ist an einem Felsen errichtet und der höhlenartige Vorbau schütz bei Sonne, Wind und Regen. Der Platz ist mit Decken, Kissen, Matratzen und bunten Teppichen ausgelegt, auf der Feuerstelle wird der Tee warm gehalten und in der Nacht als Licht- und Wärmequelle genutzt. Der ganze Ort vermittelt ein Gefühl von Abenteurertum.<span>  </span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Das Wadi Rum ist das größte Trockental in Jordanien und neben den unzähligen Sanddünen, prägen vor allem Felswände aus Sandstein und Granit die Landschaft. Interessant sind die vielen Inschriften und Zeichnungen, die auf die prähistorischen Kulturen in der Region hinweisen. Dort sieht man dann beispielsweise Kamele, Werkzeuge und Buchstaben eingezeichnet. In einigen Einkerbungen sind die ersten Anzeichen arabischer <span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"><a href="http://joinjordan.files.wordpress.com/2008/05/180px-jordanien_wadi_rum_01.jpg"></a></span></span></span></span>Schriftzeichen zu erkenne, auch die Worte Allah und Mohammad sind (je nach Interpretation) eingeritzt worden und so geht man davon aus, dass die Inschriften etwa 1000 Jahre alt sind. </span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="margin:0;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;">Das Wadi Rum wird noch von etwa 100 Beduinen bewohnt, in der Kleinstadt am Eingang des Reservats gibt es eine Schule, verschiedene kleinen Läden und eine Polizeistation. Der anhaltende Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Einwohner und die Gastfreundschaft der Zeltaraber sollte man sich bei einem Aufenthalt in Jordanien nicht entgehen lassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"><a href="http://joinjordan.files.wordpress.com/2008/05/180px-jordanien_felszeichnungen_wadi_rum.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-42" src="http://joinjordan.wordpress.com/files/2008/05/180px-jordanien_felszeichnungen_wadi_rum.jpg?w=180" alt="" width="180" height="121" /></a></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-size:11pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"><a href="http://joinjordan.files.wordpress.com/2008/05/180px-jordanien_felszeichnungen_wadi_rum.jpg"></a></span></span></span></span></span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Markt]]></title>
<link>http://pragjna.wordpress.com/?p=50</link>
<pubDate>Thu, 15 May 2008 23:31:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>pragjna</dc:creator>
<guid>http://pragjna.wordpress.com/?p=50</guid>
<description><![CDATA[
Das Umbebungslicht am Markt wird von den herunterhängenden Nylontaschen total verändert. So dass ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pragjna.files.wordpress.com/2008/05/dsc_0489.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-51" src="http://pragjna.files.wordpress.com/2008/05/dsc_0489.jpg" alt="" /></a></p>
<p>Das Umbebungslicht am Markt wird von den herunterhängenden Nylontaschen total verändert. So dass alles in einer roten Umgebung ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[First Day - 12.04.2004]]></title>
<link>http://greekmonths.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 06:39:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>george</dc:creator>
<guid>http://greekmonths.wordpress.com/?p=6</guid>
<description><![CDATA[Tagebucheintrag:
Ich weiß noch nicht was das hier wird aber mal sehen, bis jetzt komm ich noch gut ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><strong>Tagebucheintrag:</strong></p>
<p class="MsoNormal">Ich weiß noch nicht was das hier wird aber mal sehen, bis jetzt komm ich noch gut klar. Es ist ja auch noch der erste tag, aber mal sehen wie lange es dauert mir darüber klar zu werden was mit Saskia ist und was passieren wird, wenn sie mich besuchen kommen sollte.</p>
<p class="MsoNormal">Mit Saskia ist es sehr merkwürdig, sie ist offen und doch gleichzeitig so selbst schützend, dass sie niemanden in ihre wirkliche Gefühlswelt vordringen lässt.<!--more--></p>
<p class="MsoNormal">Die Männer scheinen ihr zu Füßen zu liegen, aber so viel ich mit bekommen habe, mag sie zickige Frauen nicht, weshalb sie auch nur eine handvoll Freundinnen hat, mal sehen ob ich mehr über sie erfahren kann, wenn ich mit ihr E-Mailkontakt habe, da ich ja dort immer sehr offen und ehrlich auf die weiblichen Personen eingehe.</p>
<p>Hier in Thessaloniki ist es sehr dreckig, dennoch soll es in Athen noch schlimmer zu gehen. Mal sehen wie viel ich überhaupt zu sehen bekomme. Da ja meine Eingewöhnungszeiten sehr lange sind, hoffentlich habe ich nach einem Monat dieses Ziel erreicht, falls Siemens mich übernimmt, und ich länger hier zu tun habe.</p>
<p><strong>Kommentar:</strong></p>
<p>Saskia ist eine Frau aus meinem Heimatort, ich habe sie über verschiedene Bekanntschaften kennen gelernt. Sie will mich in dieser Zeit besuchen, dazu aber später mehr.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleiner Mönch]]></title>
<link>http://pragjna.wordpress.com/?p=47</link>
<pubDate>Sat, 10 May 2008 17:09:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>pragjna</dc:creator>
<guid>http://pragjna.wordpress.com/?p=47</guid>
<description><![CDATA[
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://pragjna.files.wordpress.com/2008/05/monk.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-49" src="http://pragjna.wordpress.com/files/2008/05/monk.jpg" alt="" width="426" height="636" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wut auf die Gedankenlosigkeit]]></title>
<link>http://joinjordan.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 06:11:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>joinjordan</dc:creator>
<guid>http://joinjordan.wordpress.com/?p=36</guid>
<description><![CDATA[Kunst ist bekanntlich Geschmackssache und über Kunst lässt sich streiten. Das sagt man ja immer so]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kunst ist bekanntlich Geschmackssache und über Kunst lässt sich streiten. Das sagt man ja immer so und stimmt  ja auch. Doch die letzten Abende bei der Tanzwoche „Zakharef“ in Amman habe ich erlebt, dass einige Zuschauer hier keinen Sinn für neue oder wie man auch sagt <em>contemporary art </em>haben. Während ich als Kind kulturbegeisterter Eltern gelernt habe, anstrengende Konzerte, Theaterstücke oder Lesungen über mich ergehen zu lassen und ruhig sitzen zu bleiben, auch wenn es für ein junges unbedarftes Kind langweilig ist, stehen die Leute hier einfach auf – zum Teil schon nach zehn Minuten – und gehen einfach. Und das ist so störend und nervt mich total! Da hat man doch echt das Gefühl, hier herrscht keine Toleranz gegenüber moderner Kunst. Sobald etwas nicht seicht unterhaltsam ist, wird es als langweilig, nervig und anstrengend abgestempelt. Das ist so schade, denn es ist wirklich gut, was dort dargeboten wird, nur lassen die Menschen sich hier nicht drauf ein, weil es – ja der Araber ist von Natur aus faul – zu viel Mühe machen würde seine Gehirnzellen auf „ein“ zu stellen und sich mal ein wenig Gedanken zu machen. Aber selbst das simple da sitzen und geschehen lassen ist den meisten zu schwer. Zugegeben, ich verstehe auch nicht jede neue Form der Kunst und ja, es ist Interpretationssache. Doch dann lässt man es halt passieren, nimmt es wahr und legt es, meinetwegen, in der hintersten Ecke ab, doch man sieht es und saugt es auf, wie ein Schwamm. Nicht so hier. Die Menschen können hier gar nichts aufsagen, denn bei ihnen ist nicht der Ansatz eines saugfähigem Materials zu erkennen.<br />
Dies soll keine Verallgemeinerung sein und nur meine Gedanken nach gestrigem Abend widerspiegeln. Ich bin dabei, wenn sich hier eine Kunstszene etablieren sollte, die die Menschen wach rüttelt aus ihrem Tiefschlaf der Gedankenlosigkeit!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wake-up Walk]]></title>
<link>http://joinjordan.wordpress.com/?p=35</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 07:43:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>joinjordan</dc:creator>
<guid>http://joinjordan.wordpress.com/?p=35</guid>
<description><![CDATA[Jeden Morgen auf dem Weg zum Institut mache ich einen kleinen Spaziergang durch ein schönes ruhiges]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Morgen auf dem Weg zum Institut mache ich einen kleinen Spaziergang durch ein schönes ruhiges Viertel von Amman. Heidi lässt mich unterwegs am 4. Circle raus und gegen halb acht begebe ich mich auf meinen zehnminütigen Walk des Erwachens. Die Rollläden der gutsituierten Villen sind noch runtergelassen, das hausumgebende Grün der Gärten verströmt Ruhe und Gelassenheit und nur der kleine Mann wäscht fleißig das Auto des Dienstherrn<span>  </span>- jeden Morgen! Dann rinnt das Spülwasser die Straße bergab und begleitet mich bis zum nächsten Aufstieg des Hügels. Olivenbäume und andere Baumarten, die ich nicht benennen kann, säumen den Straßenrand. Regelmäßig sehe ich auch ein Mädchen, dass auf den Schulbus wartet, eine Gruppe von korpulenten älteren Damen, die spazieren und sich dabei kaffeeklatschmäßig unterhalten. Vorbei an zwei sich gegenüberliegenden Hotels, manchmal steht ein großer Reisebus davor, bereit sein Inneres mit rüstigen Touristen zu laden, manchmal wartet auch nur ein gelbes Taxi auf drei Asiaten, die nervös um sich schauen und dabei in ihre mobilen Telefone plappern. Männer sitzen in der Sonne und trinken Mokka, ein Wachmann steht vor einer wichtigen Institution und beobachtet meine Schritte wenn ich ihn passiere. Das letzte Stück dann noch an einer Baustelle vorbei, wo weitere Luxuswohnungen errichtet werden. Starre Männerblicke (Bauarbeiter sind doch überall gleich...) und die Musik im Ohr ganz laut! Nämlich <a href="http://music.download.com/basementapartment/3600-8595_32-100404456.html?tag=MDL_listing_song_artist">das</a> und <a href="http://music.download.com/theairfields/3600-8595_32-100301676.html?tag=MDL_listing_song_artist">das </a>und gelegentlich auch <a href="http://music.download.com/scandalbeauty/3600-8691_32-100652164.html?tag=MDL_listing_song_artist">das</a>. <span> </span><span>     </span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[8 Stunden Schlaf, 36°C... gääääääähn  ]]></title>
<link>http://joinjordan.wordpress.com/?p=34</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 08:23:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>joinjordan</dc:creator>
<guid>http://joinjordan.wordpress.com/?p=34</guid>
<description><![CDATA[Die Woche ist schon fast wieder zu Ende und mein Erinnerungsvermögen ist so überlastet mit aktuell]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Woche ist schon fast wieder zu Ende und mein Erinnerungsvermögen ist so überlastet mit aktuellen Dingen, Meetings, Projekten, Organisatorischem, dass ich die letzten Tage kaum rekonstruieren kann. Ich lebe gerade in Stunden und jeder Zeitabschnitt bringt mich weiter zum nächsten und dann könnte man ein Häkchen dahinter machen – abgeschlossen. Aber im Kopf rumort es weiter, tief unten, vielleicht im Unterbewusstsein und selbst nach 8 Stunden Schlaf wache ich erschöpft auf und realisiere, die Maschine funktioniert. Schaue ich in mein müdes Gesicht, habe ich das Gefühl, die Augenringe werden von Morgen zu Morgen länger, die Gesichtsfarbe fader. Pickel fangen wieder an zu sprießen (ein Zeichen dafür, dass ich erschöpft bin) und meine Bewegungen bei der Morgenpflege sind motorisch, automatisch, die Gedanken schon vorausschauend beim Tagesplan.<br />
Hinzu kommt, dass es die letzten Tage heiß war, sehr heiß für meinen deutschen Tiefwetter-gewohnten Biorhythmus. Heute sind bis zu 36°C vorhergesagt. Das Laufen, Denken und Atmen fällt schwer. Meine Augen brennen, die Lider würden am liebsten zuklappen wie mechanische Puppenaugen, aus allen Poren dampft es, die Klamotten kleben an der Haut wie Pelle.<br />
Ich habe mir vorgenommen, dass Wochenende ruhig angehen zu lassen.  </p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
