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	<title>donna-privat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/donna-privat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "donna-privat"</description>
	<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 02:02:44 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Altweibersommer...]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=327</link>
<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 13:34:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nachdem in einigen Blogs derzeit über den nahenden Herbst lamentiert wird, sehe ich mich gezwungen,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem in einigen Blogs derzeit über den nahenden Herbst lamentiert wird, sehe ich mich gezwungen, eine Lanze für den Altweibersommer zu brechen:<br />
Es ist zwar richtig, dass man am Abend jetzt schon ein Jäckchen braucht und es ab 20 Uhr dämmert, es morgens nach Herbst riecht und der September sich mit riesigen Schritten nähert. Aber man kann sich ja schon mal auf die bunten Blätter, die Wiesn, den <del datetime="00">Schulanfang</del>, die Kirchweihgans, schwere Rotweine, Kuschelsocken, Duftbäder, romantische Herbstspaziergänge im herbstlichen Wald, Schwammerl, Fallobst und milde Oktobersonne im hoffentlich güldenen Oktober freuen.<br />
Und im Moment ist es hier zumindest tagsüber noch eher Sommer, und den sollten wir noch ausnutzen...<br />
sofern man nicht wie ich in der glücklichen Lage ist, noch eine Extra- <del datetime="00">Straf</del>Arbeit für seine alte Schule zu erstellen und auch noch zu korrigieren...ich glaube, ich habe, Perfektionismus hin oder her, noch nie eine Arbeit so hingerotzt....<br />
gehe jetzt in den Garten, den Altweibersommer genießen...</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Fall-Katzen]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=325</link>
<pubDate>Tue, 26 Aug 2008 08:14:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein Garten schein über magische Kräfte zu verfügen, denn anders könnte ich mir zum einen nicht ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Garten schein über magische Kräfte zu verfügen, denn anders könnte ich mir zum einen nicht die stete Blütenpracht bei geringster Pflege (gut, ich rede ab und an mit ihnen und versträke sie positiv in ihrer Wachstumsphase- Tipp meiner Oma) erklären und zum anderen ist die Katzenbesuchsfrequenz in meinem kleinen Gärtlein relativ hoch. Aber die Katzen gehen nicht einfach in den Garten, nein, sie fallen, da sie wohl wie von einem schwarzen Loch angesaugt werden und plötzlich sich auf meinem Rollrasen wiederfinden. Aber der Reihe nach.<br />
Das Phänomen trat plötzlich in diesem Jahr im Mai auf und ich nichtsahnend in meinem Arbeitszimmer über einer Schulaufgabe saß, als ich im Garten ein zartes Miauen hörte. Ich schaute aus dem Fenster und erblickte ein kleines graues Kätzchen, das gerade versuchte, wieder aus dem Garten zu gelangen, was in der Regel für eine Katze nicht allzu schwer sein dürfte. Zwar ist mein Garten fast hermetisch durch das Haus und drei angrenzende Gartenmauern (ich wohne ja mitten in der Stadt) abgeriegelt, aber zum Glück steht meine Mülltonne sehr günstig an der Ostseite des Gartens, so dass es für einen Pföter eine leichte Übung ist, den Garten auch wieder zu verlassen (vorausgesetzt, es ist nicht der zweite Dienstag im Monat, denn da ist Mülltonnenleerung). Das Kätzchen hatte Erfolg und ich kehrte an meine Schulaufgabe zurück. Kaum hatte ich den Rotstift wieder angesetzt, klingelte es an meiner Haustüre. Ich öffnete und zwei kaugummi-kauende circa 6-jährige Gören standen mit einem Tretroller vor meiner Türe und versuchten ihrerseits gerade, grußlos einen Fuß in die Türe zu bekommen. Als ich sie didaktisch-pädagogisch darauf hinwies, dass man wenigstens grüßt, wenn man sich schon nicht von seinem Kauvergnügen trennen kann, sagte die eine: Du bist doch die Frau mit dem Glashaus. Unsere Katze ist in deinen Garten gefallen. Sprach´s und wollte mit dem Tretroller durch mein Haus in den Garten laufen, um den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage zu überprüfen. Moment, junges Fräulein, in deinem Alter solltest du wissen, dass mit Lateinleherinnen nicht zu spaßen ist und dass ich allergisch auf Tretroller in meinem Hausgang reagiere. Also sagte ich, dass ich selbst nachschauen würde, machte die Türe wieder zu und gebot den beiden jungen Damen vor der Türe zu warten. Die Katze war weg...und kurz darauf auch die beiden <del datetime="00">Rotzlöffel</del> netten jungen Dinger.<br />
Die beiden Katzen (die Kleine hatte nämlich zwei davon) beehrten mich stets wieder und liebten es, nachdem sie unmotiviert in den Garten gefallen waren, auf meinen Rollrasen zu kacken (ich habe mittlerweile wirklich ganze Stellen, wo kein Gras mehr wächst), was ML letztendlich auf die Idee brachte, mir einen Kater zu schenken (was noch nicht erfolgt ist, da ich nicht so begeistert war). Immerhin forschte ML dann nach Mietkatzen oder K.ampfkatzen im Internet (und verschreckte damit in Wien eine Ausstellungsbesucherin). Ich erwog bereits den Ankauf von Anti-Katz-Spray, erinnerte mich dann aber an meine Großtante, die mit dem Zeugs ihre gesamten Scheinzypressen geschrottet hatte (es kommt vielleicht aber auch auf die Menge an, mit der man seinen Gartenzaun behandelt) und nahm von dieser Idee Abstand, denn ich wollte ja noch meine Blütenpracht bewahren. Und in letzter Zeit kamen die Katzen auch nur noch selten, bis letzten Sonntag plötzlich auf meinem Geräteschuppen ein riesiger norwegischer Waldkater lag- ich erschrak zuerst, da ich dieses Fellmonster in der Dämmerung erblickte und ich ihn noch nie gesehen hatte. Der Kater ließ sich aber nicht stören und blieb stoisch auf dem Dach liegen. Wenn er da liegt, dachte ich bei mir, kann er schon mal nicht sein Geschäft auf dem Rasen verrichten und er schaut auch nicht so aus, als ob er einfach mal so in den Garten fallen würde.<br />
<del datetime="00">Und Kaumgummi kauende Gören wurden auch nicht gesichtet.</del><br />
Gestern abend, es war Mülltonnenwoche und ich stelle am Abend immer die Mülltonne ans Haus, dass ich am nächsten Morgen nicht durch den Garten laufen muss, was als Konsequenz hat, dass der Fluchtweg für in den Garten fallende Katzen leider abgeschnitten ist, hörte ich beim Abspülen ein jammerliches Miauen. Es war der große Norweger-Kater, der in den Garten gefallen war und jetzt panisch zu flüchten versuchte. Einige Versuche, über die Wand aus dem Stand zu flüchten, waren bereits aufgrund der Körpermasse (ich schätze ihn mal auf 6 bis 7 Kilo) fehlgeschlagen, nur noch große Pfotenabdrücke auf meiner frisch geweißelten Wand legten davon Zeugnis ab. Als der Kater mich sah, bekam er noch viel größere Panik (kein Wunder, geht ja jedem so!) und raste wie ein Besessener durch den Garten, nietete dabei einige Blumen um und plötzlich machte es ein lautes Geräusch, der Kater war auf meinem Gartentisch am Quellstein gelandet und es gelang ihm von da aus die Flucht zum Nachbarn.<br />
Und ich werde jetzt die Spuren dieser gefallenen Katze mal beseitigen, künftig aber immer jeden zweiten Montag im Monat eine Fluchtleiter für falling cats aufstellen müssen und Erfrischungen sowie einen Schlafplatz für alle FÄLLE bereithalten....<br />
Die Katzenfreundin, ganz klar!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kleiderschrankdiät oder Frustierend]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=322</link>
<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:10:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[ist es, wenn man seinen Kleiderschrank mal wieder auf Hochglanz bringen will und dabei feststellt, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ist es, wenn man seinen Kleiderschrank mal wieder auf Hochglanz bringen will und dabei feststellt, dass einem die Mehrzahl der Hosen nicht mehr wirklich passen (oder ist es normal, dass man nach fünf Jahren nicht mehr in die Hosen passt, die man sich als frisch gebackene Referendarin stolz bei HAundEM erworben hatte? Führen Unterrichten und Korrigieren etwa zur Adipositas?)<br />
Es scheint mir, als habe der Umfang meines Kleiderschrankes direkt proportional zum Umfang meiner Oberschenkel zugenommen :-(<br />
Und das, obwohl ich doch dezeit so viel Sport treibe wie noch nie!!! Grrr...<br />
aber ganz ehrlich, die Hosen hätte ich eh nicht mehr getragen und ich glaube, dass es auch nur an dem äußerst unvorteilhaften Schnitt liegt, dass meine göttinnengleichen Oberschenkel nicht mehr in die engen und hüftigen Hosen passen...<br />
Auch wenn ich kurzzeitig erwogen hatte, meine Nahrungszufuhr drastisch zu drosseln und mich fortan nur noch von Kohlsuppe zu ernähren- nein, ich will so bleiben, wie ich bin- denn so fett bin ich jetzt auch nicht, ab 30 ist die Fettverbrennung halt eine andere...<br />
und es wäre doch jammerschade, wenn ich nächste Woche auf unserer Wellness-Wanderwoche im schönen Kärnten darben müsste, oder????<br />
Und nach dem Urlaub wird abgenommen und dann gibt es auch neue Hosen (man muss ja schließlich an der neuen Schule bei den neuen Schülern Eindruck machen...und das wird dann wohl die beste Diät sein, da bei mir erfahrungsgemäß dann immer die Pfunde purzeln...und bis dahin wird weiterhin Sport getrieben!)<br />
Rettet die Schwabbelmonster :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Träume sind Schäume]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=319</link>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 21:25:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sollte es einen bizarre-Träume-Award geben, so dürfte ich sicherlich zu einer der heißesten Anwä]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte es einen bizarre-Träume-Award geben, so dürfte ich sicherlich zu einer der heißesten Anwärterinnen auf diesn Preis gelten, da das, was ich in der letzten Zeit, so traummäßig verarbeite mehr als gagaesk ist. Küchenpsychologisch interpretiert, ist das wohl auch kein Wunder, habe ich doch einiges zu verarbeiten, da mein letztes Schuljahr ziemlich traumatisch war, und mich die Vorfreude auf meine neue Wirkungsstätte einerseits sehr euphorisch macht, andererseits ja jeder Neuanfang irgendwie auch schwierig ist. Aber dass man dann so einen<del datetime="00"> Scheiß</del> Schwachsinn träumt, wie ich in letzter Zeit, muss dann doch auch wohl nicht sein. Hier ein kleine Blütenlese meiner Träume:<br />
- Ich sollte in meinem eigenen Dirndl als Wiesn- Bedienung im W.inzerer-Fähndl (wo ich noch nie war, da ich Sch.ottemhaml und S.chützenzelt bevorzuge) arbeiten. Als ich dann fragte, wie man mich als Bedienung erkennen könne, gab man mir einen dämlichen Eierwärmer mit Werbeaufdruck und ein Halstuch als Erkennungszeichen. Stolz erwarb ich auch meine Biermarken (das hatte ich mal im Fernsehen gesehen) und ging erwartungsfroh ins Zelt, wo ein französischer film noir auf Großleinwand gezeigt wurde (in Originalversion ohne Untertitel!). Nachdem keiner Bier trinken wollte, schaute ich mir auch den Film an, bis aus mir nicht erklärlichen Gründen das Zelt evakuiert wurde und ich schließlich schweißgebadet aufwachte...</p>
<p>- Am vorletzten Schultag wurde ich - und das ist jetzt die Vorgeschichte zu meinem Traum, ist wirklich so passiert- von einer ehemaligen St. Romberg-Kollegin des Diebstahls bezichtigt, da meine Klasse bei einer Putzaktion vom Direktorat beauftragt worden war, sämtliche Bücher ohne Angabe eines Besitzers in der Bibliothek zu deponieren. Einige Wochen später träumte es mir, dass ebenjene Kollegin mit ihrem Grundkurs an mir Rache nahm, indem sie mein (frisch geputztes) Arbeitszimmer verwüstete und plünderte...worauf ich zum Grunzen und Ächzen im Bett anfing und wild um mich schlug, wie mir ML am nächsten Morgen versicherte.</p>
<p>- Sehr bizarr war auch der Traum, als ich an Sylvester ganz kurz vor Ladenschluss noch für ein Bankett mit 30 Personen einkaufen sollte, und mir die anderen Kunden alles, aber wirklich alles vor der Nase wegkauften- nicht einmal Semmeln waren mir noch vergönnt, dafür kaufte ich dann in meiner Verzweiflung eine Riesenpalette Champagner zusammen, da meine Gäste sich dann eben betrinken sollten (es war M.oet-Ch.andon)...</p>
<p>-und letzte Nacht machte ich <a href="http://www.frauantonmann.wordpress.com">Frau Antonmann</a> meine Aufwartung und war völlig überrascht, da Frau Antonmann stolze Mutter von 12 Kindern war und nebenbei noch ein gut gehendes Speiselokal erfolgreich führte (leider hatte sie für meinen Besuch weder einen freien Tisch noch Zeit zum Reden...und Herrn Anton hab ich auch nicht gesehen...)</p>
<p>Puh, auf manches von dem Kopfkino könnte ich wirklich verzichten. Und seltsamerweise träume ich diesen Schwachsinn auch immer nur in den Ferien, vielleicht weil man dann auch mehr Zeit hat, sich am nächsten Tag daran zu erinnern?! Allerdings verfolgt mich ein stereotyper Traum immer wieder (außer dem klassichen Abi-Traum, den fast jeder träumt, dass er nochmals Abi schreiben muss): ich muss irgendwo hin, schaffe es aber aufgrund irgendwie gearteter Umstände nie, dort auch wirklich anzukommen und muss mit vielen Widrigkeiten kämpfen...<br />
was das wohl tiefenpsychologisch bedeuten mag?!</p>
<p>Süße Träume heute Nacht- vielleicht gibt es ja wieder Material zum Bloggen....<br />
Dreamy-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gagaeske Erlebnisse an der schönen blauen Donau (letzter Teil)]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=317</link>
<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 10:54:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der letzte Tag unserer Wien-Reise war eigentlich gar nicht so gagaesk, der Vollständigkeit halber s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Tag unserer Wien-Reise war eigentlich gar nicht so gagaesk, der Vollständigkeit halber soll aber dennoch darüber berichtet werden (zumal ich eigentlich die leidige Nachprüfung erstellen müsste, aber dazu aus guten Gründen nicht viel Lust habe).<br />
Abgesehen davon, dass ML sehr intelligent und sehr unauffällig fast seine gesamte Schmutzwäsche in meinen Koffer verstaute und ich mich, obwohl ich doch nichts geshoppt hatte, über das Gewicht meines Koffers sehr wunderte, war das Auschecken relativ unspektakulär, sieht man mal von der hohen Frequenz arabischer Gäste im Hotel ab, deren Frauen selbst zum Frühstück tief verschleiert und mit Sonnenbrille erschienen (wie das mit der Nahrungsaufnahme geht, wenn man bis zur Nase verschleiert ist, weiß ich allerdings nicht und getraute mich nicht auch, dieses näher zu erforschen).<br />
Nach soviel moderner Kunst stand also am letzten Tag die Albertina auf dem Besichtigungsprogramm, da wir Jagd auf das Dürersche Karnickel machen wollten, da dieses Werk einen gewissen Bezug zu ML aufweist- das Original, also das von Dürer, ruht tief in den Tresoren, da es angesichts der in den Prunkräumen etwas schwierigen klimatischen Verhältnisse wohl auch nicht lange überleben könnte. Die Sammlung Batiliner entschädigte mich als alten Impressionismus- und Picasso-Fan gar sehr für das Gummibaum-Trauma des Vortages und auch die Klee-Ausstellung war nicht zuletzt wegen der vielen Katzenbilder sehr sehenswert. ML verschreckte allerdings mit seiner Aussage, dass ihn die Katze auf dem Bild an einen großen, fetten Kampfkater erinnere, der sicherlich meinen Gastkatzen, die meinen Garten immer sehr pittoresk vollkacken (dazu mal ein eigener Post), den Garaus machen würde, eine Ausstellungsbesucherin ziemlich, da die Gute, als sie das hörte, ziemlich zusammenzuckte. Und ich bekam schließlich vom ML noch einen Karnickel-Magneten für meine Pinnwand im Arbeitszimmer geschenkt, obwohl ich eigentlich lieber eine Tasse gehabt hätte, aber es gab leider nur Zahnputzbecher aus Porzellan mit dem Tierchen drauf.<br />
Einen letzten Eindruck der Morbidität der österreichischen Hauptstadt erhielten wir, als wir auf dem Westbahnhof auf den EC warteten und uns nochmals die sehr eindrucksvollen Bauschäden dieses Bauwerkes zu Gemüte führen konnten. Die abgebrochene Ecke am Vordach sollte in keinem Reiseführer fehlen!<br />
ML hatte bislang nie so recht verstehen können, wie anstrengend der Lehrberuf und die stete Betreuung pubertierender Jugendlicher so sein kann- aber seitdem wir zwischen Wien und Linz unser Abteil mit zwei kreischenden Wiener Mädels und ihren etwas älteren Freunden teilen mussten, versteht er, warum Lehrer so viel frei haben müssen. Eines der Mädels, ein wenig korpulent, was sie aber nicht daran hinderte, sich in eine viel zu enge Bermuda und in ein Spaghetti-Träger-Top zu pressen (ML, der neben ihr saß, hatte permanent Angst, dass IHR etwas aus selbigem herausrutschen würde- ich kenne das nur zu gut von meiner alten Schule), redete ohne Punkt und Komma, was zur Folge hatte, dass wir, obwohl wir in die K.ronenzeitung und die W.ienerin vertieft zu sein schienen, die gesamte, durchaus sehr spannende Lebensgeschichte dieser 14-jährigen Tochter aus besseren Kreisen (Eltern geschieden, aber beide mit Villa und nicht minder reichen neuen Partnern) und ihrem ebenso betuchten Studentenfreund miterleben zu dürfen/müssen (Wenn man schon so viel Kohle angeblich hat, warum belästigt man dann nicht die Fahrgäste in der 1. Klasse?! Wir wollten ja eigentlich zunächst 1.Klasse fahren, aber dann war das Sparangebot leider vergriffen)... achso, die Stimmlage der Guten war eine Mischung aus Verona P. und Minnie Mouse-.....grrrrr! Aber zum Glück stiegen sie ja in Linz aus!</p>
<p>Fazit: Wien, Wien, nur du allein kannst so gagaesk sein!<br />
Ganz im Ernst: Wien ist wirklich wunderschön und jederzeit als Reiseziel zu empfehlen, nicht nur kulturell, sondern auch kulinarisch und irgendwie ist es Ausland light, da man als Bayern sich eh dort fast wie dahoam fühlt. Ein sehr gelungener Kurzurlaub, zur Nachahmung definitiv empfohlen (nur ob es dann auch so gagaesk wird, dafür wird keinerlei Gewähr gegeben!)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gagaeske Erlebnisse an der schönen blauen Donau (3)]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=315</link>
<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 09:59:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
<guid>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=315</guid>
<description><![CDATA[Der vorletzte Tag unseres Wien-Aufenthalts markierte eigentlich den Höhepunkt, was die Gagaeskheit ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der vorletzte Tag unseres Wien-Aufenthalts markierte eigentlich den Höhepunkt, was die Gagaeskheit unserer Reise betraf, sollte dieser Tag doch ganz im Zeichen der modernen Kunst stehen, da wir das Museums Quartier unsicher machten. Nach einem kleinen, aber nicht wirklich erfolgreichen Einkaufsbummel auf der Kärntner-Straße (Männer können manchmal gar sehr ungeduldig sein! Und ich habe bei M.ango wirklich nur ein Kostüm anprobiert, das mir ML sofort schenken wollte, auch wenn ich in dem Rock einen Quadrat-Hintern hatte und mich nie mehr in meinem Leben hätte setzen können), einer Melange bei Hawelka (ein Must!) sowie einem dieses Mal ausführlicheren Bummel durch den Julius M.einl (denn Essen hat für ML einen sehr hohen Stellenwert) entschieden  wir im MQ  uns letztlich für das Museum  moderner Kunst, was sehr, sehr lehrreich werden sollte :-)<br />
doch zunächst stand auch hier wieder die Maxime "corpus sanum in mente sana" im Vordergrund, sprich wir nahmen zunächst ein erfrischendes Kaltgetränk (Himbeersoda bzw. Ot.takringer, wer trank wohl was?) ein, ehe wir uns in die Ausstellungen machten. Wir besichtigten zunächst durchaus noch moderatere moderne Kunst, näherten uns aber allmählich dem absoluten Höhepunkten dieser Sammlung. Sehr beeindruckend war das "Schimpftuch", ein mind. 12 Quadratmeter großer Wandteppich, auf dem in schönster Kinderschrift nicht wirklich kindgerechte Schimpfwörter à la <del datetime="00">"Nuttenpreller"</del> etc. aufgeführt waren. Ästhetisch auch eher fragwürdig waren die Damen mit den Monstertitten, geschätzte Körbchengröße 150 J (falls es dies geben sollte)...im Untergeschoss befand sich aber das absolute Highlight, eine Videoperformance, die das Thema "schöner Wohnen" beleuchtete. In ein 70er- Jahre-Wohnzimmer kamen zwei Männer, traten an den sich in selbigem befindlichen Gummibaum heran und verzehrten wortlos, aber mit orgiastisch verzückter Miene, ein Blatt dieser Zierpflanze (lecker,lecker), als plötzlich eine Frau den Raum betrat, ein Bild von der Wand nahm, ihre Bluse auszog und an den Bilderhaken hing. Dies rief die Gummibaum-Phagen auf den Plan, denn sie rissen sich die Kleider fast ganz vom Leib und nagelten selbige ebenfalls an die Wand....wie es weiterging, wissen wir leider nicht, da wir an die Grenzen der persönlichen Gagaeskheit gestoßen waren und diese nicht noch mehr ausloten wollten.<br />
Nach so viel Kultur musste es am Abend dann gechillter von Statten gehen, und dies sollte in einem guten Beisel erfolgen, doch leider hatten die beiden ersten Lokale es anscheinend nicht nötig, uns zu bedienen bzw. einen Platz im Schani-Garten zu offerieren und beim F.iglmüller standen lange Warteschlangen an. Dies führte zu einer mehrstündigen (zumindest kam es uns so vor) Odyssee durch die Wiener Innenstadt, bis wir in einer Seitengasse einen netten Gastgarten, der auch gut besucht war, ausfindig machen konnten. Wir nahmen Platz, waren aber schon verwundert, dass die übrigen Gäste nur Bier konsumierten, wobei aber ein Blick auf die Speisekarte dies erklären konnte. Denn, wenn man in Wien ist, dann möchte man weder Weißwürste noch ein Schnitzel Wiener Art essen, oder? Wir entschieden uns also nur für eine Fritatten-Suppe als Vorspeise, da wir das Hauptgericht an anderer Stelle einnehmen wollten. Die uns offerierte Suppe entpuppte sich allerdings als Wasser mit 95%-Maggi-Anteil- von wegen Rinderbrühe! Also dann doch zurück zum Schitzelkönig F.iglmüller- das F-Schnitzel war einfach, trotz des offenkundigen touristischen Ambientes- eine kulinarische Offenbarung, sehr dünn, nicht zu fett und nicht in vorgefertigter Panade ertränkt.  Und anscheinend bekommt man in dieser Lokalität auch wirklich nur ein F-Schitzel, wie der Herr am Nebentisch feststellen musste, bestellte er doch (es war ein Piefke) laut und vernehmlich "zwei F.iglmüller-Schnitzel", während wir einfach nur zwei Schnitzel mit Salat und Rotwein bestellten...und o Wunder, an beiden Tischen wurde dasselbe serviert...die Schnitzel waren tatsächlich F-Schnitzel und keine vom benachbarten Griechenbeisel :-) wir haben übrigens unsere Portion fast ganz aufgegessen, auch wenn das Schnitzel reichlich über den Teller hing...also doch noch ein versöhnlicher Tagesabschluss!!!<br />
Was am letzten Tag und auf der Rückfahrt geschah, dazu demnächst mehr!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gagaeske Erlebnisse an der schönen blauen Donau (2)]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=311</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:48:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
<guid>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=311</guid>
<description><![CDATA[Hier der zweite Teil des Wien-Reiseberichts:
Nach dem unfreiwillig langen Aufenthalt auf dem Zentral]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier der zweite Teil des Wien-Reiseberichts:<br />
Nach dem unfreiwillig langen Aufenthalt auf dem Zentralfriedhof legten wir eine größere Siesta ein und machten uns dann auf die Erkundungstour des Belvederes auf; der Park ist wirklich sehr schön, nur leider waren wir entweder blind oder blöd, denn wir fanden keinerlei gastronomisches Highlight (nur einen etwas verlotterten Kiosk, der Kaffee zu Höchstpreisen feilbot), so dass wir entnervt bis zum Schwarzenberg-Platz liefen, bis wir im gleichnamigen Kaffeehaus uns dann an leckerem Eiskaffee verlustierten. Danach stand die Karlskirche auf dem Besichtigungsprogramm, die sehr lohnenswert ist, auch wenn wir den Aufzug zum Mittelfresko bzw. der Aussichtsterrasse trotz eines Entgelts von 4 Euronen leider nicht mehr benutzen durften, da um 18 h eine Messe stattfinden sollte. Um unsere Besichtigungszeit auszudehnen und um unserer Christenpflicht nachzukommen, nahmen wir an der Messe teil, nicht zuletzt weil die Deutsche Messe von Schubert (Wohin soll ich mich wenden?) gesungen werden sollte. Sehr gagaesk war es, als sich beim Friedensgruß ein Grüppchen von Mittfünfzigerinnen, die wohl schon die eine oder andere Botoxparty besucht hatten, abbusselten, und dazu die Kirchenbänke verließen, um sich dann im Mittelgang zu herzen. Fehlte bloß noch, dass sie Pfarrer und Lektor, der immer der andächtig im Gebet vereinten Gemeinde mittels Handzeichen, einem Feldherrengruß nicht ganz unähnlich, das Zeichen zum Einsatz gab, auch noch abknutschten, obwohl die beiden Herren sicher nichts dagegen gehabt hätten.<br />
Unser Diner gedachten ML und ich im Griechenbeisel einzunehmen, wo wir einen hervorragenden Tafelspitz aßen und uns einen netten Abend im gepflegten Ambiente machten. Als krönender Abschluss des Tages wollten wir dem Prater noch einen Besuch abstatten und Riesenrad fahren. Um vom Griechenbeisel nach einem Verdauungsspaziergang zum Prater zu gelangen, wollten wir die Ubahn nehmen, fanden aber im Untergrund des Opernplatzes nicht sofort den richtigen Abgang, was ML, der sehr ungeduldig sein kann, auf die Palme brachte und irgendetwas grummelte, wahrscheinlich etwas lauter als sonst, denn plötzlich, wie aus dem Nichts, tauchte ein in kleidsames Orange gewandetes (so müllmann-artig) Teletubbie-Pärchen auf, hoppelte auf uns zu und meinte: Kama schlichten? Wir waren ob dieser orangefarbenen Invasion ziemlich perplex und wussten keine bessere Antwort diesem Mediationsduo zu geben als nach dem Eingang zu Linie 1 zu fragen. Stolz, wenigstens eine gute Tat an diesem Tage begehen zu dürfen, meinte das Teletubbie-Mädchen: Jo, is eh ums Eck. Und wir bedankten uns artig und fingen, natürlich erst, als wir außer Hörweite waren, loszuprusten- ein Running Gag der Wien-Reise war geboren!<br />
Im Prater blühten natürlich nicht die Bäume, aber dank Wien-Card griffen wir eine Ermäßigung fürs Riesenrad ab, ließen uns bereitwillig photographieren (leider machte man kein Geschäft mit uns), sahen uns die geschichtliche Ausstellung zum Riesenrad an und dann ging es ab in schwindelerregende Höhen, allerdings ganz gemächlich. Ich war bereits ca. 1986 mit meinen Eltern Riesenrad gefahren, aber damals war ich als Kind dermaßen beeindruckt, dass mir die eklatanten Sicherheitsmängel  des Fahrgeschäftes nicht wirklich auffielen. Jetzt aber hatte ich ein durchaus mulmiges Gefühl dabei, auch wenn der Blick über das nächtliche Wien einfach großartig war.<br />
Nach einem Praterbummel und dem vergeblichen Versuch von ML, mir einen großen Homer Simpson zu er-schießen, kehrten wir wieder in unsere behagliche Herberge zurück. </p>
<p>Fortsetzung folgt!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Adieu, Herr Lano!]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=306</link>
<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 20:38:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
<guid>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=306</guid>
<description><![CDATA[Nun ist der alte Kater meiner Eltern gestern auch in den Katzenhimmel gekommen, und er hat seine Sch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist der alte Kater meiner Eltern gestern auch in den Katzenhimmel gekommen, und er hat seine Schwester, das Frl. Beermann um knapp ein halbes Jahr überlebt. 17 Jahre sind ein durchaus stolzes Alter für einen Kater, aber wie auch bei seiner Schwester trauert man wie um ein lieb gewonnenes Familienmitglied. Das Ende des schwarzen Katers, des Lieblings meiner Mutter, war allerdings schon in den letzten Wochen abzusehen, da er nicht mehr viel fraß und auch sonst eher apathisch im Garten döste und dank der tierärztlichen Kunst (Aufbauspritzen mit An.abolika, nach Aussage des Veterinärs beim Menschen auf der Dopingliste) noch zwei Wochen am Leben gehalten wurde. Herr Lano hatte diesen etwas ausgefallenen Namen bekommen, da  er als kleine Katze wie ein Wollknäuel aussah und zunächst für eine sie gehalten wurde, und daher von meinem Bruder passenderweise auf Lana getauft wurde- erst später stellte sich heraus, dass es sich um ein Katerchen handelte und es wurde ein Lano daraus. Ich werde nie das Gesicht meiner Mutter vergessen, als sie puterrot ob des exotischen Namens beim Tierarzt den Namen nannte, der dann auch in den Impfpass eingetragen wurde; erst einige Jahre später las ich im Rahmen meines Romanistikstudiums die göttliche Komödie und traf dort auch auf einen Lano, so dass fortan Eingeweihte meine Eltern für profunde Dante-Kenner halten mussten.<br />
Herr Lano war also ein pechschwarzer, nicht allzu großer Kater, der zwar nicht so stark neurotisch wie seine Schwester war, aber dennoch auch kein Schmusekater per se war- dennoch bereicherte er das Familienleben und zwang meine Mutter in den letzten Jahren immer wieder mit Erfolg dazu, nachts aufzustehen und ihn in den Garten zu lassen- stets um vier Uhr fünfzehn, denn Katzen sind auch Gewohnheitstiere. Diese Gewohnheit, nächtens zu streunern, allerdings nicht die ganze Nacht, führte vor einigen Jahren auch zu einer Baumfällaktion, da der gute gerne die auf der Terrasse befindliche Kiefer dazu nutzte, im Morgengrauen über selbige auf den Balkon zu gelangen und dort an der Balkontüre des elterlichen Schlafzimmers solange zu miauen und zu kratzen, bis man ihn dann Einlass gewährte und das Fugenmaterial der Türe dermaßen beschädigt war, dass mehrfach der Glaser kommen musste, um den Schaden zu reparieren. Auch um den Nachtschlaf meiner Eltern nicht zu gefährden, entschloss man sich dann zur Fällaktion, was allerdings dann auch wieder den Nachtschlaf meiner Mutter gefährdete, da der Kater jetzt einfach die Richtung wechselte und von drinnen nach draußen ging (und jetzt hatte halt die Schlafzimmer-Innentüre Schaden genommen :-)<br />
Herr Lano verstarb gestern übrigens auf dem Wege zum Tierarzt und irgendwie waren wir auch froh, dass es so gekommen war, da uns das die Entscheidung über Einschläfern abnahm und wir ihn dann auch würdevoll im "Ehrenhain" neben den vier anderen Katzen begraben konnten- denn die letzten Tage hatte er sich unter Stäuchern und Büschen im Garten verkrochen und das Haus gemieden.<br />
Aber komisch ist es schon, mit nur einer Katze zu leben, da meine Eltern seit bestimmt 10 Jahren immer  mindestens zwei Katzen Asyl gewährten...schau mer mal, wann ein potentieller Nachfolger den Platz einnehmen wird.<br />
Requiescas in pace, Lano und richte schöne Grüße an deine Schwester und an die fantastischen Vier (Cato, Leporello, Guido und Alfons) aus- wir werden euch nicht vergessen!</p>
<p>Die Prinzessin (die überlebende zwei Jahre alte Katze) wird jetzt wohl ein noch prinzessinnenhafteres Leben führen als zuvor und ML will jetzt auch unbedingt eine Katze, und zwar einen großen, "gestreiften Kampfkater", den er gerne Brutus oder Erwin nennen würde- ich bin da noch etwas zögerlich, da ich den Kater ja zu beauftsichtigen hätte, da der eigentlich Besitzer ja die Woche über in M ist...schau mer mal auch hier!</p>
]]></content:encoded>
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<item>
<title><![CDATA[Dahoam]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=299</link>
<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 10:53:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kaum ist man von einigen erholsamen Tagen, über die noch ausführlicher berichtet werden muss, wied]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ist man von einigen erholsamen Tagen, über die noch ausführlicher berichtet werden muss, wieder zurück in den eigenen vier Wänden, so fängt auch schon wieder der Stress an. Kann ein Eigenheim in fünf Tagen dermaßen verwahrlosen? :-)<br />
Ich sehe im Moment nur noch Wäscheberge und mein sonst so gepflegter Garten ähnelt einem Dschungel-<br />
so erst mal Luft holen, Panic queen, und willkommen daheim!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Per aspera ad astra]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=295</link>
<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 13:49:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[es ist vollbracht und ich bin so erleichtert&#8230;nie wieder St.Romberg! Mit einer Gartenfackel und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>es ist vollbracht und ich bin so erleichtert...nie wieder St.Romberg! Mit einer Gartenfackel und einem zu großen Logo-Schulshirt vom PR herauskomplementiert, fällt der Abschied doch sehr leicht. Und in der Abschiedsrede als konservativer Nesthocker bezeichnet zu werden, konnte mein Mundwerk dann nur noch mit oben erwähnten Zitat kontern- ein neuer Lebensabschnitt beginnt!!!<br />
Danke für eueren guten Wünsche!<br />
Bis demnächst! und jetzt heißt es Koffer packen!!!! und den Champagner von meinen F- und L- Kollegen, die mich stilvoll (so etwas gibt es an dieser Anstalt auch noch) verabschiedet haben, werden wir heute auch noch köpfen! Und auch meine Chaotenklasse hat sich von mir mit einem schönen Blumenbouqet verabschiedet, auch wenn nicht alle auf der Karte unterschrieben haben, so hat mich das doch in meiner pädagogischen Linie bestärkt- und die Klassensprecher dankten auch explizit für die Strenge und das Engagement, das ich dieser nicht wirklich leichten Klasse entgegengebracht habe.<br />
Ich brauche wirklich ein bisschen Abstand und daher tut eine kleine Auszeit bei Sachertorte, Einspänner, Schnitzel und Gulasch sicher nicht schlecht...ich muss erst einmal realisieren, dass jetzt auch wirklich Ferien sind.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Absurdes Theater]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=282</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 19:59:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Auch auf die Gefahr hin, für einen konservativen Banausen gehalten zu werden, ich oute mich gerne: ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Auch auf die Gefahr hin, für einen konservativen Banausen gehalten zu werden, ich oute mich gerne: ich verstehe modern inszeniertes Sprechtheater meist nur bedingt und besuche aus diesem Grunde nur sehr selten die Musentempel der Bayerischen Landeshauptstadt. Mit der Oper verhält es sich anders, ich habe nicht nur ein Abo, sondern verfüge über eine immense CD-Opern-Gesamtaufnahmen-Sammlung und besuche, wenn möglich, auch auf Reisen immer gerne mal Opernaufführungen, sollte es sich ergeben. Aber seitdem ich einige absurde, seltsame und auch derbe Sprechtheater- Inszenierungen erlebt habe, zweifle ich doch an meinem gesunden Menschenverstand bzw. an der geistigen Zurechnungsfähigkeit so manches Regisseurs. Ein Tiefpunkt stellte vor einigen Jahren eine Penthisilea-Inszenierung an einem Münchener Theater dar, als  die ersten 30 Minuten fast ausschließlich auf die Bühne gekotzt und gew..... wurde, und die vortrefflichen Kleistschen Alexandriner aufs heftigste vergewaltigt wurden, indem sie jedes Versmaßes beraubt vorgetragen wurden.<br />
Jahre lang mied ich also innovative Inszenierungen bzw. sah mir Theater nur selten von innen an, bis ML für letzten Freitag Karten für Romeo und Julia in einer Neuinszenierung auftreiben konnte. Ich hatte bislang dieses Stück nur dienstlich vor einigen Jahren erlebt, und dabei leider aus ebenfalls dienstlichen Gründen den zweiten Akt verpasst (da meine damalige Seminarlehrerin eine Korrektur-Marathonsitzung für den Nachmittag anberaumt hatte) und war daher  als große Shakespeare-Verehrerin (und das, obgleich nicht Anglistin) sehr gespannt, obwohl ich durchaus seit oben genannter Inszenierung, als echte Rapper aus Bunny Hill die Anhänger der Capulets bzw. Montagues verkörperten, ein wenig voreingenommen war. Auch hatte die SZ in ihrer Kritik einen gewissen Jugendwahn der Regisseurin beklagt, doch es sollte realiter noch schlimmer kommen und ich befürchtete angesichts der zahlreich erschienenen Schulklassen eine echte Gefährdung der Jugend, da während des gesamten ersten Teils die Frequenz von fäkal-sprachlichen bzw. erotisch konnotierten Lexemen enorme Höhen erreichte; ich weiß nicht, wie oft Arsch und Titten wiederholt wurden (genervt meinte ich nach 20 Minuten zu ML, dass ich dafür nicht extra ins Theater gehen müsste, da ich das in der Schule jeden Tag zur Genüge zu hören bekäme), wobei das noch harmlos war, da später mehrfach dazu aufgefordert wurde, "die Amme zu rammen" (ein sehr onomatopoetischer Imperativ mit einer nicht zu verachtenden Alliteration) bzw. nach dem erfolgten Aufblasen von Präservativen mit diesen luftgefüllten Objekten mittels Dessous und Boxershorts eine Kopulation nebst vorher erfolgten Schleckvergnügens nachgestellt worden war- den Schülern gefiels, und meiner Sitznachbarin auch (eine ca. 60 jährige Dame mit intellektueller Hornbrille), die völlig entrückt-entzückt permanent flötete, wie süß das sei, und mir böse Blicke zuwarf, als ich beim Schlussapplaus das Trio Mercutio-Benvolio-Tybalt, die als Techno gedröhnte Straßengang auf Speed gezeichnet wurde lauthals ausbuhte (das habe ich noch nie gemacht)...<br />
ganz ehrlich: Aktualisierung schön und gut, aber warum muss man immer auf Teufel komm raus versuchen, zu provozieren? Obwohl, regt das irgendjemanden überhaupt noch auf? Meine Entrüstung war auch schnell verflogen, ich ärgerte mich lediglich, dass man einen gemütlichen Abend zu Hause verpasst hatte. Und im Musiktheater funktioniert das mit der Aktualisierung auch in den meisten Fällen sehr, sehr gut, auch wenn- ganz klar- manche Inszenierungen auch umstritten sind (so z.B. der Onegin, mit den Brokeback-Mountain-Cowboys, sehr stimmig meiner Meinung nach und auch sehr gelungen, oder die Kult-Händel-Opern von Alden und Konsorten der späten 90er, auch wenn ich beim Cesare den Dino auch beim 7. Mal nie ganz verstanden habe)...und ich habe auch schon oft mit Violetta, meiner guten Freundin, die als Regisseurin an einem 3-Sparten-Haus tätig ist und auch schon bei einigen bekannten Festspielen inszenieren durfte, häufig darüber diskutiert, weswegen man unbedingt um jeden Preis schockieren will. Sie wusste allerdings auch keine Antwort und meinte nur, dass es wohl provokant wäre, mal eine unprovokante Inszenierung zu realisieren.<br />
Sicher war Shakespeare auch in seinem Sinne unkonventionell, aber diese Misshandlung hätte er m.E. nicht verdient gehabt...was von diesem Theaterabend bleibt, ist das geflügelte Wort "Ramm die Amme", mit dem ML und ich uns jetzt immer am Telephon begrüßen...auch irgendwie unkonventionell, ich weiß!</p>
<p>Musen-Donna</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Donna trainiert für Olympia :-)]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=280</link>
<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 10:35:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kaum zu glauben, dass ich noch bis vor fünf Jahren es eher mit dem berühmten Ausspruch von Winston]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, dass ich noch bis vor fünf Jahren es eher mit dem berühmten Ausspruch von Winston Churchil hielt und alle Menschen, die sich sportlich betätigten, für wahnsinnig hielt. Allerdings hielt ich damals auch noch, da ich die 30 noch nicht überschritten hatte, mein Idealgewicht von knapp 60 kg bei einer Größe von 1,72 m ohne große Mühe- ich konnte essen, was ich wollte, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Als ich allerdings vor dem Antritt des Referendariats den Amtsarzt aufsuchen musste, um das Placet für eine spätere Verbeamtung einzuholen, schickte mich dieser, da es ihm anscheinend langweilig zu sein schien, nicht nur grundlos zum Urologen, sondern auch ebenfalls grundlos zum Kardiologen und als ich bei letzterem beim BelastungsEGK ziemlich bald schmachvoll scheiterte, beschloss ich, künftig Sport zu treiben und meldete mich in einem Fitness-Studio an. Aber das Probetraining dort war zunächst genauso ernüchternd, da ich von meiner Personal Trainerin liebevoll als "Schreibtischtäterin" belächelt wurde. Allerdings war dies genau die richtige Maßnahme für mich, da ich immer, wenn mein Ehrgeiz irgendwann mal angestachelt wird, die Devise "Ganz oder gar nicht" befolge und durch konstantes Training nicht nur meine Ausdauer, sondern auch meine Muskeln stählte. Zunächst allerdings nur mit Krafttraining, da ich mich schon immer für einen motorischen Trottel gehalten hatte, der nicht zuletzt aus diesem Grunde nie einen Tanzkurs absolviert hatte- zu erbärmlich wäre es, im Aerobic-Kurs den rechten Arm mit dem linken Bein zu verwechseln (welche Schmach war die einführende Kombinations-Koordinationsübung beim Rafting in Arkadien gewesen...obwohl die anderen stellten sich genauso blöd an...right back, left forward oder so....)...bis eines Tages im Studio nicht genügend Ladies vorhanden waren, damit der BBP-Kurs zustande kam und ich freundlich zu einer Teilnahme genötigt wurde...und ich stellte mich wider Erwarten gar nicht so blöde an und steigerte fortan meine Ausdauer und Koordination mit Pilates und Konsorten.<br />
Gegen andere Ausdauersportarten wie Joggen, Walken oder Radeln hegte ich ein gewisses Unbehagen, war ich doch eine Zeitlang mit einem Extremsportler (Bergsteiger und <del datetime="00">Möchtegern-</del> Triathleten) liiert, dem Yeti (der , wie ich ihn kenne, sicher auch letzte Woche mit auf der Zugspitze war, allerdings sicherlich in guter Ausrüstung), bis mir der unvergleichliche (und zu Schulzeiten unglaublich unsportliche, da verweigernde) Gimli mir von seiner Affinität zum Joggen erzählte. Ich war schon schwer beeindruckt von Gimlis Ausführungen, aber erst als mir ein renommierter Sportmediziner, bei dem ich ihn Behandlung bin (es ist nicht der Prinz-Eisenherz-Doc) und der übrigens selbst solventen Privatpatienten äußerst moderate Rechnungen ausstellt, mir wegen meiner alten Kniegeschichte (die mir in der Kollegstufe eine Sportbefreiung einbrachte) inständig das Joggen ans Herz legte, entschloss ich mich eher widerwillig zum Ankauf von Joggingschuhen. Obendrein war mir noch ein Geschäft für Laufbedarf empfohlen worden, und ich hatte wirklich Sorge, in diesem Shop dem Yeti zu begegnen, da es sich primär um einen Laden für Triathleten handelte. In der Tat hechelten auch einige dieser Verrückten auf den Laufbändern herum, als gelte es die Welt mittels Triathlon und Langstreckenläufen zu retten, doch die Verkäuferin war sehr nett und riet mir zu pinken M.izuno-Laufschuhen, die nicht nur unglaublich chic, sondern auch sehr bequem und federleicht sind. 130 Euronen ärmer, aber ein Paar Laufschuhe reicher verließ ich das Geschäft, um zwei Tage später zur ersten Trainingseinheit zu starten...schulbuchmäßig Gehen und Laufen im Wechsel...boah, fand ich das langweilig...Laufen wird nie zu meiner Sportart, dachte ich mir, total bescheuert, durch einen Wald zu laufen und sich den Stechmücken auszusetzen. Doch ich gebe selten früh auf und kämpfe mich durch, typisch Skorpion halt! Und irgendwann einmal, ziemlich bald, legte sich bei mir im Hirn der Schalter um, und ich lief und lief und lief die ganze Strecke durch und fühlte mich einfach nur noch gut (fast wie neugeboren, <del datetime="00">so wie nach dem Nasenduschen</del>)....ach, wie erquickend ist es doch, nach einer langweiligen Konferenz um 19 Uhr heimzukommen, in die Laufschuhe zu schlüpfen und einfach loszulaufen- auch wenn man manchmal gegen seine Lethargie ankämpfen muss....ganz stolz bin ich auf die Sportbilanz dieser Woche: zweimal Pilates und dreimal Laufen- ach, was habe ich doch für einen göttinnengleichen Körper:-)<br />
ML habe ich mittlerweile wohl auch schon mit meinem Sportsgeist infiziert, denn der hat mittlerweile auch mit dem Laufen begonnen (nachdem er meine Figur mit den Worten "oh, du bist so griffig" kommentiert hatte)...ich lasse ihn jetzt noch ein bisserl alleine trainieren, denn ich möchte ihm nicht davonlaufen....</p>
<p>Sporty-Donna</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Indisponiert, aber glücklich!!!]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=272</link>
<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 10:11:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist jedes Jahr wieder dasselbe: kaum habe ich den Schulaufgabenendspurt fast hinter mich gebracht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jedes Jahr wieder dasselbe: kaum habe ich den Schulaufgabenendspurt fast hinter mich gebracht und schlage mich mit der noch stärker als unter dem Jahr ausgeprägten Unlust der mir anvertrauten Schüler herum, so bleibt mir immer im Juli die Stimme weg und ich muss mich mit fieser Kehlkopfentzündung krank schreiben lassen. In solchen Situationen wird einem dann aber erst wieder bewusst, wie wichtig die Stimme für uns Lehrer doch ist-denn non-verbale Kommunikation funktioniert halt nicht wirklich bei 34 chill-wütigen total gechillten Neuntklässlern, die alles interessanter als Lateinunterricht finden. Besonders betonen möchte ich aber, dass meine Indisoponiertheit in keinster Weise etwas mit dem Ausgang des EM-Finales zu tun hat (das Public Viewing in der Kleinstadt erwies sich nämlich als absoluter Reinfall, dazu gesondert die nächsten Tage), sondern einem hinterhätigen viralen Infekt zuzuschreiben ist, der mich stressbedingt dann doch in die Knie zog und mit Schüttelfrost und Schweißattacken (drei Shirts in einer Nacht durchgeschwitzt) sich in der Nacht auf Montag ankündigte. Danke meinem wunderbaren Krankenpfleger ML, der sich die Nacht selbstlos um die Ohren schlug, um mich mit Aspirin und kalten Handtüchern zu versorgen. DU bist ein echter SCHATZ!!!<br />
Nun bin ich also bis Donnerstag einschließlich krank geschrieben und versuche meine Stimme zu schonen, indem ich mit Salbeiaufgüssen aus dem eigenen Garten gurgle und viel trinke und ansonsten auch ein bisserl chille...musste gestern aber kurz in die Schule, weil mein Chef mal wieder alles auf den letzten Drücker machte und mir ja noch mein Lebenszeitgutachten eröffnen musste und das angesichts des drohenden Abgabetermins am heutigen Tage nicht mehr zu verschieben war (und ich will jetzt auch verbeamtet werden, nachdem er die frühzeitige vor anderthalb Jahren einfach verschlafen hat)...sehr heldenhaft ging ich also bleich und übernächtigt zur Eröffnung und die Beurteilung ist einfach nur fulminant.Während des Gesprächs kam ein Anruf einer frisch zugewiesenen Lehrerin, was den Chef darauf brachte, dass er wohl schon seine Zuweisungen für das nächste Schuljahr erhalten habe. Schüchtern fragte ich an, ob man daraus auch schon den Erfolg meines Versetzungsgesuches erkennen könne. Zitter! Es gelang ihm nicht, die Datei zu extrahieren, aber er meinte, ich solle am nächsten Tag nochmals anfragen. Auch heute war ich wieder krankgeschrieben in der Schule, weil ich noch eine Schulaufgabe abhalten musste und keine Vertretung angeblich auffindbar war (der Herr über den Vertretungsplan fragte mich allen Ernstes, ob ich nicht doch auch noch die anderen Stunden halten könne- das hatte man mir vor zwei Jahren tatsächlich zugemutet, und ich musste stimmlos eine von mir organisierte Opernfahrt betreuen, gut, immerhin Oper als Entschädigung!). Gut, ich war schon sehr nervös, als mich der Chef heute morgen dann abfing, aber es ging nicht um die Versetzung, sondern um einigen bürokratischen Quatsch, der noch mit dem lebenslänglich zusammenhing. Ich sollte mit den ausgefüllten Zetteln nach der Schulaufgabe zu ihm kommen. Ich hasse Bürokratie und Formblätter machen mir immer Angst, da ich sie oftmals nicht wirklich verstehe. Wie soll ich bestätigen, dass meine nicht vorhandenen Kinder von meinem nicht vorhandenen Ehemann im öffentlichen Dienst in den letzten drei Jahren von mir in der nicht vorhandenen Eltern- und Mutterschutzzeit betreut wurden??? Tja, irgendwie umschifften wir dann doch noch die Klippe, wobei der Amtsschimmerl ziemlich wieherte und dann en passant sagt der Chef doch glatt: Sie wissen ja schon Bescheid wegen Ihrer Versetzung? Ich tonlos: Nein, klappt nicht, oder? Er: Hat mein Stellvertreter Sie nicht informiert? Ich tonlos: nein.<br />
JUHU, St. Romberg ade, Scheiden tut nicht weh!!!<br />
Auf ein Neues an dem kleinen, aber feinen Provinzgymnasium mit den vielen Landkindern!!! <del datetime="00">Keine soziale Brennpunktschule mehr mit Teenie-Müttern, einem über dem normalen Maß liegenden Prozentsatz von Kindern mit Migrationshintergrund, teilweise vorbestraften Schülern und Mädels, die nur äußerst leicht bekleidet (letzter Schrei: Bikinioberteil, darüber nur eine Deutschlandfahne) in die Bildungsstätte kommen und mit Schulaufgabenschnitten, die trotz Nachsicht sehr jenseits der 4,0 pendeln...</del><br />
ich kann mein Glück noch gar nicht fassen!!!!!!<br />
JUHU!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jetzt geht´s los...]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=271</link>
<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 16:42:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nur noch knapp zwei Stunden&#8230;und Ballacks Wadeln scheinen einsatzbereit&#8230;.
ML und ich werd]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch knapp zwei Stunden...und Ballacks Wadeln scheinen einsatzbereit....<br />
ML und ich werden uns jetzt bei schönstem Wetter zum Public Viewing in der Provinz aufmachen, natürlich im dezenten schwarz-rot-goldenem Fanoutfit...<br />
freue mich auf ein hoffentlich schönes Spiel und wenn die Spanier gewinnen macht mir das ja auch nichts, hege ich doch berufsbedingt durchaus Sympathien für die Toreros (und knackig sind sie obendrein!)<br />
72-80-96-2008!!!<br />
DEUTSCHLAND<br />
BIn ja mal gespannt, ob es heute abend einen Autokorso geben wird, und wie man so in einer Kleinstadt das Sommermärchen wiederaufleben lässt..<br />
PS: Nur noch 44 Schulaufgaben trennen mich vom Notenschluss und der Zeugniserstellung...(gestern im parforce-Ritt 18 Commentaires am Stück korrigiert, zum Schluss hatten irgendwie alle insgesamt dann 22 BE von 40, wenn sie schlecht/mittel waren, oder 38/40 bei Topleistungen..irgendwie konnte ich nicht mehr ganz objektiv sein...)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fi-na-leee]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=270</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 16:30:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wieder einmal nur ein kurzes Lebenszeichen von mir, ich bin weiterhin fest mit der Schule liiert und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal nur ein kurzes Lebenszeichen von mir, ich bin weiterhin fest mit der Schule liiert und so langsam fühle ich mich sehr müde und ausgebrannt, was aber auch kein Wunder wäre, da ich meine Zeit nur noch in Korrekturzeitfenstern bemesse, aber ich laufe langsam, aber sicher auf der Zielgeraden ein (nur noch die 34 Französischarbeiten der 9. fertigkorrigieren, ein Nachmittag, dann noch die 11. in Latein, wobei da zwei Leute so freundlich waren, ein leeres Blatt abzugeben, da sie auch so noch gerade ihr Latinum bekommen, also zwei Arbeiten weniger, juhu, und die 8. , die ich allerdings heute noch entwerfen sollte, ich aber gerade am Schreibtisch in Lethargie versinke, und mich zu nichts mehr heute aufraffen kann (immerhin habe ich den Rasen gemäht und Wäsche gewaschen)...und morgen werde ich, da ich dieses Wochenende leider auf ML verzichten muss, der einen Geräteschuppen betonieren muss, ganz der Schule widmen, auf dass ich dann ganz entspannt wenigstens am Sonntag Abend in der Provinz zum Public Viewing mit meinem Freund gehen kann. Das Halbfinale konnte ich dank einer günstigen Fügung in der Landeshauptstadt betrachten, wobei ich aber Tags darauf ziemlich geplättet war, da ich erst gegen halb zwei ins Bett gekommen war und selbiges wieder um sechs Uhr morgens verlassen musste :-(<br />
Aber einmal wenigstens public geviewt und auf der Leo gewesen, auch wenn mir die Menschenmassen doch ein wenig zu viel waren und irgendwie auch die Stimmung nicht so gut war wie bei der WM- Sommermärchen reloaded halt...oder vielleicht war ich einfach auch nur zu müde...auf jeden Fall werden beim Finale zwei Herzen in meiner Brust schlagen, habe ich doch auch im Nebenfach noch Spanisch studiert, sprich sollten unsere Jungs verlieren, so freue ich mich einfach für die knackigen Spanier. <del datetime="00">Und ich bin auch aus sicherheitspolitischen Aspekten froh über den gestrigen Spielverlauf, denn im Falle eines russischen Sieges im Finale hätte ich aus Sicherheitsbedenken meine Dienststelle besser nicht mit meinem sicheren Landsitz vertauscht.</del>...und schultechnisch können wir, egal, was die Bayern-Sozis hinsichtlich späteren Unterrichtsbeginns vorgeschlagen haben, eh in der Pfeife rauchen- war ja gestern schon nichts mehr mit den lieben Schülern anzufangen, als sie so gechillt und restalkoholt  in den Bänken hingen...<br />
egal, ich muss jetzt wieder!<br />
DEUTSCHLAND!!!!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jetzt geht´s los....]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=265</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 10:01:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[die Deutschlandfähnchen und die (potthässliche) Hawai-Kette sind vom Speicher geholt, mein Kick-it]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>die Deutschlandfähnchen und die (potthässliche) Hawai-Kette sind vom Speicher geholt, mein Kick-it-like-Victoria-Shirt frisch aufgebügelt, das EM-Tipp-Spiel mit meiner Franzakenklasse abgeschlossen, die Schulaufgaben fast korrigiert, für den anstehenden Verbeamtungschefunterrichtsbesuch die Stunden hervorragender als sonst :-) vorbereitet, die Brotzeit eingekauft, der Liebste sowieso schon im Fußballtaumel, meine liebsten Freunde über Ort und Zeit instruiert- ich freu mich auf ein spannendes Spiel heute abend...<br />
bleibt nur noch, den Wettergott gnädig zu stimmen, dass er nicht des Himmels Schleusen öffnet bzw. ein arktischer Temperatureinbruch erfolgt und zu hoffen, dass wir noch einen gscheiten Platz im Biergarten bekommen....und wir wollen euch natürlich siegen sehen, JUNGS!</p>
<p>Achso, und meine großartigen I-love-Soccer-Ohrringe muss ich auch noch hersuchen....<br />
Stress!<br />
Ich will Tore sehen...Donna</p>
<p>(Hoffe, ich komme nächste Woche endlich dazu, euch vom erzürnten Schuhgott zu erzählen...)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Empire-Stil oder Sind wir nicht alle ein bisschen schwanger?]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=264</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 14:54:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Endlich, nach fast einer Woche, ist es mir soeben gelungen, mich hier wieder einzuloggen (nicht nur,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, nach fast einer Woche, ist es mir soeben gelungen, mich hier wieder einzuloggen (nicht nur, weil ich ziemlich viel um die Ohren habe, sondern auch weil irgendwie der Log-in-Vorgang immer wieder aufgrund irgendwelcher technischen Probleme unterbrochen wurde)...und anscheinend war ich mit diesem Problem nicht die einzige...<br />
Wer hat eigentlich diese unsägliche Sommermode verbrochen?! Ich hatte ja bereits in Paris schon den Eindruck, dass diese ganzen Hippie-Maxi-Kleider und die Baby-Dolls irgendwie untragbar sind, von den Nicht-Farben schlamm, frisches aschgrau und einem nude-artigen Rosé mal ganz abgesehen. Nun ist mir aber leider selbst nolens volens ein derartiger modischer Faux-Pas unterlaufen, wobei ich da selbst schuld war, weil ich einfach das Oberteil abgegriffen habe, ohne es anzuprobieren. Ich trage in die Schule sehr gerne Jeans, Blazer und Bluse bzw. Oberteil. Letztes Jahr hatte ich mir bei Ha. llhuber zwei ziemlich chice und praktische Wickeloberteile in rot und schwarz gekauft und ich war ganz happy, als ich das vermeintlich selbe Modell in MUC in einer Filiale sah- wohlgemerkt im Regal, und nicht an einer Puppe. Und was macht die Donna? Greift das fuchsia-farbene Top, immer noch in der Meinung, dass der Schnitt nicht variiert worden sei, einfach ab. Zu Hause wusch ich das Teil und bügelte es und wurde mir immer noch nicht des unglaublich unvorteilhaften Schnitts bewusst- das merkte ich erst, als ich das Teil zum ersten Mal anziehen wollte...mein Gott, ich sah darin aus, als ob ich demnächst mit Zwillingen niederkommen würde...und das, obwohl ich das Top mit einer schmal geschnittenen Jeans kombinierte...ich fühlte mich in dem Teil einfach walartig und fragte panisch ML, was er denn davon halten würde...der hingegen schien mehr entzückt vom Ausschnitt, denn dieser unsägliche Empirestil, in dem dieses fuchsia-rote Teil gehalten ist, vermag ja selbst aus einer Hühnerbrust ein durchaus annehmliches Dekolletee zu zaubern :-) und meinte, dass ich das öfters anziehen solle... auch meine Mutter, die ich als nächstes befragte und die sehr kritisch in Bezug auf Mode ist, meinte, dass das so schlimm nun auch nicht sei, und dass das ja ganz praktisch sei, da man ja auf diese Weise wunderbar einige Pölsterchen kaschieren könne- dank meines Fitnessprogramms (unterstützt von den pinken M.izuno-Laufschuhen, dazu ein andermal mehr) habe ich allerdings mein Hüftgold derzeit gut in Griff und habe das ja gar nicht nötig! Heute also dann der Härtetest in der Schule: ich wollte dem Top eine letzte Chance geben und kombinierte es mit einem engen und relativ kurzen (eine Handbreit über dem Knie) Jeansrock...und ich fühlte mich sehr wohl darin, da dieses Teil die Luftzufuhr aufs Trefflichste zu regulieren weiß...ich fühlte mich wohl, solange bis ich mich in einem Schaufenster erblickte....denn der Bund des Jeansrocks und der dazugehörige Gürtel  zauberten mir eine sehr schwangere Silhouette...<br />
wenn da jetzt nicht mal am St.Romberg-Gymnasium die Gerüchteküche brodelt :-)<br />
ich glaube, ich werde das Teil meiner derzeit schwangeren Freundin Desdemona vererben, der steht es dann wenigstens mit dem Babybauch auch wirklich...aber alle anderen Nicht-Schwangeren schauen einfach komisch in diesen Teilen aus.....<br />
Ich-hasse-den-Empire-Stil-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die historische Dimension von SATC]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=263</link>
<pubDate>Wed, 28 May 2008 17:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
<guid>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=263</guid>
<description><![CDATA[Vor zwei Wochen, als Medusa und ich des Abends vom Montmartre aus den funkelnden Eiffelturm bestaunt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen, als Medusa und ich des Abends vom Montmartre aus den funkelnden Eiffelturm bestaunten und sehnsüchtig an unsere Lieben dachten, wurden wir Zeugnis folgenden Dialogs zwischen einem amerikanischen Ehepaar, beide Mittdreißiger:</p>
<p>Er: Darling, wie lange ist es her, dass wir zuletzt in Paris waren?<br />
Sie: (ganz in den Anblick der glitzernden überdimensionalen Wunderkerze in Eiffelturmform versunken)<br />
Er: Schatz, wann waren wir das letzte Mal in Paris?<br />
Sie: Oh, ich glaube, das war kurz nach dem Ende der letzten Staffel von SATC.<br />
Er: (stutzt zunächst)....Sag mal, musst du eigentlich alle historischen Ereignisse nach dem Ende der letzten Staffel dieser Serie bemessen?</p>
<p>(Ob es Carries Eiffelturmtasche wohl auch in der Blinkeversion gibt???)</p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall auf mein Date mit Carrie und Co (auch wenn ML jetzt unbedingt mit will, weil er nach den ganzen Rezensionen Angst hat, wohl etwas zu versäumen- <del datetime="00">er soll mich aber in Ruhe lassen, denn ich will den Film sehen und nicht knutschen!</del>)....auch wenn ich mir nicht ganz vorstellen kann, wie der Film mehr als 120 Minuten überstehen kann, da man doch das Serienformat gewohnt ist....man wird sehen...<br />
Auf jeden Fall hat mich Carrie gestern indirekt zu Fall gebracht, erwarb ich mir doch nach dem Tanken an der Tanke eine In.style, da ich Mrs Parker auf dem Cover erspäht hatte. Ich musste einfach kurz beim Verlassen des Shops einen Blick in das Magazin riskieren und war so gefesselt von Carries Outfits im Film, dass ich eine Stufe übersah und ins Straucheln kam. Dies wäre an sich ja nicht so schlimm gewesen, zumal ich meine roten Ballerinas (und keine Manolos oder Loboutins trug) gestern ausführte, hätte ich nicht seit meinem Bänderriss ab und an Probleme mit meinem Sprunggelenk, was dazu führte, dass ich ganz ladyunlike hinfiel (auch noch vor ein einfahrendes Auto, das aber noch rechtzeitig bremste--&#62; Charlotte lässt grüßen, aber ich bin ja sehr glücklich liiert! und so einen tollen Kerl hat sie sich da eh nicht abgegriffen, als sie vors Taxi fiel, war das nicht der impotente Schotte?!) und mir wohl die Bänder des linken Sprunggelenks überdehnte und meine frisch gewaschene beige 7/8-Hose aufs Ärgste beschmutzte....die Hose ist schon wieder gewaschen und dem Bein geht es auch wieder ganz gut, wobei ich gestern Abend schon Angst hatte, dass ich heute zu Hause bleiben müsste, da ich nur ganz schlecht kuppeln konnte (aber es ging dann doch)...und was wäre aus meinen beiden Extemporalien geworden (ML hielt mich zwar für verrückt, als ich sagte, dass ich notfalls mit dem Zug in die Schule fahren würde)????<br />
Werde jetzt mein Bein hochlegen und mir einen Quarkwickel (zieht die Schwellung heraus) genehmigen!<br />
Get carried away!<br />
SATC-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Le fabuleux Paris de Donna Elvira]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=262</link>
<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:34:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit Dienstag Nacht bin ich nach einer kleinen Odyssee zum Flughafen CDG (ich werde gesondert darüb]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dienstag Nacht bin ich nach einer kleinen Odyssee zum Flughafen CDG (ich werde gesondert darüber berichten, weil es wirklich erwähnenswert ist) wieder im schönen Bayern, und mein Paris-Trip war wie immer wunderbar. Vielleicht sollte ich doch mal wieder intensiver Lotto spielen, damit ich mir meinen Traum einer Zweitwohnung in Paris erfüllen kann- obwohl, bei den Immobilienpreisen, die ich da bei den Maklern sah, kann einem das schon vergehen...<br />
Mein Aufenthalt war wirklich wunderbar, und auch wenn es für mich das 10. Mal Paris war, so entdecke ich doch immer wieder neue Seiten der Capitale, und auch der Louvre oder das Musée d´Orsay beeindrucken mich immer wieder.<br />
Ich möchte allen Parisfreunden oder Lesern, die eine Reise nach Paris planen, im Folgenden gerne einige Tipps geben, die vielleicht nicht so im Reiseführer stehen:<br />
Essen:<br />
- der letzte Schrei derzeit in Paris ist das 0%-Fett-Jogurth- Eis von My Berry (25, rue Vieille du Temple, Marais), das wirklich sehr lecker ist (auch die Smoothies, ganz frisch gemacht, sahen sehr verlockend aus!), kleiner Wermutstropfen sind allerdings die langen Warteschlangen, dafür bekommt man auch ein ganz frisches Eis</p>
<p>- wer lecker indisch essen gehen möchte, dem empfehlen Medusa und Donna  das kleine Restaurant BIMAL (13, rue Monsieur le Prince; métro: Odéon), das wir durch Zufall fanden, da das eigentlich von mir angepeilte französische Restaurant Ruhetag hatte; ein Dreigang-Menue bekommt man da für 16 Euro und es ist wirklich äußerst lecker; die Konversation mit dem indischen Inhaber sollte jedoch besser auf Englisch erfolgen :-)</p>
<p>- natürlich waren wir auch richtig schön französisch essen und zwar im Le Goût des Hôtes (33, rue de Constantinople, métro: Villiers; Europe), leckeres Menue (Entrée+plat oder plat+ dessert) um die 25 Euro, guter Service</p>
<p>- in jedem Reiseführer erwähnt (und das zu Recht) ist L´as du Falaffel (nicht nur, weil da auch Lenny Kravitz gerne mal einkehrt) in der Rue des Rosiers im Marais (am Sabbat Ruhetag, und es gibt dort selbst koscheres Tomatenketchup, sehr zu empfehlen auch die Falaffel-Sandwiches zum Mitnehmen; und als Zuckerl super-knackige Kellner, die Medusa Freudenjuchzer entlockten)</p>
<p>- gleich ums Eck vom L´as ist der Delikatessenladen mit Restaurant Chez Marianne, wo es sehr leckere (auch vegetarische) Vorspeisenplatten gibt, die man sich nach Lust und Laune zusammenstellen kann- sehr empfehlenswert dort auch die Weinauswahl</p>
<p>Shoppen:<br />
- irgendwie fanden wir nichts zum Anziehen, weil die diesejährige Mode irgendwie seltsam ist mit ihren Nicht-Farben und den Umstands-Schnitten, die selbst die Dünnste äußerst schwanger aussehen lassen,<br />
sehr coole, aber leider nicht wirklich preiswerte Teile findet man aber bei Zadig&#38;Voltaire (sehr witzige T-Shirts und Pullis, aber leider erst ab ca. 150 Euro aufwärts)<br />
- dafür kauften wir Schmuck in einem kleinen jüdischen Kunstgewerbeladen, schräg gegenüber vom L´as du Falaffel....irgendwie zog es uns doch immer wieder ins Marais zurück</p>
<p>- nette Mitbringsel aus Plastik (z.B. eine Brillenhalter für ML) und extravaganten Plastikschmuck gibt es bei Pylones (mehrere Filialen, z.B. auf der Ile Saint-Louis, Hauptstraße)</p>
<p>-gleich gegenüber findet man sehr schöne Schals in allen Farben und Formen bei Diwali (ebenfalls auch mehrere Filialen; Viscose-Pashmina ca. 20 Euro)</p>
<p>-und Mitbringsel für die Naschkatzen (wobei die Makronen den Transport im Koffer nicht ganz heil überstanden haben) bei Cacao et Chocolat (63, rue St. Louis en Ile)</p>
<p>Zum Anschauen:</p>
<p>- interessant sind sicher die Abendöffnungszeiten im Louvre und im MO (wir hatten am Samstag das Glück, die Nacht der Museen nutzen zu können und waren abends im Louvre, wobei sich die Menschenschlangen in Grenzen hielten)</p>
<p>- sehr empfehlenswert ist eine Schifferlfahrt mit dem BATOBUS, da sie nicht nur einen guten Überblick verschafft, sondern man im Gegensatz zu den herkömmlichen Ausflugsschiffen die Tour jederzeit uunterbrechen kann (Tagesticket zu 12 Euro)</p>
<p>- ein Besuch der Moschee lohnt nicht nur wegen der Teestube mit dem sagenhaften Pfefferminztee und dem orientalischem Flair, sondern man fühlt sich im Innenhof der Moschee wie in der Alhambra von Granada (Moschee: Rue Geoffroy Saint Hillaire; métro: Monge)</p>
<p>Es handelt sich hier nur um eine bescheidene Auswahl von Tipps, und ich übernehme auch keine Garantie, Medusa und Donna fanden es jedenfalls ziemlich gut...und wer noch gute Tipps haben sollte, bitte melden, denn wir kommen wieder!!!!</p>
<p>Paris, on t´aime!!!!<br />
Medusa +Donna</p>
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<item>
<title><![CDATA[Spießerwochenende in der Provinz]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=258</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 20:51:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mein Gott, was waren mein Freund und ich dieses Wochenende vielleicht spießig, aber es war ein sehr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott, was waren mein Freund und ich dieses Wochenende vielleicht spießig, aber es war ein sehr entspannendes und schönes Wochenende!<br />
Es fing damit an, dass ich am Freitag für ein schönes, mediterranes Abendessen einkaufte und von den Strahlen der Frühlingssonne animiert, kurzentschlossen auch noch Geranien für meinen Garten kaufte (ein super Schnäppchen übrigens). Wir machten uns einen faulen Abend und wurden am Samstag gegen 6 Uhr unsanft durch ein sehr schwer identifizierbares rollendes Geräusch geweckt...ein prüfender Bilck aus dem Küchenfenster bestätigte das, was ich bereits vermutet hatte, die neuen Papiertonnen, von denen ich keine erhalten hatte, wurden zum ersten Mal geleert. Ich wohne zwar in einer Gasse, einer Einbahnstraße obendrein, aber so schmal ist die Gasse nun auch wieder nicht, als dass man nicht wie die Kollegen vom Biomüll und der Restmüllabfuhr einfach durchfahren könnte, nein, es macht viel mehr Spaß, am Samstag zu fast noch nachtschlafender Zeit, die Tonnen einzeln in die Hauptstraße, wo das Müllauto geparkt war, zu rollen und wieder zurück. ggrrrrrr!!!!<br />
Irgendwie schliefen wir dann aber wieder ein und wurden erst wieder gegen 9 Uhr, dieses Mal von warmen Sonnenstrahlen, geweckt- schon besser. Als mein Freund dann mein Haus verließ, wurde er nolens volens zum Gesprächsthema, denn den auf der Straße zum samstäglichen Plausch versammelten Ratschkathln der straßeneigenen Rentnergang (ich senke den Altersdurchschnitt enorm, ich weiß) verschlug es doch glatt die Sprache, als ein derart gut aussehender Mann mein Haus verließ, damit hatten sie wohl nicht mehr gerechnet, da ich ja bislang nie in dem beschaulichen Städtchen mit einem Kerl aufgetaucht war (der anschließende Gang zum Markt mit Ankauf von leckerem Spargel glich ebenso einem Spießrutenlauf, da ich meine klatschsüchtige, ebenso sehnlich auf eine Hochzeit wartende, liebreizende Großtante ausfindig gemacht hatte, und der wollten ML und ich keinesfalls in die Arme laufen, da dann diese wohl noch am selben Tag das Aufgebot bestellt und sich einen ascotartigen Hut erworben hätte...<del datetime="00">und die gute hat leider nur sehr wenig Geschmack, sie ähnelt durchaus einer der Jacobs Sisters, nur ohne Pudel</del>)...aber mein lieber Freund wartete standhaft, bis ich die Gute abgelenkt hatte und wir ihr einen passablen Vorsprung eingeräumt hatten, der es uns ermöglichte, in Ruhe unsere Einkäufe zu tätigen. Am Nachmittag stand dann gemeinsame Gartenarbeit auf dem Programm, wobei mein Liebster in Arbeitskleidung (sexy!) es sich nicht nehmen ließ, meinen Rasen zu mähen und mich beim Einpflanzen meiner Geranien zu unterstützen- ach, war das entspannend und so richtig schön, so hatte ich mir es immer vorgestellt. Mit vereinten Kräften schafften wir es dann auch noch, meine Gartenlaube sommerfrisch zu machen, sodass wir heute auch schon den Sonntagsnachmittagskaffee dort einnehmen konnten, natürlich nach einem langen Sonntagsspaziergang, in dem ich ihm einige schöne Ecken meiner Heimatstadt zeigen konnte. Ein fast passables Wochenende, wäre nicht die von unserem indischen Aushilfsgeistlichen zelebrierte Maiandacht gewesen (ML wollte eigentlich nur die Kirche besichtigen), die in rekordverdächtigen 25 Minuten heruntergespult wurde (aber ML hat ebenso wie ich das Tantum ergo auf Latein gesungen, was zu großer Verwirrung in unserem Umfeld führte)....ich war bislang zwei Mal mit ML in der Kirche, und es waren jedenfalls immer schlechte Organisten und indische Priester, mir ist das langsam peinlich und auch ML muss sich etwas dabei gedacht haben, als er mich fragte, ob es in dieser Stadt eigentlich auch deutsche Pfarrer gebe...naja, leider ist das Wochenende jetzt wieder vorbei und ich bin missmutig an meinen Schreibtisch zurückgekehrt, wo ich zu Zwecken der Sublimation meines Trennungsschmerzes von ML ein gigantisches didaktisches Arbeitsblatt entwickelte.<br />
Zitat meines Freundes zu meiner Wohngegend: "Wäre ein schönes Viertel, wären da nicht diese Grattler, diese provinziellen, mit den Gartenzwergen..."- tja, damit müssen sie wohl künftig leben, dass dieser Mann häufiger in diesem Viertel aufkreuzen wird und beim Bäcker Semmeln holen wird!<br />
Guten Wochenstart allen Grattlern und Spießern dieser Welt!<br />
Spießer-Donna</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Der Mai ist gekommen]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=257</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 19:39:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ach, so ein Feiertag ist doch etwas herrliches, auch wenn das faule Lehrerpack morgen mal wieder als]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, so ein Feiertag ist doch etwas herrliches, auch wenn das faule Lehrerpack morgen mal wieder als einzige arbeiten gehen werden (aber ganz ehrlich die drei Stunden morgen sitze ich auf einer Backe ab, auch wenn ich 55 Lateinexen mit ins Wochenende nehmen werde)...es war einfach super entspannend gestern abend, einfach mal wieder ein Buch in die Hand nehmen zu können und ohne Stress darin zu schmökern und heute bis in die Puppen zu schlafen (ich hatte nämlich keinen gimbrigen Freund neben mir, der ab sechs Uhr morgens bereits sehr aktiv ist und eine arme, geplagte Lehrerin nicht einmal am Sonntag ausschlafen lässt :-)...<br />
Zu Mittag war ich bei der Mutter meines Freundes zu einem echt bayerischen Mittagessen, bestehend aus Grießnockerlsuppe, einem zünftigen Schweinsbraten mit Knödel und Blaukraut sowie einem extrem leckeren Rhabarber-Kompott, eingeladen. Nicht nur wegen seiner unglaublich netten und normalen Mutter wurde mir wieder einmal bewusst, welches Goldstück von Mann ich da eigentlich <del datetime="00">noch wider Erwarten</del> abbekommen habe: ML, ich mag dich schon sehr!!! Das musste auch hier einmal gesagt werden, auch wenn ML ja dieses Blog angeblich nicht liest,tsss...mein Lieber, dir müssen bei dieser Lobhudelei doch die Ohren klingen.<br />
Nach einem Spaziergang durch seinen Heimatort (warum müssen sich eigentlich zwei Menschen mit ähnlicher Sozialisation, die seit 32 Jahren nur 23 km voneinander entfernt wohnen, über eine elitäre Partnervermittlung kennen lernen????) und nochmals lecker Kaffee und Kuchen (Käsekuchen und Rhabarberkuchen) kehrte ich dann äußerst widerwillig an meinen Schreibtisch zurück, wo ich meine Stunden und die Exen für morgen bastelte, ehe es dann als patriotische Katholikin in die erste Maiandacht mit eucharistischem Segen ging. Zur musikalischen Gestaltung war der Kammerchor eines musischen Gymnasiums aus der Nachbarstadt geladen, mein Gott, dass es solche Schüler auch noch geben kann, brave Mädchen, mit vernünftiger Kleidung und nette Jungs in schwarzen Anzügen, die obendrein alle noch unglaublich gut Mariengesänge von Brahms und Rheinberger zum Besten gaben. Kein Vergleich zu den Grattlern an meiner Schule, die sich permanent die Kante geben und Brahms wahrscheinlich für ein neues Casting-Show-Format halten. Gut, dass es noch junge Menschen gibt, die sich mehr zur hehren Kunst und Literatur hingezogen fühlen als zu billigen Alkohol in rauen Mengen und grenzdebilen Parties....<br />
ich weiß, ich sollte nicht so despektiertlich über meine Schüler sprechen, aber im Moment nervt mich die ostentative Niveaulosigkeit und der mangelnde Respekt den Lehrkörpern gegenüber schon sehr...ich muss da weg (und bin es hoffentlich auch bald)..<br />
aber ich will mir meinen 1.Mai nicht mit bildungspessimistischen Gedanken vermiesen, sondern noch ein bisschen mit meinem Schatz telefonieren und unser Spießer-Wochenende in der Provinz planen...<br />
Amantes amentes- Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neurotisch?!]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=255</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 19:58:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Da sich meine geplante Versetzung schwieriger als erwartet gestaltet, was mich natürlich tierisch n]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da sich meine geplante Versetzung schwieriger als erwartet gestaltet, was mich natürlich tierisch nervt, sah ich mich gestern in meiner Pein gezwungen, meine ehemalige Seminarlehrerin anzurufen, um sie zu fragen, ob es in ihrem aktuellen Seminar vielleicht einige Verrückte gäbe, die bereit wären, sich an das SG versetzen zu lassen. Leider konnte sie mir diesbezüglich keine allzu großen Hoffnungen machen, aber wir unterhielten uns dann noch ein bisschen über das traurige Dasein als Lehrer, wobei sie mich in meiner unerbittlich harten Linie und in meiner Maxime, die GSO als oberste Richtschnur meines Handels (ein schulischer kategorischer Imperativ gewissermaßen) zu betrachten, bestärkte. Ach, könnte die gute Frau doch nur mal eine Woche am SG hospitieren, wobei ich für ihre nervliche Gesundheit da lieber keine Garantie übernehmen möchte, sähe sich die Liebe doch mit zu großen pädagogisch-schulrechtlichen Abgründen konfrontiert. Irgendwie kamen wir dann auf das Thema Hausarbeit, hierbei insbesondere Bügeln, und da erzählte sie mir, dass sie sich alle Blusen immer gleich doppelt oder zumindest sehr ähnlich kaufe. Ich verstand das zunächst nicht, bis sie mir erläuterte, dass man auf diese Weise sehr schnell und kommod eine Grundgarderobe zusammenstellen könne, die immer sechs Wochen, bis zu den nächsten Ferien ausreiche, ohne dass man unter der Schulzeit dann auch bügeln müsse. (dafür dann in den Ferien erst einmal Extreme-Ironing, oder?)<br />
Eine durchaus praktikable Idee, dachte ich zunächst, bis ich es dann meinem Liebsten erzählte, der die Frau für komplett neurotisch erklärte und meinte, dass das ja kein Wunder sei, dass ich mittlerweile auch total schulmäßig neurotisch sei und das auch gar nicht mehr im Privaten so richtig abstellen könne. WIE BITTE? Da grinste er breit ins Telefon und erinnerte mich an eine Begebenheit am letzten Wochenende, als ich des morgens gegen 8 panisch wurde, weil er für längere Zeit sein Bett verlassen hatte, in dem ich eben auch lag. In der Tat war ich aufgewacht und hatte gewohnheitsmäßig auf seine Seite die Hand ausgestreckt, wo ich aber keinen Mann fand, sondern nur ein leeres Bett. Naja, wird wohl kurz für kleine Jungs sein, dachte ich mir und drehte mich um, doch als nach weiteren 15 Minuten immer noch kein Mann aufgetaucht war, wurde ich leicht unruhig und dachte mir für einen Moment, na toll, Elvira, das kennst du ja schon zur Genüge. Postkoitales Fluchtverhalten scheint ja wohl nichts neues bei männlichen Mittdreißigern zu sein, wie war das doch gleich mit dem Yeti??? Aber, Moment, das ist ja wohl seine Wohnung und Zigarettenholen wird er als Nichtraucher wohl auch nicht gegangen sein....Nach weiteren zähen 10 Minuten trat ein nach Pfefferminz duftender Mann an das Bett, hauchte mich an und meinte: Schatz, ich habe mir nur schnell mal die Nase geduscht und mich rasiert.<br />
Das ist doch kein Grund für dich, durchzudrehen, nur weil ich mal ein paar Minüterl im Bad bin.....du kleine Neurotische.<br />
Ich frage euch: bin ich wirklich neurotisch, wo ich weder meine Kleidung auf bügeltechnisch wohl überlegt kaufe noch am Samstag morgen um 7:30 meine Nase dusche??? Ok, wir sind alle ein bisschen Bluna, und  irgendwie mag ich meinen Nasenduscher trotz aller Neurosen und Neuröslein doch sehr gerne. Ich möchte ja nicht wissen, wie er reagiert, wenn ich meine Baumwollhandschuhe zur Applikation meiner Handcreme über Nacht trage....sollte ich vielleicht mal ausprobieren...<br />
die Couch ruft!<br />
Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Licht und Schatten]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=254</link>
<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 16:32:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es gibt derzeit nicht viel, das erwähnenswert wäre. Die letzte Woche war schulisch der pure Horror]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt derzeit nicht viel, das erwähnenswert wäre. Die letzte Woche war schulisch der pure Horror, nicht nur, weil die Schüler mal wieder alles andere als lernwillig und friedliebend waren, sondern auch, weil uns die Nachricht erreichte, dass eine Kollegin schwer erkrankt sei (Gute Besserung von dieser Stelle!) und wir sie in Ermangelung von mobilen Aushilfen wohl durch Mehrarbeit (jawoll) ersetzen müssten. Die betroffenen Kollegen( und auch ich) waren erst einmal schockiert über die Erkrankung der Kollegin und ich muss sagen, dass ich zunächst nicht klar denken konnte und wohl dem Chef auch irgendwelche Zusagen gemacht habe, die ich am nächsten Tag, als ich mir alles durch den Kopf hatte gehen lassen und auf die Machbarkeit geprüft hatte, widerrufen musste. Allerdings war das Gespräch taktisch von Seiten des Direktorats auch alles andere als glücklich verlaufen... heute war dann doch wieder eine mobile Reserve im Gespräch, und was morgen sein wird, keine Ahnung! Der Knüller der Woche war es jedenfalls dann noch, als mir der Chef mitteilte, dass er meine Versetzung unter den gegebenen Umständen nicht befürworten könnte. Supi, da habe ich eine Schule, die mich brauchen kann und er lässt mich nicht gehen, weil ich der Schule ja so gut täte (was aber reziprok leider nicht der Fall ist!)...boah, was war ich geladen am Freitag, ich fühlte mich wie ein Boxer, dem man einen Schlag nach dem anderen in die Magengrube versetzt...<br />
Schatten also beruflich, privat weiterhin Eitel Sonnenschein, ich hatte ein traumhaft romantisches Wochenende mit Spargelessen und Brunch, einem Rosenstrauß und einem unglaublich tollen Mann!!! Das Warten hat sich also doch gelohnt, die Butter ist jetzt auf dem Brot...und meine Mutter hat ihn beim gegenseitigen gestrigen Kennenlernen auch angestrahlt wie der Eiffelturm bei Nacht (wenn er zur vollen Stunde zur gigantischen Wunderkerze mutiert)....nur, dass meine Mutter zum Schluss meinte, das sei jetzt schön gewesen, dass sie (also er und meine Mutter) sich MAL wieder so gut unterhalten hätten, gab mir dann doch Anlass zum Grübeln, allerdings nur für eine kurze Sekunde.<br />
Derart beschwingt werde ich jetzt dann 34 Commentaires in Angriff nehmen....<br />
und mit dem neuen Rotstift meines Freundes geht das auch gleich vieeel besser!<br />
Frühlingsgefühl-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben...]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=250</link>
<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 16:34:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nicht nur die Schüler sind sehr verwundert über meine Metamorphose zum dauergrinsenden Lehrermonst]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur die Schüler sind sehr verwundert über meine Metamorphose zum dauergrinsenden Lehrermonster, das jedoch immer noch <del datetime="00">zu</del> viel verlangt, da es sich dem gymnasialen Anspruch nach Humboldt (cf. SZ von heute, Bayernteil) verpflichtet, dies aber in einer äußerst freundlich und gut gelaunten Art den Schülern zu vermitteln sucht, sondern auch einige meiner Kollegen. Gut, der inner circle, die Koalition der Willigen, allen voran natürlich Odette, weiß Bescheid (Pierre allerdings nicht, was aber auch damit zusammenhängt, dass wir uns derzeit nicht allzu grün sind- von meiner Seite sehe ich allerdings kein Problem), aber heute sprach mich einer der wenigen promovierten Kollegen auf dem Gang an. Ich schätze den Herrn Dr. L. sehr, da er nicht nur ein immenses Fachwissen hat, sondern auch ein Verfechter des alten Gymnasiums ist, und Bildungseliten fördern will. Da unsere echten Nachnamen sich ziemlich ähneln, bekommen wir immer reziprok einen Schreck, wenn wir nur flüchtig auf den Vertretungsplan sehen und freuen uns dann mit klammheimlicher Freude, wenn es eben doch der andere Name ist. Herr Dr. L. sprach mich heute also auf dem Gang an, druckste ein bisschen herum, und meinte, dass er mich ja sehr schätze und dass er sich nicht anmaßen dürfe, mir so etwas zu sagen, aber er sage es jetzt einfach: "Es wäre sehr schade, sehr geschätzte Kollegin, wenn derart genetisches Potential nicht vererbt würde." Worauf ich mich ihm gegenüber freudestrahlend als frisch verliebt outete :-)<br />
Passend dazu las ich heute in der B.u.n.t.e.n, dass regelmäßig genossene Freuden der Venus das beste Anti-Aging-Programm seien, besser als jegliche Anti-Falten-Creme, auch wenn sie von LaPrairie oder von LaMer sei....<br />
Mein neues Lebensgefühl erleichtert mir auch die riesigen Korrekturberge, die sich derzeit mal wieder auf meinem XXL-Schreibtisch stapeln, wobei ich allerdings die Arbeit immer noch ernst nehme (mit der Französisch-Schulaufgabe war ich übrigens dann am nächsten Tag hochzufrieden und jetzt liegt sie fein säuberlich kopiert in meinem  abschließbaren Fach im Lehrerzimmer und harrt ihrer Durchführung am Montag), die Aussicht auf eine gemütlichen Abend mit dem Liebsten allerdings meinem Rotstift durchaus Flügel zu verleihen vermag...<br />
Ach ja, mein Liebster ist ja immer für eine Überraschung gut und er wird mich am Sonntag dank guter Connections ins Bayern-Spiel in die Allianz-Arena mitnehmen...bin schon sehr gespannt!<br />
Guten Start ins Wochenende<br />
Flügerl-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorstellungsgespräch]]></title>
<link>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=247</link>
<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 13:33:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Donna</dc:creator>
<guid>http://donnaelvira.wordpress.com/?p=247</guid>
<description><![CDATA[Nein, ich beschäftige mich nicht nur mit Liebesgesäusel und zelebriere auch nicht wirklich meine F]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, ich beschäftige mich nicht nur mit Liebesgesäusel und zelebriere auch nicht wirklich meine Frühlingsgefühle, sondern im Moment ist wieder einiges schultechnisch los, so dass die Bloggingfrequenz etwas gemindert wird. Danke allen, die mir für mein Vorstellungsgespräch an einer potentiellen neuen Schule so fest die Daumen gedrückt haben und ebenfalls Merci beaucoup für die vielen guten Wünsche, was meine neue Beziehung anbelangt. Es ist also einiges im Fluss und ich habe das Gefühl, dass beide Entscheidungen definitiv die richtigen waren.<br />
Ich hatte also diese Woche das Vorstellungsgespräch an meiner hoffentlich neuen Schule (der Vorgang einer Versetzung ist höchst bürokratisch und diffizil) und ich habe wohl den Chef mit dem mir eigenen Charme, gepaart mit meinem neuen Lebensgefühl ziemlich beeindruckt. Ich habe eine Metamorphose  (ich lächle neuerdings selbst Schüler an und bin freundlich zu ihnen) zum mutierten Lehrermonster durchlebt, obwohl meine Geduld heute mal wieder auf eine schwere Probe gestellt wurde, da meine lieben 9.Klässler, zumindest die eine Klasse, die am Anfang des Schuljahres wirklich noch super nett war, jetzt auch eine Metamorphose durchgemacht hat, nämlich zu lauter kleinen arroganten <del datetime="00">Arschlöchern</del> Schülern, die entweder (weiblich) 45 Minuten lang dauer kichern oder (männlich) 45 Minuten lang dauergrinsen und jegliches Interesse an Latein, selbst an Liebeslyrik, verloren haben. Ich musste mich schon sehr heute beherrschen, dem einen Schüler, den ich heute abfragte, was ihn anscheinend sehr nervte, da er mir in einem konstant genervten Tonfall (leider auch noch richtig) antwortete, keine zu scheuern.<br />
Aber zurück zu meinem hoffentlich neuen Chef, den ich wohl ziemlich becirct habe, denn seine letzten Worte waren beim Abschied: "Na, dann hoffe ich doch mal, dass wir uns dann im September öfter sehen."- durchaus positiv, wie ich finde. Der Mann ist ein Chef, wie ich ihn mir vorstelle, steht hinter seinen Lehrern, schaut auf Ordnung und Niveau, das Schulhaus war blitzblank, er nahm sich Zeit für mich und hörte mir wirklich auch interessiert zu <del datetime="00">(nein, er schaute mir nicht nur in den Ausschnitt!)</del>. Und aus dem Lehrerzimmer, in das ich schüchtern einen Blick warf, hörte man sogar Gelächter! Die Schüler, denen ich auf dem Weg zum Chef begegnete, grüßten mich alle sehr freundlich und sie sahen auch nicht wie Möchtegern-Gangstar-Rapper à la blingbling oder kleine Russenschlampen aus- ich glaube, es war die richtige Entscheidung, diese Schule ins Visier zu nehmen. Was mich aber am meisten freute, war, dass mich mein hoffentlich neuer Chef nicht fragte, ob ich mich schon reproduziert hätte und dass ich doch endlich zu heiraten hätte-<del datetime="00"> anscheinend gibt es noch Chefs, die eine Frau nicht nur als Gebärmaschine betrachten :-)</del><br />
Und damit ich das Kollegium schon vorab kennenlernen könne, lud er mich schlussendlich auch noch zur Verabschiedung der Absolvia ein, was umso erwähnenswerter ist, da ich letztes Jahr am Stromberg-G. keine Einladung zur Entlassfeier erhielt und das, obwohl ich selbst einen Leistungskurs gehabt hatte!!!!! Das hört sich doch alles sehr positiv an, oder?<br />
Derart auf Wolken schweben, musste ich mir dann natürlich noch neue Schuhe quasi als Belohnung fürs erfolgreiche Chefbecircen kaufen und ich erwarb ein sehr schultaugliches und chices Paar schwarzer Ballerinas, denn aufgrund der Tatsache, dass Dr. ML nur einen knappen Kopf größer ist als ich, sind High Heels erst einmal tabu (und dass Ballerinas selbst zum Jackie-Kennedy-Kostüm chic aussehen, hat ja nicht zuletzt die neue Première Dame der Grande Nation eindrucksvoll bewiesen).<br />
Und nachdem ich Dr. ML morgen ungestresst treffen will, ruft jetzt wieder der Schreibtisch...muss eine Leistungserhebung erstellen....<br />
Alles wird gut-Donna</p>
]]></content:encoded>
</item>

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