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	<title>die-uno &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "die-uno"</description>
	<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 17:00:18 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Propagandakrieg ]]></title>
<link>http://rossijskajafederazija.wordpress.com/?p=303</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 13:09:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heribert Schindler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkennt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify">Propaganda bezeichnet einen absichtlichen und systematischen Versuch, Sichtweisen zu formen, Erkenntnisse zu manipulieren und Verhalten zu steuern zum Zwecke der Erzeugung einer vom Propagandisten erwünschten Reaktion. (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda" title="Propaganda">Quelle</a>)</p>
<p align="justify">Propaganda ist auch bestens geeignet Sympathien zu verscherzen und die Glaubwürdigkeit der eigenen Position zu schwächen, besonders wenn die niedrigsten Instinkte angesprochen und die ältesten Knüppel aus dem Sack gelassen werden.</p>
<p align="justify">Im Jahre 2003 bezeichneten die USA den <em>„Irak mit seinen Massenvernichtungswaffen“</em> als <em>„Bedrohung für die USA“</em> und warb so um Akzeptanz für einen Krieg bei der eigenen Bevölkerung.</p>
<p align="justify">UN-Waffeninspekteure konnten jedoch vor ihrer Ausweisung aus dem Land keine Massenvernichtungswaffen im Irak finden. Der damalige Außenminister Colin Powell legte Satellitenfoto und Geheimdienstberichte als Gegenbeweis vor, die sich später jedoch als gefälscht erwiesen.</p>
<p align="justify">Auch lange nach dem Ende der Feindseligkeiten fanden die USA keine Massenvernichtungswaffen im Irak vor, bis US-Präsident George W. Bush eingestand, dass es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gab.</p>
<p align="justify">Bereits für den Krieg zur Befreiung Kuwaits im Jahre 1991 brauchte die US-Regierung Unterstützung der Regierungen anderer Staaten. Saudi-Arabien weigerte sich jedoch, nach dem irakischen Überfall auf Kuwait, US-Truppen ins Land zu lassen.</p>
<p align="justify">Da behauptete das <em>Pentagon</em>, irakische Truppen würden auch an der Grenze zum Königreich aufmarschieren. Das würden Satellitenfotos ihres Geheimdienstes belegen. Bis heute verweigert das Pentagon Journalisten einen Blick auf diese Fotos. Russische Satellitenaufnahmen, ebenfalls im besagten Zeitraum gemacht, zeigen keine irakischen Truppen an der saudischen Grenze.</p>
<p align="justify">Einen der größten Propagandacoups der Geschichte aber landete die US-Regierung unter Bush sen. mit der Anhörung einer vermeintlichen Augenzeugin, die den irakischen Einmarsch angeblich miterlebt haben wollte.</p>
<p align="justify">Irakische Soldaten hätten Frühgeborene aus den Inkubatoren im Krankenhaus auf den Boden geworfen, erzählte sie unter Tränen dem US-Kongress. Die <em>"Brutkasten-Story"</em> ging um die Welt.</p>
<p align="justify">Zuerst als Beleg für die Brutalität der irakischen Soldaten und als Anlass, die Befreiungsaktion zu beginnen, danach machte die Aussage als krasse Fälschung Schlagzeilen.</p>
<p align="justify">Die Aktion war von der PR-Firma <em>Hill &#38; Knowlton</em> inszeniert worden, bei der Zeugin handelte es sich um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA, die sich zum Zeitpunkt der Invasion in den USA befunden hatte. </p>
<p align="justify">Die irakischen Truppen haben in Kuwait Verbrechen verübt, dies ist über jeden Zweifel erhaben, doch die für die öffentliche Meinung so entscheidende Baby-Geschichte stellte sich 1992 als eine Erfindung heraus.</p>
<p align="justify">Auch das Kosovo bliebt bis heute nicht von der Propaganda verschont. Zuerst richtete sie sich gegen Serbien.</p>
<p align="justify">Auslöser der Nato-Angriffe im Kosovo-Krieg am 24. März 1999 wurde das Massaker von Racak, das im Januar stattgefunden haben soll. Der damalige <em>"grüne"</em> Außenminister Joschka Fischer erklärte Racak sei für ihn der  <em>"Wendepunkt"</em> gewesen.</p>
<p align="justify">Ohne die Empörung über den von den Serben angeblich verübten Massenmord hätte es nicht genug Unterstützung in Deutschland für die Intervention gegeben. Fischer nahm damals Worte wie <em>"Auschwitz"</em> und <em>"Völkermord"</em> in den Mund, wohl gegen besseres Wissen. </p>
<p align="justify">Finnische Gerichtsmediziner, die von der EU mit der Untersuchung beauftragt werden, konnten später nicht bestätigen, dass in Racak ein Massaker stattgefunden hat.</p>
<p align="justify">Angesichts der Massenflucht aus dem Kosovo, nach Beginn der Bombenangriffe, wuchs aber die internationale Kritik an der Militäraktion der NATO. Nun brillierte der <em>"rote"</em> Verteidigungsminster Scharping in der Öffentlichkeit, zog plötzlich den "<em>serbischen</em> <em>Hufeisenplan"</em> aus dem Zylinder.</p>
<p align="justify">Das österreichische <em>Heeresnachrichtenamt (HNA)</em> sei angeblich in den Besitz des serbischen Operationsplanes <em>"Potkova"</em> gelangt, könne damit belegen, dass <em>Slobodan Milosevic</em> schon vor Beginn der Bombardierungen die Vertreibung der Kosovo-Albaner beschlossen habe.</p>
<p align="justify">Das Papier, so stellte sich heraus, war eine Erfindung. Nicht ausschließlich weil <em>"Potkova" </em>nur im Kroatischen und Bulgarischen für <em>"Hufeisen" </em>steht, nicht jedoch im Serbischen. Das serbische Wort für Hufeisen lautet <em>"Potkovica".</em></p>
<p align="justify">Auch weil sein Verfasser ein Mann namens <em>Hufschmied</em> im österreichischen Außenministerium gewesen sein soll, der seine Phantasie nicht im Zaum halten konnte.</p>
<p align="justify">Da nun die <em>"Kosovounabhängigkeit"</em> entgegen dem Völkerrecht und der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrates <em>"vollzogen"</em> wurde, schießt die <em>"serbische Seite"</em> zurück und greift ebenfalls tief in die Trickkiste.</p>
<p align="justify">Als Knüppel dient nun das noch nicht erschienene Buch der ehemaligen Chefanklägerin des <em>"Internationalen Strafgerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien"</em>, <em>Carla Del Ponte</em>, die angeblich Beweise für Greueltaten der Kosovo-Albaner gegen die Serben haben soll.</p>
<p align="justify">In ihrem Buch <em>"The Hunt"</em> soll sich <em>Del Ponte</em> auf eine Gruppe nicht näher benannter <em>"verlässlicher Journalisten"</em> berufen, die Informationen hätten, dass nach der Bombardierung der NATO - jedoch vor dem Eintreffen der KFOR -, eine gewisse Anzahl an Kosovo-Serben ins benachbarte Albanien verschleppt und dort als <em>"lebende Organspender"</em> regelrecht geschlachtet worden zu sein. Die so <em>"geernteten"</em> Organe seien danach über den albanischen Schwarzmarkt als <em>"Spenderorgane"</em> verkauft worden sein.</p>
<p align="justify">Die <a target="_blank" href="http://www.byzantinesacredart.com/blog/"><em>"Serbische Propagandamaschine"</em></a> , die sinniger Weise nicht in Belgrad sondern im kanadischen Vancouver beheimatet ist, schlachtet die Story natürlich weiter aus. Hier wird von der <em>"Rückkehr des Mr. Mengele"</em> geschrieben, von <em>"Massengrab der Serben, namens Albanien"</em>, vom <em>"Gelben Horrorhaus"</em> ... usw... . </p>
<p align="justify">Gesichert ist, dass ca 1200 Kosovo-Serben derzeit immer noch als vermisst gelten, ihr Verschwinden fällt vermutlich in den Zeitraum zwischen dem Ende der NATO-Bombardierungen und dem Eintreffen von KFOR im Kosovo. Ihr Verbleib ist ungewiss.</p>
<p align="justify">Die Propaganda aber sieht die Männer als <em>"Sklavenarbeiter"</em> in privat betriebenen Minen in Albanien, die Frauen als <em>"Sexsklavinnen" </em>in albanischen Zwangsbordellen, oder eben auch als Opfer der albanischen Mafia und derem vermeintlichen Schwarzhandel mit menschlichen Organen.</p>
<p align="justify">Derzeit ist wohl keine Karte zu schmutzig um nicht ausgespielt werden zu dürfen. Da sind die Attacken gegen <em>Erik van Heijningen</em>, dem niederländischen Vertreter der <a target="_blank" href="http://www.lenweb.org/main.php" title="LEN"><em>LEN</em></a> , noch harmlos.</p>
<p align="justify"><em>Van Heijningen </em>zeichnet für die Sperre des Schwimmers <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milorad_%C4%8Cavi%C4%87" title="Milorad Cavic"><em>Milorad Čavić</em> </a>verantwortlich, der während der Siegerehrung für seinen Erfolg über 50 m Schmetterling (bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwimmeuropameisterschaften_2008" title="Schwimmeuropameisterschaften 2008">Schwimmeuropameisterschaften 2008</a> ) ein T-Shirt mit der Aufschrift „Косово је Србија“ („Kosovo ist Serbien“) trug und sich in eine serbische Fahne hüllte.</p>
<p align="justify"><em>Čavić </em>durfte zwar Titel und Medaille behalten, wurde aber von der weiteren Teilnahme am Wettkampf ausgeschlossen. Seitdem wird jedoch <em>van Heijningen</em> von Serben<em> </em>als <em>"Obersturmführer"</em> beschimpft, die Niederlande als <em>"das 4. Reich"</em> verunglimpft. Anscheinend hat man nun die <em>"Nazi-Keule"</em> ausgepackt.</p>
<p align="justify">Was <em>Čavić</em> zu seiner Aktion bewegte ist unklar, ist er doch gebürtiger US-Amerikaner und nutzt seine serbische Abstammung anscheinend nur um an Europameisterschaften teilnehmen zu können. Laut eigenem Bekunden konnte er bis kürzlich die kyrillische Schrift nicht lesen.</p>
<p align="justify">Auch wenn man über die Härte der Entscheidung diskutieren kann, gerechtfertigt bleibt sie. Sportveranstaltungen dürfen nicht zu Politveranstaltungen werden, egal ob es sich um Serben, Tibeter oder <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/1968_Olympics_Black_Power_salute" title="1968 Olympics Black Power salute">Amerikaner</a> handelt.</p>
<p align="justify">Bleiben die Serben bei ihrer gegenwärtigen Propagandasprache, verspielen sie bitter notwendige Sympathien.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Weblog "Российская Федерация": 10 Antworten von Heribert Schindler]]></title>
<link>http://rossijskajafederazija.wordpress.com/2007/11/17/das-weblog-%d0%a0%d0%be%d1%81%d1%81%d0%b8%d0%b9%d1%81%d0%ba%d0%b0%d1%8f-%d0%a4%d0%b5%d0%b4%d0%b5%d1%80%d0%b0%d1%86%d0%b8%d1%8f-10-antworten-von-heribert-schindler/</link>
<pubDate>Sat, 17 Nov 2007 18:54:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heribert Schindler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Düsseldorf / UNO-Hauptquartier * Das Российская Федерация - Weblog war am 11.11.]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><em>Düsseldorf / UNO-Hauptquartier</em> * Das Российская Федерация - Weblog war am 11.11.2007, um 11:11 Uhr, bei der Erweckung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hoppeditz" title="Hoppeditz" target="_blank">Hoppeditz</a> in Düsseldorf anwesend.</p>
<p align="justify">Der Hoppeditz wird alljährlich mit dem Beginn der Karnevalszeit am Martinstag, dem 11. November um 11 Uhr 11 zum Leben erweckt. Vom Pferd des Reiterstandbildes von Jan Wellem, auf dem Düsseldorfer Marktplatz vor dem Rathaus, hält er seine lustige und bissige „Eröffnungsrede“ zur neuen Karnevalssession.</p>
<p align="justify">Gelegenheit für ein Interview mit dem Российская Федерация -Autor Heribert Schindler.</p>
<p align="justify"><em><strong>Frage: Sind Sie enttäuscht, dass Sie bei der Wahl des diesjährigen Hoppeditz, trotz Nominierung, nicht berücksichtigt wurden und Sie die Champagnerkorken nicht knallen lassen dürfen ?</strong></em></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> (<em>Schmunzelt</em>) "Altbier" bitteschön, ich schreibe immerhin aus Düsseldorf, über alles was mir gerade einfällt. Das bereitgestellte Fässchen "Altbier" habe ich trotzdem angezapft, und mich darüber gefreut, dass ich von allen 577.505 Düsseldorfer Jecken, und theoretisch 577.505 möglichen Kandidaten für die Rolle des Hoppeditz, unter den zehn letzten Nominierten war.</p>
<p align="justify">Genau gesagt, ich war exakt der 577.504te Nominierte,  da derzeit nur der amtierende Obergerichtsvollzieher noch weniger Humor haben soll als ich. Das Procedere war simpel, ich habe mich selbst  dem Auswahlkomitee ... per E-Mail ... angebiedert, habe persönlich dafür gesorgt, dass mein Name der langen Liste der potentiellen Hoppeditze hinzugefügt wurde.</p>
<p align="justify">Natürlich erst nachdem ich von einer "Jury", bestehend aus einer einzigen Person, nämlich meiner Nachbarin <em>Kunigunde Sockenschuss</em> ... genannt <em>"die Altmamsell"</em>, nominiert wurde.</p>
<p align="justify">Kunigunde ist über 90 Jahre alt, gebürtig aus Königsberg * Калининград, seit Kriegsende taubblind und dachte eigentlich, dass das selbst gebastelte Nominierungskärtchen eine Empfangsbestätigung für die Schachtel "Merci-Schokolade" sei, die ich ihr mitgebracht hatte.</p>
<p align="justify">Die Nominierung von <em>"Российская Федерация"</em> ist für mich dennoch ein deutliches Zeichen dafür, dass <em>Special Interest</em>-Weblogs in Zukunft eine interessante und anerkannte Ergänzung zu den Mainstream-Jecken des Düsseldorfer Karnevals sein werden.</p>
<p align="justify"><em><strong>Frage: Womit wir im doppelten Sinne des Wortes beim Thema wären. Wie sind sie zu Ihrem Thema "Russische Föderation" gekommen ?</strong></em></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong>  Im Jahre 1990 erhielt ich von Deutschlands größter Trachtengruppe den Auftrag, in die Region Düsseldorf zu reisen, mich dort niederzulassen. Seitdem recherchiere ich dort über leidenschaftliche Altbiertrinker, über verzweifelte Kölschliebhaber, über die soziale Stellung des gemeinen Mettbrötchens auf der rheinischen Kaffeetafel und seit nunmehr 7 Monaten auch über <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war.">"den dessen Name nicht genannt werden sollte"</a>.</p>
<p align="justify">Ich habe im Düsseldorfer Süden aber auch viele starke Menschen kennen gelernt, die ihren Weg im Leben gehen. Um die schlimmen Bilder zu verarbeiten, blieb ich deshalb nicht nur im bevorzugten Düsseldorfer Norden, sondern reiste auch in die entgegengesetzte Ecke dieser riesigen Stadt, auf das linke Ufer  des alten Vater Rhein.</p>
<p align="justify">Es kam, wie es kommen musste: Ich habe mich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinenbroich" title="Kleinenbroich" target="_blank"><em>in das Städtchen Kleinenbroich</em></a> verliebt – und in eine charmante deutsche Betriebswirtin, mit der ich mittlerweile glücklich verheiratet bin.</p>
<p align="justify">Richtig, dies alles hat nichts mit Russland zu tun, aber das sagt doch nichts aus. Ich bin doch nicht der Einzige, der über das Märchenland schreibt, aber <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">noch nie da war</a>.  Wenn man über etwas schreibt, dann muss man doch nicht notwendiger Weise eine Ahnung von der Materie haben. Das Märchenland ist groß, Schneewittchen ist weit ... .</p>
<p align="justify"><strong>Ihr Interesse war damit geweckt. Wieso sind Sie aber Blogger geworden?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> Als ich Anfang 2007 den ersten <em>„</em>Российская Федерация<em>“</em>-Beitrag schrieb, war das Weblog für mich nur ein „virtuelles Notizbuch“. Erst mit der Zeit merkte ich, welche Möglichkeiten ein Weblog bietet. Ich könnte angeben, lügen, übertreiben, ... jeder würde es merken und mich kritisieren wie denjenigen, der <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">noch nie da war</a>.</p>
<p align="justify">Was viele als simples „Weblog“ abtun, ist in Wahrheit ein geniales multimediales Trägermedium für Eigenwerbung: Weblogs haben die Vorteile der bekannten Drückerkolonnen, Hausierer, Nepper, Schlepper und Bauernfänger – ohne deren Nachteile wie z.B. eine teure und schwerfällige Infrastruktur.</p>
<p align="justify">Ein Blogger braucht nur sein Notebook und Zugang zum Internet, um 1, 2 oder sogar 3 Jubelperser zu erreichen. Wenn es schnell gehen muss, kann er Text, Audio oder Video sogar irgendwo abschreiben und in seinem Weblog publizieren.</p>
<p align="justify">So richtig spannend wird das Weblog aber durch die Möglichkeit des sofortigen Zensierens von  Kommentaren und der weltweiten Verarschung anderer Blogger. Im <em>„</em>Российская Федерация <em>“</em>-Weblog kommentieren Blogger aus den deutschsprachigen Ländern neben solchen aus Estland oder den USA, aus England sowie natürlich Russland und Kafiristan, aber auch aus dem Reich der Hauselfen.</p>
<p align="justify">Ich wiederum kommentiere gerne Beiträge von demjenigen, <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Lord Krusenstern-Voldemort" target="_blank">dessen Name nicht genannt werden sollte</a>.</p>
<p align="justify">In nicht einmal einem Jahr habe ich rund um mein Weblog ein aktives Netzwerk mit über 30.000.000.000 magischen Kontakten aufgebaut: Hexen, Zauberer, Hippogreife, Riesen, Todesser, Butterbierverkäufer, Zauberstabhersteller, Schlossgespenster und Elfenrechts-Aktivisten ... .</p>
<p align="justify"><strong>Ein solches Netzwerk ist schwer vorstellbar. Können Sie drei Beispiele auswählen und kurz erklären?</strong></p>
<p align="justify">Die  magische Journalistin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Rita_Kimmkorn" title="Rita Kimmkorn" target="_blank">Rita Kimmkorn</a> hat diese Woche bei mir einen Kommentar im "Tagespropheten" bestellt. Ich wiederum bat die Historikerin und Wissenschaftlerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane" title="Bathilda Bagshot" target="_blank">Bathilda Bagshot</a> vor einigen Tagen um die Publikationsgenehmigung eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Alastor_.E2.80.9EMad-Eye.E2.80.9C_Moody" title="Alastor " target="_blank"><em>Nachrufes für den ermordeten Alastor "Madeye" Moody</em></a>. Dazwischen sendeten mir die beiden Zauberstabfabrikanten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Mr._Ollivander" title="Mr. Ollivander"><em>Mr. Ollivander</em></a> ("Ollivanders Zauberstäbe") und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Gregorowitsch" title="Gospodin Gregorowitsch"><em>Gospodin Gregorowitsch</em></a> ("Gregorowitschs Osteuropäische Zauberstäbe") ihre neuen Fachbücher über Zauberstäbe zur Rezension.</p>
<p align="justify">Die Geschichte von Ollivander und Gregorowitsch hat übrigens eine witzige Pointe: Ich merkte schnell, dass ihre Bücher das gleiche Thema und sogar den gleichen Titel haben – „Neue Zauberstäbe“ – und wollte schon darüber schreiben, aber die Neuigkeiten von <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war.">"dem der nicht genannt werden sollte"</a> waren viel zu verlockend um sie ungestraft vernachlässigen zu können.</p>
<p align="justify"><strong>Wir reden die ganze Zeit vom <em>„</em></strong><strong>Российская Федерация</strong><strong><em>“</em>-Weblog, was bedeutet der Name</strong> <em><strong> Российская Федерация</strong></em><strong> eigentlich?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> (Schmunzeln)   Ich wählte den Namen "Российская Федерация" für mein Weblog, weil er gut klingt.</p>
<p align="justify"><strong>Wieso schreiben Sie im Российская Федерация</strong><strong>-Weblog nicht nur über Russland ? </strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> (Schmunzeln) Stimmt. Ich kann über die ganze Welt schreiben, auch  in einem Freizeitprojekt. Deshalb fokussiere ich im <em>„</em>Российская Федерация<em>“</em>-Weblog bewusst nicht auf die <em>Russische Föderation</em>. Die Welt ist nicht genug.</p>
<p align="justify">Wenn ein "monothematischer Flachblogger" die Bloggerrechte auf  unzensiert veröffentlichte Kommentare verletzt, oder Balken biegt, dann muss er sich auch Kritik gefallen lassen. <em>Immerhin behauptet er ja Journalist zu sein</em>.</p>
<p align="justify">Ich schreibe gern und häufig Artikel und Kommentare, versuche <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">"den dessen Name nicht genannt werden sollte"</a> in einen Zusammenhang zu stellen und einzuordnen. Die <em>„</em><em>Российская Федерация</em><em>“</em>-Leser sind intelligent genug, sich selbst eine Meinung zu bilden.</p>
<p align="justify">Wenn einige wenige Leser nach solchen Beiträgen reklamieren, dann ist dies oft auf den <em>„Fummeltrick“</em> desjenigen zurückzuführen, <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">"dessen Name nicht genannt werden sollte"</a>.</p>
<p align="justify">Sie sehen nur diesen einen kritischen Beitrag, oft sogar nur einen kritischen Satz darin – und nicht die Gesamtheit der Märchen, aus tausend und einer Schote, welche bisher im Weblog <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">"von dem dessen Name nicht genannt werden sollte"</a> geschrieben wurden.</p>
<p align="justify"><strong>Sie betonen selbst, dass <em><strong>"Российская Федерация"</strong></em> ein Freizeitprojekt ist. Wie und vor allem wann entstehen die Beiträge für Ihr Weblog?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> (Grübel) Ich bin eine Leseratte und lese täglich Milliarden von Zeitungen, Trillionen von Zeitschriften und Millionen Bücher zum allen möglichen Themen. Dazu verwende ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Spickoskop" title="Das Spickoskop" target="_blank"><em>mein Spickoskop</em></a>, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Stein_der_Weisen" title="Der Stein der Weisen" target="_blank">"Stein der Weisen"</a> über 70 Zauberstäbe aus aller Welt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Verzauberte_Spiegel" title="Verzauberte Spiegel" target="_blank"><em>(siehe auch TOP 100 der verzauberten Spiegel)</em></a> und  über 30 Milliarden Suchbegriffe aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Flohnetzwerk_.28Kommunikation.29" title="Das Flohnetzwerk">der magischen Kommunikation über das Flohnetzwerk</a>.</p>
<p align="justify">Wenn ich ein interessantes Thema gefunden habe, dichte ich aus allen mir verfügbaren Quellen (z.B. aus der Bibliothek von Hogwarts oder Durmstrang) weitere "Fakten" dazu. An vielen Orten kann man recherchieren, wie z.B. in der Winkel- oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Nokturngasse" title="Nokturngasse" target="_blank">Nokturnegasse</a>, ebenso in Dissertationen und anderen akademischen Arbeiten des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Abteilungen_des_Zaubereiministeriums" title="Abteilungen des Zaubereiministeriums"> Zaubereiministeriums</a>. Zudem gibt es eine ganze Reihe Orte, wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Der_Raum_der_W.C3.BCnsche" title="Der Raum der Wünsche" target="_blank">den Raum der Wünsche</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Die_Kammer_des_Schreckens" title="Die Kammer des Schreckens">die Kammer des Schreckens</a>,  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Die_Heulende_H.C3.BCtte" title="ie heulende Hütte" target="_blank">die heulende Hütte</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Zonkos_Scherzartikelladen" title="Zonkos Scherzartikelladen" target="_blank">Zonkos Scherzartikelladen</a>, wo man "Fakten" erwerben kann.</p>
<p align="justify"> Die gefundenen "Fakten" vermische und zerlege ich, verfluche und verhexe sie, bis sie mit den Originalquellen nicht mehr übereinstimmen oder nur bei unpassenden Stichworten zu finden sind. Dann muss ich nur noch den Beitrag zaubern. Das geht bei mir aber ziemlich schnell, schließlich war ich bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Xenophilius_Lovegood" title="Xenophilius Lovegood" target="_blank">Xenophilius Lovegood</a> in der Lehre dem Inhaber einer "Nachrichtenagentur", dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Printmedien" title="Der Klitterer" target="_blank">Klitterer</a>.</p>
<p align="justify">So entstehen jede Woche neue Flüche, in den späten Abendstunden und an den Wochenenden recherchiert und formuliert, jeweils am nächsten Morgen um acht Uhr ausgesprochen und verteilt.</p>
<p align="justify"><strong>Sind Sie als Autor </strong><strong><em>"</em></strong><strong><em>Российская Федерация"-Weblogs</em></strong><strong> ein Blog-Fachmann?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> <em>(Herzliches Lachen und eine abwehrende Handbewegung)</em> Nein! Definitiv nicht. Blog-Fachleute sind langjährige Zauberer und Autoren wie <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Albus_Dumbledore" title="Albus Dumbledore" target="_blank">Albus Dumbledore</a> </em>aus Hogwarts, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Igor_Karkaroff" title="Igor Karkaroff" target="_blank"><em>Igor Karkaroff</em></a> aus Durmstrag  oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Figuren_der_Harry-Potter-Romane#Olympe_Maxime" title="Olympe Maxime"><em>Olympe Maxime</em></a> aus Beauxbatons. Und natürlich gibt es noch <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Der, der noch nie in Russland war." target="_blank">"den, dessen Name nicht genannt werden sollte".</a></p>
<p align="justify">Wenn Sie mich in zehn Jahren und nach den nächsten 6.000.000.000 Flüchen noch einmal fragen, werde ich sicher immer noch mit „Nein“ antworten - aber vielleicht verstehe ich die Zauberei bis dann – und das wäre schon mal nicht schlecht.</p>
<p align="justify"><strong>Aber Sie sind als Autor des </strong><strong><em>"</em></strong><strong><em>Российская Федерация"-Weblogs</em></strong><strong> ein Journalist?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> Ich habe eine magische Ausbildung als Zugbegleiter im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Hogwarts-Express" title="Hogwarts-Express" target="_blank"><em>Hogwarts-Express </em></a>und als Stationsvorsteher an den Bahnhöfen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#King.27s_Cross" title="Handlungsorte der Harry-Potter-Romane">King's Cross</a> (Bahnsteig 9¾) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Handlungsorte_der_Harry-Potter-Romane#Hogsmeade" title="Handlungsorte der Harry-Potter-Romane">Hogsmeade</a> absolviert. Danach war ich 15 Jahre als Schiedsrichter tätig, vom  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Trimagisches_Turnier" title="Das Trimagische Turnier" target="_blank"><em>Trimagischen Turnier</em></a> bis zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Quidditch" title="Quidditch" target="_blank"><em>„Quidditch Weltmeisterschaft“</em></a> habe ich alles <em>"gepfiffen"</em>.</p>
<p align="justify">Das <em>„</em><em>Российская Федерация</em><em>“</em>-Weblog führe ich aber in meiner Freizeit, wobei mir mein magischer Background sicher nicht schadet. Als Freizeit-Blogger bin ich realistisch: Ich kann nicht am späten Abend in zwei Stunden dieselbe Qualität auf den Bildschirm zaubern, für welche die Magier der Mainstream-Blogs den ganzen Tag Zeit und eine je nach Redaktion sogar Recherchenabteilung im Keller haben.</p>
<p align="justify"><strong>Wieviel haben Sie in das </strong><strong><em>„</em>Российская Федерация<em>“</em>-Weblog investiert </strong><strong>? Und wie viel ist es jetzt wert?</strong></p>
<p align="justify"><strong>Heribert Schindler</strong> <em>(Lacht und beginnt zu rechnen)</em> In 7 Monaten habe ich Milliarden Euro und Trillionen Stunden Freizeit in meine Beiträge investiert, wobei ich den Zeitaufwand nur schätzen kann. Das Einkommen, das ich bisher damit erzielt habe, weiß ich hingegen genau: Ich besitze jetzt mehr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Verzauberte_M.C3.BCnzen" title="Verzauberte Münzen">verzauberte Münzen</a> als ich brauche, kann mir soviel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Butterbier" title="Butterbier" target="_blank">Butterbier</a> kaufen wie ich will und kann den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Fahrender_Ritter" title="Fahrender Ritter">Fahrenden Ritter</a> so oft nehmen wie ich möchte.</p>
<p align="justify">Mit <em>„</em><em>Российская Федерация</em><em>“ </em> muss ich kein Geld verdienen, mit einem Weblog wird man auch kaum reich. So wie der Erwerb<em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Begriffe_der_Harry-Potter-Romane#Schulabschl.C3.BCsse" title="Zaubergrade und Schulabschlüsse" target="_blank">magischer Zaubergrade</a></em> keineTitel verleiht, die sich beweisen ließen. Ich bin schon glücklich, wenn ich mal wieder über den, <a href="http://www.krusenstern.ch" title="Lord Krusenstern-Voldemort" target="_blank">dessen Name nicht genannt werden sollte</a>, herzlich lachen durfte.</p>
<p align="justify"><em>(Dieses Interview entstand im November 2007 als Gruppenarbeit während einer UN-Vollversammlung und der Tagung des Nobelpreis-Komitees, anlässlich der Verleihung des Friedenspreises der Blogosphäre an Heribert Schindler)</em></p>
<p align="justify">Sollte sich jemand nach der Lektüre dieses Beitrages verarscht, verschaukelt oder belogen fühlen, dann geht es ihm so wie mir, nachdem ich <a href="http://www.krusenstern.ch/blogbuch/das-russland-weblog-krusenstern-10-antworten-von-juerg-vollmer.html" title="Das Krusenstern-Märchen" target="_blank">diesen Witz hier</a> lesen durfte.</p>
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<title><![CDATA[Russland blockiert Nahost-Beauftragten Tony Blair]]></title>
<link>http://rossijskajafederazija.wordpress.com/2007/06/27/russland-blockiert-nahost-beauftragten-tony-blair/</link>
<pubDate>Wed, 27 Jun 2007 08:26:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Heribert Schindler</dc:creator>
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<description><![CDATA[Russland-Aktuell berichtet:
Russland ist gegen die Kandidatur des scheidenden britischen Premiermini]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><em><a href="http://www.aktuell.ru/russland/news/russland_blockiert_nahost-beauftragten_tony_blair_18491.html" title="Russland-Aktuell: Russland blockiert Nahost-Beauftragten Tony Blair">Russland-Aktuell</a></em> berichtet:</p>
<p align="justify">Russland ist gegen die Kandidatur des scheidenden britischen Premierministers Tony Blair für das Amt eines EU-Sonderbeauftragten für Nahost. Am Dienstagabend hatten sich die vier amtierenden internationalen Vermittler in Jerusalem bereits auf die Kandidatur Blairs geeinigt, die offizielle Ernennung sollte am Mittwoch folgen, da legte Russland in letzter Minute sein Veto ein. Begründet wurde der Einspruch mit der Notwendigkeit, die Ernennung noch einmal innerhalb russischer Regierungskreise zu diskutieren.</p>
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<p align="justify">Der EU-Vertreter auf dem Gipfel-Treffen in Jerusalem Mark Otte teilte den Medien mit, Russland habe kein grünes Licht für die Ernennung Blairs gegeben. Die Gründe seien ihm jedoch nicht bekannt.</p>
<p align="justify">Internationale Medien weisen darauf hin, dass es in der Nahost-Politik zwischen Russland und der EU beziehungsweise den USA in der jüngsten Vergangenheit bereits mehrfach Unstimmigkeiten gegeben habe.</p>
<p align="justify">Zuletzt habe sich Russland gegen die von der EU und den USA betriebene Isolation der Hamas ausgesprochen.</p>
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<p align="justify">Das russische Veto ist verständlich, widerspricht doch Blairs "Nibelungentreue", seine bedingungslose, emotionale und potenziell verhängnisvolle Gefolgschaft gegenüber dem US-amerikanischen Präsidenten Bush, dem Sinn und Zweck des "Nahost-Quartetts".</p>
<p align="justify">Hier sollen UN, EU, USA und Russland einen Weg mit dem Ziel der Beilegung des Nahostkonfliktes erarbeiten und mäßigend auf die Konfliktparteien einwirken.</p>
<p align="justify">Eine Funktion Blairs, in welcher Form auch immer, würde die verbliebene Glaubwürdigkeit des "Quartetts" noch weiter untergraben. Die unverholen pro-israelischen USA, die konsequent im UN-Sicherheitsrat gegen Israel gerichtete Resolutionen per Veto torpedieren, legen bereits durch ihre eigene Stimme im "Quartett" das Gewicht in die Israel bevorzugende Waagschale. Sollte nun auch die EU, durch einen "Sonderbeauftragten Blair", den (berechtigten oder unberechtigten) Eindruck erwecken von den USA "ferngesteuert" zu sein, würde das "Nahost-Quartett" nur weitergehend und unnötig diskreditiert.</p>
<p align="justify">In der betroffenen Region gilt Blair als <em>"Bushs Pudel"</em>, als <em>"Schoßhündchen"</em> der USA, der willfährig die Anweisungen seines Herrchen ausführt und zu keiner eigenständigen Haltung fähig ist.</p>
<p align="justify">Dieser Anschein, richtig oder falsch, sollte keinesfalls seinen Schatten auf die EU-Beteiligung am "Quartett" werfen, der russische Einspruch erscheint mir daher gerechtfertigt und nachvollziehbar.</p>
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