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	<title>deutsche-bahn-ag &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/deutsche-bahn-ag/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "deutsche-bahn-ag"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 17:26:42 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Atisreal vermittelt 770 Quadratmeter Bürofläche an Deutsche Bahn im Kölner Deichmannhaus]]></title>
<link>http://pressemitteilungen.wordpress.com/?p=548</link>
<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:32:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Immopro24.eu</dc:creator>
<guid>http://pressemitteilungen.wordpress.com/?p=548</guid>
<description><![CDATA[
Köln: Die Deutsche Bahn AG, Berlin, mietete 770 Quadratmeter Bürofläche in der Domstadt über di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.immopro24.eu/markets/news/newspicture.php?id=15292" alt="" /></p>
<p><span class="newslandbold"><strong>Köln</strong>:</span> Die <strong>Deutsche Bahn AG</strong>, Berlin, mietete 770 Quadratmeter Bürofläche in der Domstadt über die Berater der Kölner Niederlassung von <strong>Atisreal</strong>.</p>
<p>Das Unternehmen hat die Räumlichkeiten im Deichmannhaus am Bahnhofsvorplatz 1 Anfang Juli 2008 bezogen. Eigentümerin der Immobilie ist die Neuerburg Grundstücksgemeinschaft, Köln.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nützliche Idioten am Potsdamer Platz]]></title>
<link>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=55</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 15:31:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>BK</dc:creator>
<guid>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=55</guid>
<description><![CDATA[Zugegeben: Die Skulptur von Alexander Polzin macht sich gut im Zugangsbauwerk des Bahnhofs Potsdamer]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben: Die Skulptur von <a href="http://www.alexanderpolzin.de/">Alexander Polzin</a> macht sich gut im Zugangsbauwerk des Bahnhofs Potsdamer Platz in Berlin. Sie ist ein echter Blickfang im lichtdurchfluteten Abgang zu den unterirdischen Anlagen, der durch die verwendeten Materialien Stahl, Glas und Beton sehr kühl wirkt. Und dennoch fragt man sich nach wie vor, warum ausgerechnet hier in Berlin <a href="http://bruno-denkmal.de/">ein Denkmal für Giordano Bruno</a> errichtet wurde, und das auch noch in Zusammenarbeit mit der – gelinde gesagt – umstrittenen <a href="http://giordano-bruno-stiftung.de/">Giordano-Bruno-Stiftung</a> (GBS)?</p>
<p>Die Bahn gab sich im Vorfeld ahnungslos; <a href="http://naturalismuskritik.wordpress.com/2008/02/27/giordano-bruno-in-berlin/">in der Pressestelle war die GBS nicht bekannt</a>. Auch hinterher bekundete man lediglich, das Denkmal sei anlässlich einer wissenschaftlichen Tagung über Giordano Bruno aufgestellt worden. Doch diese Begründung war mir nicht genug. Ich hielt es für geradezu skandalös, dass ein öffentliches Unternehmen wie die Bahn – Aktiengesellschaft hin oder – ein Denkmal für Naturalismus und Atheismus aufstellt und sich damit weltanschaulich positioniert. So war zumindest meine Interpretation. Um mich allerdings zu vergewissern, was die Bahn zu der Aktion veranlasst haben konnte, fragte ich lieber noch einmal nach.</p>
<ul>
<li>Brief an Mehdorn</li>
</ul>
<p>Ich schrieb Bahnchef Hartmut Mehdorn einen Brief, in dem ich um Aufklärung über die Motive für das Engagements der Bahn bat. Bezugnehmend auf die offizielle Begründung wollte ich wissen, warum nicht auch anlässlich anderer Kolloquien Denkmäler errichtet werden. Außerdem interessierte mich, ob sich die Bahn nun die von der GBS propagierte Ethik des „evolutionären Humanismus“ zu eigen macht, für die ein ausgewachsenes Schwein prinzipiell ein höheres Lebensrecht hat als ein menschliches Neugeborenes.</p>
<p>Ich schrieb:</p>
<blockquote><p>„Bereits der Umstand, dass diese Veranstaltung stattgefunden hat, gibt mir zu denken. Die Deutsche Bahn AG ist ansonsten traditionell darauf bedacht, weltanschaulich neutral zu bleiben. Das ist (war?) sicherlich nicht die schlechteste Unternehmensstrategie. Doch die Existenz des Denkmals auf Bahn-Gelände stellt religiöse Menschen nun vor eine gewichtige Frage, die Ihnen nicht gleichgültig sein dürfte. Sollen sie nun, da Sie so offen Partei für den Naturalismus und gegen jede Form von Gottglauben ergriffen haben, den Bahnhof Potsdamer Platz meiden? Sollen sie vielleicht überhaupt nicht mehr mit der Deutschen Bahn AG fahren? Da Sie sich weltanschaulich positioniert haben, werden Sie es den Kunden wohl nicht verübeln, wenn sie dasselbe tun.“</p></blockquote>
<p>Mein Brief ging zunächst einmal in den Mühlen der Bahn-Bürokratie unter, aber als ich ihn noch einmal gefaxt hatte, kam bald eine Reaktion. Die war allerdings etwas ungewöhnlich: Ein Herr Klewe meldete sich telefonisch und schlug vor, sich einmal persönlich zu treffen. Er wolle mich dann über den Sachverhalt aufklären, was in einem Brief nicht so gut möglich wäre. Als Treffpunkt schlug er den Bahn-Tower am Potsdamer Platz vor, und da mir ein solches Treffen keine Umstände machen würde, willigte ich ein. Neugierig war ich allemal über diese ungewöhnliche Art, einen Brief zu beantworten – eine Pressekonferenz ganz für mich alleine!</p>
<ul>
<li>Eine ungewöhnliche Pressekonferenz</li>
</ul>
<p>Zu meiner Überraschung nahm an dem Gespräch nicht nur Herr Klewe teil, der sich als Leiter der Abteilung „Länderbeziehungen Bereich Politik (MSL)“ entpuppte, sondern auch der Beauftragte des Vorstandes, Bundesverkehrsminister a.D. Reinhard Klimmt. Es stellte sich heraus, dass beide die Koordination zwischen der Bahn und den an der Errichtung des Kunstwerks Beteiligten übernommen hatten.</p>
<p>Was Klewe und Klimmt zu sagen hatten, war nicht viel. Die Bahn habe lediglich den Grund zur Verfügung gestellt und dafür gesorgt, dass die Skulptur nun nicht umfällt. An dieser Stelle sei ohnehin die Errichtung eines Kunstwerks vorgesehen gewesen, so dass der Vorschlag des Künstlers gerade recht gekommen sei. Und da er respektable Fürsprecher wie die Botschafter Italiens und Ungarns und den Präsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck, gehabt habe, habe man nicht im Traum daran gedacht, es könne inhaltlich etwas dagegen einzuwenden sein. Überhaupt sei es ihnen vor allem um die künstlerische Qualität gegangen. Und die könne jeder Kritik standhalten. Mit der GBS hätten sie keinen Kontakt gehabt, und dass ein Vertreter der Bahn bei der Enthüllungszeremonie ein Grußwort gesprochen, sei als Akt der Höflichkeit durchaus angemessen gewesen.</p>
<p>Klewes und Klimmts Erläuterungen erschienen mir plausibel und nachvollziehbar. Für sie ist die Figur nicht mit einem atheistischen Bekenntnis verbunden, sondern eine gelungene Verschönerung des Bahnhofs Potsdamer Platz. Das Kunstwerk gefällt, und mehr interessiert sie nicht. Bloß: Reicht das aus? Hat nicht jedes Denkmal auch eine Botschaft, die genauso wichtig ist wie die äußere Anmutung?</p>
<ul>
<li>Der atheistische Kontext</li>
</ul>
<p>Es war ausgerechnet der gelernte Historiker Klimmt, der im Verlauf unseres Gesprächs die Frage nach dem Kontext aufbrachte, in dem ein historisches Ereignis stattfindet. Und der Hinweis auf den Kontext ist wichtig, ja, er ist entscheidend. Im vorliegenden Fall ist nämlich zu fragen, wer welchen Zweck mit der Errichtung eines Bruno-Denkmals verfolgte: die beiden Botschafter, der Künstler, Staeck. Honorige Leute allesamt, mit denen Klewe und Klimmt zu tun hatten. Doch das waren offensichtlich nicht alle Beteiligten; im Hintergrund gab es weitere, von deren Existenz man im Bahn-Tower nichts wusste. Und da trifft man eben unter anderen „alte Bekannte“ wieder: die GBS, die Humanismus-Stiftung, Ernst Salcher, dazu Wera und Norbert Noetzel und die UniCredt Group. Den Namen Staeck sucht man dort vergeblich, er gehört nicht zu den Stiftern.</p>
<p>Die Stifter wussten glasklar, worum es inhaltlich geht. Polzins Skulptur „will polarisieren“, erklärte zum Beispiel Salcher <a href="http://bruno-denkmal.de/de/inhalt_dm4.html">in seiner Eröffnungsansprache</a>. Seine Stoßrichtung ist eindeutig:</p>
<blockquote><p>„Während Philosophie und Wissenschaft das geistige Erbe Giordano Brunos zu würdigen gelernt haben, blieb ihm eine Institution bis heute die Anerkennung schuldig: die katholische Kirche. Sie verfolgte ihn, verurteilte ihn zum Tode auf dem Scheiterhaufen und setzte seine Schriften fast 400 Jahre lang auf den Index. Sie wollte ihn auch dann nicht rehabilitieren, als im Jahr 1889 ein internationales Ehrenkomitee, gegen den heftigen Widerstand der römischen Kurie, die Aufstellung einer Giordano Bruno-Statue erzwang.“</p></blockquote>
<p>Da haben wir es mal wieder: Die katholische Kirche hat Bruno verbrannt, die katholische Kirche ist dogmatisch, die katholische Kirche ist intolerant etc. pp. Systematisch löst Salcher das historische Ereignis aus dem Kontext heraus und konstruiert sich damit seine eigene Wahrheit. Und dann vollbringt Salcher auch noch das Kunststück, die katholische Kirche auch für heutige Missstände verantwortlich zu machen. Welche Aussage das Bruno-Denkmal haben soll?</p>
<blockquote><p>„Die Antwort ist einfach: Der Blick auf den Zustand unserer Welt und auf die unsäglich deprimierenden Nachrichten, die uns täglich erreichen, gibt uns die Antwort: wir brauchen heute nötiger denn je Menschen, die das Recht auf Geistesfreiheit verteidigen und den Gebrauch der menschlichen Vernunft als den einzig richtigen Weg ansehen, um eine friedlichere, bessere und gerechtere Welt zu erreichen.“</p></blockquote>
<p>Salcher – der Stifter und Stiftungsvorstand zugleich ist – sagte weiter:</p>
<blockquote><p>„Die Giordano Bruno Stiftung, die ich hier vertrete, folgt der Tradition ihres Namensgebers in der klaren Absage an jeglichen Fundamentalismus, gleichgültig ob religiöser oder ideologischer Art, und geht über ihn hinaus, indem sie das Gedankenguts eines modernen ‚evolutionären Humanismus’ verbreitet, der ein von Vernunft geleitetes, friedliches und gleichberechtigtes Mit- und Nebeneinander der Menschen im 21. Jahrhundert anstrebt.“</p></blockquote>
<p>Auch Salchers Vorstandskollege, GBS-Sprecher Michael Schmidt-Salomon, haute in dieselbe Kerbe und charakterisierte die Skulptur als ein</p>
<blockquote><p>„‚Mahnmal für die Opfer religiöser Gewalt’ schlechthin. Der Begriff ‚religiöse Gewalt’ bezieht sich dabei nicht allein auf die traditionellen theistischen Glaubenssysteme, sondern auch auf die sog. ‚politischen Religionen’. Schließlich ist es gleich, ob ‚heilige’, ‚unantastbare’ Schriften von vermeintlichen Propheten Gottes oder von politischen Führern diktiert werden.“</p></blockquote>
<p>Auf telefonische Nachfrage bestätigte im übrigen auch Norbert Noetzel, dass er die Ziele der GBS und die verlautbarte Aussage des Denkmals unterstütze.</p>
<ul>
<li>Mitgefangen – mitgehangen</li>
</ul>
<p>Folgendes ist nun festzuhalten:</p>
<p>Erstens: Formal und von niemandem bestritten ist die Skulptur wohlgeraten. Sie hat einen Standort gefunden, an dem sie hervorragend zur Geltung kommt. Damit hat niemand ein Problem.</p>
<p>Zweitens: Inhaltlich handelt es sich bei der Skulptur um eine Absage an jede Form von Religion, die von den Stiftern als dogmatisch, gewalttätig und freiheitsbeschränkend charakterisiert wird. Diese und keine andere Botschaft transportiert sie. Dass diese Botschaft nicht neu, wenig originell und wird auch dann nicht wahrer, wenn man sie permanent wiederholt oder – das allerdings ist neu – in Skulpturen gießt, sei nur am Rande erwähnt.</p>
<p>Drittens: Die Bahn war vor allem daran interessiert, eine Leerstelle in einem ihrer Bahnhöfe kostengünstig zu füllen. Sie verhandelte mit Partnern, die nicht die Stifter waren. Die Mehrzahl der Stifter und ihre Absichten waren ihr unbekannt. Über inhaltliche Aussagen hat man sich wenige oder gar keine Gedanken gemacht, wollte aber keinesfalls ein atheistisches Statement abgeben.</p>
<p>Ist die Bahn also getäuscht worden? Dieser Verdacht liegt nahe. Aber damit kann sie sich nicht herausreden. Eigentlich hätte sie fragen müssen, wer die Aktion finanziert. Dann hätte sie erfahren, wer die Stifter sind, hätte Erkundigungen über sie einholen können und dann erfahren, wes Geistes Kind sie sind. Dann wäre man beispielsweise auf Schmidt-Salomons skandalöses „Manifest des evolutionären Humanismus“ gestoßen, das er im Auftrag der GBS geschrieben hat. Man hätte weiterhin erfahren, dass <a href="http://naturalismuskritik.wordpress.com/2008/02/18/kampa/">die GBS mit einer Ausfallbürgschaft</a> Schmidt-Salomons „Ferkel-Buch“ unterstützt hat. Und schließlich hätte man zur Kenntnis genommen, dass die GBS als religionsfeindliche Organisation einschlägig bekannt ist, woraufhin man sicher auf den Gedanken gekommen wäre, dass die GBS mit dem Bruno-Denkmal ganz gewiss nicht nur eines armen Menschen gedenken wollte, der vor rund 400 Jahren einen qualvollen Tod erlitten hat.</p>
<p>Nein, die Bahn kann sich nicht herausreden. Sie ist zwar einerseits Opfer, weil sie von den atheistischen Aktivisten als „nützlicher Idiot“ (Lenin) missbraucht wurde. Aber sie hat sich auch fahrlässig missbrauchen lassen. Es besteht kein Zweifel: Mit der Unterstützung der Denkmalserrichtung hat sie sich mit der GBS und ihren Zielen gemein gemacht und sich in der aktuellen Debatte weltanschaulich positioniert.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Giordano Bruno in Berlin]]></title>
<link>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Wed, 27 Feb 2008 10:13:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>BK</dc:creator>
<guid>http://naturalismuskritik.wordpress.com/?p=32</guid>
<description><![CDATA[In Kürze wird Berlin um ein Denkmal reicher sein. Am 2. März soll zum Gedenken an Giordano Bruno i]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">In Kürze wird Berlin um ein Denkmal reicher sein. Am 2. März soll <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno">zum Gedenken an Giordano Bruno</a> im Bahnhof Potsdamer Platz <a href="http://www.alexanderpolzin.de/">eine Skulptur des Künstlers Alexander Polzin </a>errichtet werden. Bei dem Festakt haben der italienische Botschafter, der Schriftsteller Durs Grünbein und das Vorstandsmitglied der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), Ernst Salcher, Redebeiträge angekündigt.</p>
<p class="MsoNormal">Für den Sprecher der GBS, Michael Schmidt-Salomon, geht es bei der Aufstellung der Skulptur nicht allein um die Person des Dominikanermönchs aus Neapel, sondern für ihn kann das Denkmal „über das Einzelschicksal Brunos hinaus auch ganz allgemein als ‚Mahnmal für die Opfer religiöser Gewalt’ begriffen werden“. Die GBS will „Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich machen.“ Die Aussagen von Schmidt-Salomons <a href="http://www.leitkultur-humanismus.de/manindex.htm">„Manifest des evolutionären Humanismus“</a>, das in ihrem Auftrag geschrieben wurde, macht sie sich zu eigen.</p>
<p class="MsoNormal">Was die Bahn dazu bewogen hat, einen Platz für die Skulptur zur Verfügung zu stellen und vor allem Salcher sprechen zu lassen, bleibt unklar. Eine Mitarbeiterin der Pressestelle verweist darauf, dass die Initiative nicht vom Unternehmen ausgegangen sei. Außerdem habe man ja auch am Hauptbahnhof eine Skulptur aufgestellt (ein Pferd). Die Ziele der GBS sind der Mitarbeiterin indes nicht bekannt, aber sie verspricht, sich demnächst die Website der GBS anzugucken. Dass die Bahn ihre weltanschauliche Neutralität aufgibt, indem sie eine Veranstaltung mit einer <a href="http://www.kath.net/detail.php?id=17311">religionsfeindlichen, naturalistischen Organisation</a> durchführt, glaubt sie nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Die Aufstellung des Denkmals ist nicht die einzige Veranstaltung zum Gedenken an den 1600 in Rom hingerichteten Bruno. Am 3. März findet an der Humboldt-Universität eine Podiumsdiskussion „Von Nola nach Berlin. Was sagt uns Giordano Bruno heute?“ statt. Außerdem veranstaltet das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte am 3. und 4. <span>März <a href="http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/berlinkalender.html">ein Colloquium „</a></span><span><a href="http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/berlinkalender.html">Turning Traditions Upside Down. Rethinking Giordano Bruno’s Enlightenmen</a></span><span><a href="http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/berlinkalender.html">t“</a></span><span><a href="http://www.mpiwg-berlin.mpg.de/de/aktuelles/berlinkalender.html">.</a></span><span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auch mal etwas seltenes...]]></title>
<link>http://kouryuchan.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 20:53:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>kouryuchan</dc:creator>
<guid>http://kouryuchan.wordpress.com/?p=148</guid>
<description><![CDATA[Heute gibt es nicht viel zu erzählen&#8230; morgens mal wieder den Zug knapp verpaßt, trotz Rennen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gibt es nicht viel zu erzählen... morgens mal wieder den Zug knapp verpaßt, trotz Rennens, der Bus hat immer mehr Verspätung und die Züge fuhren in dieser Woche alle ausnahmsweise pünktlich, da war nichts mehr zu wollen... hoffentlich herrscht ab nächster Woche wieder Verspätung... sonst nur den ganzen Tag gearbeitet, viele Bildtexte kontrolliert und die Büros aufgeräumt. Man glaubt gar nicht, wieviel Müll in den Schränken eines Büros so liegen können... zum Teil habe ich Sachen gefunden, die Mitarbeiter, die schon gute 20 Jahre nicht mehr in der Abteilung sind, vergessen haben... Bücher, Zeitschriften, Stifte, die nicht mehr funktionieren, Notizen, die nichts mehr bedeuten... Unmengen an alten Telephonbüchern... das ist alles schon ziemlich erstaunlich...</p>
<p>Die Bildkontrolle (also die Kontrolle der Daten von jenen Bildern, die meine Firma für Programmzeitschriften zur Verfügung stellt, damit diese vielleicht mal ein paar davon verwenden, um Artikel oder Programmempfehlungen zu bebildern)  wird von Woche zu Woche seltsamer. Vor allem eine Mitarbeiterin scheint sich gar keine Mühe mehr zu geben. Soll sich doch die Kontrolle darum kümmern! So scheint sie zu denken... um die Wahrheit zu sagen, mit mir kann man's auch machen, ich habe mir sogar Arbeit mitgenommen, damit ich sie morgen an meinem freien Tag erledigen kann. Bin schon erstaunlich dumm, ein richtiger Sarariman halt...</p>
<p>Als ich dann  schließlich am Abend zum Hauptbahnhof bin, um wieder nach Freising zu fahren, hatte ich wenigstens die Auswahl. Denn es hat sich wohl wieder jemand vor den Zug geworfen und die Strecke nach Freising war gute zwei Stunden gesperrt. So hatte ich das erstaunliche Erlebnis, an vier Gleisen nebeneinander Züge in Richtung Freising stehen zu sehen... immerhin hatte ich Glück im Unglück und erwischte in diesem Lotto dann den Zug, der tatsächlich als erstes losfuhr (wenn auch mit 1,5-stündiger Verspätung). Zu meinem Glück hatten sehr viele andere Reisende auf den Zug daneben gesetzt: der war voll und meiner leer... selten so angenehm nach Freising gekommen...</p>
<p>Guradono war heute mit meiner Schwester auf einem  Babyflohmarkt. So langsam füllen sich die Schränke, aber wir brauchen noch viel mehr, bis der kleine süße Wurm da ist...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Außen hui, innen pfui]]></title>
<link>http://cologneblog.wordpress.com/2008/02/11/ausen-hui-innen-pfui/</link>
<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 21:23:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>april</dc:creator>
<guid>http://cologneblog.wordpress.com/2008/02/11/ausen-hui-innen-pfui/</guid>
<description><![CDATA[Wie die Überschrift, so unsere Bahnen, besonders die Nahverkehrszüge, z.B. diese S-Bahn: so schick]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bp3.blogger.com/_dz_wTUofMzU/R7C9aVUkD_I/AAAAAAAAAcs/iNAq67FulJ8/s1600-h/februar+058.jpg"><img style="display:block;text-align:center;cursor:hand;margin:0 auto 10px;" src="http://bp3.blogger.com/_dz_wTUofMzU/R7C9aVUkD_I/AAAAAAAAAcs/iNAq67FulJ8/s320/februar+058.jpg" border="0" alt="" /></a>Wie die Überschrift, so unsere Bahnen, besonders die Nahverkehrszüge, z.B. diese S-Bahn: so schick rot-weiß von außen, innen in meinen Lieblingsfarben blau und silber, aber alles ist verdreckt und verlottert. Es gibt ständig Verspätungen und kaum Informationen, wenn mal was passiert ist. Die Deutschen sind sehr unzufrieden mit der Deutschen Bahn AG. Natürlich sind auch die Menschen selber Schuld: alles wird verdreckt und besprayt.</p>
<p>That German phrase means that something looks beautiful from the outside and is ugly and dirty inside. You can use it for people and things. This here is the S-Bahn, a local train, connecting Cologne and the smaller cities around. Most people in Germany are very annoyed about the 'Deutsche Bahn AG'. The trains are late, the trains are dirty, no information when something has happened. They look beautiful in red and white, inside they are blue, silver and grey but some people destroy everything and get it dirty :-((</p>
<p><a href="http://bp2.blogger.com/_dz_wTUofMzU/R7C9MFUkD-I/AAAAAAAAAck/ab4OxMAsRQE/s1600-h/februar+057.jpg"><img style="display:block;text-align:center;cursor:hand;margin:0 auto 10px;" src="http://bp2.blogger.com/_dz_wTUofMzU/R7C9MFUkD-I/AAAAAAAAAck/ab4OxMAsRQE/s320/februar+057.jpg" border="0" alt="" /></a></p>
<p>Der Tag endete tragisch: ein Riesenaufgebot an Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen, eine S-Bahn und ein schwerer Güterzug, beide stehend, auf den Gleisen ein Toter, zugedeckt. Es ist streng verboten, die Gleise zu überqueren; dafür gibt es eine Unterführung, aber jeden Tag wird dieses Verbot missachtet. Diesmal hat es ein Leben gekostet.</p>
<p>And the day ended with a terrible accident. It is absolutely forbidden to cross the tracks/rails but young people often do it nevertheless. Today one payed with his life. The firebrigades, police and ambulances, a helicopter later ... I saw the S-Bahn, I saw a heavy goods train/freights train, both standing there and a corpse was lying on the tracks, covered  ...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Bahn pfeift auf dem letzten (Funk-)Loch]]></title>
<link>http://sozialgeschnatter.wordpress.com/2008/05/27/qype-deutsche-bahn-ag-in-berlin/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 11:00:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>pjebsen</dc:creator>
<guid>http://sozialgeschnatter.wordpress.com/2008/05/27/qype-deutsche-bahn-ag-in-berlin/</guid>
<description><![CDATA[Berlin - Hotel &amp; Reisen - Bahnhoefe
Bahn! Das kann ja wohl nicht angehen, dass du es in einem an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.qype.com/de300-berlin">Berlin</a> - <a href="http://www.qype.com/de300-berlin/categories/5-traveling">Hotel &#38; Reisen</a> - <a href="http://www.qype.com/de300-berlin/categories/277-bahnhoefe-und-flughaefen-in-berlin">Bahnhoefe</a></p>
<p>Bahn! Das kann ja wohl nicht angehen, dass du es in einem angeblichen High-Tech-Land mit deinen Freunden aus der Telekommunikationsbranche in vielen, vielen Jahren nicht hinbekommst, auf einer viel befahrenen Strecke wie Hamburg - Berlin eine vernünftige Mobilfunkanbindung zu gewährleisten!</p>
<p>Nein, ich will nicht an Bord deine anderen Kunden vergrätzen, indem ich stundenlang uninteressante Dinge ins Handy brülle. Ich will einfach nur ab und zu ganz leise E-Mails abrufen und mich bei Qype in Sachen Berlin inspirieren lassen!</p>
<p>Tu was!</p>
<p>Dein PJebsen (eigentlich ein Bahn-Fan)</p>
<p>Mein Beitrag zu <a href="http://www.qype.com/place/18348-Deutsche-Bahn-AG-Berlin">Deutsche Bahn AG</a> - Ich bin <a href="http://www.qype.com/people/PJebsen">PJebsen</a> - auf <a href="http://www.qype.com/">Qype</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Streik und Bahn]]></title>
<link>http://mupan.wordpress.com/2007/11/04/streik-und-bahn/</link>
<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 10:03:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>mupan</dc:creator>
<guid>http://mupan.wordpress.com/2007/11/04/streik-und-bahn/</guid>
<description><![CDATA[Das Urteil des Chemnitzer Landesarbeitsgerichts konnte nicht anders ausfallen. Es durfte nicht ander]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Urteil des Chemnitzer Landesarbeitsgerichts konnte nicht anders ausfallen. Es durfte nicht anders ausfallen. Ein Streikverbot durch ein Gericht, aus politischen Gründen, das ist ein Angriff auf die Republik, der nicht wieder gutzumachen ist. Zumindest ist er jetzt faktisch wieder geradegerückt; der Schaden, den das Image des Arbeitskampfs durch das widerliche Streikverbots-Urteil bekommen hat, ist irreparabel.</p>
<p>Dennoch bin ich gegen den Streik der Lokführer, und zwar aus politischen Gründen. Ich bin aktives Mitglied einer DGB-Gewerkschaft, einer "Großgewerkschaft", einer Einheitsgewerkschaft, ich kann gar nicht anders urteilen. Angesichts einer begrenzten Menge Geldes, die aus den Unternehmern herauszupressen ist, ist es eine vornehme Aufgabe einer Gewerkschaft, hier für eine halbwegs ausgeglichene Verteilung auf alle in einem Unternehmen, einer Branche vertretenen Berufsgruppen zu achten. Eine berufsständische Organisation, wie sie Cockpit, Marburger Bund und die "Gewerkschaft Deutscher Lokführer" / GDL darstellen, mag nach der herrschenden juristischen Definition eine Gewerkschaft darstellen, wenn sie als Verhandlungspartner akzeptiert wird oder sich diese Akzeptanz unter Ausnutzung ihrer funktionselitären Eigenschaften erzwingt. Für uns Gewerkschafter ist jedoch eine Gewerkschaft die Selbstorganisation der Beschäftigten einer Branche oder mindestens eines Betriebs (zunehmend auch der Arbeitslosen und der Selbständigen). Natürlich hat das Gemeinwesen sein Augenmerk auf die Schwächeren, die weniger Qualifizierten oder jedenfalls weniger Angesehenen zu richten. Und dieses Bestreben war mal keine lästige Pflicht, die am Verdienen hindert, kein Almosen-Verteilen, das hatte zumindest mal Ansätze von schlichtem Ausgleich einer nicht selbst verschuldeten Schieflage, damals, als die "soziale" Marktwirtschaft und die um sie herum gebaute Bundesrepublik noch jung waren.</p>
<p>Dieser Geist, der in unserem Grundgesetz einen gewissen roten Faden mit ein paar Ausfransungen bildet, ist nicht mehr da, und da wird folgerichtig mal eben darüber spekuliert, mal wieder das Grundgesetz zu ändern. Jetzt geht es darum, die Armee auf Streikende loszulassen. Eine derartige Möglichkeit lässt mich sofort an Diktaturen denken, und ich erschrecke über das Tempo, das der Umbau unserer Gesellschaft bereits angenommen hat.</p>
<p>Ob sie es nun weiß oder nicht, die Deutsche Bahn AG, die GDL leistet ihr politisch einen großen Dienst. Sie lenkt die Öffentlichkeit und die Politik ab von ihrer permanenten und sich verstärkenden Schlechtleistung. Streik ist einschneidender, aber auch ohne Streik sind Verspätungen, Zugausfälle, geplatzte Verbindungen häufige Behinderungen im Berufspendel- und im Fernverkehr. Auch ohne Streik fahre ich ein- bis dreimal im Monat 40 km weiter im Stau bis zur U-Bahn, um halbwegs pünktlich zur Arbeit zu kommen. Dass die Toiletten in Bahnen und Bahnhöfen unwürdig sind (Dreck, Enge, neuerdings aggressive Raucher), ist mit Sicherheit auch keinen streikenden Beschäftigten anzulasten. Die Gepäckablagen in den Doppeldeckern sind zu klein selbst für meinen kleinen Wochenend-Koffer und für meinen Rucksack; sogar in der S-Bahn ist man da besser ausgestattet. Als zusätzliche Provokation der ohnehin der Bahn ausgelieferten "Kunden" muss der normal zahlende Fahrgast neuerdings in überfüllten Zügen lernen, dass es auch 1.-Klasse-<em>Steh</em>plätze gibt, die zu besetzen den Holzklasse-Fahrgast ebensoviel Strafe kostet wie das Besetzen eines 1.-Klasse-<em>Sitz</em>platzes.</p>
<p>Es fehlt an Personal. "Die Bereitstellung des Zuges ... verzögert sich um 30 Minuten." Diese Ansage in einem Sackbahnhof deutet wohl auf einen Mangel an rangierfähigem Personal. Häufig ist es auch die Qualifikation, an der es mangelt: Durchsage des Zugführers: "Zugbegleiter Nr. ..., die Tür ganz hinten links ist defekt, bitte darum kümmern. ... Verehrte Fahrgäste, die Abfahrt des Zuges erfolgt ca. 10 min später aufgrund einer defekten Tür." 15 min später: "Zugbegleiter Nr. ..., Sie müssen die Tür jetzt auch freigeben im System." (oder so ähnlich) ... Das ist doch Realsatire! Ich wusste jedenfalls nicht, ob ich lachen oder weinen sollte.</p>
<p>Und die Falschauskünfte ... Eine allgemeine Durchsage "Züge nach S. verkehren wegen des Streiks ab Ostbahnhof". Zur Sicherheit frage ich konkret, unter Angabe meines Zuges, nach, nehme dann zum Ostbahnhof die U-Bahn, die S-Bahn wird ja bestreikt. Im Ostbahnhof fährt mein gebuchter Zug an mir vorbei, weil er da nicht hält, und weil alle Fernzüge fahrplangemäß ab Hauptbahnhof verkehren. Nur die Regionalbahnen nach S. nicht ... Ich freue mich schon auf die kulante Regelung der Bahn, da ich ja nichts beweisen kann und erfahrungsgemäß der "Kunde" blöd ist.</p>
<p>Von solchen Erfahrungen berichten viele. Ich höre auch von Menschen, die den Versuch mit der Bahn aufgegeben haben und sich jeden Morgen durch verstopfte Autobahnen quälen, weil das immer noch besser ist. Ist das denn der Bahn egal? Ja.</p>
<p>Es scheint mir klar, was hier läuft. Es ist das Gleiche, was in vielen anderen öffentlichen Unternehmen in Deutschland passiert. Um wettbewerbsfähig, im Fall der Bahn auch: börsenfähig zu sein, werden durch Gehaltssenkungen, Streichen von Zuschlägen, Ausgründungen, Mobbing, Entlassungen und andere schmutzige, aber legale Machenschaften die Personalkosten gesenkt. Und das Angebot konzentriert sich auf die zahlkräftige Kundschaft. Die Unikliniken konzentrieren sich auf "Spitzenmedizin", also auf elitäre Medizin für ein elitäres Publikum mit einem elitären Geldbeutel, auf Kosten der Grundversorgung. "Spitzenmedizin", das ist bei der Bahn der Fernverkehr mit den teuren, angeblich so viel schnelleren und bequemeren ICE. Und natürlich die aktuelle Modellbahn von Politikern und Bahnern aller Couleur, nicht Spur H0, sondern TransRapid.</p>
<p>Ich hab diese Umbauten, diese neoliberalen Reformen, ein paar Jahre live in einer Uniklinik erlebt. Ich spreche also nicht von Dingen, von denen ich nichts weiß. Und wie an der Uniklinik der Marburger Bund dem Vorstand spielt die GDL der Bahn AG in die Hände. Dank des ausgeschorenen, gruppenegoistischen Lokführer-Verbandes werden es ab der nächsten Tarifrunde die echten Gewerkschaften noch ein bisschen schwerer haben, in den Verhandlungen mit einer gnadenlos gewinnmaximierenden Unternehmensführung den Schaden zu begrenzen und für ihre Beschäftigten wenigstens weitgehende Arbeitsplatzsicherheit und einen Inflationsausgleich herauszuschlagen. Denn jetzt sind es wieder ein paar weniger Organisierte, und die haben nicht so gut beleumdete Berufe wie die Lokführer.</p>
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<title><![CDATA[1. Verschlafen 2. Sie behindern die Weiterfahrt dieses Zuges 3. Wie sind Sie versichert? 4. Bus fahrende Fahrradfahrer]]></title>
<link>http://thegaydissenter.wordpress.com/2007/10/31/1-verschlafen-2-sie-behindern-die-weiterfahrt-dieses-zuges-3-wie-sind-sie-versichert-4-bus-fahrende-fahrradfahrer/</link>
<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 19:51:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>TheGayDissenter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Was ein blöder Tag.

Erst habe ich verpennt, musste mich beim Zähneputzen anziehen, oder umgekehrt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="362301514-31102007">Was ein blöder Tag.</span></p>
<p><span class="362301514-31102007"></span></p>
<p><span class="362301514-31102007">Erst habe ich verpennt, musste mich beim Zähneputzen anziehen, oder umgekehrt. Hab' im Dunkeln nicht gefunden was ich suchte (wollte kein Licht anmachen, um meinen bf nicht zu stören), bin deshalb heute etwas, naja, merkwürdig angezogen. Ok, den Bus habe ich gerade noch gekriegt. <!--more--></span></p>
<p><span class="362301514-31102007"></span></p>
<p><span class="362301514-31102007">Dann ging's in der Bahn weiter. Das heißt, eigentlich ging es nicht weiter. Denn: "Sie behindern die Weiterfahrt dieses Zuges!", grunzte der Triebfahrzeugführer mit ziemlich versoffener Stimme ins Mikro. Er meinte nicht mich. Auf meiner morgendlichen Bahnstrecke (KBS 459) setzt die DB AG Talent-Triebfahrzeuge der Baureihe 644 ein. Diese Züge zeichnen sich nicht nur durch nahezu tägliche Fahrzeugstörungen aus, sondern auch dadurch, dass die Türen mit hochempfindlichen Lichtschranken ausgestattet sind. Man muss eigentlich nur daran denken, sich in der Nähe einer Tür aufzuhalten, und schon schließen die Dinger nicht mehr. Auch wenn zB eine Ameise ein- oder aussteigen will, bleibt die Tür offen stehen. Die Ameise freut sich. Da bei der DB AG bekanntlich die allergrößten Experten tätig sind (im Planungsbereich meine ich - im Betriebsdienst sind die Jungs und Mädels bemüht, den Laden einigermaßen am Laufen zu halten, die meisten jedenfalls, mein Triebfahrzeugführer ist eine Ausnahme), hat man im Eingangsbereich, also unmittelbar neben den Türen, Klappsitze angebracht. Trotz der täglichen Bahnkrise ist mein morgendlicher Zug immer überfüllt. Und jeden Morgen spielt sich ein Türen-Drama ab. Die meisten Triebfahrzeugführer kriegen die Sache mit dem freundlichen Hinweis, man möge etwas weiter in das Fahrzeug hineingehen, Einkaufs- und Aktentaschen oder Hunde aus der Leichtschranke nehmen, in den Griff. Nicht so heute morgen. "Sie behindern die Weiterfahrt dieses Zuges!" Drei- oder viermal brüllte der Typ diesen Spruch ins Mikro. Dann erst verriet er uns, was er eigentlich meinte. Es hätte ja auch sonst was sein können, zum Beispiel jemand der vor dem Zug sitzt oder liegt oder jemand, der in den Tank pinkelt. Nee, ist das nervend. Die Leute sind morgens eh schon alle schlecht gelaunt ob der überfüllten, verspäteten Züge, die mal Kühlhaustemperatur, mal Gewächshaustemperatur haben, und dann noch so ein Heini vorne im Zug. Wenn der streikt, ist das eine Wohltat.</span></p>
<p><span class="362301514-31102007"></span></p>
<p><span class="362301514-31102007">So, dann im Büro angekommen entschloss ich mich, mir wegen eines kleinen Wehwehchens einen Termin beim Hautarzt geben zu lassen. Einen gewissen Dr Johannes Gutwald in Köln hatte ich mir ausgesucht (wird auf einschlägigen Seiten empfohlen). Der Anruf in der Praxis war schon abschreckend. Die unfreundlich Dame gab mir durch ihren Tonfall sofort zu verstehen, dass es unverschämt sei, bereits um 11 Uhr morgens anzurufen. Als ich um einen Termin bat, grummelte sie irgend etwas, was wohl bedeuten sollte, dass ich das für die nächsten Wochen mal vergessen solle, dann kam erstmal die Grundsatzfrage: "Wie sind sie versichert?". Als ich meinte, dass ich Privatpatient sei, hatte sie plötzlich für 16:50 Uhr einen Termin frei und wollte von mir alles Mögliche, Name, Anschrift, Arbeitgeber, usw, wissen. Um 16:45 Uhr traf ich in der Praxis am Alter Markt ein. Drei mies dreinblickende, gelangweilt Löcher in die Luft guckende 'Damen' hinter dem Empfangstresen empfingen mich. Das heißt, genau genommen namen sie mich nicht in Empfang, denn ich musste schon deutlich auf meine Anwesenheit aufmerksam machen. Auf einem Formular musste ich all' das eintragen, was ich der Dame am Vormittag schon am Telefon erzählt hatte. Offenbar war sie zu müde gewesen, sich irgend etwas zu notieren. Anschließend wurde mir ein Platz angewiesen. Die nächsten 45 Minuten waren recht langweilig. Empfangsbereich und Wartebereich sind so kombiniert, dass man wirklich alles mitbekommt, was sich in der Praxis abspielt. Es spielte sich aber nicht viel ab. Die drei 'Damen' warteten darauf, dass niemand kam. Eine vierte Arzthelferin schlenderte von Zeit zu Zeit durch die Räume, und machte dabei ein Gesicht, das Merkel und Müntefering an ihren besten Tagen nicht zustande bringen. Der Herr Doktor ließ sich von Zeit zu Zeit auch blicken, weil er irgend etwas suchte, und ließ dabei durchblicken, dass er das allgemeine Arbeitstempo in der Praxis vorgibt. Nach 45 Minuten Langeweile, Hetenzeitschriften reizen mich nun mal überhaupt nicht, bin ich gegangen. </span></p>
<p><span class="362301514-31102007"></span></p>
<p><span class="362301514-31102007">Die DB überraschte mit einer pünktlichen Abfahrt des Zuges in Köln, schaffte es aber problemlos, mein Dorf mit sechs Minuten Verspätung zu erreichen. Eilends eilte ich zum Bus, der, diesmal zum Glück, ebenfalls verspätet war. Und dann stellte ich mir eine der Fragen, auf die ich wohl nie eine Antwort finde. Warum macht ein Fahrradfahrer mit seinem Fahrrad in einem Linienbus? Ich meine, im Bus kann er doch eh nicht Fahrrad fahren. Und wenn er nicht Fahrrad fahren kann, braucht er sein Fahrrad nicht in den Bus mitzunehmen. Wenn er aber Fahrrad fahren will, soll er das auf seinem Fahrrad tun, und den Bus den Busfahrern überlassen. OK, ich bin ein toleranter Mensch und toleriere(,) nicht Fahrrad fahrende Fahrradfahrer in 'meinem' Bus. Aber nicht, wenn die nicht Fahrrad fahrenden Fahrradfahrer im Bus mir mit einem Fahrrad ihres Fahrrades über den Fuß fahren! Dann ist Schluss! Aber hallo! So geht's ja nun wirklich nicht! Soll der Fahrradfahrer doch mit seinem Fahrrad auf dem für viel Geld extra angelegten Fahrradweg weg fahren, aber er soll nicht ohne Fahrrad zu fahren mit seinem Fahrrad in meinem fahrenden Bus über meinen Fuß fahren. Also habe ich mich erstmal gehörig aufgeregt über das Fahrrad nebst dem nicht damit Fahrrad fahrenden Fahrradfahrer. Und was macht der Typ? Statt sich zu entschuldigen, meint er zu mir: "Stell' Dich mal nicht so schwul an!" Ich dachte, ich höre nicht richtig! Hätten nicht meine Aktentasche, das Fahrrad und mein im allgemeinen gutes Benehmen mich von diesem nicht Fahrrad fahrenden Fahrradfahrer getrennt, hätte der sich ein paar gefangen. Die kurze, aber herzliche, verbale Auseinandersetzung hat der Typ haushoch verloren. Ich mag es überhaupt nicht, wenn nicht Fahrrad fahrende Fahrradfahrer, die Aussehen und sprechen wie Stefan Raab, mich duzen. Das heißt, eigentlich hat das nichts mit Fahrrad fahrenden Fahrradfahrern oder nicht Fahrrad fahrenden Fahrradfahrern zu tun, es war wohl nur, weil dieser Typ wie Stefan Raab aussah und sprach. Bäääh! Da geht bei mir die Notbeleuchtung an! Und dann noch dieser blöde Spruch "stell' Dich mal nicht so schwul an". Ich weiß gar nicht, wie ich mich schwul anstellten sollte. Kann man sich überhaupt schwul anstellen? Ich musste sofort - für die Rheinländer: direkt - an <a href="http://blog.quickes-wohnzimmer.de/?p=458">René's Ausführungen </a>denken. Wie auch immer, dem Typen ist es nicht gut bekommen und er wird zukünftig mit seinem Fahrrad und seinen blöden Sprüchen sehr vorsichtig sein, wenn ich mit ihm im selben Bus bin. Wahrscheinlich wird er demnächst das Fahrradfahren auf seinem Fahrrad dem Busfahren mit seinem Fahrrad vorziehen. Und, hehehe, durch das kleine Techtelmechtel hat er seine Bushaltestelle verpasst. Dass war eh unglaublich. Er wollte nur zwei Haltestellen weit nicht auf seinem Fahrrad, sondern mit seinem Fahrrad im Bus fahren. Hätte er da nicht seinen Hintern auf sein Fahrrad schwingen können und die paar Meter mit dem Fahrrad auf dem extra für viel Geld angelegten Fahrradweg, ich erwähnte ihn bereits, fahren können? Nein, der Fahrradfahrer musste sein Fahrrad in den Bus schwingen, um dann mit dem Fahrrad im Bus und mir über den Fuß (zu) fahren. Unglaublich! Aber, hahaha, jetzt musste er eine Haltestelle weiter fahren und mit dem Fahrrad zurück zur zurückliegenden Haltestelle fahren. Aber zum Fahrradfahren sind Fahrräder schließlich da!</span></p>
<p><span class="362301514-31102007"></span></p>
<p><span class="362301514-31102007">Nein, ich hab' nix gegen Fahrradfahrer und ihre Fahrräder, ich kann nur Stefan Raab nicht leiden. </span></p>
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