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	<title>der-standard &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/der-standard/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "der-standard"</description>
	<pubDate>Sun, 07 Sep 2008 01:55:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Erfreulich und vernünftig]]></title>
<link>http://denkbar.wordpress.com/?p=36</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 13:47:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>denkbar</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ist das Interview mit Haselsteiner, Sponsor des LiF, im Standard. 80% Steuern auf Spitzeneinkomm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist das Interview mit Haselsteiner, Sponsor des LiF, im <a href="http://derstandard.at/?id=1216918782145">Standard</a>. 80% Steuern auf Spitzeneinkommen sind zwar Wahnwitz, und es gibt die einoder andere Meldung zu kritisieren - aber der Grundtenor ist wirklich hocherfreulich.</p>
<p>Meine Lieblings-Passage: "Ich zahle gerne höhere Steuern, wenn ich dafür meine Privilegien behalten kann. Als sehr wohlhabender Mensch kann ich ohne Personenschutz auf ein Bier gehen, ohne dass man mir vor der Tür das Auto zertrümmert - das muss mir etwas wert sein. Ich bin deshalb für höhere Steuern auf Vermögen, und wenn es keine mehr gibt, muss man eben neue einführen. Dass Vermögen zum Steueraufkommen null beiträgt, ist in hohem Maße ungerecht."</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[werbung des österreichischen bundesheeres]]></title>
<link>http://electrobabe.wordpress.com/?p=361</link>
<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 00:28:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>electrobabe</dc:creator>
<guid>http://electrobabe.wordpress.com/?p=361</guid>
<description><![CDATA[na, da macht sich das bmlv ja richtig mühe, sich ordentlich zu positionieren

gestern im print stan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>na, da macht sich das <a href="http://www.bmlv.gv.at" target="_blank">bmlv</a> ja richtig mühe, sich ordentlich zu positionieren</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-153" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/02/space.jpg" alt="" width="20" height="20" /></p>
<p>gestern im print standard: werbung mit einer olympia 2004 preisträgerin</p>
<p><a href="http://electrobabe.files.wordpress.com/2008/08/bmlv_olympia.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-362" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/08/bmlv_olympia.jpg?w=197" alt="" width="197" height="300" /></a></p>
<p><em>(zum vergrößern klicken)</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-153" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/02/space.jpg" alt="" width="20" height="20" /></p>
<p>dieses pic ist vor einiger zeit intern verteilt worden, ist jetzt aber auch auf riesigen werbeplakaten (zumindest in wien) zu bestaunen. nettes detail: das ist eine frau, die sich gatsch ins gesicht schmiert :D</p>
<p><a href="http://electrobabe.files.wordpress.com/2008/08/schutzfaktor_hoch.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-363" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/08/schutzfaktor_hoch.jpg?w=300" alt="" width="300" height="155" /></a></p>
<p><em>(zum vergrößern klicken)</em></p>
<p>ich kann diese werbelinie nur bestätigen, denn ich geb auch alles für unser heimatland ;)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[morgen im rondo: geek-show]]></title>
<link>http://electrobabe.wordpress.com/?p=277</link>
<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 15:29:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>electrobabe</dc:creator>
<guid>http://electrobabe.wordpress.com/?p=277</guid>
<description><![CDATA[und ich bin dabei&#8230; also morgen standard kaufen! in der beilage rondo erscheint der beitrag. ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>und ich bin dabei... also morgen <a href="http://derstandard.at/" target="_blank">standard</a> kaufen! in der beilage rondo erscheint der beitrag. eine online version gibt es vielleicht auch noch, <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3392580" target="_blank">hier</a> mal vorab der text ohne bilder.</p>
<p>ich hab den vollständigen beitrag selbst noch nicht gesehen, bin aber sehr gespannt wie die anderen bilder, von z.b. <a href="http://www.phreak20.com/" target="_blank">phreak2.0</a> oder <a href="http://tschilp.com/2008/06/27/mein-erster-job-als-model-geekfashion-im-rondo/" target="_blank">michaela</a>, aussehen werden. hier aber mal eine vorschau von dem photo von mir - wie <a href="http://maremue.de/" target="_blank">mareike</a> mich hergerichtet hat ;)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-278" src="http://electrobabe.wordpress.com/files/2008/06/barbarao_klein.jpg" alt="" width="355" height="479" /></p>
<p><em>foto: Christoph Pirnbacher</em></p>
<p>sehr streng, ich erkenn mich selbst kaum wieder ;) dafür ist der rock durchsichtig</p>
<p>nachtrag: es gibt sehr wohl einen klar definierten unterschied zwischen <a href="http://electrobabe.at/2006/07/24/nerds-und-sex/" target="_self">nerd und geek</a></p>
<p><a href="http://electrobabe.files.wordpress.com/2008/06/geek_show_standard_mareike_muller.pdf">hier</a> der gesamte beitrag im rondo</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Nazometer" schlägt an!]]></title>
<link>http://teambloggerowl.wordpress.com/?p=61</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 18:00:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>vattaunsa</dc:creator>
<guid>http://teambloggerowl.wordpress.com/?p=61</guid>
<description><![CDATA[War aber wohl ein Fehlalarm, wie schon öfter vorgekommen. Die &#8220;Wiederaufarbeitungsanlage für]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>War aber wohl ein Fehlalarm, wie schon öfter vorgekommen. Die "Wiederaufarbeitungsanlage für politisches Kabarett der ARD", also <a href="http://www.daserste.de/schmidtundpocher/" target="_blank">Schmidt und Pocher</a>, machte Ende vergangenen Jahres aus dem harmlosen Spiel, in einem beliebigen Alltagsgespräch nazi-verdächtige Begriffe auszumachen ("Autobahn", "Braunbär", "Eva" etc.), eine <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E6AA873215CF6425B88E583BEC1E0E5DA~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_googlefeed" target="_blank">Pseudomaschine</a>, die während der Sendung immer wieder aufleuchtet, ein Running-Gag, der sich schnell zu Tode rennt (außer er kommt von Schmidt (und Pocher)).</p>
<p>Gestern muss das Ding also angeschlagen haben, denn der <a href="http://derstandard.at" target="_blank">österreichische Standard</a> berichtete, der deutsche Außenminister Schäuble habe sich in deutschen Medien über den kroatischen Nationaltrainer Slaven Bilic empört, der angeblich seinen Spielern nach dem Sieg über die deutsche Mannschaft am gestrigen Abend rechtsradikale Rockmusik zum Feiern aufgelegt habe.</p>
<p>Auffällig dabei, dass die Suche nach Meldungen zu Schäubles Empörung im Netz einzig und allein zur Seite des "Standard" führt und der ist kein deutsches Medienangebot.<br />
Den Link zu dieser Ente spar ich mir hier, am Ende wird der studierte Jurist Bilic, der <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/436379" target="_blank">nach Berichten der Süddeutschen Zeitung übrigens auch ACDC hört und selber als Rockmusiker auftritt,</a> noch juristisch dagegen vorgehen. - Es ist vermutlich vielmehr so, wie es bekennende Rockfans mit ihrer Leidenschaft halten und wie es jemand in einem Internetforum formuliert hat: "Mir ist es eigentlich egal, ob Musiker die Aussagen, die mir nicht gefallen, ernst meinen oder nicht. Für mich ist die Frage wichtig, ob ich die transportierte Aussage als Ohrwurm im Kopf haben will oder nicht."</p>
<p>Ein Problem hat natürlich, und das sollte Herr Bilic jetzt spätestens wissen, wer im Zentrum medialen Interesses steht und vor allem, wer bei einem internationalen Turnier erfolgreich ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Media reportage of the Sichuan earthquakes]]></title>
<link>http://randomstrings.wordpress.com/?p=114</link>
<pubDate>Fri, 16 May 2008 09:06:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>draq</dc:creator>
<guid>http://randomstrings.wordpress.com/?p=114</guid>
<description><![CDATA[When reading the different papers, I realise that the Austrian (Der Standard) and German (FAZ) ones ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>When reading the different papers, I realise that the Austrian (<a href="http://derstandard.at/?ressort=Erdbeben-Asien">Der Standard</a>) and German (<a href="http://www.faz.net/s/Rub36BE994B9FFE42EDA64438F735D5E75B/Tpl~Ecommon~SThemenseite.html">FAZ</a>) ones present rather friendly views on China whereas the NYT has a rather critical coverage. Additionally, Der Standard and FAZ run special resorts on the earthquake.</p>
<p>I also wonder whether such <a href="http://www.nytimes.com/2008/05/16/world/asia/16rumors.html">an article</a> has any objective value other than subversive incitement.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Standardabweichung]]></title>
<link>http://schadenmeldung.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Wed, 07 May 2008 19:59:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>schadenmeldung</dc:creator>
<guid>http://schadenmeldung.wordpress.com/?p=112</guid>
<description><![CDATA[In skandalöser und unseriöser Weise haben András Szigetvari und Gudrun Harrer vom &#8220;Standard]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In <a title="derStandard.at" href="http://derstandard.at/?id=3325059" target="_blank">skandalöser</a> und <a title="derStandard.at" href="http://derstandard.at/?id=3325045" target="_blank">unseriöser</a> Weise haben András Szigetvari und Gudrun Harrer vom "Standard" über die Konferenz "Die iranische Bedrohung" vom 3./4. Mai berichtet. Hier die Reaktion der Veranstalter vom <a title="STOP THE BOMB" href="http://www.stopthebomb.net" target="_blank">Bündnis STOP THE BOMB</a>:</p>
<blockquote><p><span class="highlight">Stellungnahme zu Vorwürfen und Berichterstattung zu unserer Iran-Konferenz<br />
</span></p>
<p>Die Initiative STOP THE BOMB hat im Vorfeld der internationalen Konferenz "Die iranische Bedrohung" am Samstag/Sonntag, 3./4. Mai die Anfrage einer Vertreterin der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Islamic Republic News Agency (IRNA), an der Konferenz teilzunehmen, abschlägig beantwortet. Daraufhin startete die IRNA eine Emailkampagne, indem sie über Presseverteilerlisten und in Emails an die Universität Wien die Behauptungen verbreitete, der Ausschluss sei aufgrund der Nationalität erfolgt und sei außerdem ein Verstoß gegen die Pressefreiheit. Beide Vorwürfe wurden am Sonntag in der Regimezeitung &#60;http://www.iran-daily.com/1387/3117/html/national.htm&#62;Iran Daily erneut erhoben. Einen Tag später machte András Szigetvari sie sich im &#60;http://derstandard.at/?url=/?id=3325059&#62; im Standard zu eigen; Szigetvari behauptet, es handle sich bei der Absage an die IRNA-Vertreterin um eine "Einschränkung der Pressefreiheit".<br />
Zum Vorwurf, der Ausschluss der IRNA-Vertreterin sei aufgrund ihrer Nationalität erfolgt:<br />
Dieser Vorwurf ist ganz offensichtlich substanzlos, wie schon daran zu sehen ist, dass zahlreiche IranerInnen sowohl auf dem Podium als auch im Publikum an der Konferenz teilgenommen haben. In Österreich ist es leider allzu üblich, jeden Iraner und jede Iranerin in einen Topf zu stecken und damit denjenigen ins Gesicht zu schlagen, die schon seit Jahrzehnten gegen die Scharia und für einen säkularen Iran kämpfen. Ihnen, nicht der IRNA, gilt unsere Solidarität.</p>
<p>Zum Vorwurf, es handle sich um eine Einschränkung der Pressefreiheit:<br />
Pressefreiheit bedeutet keineswegs, dass Privatpersonen oder Organisationen verpflichtet sind, Medienvertretern überallhin Zugang zu verschaffen und ihnen Auskunft über alles und jedes zu geben. Pressefreiheit ist vielmehr ein Recht von Privatpersonen gegenüber dem Staat und besagt, dass dieser die Tätigkeit der Presse nicht behindern darf, es sei denn bei der Verletzung anderer Gesetze. Wenn sich eine Vertreterin des iranischen Regimes, von dem Zeitungen und andere Medien nur erlaubt werden, wenn sie von einem Zensurgremium für Scharia-kompatibel erklärt werden, auf der staatlich kontrollierten und abgesegneten Internetseite der IRNA-nahen Iran Daily auf die Pressefreiheit beruft, dann kann dies nichts anderes sein als ein taktischer Trick oder ein schlechter Witz.</p>
<p>Der Ausschluss der IRNA-Vertreterin hat zwei einfache Gründe, die mit den von der IRNA und dem Standard unterstellten nichts zu tun haben:</p>
<p>1) Wir arbeiten nicht mit Vertretern des iranischen Regimes zusammen, das Israel mit der Vernichtung bedroht, das seine eigene Bevölkerung unter die Herrschaft der Scharia zwingt und das überdies offen das Programm verfolgt, die 1979 begonnene islamische Revolution "in die ganze Welt hinauszutragen" (Ayatollah Khomeini).</p>
<p>2) Uns ist an der Sicherheit aller Teilnehmenden gelegen, besonders an der der exiliranischen ReferentInnen und BesucherInnen. Der Ausschluss der IRNA erfolgte nicht zuletzt auf ausdrücklichen Wunsch iranischer TeilnehmerInnen.</p>
<p>Insofern haben wir uns nicht zu entschuldigen und nichts zurückzunehmen.</p>
<p>Wir ergreifen die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass András Szigetvari lediglich während des Auftaktpanels unserer Konferenz anwesend war. Auch auf diesem sind sehr unterschiedliche Ansichten vertreten worden, die Szigetvari in seinem Artikel leider zu erwähnen vergisst. Einig waren sich alle Podiumsteilnehmer in der Tat darin, dass eine iranische Atombombe verhindert werden muss – und es ist höchst aufschlussreich, dass Szigetvari dies in dem Titel "Kriegsdrohungen aus dem Hörsaal" zusammenfasst, während er das erklärte Ziel der Islamischen Republik Iran, dem Staat Israel ein Ende zu bereiten, nicht als Kriegsdrohung bezeichnen mag. Sollte sich eine iranische Atombombe ohne Krieg verhindern lassen, so wären wir die ersten, die sich darüber freuen würden – der geplante Milliardendeal der OMV mit dem Iran, gegen die sich die Kampagne STOP THE BOMB in erster Linie richtet, trägt allerdings nicht gerade dazu bei, einen solchen Ausgang wahrscheinlicher zu machen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[EM Wahnsinn]]></title>
<link>http://tag4tag.wordpress.com/?p=62</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 14:42:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>katisommer</dc:creator>
<guid>http://tag4tag.wordpress.com/?p=62</guid>
<description><![CDATA[&nbsp;

&nbsp;
Ein Standard-Artikel von gestern bezieht sich auf eine Integral- Studie, die unter de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">&#160;</p>
<p align="center" class="MsoNormal"><img width="114" src="http://tbn0.google.com/images?q=tbn:wRWS0B11S9gEaM:http://www.sloganmaker.net/images/uelo08.jpg" height="117" /></p>
<p class="MsoNormal">&#160;</p>
<p class="MsoNormal">Ein <a href="http://www.derstandard.at">Standard</a>-Artikel von gestern bezieht sich auf eine <a href="http://www.integral.co.at/">Integral</a>- Studie, die unter den <a href="http://www.geizhals.at">Geizhals.at</a> - Usern über Technikverhalten der Österreicher durchgeführt wurde.</p>
<p class="MsoNormal">Laut dieser Umfrage <strong>will sich jeder dritte Österreicher und jede vierte Österreicherin vor der </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Europameisterschaft"><strong>EM</strong></a><strong> noch einen Fernseher kaufen.</strong> Bei fünf Prozent handelt es sich um ein Zusatzgerät. Vermutlich um Streitigkeiten während der EM – Zeit zu verhindern. Dabei wird es vermutlich nicht sehr viele alternative Sendungen geben.</p>
<p class="MsoNormal">Die Studie hat außerdem ergeben, dass die meisten sogar bereit sind, dafür bis zu 1500 Euro zu zahlen. Nicht schlecht. Der Elektrofachhandel freut sich sicherlich darüber.</p>
<p class="MsoNormal">In der ersten Hälfte von 2006 wurden Laut Fachverband der Elektrotechnikbranche 90.000 Flachbildschirmfernseher verkauft. Im ersten Halbjahr von 2007 wurde diese Verkaufszahl verdoppelt: es waren insgesamt 183.000 Stück.</p>
<p class="MsoNormal">Darüber hinaus gab jeder fünfte Befragter an, dass er extra für die EM Urlaub nehmen will.</p>
<p class="MsoNormal">Nun was sind die Pläne von Österreicherinnen für die EM-Zeit? Ich werde die Zeit für die Uni ausnutzen und an meiner Diplomarbeit weiter schreiben.</p>
<p class="MsoNormal">Was habt ihr vor? Werdet ihr euch die Matchs anschauen oder lieber etwas anderes machen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Communi-Milano]]></title>
<link>http://communifashion.wordpress.com/?p=86</link>
<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 14:45:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>communifashion</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Le riviste e i quotidiani di tutto il mondo non smettono mai di citare marchi italiani del design,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Times New Roman;"> </span><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Le riviste e i quotidiani di tutto il mondo non smettono mai di citare marchi italiani del design, della moda, del lusso come ad esempio Valentino, Gucci, Prada, Damiani, Armani e Versace, che sono forse le uniche parole italiane che anche in Giappone o Russia vengono pronunciate correttamente.</span></span><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;">Servirà come promozione anche all’estero poiché i media stranieri non parlano delle manifestazioni fieristiche.<br />
Ma se ai russi si dovesse parlare delle singole manifestazioni fieristiche il risultato sarebbe poco rincuorante.<br />
La scarsa conoscenza del sistema moda italiano è evidente ed è dovuta per lo più alla poca visibilità conquistata sulle testate estere degli eventi moda italiani.</span></span><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;">E’ quanto è emerso da una ricerca realizzata per il Comitato Lombardia per la Moda dall’Osservatorio Internazionale della Moda, che ha analizzato la percezione del sistema delle fiere di moda all’estero, monitorando le principali 100 testate giornalistiche internazionali, quotidiane e periodiche, nel periodo dal 1 luglio 2006 al 31 gennaio 2008.<br />
Il dato più rilevante è che in un anno e mezzo, 19 mesi, solo 22 articoli hanno parlato delle fiere italiane.<br />
E’ significativo anche il fatto che solo in 4 casi (Der Standard, China Daily, The Times of India e l’Economist) si parli di iniziative delle unità fieristiche italiane all’estero (tutte legate a Fiera Milano e ai suoi accordi per espandersi in Cina, Russia, Marocco e India).<br />
Inoltre, gli articoli che riguardano le delegazioni italiane all’estero in occasione di accordi economici e fiere del settore moda (soltanto 11 in tre anni), citano esclusivamente i personaggi di spicco delle istituzioni (da Luca Cordero di Montezemolo, Presidente di Confindustria a Romano Prodi, ex Presidente del Consiglio) o marchi universalmente riconosciuti (Fiat  e Ferrari).<br />
Sulla stampa estera, inoltre, si parla esclusivamente di alcune singole fiere (Micam, Mipel, Mido, Fiera Milano e Milano Unica) senza mai parlare del sistema fieristico italiano nella sua complessità. Uno dei motivi potrebbe dipendere anche dalla miriade di fiere, di nomi, di location diverse che indubbiamente genera confusione e tende a disperdere l’attenzione.<br />
“Per la prima volta è stato creato un marchio, MADE in Milano, che raggruppa tutte le fiere della moda che si svolgono sul territorio lombardo mettendole a sistema – afferma Giovanni Bozzetti, Presidente del Comitato Lombardia per la Moda – Le imprese della moda ancora oggi fanno fatica a sviluppare sinergie, troppi sono i particolarismi e le gelosie. Per risolvere questo empasse, abbiamo pensato a un unico marchio che potesse legare le tante manifestazioni che qualificano la Lombardia come regione della moda, dal tessile all'abbigliamento, dalle calzature agli accessori, dalle sfilate ai tanti eventi esportabili nel mondo. Per farlo abbiamo impiegato mesi di lavoro - continua Bozzetti - ma siamo riusciti a riunire intorno ad un unico tavolo tutte le manifestazioni fieristiche legate alla moda (Micam, Mifur, Modaprima, MilanoUnica, Proposte, Touch!, neoZone, cloudnine, Mido, Mipel, MilanoVendeModa, Plusize, Sposa Italia, White) e altri importanti attori del settore (Camera di Commercio, Fiera Milano, Camera Nazionale della Moda, Promos): si e' arrivati, così, a un'intesa e ora possiamo finalmente annunciare con piacere il nome del nuovo marchio: MADE in Milano”.<br />
“Siamo finalmente riusciti a metter in un unico contenitore tutte le sigle fieristiche e i soggetti che si muovono in un comparto d’eccellenza del sistema economico industriale lombardo - aggiunge Luca Ronzoni, vicepresidente del Comitato Lombardia per la Moda - l’augurio è che questo importante passo rappresenti il primo gradino di consolidamento per l’affermazione di una sinergia che possa risultare competitiva con gli altri sistemi fieristici internazionali”.<br />
MADE in Milano, è il primo marchio unico al mondo che riunisce tutte le Manifestazioni Fieristiche e le Istituzioni che qualificano la Lombardia come regione della moda. MADE valorizza uno stile di vita, quello lombardo ed italiano e con esso le sue eccellenze: la moda, il design, l’arte, gli eventi e l’enogastronomia. Per la prima volta insieme in un unico nome, quindi, Camera di Commercio di Milano, Camera Nazionale della Moda Italiana, Fiera Milano, Invest in Milan, Micam, Mido, Mifur, Miper, Modaprima, Milano Unica, MilanoVendeModa, Plusize, Proposte, Sì Sposa Italia, Touch!, neoZone, cloudnine e White.<br />
“Per questo un marchio volutamente dal tono internazionale – conclude Bozzetti – Così anche </span></span><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;">giapponesi, russi, arabi sapranno dire MADE in Milano”.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;">(da Npmagazine.it)<img style="width:78px;height:80px;" src="http://www.npmagazine.it/images/stories/2008/fashion/made%20milano.jpg" border="0" alt="" width="78" height="80" align="left" /></span></span></p>
<p><span style="color:#000000;"><span style="font-family:Times New Roman;"><img style="width:78px;height:80px;" src="http://www.npmagazine.it/images/stories/2008/fashion/made%20milano.jpg" border="0" alt="" width="78" height="80" align="left" /><img style="width:78px;height:80px;" src="http://www.npmagazine.it/images/stories/2008/fashion/made%20milano.jpg" border="0" alt="" width="78" height="80" align="left" /><img style="width:78px;height:80px;" src="http://www.npmagazine.it/images/stories/2008/fashion/made%20milano.jpg" border="0" alt="" width="78" height="80" align="left" /></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Resignation überall]]></title>
<link>http://wutimbauch.wordpress.com/2008/01/10/resignation-uberall/</link>
<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 12:58:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>stefon</dc:creator>
<guid>http://wutimbauch.wordpress.com/2008/01/10/resignation-uberall/</guid>
<description><![CDATA[Wer Zeitung liest, der weiss es: PolitikerInnen verhalten sich konservativ, vorsichtig und wollen B]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer Zeitung liest, der weiss es: PolitikerInnen verhalten sich konservativ, vorsichtig und wollen BürgerInnen nicht mit Komplizierten verwirren. Will der Bürger und die Bürgerin doch simple Antworten und Lösungen.  Und da sich die PolitikerInnen so verhalten ist es dem einfachen Bürger und der Bürgerin auch nur möglich resignierend mit den Händen im Schoss gefaltet dazusitzen und auf die nächsten Wahlen zu warten.</p>
<p>So scheint es zumindest zu sein glaubt mensch den Zeitungen und Medien dieses Landes. Und da betrifft es nicht nur die <a href="http://www.krone.at/" title="Die Krone">Krone</a> und <a href="http://www.oe24.at" title="Österreich">Österreich</a>. Auch die <a href="http://www.salzburg.com/" title="Salzburger Nachrichten">Salzburger Nachrichten</a> und auch <a href="http://derstandard.at/" title="Der Standard">der Standard</a> ist betroffen. Ein Beispiel gefällig?</p>
<p>Die Affäre um d<a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3173353" title="Graz und die zurückgehaltene Feinstaub Studie">ie zurückgehaltene Feinstaub Studie </a>in Graz. In einem <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3172073" title="Standard Kommentar">Standard Kommentar</a> schreibt Conrad Seidl genau von oben erwähnten.</p>
<blockquote><p>... Nein, für die Abwehr einer potentiellen Bedrohung  durch radikalte Massnahme gibt es keinen Dank der Wähler. Die danken es allenfalls, wenn eine konkrete Gefahr gebannt wird....</p></blockquote>
<p>Ist dort von einem Aufruf der BürgerInnen zu lesen? Von Emanzipation und Mitbestimmung? Nein... Es wird auf kluge PoltikerInnen gehofft. PolitikerInnen welche die WählerInnen in Unwissenheit belassen und im elitären Zirkel "das Richtige" entscheiden.<br />
Wozu das führt wissen wir ja.</p>
<p>Ich würde mir wünschen dass auch Massenmedien mehr die Macht der BürgerInnen aufzeigen und Mittel und Wege andeuten wie diese Macht eingesetzt werden kann.<br />
Demos, BürgerInneninitiativen, privates Lobbying, ...</p>
<blockquote><p>...</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jobsuche per Zeitung]]></title>
<link>http://abnachwien.wordpress.com/2008/01/05/jobsuche-per-zeitung/</link>
<pubDate>Sat, 05 Jan 2008 14:56:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>Der Verfasser</dc:creator>
<guid>http://abnachwien.wordpress.com/2008/01/05/jobsuche-per-zeitung/</guid>
<description><![CDATA[Ich war die Tage in Wien und habe von meinem Schwager gesagt bekommen, in welcher Zeitung man welche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war die Tage in Wien und habe von meinem Schwager gesagt bekommen, in welcher Zeitung man welche Jobs finden kann:</p>
<p><a href="http://jobmedia.krone.at">Krone Zeitung</a>: Hier findet man hauptsächlich Angebote für Angestellte und Arbeiter.<br />
<a href="http://derstandard.at/">Der Standard</a> (leider kein direktes Verlinken möglich): Jobs in der mittleren Managementebene.<br />
<a href="http://www.willhaben.at/iad/job?ref=dp">Die Presse</a>: Hier findet man höhere Managementjobs.</p>
<p>Die meisten der Jobs habe ich jedoch auch schon über <a href="http://jobs.stepstone.at/">Stepstone.at</a> und <a href="http://monster.at/">Monster.at</a> gesehen.</p>
<p>Ich hatte jedoch das Glück einen Kontakt in Wien herzustellen und in einem zweistündigen Gespräch wurde schnell klar das in Österreich sehr viel über Kontakte läuft. Kein Wunder eigentlich bei weniger als acht Millionen Einwohner. Es ist also immer günstig Bekannte zu fragen ob sie nicht Kontakte haben oder herstellen können.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["70,000 prisoners in secret US prisons worldwide"]]></title>
<link>http://danube.wordpress.com/2005/08/04/70000-prisoners-in-secret-us-prisons-worldwide/</link>
<pubDate>Thu, 04 Aug 2005 14:17:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>billdawson</dc:creator>
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<description><![CDATA[[editor's note: this post was "pasted" in -- it appeared originally at the old Dawson's Danube site,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="itemBodyStyle">[editor's note: this post was "pasted" in -- it appeared originally at the old Dawson's Danube site, which is archived <a href="http://www.billdawson.com/dd/">here</a>.]<br />
<img src="http://www.billdawson.com/dd/images/standard70000.png" alt="Standard70000" align="left" border="1" height="36" width="225" />That is the translated headline of an article that appeared yesterday (03. August 2005) at the Austrian daily newspaper, Der Standard’s web site: “<a href="http://derstandard.at/?id=2133166">70.000 Gefangene in geheimen US-Gefängnissen weltweit</a>”.  The article then begins with this paragraph:</p>
<p class="itemBodyStyle">
<table>
<tr>
<td>Die USA halten laut einem Bericht der Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) etwa 70.000 Menschen in geheimen Gefängnissen gefangen. Die Gefängnisse befänden sich außerhalb der USA an unbekannten Orten.</td>
<td>According to a report from the human rights organization amnesty international, the USA holds 70,000 people in secret prisons. The prisons are located outside the USA in undisclosed locations.</td>
</tr>
</table>
<p>This is a gross (and transparently deliberate) mischaracterization of the facts on many levels.  I — probably unlike the vast majority of Austrians who happened to come across the article — decided to dig a bit to figure out where they got this information.  First of all, the real purpose of the article is to discuss a press release today from Amnesty International titled “<a href="http://news.amnesty.org/index/ENGAMR511122005">USA/ Jordan/ Yemen: Secret detention centres</a>”.  That press release and the longer report that it refers to tell the stories of Salah Nasser Salim 'Ali and Muhammad Faraj Ahmed Bashmilah, two men who were apparently sent by the US to secret prisons in other countries.   <b>Neither the press release nor the longer report contains any reference to “70,000”</b>.</p>
<p>After discovering that fact, I was tempted to just label this an outright fabrication.  But I knew that there must be some document somewhere that contains this figure of “70,000”, so I started looking around.</p>
<p><img src="http://www.billdawson.com/dd/images/table70000.png" alt="Table70000" align="left" border="0" height="610" width="284" /></p>
<p>Indeed, a May 2005 report from Amnesty titled “<a href="http://web.amnesty.org/library/Index/ENGAMR510632005?open&#38;of=ENG-USA">Guantánamo and beyond: The continuing pursuit of unchecked executive power</a>” contains the long table shown here to the left.  Note that the final value in the table is 70,000 and that it refers to an estimate of the total count of detainees held during the “war on terror” (which, we should remember, has been underway for at least three and one-half years.)  Der Standard’s (or the Austrian Press Agency’s) use of this figure is therefore ludicrous for many reasons:</p>
<ul>
<li>By headlining the figure, they are suggesting that this is new information.  In fact, the information was mentioned by Amnesty International three months ago in a much-discussed report.</li>
<li>In the first paragraph, by mentioning that the figure of 70,000 is “according to a report from … amnesty international”, they are deliberately and misleadingly suggesting that the figure is from the same report that they then go on to discuss in the rest of the short article.  In fact, the figure does not appear anywhere in the 04. August 2005 Amnesty press release or report.  But no reader could be blamed for concluding that Amnesty has <i>just now</i> discovered that 70,000 prisoners are being held by the US in secret prisons worldwide.</li>
<li>Even if the article made clear that the “70,000” is old and from a different report, it would still be a complete mischaracterization of Amnesty’s own use of that figure.  As noted above, the Amnesty table of detainee figures makes it clear that the “70,000” is a total count of all detainees held at any time throughout the War on Terror.  The Der Standard article uses the <i>present tense</i> (halten … gefangen / “hold prisoner”).  It would be too forgiving to say that this merely <i>implies</i> that the U.S. <i>currently</i> holds 70,000.  The truth is, it <i>asserts</i> that this is the current total.</li>
<li>Even if the Der Standard article made it clear that the figure of “70,000” refers to a total head count throughout the War on Terror, it would (if I may repeat myself) still be a complete mischaracterization of Amnesty’s own use of that figure.  The Der Standard article insists that the Amnesty report shows that 70,000 detainees are held in <i>secret</i> prisons.  Never mind the fact — noted earlier — that the Amnesty report which they are really reporting on (04. August 2005) does not even contain the figure of 70,000.  If we forgive them that oversight and recognize that they really meant to refer to a three-month old Amnesty report, we still must note that Amnesty most certainly does <i>not </i>assert that these 70,000 detainees are/were held in secret prisons.  Look closely at the table: the majority of <i>current</i> detainees that they list are at known facilities.  The rows of data that refer to what some call “ghost detainees” (or “rendition” detainees) are the rows that begin with “Worldwide...”.  They list 40 detainees at CIA facilities, 150 “secret transfers” and an estimate of  “several thousand” held by other governments for the USA.  By the way, I would argue that the latter figure does not represent “secret facilities” — but even if I allow that, the total is “several thousand.”  Not only does Amnesty <i>not</i> assert that there are 70,000 detainees in secret prisons, they do not even assert that there are 70,000 current detainees in total.</li>
</ul>
<p>What shall we conclude about Der Standard’s article?  Based on my review of the available information, it would be difficult to conclude anything other than that it is an outright lie.  And since the lie concerns the United States, the War on Terror, the war in Iraq and the administration of a certain George W. Bush, I can only conclude it is a lie told for political reasons.</p>
<p>By the way, I should mention that the article refers to the Austrian Press Agency (APA) as a source.  I could not find the original <a href="http://www.apa.at/">APA</a> release (they scroll off their web site quite quickly), so I don’t know if it mentions the “70,000” in addition to the real news, which was the new report from Amnesty.  For that reason, I checked several other Austrian news web sites (see references below) because they, too, could have made use of the APA release.  I was unable to find anything at all at these other Austrian sites as of 12:15 pm today.  Recall that Der Standard published their article yesterday.</p>
<p>Finally, you might find this question interesting: where did Amnesty International themselves get the 70,000 figure referred to in their <a href="http://web.amnesty.org/library/Index/ENGAMR510632005?open&#38;of=ENG-USA">13. May 2005 report</a>?  If you look at the top of the table of figures, you’ll notice a reference to footnote 11.  The footnote refers to five different sources but contains no links:</p>
<p><img src="http://www.billdawson.com/dd/images/70000sources.png" alt="70000sources" border="1" height="94" width="470" /></p>
<p>With a little luck, I found them all on the web and I link to each of them below at the end of the “References” section.  I’ve read them all, and I can tell you exactly where the 70,000 figure comes from.  At the <a href="http://www.pentagon.mil/transcripts/2005/tr20050310-2262.html">DOD 10 March 2005 briefing</a>, Colonel Pete Champagne, Army Deputy Provost Marshal, says:</p>
<blockquote><p>I note that some of you in the audience today were also at the hearing. And I'd just like to start off my remarks by just noting that one of the senators today said you need to put this issue in proper context. When you consider the fact that we've had about a million servicemen deployed over the last couple of years in the global war on terrorism, and there's only been about 300 cases of detainee abuse, and we've handled over <b>70,000</b> detainees, that equates, if you do the math, to less than one-tenth of 1 percent. Of course the department doesn't condone any incident of abuse, and we're aggressively pursuing any allegation of abuse.</p></blockquote>
<p dir="ltr">How ironic that Col. Champagne uses the figure to highlight something positive.  Five months later, the figure has landed in a Der Standard headline in the form of a deliberate lie.</p>
<p><u>References</u></p>
<p>The Der Standard article that piqued my interest: “<a href="http://derstandard.at/?id=2133166">70.000 Gefangene in geheimen US-Gefängnissen weltweit</a>” (03. August 2005).</p>
<p>Amnesty International: “<a href="http://news.amnesty.org/index/ENGAMR511122005">USA/ Jordan/ Yemen: Secret detention centres</a>” (04. August 2005).  This is the press release which, I believe, prompted the Der Standard article.  The press release then contains a link to the <a href="http://web.amnesty.org/library/index/engamr511082005">longer report</a> (also dated 04. August 2005) that details the stories of Salah Nasser Salim 'Ali and Muhammad Faraj Ahmed Bashmilah.  Neither the press release nor the longer report contains any reference to “70,000”.</p>
<p>Amnesty International: “<a href="http://web.amnesty.org/library/Index/ENGAMR510632005?open&#38;of=ENG-USA">Guantánamo and beyond: The continuing pursuit of unchecked executive power</a>” (13. May 2005). <b>This is the report that contains “70,000”.</b>  Note that it is three months old, yet Der Standard uses this figure in a headline that suggests it is news.</p>
<p>Other publications referring to the 04. August AI report on their web sites:</p>
<p>Süddeutsche Zeitung: “<a href="http://www.sueddeutsche.de/,poll1/ausland/artikel/19/57961/">Amerikaner Unterhalten ‘geheime Gefangenenlager’</a>” (04. August 2005).  Like the article in Der Standard, this article discusses the Amnesty International releases dated 04. August 2005.  It contains no mention of “70,000” in its title or body.</p>
<p>Other publications whose web sites were checked but which did not contain any stories concerning the 04. August 2005 AI report (as of 12:15 p.m. 04. August): <a href="http://www.salzburg.com/sn/aktuell/">Salzburger Nachrichten</a>, <a href="http://www.diepresse.at/">Die Presse</a>, <a href="http://www.kleinezeitung.at/">Kleine Zeitung</a>, <a href="http://www.nzz.ch/">Neue Zürcher Zeitung</a>, <a href="http://www.faz.de/">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a>.  Note that three of those are Austrian and therefore clients of the APA, which Der Standard cites as a source for their article.</p>
<p>Here are links to the references in footnote 11 of Amnesty International’s <a href="http://web.amnesty.org/library/Index/ENGAMR510632005?open&#38;of=ENG-USA">13. May 2005 report</a>:</p>
<p>United States Department of Defense: “<a href="http://www.pentagon.mil/transcripts/2005/tr20050310-2262.html">Department of Defense Briefing on Detention Operations and Interrogation Techniques</a>” (10. March 2005).  Colonel Champagne’s comment — “When you consider the fact that we've had about a million servicemen deployed over the last couple of years in the global war on terrorism, and there's only been about 300 cases of detainee abuse, and we've handled over <b>70,000</b> detainees,… — could perhaps be the source of Amnesty’s figure of <b>70,000</b>. Note that the briefing took place five months ago.</p>
<p>Washington Post: “<a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2005/05/09/AR2005050901072.html">US to expand prison facilities in Iraq</a>” (10. May 2005).  The article mentions that there are over 11,000 detainees in Iraq.  It does not refer to the detention facilities as “secret.”  The ICRC regularly visits facilities in Iraq.</p>
<p>United States Department of Defense: “<a href="http://www.defenselink.mil/releases/2005/nr20050426-2821.html">Detainee Transfer Announced</a>” (26. April 2005).  This is the source of the figure of 520 detainees at GTMO.</p>
<p>International Committee of the Red Cross: “<a href="http://www.icrc.org/Web/Eng/siteeng0.nsf/iwpList74/593709C3D0B1296DC1256F430044235D">Operational Update</a>” (29. March 2005).  This is the source of these figures: 300 detainees at Bagram and 250 detainees at Kandahar.  The article also mentions an "unknown number" held “outside any legal framework.”</p>
<p>New York Times: “<a href="http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=F7061EFE35590C758CDDAA0894DD404482&#38;incamp=archive:search">Rule change lets CIA freely send suspects abroad to jails</a>” (06.03.2005 — the article is archived and available for a fee.  Perhaps you can find it elsewhere for free on the web if you search on the title.).  The article mentions that there are 100 to 150 “rendition” detainees via the CIA, and 60 via the DOD.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ashes To Ashes]]></title>
<link>http://groebchen.wordpress.com/2004/05/09/ashes-to-ashes/</link>
<pubDate>Sun, 09 May 2004 18:42:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>groebchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Vinyl-Nostalgie in allen Ehren - aber ich bin kein Discjockey (und selbst die wenden sich von de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die Vinyl-Nostalgie in allen Ehren - aber ich bin kein Discjockey (und selbst die wenden sich von der guten, alten Schallplatte ab). Und kein Analog-HiFi-Fetischist. Und schon gar kein Vergangenheits-Verklärer um jeden Preis.</b></p>
<p><a href="http://groebchen.wordpress.com/files/2007/09/plattenspieler.jpg" title="plattenspieler.jpg"><img src="http://groebchen.wordpress.com/files/2007/09/plattenspieler.thumbnail.jpg" alt="plattenspieler.jpg" /></a></p>
<p>De mortuis nil nisi bene – über Tote kein schlechtes Wort. Warum auch? Die Vinyl-Schallplatte war ein perfektes „object of desire“, was natürlich vorrangig an der Verpackung lag. Und ihren Dimensionen. Wer einmal das Original-Album zu, sagen wir mal: John Coltranes „A Love Supreme“ (Impulse! 1964, Schwarz-Weiß-Cover, 180 Gramm Vinyl, fester Karton, umfangreiche Liner Notes) in Händen hielt, wird eine öde CD-Plastikschachtel oder gar ein MP3-File niemals als vollwertigen Ersatz akzeptieren.</p>
<p>Und selbstverständlich gingen Form und Inhalt bei der Langspielplatte oft in einzigartiger Weise kongruent, wenn etwa Mozarts „Requiem“ nach wenigen Minuten zu knistern und zu knacken begann, adäquat der Botschaft von der Vergänglichkeit alles Irdischen. Die anheimelnde Wärme der Abtastgeräusche des Diamanten in der Vinylrille wird ja heutzutage gern von Avantgarde-Produzenten sterilen Digitalaufnahmen beigemischt – davon hätte vor zwanzig Jahren kein Chefredakteur eines HiFi-Magazins zu (alb)träumen gewagt. </p>
<p>Generell muß festgehalten werden, daß der vermeintliche Fortschritt der Digitalisierung zwar technisch einen wirklichen Quantensprung darstellt, von Konsumentenseite aber hauptsächlich von Berieselungs-Mentalität und Bequemlichkeit getrieben war. Nie wieder nach 25 Minuten aus Großmutters Ohrensessel hochschrecken und die Platte umdrehen!, hieß das allgemein Credo ab Mitte der achtziger Jahre. Nie wieder Geschlechtsverkehr zum „chr-chr-chr“ des Tonarms in der Endlos-Spur am Ende von Bob Dylans „Blood On The Tracks“! Nie wieder grotesk verwelltes Vinyl nach der Zwischenlagerung der LP-Neuerwerbungen auf der Auto-Rückbank an einem heißen Juni-Tag! Undsoweiter undsofort. Die Fernbedienung war seit jeher das Zepter der Zukunftsgläubigen.</p>
<p>Wahrscheinlich lachen sich State Of The Art-Fetischisten in zwanzig, dreißig Jahren auch krumm über schnuckelige Mini-Festplatten á la iPod (samt deren Batterie-Problemchen), „Windows Media Centers“ (Jesus!), aktuelle Inkompatibilitäten zwischen SACD und DVD Audio oder den Verkauf von Musik nach der Wurstaufschnitt-Methode, auf Scheiben also, generell. Sei’s drum – ich wage zu behaupten, daß die gute, alte, schwarze Scheibe mit dem kleinen Loch in der Mitte das Medium mit dem weitaus größten Sex-Faktor war. Und betone gleichzeitig: war. Da mögen DJs und Analog-Adoranten noch so sehr dagegenhalten: das Ding ist tot, tot, tot. </p>
<p>Ich besitze nachwievor tausende LPs und Singles. Und geb’ die gewiß nicht zum Teuchtler oder einem anderen antiquarischen Feinspitz. Rausholen’ tu’ ich die Bowie &#38; Co. auf Vinyl aber selten bis gar nicht mehr. „Ashes To Ashes“, Staub zu Staub.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Von der Talsohle an bergab]]></title>
<link>http://groebchen.wordpress.com/2002/08/24/von-der-talsohle-weg-bergab/</link>
<pubDate>Sat, 24 Aug 2002 21:35:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>groebchen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die PopKomm, Rummelplatz und Diskussionsforum der deutschen Musikindustrie, spiegelt den Ausnahmezus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die PopKomm, Rummelplatz und Diskussionsforum der deutschen Musikindustrie, spiegelt den Ausnahmezustand der Branche wider. Ist ihre Zukunft bereits Vergangenheit? Überlegungen anlässlich der "PopKomm".</strong></p>
<p><a href='http://groebchen.wordpress.com/files/2007/06/1127746481_3.jpg' title='1127746481_3.jpg'><img src='http://groebchen.wordpress.com/files/2007/06/1127746481_3.thumbnail.jpg' alt='1127746481_3.jpg' /></a></p>
<p>Eigentlich hätte ein Dankgottesdienst stattfinden müssen. Im Dom mitten im Stadtzentrum, mit Orgelgetöse, Gospelchören und allen Insignien einer glänzenden Inszenierung, wie sie der Branche ja generell nicht fremd ist. Oder doch zumindest eine stille Gedenkminute in Halle 5, 6 oder 7 des Congresszentrums West in Köln. Aber kaum einer der knapp sechzehntausend Besuchern der „PopKomm“, der größten Musikmesse weltweit, schien das Datum rot angestrichen zu haben in seinem Kalender.</p>
<p>Dabei handelte es sich um ein denkwürdiges Jubiläum. Genau zwanzig Jahre zuvor, am 17.August 1982, verließ die erste industriell gefertigte CD die Laufbänder des Polygram-Konzerns in Hannover - eine Aufnahme des Pianisten Claudio Arrau. „Licht wird Musik“ lautete der Werbespruch zum neuen, futuristisch anmutenden Tonträger. Schon sechs Jahre später hatte die silbrig-glänzende Disk der Vinyl-Schallplatte den Rang abgelaufen. Insgesamt 110 Milliarden Stück wurden bislang hergestellt, eine Menge, die reicht, dreiunddreißigmal den Äquator auszulegen, die selbstgebrannten Kopien pickeliger Computer-Kids nicht eingerechnet. Genau dies aber erwies sich als Pferdefuß der neuen technologischen Errungenschaft, die der Musikwirtschaft zunächst einen ungeahnten Höhenflug beschert hatte: die Digitalisierung der Inhalte und die damit Hand in Hand gehende fatal-perfekte Kopierbarkeit.</p>
<p>Statt Dankbarkeit für die zurückliegenden fetten Jahre, die goldene Ära vor der Erfindung des CD-Brenners und des netzkompatiblen Datenschrumpfformats MP3, brachte der Großteil der in Köln herumwuselnden Managerschar denn auch Groll und Zukunftssorgen zum Ausdruck. Weltweite Umsatzrückgänge von fünfzehn Prozent, 177 Millionen im Vorjahr in Deutschland verkaufte Tonträger, die 182 Millionen mehr oder minder legalen Klonen gegenüberstehen. „Wir verkaufen mehr CDs als je zuvor“, klagte etwa Falco-Entdecker Markus Spiegel, „nur ist leider weniger als die Hälfte davon bespielt.“ Flächendeckend eingeführte Kopierschutzmaßnahmen erwiesen sich bislang als eher minder wirksam. The Sound Of Music: anno 2002 ein Requiem.   </p>
<p>Die fünf global den Markt dominierenden Plattenfirmen Universal, Warner, EMI, Sony und BMG (”Das größte Kartell außerhalb Kolumbiens”, so der Medienkritiker John Katz) schlagen sich aber nicht nur mit der zauberlehrlinghaften Vermehrbarkeit - und damit Entwertung - ihrer Haupteinnahmequelle herum, sondern sehen zunehmend ihr gesamtes Geschäftsmodell in Frage gestellt. Denn Musik gehört, wie jeglicher in Bits und Bytes zerlegbare „content“, zu den über Datenleitungen nicht nur bestell-, sondern auch liefer- und konsumierbaren Gütern. Drei Milliarden Downloads weltweit pro Monat (!) sprechen eine klare Sprache. Das Internet, hier herrscht längst Konsens, ist ein ideales Distributions- und Kommunikationsmedium, eine riesige virtuelle Jukebox. Nur leider ohne Zahlschlitz. Funktionierende Abrechnungsmodelle existieren nur ansatzweise und scheinen im Sog des freien Datenverkehrs und der ungehemmten Selbstbedienung á la Gnutella, Morpheus oder Grokster (bzw. aktuellerer Mutationen der Napster-Hydra) undurchsetzbar. </p>
<p>Mit neu gestarteten Angeboten wie popfile.de, einem Feldversuch der Berliner Filiale  des Universal-Konzerns, versucht man - spät, aber doch - gegenzusteuern. Neben legalen Download-Tankstellen setzen die Konzernbosse, ungeniert technologielüstern, auf den Multimedia-Transportweg UMTS, der Handies ab 2003 zu mobilen Stereoanlagen und Pocketfernsehern hochrüsten soll. Skeptiker meinen allerdings, daß die logische Allianz aus Mobilfunkbetreibern und Medienkonzernen zwar den Kindern das Taschengeld förmlich aus den Händen reissen werde, aber dennoch damit nicht rasch genug jene Summen einspielen könne, um nicht von den UMTS-Investitionen an die Wand gedrängt zu werden.</p>
<p>Nun: es werden sich genug Wachstumsnischen finden, um die Anlaufkosten für die schöne, neue Welt allgegenwärtigen Entertainments zu schlucken. Wer da still schluckt, wird selbst geschluckt - das mußten, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven, selbst Grössen wie Jean-Marie Messier (Ex-CEO Vivendi/Universal) und Thomas Middelhoff (Ex-Bertelsmann) erfahren, die mit ihrem Expansionskurs hart an Grenzen stießen.  Vor ein, zwei Jahren waren diese Alpha-Wölfe des Business noch die charismasprühenden Stars der „PopKomm“. Heute gehen sie ebensowenig ab wie die Dotcoms, die 2001 noch rund 25 Prozent der Hallenflächen belegten. </p>
<p>„Talsohle durchschritten - und nun!?“ hieß folgerichtig ein Diskussions-Panel auf der verbal mit Gleichmut gesundgeschrumpften Messe. Ungebrochen geben Experten, darunter das US-Marktforschungsunternehmen Forrester Research, positive Prognosen ab. </p>
<p>2007 werde das Geschäft mit legalen Online-Downloads bereits 17 Prozent des gesamten Musikmarkts respektive ein Gesamtvolumen von 2,1 Milliarden Dollar ausmachen, so Forrester. Da Computer, Printprodukte, TV, Radio, Konsolenspiele, Video und DVDs, die aktuell übermächtige Konkurrenz im persönlichen Budgethaushalt (sowohl in Hinblick auf Zeit als auch Geld), oft denselben Industriekonglomeraten entstammen wie die - längst unspektakuläre, aber ungebrochen hochpreisige - CD, fügt sich die Musiksparte langfristig gut in die Zukunftsszenarien und Synergiestrategien der Industriekapitäne ein. Aktuelle Krise hin, Medienschelte her. „Unser Markt ist nicht in der Krise, unser Markt boomt“, verblüffte denn auch Universal-Chefideologe Tim Renner auf der „PopKomm“. „Wir haben den Boom nur verschlafen, deshalb sind wir nicht Teil davon.  Die Fans gehen verblüffend lange und schwierige Wege, um an Informationen, Songs und Icons zu kommen. Insofern ist jede gebrannte CD eine gute CD“.</p>
<p>Hoppla!, da spuckt einer neue Töne ins Klagelied, das die Branche sonst so gerne unisono singt. Ein Plattenboß Arm in Arm mit Download-Afficionados, Web-Philosophen und Netzpiraten? Ein „Macher, der seinen Kollegen die Leviten liest“ (Tagesspiegel)? Kampfrhetorik als Hebel, um sich in ein visionäres Shangri-La fernab „saturierter Branchenzirkel“ (Renner) zu katapultieren?</p>
<p>Wohl eher: pragmatischer Realismus. „Nach Jahren des Schmorens im eigenen Saft“, bemerkte nicht ohne sarkastische Sympathie das Online-Musikmagazin „Tonspion“, „hat die Branche Fenster und Türen aufgemacht, um die Welt an sich heranzulassen.“ If you can’t beat them, join them! Und selbst der “Musikmarkt”, das - nomen est omen - Sprachrohr der Branche, prognostizierte, daß File Sharing-Modelle nicht per se kommerzialisierbar sind. „Downloads zu Preisen zwischen einem und zwei Euro legal verfügbar zu machen, ist ein verzweifelter Versuch, tradierte Offline-Geschäftsmodelle in die digitale Vertriebswelt hinüber zu retten“.</p>
<p>Nüchterne Erkenntnisse. Mehr gefällig? Gern doch. </p>
<p>Eins: die Musikindustrie, wie wir sie kennen, ist noch nicht tot, riecht aber schon verdächtig. Das World Wide Web als struktureller Gegenentwurf zu den Oligopolen einer globalen Corporate Culture ist mächtiger, als es sich Middelhoff &#38; Co. je ausgemalt haben. Der Versuch, Napster und Gütersloh zu vermählen, erwies sich als ebenso hoffnungslos wie jener, die Pariser Wasserwerke und Courtney Love zu versöhnen. </p>
<p>Zwei: Das Konzept „Pop“ stößt gleichfalls scheppernd an seine Grenzen. Die Popkultur als Avantgarde der Aufklärung mit Unterhaltungswert hat ausgedient. Sie ist schal, allgegenwärtig und nichtssagend geworden. Alles geht, und damit geht gleichzeitig nichts. Die Baisse als Ausstülpung eines inhaltlichen Vakuums. Oder, nach Renner: die Krise der Musikindustrie fällt zusammen mit einer allgemeinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise. „Das Gute an der Krise ist: die Kirche füllt sich. Die Leute suchen nach Inhalten, sie suchen nach Emotionen und nach Trost.“ Bach! Springsteen! Eventuell auch Madonna, wenn sie das Korsett abwirft.</p>
<p>Drei: Die materielle Entwertung des Tonträgers ist eine Folge der Kommerzialisierung und Banalisierung unserer Gefühlswelt. „Popstars“, Viva und RTL spiegeln die Bedürfnislosigkeit des Publikums wider, das auf einen schleimigen Eintopf aus Sex, Crime und Billig-Beats konditioniert ist. Entdeckungsfreudige Radiomoderatoren wurden durch Computerprogramme ersetzt, deren Bedienpersonal zynisch „Wir machen keine Hits, wir spielen sie!“ als Leitspruch ausgegeben hat (Quote her!, schreit nun vice versa die ganze Branche.) Ungewohntes, Wider-den-Strich-Gebürstetes, eventuell sogar Kunst!, hat keine Chance. Könnte den Programmfluß unterbrechen und das p.t. Publikum aus dem Dämmerschlaf aufschrecken. Wirkliche Emotionen, Tiefe, Loyalität - und der Drang, bei der Kollekte freiwillig, ja freudig den Geldbeutel zu zücken - sind abhand gekommen. Mindestens im „Mainstream“. The Beat Goes On. </p>
<p>Vier: das Modell „Jugend“ findet ein natürliches Ende. „Daß von der Zielgruppe der 10- bis 19-Jährigen die Entwicklungen für die gesamte Gesellschaft ausgehen, können wir getrost abhaken“, wissen Renner &#38; Co. „Sie machen nur noch 14 Prozent des Umsatzes aus. Der Teenager-Fan stirbt aus“. Nennen wir das die Chance für einen Pendel-Gegenschlag: der Abschied vom Jugendwahn ermöglicht einen kulturellen Qualitäts- und Reifeprozeß.</p>
<p>Fünf: Die Musikbranche der Zukunft ist der verlängerte Arm der Künstler, nicht umgekehrt. „Ich sehe keine Labels mehr in zehn Jahren, und auch keine Plattenfirmen und Vertriebe, wie wir sie heute kennen“, so David Bowie anläßlich der Veröffentlichung seines aktuellen Albums „Heathen“. „Ich denke, auch unsere Vorstellung vom Copyright hat sich bis dahin grundlegend gewandelt. Nichts kann diesen Prozeß stoppen.“ Am ehesten wohl noch die Erkenntnis, daß Künstler und ihre Rechteverwerter im selben Boot sitzen. Zumindest theoretisch. Denn praktisch ist die Kluft zwischen bequemen Beständeverwaltern und hungrigen Talenten, zwischen risikoscheuen Karrierebürokraten und forschen Selbstverwirklichern nur größer geworden. Die Technologie unterstützt diesen Prozess: der Übertritt vom Mikrokosmos des Wohnzimmerstudios in den Makrokosmos weltweiter Szene-Anerkennung bedarf keines großen Bruders mehr, der sich als Kultur-Spezi geriert, in Wahrheit aber einer Bankfiliale vorsteht. Kleine Zellen und Netzwerke mit großen Herzen (und Ohren) haben wieder bessere Karten. Oder die Großen ändern sich - radikal, irgendwie. „Wir werden uns daran gewöhnen müssen“, so Sony Music Deutschland-Chef Balthasar Schramm, „in Zukunft auch Dinge zu vermarkten, die jenseits der klassischen Tonaufnahme liegen. Vieles, was mit dem Glamour eines Stars zu tun hat, von Klingeltönen bis zu Auszügen aus dem Tagebuch.“ </p>
<p>Dabei gibt es genug Musik da draussen. Gute Musik. Richtig gute Musik. Darum zumindest muß sich niemand Sorgen machen.</p>
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