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	<title>david-safier &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/david-safier/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "david-safier"</description>
	<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 02:59:24 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Leseprobe: David Safier - Mieses Karma]]></title>
<link>http://buchclub.wordpress.com/?p=132</link>
<pubDate>Tue, 23 Sep 2008 15:11:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>buchclub</dc:creator>
<guid>http://buchclub.de.wordpress.com/2008/09/23/leseprobe-david-safier-mieses-karma/</guid>
<description><![CDATA[1. KAPITEL
Der Tag, an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht.
Und das lag nicht nur an mei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>1. KAPITEL<br />
Der Tag, an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht.<br />
Und das lag nicht nur an meinem Tod. Um genau zu sein :<br />
Der schaffte es gerade so mit Ach und Krach auf Platz sechs<br />
der miesesten Momente des Tages. Auf Platz fünf landete<br />
der Augenblick, in dem Lilly mich aus verschlafenen Augen<br />
ansah und fragte : « Warum bleibst du heute nicht zu Hause,<br />
Mama ? Es ist doch mein Geburtstag ! »<br />
Auf diese Frage schoss mir folgende Antwort durch den<br />
Kopf : « Hätte ich vor fünf Jahren gewusst, dass dein Geburtstag<br />
und die Verleihung des Deutschen Fernsehpreises mal<br />
auf einen Tag fallen würden, hätte ich dafür gesorgt, dass<br />
du früher zur Welt gekommen wärst. Mit Kaiserschnitt ! »<br />
Stattdessen sagte ich nur leise zu ihr : « Es tut mir leid,<br />
mein Schatz. » Lilly knabberte traurig am Ärmel ihres Pumuckl-<br />
Pyjamas, und da ich diesen Anblick nicht länger ertragen<br />
konnte, fügte ich schnell den magischen Satz hinzu, der<br />
jedes traurige Kindergesicht wieder zum Lächeln bringt :<br />
« Willst du dein Geburtstagsgeschenk sehen ? »<br />
Ich hatte es selbst noch nicht gesehen. Alex musste es besorgen,<br />
da ich vor lauter Arbeit in der Redaktion schon seit<br />
Monaten nicht mehr irgendwo einkaufen war. Ich vermisste<br />
das auch nicht. Für mich gab es kaum etwas Nervigeres als<br />
in der Supermarktschlange wertvolle Lebenszeit zu vergeuden.<br />
Und für all die schönen Dinge des Lebens, von Kleidung<br />
über Schuhe bis hin zu Kosmetika, musste ich nicht einkaufen<br />
gehen. Die bekam ich dankenswerterweise als Kim Lange,<br />
Moderatorin von Deutschlands wichtigster Polit-Talkshow,<br />
von den nobelsten Firmen gestellt. Die « Gala » zählte mich<br />
dementsprechend zu den « bestangezogenen Frauen um die<br />
dreißig », während eine andere große Boulevardzeitung mich<br />
weniger schmeichelhaft als « leicht stämmige Brünette mit<br />
deutlich zu dicken Schenkeln » bezeichnete. Ich lag mit der<br />
Zeitung im Clinch, weil ich verboten hatte, Fotos von meiner<br />
Familie abzudrucken.<br />
« Hier ist eine kleine, wunderschöne Frau, die will ihr Geschenk<br />
haben », rief ich durchs Haus. Und aus dem Garten<br />
tönte es zurück : « Dann soll diese wunderschöne kleine Frau<br />
mal herauskommen ! » Ich nahm meine aufgeregte Tochter an<br />
die Hand und sagte zu ihr : « Zieh dir aber deine Hausschühchen<br />
an. »<br />
« Ich will die nicht anziehen », motzte Lilly.<br />
« Du erkältest dich sonst ! », warnte ich. Aber sie antwortete<br />
nur : « Ich hab mich gestern auch nicht erkältet. Und da<br />
hatte ich auch keine Hausschuhe an. »<br />
Und eh ich ein vernünftiges Gegenargument für diese abstruse,<br />
aber in sich geschlossene Kinderlogik gefunden hatte,<br />
lief Lilly auch schon barfuß in den vom Morgentau glänzenden<br />
Garten.<br />
Geschlagen folgte ich ihr und atmete tief ein. Es roch nach<br />
« bald ist Frühling », und ich freute mich zum tausendsten Mal<br />
mit einer Mischung aus Verblüffung und Stolz darüber, dass<br />
ich meiner Tochter so ein tolles Potsdamer Haus mit einem<br />
Riesengarten bieten konnte, war ich doch selbst in einem<br />
Berliner Plattenbau aufgewachsen. Unser Garten dort hatte<br />
lediglich aus drei Blumenkästen bestanden, bepflanzt mit Geranien,<br />
Stiefmütterchen und Zigarettenkippen.<br />
Alex erwartete Lilly an einem von ihm selbst zusammengezimmerten<br />
Meerschweinchenkäfig. Er sah mit seinen dreiunddreißig<br />
Jahren immer noch verdammt gut aus – wie<br />
eine jüngere Version von Brad Pitt, nur dankenswerterweise<br />
ohne dessen langweiligen Schlafzimmerblick. Ich wäre wohl<br />
von seinem Aussehen hin und weg gewesen, wenn noch alles<br />
okay zwischen uns gewesen wäre. Doch leider war unsere Beziehung<br />
zu diesem Zeitpunkt so stabil wie die Sowjetunion<br />
1989. Und sie hatte ähnlich viel Zukunft.<br />
Alex kam nicht damit klar, mit einer erfolgreichen Frau<br />
verheiratet zu sein, und ich nicht damit, mit einem frustrierten<br />
Hausmann zusammenzuleben, den es von Tag zu Tag<br />
fertiger machte, dass er sich auf dem Spielplatz von anderen<br />
Müttern anhören musste : « Es ist ja sooo toll, wenn ein<br />
Mann sich um die Kinder kümmert, anstatt dem Erfolg hinterherzujagen.<br />
»<br />
Entsprechend begannen Gespräche zwischen uns oft mit<br />
« Deine Arbeit ist dir wichtiger als wir » und endeten noch<br />
häufiger mit « Wehe, du wirfst jetzt den Teller, Kim ! ».<br />
Früher folgte darauf wenigstens noch Versöhnungssex.<br />
Jetzt hatten wir schon seit drei Monaten keinen mehr. Was<br />
schade war, denn unser Sex war ordentlich bis großartig, je<br />
nach Tagesform. Und das will was heißen, denn mit all den<br />
Männern, die ich vor Alex hatte, war Sex nicht gerade ein<br />
Anlass gewesen, die innere La-Ola-Welle zu machen.<br />
« Hier ist dein Geschenk, wunderschönes Mädchen », sagte<br />
Alex lächelnd und zeigte auf das mümmelnde Meerschweinchen<br />
im Stall. Lilly rief begeistert : « Ein Meerschweinchen ! »<br />
Und ich ergänzte entsetzt in Gedanken : « Ein verdammt<br />
schwangeres Meerschweinchen ! »<br />
Während Lilly ihr neues Haustier voller Freude betrachtete,<br />
packte ich Alex an der Schulter und zog ihn zur Seite.<br />
« Das Vieh ist kurz davor, sich zu vermehren », sagte ich<br />
zu ihm.<br />
« Nein, Kim, es ist nur etwas dick », wiegelte er ab.<br />
« Wo hast du es denn her ? »<br />
« Von einer gemeinnützigen Tierfarm », kam die pampige<br />
Antwort.<br />
« Warum hast du es denn nicht in einem Zooladen gekauft<br />
? »<br />
« Weil die Tiere da genauso am Rad drehen wie deine Fernsehtypen.<br />
»<br />
Peng ! Das sollte mich treffen, und das tat es auch. Ich atmete<br />
durch, schaute auf die Uhr und sagte mit gepresster<br />
Stimme : « Keine dreißig Sekunden. »<br />
« Wie ‹keine dreißig Sekunden› ? », fragte Alex irritiert.<br />
« Du hast keine dreißig Sekunden mit mir geredet, ohne<br />
mir Vorwürfe zu machen, dass ich heute zu der Verleihung<br />
gehe. »<br />
« Ich mach dir keine Vorwürfe, Kim. Ich stell nur deine<br />
Prioritäten in Frage », erwiderte er.<br />
Das alles regte mich wahnsinnig auf, denn eigentlich<br />
hätte ich mir doch gewünscht, dass er mit zu der Fernsehpreis-<br />
Verleihung kommen würde. Schließlich sollte das der<br />
größte Moment in meinem Berufsleben werden. Und da<br />
hätte mein Mann verdammt nochmal an meine Seite gehört !<br />
Aber ich konnte ja schlecht seine Prioritäten in Frage stellen,<br />
denn die bestanden ja darin, Lillys Kindergeburtstag auszurichten.<br />
Und so sagte ich sauer : « Und das blöde Meerschweinchen<br />
ist doch schwanger ! »<br />
Alex erwiderte trocken : « Mach doch einen Schwangerschaftstest<br />
», und ging zum Käfig. Ich blickte ihm wütend<br />
nach, während er das Meerschweinchen rausholte und es der<br />
überglücklichen Lilly in die Arme legte. Die beiden fütterten<br />
es mit Löwenzahn. Und ich stand daneben. Gewissermaßen<br />
im Abseits, das mehr und mehr zu meinem Stammplatz<br />
in unserer kleinen Familie wurde. Kein schöner Ort.<br />
Und hier im Abseits musste ich an meinen eigenen Schwangerschaftstest<br />
zurückdenken. Als meine Regel damals ausblieb,<br />
schaffte ich es sechs Tage lang mit fast übermenschlicher<br />
Verdrängungskraft, diese Tatsache zu ignorieren. Am<br />
siebten sprintete ich gleich morgens mit einem « Scheiße,<br />
Scheiße, Scheiße » auf den Lippen in die Apotheke, kaufte<br />
einen Schwangerschaftstest, sprintete zurück nach Hause,<br />
ließ den Test vor lauter Nervosität ins Klo fallen, rannte wieder<br />
zur Apotheke, kaufte einen neuen Test, rannte erneut<br />
zurück, pinkelte auf das Stäbchen und musste eine Minute<br />
warten.<br />
Es war die längste Minute meines Lebens.<br />
Eine Minute beim Zahnarzt ist ja schon lang. Eine Minute<br />
Musikantenstadl ist noch länger. Aber die Minute, die<br />
so ein blöder Schwangerschaftstest braucht, um sich zu entscheiden,<br />
ob er nun einen zweiten Strich haben wird oder<br />
nicht, ist die härteste Geduldsprobe der Welt.<br />
Noch härter war es aber für mich, den zweiten Strich zu<br />
sehen.<br />
Ich überlegte abzutreiben, aber ich konnte den Gedanken<br />
daran kaum ertragen. Ich hatte gesehen, wie meine beste<br />
Freundin Nina das mit neunzehn Jahren nach unserem Italienurlaub<br />
tun musste und wie sehr sie dabei gelitten hatte.<br />
Mir war durchaus klar, dass ich bei aller Härte, die ich mir<br />
als Talkshow-Moderatorin angewöhnt hatte, mit diesen Gewissensqualen<br />
viel schlechter klarkommen würde als Nina.<br />
Es folgten also neun Monate, die mich sehr verunsicherten<br />
: Während ich Panik schob, kümmerte sich Alex extrem<br />
lieb um mich und freute sich unglaublich auf das Kind. Das<br />
machte mich irgendwie wütend, fühlte ich mich dadurch<br />
doch umso mehr als Rabenschwangere.<br />
Überhaupt war für mich der ganze Schwangerschaftsprozess<br />
unheimlich abstrakt. Ich sah Ultraschallaufnahmen und<br />
fühlte Tritte gegen die Bauchwand. Aber dass da ein kleiner<br />
Mensch in mir wuchs, konnte ich nur in ganz wenigen, kurzen<br />
Momenten des Glücks begreifen.<br />
Die meiste Zeit war ich damit beschäftigt, mich mit Übelkeiten<br />
und Hormonschwankungen herumzuschlagen. Und<br />
mit Schwangerschaftskursen, in denen man « seinen Uterus<br />
abspüren » sollte.<br />
Sechs Wochen vor der Geburt hörte ich auf zu arbeiten<br />
und bekam auf unserem Sofa einen Eindruck davon, wie<br />
sich gestrandete Wale fühlen mussten. Die Tage waren zäh,<br />
und als meine Fruchtblase platzte, wäre ich vielleicht sogar<br />
erleichtert gewesen, dass es endlich losging, hätte ich nicht<br />
gerade in der Kassenschlange im Supermarkt gestanden.<br />
Ich legte mich, wie von meinem Arzt für einen solchen<br />
Fall angeordnet, sofort auf den kalten Boden. Die umstehenden<br />
Kunden kommentierten das mit Sätzen wie : « Ist das<br />
nicht Kim Lange, die olle Moderatorin ? », « Mir egal, Hauptsache,<br />
die machen noch ’ne zweite Kasse auf ! » und « Bin ich<br />
froh, dass ich den Schweinkram nicht wegwischen muss. »<br />
Der Krankenwagen kam erst nach dreiundvierzig Minuten,<br />
in denen ich ein paar Autogramme gab und der Kassiererin<br />
erklären musste, dass sie ein falsches Bild von männlichen<br />
Nachrichtensprechern hatte. (« Nein, die sind nicht<br />
alle schwul. »)<br />
Im Kreißsaal angekommen, begann eine fünfundzwanzigstündige<br />
Geburt. Die Hebamme spornte mich zwischen den<br />
fürchterlichen Wehen ständig an : « Sei positiv. Heiß jede<br />
Wehe willkommen ! » Und ich dachte mir im Schmerzenswahn<br />
: « Wenn ich das hier überleb, bring ich dich um, du<br />
blöde Schnepfe ! »<br />
Ich glaubte, ich müsste sterben. Ohne Alex und seine beruhigende<br />
Art hätte ich es wohl kaum durchgestanden. Er wiederholte<br />
immer wieder mit fester Stimme : « Ich bin bei dir.<br />
Immer ! » Und ich quetschte seine Hand dabei so fest, dass er<br />
sie noch Wochen später nicht richtig bewegen konnte. (Die<br />
Schwestern verrieten mir nachher, dass sie immer Noten vergeben,<br />
wie liebevoll Männer sich in den Stressstunden der<br />
Geburt gegenüber ihren Frauen verhalten. Alex erreichte<br />
eine sensationelle 9,7. Der allgemeine Notendurchschnitt<br />
lag bei 2,73.)<br />
Als die Ärzte mir nach all der Qual die kleine – von der<br />
Geburt ganz zerknautschte – Lilly auf den Bauch legten, waren<br />
alle Schmerzen vergessen. Ich konnte sie nicht sehen, da<br />
mich die Ärzte noch versorgten. Aber ich spürte ihre weiche,<br />
faltige Haut. Und dieser Augenblick war der glücklichste in<br />
meinem ganzen Leben.<br />
Nun, fünf Jahre später, stand Lilly im Garten vor mir,<br />
und ich konnte ihren Geburtstag nicht mitfeiern, weil ich<br />
zu der Fernsehpreis-Verleihung nach Köln musste.<br />
Ich schluckte und ging schweren Herzens zu meiner Kleinen,<br />
die sich gerade einen Namen für das Meerschweinchen<br />
ausdachte (« Entweder heißt es Pipi, Püpschen oder Barbara<br />
»). Ich gab ihr ein Küsschen und versprach : « Ich verbringe<br />
morgen den ganzen Tag mit dir. »<br />
Alex kommentierte das abfällig : « Wenn du deinen Preis<br />
gewinnst, gibst du doch morgen die ganze Zeit Interviews. »<br />
« Dann verbring ich eben den Montag mit Lilly », erwiderte<br />
ich angefressen.<br />
« Da hast du Redaktionssitzung », konterte Alex.<br />
« Dann lass ich die eben sausen. »<br />
« Sehr wahrscheinlich », sagte er mit einem sarkastischen<br />
Grinsen, das bei mir den tiefen Wunsch auslöste, ihm eine<br />
Dynamitstange in den Mund zu stopfen. Er krönte das<br />
Ganze mit : « Du hast nie Zeit für die Kleine. »<br />
Als Lilly das hörte, sagten ihre traurigen Augen : « Papa<br />
hat recht. » Das traf mich bis ins Mark. So sehr, dass ich zitterte.<br />
Verunsichert streichelte ich Lilly über die Haare und<br />
sagte : « Ich schwör dir hoch und heilig, wir werden uns bald<br />
einen ganz tollen Tag machen. »<br />
Sie lächelte schwach. Alex wollte etwas sagen, aber ich<br />
blickte ihn so durchdringend an, dass er sich das schlauerweise<br />
anders überlegte. Höchstwahrscheinlich konnte er<br />
die Dynamitstangen-Phantasie in meinen Augen lesen. Ich<br />
drückte Lilly nochmal fest an mich, ging über die Terrasse*<br />
ins Haus, atmete einmal kräftig durch und bestellte mir ein<br />
Taxi zum Flughafen.<br />
Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, wie schwer es<br />
werden würde, meinen Schwur gegenüber Lilly zu erfüllen.</p>
<p>* Aus Casanovas Erinnerungen : In meinem hundertunddreizehnten<br />
Leben als Ameise begab ich mich mit einer Kompanie an die Erdoberfläche.<br />
Wir sollten im Auftrag der Königin das Terrain rund um unser Reich<br />
erkunden. Wir marschierten durch die sengende Hitze auf heißem, sonnenerwärmtem<br />
Gestein, da verfinsterte sich binnen Sekunden die Sonne<br />
auf fast schon apokalyptische Art und Weise. Meine Augen spähten gen<br />
Himmel, und ich erblickte die Sohle einer Frauensandale, die sich unaufhaltsam<br />
auf uns herabsenkte. Es war so, als fiele uns der Himmel auf den<br />
Kopf. Und ich dachte bei mir : « Schon wieder muss ich sterben, weil ein<br />
Mensch nicht angemessen auf seine Schritte achtet. »</p>
<p>Leseprobe unter <a href="http://www.rowohlt.de/fm/131/Safier_Mieses_Karma.pdf">www.rowohlt.de</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[David Safier: Mieses Karma]]></title>
<link>http://buechereule.wordpress.com/?p=233</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 18:48:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>buechereule</dc:creator>
<guid>http://buechereule.de.wordpress.com/2008/09/11/david-safier-mieses-karma/</guid>
<description><![CDATA[
Klappentext:
Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://buechereule.files.wordpress.com/2008/09/mieses-karma.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-238" title="mieses-karma" src="http://buechereule.wordpress.com/files/2008/09/mieses-karma.jpg?w=58" alt="" width="58" height="96" /></a><br />
<span style="text-decoration:underline;">Klappentext:<br />
</span>Nichts hat sich Moderatorin Kim Lange mehr gewünscht als den Deutschen Fernsehpreis. Nun hält sie ihn triumphierend in den Händen. Schade eigentlich, dass sie noch am selben Abend von den Trümmern einer russischen Raumstation erschlagen wird.<br />
Im Jenseits erfährt Kim, dass sie in ihrem Leben sehr viel mieses Karma gesammelt hat. Die Rechnung folgt prompt. Kim findet sich in einem Erdloch wieder, mit sechs Beinen, Fühlern und einem wirklich dicken Po: Sie ist eine Ameise! Aber Kim hat wenig Lust, fortan Kuchenkrümel durch die Gegend zu schleppen. Außerdem kann sie nicht zulassen, dass ihr Mann sich mit einer Neuen tröstet. Was tun? Es gibt nur einen Ausweg: Gutes Karma muss her, damit es auf der Reinkarnationsleiter wieder aufwärtsgeht!</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Inhalt:<br />
</span>Kim Lange, Gewinnerin des Deutschen Fernsehpreises, stirbt durch das Waschbecken einer russischen Raumstation. Anstatt wie erwartet in den Himmel zu kommen, wurde sie als Ameise wiedergeboren und dies weil sie in ihrem Leben viele Menschen verletzt hat, denn sie ist für ihre Karriere über Leichen gegangen: Hat ihren Ehemann betrogen, ihre Tochter enttäuscht, eine Kollegin um ihre Fernsehsendung gebracht und ihre Assistentinnen mies behandelt. Um in der Reinkarnationsleiter auf zusteigen muss sie viele gute Taten vollbringen, wie aber macht man dies als Ameise? Denn sie will ihren Mann zurück, der sich nach ihren Tod, in ihre ehemals beste Freundin verliebt hat.</p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Meinung:<br />
</span>Das Buch ist sehr witzig geschrieben und sehr unterhaltsam. Man fiebert mit, ob Kim als Mensch wiedergeboren wird oder nicht, und was sie noch alles erleben wird. Besonders amüsiert haben mich die Anmerkungen von Casanova, dem Kim auf ihren Weg immer wieder begegnet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[David Safier - "Mieses Karma"]]></title>
<link>http://buecherknabbern.wordpress.com/2008/01/09/david-safier-mieses-karma/</link>
<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 22:47:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anj</dc:creator>
<guid>http://buecherknabbern.de.wordpress.com/2008/01/09/david-safier-mieses-karma/</guid>
<description><![CDATA[Der Tag, an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht. Und das lag nicht nur an meinem Tod. Um]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://buecherknabbern.wordpress.com/files/2008/01/karma.jpg" alt="karma.jpg" align="left" height="216" hspace="13" vspace="13" width="136" /><i>Der Tag, an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht. Und das lag nicht nur an meinem Tod. Um genau zu sein: der schaffte es gerade so mit Ach und Krach auf Platz sechs der miesesten Momente des Tages...</i></p>
<p>...und so sieht sich Fernsehmoderatorin Kim nicht nur mit einem auf sie herabstürzenden Teile einer russischen Raumstation konfrontiert, sondern muss danach auch noch ihr wiedergeborenes Dasein als Ameise fristen, die auf der Suche nach gutem Karma ist, um in der Reinkarnationsleiter wieder ein paar Stufen bergauf zu krabbeln...<!--more--></p>
<p>Hier noch eine meiner Lieblingsstellen im Buch:<br />
Die im Garten hockende Ameise Kim beobachtet ihren (menschlichen) Ehemann und ihre ehemalige beste Freundin durchs Fenster und versucht, das Gespräch zu verfolgen...</p>
<p><i>Und plötzlich mache Nina eine Bemerkung. Was sie sagte, konnte ich nicht hören, aber Alex lächelte. Das gefiel mir gar nicht. Nina redete weiter, und ich versuchte, ihre Lippen zu lesen.</i><br />
<i>"Frblmpf", las ich.</i><br />
<i>"Haaa, daaaffne, proll", las ich Alex' lächelnde Antwort.</i><br />
<i>Ich musste mich besser konzentrieren.</i><br />
<i>Ich las von Ninas Lippen: "Gynäkologen tanzen Sorbet."</i><br />
<i>Alex erwiderte: "Und Urologen Tortellogni."</i><br />
<i>Ich musste mich noch viel besser konzentrieren.</i><br />
<i>Nina sagte: "Ich liebe deinen Karawan."</i><br />
<i>Entweder das, oder sie sagte: "Ich liebe deinen Pipimann."</i><br />
<i>Alex antwortete darauf: "Mein Pipimann hat auch Dolby Digital."</i></p>
<p>Fazit: Ein sehr unterhaltsames, witziges Buch, dessen Story zwar oberflächlich und simpel gestrickt ist, aber es einem dennoch nicht erlaubt, es ab Seite 100 wieder aus der Hand zu legen. Mitunter sehr niedlich (mein Lieblingswort ist "Obermufti") und abstrus.  Eine schöne leichte Lektüre für das Schmunzeln zwischendurch.</p>
<p>(Anja Strilek)</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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