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	<title>das-wunschspiel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "das-wunschspiel"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:34:35 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA["Das Wunschspiel"]]></title>
<link>http://zephyrblog.wordpress.com/2007/09/08/das-wunschspiel/</link>
<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 02:15:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Zephyr</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist drei Tage her. Vor drei Tagen hab ich die letzte Seite von Patrick Redmonds &#8220;Das Wunsch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist drei Tage her. Vor drei Tagen hab ich die letzte Seite von Patrick Redmonds "Das Wunschspiel" (engl.: "The Wishing Game") gelesen. Seitdem ist es spätestens für mich klar, dass dieses Buch ausgezeichnet ist.<br />
Wenn ich ein ausgezeichnetes Buch gelesen habe, starre ich es direkt danach noch einige Zeit an und lege es dann widerwillig ins Regal zurück. Zu diesem Zeitpunkt bin ich von dem ausgezeichneten Buch schon längst besessen.<br />
Ein ausgezeichnetes Buch bleibt mir noch Tage im Kopf, was mich daran hindert an irgendeiner anderen Geschichte -- egal ob durch Film, Videospiel oder Buch erzählt -- Gefallen zu finden.<br />
Wenn ein paar Tage vergangen sind, habe ich dann meine Schlüsse aus dem ausgezeichneten Buch gezogen, kann mich anderen Dingen zuwenden und weiß, dass ich das Buch eines Tages erneut lesen will.</p>
<p>Ich möchte etwas über das Buch erzählen; vielleicht kommt es dann bei dem ein oder anderen auf die "Bücher, die ich lesen möchte"-Liste. Obwohl ich es ja persönlich spannender finde ein Buch zu lesen, wo ich überhaupt nichts von dem Inhalt weiß. Aber wie soll man sich dann halbwegs sicher sein, dass man die Thematik ansprechend findet?</p>
<p>Bei dem Buch handelt es sich um einen Psychothriller, in dem mehrere gleichzeitig ablaufende Handlungsstränge erzählt werden, die sich an einigen Stellen schwach bis mäßig beeinflussen.<br />
Der Autor lässt sich sehr viel Zeit für die zweit-ausführlichste Einleitung, die ich jemals gelesen habe (Kritiker nannten Andreas Steinhöfels "Die Mitte der Welt" eine 450-seitige Einleitung -- der Autor konnte es ihnen nicht ganz verübeln...).<br />
Patrick Redmond lässt sich viel Zeit für die intensive Beschreibung seiner Charaktere und macht deren Motive und Motivation deutlich, was die daraufhin folgenden Geschehnisse in keinster Weise konstruiert wirken lässt.</p>
<p>Das Buch spielt im Jahre 1954. Die Handlung findet größtenteils in dem englischen Knabeninternat "Kirkston Abbey" statt.<br />
Jonathan Palmer (14) -- die Hauptperson -- ist relativ einsam. Er hat einige wenige, doch dafür gute Freunde und wird wegen seiner einfachen Herkunft öfters gehänselt.<br />
Eines schicksalhaften Tages verwechselt Jonathan zwei Bücher und erscheint zur Lateinstunde mit dem ebenfalls roten und formähnlichen Mathebuch. Der Lehrer setzt ihn daraufhin neben Richard Rokeby, damit Jonathan mit in sein Buch schauen kann.<br />
Richard Rokeby ist ein Einzelgänger, der jedem Mitmenschen entweder mit Verachtung oder Gleichgültigkeit gegenübertritt. Er wirkt auf seine Mitschüler höchst faszinierend -- einige würden gerne mit ihm befreundet sein, um etwa vielleicht auch eines Tages über den sozialen Druck, den das Internatsystem auf die Schüler ausübt, erhaben zu sein.<br />
Während besagter Lateinstunde hilft Richard Jonathan aus der Patsche, als der Lehrer einen besonders schweren Satz übersetzt haben will, womit der erste Schritt für eine Freundschaft zwischen den beiden getan ist.<br />
Eine Freundschaft, die nicht von allen innerhalb der Abbey gutgeheißen wird...</p>
<p>Man kann natürlich von der Handlung nicht viel erzählen, dass gleichzeitig die Faszination verständlich macht und die Inhalte nicht verdirbt; also halte ich den Mund (bzw. die Finger still).</p>
<p>Fazit:<br />
Das Buch hat witzige Stellen, faszinierenden Stellen, sowie verstörende, beängstingende und philosophischen Stellen.<br />
Der Autor stellt gekonnt dar wie Menschen durch Motive wie Neid, Kontrolle, Abhängigkeit oder Angst zu Dämonen werden.<br />
Ich habs bereits geschrieben -- es ist ausgezeichnet, also kauft es euch :)</p>
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