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	<title>das-eigentumliche-leben &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/das-eigentumliche-leben/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "das-eigentumliche-leben"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 09:39:08 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Rauh-sanfte Klänge]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/2007/01/19/rauh-sanfte-klange/</link>
<pubDate>Fri, 19 Jan 2007 18:17:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Im Moment haben wir Herbst im Winter, der eigentlich ein Frühling ist. Genau der richtige Moment um]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Im Moment haben wir Herbst im Winter, der eigentlich ein Frühling ist. Genau der richtige Moment um sich sanft-rauhen Tönen hinzugeben.
<div style="text-align:center;">                                                                        ***</div>
<p>Und ehe man sich versieht steht man an der Straße, mit einer Gitarre in der Hand und zupft seine Gitarre, oder besser gesagt sieht beim "Durch-die-Stadt-schlendern"einen Gitarristen, am besten mit Halstuch und Hut, mit ein wenig Hippietouch. Musik, die eh niemand hören sich gestehen will. Oder doch? Man traut sich nur nicht stehen zu bleiben und zu lauschen. Man hat es natürlich eilig.</p>
<p>Der Musiker singt, singt wie ein Bluessänger, die auch die einzigen sind, die sich in den Dreck der Straße geben. Welcher Musiker würde das schon machen. Sich hinsetzen, eine Gitarre nehmen und spielen. Singen von den Problemen der Welt, den inneren Schmerzen, die  im Endeffekt keiner hören will und er dann nur noch darüber schmunzeln kann, wie sich alle die Ohren zu halten; Wenn die Musik nicht schön wäre. Kein Musiker, was auch immer er für dreckige Musik er macht, setzt sich dahin, wo sonst nur Bettler sitzen.</p>
<p>Menschen gehen vorbei, sind begeistert, sind neidisch würden aber nie tauschen. Eine Vorstellung des charmanten Cubastraßenmusikers kommt hoch, ein Gefühl von Freiheit und Unbeschwertheit überkommt sie, während im Hintergrund die Skyline leuchtet. Was für viele in unendlicher Ferne schwirrt. Eine Fassade von Glück. Menschen die verloren haben, was der Sänger besitzt, Geduld. Seine Geduld, dass irgendwann jemand seine Musik hört. Aber er spielt sie nicht für andere, sondern wegen der Musik selber und fügt sich in die a-dyllische Großstadtromantik.</p>
<p>Dann irgendwann nach mehreren Stunden setzt sich, wenn der Musiker es selbst nicht mehr aushalten kann, denn wer kann es schon aushalten an einem verrotzten Ort mit kaugummibecklebten Boden zu sitzen, vor zerissenen Plakaten und zu spielen, während alle davonlaufen aus Angst sich zu entblössen, setzt sich dann  ein Alkoholiker hin und gibt dem Bild eines verdreckten Straßenmusiker eine sanft-rauhe Umrundung. Und vielleicht, irgendwann, fängt auch jemand an zu tanzen.</p>
<p>So spielt er weiter, fast botschaftlich ins Ahnungslose, er will in die moralische Seele der Menschen spielen. Die Nacht bleibt dunkel.<br />Ein Bild eines Straßenmusikers...es bleibt seine Einsamkeit, seine Einfühlsamkeit, seine Ziellosigkeit, seine Wunschlosigkeit, seine gefesselte Freiheit, seine momentane Verehrung, der Zug um ihn herum, seine Tragik, seine unendliche Geduld dem dunklen Cityleben ein wenig Farbe zu geben. Bewusst das er ein Teil der Nacht ist.</p>
<p>Bis er zum nächsten Ort zieht.
<div style="text-align:center;">                                                                          ***</div>
<p><a href="http://www.bedouinsoundclash.com/video/">when the night feel my song</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Generation !? xy]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/?p=496</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 21:12:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Was ist die neue Generation? Es ist die Generation Umhängetasche, mit ihrem Ziel das eigene Leben ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.girasol.de/images/accessoires/t_607-%20IMG_7869.jpg" alt="" width="122" height="163" /></p>
<p>Was ist die neue Generation? Es ist die Generation Umhängetasche, mit ihrem Ziel das eigene Leben in die umgehängte Tasche zu stecken und doch ständig auf dem Weg zu sein.</p>
<p>Hängen wir an der Hoffnung oder bleiben wir an der Realität hängen?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[die Wahl als Qual]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/?p=476</link>
<pubDate>Sun, 04 May 2008 11:12:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Wir haben in unserem Leben immer die Wahl zwischen A und B. Meistens entscheiden wir subjektiv nach ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben in unserem Leben immer die Wahl zwischen A und B. Meistens entscheiden wir subjektiv nach einem eigenen geistigen Prozess zwischen Instinkt und Vernunft, mitbestimmt von außenstehenden Faktoren.<br />
Doch die sogenannte Freiheit der Entscheidung ist nicht ganz unproblematisch. Sie verliert eigentlich ihren Wert von "frei", weil wir total von ihr eingenommen werden. In einer Reizüberflutung von Stress und Informationen, ausgestatt mit einer bestimmten Laienkenntnis werden wir Sklaven unseres eigenen Versuchs der Lebensplanung. Das meint, zwischen dem Dschungel von zu exakten, zu unexakten, subjektiven, massigen, echten und unechten Informationen sowie eines eigenen momentanen Gefühlszustand den Überblick und uns selbst! zu bewahren, gestaltet sich ziemlich schwierig. Denn die unendlichen Faktoren und Vorbedingungen einer Entscheidung passen so rein gar nicht mehr zu unseren eigenen Vorstellungen und Wünschen. Ein Konsum suggeriert uns was wir wohl am liebsten wünschen, wollen, sollen und nicht wünschen, sollen und wollen...</p>
<p>oder kurz gesagt:<br />
<a href="http://mp3.swr.de/swr2/dschungel/feature/2008/04/16/kaffee-oder-tee.6444m.mp3">Warum es uns so schwierig fällt zwischen Kaffee und Tee zu wählen...</a><br />
und warum wir uns dann doch entscheiden können. </p>
<p>Wir haben immer eine andere Wahl...</p>
<p>Austaste!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[was keiner zu lesen braucht]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/2007/12/26/schwachsinn/</link>
<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 11:01:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich bin nach Hause zurückgekehrt und ohne von irgendwelchen Heldentaten berichten zu müssen, zu er]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nach Hause zurückgekehrt und ohne von irgendwelchen Heldentaten berichten zu müssen, zu erklären warum Weihnachten so ätzend schön ist, warum ich mein Zimmer aufräumen sollte, weil ich zwei Bücher gelesen habe und wieder lernen muss, was scheiße ist, warum ich aufräumen muss, wobei doch eigentlich Aufräumen neben Krieg das sinnloseste ist was es gibt oder ich von abends bis morgens Musik gleichzeitig rauf und runterhöre, obwohl ich müde bin, und überhaupt das wichtigste, warum dieses hintergründige Lied gerade so toll zu irgendwelchen Lebenssituationen passt oder eben auch nicht, es schneit bzw. bevor ich euch von irgendwelchen persönlichen, alltäglichen, beschissenen Hauruck-Langweiligkeiten erzählen möchte, möchte ich euch doch sagen, dass meine Bob Marley CD von der letzten Reise immernoch mit getrockneter Lackfarbe überzogen ist, sodass Marley selbst zwischen weißen Lackstreifen hervorsticht und ich einfach unfähig bin diese CD zu öffnen, weil der Lack alles verklebt hat und hier eigentlich nur noch ein Hammer hilft; was für eine Sünde!</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA["ja es ist kalt draußen"]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/2007/10/14/ja-es-ist-kalt-drausen/</link>
<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 19:40:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Um halb 4 Morgens bei klirrender Kälte und sternenklaren Himmel, sitze ich an einem Bahnsteig, irge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Um halb 4 Morgens bei klirrender Kälte und sternenklaren Himmel, sitze ich an einem Bahnsteig, irgendwo in der Stadt. Natürlich kennt man den Ort, aber es sind diese Momente in denen man tiefverpackt die Einsamkeit des Lebens fühlt und genießt. Und in solchen Momenten ist der Ort scheiß egal, das einzige was zählt ist die Straßenlaterne, der raschelnde Baum und sind die Sterne über dir.<br />
Niemand ist unterwegs außer vllt. eine Polizeistreife in Zivil, die auf Suche nach nächtliche Alkoholleichen ist....<br />
So schaue ich um mich herum und in mich hinein. Klar ist, dass der jetzige Tag vergeben ist, genauso wie der jetzige Morgen. Ich habe vergessen ihm eine Chance zu geben. Stattdessen sitze ich auf einer Haltestellenbank, immernoch, während die Uhr fast 4 zeigt. Es ist die tiefe Nacht, der ich zugehöre.</p>
<p>Schließlich kommt die Bahn, fast schleichend und fast erstarrt betrete ich den Innenraum. Erst nach einer Weile merke ich, dass ich nicht alleine bin. Ja es ist die übliche Besetzung: ein umschwungenes Liebespaar, ein schlafender Jugendlicher, zwei oder drei Schichtarbeiter und ein Mann mit längeren Bart und Plastiktüten. Er sitzt fast neben mir, seine Hände sind rot.</p>
<p>Er ist sicherlich nicht der einzige mit roten Händen. Jede Stadt hat seine Opfer, Opfer des Glücks, die beim gesellschaftlichen Erfolgsspiel das Pech verfolgte. Was ihnen fehlt ist der Schutz eines Handschuhes, der Raum zum Schutz, oder einfach ein Handschuh für den Körper. Sie sind unübersehbar und doch unscheinbar.<br />
Ich weiß nicht wer zuerst begann, es ist eigentlich auch egal, aber es war der treffende Blick, der mir sagte, still sitzen kannst du später.<br />
Ich drehe mich um,<br />
“hallo, wie geht es Ihnen?”,<br />
“...es ist kalt draußen”,<br />
“ja …. sehr kalt,.. wohin geht denn die Reise?”<br />
"Seit vorgestern bin ich aus der Wohnung draußen, am Dienstag bekomme ich ein Zimmer von der Stadt...”<br />
“hm..Haben sie eine Decke dabei?”<br />
“"Eine Decke? wie soll ich denn eine Decke mit mir rumschleppen?…. Aber vielleicht finde ich noch etwas….oder du hast nicht zufällig eine Gelegenheit zum Übernachten?”<br />
“…ich wohne sehr weit weg, aber kann ich Ihnen andersweitig helfen?”<br />
“nein, ist schon in Ordnung…<br />
aber weißt du …. mir gehts es wirklich beschissen.”</p>
<p>Die Bahn bleibt stehen, wir steigen zusammen aus. Fast verhohlen drücke ich ihm die kalte Hand. Er machte zwischen dem Gesprochenen oft lange Pausen, als ob er befürchtete, dass jeder Satz ihm den Rest der inneren Wärme rauben wird. Und er hatte keine Handschuhe.<br />
Neben mir, außen an der Haltestelle “Erbprinz”, erhebt sich hinter einer Hecke das riesige Erbprinzenhotel mit seinen unzähligen Zimmern; Ein Hotel mit vielen goldenen Lichtern, während die meisten Zimmer doch nur im Dunkeln bleiben.<br />
Der Mann geht seinen Weg, ich schaue ihm hinterher. Schauen, während es immernoch kalt ist. Ich fühle, wie sich mein Magen zusammenzieht. Es wird Zeit sich auch zu bewegen. Was bleibt ist der Eindruck, die Kälte und die Sterne über mir, funkelnde Lichter im Dunkeln.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Umzug]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/2007/07/17/umzug/</link>
<pubDate>Tue, 17 Jul 2007 10:54:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
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<description><![CDATA[Mir hat es bei blogspot gefallen, aber ich wollte schon seit einiger Zeit umziehen. Ich habe es nur ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mir hat es bei blogspot gefallen, aber ich wollte schon seit einiger Zeit umziehen. Ich habe es nur vor mich hergeschoben.  Der Grund für den Umzug sind nicht unbedingt die neuen Features v. worldpress, sondern vor allem die Abhängigkeit von Google. Auch wenn Google nicht von meinem Blog profitiert, will ich Google nicht unterstützen. Die Gewährung von Zensur und Öffnung von privaten Daten wie in China ist moralisch nicht vertretbar.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[freie Tage]]></title>
<link>http://tecum.wordpress.com/2007/05/29/freie-tage/</link>
<pubDate>Tue, 29 May 2007 11:48:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>sanddancer</dc:creator>
<guid>http://tecum.wordpress.com/2007/05/29/freie-tage/</guid>
<description><![CDATA[Heute morgen um halb 7  habe ich mit dem ernsten Gedanken gespielt einen Trinken zu gehen; vllt. ein]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen um halb 7  habe ich mit dem ernsten Gedanken gespielt einen Trinken zu gehen; vllt. einen Kakao oder den ersten Kaffee seitdem ich mich erinnern kann. "Der gute Mensch von Sezuan" war lang, aber der Schlaf zu kurz. Es regnete ziemlich heftig und ich fühlte mich topfit. Alles war derartig normal, halb 5 Aufstehen, der Weg zur Arbeit, die Birke und der Fahrradständer. Selbst der alltägliche Smalltalk mit der Putzfrau.<br />Nur eines nicht, das ich heute frei hatte. Kostenlos. Wenn ich das gewusst hätte.<br />Somit begab ich mich dann doch wieder auf den Heimweg, ohne Trinken. Das Angebot vom Nachtdienstkollgegen trocken und ohne Anstrengung heimgefahren zu werden, konnte ich nicht abschlagen. Wär ja sonst auch blöd gewesen, wenn ich nicht Arbeiten sollte und den Vormittag zum Schlafen vor mir hatte. Und das Bedürfniss wie der eine Herr am Straßenrand zu joggen hatte ich auch nicht. Bestimmt hat der Liebeskummer und nutzt den obendrein verregneten Morgen.<br />So legte ich mich um 7 wieder ins Bett, glücklich darüber heute frei zu haben.</p>
]]></content:encoded>
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