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	<title>christian-morgenstern &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/christian-morgenstern/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "christian-morgenstern"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 07:36:53 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Wahrheit]]></title>
<link>http://meinsallein.wordpress.com/?p=44</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 21:55:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>meinsallein</dc:creator>
<guid>http://meinsallein.wordpress.com/?p=44</guid>
<description><![CDATA[Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.
Christian Morgenstern
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die zur Wahrheit wandern, wandern allein.</p>
<p style="text-align:right;">Christian Morgenstern</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Menschen verstehen]]></title>
<link>http://meinsallein.wordpress.com/?p=37</link>
<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 21:30:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>meinsallein</dc:creator>
<guid>http://meinsallein.wordpress.com/?p=37</guid>
<description><![CDATA[Nur wer den Menschen liebt, wird ihn verstehen, wer ihn verachtet, ihn nicht einmal sehen.
Christian]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wer den Menschen liebt, wird ihn verstehen, wer ihn verachtet, ihn nicht einmal sehen.</p>
<p style="text-align:right;">Christian Morgenstern</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die unmögliche Tatsache]]></title>
<link>http://devanna.wordpress.com/?p=68</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 19:41:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>vannade</dc:creator>
<guid>http://devanna.wordpress.com/?p=68</guid>
<description><![CDATA[Erstaunlicherweise ist in dieser deutschen Abteilung meines Blogs der Eintrag über Eugen Roth mit A]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Erstaunlicherweise ist in dieser deutschen Abteilung meines Blogs der <a title="Jeder mag doch Eugen Roth" href="http://devanna.wordpress.com/2007/10/10/jeder-mag-doch-eugen-roth/">Eintrag über Eugen Roth</a> mit Abstand der beliebteste meiner Artikel. Mit zur Zeit 721 Lesern hat er inzwischen selbst den <a title="Tegan and Sara - The Con" href="http://devanna.wordpress.com/2007/09/17/tegan-and-sara-the-con/">Tegan and Sara - The Con</a> Artikel (483 Leser) hinter sich gelassen. Aus gegebenem Anlaß - und vor allem weil ich es gerade entdeckt habe - möchte ich heute noch ein Gedicht vorstellen, diesmal von Christian Morgenstern. Das Gedicht habe ich ursprünglich bei einer <a title="Amazon.de Diskussion" href="http://www.amazon.de/gp/forum/cd/discussion.html/ref=cm_cd_dp_rt_tft_tp?ie=UTF8&#38;cdForum=Fx2TF31S5NO2I73&#38;cdThread=Tx28OYJIZLTQO6P">Diskussion bei Amazon.de</a> entdeckt, und ich will es hier auch mit seiner englischen Übersetzung präsentieren.</p>
<p style="text-align:center;"><strong>Die unmögliche Tatsache (von Christian Morgenstern)</strong><br />
<em>The Impossible Fact (Translation by Max Knight)</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Palmström, etwas schon an Jahren,<br />
wird an einer Straßenbeuge<br />
und von einem Kraftfahrzeuge<br />
überfahren.</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>Palmstroem, old, an aimless rover<br />
Walking while in deep reflection<br />
At a busy intersection<br />
Is run over.</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>»Wie war« (spricht er, sich erhebend<br />
und entschlossen weiterlebend)<br />
»möglich, wie dies Unglück, ja-:<br />
daß es überhaupt geschah?</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>"How, now," he announces, rising<br />
and with firmness death despising,<br />
"can an accident like this<br />
ever happen? What's amiss?"</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Ist die Staatskunst anzuklagen<br />
in bezug auf Kraftfahrwagen?<br />
Gab die Polizeivorschrift<br />
hier dem Fahrer freie Trift?</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>"Did the state administration<br />
fail in motor transportation?<br />
Under the police chief's sway<br />
Had the driver right of way?"</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Oder war vielmehr verboten,<br />
hier Lebendige zu Toten<br />
umzuwandeln, - kurz und schlicht:<br />
Durfte hier der Kutscher nicht -?«</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>"Isn't there a prohibition,<br />
barring motorized transmission<br />
of the living to the dead?<br />
Did the driver lose his head?"</em></p>
<p style="text-align:center;"><strong>Eingehüllt in feuchte Tücher,<br />
prüft er die Gesetzesbücher<br />
und ist alsobald im klaren:<br />
Wagen durften dort nicht fahren!</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>Tightly swathed in dampened tissues<br />
He explores the legal issues,<br />
And it soon is clear as air:<br />
Cars were not permitted there!</em><br />
<strong><br />
Und er kommt zu dem Ergebnis:<br />
»Nur ein Traum war das Erlebnis.<br />
Weil«, so schließt er messerscharf,<br />
»nicht sein kann, was nicht sein darf!«</strong></p>
<p style="text-align:center;"><em>And he comes to the conclusion:<br />
His mishap was an illusion,<br />
For, he reasons pointedly,<br />
That which must not, can not be.</em></p>
<p>Hier gibt es <a title="Christian Morgenstern - Einige seiner Gedichte" href="http://ingeb.org/morgenst.html">mehr Gedichte von Christian Morgenstern</a>. Viel Spaß!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gespräch einer Haus-Schnecke mit sich selber]]></title>
<link>http://walnussastoria3archiv.wordpress.com/2008/03/28/gesprach-einer-haus-schnecke-mit-sich-selber/</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 11:50:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>walnussastoria3archiv</dc:creator>
<guid>http://walnussastoria3archiv.wordpress.com/2008/03/28/gesprach-einer-haus-schnecke-mit-sich-selber/</guid>
<description><![CDATA[Prolog 


Soll i aus meim Hause raus?
Soll i aus meim Hause nit raus?
Einen Schritt raus?
Lieber ni]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align:center;"><em><a href="http://www.evas-rippe.de/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=336&#38;Itemid=1" target="_blank">Prolog </a></em></div>
<div style="text-align:center;"><a href="http://walnussastoria3archiv.files.wordpress.com/2008/05/1209hausirausiodernichrausi.gif"><img class="alignnone size-full wp-image-544" src="http://walnussastoria3archiv.wordpress.com/files/2008/05/1209hausirausiodernichrausi.gif" alt="" width="197" height="172" /></a></div>
<div style="text-align:center;">
<p align="center">Soll i aus meim Hause raus?</p>
<p align="center">Soll i aus meim Hause nit raus?</p>
<p align="center">Einen Schritt raus?</p>
<p align="center">Lieber nit raus?</p>
<p align="center">Hause nit raus -</p>
<p align="center">Hauseraus</p>
<p align="center">Hausenitraus</p>
<p align="center">Hausenaus</p>
<p align="center">Rauserauserauserause ...</p>
<p align="center">Chr. Morgenstern</p>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Querschlag: Von Edeka zu Wollsocken]]></title>
<link>http://fernmuendlich.wordpress.com/2008/03/11/87/</link>
<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 17:17:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>anne</dc:creator>
<guid>http://fernmuendlich.wordpress.com/2008/03/11/87/</guid>
<description><![CDATA[Ich komme gerade vom Einkaufen und frage mich, warum es immer überschlägige tausend (&#8221;dausen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme gerade vom Einkaufen und frage mich, warum es immer überschlägige tausend ("dausend") Euro kostet, NUR DAS NÖTIGSTE zu kaufen (ich hatte den Auftrag vier Bratwürste zu kaufen - leider gab es die nur im Fünferpack, was mich schon stört, denn: "<a href="http://www.bollywood-forum.de/forum/view/12417.html">Er schrieb auf dem Zettel : Salat, Brot, Eier, Kartoffeln, 4 Bratwürst</a>"). Aber wenigstens bietet der Laden was, wie an dieser Stelle schon beschrieben. Wir kommen jetzt, da Edeka bis um neun aufhat, auch immer häufiger in den Genuss, im Dunklen einkaufen zu dürfen. Denn bei uns ist zwar bis um neun geöffnet, aber das ist wohl so eine Art Insiderwissen - um acht gehen alle Lichter aus und man fühlt sich grundsätzlich wie der letzte Gast auf einer Party, der genau weiß, dass der Gastgeber schon seit Stunden will, dass man geht. Trotzdem bleibt man. Na ja ...</p>
<p>Abgesehen davon kann man sich bei Edeka Neukauf aber sehr wohl und vor allem sicher fühlen. Die Fluchtwege sind einwandfrei gekennzeichnet und folgt man ihnen, kommt man logischerweise zum Notausgang. Die Kennzeichnung lässt auch hier nicht zu wünschen übrig:</p>
<p><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/notausgang.jpg" title="Der Notausgang bei Edeka"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/notausgang.jpg" title="Der Notausgang bei Edeka"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/notausgang.jpg" alt="Der Notausgang bei Edeka" border="0" /></a></div>
<p>Diese Form von Notausgang - ein Stück Wand zwischen Leergutrücknahmeautomat und einer anderen Wand - ist in etwa so beruhigend, wie mit Christian Morgenstern in einem brennenden Haus zu sitzen. Der hatte nämlich große Angst vor Feuer und ging so nie ohne das nötige Equipment für den Brandfall vor die Tür. Hätte man ihm inmitten eines Feuers  angsterfüllt zugerufen "Christian, es brennt!", hätte er mit Sicherheit geantwortet: "Keine Angst - ich habe ein Seil!" Sehr beruhigend in der Tat.</p>
<p>Da wir gestern nicht einkaufen waren, gab es nun heute erst die neue Ausgabe der "Heim und Welt". Auf dem Titelblatt diese Woche Karlheiz Böhm ("Blacky"), oder - wie ihn die "Heim und Welt" mit Recht nennt (und auch nennen darf) - "Karlhein":</p>
<p><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/karlhein.jpg" title="Karlhein"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/karlhein.jpg" title="Karlhein"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/karlhein.jpg" alt="Karlhein" border="0" /></a></div>
<p>"Fauji" habe ich übrigens zu Ende gesehen, enthalte mich hier aber (vorerst) jeder weiteren Wertung. So also nur noch auf besonderen Wunsch einer treuen Leserin ein kurzer Abschnitt über ein Thema, zu dem ich (wie zu sehen sein wird) leider nicht viel zu sagen habe. Außer: Die letzten sind meine Lieblings ... ("Liebalings"):</p>
<p><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken1.jpg" title="Wollsocken"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken1.jpg" alt="Wollsocken" align="left" border="0" /></a><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken2.jpg" title="Nochmal Wollsocken"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken2.jpg" title="Nochmal Wollsocken"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken2.jpg" alt="Nochmal Wollsocken" border="0" /></a></div>
<p><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken3.jpg" title="Auch Wollsocken"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken3.jpg" alt="Auch Wollsocken" align="left" border="0" /></a><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken4.jpg" title="Wollsocken natürlich"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken4.jpg" title="Wollsocken natürlich"><img src="http://fernmuendlich.wordpress.com/files/2008/03/wollsocken4.jpg" alt="Wollsocken natürlich" border="0" /></a></div>
<p>Meine Lieblings sind die größten (wie man sieht) und sie haben eine doppelt gestrickte Ferse.</p>
<p>Na dann. Ich gehe mich jetzt actimelisieren.</p>
<p>Abenteurer.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Featured Poem - 03. '08 ]]></title>
<link>http://vorblog.wordpress.com/2008/01/14/featured-poem-03-08/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 07:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>vordichtung</dc:creator>
<guid>http://vorblog.wordpress.com/2008/01/14/featured-poem-03-08/</guid>
<description><![CDATA[

Der Mond
Als Gott den lieben Mond erschuf,
gab er ihm folgenden Beruf:
Beim Zu- sowohl wie beim Ab]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div>
<div class="poem">
<h3>Der Mond</h3>
<p class="vers">Als Gott den lieben Mond erschuf,<br />
gab er ihm folgenden Beruf:</p>
<p class="vers">Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen<br />
sich deutschen Lesern zu bequemen,<br />
ein         <img src="http://gutenberg.spiegel.de/gutenb_load/morgenst/gedichte/a.gif" alt="A" align="top" /> formierend und ein         <img src="http://gutenberg.spiegel.de/gutenb_load/morgenst/gedichte/z.gif" alt="Z" align="top" /> --<br />
dass keiner groß zu denken hätt'.</p>
<p class="vers">Befolgend dies ward der Trabant<br />
ein völlig deutscher Gegenstand.</p>
<p class="vers">&#160;</p>
<p><i>Christian Morgenstern</i></p>
<p class="vers">&#160;</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Adventskalender 17. Dezember 2007]]></title>
<link>http://adventskalender2007.wordpress.com/2007/12/16/adventskalender-17-dezember-2007/</link>
<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 23:59:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>francisbacon</dc:creator>
<guid>http://adventskalender2007.wordpress.com/2007/12/16/adventskalender-17-dezember-2007/</guid>
<description><![CDATA[
&nbsp;

 	Christian Morgenstern (1871-1914)
&nbsp;
Das Weihnachtsbäumlein
&nbsp;


&nbsp;
Es war e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><a href="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/adventskalender_17.png" title="adventskalender_17.png"><img src="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/adventskalender_17.png" alt="adventskalender_17.png" /></a></p>
<p align="center">&#160;</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank" title="pixelio"><img src="http://francisbacon.wordpress.com/files/2007/12/pixelio-logo.jpg" alt="pixelio-logo.jpg" /></a></p>
<h2 align="center"><b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Morgenstern" title="Wikipedia-Artikel Christian Morgenstern" target="_blank"> 	Christian Morgenstern</a> (1871-1914)</b></h2>
<p align="center">&#160;</p>
<h1 align="center"><font color="#008000"><b>Das Weihnachtsbäumlein</b></font></h1>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center"><b><br />
</b></p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center">Es war einmal ein Tännelein<br />
mit braunen Kuchenherzlein<br />
und Glitzergold und Äpflein fein<br />
und vielen bunten Kerzlein:<br />
Das war am Weihnachtsfest so grün<br />
als fing es eben an zu blühn.</p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center">Doch nach nicht gar zu langer Zeit,<br />
da stands im Garten unten,<br />
und seine ganze Herrlichkeit<br />
war, ach, dahingeschwunden.<br />
die grünen Nadeln warn'n verdorrt,<br />
die Herzlein und die Kerzlein fort.</p>
<p align="center">&#160;</p>
<p align="center">Bis eines Tags der Gärtner kam,<br />
den fror zu Haus im Dunkeln,<br />
und es in seinen Ofen nahm -<br />
Hei! Tats da sprühn und funkeln!<br />
Und flammte jubelnd himmelwärts<br />
in hundert Flämmlein an Gottes Herz.</p>
<p align="center"><a href="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/weihnachtsbaum2.png" title="weihnachtsbaum2.png"><img src="http://adventskalender2007.wordpress.com/files/2007/12/weihnachtsbaum2.png" alt="weihnachtsbaum2.png" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.pixelio.de/" target="_blank" title="pixelio"><img src="http://francisbacon.wordpress.com/files/2007/12/pixelio-logo.jpg" alt="pixelio-logo.jpg" /></a></p>
<p align="center">&#160;</p>
<h2><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Christian_Andersen" title="Wikipedia-Artikel Hans Christian Andersen" target="_blank"><b> Hans Christian Andersen</b></a></h2>
<p align="center">&#160;</p>
<h1>Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen</h1>
<p class="figure"><img src="http://gutenberg.spiegel.de/gutenb_load/andersen/maergaga/bilder/0332.jpg" alt="Illustration" vspace="10" /></p>
<p align="left">Es war entsetzlich kalt, es schneite und der Abend begann zu dunkeln; es war der letzte Abend des Jahres. In dieser Kälte und Dunkelheit ging auf der Straße ein kleines armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Als es das Haus verließ, hatte es freilich Pantoffeln angehabt. Aber was half das! Es waren sehr große Pantoffeln, die seine Mutter bisher getragen hatte, so groß waren sie; und die Kleine verlor sie, als sie über die Straße huschte, weil zwei Wagen schrecklich schnell vorüberrollten. Der eine Pantoffel war nicht wiederzufinden, mit dem andern lief ein Junge fort; er sagte, er könne ihn als Wiege gebrauchen, wenn er selbst Kinder hätte.</p>
<p align="left">Da ging nun das kleine Mädchen auf nackten kleinen Füßen, die rot und blau vor Kälte waren. In einer alten Schürze trug es eine Menge Schwefelhölzchen und ein Bund davon in der Hand. Niemand hatte ihm den ganzen langen Tag etwas abgekauft, niemand hatte ihm einen kleinen Schilling geschenkt; hungrig und verfroren war es und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Mädchen!</p>
<p align="left"><a name="page330" title="page330" id="page330"></a> Die Schneeflocken bedeckten sein langes blondes Haar, das sich so hübsch im Nacken lockte, aber daran dachte es freilich nicht. Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und es roch in der Straße herrlich nach Gänsebraten; es war ja Silvesterabend, und daran dachte es.</p>
<p align="left">In einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas weiter in die Straße vorsprang als das andere, setzte es sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Füße hatte es an sich gezogen, aber es fror noch mehr, und nach Hause zu gehen wagte es nicht. Es hatte ja keine Schwefelhölzchen verkauft und nicht einen einzigen Schilling bekommen, der Vater würde es schlagen. Kalt war es zu Hause auch; über sich hatten sie nur das Dach, durch das der Wind pfiff, wenn auch die größten Spalten mit Stroh und Lumpen zugestopft waren.</p>
<p align="left">Die kleinen Hände waren beinahe vor Kälte erstarrt. Ach! ein Schwefelhölzchen konnte wohl guttun, wenn es nur ein einziges aus dem Bund herausziehen, an die Wand streichen und sich die Finger erwärmen dürfte. Es zog eins heraus, ritsch! wie sprühte, wie brannte es! Es war eine warme helle Flamme, wie ein kleines Licht, als es die Hände darüberhielt. Es war ein wunderbares Licht! Es schien dem kleinen Mädchen als säße es vor einem großen eisernen Ofen mit blanken Messingkugeln und einer Messingtrommel. Das Feuer brannte so schön, und wärmte so gut! Das kleine Mädchen streckte schon die Füße aus, um auch sie zu wärmen – da erlosch die Flamme, der Ofen verschwand, es hatte nur den kleinen Rest des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.</p>
<p align="left">Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier. Es konnte gerade in die Stube hineinsehen wo der Tisch mit einem schneeweißen Tischtuch und feinem Porzellan gedeckt war, und herrlich dampfte die gebratene Gans, mit Äpfeln und Backpflaumen gefüllt. Und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel herunter und wackelte über den Fußboden, Messer und Gabel im Rücken, gerade auf das arme Mädchen zu. Da erlosch das Schwefelhölzchen, und nur die dicke kalte Mauer war zu sehen.</p>
<p align="left">Es zündete noch ein Hölzchen an. Da saß es unter dem        <a name="page331" title="page331" id="page331"></a> herrlichsten Weihnachtsbaum, der noch größer und geputzter war als der, den es am Heiligabend durch die Glastür bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausende von Lichtern brannten auf den grünen Zweigen, und bunte Bilder, wie sie in Schaufenstern zu sehen waren, sahen herab. Das kleine Mädchen streckte die Hände danach aus – da erlosch das Schwefelhölzchen. Die Weihnachtslichter stiegen höher und höher, und es sah sie jetzt als helle Sterne am Himmel; einer von ihnen fiel herunter und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.</p>
<p align="left">»Jetzt stirbt jemand!« sagte das kleine Mädchen, denn die alte Großmutter, die einzige, die gut zu ihm gewesen und nun gestorben war, hatte ihm erzählt, daß wenn ein Stern vom Himmel herunterfällt, eine Seele zu Gott emporsteigt.</p>
<p align="left">Es strich wieder ein Hölzchen an der Mauer an, es leuchtete ringsumher, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so klar, so schimmernd, so mild und liebevoll.</p>
<p align="left">»Großmutter!« rief die Kleine. »Oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelhölzchen erlischt, du verschwindest wie der warme Ofen, wie der herrliche Gänsebraten und der große prächtige Weihnachtsbaum!« Und es strich schnell den ganzen Rest Schwefelhölzchen an, der noch im Bund war, denn es wollte die Großmutter recht festhalten. Und die Schwefelhölzchen leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller wurde als am hellen Tag. Großmutter war früher nie so schön, so groß gewesen. Sie nahm das kleine Mädchen in ihre Arme, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch; und dort oben war weder Kälte noch Hunger, noch Angst – sie waren bei Gott.</p>
<p align="left">Aber im Winkel des Hauses saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen und lächelndem Munde – tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging über dem toten Kinde auf, das dort mit den Schwefelhölzchen saß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. »Es hat sich wärmen wollen!« sagte man. Niemand wußte, was es Schönes gesehen hatte, in welchem Glanz es mit der Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war.</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">&#160;</p>
<p align="left">Quellenangabe</p>
<table style="font-size:8pt;font-family:sans-serif;" cellpadding="0" cellspacing="12">
<tr>
<th align="left">Name</th>
<th align="left">Wert</th>
</tr>
<tr>
<td>pfad</td>
<td>/andersen/maergaga/maergaga.xml</td>
</tr>
<tr>
<td>type</td>
<td>fairy</td>
</tr>
<tr>
<td>author</td>
<td>Hans Christian Andersen</td>
</tr>
<tr>
<td>booktitle</td>
<td>Sämtliche Märchen und Geschichten</td>
</tr>
<tr>
<td>title</td>
<td>Sämtliche Märchen und Geschichten - Erster Band</td>
</tr>
<tr>
<td>publisher</td>
<td>Gustav Kiepenheuer Verlag Leipzig und Weimar</td>
</tr>
<tr>
<td>volume</td>
<td>Erster Band</td>
</tr>
<tr>
<td>printrun</td>
<td>Zweite Auflage</td>
</tr>
<tr>
<td>editor</td>
<td>Leopold Magon</td>
</tr>
<tr>
<td>year</td>
<td>1982</td>
</tr>
<tr>
<td>translator</td>
<td>Eva-Maria Blühm</td>
</tr>
<tr>
<td>illustrator</td>
<td>Vilhelm Pedersen</td>
</tr>
<tr>
<td>illustrator</td>
<td>Lorenz Frølich</td>
</tr>
<tr>
<td>corrector</td>
<td>reuters@abc.de</td>
</tr>
<tr>
<td>sender</td>
<td>www.gaga.net</td>
</tr>
<tr>
<td>created</td>
<td>20070109</td>
</tr>
<tr>
<td>projectid</td>
<td>f639d2cd</td>
</tr>
</table>
<p align="left"><img src="http://gutenberg.spiegel.de/fileadmin/user_upload/bilder/Startseite/prev_images/gb-ed10-dvd.jpg" /> © <a href="http://gutenberg.spiegel.de/" title="Projekt Gutenberg" target="_blank"><font face="Arial" size="-1">Projekt Gutenberg</font></a></p>
<p align="left">&#160;</p>
<h1 class="firstHeading"><font color="#ff0000">Streichholz</font></h1>
<h3>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</h3>
<p><!-- start content --></p>
<p class="thumb tright">&#160;</p>
<p class="thumbinner" style="width:182px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Welthoelzer_DZMG.jpg" class="image" title="Nachkriegs-Welthölzer der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/d9/Welthoelzer_DZMG.jpg/180px-Welthoelzer_DZMG.jpg" alt="Nachkriegs-Welthölzer der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft" class="thumbimage" border="0" height="137" width="180" /></a></p>
<p class="thumbcaption">&#160;</p>
<p class="magnify" style="float:right;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Welthoelzer_DZMG.jpg" class="internal" title="vergrößern"><img src="http://de.wikipedia.org/skins-1.5/common/images/magnify-clip.png" height="11" width="15" /></a></p>
<p>Nachkriegs-Welthölzer der Deutschen Zündwaren-Monopolgesellschaft</p>
<p>Ein <b>Streichholz</b> oder <b>Zündholz</b> ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holz" title="Holz">Holz</a>stäbchen zum Anfachen eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer" title="Feuer">Feuers</a>. Durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reibung" title="Reibung">Reiben</a> des Zündkopfes an einer Reibefläche entzündet er sich und bringt damit das kleine Holzstäbchen zum Brennen.</p>
<p>Die ersten praktisch einsetzbaren Streichhölzer kamen Anfang des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/19._Jahrhundert" title="19. Jahrhundert">19. Jahrhunderts</a> auf den Markt. In der Anfangsphase enthielten sie toxische Stoffe wie weißen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blei" title="Blei">Blei</a>verbindungen. Sicherheitszündhölzer gibt es seit ca. 1850.</p>
<table class="toc" summary="Inhaltsverzeichnis">
<tr>
<td>
<h2>Inhaltsverzeichnis</h2>
<p><span class="toctoggle"><br />
</span></p>
<ul>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Typen"><span class="tocnumber">1</span> <span class="toctext">Typen</span></a>
<ul>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Reibungs-Streichholz"><span class="tocnumber">1.1</span> <span class="toctext">Reibungs-Streichholz</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Sicherheitsstreichholz"><span class="tocnumber">1.2</span> <span class="toctext">Sicherheitsstreichholz</span></a></li>
<li class="toclevel-2"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Sturmstreichholz"><span class="tocnumber">1.3</span> <span class="toctext">Sturmstreichholz</span></a></li>
</ul>
</li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Geschichte"><span class="tocnumber">2</span> <span class="toctext">Geschichte</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Sonstiges"><span class="tocnumber">3</span> <span class="toctext">Sonstiges</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Galerie"><span class="tocnumber">4</span> <span class="toctext">Galerie</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Siehe_auch"><span class="tocnumber">5</span> <span class="toctext">Siehe auch</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Quellen"><span class="tocnumber">6</span> <span class="toctext">Quellen</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Literatur"><span class="tocnumber">7</span> <span class="toctext">Literatur</span></a></li>
<li class="toclevel-1"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#Weblinks"><span class="tocnumber">8</span> <span class="toctext">Weblinks</span></a></li>
</ul>
</td>
</tr>
</table>
<p>// <a title="Typen" name="Typen" id="Typen"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Typen</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p><a title="Reibungs-Streichholz" name="Reibungs-Streichholz" id="Reibungs-Streichholz"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Reibungs-Streichholz</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Reibungs- oder <i>Überall-</i>Streichhölzer lassen sich an jeder rauen Oberfläche entzünden. Sie enthalten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumchlorat" title="Kaliumchlorat">Kaliumchlorat</a>, die beim Reiben miteinander reagieren und das Zündholz entflammen.Da sie sich auch ungewollt entzünden, zum Beispiel durch gegeneinander Pressen der Zündholzköpfe in der Streichholzschachtel, sind heutzutage fast nur Sicherheitszündhölzer erhältlich.</p>
<p><a title="Sicherheitsstreichholz" name="Sicherheitsstreichholz" id="Sicherheitsstreichholz"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Sicherheitsstreichholz</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Sicherheitsstreichhölzer lassen sich nur an speziellen Reibflächen entzünden. Ein Selbstentzünden ist dadurch nahezu ausgeschlossen.</p>
<p>Der Zündkopf enthält <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwefel" title="Schwefel">Schwefel</a> (<i>Schwefelholz</i>) oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stibnit" title="Stibnit">Antimontrisulfid</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reduktionsmittel" title="Reduktionsmittel">Reduktionsmittel</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumchlorat" title="Kaliumchlorat">Kaliumchlorat</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oxidation" title="Oxidation">Oxidationsmittel</a>, sowie Zusätze wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leim" title="Leim">Leim</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paraffin" title="Paraffin">Paraffin</a> oder Farbstoff. Die Reibefläche besteht aus einer verleimten Mischung aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glas" title="Glas">Glas</a>pulver und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor#Roter_Phosphor" title="Phosphor">rotem Phosphor</a>. Das Holzstäbchen, meist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Espe_%28Pappel%29" title="Espe (Pappel)">Espen</a>holz, ist mit Paraffin getränkt, um die Brennbarkeit zu verbessern. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Impr%C3%A4gnierung" title="Imprägnierung">Imprägnierung</a> mit wasserlöslichen Phosphatsalzen wie z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diammoniumhydrogenphosphat" title="Diammoniumhydrogenphosphat">Ammoniumhydrogenphosphat</a> (siehe auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6schpulver" title="Löschpulver">Löschpulver</a>) verhindert ein Nachglühen.</p>
<p>Durch das Streichen des Zündkopfes an der Reibfläche bleiben Spuren des Phosphors am Zündkopf haften. Die Mischung aus rotem Phosphor und Chlorat ist schon bei leichtem Druck hochexplosiv (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armstrongsche_Mischung" title="Armstrongsche Mischung">Armstrongsche Mischung</a>), führt jedoch in diesen Spuren nur zur gefahrlosen Entflammung der brennbaren Stoffe und schließlich des Hölzchens.</p>
<p><a title="Sturmstreichholz" name="Sturmstreichholz" id="Sturmstreichholz"></a></p>
<h3> <span class="mw-headline">Sturmstreichholz</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h3>
<p>Diese Form des Streichholzes wird gerne beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Camping" title="Camping">Campen</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trekking" title="Trekking">Trekking</a>, sowie beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4r" title="Militär">Militär</a> verwendet. Im Handel erhältliche Sturmstreichhölzer sind oftmals zusätzlich wasserfest verarbeitet.</p>
<p>Neben den gewöhnlich mit nur wenig Schwefel- oder Antimonsulfid beschichteten Zündköpfen gibt es weitere Varianten, wie zum Beispiel lange Ofenstreichhölzer (bis hin zu 30 cm Länge) oder das sogenannte „Bengalische Streichholz“ oder auch „Sicherheits-Sturm-Streichholz“, welches die Länge eines gewöhnlichen Ofenstreichholzes besitzt, aber zur Hälfte mit reduzierendem Material (Schwefel oder Antimon(III)-sulfid) beschichtet ist.</p>
<p><a title="Geschichte" name="Geschichte" id="Geschichte"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Geschichte</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<p>Mit Schwefel getränkte Kiefernhölzchen gab es in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserreich_China" title="Kaiserreich China">China</a> spätestens um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/950" title="950">950</a>, wahrscheinlich aber schon im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/6._Jahrhundert" title="6. Jahrhundert">6. Jahrhundert</a>. Diese Hölzchen entzündeten sich bei kleinster Berührung und waren im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/13._Jahrhundert" title="13. Jahrhundert">13. Jahrhundert</a> zumindest in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hangzhou" title="Hangzhou">Hangzhou</a> üblich. Im Mittelalter waren ähnliche Schwefelhölzer in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Europa" title="Europa">Europa</a> zur gleichen Zeit weit verbreitet, die mit glimmendem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zunderschwamm" title="Zunderschwamm">Zunderschwamm</a>, der durch Funkenschlag entzündet wurde, entflammten.</p>
<p>Die Voraussetzungen zur Entwicklung der Streichhölzer waren die Entdeckung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fer_Phosphor" title="Weißer Phosphor">weißen Phosphors</a> durch Aufarbeitung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harn" title="Harn">Harn</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1669" title="1669">1669</a> durch den Hamburger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alchimist" title="Alchimist">Alchimisten</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hennig_Brand" title="Hennig Brand">Hennig Brand</a> und des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumchlorat" title="Kaliumchlorat">Kaliumchlorats</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1786" title="1786">1786</a> durch den Franzosen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claude-Louis_Berthollet" title="Claude-Louis Berthollet">Claude-Louis Berthollet</a>. Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen die Tunkzündhölzer auf dem Markt, die die erste sichere chemische Zündung ermöglichten. Im Zündkopf dieser Hölzchen befanden sich Kaliumchlorat und Zucker, die mit einem Tröpfchen Schwefelsäure entflammten. Da sie in der Praxis einfach in die ätzende Säure getaucht wurden, waren Verspritzungen möglich. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tunkholz" title="Tunkholz">Tunkzündhölzer</a> wurden daher allmählich von den eigentlichen Streichhölzern abgelöst.</p>
<p>Im Jahr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1826" title="1826">1826</a>, genau am 27. November, vier Jahre nach der Entwicklung des ersten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerzeug" title="Feuerzeug">Feuerzeugs</a>, erfand der englische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apotheker" title="Apotheker">Apotheker</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Walker_%28Erfinder%29" title="John Walker (Erfinder)">John Walker</a> das erste moderne Streichholz. Er entdeckte, dass sich eine Mischung aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antimon" title="Antimon">Antimon</a>(<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oxidationszahl" title="Oxidationszahl">III</a>)-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sulfid" title="Sulfid">sulfid</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumchlorat" title="Kaliumchlorat">Kaliumchlorat</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gummi" title="Gummi">Gummi</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4rke" title="Stärke">Stärke</a> durch Reibung an einer rauen Oberfläche entzündet. Diese Streichhölzer hatten mehrere Probleme - die Flamme brannte unregelmäßig und das brennende Zündholz verursachte einen unangenehmen Geruch.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frankreich" title="Frankreich">Franzose</a> <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Charles_Sauria&#38;action=edit" class="new" title="Charles Sauria">Charles Sauria</a> konnte diese Nachteile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1831" title="1831">1831</a> durch Zusatz von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> beheben. Industriell wurden dann Phosphorstreichhölzer ab <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1833" title="1833">1833</a> durch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland" title="Deutschland">Deutschen</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kammerer" title="Friedrich Kammerer">Jacob Friedrich Kammerer</a> hergestellt. Problematisch war ihre leichte Selbstentzündlichkeit. Dieses Problem wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1836" title="1836">1836</a> durch das vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magyaren" title="Magyaren">ungarischen</a> Chemiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A1nos_Irinyi" title="János Irinyi">János Irinyi</a> patentierte lautlose, explosionsschwache Streichholz behoben (Im Streichholzkopf hatte er den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphor" title="Phosphor">Phosphor</a> nicht mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumchlorat" title="Kaliumchlorat">Kaliumchlorat</a> sondern mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bleidioxid" title="Bleidioxid">Bleidioxid</a> vermengt). Wegen Beimengungen weißen Phosphors war die Herstellung der Zündhölzer extrem gesundheitsschädigend, bis die schwedischen Chemiker <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gustav_Eric_Pasch&#38;action=edit" class="new" title="Gustav Eric Pasch">Gustav Eric Pasch</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Frans_Lundstr%C3%B6m" title="Carl Frans Lundström">Karl Frantz Lundström</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1844" title="1844">1844</a> den weißen Phosphor vollständig durch roten Phosphor ersetzten. Die Separierung des Phosphors aus den Zündköpfen in die Reibfläche führte 1848 zur Entwicklung der Sicherheitszündhölzer durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Christian_Boettger" title="Rudolf Christian Boettger">Rudolf Christian Boettger</a>. Er verkaufte sein Patent an die schwedische Zündholzindustrie.</p>
<p>Von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1930" title="1930">1930</a> bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1983" title="1983">1983</a> bestand in Deutschland ein staatliches <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%BCndwarenmonopol" title="Zündwarenmonopol">Zündwarenmonopol</a>, das auf Betreiben des schwedischen „Zündholzkönigs“ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ivar_Kreuger" title="Ivar Kreuger">Ivar Kreuger</a> entstand.</p>
<p><a title="Sonstiges" name="Sonstiges" id="Sonstiges"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Sonstiges</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<ul>
<li>Während der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Teheran-Konferenz" title="Teheran-Konferenz">Konferenz von Teheran</a> symbolisierten drei Streichhölzer eine Verschiebung der Staatsgrenzen Russlands, Polens und Deutschlands. Eine entsprechende Anfrage <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stalin" title="Stalin">Stalins</a> beantwortete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Winston_Churchill" title="Winston Churchill">Churchill</a> damit, dass er drei Streichhölzer nebeneinander legte (symbolisch für Russland, Polen und Deutschland) und dann ein Streichholz nach links schob. Damit drückte er die beiden anderen beiseite. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vertreibung" title="Vertreibung">Vertreibung</a> bzw. Umsiedelung der deutschen und polnischen Bevölkerung war damit quasi beschlossene Sache<sup><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#_note-0">[1]</a></sup>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Streichhölzer sind ein beliebtes Arbeitsmaterial beim <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basteln" title="Basteln">Basteln</a>, z. B. für das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kastanienm%C3%A4nnchen" title="Kastanienmännchen">Kastanienmännchen</a> oder beim Modellbau.</li>
</ul>
<ul>
<li>Die Hölzer werden darüberhinaus gern bei Geduldsspielen (z. B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streichh%C3%B6lzer_wegnehmen" title="Streichhölzer wegnehmen">Streichhölzer wegnehmen</a>) oder Knobel-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%A4tsel" title="Rätsel">Rätseln</a> verwendet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Sammeln von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streichholzschachtel" title="Streichholzschachtel">Streichholzschachteln</a> und -briefchen wird als Phillumenie bezeichnet.</li>
</ul>
<p><a title="Galerie" name="Galerie" id="Galerie"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Galerie</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<table class="gallery" cellpadding="0" cellspacing="0" width="500">
<tr>
<td>
<p class="gallerybox" style="width:155px;">&#160;</p>
<p class="thumb" style="width:150px;padding:29px 0;">&#160;</p>
<p style="margin-left:auto;margin-right:auto;width:120px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Sturmstreichholz.jpg" class="image" title="Sturmstreichholz.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/47/Sturmstreichholz.jpg/120px-Sturmstreichholz.jpg" border="0" height="88" width="120" /></a></p>
<p class="gallerytext">Sturmstreichhölzer ca. 1930</p>
</td>
<td>
<p class="gallerybox" style="width:155px;">&#160;</p>
<p class="thumb" style="width:150px;padding:13px 0;">&#160;</p>
<p style="margin-left:auto;margin-right:auto;width:120px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ignition_of_a_match.jpg" class="image" title="Ignition of a match.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/56/Ignition_of_a_match.jpg/120px-Ignition_of_a_match.jpg" border="0" height="120" width="120" /></a></p>
<p class="gallerytext">Zündung eines Streichholzes</p>
</td>
</tr>
</table>
<table class="gallery" cellpadding="0" cellspacing="0" width="500">
<tr>
<td>
<p class="gallerybox" style="width:155px;">&#160;</p>
<p class="thumb" style="width:150px;padding:13px 0;">&#160;</p>
<p style="margin-left:auto;margin-right:auto;width:120px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Streichholz.jpg" class="image" title="Streichholz.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c1/Streichholz.jpg/80px-Streichholz.jpg" border="0" height="120" width="80" /></a></p>
<p class="gallerytext">Zündung eines Streichholzes</p>
</td>
<td>
<p class="gallerybox" style="width:155px;">&#160;</p>
<p class="thumb" style="width:150px;padding:28px 0;">&#160;</p>
<p style="margin-left:auto;margin-right:auto;width:120px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Match_striking_surface.jpg" class="image" title="Match striking surface.jpg"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/ec/Match_striking_surface.jpg/120px-Match_striking_surface.jpg" border="0" height="90" width="120" /></a></p>
<p class="gallerytext">Reibefläche für ein Streichholz</p>
</td>
</tr>
</table>
<p><a title="Siehe_auch" name="Siehe_auch" id="Siehe_auch"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Siehe auch</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feuerzeug" title="Feuerzeug">Feuerzeug</a></li>
</ul>
<p><a title="Quellen" name="Quellen" id="Quellen"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Quellen</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<ol class="references">
<li><b><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Streichholz&#38;printable=yes#_ref-0">↑</a></b> <a href="http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,F6359ABC4C903DEAE0340003BA5E0905,,,,,,,,,,,,,,,.html" class="external text" title="http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,F6359ABC4C903DEAE0340003BA5E0905,,,,,,,,,,,,,,,.html" rel="nofollow">Die polnische Westverschiebung</a>, Artikel bei Planet Wissen</li>
</ol>
<p><a title="Literatur" name="Literatur" id="Literatur"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Literatur</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<ul>
<li>Alfons Bujard: <i>Zündwaren</i>. Survival Press, Radolfzell 1910. (Repr. 2002). <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Spezial:ISBN-Suche&#38;isbn=3831139482" class="internal">ISBN 3831139482</a></li>
</ul>
<p><a title="Weblinks" name="Weblinks" id="Weblinks"></a></p>
<h2> <span class="mw-headline">Weblinks</span> <span style="font-size:x-small;font-weight:normal;float:none;margin-left:0;" class="editsection"></span></h2>
<table style="background-color:transparent;position:relative;" border="0" cellspacing="1">
<tr valign="middle">
<td>
<p style="position:relative;"><a href="http://de.wiktionary.org/wiki/"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c3/Wiktfavicon_en.svg/16px-Wiktfavicon_en.svg.png" alt="Wiktionary" border="0" height="16" width="16" /></a></p>
</td>
<td align="left"><b><a href="http://de.wiktionary.org/wiki/Streichholz" class="extiw" title="Streichholz">Wiktionary: Streichholz</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen</td>
</tr>
</table>
<table style="background-color:transparent;position:relative;" border="0" cellspacing="1">
<tr valign="middle">
<td>
<p style="position:relative;"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Hauptseite" title="Hauptseite"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4a/Commons-logo.svg/12px-Commons-logo.svg.png" alt="Commons" border="0" height="16" width="12" /></a></p>
</td>
<td align="left"><b><span class="plainlinks"><a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Match?uselang=de" class="external text" title="http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Match?uselang=de" rel="nofollow">Commons: Kategorie:Streichholz</a></span></b> – Bilder, Videos und Audiodateien</td>
</tr>
</table>
<ul>
<li><a href="http://www.zuendholzschachteln.de/" class="external free" title="http://www.zuendholzschachteln.de" rel="nofollow">http://www.zuendholzschachteln.de</a> Die Zündholzschachtelseite</li>
</ul>
<p><span class="FA"></span></p>
<p><!--  Pre-expand include size: 3297/2048000 bytes Post-expand include size: 814/2048000 bytes Template argument size: 84/2048000 bytes #ifexist count: 0/2000 -->  <!-- Saved in parser cache with key dewiki:pcache:idhash:60435-0!1!0!!de!2 and timestamp 20071211083211 --></p>
<p>Von „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streichholz">http://de.wikipedia.org/wiki/Streichholz</a>“</p>
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<ul>
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<h2> <span class="mw-headline"> Bibliografische Angaben für „<b>Streichholz</b>“ </span></h2>
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<title><![CDATA[Das schwache Geschlecht (007)]]></title>
<link>http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/das-schwache-geschlecht/</link>
<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 18:38:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>skibowski</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Der Frauen Schönheit ist der Männer Irrgarten. Mit ihrem Charme zersetzen sie den Männern das, w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/kultur-gesellschaft/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/home.jpg" alt="home.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Der Frauen Schönheit ist der Männer Irrgarten. Mit ihrem Charme zersetzen sie den Männern das, was sie ihnen anschließend wünschen – ihren Verstand. Schönheit, gleich ob innen oder außen, ist der Schlüssel zur Lust und Erregung. Die Hingabe erfolgt gedankenlos.</p>
<p><a href="http://ulipforr.wordpress.com/" target="_blank"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/01/damen.jpg" alt="damen.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p>Jean-Jacques Rousseau schrieb einmal, dass der Mann nur in gewissen Augenblicken Mann sei. Eine Frau hingegen, sei ihr ganzes Leben lang eine Frau. Begegnet ein Mann einer Frau ist es nicht weit und er trägt sie in seinem Herzen (und umgekehrt!). Vorausgesetzt er denkt sie sei ein Engel. Er trägt sie auf Knien, dann im Arm und irgendwann oft hat ein Mann eine Frau am Hals. Verzeihen Sie mir. Für manche sind die Frauen wahre Engel, für andere wahre Teufel. Und ganz sicher gibt es in jedem Geschlecht kluge, dumme, tüchtige, faule, schöne und hässliche. Und wie ich, sucht sich jeder nach seiner Fasson und seinem Gusto das passende Gegenstück. Ich schreibe nicht von „Objekten“, weder vom „schwachen Geschlecht“ noch über die Bereitwilligkeit zum vaginalen Geschlechtsverkehr. Denn es geht um Frauen, nicht um Männer.</p>
<p>Das wir schwach sind, in jedem Augenblick, in dem eine Frau uns als ein Cherub - ein Lichtengel, mit Eyeliner, Lidschatten und Mascara begegnet, darüber haben alle Männer die den Frauen verfallen sind, bereits Zeugnis abgelegt. Doch bevor wir ihre Fußknöchel umfassend massieren dürfen, haben sie unsere Standhaftigkeit, die wir wie ein goldenes Schild vor uns hertragen, bereits mit ihren Waffen, ihrem eleusinischem Charme zersetzt – im Nu. Darum sind wir wahrscheinlich nur in gewissen Augenblicken ein Mann oder das was wir die Rolle eines Mannes schimpfen. Sich bereitwillig hingeben zu können, ist eine Stärke der Frauen. Vorzugsweise dies nicht zu tun und sich insgeheim niederträchtig berechnend danach zu sehnen, wiederum eine Stärke der Männer. Frauen sind raffinierter im Schauspiel. Es ist gleich, ob wir es mit den Weibern, mit lustvollen Dirnen, ob mit zu Heiligen erzogenen oder nach kirchlichen Regeln gehemmten aufnehmen – jeder Versuch, dem köstlichen Liebestau, den wir in jedem von uns unberührten (Engels-)Schoß erahnen zu widerstehen, ist meistenteils zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Natürlich haben wir Männer außer dem Schwanz noch einen Verstand zum Denken und etwas, vielleicht im Volumen gemessen kleiner als das was uns ausmacht, aber etwas, um den Verstand zu kontrollieren. Ja, wir haben einen Verstand. Doch jede weibliche Zungenspitze, ob unbewusst oder gar berechnend vor unseren Augen über die mit Jungfräulichkeit etikettierte Oberlippe fahrend, entzieht jedem männlichen Experiment dem keimenden Trieb den Gar aus zu machen den Sinn, wenn nicht die Kraft. Also geben wir uns schließlich hin und widmen uns anderen Kräften. Aber wir geben uns hin. Nicht den Frauen – zunächst unseren Trieben; dann der Frau.</p>
<p>Als Schlüsselreiz gilt innerhalb der Instinkttheorie ein Reizmuster (also ein spezifischer Reiz oder eine Kombination von Merkmalen), das bei Wahrnehmung mit einer Instinktbewegung beantwortet wird.</p>
<p>Und erst die Lust, die Erregung trägt uns hinaus um sich der Befriedigung hinzugeben, der inneren Bewegung nachzugeben. Dies sollte niemand zu einem Vorwurf anstiften. Wir funktionieren instinktiv. Gedankenlos. Natürlich nicht alle, aber alle natürlich. Es gibt ein paar verkopfte. Aber die Frauen? Simone de Beauvoir sagte einmal, dass kein Mann eine Frau sein wolle. Aber alle wünschten, dass es Frauen gäbe. Nur wie sollen Männer mit ihnen umgehen? Nach Christian Morgenstern erkennt man den seelischen Wert einer Frau darin, wie sie zu altern versteht. Aber wie mit ihr umgehen? Die Frau um die Seele herumgebaut, bleibt uns ein Geheimnis. Und wenn wir sie darum genau anschauen, sie versuchen zu verstehen, verlieben sie sich sobald sie denken, wir würden sie verstehen. Dabei verstehen wir gar nichts. Natürlich nicht alle verstehen gar nichts.</p>
<p>Männer verlieben sich gerne in die Verpackung und ihre Einzelteile – ein schöner Strumpf  als die schönste Art Bein zu zeigen, wollüstige Lippen, ein offenherziges Dekollete, dessen Glanz in Brüsten mündet. Dann tragen wir sie im Herzen, später auf den Knien, im Arm und eigentlich war es auch Schopenhauer, der der Meinung war, dass man sie am Ende am Halse habe. Schopenhauer hatte eine dominante Mutter, das ist alles. Frauen sind uns Männern ein Geheimnis. Natürlich nicht allen Männern. Don Juan z. B. war ein kundiger Liebhaber. Er wusste gar, wie er seine Liebste zu verwöhnen hatte, ohne ihre Ehre zu beflecken, so heißt es. Er kannte sich aus mit Innenschenkeln, hauchzart geröteten Gesichtern, mit Kniekehlen und Apfelwangen. Dennoch nannten ihn einige Frauen einen grausamen Gesellen.</p>
<p>Frauen sind Männern gegenüber grausamer als sie es sich selber eingestehen können. Mag sein, dass wir Männer ihnen das Herz rauben. Frauen rauben Männern den Verstand. Nicht nur die jungen unverbrauchten Körper rauben ihn. Nicht nur mit straff über den Busen gespannten Stoffen, mit versteiften Brustknospen gieren sie mitunter nach männlicher Ekstase und gleichermaßen Entzücken. Frauen die den Mut besitzen sich hinzugeben. Nicht nur treiben sie uns an, locken und verlocken, erwecken und erregen oder ärgern uns. Es ist kein Vorwurf. Aber vielleicht sind wir Männer die von Engeln getretenen.</p>
<p>Es gibt zweierlei Nacktes: die Frau und den Mann. Gott mag in der Tat diese Klumpen geformt haben, aber er schmeißt mit ihnen rum. Und dann bekommt man plötzlich eine Frau vor die Füße geschmissen und umgekehrt: eine Frau bekommt einen Mann vor die Füße geschmissen. Und dann – Venusfest? Jedenfalls ist der Schlüssel der Öffner. Dem „Schlüsselreiz“ liegt die Vorstellung zugrunde, dass die auslösenden Merkmale einem Schlüssel gleichen, dessen Bart passgenau in ein Schloss eingeführt werden kann und dieses öffnet. Dahinter liegen die Möglichkeiten. Davor bestenfalls ein Stück anmutig getragener Stoff.</p>
<p>Text: <a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/"><strong><em><span style="color:#0000ff;">Marc Alexander Holtz</span></em></strong></a></p>
<p>Im Auftrag des <a href="http://www.tushmagazine.com"><strong><em><span style="color:#0000ff;">TUSH magazines</span></em></strong></a> unter dem Titel <em>Schlüsselreiz.</em></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/zum-gluck/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/zum-gluck-ein-essay.jpg" alt="zum-gluck-ein-essay.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/06/wer-nichts-weis-liebt-nichts/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2007/11/wer-nichts-kennt-der-liebt-nichts.jpg" alt="wer-nichts-kennt-der-liebt-nichts.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/05/die-herabwurdigung-des-eigenen/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/korpereigenes-aphrodisiakum2.jpg" alt="korpereigenes-aphrodisiakum2.jpg" align="absmiddle" /></a><br />
<a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2008/02/10/selbstdesign/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/fleisch-bleibt-fleisch.jpg" alt="fleisch-bleibt-fleisch.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
<p><a href="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/2007/08/13/desto-weiter-wir-eindringen/"><img src="http://marcalexanderskibowski.wordpress.com/files/2008/03/im-lustgarten.jpg" alt="im-lustgarten.jpg" align="absmiddle" /></a></p>
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