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	<title>christenkirchen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/christenkirchen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "christenkirchen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 07:41:33 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[„Palästina zur Zeit Jesu“]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=296</link>
<pubDate>Sat, 03 May 2008 14:15:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[CAMERAs snapshot hat eine Fehldarstellung der New York Times aufgegriffen, in der behauptet wurde, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">CAMERAs<em> <a href="http://blog.camera.org/">snapshot</a></em> hat eine <a href="http://www.nytimes.com/2008/04/22/world/middleeast/22aramaic.html?_r=1&#38;oref=slogin">Fehldarstellung der <em>New York Times</em></a> aufgegriffen, in der behauptet wurde, dass Jesus vor zwei Jahrtausenden in Palästina Aramäisch sprach“. CAMERA erklärt zurecht:</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">Zur Zeit Jesu gab es so etwas wie „Palästina“ nicht, da die Römer Judäa erst hundert Jahre nach dem Tod Jesu in „Palästina“ umbenannten. Während der Zeit Jesu lagen Bethlehem und Jerusalem in dem, was gemeinhin Judäa genannt wurde; Nazareth lag in dem, was man allgemein von Galiläa bezeichnete. Die New York Times sollte ihren faktischen Fehler korrigieren, Judäa und Galiläa mit Namen zu benennen, die erst ein Jahrhundert später existierten.</p>
<p class="MsoNormal">Geschichtliche Fakten sind: Im Jahr 132 n.Chr. gab es – erneut – einen Aufstand der Juden gegen die Römer unter Bar Kochba. Erst im Jahr 135 n.Chr. konnten sie ihn niederschlagen. Der Kaiser war derart erbost über den Aufstand, seine Folgen und seine Dauer, dass er alles Jüdische austilgen wollte. Daher benannte er den Landstrich um und gab ihm einen Namen, der an die Erzfeinde Israels, die Philister erinnerte: Palästina. (Wer es nicht weiß: Die Philister waren ein aus der Ägais stammendes Seefahrervolk, das zur Zeit der Römer schon einige Jahrhunderte lang nicht mehr existierte.) Fakt ist auch, dass der Name völlig außer Gebrauch kam – bis er in der jüngeren Vergangenheit wieder in Mode kam, um das Heilige Land, vor allem aber das britische Mandatsgebiet zu beschreiben.</p>
<p class="MsoNormal">CAMERA schreibt weiter:</p>
<p class="MsoNormal" style="padding-left:30px;">Man muss nur die christliche Bibel öffnen, um Bezüge auf Judäa und Galiläa zu finden. Beispiele: Lukas 1,5: Herodes (der Große) ist „König von Judäa“; Lukas 2,4: „Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem“; Lukas 3,1: „als Pontius Pilatus Statthalter in Judäa war“.</p>
<p class="MsoNormal">Das ist eine korrekte Hinweise. Nur sind gerade (deutschsprachige) Bibeln auch eine Quelle der Fehlinformation, wenn man sich dort die Landkarten ansieht. Die Lutherbibeln in der Übersetzung von 1956 und 1964, wie auch die in der Übersetzung von 1984 enthalten eine Landkarte „Palästina zur Zeit des Neuen Testaments“; „Die gute Nachricht“ in der Ausgabe von 1976 enthält den gleichen Titel der entsprechenden Landkarte, genauso die Neufassung von 1997; ebenso verhält es sich mit der Bruns-Bibel (1962). Die „Hoffnung für alle“ fehlt mir derzeit, aber ich meine mich zu erinnern, dass auch dort eine Karte mi demselben Titel zu finden war.</p>
<p class="MsoNormal">Ausnahmen, die mir vorliegen, sind einmal die Genfer Studienbibel, die zwei Karten enthält, in der die richtigen Namen der Landstriche aufgeführt sind („Leben und Wirken Jesu“; „Das Römische Reich zur Zeit des Neuen Testaments“); zweitens die Schlachter-Übersetzung Version 2000, die „Israel zur Zeit von Jesus Christus“ schreibt. Meine Elberfelder Bibel enthält keine Landkarten. Meine englischen Übersetzungen auch nicht.</p>
<p class="MsoNormal">Elektronisch sieht es wohl nicht unbedingt besser aus als in den gängigen Bibeln: Mein <em>PC-Bibelatlas</em> enthält eine Karte „Palästina zur Zeit Jesu“.</p>
<p class="MsoNormal">Was will man den Leuten vorwerfen, wenn sie solche Fehlinformationen in ihren Bibel vorgesetzt bekommen? Das macht die Sache nicht besser, aber verständlich, auch wenn es lächerlich ist. Einen Begriff durch einen anderen zu ersetzen, ist äußerst schwer. Die „Palästinenser“ haben eine erfolgreiche Kampagne gestartet, die diese Falschinformation ausnutzte und sich zu einem Volk erfunden, das um sein Selbstbestimmungsrecht in seinem „angestammten“ Land kämpft, dessen Name allen bekannt ist, <a title="Den Markennahmen zurückholen" href="http://homepages.compuserve.de/heppye/texte/2brand.html" target="_blank">ihnen weder gehört noch zusteht</a>.</p>
<p class="MsoNormal">Um so mehr muss darauf hingearbeitet werden, dass diese Falschdarstellungen aus den Köpfen der Menschen verschwinden und durch die richtigen Begriffe ersetzt werden.</p>
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</item>
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<title><![CDATA[Deine Feinde kennen und Bücherverbrennungen]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=156</link>
<pubDate>Mon, 18 Feb 2008 21:12:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[This Ongoing War, 18. Februar 2008
Es liegt etwas tief Widerhallendes, sogar Symbolisches in der Tat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span><a href="http://thisongoingwar.blogspot.com/2008/02/18-feb-08-knowing-your-enemy-and.html" title="Knowing your enemy and burning the books" target="_blank">This Ongoing War, 18. <span>Februar 2008</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal">Es liegt etwas tief Widerhallendes, sogar Symbolisches in der Tatsache, dass letzten Freitag von uns aus mal gerade über die Grenze eine Bibliothek zerstört wurde.</p>
<p class="MsoNormal">Zwölf Bewaffnete griffen dort an, nur ein weiterer Angriff in einer langen Reihe auf christliche Personen und Institutionen; diesmal auf die CVJM-Bibliothek in Gaza Stadt. Der immer verlässliche <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1203019394826&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">palästinensisch-arabische Journalist Khaled Abu Toameh</a> schreibt, dass die Bibliothek völlig zerstört wurde – „als Antwort auf die letzte Woche vorgenommene Wiederveröffentlichung der Karikaturen, die den Propheten Mohammed ‚verpotteten’, in dänischen Zeitungen“. Alle 8.000 Bücher wurden vernichtet. Ein <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/middle_east/7246454.stm" target="_blank">Bericht der BBC</a> besagt, dass die Bewaffneten die Wächter fragten, warum sie für „Ungläubige“ arbeiten.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn Sie es nicht bemerkt haben sollten: Für frühere Anschläge auf christliche Personen und Institutionen und Morde an prominenten Christen im Verlauf der letzten zwei Jahre haben bisher mehrere jihadistische Gruppen im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen die Verantwortung übernommen. Die BBC zitiert sie mit der Aussage, „sie würden ihre Anschläge weiterführen, bis alle 3.000 Christen den Gazastreifen verlassen haben“. Ziemlich klar.</p>
<p class="MsoNormal">Das sind ziemlich alarmierende Dinge. Nicht die Bomben – wir erwarten von den Jihadisten nichts anderes als ihren Barbarismus. Dafür alarmiert das <b><i>überwältigende Schweigen</i></b> der Führer der christlichen Welt.</p>
<p class="MsoNormal">Es ist nicht so, als wäre die Schrift nicht an der Wand: Der Manager von Gazas einzigem christlichen Buchladen wurde vor vier Monaten in Gaza Mitte entführt und <a href="http://www.christianitytoday.com/ct/2007/octoberweb-only/141-12.0.html">erstochen und erschossen</a>. <a href="http://www.ymca.int/index.php?id=113&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=307&#38;tx_ttnews%5BbackPid%5D=111&#38;cHash=06794d430b" target="_blank">Der CVJM-Weltbund hat den Bombenanschlag in Gaza verurteilt</a>. Und darin erschöpft sich die Liste der offiziellen christliche Liste der erbosten Stimmen.</p>
<p class="MsoNormal">Stan Goodenough von der christlichen Nachrichtenagentur JNewswire hier aus Jerusalem beschrieb den Prozess als muslimische ethnische Säuberung und drückt sich ziemlich beißend aus: „<i>Für die Muslime von Gaza wäre es die Beseitigung jeglicher aktiver christlicher Präsenz die Sahnehaube, nachdem sie erfolgreich Israel dazu zwangen 2005 jeden einzelnen Juden aus dem Gazastreifen zu entfernen.“</i></p>
<p class="MsoNormal">Der redselige Erzbischof von Canterbury, dem öffentliche Äußerungen zur Rolle des Islam nicht fremd sind, ist absolut stumm geblieben. Das steht in auffälligem Gegensatz zu seinen jüngsten Äußerungen großen Verständnisses muslimischer Werte, zitiert in der <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3335026.ece?token=null&#38;offset=12" target="_blank">Times</a>, dass, da <i>„gewisse Formen der Scharia in unserer Gesellschaft und unter unserem Gesetz bereits anerkannt werden... es nicht so ist, als würden wir ein völlig fremdes und konkurrierendes System einbringen“</i>. So, wie der Vergleich der Muslime in Großbritannien mit den Guten Samaritern, das Lob des muslimischen rituellen Gebets fünfmal am Tag, die Bewertung, dass Terroristen <i>„ernste moralische Ziele haben können“</i> und die Argumentation, dass die Terroristen vom 11. September nicht bösartig genannt werden sollten. (Kaum erträglich, aber es steht alles <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article3335026.ece?token=null&#38;offset=12" target="_blank">hier</a>.)</p>
<p class="MsoNormal">Christian Aid verurteilte den Bombenanschlag von Gaza, nicht wahr? Nichts da, sie sind voll damit beschäftigt <a href="http://www.religiousintelligence.co.uk/news/?NewsID=1571" target="_blank">für alles Israel verantwortlich</a> zu machen. Fakt ist, dass fast jede große oder progressive protestantische Kirche in den USA die israelische Politik der letzten paar Jahre in der Westbank und dem Gazastreifen verurteilte (wie diese <a href="http://www.camera.org/index.asp?x_context=2&#38;x_outlet=118&#38;x_article=1449" target="_blank">nachdenkliche Studie</a> von Dexter Van Zile bei CAMERA herausstellt)... während sie in rätselhaftes Schweigen ausbrechen, was die Rolle der Araber und der Muslime bei der Fortführung dieses fortgesetzten Krieges gegen Israel und die Juden angeht.</p>
<p class="MsoNormal">Aber von hier aus, nahe am Geschehen, gibt es nicht viel Raum für Verwirrung. Es gibt einen höhnischen Ausdruck, den die Jihadisten benutzen: <i>„Abel es-sabbat jibel-ahad“</i> – <b>Nach Samstag kommt Sonntag</b>. Das ist aus dem Kontext ziemlich einfach zu verstehen (die Juden halten den Sabbath am Samstag). Die Ergebnisse sind für die, die sich hinzusehen bemühen, offenkundig. Arafat zog 1988 die Grenzen von Bethlehem neu, wobei er seine Ortsgrenzen so änderte, dass jetzt muslimische Dörfer dazu gehören und die einst 80-prozentige christliche Bevölkerung zu einer Minderheit machte. Als Ergebnis ist heute nicht mehr als 20% der Bevölkerung Bethlehems christlich; und nach Angaben der <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1203019388404&#38;pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull" target="_blank">Jerusalem Post</a> bilden die palästinensischen Christen heute weniger als 1,5% der Westbank und des Gazastreifens – vor einem halben Jahrhundert waren es noch mindestens 15%. Erzbischof Williams weiß das ... aber er versteht es anders. Vor zwei Weihnachten besuchte er Bethlehem und schrieb über die sinkenden Zahlen der Christen dort. Aber er wusste, wieso und zögerte nicht, seine Kenntnisse mitzuteilen: „die tragischen Zustände, die durch den ‚Sicherheitszaun’ geschaffen werden, der die schrumpfende Stadt fast erwürgt“. Die Terroranschläge, die Israel dazu brachten Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, und <a href="http://www.kerenmalki.org/Sbarro_Massacre.htm" title="Stiftung Keren Malki - Sbarro-Massaker" target="_blank">das Leben unserer Tochter nahmen</a>, wurden noch nicht einmal am Rande erwähnt.</p>
<p class="MsoNormal">Keine gute Zeit den Zustand religiöser Führung zu bewundern. 1821 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Heine" title="Wikipedia - Heinrich Heine" target="_blank">schrieb Heinrich Heine</a>: „<b>Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.</b>“ Können wir mutige religiöse Führung erwarten, wenn so etwas passiert?</p>
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<title><![CDATA[Klimavergifter]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=132</link>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 22:32:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nein, es geht nicht um den Weltklima-Wandel und die steigenden Temperaturen in China. Es geht um die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Nein, es geht nicht um den Weltklima-Wandel und die steigenden Temperaturen in China. Es geht um die selbst ernannten Toleranten, die alles tolerant finden, was mit ihrer Meinung übereinstimmt und alles für verboten erklären, was ihrer Meinung entgegen steht.</p>
<p class="MsoNormal">Wir können das in den verschiedensten Bereichen erleben. In den USA haben die Linken die Definition der „Trennung von Kirche und Staat“ umgekehrt und versuchen – zum Teil recht erfolgreich – alles aus dem öffentlichen Leben verbannen zu lassen, was mit „Kirche“ zu tun hat, statt dem ursprünglichen Motto zu folgen, nach dem der Staat sich nicht in Kirchliches und Glauben einmischt, so lange keine Gesetze gebrochen werden oder der Staat bedroht ist. Ähnliche Ansätze gibt es bereits auch bei uns, z.B. wenn Schulen wegen einer Minderheit (nur ein Elternpaar) keinerlei Kreuze mehr in ihren Räumlichkeiten aufhängen dürfen.</p>
<p class="MsoNormal">Interessant ist, dass sich solche Intoleranzen und Umkehrungen wichtiger Errungenschaften und Prinzipien meist ausschließlich gegen Christen richten. Linke Beschwerden gegen Kreuze sind an der Tagesordnung – gegen andere religiöse, gar religiös intolerante Kennzeichen sind rar. Eher im Gegenteil: Wer sich von denen – insbesondere muslimischen – in massiver Präsenz gestört fühlt, der wird umgehend abgemahnt, ins Abseit gedrängt, als rechtsextrem und diskriminierend verunglimpft und übelst beschimpft.</p>
<p class="MsoNormal">Dabei wird von den Toleranz-Behauptern gerne Unwahres verbreitet. Vor ein paar Jahren gab es „Aufregung“ um die Initiative „<a href="http://www.wahreliebewartet.de/" target="_blank">Wahre Liebe wartet</a>“. Diese christliche Initiative wirbt dafür, dass Jugendliche sich entschließen bis zur Ehe auf Sex zu verzichten. Die Betonung liegt auf „wirbt“ – niemand war oder ist gezwungen sich das anzuhören, diese Meinung zu teilen oder wird unter Druck gesetzt sich ihr anzuschließen. Trotzdem schossen sich die Medien gewaltig auf die Initiative ein. Darstellungen als durchgeknallte, gefährliche Fundamentalisten waren üblich. Angekommen bei Otto Normalverbraucher war dann das, was eine Kollegin äußerte: „Ich lass mir doch von niemandem vorschreiben, wann ich Sex habe!“</p>
<p class="MsoNormal">Die Darstellung linker Medienschaffender hatte also Erfolg. Aus einem Werben wurde „verbieten“, aus dem Angebot die versuchte Aufzwingung. Abweichendes Verhalten, „rückständige“ Moralvorstellungen können nicht toleriert werden. Es wird alles getan, um „solche Leute“ zu diskreditieren. Um das zu erreichen sind Unwahrheiten gerne drin – seien es bewusste Lügen oder ideologisch bedingtes, gewolltes Falschverständnis.</p>
<p class="MsoNormal">Der Einfluss solcher linken Christenverfolger ist reichlich groß geworden. An der Grenze zu Polen wollten Freunde von mir ein Projekt beginnen, mit dem man Jugendliche von der Straße holen und ihnen eine Perspektive bieten kann. Es war geplant, vorgestellt, genehmigt – und weil die Heilsarmee daran beteiligt war, wurde von linken Politikern dafür gesorgt, dass Zuschüsse wieder gestrichen wurden und das ganze Ding starb. Es ist für Linke wichtiger, dass Christen davon abzuhalten etwas für die Gesellschaft zu tun, als dass Jugendliche nicht mehr herumlungern, kiffen und kriminell werden.</p>
<p class="MsoNormal">Wie die Toleranz gegenüber Christen auszusehen hat, demonstriert zur Zeit auch wieder einmal Volker Beck, Vorzeigeschwuler im grünen Parteivorstand. Weil beim größten christlichen Jugendtreffen „Christival“ ein Seminar „Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung“ angeboten wurde, <a href="http://fuenf.scm-digital.net/show.sxp/3271_scharfe_kritik__volker_beck_gegen__heilung_von_homos.html?mantemp=jdeartikel&#38;kein_pdf_anzeigen=1" target="_blank">verlangte er</a> von Ministerin von der Leyen die Schirmherrschaft für das Treffen aufzugeben. Ein solches Seminar darf (!) nicht angeboten werden. Bevor die Ministerin sich dazu äußern konnte, wurde das Seminar gestrichen. Dass die Veranstalter in die Knie gingen, reicht eigentlich schon aus, um zu zeigen, wie intolerant hier agiert wird und wie weit die Intoleranz in die Gesellschaft Einzug gehalten hat. Demonstriert wiederum von Volker Beck, dem die Streichung nicht ausreichte und eine Kampagne gegen den Christival-Vorsitzenden Roland Werner startete (ideaSpektrum 6/2008, S. 6), weil der Bücher geschrieben und Vorträge gehalten habe, die eine „Homosexuellenheilung“ zum Thema hätten. Auf Teufel komm raus muss nieder gemacht werden, was nicht Herrn Becks Vorstellungen von Lebenseinstellung entspricht. „Psychologen und Ärzte warnen vor den psychologischen Folgen solcher Angebote. Sie sind gesellschaftspolitisch Teil einer minderheitenfeindlichen und antihomosexuellen Debatte.“</p>
<p class="MsoNormal">Das ist natürlich sehr natürlich. Wie diskriminierend Herr Beck in seiner Argumentation ist, wird er wohl nie merken. Dass es homosexuell empfindende Menschen gibt, die unter dieser Neigung leiden, darf es für ihn nicht geben. Diese Minderheit unter den Homosexuellen muss man offenbar diskriminieren und darf ihnen nicht anders helfen, als sie dahin zu drängen ihre Homosexualität kräftig auszuleben, ob es ihnen nun gefällt oder nicht – sie zur gelebten Homosexualität zu zwingen, auch wenn es sie psychisch kaputt macht.</p>
<p class="MsoNormal">Jeder, der ein Angebot macht – niemanden zwingt sich zu ihm zu begeben, sich keinem aufdrängt, und niemanden verdammt, der nicht kommt – wird von den Becks dieser Republik als feindselig-aggressive Kampagne definiert. Für Lebensphilosophien und –einstellungen, die mit denen der Becks nicht übereinstimmen, haben sie weder Toleranz noch Ansätze von Berechtigung übrig. Lieber lassen sie eine Minderheit innerhalb seiner Minderheit vor die Hunde gehen. Sie dürfen nicht einmal daran denken nicht mehr homosexuell sein zu wollen. Sollte jemand trotzdem wieder hetero sein, dann kann das nicht freiwillig passiert sein. Alles „pseudowissenschaftlich“, niemals echt und vor allem religiös-extremistisch, gleich zwei teuflische Attribute. Es darf nicht sein, was das Beck-Volk nicht haben kann. Also wird gegiftet, verunglimpft und darf nichts stehen gelassen werden. Toleranz für andere Lebenskonzepte? Vergiss es!</p>
<p class="MsoNormal">Das Klima wird gewollt und gezielt vergiftet, es wird ausgegrenzt. Und weil eine Minderheit der Mehrheit vorschreibt und diese sich vorschreiben lässt, was sie als einziges für gut und richtig zu halten hat. Leben und leben lassen? Woher denn das?</p>
<p class="MsoNormal">Beck unterstellt Organisationen, die Homosexuellen „Ausstiegsangebote“ zur Verfügung stellen, <u>sollten diese das wollen</u>, Motive, die er selbst auslebt. Psychologisch ausgedrückt: Er projiziert seine Intoleranz und sein Verhalten auf andere. Seine Einbildung wird für ihn zur Realität. Und deshalb und damit vergiftet er das gesellschaftliche Klima.</p>
<p class="MsoNormal">Bedauerlicherweise machen das alle möglichen Leute in wichtigen Funktionen mit, gerade auch Kirchen, „konservative“ Politiker, die Medienschaffenden sowieso. So werden Menschen ausgegrenzt, die niemandem Schaden zufügt und nur einer ganzen Reihe von Leuten zu ihrem Seelenheil – oder einer stabilen Psyche – verholfen hat. Menschen, die sonst vielleicht an ihrer inneren Zerrissenheit zugrunde gegangen wären.</p>
<p class="MsoNormal">Wie leider immer wieder bestätigt einer, der sich lauthals als tolerant bezeichnet – und mit ihm einige Gruppen, die immer viel von Toleranz schwadronieren – ihre unglaubliche Intoleranz, ihren Extremismus gegenüber anders Denkenden, ihre Feindseligkeit gegenüber allen, die nicht ihrer Meinung sind. Und selbst, wenn diese Angefeindeten zurückstecken, reicht es nicht aus, sie müssen vernichtet werden. Gift für unsere Gesellschaft. Es muss möglich sein, dass Menschen, die homosexuell leben wollen, das tun können; es muss auch möglich sein, dass man diesen Menschen sagen kann, wenn man ein anderes Lebenskonzept hat und ihres nicht gut findet; und es muss erst recht möglich sein, dass man Menschen, denen ein Leben mit Neigungen nicht zusagt, die sie als Gefängnis empfinden, einen Weg aus diesem anbieten kann. Volker Beck und seine Partei stehen gewiss nicht dafür. Viele andere leider auch nicht. Und das kann unserer Gesellschaft nicht gut tun.</p>
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