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	<title>busfahrer &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/busfahrer/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "busfahrer"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 06:42:19 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Zwischen cool und uncool liegt nur ein kleiner Ruck]]></title>
<link>http://kikandrun.wordpress.com/?p=1446</link>
<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 22:21:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kirsten</dc:creator>
<guid>http://kikandrun.de.wordpress.com/2008/10/12/zwischen-cool-und-uncool-liegt-nur-ein-kleiner-ruck/</guid>
<description><![CDATA[Schon früher wollte ich immer cool sein. Ich wollte lässig sein, schwierige Dinge auf eine Art und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schon früher wollte ich immer cool sein. Ich wollte lässig sein, schwierige Dinge auf eine Art und Weise tun, die aussah, als sei das alles nichts. Das Ansinnen war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Dann ging ich nach Hamburg und sah eine Chance für einen Neuanfang. Hier kannten mich nicht so viele Leute, hier konnte ich das Kapitel "Cool sein" noch mal neu schreiben.</p>
<p>Ich muss nicht wirklich erwähnen, dass das nicht funktioniert hat, oder? Natürlich passieren mir auch hier sehr uncoole Dinge, die mich nicht lässig, sondern total blöde dastehen lassen. Für viele dieser Begebenheiten aber kann ich nichts. Wie <span style="text-decoration:line-through;">immer</span> so häufig ist jemand anders dran Schuld. Das ist schön, macht die ganze Sache aber auch nicht besser. Eine sehr schuldige Gruppe in diesem Zusammenhang ist die Gesamtheit der Hamburger Busfahrer.</p>
<p>Nur eines von vielen Beispielen: Ich betrat heute Abend nach der Arbeit einen Bus, hatte aber nicht vor, mich zu setzen, weil ich nur drei Stationen zu fahren hatte. Stattdessen hatte ich vor, coolen Schrittes auf einen runtergeklappten Notsitz zuzuschreiten, um den nicht unattraktiven jungen Mann neben mir zu beeindrucken und in arschcooler Manier mit dem Fuß den Notsitz nach oben zu klappen, damit ich mich bequemer an diese Stelle platzieren konnte. Die Hände gedachte ich, cool in den Jackentaschen zu lassen und anschließend bis zu meinem Fahrziel cool um Bus herumzustehen.</p>
<p>Doch an der coolsten Stelle meines Handelns fuhr der Busfahrer an. Also an der Stelle, an der ich cool meinen Fuß gehoben hatte, um den Notsitz nach oben zu klappen. Ich musste einen sowas von uncoolen Hopser machen, die Hände uncool aus den Taschen nehmen und mich uncool abfangen, um nicht komplett die Balance zu verlieren.</p>
<p>Zu Hause angekommen, musste ich meine Jacke stopfen, weil mir die schadenfreudigen Blicke der anderen Fahrgäste Löcher in den Rücken gebohrt hatten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abends 0:00 am Fritz-Gressard-Platz]]></title>
<link>http://paponioswelt.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Sat, 11 Oct 2008 12:43:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>paponio</dc:creator>
<guid>http://paponioswelt.de.wordpress.com/2008/10/11/abends-000-am-fritz-gressard-platz/</guid>
<description><![CDATA[Nun eigentlich wollte ich das Thema Busfahrer und Bussfahrten eigentlich abschließen und mich den ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun eigentlich wollte ich das Thema Busfahrer und Bussfahrten eigentlich abschließen und mich den Ärzten oder irgendwelchen anderen Dingen widmen.</p>
<p>Nur zwingt mich diese Geschichte einfach das ich sie weitererzähle.</p>
<p>Gestern Abend um Mitternacht warte ich am Fritz-Gressard Platz auf den 03 der "glücklicherweiße" Freitags um diese Uhrzeit ankommt.</p>
<p>Mitternacht ist wie jeder weiß Geisterstunde. Was vielleicht früher Menschen mit Bettlacken waren die munter umhersprangen, sind heute miesgelaunte Menschen mit Bier in der einen Hand. Die nicht ganz so hübsche und nicht weniger alkoholisierte Freundin in der anderen Hand.</p>
<p>Tja da Geisterstunde war hatte ich es gleich mit 7 "Geistern" zu tun.</p>
<blockquote><p><em>"Solange sie nicht randalieren ist doch alles in Ordnung oder nicht?"</em></p></blockquote>
<p>Tja das stimmt zwar aber wenn einer dieser "Geister" den Bus fährt ist das nicht mehr ganz so lustig.</p>
<blockquote><p><em>"Der war doch ganz bestimmt nicht betrunken, oder?"</em></p></blockquote>
<p>Nun so ganz weiß ich das auch nicht. Aber ich nehme es einfach mal stark an. Denn wenn er es nicht war dann ist er ein sehr merkwürdiger Mensch.</p>
<p>Aber noch mal auf Anfang.</p>
<p>Nachdem ich mich von den "Geistern" abgesetzt habe und mich im Bus möglichst dort hingesetzt habe wo Fäuste,Bierdosen und/oder Kotze mich nicht erwischen kann fühlt man sich in Sicherheit.</p>
<p>Die 5 Betrunkenen sitzen hinten brabeln Zeug und vorne breitet sich ein gewissen Gefühl von Sicherheit aus.</p>
<p>Tja ein sehr trügerisches Gefühl, da ich ,wie ich oben schon erwähnt habe, es mit 2 weiteren zu tun habe.</p>
<p>"Es ist schon Spät", denkt man sich und dösst leicht weg.</p>
<p>Aber nicht ohne das man noch ein paar Gesprächsfetzen von vorne mitbekommt. Was einem nicht gerade schöne Träume bereitet.</p>
<blockquote><p><em>"und ich fragte sie willst du mit mir schlafen oder mit meiner Mutter"</em></p>
<p><em>"rau wird es dann da unten. Das muss ich immer mit ner speziellen Creme behandeln."</em></p>
<p><em>"Haha die ist wohl selbstgemacht!!"</em></p></blockquote>
<p>Ich schätze jetzt haben sich bei 80% von euch die Nackenhaare schon aufgestellt.</p>
<p>Wäre das alles gewesen hätte ich es vergessen oder versucht zu überhören. Aber bei den Beiden spielte Lautstärke und Ekel keine Rolle also wurde munter weitererzählt.</p>
<p>Als nächstes versuche ich das Gespräch zwischen den beiden zu rekonstruieren. Da ich dannach höchstwahrscheinlich erst mal ne lange Pause brauchen werde werde ich noch kurz beschreiben, was, nachdem einer der Hinteren, ziemlich lautstark, den Bus verlassen hat, geschehen ist.</p>
<p>Nach unzähligen Ekelattacken später kahm endlich die lang erhoffte Haltestelle. Leider war es nicht nur meine Haltestelle. Die restlichen 4 verließen,ebenfalls lautstark, den Bus.</p>
<p>Nachdem Bierdosen, Kotze und öfters Menschen auf der Straße lagen verschwanden sie um die Straßenecke.</p>
<p>Nun gut das wars erst mal von mir. Wie versprochen das Gespräch zwischen den Beiden.</p>
<blockquote><p><em>"Meine letzte Freundin hasste mich"</em></p>
<p>"warum?"</p>
<p><em>"weil ich es ständig wollte, morgens,mittags,abends! Die konnte nicht meh"</em></p>
<p><em>"Haha wie gut aber du benutzt kein Viagra oder"</em></p>
<p><em>"Nein habe ich nie gebraucht. Aber brauchst du das?"</em></p>
<p><em>"Nein aber ausprobieren schadet nicht in der Apotheke bekommt man das, oder?"</em></p>
<p><em>"Nein dafür brauchst du ein Rezept vom Arzt, aber ich kann dir mal eine geben"</em></p>
<p><em>"Ja das wäre besser ich komme mir dumm vor wenn ich da hingehe und sage ich brauche Viagra"</em></p>
<p>--------Pause--------</p>
<p><em>"Hattest du eigentlich mal ne Thailänderin?"</em></p>
<p><em>"Ja einmal schon hat mich aber nicht so gut gefallen, die wollte immer mehr als ich ihr geben konnte"</em></p>
<p><em>"Du kannst mir ja mal eine klar machen, haha"</em></p>
<p><em>"Willst du? ich könnte dir eine klar machen"</em></p>
<p><em>"Ja wäre voll cool"</em></p></blockquote>
<p>So das wars vom Kotzfest. Ich traue mich garnicht noch einen Abschlusssatz drunter zu schreiben aber ich muss es tun. Erwartet nach der Vorstellung aber kein kreatives Feuerwerk.</p>
<p>Ich bin kotzen, haut rein und um es mit den Worten von idneS zu sagen:</p>
<blockquote><p><em>"You want to fuck in your suck."</em></p></blockquote>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Coach in Sachen Müntefering]]></title>
<link>http://burcado.wordpress.com/?p=17</link>
<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 20:24:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Burkhardt  Nowak</dc:creator>
<guid>http://burcado.de.wordpress.com/2008/09/30/coach-in-sachen-muntefering/</guid>
<description><![CDATA[Es war einmal, vor gar nicht so langer Zeit. Da fuhr ein Journalist mit dem Bus nach Göttingen. Pl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es war einmal, vor gar nicht so langer Zeit. Da fuhr ein Journalist mit dem Bus nach Göttingen. Plötzlich saß neben ihm eine junge Frau mit langen blonden Haaren. „Ich bin Fee,“ sagte sie zu dem Schreiberling. „Das sehe ich,“ antwortete jener und freute sich. „Habe ich jetzt drei Wünsche frei?“ Fee schüttelte mit dem Kopf. „Ich bin ziemlich irdisch, mein Lieber. Mein Name ist Fee Bilderberger.“ An ihrem Blick erkannte der Journalist, dass sie es ernst meinte. „Und was willst du dann von mir?“</strong></p>
<p>Fee Bilderberger schaute sich nach allen Seiten um und flüsterte: „Es gibt heute drei Möglichkeiten für dich. Und dann musst du dich für eine Alternative entscheiden.“ Unser Mann, der das Licht vieler Redaktionen erblickt hatte, war auf der Hut. „Bevor ich zustimme, möchte ich hören, was du mir zu bieten hast.“ „Sprich nicht so zu mir,“ sagte das Wesen. „Außerdem bleibt dir nichts anderes übrig. Du musst dich nur entscheiden.“ Der Journalist schaute ihr noch einmal eindringlich in die Augen und dann nickte er.</p>
<p>„Du machst am kommenden Wochenende einen Tantra-Workshop mit Angela Merkel und schreibst danach einen tollen Bericht über unsere Kanzlerin!“ Der Journalist schüttelte den Kopf. „Die zweite Wahl. Du bist ein ganzes Jahr Berater für Franz Müntefering als ein Eurojobber.“ Der Journalist machte große Augen. „Darf ich mal ne Zwischenfrage stellen?“ Fee sah ihn skeptisch an. „Hast du in deiner Datenbank auch Carli Banks? Oder Meg Ryan? Ich bin ein guter Portraitfotograf…“ Diesmal schüttelte Fee ihren Kopf.</p>
<p>„Auf meinem Programm steht da noch ein Herr Stoiber. Er wünscht, die Rente mit 95 in den nächsten Jahren publikumswirksam zu etablieren. Du sollst in diesem Fall eine flotte Reportage über Heimarbeit in Seniorenheimen schreiben. Mehr verlangt er gar nicht.“ Danach umgab die beiden Schweigen. „Okay. Ich versuch‘s mal mit dem Franz.“</p>
<p>Fee war begeistert und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Wange. „Super,“ rief sie, „das wird wieder einen neuen Einsatz für mich geben. Ab sofort bin ich dein Coach in Sachen Müntefering. Schieß los, alter Hase. Was sind deine Ideen?“</p>
<p>„Zuerst fahre ich mit dem Herrn Minister nach Ostfriesland. Auf Schloss Lütetsburg trinken wir erst mal in aller Ruhe einen guten ostfriesischen Tee miteinander. So mit Kandis und einem schönen Häubchen Sahne obendrauf. Dazu eine leckere Ostfriesentorte. Und dann fahr ich mit ihm nach Wittmund.“</p>
<p>Fee freute sich. „Wow,“ sagte sie, „Du bist ja emotional engagiert. Das gefällt mir. Und was kommt nun?“ „Wir besuchen anschließend meine alte Redaktion. Vor dreiunddreißig Jahren habe ich hier mein Volontariat begonnen. Tagein, tagaus habe ich mit einem Redakteur Land und Leute kennen gelernt. Ich schrieb schnell einfache und verständliche Sätze. Meine Arbeit hat mir gut gefallen.“ Die Fee nickte. „Du willst ihn von deiner Kompetenz überzeugen, von dem guten Zusammenspiel von Jung und Alt. Super. Mach weiter.“</p>
<p>„Der Chefredakteur von der Tageszeitung gehörte einer anderen Welt an. Der war immer fix mit dem Rotstift zur Hand. Bloß hat der sich nie mit einem unterhalten. Der konnte nicht kommunizieren; jedenfalls nicht mit mir.“ „Stopp!“ rief Fee. In diesem Moment fühlte sich der Busfahrer angesprochen und brachte mit einem Ruck den Bus zum Stehen. „Tschuldigung,“ sagte der Reporter, „beinahe wären Sie bei Rot über die Ampel gefahren.“</p>
<p>Fee teilte ihm mit, dass er die Geschichte mit dem Chefredakteur überdenken müsse.<br />
„Und was willst du Müntife noch erklären?“<br />
„Schließlich werde ich mit ihm in das Kellergewölbe runterklettern. Ich hoffe, dass alles noch gut erhalten geblieben ist. Damals war dort die Dunkelkammer. Eines Tages wollte ich wieder einen Film entwickeln, da begegnete ich dort unten einem ganz alten Mann bei seiner Arbeit.“<br />
„Wow, dass iss ja ein echter Livebericht. Das gefällt dem Münti bestimmt. Sag der ja auch immer, dass man jenseits von Eden noch arbeitsfähig ist. Du hast den Job, mein lieber guter alter Hase. Und wie geht‘s weiter?“</p>
<p>„Ja, an dieser Stelle würde ich dem Herrn Müntefering gerne etwas von dem Gespräch zwischen dem alten Mann und mir erzählen. Ich frug ihn also, was er in dieser Katakombe macht. Und warum er denn diese Plackerei auf sich nehmen würde. Und das alles im Dunkeln.<br />
Nach einer langen Pause antwortete mir der Alte.<br />
„Meine Rente ist zu gering. Es geht nicht anders. Ich muss diese Arbeit tun. Und ich bin dankbar dafür, dass ich überhaupt hier arbeiten darf.“</p>
<p>Ich war bestürzt. Mit diesen Augen hatte ich die Welt noch nicht wahrgenommen. Mein Großvater mütterlichseits war vor acht Jahren gestorben. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie ein Mann in seinem Alter körperliche Schwerstarbeit verrichten kann.“</p>
<p>„Mein Liebster,“ erwiderte Fee und gab ihm wieder einen Kuss, „mit deiner Einstellung kommst du ins buddhistische Paradies, aber nicht ins Ministerium. Lass dir mal was Besseres einfallen.“<br />
Der Journalist zögerte nicht lange und sagte dann: „Okay, dann fahre ich mit ihm nach Lampertheim. Da wohnt ein Diplom-Volkswirt namens Markus Otten. Der ist erstens Sozialdemokrat. Zweitens hat der eine Liste von Gegenargumenten, die vollkommen logisch und äußerst gewissenhaft klingen. Das ist es doch, oder?“</p>
<p>Diesmal war die Fee verdattert. Ärgerlich rief sie: „Du hast deinen Job falsch verstanden. Dieser Mensch will mit Argumenten nichts zu tun haben. Er möchte ganz einfach nur seine Arbeit machen. Und er möchte geliebt werden. Dafür sollst du sorgen!“<br />
Flugs grinste der Journalist. „Ich glaube, dass Beste wäre es, wenn Angela und Franz den Tantrakurs zusammen machen. Darüber schreibe ich dann die Reportage des Monats.</p>
<p>Und wenn es sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.</p>
<p><em>Anmerkung:</em></p>
<p><em>Nach dem Comeback von Franz Müntefering halte ich den Zeitpunkt für eine Veröffentlichung des Textes geeignet. Die Glosse habe ich vor einem Jahr für die Redaktion Zett (50plus Projekt) in Göttingen geschrieben. Daraufhin legte mir die Projektleiterin nahe, die Redaktion freiwillig zu verlassen. Aber das ist eine andere Story. </em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Busfahrer...]]></title>
<link>http://paponioswelt.wordpress.com/?p=24</link>
<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 21:08:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>paponio</dc:creator>
<guid>http://paponioswelt.de.wordpress.com/2008/09/27/busfahrer/</guid>
<description><![CDATA[Busfahrer&#8230; Busfahrer sind ein sehr komisches Volk. Ein Teil von ihnen ist Kummerkasten für Je]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Busfahrer... Busfahrer sind ein sehr komisches Volk. Ein Teil von ihnen ist Kummerkasten für Jedermann. Ein anderer Teil macht einfach nur seinen Job.</p>
<p>Ich möchte über einen Teil der Busfahrer reden der mich in meinem Alltäglichen Leben leider viel zu oft begleitet.</p>
<p>Ich rede von den Busfahrern die nicht ganz bei der Sache sind.</p>
<p><em>"Nicht bei der Sache sein?"</em> fragt ihr euch jetzt. Ja Busfahrer die mit ihren Gedanken wo anders sind sowie Schüler im Matheunterricht einfach abschalten.</p>
<p>Wer sich praktisch nur mit dem Bus bewegt bekommt einen gewissen Einblick in den Alltag von Busfahrern.</p>
<p>Nun wie in der Schule ist man abgelenkt wenn man nicht bei der Sache ist und genauso ist das mit den Busfahrern.</p>
<p>Vergessen jemanden rauszulassen oder an einer Haltestelle vorbeifahren,obwohl Leute auf den Bus warten, sind da noch die geringsten Aussätzer.</p>
<p>Ich rede von richtig krassen Dingern wie z.B einfach den falschen Weg zu fahren.</p>
<p><em>"Als ob" </em>möchte man da reflexartig aussprechen doch leider ist das so. Es fällt vielleicht nicht auf wenn man nur einmal am Tag Bus fährt und das auch nur mit dem selben Busfahrer.</p>
<p>Aber wenn man am Tag 3-4 mal mit 3-4 verschiedenen Busfahrern fährt sieht die Sache schon ganz anders aus.</p>
<p>Der <em>"03"</em> ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Ein Spielplatz  für alle möglichen Geschehnisse die passieren können.</p>
<p>Der Busfahrer hält einfach an und redet mit der Zentrale während 400 m weiter die Haltestelle ist und dort Leute warten und sich hinter dem Bus Autos stauen da der Bus zu groß ist und sie nicht vorbei können.</p>
<p>Um ein anderes Beispiel für <em>"nicht bei der Sache sein"</em> zu erwähnen.</p>
<p>Zurück zu den Falschfahrern. Es ist schon ein befremdliches Gefühl wenn man sich nichtsahnend in den Bus setzt und plötzlich ganz andere Straßen an einem vorbeiziehen.</p>
<p>Das <em>"Uh verdammt"</em> ganz leise vom Fahrer trägt sehr gut zu dieser Atmosphäre bei.</p>
<p>Es ist auch nicht nur einmal passiert wie man denken könnte 5 oder 6 mal waren es bislang. Da kann man auch nicht mehr von Zufall reden es ist mehr Pech.</p>
<p><em>Aber wie kann das passieren? </em>Das habe ich mich direkt nach dem Aussteigen gefragt.</p>
<p>Ich hatte das <em>"Glück"</em> in diesen Unglücken ein Gespräch zwischen zwei Busfahrern zu hören.</p>
<p>Es ging um ihre Routen und das einer von ihnen es nicht fertig brachte die geänderte 781 route hinzubekommen.</p>
<p>Tja da schmunzelt man. Busfahrer sind auch nur Menschen. Würde das Schicksal nicht so ein schlechten Sinn für Humor haben würde ich auch noch heute darüber lachen.</p>
<p>2-3 Wochen später hieß es dann <em>" Itter,Itter Helau"</em> oder <em>"Kölle allaf"</em>.</p>
<p>Der Karneval hatte seinen Höhepunkt erreicht und da wollte man unbedingt in die Stadt.</p>
<p>Mit gemischten Gefühlen über diese <em>"5. Jahreszeit"</em> macht man sich auf den Weg zur Haltestelle um bei diesem Freudenfest dabei zu sein.</p>
<p>Zum Glück gibt es Busfahrer die auch an diesen Feiertagen fahren.</p>
<p>Tja hätte man blos Glück. Ich habe es scheinbar nicht. Sonst kann ich mir nicht erklären wie die Situation zu stande kommt, dass man dem Bus der eigentlich in deine Richtung einbiegen sollte <em>"Auf wiedersehen"</em> sagt da er geradeaus weiterfährt.</p>
<p>Hektisches Nachdenken ist angebracht. Aber man kommt nicht lange dazu da man den Bus gerade wiedersieht.</p>
<p>Zwar rückwärts und mit extremen Problemen bei Einbiegen aber Hey ein Bus ist ein Bus.</p>
<p>Wie oben schon erwähnt hat das Schicksal einen sehr schlechten Humor.</p>
<p>Als ich in den Bus einstieg sah ich zu meinen Erstaunen den Busfahrer, der vor 2-3 Wochen sich über genau diese Strecke beschwerte. Welch eine Ironie.</p>
<p>Nun das wars erst mal für heute und getreu dem Motto <em>"Augen auf beim Autokauf"</em> sollte man das selbe beim Busfahrer sagen. Denn wenn man, unvorsichtig, beim falschen Busfahrer einsteigt, kann es passieren das man in ganz Merkwürdige Situationen hineingerät.</p>
<p><a href="http://paponioswelt.files.wordpress.com/2008/09/00000106.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-30" title="00000106" src="http://paponioswelt.wordpress.com/files/2008/09/00000106.jpg?w=300" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p><span style="text-decoration:underline;">Also Leute passt auf euch auf und bratet keine Schweine im See.</span></p>
<p><a href="http://paponioswelt.files.wordpress.com/2008/09/busfahrer.jpg"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dinge die ich Hasse]]></title>
<link>http://paponioswelt.wordpress.com/?p=13</link>
<pubDate>Mon, 15 Sep 2008 13:15:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>paponio</dc:creator>
<guid>http://paponioswelt.de.wordpress.com/2008/09/15/dinge-die-ich-hasse/</guid>
<description><![CDATA[So jetzt kommen wir zu Dingen die ich so überhaupt nicht leiden kann.
Das wären zum einen:

 Busse]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So jetzt kommen wir zu Dingen die ich so überhaupt nicht leiden kann.</p>
<p>Das wären zum einen:</p>
<ol>
<li> <strong>Busse am Morgen</strong>,</li>
<li><strong>Busfahrer am Morgen,</strong></li>
<li><strong>richtig fette Menschen und </strong></li>
<li><strong>Ärzte die Stunden brauchen um dich zu untersuchen nur um dann nach 2 sec. zu sagen das alles in Ordnung ist.</strong></li>
</ol>
<p>Diese Liste wird sich glaube ich im Laufe der Zeit noch weiter ausbauen aber vorerst soll es das gewesen sein.</p>
<p>Kennt ihr das ihr wacht an einem sowieso schon furchtbaren Montagmorgen auf und denkt euch oh man noch 5 Tage dann ist wieder Wochenende?</p>
<p>Während man das denkt muss man sich für die Schule fertig machen und sich auf dem Weg zur Bushaltestelle bewegen.</p>
<p>Man überlegt noch ob man nicht lieber wieder nach hause geht und sagt man habe den Bus verpasst nur um noch 10 Minuten zu schlafen. Da kommt das Unheil auf 4 Rädern auch schon angefahren.</p>
<p>Der <em>"782" </em>!!</p>
<p>Die Wohl furchtbarste Linie in Hilden. Von Düsseldorf bis Solingen gibt es da den puren Stehspaß für die ganze Familie.</p>
<p>Jetzt sagt ihr sicherlich ja dann nimm doch ne andere Linie den 781 z.B oder den 741.</p>
<p>Dort herrscht aber das selbe Problem nur das, und jetzt kommen wir zum zweiten Problem, die Busfahrer in diesen beiden Linien einfach an dir vorbeifahren wenn es ihnen zu voll wird.</p>
<p>Naja kommen wir zurück zum 782.</p>
<p>Wenn man in Düsseldorf wohnt ist das eigentlich die beste Linie vom Jan wellem Platz direkt vor die Schule ist ja wunderbar. Man hat sogar genug Sitzplätze.</p>
<p>Tja wohnt man in Hilden sieht das ganze anders aus.</p>
<p>Eine kleine Rechnung für unsere Mathematiker.</p>
<p>Ein Bus in welchem 50 leute drin sind ist die Ausgangslage.</p>
<ol>
<li>Haltestation: 15 Leute steigen ein. 1 steigt aus.</li>
<li>Haltestation: 30 Leute steigen ein. 4 steigen aus.</li>
<li>Haltestation: 10 Leute wollen einsteigen es passen nur 5 Leute rein. 0 steigen aus</li>
<li>Haltestation: 0 Leute steigen ein 0 steigen aus.</li>
<li>Haltestation: 15 Leute steigen ein. 30 Steigen aus.</li>
</ol>
<p>So am Ende sind es genausoviele Leute im Bus wie vorher.</p>
<p>Wer drin geblieben ist hat jetzt genauso viel Platz wie vorher und genießt wieder halbwegs normale Luft.</p>
<p>Wer aber zwischen 1-3 einsteigen will und die 5. Haltestation nehmen will hat es schwer. 95 Leute sind es die versuchen jeden Morgen den selben Bus zu nehmen.</p>
<p>Man könnte jetzt argumentieren das man das irgendwie aushalten könnte wenn da nicht noch eine Sache hinzukommt. Der Bus der immer irgendwelche Ausfälle hat</p>
<p>und der Busfahrer der auch immer irgendwelche Ausfälle hat.</p>
<p>So das soll es erst mal gewesen sein. Nächstes mal kommt Teil 2 von Dinge die ich Hasse</p>
<p>und nicht vergessen lasst euch nicht von wilden Waschbären eine Waschmaschine verkaufen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der tägliche Wahnsinn des Busfahrens]]></title>
<link>http://eritas.wordpress.com/?p=53</link>
<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 20:02:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>eritaS</dc:creator>
<guid>http://eritas.de.wordpress.com/2008/09/03/der-tagliche-wahnsinn-des-busfahrens/</guid>
<description><![CDATA[ Als ehemaliger Schüler - mit knapp zehn Jahren Busfahrerfahrung - gibt es schon einige Anekdoten z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   21   false false false  DE X-NONE X-NONE                           &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;                                                                                                                                            &#60;![endif]--> Als ehemaliger Schüler - mit knapp zehn Jahren Busfahrerfahrung - gibt es schon einige Anekdoten zu diesem Thema, die ich mal zum Besten geben will. <!--more--></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Seit einiger Zeit haben wir nun auch die unglaublich hilfreichen und gleichzeitig enorm peinlichen „Busbegleiter“ an den Schulhaltestellen im Einsatz, die natürlich primär drauf achten sollen, dass die ganz kleinen Kinder nicht an der Haltestelle draufgehen. Ist ja auch im Prinzip erst einmal eine gute Sache, dass man Arbeitslosen eine Beschäftigung bietet (damit sie nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik auftauchen). Jedoch ist es meiner Meinung nach keines Falls akzeptabel, wenn die Busmännchen sich dann aufspielen müssen, weil sie neon-farbene Jacken tragen und auf ihrem gestellten Auto selbstironisch „Sicherheitsdienst“ steht – man muss ja auch über sich selbst lachen können.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Um zu verdeutlichen wie wichtig sie doch sind, postieren sie sich dann an die Eingänge der Busse und kontrollieren, dass man auch nicht die Gitter umgeht – ein schweres Verbrechen, welches immer zwei der lustigen Gestalten zusammen verhindern müssen. Es gibt dann grausame ältere Schüler, die dieses unbegreiflich wichtige „Gebot“ dreist missachten. Infolgedessen muss man diese dann darauf hinweisen - diese Schüler, die eigentlich nur nach Hause wollen, einen scheiß Tag hatten und dann noch von jemanden auf so einen Schwachsinn aufmerksam gemacht werden. Nach dem Hinweis des aufmerksamen Schülers, dass da doch schon Leute den Weg versperren, wo er eigentlich hergehen sollte, kommt dann nur ein „Das sollst du trotzdem machen“. Anschließende Kommentare wie „Ich lass mir doch nichts von so einer unqualifizierten Person etwas vorschreiben“ vielleicht nicht unbedingt gerechtfertigt sind, aber man kann nachvollziehen warum dieser gewisse Schüler so reagiert hat.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Durch so ein Ereignis kann man schon mal die Achtung vor ungefähr 10 Neonleuchten Leuten verlieren. Dennoch wollten die Busvollstopfer (Anmerkung: unterbezahlte Arbeiter des informellen Sektors in Lima, die darauf achten, dass jeder Quadratzentimeter im Bus benutzt wird) sich noch weiter steigern, ja man muss sich ja wichtig fühlen (übrigens mit Funkgeräten aus dem Aldi, um eine Distanz von 75m zu überbrücken in der man die ganze Zeit Sichtkontakt hat) und nun auch noch anfangen die Karten zu kontrollieren. Ja, man sollte also nun als Schüler seine Busfahrkarte vorzeigen. Auch wenn man vorher einen super Tag hatte, hat man dann zwangsweise, geradezu automatisch, eine scheiß Laune.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Aus diesem Grunde wird der mündige Schüler auch nicht seine Karte vorzeigen. Wie erwartet kommt man damit natürlich auch durch, da sie ja keine Druckmittel haben. „Busfahrkarte?“ Leider haben sie da den falschen erwischt, der sich so etwas nicht gefallen lässt, also gehe ich stumpf weiter, der Busvollstopfer ist dann wohl so überrascht, dass mein Hintermann ihm versichert: „Hat er.“</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Meiner Meinung nach ist es ja wirklich lobenswert, die die Busmännchen ein wenig auf die Kinder aufpassen, dass die nicht ganz untergehen, aber sich dann so aufzuspielen und gerade mir dann zu sagen, was ich zu tun hätte finde ich schon etwas peinlich. Die Beschäftigungstherapie ist ja auch eine gute Öffentlichkeitsarbeit als Beruhigung für die zu Tode besorgten Eltern, aber mich soll man damit bitte ihn Ruhe lassen, ich habe kein Bedarf von solch uninteressanten Menschen angequatscht zu werden und mir meinen Tag versauen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Eine andere Art von überbesorgten Eltern gibt es auch noch an anderer Stelle. Es gibt wirklich Leute die meinen Schülerlotsen wären in einem kleinen Ort von wesentlich weniger als 20.000 Einwohnern an einer Ampel von Nöten! Wenn es ein Zebrastreifen wäre oder einfach eine Stelle oder verkehrsleitende Systeme, dann könnte ich es absolut Nachvollziehen, aber ich kann mich einfach nicht vorstellen, dass jemand nicht vor einer roten Ampel halten würde, wenn da kleine Kinder herüberlaufen, aber wenn da eine alte Hausfrau steht, hält man natürlich viel eher an und nicht, weil ein Polizist da ja auch noch herumstehen muss, da er nichts besseres zu tun hat. Ich vermute auch dahinter steckt eine Art Beschäftigungstherapie oder vielleicht dient es auch der Gewissensberuhigung, damit man „ja etwas gemacht hat“. Ich kann es zumindest nicht verstehen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Auch die Mittel zur Geldbeschaffung des örtlichen Busunternehmens möchte ich mal anprangern. Das ist nämlich mehr als widerlich: Es werden passend zum Schulschluss „Fahrkartenkontrolleure“ eingesetzt, die die kleinen Kinder nach ihrer Busfahrkarte fragen. Wenn dieses Kind dann einen falschen „Zeitabschnitt“ mit sich führt (ist einmal im Monat zu wechseln, kann also schonmal vergessen werden), wird eine minimalistische Bearbeitungsgebühr von 7€ fällig, die man zahlen muss nachdem man Post bekommen hat, da das Kind seine Adresse angeben musste. Dieses Prozedere ist der Firma nach dazu da um zu prüfen, ob das Kind auch eine Busfahrkarte hat -<span> </span>eigentlich unschwer an dem falschen aber vorhandenen Zeitabschnitt zu erkennen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Da das alles sehr nach Berechnung abläuft und die Parasiten nur kommen, wenn es sich wirklich lohnt, ist es meiner Meinung nach ein widerwärtiges Handeln. Den Namen werde ich natürlich nicht nennen, würde es aber sehr gerne.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[One night in Lüttringhausen / Remscheid]]></title>
<link>http://whattheef.wordpress.com/?p=19</link>
<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 16:52:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>dac-xp</dc:creator>
<guid>http://whattheef.de.wordpress.com/2008/08/30/one-night-in-luttringhausenremscheidwuppertal/</guid>
<description><![CDATA[Ach war das gestern ein Tag&#8230;
Nachmittags zu einem Freund gefahren, der eine Grillparty geschmi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ach war das gestern ein Tag...</p>
<p style="text-align:justify;">Nachmittags zu einem Freund gefahren, der eine Grillparty geschmissen hat und schön mit Freunden abgehangen. Für diesen Nachmittag - der sich bis in den frühen Morgen des nächsten Tages erstreckte - nahm ich sogar eine Hinreise von über einer Stunde in Kauf. Das hat sich aber wirklich gelohnt. Beim Freund dann lecker gegessen, ein bisschen getrunken und viel Spaß gehabt.</p>
<p style="text-align:justify;">Um ca. 2 Uhr morgens haben wir uns zu dritt wieder auf den Heimweg gemacht. Plan war ganz einfach:</p>
<p style="text-align:justify;">1.) Mit der NE 16 bis zur Endhaltestelle (Remscheid Bahnhof)<br />
2.) Mit der NE 15 von da aus weiter bis zum Wuppertaler Hauptbahnhof<br />
3.) Weiter mit der S8 bis Mönchengladbach<br />
4.) Auf nach Hause...</p>
<p style="text-align:justify;">zwischen Schritt eins und zwei gab es nur eine relativ kurze Zeitspanne, so dass wir den Busfahrer der NE 16 fragten, ob wir den Anschlussbus denn noch bekommen würden. Ein unfreundliches Brummen und leichtes Nicken ließ uns in Sicherheit wiegen. Hier hätte dem Busfahrer auffallen müssen, dass wir fremd im wunderschönen Remscheid sind und nicht jeden Busfahrplan auswendig wissen.</p>
<p style="text-align:justify;">Egal. Endlich am Remscheider Hauptbahnhof angekommen stürmen wir aus dem Bus und suchen die Haltestelle der NE 15.<br />
Doch... nichts. Wir liefen im Kreis und fanden auf keiner der Anzeigen den Halteplatz der NE 15.<br />
Bis einem aus unserem Trüppchen endlich auffiel, dass aus dem NE 16 von unserem alten Bus ein NE 15 geworden war.<br />
Klasse. Der Busfahrer hat es nicht für nötig gehalten, uns darauf hinzuweisen, dass wir gar nicht wirklich umsteigen müssen, sondern der Bus direkt zu unserem Wunschziel fährt.<br />
Der Herr hat wohl eine schlechte nacht gehabt oder wurde in die Nachtschicht gezwungen. Vielleicht war er aber auch nur so zum Spaß ein Menschenfeind. Einige andere Leute fragten (offensichtlich angetrunken), wo der Bus denn hinfahren würde.<br />
"Steht vorne drauf!" war die antwort des unsympathischen Busfahrers.<br />
"Ja... hab ich aber nicht gelesen!"<br />
"Tja, wer lesen kann ist klar im Vorteil." war die einzige Erwiederung des Fahrers, womit das Gespräch offenbar beendet war.</p>
<p style="text-align:justify;">Naja, irgendwann waren wir dann auch am Wuppertaler Hauptbahnhof und wurde ein weniteres mal überrascht. Statt (wie aus anderen Bahnhöfen gewohnt) einen relativ leeren Bahnhof vorzufinden, sah man überall rumgröhlende Glatzköpfe, Leute, die offensichtlich nichtmal versuchten nicht wie Junkies auszusehen und andere dubiose Gestalten. Wuppertal Bahnhof bei Nacht ist wirklich kein schöner Aufenthaltsort.</p>
<p style="text-align:justify;">Zum Glück verlief alles Weitere reibungslos und um ca. 5 Uhr morgens ist es dann auch mir vergönnt gewesen in mein Bett zu fallen und den Schlaf eines vollkommen Erschöpften zu schlafen.</p>
<p style="text-align:justify;">Aber der Nachmittag bis 2 Uhr morgens war es echt wert.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>MfG, Dac!</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Endstation]]></title>
<link>http://hasenfamily.wordpress.com/?p=166</link>
<pubDate>Thu, 28 Aug 2008 13:08:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>vollheck08</dc:creator>
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<description><![CDATA[Schön ist es, wenn man in seinem morgendlichen Tran im Bus sitzt und der Busfahrer an der Endhaltes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schön ist es, wenn man in seinem morgendlichen Tran im Bus sitzt und der Busfahrer an der Endhaltestelle S-Bahn-Station laut nach hinten ruft: &#34;Auf Wiedersehen! Ich wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag!&#34;<br />
Noch schöner, wenn die Fahrgäste erst erschrocken gucken und dann den Gruß erwidern und mit einem Lächeln im Gesicht aussteigen und Richtung S-Bahn pilgern.</p>
<p>Danke, Herr Busfahrer!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der beste Busfahrer des Landes :)]]></title>
<link>http://lockenbloggen.wordpress.com/?p=59</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 15:42:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>lockenbloggen</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach unser doch laengeren Anreise, sind wir gut in der Hauptstadt angekommen. Ueber Stock und Stein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unser doch laengeren Anreise, sind wir gut in der Hauptstadt angekommen. Ueber Stock und Stein gings durch das Landesinnere, trotzdessen brachte uns der beste Busfahrer des Landes sicher nach Dublin.</p>
<p>Die Stadt  zeigt sich heute von seiner besten Seite und ueberraschte uns mit Sonne und Waerme! Nach einer ersten Nahrungsaufnahme (Doener+Capri Sonne!) ging es quer durch die City. Eine Menge los hier, natuerlich liessen die ersten Regentropfen nicht lange auf sich warten.  Aber Thueringer sind ja einiges gewohnt, solange es so warm bleibt lassen wir uns von so einem Troepfchen nicht unterkriegen!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Busfahrer]]></title>
<link>http://sebmaster.wordpress.com/?p=96</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 23:04:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Seb</dc:creator>
<guid>http://sebmaster.de.wordpress.com/2008/07/30/busfahrer/</guid>
<description><![CDATA[„Busfahrer“. Das ist ein Wort, das man aus manchem Kindermund hört, wenn man die Frage nach dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>„Busfahrer“. Das ist ein Wort, das man aus manchem Kindermund hört, wenn man die Frage nach dem künftigen Berufsziel stellt. Busfahrer kommt gleich nach Lokführer, bevorzugt bei Kindern, die zu dick sind, um Feuerwehrmann, Fußballstar oder Zuhälter zu werden. Doch wissen die kleinen Rangen überhaupt, was sie da sagen? Stellen sie sich SO ihr späteres Leben vor?<br />
Gasgeben, bremsen, Tür auf, Tür zu, Gasgeben, bremsen, Tür auf….  Zwischenzeitlich noch ein total desinteressierter Blick auf die Kreditkarten, Lotterielose oder Visitenkarten, welche die Leute beim Einsteigen vorzeigen, um den Eindruck zu erwecken, sie hätten einen gültigen Fahrschein.<br />
<a href="http://sebmaster.files.wordpress.com/2008/07/bus.jpg"><img class="size-full wp-image-97 alignleft" src="http://sebmaster.wordpress.com/files/2008/07/bus.jpg" alt="" width="423" height="240" /></a>Jeden Tag die gleiche Strecke, immer wieder, hin und zurück. Selbst Sisyphos hatte da mehr zu lachen, der war wenigstens an der frischen Luft und hatte seine Ruhe. Doch in einem Bus sieht das schon ganz anders aus. Morgens kreischende Pänze die sich prügelnd und balgend eine Sitzgelegenheit zu ergattern versuchen. Vormittags Rentner, die unbedingt auf einem der Behinderten-Plätze sitzen wollen, obwohl ansonsten der ganze Bus frei ist. Nachmittags wieder die Pänze, die nun, nach den frustrierenden Erlebnissen des Schulalltags überhaupt keine Hemmungen mehr haben und sich vollends wie ausgewilderte Affen aufführen. Abends dann darf man sich noch von Betrunkenen anpöbeln lassen, wenn man verhindern will, dass diese ihre Currywurst großzügig auf den Sitzpolstern verteilen.<br />
Da wundert es einen nicht, wenn der ein oder andere Busfahrer den Verstand verliert. So wie der, der mich täglich zur Uni fährt. Ich steige ein und gehe von einer unspektakulären Fahrt aus. Bis der Rucksack, den mein Vordermann neben sich auf den Sitz gestellt hat, quer durch den Bus fliegt und sich dabei überschlagend seinen Inhalt in den übrigen Sitzreihen verteilt. „Hossa!“ tönt es aus der Fahrerkabine, gefolgt von einem wahnwitzigen Lachen. „Da hab ich wohl doch einen erwischt.“ Gemeint ist einer der Bremshügel in der 30-Zone, der auch einen Bus übel erwischen kann, wenn der Fahrer mit 60 Sachen darüber brettert.<!--more--> „Vielleicht hat er es ja eilig“, versuche ich mir einzureden, in der Hoffnung, dass der Mann, der unser Schicksal in seinen Händen hält, nicht tatsächlich völlig durchgeknallt ist. Doch an der nächsten Kreuzung werde ich eines besseren belehrt. Nach einer 1A-Vollbremsung gerade noch vor einer roten Ampel zum Stehen gekommen, amüsiert der Fahrer sich über die Reaktion der übrigen Autofahrer, von denen manch einer vermutlich schon mit dem Leben abgeschlossen hatte. Meinen Sitznachbarn hat es derweil, auf der Suche nach seinem Rucksack, bis in die Mitte des Fahrzeugs katapultiert.<br />
Kaum springt die Ampel wieder auf grün, rast der Fahrer los, als wäre der Leibhaftige hinter ihm her, um an der nächsten Haltestelle erneut die Bremskraft unseres etwa 30 Jahre alten Gefährts unter Beweis zu stellen. Die Menschen springen panisch in das Wartehäuschen, einer verkeilt sich mit seiner Tasche an einem Mülleimer, ein anderer lässt vor Schreck die Geldbörse fallen. Der Fahrer grinst: „Wohl schreckhaft, die jungen Leute.“ Und so geht die Fahrt weiter. Auf der Autobahn krallen sich meine kalten, in Angstschweiß gebadeten Hände in die zerlöcherten Sitzpolster. Ich lausche wie das Fahrwerk des Busses, der sich mittlerweile auf der linken Spur befindet um einen LKW zu überholen, immer besorgniserregendere Geräusche hervorbringt. Endlich: Die Ausfahrt. Quer über alle drei Spuren ballert der Bus hinein, es donnert und scheppert auf dem holprigen Pflaster der Straße an der Uni. Eine letzte Kreuzung. Fast kommt es zwischen zwei anderen Verkehrsteilnehmern zu einem Auffahrunfall. „Schade!“, brüllt der Fahrer, „beinahe hätte es gekracht! Oder? Hasse gesehen?“ Unsere Blicke begegnen sich im Rückspiegel und ich bemerke, dass er mit mir spricht. „Ja, schade“, sage ich „hätte fast gekracht.“ „Das ist, weil die Leute sich nich auf den Verkehr konzentrieren“, lacht er, „aber mir passiert sowatt nich, ich bin immer ganz entspannt.“ Für die Rückfahrt hoffe ich auf einen anderen Fahrer. Doch vergebens. Er ist es! Er erkennt mich wieder! Er kündigt an, mal ein bisschen flotter zu fahren als sonst, „dann bisse früher zu hause!“ Ich nicke ihm zu und ergebe mich meinem Schicksal.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Zwei zu groß geratene Jungs"]]></title>
<link>http://frankthefrog.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 12:47:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>frankthefrog</dc:creator>
<guid>http://frankthefrog.de.wordpress.com/2008/07/28/zwei-zu-gros-geratene-jungs/</guid>
<description><![CDATA[So ungern ich auch die große deutsche Tageszeitung mit den 4 großen Buchstaben und dem geringen In]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So ungern ich auch die große deutsche Tageszeitung mit den 4 großen Buchstaben und dem geringen Inhalt auch zitiere, rollen sich bei mir in <a href="http://www.bild.de/BILD/berlin/aktuell/2008/07/23/haft-fuer/busstecher.html" target="_blank">diesem Artikel</a> die Zähennägel auf. Im übertragenem Sinne natürlich...<!--more--></p>
<p>Erschreckend, wie sehr das Leben doch verkommen ist. Der Wert und die Art wie Menschen damit umgehen. Wenn ich jetzt schon auf jemanden einstechen kann, ihn damit fast umbringe, ohne dafür ins Gefängnis zu kommen, frage ich mich im Ernst wohin wir da kommen?</p>
<p>Mein Mitgefühl gehört dem Busfahrer. Er ist das Opfer und wird durch dieses Urteil verhöhnt. Die Verbrecher lachen und feiern und er kann nicht mehr schlafen. Vielleicht kommen sie wieder? Was machen sie dann mit mir?</p>
<p>Ein sehr abschreckendes Beispiel aus der deutschen Justiz. Menschen die nicht willig sind sich einzugliedern werden auch noch mit Schmusehand behandelt. Das ist die richtige Einstellung! Macht nur weiter so. Dann werden wir in der ganzen Sch*** bald ertrinken.</p>
<p>ZITAT aus der Bild:</p>
<blockquote><p><em><strong>Zum Schluss fragte sie die beiden freundlich: „Wollen Sie gleich aus dem Saal entlassen werden?“ Und gab ihnen noch eine kleine Rüge auf den Weg: „Ihr Verhalten ist so nicht akzeptabel...“</strong></em></p></blockquote>
<p>So nicht akzeptabel? Wenn ich einen Kaugummi im Laden mitgehen lasse, ist das Verhalten nicht akzeptabel. Spucke ich den Kaugummi auf die Straße, ist das auch nicht akzeptabel. Was diese beiden Mitbürger mit Migrationshintergrund machen, ist noch mehr wie nicht akzeptabel. Da gehört mehr dazu als ein kleiner Klapps auf den Allerwertesten. Da sollte man zumindest den Kricketschläger oder die Bratpfanne (ein schöner vergleich Frau buchstäblich... ) nutzen um es in die begrenzte Masse im Kopf einzuprägen. Aber was will man von der deutschen Schmusepolitik und -Justiz auch anderes erwarten?</p>
<p>In diesem Sinne: Lassen sich nicht abstechen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Busfahrerwitz]]></title>
<link>http://truckonline.wordpress.com/?p=275</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 21:42:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Eine Mutter fährt mit Ihrer 8-jährigen Tochter im Bus. An einer Haltestelle stehen einige käufl. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mutter fährt mit Ihrer 8-jährigen Tochter im Bus. An einer Haltestelle stehen einige käufl. Damen und halten nach Kundschaft Ausschau.<br />
<strong>“Mami, was sind das für Frauen?”</strong><br />
<em>“Das sind Ehefrauen, die auf Ihre Männer warten!” </em><br />
Da dreht sich der Busfahrer um und sagt: <strong>“Erzählen Sie dem Kind doch nicht so eine Scheisse. Das sind käufliche Damen, die für Geld f…!”</strong><em>….<br />
Darauf die Kleine: <strong>“Mami, wenn die f…, dann kommen doch auch Babys. Was wird denn aus denen ???”</strong><br />
Sagt die Mutter trocken: <em>“Busfahrer.”</em></p>
<p>Ja, ich weis: das Teil ist schon alt und nein: ich habe nichts gegen Busfahrer ;-)</p>
<p>Gefällt mir aber trotzdem... :-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ankunft Tanah Rata]]></title>
<link>http://mcvacanza.wordpress.com/?p=55</link>
<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 16:25:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Marco</dc:creator>
<guid>http://mcvacanza.de.wordpress.com/2008/06/01/ankunft-tanah-rata/</guid>
<description><![CDATA[So endlich kommt der Bus an der Puturaya Station an, aber der hält wo ganz anders. Somit heißt er ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So endlich kommt der Bus an der Puturaya Station an, aber der hält wo ganz anders. Somit heißt er erstmal vollbelanden bei bestem Kuala Lumpur Sonnenknallfaktor dahin laufen. Im Bus mit einem Pärchen unterhalten, das waren die einzigen Traveller da,ansonsten nur Einheimische. Sehr interessante Kombination, er Franzose und sie aus Panama. Immerhin bekam ich ihren dritten Donut :D. Das lustigste war übrigens folgende Aussage: "...jetzt weiß ich wie sich Ausländer in Frankreich fühlen die kein französisch können"</p>
<p>Die Fahrt auf dem "Highway" war ganz gut und entspannenden. Der Bus war klimatisiert, es herrschten keine arktischen Temperaturen drinnen und ich hatte genügend Beinfreiheit. Irgendwann ging es vom Highway runter und über die "Serpentinnen" nach Tanah Rata. Der Busfahrer hat wohl zu viel Colin McRae gespielt. Der ist einfach nur wahnsinnig gewesen. Ich hätte gerne neben dem Fahrer gesessen, denn von hinten konnte man leider kaum Foitos machen und irgendwie saß ich ausserdem immer auf der falschen Seite.</p>
<p>Endlich in Tanah Rata angekommen und von Fathers Guesthouse seinem Shuttle abgeholt worden. Yeah mein Zimmer "rockt". Ich wohne in einem Wellblechbungalow mit Outside Dusche und Toilette. Die sind hier aber sauberer als im Pudu Hostel.</p>
<p>Wegen des ausgefallenen Mittagessens erstmal was im Guesthouse gegessen (Chicken mit Gemüse Reis und viel Pfeffer + einem Mango Lassi = 8RM). Anschliessend runter ins Dorf, das aus einer Hauptstrasse besteht die ca. 500m lang ist. Dort bei den malayisschen Food Stalls einige hallal Satee Spiese gegessen (pro Spies 0,5 RM) und dabei mit einem Mann aus Kuala Lumpur ins Gespräch gekommen, der mit seiner Frau und vier sichtbaren Kindern Urlaub in den Cameron Highlands machte, das fünfte wuchs gerade im Bauch seiner Gattin heran. Danach hab ich mich auf die Erdbeeren hier gestürzt, äusserst lecker, dann ging es ins Hostel wo es noch zu einer lustigen Unterhaltung mit einer australisch, norwegischen Runde kam.</p>
[gallery]
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Busen ohne en]]></title>
<link>http://selerwil.wordpress.com/?p=550</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 12:45:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Selerwil</dc:creator>
<guid>http://selerwil.de.wordpress.com/2008/04/23/busen-ohne-en/</guid>
<description><![CDATA[In Ihrem Bus sitzen 27 männliche und 4 weibliche Personen. Die Fahrt beginnt und bei der ersten Hal]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://selerwil.files.wordpress.com/2008/04/busenohneen0408.jpg" width="200" height="107" align="right" hspace="5">In Ihrem Bus sitzen 27 männliche und 4 weibliche Personen. Die Fahrt beginnt und bei der ersten Haltestelle steigen 11 Männer und eine Dame aus. 12 weitere junge fesche Frauen steigen dafür ein und außerdem will ein kleiner süßer Hund mit! Bei der nächsten Haltstelle steigt ein dicker Fahrgast aus und 2 Damen ein. Auch der kleine Hund springt aus dem Bus! Kaum an der nächsten Haltestelle angekommen steigen schon wieder 7 Mädchen ein, es sind Schulmädchen der Realschule. Diese streiten heftig. 4 Männer verlassen daraufhin den Bus. </p>
<p>Bei der nächsten Haltestelle steigen 3 Frauen und 4 Männer aus. 2 Jungen steigen ein, einer von ihnen ist auf dem Weg zu seiner Oma, er hat deren Hauskatze dabei.<br />
Die Fahrt geht weiter und schließlich steigen weitere 15 Fahrgäste ein, 9 männliche und 6 weibliche! 2 Männer verlassen den Bus.<br />
<!--more--><br />
Bei der nächsten Haltestelle gelangen 6 neue weibliche Menschen in den Bus, aber auch 7 Fahrgäste - 4 männlich, 3 weiblich - entfernen sich. Schließlich steigen noch 9 kleine Kinder ein. Es sind Jungs, die vom Kicken kommen. </p>
<p>So, und jetzt die Frage: <b>Wie alt ist der Busfahrer???</b></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Scheißjob]]></title>
<link>http://olekrueger.wordpress.com/?p=169</link>
<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:32:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ole Krueger</dc:creator>
<guid>http://olekrueger.de.wordpress.com/2008/03/07/ein-scheisjob/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Busfahrer ist ein Scheißjob&#8221;. Frank Peters (56) weiß wovon er spricht. Seit zwanzig ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="p"><a href="http://olekrueger.wordpress.com/files/2008/03/bus01.jpg" title="bus01.jpg"></a>"Busfahrer ist ein Scheißjob". Frank Peters (56) weiß wovon er spricht. Seit zwanzig Jahren sitzt er auf dem Bock, seit knapp acht Jahren fährt er Linienbus in Berlin. Als Subunternehmer für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG.  Deshalb muss er auch jetzt Bus fahren. Wo doch alle anderen streiken.</p>
<p class="p">Ein Streikbrecher wider Willen. "Ick verdiene weniger als die streikenden Kollegen, verliere demnächst meinen Job und darf als Dankeschön die Drecksarbeit für die BVG machen." Peters hat die Schnauze so richtig voll. "Die da oben in der BVG-Chefetage wissen nichts über den Job eines Busfahrers. Rein gar nichts."</p>
<p class="p">"Wir sind im Gegensatz zu U- und Straßenbahnen die einzigen Fahrer ohne Schutzkabine. Wir werden angepöbelt, geschlagen, bespuckt. Dabei sollen wir sicher durch den Berliner Verkehr kommen, Tickets verkaufen und gleichzeitig kontrollieren. Wir müssen Auskunft geben und manchmal den Stadtführer spielen. Alles in allem ist Busfahrer ein Scheißjob."</p>
<p class="p">Letztens gab es Zoff, hinten im Bus. Peters hielt an, ging zum Schlichten nach hinten. Türkische und deutsche Jugendliche waren aneinander geraten. Zum Glück konnte er sie auseinander bringen. Allein, die Fahrgäste hielten sich zurück. Als er wieder nach vorne kam, war seine Ticket-Kasse ausgeräumt. 200 Euro waren weg. 20 Fahrgäste saßen daneben. Keiner hatte etwas gesehen. </p>
<p class="p">Peters arbeitet jeden Monat mindestens 192 Stunden, für jeweils 10 Euro. Bei der BVG würde er mehr verdienen aber 30 Stunden weniger arbeiten. Doch auch "Scheißjob" ist er bald los, in drei Wochen ist Schluss. Weil die BVG zu viele Fremdfirmen beschäftigt, trennte man sich von zwei Subunternehmen. Peters Firma hat ab 1. April keinen Hauptauftraggeber mehr. 45 Busfahrer und zwanzig gelbe Linienbusse stehen dann auf der Straße bzw. auf dem Hof. </p>
<p class="p">Peters hat einen neuen Job. "Nach etlichen Bewerbungen habe ich eine Anstellung als Lkw-Fahrer bekommen." Dafür muss er jetzt seine Freizeit opfern. Denn nach Feierabend macht Peters Probefahrten mit dem Lkw. "Damit im April die Umstellung nicht so schwer fällt."</p>
<p class="p">Schwer wird es ohnehin. "Ich habe dann 500 Euro weniger. Ich weiß noch nicht, wie ich das meiner Bank beibringen soll. Die wartet doch jeden Monat auf meine Kreditrate." Am liebsten würde er Berlin verlassen. Aber das geht nicht. Seine Familie ist hier, sein Frau und sein 16jähriger Sohn. "Die brauchen mich doch."</p>
<p class="p">Manche seiner Kollegen haben sich fürs Weggehen entschieden. "Einige gehen als Busfahrer in die Schweiz. Für 24 Euro  pro Stunde. Plus Spesen."</p>
<p class="p">&#160;</p>
<p class="p"> <a href="http://olekrueger.wordpress.com/files/2008/03/bus01.jpg" title="bus01.jpg"><img width="591" src="http://olekrueger.wordpress.com/files/2008/03/bus01.jpg" alt="bus01.jpg" height="366" style="width:592px;height:365px;" /></a></p>
<p class="p">Peters auf seinem "Bock", einem Berliner Linienbus                         <em>Foto: Purschke</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[1 Hilfe]]></title>
<link>http://aileen86.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 10:49:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>aileen86</dc:creator>
<guid>http://aileen86.de.wordpress.com/2008/02/26/1-hilfe/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;1 Hilfe jibts nich!&#8221; sagte der freundliche Berliner Busfahrer zu mir, und ich wusste ga]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"1 Hilfe jibts nich!" sagte der freundliche Berliner Busfahrer zu mir, und ich wusste ganz genau: ich bin wieder zu Hause! In jeder anderen Stadt in Deutschland wären mir die meisten Menschen sofort hilfsbereit herbei geeilt und zur Hand gegangen mit meinem Kinderwagen. Nicht so in Berlin. Jedenfalls erinnerte mich dieser brummige Keks von Busfahrer daran, dass ich ja auch wegen eines Erste Hilfe Kurses in Berlin war. Für meinen Führerschein braucht ich endlich meinen Erste Hilfe Schein und ich schob das  schon viel zu lange vor mir her. Also rief ich diesen gutaussehenden erste Hilfe Lehrer an, den ich von meiner Freundin Susi kannte. Ich suchte mir das passende Wochenende raus, sorgte dafür, dass meine kleine bei meinen Eltern bleiben konnte, machte mich schick (hoffentliche war der erste Hilfe Lehrer immer noch so süß wie früher ;) ), tratschte noch eine halbe Stunde mit Susi am Telefon, ob ich nun die Jeans mit dem violetten Oberteil oder den Rock mit den Rollkragenpulli für meinen Erste Hilfe Kurs anziehen sollte - man möchte ja auch in der stabilen Seitenlage eine gute Figur machen - und machte mich dann endlich auf den Weg. Natürlich war ich viel zu spät und hechtete mit letzter Kraft zu dem kleinen Pförtnerhäuschen, aus dem mich der verschlafene, blinzelne, ältere Herr mit seinen leicht zerzausten, schlohweißen Haaren ärgerlich musterte und mir wortkarg erklärte, dass das Betriebsgelände heute geschlossen ist, ich total umsonst hergekommen wäre und der Erste Hilfe Kurs schon letzte Woche stattfand:<br />
"Frollein, 1 Hilfe jibts nich!"</p>
<p>Ich liebe Berlin...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Expedition Belek beginnt bereits am Mittwoch]]></title>
<link>http://schalker.wordpress.com/2008/01/02/expedition-belek-beginnt-bereits-am-mittwoch/</link>
<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 15:57:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>der schalker</dc:creator>
<guid>http://schalker.wordpress.com/2008/01/02/expedition-belek-beginnt-bereits-am-mittwoch/</guid>
<description><![CDATA[Für den Zeugwart des FC Schalke 04 und die zwei Busfahrer beginnt das Abenteuer Wintertrainingslage]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für den Zeugwart des FC Schalke 04 und die zwei Busfahrer beginnt das Abenteuer Wintertrainingslager bereits am Mittwoch. Alle Sachen die für das Training benötigt werden gehen ab Heute mit dem Bus auf die 3500km lange Etappe Richtung Türkei so das am Sonntag der Bus genau wie die Trainingssachen in Belek sind. Aber auch für mich beginnen heute schon so langsam die Vorbereitungen für die eine Woche Türkei. Klamotten waschen, Fotoapparat vorbereiten, Platz auf dem Laptop machen für die ganzen Fotos usw. Samstag Abend muß alles bereit sein da es Sonntag morgen um 06:00 mit dem Auto von Bremen Richtung Münster/Osnabrück geht. Ab 8:00 ist Treffen mit den Verantwortlichen vom Reisebüro und um 10:00 geht es mit dem Flug Nr. AB1000 nach Antalya wo wir 14:35 Ortszeit landen sollen. Laut Wetter.de erwarten uns Temperaturen zwischen 6 und 15°C, na toll und zwischen Sonne und Regen ist auch alles mit dabei. Da unser Hotel einen Super Wellness Bereich anbietet werde ich von der Badehose bis zum Fleecepulli wohl alles dabei haben. Plus Trikot, Schal und Kutte..........Scheiße und nur 20kg Freigepäck, na was soll´s :-)</p>
<p>So, dann werde ich mich mal ans packen machen</p>
<p>Glück Auf</p>
<p><i><font color="#0000ff"><b>"der Schalker" </b></font></i></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[/Ich und mein Benz!]]></title>
<link>http://kuenstliich.wordpress.com/2007/12/22/ich-und-mein-benz/</link>
<pubDate>Sat, 22 Dec 2007 13:11:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>künstli.ich</dc:creator>
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Dabei ist es noch nicht mal ihrer! Aber sich trotzdem fühlen wie der King vom gefederten Stühlche]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://kuenstliich.wordpress.com/files/2007/12/benz.jpg" alt="benz.jpg" /></p>
<p style="text-align:justify;">Dabei ist es noch nicht mal ihrer! Aber sich trotzdem fühlen wie der King vom gefederten Stühlchen. Busfahrer! Zum einen können sie nicht mal das sinnvolle Bremsen mit stehenden Beifahren einschätzen und nun meinen sie auch noch andere Leute vom Arbeiten bzw. pünklich zur Arbeit kommen abhalten zu dürfen. Wie der nette Herr letztens... : Der Bus fuhr normal und der Stop-Knopf wurde betätigt. Der Bus hielt an der nächsten Haltestelle. Doch keiner stieg aus. Mal wieder ein kleiner Scherz der jüngeren, unverschämten Buben. Wenn dieses die Haltestellen davor auch passiert wäre, würde ich ja den Busfahrer ansatzweise wegen seiner Wut verstehen. Aber dieser meinte gleich aufmucken zu müssen, und weigerte sich weiter zu fahren, bevor sich einer der Passagiere bereiterklären würde, auszusteigen. So standen wir da sagenhafte 7 Minuten, bis eine Frau den lieben Herrn Benzfahrer über seine Pflichten hinwieß und der gute Mann seine Benz-Fahrer-Sonderrechte sich wieder sonste wo hinsteckte. Bis zur nächsten Bushalte. Da der Klingelstreicher anscheinend genügen Zeit hatte und es lustig fand. Ich nicht.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein anderer Möchtegern Benzler meinte letztens, ich dürfte keine Musik über meinen MP3-Player höhren. Steht da draußen so ein Musik-hör-Verbotsschild? Nein! Also dreist eingestöpselt.</p>
<p style="text-align:justify;">Ein weiterer Fall: Wir gefährden einfach mal den Staßenverkehr und alle Beifahrer! Da mal wieder Rush-Hour war und der Benzler mal wieder nicht wusste wie er nun in den Staßenverkehr einscheren sollte und einfach ungeduldig reingezogen ist. Reifengequitsche, lautes Hupen, aber hauptsache endlich weiterfahren. Der Benz darf das doch!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-198" src="http://kuenstliich.wordpress.com/files/2008/08/grrr.gif" alt="" width="27" height="22" /></p>
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<title><![CDATA[Ham die einen an der Waffel?]]></title>
<link>http://kenny1987.wordpress.com/2007/12/20/ham-die-einen-an-der-waffel/</link>
<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 18:27:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>kenny1987</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die GDL will wieder streiken - vermutlich ab dem 7.Jan 08 und vermutlich auch unbefristet, egal ob d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahnstreik350.html">Die GDL will wieder streiken</a> - vermutlich ab dem 7.Jan 08 und vermutlich auch unbefristet, egal ob die Bahn während des Streiks ein neues Angebot vorlegt oder nicht. Wuunderbar :(</p>
<p>Als die Leute angefangen haben zu streiken fand ich das echt noch sinnvoll, weil die Arbeitsbedingungen von Triebfahrzeugführern (so wie ich es mitbekommen habe) echt nich toll sind und die Bezahlung nich doll ist. Nachdem es aber nun schon ein halbes Jahr geht und es nun wieder losgeht hab ich echt kein Verständnis mehr.</p>
<p>Ich frage mich echt ob die Großzahl TFZ-Führer noch der Meinung ist, dass die GDL ihre Interessen angemessen vertritt. Falls ein TFZ-Führer den Blog ließt, würde ich mich <b>sehr</b> über einen Comment freuen.<br />
Vielleicht kommen die Leute da ja doch noch zur Besinnung und ich muss nich wieder ne dreiviertel Stunde in überfüllten Bussen mit gereizten Busfahrern fahren für ne Strecke, die sonst ne viertel Stunde mit der S-Bahn gebraucht hätte..</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Fortsetzung des großen Städtezyklus: Die Stadt und das Wetter (4) ]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/25/fortsetzung-des-grosen-stadtezyklus-die-stadt-und-das-wetter-4/</link>
<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 23:01:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das Wetter in Aachen ist immer sehr schön. Nein, anders. Das Wetter in Aachen ist immer sehr spezie]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter in Aachen ist immer sehr schön. Nein, anders. Das Wetter in Aachen ist immer sehr speziell. Nein, auch falsch. Genau genommen gibt es in Aachen kein Wetter, denn das würde ja bedeuten, es gäbe einen Wechsel zwischen Regen und Sonnenschein oder so etwas wie Abwechslung. Aber in Aachen regnet es die ganze Zeit. Ununterbrochen.<br />
Aachen ist ein Regenloch.<br />
Das kommt daher, dass die Regenwolken zu der einen Seite hin vom Kölner Dom abgefangen werden. Auf der anderen Seite lauert das Hochgebirge der Eifel und schleudert die Wolken wieder zurück. Aachen liegt genau in der Mitte, wo die erschöpften Wolken sich dann endlich ausregnen können.<br />
Was sie auch tun. Tag und Nacht. Sommer wie Winter.<br />
Nein, im Winter fällt hier auch mal Schnee. Was die Aachener so Schnee nennen. Es sind aber höchstens einige wenige Schneekrümel, die sich im schlimmsten Falle zu 1,5 Zentimeter hohen Schneeverwehungen auftürmen. Diese versetzen den Aachener in große Panik und bewegen ihn dazu, mit 3 Km/h durch die Gegend zu fahren, vielmehr zu schleudern.<br />
Manchmal lassen die Aachener dann ihre Autos im Stich und damit die keiner klaut, werden sie der Einfachheit halber an Ort und Stelle abgefackelt. Dann ist ganz Aachen von einem Lichtermeer umgeben, was sehr malerisch ist und an St. Martin erinnert, dies aber nur mit größeren Laternen.<br />
So ist Aachen an Wintertagen nach einem solch verheerenden Schneesturm schon mal übersät mit leise vor sich schwelenden Autowracks, an denen man sich aber praktischerweise die Hände wärmen oder Kastanien rösten kann. Dabei unterhält man sich aufgeregt über den „Schneeblizzard“.<br />
Da lacht man als gebürtige Saarländerin natürlich leise in sich hinein. Wer wie ich mit Schneeketten in der Handtasche aufgewachsen ist und schon mit zehn Jahren gelernt hat, Winterreifen aufzuziehen, den kann so etwas nicht erschüttern.<br />
Putzig, wie an solchen Tagen der gesamte Verkehr zusammenbricht. Auch die Busfahrer verlassen dann nicht das Haus. Das sind dann die schönsten Tage in der Stadt, wenn alle zu Hause bleiben! Vor allem die Busfahrer!<br />
Alles ist lahmgelegt und still, keine Hektik, leise rieseln die dreieinhalb Schneeflocken, während unablässig der Printengeruch auf die Menschen einströmt und ihnen suggeriert: <em>Alles halb so wild. Esst Printen, dann verschwindet auch der Schnee.</em><br />
Einmal war ich in einem solchen Schneesturm unterwegs und überfuhr beinahe einen panisch winkenden Mann, der wild herumfuchtelnd auf die Straße lief und sich fast vor mein Auto warf. Im Hintergrund ein brennendes Auto, vermutlich seins.<br />
Stets hilfsbereit hielt ich natürlich an. Der Mann, Typ Manager, Aktenkoffer unter dem Arm, Boss-Anzug, ein Hüne von 1,90 und durchaus gutaussehend, warf sich buchstäblich vor meine Füße. Was an sich ja nicht weiter schlimm gewesen wäre, wäre er dabei nicht in Tränen ausgebrochen, hätte meine Füße umklammert und laut weinend ausgerufen:<br />
„Hilfe, so helfen Sie mir doch! Wir werden alle sterben! In diesem fürchterlichen Schneesturm!“<br />
Irritiert blickte ich auf die fünf freundlichen Schneeflocken, die auf seinen Kopf fielen, während die Fahrbahn von einer silbern schimmernden, wahnwitzigen, 3 mm hohen Schneeschicht überzogen wurde.<br />
Dann half ich ihm auf wieder auf die Beine, beruhigte ihn und fuhr den leise schluchzenden Mann zu seiner Mutter.<br />
Seitdem bleibe ich an solchen Tagen lieber zu Hause. Das ist mir lieber so. Denn ich kann Männer einfach nicht weinen sehen. Echt jetzt.</p>
]]></content:encoded>
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