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	<title>buki-waza &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/buki-waza/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "buki-waza"</description>
	<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 23:51:15 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Pfingstlehrgang in Heidenheim]]></title>
<link>http://aikiplattenhardt.wordpress.com/2007/05/29/pfingstlehrgang-in-heidenheim/</link>
<pubDate>Tue, 29 May 2007 08:50:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sonja</dc:creator>
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<description><![CDATA[Von Samstag bis Montag fand wieder der jährliche Pfingstlehrgang des DAB in Heidenheim statt. Ich w]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Von Samstag bis Montag fand wieder der jährliche Pfingstlehrgang des DAB in Heidenheim statt. Ich wusste nicht genau, was ich erwarten sollte, denn die Lehrererin Patricia Guerri, 6. Dan Takemusu, kannte ich nicht (bzw. nur ihre DVD) und Takemusu Aikido gehört eigentlich nicht zu den Stilarten, die mich vorrangig interessieren.  Was ich dann sah, hat mich wirklich positiv überrascht!</p>
<p>Wir haben überwiegend mit Waffen gearbietet, an den ersten beiden Tagen ausschließlich mit Bokken und Jo. Es gab viele Suburi (sowohl Jo Suburi als auch Ken Suburi - ich glaube mit dem Stab haben wir innerhalb von 30 Minuten knapp 18 Suburi hingelegt :-) ), Kumi Jo, Kumi Tachi und Ken Tai Jo. Vor allem letzteres hat mir extrem viel Spaß gemacht. Bei Martin arbeiten wir ja recht häufig mit dem Jo und so fiel es mir zum Glück weniger schwer als erwartet, bei den schnellen Abfolgen, die Guerri Sensei zeigte, mitzuhalten und die von ihr gezeigten Kumi Jo nachzumachen.  Trotzdem gab es auch hier Stellungen und Angriffe, die ich bisher so nicht geübt hatte und aufgrund des Tempos, das sie vorlegte, musste ich mich wirklich sehr konzentrieren. Das schuf wiederum eine tolle, intensive Trainingsatmosphäre.<br />
Mit dem Schwert habe ich bisher allerdings weniger Erfahrung und habe dieses Wochenende viel darüber gelernt (vor allem über das Kontrollieren der Mitte des Gegeners). Meine Präzision mit dem Schwert lässt zu Wünschen übrig aber ich bin durch das letzte Wochenende angefixt, mehr mit dem Bokken zu üben.</p>
<p>Was mir wirklich gut gefiel waren die Ki-ai :-) Ich verstehe jetzt glaube ich besser, warum bei Takemusu so viel damit gearbeitet wird und es scheint bei dieser Art zu Trainieren absolut passend: Das schrittweise Erarbeiten der Kihon Techniken wird durch die Ki-ai bei den einzelnen Phasen/Schritten der Technik unterstrichen und ich denke auch, dass die Ki-ai daran erinnern bzw. es leichter machen, an den gegebenen Stellen in der Technik aus- anstatt einzuatmen. Und es macht einfach Spaß! Gerade bei der Arbeit mir dem Schwert verstärkt es zudem die Konzentration und den martialischen Aspekt/Hintergrund des Trainings. Man sollte ja immer so fokussiert trainieren, als ob man eine echte, tödliche Waffe in der Hand hätte (nicht nur bei Takemusu) und daran wird man immer wieder erinnert, wenn man ein Ki-ai entgegengeschleudert bekommt oder selbst von sich gibt. Ich könnte mich daran gewöhnen! :-) Wenn man so ein Ki-ai hat wie Guerri dann braucht man keine SV mehr, wenn man als Frau im Dunkeln angegriffen wird ;-)</p>
<p>Last but not least war Patricia Guerri auf der Matte sehr sympatisch, weiblicher als sie mir auf derDVD erschien und sie hatte ein wirklich nettes Zwinkern im Auge, das ihren angenehmen Humor unterstreicht.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich etwas besorgt war, als ich hörte, dass dieses Jahr eine Frau als Lehrerein für den Pfingslehrgang eingeladen wurde.  Es hörte sich für mich ein bißchen nach "Frauenquote" an und davon bin ich generell keine Freundin. Manchmal werden Frauen eingeladen/gebeten etwas zu tun, nur damit man sagen kann, dass man die Frauen "fördert" und nicht, weil sie die entprechende Qualifikation haben. Das ist für uns Frauen aber eher hinderlich als fördernd. Es hat mich wirklich gefreut zu sehen, dass diese Frau wirklich viel auf dem Kasten hat (und noch dazu hatte sie einen guten weiblichen Uke), dass sie es absolut verdient hatte da vorne zu stehen und dass sie sowohl bei den männlichen als auch bei den weiblichen Teilnehmern anscheinend sehr gut ankam. Toll!</p>
<p>Abgesehen von den technischen Erkenntnissen nehme ich mit nach Hause...<br />
...dass mir Takemusu besser gefällt als ich dachte.<br />
...dass andere Verbände andere Sachen machen als wir aber irgendwie dann doch auch wieder nicht (eine Erkenntnis die mich nicht zum ersten Mal überkommt).<br />
...dass mir mein mageres Schulfranzösisch zu Hilfe kommt wenn ich es brauche (hätte mir das mal einer in der 9. Klasse gesagt...).</p>
<p>Nächstes Jahr kommt dann Emmerson Sensei als Lehrer zum Pfingstlehrgang - die Stile könnten fast nicht gegensätzlicher sein, denn er legt wenn ich es richtig verstanden habe sehr viel Wert auf Fluss und Dynamik. Eine interessante Abfolge also. Ich freue mich schon jetzt.</p>
<p>Sonja</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Aiki is everywhere]]></title>
<link>http://aikiplattenhardt.wordpress.com/2006/11/26/aiki-is-everywhere/</link>
<pubDate>Sun, 26 Nov 2006 19:04:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>Sonja</dc:creator>
<guid>http://aikiplattenhardt.wordpress.com/2006/11/26/aiki-is-everywhere/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe das Seminar über Renaissancefechten überlebt. Zwei Tage lang wurde gnadenlos gestochen un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe das Seminar über Renaissancefechten überlebt. Zwei Tage lang wurde gnadenlos gestochen und parriert. Mit (stumpfen) Waffen. Jedoch bleibt eine Waffe immer eine Waffe. Mit lediglich ein paar Handschuhe und Reflexe zum eigenen Schutz, war die Bedrohung durchaus vorhanden. Sowas steigert die Konzentration und die Aufmerksamkeit immens.</p>
<p>Nach diesem Wochenende kann ich mit voller Gewissheit  sagen: Aiki ist überall.</p>
<p>-Distanz, Timing, Harmonieren, Ausweichen, Entspannung, Zentrum und sogar die Fußarbeit. (Ein Taisabaki bleibt eben ein Taisabaki, auch wenn die ignoranten Westlichen keinen anständigen Namen dafür haben außer "mach das hier mit den Füßen, um die gegnerische Klinge auszuweichen". Der japanische Name scheint mir eindeutig kurzer und schicker zu sein.)</p>
<p>Aiki ist aber auch Kopfsache: Das aufmerksame Warten vor dem Angriff. Die Ruhe, wenn der Angriff kommt, die geistige Klarheit.</p>
<p>Ich wurde schon das eine oder andere Mal vom Bokken-schwingenden Kiai-schreienden Aikidoka angegriffen. Ein "Allee" behauptender Typ mit einem übergroßen Zahnstocher muss sich noch ein Bissle mühe geben, um mich zu erschrecken. "Allee", wie viele von uns zweifellos bereits wissen, ist ja eine Straße, die zwischen zwei Reihen von Bäumen verläuft.</p>
<p>Von einem Menschen angegriffen zu werden, der gerade "Straße, die zwischen zwei Reihen von Bäumen verläuft!" schreit, ist weitaus weniger erschreckend als<br />
"KIIIIIIIIIIAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAI!!!!!!!"</p>
<p>Nach dieser kleinen philolpgoschen Ausschweifung, nun zurück zum eigentlichen Thema: Geistige Ruhe.</p>
<p>Meine ist zwar nicht so gut, wird immer besser und zahlt sich immer wieder aus.<br />
Dank dieser Ruhe habe ich aus dem Seminar viel mehr mitnehmen und lernen können, als sonst möglich gewesen wäre. Dank ihr habe ich auch viel mehr Spaß gehabt.</p>
<p>Es gibt eine Geschichte über den berühmten Samurai, Miyamoto Musashi: Ein Meister der japanischen Teezeremonie ist zu ihm gekommen und hat ihm um Schwertunterricht gebeten. Ein Samurai hat den Teemeister zum Duell herausgefordert. Da er nichts über den Schwertkampf wusste, dachte der Teemeister, er sei regelrecht im Arsch. Musashi dagegen war anderer Meinung.<br />
"Du bist doch Meister der Teezeremonie. Begegne doch deinem Gegner mit derselben Aufmerksamkeit und Konzentration, der du der verdammten Brühe immer widmest," meinte Musashi.<br />
Von dieser Yoda-ähnlichen Aussage entsprechend erleuchtet, tratt der Teemeister gegen den Samurai an. Der Samurai fand keine Lücke in der Konzentration und dem Fokus des Teemeisters. Das war ihm dann zu blöd und er brach den Kampf ab und ging nach Hause. Der Teemeister machte weiterhin Tee und die Geschichte ging somit zu Ende.</p>
<p>Der Sinn dieser Geschichte?<br />
Sei nett zu deinem Teehändler? Wer mit einem Schwert in der Hand den ganzen Tag in der Sonne steht, hat einen Schatten?<br />
Viele Dinge, die wir wissen, sind vielseitig verwendbar und wir können Vieles verstehen. Besonders wenn wir dem Neuen mit offenem Geiste begegnen.</p>
<p>Ben</p>
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