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	<title>buchbesprechungen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
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	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "buchbesprechungen"</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 19:20:55 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Wohin geht die Türkei?]]></title>
<link>http://erenguevercin.wordpress.com/?p=16</link>
<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 09:26:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>erenguevercin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der ausgewiesene Türkeikenner Rainer Hermann bricht mit seinem neuen Buch unser einseitiges Bild vo]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:bold;">Der ausgewiesene Türkeikenner Rainer Hermann bricht mit seinem neuen Buch unser einseitiges Bild von der Türkei. In der Türkei geht es nach Hermann, der seit 17 Jahren in Istanbul lebt,  um die Spaltung des Landes in eine abgehobenee urbane Staatselite und eine demographische Mehrheit, die sich nicht länger bevormunden lassen wolle, und weniger um den Gegensatz zwischen Islamisten und Laizisten.</span></p>
<p><a href="http://erenguevercin.files.wordpress.com/2008/09/246821.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-20" title="246821" src="../files/2008/09/246821.jpg" alt="" width="192" height="298" /></a></p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Türkei als das Land auf zwei Kontinenten wird oft als „Brücke zum Osten“ bezeichnet. Dabei wird es von beiden Enden der Brücke her, von Europa wie aus der arabisch-islamischen Welt, sehr misstrauisch beobachtet. Besonders in den letzten zwei Jahrzehnten erlebt die Türkei eine enormen gesellschaftlichen Wandel. Das Land hat sich in den letzten 20 Jahren stark verändert, das Land ist in Bewegung. Sowohl in der Türkei als auch in Europa haben jedoch nicht wenige Journalisten und Meinungsmacher einen verengten, gar ideologisch-verwässerten Blick auf diese Entwicklung. In Zusammenhang mit bestimmten gesellschaftlichen Prozessen ist dabei oft die Rede von der „schleichenden Islamisierung“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Der Islamwissenschaftler und Volkswirt Rainer Hermann legt mit seinem Buch „Wohin geht die türkische Gesellschaft? - Kulturkampf in der Türkei“ eine Gesamtdarstellung von Geschichte und Gegenwart dieses Landes vor, dessen Zukunft auch für Europa erst Recht nach den jüngsten Vorkommnissen auf dem Kaukasus von großer Bedeutung ist. Rainer Hermann schildert in seinem Buch den gesellschaftlichen Wandel, und stellt klar, dass der Impuls hierfür von der Gesellschaft selber ausgeht. Die türkische Gesellschaft entdeckt nun ihre Vielfalt und drängt den für lange Zeit als allmächtig gehaltenen Staat immer mehr zurück.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das Buch beschreibt diesen Wandel, und geht der Frage nach, wie dieser Wandel die Politik, die Wirtschaft und die Kultur verändert. Hermann profitiert dabei von seiner profunden und tiefgehenden Kenntnis über dieses Land und seiner Menschen. Dem Leser entgeht bei der Lektüre nicht, dass Rainer Hermann, der seit 1991 mit seiner Familie in Istanbul lebt, vieles, was er schreibt, als Augenzeuge oder in Begegnungen selbst erlebt hat.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Türkei wurde regelmäßig in seiner jungen Geschichte von Fieberschüben erfasst. 1960, 1971 und 1980 putschte jeweils das Militär und setzte die vom Volk gewählten Regierungen ab. Auch die AKP-Regierung unter Premierminister Erdogan musste und muss gegen Entmachtungsversuche bestimmter Kreise ankämpfen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Behauptungen sind immer dieselben. Die säkulare Ordnung der Türkei stünde auf dem Spiel. Hermann stellt fest, dass in der Türkei weder der Säkularismus in Gefahr sei, noch drohe irgendeine Version von Islamismus. „Die Konfliktlinien verlaufen nicht zwischen Säkularismus und politischem Islam“, so Hermann. Die Bruchstelle sei eine ganz andere. „Ein Lager will jegliche Religiosität aus der öffentlichen Sichtbarkeit fernhalten, das andere bekennt sich auch in der Öffentlichkeit zum Islam als einem Teil seiner kulturellen Identität.“ Die Türkei habe sich seit 1997 verändert, die Gesellschaft sei auf Kosten des Staats stärker geworden. „Vielfalt hat sich gegen den Monopolanspruch der Staatsdoktrin Platz verschafft“, folgert Hermann, „und bei diesen Prozessen wandelte sich auch der wichtigste Flügel des politischen Islams zu einer demokratischen Reformpartei“.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Türkei sei nun freiheitlicher und demokratischer geworden, die Gesellschaft breche aus dem Korsett der Staatsideologie aus. Die urbane Staatselite gestehe sich diese Umkehrung der Verhältnisse noch nicht ein. „In den vergangenen Jahren musste sie zunehmend erkennen, dass sie eine Minderheit ist und nicht länger dem Land ihren Willen aufdrücken kann“, analysiert Hermann. Anatolien hat seine eigene Elite hervorgebracht und fordert nun seinen Platz in der Regierung, und zunehmend auch im Staat. Die anatolische Elite stellt nun der am Westen orientierten Kultur der urbanen Staatselite seine Kultur gegenüber, die beansprucht, modern zu sein und seine Identität auch aus dem Islam abzuleiten.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Symbolfiguren dieser anatolischen Elite sind vor allem der aus Kayseri stammende Staatspräsident Abdullah Gül, und Premierminister Recep Tayyip Erdogan. Erdogan ist zwar in der Großstadt Istanbul geboren, aber in einem anderen Istanbul als etwa dem ehemaligem Ministerpräsidenten Bülent Ecevit. Ecevit wuchs im feinen Istanbul auf. Sein Vater war Professor, und er besuchte ein englischsprachiges Gymnasium der Elite. Erdogan dagegen wurde als Sohn eines einfachen Seemanns im Hafenviertel Kasimpasa geboren. Erdogan war ein begnadeter Fussballspieler in seinem Viertel und wurde von seinen Fans als „Imam Beckenbauer“ gerufen. Der Traditionsverein Fenerbahce Istanbul wollte ihn sogar verpflichten.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Erdogan entschied sich jedoch für ein Studium. Wegen seiner bescheidenen Verhältnisse war es für ihn kein leichter Unterfangen zu studieren, und gleichzeitig zu arbeiten und die Familie zu unterstützen. Seine Herkunft und sein Überlebenskampf in jungen Jahren prägten Erdogan. „Ein Teil von Erdogans Erfolg ist auch darauf zurückzuführen“, sagt Hermann. In seinem Verhalten als verantwortungsvoller Führer schimmere gelegentlich noch das Temperament des aufbrausenden Straßenjungen von damals durch. „Mit Erdogan drängte einer der anatolischen Habenichtse nach oben“, schreibt Hermann, „einer von jenen, die aus der Peripherie sind und endlich auch im Zentrum ankommen, endlich menschenwürdig behandelt werden wollten.“ Das Establishment habe alles getan, wenn auch vergeblich, ihm den Weg nach oben zu verbarrikadieren. Hermann beschreibt Erdogan als „muslimischen Demokraten“, er habe erkannt, dass praktische Probleme nur mit einer pragmatischen Politik zu lösen sein, nicht mit frommen Sprüchen. Der Islam ist für Erdogans persönliche Moral wichtig, nicht aber für die praktische Politik.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Die Wandlung in der Türkei ist noch nicht abgeschlossen, im Gegenteil, sie ist im vollem Gang. Seit langer Zeit war in der Türkei die Rede vom „tiefen Staat“, ohne dass bisher etwas konkretes ins Tageslicht kam, geschweige denn Schritte gegen diesen „tiefen Staat“ unternommen wurden. Aber auch auf diesem Felde ist ein Umdenken zu erkennen. Mit der Aufdeckung der paramilitärischen Bande „Ergenekon“ wird nun auch der „tiefe Staat“ seitens der Regierung entmachtet. Dabei wird auch vor ehemaligen und aktiven Militärs, die bisher einen fast schon heiligen Status hatten, kein Halt gemacht. Es bleibt also weiter spannend, wohin die türkische Gesellschaft geht. Die kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Folgen dieses Wandels sind für uns alle in Europa und in der vorderasiatischen Nachbarschaft von prägender Bedeutung. Rainer Hermann erschließt uns mit seinem Buch diese faszinierende Entwicklung und ist ein unersetzlicher Wegweiser.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zusammenfluss der Kulturen]]></title>
<link>http://erenguevercin.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 09:53:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>erenguevercin</dc:creator>
<guid>http://erenguevercin.de.wordpress.com/2008/08/08/zusammenfluss-der-kulturen/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen&#8221; - mit ihrem Buch &#8220;Kampfabs]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>"Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen" - mit ihrem Buch "Kampfabsage" belegen der Bestseller-Autor Ilija Trojanow und der indische Dichter und Kulturkritiker Ranjit Hoskoté die vielen Verknüpfungen zwischen den Kulturen und ihre gegenseitige Bereicherung.</strong></p>
<p><a href="http://erenguevercin.files.wordpress.com/2008/09/250px-ilija_trojanow_by_thomas_dorn_232_kb.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-32" title="250px-ilija_trojanow_by_thomas_dorn_232_kb" src="http://erenguevercin.wordpress.com/files/2008/09/250px-ilija_trojanow_by_thomas_dorn_232_kb.jpg?w=206" alt="" width="206" height="300" /></a>Das Schlagwort vom "Kampf der Kulturen" prägt seit dem Ende des Kalten Krieges die Welt. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion musste ein neues Feindbild her. Der "Kampf der Kulturen" füllte die Lücke und schürte damit Konflikte. In ihrem neuen Buch "Kampfabsage" entlarven der Bestseller-Autor Ilija Trojanow ("Der Weltensammler") und der indische Dichter und Kulturkritiker Ranjit Hoskoté anhand vieler Beispiele die Unsinnigkeit der Kulturkampfthese. Die These vom "Clash of Civilizations" wird oft mit Huntington in Verbindung gebracht. Ursprünglich wurde diese These jedoch vom Islamwissenschaftler Bernard Lewis geprägt, bei dem sich -so Trojanow - einfühlsames Interesse im Lauf seiner Karriere in gehässige Verbitterung gegenüber den Menschen, der Religion und den Gesellschaften gewandelt habe. "Er glaubt heute, eine Art Demokratie von oben, aufgezwungen in einer Art und Weise, die Sheriff Wyatt Earp gefallen hätte, sei die beste Lösung für die Probleme der islamischen Gesellschaft." Diese Lösung wurde zur offiziellen Richtlinie der Regierung Bush in Afghanistan und im Irak. Die These von Lewis wurde erst später von Huntington aufgegriffen und zum Schlagwort, mit dem man den Krieg gegen den Terror rechtfertigte.</p>
<p>Die Lewis-Huntington-These unterteilt dabei die Menschheit willkürlich in "acht oder neun Kulturkreise" und betont die Verwerfungslinien zwischen diesen "Kulturen", die aufgrund tiefgreifender unterschiedlicher Werte in einem Zustand des Konflikts leben würden. Trojanow und Hoskoté zeigen in ihrem Buch anhand von Beispielen und historischen Fakten humorvoll wie Huntingtons Darstellung unzusammenhängend und in sich widersprüchlich ist. Typische westliche Errungenschaften sind laut Huntington Christentum, Demokratie, Pluralismus, Individualismus und Rechtsstaatlichkeit. Trojanow und Hoskoté stellen aber fest, "wo die philosophischen Quellen, die persönlichen Beispiele, die mythische Infrastruktur und das Grundgerüst dafür liegen - nämlich im Mittelmeerraum, in al-Andalus, im arabischen Aristotelismus und in den Gedanken, Geschichten und Manuskripten, die unbeschwert von einer Gesellschaft in die andere wechseln, ohne Rücksicht auf die angeblich absoluten Verwerfungslinien zwischen den kulturellen Blöcke zu nehmen".</p>
<p>Auch wird in "Kampfabsage" die Behauptung, das Abendland sei durch seine jüdisch-christliche Tradition geprägt, widerlegt. Trojanow und Hoskoté zeigen, dass der Ursprung der wichtigsten westlichen Werte, Technologien und kulturellen Errungenschaften im Mittelmeerraum des 9. bis. 15. Jahrhunderts zu finden seien, vor allem im muslimischen Herrschaftsgebiet al-Andalus und im arabisierten normannischen Königreich Sizilien. "Ibn Sina und Ibn Rushd", so Trojanow, "versahen zusammen mit Aristoteles und Platon die unabhängigen Denker der Christenheit mit dem intellektuellen und moralischen Rüstzeug, sich gegen die erdrückende Orthodoxie der Kirche zu wenden; eine Befreiungsbewegung, die schließlich in der Renaissance mündete."</p>
<p>Die beiden Autoren stellen aber auch klar, dass ihnen kein naives pazifistisches Ideal vorschwebe, sie behaupten nicht, dass der Zusammenfluss ein friedlicher Prozess sei. "Wenn unterschiedliche Lebenswelten aufeinander treffen, kommt es unausweichlich zu Konflikten." Aber es gibt darin keine Sieger und keine Besiegten, sondern nur das große Erbe der Gemeinsamkeiten.</p>
<p>Nach Trojanow hat die Wirklichkeit mehr mit der unterschiedlichen wirtschaftlichen und politischen Machtverteilung zu tun als mit fundamentalen kulturellen Unterschieden. Zivilisationen seien nie reine, in sich geschlossene Einheiten gewesen, sondern erstaunliche Mischformen. Historisch gesehen entwickelten sie sich durch Austausch und Synthese, durch Begegnung verschiedener Rassen, Religionen und Philosophie, so die Feststellung von Trojanow und Hoskoté. "Bei der Betrachtung von Zivilisationen und Kulturkreisen sind die Unterschiede, die die Menschen trennen, bei weiten nicht so wichtig wie das Erbe, das die Menschen über Grenzen hinweg verbindet. Haltbarer als die These vom "Kampf der Kulturen" ist die Sichtweise, dass die Fronten quer durch unsere Gesellschaften und nicht zwischen Kulturkreisen und Nationalstaaten verlaufen." Die alte Trennung zwischen "uns" und "den Anderen" könne nur zur Grausamkeit gegen das Andere führen, zur Brutalisierung des Selbst und zur beiderseitigen Bereitschaft zur gegenseitigen Vernichtung.</p>
<p>Den Zusammenfluss der Kulturen betrachten Trojanow und Hoskoté heute durch die verschiedenen Kräfte der Ausgrenzung und Abschottung als gefährdet. Mit Terror und der Verweigerung des Dialogs versuchten diese Kräfte, den Zusammenfluss zu verhindern. In diesem Denken ähneln sich die christlichen Rechten, die Neokonservativen, die radikalen Islamisten und etwa auch die Hindutva-Bewegung in Indien, die den Hinduismus vor seinem "historischen Feind", dem Islam, beschützen will. "Der Kreuzzug von US-Präsident Bush", schreibt Trojanow, "ist gegenüber den verschiedenen Schattierungen der Vielfalt so blind wie Bin Laden. Sie sind Zwillinge des Terrors, Spiegelbilder in dem Wunsch, die kulturelle Schaffenskraft einzuschränken."</p>
<p>Trojanow und Hoskoté betonen, dass es moralisch und strategisch höchste Zeit sei zu akzeptieren, dass es nur eine Regel für uns alle gebe, nämlich die Regel des gegenseitiges Mitgefühls und Verständnisses.</p>
<p>In ihrem Buch suchen die beiden Autoren nach Verbindungen, die manchmal untergegangen sind, "die jedoch Menschen über die so genannten Verwerfungslinien zwischen Zivilisationen und Kulturen hinweg zusammengeführt haben", und zeigen, dass Zivilisationen miteinander verwoben sind, und eben nicht in Konflikt miteinander liegen, sondern zusammenfließen. "Deswegen", so Trojanow, "müssen wir uns gegen all jene wehren, die uns im Namen des Unterschieds gegeneinander aufbringen und uns für die globale Kriegsmaschinerie rekrutieren wollen."</p>
<p><em>Veröffentlicht in: http://www.z-zukunft.eu/?2008-04,titel-cover,024</em></p>
<div class="headerBuchinfo"><strong>Ilija Trojanw, Ranjit Hoskoté</strong><a href="http://erenguevercin.files.wordpress.com/2008/09/28366.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-36" title="28366" src="http://erenguevercin.wordpress.com/files/2008/09/28366.jpg" alt="" width="111" height="176" /></a></div>
<div class="headerBuchinfo">
<h1 class="titel">Kampfabsage</h1>
<h4>Kulturen bekämpfen sich nicht, sie fließen zusammen</h4>
</div>
<div class="biblios">
<p>Übersetzt von Heike Schlatterer</p>
<p>Gebundenes Buch, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm<br />
ISBN: 978-3-89667-363-3<br />
€ 17,95 [D] &#124; € 18,50 <span class="tip">[A]</span>&#124; SFr 31,90 <span><em><span class="tip">(UVP)<span class="tip-content2">Unverbindliche Preisempfehlung</span></span></em></span></p>
<p>Verlag: Blessing</p></div>
<p><strong>Erscheinungstermin: </strong> September 2007</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nicht-Katzen-Bücher, die wirklich gut sind]]></title>
<link>http://pfotenhieb.wordpress.com/?p=498</link>
<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 16:17:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lena</dc:creator>
<guid>http://pfotenhieb.de.wordpress.com/2008/08/04/nicht-katzen-bucher-die-wirklich-gut-sind/</guid>
<description><![CDATA[Pfotenhieb = Journalismus + Katzen. Oder so ähnlich&#8230;  Darum gibt es heute einen Beitrag, in d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pfotenhieb = Journalismus + Katzen. Oder so ähnlich... ;) Darum gibt es heute einen Beitrag, in dem es nicht um Katzen geht... Ich habe mal eine Liste mit Büchern erstellt, die mich beruflich (und so auch Pfotenhieb) wirklich weitergebracht haben. Vielleicht ist zufällig ja der ein oder andere von Euch gerade dabei, den Weg in die journalistische Selbständigkeit zu wagen und findet hier das richtige Buch?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><em>Selbständigkeit</em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignleft" src="http://www.gorus.de/img/cover_sachbuchautor.jpg" alt="" width="83" height="126" /><strong>Erfolgreich als Suchbuchautor</strong> von Oliver Gorus, Gabal-Verlag, ISBN 978-3897496323, 29,90 EUR: Wer Autor werden will, hat es schwer – sei denn, er hat jemanden mit entsprechenden Erfahrung im Verlagsgeschäft an seiner Seite. Für alle, die nicht gleich einen Agenten beauftragen möchten, bietet dieses Buch wertvolle Hilfestellung auf dem Weg zum eigenen Sachbuch. Dass man als Autor nicht reich wird, weiß wahrscheinlich jeder– aber wer hätte schon gedacht, dass Verlage Word-Dateien dem PDF-Anhang bevorzugen?</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong>Erfolgreich ohne Chef</strong> von Gerhard Gieschen, Cornelsen Verlag, ISBN 978-3589236695, 29,95 EUR: Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbständig zu machen, unterschätzt oft die bürokratischen Hürden. Wie viel Steuern muss ich zahlen, welche Gewerbeform ist die richtige für mein Geschäft, wozu brauche ich einen Businessplan? Für all die, die kein Gründerseminar besucht haben, bietet dieses Buch Antworten auf wichtige Fragen.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignright" src="http://www.stepstone.at/upload_at/news/Raus%20aus%20der%20Komfortzone.jpg" alt="" width="105" height="162" /><strong>Raus aus der Komfortzone, rein in den Erfolg</strong> von Sabine Asgodom, Campus Verlag GmbH, ISBN 978-3593382333, 17,90 EUR: Und schon wieder ein Buch zur Selbständigkeit… Diesmal aber eins, das man auch gut abends im Bett bei einem Gläschen Wein lesen kann. Sabine Asgodom ist erfolgreiche Trainerin und Buchautorin – doch das war nicht immer so. Am Anfang hat sie alle Fettnäpfchen der Selbständigkeit mitgenommen und weiß mit einem Augenzwinkern davon zu erzählen. Vor allem gibt sie aber Frauen, die davon träumen, mit kreativen Ideen in die Selbständigkeit zu starten, Mut und Hilfestellung. Worauf muss ich achten, lohnt sich das Ganze überhaupt? Sabine Asgodoms Theorie: Wer einen Plan B in der Tasche hat, geht mutiger, aufgeschlossener und selbständiger durchs Leben. Ein tolles Buch, das wirklich Spaß macht!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><em>Journalismus/PR</em></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong>Treffpunkt Text: Das Handbuch für Freie in den Medienberufen</strong> von Susanne Ackstaler u.a., Bramann-Verlag, ISBN 978-3934054509, 39,50 EUR: Freie in den Medienberufen, ob Journalisten, Übersetzter, Drehbuchautoren, Werbe- oder PR-Fachleute, wissen oft zu wenig über die wirtschaftliche Seite Ihrer Selbständigkeit. Wie schafft man es, sich auf dem Markt zu etablieren? Wie geht man mit Kunden um, welche Honorare kann man fordern und wie sieht professionelle Buchführung aus? Wer auch in zwei Jahren noch erfolgreich sein will, für den ist dieses Buch ein Muss.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><img class="alignleft" src="http://www.pr-dienst.net/assets/images/covers/pr-presse-fibel-schulz-brudoehl.jpg" alt="" width="92" height="140" /><strong>Die PR- und Pressefibel: Zielgerichtete Medienarbei</strong>t von Norbert Schulz-Bruhdoel, Frankfurter Allgemeine Buch, ISBN 978-3934191488, zur Zeit vergriffen: Public Relation braucht Journalisten – und das Wissen über den richtigen Umgang mit diesen. Die PR- und Pressefibel vermittelt neben Grundlagen der Pressearbeit wie das Verfassen einer Pressemitteilung auch Wissen über den Medienmarkt und den Alltag eines Journalisten. Ein wirklich umfassendes Werk für alle, die einmal in die Medienarbeit „hereinschnuppern“ wollen!</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong>Journalistische Kreativität</strong> Jens-Uwe Meyer, UVK-Verlag, ISBN 978-3896693839, zur Zeit vergriffen: Journalismus besteht nicht nur aus reinem Handwerk – ein Journalist muss vor allem kreativ sein, um seine Gedanken, Ideen und Ergebnisse dem Leser vermitteln zu können. Auch der Markt stellt immer mehr Ansprüche an Texte, Artikel und Fernsehreportagen. Dabei helfen ein weißes Blatt Papier und ein Kugelschreiber oft schon, um eine wirklich gute Themenidee zu entwickeln… Ein Buch für alle, die mehr aus ihrer Arbeit herausholen möchten!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchempfehlungen der Pfotenhieb-Redaktion]]></title>
<link>http://pfotenhieb.wordpress.com/?p=442</link>
<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 17:35:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lena</dc:creator>
<guid>http://pfotenhieb.de.wordpress.com/2008/07/27/buchempfehlungen-der-pfotenhieb-redaktion/</guid>
<description><![CDATA[In jedem Heft findet ihr Buchempfehlungen aus der Pfotenhieb-Redaktion. Nach und nach stellen wir un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In jedem Heft findet ihr Buchempfehlungen aus der Pfotenhieb-Redaktion. Nach und nach stellen wir unsere Rezensionen nun auch auf unsere Homepage, so könnt ihr mit einem (oder zwei... :D) Klicks das richtige Buch je nach Themengebiet finden und müsst Euch nicht erst durch alle Pfotenhieb-Hefte wuseln.</strong></p>
<p><img class="alignleft" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51vJTMApQcL._SL210_.jpg" alt="" width="132" height="210" />Die Online-Buchtipps der Redaktion gibt es unter <a href="http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes" target="_blank">http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes</a>. Wir arbeiten zur Zeit noch an der Aktualisierung (jajaja, die liebe Zeit...), einen Großteil der Buchbesprechungen findet ihr aber schon online. Zudem bieten wir Euch einen <a href="http://astore.amazon.de/pfotenhieb-21" target="_blank">Katzenbuch-aStore</a> über amazon.de an, hier könnt ihr die gewünschten Katzenbücher gleich bestellen: <a href="http://astore.amazon.de/pfotenhieb-21" target="_blank">http://astore.amazon.de/pfotenhieb-21</a>. Die Bestellung läuft über Amazon.de - wer von Euch schon einmal Bücher über diesen großen Online-Shop bestellt hat weiß, wie schnell und zuverlässig die Bestellung dort abläuft. Ihr geht also kein Risiko ein.</p>
<p>Wir wünschen Euch viel Spaß beim Schmökern! :)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es regnet Buchrezensionen...]]></title>
<link>http://pfotenhieb.wordpress.com/?p=340</link>
<pubDate>Thu, 01 May 2008 13:43:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lena</dc:creator>
<guid>http://pfotenhieb.de.wordpress.com/2008/05/01/es-regnet-buchrezensionen/</guid>
<description><![CDATA[Gerade haben wir nämlich zwei neue im Pfotenhieb-Magazin erschienene Rezensionen zu unseren anderen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade haben wir nämlich zwei neue im Pfotenhieb-Magazin erschienene Rezensionen zu unseren anderen Besprechungen unter <a href="http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes" target="_blank">http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes</a> online gestellt: <a href="http://www.pfotenhieb.de/web/guest/ernaehrung" target="_blank">http://www.pfotenhieb.de/web/guest/ernaehrung</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Buchrezensionen im Pfotenhieb-Forum]]></title>
<link>http://pfotenhieb.wordpress.com/?p=338</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 15:57:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Lena</dc:creator>
<guid>http://pfotenhieb.de.wordpress.com/2008/04/29/buchrezensionen-im-pfotenhieb-forum/</guid>
<description><![CDATA[Was die Pfotenhieb-Redaktion über neu erschienene oder &#8220;alte&#8221; Katzenbücher denkt, kön]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was die Pfotenhieb-Redaktion über neu erschienene oder "alte" Katzenbücher denkt, könnt ihr regelmäßig im Pfotenhieb-Heft, im Blog oder auf der <a href="http://www.pfotenhieb.de/web/guest/lesenswertes" target="_blank">Pfotenhieb-Homepage</a> lesen.</strong></p>
<p>Auf Anraten einer fleißigen Pfotenhieb-Leserin haben wir nun auch eine entsprechende Rubrik im <a href="http://pfotenhieb.nicky4u.de/index.php" target="_blank">Pfotenhieb-Forum</a> eingerichtet. Hier können Leser ihre persönlichen Meinungen und Ansichten zu diversen Büchern austauchen: Welches sollte man auf jeden Fall lesen, welches ist sein Geld nicht wert?</p>
<p>Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, rezensieren und diskutieren! :) Die entsprechende Rubrik findet ihr <a href="http://pfotenhieb.nicky4u.de/viewforum.php?f=67" target="_blank">hier </a>- allerdings ist eine Anmeldung im Forum notwendig, um Rezensionen zu lesen oder zu verfassen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Technisches Englisch Woerterbuch Mechatroniker/english dictionary of drives/mechatronics--Fachbegriffe-Uebersetzung]]></title>
<link>http://englischmechatroniker.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 14:31:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>englischmechatroniker</dc:creator>
<guid>http://englischmechatroniker.de.wordpress.com/2008/04/02/technisches-englisch-woerterbuch-mechatronikerenglish-dictionary-of-drivesmechatronics-fachbegriffe-uebersetzung/</guid>
<description><![CDATA[bei AMAZON.de kaufen
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Technisches Englisch Wörterbuch Mechatronike]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Technisches Englisch Woerterbuch Mechatroniker/english dictionary of drives/mechatronics–Fachbegriffe-Uebersetzung" href="http://englischmechatroniker.wordpress.com/files/2008/04/fachworter-mechatroniker.jpg"><img src="http://englischmechatroniker.wordpress.com/files/2008/04/fachworter-mechatroniker.thumbnail.jpg" alt="Technisches Englisch Woerterbuch Mechatroniker/english dictionary of drives/mechatronics–Fachbegriffe-Uebersetzung" /></a><a title="Technisches Englisch Mechatroniker-Shop-Woerterbuch-Fachbegriffe-Uebersetzung" href="http://www.amazon.de/Technisches-Mechatroniker-Englisch-Deutsch-Deutsch-Englisch-Mechatronik/dp/3000215891" target="_blank">bei AMAZON.de kaufen</a><br />
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<p>bzw.:</p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;">1x CD-ROM: </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:x-small;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;">Dictionary Technical English</span><span style="font-size:10pt;"> </span><span style="font-size:10pt;">mechatronics</span><span style="font-size:10pt;"> with search function </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:x-small;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;">English /German (45500 words),</span></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:x-small;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;">German /English (45500 words)</span></span><strong></strong></p>
<p><span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong>Der Benutzer kann über eine Suchmaske den englischen oder deutschen Fachbegriff zur Mechatronik suchen und auch Wortverbindungen auffinden.</strong></span></p>
<p>(Systemvoraussetzung: Internet Explorer ab Version 4).</p>
<p><span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong>Beispiele für Fachbegriffe:</strong></span></p>
<p>-Fertigfräsen:<span> finish-milling </span></p>
<p>-Schaftfräser:    <span>end-milling cutter</span></p>
<p>-Außenrundschleifen:    <span>external cylindrical grinding </span></p>
<p>-Flachschleifen:    <span>surface grinding </span></p>
<p>-Abkantpresse:    <span>bending off press</span></p>
<p>-Bohrfutter:    <span>drill chuck </span></p>
<p>-Bohrspindel:    <span>drilling spindle</span></p>
<p>-Handbohrmaschine:    <span>portable drilling machine </span></p>
<p>-Gewindebohrer:    <span>screw tap </span></p>
<p>-Schraubengewinde:    <span>screw thread</span></p>
<p>-Schraubenkopf:    <span>bolt head</span></p>
<p>-Maulschlüssel:    <span>hook wrench</span></p>
<p>-Abkantwerkzeug:    <span>folding-press dies</span></p>
<p>-Druckluftwerkzeug:    <span>pneumatic tool </span></p>
<p>-Werkstück:    <span>workpiece</span></p>
<p>-Werkstückoberfläche:    <span>workpiece surface</span></p>
<p>-Unterlegscheibe:    <span>washer</span></p>
<p>-Federring:    <span>spring washer</span></p>
<p>-Schnittkraft:    <span>cutting force</span></p>
<p>-Vorschub:    <span>feed</span></p>
<p>-Führungsplatte:    <span>lateral guide plate</span></p>
<p>-Bearbeitungszentrum:    <span>machining centre </span></p>
<p>-Linearführung:    <span>linear guides</span></p>
<p>-Lochstempel:    <span>punching die </span></p>
<p>-CAD-Werkzeuge:    <span>CAD tools</span></p>
<p>-CNC-Steuerung:    <span>computer numerical control </span></p>
<p><span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong>+</strong></span></p>
<p><span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong><br />
1x CD-ROM:<br />
Lexikon Mechatronik in deutsch<br />
</strong></span></p>
<p><span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong> Der Benutzer kann über eine Suchmaske 3900 deutsche Begriffserklärungen zur Mechatronik suchen. </strong></span><br />
(Systemvoraussetzung: Internet Explorer ab Version 4).<br />
<span style="font-size:medium;font-family:Arial;"><strong> Beispiele für Fachbegriffe, die erklaert werden:</strong></span></p>
<p>mechatronisches Grundsystem<br />
mechatronisches Teilsystem<br />
Entwurf Mechatronischer Systeme<br />
Adaptronik,<br />
Aktor,<br />
Sensor,<br />
Industrieroboter,<br />
Hydraulikzylinder,<br />
Kraftsensor,<br />
Linearantrieb,<br />
Roboterkinematik,<br />
Rundtakttisch,<br />
Servohydraulik,<br />
Stellantrieb,<br />
geschlossener Regelkreis,<br />
höchstwertiges Bit,<br />
Induktiver Näherungsschalter,<br />
Innengreifer,<br />
Maschinencode,<br />
Maschinensprache,<br />
Netzwerkprotokoll,<br />
Numerische Steuerung,<br />
OSI-Schichtenmodell,<br />
Pick-and-Place,<br />
Pneumatische Anlage,<br />
Profibus<br />
Die CD-ROM „Fachwörter für den Mechatroniker“ und<br />
die CD-ROM „Lexikon Mechatronik in deutsch“</p>
<p>beziehen sich auf die Bereiche der Steuerungs- und Regelungstechnik, Messtechnik, Maschinentechnik, Antriebstechnik, Hydraulik, Pneumatik, Mechanik, Mechatronische Systeme, Werkzeugbau, Elektrotechnik(u.a. Elektronik ), Informationstechnik, Datenverarbeitung, Telekommunikation, Netzwerktechnik, Robotertechnik, Handhabungstechnik, Fördertechnik, Kunststofftechnik, Pkw-Technik, KFZ-Mechatronik, <span class="attribute-value"> Elektroinstallation, Verpackungstechnik und Logistik.<br />
</span></p>
<p>bzw.:</p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';">The translated technical terms refer to the ranges of the plastics engineering, control engineering, mechanical engineering, mechanics, </span><span class="MsoHyperlink"><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';color:black;">electrical </span></span><span class="MsoHyperlink"><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';color:black;"><a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&#38;p=/gQPU.&#38;search=engineering"><span style="color:black;">engineering</span></a></span></span><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';">, electronics, information technology, telecommunications, robotics, car-mecatronics, </span><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';"><a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&#38;p=/gQPU.&#38;search=packaging"><span style="color:black;">packaging</span></a></span><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';"> </span><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';"><a href="http://dict.leo.org/ende?lp=ende&#38;p=/gQPU.&#38;search=technology"><span style="color:black;">technology</span></a></span><span style="font-size:12pt;font-family:'Times New Roman';"> <span>and logistics.</span></span></p>
<p><span class="attribute-value"><br />
Zielgruppe:<br />
Berufsausbildung Mechatroniker / Elektroniker / Automatiker / Computer- und IT-Berufe (Informationstechnik) / Verfahrensmechaniker (Auszubildende / Berufsschüler // Ausbilder / Lehrer),<br />
Techniker, Fachhochschulen Mechatronik / Maschinenbau / Elektrotechnik, Konstrukteure, Technische Dokumentation, Uebersetzer.</span></p>
<p>ISBN 978-3-00-021589-6</p>
<p><a title="Technisches Englisch Mechatroniker-Shop-Woerterbuch-Fachbegriffe-Uebersetzung" href="http://www.amazon.de/Technisches-Mechatroniker-Englisch-Deutsch-Deutsch-Englisch-Mechatronik/dp/3000215891" target="_blank">bei AMAZON.de kaufen</a></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Anbieter:<br />
<a href="http://www.technischer-redakteur-wagner.de/"><br />
http://www.technischer-redakteur-wagner.de</a></span></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Arial;">Lehrmittel-Wagner<br />
</span><span style="font-size:x-small;font-family:Arial,sans-serif;"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Technischer Autor<br />
Dipl.-Ing. (FH), Elektrotechnik<br />
Markus Wagner<br />
Im Grundgewann 32a<br />
Germany - 63500 Seligenstadt<br />
USt-IdNr: DE238350635<br />
Tel.:  06182/22908<br />
Fax:    06182843098</span></span><br />
IngenieurWagner@aol.com</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bücher am Sonntag]]></title>
<link>http://secondlitart.wordpress.com/?p=46</link>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 10:08:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>regulaerni</dc:creator>
<guid>http://secondlitart.wordpress.com/2008/02/04/bucher-am-sonntag/</guid>
<description><![CDATA[Noch einmal möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf die noch immer neue Beilage der NZZ am Sonntag lenk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Noch einmal möchten wir Ihre Aufmerksamkeit auf die noch immer neue Beilage der <i>NZZ am Sonntag</i> lenken. Dreiunddreissig Rezensionen; unter anderem über Philip Roth: Exit Ghost, Hans Magnus Enzensberger: Hammerstein oder Der Eigensinn, Helmut Kohl: Erinnerungen 1990–1994. Dazu ein Essay von Alain de Botton über den Nutzen von Architektur, Kurztipps, Agenda, Bestseller und anderes mehr im Januar 2008.</p>
<p>Lesen Sie mehr zum<br />
<a href="http://www-lenya.nzz.ch/nzz/online/pdf/NZZaS-Buecher-Januar_2008.pdf">Bücher am Sonntag Januar 2008</a><br />
<a href="http://www-lenya.nzz.ch/nzz/online/pdf/NZZaS-Buecher-Dezember_2007_2.pdf">Bücher am Sonntag Dezember 2007 (2)</a><br />
<a href="http://www-lenya.nzz.ch/nzz/online/pdf/NZZaS-Buecher-Dezember_2007.pdf">Bücher am Sonntag Dezember 2007</a> (1)<br />
<a href="http://www-lenya.nzz.ch/nzz/online/pdf/NZZaS-Buecher-November_2007.pdf">Bücher am Sonntag November 2007</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stefan Michael Bar - Fluchtpunkt Neonazi]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-michael-bar-fluchtpunkt-neonazi/</link>
<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 19:38:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.de.wordpress.com/2007/04/26/stefan-michael-bar/</guid>
<description><![CDATA[„Die Treue zur Torheit ist eine zusätzliche Torheit. Für das Denken bedeutet Treue nicht, sich d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-family:Georgia;">„Die Treue zur Torheit ist eine zusätzliche Torheit. Für das Denken bedeutet Treue nicht, sich der Veränderung seiner Ideen zu verweigern. Treue bedeutet, die Ideen nicht ohne gute und triftige Gründe zu verändern und – da man sie nicht andauernd überprüfen kann – das für wahr zu halten – bis zu einer erneuten Überprüfung –, was einmal klar und deutlich als wahr befunden wurde. Folglich weder Dogmatismus noch Unkonstanz.“ (Hans Buchheim, Treue – zwischen Vertrauen und Starrsinn)</span><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong><span style="font-family:Georgia;"> <a title="Stefan Michael Bar" rel="attachment wp-att-94" href="http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-michael-bar/stefan-michael-bar/"><img src="http://detlefnolde.wordpress.com/files/2007/09/stefan-michael-bar.jpg" alt="Stefan Michael Bar" /></a></span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><strong><span style="font-family:Georgia;">Stefan Michael Bar</span></strong></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong></span><span style="font-family:Georgia;"><strong><span style="font-family:Georgia;">Fluchtpunkt Neonazi – Eine Jugend zwischen Rebellion, Hakenkreuz und Knast 1</span></strong></span><span style="font-family:Georgia;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><strong></strong><em></em></span><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;"><em>Kommentar zum Buch</em></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><em></em><span style="font-family:Georgia;">Stefan Michael Bar erklärte im Jahre 2001 vor Millionen Fernsehzuschauern seinen Ausstieg aus der Neonazi-Szene. Viele Monate vorher begann er, sich von der braunen Ideologie zu entfremden. Die Welt in ihrer ganzen Bandbreite, die Widersprüche und die Heuchelei der Sekte hinterließen ihre Spuren, die sich immer deutlicher in ihm bemerkbar machten. Und doch, der Glaube war noch präsent:</span></span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Der Nationalsozialismus war meine Religion, Adolf Hitler mein Gott. Alles drehte sich nur noch hierum. (…)Es schien, als habe ich mein Seelenheil gefunden.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 2</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Er brauchte eine Zeit sich klar zu werden, daß da etwas Neues im Entstehen war, etwas, was ein Ausstieg, aber auch ein Neuanfang sein würde. Für Außenstehende ist deshalb diese Phase der inneren Klärung nicht unbedingt erkennbar. Er war noch einer von ihnen, so dachten seine Kameraden.</span><span style="font-family:Georgia;">Eines Tages war ihm klar: Es ist nicht mehr <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">meine</span></em> Ideologie, es sind nicht mehr <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">meine</span></em> Kameraden. Er brach endgültig und war frei. Verinnerlichte Dogmen waren verschwunden, eine Last schien von seinen Schultern genommen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Bar ist glaubwürdig, geht seinen eigenen Weg. Er kennt kein Anbiedern an seine früheren „Gegner“, schüttet sich nicht Asche übers Haupt. Jegliche Zusammenarbeit mit staatlichen Organen und offiziösen Aussteigerinitiativen lehnt er ab:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Keine Lust, mich vermarkten zu lassen. Durch Talkshows tapsen wie ein Tanzbar, ich brauch das nicht. Für mich sind das keine Aussteiger, die hängen ja immer noch an der ‚Szene’ und teilen sich über die mit. Dieses ganze Aussteiger-Getue ist für mich genauso verlogen wie die ‚Szene’ oder Politik allgemein. Davon will ich nichts wissen.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 3</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Grundlose Reue? Fehlanzeige bei Bar:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Ob ich irgend etwas bereue, bin ich oft gefragt worden. Gar nicht so leicht zu beantworten. Natürlich könnte ich den Kopf senken und Reue heucheln, wem aber würde das was bringen? In erster Linie muß ich das, was ich getan habe, vor mir selbst verantworten, vor sonst niemandem. Ganz allein mit mir muß ich in Einklang kommen. Wer mir moralisch etwas vorhalten will, kann das gerne tun, interessiert mich nicht. Niemand hat mir etwas vorzuwerfen oder muß mich an etwas erinnern. Und ich bereue es nicht, für ein Prinzip gekämpft zu haben, das diesen Staat in Frage stellt, daß ich mich aufgelehnt habe. Auch, wenn ich mich ideologisch so brutal irrte und auf der falschen Seite stand. Aus meinen damaligen Empfinden war das richtig, ich muß das heute so stehen lassen. Ich habe mich selbst entnazifiziert, ich ganz allein. Hoch geflogen und tief gefallen, doch ich stehe wieder.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 4</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Seine folgenden Sätze zeigen exemplarisch die Empfindungen und Gedanken von Menschen, die sich losgemacht haben von geistiger Starre:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Georgia;"><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Es war eine Entscheidung von Sekunden, Sekunden, in denen ich endgültig mit den ‚Kameraden’ brach. Wie ich zuvor schon auf Distanz gegangen, hatte mich abgesondert und zurückgezogen, jetzt war die Bindung gekappt. Wie eine Nabelschnur durchtrennt. Alles andere hätte bedeutet, sich selbst zu belügen. Die letzten Monate war ich wie ein Schiff ohne Ruder hin und her getrieben, manövrierunfähig, ohne Ziel, zwischen Ausstieg und drin bleiben. Jetzt war ich gestrandet, auf Grund gelaufen.</span></em></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><em></em></span><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Das Feuer war aus, in mir konnte ich das richtig spüren. Mir war, als ob ich aus einem langen Traum aufwachen würde. Mosaikstein für Mosaikstein hatte sich zusammengefunden und mich in meinen Zweifeln immer mehr bestätigt. Steter Tropfen höhlt den Stein, an diesem Morgen mußte ich mir eingestehen, jetzt und hier war die Sache zu Ende. Auf einmal war da die totale Erleichterung, ein völliges Freiheitsgefühl in mir. Dieser komische Druck war plötzlich weg, all die Jahre über hatte ich mich dem selbst ausgesetzt.</span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Politisch was auf die Beine stellen, organisieren, funktionieren, auf Linie sein. Die ganze Anspannung, innerlich, auf einmal weg, im Kopf völlige Klarheit. Ich geh raus, weil das nicht mehr meine Sache ist, nicht mehr mein Kampf. Nicht nur um mich herum, auch in mir wurde es hell. Kein Roboter mehr, der eine Mission erfüllen muß, keine Maschine mehr, sondern ein Mensch, der über sich selbst nachgedacht hat. Hat lang gedauert, bis ich angefangen habe, mich selbst zu begreifen und zu verstehen, eine Phase, in der ich allein sein wollte, allein sein mußte. Niemals hätte ich daran gedacht, der ‚Bewegung’ den Rücken zu kehren, einfach unvorstellbar. Und jetzt war ich drauf und dran, es zu tun. Der Ausstieg ist Anfang und Ende zugleich. Auf einmal steht man völlig alleine da. Die Gesellschaft war der Feind, und daran mußte ich mich erst einmal gewöhnen, langsam herantasten, Feindbilder abbauen, auf Leute zugehen.</span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Du lebst Dein Leben in der Szene, und gleichzeitig zieht das Leben an Dir vorbei, ohne daß Du’s merkst. Selbstisolation. Wenn man sich die selbst zugelegten Scheuklappen abnimmt, ist es erst mal komisch, wieder nach links und rechts zu sehen und nicht mehr nur stur geradeaus. Über den Tellerrand hinaus, keine Überlegungen mehr, ist das im Einklang mit dem Nationalsozialismus. Ich ganz allein hab entschieden, subjektiv, dem Gefühl nach. Wenn ich aussteige, dann für immer, ohne Rückkehr. Das hatte ich mir fest vorgenommen und wollte mir ganz bewusst den Weg zurück versperren.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 5</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Die Wirklichkeit ist stärker als jede Sektenlehre, die man in seinem Kopf installiert hat. Bar hat sich diesem Prozeß nicht länger entgegengestemmt. Er brachte den Mut auf, einen Schlussstrich zu ziehen. </span><span style="font-family:Georgia;">Wenn Nazi-Aussteiger zu Orientierungspunkten für Noch-Nazis und deren Mitläufer werden, dann ist ihr Gang an die Öffentlichkeit nicht umsonst gewesen. „Fluchtpunkt Neonazi“ kann dazu einen wertvollen Beitrag liefern.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">+++</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">1 Stefan Michael Bar, Fluchtpunkt Neonazi – Eine Jugend zwischen Rebellion, Hakenkreuz und Knast, Verlag Thomas Tilsner, Berlin 2003, <a href="http://www.aussteiger-buch.de/"><span style="color:#000000;">www.aussteiger-buch.de</span></a><br />
2 Ebenda, S. 37<br />
3 Ebenda, S. 146<br />
4 Ebenda, S. 144<br />
5 Ebenda, S. 132-141</span><span style="font-family:Georgia;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;">---</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><a href="http://detlefnolde.wordpress.com/">http://detlefnolde.wordpress.com/</a></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Jan Zobel - NPD: Personen, Politik und Perspektiven der Antidemokraten]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/jan-zobel-npd-personen-politik-und-perspektiven-der-antidemokraten/</link>
<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 18:43:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.de.wordpress.com/2007/04/26/jan-zobel/</guid>
<description><![CDATA[„Es handelt sich um ein simples und ungeheures Lebensproblem, das der Treue. An dem Verlorenem fes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-family:Georgia;">„Es handelt sich um ein simples und ungeheures Lebensproblem, das der Treue. An dem Verlorenem festhalten, ewig beharren, bis an den Tod – oder aber leben, weitergehen, hinwegkommen, sich verwandeln, und dennoch nicht zum gedächtnislosen Tier herabsinken.“ (Hugo von Hofmannsthal)</span></span></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><span style="font-family:Georgia;"><strong><a title="Jan Zobel" rel="attachment wp-att-97" href="http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/jan-zobel/jan-zobel/"><img src="http://detlefnolde.wordpress.com/files/2007/09/jan-zobel.jpg" alt="Jan Zobel" /></a> </strong></span></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><span style="font-family:Georgia;"><strong>Jan Zobel</strong></span></p>
<p><strong><span style="font-family:Georgia;">Volk am Rand – NPD: Personen, Politik und Perspektiven der Antidemokraten 1</span></strong></p>
<p><strong></strong> <em><span style="font-family:Georgia;">Kommentar zum Buch</span></em></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Jemand, der mir vom Namen her noch gut bekannt, ist Jan Zobel. In „Volk am Rand“ beschreibt er, wie seine Versuche gescheitert sind, die zunehmende Öffnung der NPD und der Jungen Nationaldemokraten (JN) in Richtung Neonazismus zurückzudrängen und stattdessen einen sog. „progressiven Nationalismus“ zu etablieren. Ich gehörte damals zu derjenigen braunen Fraktion, die am vehementesten gegen den „Anti-Nationalsozialismus“ dieser Kreise Stellung bezog.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Daß die Gegnerschaft zum Neonazismus in den Reihen, denen Zobel vier Jahre lang angehörte, nicht Raum greifen konnte, war Grund für seinen Austritt aus der JN/NPD im Jahre 1997. Weitere vier Jahre sollten vergehen, bis er sich gänzlich aus der "rechten Szene" löste. Immer größer wurde die Ernüchterung über die allgegenwärtige Nähe zum Nazitum und reaktionärem Gedankengut allgemein.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Jan Zobel rechnet ab. Vor allem mit dem Karrieristen Holger Apfel, aber auch mit allen anderen JN/NPDlern. Insofern eine durchaus persönliche Angelegenheit, was seine politischen Aussagen keineswegs entwertet.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Interessant zudem, wie er die kontraproduktive Rolle seines bornierten linksbürgerlichen Lehrers beschreibt, welcher ungewollt dazu beitrug, daß er – an sich eher unpolitisch - nach rechtsaußen abdriftete. Anstatt sich mit den Fragen der Schüler zu beschäftigen, erschöpfte sich der „Antifaschismus“ des überforderten Pädagogen darin, unbequeme Fragen hysterisch abzublocken und Sprechblasen abzusondern. Das führt bei rebellischen Jugendlichen leider oft dazu, daß unreflektiert genau dem zugestrebt, was mit einem Tabu belegt wird.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">In seinem Buch deutet Jan Zobel an, daß die Politik Israels für die Entstehung des Antisemitismus mitverantwortlich sein könnte. Daraufhin notiert die „Berliner Zeitung“ vom 18. März 2005 in ihrem Artikel „Aussteiger mit Beißhemmung“:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Zobel beschreibt sich wiederholt als ‚progressiven Nationalisten’, ein Etikett, mit dem sich die Vertreter der intellektuell geprägten Neuen Rechten gern schmücken. Daß er diese Haltung nicht abgelegt hat, scheint bei einigen Passagen durch, die auch bei seinen ehemaligen Kameraden Zustimmung hervorrufen dürften. Etwa, wenn Zobel Israel vorwirft, den Antisemitismus selbst zu schüren.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 2</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Jörg Fischer übernimmt vorstehenden Artikel beinahe wortgetreu:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„… wenn er sich wiederholt als ‚progressiven Nationalisten’ beschreibt, mit diesem Etikett schmücken sich Vertreter der salonfaschistischen ‚Neuen Rechte’. Inakzeptabel wird es, wenn in einigen Textpassagen Thesen durchschimmern, die bei seinen ehemaligen Kameraden durchaus Beifall finden dürften – wenn etwa Israel indirekt vorgeworfen wird, den Antisemitismus mitzuschüren.“ 3</span></em></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Mir kommt das bekannt vor. I</span><span style="font-family:Georgia;">mmer dasselbe Muster, der gleiche Mechanismus.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Das Buch von Jan Zobel ist zu empfehlen. Sein Engagement gegen den Nazi-Ungeist ist lobenswert und professionell. Wenn die braune Szene etwas fürchtet, dann intelligente Insider wie ihn.</span></p>
<p><strong><span style="font-family:Georgia;">+++</span></strong></p>
<p><strong></strong> <span style="font-family:Georgia;">1 Jan Zobel, Volk am Rand – NPD: Personen, Politik und Perspektiven der Antidemokraten<em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">, </span></em>edition ost, ISBN 3-360-01063-9, 2005, Das Neue Berlin Verlagsgesellschaft mbH<br />
2 <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0318/politik/0042/index.html">http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2005/0318/politik/0042/index.html</a><span style="color:#000000;"> </span></span><span><br />
<span style="font-family:Georgia;">3 <span style="color:#000000;"><a href="http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=4592">http://www.burks.de/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=4592</a></span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Webpräsenz von Jan Zobel: <a href="http://www.janzobel.de/">http://www.janzobel.de/</a></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;">---</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><a href="http://detlefnolde.wordpress.com/">http://detlefnolde.wordpress.com/</a></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stefan Jahnel - Abrechnung eines Nazi-Aussteigers]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-jahnel-abrechnung-eines-nazi-aussteigers/</link>
<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 11:01:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.de.wordpress.com/2007/04/26/stefan-jahnel/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Vor allem sei eins: dir selbst treu&#8221; (Polonius in Shakespeares Hamlet)

 
Stefan Jahnel]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="font-family:Georgia;">"Vor allem sei eins: dir selbst treu" (Polonius in Shakespeares Hamlet)</span></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong><span style="font-family:Georgia;"><a title="Stefan Jahnel" rel="attachment wp-att-96" href="http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/stefan-jahnel/stefan-jahnel/"><img src="http://detlefnolde.wordpress.com/files/2007/09/stefan-jahnel.jpg" alt="Stefan Jahnel" /></a> </span></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong><span style="font-family:Georgia;">Stefan Jahnel</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-family:Georgia;">Mythos Neonazi – Abrechnung eines Aussteigers</span></strong><span style="font-family:Georgia;"> 1</span></p>
<p><em><span style="font-family:Georgia;">Kommentar zum Buch</span></em></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Es gibt kaum etwas, worauf eine Sekte allergischer reagiert, als auf Aussteiger. Diese werden von den zurückgebliebenen Gralshütern der reinen Lehre entweder ignoriert, rückwirkend kriminalisiert oder lächerlich gemacht. Der Titel „Verräter“ wird automatisch vergeben. Bisweilen wird auch behauptet, sie wären nie richtig „eingestiegen“, weshalb sie gar keine „richtigen“ Aussteiger sein könnten ...</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Wut, Verzweiflung und Unverständnis führen zu solch konfusen Reaktionen gegenüber jenen, mit denen vorher noch jahrelang einträchtig zusammengearbeitet wurde, was solche Nachrufe natürlich alles andere als nachvollziehbar macht.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Unsinnig ist derlei Übung bei ehemaligen Gesinnungsgenossen, die über Jahre hinweg hohe Leitungspositionen innehatten. Dazu gehörte Stefan Jahnel. Er war über zehn Jahre in der neonazistischen Szene aktiv, unter anderem als Geschäftsführer des FAP-Landesverbandes Bayern, später als Bundesschatzmeister der Nationalen Offensive (NO).</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Über ihn <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">wurde</span></em> nicht geschrieben – wo sich zwangsläufig auch Fehler und Ungenauigkeiten einschleichen können –, sondern er selbst schrieb ein Buch über seine politische Vergangenheit und benennt eigene Schlußfolgerungen.</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Ein ‚Ausstieg’ ist nichts anderes als die Gewißheit, eine Phase des eigenen Lebens irreversibel hinter sich gelassen zu haben und das Gefühl, einen Bruch der Biografie erlebt zu haben.“ </span></em><span style="font-family:Georgia;">(Burkhard Schröder 1)</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Jahnel bleibt auch nach seinem Ausstieg ein eigenständiger Mensch. Das heißt, er biedert sich niemanden an, um als „Nazi-Aussteiger“ anerkannt zu werden, womöglich, weil er mit diesem Titel Geld verdienen will.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Er betont zudem, daß die nationale Frage nicht den Neonazis überlassen werden darf, ebenso nicht die Zusammenführung patriotischer und sozialer Anliegen:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Deutschsein und stolz darauf zu sein, sollte nicht länger alleine rechten Gruppierungen überlassen werden. Es gibt zahlreiche historische Vorbilder, daß das Bekenntnis zu Deutschland nicht gleichzusetzen ist mit einem übersteigerten Nationalismus. So muß man auch klar erkennen, daß national und sozial zusammengehören. Eine der Ursachen für den Erfolg des Nationalsozialismus war es, daß es den Nationalsozialisten gelang, die Begriffe national und sozialistisch zusammenzuführen.</span></em><span style="font-family:Georgia;"> <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Dabei war freilich allenfalls sozial und mehr nationalistisch als national gemeint. Die Zusammenführung der Begriffe national und sozial sollte nicht einfach rechten Gruppierungen überlassen werden. Sinn der Nation ist eben zu einem Großteil die Solidargemeinschaft, also sich um einen sozialen Ausgleich zu bemühen. Ebenso gilt:</span></em></span></p>
<p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Wer an einem funktionierenden sozialen Ausgleich interessiert ist, kommt an die Nation nicht vorbei.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 3</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Solch Worte eines Nazi-Aussteigers werden nicht überall auf Gegenliebe stoßen. Vermutlich wird er sogar als „angeblicher Nazi-Aussteiger“ betitelt, da man derlei „nationales Denken“ dummerweise dem „Rechtsradikalismus“ zuordnet, was die Rechtsextremisten natürlich sehr freut.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Einige Leute wollen „Aussteiger“, die ihnen nach dem Munde reden. Weigern sich diese, wird an ihnen herumgemäkelt, gezweifelt, ob sie denn überhaupt „richtig“ ausgestiegen sind. Stefan Jahnel kümmert sich darum nicht. Er benennt jedoch einige wichtige Gründe, die der braunen Szene unnötigen Zulauf verschaffen:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Tatsächlich denke ich, da gibt es eine gemeinsame irrige Grundhaltung zwischen Neonazis und Demokraten. Beide scheinen davon auszugehen, daß dieses demokratische System zusammenbrechen würde, wenn die Leute nicht mehr an den Holocaust glauben würden. Ich halte das für hanebüchenen Unsinn. Das Dritte Reich hat sich in seiner Gesamtheit als nicht wünschenswerte Alternative zu unserer Demokratie gezeigt. Selbst, wenn man Krieg und Judenvernichtung abzieht, bleibt doch soviel Schlechtes als abschreckendes Beispiel über. Daher sollte man den Ideen des Nationalsozialismus nicht Verbote entgegensetzen, sondern unsere Vorstellung von Freiheit.</span></em></p>
<p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Das ist nämlich der eigentliche Propagandatrick der NS-Bewegung. Es wird einem ja nicht gesagt, dir wird die Freiheit genommen, sondern im Gegenteil: Man sagt den Leuten: Seht her und erlebt es selbst, es sind die anderen, es sind die Demokraten, die euch die Freiheit wegnehmen. Die sprechen von Freiheit, und dann kramen sie irgendwelche Gesetzbücher heraus, um Paragraphen ausfindig zu machen, die euch daran hindern, eure Meinung zu sagen. Man muß ertragen können, daß mißliebige Gruppen eben auch ihre Meinung sagen. Und zwar egal, ob es Nationalsozialisten, Kommunisten oder religiöse Gruppen sind.“ 4</span></em></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Es darf bezweifelt werden, ob seine Ratschläge Gehör finden.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Jahnels Fazit:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">„Meine Trennung von der Weltanschauung des Nationalsozialismus ist eine persönliche Wandlung. Sie bedarf deshalb nicht der Allgemeingültigkeit. Mich hat das Überdenken meines damaligen Weltbildes und die Schlüsse, die ich daraus gezogen habe, ziemlich direkt zum Liberalismus geführt. Bei einem anderen mag das ganz anders sein, und er wird dann vielleicht Sozialdemokrat oder Konservativer oder Grüner. Das heißt dann aber weder, daß meine oder daß seine Denkansätze richtiger sind. Es gibt eben verschiedene politische Weltanschauungen, und diese Vielfalt ist wohl das eigentlich Richtige.“</span></em><span style="font-family:Georgia;"> 5</span></p></blockquote>
<blockquote><p><span style="font-family:Georgia;"><em></em></span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Stefan Jahnel hat Mut bewiesen. Mut zur Veränderung, Mut, seinen eigenen Weg zu gehen. Und er beweist Rückgrat, weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Für alle Seiten.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">+++</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">1 Stefan Jahnel, „Mythos Neonazi – Abrechnung eines Aussteigers“, Buchreihe Weisse-Rose-Jugendbündnis 2004, ISBN 3-937034-63-3<br />
2 Burkhard Schröder, „Aussteiger – Wege aus der rechten Szene“, 2002, ISBN 3-473-58175-5, <a href="http://www.burks.de/">www.burks.de</a><br />
3 Jahnel, S. 128<br />
4 Ebenda S. 72<br />
5 Ebenda S. 116</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;">---</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><a href="http://detlefnolde.wordpress.com/">http://detlefnolde.wordpress.com/</a></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Odfried Hepp - Abschied vom Hitlerismus]]></title>
<link>http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/odfried-hepp-abschied-vom-hitlerismus/</link>
<pubDate>Thu, 26 Apr 2007 09:08:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Detlef Nolde</dc:creator>
<guid>http://detlefnolde.de.wordpress.com/2007/04/26/odfried-hepp/</guid>
<description><![CDATA[&#8220;Treue entschuldigt nicht alles: Dem Ärgsten treu zu sein, wäre schlimmer, als sich von ihm ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><span style="font-family:Georgia;"><span style="font-family:Georgia;">"Treue entschuldigt nicht alles: Dem Ärgsten treu zu sein, wäre schlimmer, als sich von ihm loszusagen." (Aristoteles)</span></span></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong><span style="font-family:Georgia;"><a title="Odfried Hepp" rel="attachment wp-att-95" href="http://detlefnolde.wordpress.com/?attachment_id=95"></a></span></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong><span style="font-family:Georgia;"><a title="Odfried Hepp" rel="attachment wp-att-226" href="http://detlefnolde.wordpress.com/2007/04/26/odfried-hepp/odfried-hepp/"><img src="http://detlefnolde.wordpress.com/files/2007/12/odfried-hepp.thumbnail.jpg" alt="Odfried Hepp" /></a> </span></strong></p>
<p style="line-height:15.6pt;"><strong><span style="font-family:Georgia;">Der Rebell – Odfried Hepp: Neonazi, Terrorist, Aussteiger</span></strong></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">von Jury Winterberg mit Jan Peter 1</span></p>
<p><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;"><em>Kommentar zum Buch</em></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Der <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Spiegel</span></em> nannte Odfried Hepp den "Chefdenker der Neonazi-Szene". Als er 1985 verhaftet wurde, war er einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Hepp hatte hohe Funktionen in der "Wiking-Jugend" inne und kennt alle bekannten Neonazis. Ursula Müller, Peter Naumann, Manfred Roeder und Wolfgang Nahrath seien stellvertretend für viele andere genannt. Wenn er eines war, dann kein Mitläufer.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Odfried Hepp schließt sich voller fehlgeleitetem Idealismus der Wehrsportgruppe Hoffmann an. Im Libanon muß er jedoch erkennen, daß es dem "Chef" lediglich um seine eigenen Geschäfte als um eine politische Vision geht. Er hat sich getäuscht, gründlich. Foltereien und menschliche Abgründe wird er durchleben, bis ihm eines Tages die Flucht aus dem Lager gelingt.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Wieder in der BRD, beschließt er nun, den bewaffneten Kampf gegen die US-Besatzer aufzunehmen. Sein Wissen um Waffen und Sprengstoff, das er bei Hoffmann erworben hat, kann er nun anwenden. Er lernt Walter Kexel kennen, der sein treuester Mitkämpfer und Freund werden sollte. Anschläge folgen, es entwickeln sich enge Kontakte zum palästinensischen Widerstand. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Politisch entwickeln sich Hepp und Kexel mit der Zeit jedoch zu Aussteigern aus der neonazistischen Bewegung. Sie erkennen, daß sie einem Irrtum aufgesessen waren, sich haben täuschen lassen, daß der "Nationalsozialismus" weder national noch sozialistisch ist.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Sie sind überzeugt von ihrem Tun und machen ihre Erkenntnisse öffentlich. Daß sie vor kurzem selbst noch dem "Hitlerismus" anhingen, macht sie nicht unglaubwürdig. Ganz im Gegenteil, wissen sie doch genau, wovon sie reden, haben sie doch selbst von dem probiert und ausgeteilt in großen Mengen, was sie jetzt als ungenießbar deklarieren:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">"Der Wandel, der sich in der ersten Hälfte des Jahres 1982 bei Hepp und Kexel vollzieht, ist so erstaunlich, daß viele der einstigen Kameraden ihn kaum glauben können. Oder ist das ganze ein Trick? Schließlich hat Ofried Hepp noch im Januar in der NS-Szene ein Pamphlet verteilt, in dem Hitler als großer Staatsmann verherrlicht wird. Plötzlich aber spricht er dem Führer jegliche historische Größe ab, hält ihn gar für einen Verbrecher am deutschen Volk. Und Walter Kexel, den viele nicht anders kennen als in seiner braunen Uniform, trägt jetzt unauffälliges Zivil – und wettert lautstark gegen den Uniformfetischismus der rechen Szene!" </span></em><span style="font-family:Georgia;">2</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Als einen Zwischenschritt zur Gründung einer (legalen) Organisation, zu der es nicht kam, veröffentlichen Hepp und Kexel am 30. Juni 1982 ein mehrseitiges Manifest: <a href="http://aufbruch.foren-city.de/topic,142,-walter-kexel-odfried-hepp-abschied-vom-hitlerismus.html" target="_blank"><span style="color:#800080;">Abschied vom Hitlerismus</span></a>. Ein Auszug:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">"Mit Erschrecken mußten wir feststellen, daß die äußerste Rechte immer mehr in einen Hitler-Kult abgeglitten ist, der sich von anderen Sekten und Religionen nur dadurch unterscheidet, daß er noch keine Opfertiere schlachtet und sich mit Weihrauch einnebelt. Der Hitlerismus von 1933 bis 1945 hat das deutsche Volk konsequent in das Verderben von 1945 geführt, in dem wir heute noch stecken. Während die NSDAP anfänglich sehr gute revolutionäre Kräfte band, verließen diese im Laufe der Zeit die Bewegung. (…)</span></em></p>
<p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Dies soll vor allem Dingen ein Aufruf an die jungen Kameraden sein, die noch am Suchen sind, sich nicht dem Dogma des Hitlerismus zu unterwerfen, sondern ihn kritisch zu überprüfen, wie wir es gemacht haben, die wir auch einmal in dieser Engstirnigkeit gefangen waren. Ebenso wie den Hitlerismus verurteilen wir aufs Schärfste den bürgerlichen Nationalismus. (… ) Unser Ziel ist es nicht, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und einen Staat Hitlerscher Prägung wiederzuerrichten, sondern einen undogmatischen Befreiungskampf zu führen, der unserem Volk das Überleben sichert." 3</span></em></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Die Reflexe der Szene funktionieren und beweisen, wie richtig Hepp und Kexel liegen: Vorher noch hochangesehen, werden die nunmehrigen Feinde als „Verräter“ gebrandmarkt. Doch beide bekräftigen ihren Bruch mit dem Hitlerfaschismus. Sie reagieren mit Hohn und Spott auf die Anwürfe des Pseudo-Revolutionärs Michael Kühnen:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Georgia;">"<em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Zunächst sind die ehemaligen Kameraden am Zug, die mit Flugblättern und Erklärungen über die Verräter Hepp und Kexel herfallen. In ihren Erwiderungen vertiefen Hepp und Kexel dann noch ihren Bruch mit der rechten Szene. Auf den Höhepunkt der Debatte um den ‚Abschied vom Hitlerismus’ meldet sich auch Hepps einstiges Vorbild Michael Kühnen mit einem langen und feindseligen Elaborat zu Wort. In ihrer Erwiderung sprechen sie Kühnen ihren Dank aus, weil ‚du uns die NS-Chaoten und Hitler-Fetischisten vom Halse hältst’ – indem Kühnen sie nämlich gegen Hepp und Kexel einschwört. ‚Deine Müllplatzfunktion hat den Sinn, unerwünschte Elemente vom revolutionären Befreiungskampf fern zu halten, um sie in Richtung historische Schutthalde zu lenken, wo sie hingehören. Wir wünschen dir bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe viel Erfolg!" 4</span></em></span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Was Kameradschaft tatsächlich für die meisten Neonazis bedeutet, wenn es ernst wird, merkt eine Freundin von Odried Hepp. Für sie war es aber eine heilsame Enttäuschung:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">"Obwohl ausgebildete Unterführerin der Wiking-Jungend, wird sie im Winterlager der WJ 1983 plötzlich geschnitten, bekommt kein Zimmer zugeteilt. Sie empfindet die Distanzierung als Heuchelei und Doppelmoral. Plötzlich wurden die ganzen ‚starken Männer’ bei der WJ ganz klein, nur weil da so ein Fahndungsplakat hing; ihr ganzer Mut erwies sich als Gerede. Odfried ist so der unfreiwillige Anlaß, daß sich Barbara aus der rechten Szene löst. Sie beginnt die Parolen von der tristen Wirklichkeit zu trennen. Mütter und Gefährtinnen – das sind hoch angesehene Begriffe bei der Wiking-Jugend. Doch als Gefährtin Hepps wird Barbara nicht unterstützt, sondern im Gegenteil als Unterführerin abgesetzt." </span></em><span style="font-family:Georgia;">5</span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Hepp, oft in Frankreich unterwegs, lernt eine Jüdin kennen, um sich schließlich in eine Frau zu verlieben, die aus Nordafrika stammt. Beides sichtbare Zeichen seiner Abkehr vom Rassenwahn. Auch solche Erfahrungen sind prägend für ihn, sehr sogar. Für seine ehemaligen Gesinnungsgenossen begeht er hiermit "biologischen Verrat am deutschen Volk". Ein ideologisches Wahnsystem, das keinen Einfluß mehr auf Hepp ausübt.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Er nimmt Kontakt mit dem Ministerium für Staatssicherheit (Mfs) der DDR auf. Für seine Führungsoffiziere wird er im Laufe der Zeit mehr als eine "Quelle". Sie schätzen ihn auch als Mensch, der es schaffte, sich von einer verbrecherischen Ideologie und Bewegung zu lösen. Als jemand, der im Zuge dessen antiimperialistische Haltungen entwickelte, die DDR lernte, als das bessere Deutschland für sich zu entdecken. Sein Führungsoffizier erklärte in <a href="http://www.amazon.de/Rebell-Jan-Peter/dp/B000FVRRLY" target="_blank"><span style="color:#000000;">diesem</span></a> Film (auch bei YouTube ansehbar, einfach "Odfried Hepp" in die Suchmaske eingeben), daß er, wäre die DDR nicht untergegangen, Hepp für einen hohen MfS-Orden vorgeschlagen hätte.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">1985 wird Odfried Hepp in Frankreich verhaftet. Für ihn sollte abermals eine Zeit beginnen, sich mit dem Terrorismus und letztlich seiner eigenen Verortung auseinanderzusetzen. Der "Weg nach Innen" begann, der Beginn eines langen Selbstfindungsprozesses:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">"Er versucht zum ersten Mal in seinem Leben, das Zentrum, den Sinn in sich zu finden, in seinem Innern. Odfried beginnt sich sein eigenes esoterisches System zu bauen." 6</span></em></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Dabei bleibt er kämpferisch. Am 11.10.1985 gibt Hepp aus der Haft eine Erklärung ab:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Georgia;">"<em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Ich betrachte den Widerstand gegen den Zionismus als Bestandteil des internationalen Kampfes gegen den amerikanischen Imperialismus. Der Zionismus ist eine Form des Faschismus und Rassismus. Ich lehne absolut jede Form des Antisemitismus ab, der seine blutigste und brutalste Ausgestaltung im deutschen Faschismus gefunden hat. Der Antisemitismus nützt nicht nur den Zionisten, sondern auch den reaktionären arabischen und amerikanischen Kräften." 7</span></em></span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Zum Thema "Nazi-Aussteiger" geistern eine Menge Mythen durch die Medienlandschaft, worauf im Buch ebenfalls eingegangen wird:</span></p>
<blockquote><p><span style="font-family:Georgia;">"<em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Anders als es manche publizierten Aussteigergeschichten suggerieren, ist der Schritt aus dem Extremismus zurück in die Normalität oft fast banal. Der Mythos, die rechte Gewaltszene bedrohe ihre Aussteiger mit Fememorden (dankbar in den Medien aufgenommen), mag den rechten Ideologen zwar willkommen sein, entspricht aber kaum der Wirklichkeit. Wer aussteigen will, der kann das. Mut gehört fraglos dazu, Todesmut jedoch nicht." 8</span></em></span></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Daß ein Nazi-Aussteiger allerdings immer damit rechnen muß, daß sich ein Durchgeknallter findet, der umsetzt, was seine "Kameraden" <em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">nur</span></em> predigen und für den "Tag X" herbeiwünschen ("Verräter an die Wand"), darf allerdings nicht vergessen werden. Das ist der Preis der Freiheit, der Konsequenz, der Treue zu sich selbst.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Odfried Hepp benennt in seinem Nachwort die Heuchelei und Demagogie des Hitlerfaschismus, der er auf dem Leim gegangen ist. Aber er schaut nicht mit Verachtung auf seine ehemaligen Kameraden, so wie er nicht opportunistisch alles über Bord wirft, was seine Vergangenheit ausmachte.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">Die Verräter-Keule der Faschisten greift er gekonnt auf, indem er erklärt, wie wichtig und richtig es sein kann, zu verraten, welcher Betrug und welche Gefährlichkeit von Neonazis aller Schattierungen ausgeht. Er bekennt im Nachwort des ihm gewidmeten Buches:</span></p>
<blockquote><p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">"Ich bin davon überzeugt, daß meine Geschichte einen positiven Beitrag zur Bewältigung des Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft leisten kann. Ich schaue aber auf meine ehemaligen Weggefährten nicht mit Verachtung oder Überheblichkeit zurück: Denn auch Rechtsradikale haben Wertvorstellungen, an die sie glauben. Und vieles von dem, was ich anfangs in den Jugendbünden, abgesehen von der kritiklosen und inakzeptablen Verherrlichung des so genannten Nationalsozialismus, gelernt habe, ist auch heute noch Teil meiner Identität.</span></em></p>
<p><em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">Für Nationalsozialisten bin ich ein Verräter. Ihnen möchte ich sagen, daß ich, so sehr ich als unwissender Jugendlicher gläubiger Nationalsozialist war, heute davon überzeugt bin, daß der Nationalsozialismus weder patriotisch noch sozialistisch war. Denn als Patriot respektiere ich auch die Rechte und Gefühle der anderen Völker, und als Sozialist lasse ich mich nicht freiwillig in einen verbrecherischen Krieg treiben, in dem Arbeiter aufeinander schießen und gewissenlose Machthaber und Konzernbosse davon profitieren.  Außerdem wäre der Menschheit viel Leid erspart geblieben, wären im Laufe der Geschichte dubiose Verschwörungen und sinnlose Gewaltaktionen rechtzeitig verraten worden. Jede Handlung gegen das Verfassungs- und das Völkerrecht sowie gegen die Menschlichkeit verdient nichts anderes, als verraten zu werden." 9</span></em></p></blockquote>
<p><span style="font-family:Georgia;">Sowohl das Buch als auch der dazugehörige Film ist nur zu empfehlen.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">+++</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;">1 Jury Winterberg mit Jan Peter: Der Rebell – Odfried Hepp: Neonazi, Terrorist, Aussteiger<em><span style="font-style:normal;font-family:Georgia;">, </span></em>Gustav Lübbe Verlag, 2004, ISBN 3-7857-2160-9<br />
2 Der Rebell, S. 165<br />
3 Ebenda, S. 179<br />
4 Ebenda, S. 181 – 182<br />
5 Ebenda, S. 213<br />
6 Ebenda, S. 311/315<br />
7 Ebenda, S. 320<br />
8 Ebenda, S. 365<br />
9 Ebenda, S. 373</span></p>
<div><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;">---</span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></div>
<p><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;"><span class="postbody1"><span style="font-family:Georgia;color:#000000;"><a href="http://detlefnolde.wordpress.com/">http://detlefnolde.wordpress.com/</a></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></span></p>
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<title><![CDATA[Buchbescprehegungen]]></title>
<link>http://aboutbooks.wordpress.com/2007/05/04/buchbescprehegungen/</link>
<pubDate>Fri, 20 Apr 2007 12:44:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>fahriye</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich habe die Physiker von, ein theater stück von Friedrich Dürrenmatt gelesen.  In dem Dürrenmat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die Physiker von, ein theater stück von Friedrich Dürrenmatt gelesen.  In dem Dürrenmatt die Frage nach der politischen Verantvortung der Wissenschaftler aufwarf. </p>
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