<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>bruce-hannibal-norman-mel &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bruce-hannibal-norman-mel/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bruce-hannibal-norman-mel"</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 13:46:16 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Neben mir wohnt Mel Gibson]]></title>
<link>http://annanuehm.wordpress.com/2007/09/13/neben-mir-wohnt-mel-gibson/</link>
<pubDate>Wed, 12 Sep 2007 22:00:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Anna Nuehm</dc:creator>
<guid>http://annanuehm.de.wordpress.com/2007/09/13/neben-mir-wohnt-mel-gibson/</guid>
<description><![CDATA[und seine Frau ist ne Hexe Joan Collins.
Das finde ich ganz schön unfair, denn Mel Gibson hätte ei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>und seine Frau ist <del dateTime="2007-09-12T21:34:37+00:00">ne Hexe </del>Joan Collins.</p>
<p>Das finde ich ganz schön unfair, denn Mel Gibson hätte eine viel schönere Frau verdient und vor allen Dingen eine viel nettere. Nee, ich rede jetzt nicht von mir, ich kann ja auch ein richtiges Biest sein und das würde ich mir für Herrn Gibson auch nicht wünschen. Er hat es in seinen Filmen immer schon so schwer gehabt, ist gestorben Teil 1 bis 25. Aber dafür sieht er immer noch sehr gut aus.<br />
Ich war schwer begeistert, als ich Mel zum ersten Mal gesehen hatte. Man kann auch sagen: verblüfft. Das hätte ich nicht erwartet, hier in dieser schönen Nachbarschaft, so ein Highlight.<br />
Vor allem, wenn man die anderen Nachbarn kennt, wie den Norman, der immer so komisch hinter der Gardine steht und den Hannibal, der dauernd mit seinem Auto in den Wald fährt und dann erst nach Tagen wieder zurückkommt. Wahrscheinlich ist der Förster oder Waldarbeiter oder so.<br />
Der Norman war ja immer sehr nett und zuvorkommend, ein bisschen schüchtern, aber durchaus sympathisch. Hat immer ein Schwätzchen übers Wetter gehalten, bis ich einmal gefragt habe: „Na, Herr Norman, wie geht’s denn Ihrer Mutter so? Lange nicht mehr gesehen? Macht ihr auch die Hitze so zu schaffen? Sie ist ja auch nicht mehr die Jüngste? Bestellen Sie ihr mal 'nen schönen Gruß! Vielleicht komm ich demnächst mal auf einen Kaffee vorbei, wie wär's!?“ Darauf hab ich bis jetzt noch keine Antwort und grüßen tut er auch nicht mehr. Komisch.<br />
Der Hannibal grüßt immer sehr freundlich, aber irgendwie hab ich dabei ein ungutes Gefühl, ich weiß auch nicht warum. Vielleicht ein bisschen <em>zu</em> freundlich, ich weiß es nicht. Deshalb habe ich auch letztens seine Einladung zum Abendessen abgelehnt. Er sagte, er würde etwas Schönes für mich kochen und er hätte eine Überraschung für mich.<br />
Ich hatte in der Woche aber dann keine Zeit, habe ihm aber gesagt, ich überleg mir das noch mal, ich bin ja Vegetarier und esse nicht alles.<br />
Nee, ich werde da nicht hingehen. Aber so wirklich unhöflich sein kann man auf Dauer auch nicht?</p>
<p>Wie auch immer, zum Thema Mel. Als ich so kurz nach dem Umzug im Garten sitze, steht auf einmal Mel vor mir.<br />
Mel: Guten Tag.<br />
Ich: Guten Tag.<br />
Mel: Ich bin Herr G.<br />
Ich: Ich bin Frau Nuehm.<br />
Und ich schwöre, wir wären so richtig ins Gespräch gekommen, wenn nicht plötzlich wie ein Blitz Joan Collins neben ihm aufgetaucht wäre!<br />
Sie zerrt Mel am Arm, reißt ihn förmlich vom Zaun weg, schleudert ihn vor sich auf die Waschbetonplatten und ihren Kopf in den Nacken, dass es nur so kracht und jeder Osteopath seine wahre Freude gehabt hätte.<br />
Mir wirft sie ein „GuTach-ibiFrGeh!“ über und geht ab.<br />
Tja, seitdem ist das Eis mehr als gebrochen und ich überlege jeden Tag, wie ich Mel aus ihrer Gefangenschaft befreien könnte. Er schaut mich immer so hilflos an und zwinkert, wahrscheinlich ein geheimer Code, den ich nicht entschlüsseln kann.<br />
Er wird auch sauschlecht behandelt, muss jeden Morgen um sechs zur Arbeit, kommt um sieben Uhr abends zurück und am Wochenende muss er immer Rasen mähen. Stundenlang, in der sengenden Hitze, ohne etwas zu trinken. Oder im strömenden Regen, ohne Schirm und das mit einem Elektrorasenmäher!<br />
Letztens musste er auch mit ihr in Urlaub fahren, als er zurückkam, sah er aus wie ein Greis. Total verschrumpelt, braungebrannt, Falten wie Krater. Bestimmt hat sie ihn morgens am Strand geparkt, ihn da liegen lassen, sich einen schönen Tag gemacht mit Shopping und den armen Mel erst abends wieder eingesammelt. Man weiß ja, wie so etwas abläuft.<br />
Wenn sie einkaufen fährt, nimmt sie das Telefon mit, denn sonst würde er mich bestimmt anrufen und ich würde ihm zu Hilfe eilen, aber im Nullkommanix.<br />
Einmal hat er sich doch bei mir gemeldet. Telefon klingelt.<br />
Ich: Nuehm, hallo?<br />
Mel: „……“<br />
Ich: „Hallo?“<br />
Mel: „Wer ist da bitte?“<br />
Ich: „Nuehm!“<br />
Mel: „Oh, Entschuldigung, verwählt.“<br />
Ich: „Mel, bist du das?“<br />
Aufgelegt! Aber das war er, garantiert.</p>
<p>Zum Glück ist jetzt schräg gegenüber ein neuer Nachbar eingezogen, er heißt Bruce. Mit ihm hab ich mich ja ein bisschen angefreundet, beim Spazieren gehen mit den Hunden. Scheint ein netter Kerl zu sein. Ich werd ihm das mal erzählen, vom armen Mel. Der macht bestimmt mit, der Bruce macht irgendwie einen sehr unternehmungslustigen Eindruck.<br />
Und dann befreien wir den Mel. Ob es seiner Frau jetzt passt oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
