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	<title>brain-processing &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/brain-processing/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "brain-processing"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 06:47:11 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Ununterbrochen gest&ouml;rt - Kann man Multitasking lernen ?]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2008/03/02/ununterbrochen-gestrt-kann-man-multitasking-lernen/</link>
<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 19:05:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2008/03/02/ununterbrochen-gestrt-kann-man-multitasking-lernen/</guid>
<description><![CDATA[Gerade habe ich ein wenig Zeit. Da lohnt es sich mal einige Artikel der aktuellen &#8220;Die Zeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich ein wenig Zeit. Da lohnt es sich mal einige Artikel der aktuellen "Die Zeit" Ausgabe etwas näher zu lesen.</p>
<p>Bei 2 Artikeln bin ich direkt hängen geblieben. Nachdem ich ja schon vor einiger Zeit zum Thema "<a href="http://saiberspace.wordpress.com/2007/07/29/constant-multitasking-craziness-der-kommunikations-overkill/">Sie haben Ablenkung</a>" geschrieben habe, beschäftigt mich dieses Thema nach wie vor.</p>
<p>Anlässlich der Cebit greift die aktuelle Ausgabe der <a href="http://www.zeit.de">Zeit</a> dieses Thema auf. Mit dem Titel "<a href="http://www.zeit.de/2008/10/T-Multitasking">Ununterbrochen gestört</a>" trifft der Artikel die Sache eigentlich ziemlich gut.</p>
<p>Interessant fand ich vor allem, dass es nun Bestrebungen gibt, das Problem "elektronisch" zu lösen.</p>
<p>Für Programmierer haben die Entwickler wohl schon einen recht guten Prototypen geschaffen. Dieses elektronische Helferein erkennt wohl, wann ein passender oder unpassender Moment für eine "Unterbrechung" bei demjenigen vorliegt, der vor dem PC sitzt. So ganz will mir das noch nicht in den Kopf wie das funktionieren soll.... nicht jeder verbringt den Tag mit pausenlosem Tastaturbedienen oder Mausklicken.</p>
<p>Eigentlich stellt sich für mich hier die Frage, warum ich ein durch Software entstandenes Problem durch ein weiteres Tool lösen muss. Muss sich hier nicht eher in unserem Denken / Handeln eine Wende einstellen ?</p>
<p>Sind wir eigentlich überhaupt für "Multitasking" geeignet ? Kann man seine Fähigkeiten darin trainieren / verbessern ?</p>
<p>Der 2. Artikel in der selben Ausgabe beschäftigt sich genau damit. Unter dem Titel "<a href="http://www.zeit.de/2008/10/T-Multitasking-Kasten">Enpass im Kopf</a>" gibt es ein paar sehr interessante Forschungsergebnisse die Zeigen, dass man gewisse Dinge einfach nicht parallel abarbeiten kann. Für mich ein klarer Hinweis, dass wir Ordnung und Struktur, und damit wieder eine gewisse "Langsamkeit" (zumindest auf den ersten Blick) in unseren Alltag bringen müssen.</p>
<p>Eins nach dem Anderen .... das hat noch keinem geschadet.<br />
... und auch die Ungeduldigen "Ergebnisanforderer" werden früher oder später einsehen, dass die Qualität der Ergebnisse um ein vielfaches höher ist, wenn man sich auf die Erarbeitung einer Lösung konzentrieren kann und nicht dauernd abgelenkt / unterbrochen wird.</p>
<p>Ganz nebenbei, davon bin ich überzeugt, werden wir damit auch den Aufwand senken, den wir zur Erarbeitung von Lösungen benötigen. Denn wenn man keine 15-minütige "wieder-auf-das-Konzentrationslevel-wie-vor-der-Unterbrechung-kommen" Phase benötigt spart das schlussendlich viel Zeit ein.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interessanter Artikel zum Thema ERP / IT Architektur / SOA im CTO Blog von Capgemini]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/11/26/interessanter-artikel-zum-thema-erp-it-architektur-soa-im-cto-blog-von-capgemini/</link>
<pubDate>Mon, 26 Nov 2007 09:28:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/11/26/interessanter-artikel-zum-thema-erp-it-architektur-soa-im-cto-blog-von-capgemini/</guid>
<description><![CDATA[Gerade lese ich einen interessanten Beitrag von Andy Mulholland zum Thema ERP / IT Architektur etc. ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade lese ich einen interessanten Beitrag von Andy Mulholland zum Thema ERP / IT Architektur etc. Unter dem Titel "<a href="http://www.capgemini.com/ctoblog/2007/11/to_the_centre_of_the_enterpris.php">To the Centre of the Enterprise and now back out again!</a>" arbeitet er die aktuelle Diskussion um die Rolle von ERP Systemen in Unternehmen auf. </p>
<p>Besonders interessant finde ich den Architekturansatz mit den Businesslayern:</p>
<li>Personalise – the layer of Web 2.0 if you like
<li>Differentiate – the layer of optimised business solutions
<li>Organise – the layer of Synergy Resource Planning through correctly applying SOA
<li>Comply – the layer of ERP </li>
<p><br>Dazu gibts auch ein detailliertes <a href="http://www.capgemini.com/resources/thought_leadership/redefining_business_capabilities/">Whitepaper</a> von ihm.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Enterprise 2.0 - Oracle Open World]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/11/20/enterprise-20-oracle-open-world/</link>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 10:50:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/11/20/enterprise-20-oracle-open-world/</guid>
<description><![CDATA[Mit der Ankündigung der 3 ersten Oracle Fusion Applications Sales Prospector, Sales References]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Ankündigung der 3 ersten Oracle Fusion Applications <em>Sales Prospector, Sales References&#160;und Sales Tools</em> hat Larry Ellison auf der <a href="http://searchoracle.techtarget.com/originalContent/0,289142,sid41_gci1281810,00.html">Oracle OpenWorld 2007</a>&#160;für Aufsehen gesorgt. Lange wurde immer wieder moniert, dass ausser "Ideen" nach der Ankündigung der neuen "Plattform" Fusion in 2005 nichts passiert ist.</p>
<p>Nun wird es im ersten Halbjahr 2008 die ersten 3 Applikationen geben.</p>
<p>Sales Prospector ist ein Datamining Tool, dass die bestehenden Kundendaten analysiert, aus den Erkenntnissen Profile erstellt und dem Vertriebsteam Vorschläge unterbreitet,&#160;welche Produkte bei welchen (Neu-)Kunden&#160;verkauft werden sollten /&#160;könnten. Das klingt aus meiner Sicht recht spannend, kennt man aber schon von Amazon und Co. </p>
<p>Sales References wird den Vertriebsmitarbeiter dabei unterstützen,&#160;herauszufinden, welcher (zufriedene) Kunde am&#160;Besten als Referenz für&#160;zukünftige Aktivitäten geeignet ist.&#160;&#160;Dies Applikation ist sicherlich sehr hilfreich, da ein guter Referenzkunde immer ein positiver Faktor im Vertriebsprozess sein wird. Allerdings bin ich gespannt, anhand welcher Informationen / Werte eine derartige Analyse erfolgt und ob die Ergebnisse zielführend sein werden.</p>
<p>Sales Tools ist dann eine echte "Enterprise 2.0" Geschichte. Hierbei soll es sich um eine Datenbank mit Verkaufspräsentationen und -informationen handeln, die in einem Social Network von Vertrieblern erstellt und bewertet werden können.</p>
<p>Wie geht es weiter ? Aus meiner Sicht stehen damit die Weichen klar auf Integration von Social Network Themen in Enterprise Applications. </p>
<p>Wann wird es soweit sein, dass mein <a href="http://saiberspace.wordpress.com/2007/11/18/facebookprofile-in-microsoft-dynamics-crm-integrieren/">CRM System automatisch auf Profildaten aus Sozialen Netzen wie Facebook etc. zugreifen kann ?</a> Dann haben Informationen die ich in meinen sozialen Netzen publiziere plötzlich eine andere Dimension. </p>
<p>Will ich wirklich, dass ein Vertriebler "das alles" über mich weiss und mir deshalb das "bessere" Angebot unterbreiten kann ? In diesem Zusammenhang bekommt sicher auch die Bezeichnung "Freunde" in Sozialen Netzwerken eine neue Bedeutung.</p>
<p>Schwarzmalen hilft hier nicht und ist auch nicht angebracht, aber wir müssen uns sicher immer mehr bewußt machen, welche Informationen über uns im Netz vorhanden sind und welche Informationen ich damit öffentlich zugänglich und für Nutzung in Enterpise Applications wie CRM etc. verfügbar mache.</p>
<p>Weitere interessante Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://searchoracle.techtarget.com/originalContent/0,289142,sid41_gci1282063,00.html?track=sy120&#38;asrc=RSS_RSS-7_120">Ellison names first Oracle Fusion Applications</a><br><a href="http://www.capgemini.com/ctoblog/2007/11/oracle_openworld_staged_the_en.php">Oracle OpenWorld staged the Enterprise 2.0 Community debate</a><br><a href="http://www.computerwoche.de/produkte_technik/software/578684/">Von Web 2.0 zu Enterprise 2.0</a><br><a href="http://blog.hbs.edu/faculty/amcafee/index.php/faculty_amcafee_v3/the_three_trends_underlying_enterprise_20/">The Trends Underlying Enterprise 2.0</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kurz notiert: Digitales Reputationsmanagement - Blogbeitrag auf myONID von Klaus Eck]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/10/12/kurz-notiert-digitales-reputationsmanagement-blogbeitrag-auf-myonid-von-klaus-eck/</link>
<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 07:11:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/10/12/kurz-notiert-digitales-reputationsmanagement-blogbeitrag-auf-myonid-von-klaus-eck/</guid>
<description><![CDATA[Klaus Eck (PR Blogger) hat bei myONID einen Beitrag zum digitalen Reputationsmanagement verfasst, de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Klaus Eck (<a target="_blank" href="http://prblogger.de">PR Blogger</a>) hat bei <a target="_blank" href="http://blog.myonid.de">myONID</a> einen <a target="_blank" href="http://blog.myonid.de/index.php/2007/10/10/10-tipps-fur-das-digitale-reputationsmanagement/">Beitrag</a> zum digitalen Reputationsmanagement verfasst, der 10 wertvolle Tips zu diesem Thema enthält.</p>
<p>Dieses Thema ist ein wichtiges Thema und sollte bei jedem Business- aber auch bei jedem privaten Blogger auf der Tagesordnung stehen.</p>
<p>In der heutigen Welt stehen wir alle mehr als je zuvor in der (digitalen) Öffentlichkeit. Jede unbedachte Äußerung, die irgendwo online publiziert wird kann so sehr schnell zu einem ungewollten Bummerang mit enormen Folgen werden.</p>
<p>Weiter Infos:</p>
<p><a href="http://blog.myonid.de/index.php/2007/10/10/10-tipps-fur-das-digitale-reputationsmanagement/">10 Tipps für das digitale Reputationsmanagement</a><br />
<a target="_blank" href="http://www.technorati.com/posts/tag/%22digitale+reputation%22">Weitere Blogbeiträge zum Thema "Digitale Reputation"</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fachbereich vs. IT - Anforderungsdefinition verbessern]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/08/13/fachbereich-vs-it-anforderungsdefinition-verbessern/</link>
<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 06:25:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/08/13/fachbereich-vs-it-anforderungsdefinition-verbessern/</guid>
<description><![CDATA[Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei doubleSlash gelesen: &#8220;Wie Anforderungen verba]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade habe ich einen interessanten Artikel bei <a target="_blank" href="http://blog.doubleslash.de">doubleSlash</a> gelesen: "<a target="_blank" href="http://blog.doubleslash.de/2007/08/11/wie-anforderungen-verbal-besser-beschrieben-werden-konnen/">Wie Anforderungen verbal besser beschrieben werden können</a>".</p>
<p>Hier geht es um die "verbale" Beschreibung von Anforderungen und die typischen Stolperfallen dabei.</p>
<p>Der Artikel enthält eine gute Zusammenstellung der wichtigsten Themen. Eine gute verbale Anforderungsbeschreibung ist meiner Ansicht nach eine unerlässliche Ergänzung zu einer strukturierten Prozessdefinition, bzw. eigentlich die Grundlage um eine erfolgreiche Prozessdefinition als Vorgabe für die Entwicklung zu erstellen.</p>
<p>Besonders dem Punkt 10 räume ich eine hohe Bedeutung ein:</p>
<blockquote><p><strong>Einfache Sprache ohne Anglizismen verwenden</strong>. Zwischen IT und Fachseite werden unter Anglizismen und Abkürzungen oft unterschiedliche Dinge verstanden. Sätze wie "<em>Die Community braucht eine hohe accessibility um die credibility der CRG zu begünstigen</em>" sind zu vermeiden. Ein Glossar (auch in Form eines gemeinsamen Wikis) sind zu empfehlen.</p></blockquote>
<p>Allerdings würde ich diese unbedingt auch auf das Fachvokabular des Fachbereichs ausdehen. Nicht nur der Fachbereich hat Probleme mit den "Fachbegriffen" der IT. Auch die IT hat so Ihre eigene (oder manchmal keine) Interpretation der Fachthemen des Fachbereichs. Auch hier ist meiner Ansicht nach ein Glossar / Wiki extrem wichtig für den Projekterfolg.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Evolution von Social Media in Unternehmen - und was diese wissen sollten]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/08/01/evolution-von-socail-media-in-unternehmen-und-was-diese-wissen-sollten/</link>
<pubDate>Wed, 01 Aug 2007 05:08:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/08/01/evolution-von-socail-media-in-unternehmen-und-was-diese-wissen-sollten/</guid>
<description><![CDATA[Der aktuelle Beitrag von Jeremiah Owyang in seinem Blog &#8220;Web Strategy by Jeremiah&#8221; gibt ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.web-strategist.com/blog/2007/07/31/evolution-of-social-media-in-corporations-and-what-they-should-know/" target="_blank">aktuelle Beitrag</a> von Jeremiah Owyang in seinem Blog "<a href="http://www.web-strategist.com/blog/" target="_blank">Web Strategy by Jeremiah</a>" gibt eine gute Zusammenfassung darüber, wie sich der Einfluss von Social Media in Unternehmen stufenweise verstärkt und welche Fragen Unternehmen für sich zu diesem Thema beantworten sollten.</p>
<blockquote><p>1) What is social media, and how does it impact their company<br />2) Social Media is here to stay, it’s not going anywhere, look at the next generation or workers, they are highly connected<br />3) You’re not in control: Let go/give away to gain more (Update: <a href="http://scissormonkey.wordpress.com/2007/07/31/the-bikini-concept-give-more-away-to-increase-demand/#comment-737">this really works</a>)<br />4) Social Media is an overlay for all marketing and announcement activities<br />5) Some companies are appointing official roles (Community Manager, or Evangelist) to be on point.<br />6) Start measuring from the start of the program, be flexible with it<br />7) You’re not alone, every company is going through this in some regard, find a user group, like SMC.</p>
</blockquote>
<p>Besonders deutschen Unternehmen dürfte der 3. Punkt in der Frageliste etwas Kopfzerbrechen machen. Nicht kontrollieren (das geht in diesem Bereich sowieso fast nicht) sondern entwickeln lassen und die Vorteile daraus erkennen und nutzen. Sehr interessant auch der dort verlinkte Artikel zum Beitrag von <a href="http://scissormonkey.wordpress.com/2007/07/31/the-bikini-concept-give-more-away-to-increase-demand/#comment-737" target="_blank">Thomas - Technical Blogger</a>. Der Aspekt, sein Wissen breitwillig in Social Networks zu teilen und dadurch sogar den Wettbewerbsvorteil zu stärken, braucht sicherlich in manchen Köpfen mehr Zeit, sich durchzusetzen. Ich bin davon überzeugt, dass gerade hier noch ein enormes Potential zu heben ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Constant Multitasking Craziness - Der Kommunikations Overkill]]></title>
<link>http://saiberspace.wordpress.com/2007/07/29/constant-multitasking-craziness-der-kommunikations-overkill/</link>
<pubDate>Sun, 29 Jul 2007 20:38:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd Sailer</dc:creator>
<guid>http://saiberspace.de.wordpress.com/2007/07/29/constant-multitasking-craziness-der-kommunikations-overkill/</guid>
<description><![CDATA[Mich beschäftigt gerade ein Artikel aus der letzten Ausgabe von brand eins (7/2007) &#8220;Sie habe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mich beschäftigt gerade ein Artikel aus der letzten Ausgabe von brand eins (7/2007) "<a href="http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2368&#38;MenuID=130&#38;MagID=89&#38;sid=su912055161730948&#38;umenuid=1">Sie haben Ablenkung</a>"</p>
<p>Durch immer mehr Kommunikationsmittel / -wege wird unser Alltag zunehmend durch "Informations-Pings" unterbrochen. Das hält nicht nur vom konzentrierten Arbeiten ab sondern beeinflusst auch unser Denken und Handeln auf drastische Weise.</p>
<p>Denkt man einige Jahre zurück so war es üblich, dass eingehende Informationen nicht unbedingt sofort bearbeitet wurden, die Erwartung auf der Gegenseite war dazu auch gar nicht da.</p>
<p>Der Artikel in brand eins bringt das ziemlich gut auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>Ein Brief war mindestens einen Tag unterwegs, meist mehrere. Eine Antwort wurde auch erst in ein paar Tagen erwartet. Eine Woche keine Antwort? Kein Problem. Beim Fax war es gängige Regel, dass der Informierte in ein bis zwei Tagen zurückfaxte. Bei der E-Mail sind es ein paar Stunden, und dank UMTS-Push-Mail gilt auch nicht mehr die Ausrede: "Ich war unterwegs." Bei SMS erwarten viele Sender die prompte Reaktion des Empfängers.</p></blockquote>
<p>Der Erwartungsdruck einer prompten Reaktion bringt uns immer mehr unter Zugzwang sofort und umgehend zu reagieren. Ein zeitliches "planen" von Antwort / Reaktion ist fast nicht mehr möglich.</p>
<p>Mit den Kommunikationsmedien und den Möglichkeiten der extremen Vernetzung im Web 2.0 Umfeld wird dieser "Informations-Overkill" nochmals gesteigert. Extrem ist hierbei sicher auch das Vermischen von privaten, teilweise "unwichtigen" Informationen mit business-relevanten Themen. Dadurch wächst nicht nur die Geschwindigkeit sondern auch die Menge der Informationen drastisch. Die Amerikaner nennen das dauernde, parallele Bearbeiten von Informationen CMC - Constant Multitasking Craziness.</p>
<p>Wo sind also die Mittel und Wege, die Möglichkeiten der schnellen und effizienten Kommunikation 2.0 zu nutzen ohne in der Informationsflut unterzugehen oder die Effizenz und Effektivität im Alltag zu verlieren ?</p>
<p>Hier gilt es sicherlich die für einen selbst Beste Lösung zu erarbeiten.</p>
<p>Einige gute Anregungen gab es aber auch in dem erwähnten Artikel von brand eins.</p>
<p>Klare Zeitfenster für die "Kommunikationsbearbeitung" setzen war ein Vorschlag der sicherlich sehr sehr hilfreich ist. eMails nur 2 mal am Tag zu Lesen und zu bearbeiten (siehe <a href="http://blog.clearcontext.com/2005/07/the_slow_email_.html">Slow-E-Mail-Movement</a>) ist eine weitere Idee, die sich spannend anhört. Das will mal in der Praxis getestet sein.<br />
Auch der Ansatz, Informationen / Anfragen mit gewissem Inhalt (im Beispiel eMails zu Budgetfragen) erst nach einer "Nacht darüber schlafen" zu beantworten könnte im Einzelfall auch helfen.</p>
<p>Alles in allem denke ich, dass wir uns Freiräume schaffen müssen, in denen die Kommunikationskanäle abgeschaltet sind oder die Infos in einen Puffer laufen. Konzentriert an Aufgaben zu arbeiten und dann wieder gezielt die Kommunikation aufgreifen ist, so sehe ich das für mich, der einzige Weg der wirklich hilft.</p>
<p>Andere Links zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.focus.de/digital/internet/e-mail-sucht_aid_54143.html">Bemailt oder bekifft</a> (Fokus, 21.04.2007)<br />
<a href="http://www.work-innovation.de/blogpics/unterbrechungen.png">Darstellung Zeitfenster bei Unterbrechnung</a> (<a href="http://www.work-innovation.de/blog/">Work-Innovation Blog</a>)<br />
<a href="http://blog.clearcontext.com/2005/07/the_slow_email_.html">The Slow Email Movement</a> (<a href="http://blog.clearcontext.com/">ClearContext</a>)</p>
<p>ergänzt am 18.10.2007</p>
<p class="entry-header"><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2007/10/bitte-lesen-sie.html">Bitte lesen Sie schneller!</a> (Ein Beitrag von <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/">Klaus Eck / pr blogger</a>)</p>
<p class="entry-header">ergänzt am 20.11.2007</p>
<p class="entry-header"><a href="http://blog.kooptech.de/index.php?/archives/113-Vom-Glueck-des-Nicht-Wissens.html">Das Glück des Nicht-Wissens</a> (Ein Beitrag von <a href="http://blog.kooptech.de/">Christiane Schulzki-Haddouti</a>)</p>
<p class="entry-header">&#160;</p>
]]></content:encoded>
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