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	<title>besitz &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/besitz/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "besitz"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 03:54:23 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Reiche Männer in der Bibel 1 – Hiob]]></title>
<link>http://lebendigeswort.wordpress.com/2008/10/09/reiche-manner-in-der-bibel-1-%e2%80%93-hiob/</link>
<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 12:08:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>lebendigeswort</dc:creator>
<guid>http://lebendigeswort.de.wordpress.com/2008/10/09/reiche-manner-in-der-bibel-1-%e2%80%93-hiob/</guid>
<description><![CDATA[Meinen ersten Beitrag über reiche Männer in der Bibel möchte ich Hiob widmen. Das ist der Mann, d]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen ersten Beitrag über reiche Männer in der Bibel möchte ich Hiob widmen. Das ist der Mann, dem es so dreckig ging. Ihm wurde alles genommen, was er besass. Fast wollte ich schreiben, dass Gott es ihm weggenommen hat, doch das stimmt überhaupt nicht. Die Tradition behauptet immer wieder, dass Gott ihm alles weggenommen hat. Dies alleine auf der Aussage von Hiob:</p>
<p><em>Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt!<br />
Hiob 1, 21</em></p>
<p>Hiob meinte es mit dieser Aussage aufrichtig, doch er wusste nicht, was sich hinter den Kulissen<br />
abspielte. Satan wollte ihm alles wegnehmen. Wenn er die Erlaubnis gehabt hätte, dann hätte er sogar Hiob umgebracht.</p>
<p>Doch wer war dieser Hiob?</p>
<p><em>Es war Mann im Lande Uz, sein Name war Hiob; und selbiger Mann war vollkommen {oder unsträflich, untadelig} und rechtschaffen und gottesfürchtig und das Böse meidend. Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren. Und sein Besitztum bestand in siebentausend Schafen und dreitausend Kamelen und fünfhundert Joch Rindern und fünfhundert Eselinnen, und in sehr vielem Gesinde. Und selbiger Mann war grösser als alle Söhne des Ostens.<br />
Hiob 1, 1 - 3</em></p>
<p>Mit anderen Worten kann man sagen, dass Hiob zu seiner Zeit der reichste Mann im Orient war. Zu jener Zeit war der Viehbestand der Ausdruck des Reichtums. Warum war Hiob so reich? Die Antwort liegt in der Beziehung zu Gott. Weil er gottesfürchtig war, hat ihn Gott gesegnet.</p>
<p>Satan war der Meinung, dass alleine der materielle Besitz der Grund für die gute Beziehung von Hiob zu Gott war. Darum hatte Satan auch das Vieh, die Knechte und die Kinder umgebracht. Trotz dieser bitteren Erfahrung erschütterte es Hiobs Beziehung zu Gott nicht.</p>
<p>Seine Freunde gaben ihm gut gemeinte Ratschläge, aber sie lagen daneben. Am Schluss musste Gott zu Hiob reden und die Sache richtig stellen. Dieser kam zu folgender Einsicht:</p>
<p><em>Ich weiss, dass du alles vermagst, und kein Vorhaben dir verwehrt werden kann. Wer ist es, der den Rat verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte. Höre doch, und ich will reden; ich will dich fragen, und du belehre mich! Mit dem Gehör des Ohres hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum verabscheue ich mich und bereue in Staub und Asche.<br />
Hiob 42, 2 – 6</em></p>
<p>Mit dieser Aussage widerrief Hiob auch das Zitat aus Hiob 1, 21. Gelehrte gehen davon aus, dass die ganze Tragödie nur wenige Monate dauerte. Die Krönung kam am Schluss:</p>
<p><em>Und Jehova wendete die Gefangenschaft Hiobs, als er für seine Freunde betete; und <strong>Jehova mehrte alles, was Hiob gehabt hatte, um das Doppelte</strong>. Und es kamen zu ihm alle seine Brüder und alle seine Schwestern und alle seine früheren Bekannten; und sie assen mit ihm in seinem Hause, und sie bezeugten ihm ihr Beileid und trösteten ihn über all das Unglück, welches Jehova über ihn gebracht hatte (Anmerkung: damit ist nicht Gott als Verursacher gemeint); und sie gaben ihm ein jeder eine Kesita, {ein gewisses Gewicht an Gold oder Silber, welches dem Empfänger als Geld dargewogen wurde} und ein jeder einen goldenen Ring. Und Jehova segnete das Ende Hiobs mehr als seinen Anfang; und er bekam vierzehntausend Stück Kleinvieh und sechstausend Kamele und tausend Joch Rinder und tausend Eselinnen. Und es wurden ihm sieben Söhne und drei Töchter geboren.<br />
Hiob 42, 10 - 13</em></p>
<p>Hiob bekam das Doppelte von Gott zurückerstattet. Somit war er noch viel reicher als vorher. Diese<br />
Geschichte zeigt, dass Gott nichts gegen Reichtum hat. Reichtum wird nur zum Problem, wenn er zwischen dem Menschen und Gott steht. Hiob hatte sein Herz nicht an den Reichtum gehängt, sondern seine Hingabe galt Gott.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der wilde Ritt ins Glück]]></title>
<link>http://morixglueck.wordpress.com/?p=407</link>
<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 12:56:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>morixglueck</dc:creator>
<guid>http://morixglueck.de.wordpress.com/2008/09/30/der-wilde-ritt-ins-gluck/</guid>
<description><![CDATA[Die dicke Dienstmagd ritt schon seit Tagen wild auf einem Schaukelpferd auf und ab. Vor einiger Zeit]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Die dicke Dienstmagd ritt schon seit Tagen wild auf einem Schaukelpferd auf und ab. Vor einiger Zeit hatte sie es aus Mitleid einem garstigen Schaukelpferdehändler abgekauft, der dem Schaukeltier immerfort ins Maul geschaut hatte. Der arme Schaukelgaul hatte darunter sehr gelitten, schließlich war er einst als Geschenk in den Besitz des Händlers gelangt. Und wie ein geschenkter Gaul wollte er auch behandelt werden! Sprich: Maulflora und -fauna des Schaukelhengstes waren nicht für neugierige Blicke bestimmt. Doch dem unsensiblen Schaukelhandelsexperten war solcherlei tierisches Begehr stets gleichgültig geblieben. Umso dankbarer trug der stolze Rappe nun die herzensgute dicke Dienstmagd von Abenteuer zu Abenteuer. Pferd und Reiterin waren darüber gleichermaßen glücklich, und gemeinsam schaukelten sie noch lange über Stock und Stein.</p>
<p style="text-align:right;">©MorixGlück</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zitate des Tages: Die Anfänge des Sozialismus]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=359</link>
<pubDate>Wed, 24 Sep 2008 23:44:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.de.wordpress.com/2008/09/25/zitate-des-tages-3/</guid>
<description><![CDATA[Diesmal etwas längere Zitate, die gleichzeitig etwas älter sind, nämlich fast 500 Jahre, doch imm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal etwas längere Zitate, die gleichzeitig etwas älter sind, nämlich fast 500 Jahre, doch immer noch höchst aktuell.</p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">Der Staat Utopien, „wo es kein Privateigentum gibt, [dort] kümmert man sich ernstlich nur um das Interesse der Allgemeinheit.“ </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">In „Utopien, wo alles allen gehört, ist jeder ohne Zweifel fest davon überzeugt, daß niemand etwas für seinen Privatbedarf vermissen wird, sofern nur dafür gesorgt wird, daß die staatlichen Speicher gefüllt sind. Denn hier werden die Güter reichlich verteilt, und es gibt keine Arme und keine Bettler, und obgleich niemand etwas besitzt, sind doch alle reich.“<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">„Oder ist das etwa Gerechtigkeit, wenn jeder beliebige Edelmann oder Goldschmied oder Wucherer [...], die entweder überhaupt nichts tun, oder deren Tätigkeit [...] nicht dringend notwendig ist, ein prächtiges [...] Leben führen darf auf Grund eines Verdienstes, den ihn sein Nichtstun oder seine überflüssige Tätigkeit einbringt, während zu gleicher Zeit der Tagelöhner, der Fuhrmann, der Schmied und der Bauer mit seiner harten und ununterbrochenen Arbeit, wie sie kaum ein Zugtier aushalten würde, die aber so unentbehrlich ist, daß ohne sie kein Gemeinwesen auch nicht ein Jahr bloß auskommen könnte, [...] ein so elendes Leben führt, daß einem die Lage des Zugochsen weit besser vorkommen könnte, weil sie nicht so dauernd arbeiten müssen, weil ihre Nahrung nicht viel schlechter ist und ihnen sogar besser schmeckt und weil sie bei alledem wegen der Zukunft keine Angst zu haben brauchen.“<br />
</span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify">„<span style="font-family:Arial,sans-serif;">Ist das nicht eine ungerechte [...] Gesellschaft, die [den] Leuten dieser Art, die weiter nichts als [...] Schmarotzer sind [...], in so verschwenderischer Weise ihre Gunst bezeugt, die dagegen für die Bauern, Köhler, Tagelöhner, Fuhrleute und Schmiede, ohne die überhaupt kein Staat bestehen könnte, in keinerlei Weise sorgt?“</span></p>
<p>„Was soll man gar noch dazu sagen, daß die Reichen Tag für Tag von allem täglichen Verdienst der Armen nicht nur durch privaten Betrug, sondern sogar auf Grund staatlicher Gesetze etwas abzwacken?“</p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;" align="justify"><span style="font-family:Arial,sans-serif;">„Wer weiß nämlich nicht, daß Betrug, Diebstahl, [...] mit der Beseitigung des Geldes absterben müssen und daß außerdem Furcht, Unruhe, Sorge, Anstrengungen [...] wie das Geld verschwinden werden?“</span></p>
<p>- Thomas Morus: Utopia (1516)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[...]]></title>
<link>http://neonschwarz.wordpress.com/?p=112</link>
<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 16:57:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>neonschwarz</dc:creator>
<guid>http://neonschwarz.de.wordpress.com/2008/09/22/112/</guid>
<description><![CDATA[Ich möchte dich nicht verlieren. Wir gehören zusammen.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte dich nicht verlieren. Wir gehören zusammen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Rousseaus Contrat social in Kurzform]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=317</link>
<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 21:31:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.de.wordpress.com/2008/09/09/gv/</guid>
<description><![CDATA[Nach Hobbes Leviathan von 1651 hier nun auch Rousseaus Contrat social (Gesellschaftsvertrag) von 176]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Hobbes Leviathan von 1651 hier nun auch <a href="http://kaltric.wordpress.com/mat/matphil/gv/" target="_self">Rousseaus Contrat social</a> (Gesellschaftsvertrag) von 1762 in Kurzform. Erneut 12 Seiten statt im Original 100, wollen diese Seiten die Quintessenz des Buches einfangen und für alle verständlich erklären.</p>
<p>Buch 1: Kritik, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Gesellschaftszustand, Souverän</p>
<p>Buch 2: Die Legislative, die Souveränität. Der Allgemeinwille, Recht, Gesetz, Gesetzgeber, Volk</p>
<p>Buch 3: Die Exekutive, die Regierung. Regierungsformen (Monarchie, Aristokratie, Demokratie), Missbrauch, Staatentod, Abgeordnete, Mittel gegen Usurpation</p>
<p>Buch 4: Abstimmungen, Wahlen, Diktatoren, Zensur, Religion</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Chaotisch]]></title>
<link>http://ueltzhoeffer.wordpress.com/?p=325</link>
<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 07:15:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Maren Oppermann</dc:creator>
<guid>http://ueltzhoeffer.de.wordpress.com/2008/09/09/chaotisch/</guid>
<description><![CDATA[Chaotisch, wie er war, erlaubte er jedem, mit seinen Wänden zu machen, was er wollte. Diese Art Zwe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Chaotisch, wie er war, erlaubte er jedem, mit seinen Wänden zu machen, was er wollte. Diese Art Zweckentfremdung liebte er wie kein anderer, wohl auch deshalb, weil er frei von Besitz- und Originalitätsansprüchen war und keinen so großen Wert legte auf ein in seine Subjektivität versenktes Ich. Für ihn waren die Wände hübsche Bilder voll rätselhafter Spuren und seltsamer Chiffren, die er nicht müde wurde zu betrachten, <!--more-->und wie ein steinerner Papierbogen für Erinnerungen, auf dem er besonders gute Sätze aus irgendeinem Buch sowie Passagen aus seinem Leben abschrieb, ausgedrückt "sozusagen in idiotischen oder obszönen Sätzen". </p>
<p><a href="http://www.ueltzhoeffer.de/TEXTPORTRAITS.html"><img src="http://www.ueltzhoeffer.de/blog/wp-content/images/landscape-china.jpg" alt="Made in China - Textportrait" width="482" height="548" /></p>
<p>"Textportraits" by Ralph Ueltzhoeffer &#38; Laura May.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Hobbes' Leviathan in Kurzform]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=309</link>
<pubDate>Mon, 08 Sep 2008 15:59:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.de.wordpress.com/2008/09/08/leviathan/</guid>
<description><![CDATA[Hier ein neuer Artikel. Er fasst die ersten beiden Bücher von Thomas Hobbes&#8217; Leviathan (1651)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://kaltric.wordpress.com/mat/matphil/leviathan" target="_self">Hier ein neuer Artikel</a>. Er fasst die ersten beiden Bücher von Thomas Hobbes' Leviathan (1651) über Mensch und Staat zusammen. 12 Seiten statt 300 mit dem Anspruch, alles (wichtige) zu erklären, ohne dabei zu Schwafeln, wie Hobbes es manchmal tat.</p>
<p><strong>Mensch</strong>: Sinne, Vorstellungskraft, Gedanken, Rede, Vernunft, Leidenschaften, Verstand, Wissenschaft, Macht, Würde, Sitten, Religion, Naturzustand, Naturrecht, Naturgesetze und Personen.</p>
<p><strong>Staat</strong>: Gründung, Gesellschaftsvertrag, Staatsarten, Regierungsarten, Bürgerpflichten, bürgerliche Freiheit, Vereinigungen, öffentliche Diener, Fruchtbarkeit, Ratgeber, bürgerliche Gesetze, Verbrechen, Strafen, das Ende des Staates, Aufgaben des Souveräns und Gott.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wehret euch den gesellschaftlichen Zwängen!]]></title>
<link>http://kaltric.wordpress.com/?p=298</link>
<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 13:20:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>kaltric</dc:creator>
<guid>http://kaltric.de.wordpress.com/2008/09/05/philosophia2/</guid>
<description><![CDATA[Einst sprach Hobbes davon, dass die Menschen im sogenannten Naturzustand stets danach bestrebt sind,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Einst sprach Hobbes davon, dass die Menschen im sogenannten Naturzustand stets danach bestrebt sind, sich eine Macht nach der anderen zu verschaffen. Und warum tun sie dies? Weil sie Angst haben, ihre vorhandene Macht zu verlieren. Macht sah er hierbei als alles an, was einem einen Vorteil verschafft, und kann dem entsprechend weit ausgelegt werden. Hobbes selber führte vor allem den Wunsch nach Reichtum, Ehre, Herrschaft und anderer Macht an, welcher die Menschen in einen Krieg aller gegen alle stürzt.<br />
Doch eines fehlt hierbei: nicht im Naturzustand ist dies so, sondern vor allem in der menschlichen Gesellschaft. Insofern kann man eher Rousseau die Ehre der richtigen Erkenntnis zusprechen, auch wenn dieser ebenfalls einen Naturzustand annahm, den es aber nie gegeben hat, denn der Mensch ist von Natur aus ein Herdentier. Auch sah er jegliche menschliche Gesellschaft als grundsätzlich den Menschen verderbend an, was widerum etwas zu weit geht.<br />
Nun stimmen aber gewisse Grundaussagen, wenn man von den Details mal absieht. Nicht alle, doch die meisten Menschen, werden durch die Gesellschaft gewissermaßen verdorben. Vieles am Menschen ist Erziehung und so wird er zwangsweise von seiner Gesellschaft geprägt. Und diese vermittelt ihm derzeit oft fragwürdige Werte und zweifelhafte Ansichten. Ansichten wie falsche und heuchlerische Moralvorstellungen und Werte wie das streben nach - und Hobbes hatte das immerhin erkannt - Reichtum, Macht, Ansehen, Ruhm, Besitz, vor allem Besitz an Menschen. - Dies sind die Werte des Kapitalismus und wie die Geschichte zeigt leider auch Werte der Natur des Menschen.<br />
In der Gesellschaft sieht man sich häufig den Zwang ausgesetzt, eine Karriere zu vollenden, reich zu werden, "etwas zu erreichen". Und mit christlicher Hinzuspielung auch dem Streben nach Glück, Familie, usw. Doch ist dies überhaupt ertrebenswert? Macht es den Menschen glücklich, das zu vollbringen, was andere von ihm wollen? Einigen scheint es so zu gehen. Die meisten aber werden depressiv oder verzweifeln, da sie nicht das erreichen können, was man von ihnen erwartet. Andere wiederum erkennen erst spät im Leben, was sie eigentlich vom Leben erwarten und kosten dies in einer "Midlife-Crisis" aus, diesem von der Moderne so schön gekünstelten Wort.<br />
Der wahre Sinn und das Glück des Lebens sollte darin liegen, zu erkennen, was man selber will - nicht, was andere wollen. Wenn dies das Schwimmen im Strom beinhaltet, dann soll es so sein. Doch dies scheint mir eher die Hoffnung, den Strom überwältigen und leiten zu können. Dies sind die nach Macht strebenden.<br />
Wie viele von uns kennen doch die Worte "Und was willst du damit später machen?" bzw. "Und was willst du damit werden?" Doch ist dies wichtig? Man ist, was man ist und man macht, was man machen will. Mehr ist nicht wichtig. Und wenn man nicht das machen will, was die Gesellschaft von einem erwartet, ist dies gut. Natürlich muss man dann die Konsequenzen tragen, aber das ist ein anderes Thema. Grundsätzlich sollte man erst einmal selber erkennen, was man will.<br />
Und dazu gehört auch die Moral, denn Moral ist nur eine gesellschaftlich oder religiös gebildete Pflicht. Eine Vorschrift, basierend auf dem, was einige meinem vorschreiben zu müssen. Doch msus man dies? Verbote und Pflichten reizen zur Verletzung. Und wenn sie komplett dem eigenen Wesen entgegenlaufen, fordern sie erneut Zwänge und Unwohlsein des Individuums, was bis zum äußersten gehen kann: Selbstgeißelung, Selbsthass, Selbstmord. Und ist dies nicht zu verhindern?<br />
Wer frei sein will, sollte sich zuerst von der herrschenden Moral befreien, trotzend jeglicher Konsequenz.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Online Rechtsberatung Schweiz]]></title>
<link>http://rechtskompass.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 11:53:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>rechtskompass</dc:creator>
<guid>http://rechtskompass.de.wordpress.com/2008/08/24/online-rechtsberatung-schweiz/</guid>
<description><![CDATA[Willkommen beim Rechtskompass.ch
Haben Sie Probleme rechtlicher Art aber zögern Sie, einen Rechtsan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen beim Rechtskompass.ch</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Beitragen statt Tauschen]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=228</link>
<pubDate>Sat, 24 May 2008 18:54:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2008/05/24/beitragen-statt-tauschen/</guid>
<description><![CDATA[ (vía: Artikelserie auf dem keimform Gemeinschaftsblog und Interview von St. Meretz mit Ch. Siefkes]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="border:2px solid black;float:left;margin:4px 2px;" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2008/05/cover-de-small.jpg" alt="" width="174" height="248" /> (vía: <a href="http://www.keimform.de/?s=Peer+Economy" target="_blank">Artikelserie auf dem keimform Gemeinschaftsblog</a> und Interview von St. Meretz mit Ch. Siefkes im Freien Radio Antenne Tux <a title="Dreizehnte Ausgabe von AntenneTux (OGG)" href="http://www.antennetux.de/owl/Documents/AntenneTux/AT-Maisendung2008/A-Tux-Mai-2008-128KBit.ogg">128 KBit/s im OGG-Format)</a></p>
<p><strong>Christian Siefkes' Buch zur <a href="http://www.peerconomy.org/text/peer-economy.pdf" target="_blank">Peer Economy</a></strong> liegt nun in <a href="http://www.peerconomy.org/wiki/Deutsch" target="_blank">deutscher Übersetzung vor</a>. Da kann man auch nachschauen, wie ein Buch komplett - mit Quellcode - im Netz veröffentlicht wird. (Werde den Autor bei Gelegenheit fragen, wie sich das auf die Verkaufszahlen ausgewirkt hat.)</p>
<p><strong>Beitragen statt Tauschen: Worum geht's?</strong><!--more--></p>
<p>Am Beispiel der Freien Software (z.B. GNU/ Linux) wird deutlich, dass neue Prinzipien die Produktion von und den Umgang mit bestimmten Güter prägen. Für Freie Software Programme z.B. gilt: kein Tausch sondern nehmen was gefällt. Ähnlich verhält es sich mit der freien Enzyklopädie Wikipedia. Tausende tragen Artikel schreibend bei. Alle können alles frei benutzen.</p>
<p>Diese Produktion geschieht in so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer" target="_blank">Peer Netzwerken</a>, wo man gemeinsam etwas tut (z.B. Dateien verwaltet) oder herstellt. Die Frage ist nun, ob diese so genannte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Commons-based_peer_production" target="_blank"><em>commons based peer production</em></a> (<a href="http://www.benkler.org/" target="_blank">Yochai Benkler</a>) nur im Umgang mit immateriellen -nicht stofflichen- Gütern (Ideen, Wissen, Kultur) möglich ist, denn die sind problemlos kopierbar.</p>
<p>Stoffliche Güter sind das nicht. Um sie zu produzieren, kann man nicht einfach auf Vorhandenes aufbauen (mit Ausnahme von Konzept und Design), sondern muss immer wieder von vorn beginnen. Jeder Stuhl, jedes Fahrrad bedeutet neue, ähnliche Anstrengungen, der Verbrauch von neuem Material usw.<br />
Fazit - Software und Kulturgüter können "frei" sein, stoffliche Güter aber nicht. Anders ausgedrückt: "Nicht-stoffliche Güter brauchen keinen Kapitalismus. Stoffliche Güter aber schon." (St. Meretz)</p>
<p>Das sei ein Fehlschluß, meint der Autor. Siefkes versucht stattdessen darzulegen, warum freie Produktion (Beitrag + Nutzung statt Tausch) auch für Stühle und Fahrräder gelten kann.</p>
<p>Klingt spannend? Ist es auch!</p>
<p>Die Grundprinzipien dieser Produktionsform sind nach Siefkes:</p>
<ul>
<li>Aufwandsteilung (in der materiellen Welt nach strengeren Regeln verlaufend als in der immateriellen)</li>
<li>Freie (Entscheidung zur) Kooperation; so dass auch die an ein Fahrrad kommen, die nicht direkt am Aufwand, ein Fahrrad zu produzieren, beteiligt sind. Es muss also Tausch zwischen den verschiedenen materielle Güter produzierenden Projekten geben. Je mehr Güter jemand nutzen möchte, umso mehr Aufwand muss er betreiben. Umso mehr muss er beitragen. Aber wo wer was  beiträgt, das entscheidet jede/r selbst. Das ist das Prinzip der Freiwilligkeit bzw. des hohen Maßes an Regelakzeptanz, welches sich in der Tat in allen erfolgreichen Ressourcenmanagementsystemen findet. Egal ob materieller oder immaterieller Natur. Außerdem: kein Zwang und keine hierarchische Befehlsstruktur sondern Konsens, Mitbestimmung und als Konfliktlösung die opt-out oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abspaltung_%28Softwareentwicklung%29" target="_blank">Abspaltungs</a> (fork) Variante.</li>
<li>Freie Produktion basiert auf Gemeingütern <em>(commons)</em> also auf Nutzung und Besitz und nicht auf Tauschwert und Eigentum (im Sinne der totalen Verfügungsgewalt über Sachen, inklusive des Veräußerungsrechts)</li>
</ul>
<p>In den Deklination des Commonsbegriffs, in seinem Bezug auf Eigentumsverhältnisse und die Relevanz der commons für den Produktionsprozess liegt Christian Siefkes m.E. richtig.</p>
<ul>
<li>Es geht um Nutzungsrechte statt absolute Verfügungsgewalt.</li>
<li>Um Besitz, statt Eigentum (Besitzrechte schließen das Veräußerungsrecht aus, während eben dies ein zentrales Merkmal des Privateigentums ist)</li>
<li>Um die (Aufrechterhaltung der) Verfügbarkeit der Dinge für alle durch alle, die etwas beitragen können.</li>
</ul>
<p>Dennoch hat der Autor einen etwas schlagseitigen (wissensallmendegeprägten) Commonsbegriff.</p>
<p>Zitat:</p>
<blockquote><p>"Commons sind Dinge, die jedem zur Verfügung stehen, der sie haben will. Es gibt keinen Eigentümer, der Dich ausschließen kann." (aus dem verlinkten Radiointerview),</p></blockquote>
<p>Diese Commonsdefinition führt schnurstracks in die<a href="http://www.keimform.de/2007/12/18/commons-commonism/#comment-10178" target="_blank"> Hardinsche Verwirrung.</a> Commons sind kein für jeden beliebig betretbares Niemandsland. Sie sind vielmehr etwas, das wir alle unter bestimmten Bedingungen beanspruchen ein Recht haben, zu dem wir alle eine Beziehung entwickeln (müssen), das wir alle mit-besitzen!. Sie gehören nicht niemandem sondern allen bzw. allen, die sich um diese Commons kümmern und dafür sorgen, dass sie erhalten bleiben.<br />
Ganz davon abgesehen, dass Commons kein "Ding" sind, sondern sie existieren nur durch und in der Beziehung zu den Gemeinschaften, die sie nutzen, produzieren und (nutzend) reproduzieren.</p>
<p>Die besonderen Eigenschaften der Commons, die Christian treffend beschreibt, sind nämlich nicht den Dingen inhärent. Sie sind soziale Konvention. Commons werden oder bleiben commons, weil wir das so entschieden haben.</p>
<p>Es gibt in Siefkes'  Buch noch viele interessante Ideen, insbesondere zur Wertermittlung und zum Prozess der Wichtung der Beiträge, die Einzelne in der Produktion materieller Güter leisten (Stichworte: Zeit + Beliebtheitsgrad - computergestützt ermittelt).</p>
<p>Am besten Sie lesen selbst.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Gemeinschaftsgüter und Eigentumsverhältnisse]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=209</link>
<pubDate>Wed, 14 May 2008 21:58:43 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2008/05/14/gemeinschaftsguter-und-eigentumsverhaltnisse/</guid>
<description><![CDATA[Nun habe ich schon allen möglichen Leuten versprochen, die Präsentation unseres Seminars während ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich schon allen möglichen Leuten versprochen, die Präsentation unseres Seminars während der <a href="http://www.attac.de/maitage/blog/" target="_blank">Attac-Maitage </a>online zu stellen. Witzigerweise kennen jene, die an dem Seminar teilgenommen (und gar freiwillig "Überstunden" gemacht) haben, die Präsentation nicht. Sie war lediglich unser Kompass durch ca 6 Stunden gemeinsame Arbeit.<br />
Schwerpunkt liegt auf dem Thema der <span style="text-decoration:underline;">Eigentumsverhältnisse,</span> inkl. einer Visualisierung der Unterschiede von Privateigentum, Gemeineigentum und nicht geklärten Eigentumsverhältnissen.</p>
<p><a href="http://commonsblog.wordpress.com/files/2008/05/attac-maitage.pdf">HIER</a> die Präsentation zur kritischen Begutachtung und weiteren Verwendung!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ja Babe, schon möglich ...]]></title>
<link>http://skriptum.wordpress.com/?p=168</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 07:38:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>skriptum</dc:creator>
<guid>http://skriptum.de.wordpress.com/2008/04/26/ja-babe-schon-moglich/</guid>
<description><![CDATA[&#8230; dass es an diesem entschiedenen Vielleicht in mir lag,
das mich nicht widerstehen ließ.
Mic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#333399;">... dass es an diesem entschiedenen Vielleicht in mir lag,<br />
das mich nicht widerstehen ließ.<br />
Mich Dir nicht widerstehen ließ.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... dass mich etwas einfach nicht mehr los lässt,<br />
was unglaublich schön ist.<br />
Und doch macht es mir eine Heidenangst.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... dass ich mich hin und her reißen lasse,<br />
obwohl es besser wäre, innezuhalten.<br />
Stillzuhalten und bei Verstand zu bleiben.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... dass es mich um ebenjenen bringt,<br />
wenn Du von meinen Gedanken Besitz ergreifst.<br />
Mich jede Deiner Berührungen atemlos macht.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... dass dieses erste Wiedersehen nach langer Zeit<br />
das Beste war, was uns je passiert ist.<br />
Was uns mehr denn je zusammen schweißen wird.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... dass dieses Backfischgefühl einfach gut ist,<br />
egal wie bedrohlich es sich teilweise anfühlt.<br />
Weil es jetzt einfach so sein soll und muss.</span></p>
<p><span style="color:#333399;">Ja. Schon möglich, dass es etwas davon ist,<br />
oder auch alles auf einmal.<br />
Und egal wie sehr es mich auch überrollt ...</span></p>
<p><span style="color:#333399;">... hör bitte einfach nicht mehr auf,<br />
mich total verrückt zu machen!</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie werde ich Großgrundbesitzer?]]></title>
<link>http://stolperstein.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 23:31:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>stolpi</dc:creator>
<guid>http://stolperstein.de.wordpress.com/2008/03/19/wie-werde-ich-grosgrundbesitzer/</guid>
<description><![CDATA[Eine kleine, private Insel in der Karibik als Zufluchtsort vor den lästigen Alltagssorgen? Ein eige]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine, private Insel in der Karibik als Zufluchtsort vor den lästigen Alltagssorgen? Ein eigenes Stück Schweizer Boden als Antwort auf die höheren Mietzinsen? Oder darf es vielleicht der Eiffelturm sein?</p>
<p>Hört sich toll an. Aber Land ist teuer und für die meisten Menschen wohl unerschwinglich. Nicht mehr! Neuerdings wird Land zu Spottpreisen angeboten.<br />
Auf <a href="http://www.whatsyourplace.de/">Whatsyourplace.de</a> kann man ohne viel Bürokratie Landbesitzer werden.<br />
Lex Koller scheint faktisch ausser Kraft gesetzt. Auf WYP kann sich jeder seinen Lieblingsort unter den Nagel reissen - auf einer ziemlich detailgetreuen Google Map.</p>
<p>Man kauft imaginäres Land mit echtem Geld und kann sich sogleich im virtuellen Grundbuch eintragen lassen. Nun wird wohl manch einer den Kopf schütteln und sich nach dem Sinn fragen. Manch anderen wird die Seite sicherlich Spielspass bereiten. Und für gewiefte E-Commercer könnte die Plattform gar eine lohnenswerte Investition darstellen. Angebot bestimmt die Nachfrage. Ob real life oder virtuell tut da nichts zur Sache.</p>
<p>Auf WYP hat man die Möglichkeit, seinen Besitz mit Beschreibungen, Fotos und diversen Infos auszustatten. So macht man die potentiellen Käufer auf sich aufmerksam. Der <a href="http://www.whatsyourplace.de/places/448/peters-dom">Petersdom im Vatikan</a> wird beispielsweise aktuell für 5000 EUR feilgeboten - in echter Währung versteht sich.<br />
Wer den Gedanken weiterspinnt… hier warten optimale Werbemöglichkeiten.<br />
Wenn die Plattform weiterhin so gut läuft (WYP ist seit ca. 3 Monate online), entsteht hier möglicherweise ein völlig neuer Markt.</p>
<p>Sei's drum, auch virtuelles Land kostet. Ich persönlich ziehe ich es vor, meine Mietwohnung zu bewohnen und festen Boden unter den Füßen zu haben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tönnies: Besitz und Genuss]]></title>
<link>http://commonsblog.wordpress.com/?p=139</link>
<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 11:00:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
<guid>http://commonsblog.de.wordpress.com/2008/02/07/tonnies-besitz-und-genuss/</guid>
<description><![CDATA[ 	 	 	 	 	„Gemeinschaftliches Leben ist gegenseitiger Besitz und Genuß, und ist Besitz und Genuß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><title></title> 	 	 	 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--><img src="http://farm3.static.flickr.com/2280/2235366428_4c70f66c45_m.jpg" align="right" border="3" height="240" hspace="3" vspace="3" width="180" /><i> 	„Gemeinschaftliches Leben ist </i><i>gegenseitiger <b>Besitz und Genuß</b>, und ist Besitz und Genuß </i><i>gemeinsamer<b> </b>Güter. Der Wille des Besitzes und Genusses ist der Wille des Schutzes und der Verteidigung. Gemeinsame Güter − gemeinsame Übel; gemeinsame Freunde − gemeinsame Feinde.“</i></p></blockquote>
<p>Das schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_T%C3%B6nnies" target="_blank">Ferdinand Tönnies</a>, jener deutsche Soziologe, der 1887 eine bahnbrechende Arbeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaft_und_Gesellschaft" target="_blank">"Gemeinschaft und Gesellschaft"</a> zum Gemeinschaftsbegriff verfasst hat. Wer Tönnies nicht im Original lesen will (wobei angemerkt sei, dass er sich einer angenehmen, fühlbaren Sprache bedient), der kann Näheres zu seinem Gemeinschaftsbegriff auch auf dem <a href="http://markeninstitut.wordpress.com/2007/11/25/die-renaissance-der-gemeinschaften/" target="_blank">Blog von Kai-Uwe Hellmann: The Next Generation of Communities</a> finden.</p>
<p>Tönnies hat da einen wunderbaren Satz notiert. Warum?<!--more--> Er scheint mir in der Wortwahl weitgehend treffend. Der Begriff <i>Besitz</i>  zum Beispiel impliziert im Gegensatz zum <i>Eigentum</i> kein (individuelles) Veräußerungsrecht. In der Commonsdebatte sollte daher m.E. auch richtiger von <i>Gemeinbesitz</i> statt von <i>Gemeineigentum</i> die Rede sein.  <i>Gegenseitigkeit</i> (Reziprozität), also Geben und Nehmen ist neben "Vertrauen" eine der zentralen Erfolgsbedingungen für nachhaltiges Commonsmanagement.</p>
<p>Genuss widerum kommt ursprünglich von <i>usus fructus</i> (lat.), „Gebrauch (und) Genuss“ und findet sich heute noch im deutschen Sachenrecht <span class="plainlinks-print"><a href="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1030.html" class="external text" title="http://bundesrecht.juris.de/bgb/__1030.html" rel="nofollow">§ 1030</a></span> <span class="plainlinks-print"></span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCrgerliches_Gesetzbuch" title="Bürgerliches Gesetzbuch">BGB</a><span class="plainlinks-print"></span> in der Figur des Nießbrauchs (i.d.R. mit Nutzungsbeschränkungen versehen.) Wir sind sozusagen alle Nutznießer der commons, gleich ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht.</p>
<p>Wenn wir uns aber dessen bewußt sind, dann scheint es immer wieder hilfreich, sich diese simple Nutzungsregel zu vergegenwärtigen: <i>usus</i> &#38; <i>usus fructus</i>: Ja, <i>abusus:</i> Nein. (Gebrauch und Genuss Ja, Mißbrauch nein.)</p>
<p>Tönnies formuliert die Verantwortung der Gemeinschaft für den Kollektivbesitz als <i>Wille</i><title></title> am Erhalt der Ressourcen (bei Tönnies etwas undifferenziert: <i>Güter</i>).  Wobei er auch den Willensbegriff ausführt. Er unterscheidet    	 	 	 	 	<!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--></p>
<ul>
<li><b>Wesenwille </b><span>(z.B. in typischen Gemeinschaften wie Familie, 	Mannschaft, Freunde). Hier ist</span> der Akteur <b>Teil eines größeren 	sozialen Ganzen</b>, er empfindet sich als dienendes Mittel zu gemeinsamem Zweck. Er fühlt sich einem Kollektiv als  „<b>Gemeinschaft</b>“ zugehörig. Und...</li>
</ul>
<ul>
<li><b>Kürwille (&#62; Willkür)</b>. 	(Aktiengesellschaft, Staat), wo der Bezug auf Andere instrumentell ist, also 	Mittel zum eigenen Zweck. Der Akteur partizipiert am Kollektiv als an einer 	„<b>Gesellschaft</b>“.</li>
</ul>
<p>Wenn ich es also richtig verstanden haben, liegt es im Wesen von Gemeinschaften (im Tönniesschen Verständnis), ihren kollektiven Besitz zu schützen und verteidigen.</p>
<p>Freilich bedarf es im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung einer Aktualisierung des Gemeinschaftsbegriffs aus dem nunmehr vorvergangenen Jahrhundert. So scheint mir zum Beispiel der enge räumliche Bezug, den Tönnies als Wesensmerkmal von Gemeinschaften ausmacht, nicht mehr aktuell. Doch bereichernd wird die Lektüre von Tönnies wohl auch in 100 Jahren noch sein.</p>
<pre>Foto: Guter Wille by<a href="http://flickr.com/photos/46239552@N00/" target="_blank"> Caratello </a>on flickr</pre>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Zurueck im Buero und auf der Arbeit]]></title>
<link>http://lenina.wordpress.com/2008/01/11/zurueck-im-buero-und-auf-der-arbeit/</link>
<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 19:50:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>lenina</dc:creator>
<guid>http://lenina.de.wordpress.com/2008/01/11/zurueck-im-buero-und-auf-der-arbeit/</guid>
<description><![CDATA[Heute war ich wieder im Buero, auf der Arbeit, und habe mich kurz mit meinem Boss unterhalten. In de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war ich wieder im Buero, auf der Arbeit, und habe mich kurz mit meinem Boss unterhalten. In den naechsten Wochen werde ich eine <b>Entscheidung </b>treffen muessen - ich denke mal, gegen Ende naechster Woche.</p>
<p>Es gibt zwei oder mehrere Moeglichkeiten. Die zwei Moeglichkeiten sind:</p>
<ol>
<li>ich behalte meinen Festvertrag und verhandle, wieviel Zeit ich im Buero verbringe, und wieviel Zeit ich von zu Hause arbeite (man muesste das schriftlich festhalten, damit ich vertraglich Recht darauf habe, von zu Hause zu arbeiten. Momentan habe ich das nicht)</li>
<li>ich kuendige, und arbeite wieder freiberuflich, fuer dieselbe Firma. Der Vorteil waere, dass ich machen kann, was ich will. I.e. die Firma haette keinerlei Rechte bezueglich meiner Zeit: wo ich sein muss, was ich machen muss, etc., und ich koennte ausserdem zwischen London und Edinburgh pendeln, nach eigenem Belieben! Natuerlich haette ich keine Job-Sicherheit, aber letztendlich ist das egal. Erstens brauchen die mich mehr, als ich die, und zweitens kann ich mit meiner Erfahrung sehr schnell einen anderen Job finden, wenn ich muss.</li>
</ol>
<p>Jedenfalls ist das alles sehr interessant fuer jemanden, der wie ich noch nie in einem 9-5 Job gearbeitet hat. Etwa, dass ein Arbeitgeber <b>Rechte </b>hat auf meine Zeit, und, was ein Vertrag letztendlich bedeutet. Es ist eine sehr gute und wichtige Erfahrung, die jedeR machen sollte.</p>
<p>Ich glaube, fuer mich gibt es nur zwei Moeglichkeiten: entweder kuendigen und freiberuflich fuer die gleiche Firma arbeiten, oder, einen neuen Job zu finden, und zwar dort, wo ich leben will (i.e. E., und nicht L.).</p>
<p>Ende naechster Woche werde ich die Entscheidung treffen. Entweder naechsten Freitag, oder den folgenden Montag. Schliesslich habe ich 4 Wochen Kuendigungsfrist...</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
