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	<title>beleidigt &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/beleidigt/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "beleidigt"</description>
	<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 23:37:27 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Knüppel aus dem Sack]]></title>
<link>http://wellisonline.wordpress.com/?p=397</link>
<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 17:25:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jana</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8230;oder wie man seine Vögel am Abend noch perfekt erschreckt. Man installiere neues Geäst:

un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>...oder wie man seine Vögel am Abend noch perfekt erschreckt. Man installiere neues Geäst:</p>
<p><a href="http://wellisonline.files.wordpress.com/2008/10/knueppel_haengt.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-398" title="knueppel_haengt" src="http://wellisonline.wordpress.com/files/2008/10/knueppel_haengt.jpg" alt="" width="393" height="591" /></a></p>
<p>und amüsiere sich über die eingeschnappte Meute:</p>
<p><a href="http://wellisonline.files.wordpress.com/2008/10/beleidigt.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-399" title="beleidigt" src="http://wellisonline.wordpress.com/files/2008/10/beleidigt.jpg?w=300" alt="" width="300" height="162" /></a></p>
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</item>
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<title><![CDATA[Kollektiv beleidigt: Martensteins Meilenstein]]></title>
<link>http://lile.wordpress.com/?p=14</link>
<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 16:51:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>obender</dc:creator>
<guid>http://lile.de.wordpress.com/2008/08/30/kollektiv-beleidigt-martensteins-meilenstein/</guid>
<description><![CDATA[Das Zusammenhalten des ostdeutschen Kollektivs ist eine grundlegende Eigenschaft, die vieles am Verh]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zusammenhalten des ostdeutschen Kollektivs ist eine grundlegende Eigenschaft, die vieles am Verhalten der Ostdeutschen erklärt. Harald Martenstein hat vor Jahren  in der ZEIT eine vortreffliche Beschreibung dieses Verhaltens geleifert. Auf jeden Fall lesenswert.</p>
<p><a href="http://images.zeit.de/text/2004/45/Martenstein_45">http://images.zeit.de/text/2004/45/Martenstein_45</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sabberst du?]]></title>
<link>http://federgeist.wordpress.com/?p=12</link>
<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 18:53:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>sonnenfee</dc:creator>
<guid>http://federgeist.de.wordpress.com/2008/08/07/sabberst-du/</guid>
<description><![CDATA[Ich saß in unserer Küche. Ihr müsst Euch das so vorstellen:
Rechteckige Küche, ziemlich in der M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich saß in unserer Küche. Ihr müsst Euch das so vorstellen:<br />
Rechteckige Küche, ziemlich in der Mitte ein rechteckiger großer Tisch. An der einen langen Seite die Kochzeile und die Flächen, auf der anderen die Spüle und die Schränke. Ich sitze immer auf der Seite auf der ich die Spüle im Rücken habe und ich hatte immer die Angewohnheit den Hocker ein Stück zurück zu rücken und mich gegen den mit Holz umkleideten Rand zu lehnen.</p>
<p>Maxi saß gerne auf dem Rand neben der Spüle, zum Teil weil er dort an frisches Trinkwasser kam, aber auch weil er dort natürlich eine bessere sicht über die Küche hatte! Er saß mir also praktisch im Nacken.</p>
<p>Einmal saßen wir dort beim Essen, auch Maxi auf seinem angestammten Platz, als ich es schräg aus dem Augenwinkel von dem Spülenrand auf den Boden tropfen sehe. Es kam genau von dort wo Maxi saß.<br />
Ich drehte mich zu Ihm um und sagte: Sag mal, sabberst du?!</p>
<p>Ihr hättet das entrüstete Gesicht des Katers sehen müssen!!!</p>
<p>Der Blick sagte klar: Du hast sie wohl nicht alle!!! Ich und SABBERN!!! Pöh!!!</p>
<p>Meine Mutter und ich müssen heute noch lachen wenn wir daran denken....</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Kern des muslimischen Beleidigtentums]]></title>
<link>http://heplev.wordpress.com/?p=544</link>
<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 16:36:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>heplev</dc:creator>
<guid>http://heplev.de.wordpress.com/2008/08/03/der-kern-des-muslimischen-beleidigtentums/</guid>
<description><![CDATA[„Man kann den Muslimen das Recht, sich beleidigt und gedemütigt zu fühlen, ebenso wenig absprech]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">„Man kann den Muslimen das Recht, sich beleidigt und gedemütigt zu fühlen, ebenso wenig absprechen wie den Schweizern das Recht, zu einer Volksabstimmung aufzurufen“, <a title="Die Achse des Guten" href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wilhelm_tell_wird_muezzin/" target="_blank">schreibt Henryk M. Broder</a> über die muslimischen Reaktionen auf den anstehenden schweizerischen Volksentscheid zum Minarettbau.</p>
<p class="MsoNormal">Da hat er recht. Jedenfalls nach unserem Verständnis von Freiheit und freier Meinungsäußerung. Die Frage sollte aber in den Raum gestellt werden, warum die Vertreter der <a title="Das politisch inkorrekte Wörterbuch" href="http://piwords.wordpress.com/2008/03/04/religion-der-immerwahrenden-emporung/" target="_blank">Religion der immerwährenden Empörung</a> so beleidigt reagieren, wann immer ihnen etwas nicht passt. Ist das willkürlich? Oder ist das eine gewollte Methode? Oder gibt es da ein grundsätzlich anderes Verständnis von begründetem Beleidigtsein?</p>
<p class="MsoNormal">Robert Spencer von <em>Jihad Watch</em> <a title="Jihad Watch" href="http://www.jihadwatch.org/archives/022053.php" target="_blank">klärt auf</a>:</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Das übliche Verständnis von übler Nachrede ist im Westen, dass falsche Vorwürfe beteiligt sind, mit denen eine andere Person verleumdet wird. Im islamischen Gesetz aber gehören zu übler Nachrede keine Unwahrheiten.<span> </span>Das Shafi’i-Regelwerk des islamischen Gesetzes, <em>Umdat al-Salik</em>, definiert „üble Nachrede“ als „Erwähnung von etwas Beliebigem zu einer Person, das dieser nicht gefällt“. Es wird nichts darüber gesagt, ob das Gesagte wahr ist oder nicht – nur, dass die Person das nicht mag. Und das gründet sich auf eine <a href="http://www.usc.edu/dept/MSA/fundamentals/hadithsunnah/muslim/032.smt.html#032.6267" target="_blank">Äußerung Mohammeds, die dasselbe sagt</a>.</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 35.9pt 6pt 42.75pt;">Hat man das Konzept der üblen Nachrede erst einmal verstanden, dann ist es einfacher zu begreifen, warum Muslime im Westen so schnell und einfach alles Reden über Jihad und islamische Überlegenheitsansprüche als verleumderisch und den Islam beleidigend charakterisiert wird, selbst wenn das Gesagte beweisbar korrekt ist. Ein bemerkenswerter Fall war der der Klage von <a title="FrontPageMagazine" href="http://www.frontpagemagazine.com/Articles/Read.aspx?GUID=3B661091-9C07-4DEB-A900-18DBF04591E1" target="_blank">CAIR gegen die <em>National Review</em></a>; ein weiterer war der <a title="Human Events" href="http://www.humanevents.com/article.php?id=25654" target="_blank">Angriff von Al-Arabiya</a> auf mein Buch <em><a title="Amazon.com" href="http://www.amazon.com/gp/product/1596980281/102-9197660-0482563?ie=UTF8&#38;tag=robertspencer-20&#38;linkCode=xm2&#38;camp=1789&#38;creativeASIN=1596980281" target="_blank">The Truth About Muhammad</a></em> [Die Wahrheit über Mohammed], aber das krönende Beispiel ist die Antwort auf <a title="Pajamas Media" href="http://pajamasmedia.com/blog/the-fitna-firestorm/" target="_blank">Geert Wilders’ Film <em>Fitna</em></a>.</p>
<p class="MsoNormal">Vor diesem Hintergrund muss man sich über gar nichts mehr wundern. Wenn es beleidigend ist, anderen Wahrheiten des Islam weiterzugeben, die Muslimen nicht gefallen, dann ist auch klar, dass überhaupt nicht mehr über den Islam gesprochen werden darf, wenn man es nicht in der positivst lobenden Art tut und vor den Imamen und ihren Verbänden katzbuckelt und sich ihnen zu Füßen wirft.</p>
<p class="MsoNormal">Die Muslime haben ihr Recht auf Beleidigtsein. Allerdings dürfen wir ihnen nicht das Recht geben, dieses Beleidigtsein zum Standard zu machen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. Sie müssen lernen damit zu leben beleidigt zu sein, ohne dass sie gleich ausflippen und drohen, wie der schweizerische Imam, der mit seiner <a title="20 Minuten (Schweiz)" href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/11530965" target="_blank">angeblichen Sorge um die Schweiz</a> in Wirklichkeit die Schweizer vor die drohende Wahl stellt, sich entweder dem islamischen Allmachtsanspruch zu fügen oder „dänische Zustände“ und das Verbrennen von Schweizer Fahnen (und mehr) zu bekommen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[017. Gott statt Spott. Karagözlü zu § 166 StGB]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/06/gott-statt-spott-ummuhan-karagozlu-zu-%c2%a7-166-stgb/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 20:44:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.de.wordpress.com/2007/11/06/gott-statt-spott-ummuhan-karagozlu-zu-%c2%a7-166-stgb/</guid>
<description><![CDATA[017 
Bayerns CSU jagt 
Gottes Lästerer 
CSU 
§ 166 
Blasphemie bestrafen 
hilft. Der Scharia 
Ein ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">017 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Bayerns CSU jagt </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Gottes Lästerer </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">CSU </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#eaeaea;">§ 166 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Blasphemie bestrafen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">hilft. Der Scharia </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Ein Text von Ümmühan Karagözlü </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Blasphemie, Gotteslästerung ist in Ländern mit einer ‘staatlich verordneten‘ Religion (Afghanistan), in Theokratien (Iran) und sogar in manchen laizitären Staaten (BRD) von Strafe bedroht. Maßgeblich für Strafbarkeit und Strafmaß ist immer die Verortung religiöser Traditionen, Leitlinien und Idealvorstellungen in der Wertehierarchie der jeweiligen Gesellschaft. In muslimisch geprägten Pseudo-Demokratien (Afghanistan) und islamischen Gottesstaaten (Iran), kann die Kritik an solchen Leitlinien nach dem dort geltenden Religionsgesetz, der Scharia, die Todesstrafe nach sich ziehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die für eine rechtliche Verfolgung zu Grunde liegenden Kriterien können sich in kulturell modernen Gesellschaften ändern. Europa nach der Aufklärung ist ein gutes Beispiel dafür. Ein Prozess gegen einen Wissenschaftler wie Galileio wäre heute undenkbar, die Bundesbürgerinnen sind in der Wahl ihres Bekenntnisses frei, das Prinzip Cuius regio, eius religio galt nach der Reformation, die Religionszugehörigkeit von Bundeskanzlerin Merkel ist ihre Privatangelegenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch die individuelle Interpretation von Glaubensinhalten und das persönliche Gottesbild erfüllen bisher den Tatbestand der Blasphämie genauso wenig wie Religionsübertritte und Atheismus. In laizitären Demokratien die durch ihre säkulare Haltung die weltanschauliche Neutralität des Staates in Glaubensfragen und Weltanschauungen praktizieren, (Frankreich), ist Religionsfreiheit, besonders auch die negative, ein verfassungsrechtlich verbrieftes Grundrecht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:42pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">In der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst beispielsweise soll die Einstellung einer Bewerberin oder die Eingruppierung in eine höhere Gehaltsstufe nun wirklich nicht von ihrem Glaubensbekenntnis sondern von der Eignung für diese Arbeitstelle abhängig sein. Für viele auch tief religiöse Menschen tragen solche Alltagsbedingungen zur Lebensqualität bei. Dieser eigentlich schon zur Tradition gewordene Umgang mit (negativer) Religionsfreiheit soll nun in Frage gestellt werden. Die in konservativen, kirchennahen Kreisen auf Missfallen gestoßene papst- und religionskritische Satire Pope Town ist sicherlich nur der berühmte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:15pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">CSU-Frömmelei gefährdet die Demokratie </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ginge es nach Justizministerin Beate Merk (CSU), würde zukünftig nicht erst eine Beschimpfung der Religion geeignet sein, den öffentlichen Frieden zu stören, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung einer Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Merk befindet weiter, dass der öffentliche Friede bereits dann gestört sei, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen ihre Religion beeinträchtigen könne. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Sollte die bayrische Gesetzesinitiative den § 166 StGB (Gotteslästerung) zu verschärfen, erfolgreich umgesetzt werden, dürfen wir solche “heiligen” Rechtssprüche wie die oben erwähnte neueste Fatwa aus Saudi-Arabien auch hier in der BRD nicht kritisieren. Patriarchale Frauenbilder, vormoderne Ehrbegriffe, Polygamie, Steinigung der Ehebrecherin und Tötung des Apostaten wären religiöse Inhalte, die wir nicht einmal offen in Frage stellen dürften, ohne mit einer Anzeige wegen Gotteslästerung rechnen zu müssen. Denn zweifellos dürfte sich auch in Deutschland immer irgendein Eiferer finden, der sich in seinen religiösen Gefühlen beleidigt fühlt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Anlässe zur Kritik mögen uns MitteleuropäerInnen merkwürdig erscheinen, manchmal auch mittelalterlich oder unmenschlich, im harmlosesten Fall ungerecht. So ist es beispielsweise in ultrakonservativ denkenden und handelnden muslimischen Familien Frauen nicht erlaubt, Männern bei der Begrüßung die Hand zu geben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:42pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Moderate MuslimInnen, Menschen- und FrauenrechtsaktivistInnen, die nicht selten nach der Bedrohung durch Todes-Fatwen oder vor sonstigen koranisch inspirierten Häschern zu uns nach Europa geflohen sind, alle diese freiheitsliebenden Menschen bekämen auch hier in Deutschland einen Maulkorb verpasst, sobald gegen ihre nicht mit der religiösen Doktrin konform gehenden Äußerungen Anzeige erstattet wird. Setzt man den geplanten Gesetzesentwurf tatsächlich konsequent um, hätten Ayaan Hirsi Ali, Necla Kelec, Serap Cileli, Seyran Ates, Ursula Spuler Stegemann und Christine Schirrmacher auch im angeblich so liberalen Europa nie ihre Bücher schreiben dürfen, der Verkauf sämtlicher im Handel befindlichen religionskritischen Schriften müsste verboten, der Nachdruck solcher Werke untersagt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Die CSU als Büttel für den Sultan </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">An dieser Stelle wird spätestens sichtbar, dass die deutsche Justiz sich als Büttel der hart agitierenden, weltweit vernetzten theokratischen und fundamentalistischen Hardliner missbrauchen ließe. Bücherverbot in der freiheitlich demokratischen Bundesrepublik. Dem restaurativen Denken und Handeln des weltweit erstarkenden christlichen und islamischen Fundamentalismus würden Tür und Tor geöffnet, der individuelle Handlungsspielraum würde extrem eingeschränkt. Wollen wir wirklich auf der Überholspur ins Mittelalter? Ist Justizministerin Merk “Überzeugungstäterin” oder hindert sie ein schwer aufzulösender Loyalitätskonflikt mit dem ehemaligen Ministerpräsident Edmund Stoiber autonom zu denken? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Ümmühan Karagözlü</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;line-height:110%;"><span style="font-size:14pt;line-height:110%;font-family:Arial;color:#003366;"><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[016. Gott statt Spott. Jacques Auvergne zu § 166 StGB]]></title>
<link>http://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/06/gott-statt-spott/</link>
<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 20:33:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacques Auvergne</dc:creator>
<guid>http://jacquesauvergne.de.wordpress.com/2007/11/06/gott-statt-spott/</guid>
<description><![CDATA[016 
Säkularität 
trotz CSU 
Sie haben soeben 
Gott gelästert, StGB 
§ 166 
Wie viel 
Religionsg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">016 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">Säkularität </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">trotz CSU </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Sie haben soeben </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:silver;">Gott gelästert, StGB </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:48pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#eaeaea;">§ 166 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Wie viel </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Religionsgesetz</span><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">darf`s denn </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:18pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#333399;">sein, bitte? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0 0 60pt 70.9pt;"><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;">Säkularität an der Käsetheke? Die prekäre kulturelle Moderne zwischen hedonistischer Albernheit, der christlich-konservativen Forderung nach Strafbarkeit von Gotteslästerung und dem darwinistischem Atheismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bayern möchte den Paragraphen 166 verschärfen. Das könnt man ja, auf den ersten Blick, für einen willkommenen Schutz gegen islamistische Eiferer halten, die da in Freitagspredigten unflätig über Juden und Christen lästern. Doch so wird es nicht angewendet werden. Vielmehr ist zu fürchten, dass parteilich orientierte Vertreter aus dem Islamismus = Islam den Paragraphen (legalistisch) für ihre Zwecke einsetzen werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:36pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich möchte in einem Land leben, in dem die Straßenverkehrsordnung gilt und nicht das alte Testament. Ich bin dafür, dass eine Partei (PBC), die einst “für ein Deutschland nach Gottes Geboten” warb, ebenso auf eventuelle Verfassungswidrigkeit hin überprüft wird wie gewisse islamisch inspirierte Zirkel bei denen vermutet werden darf, dass ihnen die Liebe zum Religionsgesetz der Scharia mehr am Herzen liegt als die Liebe zum Grundgesetz. Demokratie ja bitte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:18pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:16pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold';color:#ff9900;">Theokratie nein danke </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der § 166, der aus der kulturellen Vormoderne stammende deutsche Gotteslästerungsparagraph muss unbedingt weg. Und das sage ich als religiöser Mensch und evangelischer Christ. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Negative Religionsfreiheit heißt doch: ‘lass` mich mit deiner Religion in Frieden!’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Demokratie bedeutet, dass mein Glauben oder Unglauben in keinem Zusammenhang mit meinem Arbeitsplatz, Wahlrecht, Bürgerrecht steht oder wenigstens: in keinem Zusammenhang ’zu stehen hat’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Vor 300 Jahren gingen die Europäer aus guter Gewohnheit wie aus Konformitätsdruck zur Kirche, weniger jedoch aus dem Verlangen, eine persönliche gereifte Spiritualität zu entwickeln. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Spiritualität versus Spiritismus. Die bayrisch‑stammesreligiöse CSU blickt da nicht ganz durch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ginge es nach Justizministerin Beate Merk (CSU), so würde nicht erst eine Beschimpfung der Religion geeignet sein den öffentlichen Frieden zu stören, sondern bereits die Herabwürdigung oder Verspottung einer Religion. Wer bitte fühlt sich denn, und ab wann, ’herabgewürdigt’? Auch frage man diesbezüglich doch einmal zwischen Casablanca und Jakarta nach, was die Bereitschaft, sich beleidigt zu fühlen betrifft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Merk befindet weiter, dass der öffentliche Friede bereits dann gestört sei, wenn der Spott das Vertrauen der Betroffenen ihre Religion, beeinträchtigen könne. Denkt sie wirklich an Pantheisten, Taoisten oder Bahá`í? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ich habe da meinen Zweifel, ob säkular Denkende Japaner oder Inder sich schnell genug verspottet fühlen und den Klageweg beschreiten. Außerdem haben Demokraten weltweit und wohl noch für einige Jahrzehnte lang die Aufgabe, den geschätzten muslimischen Mitbürgern das Vertrauen in die Scharia dezidiert unschmackhaft zu machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jene brutale Scharia der sakralen Körperstrafen und ehrbaren Apostatenmorde, bis heute mit ’dem Islam’ zu einem antidemokratischen sozialen Gefängnis verschmolzen, sie gilt es sehr wohl zu kritisieren. Und dass diese Religionskritik von der orthodoxen Geistlichkeit zwischen Ghom und Kairo als ’Beleidigung’ und ’Herabwürdigung’ benannt wird, das müsste sogar in München verstanden werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Hier spätestens zeigt sich, dass Frau Merk von säkularen Errungenschaften der Renaissance, Reformation, Romantik und Totalitarismuskritik profitiert, die sie nun auf dem Altar der fragwürdigen bayrischen Volksfrömmigkeit zu opfern bereit ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Ihre theokratischen Geschwister im Geiste doch mit Migrationshintergrund werden es ihr danken. Frau Merk merkt nicht, dass sie der Scharia den Weg bereitet. Ein Kopftuch für Bayerns Justizministerin. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Bereits im vergangenen Jahr hatte Ministerpräsident Stoiber eine Verschärfung des Gotteslästerungsparagraphen gefordert. Sicherlich, manche Schmähung der Religionen und des Religiösen ist geschmacklos. Doch scheint mir ’gelegentlich drohende Geschmacklosigkeit’ das kleinere Übel zu sein, sowohl für die Demokratie als auch für meine Religiosität. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Und es lässt sich, etwa in der Jugenderziehung, guter Geschmack nicht per Gesetz anordnen sondern ’nur’ durch Glaubwürdigkeit vorleben, durch eine persönlich erarbeitete Haltung von Würde, Takt, Zivilcourage und eben Religiosität. Aha, vielleicht sollen 2008 endlich einmal Gesetze die fehlende Glaubenskraft ersetzen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es möge in Deutschland die Straßenverkehrsordnung gelten, nicht das Gottesgesetz. Auf meinem rheinischen Marktplatz gelten Grundgesetz, DIN‑Norm und TÜV‑Leitlinien, nicht die Scharia. Hoffentlich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Angesichts der weltweit inszenierten Proteste zu den dänischen Mohammed‑Karikaturen der Zeitung ’Jyllands Posten’ wie auch mit Blick auf die Krawalle nach der hervorragenden Regensburger Papst‑Rede sollten wir Demokraten aus aller Welt auf den Ruf ’Blasphemie bestrafen!’ alarmiert reagieren selbst dann, wenn dieser Ruf (noch) von bayrischen Christen kommt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Halb ist dem britischen Evolutionsbiologen Richard Dawkins zuzustimmen: ja, der Missbrauch von Kindern durch den Fundamentalismus vieler Erwachsener, das ist durchaus ein Problem der prekären kulturellen Moderne. Doch hat Atheist Dawkins seinen religiösen Führerschein nicht gemacht, mithin eine Lebensaufgabe noch nicht bewältigt. Dawkins sei über Charles Darwin zur Erkenntnis des Atheismus (DER SPIEGEL 37/2007) gekommen. So weit so schlecht, dagegen kann sich Darwin nun nicht wehren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Viele Menschen finden gerade auch über Goethe, von Humboldt, Thoreau oder eben Charles Darwin zu einer persönlichen Religion. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Neben Sigmund Freud scheint mir gerade Charles Darwin den Weg in eine nichtfundamentalistische Religiosität zugänglich zu machen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Eine offene Gesellschaft braucht man wohl, damit eine solche Spiritualität gedeihen oder überhaupt erst wachsen kann. Eines braucht man dazu ganz gewiss nicht: einen Straf‑Paragraphen der Gotteslästerung. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:'Bookman Old Style';">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
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