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	<title>bekehrung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bekehrung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bekehrung"</description>
	<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 03:30:30 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Im Licht eingeschlafen]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=4400</link>
<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 18:59:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.de.wordpress.com/2008/10/12/im-licht-eingeschlafen/</guid>
<description><![CDATA[
Dieser Song von Keith Green ist nach ungefähr 30 Jahren immer noch mehr als aktuell für die Kirch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/10/keithgreen1.jpg"><img class="size-medium wp-image-4402 alignleft" title="keithgreen" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/10/keithgreen1.jpg?w=240" alt="" width="128" height="170" /></a></p>
<p>Dieser Song von <a href="http://www.lastfm.de/music/Keith+Green">Keith Green</a> ist nach ungefähr 30 Jahren immer noch mehr als aktuell für die Kirche und Gemeinde heute! Ich habe beim Hören jedenfalls geheult wie ein Schlosshund.</p>
<p><strong>Kannst Du seh’n kannst Du seh’n</strong><br />
<strong>All die Leute die am Ertrinken sind?</strong><br />
<strong>Geht es Dir nicht nah, kümmert es Dich nicht?</strong><br />
<strong>Willst Du sie ertrinken lassen?</strong></p>
<p><!--more--></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Wie kannst Du nur so gefühllos sein</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Dich nicht darum zu scheren ob sie in den Himmel kommen?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Du verschließt einfach die Augen</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und tust so, als ob der Job schon getan wäre.</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Oh segne mich Herr, segne mich Herr</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Ist alles was ich ständig höre, weißt Du?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Niemand tut es weh, niemand leidet</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Niemand vergießt auch nur eine Träne</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Aber ER schreit, er weint, er blutet</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und er kümmert sich um deine Bedürfnisse</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und du lehnst dich einfach zurück</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und saugst den Segen für dich allein auf</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Oh merkst du nicht welche Sünde das ist?</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Denn er bringt Menschen zu deiner Tür</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und du schickst sie lächelnd fort während du sagst:</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Gott segne dich, ich wünsche dir Frieden</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und der ganze Himmel weint einfach nur</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Denn Jesus kam an deine Tür</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und du hast ihn abgewiesen und auf die Strasse geschickt</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Öffne dein Herz, öffne dein Herz</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und verschenke dich selbst</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Du siehst die Not, du hörst die Schreie</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Wie kannst du noch zögern?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Gott ruft – und er meint Dich</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Doch wie Jona läufst du weg</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Er hat gesagt du sollst reden</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Doch du hältst die Worte zurück</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Oh kannst Du nicht sehen, wie groß diese Sünde ist?</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Die Welt schläft in der Dunkelheit</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und die Gemeinde bekämpft sie nicht</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Weil sie im Licht eingeschlafen ist!</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Wie kannst du nur so tot sein</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Wo du doch so gut versorgt wurdest?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Jesus stand vom Grabe auf – und Du?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Du kommst nicht mal aus dem Bett!</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Oh Jesus ist von den Toten auferstanden</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Los komm, steh endlich auf aus deinem Bett!</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Wie kannst Du nur so gefühllos sein</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Dich nicht darum zu scheren ob sie in den Himmel kommen?</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Du verschließt einfach die Augen</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Und tust so, als ob der Job schon getan wäre.</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Schließ nicht Deine Augen</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Tu nicht so, als wäre der Job schon erledigt</span></p>
<p><span style="font-weight:bold;">Komm da weg, komm da weg mit mir, meine Liebe</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Komm raus aus diesem Schlamassel</span><br />
<span style="font-weight:bold;">Komm wir gehen fort, meine Liebe</span></p>
<p>Foto: Wikipedia /l ast days ministries</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/8yJd0JMzq7k'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/8yJd0JMzq7k&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der kleine alte Mann von der George Street]]></title>
<link>http://theolounge.wordpress.com/?p=4336</link>
<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 19:39:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://theolounge.de.wordpress.com/2008/10/08/der-kleine-alte-mann-von-der-george-street/</guid>
<description><![CDATA[
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was das Verteilen von Traktaten bewirken kann?
Der folgende Be]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/10/oldman.jpg"><img class="size-medium wp-image-4339 alignleft" title="oldman" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/10/oldman.jpg?w=300" alt="" width="131" height="131" /></a></p>
<p><strong>Haben Sie sich schon einmal gefragt, was das Verteilen von Traktaten bewirken kann?</strong><br />
Der folgende Bericht von Pastor Dave Smethurst (London) gibt eine zeugnishafte Antwort darauf.<br />
Es ist eine sehr außergewöhnliche Geschichte, von der ich Ihnen jetzt erzähle. All das begann vor ein paar Jahren in einer Baptistengemeinde im Kristallpalast im Süden von London. Wir waren schon am Ende des Sonntagsgottesdienstes angelangt, da stand ein Mann in den hinteren Reihen auf, hob seine Hand und fragte: “Entschuldigen Sie, Herr Pastor, darf ich noch ein kurzes Zeugnis geben?”<br />
<em>foto: monicutza80 (Flickr.com)</em></p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Ich schaute auf meine Uhr und willigte einschränkend ein: “Ich gebe Ihnen drei Minuten.”</strong><br />
Sogleich begann der Mann mit seiner Geschichte:<br />
“Ich bin erst vor kurzem hierher gezogen. Vorher lebte ich in Sydney in Australien. Vor ein paar Monaten besuchte ich dort einige Verwandte und spazierte auf der George Street entlang. Sie erstreckt sich vom Geschäftsviertel von Sydney bis hin zu den Wohnvierteln, dem so genannten Rock. Ein etwas seltsam wirkender, kleiner, weißhaariger Mann trat aus einem Ladeneingang heraus. Er drückte mir ein Traktat in die Hand und fragte: “Entschuldigung, mein Herr, sind Sie gerettet?</p>
<p><strong>Kommen Sie in den Himmel, wenn Sie heute Nacht sterben?” </strong>- Ich war verblüfft über diese Worte, denn noch nie hatte mich jemand so etwas gefragt. Ich dankte ihm höflich, aber während der langen Heimreise nach London war ich darüber ziemlich verwirrt. Ich nahm daraufhin Kontakt mit einem Freund auf, der Gott sei Dank Christ ist, und er führte mich zu Christus.”<br />
<strong>Alle applaudierten und begrüßten ihn herzlich in ihrer Gemeinschaft, denn die Baptisten mögen Zeugnisse dieser Art.</strong> <strong></strong></p>
<p><strong>Eine Woche darauf flog ich nach Adelaide im Süden Australiens. </strong>Zehn Tage später, es war gerade in der Mitte einer dreitägigen Vortragsreihe in einer der dortigen Baptistengemeinden, kam eine Frau auf mich zu und ersuchte mich wegen einiger Ratschläge. Ich fragte sie zunächst nach ihrer Stellung zu Christus. Sie antwortete darauf wie folgt:<br />
“Ich habe einmal in Sydney gewohnt und vor ein paar Monaten besuchte ich dort einige Freunde. Auf der George Street erledigte ich noch einige Einkäufe, als ein seltsamer, kleiner, weißhaariger Mann aus einem Geschäftseingang auf mich zu- kam und mir ein Traktat anbot mit den Worten: ‚Entschuldigung, meine Dame, sind sie gerettet? Kommen Sie in den Himmel, wenn Sie heute Nacht sterben?‘ – Ich war durch diese Worte beunruhigt. Wieder zu Hause in Adelaide, wo ich von einer Baptistengemeinde ganz in meiner Nähe wusste, suchte ich den dortigen Pastor auf. Nach dem Gespräch führte er mich zu Christus. So kann ich Ihnen sagen, dass ich jetzt Christ bin.”</p>
<p><strong>Ich war jetzt doch sehr erstaunt. </strong>Zweimal innerhalb von nur zwei Wochen und in so weit voneinander entfernten Orten hatte ich dasselbe Zeugnis gehört. Dann flog ich zu einem weiteren Dienst in der Mount Pleasant Church nach Perth im Westen von Australien. Als meine Vorträge dort beendet waren, lud mich der Gemeindeälteste zum Essen ein. Dabei erkundigte ich mich, wie er denn Christ geworden sei. Er erklärte mir:<br />
“Mit 15 Jahren kam ich in diese Gemeinde, ohne jedoch eine wirkliche Beziehung zu Jesus zu haben. Ich machte einfach alles nur so mit, wie alle anderen auch. Aufgrund meiner geschäftlichen Fähigkeiten und Erfolge wuchs auch mein Einfluss in der Gemeinde. Vor drei Jahren war ich dann auf einer Geschäftsreise in Sydney. <strong>Ein widerlich und geradezu boshaft aussehender kleiner Mann trat aus einem Ladeneingang heraus und hielt mir eine religiöse Schrift hin - billiger Ramsch – </strong>und konfrontierte mich mit der Frage:</p>
<blockquote><p><strong>‚Entschuldigung, mein Herr, sind sie gerettet? Kommen Sie in den Himmel, wenn Sie heute Nacht sterben?' </strong></p></blockquote>
<p><strong>-</strong> Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich ein Ältester bei den Baptisten sei. Er aber wollte mir gar nicht zuhören. Den ganzen Weg nach Hause von Sydney nach Perth kochte ich vor Zorn. Auf sein Mitgefühl hoffend, erzählte ich meinem Pastor von dieser merkwürdigen Begebenheit. Doch dieser wollte mir nicht zustimmen. Er hatte mich schon vor Jahren damit beunruhigt, dass ich keine Beziehung zu Jesus haben könnte, und er hatte Recht damit. So führte mich mein Pastor vor drei Jahren zu Jesus.”</p>
<p><strong>Ich flog wieder zurück nach London</strong> und bald darauf sprach ich auf der Keswick-Versammlung im Lake-District. Dort berichtete ich von diesen drei sonderbaren Zeugnissen. Am Ende dieser Vortragsreihe kamen vier ältere Pastoren nach vorn und erzählten, dass auch sie, inzwischen 25 bis 30 Jahre zurückliegend, durch dieselbe Frage bei gleichzeitiger Übergabe einer kleinen Schrift auf der George Street gerettet wurden. In der folgenden Woche flog ich zu einer ähnlichen Versammlung wie jener in Keswick und sprach vor Missionaren in der Karibik. Auch dort erzählte ich dieselben Zeugnisse. Am Ende meines Vortrags kamen drei Missionare nach vorn und erklärten, dass auch sie 15 bis 25 Jahre zuvor durch das Zeugnis und genau diese Frage eben jenes kleinen Mannes auf der George Street in Sydney gerettet wurden.</p>
<p><strong>Meine nächste Vortragsreise führte mich war Atlanta, Georgia (USA).</strong> Dort hatte ich auf einer Versammlung von Schiffskaplanen zu reden. Drei Tage lang referierte ich hier zu über 1000 Schiffskaplanen. Danach lud mich der Hauptkaplan zu einem Essen ein. Bei der Gelegenheit fragte ich ihn, wie er einmal Christ geworden sei. “Es war wie ein Wunder. Ich war Matrose auf einem Kriegsschiff und führte ein verwerfliches Leben. Wir führten Flottenübungen im Südpazifik durch und erneuerten im Hafen von Sydney unsere Vorräte. Wir ließen uns total gehen. Ich war völlig betrunken, stieg in einen falschen Bus ein und in der George Street wieder aus. Beim Aussteigen dachte ich, ein Gespenst zu sehen, als da ein Mann vor mir auftauchte, mir ein Traktat in die Hand drückte und sagte: ‚Seemann, bist du gerettet? Kommst du in den Himmel, wenn du heute Nacht stirbst?‘ - Die Furcht vor Gott ergriff mich unmittelbar. Ich war sofort nüchtern, rannte zurück zum Schiff und suchte den Kaplan auf. Er führte mich zu Christus. Bald begann ich mich unter seiner Anleitung für den Dienst vorzubereiten. Nun habe ich die Verantwortung über 1000 Schiffsgeistliche, die heute Seelen zu gewinnen suchen.”</p>
<p><strong>Sechs Monate später flog ich zu einer Konferenz, zu der sich 5000 indische Missionare in einem abgelegenen Teil Nord-Ost-Indiens eingefunden hatten.</strong> Am Ende lud ihn der Missionsl<a href="http://theolounge.files.wordpress.com/2008/10/traktate2.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-4347" title="traktate" src="http://theolounge.wordpress.com/files/2008/10/traktate2.jpg?w=187" alt="" width="187" height="300" /></a>eiter zu einem einfachen Essen in sein kleines, bescheidenes Haus ein. Auch ihn fragte ich, wie er denn als Hindu zu Christus gekommen sei.<br />
“Ich wuchs in einer sehr privilegierten Position auf. Im Auftrag der diplomatischen Vertretung Indiens bereiste ich die Welt. Ich bin sehr froh über die Vergebung und dass meine Sünde durch das Blut Christi abgewaschen wurde. Ich müsste mich sehr schämen, wenn man herausfinden würde, was ich so alles getrieben habe. Ein Zeit lang führte mich der diplomatische Dienst nach Sydney. Ich erledigte noch ein paar Einkäufe und war beladen mit Spielzeug und Kleidung für meine Kinder. Ich ging gerade die George Street hinunter, als ein höflicher, weißhaariger, kleiner Mann vor mich hintrat, mir ein Traktat anbot und mir eine persönliche Frage stellte:<br />
‚Entschuldigung, mein Herr, sind sie gerettet? Kommen Sie in den Himmel, wenn Sie heute Nacht sterben?‘ - Ich bedankte mich sehr, aber diese Sache ließ mir keine Ruhe. Zurück in meiner Heimatstadt, suchte ich unseren Hindupriester auf. Er konnte mir nicht helfen, aber er gab mir den Rat, zu einem Missionar im Missionshaus am Ende der Straße zu gehen, um meine Neugier zu befriedigen. Das war ein guter Rat, denn an diesem Tag führte mich der Missionar zu Christus. Ich gab den Hinduismus sofort auf und begann, mich für den Missionsdienst vorzubereiten. Ich verließ den diplomatischen Dienst und bin nun heute durch Gottes Gnade in der Verantwortung über all diese Missionare, die zusammen schon 100 000 Menschen zu Christus geführt haben.”</p>
<p><strong>Acht Monate später predigte ich in Sydney. </strong>Ich erkundigte mich bei dem dortigen Baptistenpastor, ob er wohl einen kleinen, älteren, weißhaarigen Mann kenne, der Traktate auf der George Street verteilt. Er bestätigte mir: “Ja, ich kenne ihn, sein Name ist <strong>Mr. Jenner</strong>, aber ich glaube nicht, dass er immer noch diesen Dienst tut, denn er ist schon ziemlich alt und gebrechlich.” Zwei Tage später machten wir uns auf den Weg zu seiner kleinen Wohnung. Wir klopften an die Tür, und ein winziger, gebrechlicher, alter Mann begrüßte uns. Er bat uns, Platz zu nehmen und bereitete uns einen Tee zu. Er war schon so gebrechlich und die Hände zitterten ihm derartig, dass er ständig Tee in die Untertasse verschüttete. Ich erzählte ihm von all den Zeugnissen der vergangenen drei Jahre. Dem kleinen Mann rollten die Tränen über die Wangen. Dann begann er mit seiner eigenen Geschichte:<br />
“Ich war Matrose auf einem Australischen Kriegsschiff. Ich führte ein verwerfliches Leben. In einer Krise kam es zum Zusammenbruch. Einer meiner Kollegen, dem ich übel mitgespielt hatte, ließ mich nicht allein und half mir wieder auf. Er führte mich zu Jesus, und mein Leben änderte sich von heute auf morgen vollständig. Ich war Gott so dankbar, dass ich Ihm versprach, jeden Tag mindestens zehn Menschen ein einfaches Zeugnis von Jesus zu geben. Als Gott mir wieder Kraft gab, fing ich damit an. Manchmal war ich krank und konnte den Dienst nicht tun, doch holte ich all meinen Rückstand auf, wenn es mir wieder gut ging. Nach meiner Pensionierung war dann mein Stammplatz auf der St. George Street, wo ich jeden Tag Hunderten Menschen begegnete. Ich erfuhr dort zwar eine Menge Ablehnung, aber es gab auch viele Leute, die meine Traktate höflich annahmen.</p>
<blockquote><p><strong> In den vierzig Jahren seitdem ich dies tue, habe ich bis zum heutigen Tag noch von keinem einzigen Menschen gehört, der dadurch zu Jesus gekommen wäre.”</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wir sehen hier, was wirkliche Hingabe ist:</strong> 40 Jahre Dankbarkeit und Liebe für Jesus zu zeigen, ohne je von irgendeinem Erfolg zu hören. Dieser einfache, kleine Mann ohne besondere Gaben hat sein Zeugnis zu etwa 150 000 Menschen gegeben. Ich denke, was Gott dem Pastor aus London gezeigt hat, war nur die Spitze von der Spitze von der Spitze des Eisbergs.<br />
Nur Gott weiß, wie viele Menschen sonst noch für Christus gewonnen wurden. Mr. Genor, der eine riesige Arbeit auf den Missionsfeldern geleistet hatte, ist zwei Wochen nach diesem Besuch gestorben. Können Sie sich den Lohn vorstellen, den er im Himmel empfangen wird? Ich zweifle, dass sein Gesicht jemals in einer christlichen Zeitschrift erschienen wäre. Ich bezweifle auch, dass jemals sein Foto mit Text in Billy Grahams “Entscheidung” aufgetaucht wäre. Niemand außer einer kleinen Gruppe von Baptisten in Sydney kannte Mr.Genor, aber ich sage Ihnen, im Himmel ist sein Name berühmt. Der Himmel kennt Mr. Genor und Sie können sich das Willkommen und den roten Teppich und die Fanfaren für seinen Empfang vorstellen, als er heimging in die Herrlichkeit.</p>
<p>Übersetzung: Daniel Peukert<br />
Redaktionelle Bearbeitung: Werner Gitt<br />
Quelle: <a href="http://www.werner-gitt.de">http://www.werner-gitt.de</a>/</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Bekehrung ist Anpassung - Acts of Faith]]></title>
<link>http://siyach.wordpress.com/?p=586</link>
<pubDate>Thu, 11 Sep 2008 09:35:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>marlster</dc:creator>
<guid>http://siyach.de.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/</guid>
<description><![CDATA[
Die Erkenntnis im sozialen Zusammenhang von Bekehrung: Menschen passen ihre religiösen Entscheidun]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-588" src="http://siyach.wordpress.com/files/2008/05/stark_k5_anpassung1.jpg" alt="" width="500" height="185" /></p>
<blockquote><p>Die Erkenntnis im sozialen Zusammenhang von Bekehrung: Menschen passen ihre religiösen Entscheidungen an ihre Umwelt an. ... Wer sagt, dass es "rationaler" ist, sich aufgrund von Dogmen zu bekehren anstatt die Dogmen anzunehmen weil die Familie und Freunde diese Dogmen bestätigen? Würden wir sagen, dass Menschen rationaler sind, wenn sie beim Autokauf der Werbung glauben, als den direkten Erfahrungen ihrer Familie und Freunde? ... Dogmen sind nicht unwichtig. Sie sind sehr entscheidend für die Entwicklung von Hingabe und den Erhalt und Wachstum von Gläubigen.</p></blockquote>
<p class="bodytext">Serie: <a href="http://www.amazon.com/Acts-Faith-Explaining-Human-Religion/dp/0520222024"><span>Acts of Faith</span></a> / <a href="http://www.rodneystark.com/"><span>Rodney Stark</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/05/acts-of-faith-rodney-stark-uber-die-menschliche-seite-der-religion/"><span>Teil 1</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/07/europa-war-nie-christlich-acts-of-faith/"><span>Teil 2</span></a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/09/das-risiko-des-glaubens-acts-of-faith/">Teil 3</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/">Teil 4</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/11/bekehrung-ist-anpassung-acts-of-faith/">Teil 5</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/15/strenge-gruppen-wachsen-acts-of-faith/">Teil 6</a> - <a href="http://siyach.wordpress.com/2008/09/19/wie-vatikan-ii-den-nutzen-reduzierte-acts-of-faith/">Teil 7</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sonntags in Toronto]]></title>
<link>http://revivegermany.wordpress.com/?p=73</link>
<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 20:06:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>revivegermany</dc:creator>
<guid>http://revivegermany.de.wordpress.com/2008/08/17/sonntags-in-toronto/</guid>
<description><![CDATA[Heute Morgen verbrachte ich meinen letzten Gottesdienst in der TACF-Gemeinde. Nach dem Lobpreis äus]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Morgen verbrachte ich meinen letzten Gottesdienst in der TACF-Gemeinde. Nach dem Lobpreis äusserte sich Gründungspastor John Arnott noch ein Mal offiziell zu der Situation von Todd und Shonnah Bentley. Er tat dies, weil die letzte Ausgabe der Gemeindezeitschrift "(Sp)read the fire" zu einem grossen Teil dem Geschehen in Lakeland gewidmet war. Es hat John Arnott Einiges gekostet, die Haltung der Gemeindeleitung zu verbalisieren. Dies war nicht zu übersehen. Er wies auch auf andere Beziehungsprobleme in der Geschichte von erwecklichen Strömungen und deren Leitern hin. Nach einer ausgedehnten und intensiven Zeit der Fürbitte für die Bentleys standen alle Männer auf und wurden von ihren Frauen gesegnet und umgekehrt. Schliesslich wurden die ledigen Gemeindeglieder für ihre zukünftigen und gegenwärtigen Beziehungen gesegnet. Mir war schon im Vorhinein bekannt, das die Gemeinde hier grossen Wert auf gesunde und starke Ehen, auch unter den Leitern, legt. (Die Arnotts legten z. B. allen Pastorenehepaaren der Gemeinde und Zweiggemeinden -ca 20 Paare- auf, mindestens eine Woche  in die Eheseelsorge - bei den Kylstras - zu gehen.) Dennoch hat mich dieser Moment sehr bewegt.</p>
[caption id="attachment_74" align="aligncenter" width="500" caption="John Arnott äussert sich zu Todd und Shonna Bentley"]<a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/john_arnott_bentley.jpg"><img class="size-full wp-image-74" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/john_arnott_bentley.jpg" alt="Hohn Arnott äussert sich zu Todd und Shonna Bentley" width="500" height="252" /></a>[/caption]
<p>Nach einer Predigt von Pastor Steve Long über Finanzen ( es war die letzte einer Serie von 5 Predigten), wollten ca. 10 Menschen Jesus Christus als ihren Heiland annehmen. Wow - vielleicht sollten wir öfter über Finanzen predigen oder wie Pastorin Sandra Long zu Beginn des Gottesdienstes dem heiligen Geist volle Kontrolle über den Verlauf des Gottesdienstes geben.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-75" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_1.jpg" alt="" width="500" height="235" /></a></p>
<p>John und Carol Arnott mit der ganzen Gemeinde streckten segnend ihre Hände zu den neugeborenen Königskindern aus.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-76" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_2.jpg" alt="" width="500" height="283" /></a></p>
<p>Anschliessend betet Pastor Steve Long mit Handauflegung für ein tiefgreifende Veränderung im Leben dieser Menschen und für die Erfüllung mit dem Heiligen Geist.</p>
<p><a href="http://revivegermany.files.wordpress.com/2008/08/bekehrung_toronto_3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-77" src="http://revivegermany.wordpress.com/files/2008/08/bekehrung_toronto_3.jpg" alt="" width="500" height="271" /></a></p>
<p>Wow - wasn't it awesome?</p>
<p>Was für ein letzter Tag. Aber ich freu mich auf meine Familie und Deutschland..................ehrlich.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Derren Brown - Sofortige Bekehrung]]></title>
<link>http://paranormalia.wordpress.com/?p=111</link>
<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 11:21:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>donsanchez</dc:creator>
<guid>http://paranormalia.de.wordpress.com/2008/08/12/derren-brown-sofortige-bekehrung/</guid>
<description><![CDATA[Teil 1

Teil 2

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Teil 1</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/2Sq-YUdq1OI'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/2Sq-YUdq1OI&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p><strong>Teil 2</strong></p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/-DylNVUN_3I'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/-DylNVUN_3I&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen, Glauben, Martyrium - Teil drei]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=199</link>
<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:49:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.de.wordpress.com/2008/04/09/rabeantwortappell3/</guid>
<description><![CDATA[Nun endlich hat man mir anhand einiger Argumentationsschwächen ausdrücklich aufgezeigt, wie einfac]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nun endlich hat <a title="Jaja, deislam mal wieder..." href="http://deislam.wordpress.com">man</a> mir anhand einiger Argumentationsschwächen ausdrücklich aufgezeigt, wie einfach und vernagelt religiöse Fanatiker denken. Als ob mir das nicht von vornherein klar gewesen wäre. So langsam habe ich auch keine Lust mehr, mich mit diesen speziellen Trollen zu <a title="Argumente" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/03/26/rabenantwortappell2/">plagen</a>, die mir vorwerfen, ich würde mich dauernd wiederholen, andererseits aber keines meiner <a title="Auch Argumente" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/">Argumente</a> wirklich widerlegen. Daher - zumindest an <a title="Bekehrung" href="http://deislam.wordpress.com/appell/">dieser Stelle</a> - mein letztes Wort zum Bekehrungsversuch.<!--more--></p>
<blockquote><p>Liebe Herren deislam,</p>
<p>Ihr Kommentar (Nr. 9) fasst noch einmal sehr anschaulich zusammen, wie leicht Sie es sich machen:</p>
<p>"Nur das ist gut, was WIR als solches befinden, alles andere kann demnach nur schlecht sein."</p>
<p>Die Meinung (so man diesen menschlichen Begriff überhaupt verwenden kann) des Göttlichen, dessen Wesen den <strong>menschlichen</strong> Verstand einfach überfordert (wo wir ja anscheinend einer Meinung sind), interessiert Sie nicht; alles was zählt ist Ihre beschränkte (bitte nicht als Angriff verstehen, "Beschränktheit" ist hier als Gegensatz zu "göttliche Allwissenheit" gemeint) Überzeugung, dass Ihre <strong>persönliche</strong> Wahrheit auch die aller anderen Menschen sein MUSS.</p>
<p>Auch wie Sie an <a title="die andere Stelle" href="http://deislam.wordpress.com/2008/04/04/%c2%abtotet-sie%c2%bb/">anderer Stelle </a> (Kommentar #2) behaupten, dass nur das "christlich" ist, was Sie als solches definieren - dass andere Menschen von diesem Begriff eine ganz andere Vorstellung haben bzw. hatten, ist auch völlig egal - denn nur Ihre Definition zählt.</p>
<p>Sie erklären, die Position der römisch-katholischen Kirche zu vertreten - oder vielmehr die Position, die die Kirche Ihrer Meinung nach haben sollte. Dies geht aus etlichen Ihrer Beiträge hervor, in denen Sie - ich fasse einfach mal sehr grob zusammen - den Kuschelkurs seit dem zweiten Vatikanum kritisieren.</p>
<p>Es passt meiner Meinung nach nicht zusammen, dass Sie <strong>einerseits</strong> laufend die Kirchenväter als Beleg Ihrer Meinung heranziehen, auf den Lehrauftrag und die ausschließliche Autorität der Kirche und auf das Primat der Päpste verweisen, <strong>andererseits</strong> (wie oben erwähnt) die Teile der Lehre kritisieren, die Ihnen nicht in den Kram passen und damit die von Ihnen sonst so hochgehaltenen Autorität der Mutter Kirche und des Vater Papstes untergraben.</p>
<p>Lassen Sie mich Ihnen eine (weitere) Frage stellen: Da Sie offensichtlich der Meinung sind, den Willen Ihres "allmächtigen Gottes" zu kennen - haben Sie die Grenzen des Menschlichen abgelegt und haben göttliche Allwissenheit erlangt?</p>
<p>Ich kann dies von mir nicht behaupten...</p>
<p>Benedikt von Nursia hat bereits vor über 1000 Jahren erkannt: <strong>"Ecclesia semper reformanda - die Kirche muss immer wieder erneuert werden".</strong> Und der Blick zurück zeigt: Das Universum verändert sich. Die Welt verändert sich. Die Gesellschaft(en) verändert sich. Jeder einzelne Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens. Warum an der überholten Vorstellung eines "Nur ich habe Recht!" festhalten, auch wenn man keine Beweise hat? Aus der menschlichen Furcht vor dem ungewissen Unbekannten?</p>
<p>Liebe Herren deislam und liebe andere Streiter für die Gerechtigkeit, ich bitte Sie:</p>
<p>Kämpfen Sie! Kämpfen sie vollen Enthusiasmus gegen Hass und Gewalt, gegen Unrecht und Unterdrückung! Doch anerkennen Sie auch das Recht - nein, die Pflicht - jedes Menschen seinen eigenen Weg zum Göttlichen selbst zu finden und selbst zu beschreiten.</p>
<p>Ich schließe mit Worten, die mir vom Göttlichen in Gestalt der Muttergöttin <a title="Quelle des ganzen" href="http://rabenzahl.wordpress.com/2007/10/25/die-elfte-kerze/">geschenkt wurden</a> und ziehe mich hiermit aus dieser Diskussion zurück:</p>
<p><strong>Tauche hinab in die Wasser deines Herzens, doch sei dabei ohne Furcht: Mein silbernes Licht wird deine Dunkelheit erleuchten, denn siehe: ich bin das Meer, das tiefe Wasser, aus dem alles Leben kommt und zu dem alles Leben zurückkehrt um erneut geboren zu werden!</strong></p>
<p><strong>Habe keine Furcht vor dem, was du in den Tiefen deiner Seele erblicken könntest, denn es ist ein Teil deiner selbst und ich liebe es, denn du bist mein Kind und ich liebe jedes einzelne meiner Kinder, also liebe auch du dich!</strong></p>
<p>Seien Sie gesegnet!<br />
Blessed be!</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Bla.]]></title>
<link>http://phrixuscoyote.wordpress.com/?p=598</link>
<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 01:00:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>phrixuscoyote</dc:creator>
<guid>http://phrixuscoyote.de.wordpress.com/2008/04/07/kirche-jesu-christi-der-heiligen-der-letzten-bla/</guid>
<description><![CDATA[Die Mormonen sind ja in Marburg mal wieder exzessiv unterwegs. In der Innenstadt, im Bus, überall.
]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mormonen sind ja in Marburg mal wieder exzessiv unterwegs. In der Innenstadt, im Bus, überall.</p>
<p>Ich mag Mormonen.</p>
<p>Die tragen so adrette Anzüge, mit ihren putzigen Namensschildern dran und kommen alle aus den USA zum Missionieren her. Und mein dieswöchiger Mormone, Elder Louis (die heißen alle "Elder" mit Vornamen), sah auch echt knackig aus. Diese interessante Kopfform, die man irgendwie als typisch amerikanisch empfindet. So wie Mark Valley.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-599" src="http://phrixuscoyote.wordpress.com/files/2008/04/mark-valley.jpg" alt="" width="115" height="170" /></p>
<p>Gut, Elder Louis hatte nicht so ein nerviges Lächeln. Aber Mormonen auf Mission werden, denke ich, darauf hingewiesen, dass sie nicht wirken sollen, als wollte sie etwas verkaufen. Neinneinneinneinnein. Und anders als die "<strong>DÜRFEN WIR MIT IHNEN ÜBER GOTT SPRECHEN???</strong>" Zeugen Jehovas beginnen Mormonen solche Gespräche <strong>immer</strong> mit etwas anderem. <strong>Immer</strong>. Wahrscheinlich steht das in der Mitgliedsbroschüre <em>"Ungläubige bekehren für Anfänger"</em> oder so. Sie fragen nach dem Weg. Nach Sehenswürdigkeiten - sie sind ja nicht von hier. Elder Louis fragte mich nach dem Schloss und ob man das auch von innen besichtigen könne. (Warum die immer mich ansprechen? Keine Ahnung. Vielleicht sehe ich besonders hübsch aus. Oder besonders ungläubig. Oder ich strahle dieses "Komm schon, kleiner Mormone, trau dich!" aus. Ich nehme auch immer breit lächelnd den <em>"Wachtturm"</em> von den Zeugen an. Ich bin einmal extra ins Kaufhaus gegangen, weil so eine evangelische Organisation gratis Bibeln verteilte - das fand ich sehr nett und hatte gerade keine.)</p>
<p>Jedenfalls fragte mich Elder Louis, ob ich mich ein bisschen auskennen würde, ob ich schon mal in Heidelberg war, da war er ja ein halbes Jahr und man hätte ihm gesagt, dass Marburg noch schöner wäre. Und ob ich mich in der Wetterau auskenne.</p>
<p>DENN IN DER WETTERAU ist ja demnächst ein Kongress seiner Organisation, entschuldigung, ich habe mich gar nicht vorgestellt, und jedenfalls glauben wir, dass Jesus seine Kirche erst in uns fortgesetzt hat und BLA. Ob ich denn religiös sei.</p>
<p>Ja, sagte ich, ich bin Buddhistin.</p>
<p>Oh. (Pause) Ja, da gibt es viele Parallelen, er habe ja auch mal eine Weile Yoga gemacht, wegen einer Verletzung. Im Buddhismus meditiert man viel, nicht wahr? Und es gibt viele Parallelen.</p>
<p>Und da wir sowieso fast an der Endhaltestelle waren, beschränkte ich mich aufs Lächeln und Nicken. Und vor allem gibt es im Buddhismus ein Missionsverbot, dass ich sehr angenehm finde. Ich werde niemals in die Verlegenheit kommen, den einzig wahren Glauben zu haben. Ich verzichtete also darauf, Elder Louis auf seinen Denkfehler bezüglich der "großen Parallelen" aufmerksam zu machen: In der Praxis (Nächstenliebe, Kontemplation etc.) ähneln sich verdammt viele Religionen. Aber bei allen Parallelen könnte ein kleines Detail für Bauchschmerzen sorgen: Als Buddhistin empfinde ich die Existenz oder Nichtexistenz von Gottheiten als irrelevant, verehre keine Götter und behaupte nicht, göttliches Gesetz zu befolgen. Das könnte, verglichen mit der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, doch irgendwie ein Störfaktor sein.</p>
<p>Aber das kann Elder Louis mal echt egal sein.</p>
<p>Und vielen, vielen Dank, lieber Elder Louis, für deine ausdrückliche Einladung. Aber ich werde wohl nicht zu eurem Kongress irgendwann irgendwo in der Wetterau auftauchen. Und das ist eigentlich gar nicht so schade. So, wie du aussiehst, findest du bestimmt die eine oder andere, die gern mitkommt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wissen, Glauben, Martyrium - Teil zwei]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=140</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 18:58:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.de.wordpress.com/2008/03/26/rabenantwortappell2/</guid>
<description><![CDATA[Ich habe mir mit meiner Antwort auf die Antwort zu meiner Antwort reichlich Zeit gelassen. Eigentlic]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir mit meiner Antwort auf die Antwort zu <a href="http://rabenzahl.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/" title="Ping!">meiner Antwort </a>reichlich Zeit gelassen. Eigentlich wollte ich den <a href="http://deislam.wordpress.com/" title="Warnung, Fanatiker!">Troll </a>nicht weiter füttern, ausserdem habe ich grade heute Abend eigentlich genug zu tun (Koffer packen zum Beispiel) - aber Spaß muss sein!</p>
<p><img src="http://cosgan.de/images/smilie/teufel/d020.gif" height="40" width="46" /></p>
<p><!--more--></p>
<p>Meine Herren deislam,</p>
<p>dem Kompliment der Wiederholung stimme ich durchaus zu, gebe es aber gerne an Sie zurück. Des weiteren sind sind Sie nach wie vor eine Antwort auf meine Frage nach dem eindeutig göttlichen Ursprung der Schrift schuldig.</p>
<p>Um auf IHRE Frage nach dem Beispiel der Märtyrer einzugehen:</p>
<p>Die Wikipedia definiert Märtyrer als</p>
<blockquote><p><i>Menschen, die um des Bekenntnisses ihres Glaubens willen den Tod erdulden.</i></p>
<p><i>Als Märtyrer in der weiteren Bedeutung bezeichnet man Personen, die nicht um ihres religiösen Bekenntnisses willen, sondern aufgrund einer andersartigen, zum Beispiel politischen Überzeugung Verfolgung und Tod erleiden.</i></p></blockquote>
<p>Mit anderen Worten: Ein Märtyrer <b>bekennt</b> seinen persönlichen Glauben an was auch immer. Er ist ein Fanatiker, der keinen Zoll von seiner Überzeugung abweicht , selbst im Angesicht von Tod und Folter - soviel Glaube, Hartnäckigkeit, Vertrauen und Starrsinn ist wahrhaftig bewundernswert.</p>
<p>Zu den Märtyrern zähle ich nicht nur die Unzahl der christlichen Märtyrer, auch tausende Juden in den Pogromen des Mittelalters (die lieber starben, als sich taufen zu lassen), die Opfer der Hexenprozesse (die fest von ihrer Unschuld überzeugt waren), die Opfer der "Heidenfahrten" des Deutschen Ordens im Baltikum, die aus Überzeugung Gefallenen auf beiden Seiten (katholisch wie protestantisch) während der Reformation, die Geschwister Scholl, die Kämpfer gegen die Apartheit in Südafrika, die Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 und so weiter und so fort gehören für mich dazu.</p>
<p>Allerdings, hier ist die Schwäche des Arguments, bewiesen und beweisen Märtyrer zwar ihren <b>eigenen, persönlichen, von innen kommenden</b> Glauben an ihr Ziel, aber nicht die allgemeingültige Wahrheit ihrer Überzeugung. Das ist meiner Erfahrung nach (und ebenfalls bereits erwähnt aber von Ihnen bisher unbestritten) bei jeder menschlichen Meinung, Überzeugung, Entscheidung und Handlung das Selbe: Kein Mensch ist allwissend, kein Mensch ist unfehlbar (auch der Papst nicht, wenn Sie mir diesen Kommentar erlauben), jeder Mensch kann nur aus seiner eigenen begrenzten Sicht und Person entscheiden und handeln.</p>
<p>Was die "Wunder" Ihrer Heiligen betrifft (ich vermute dieses Argument kommt direkt nach den Blutzeugen auf den Tisch) - im schlimmsten Fall könnte man sie als fromme Märchen abtun, als propagandistisches Stilmittel von <b>Menschen</b> erdacht, um die "Macht Gottes" zu beweisen. Auch hier wieder: Menschengemacht - oder möchten Sie behaupten, die Legenda Aurea und andere Heiligenviten seien ebenfalls "Gottes Wort"?</p>
<p>Wie gesagt: Man könnte es als Märchen abtun - aber wir (Sie als gläubige Menschen, ich als Hexe) wissen es beide besser: <b>Glaube versetzt Berge</b>. Wenn sich ein Mensch in religiöser Extase befindet ist er in der Lage, die schlimmsten Strapazen zu überstehen - seien es nun extreme Temeraturen, Schmerzen, Entbehrungen welcher Art auch immer. Der Mensch ist zu einer Menge Extremen fähig. Die Meisten von uns sind nur nicht in der Lage, Körper und Geist auf die richtige Frequenz zu bringen.</p>
<p>Ausserdem ist es mit einer positiven Lebenseinstellung durchaus möglich, "wunderbare" Veränderungen des eigenen Lebens herbeizuführen. Bestes Beispiel sind underklärliche und "Wunder-"Heilungen.</p>
<p>Lieber Franz,</p>
<p>Glauben setzt einen gewissen Unsicherheitsfaktor voraus. "Ich glaube daran" bedeutet "Ich habe keinen Beweis, es könnte auch anders sein."</p>
<p>Wissen ist eine ebenso dynamische Angelegenheit: Es gab einmal eine Zeit, da "wusste" in unseren Breiten jeder, dass die Erde flach ist und von der Sonne umkreist wird. Es ist also eine Frage der Perspektive.</p>
<p>Das "aufgeschlagene Buch der Natur" ist in der Tat der Beweis für die Herrlichkeit des Göttlichen, zeigt es mir doch die Zyklen von Werden, Vergehen und Neuentstehen, die mein Leben prägen. Es ist voller Wunder und offenbart in der Tat eine Ordnung und ein komplexes System, das den menschlichen Verstand weit überfordert. Die Wissenschaft ist noch weit entfernt davon, alles zu entschlüsseln und zu verstehen - wenn es ihr überhaupt gelingen wird. Und grade das ist ja das wunderbare am Menschen: Der Wissensdurst, der Entdeckerdrang! Was ist für uns nicht alles alltäglich, was vor 200 Jahren noch als Zauberei galt? Und was werden wir in weiteren 200 Jahren nicht alles wissen - oder glauben, je nach dem?</p>
<p>Nein, es liegt mir fern, die Ordnung hiter allem zu leugnen. Ich vermag nur nicht zu erkennen, wie ein Gott, der von Ihnen in menschliche Maßstäbe gezwungen wird, dazu passen kann...</p>
<p>Lieber Franz, ich glaube nicht nur an die Existenz der göttlichen Kraft in allem was existiert - ich weiß darum. Ich spreche mit dem Göttlichen in jeder Sekunde meines Lebens und ja, ich bekomme Antwort in einer Form, die ich als begrenzter Mensch verstehen kann. Diese direkte Erfahrung erfüllt mich mit einer Dankbarkeit und einem Frieden, die mir eine monotheistische Ideologie nicht geben kann. Glauben Sie mir - ich habe es versucht!</p>
<p>Noch einmal: Ich verwerfe weder die unschätzbar wichtige Bedeutung der christlichen Botschaft der Nächstenliebe für den modernen Humanismus, noch die Bedeutung, die der Glaube an Jesu Auferstehung für den einzelnen Christen hat. Ich sehe das Leben schlicht und ergreifend aus einer anderen Perspektive als Sie.</p>
<p>In der Hoffnung, dass Sie ein freudvolles Osterfest feiern durften,</p>
<p>Blessed be</p>
<p>Rabenzahl</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Manchmal handelt Gott erst wenn ich aufgebe...]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2008/03/26/manchmal-handelt-gott-erst-wenn-ich-aufgebe/</link>
<pubDate>Wed, 26 Mar 2008 12:50:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.de.wordpress.com/2008/03/26/manchmal-handelt-gott-erst-wenn-ich-aufgebe/</guid>
<description><![CDATA[
Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. Wir hatten den selben Musikgeschmack, di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/R-pT5ofwOMI/AAAAAAAAAi8/EphcCrY3qPU/s1600-h/horst.jpg"><img class="alignleft" style="border:0 none;cursor:pointer;margin:0 10px 10px 0;" src="http://bp2.blogger.com/_EpoRAvyqJJQ/R-pT5ofwOMI/AAAAAAAAAi8/EphcCrY3qPU/s400/horst.jpg" border="0" alt="" width="425" height="434" /></a></p>
<p><strong>Seit der zehnten Klasse war Horst mein allerbester Freund. </strong>Wir hatten den selben Musikgeschmack, die selbe Vorliebe für lange Haare, Experimente mit Drogen und die selbe Abneigung gegen das Establishment, Schlager, Volks- und Popmusik.<br />
Wir hingen jeden Tag zusammen, hörten Musik, rauchten Haschisch warfen manchmal einen LSD-Trip und gingen gemeinsam auf Konzerte.<!--more--></p>
<p>Als sich Horst und <strong><a href="http://www.partners-in-harvest.org/partners-in-harvest-ministry/">Regina</a>,</strong> seine damalige Freundin zu Jesus bekehrten, dauerte es nicht lange, bis Sylvia und ich uns auch bekehrten. - Horst war immer schon der Anführer und Vorreiter von Allem gewesen. So auch jetzt.<br />
Allerdings nahm sein Leben kurze Zeit danach eine Wendung, die ich nicht mitmachen wollte: Er fing eine Beziehung zu einer verheirateten Frau an und rutschte kurz darauf in eine Heroinsucht ab.<br />
Wir beteten als Hauskreis damals wie die Weltmeister für ihn, daß er wieder Vernunft annehmen würde und zu Jesus und unserer Gemeinde zurückkäme.<br />
Wir besuchten ihn als Hauskreis in seiner Wohnung und redeten mit Engelszungen auf ihn ein - doch die Sucht war viel stärker als unser Bemühen.<br />
Dann hatten wir als Hauskreis eine ganz besondere Gebetszeit für ihn. Wir beteten sehr ausdauernd, intensiv und von ganzem Herzen. Plötzlich empfing ich in meinem Herzen eine starke, übernatürliche Gewissheit, daß Gott unser Gebet erhört hatte und das Horst wieder zum Herrn zurückkommen würde. Ich war sehr glücklich und erleichtert. In der Folgezeit erzählte ich jedem, daß Horst sich ganz bestimmt bald bekehren würde und von dem Teufelszeug Heroin loskäme. Ich war mir dessen völlig sicher.<br />
In den folgenden Jahren beteten wir immer wieder für Horst, der einmal sogar für sich beten ließ und versuchte zu hause einen kalten Entzug zu machen.  Doch die Entzugserscheinungen waren ihm zu unerträglich. Unter einem Vorwand stahl er sich aus dem Haus und ging wieder auf die Drogenscene.<br />
Zu der einen Sucht kamen noch die Süchte nach verschiedenen Medikamenten und Alkohol hinzu und Horst fing an zu stehlen und zu lügen, daß sich die Balken bogen.<br />
Man muss entweder mit guten Lügen von anderen Geld erschwindeln, Drogen verkaufen oder sonstwie kriminell werden um solche Süchte finanzieren zu können.<br />
Nach zehn Jahren voller Glaubensbemühungen und ständigen Einladungen in unsere mittlerweile neue Gemeinde war ich so Enttäuscht und desillusioniert, daß ich jede Hoffnung auf seine Rettung aufgegeben hatte und nur noch erwartete, seinen Namen eines Tages in den Todesanzeigen zu finden.  Einmal las ich ihn dort sogar und erschrak fürchterlich, stellte aber fest, daß das Geburtsjahr nicht stimmte. Er hat einen sehr geläufigen Nachnamen.<br />
Er wurde immer finsterer, zynischer und abgebrühter, je öfter wir ihn trafen. Geld gaben wir ihm schon lange nicht mehr und warnten auch seinen Vater und alle seine Bekannten davor, ihm etwas zu geben, da er alles nur für seine Sucht aufbrauchte. Entzug wollte er nicht mehr machen, schon gar nicht in irgendeine stationäre Therapie gehen.<br />
13 Jahre nach seinem Rückfall vom Glauben stand ich auf der Bühne unserer Gemeinde, um mal wieder den Lobpreis zu leiten. Es war eine Versammlung mit dem Evangelisten Bob Main, der einige Tage bei uns war.<br />
Mein Herz fiel mir völlig in die Hose, als ich plötzlich Horst durch die Gemeindetür kommen sah. Er sah schlecht und richtig elend aus. "Hoffentlich begegnet er heute Jesus", dachte ich bei mir, "hoffentlich schreckt ihn unser Lobpreis nicht ab, und hoffentlich findet Bob Main die richtigen Worte" kam ein ängstlicher Gedanke nach dem Anderen. Ich zitterte innerlich und schickte lauter ungläubige Stoßgebete zum Himmel.<br />
Viele der Gäste kamen beim Altarruf nach vorne und ließen für sich beten - Punker, Kaputte, Normalos und - mein bester Freund Horst!<br />
Alle fielen ausnahmslos unter der Kraft Gottes zu Boden. Horst hatte dabei eine Vision von Jesus am Kreuz, der zu ihm sprach.<br />
Noch am selben Tag ging er in ein Übergangshaus vom <a href="http://www.neuesland.de/nlhome.php">"Neuen Land"</a> zum Drogenentzug und danach  aufs Land in eine christliche Drogentherapie. Preis dem Herrn!<br />
Und ich hatte schon vor Jahren aufgehört, für ihn zu beten, zu glauben und zu hoffen - ich hatte ihn völlig abgeschrieben!<br />
Aber Gott wohl offensichtlich nicht! <span style="font-weight:bold;">Manchmal scheint Gott erst dann zu handeln, wenn ich völlig aufgegeben habe...<br />
</span>Viele Jahre später leiteten Horst und seine Frau dann einige Zeit sogar selbst dieses <a href="http://www.neuesland.de/anzeigen.php?id=arb/auffang">Übergangshaus</a> für Suchtkranke und zeigten Anderen den Weg zu Jesus und aus der Sucht.<span style="font-size:130%;"><span style="font-weight:bold;"><br />
</span></span></p>
<div class="blogger-post-footer"></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Passion]]></title>
<link>http://donralfo.wordpress.com/2008/03/21/passion/</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 13:08:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>donralfo</dc:creator>
<guid>http://donralfo.de.wordpress.com/2008/03/21/passion/</guid>
<description><![CDATA[Passion bedeutet Leidenschaft. Vor etwa zweitausend Jahren bewies der Schöpfer des Himmels und der ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gho-englisch.de/Religion/GK%2002-04/Christologie/Passion.jpg"><img style="float:left;cursor:pointer;width:400px;margin:0 10px 10px 0;" src="http://www.gho-englisch.de/Religion/GK%2002-04/Christologie/Passion.jpg" border="0" alt="" /></a><strong>Passion bedeutet Leidenschaft. </strong>Vor etwa zweitausend Jahren bewies der Schöpfer des Himmels und der Erde seine Leidenschaft für uns kranke Menschen, indem er seinen Sohn auf diese kaputte Welt sandte, um uns von unserer Krankheit zu heilen.<br />
<strong>Unsere große Krankheit - die Sünde!</strong><br />
Was soll das eigentlich sein - Sünde?</p>
<p>Der Begriff hört sich für Viele wahrscheinlich sehr verstaubt an.<br />
Sind hier etwa die "süßen Verführungen" von Schokolade, Schlagsahne und Süßigkeiten gemeint, die uns dazu bringen, zu sündigen?<br />
Oder ist es eher das Parken in der zweiten Reihe,  zu schnelles Fahren oder andere "Verkehrssünden", die uns Punkte in Flensburg bringen und den ollen Petrus zum Kopfschütteln bringen, wenn er uns das Himmelstor aufschließt?<!--more--></p>
<p><strong>Nein das Wort Sünde versucht den tiefen "Sund" zu beschreiben, den tiefen Abgrund im Herzen</strong> des Menschen. Es beschreibt den tiefen Abgrund zwischen dem Gott der Liebe und uns, den Menschen.<br />
Es beschreibt den Zustand der Lieblosigkeit, nachdem wir uns vom Gott der Liebe losgelöst haben, um unseren eigenen Weg zu gehen. Denn schließlich wissen wir ja alles besser als das alte Buch, in dem Gott seine Geschichte mit dem Menschen aufschreiben ließ.<br />
Ja, wir wissen alles viel besser, bauen Bomben und Raketen, verpesten die Umwelt, quälen Tiere und foltern Menschen. Wir rotten ganze Völker aus - sogar im Namen der Religion.<br />
Sogar im Namen der Religion des Gottes der Liebe und des Friedens!<br />
Die ganze Welt ist pervertiert und verdreht, aber gottseidank sind ja immer nur die Anderen schuld an der Misere - niemals wir selber. Wir sind doch die Guten und Braven, oder?</p>
<p><strong>Diese verbohrte, stolze und besserwisserische innere Haltung des Menschen  - das ist Sünde!</strong></p>
<p>Woher hatte Jesus nur diese Passion, diese <strong>feurige Leidenschaft</strong> für den Menschen, die ihn bis an den grausamen Foltertod am Kreuz brachte? Wie kam er dazu, die Sünde der ganzen Menschheit auf seine Schultern zu laden?<br />
<strong>Es war die Liebe, die ihn antrieb. </strong>Die heilige und reine Liebe Gottes, die ihn dazu brachte sein Leben an unserer statt zu opfern.<br />
Du bist es, der da eigentlich ans Kreuz gehört hätte. Wir alle sind es, die diese Strafe für unsere Sünden hätten tragen sollen.<br />
Denn unsere Lieblosigkeit und Perversion hat diesen Planeten zerstört und tut es immer wieder neu. ( Ja, ich weiß - es sind immer die Anderen)</p>
<blockquote><p><strong>Gott wurde in Jesus ein ganzer Mensch, nahm die gerechte Strafe und Konsequenzen unserer Sünde auf sich und versöhnte uns wieder mit dem Vater.</strong></p></blockquote>
<p><strong></strong>Der Sund, der tiefe Abgrund zwischen Gott und Mensch ist überbrückt worden durch die Passion eines einzigen Menschen, durch seine leidenschaftliche Liebe, die ihn bis ans Kreuz geführt hat.<br />
Jesus, König der Liebe und des Friedens - ich liebe Dich von ganzem Herzen. Amen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA["Es gibt nur einen wahren Glauben!"]]></title>
<link>http://rabenzahl.wordpress.com/?p=101</link>
<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 23:05:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>Rabenzahl</dc:creator>
<guid>http://rabenzahl.de.wordpress.com/2008/02/17/rabenantwortappell/</guid>
<description><![CDATA[Dies behauptet jedenfalls mein derzeitiger Lieblingssparringspartner. Im folgenden daher meine kurze]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dies behauptet jedenfalls mein derzeitiger Lieblingssparringspartner. Im folgenden daher meine kurze Antwort auf den <a href="http://deislam.wordpress.com/appell/" title="Warum verschaffe ich denen Publicity?">Appell</a> der Herren deislam, alle Welt möge sich zum Katholizismus, dem einzig wahren Glauben bekehren:</p>
<p><!--more-->Liebe Herren deislam,</p>
<p>folgende <a href="http://rabenzahl.wordpress.com/die-natur-des-gottlichen/" title="Rabenblogseite">Worte</a> kenne Sie bereits, aber ich denke, dass sie hier auch angebracht sind:</p>
<blockquote><p>Gehen wir davon aus, dass das Göttliche unendlich groß ist. Gehen wir weiter davon aus, dass der Mensch bzw. der menschliche Verstand begrenzt ist. Schlussfolgerung: Der Mensch kann mit seinem begrenzten Verstand das Göttliche nie in seiner Ganzheit erfassen oder gar verstehen.</p>
<p>Gehen wir davon aus, dass der jeder Mensch ein Individuum ist und jeder Mensch eine eigene, individuelle Sicht der Welt hat. Beispiel: Man stelle sich das Bild eines Baumes auf einer Weide vor. Jeder Mensch wird sicherlich ein anderes Bild des Baumes vor Augen sehen, jedoch ist keines dieser Bilder falsch - sie sind nur anders.</p>
<p>Wir haben erkannt und sind uns einig, dass kein Mensch das Göttliche ganz erkennen kann. Ebenso haben wir erkannt, dass jeder Mensch eine individuelle Sicht der Welt, damit auch des Göttlichen hat. Folgerung: Jeder Mensch, der versucht, das Göttliche zu erkennen und zu verstehen, sieht und versteht nur einen kleinen Teil des Ganzen. Und jeder Mensch sieht einen ANDEREN, kleinen Teil des Göttlichen Ganzen.</p>
<p>Das heißt, <b>kein Mensch</b> kann behaupten, das Göttliche in seiner Ganzheit erfasst und verstanden zu haben. Das heißt auch, dass kein Mensch behaupten kann, alleine Recht zu haben. Denn jeder Mensch sieht einen ebenso wahren wie unvollständigen Teil des Göttlichen Ganzen. Daher kann weiterhin auch kein Mensch behaupten, die anderen häten Unrecht mit ihrer Sicht des Göttlichen.</p></blockquote>
<p>Es liegt mir also fern zu behaupten, Ihre Sicht des Göttlichen sei falsch - im Gegenteil, für Sie ist es Ihr Weg zum spirituellen Ziel eines jeden Menschen, zur Vereinigung mit der Göttlichen Kraft.</p>
<p>Ich bezweifle auch nicht, dass Sie dieses Ziel auf diesem von Ihnen gewählten, weil zu Ihnen passenden, Weg erreichen werden. Meinen Glückwunsch dazu.</p>
<p>Ebensowenig bezweifle ich die diversen sprituellen Erlebnisse Einzelner, von der die Bücher der Bibel berichten:</p>
<p>Ich bezweifle nicht, dass Moishe auf dem Sinai mit dem brennenden Dornbusch sprach, dass Iob voller Vertrauen alles ertrug, dass Ezehiel und Johannes ihre bildgewaltigen Visionen hatten, dass Jehoshua während seiner 40tägigen Einkehr in der Wüste mit dem Teil seines Unterbewusstseins sprach, das ihm als "Satan" erschien.</p>
<p>Weiterhin bezweifle ich nicht die Visionen der Mysikerinnen und Mystiker des Mittelalters, die Visionen der Pythia im antiken Delphi, die Erleuchtung Gautama Buddhas oder das Gespräch Mohammeds mit dem "Erzengel Gabriel" in der Höhle.</p>
<p>Was ich jedoch aus obengenannten Gründen (Unendlichkeit der Göttlichen Kraft, Beschränktheit und Individualität des Menschlichen Verstandes und der menschlichen Wahrnehmung) <b>sehr wohl </b>bezweifle, ist die Allgemeingültigkeit der spirituellen Erfahrung <b>einzelner</b> Menschen für <b>alle</b> Menschen weltweit und zu jeder Zeit.<br />
Das Lebensziel eines jeden ist, wie gesagt, die Verbindung des Einzelnen mit dem All-Einen, dem unendlichen und in jeden Ding gegenwärtigen Göttlichen. Auf welchem Weg diese Verbindung zu erreichen ist - das muss <b>jeder für sich selbst</b> herausfinden. Grade das ist der elementare "Knackpunkt" - die Suche, die Arbeit, die Mühe, das Verlangen nach dem Verstehen der eigenen Seele, des Göttlichen Funkens in einem selbst und damit des Göttlichen selbst (wie oben so unten, wie innen so aussen, wie im Kleinen so im Großen).</p>
<p>Sie berufen sich auf Ihr heiliges Buch, dessen Wert als Ihren persönlichen Wegweiser zum Göttlichen ich durchaus anerkenne. Allerdings (auch dies habe ich an anderer Stelle in diesem Blog bereits schon gesagt) gebe ich zu bedenken:</p>
<p>Jede Schrift (und darüber hinaus nicht nur das geschriebene, sondern auch der gesprochen Wort), ob nun die Bücher der Bibel und der Thora, der Koran, die Veden, die Sutras, die verschiedenen Versionen der Edda und so weiter, wurden <b>von Menschen</b> geschaffen, interpretiert, verschieden übersetzt (und damit wieder interpretiert, denn jede Übersetzung ist immer auch eine Interpretation).</p>
<p>Ich will unseren Dialog hier nicht in Gänze wiederholen. Wer will kann ja hier nachlesen: <a href="http://deislam.wordpress.com/2007/10/06/%c2%abwir-sind-alle-hindus-muslime-und-christen-kinder-desselben-gottes%c2%bb/#comments" title="Kommentare und Diskussionen">KLICK.</a></p>
<p>Auf einen Punkt gebracht verwiesen Sie als Beweis für die Wahrheit der Schrift auf  den "heiligen Geist" und die "Selbstoffenbarung Gottes". Doch jeder Verweis auf die Inspiration durch den Heiligen Geist kam und kommt von nichtallmächtigen, nichtallwissenden, nicht allgegenwärtigen Menschen. Ebenso ist jeder Beleg der Selbstoffenbarung "Gottes" von Menschen gemacht (Schrift, s.o.)</p>
<p>Wenn dieser allmächtige et cetera Gott<b> in persona</b> existiert und will, dass nur ein einziger Weg zu ihm zu gelangen existiert - in diesem Fall würde er in seiner <b>Allmacht</b> sicherlich seit Anbeginn der "Schöpfung" dafür Sorge getragen haben, dass es keinen Zweifel, keine Abweichung und keine Diskussion über seinen "Heilsplan" gibt. Jeder Mensch wüsste von Geburt an bescheid - der Wille  "Gottes" stünde sozusagen in goldenen Lettern am Himmel, auf den Bergen, auf jedem Kiesel im  Flussbett, auf jedem Blatt jedes Baumes und auf der Stirn jedes Menschen geschrieben. Aber dem ist nicht so.</p>
<p>Sie gehen Ihren Weg, der für Sie der richtige ist.<br />
Ich gehe den Weg, der für mich der richtige ist.<br />
An unser Ziel gelangen wir alle.</p>
<p>Seien Sie gesegnet.<br />
Blessed be.</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Alexander Hirsch: Für Gott das Beste - Die Bekehrung des Geldbeutels]]></title>
<link>http://anskarmarburg.wordpress.com/2007/06/24/alexander-hirsch-fur-gott-das-beste-die-bekehrung-des-geldbeutels/</link>
<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 14:43:42 +0000</pubDate>
<dc:creator>anskarmarburg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Drei Bekehrungen sind nötig, sagt Martin Luther: Die Bekehrung des Herzens, des Verstandes und des ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Bekehrungen sind nötig, sagt Martin Luther: Die Bekehrung des Herzens, des Verstandes und des Geldbeutels. Um letztere geht es in der <a href="http://www.anskar.de/marburg/mp3/070624_ahirsch_die_bekehrung_des_geldbeutels.mp3" title="Hier herunterladen" target="_blank">Predigt vom 24. Juni 2007</a> zu <a href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&#38;bible=LUT&#38;ref=maleachi3,6" title="Maleachi 3,6-12" target="_blank">Maleachi 3,6-12</a>. Dabei beantwortet Alexander Hirsch Fragen wie: Was hat so eine profane Sache wie Geld mit unserer Beziehung zu Gott zu tun? Wem gehört unser Geld? Wieviel sind 10 Prozent? Dabei wird auch deutlich: Auch die größten Herausforderungen Gottes werden von seinen Zusagen weit überboten.</p>
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<title><![CDATA[Radikale Dezentrierung]]></title>
<link>http://timreno.wordpress.com/2007/01/13/radikale-dezentrierung/</link>
<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 15:00:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tim Reno</dc:creator>
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<description><![CDATA[Das ist eines der schönsten Zitate, das ich kenne. Diese „radikale Dezentrierung“ durch die Beg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das ist eines der schönsten Zitate, das ich kenne. Diese „radikale Dezentrierung“ durch die Begegnung mit wahrer Schönheit, die die Harvard Professorin Scary hier beschreibt, ist eine bewegende und verständliche Beschreibung dessen, was bei einer wirklichen Gottesbegegnung geschieht. Ich sehe darin einen der geeignetsten Ansätze um heute über Gott zu sprechen: Wenn wir ihn wirklich sehen und verstehen, dann überwältigt das einfach unser Herz, nicht aufgrund von Angst, sondern aufgrund des Staunens über seine Schönheit. Eine innere Veränderung wird nicht auf sich warten lassen. Das ist es, was ich u.a. in Lukas 5,8 und Hebräer 12,2 sehe - und in meinem eigenen Leben.</strong></p>
<p>“At the moment we see something beautiful, we undergo a radical decentering. Beauty, according to Weil [Simone Weil], requires us „to give up our imaginary position at the center“ ... When we come upon beautiful things...they lift us up ... letting the ground rotate beneath us several inches, so that when we land, we find we are standing in a different relation to the world than we were a moment before. It is not that we cease to stand at the center of the world, for we never stood there. It is not that we cease to stand even at the center of our own world. We willingly cede our ground to he thing that stands before us. ...<br />
It is as though one has ceased to be the hero or heroine in one’s own story and has become what in a folktale is called the “lateral figure“ or “donor figure.“ ...<br />
A beautiful thing is not the only thing in the world that brings a state of acute pleasure. But is appears to be one of the few phenomena in the world that brings about both simultaneously: it permits us to be adjacent while also permitting us to experience extreme pleasure, thereby creating the sense that it is our own adjacency that is pleasure-bearing. It seems a gift in its own right, and a gift as a prelude to or precondition of enjoying fair relations with others.” </p>
<p>Elaine Scarry, <a href="http://http://www.amazon.com/Beauty-Being-Just-Elaine-Scarry/dp/0691089590/sr=8-2/qid=1168701074/ref=pd_bbs_sr_2/104-0988504-8763939?ie=UTF8&#38;s=books"><em>On Beauty and Being Just</em></a>, 2001<br />
Scarry ist Professorin für Ästhetik an der Harvard Universität.</p>
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