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	<title>bauern &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bauern/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bauern"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 04:49:20 +0000</pubDate>

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<title><![CDATA[Neu: Kneippen auf Osttiroler „Gesundheits-Bauernhöfen“]]></title>
<link>http://conventiontraveller.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 10:20:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>globowriter</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sich richtig „gesund urlauben“ boomt nicht erst seit der  „Erfindung“ der Wellness. In Ostti]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:17pt;margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">Sich richtig „gesund urlauben“ boomt nicht erst seit der  „Erfindung“ der Wellness. In Osttirol, der urigen, sonnigen und rundum g’sunden  Höhenregion südlich des Alpenhauptkammes, setzt man seit jeher auf die Kraft der  Natur. Hier gibt es mittlerweile <a href="http://www.osttirol.com" target="_blank"><strong>13  Gesundheits-Bauernhöfe</strong> </a>inmitten traumhafter Umgebung, die mit frischer  Höhenluft und einem großen Aktiv-Angebot ihre Gäste in Bewegung bringen. Die  Gesundheits-Bauernhöfe bieten darüber hinaus besondere „Standards“ – wie  natürliche Materialien in den Zimmern, gesunde Bioprodukte aus eigener  Produktion auf dem Tisch und ein „heilsames“ Programm für Körper und Geist. </span><!--more--><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><strong>Yoga, Meditation, Kneippen, Reiten,  Imkern</strong> oder klassische Wohlfühl-Angebote wie <strong>Sauna, Kräuter- und Heubäder </strong>helfen,  den Alltag wirklich für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Sogar als „<strong>Pferdeflüsterer</strong>“ kann man sich  versuchen – das mentale Training mit den Pferden steigert das Selbstwertgefühl  und hilft, konzentrierter und entschlossener zu handeln. Absolut „g’sund“ sind  auch die Preise in den 13 Gesundheits-Bauernhöfen. Zwischen Juni und September  laden die Gesundheits-Bauernhöfe außerdem zu acht Kennenlern-Nachmittagen unter  dem Motto „<strong>Ich kneipp mich in die  Mitte</strong>“ ein: Bei den Nachmittagen auf jeweils einem anderen Bauernhof stehen  Kneipp‘sche Güsse und kulinarische Genüsse, Bienenhonig, Milchbäder,  Hexenkräuter und Höhenkneippen, ein Fitness-Parcours und Trommelrhythmen sowie  Klangschalen und „<strong>almerische  Pfannengerichte“</strong> am Programm.</span></p>
<p style="line-height:8pt;margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"> </span></p>
<div style="border:1pt 1pt medium solid solid none windowtext windowtext 0;padding:1pt 4pt 0;">
<p style="margin:0;"><strong><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">G’sunde Termine &#38; Kneippen<span> </span>Osttirol</span></strong></p>
</div>
<div style="border:1pt solid windowtext;padding:1pt 4pt;">
<p style="text-indent:0;line-height:10pt;margin:0;"><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><strong>03.09.08</strong>: Fit mit der Natur (14-18 Uhr,  Gesundheitsbauernhof Replerhof, Prägraten) • <strong>24.09.08</strong>: Meditative Wanderung durchs  Zedlacher Paradies, Höhenkneippen und „almerische Pfannengerichte“ (15-19 Uhr,  Gesundheitsbauernhof Mortenhof, Matrei i. O.)</span></span></p>
<p style="background:#d9d9d9 none repeat scroll 0 50%;line-height:10pt;margin:0;"><span><strong><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;">Preisbeispiel „Spüre die Kraft der Natur“<span> </span>Reiterbauernhof  Ortnerhof****</span></span></strong></span></p>
<p style="text-indent:0;line-height:10pt;margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;">7 Ü/F inkl. natürlich-sinnlichem Programm mit Wanderungen,  mentaler Erfahrung mit Pferden oder Kräuter-Dampfsauna mit Farblicht – Preis ab  210 Euro p.P. im DZ.</span></p>
</div>
<p style="line-height:5pt;margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:x-small;"> </span></span></p>
<p style="margin:0;"><strong></strong></p>
<p style="margin:0;"><strong><em><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;">Weitere  Informationen:</span></span></em></strong></p>
<p style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><em>Osttirol Werbung Ges.m.b.H</em></span></p>
<p style="margin:0;"><span lang="IT"><em><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;">A-9900 Lienz,  Albin-Egger-Straße 17</span></span></em></span></p>
<p style="line-height:5pt;margin:0;"><span lang="IT"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p style="margin:0;"><em><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><span lang="IT">Tel.: +43 (0)4852  65333</span><span style="color:black;" lang="EN-GB"><span> </span></span></span></span></em></p>
<p style="margin:0;"><em><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><span lang="FR">Fax: </span><span lang="IT">+43 (0)4852  65333-2</span></span></span></em></p>
<p style="line-height:5pt;margin:0;"><span lang="IT"><span style="font-family:Arial;font-size:x-small;"><em> </em></span></span></p>
<p style="margin:0;"><a href="http://www.osttirol.com/" target="_blank"><span lang="FR"><em></em></span><em><span style="font-size:x-small;"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.osttirol.com/" target="_blank">http://www.osttirol.com</a></span></span></em></a></p>
<p><span style="font-size:12pt;font-family:Arial;" lang="IT"><span style="font-size:x-small;">E-mail: </span><a href="mailto:info@osttirol.com" target="_blank"><span style="font-size:x-small;">info@osttirol.com</span></a></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht]]></title>
<link>http://gesundessen.wordpress.com/?p=298</link>
<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 07:36:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>littleemma</dc:creator>
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<description><![CDATA[


Die Ablehnung gegen alles Neue hat der Kartoffel den Aufstieg auf den Thron unsere Speisepläne s]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]&#62;  Normal 0   false false false        MicrosoftInternetExplorer4  &#60;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#62;   &#60;![endif]--></p>
<p class="spintrotext"><a href="http://gesundessen.files.wordpress.com/2008/08/potato_potatoes_vegetable_239953_l.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-299" src="http://gesundessen.wordpress.com/files/2008/08/potato_potatoes_vegetable_239953_l.jpg?w=300" alt="" width="300" height="204" /></a></p>
<p class="spintrotext">
<p class="spintrotext"><strong><span style="font-weight:normal;" lang="DE">Die Ablehnung gegen alles Neue hat der Kartoffel den Aufstieg auf den Thron unsere Speisepläne schwer gemacht und erst der preußische König Friedrich der Große war in der Lage mit einer List der Kartoffel zum Durchbruch zu verschaffen. Nachdem er den großen Nutzen der bis dato recht unbekannten Kartoffel erkannt hatte, ließ er rund um Berlin Kartoffelfelder anlegen und sie von Soldaten bewachen. Diese hatten aber die Anweisung nicht zu genau hinzuschauen, sondern die durch die Bewachung neugierig gewordenen Bauern gewähren zu lassen. Die Bauern stahlen, kosteten und kultivierten anschließend die erste Pflanzen. Am </span></strong><a title="24. März" href="http://de.wikipedia.org/wiki/24._M%C3%A4rz"></a><span lang="DE">24.03.1756 erließ Friedrich der Große dann eine sogenannte<span> </span>“<span>Circular-Ordre”, mit denen er die Bauern verpflichtete, in Zukunft vermehrt Kartoffeln anzubauen. Seit dieser Zeit ist die Kartoffel bei uns als Grundnahrungsmittel nicht mehr wegzudenken </span>Es gibt inzwischen mehrere Tausend verschiedene Kartoffelsorten, von denen aber viele nur im Ursprungsland Peru oder den Nachbarländern in höheren Lagen gedeien.</span></p>
<p class="spintrotext"><span lang="DE">Soviele Kartoffelsorten es gibt, soviele Rezepte gibt es auch. Natürlich kann ich hier nicht alle aufzählen, aber es lohnt sich mal auf den Seiten der Spitzenköche nachzulesen, was dort gekocht wird. Besonders die edlen Kartoffelsorten, die dort verwendet werden, haben nochmal einen ganz anderen Geschmack als das, was man uns im Supermarkt als Kartoffel verkauft. Nicht umsonst kommt der Name „Kartoffel“ vermutlich vom französichen „Truffel“, mit denen man die Kartoffel ursprünglich verglich.</span></p>
<p class="spintrotext"><span lang="DE">Ich will hier keine Nährwerttabellen veröffentlichen oder Kalorienvergleiche anstellen, dafür gibt es bereits genug Fundstellen im Netz. Schauen sie mal einfach selber nach und vergleichen Sie Kalorien, Nährwert und Inhaltsstoffe der Kartoffel mit unseren anderen Grundnahrungsmitteln und die werden erstaunt sein.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kapitalismus für Dummies]]></title>
<link>http://cajarore.wordpress.com/?p=983</link>
<pubDate>Tue, 29 Jul 2008 01:36:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>cajarore</dc:creator>
<guid>http://cajarore.wordpress.com/?p=983</guid>
<description><![CDATA[
Oder auch: Neoliberale erklären uns die Welt, wie sie uns gefällt. Klar, das die Lebensmittelprei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://cajarore.files.wordpress.com/2008/06/alster1.png" border="0" height="128" width="128" alt="alster1.png" align="left" style="float:left;margin:5px;" />
<p>Oder auch: Neoliberale erklären uns die Welt, wie sie uns gefällt. Klar, das die Lebensmittelpreise steigen ist nicht schön, hin und wieder regt sich inzwischen sogar leiser Unmut darüber, der allerdings, wenn er hier von der Presse wahrgenommen wird, meist ganz weit weg stattfindet. Haiti, Indonesien oder sonst-wo auf diesem Planeten. Um einem normalsterblichen Bürger dieses Landes trotzdem nicht den Allein-Seligmachenden Kapitalismus Neoliberaler Prägung zu vergällen, muss man sich schon ganz schön anstrengen - in diesen Zeiten. Aber der ZEIT ist es schon fast perfekt gelungen.</p>
<p>Was braucht man also, damit man auch weiterhin ganz fest an die Segnungen der freien Märkte glaubt? Zuerst einmal ein Huhn - natürlich keins dieser Massentierhaltungs-geschädigten Wesen, die man nur nach dem Studium eines Anatomie Buches noch erkennt, sondern:<br />
<blockquote><em>Diese Hühner führen ein idyllisches Leben. Im Winter bietet ihnen ein solides Steinhaus Schutz vor den Elementen, sie tun sich an einer Mischung aus Weizen und Mais mit Zugaben von Gerste und Hafer gütlich. Den Rest des Jahres fressen sie vor allem frisches Gras und halten unter lauschigen Bäumen Mittagsruhe.</em></p></blockquote>
<p>Ja klar, das erinnert an wen? An Astrid Lindgren, an Bullabü, Pippi Langstrumpf, oder an irgendwelche Geschichten aus dem vorletzten Jahrhundert... da, wo die Welt noch in Ordnung war. Dazu kommt dann der Bauer. Da passt natürlich nicht der Grossbauer deutscher Prägung, es muss schon ein urwüchsiger Schotte sein:<br />
<blockquote><em>Der Eggman ist ein sentimentaler Geselle. Er ruft seine treuesten Hennen beim Namen, »Hausfrau« und »Hennie« heißen sie. Wenn die Hühner keine Eier mehr legen, dreht er ihnen nicht den Hals um, sondern gönnt ihnen einen friedlichen Lebensabend in einem Austragshäuschen. Intensivhaltung liegt ihm fern.</em></p></blockquote>
<p>Klar, der passt natürlich auch besser zu den idyllischen Hühnern weiter oben, und Bauern sind ja bekanntlich - besonders wenn sie aus Schottland, der <em>»letzten Wildnis Europas«</em> stammen - schon immer sehr sentimental gewesen!</p>
<p>Vorsorglich, damit es auch der dümmste Zeit-Leser dann noch begreift, wird noch darauf hingewiesen, das sich diese Ländlichen Idyllischen Szenen Selbstverständlich ebenso überall woanders in Europa abspielen könnten, und es natürlich nicht nur um freilaufende Hühner geht:<br />
<blockquote><em>Die Eier, von denen hier die Rede ist, könnten von überall her stammen, aus Lüneburg oder dem Mühlviertel, aus Sędziejowice oder Châtillon-sur-Seine. Diese Geschichte könnte sich genauso gut um Milch, Käse oder Fleisch drehen, um andere Lebensmittel, deren Erzeugung Getreide als Tierfutter erfordert. Der Zufall will es, dass sie von Eiern handelt, die schottische Hühner in einer Gegend legen, die oft als die »letzte Wildnis Europas« unseres zivilisationsgesättigten Kontinents beschrieben wird.</em></p></blockquote>
<p>Sicher, der berühmte Zufall, der bei Journalisten, die eine solche Story schreiben sollen, ja immer eine wahnsinnig grosse Rolle spielt.</p>
<p>Der Autor verlässt nun diese so schöne Ländliche Idylle, begibt sich nach Inverness, wo "<em>auch wenn der Wind schwarzgraue Wolkenfetzen über den Himmel zerrt,</em>" er sich von einem Typisch Schottischen Lagerarbeiter und seinem Chef "<em>der für den Getreideeinkauf zuständige 37-jährige Direktor der Firma. Bain, beleibt und fröhlich</em>" die in letzter Zeit so arg gestiegen Preise für Futtermittel erklären lässt. Der hat dann auch gleich, nach allerhand Geschwafel über Australien, die Inder und Protektionismus, <strong>die</strong> Erklärung, die nun wirklich jedem einleuchtet:<br />
<blockquote><em>Den Hauptgrund für den dramatischen Preisanstieg entdeckt er freilich im europäischen Widerstand gegen genetisch modifizierte Feldfrüchte.</em></p></blockquote>
<p>Das ist in der Tat ja einfach. BUND, Linke, Grüne, Greenpeace, Umweltschützer. NATÜRLICH sind die schuld! Wer auch sonst? Schön, wenn man so etwas dann endlich von dem beleibten, aber fröhlichen Bain erklärt bekommt. Einem beleibten, aber fröhlichen Menschen glauben wir doch alles, oder?</p>
<p>Der nächste Stop - oder auch der nächste Akt zur Erklärung, warum die Preise so steigen, ist dann ein Getreidebauer:<br />
<blockquote><em>Ein Rapsfeld rechts der Straße steht in voller dottergelber Blüte, auf einem Acker links der Straße sprießen üppig wadentiefe dunkelgrüne Blätter. Die Felder ziehen sich über 220 Hektar hin, sie sind zu drei Fünfteln mit Futterweizen und zu je einem Fünftel mit Gerste und Raps bepflanzt. Schön gewachsene, hohe Bäume stehen auf den Feldrainen. Am Nordende begrenzt ein Flussufer die Farm, im Westen das Meer.</em></p></blockquote>
<p>Immer noch Bullabü, der Farmer, der eher einem "<em>Filmschauspieler als an einen Landmann</em>" ähnelt, lässt ja schon fast darauf schliessen. "<em>Oft sitzt er bis spät in die Nacht auf seinem Traktor. Nur während der Ernte stellt er zwei Hilfskräfte ein.</em>". Da möchte man doch selber gerne Landmann werden.</p>
<p>Für alle, die den Artikel in der Zeit bis hierhin gelesen haben, muss eigentlich klar sein, dass das bis jetzt alles doch sehr Idyllisch ist - trotz der hohen Preise. Aber dann kommt der Dämpfer. Es gibt das Böse, auch in der beschaulichen Welt der Landmänner:<br />
<blockquote><em>Er sieht den Hauptgrund in der Preistreiberei der Produzenten, das meinte er mit der Verwilderung der Geschäftspraktiken. Auf dem Düngemittelmarkt habe ein beispielloser Konzentrationsprozess stattgefunden. BASF und Yara, eine Tochter des norwegischen Konzerns NorskHydro, beherrschten den Markt, in Großbritannien halte Yara fast eine Monopolstellung. Wenn man Dünger bestelle, bekomme man eine Lieferung zugesagt – aber keinen Preis. Wer ein Wort gegen diesen Räuberkapitalismus äußere, werde plattgemacht. Bain könne es sich gar nicht leisten, die Dinge beim Namen zu nennen, sonst werde seine Firma aus der Kundenliste gestrichen.</em></p></blockquote>
<p>Das hätte ich jetzt nicht vermutet. Also ist irgendwas doch nicht so ganz in Ordnung? Die ZEIT geht dann mit einem kleinen, weiteren Schwenker über Indien nach Chicago zu einer Weizenbörse. Dort treffen wir einen <del>Spekulanten</del> Terminkontrakthändler. Ist er jetzt das Böse? Der Feind?<br />
<blockquote><em>Er wurde zum Ehrenmitglied der Börse ernannt, was bedeutet, dass er seine Mitgliedschaft verkaufen kann, ohne seinen Status als Mitglied zu verlieren. Er erwarb seine Mitgliedschaft 1974 für 72000 Dollar. Vor einem Jahr hätte er sie für sieben Millionen Dollar verkaufen können, jetzt sei sie nur noch vier bis fünf Millionen Dollar wert, sagt er. »Das ist wie mit allem, die Preise steigen, die Preise fallen.«</em></p></blockquote>
<p>Na ja, wohl doch auch eher einer der üblichen Verlierer - man könnte ja fast Mitleid mit ihm bekommen. Eine Kollegin des Spekulanten wird dann von der Zeit gefragt:<br />
<blockquote><em>
<p>Spekulation? Ist das nicht ein ziemlich fragwürdiges Geschäft?</p>
<p>Sie atmet tief durch. »Der Markt«, erklärt sie dann säuerlich, »braucht Spekulanten. Die versorgen ihn mit Liquidität. Jeder, der in den Markt investiert, ist ein Spekulant. Ohne Spekulanten würde er nicht funktionieren. Die Liquidität garantiert Händlern und Farmern überschaubare und stabile Preise.«</p>
<p></em></p></blockquote>
<p>Tja, da kann unserem Landmann aus der Schottischen Wildnis dann nur noch der Kopf schwirren und uns auch.</p>
<p>Dann geht es noch mal weiter zu einem US-Amerikanischen Bauern<br />
<blockquote><em>Becker, ein zupackender Charakter in Bluejeans und kurzärmeligem kariertem Hemd, 36 Jahre alt, lacht gerne und ist stolz auf das, was er geschaffen hat. Seine Vorfahren waren vor 200 Jahren aus Ostfriesland in die USA eingewandert, er übernahm vor 14 Jahren von seinem Großvater dessen 100 Hektar großen Hof. Jetzt beackert er 1200 Hektar – zwölf Quadratkilometer.</em></p></blockquote>
<p>der Mais anbaut, unter anderem für Biotreibstoff. Und auch der weis ganz genau, wer schuld ist, denn er darf seinen Mais nicht nach Europa verkaufen:<br />
<blockquote><em>Warum nicht nach Europa? »Wegen der Einfuhrsperre für gentechnisch modifizierte Sorten.«</em></p></blockquote>
<p>Wer daran schuld ist, das hatte ich ja weiter oben schon mal erklärt.</p>
<p>Und was lernen wir jetzt aus dem Artikel in der ZEIT? Es sind alles unheimlich nette, manchmal beleibte, aber fröhliche, manchmal auch etwas säuerliche Menschen, die den Kapitalismus so liebenswert machen und die uns dann den glauben zurück geben an eine wunderbare Zukunft, in der <em>der Markt</em> schon alles regeln wird... und natürlich, das Spinner, die z.B. gegen genmanipulierte Lebensmittel sind, ganz, ganz doll Böse sind!</p>
<p>Amen.</p>
<p>Alle Zitate aus der ZEIT: <a href="http://www.zeit.de/2008/27/DOS-Eiermann?page=all">Die Welt im Ei</a>, gefunden unter anderem bei <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b672b748">Fefe</a>.</p>
<p>(Bild: <a href="http://dryicons.com">DryIcons</a> und die schöne, heile Welt zur Beruhigung.)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Auf dem "Land"]]></title>
<link>http://utechristian.wordpress.com/?p=1258</link>
<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 10:48:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Christian</dc:creator>
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<description><![CDATA[Warn gerade ein bisschen irritiert als es hier geklingelt hat, aber dann gar keiner hoch kam. Unten ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Warn gerade ein bisschen irritiert als es hier geklingelt hat, aber dann gar keiner hoch kam. Unten vorm Haus hat sich ne Frau mit einer anderen aus dem Haus unterhalten. Komisch ... </p>
<p>Dann - wir haben dann erstmal weiter gegessen - hörn wir von unten: "Zwiebeln! Kartoffeln! Eier!" Ahh, hier gibt es sowas noch, dass die Bauern <span style="text-decoration:line-through;">im Dorf</span> in der Stadt rumgehn und ihr Zeug an der Tür verkaufen.</p>
<p>Gibts sowas bei euch auch?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Warum die Milchstreik Kampagne nicht so gut war...]]></title>
<link>http://davidspy.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 16:06:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>davidspy</dc:creator>
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<description><![CDATA[Seit dem Milchstreik vor ca. 3  Wochen steht bei einer Kreuzung hier ein Schild, dass rechts einen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Milchstreik vor ca. 3  Wochen steht bei einer Kreuzung hier ein Schild, dass rechts einen Liter Milch, der als Lebensmittel definiert wird, mit dem preis von ca. 60 ct anzeigt und links das gleiche nur mit Cola, als Definition ein ? und als Preis 83 ct dargestellt wird. Auf dem ersten Blick kommt die Idee gut, jedoch wenn man sich darüber Gedanken macht hinkt der Vergleich.</p>
<p>Beispielsweise könnte man ja als Definition für die Cola "Konsumgut" oder "Luxusgut" angeben, das einen solchen Preis nur bestätigt. Dagegen ist ja die Milch ein essentielles Lebensmittel für jeden. Eine Cola sollte sich vielleicht jemand, der sparen will, nicht kaufen, sondern zu billigen Lebensmitteln greifen. Außerdem kommt bei diesem Vergleich ja der eigentliche Grund des Streikes/Lieferboykotts nicht heraus. Es geht ja darum, was bei den Bauern ankommt. Wenn die Discounter den Preis erhöhen, aber das Geld dann selber einstecken, so macht das ganze dann keinen Sinn.</p>
<p>Und versteht mich jetzt nicht falsch! Ich stehe voll hinter den Bauern und würde auch für die Milch mehr ausgeben, wenn das Geld dann auch ankommt! Ich möchte nur dieses Plakat kritisieren, dass absolut nicht durchdacht ist!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pyrrhus und seine Milch]]></title>
<link>http://anstalt.wordpress.com/?p=204</link>
<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 17:09:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>califax</dc:creator>
<guid>http://anstalt.wordpress.com/?p=204</guid>
<description><![CDATA[Ich hatte in den letzten Tagen keine Lust, etwas zum &#8220;Milchstreik&#8221; zu schreiben, aber da]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ich hatte in den letzten Tagen keine Lust, etwas zum "Milchstreik" zu schreiben, aber da er wohl bald eine Neuauflage bekommt, folgt hier wieder ein Selbstgespräch: War das denn ein Streik, wo liegt das eigentliche Problem, warum haben die Bauern eigentlich überhaupt nichts erreicht, und wieso ist es im günstigsten Falle ein Pyrrhussieg?</p>
<p><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;"><em>Zunächst einmal das Wort:</em> Milchstreik oder Bauernstreik. Die Bauern streiken also. Ein Streik ist eine Arbeitsverweigerung lohnabhängiger Beschäftigter, mit dem Ziel, den Arbeitgeber durch wirtschaftlichen Schaden zu Zugeständnissen zu zwingen. Können Bauern also streiken? Nein. Nicht in Deutschland. Unsere Bauern sind keine Arbeitnehmer sondern unabhängige Unternehmer. Es ist also kein Streik, sondern ein abgesprochenes Wirtschaftsboykott zur Durchsetzung einer Preisabsprache. Interessanterweise richtet sich dieser von Blockaden begleitete Boykott hauptsächlich gegen Unternehmen, deren Eigentümer die boykottierenden Bauen sind. Das gibt dem ganzen einen interessanten Dreh.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Dann das Problem:</em> Es wird viel zuviel Milch produziert. Dadurch geraten die Preise unter Druck, und wer nicht effizient genug produziert, kann von den niedrigen Preisen die Produktionskosten nicht mehr aufbringen. Das trifft natürlich am härtesten die kleinen Höfe, kaum die industrialisierten Großbetriebe im Osten. Wenn man die Sache einfach so laufen lässt, führt das dazu, daß die kleinen, ineffizienten Wirtschaften den Milchbetrieb einstellen müssen. Die Produktion wird dann geringer, die Übrigbleibenden können wieder höhere Preise durchsetzen. Durch diesen Marktmechanismus ist unser heutiger Wohlstand eigentlich erst entstanden. Er sorgt dafür, daß es immer wieder lohnenswert ist, neue Produkte zu entwickeln, weil bisherige sich nicht mehr lohnen, neue und effizientere Produktionsformen zu entwickeln, damit man leichter Kunden findet, und anstelle einer strohgedeckten Lehmhütte am Brunnen ein Energiesparhaus mit Fußbodenheizung, Dolby-Surround im Wohnzimmer und einer hochmodernen Küchenausstattung zu bauen. Man kann dieses Haus bauen, nicht nur weil es all diese Dinge gibt, sondern, weil sie durch Konkurrenz und Preisdruck für immer mehr Menschen bezahlbar werden.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Der Lösungsansatz:</em> Die Bauern blockieren ihre eigenen Genossenschaften, schütten ihre Milch weg und fordern höhere Preise, die sich nicht an Angebot und Nachfrage, sondern an den Produktionsbedingungen der kleinen und ineffizienten Firmen orientieren.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Warum das scheitern muss: </em>Muss das scheitern? Es kann nicht nur scheitern, es muss scheitern. Das ist keine Forderung von mir, sondern ein Gesetz. Es wird scheitern. Warum?</p>
<p style="text-align:justify;">Das Problem des hohen Angebots an Milch wird durch die Blockaden und Boykotte nur kurzfristig angegangen. Während dieses Boykotts ist derjenige Einzelhändler im Vorteil, der weiterhin seinen Kunden Milchprodukte anbieten kann. Da die Kunden heute nicht mehr viele kleine, sondern in der Regel nur noch einen großen Konsumladen ansteuern und dort alles kaufen, verliert man mit den Milchprodukten auch gleich den Umsatz bei allen anderen Produkten an die Konkurrenz. Es war also klar, daß die Supermärkte bei ersten Lieferengpässen sofort einknicken und mit den Genossenschaften über höhere Preise reden würden. Aber die Angebotsknappheit ist ja nun weg, sobald das Boykott aufgehoben wird. Sofort wirkt wieder der Preisdruck, wer jetzt mehr bezahlt, ist im Nachteil.</p>
<p style="text-align:justify;">Dagegen stellen die Bauern den langfristigen Liefervertrag, der eine solche Verknappung nur zum Verhandlungszeitpunkt nötig macht. Man sieht hier, wie man sich an den Tarifstreiks der Gewerkschaften orientiert. Das ist allerdings ein Blick in die falsche Richtung, denn Bauern sind keine Arbeitnehmer. Sie haben kein Streikrecht. Sie können natürlich frei entscheiden, ob sie ihre Produkte lieber wegwerfen, als sie zu ungünstigen Konditionen zu verkaufen. Aber sie dürfen sich dabei nicht verabreden, denn dies wäre ein illegales Preiskartell. Und hier gelten für alle Unternehmer die gleichen Regeln, egal ob es sich um Stromkonzerne oder Bauernhöfe handelt. Es ist also gar nicht klar, ob weitere Boykotts überhaupt durchsetzbar sein werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Und viele Lieferverträge haben noch eine Achillesferse: Sie wurden nicht nur mit einem möglicherweise illegalen Kartell erzwungen, sondern in vielen Fällen mit ganz konkreten Straftaten - Straßenblockaden, Grenzblockaden, Zufahrtsblockaden. Und diese Methoden sind zwar sehr erfolgreich, wenn es darum geht, Presseunterstützung zu bekommen, erfüllen aber trotzdem den Tatbestand der Nötigung. Und damit sind die Lieferverträge nichtig.  Wenn die Abnehmer die Verträge einhalten, so tun sie das nicht, weil sie dazu verpflichtet wären. Es gibt diese Verträge vor dem Gesetz einfach nicht. Die Buchstaben und Unterschriften auf dem Papier sind potentielle Beweismittel für Gerichtsprozesse wegen Nötigung und Kartellabsprache, aber sie sind eben gerade das nicht, was die Bauern sich von ihnen erhoffen: Sie sind keine gültigen Verträge.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Das Ergebnis:</em> Der Milchpreis wird bald wieder unter Druck geraten. Insbesondere hat der Pyrrhussieg der Milchproduzenten die Lage nicht nur nicht verbessert sondern verschärft. Zum einen wurden Firmen, die schon aus der Produktion aussteigen wollten, angeregt, doch weiter zu produzieren. Zum anderen werden hocheffiziente Produzenten gelockt, in den deutschen Markt einzusteigen, da jetzt hier höhere Preise zu erzielen sind als woanders. Und weiterhin wurden die Genossenschaften als Prellbock zwischen Einzelhandel und Bauern schwer geschädigt. Sie waren schon vorher nicht besonders üppig ausgestattet und haben jetzt eine noch geringere Kapitalreserve. Damit sind sie bei Verhandlungen mit dem Einzelhandel noch leichter unter Druck zu setzen. Sie müssen jetzt wortwörtlich um jeden Preis ihre Ware loswerden, wenn sie nicht in die Pleite wollen. Aus all dem - gleichbleibendes oder erhöhtes Angebot, geschwächte Durchhaltefähigkeit bei Preisdruck, anfechtbare Verträge - folgt: Der Preis wird bald noch tiefer fallen als vor dem Boykott, es sei denn, er wird wie vor kurzem durch boomende Exportmärkte stabilisiert.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Der Schaden:</em> Die Genossenschaften sind schwer angeschlagen. Wer nicht auf dem Schaden sitzenbleiben will, muss die beteiligten Bauern wortwörtlich auf Haus und Hof verklagen. Das Kartellamt könnte nach seinen Ermittlungen mit einer gewaltigen Bußgeldforderung an die Bauernverbände herantreten. Politiker, die jetzt den Boykott unterstützen, werden früher oder später den Rückzug antreten müssen, um nicht offen einen Kampf gegen die eigenen Gesetze und für sozialistische Planwirtschaft führen zu müssen. Sie werden den Schaden also nur bremsen, nicht aufhalten können. Und viele Leute, angefangen von den Bauern über die Molkereien bis zu den Handelsketten, haben einen Haufen Geld verloren. Von den drei Parteien sind die Bauern die einzigen, die kaum Schadensersatz einklagen können. Nicht zu vergessen: Die Preise werden bald wieder auf den Stand vor dem Boykott und möglicherweise noch tiefer sinken.</p>
<p style="text-align:justify;">So siegt man sich zu Tode.</p>
<p style="text-align:justify;">Siehe auch: <a title="Permanenter Link zu Mythos Markt" rel="bookmark" href="../2008/03/12/mythos-markt/">Mythos Markt.</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milchpreisanstieg tut Grafschafter Bauern erfreuen]]></title>
<link>http://degrafschafter.wordpress.com/?p=47</link>
<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 09:26:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>degrafschafter</dc:creator>
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<description><![CDATA[
&#8220;Dat is die schönste Tag in meinen Leben&#8221; freut sich Anni Möldershein vom Möldershei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-medium wp-image-48 aligncenter" src="http://degrafschafter.wordpress.com/files/2008/06/dg1.jpg?w=156" alt="" width="156" height="300" /><br />
"Dat is die schönste Tag in meinen Leben" freut sich Anni Möldershein vom Möldersheiner Bauernhof  in Hestrup über den Anstieg der Milchpreise! Kurz zuvor hatte CMA-Sektion Ib.7.2-Chef Heiner Aldekamp die neue Preisentwicklung für Bauern verwständlich erklärt: "Mit die verfünffachung vonne Milchpreise tut ihr jetzt mehrmals soviel kriegen für die Mliche wie ne Kuh Nippel anne Euter hat!"<br />
"Dat müssen die inne Großstadt bestimmt überprüfen, die wissen doch gar nicht mehr wie sone Kuh aussieht, genau wie die vonne Kreis" erklärt Bauernführer Hinnerk Harmkötter. Der 41jährige hatte mit seinem "Stoßtrupp Grafschafter Bauernschaft" die Tochter Aldekamps, Adelheid Adelkamp (14) entführt, um  CMA-Sektion Ib.7.2-Chef Zugeständnisse abzupressen. Mit Erfolg: "Unser Glas ist jetzt endlich wieder halb voll!"<br />
Zwar seien der Tochter bei ihrer Verwahrung in einem Gebäude der Landjugend Feldhausen "einige Blessuren nicht erspart geblieben", aber für Harmkötter ist klar: "Sieben Mal hat sich mein Jong Jan beie "Bauer sucht Frau" beworben und so tat dat auch dem Bonhorstjupp gehen und so. Da sind Jongs nun mal Jongs, da kann man nix bei machen dran!"<br />
Andere Bauern finden, solange keine Törken beteiligt seien, könne man sowas mal akzeptieren. Und Hauptsache sind jawohl die Milchpreise.<br />
Die explodieren grad - so sehr, wie sich manchereiner auch eine Explosion vonne Rathaus in Lingen wünschen würde. Aber das ist was anderes.<br />
Auf alle Fälle findet de Grafschafter: "Harry, hol schon mal den Sekt auf!"</p>
<p><strong>von Franjo van Maaskat</strong></p>
<p style="text-align:center;">
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[No Milk today. But tomorrow.]]></title>
<link>http://moonsafari.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 17:49:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dominik</dc:creator>
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<description><![CDATA[Nach den ersten Lieferengpässen hat sich nun die IG Milch dazu entschlossen, den Milchstreik zu bee]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float:right;" src="http://www2.lanuv.nrw.de/objectfiles/06_00651milch2-cma.jpg" alt="" width="207" height="269" /><strong>Nach den ersten Lieferengpässen hat sich nun die IG Milch dazu entschlossen, den Milchstreik zu beenden. Was hat sich verändert.</strong></p>
<p>Es stimmt schon. Für einen Liter Katzenmilch (!) zahlt man mehr als vier Euro. Ein Liter normale Milch hingegen kostet maximal einen Euro zehn im Supermarkt. Was stört uns daran, für ein so beliebtes Produkt wie die Milch, auch mal etwas mehr zu zahlen?</p>
<p>Man könnte natürlich vorbringen, dass zurzeit sowieso alles teurer wird. Neben Benzin und Getreide wäre eine weitere Preissteigerung bei der Milch schon wieder einen Aufschrei wert. Aber wollen wir nicht die Landwirte in unserem Land fördern. Wären wir nicht bereit, statt 37 Cent, etwas mehr als 40 Cent an die Bauern zu zahlen? Dann würde der Preis eines Päckchens Milch um gerade mal fünf Cent steigen.</p>
<p>Dass Bauern medienwirksam Milch verschütteten, war definitiv nicht okay. Der typische Satz "Und anderswo verhungern Menschen." kommt ja nicht von irgendwo. Aber warum sich die die Molkereien dagegen sträuben, mal etwas mehr zu zahlen, verstehe ich nicht. Möglicherweise überlegen sie sich auch etwas, nachdem die Milchbauern den Boykott ohne Ergebnis aufgeben.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milch von glücklichen Kühen?]]></title>
<link>http://aachennet.wordpress.com/?p=951</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:48:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>°°Tiffy°°</dc:creator>
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<description><![CDATA[Region
Langsam aber sicher kann man den Milchstreik der Bauern auch bei uns in den Regalen sehen. Di]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;"><strong>Region</strong></span></p>
<p><span style="font-size:x-small;font-family:Times New Roman;">Langsam aber sicher kann man den Milchstreik der Bauern auch bei uns in den Regalen sehen. Die Regale der Supermärkte sind fast leer.</span></p>
<p>Wobei die Molkerei in Pronsfeld / Eifel weiterhin produziert, so ist denn noch Milch zu haben! Fragt sich nur zu welchem Preis ? Wenn denn noch die Pordukteure davon profitieren würden, aber ich denke hier wird sich der Groß- und Einzelhandel wiedermal bereichern.</p>
<p>Aber der Streik geht weiter, gestern erst machten die Landwirte vor den Supermärkten mit einer ganz speziellen Aktion auf sich aufmerksam. Sie stellten Kälber in mobiele Ställe vor die Märkte. Auf den an den Ställen angebrachten Schildern konnte man von der Forderung nach mehr Geld lesen.</p>
<p>Wie im Polizeibericht zu lesen ist wurden die betroffenen Bauern auch vom Veterinäramt aufgefordert die Tiere wieder abzuholen.</p>
<p><strong><span style="color:#800080;">Ich wünsche mir, dass die Bauern durchhalten und vor allen Dingen ihre Forderungen durchsetzen können. Zahlen muss der Endverbraucher sowieso, aber meiner einer mit einem besseren Gefühl!</span></strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milch von glücklichen Kühen?]]></title>
<link>http://tiffy1609.wordpress.com/?p=89</link>
<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:29:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>°°Tiffy°°</dc:creator>
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<description><![CDATA[
Langsam aber sicher kann man den Milchstreik der Bauern auch bei uns in den Regalen sehen. Die Rega]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><br />
Langsam aber sicher kann man den Milchstreik der Bauern auch bei uns in den Regalen sehen. Die Regale der Supermärkte sind fast leer.Wobei die Molkerei in Pronsfeld / Eifel weiterhin produziert, so ist denn noch Milch zu haben! Fragt sich nur zu welchem Preis ? Wenn denn noch die Pordukteure davon profitieren würden, aber ich denke hier wird sich der Groß- und Einzelhandel wiedermal bereichern.</p>
<p>Aber der Streik geht weiter, gestern erst machten die Landwirte vor den Supermärkten mit einer ganz speziellen Aktion auf sich aufmerksam. Sie stellten Kälber in mobiele Ställe vor die Märkte. Auf den an den Ställen angebrachten Schildern konnte man von der Forderung nach mehr Geld lesen.</p>
<p>Wie im Polizeibericht zu lesen ist wurden die betroffenen Bauern auch vom Veterinäramt aufgefordert die Tiere wieder abzuholen.</p>
<p><strong>Ich wünsche mir, dass die Bauern durchhalten und vor allen Dingen ihre Forderungen durchsetzen können. Zahlen muss der Endverbraucher sowieso, aber meiner einer mit einem besseren Gefühl!</strong></p>
<p><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"> </span></p>
<p><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><span style="font-size:small;font-family:Times New Roman;"><font face="Times New Roman" size="3"> </p>
<p></font></span></span> </p>
<p></span></span></p>
<p> </p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milchblockade]]></title>
<link>http://dontblog.wordpress.com/?p=169</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 09:28:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>dontblog</dc:creator>
<guid>http://dontblog.wordpress.com/?p=169</guid>
<description><![CDATA[Ist es nicht erstaunlich, dass es Jahre dauert, bevor die Leute kapieren, dass Produkte zu einem Pre]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ist es nicht erstaunlich, dass es Jahre dauert, bevor die Leute kapieren, dass Produkte zu einem Preis verkauft werden müssen, der über den Produktionskosten liegt? Ich finde es phantastisch, dass die Bauern sich solidarisieren und endlich Preise fordern, von denen sie auch leben können. es kann doch nicht sein, dass Steuergelder dazu verwendet werden, Billig-Discounter mit billiger Milch zu versorgen, damit die noch mehr Profit einfahren können. Natürlich können sich Lidl und Co. nun ein paar Kameras weniger leisten, aber umbringen wird das keinen. Und ich kann, wenn auch schweren Herzen, mal ohne Milch und Joghurt leben, wenn dafür die Bauern endlich anständige Preise für ihre Arbeit bekommen!</p>
<p style="text-align:justify;">Sicher trifft es auch die Armen, wenn sie mehr Geld für Nahrungsmittel ausgeben müssen, aber vielleicht, und ich gebe die Hoffnung nicht auf, stellt sich ja auch bei Hans-Werner (Un)Sinn und Konsorten mal die Erkenntnis ein, dass Menschen für ihre Arbeit so entlohnt werden müssen, dass sie davon gut und gesund leben können, ohne dass der Staat den Konzernen noch Geld für Privatdetektive, Steuerhinterzieher und Bestechungsgelder als (Lohn-)Subvention bezahlt.</p>
<p style="text-align:justify;">Fairer Lohn - faire Preise. Dass da ein Zusammenhang besteht und dass das auch ein praktikables und bezahlbares Modell ist, das sollte doch nicht so schwer zu begreifen sein, oder?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[GenV-News zum Milchboykott]]></title>
<link>http://generationv.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Mon, 02 Jun 2008 22:41:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>generationv</dc:creator>
<guid>http://generationv.wordpress.com/?p=149</guid>
<description><![CDATA[Köln, 03.06.2008
Schwere Ausschreitungen wegen Milchboykott
Eine Woche nach Beginn des Milchboykott]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Köln, 03.06.2008</p>
<h3>Schwere Ausschreitungen wegen Milchboykott</h3>
<p>Eine Woche nach Beginn des Milchboykotts durch einheimische Landwirte ist die Situation in deutschen Supermärkten und Discountern so angespannt wie seit Kriegsende nicht mehr. Die Milchregale sind wie leergefegt und auch haltbare Milchprodukte sind in vielen Großstädten nicht mehr verfügbar. Panikkäufe verschärften die Situation zusätzlich und Nachschub ist nicht in Sicht, da sämtliche Zufahrten zu den Großmolkereien weiterhin blockiert sind. Ein Polizeisprecher sagte dazu, dass es an schwerem Räumgerät fehle um die Zufahrten zu räumen. Viele Bauern sind zudem mit Mistgabeln bewaffnet, die Polizei ist ratlos.</p>
<p>Zu schweren Ausschreitungen kam es am vergangenen Abend in der Kölner Innenstadt, als das Gerücht aufkam, ein großes Kaufhaus hätte noch eine komplette Lieferung erhalten. Verzweifelte Menschen drangen kurz vor Ladenschluß ein und versuchten sich irgendwie mit Kuhmilch einzudecken. Als sie feststellten, dass es auch dort keine Kuhmilch und Kuhmilchprodukte mehr gab fingen sie an zu randalieren. Mehrer Personen wurden verletzt, ca. 30 Randalierer mußten kurzfristig festgenommen werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 50.000€. Auch aus Berlin und Hamburg erreichen uns Nachrichten über wütende Menschen, die aus ihrer Not heraus Schaufenster von Discountern einwarfen. Die Polizei hatte auch hier die Situation schnell im Griff, es kam zu dutzenden Festnahmen, viele Schwerverletzte mußten in örtliche Krankenhäuser eingeliefert werden. Vor den großen Discountern Aldi und Lidl bewachen mittlerweile private Sicherheitsdienste die Eingänge um weitere Plünderungen zu verhindern.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://generationv.wordpress.com/files/2008/06/cimg0205.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-150 aligncenter" src="http://generationv.wordpress.com/files/2008/06/cimg0205.jpg?w=225" alt="Ausschreitungen in Köln" width="138" height="184" /></a></p>
<p>Auch die Höfe der streikenden Bauern wurden von den Protesten nicht verschont. In der Eifel und in Südbayern kam es zu schweren Plünderungen, einige Höfe brannten dabei bis auf die Grundmauern ab. Über Verletzte liegen zur Zeit keine Informationen vor, dies scheint auch unwahrscheinlich zu sein, da die meisten Bauern und deren Angehörige an den Blockaden teilnehmen. Tierärzte warnen derweil vor Gefahren für landwirtschaftliche Arbeitskräfte. Durch den Boykott sind viele Milchkühe seit Tagen nicht gemolken worden, auf vielen Höfen sind Tiere gestorben, weil ihre Euter platzten (dazu mehr in unserem <a title="Meet your milk!" href="http://veg-tv.info/Meet_your_Milk" target="_blank">Videobeitag</a>). Ein Melker wurde dabei leicht verletzt.<!--more--></p>
<p>Die Bundesregierung ruft derweil die Bevölkerung auf Ruhe zu bewahren. Noch am Abend traf der Krisenausschuss zusammen und bereitet Notfallpläne vor. Niemand habe vor die Bundeswehr einzuschalten, so Verteidigungsminister Franz-Josef J., die Situation sei überschaubar und die Bürger sicher. Doch Gerüchte, dass Bundeswehrpanzer die Blockaden in den nächsten Tagen räumen könnten konnte er nicht wirklich entkräften. Eine Gefährdung für den Menschen durch mangelnden Kuhmilchkonsum schloß Verbraucherschutzminster Horst S. für den Moment aus. Der menschliche Körper könne das <a title="Kuhmilch und Calcium" href="http://www.milch-den-kuehen.de/osteo.html" target="_blank">lebensnotwendige Calcium aus Kuhmilch</a> über Tage und teilweise sogar über Wochen speichern, so ein Regierungssprecher. Entgegen dieser Aussagen melden die Krankenhäuser eine erhöhte Patientenzahl mit Knochenbrüchen und anderen Mangelerscheinungen. Es handele sich vorwiegend um Kleinkinder und ältere Personen.</p>
<p>Frankreich und die Benelux-Staaten riegeln seit Mitternacht die Grenzen ab, um die Milchversorgung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen. Schweiz und Österreich melden, dass an Ausländer maximal und einmalig 2 Liter pro Person ausgegeben werden. Internationale Hilfstruppen aus Burkina Faso und anderen afrikanischen Staaten haben bereits ihre Hilfe für die notleidende Bevölkerung in Deutschland zugesichert. Da die Butterberge der EU und auch der sog. Milchsee in den letzten Jahren abgebaut wurden, verfügen diese Länder über zum Teil große Bestände an Milchpulver. Dieses wurde noch vor wenigen Jahren mit hohen EU-Subventionen in die Länder verkauft, deren Wirtschaft dadurch zu großem Schaden kam (siehe <strong><a title="Milchpulver für Afrika" href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/86736/index.html" target="_blank">Nachrichten</a></strong> vom 13.12.2005).</p>
<p>Für den morgigen Tag stehen weitere Vehandlungen zwischen Milchbauern, Molkereien und den Chefeinkäufern der Supermärkte an. Eine Einigung scheint trotz der angespannten Lage jedoch nicht in Sicht zu sein. Bis zum Boykottende und der Normalisierung auf den Märkten raten Wissenschaftler und Nahrungsmittelexperten der Bevölkerung sich mit Calciumpräparaten aus den Apotheken einzudecken um unbeschadet durch die <a title="Milchlos - was tun?" href="http://milchlos.de/" target="_blank">milchlose</a> Zeit zu kommen. Für besorgte Bürger wird in Kürze eine <a title="Fragen zur Milch?" href="http://vegetarische-initiative.de/milch.htm" target="_blank">Hotline</a> eingerichtet werden.</p>
<p>Hier noch weitere Nachrichten vom NDR:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/lfCzM8p45_o'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/lfCzM8p45_o&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>`Erik´ (Achtung: SATIRE!)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Müller Milch in Bedrängnis]]></title>
<link>http://juliomc26.wordpress.com/?p=45</link>
<pubDate>Sat, 31 May 2008 13:00:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Julio</dc:creator>
<guid>http://juliomc26.wordpress.com/?p=45</guid>
<description><![CDATA[Es ist bekannt, dass die großen Konzerne der Milchindustrie die Preise der Milch auf dem Markt best]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="float:left;" src="http://juliomc26.files.wordpress.com/2008/06/milch.jpg" alt="Milch" width="94" height="83" />Es ist bekannt, dass die großen Konzerne der Milchindustrie die Preise der Milch auf dem Markt bestimmen. Gerade Müller Milch drückt die Preise so drastisch, dass der Kleinbauer am Ende als Verlierer da steht.</p>
<p>Es hat schon eine Demonstrationen im Landkreis Augsburg stattgefunden, um gegen den billigen Milchpreis vorzugehen. Die Leute wollen, dass der Preis der Milch das Einkommen sichert und die Ausgaben deckt. Die Milchbauern sind in diesem Kampf, die am meisten zu leiden haben. Dabei haben sie Unterstützung vom Schauspieler Ottfried Fischer erhalten.</p>
<p>Der Vorsitzende des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM) <a title="Romuald Schaber" href="http://www.fokus-erfolg.de/index.php/tritt-ottfried-fischer-in-milchstreik-alle-gegen-mueller-milch/" target="_blank">Romuald Schaber</a> drohte mit einem Streik. Das würde bedeuten, dass Müller Milch und andere Molkereien keine Milch von den Bauern mehr erhielten. Dieses Drohen wurde nun in die Tat umgesetzt, denn es ist sein großes Anliegen, dass die Preise, die die Bauern verlangen ausgezahlt werden. Den großen Druckmittel, den die Bauern haben, sind die Konsumenten, den die Verbraucher sind ebenso die Leidtragenden aus diesem aktuellen Streik.</p>
<p>Weiterhin wird Müller Milch vorgehalten, dass sie Arbeitsplätze abgebaut haben, obwohl sie Subventionen in Millionhöhe erhalten haben. Rund <a title="70 Millionen Euro" href="http://www.mail-archive.com/bundnews@news.bund.net/msg00012.html" target="_blank">70 Millionen Euro</a> habe man der Müller-Gruppe aus EU-, Bundes- und sächsischen Landesmitteln zugesichert, damit sie das größte Milchwerk Europas in Sachsen ausbauen können. Aber nach der Zusage der Subvention wurden weitere Arbeitsplätze abgebaut, da zwei Werke in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stillgelegt worden sind. Das ist ein paradox und ein großer Skandal zugleich, was die Müller-Gruppe betreibt. Denn trotz der enormen Subvention wurden Arbeitsplätze abgeschafft. Das ist nicht anderes als Subventionsmissbrauch sagte Hubert Weiger, Agrarpolitischer Sprecher des BUND.</p>
<p>Es wird behauptet, dass Vorgehen von der Müller-Gruppe die Ziele der ländlichen Entwicklung untergräbt. Weiger fordert, dass die Subventionen in den Umweltschutz und in die Beschäftigung fließen sollen, das schaffe wenigstens nachhaltige Arbeitsplätze</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wenn zwei sich streiten, freut sich die Kuh...]]></title>
<link>http://lysch.wordpress.com/?p=249</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 17:00:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>lysch</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dumping-Milchpreise bei gleichzeitig drastisch gestiegenen Futterkosten – da wird der Bauer langsa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dumping-Milchpreise bei gleichzeitig drastisch gestiegenen Futterkosten – da wird der Bauer langsam sauer. Die Bauern streiken, indem sie sich kurzerhand weigern, die Molkereien zu beliefern. Da verfüttern sie die Milchlieber ans Vieh. Die Kühe freut es: Endlich gibt es statt des üblichen gepanschten Fertigfraßes mal frische Milch für die Kälber, was ja eigentlich auch der natürlichsten Nahrung für Kälber entspricht. Schade nur, dass Kälber heutzutage nur noch dann natürliche Nahrung bekommen, wenn der Preiskampf in einem Streik gipfelt...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die Milch macht's]]></title>
<link>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=865</link>
<pubDate>Tue, 27 May 2008 10:16:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>Schonzeit</dc:creator>
<guid>http://istschonzeit.wordpress.com/?p=865</guid>
<description><![CDATA[Fehrenbötel (dpa)
Wie heute bekannt wurde ruft die OMEC (Organization of the Milk Exporting Countri]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Fehrenbötel (dpa)</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Wie heute bekannt wurde ruft die OMEC (Organization of the Milk Exporting Countries) ab heute zum Förderstreik auf. Die Lieferung von Rohmilch wird so lange eingestellt, bis die Molkerei Konzerne endlich dem Preisdruck nachgeben. Zuletzt hatte die OMEC eine Preissteigerung von umgerechnet 67,5 Prozent je Barrel Rohmilch gefordert. Auf diese harten Preisverhandlungen war die Wirtschaft jedoch nicht eingestiegen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">In Regionen ohne eine gut ausgebaute Milchinfrastruktur könnte es durch einen Wegfall der Rohmilch zu einem Lieferengpass kommen. Für die Milchtechnischen Entwicklungsregionen Baden-Württemberg und das Ruhrgebiet wird mit leichten Lieferengpässen aufgrund des Boykotts der Erzeuger gerechnet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Das strukturell hervorragend ausgestattete Schleswig-Holstein hingegen hat von dem Streik keine großen Auswirkungen zu befürchten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Die Molkereien zeigten sich zuversichtlich. Man rechne nicht damit, dass dieser Boykott große Auswirkungen an den Zapfsäulen haben würde. Der Literpreis Milch bleibt stabil. Dabei ist es unerheblich ob es sich um Normal oder Fettarm handelt. Auch bei der klassischen Buttermilch würde es keine Anpassung geben, auch wenn zuletzt sich der Buttermilchpreis sehr stark an die Normalmilch Preise angeglichen hatte.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">Ein Sprecher der OMEC reagierte auf die Gelassenheit der Molkereien mit folgenden Worten:</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0 0 10pt;"><span style="font-size:small;font-family:Calibri;">„Joa, PFFFFT!“</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milchpreise - ein Problem von Welt]]></title>
<link>http://degrafschafter.wordpress.com/?p=8</link>
<pubDate>Mon, 12 May 2008 13:29:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>degrafschafter</dc:creator>
<guid>http://degrafschafter.wordpress.com/?p=8</guid>
<description><![CDATA[
dG, Emlichheim. Wo man geht und steht, wo man hinblickt, überall steht es: Katastrophe in Birma, H]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://degrafschafter.files.wordpress.com/2008/05/11.jpg" alt="" /><strong><br />
dG, Emlichheim. </strong>Wo man geht und steht, wo man hinblickt, überall steht es: Katastrophe in Birma, Hunger inne Welt. Es sind Probleme, so denkt man sich, die einen ja gar nicht betreffen. Immerhin hat ja unsere Bundeswehr jüngst an die hundert Rekruten vonne Rommel-Kaserne an der Vechte aufgestellt, so dass vonne ganzen Asülaten schon keiner rüberkommen wird.<br />
So weit, so gut? So weit, so schlecht! Denn wie so oft im Leben, es gibt da einen großen Zusammenhang.<br />
Die Hungerkatastrophe, so bestätigt auch Bauernverbandschef Markus Bodderbloom, ist einzig und alleine auf dem Mist von de CMA gewachsen. Die CMA ist es nämlich, die mit ihrer Werbekampagne ein Bild von Milchkosten zuggeriert, das man so gar nicht als rial betrachten kann.<br />
Da lächelt die milchbärtige Dame, die mit ihren Maßen wohl noch nicht einmal eine Kuh melken kann, vom Plakat und tut so, als könne in der Großstadt jeder Milch trinken.<br />
Doch weit gefehlt! "Allein der Transport vonne Milch, die allenthalben in Hestrup gemolken wird nach Großstädte wie jetzt Nordhorn hin, kostet mehr, als der Kunde in Endiffekt für die Milch bezahlt", mahnt Bodderbloom. Das von de CMA zuggerierte Preisniveau ruiniert also die Bauern.<br />
Was das in der Tat bedeutet, lässt sich wohl in Emlichheim beobachten. Dort muss Hinnerk Harmkötter (41), Enkel des berühmten Wietmarscher Heimatdichters gleichen Namens, über den ich meine Doktorarbeit geschrieben hab, sehr japsen und knapsen.<br />
Sohn Jan (27), Urenkel des berühmten Wietmarscher Heimatdichters Hinnerk Harmkötter, über den ich meine Doktorarbeit geschrieben hab, hat zwar eine Ausbildung bei der Sparkasse in Quendorf gemacht, doch selbst trotz seines "Vitman B" kann er keinen Kredit mehr lockermachen: "Nach Adam Riese rentiert sich das einfach nicht! Die Milchpreise sind im Keller, da kommste nicht von wech!"<br />
Hinnerk Harmkötter versteht die Welt nicht mehr. "Arbeit muss sich doch lohnen!" findet der Landwirt und Frau  Gertraut ergänzt: "Zumindest für Deutsche!"<br />
Hinnerk fühlt sich im Stich gelassen - von de CMA mit ihren "Werbefuzzis", die kein Verständins für die Probleme der Bauern haben. Von Dr. Hermann Kues, der "nur für den Emskopp da ist und für uns nichts tut" und auch von die GN, die ihren Abopreis anhebt, während die Milchpreise fallen.<br />
So hat Hinnerk nur noch einen Wunsch: "Ich will von meine MIlchverkäufe den Teller wieder vollkriegen!"</p>
<p>De Grafschafter, dem Sprachrohr der kleinen Leute, sind solche Wünsche wichtig. Doch während am Theater in Nordhorn nur Traumtänzer sind, hat de Grafschafter handfeste Hilfe im Angebot: Thomas Emmerich, 34, ist BWL-Professor an der BA Emsland. Er schlägt vor: "Die Milchpreise müssen an den Abopreis der GN gekoppelt werden. Das macht wirtschaftlich Sinn und wird den Bauern helfen."<br />
Skeptischer sehen das Finanzexperten des IWF, die auf postalische Anfrage reagierten: "Das ist nichts zu machen."<br />
Doch <strong>d</strong><strong>e Grafschafter meint</strong>: "Dat mok wie, unsere Bauern sind schließlich fleißig und keine Itajener!"</p>
<p><strong>von Dr. Bernhard Lehenkamp</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Milchproduktion in Österreich gesichert!]]></title>
<link>http://austria.wordpress.com/2008/04/03/milchproduktion-gesichert/</link>
<pubDate>Thu, 08 May 2008 08:36:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>austria</dc:creator>
<guid>http://austria.wordpress.com/2008/04/03/milchproduktion-gesichert/</guid>
<description><![CDATA[Dem mit 1. April begonnenen neuen Milchwirtschaftsjahr sehen
die Bäuerinnen und Bauern der IG-Milch]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><tt>Dem mit 1. April begonnenen neuen Milchwirtschaftsjahr sehen<br />
die Bäuerinnen und Bauern der IG-Milch sehr zuversichtlich<br />
entgegen!</tt></p>
<p><tt>Im vergangenen Jahr konnten sich sowohl der österreichische Lebensmittelhandel als auch die Molkereiwirtschaft dazu entschließen, den Erfordernissen der bäuerlichen Milchproduktion Rechnung zu tragen und einen kostendeckenden Erzeugermilchpreis von über 40 Cent je kg Milch für die letzten Monate des Jahres zuzulassen.</tt></p>
<p><tt> Die <a title="Nach Österreich" href="http://www.nach.at">österreichischen</a> KonsumentInnen halten den Bauern die Treue und sind zur Sicherung der heimischen Arbeitsplätze, der Kulturlandschaft und der Lebensmittelqualität bereit, für heimische Produkte etwas mehr auszugeben.</tt></p>
<p><tt> Mit der Ankündigung einiger Molkereien und Handelsketten, den Erzeugermilchpreis auch über die Sommermonate konstant zu halten, eröffnet sich endlich die Chance, dass die Bäuerinnen und Bauern ihren fairen Anteil an der Wertschöpfungskette Milch erhalten könnten. Die österreichischen Molkereien werden sich nicht von den Unkenrufen über eine angeblich verschlechterte Weltmarktsituation ablenken lassen und weiterhin  einen Preis über 40 Cent netto je kg Milch zahlen, der den gestiegenen Milchproduktionskosten entspricht.</tt></p>
<p><tt> Die Bildung regionaler Milcherzeugergemeinschaften und die europaweite Vernetzung der Milcherzeuger im European Milk Board werden uns im Jahr 2008 ermöglichen, Handel und Milchindustrie auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und unsere Zukunft in der Milchproduktion zu sichern.</tt></p>
<p><tt> Das Markenzeichen der IG-Milch, die "Faironika" und die Aktionsmarke "Die faire Milch" haben sich inzwischen europaweit bei den Milcherzeugern etabliert, und die Faironikas in den jeweiligen Nationalfarben werden die europäischen Milchbauern dabei unterstützen, im Jahr 2008 ihre berechtigten Forderungen durchzusetzen.</tt></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Neuarrogante Bauern verschenken Butter]]></title>
<link>http://dieneuearroganz.wordpress.com/?p=57</link>
<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 20:15:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>dieneuearroganz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Milchbauern in Sachsen-Anhalt wehren sich gegen zu niedrige Milchpreise. In einer Protestaktion vers]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Milchbauern in Sachsen-Anhalt wehren sich gegen zu niedrige Milchpreise. In einer Protestaktion verschenkten sie 10.000 Stück Butter vor Billig-Supermärkten.</strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">Aldi, Lidl und Rewe setzen ihre Milcheinkaufspreise so weit herab, dass die Milchbauern nicht mehr kostendeckend produzieren können. Nach den 'Gesetzen' des Marktes ist der Fall simpel. Es gibt genügend Milch auf dem Markt, sie kann aus dem Ausland immer importiert werden und Vorräte sind  genügend vorhanden. Das heißt, das Angebot ist größer als die Nachfrage und die Preise fallen. Sie sind so weit gefallen, dass es die Bauern in Existenznot treibt.  Die <a href="http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/5462976.html">Milchbauern haben sich dagegen gewehrt</a> und obwohl sie die marktwirtschaftlich schwächeren sind, Butter an Tafeln, soziale Einrichtungen und Passanten verschenkt. Sie haben mit allen 'Konventionen' des Marktes gebrochen. Dieser Mut ist beeindruckend. <em>DNA</em> beklatscht die neuarrogante Protestaktion der Milchbauern.<!--more--></p>
<p style="margin-bottom:0;">Aber, was ist an dieser Aktion <a href="../dna-selbstverstandnis/">neuarrogant</a>? Die nach marktwirtschaftlicher Logik unterlegenen Milchbauern wehren sich mit den Mitteln ihrer Gegner: extremes Preisdumping. Sie <a href="http://www.adbusters.org/home/">karikieren</a> das Verhalten derjenigen, die nicht die Haltung besitzen Werte, außer Geld zu vertreten, in dem sie dieses Verhalten maßlos übertreiben. Die Milchbauern haben eine mutige und haltungstarke Geste gezeigt, zu der ihre altarrogante 'Konkurrenz' nicht in der Lage ist. Der Markt hält Milch für wertlos. Würde der Markt für die Discounter negativ aussehen, würden diese alle möglichen und unmöglichen Mittel in Bewegung setzen, um wieder gewinnmaximierend zu verkaufen. Sie sind nicht in der Lage, über die Sache an sich, über Milch, Kühe und Nahrungsmittel nachzudenken. Sie sind geistig vollständig auf Angebot und Nachfrage reduziert.</p>
<p style="margin-bottom:0;">In diesem Fall haben Verhandlungen auf einem Markt dafür gesorgt, dass zwar alles seinen Preis hat, aber der Wert der Sachen nicht mehr zählt. Milch ist ein Lebensmittel und damit immer wertvoll, egal ob es knapp oder überschüssig vorhanden ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Billige Produkte zu billigen Preisen, gibt es in billigen Läden, die billig mit ihren <a href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/lidl-ist-ueberall-273189/">Angestellten</a> umgehen und gewaltige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Schwarz">Gewinne</a> realisieren. Produkte mit Wert können da gekauft werden, wo der Wert entsteht, das bedeutet, direkt bei den Milchbauern und ihren Kühen. Discounter-Preise werden von Menschen festgelegt, die Ziegenmilch nicht von Kuhmilch unterscheiden können. Neuarrogante Menschen kaufen ihre Produkte bei den Spezialisten, die sie herstellen. Im Falle von Milch, sind das die Milchbauern und nicht Discountmanager. Neuarrogante Menschen haben es nicht nötig ihr Geld den Menschen zu geben, die in in einem Liter Milch nichts anderes sehen, als einen bestimmten Betrag Geld. Neuarrogante Menschen <a href="http://money.de.msn.com/aktien/wirtschaftsnews_artikel.aspx?cp-documentID=8032379">leisten es sich Qualität zu fordern</a> und erkennen, dass Milch mehr mit Kühen als Märkten zu tun hat.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Altunterlegenen Menschen ist es egal, wo ihre Milch herkommt, unter welchen Bedingungen sie den Kühen abgenommen wird und wie mit den Menschen umgegangen wird, die noch einen Beruf mit Werten und nicht nur einen Job zum Geld machen haben.</p>
<p style="margin-bottom:0;"><em>DNA</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Zu Besuch auf Schloss Gottorf in Schleswig an der Schlei]]></title>
<link>http://usto.wordpress.com/?p=189</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 17:59:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>usto</dc:creator>
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<description><![CDATA[25. März 2008 
Schloss Gottorf, wann war ich zuletzt einmal da? Ja, hier bei uns war und ist es imm]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><a title="Schloss Gottorf 1" href="http://usto.files.wordpress.com/2008/04/neue-bilder-003.jpg" target="_blank"><img class="aligncenter size-medium wp-image-190" src="http://usto.wordpress.com/files/2008/04/neue-bilder-003.jpg?w=209" alt="" width="209" height="300" /></a><span style="font-family:Arial;">25. März 2008 </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Schloss Gottorf, wann war ich zuletzt einmal da? Ja, hier bei uns war und ist es immer noch so, dass fast alle 4. Klassen unserer Grundschulen Schloss Gottorf, Haitabu und den </span><span style="font-family:Arial;">Schleswiger Dom besuchen. Es ist ja nicht weit, rund 1 Std. Fahrt über die A 7 und schon ist man da. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Ich habe nur noch verschwommene Erinnerungen – es ist eben sehr lange her, dass ich mir die Moorleichen und auch Haitabu angesehen hatte. Es wird wirklich Zeit, den Besuch einmal zu wiederholen und die Erinnerung aufzufrischen. Ich freue mich auf den Ausflug, freue mich ganz besonders auf die Kunstausstellung der Berliner Brücke Maler. Das Gute und Besondere an Schloss Gottorf ist, dass hier jeder Besucher etwas für ihn Interessantes entdecken kann. Wer allerdings alles sehen möchte, sollte sich 2 – 3 Tage </span><span style="font-family:Arial;">Zeit nehmen. Schloss Gottorf bietet nämlich: den Kunst- und Kulturgeschichtlichen Rundgang vom Mittelalter bis zum Jugendstil, die archäologischen Ausstellungen von der Steinzeit bis zum Mittelalter, Ethnologische Ausstellungen (Afrika, Samurai, Sápmi), die Nydamhalle, eine Kutchensammlung, die Galerie der Klassischen Moderne, den Kreuzstall (Kunst, Kunsthandwerk und Design des 20.Jahrhunderts) die Reithalle (Sonderausstellung Wilhelm Busch). Auch im Eintritt enthalten ist der Besuch des Volkskundemuseums Schleswig (nur 900 m entfernt), der Barockgarten mit dem Globushaus und der Skulpturenpark der Schlossinsel.</span><a href="http://usto.files.wordpress.com/2008/04/neue-bilder-004.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-191" src="http://usto.wordpress.com/files/2008/04/neue-bilder-004.jpg?w=300" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"><span> </span>Bei Sonne, Wolken und eisigem Wind geht es also eine Stunde gen Norden. Autobahnabfahrt Schleswig - Jagel geht es ab und schon bald habe ich einen wunderbaren Blick auf die Schlei und den berühmten Schleswiger Dom, in dem sich der berühmte Brüggemann Altar befindet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Links auf der Schlossinsel erblicke ich Schloss Gottorf.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Arial;">Stiftung Gottorf zeigt Höhepunkte aus dem Berliner Brücke Museum</span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-family:Arial;">(Auswahl mit 100 Werken)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Als erstes geht es in die Ausstellung der Expressionisten. Die Ausstellung beginnt mit den fröhlichen, leuchtenden Ölgemälden und geht dann über in Holzschnittarbeiten auf kleinem Format. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Mir gefallen auf Anhieb die Friesenhäuser I von Emil Nolde. Die Wärme und die Liebe Noldes zu seiner Heimat kommen da total durch. Auch eine kleine Aktradierung des Malers von 1906 sowie ein Selbstportrait von 1908 (Strich- und Tonätzung) sagen mir sehr zu. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Das Bild „Artistin – Marcella“, 1910, von Ernst Ludwig Kirchner, in grün mit wenig rot gehalten, mag ich auch sehr. Es wirkt sehr harmonisch und hat durch die roten Hausschuhe doch eine gewisse Spannung. Der Farbholzschnitt „Burg bei Chemnitz“(14,1 x 12 cm) von 1904 gefällt mir ebenfalls sehr. Vor allem die Farbgebung gelb, blau und wenig rot spricht mich an. “Schlachthofbahn im Winter“ ein Holzschnitt von 1906 besticht durch die wilde, expressive Holzschnittarbeit des Malers. Es wirkt so, als ob er in einem Rausch gearbeitet hat, eben sehr emotional. Ich bewundere es sehr, wie man auf so kleiner Fläche (22 x 25,3 cm) so ausdrucksstark arbeiten kann.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Bei den Bildern „Mädchen mit geneigtem Kopf“ (1904) und „Hockender Mädchenakt mit langem roten Haar“ (1904), zwei Aquarellen, ist die Unmittelbarkeit und Leichtigkeit des Farbauftrages gut zu spüren. Die Farbkontraste Orange/Blaugrün und Rot/Grün setzen die Motive gekonnt in Szene. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Der Holzschnitt „Stiere“ wirkt auf mich impulsiv gearbeitet. Beim Betrachten habe ich das Gefühl, als würden die beiden Stiere jetzt, in diesem Moment miteinander kämpfen. Die Farbgebung Schwarz/Weiß unterstreicht irgendwie die Aggressivität der Tiere.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Auch bei Karl Schmidt - Rottluff<span> </span>finde ich ein wunderschönes Aquarell. Der „Vareler Hafen“ von 1909 ist ein Bild, das wie aus einem Guss wirkt. Es zeigt Häuser, Schiffe und Spiegelungen. Herrlichste leuchtende Farben ziehen mich in den Bann. Die klaren Farben wurden unmittelbar und sicher neben einander gesetzt. Nachträglich wurden von dem Maler noch einige schwarze Tuschelinien gezogen, die<span> </span>wunderbar mit den Aquarellfarbflächen harmonieren.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Zwei kleine Holzschnitte des Malers Fritz Bleyl fallen mir auf. Da ist einmal der Holzschnitt „Stehender weiblicher Akt“<span> </span>in der Größe 10,1 x 2,1 cm und zum Zweiten das Bild „Winter“<span> </span>(17 x 9,9 cm), beide von 1905. Sie fallen irgendwie aus dem Rahmen. Später lese ich nach und finde heraus, dass sie dem Kompositionsschemata japanischer Farbholzschnitte entsprechen. Sie sind also wirklich etwas Besonderes.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Max Pechstein begeistert mich mit dem Ölbild „ Das gelbschwarze Trikot“ von 1909. Durch die Farbgebung Orange/Gelb und Grün kann ich die Sommerhitze geradezu spüren. Und die Krönung seiner hier gezeigten Bilder ist das sehr große Ölbild „Fischerboot“ von 1913 (190 x 96 cm). Das Schaukeln des Bootes auf dem stürmischen Meer unter dunklen dicken Wolken, die Anstrengung, Willenskraft und Angst in den Gesichtern der Ruderer ist beim Betrachten spürbar.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Auffallend ist für mich auch die Lithographie „Tänzerin (Tänzerpaar)“ aus dem Jahr 1909. Sie wirkt irgendwie humorig, frivol bis leicht zynisch auf mich.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Zu Otto Muellers Bildern und Drucken finde ich irgendwie nicht so richtig den Zugang. Sowohl die Figuren als auch die Farbigkeit seiner Bilder sprechen mich nicht wirklich an.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> Namen, Größen und aus welchem Jahrgang die gezeigten Bilder waren, konnte ich mir natürlich so nicht merken. Ich entnahm diese Details aus dem Begleitbuch „Brücke High-Lights“, Magdalena M. Moeller, Hirmer Verlag München. In diesem Buch findet man alle 100 Bilder der Ausstellung und noch zusätzlich 147 weitere Werke mit Erläuterungen zu den einzelnen Bildern und Malern.</span></p>
<p><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Die Ganzheit als Ziel – Stiftung Reinhardt und Johanna Guldager</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Im 3. Obergeschoss des Schlosses Gottorf treffe ich ganz überraschend auf die Sammlung der Stiftung R. und J. Guldager. Es handelt sich hierbei um eine ethnologische Sammlung – Afrika. Das Ehepaar Guldager war einige Zeit in Afrika in der Entwicklungshilfe tätig. Sie brachten von dort afrikanische Masken, Schmuck und vieles mehr mit. Die Masken sind überwiegend aus Holz gearbeitet und mit verschiedenen Naturmaterialien verziert. Zu jeder Maske ist beschrieben, welchem Zweck sie dient, z. B. ist mir hier in Erinnerung geblieben – für die Verkündung des Todes eines Stammesangehörigen.<span> </span>Auch findet man in den Räumen verschiedene Entwicklungsprojekte erklärt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Ganz besonders interessieren mich jedoch die Aquarelle von Reinhardt Guldager. Er hat mit sicheren Pinselstrichen in kräftigen Farben sowohl die Masken als auch die Menschen auf verschiedenen Papieren festgehalten. Fesselnd sind die Blicke der Menschen. Sie sind nicht als einfache Portraits dargestellt, sondern vermitteln die Lebenssituation der Personen. Das gefällt mir ganz besonders daran.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Die Bronzezeit, Jungsteinzeit und Menschen der Eisenzeit (Moorleichen)</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Als erstes geht es in den Raum, in dem auch eine Moorleiche ausgestellt ist. Links herum gegangen, werden Kleidungsreste und auch Modelle, wie die Kleidung tatsächlich ausgesehen hat, ausgestellt. Mich überrascht, dass die Kleidung farbig, hier in einem dunklen Ziegelrot, gewesen sein soll. Bevor es zu der Moorleiche geht, werden drei Theorien an Schautafeln dargelegt, wie die Leiche wohl gestorben sein könnte. Jede der Theorien ist möglich. Bevor es dann endgültig zu den Moorleichen geht, gibt es für jeden Besucher die Möglichkeit, sich zu äußern, ob er es für richtig hält, überhaupt Moorleichen zu zeigen. Ich meine, man hat viel über das Leben und die Menschen unserer Vergangenheit durch die Untersuchung der Moorleichen gelernt und so ist es dann auch o. k. sie der Öffentlichkeit zu zeigen. Hier, auf Schloss Gottorf werden sie in den Schaukästen sehr pietätvoll gezeigt. Niemand geht an ihnen vorbei und sieht sie zwangsweise. Der Besucher kann sich ganz bewusst entscheiden – für oder gegen das Anschauen. Kleine Kinder müssen von Erwachsenen hoch gehoben werden, um einen Blick auf die Moorleichen werfen zu können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">(Die Aussagen beziehen sich nicht auf die neue Ausstellung "Der Traum vom ewigen Leben" in der Reithalle. Diese neue Ausstellung gab es zum Zeitpunkt meines Besuches noch nicht.)</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">In den Schaukästen nach den Moorleichen werden Grabbeigaben gezeigt. Sie sind unterschiedlich, je nachdem ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Natürlich spielt auch die Stellung des Toten eine Rolle. Reich und arm war auch damals schon ein Thema. Ebenso spielt bei Kindern das unterschiedliche Alter bei den Grabbeigaben eine Rolle. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-family:Arial;">Merkwürdige Gegenstände</span></span><span style="font-family:Arial;"> sehe ich und kann sie nicht zuordnen. Zu was wurden sie gebraucht? Bei den Männern sind auch Waffen, Gürtel, Messer u. ä. zu sehen. Auch bei einigen Frauen wurden Messer dem Grab beigelegt. Hierzu wird in der Ausstellung bemerkt, dass dieses eigentlich nicht üblich war. Möglicherweise wurden die Messer zu anderen Zwecken gebraucht oder die Frauen lebten tatsächlich in einer sehr unsicheren Zeit und mussten sich selbst schützen. Krüge, sehr wenig Schmuck, Haarnadeln und Handarbeitswerkzeug findet man bei den Frauen eher. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">In einem Schaukasten eines reichen Mannes steht eine Glasschale. Ich glaube nicht, dass es in dieser Zeit schon Glas gab, oder doch? Eine spätere Recherche ergab, dass es tatsächlich schon seit 1.500 vor Christus Glas gibt.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Am Ende der Ausstellung befinden sich Schaukästen, in denen genau beschrieben ist, was man mit den gezeigten Grabbeigaben machte. <span style="text-decoration:underline;">Mein Rätsel</span> hat sich gelöst. Ich hätte die Ausstellung rechtsherum beginnen sollen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Tod und Jenseits</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Auf der anderen Seite des Flures geht es in die Ausstellung Tod und Jenseits. Zuerst dachte ich, dieser Teil ist wohl gesperrt, denn es ist dort dunkel, nur sehr wenig beleuchtet auf dem Flur. Auf dem Flur findet sich das Modell eines Ahnenhauses (Grabhügel). Stockdunkel, nur durch das diffuse Licht der Schaukästen erhellt, ist der nächste Raum. Mitten im Raum ist ein Scheiterhaufen aufgebaut, auf dem scheinbar eine in Leichentuch gehüllte Gestalt liegt. Mir ist unheimlich zumute. Weitere Kleidungsstücke und Grabbeigaben sind in Schaukästen ausgestellt. Große hölzerne Ahnen, Boten oder Götter sind aufgestellt worden und in einer kleinen Ecke liegt noch eine Moorleiche. Tod und Jenseits. Ein bedrückender Raum, ich bin froh, ihn verlassen zu können.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">Die hier gemachten Aussagen beziehen sich nicht auf die neue Ausstellung "Der Traum vom ewigen Leben" in der Reithalle. Diese Ausstellung gab es bei meinem Besuch noch nicht.</p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Das einfache Leben der Bauern, Jäger und Fischer</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Lebensverhältnisse, Gegenstände des täglichen Lebens und die Arbeit mit diesen Gegenständen wird im nächsten Raum präsentiert. Ich bin schon ziemlich müde von den vielen Eindrücken und vom vielen Lesen an den ganzen Schautafeln und gehe daher etwas schneller an den Schaukästen vorbei und lese nur noch teilweise etwas. Da wird ein kleiner Film gezeigt. Ich bleibe stehen und schaue mir an, wie die großen Felsbrocken zu einem bestimmten Ort transportiert und dann aufeinander geschichtet wurden. Etwas weiter am Ende des Raumes wird noch ein Film gezeigt. Mit primitivstem Handwerkszeug wird ein Bernstein bearbeitet und später als Glied einer Kette verwendet. Die Menschen früher waren schon sehr einfallsreich und wussten sich zu helfen. Ganz sicher hatten sie ein hartes Leben. Harte körperliche Arbeit bestimmte ihren Alltag. Unglaublich abhängig waren sie vom Wetter, welches den Ernteertrag bestimmte, der ihr Überleben sicherte. Leben und Tod waren sehr nah beieinander.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Pause</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Ich brauche eine Pause. Im Schlosskeller gibt es ein gemütliches Restaurant. Eine kleine, aber feine Karte verspricht Leckereien. Von der Husumer Krabbensuppe bis zu einem Stück Kuchen ist eine feine Auswahl vorhanden.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Danach geht es zu einem Spaziergang rund um das Schloss und zum Barockgarten. Der Skulpturenpark liegt hinter dem Schloss. Die nackten Figuren frieren bei dem eisigen Wind und dem Schnee ganz bestimmt. Eine neue Skulptur finde ich auch noch, eine von Kindern gebaute Schneehöhle. Sie entlockt mir ein Lächeln, ansonsten friere auch ich ganz schön. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Der befestigte Gartenweg zum Barockgarten ist gerade und lang. Rechts und links des Weges befinden sich feuchte, moorige Wiesen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Trotz des Schnees kann man sehen, dass der Barockgarten in Terrassen angelegt ist. Mitten drin befindet sich das Globushaus. Wenn man in den Garten geht, trifft man zuerst auf zwei kleine Teiche. Aber heute lohnt es nicht, sich durch den Garten zu bewegen. Die Wege sind matschig und verschneit. Das ist nicht gut für die Schuhe. Ein andermal, vielleicht im Sommer komme ich wieder.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;">Die Nydamhalle</span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><strong><span style="font-family:Arial;"> </span></strong></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Es ist noch etwas Zeit. Was kann man noch anschauen? Die Kutschensammlung, die Galerie der Klassischen Moderne, die Reithalle (Ausstellung Wilhelm Busch), das Atelier Wimmer, die Bibliothek, im Schloss Mittelalter, Renaissance, Biedermeier, Barock, Volkskunst, Jugendstil oder die Geschichte von Schloss Gottorf oder die Nydamhalle. Die Auswahl ist noch groß.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Es soll die Nydamhalle sein. Eine riesige Halle erwartet uns. Die Hauptattraktion ist natürlich das Nydamboot. 45 Ruderer fasste es. Es ist erstaunlich gut erhalten. Nach dem Fund des Bootes und der ersten Ausstellung in Schleswig hat es noch zwei Ausflüge gemacht, einen während des 2. Weltkrieges. Ausgelagert, im Bauch eines Schiffes versteckt, harrte es auf einem unserer Seen einige Jahre aus, um dann unbeschädigt wieder in Schleswig in der Nydamhalle aufgestellt zu werden. Einen zweiten Ausflug machte es vor kurzem. Es wurde verpackt und nach Dänemark gebracht und dort ein Jahr lang ausgestellt. Beide Ausflüge sind durch Fotos dokumentiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">In der Nydamhalle findet man auch noch in den Schaukästen ausgestellte Waffen, Kettenhemden und Schilde. Die Schilde sind groß und vermutlich sehr schwer. Die Männer, die diese Schilde trugen, mussten schon sehr muskulös sein.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Auch Angriffsstrategien werden dokumentiert.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Das Museum schließt im März bereits um 16.00 Uhr. Aber für die letzte halbe Stunde lohnt es sich nicht, noch in eine der anderen Ausstellungen zu gehen. Ich versuche noch ein schönes Foto vom Schloss zu machen. Es ist schwierig, da überall andere Gebäude den Blick etwas verstellen. Von hinten ist das Schloss nicht fotogen. Also doch von schräg vorne und dann ab nach Hause.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die dicksten Dinger]]></title>
<link>http://selerwil.wordpress.com/2008/03/30/die-dicksten-dinger/</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 13:40:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Selerwil</dc:creator>
<guid>http://selerwil.wordpress.com/2008/03/30/die-dicksten-dinger/</guid>
<description><![CDATA[Die schönsten Bäuerinnen haben die dicksten Kartoffeln
Wie lese ich hier: &#8221; Sonja-Marie nasc]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://selerwil.wordpress.com/files/2008/03/diedickstendinger0308.jpg" width="250" height="185" align="right" hspace="6"><b>Die schönsten Bäuerinnen haben die dicksten Kartoffeln</b></p>
<p>Wie lese ich <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article1479792/Die_schoensten_Baeuerinnen_haben_die_dicksten_Kartoffeln.html" target="_blank">hier</a>: " Sonja-Marie nascht am Honig, Carina schrubbt zärtlich den Traktor, Madeleine reitet gerne mit Peitsche und Sandra spinnt sich ihre noch nicht vorhandene Kleidung. Der Jungbauern-Kalender 2008 zeigt die schönen Seiten des Landlebens. " </p>
<p>Ich weiß schon, warum *Urlaub auf dem Bauernhof* sooo beliebt ist. ;)<br />
Vor allem zur Kartoffelernte.<br />
Oder als Reiterferien.<br />
Und das mit der Peitsche ...<br />
... hmmmmm. :P<br />
Hat schon was. So Domina(nte). Urlaubs-Wünsche! *fg*</p>
<p>Genießt es einfach alles. Auch die Aussichten.<br />
Denn: Das Leben ist kurz genug, also raus auf's Land! :P</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schickt Care-Pakete]]></title>
<link>http://mellamanjorge.wordpress.com/?p=96</link>
<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 22:55:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>llamadojorge</dc:creator>
<guid>http://mellamanjorge.wordpress.com/?p=96</guid>
<description><![CDATA[Argentinien ist ein reiches Land. Reich vor allem an fruchtbarem Boden und landwirtschaftlichen Prod]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Argentinien ist ein reiches Land. Reich vor allem an fruchtbarem Boden und landwirtschaftlichen Produkten von hoher Qualität. Wer kennt nicht die weltberühmten argentinischen Steaks? Okay, ihr Vegetarier nicht. Dafür kennt ihr vielleicht Äpfel, Birnen, Trauben aus argentinischer Produktion. Cornflakes, Popcorn werden häufig aus argentinischem Mais hergestellt.</p>
<p>Umso erstaunlicher also, dass uns hier demnächst eine Hungersnot droht. Nicht, weil keine Nahrungsmittel da wären wie in so manchem anderen Land. Sondern weil sich Regierung und Bauern derart in ihren Schützengräben verschanzt zu haben scheinen, dass im Moment keine Lösung der Krise in Aussicht ist.</p>
<p>Es fing vor etwas mehr als zwei Wochen damit an, dass die Regierung die ohnehin hohen Exportzölle auf landwirtschaftliche Produkte von damals um die 30% auf saftige 45% erhöhte. Exportzölle, ja. Wenn man aus dem Exportweltmeisterland kommt, kann man sowas ja gar nicht glauben. Hier werden Ausfuhrzölle auf die Produkte aufgeschlagen, um damit die inländischen Nahrungsmittelpreise zu subventionieren. Denn das macht einerseits die Ausfuhr unattraktiver für die Produzenten (was zum Beispiel im Fall des Fleischs durchaus beabsichtigt scheint), andererseits bringt es dem Staat Geld ein, mit dem u.a. den Landwirten und Nahrungsproduzenten Ausgleichszahlungen dafür gewährt werden, dass sie essentielle Produkte wie Fleisch, Milch, Mehl etc. zu günstigen Preisen auf dem Inlandsmarkt anbieten.</p>
<p>Bislang gab's darum auch wenig Diskussion. Die argentinischen Landwirte - insbesondere die Großgrundbesitzer mit mehreren tausend Hektar Land - verdienten auch trotz 30% hohen Exportzöllen immer noch prächtig, vor allem am Anbau und der Ausfuhr von Soja oder Sojaprodukten wie Öl, Sojamehl (Tierfutter!) oder neuerdings Biodiesel. Dagegen hat hier niemand was, denn Soja isst der Argentinier nicht, allenfalls in sekundärer Form als Geflügel, Schwein oder Rind.</p>
<p>Mit der Erhöhung der "Retenciones" hat die Regierung des "präsidentiellen Ehepaars" Kirchner jetzt allerdings den Bogen überspannt. Die Bauern verhalten sich plötzlich renitent und sperren landesweit wichtige Verbindungsstraßen für sämtliche Nahrungsmittellieferungen in die großen Städte. Das Sperren von Straßen hat hier Tradition, das machen die so genannten "Piqueteros", Gruppen von Arbeitslosen und Armen, schon seit Jahren, um Forderungen durchzusetzen. Im Fall der Piqueteros wird das auch meist ohne weiteres geduldet, weil sie in der Regel der peronistischen Bewegung nahestehen.</p>
<p>Die Großbauern hingegen zählen zum politischen Gegner - dementsprechend die Reaktion von offizieller Seite. Bevor die Straßensperren nicht aufgehoben würden, gebe es keine Gespräche. Wenn das nicht bald geschehe, werde die Ausfuhr von Fleisch verboten. Und überhaupt bleibe es bei der Erhöhung der Zölle. Basta. Sagt Königin Cristina.</p>
<p>Wozu dann Reden? Fragen sich zurecht die Bauern, und protestieren weiter. Denn die Zölle treffen bei weitem nicht nur die Großbauern, sondern auch viele, viele kleine (was hier so klein ist: weniger als 200 Hektar oder unter 100 Kühe). Und die sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Nicht alle davon profitieren im Übrigen von hohen Sojapreisen, weil der eine oder andere auch was anderes anbaut.</p>
<p>Inzwischen sind wir soweit, dass in den Supermärkten vielfach nur noch Reste von Fleisch zu finden sind, keine frische Milch mehr und auch Dinge wie Mehl, Obst und Gemüse knapp werden. Die Auswahl zumindest wird schon kleiner.</p>
<p>Derweil prügeln sich auf den Straßen die demonstrierenden Bauern und Sympathisanten mit Schlägertrupps der Piquetero-Fraktion oder sogar die sozialistischen Piqueteros (die den Bauern nahestehen) mit den peronistischen (die neulich nach der schon zitierten Rede der Präsidentin mit dem Schlachtruf "runter von <em>unserer</em> Plaza de Mayo" "ihren" Platz gegen spontan Töpfe schlagende Bewohner von Buenos Aires verteidigten). Klassenkampf zum Anfassen.</p>
<p>Noch nagen wir nicht am Hungertuch, aber wenn die beiden Parteien so weitermachen, wird's bald dünne. Also schickt schon mal die Care-Pakete, die brauchen ja 'ne Weile. Ich mag Gummibärchen!</p>
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<title><![CDATA[Ostern in München]]></title>
<link>http://rheinmachthoppaz.wordpress.com/?p=76</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 14:48:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>omitz</dc:creator>
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<description><![CDATA[Diese beschissene katastrophale Serie muss am Samstag endlich reissen!
11.08.1990 FCB - Bayer 04: 1:]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Diese <strike>beschissene</strike> katastrophale Serie muss am Samstag endlich reissen!</p>
<p>11.08.1990 FCB - Bayer 04: 1:1<br />
09.11.1991 FCB - Bayer 04: 2:2<br />
15.05.1993 FCB - Bayer 04: 4:1<br />
04.12.1993 FCB - Bayer 04: 1:1<br />
26.11.1994 FCB - Bayer 04: 2:1<br />
23.09.1995 FCB - Bayer 04: 1:0<br />
28.08.1996 FCB - Bayer 04: 4:2<br />
26.04.1998 FCB - Bayer 04: 2:1<br />
13.12.1998 FCB - Bayer 04: 2:0<br />
09.02.2000 FCB - Bayer 04: 4:1<br />
02.12.2000 FCB - Bayer 04: 2:0<br />
03.02.2002 FCB - Bayer 04: 2:0<br />
08.03.2003 FCB - Bayer 04: 3:0<br />
20.09.2003 FCB - Bayer 04: 3:3<br />
05.02.2005 FCB - Bayer 04: 2:0<br />
04.02.2006 FCB - Bayer 04: 1:0<br />
15.04.2007 FCB - Bayer 04: 2:1</p>
<p>Sieg in München: Jetzt!</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[agrarsubventionen für die luftfahrt]]></title>
<link>http://elisabethkerschbaum.wordpress.com/?p=84</link>
<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 20:50:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>elisabethkerschbaum</dc:creator>
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<description><![CDATA[klingt wie der witz des tages: die lufthansa hat agrarsubventionen erhalten&#8230;
nein - nicht, wei]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>klingt wie der witz des tages: die lufthansa hat agrarsubventionen erhalten...<br />
nein - nicht, weil sie  mit biosprit fliegen ;-) - sondern weil sie an bord essen verteilen, dass dann mit dem flugzeug quasi  "exportiert" wird.  so berichtets jedenfalls der <a href="http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2008/00454/" target="_blank">report</a>.</p>
<p>bio-bauern sollten vielleicht künftig öfter mal mit der lufthansa fliegen. denn ihre agrar-subventionen sind gekürzt worden...  <a href="http://bauern.gruene.at/laendliche_entwicklung/artikel/lesen/27284/" target="_blank">öpul-kürzungen um 20 %</a>.  Könnte sein, dass da was falsch läuft?<a href="http://bauern.gruene.at/laendliche_entwicklung/artikel/lesen/27284/" target="_blank"><br />
</a></p>
]]></content:encoded>
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