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	<title>barock &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/barock/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "barock"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 06:18:15 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Ein- und Ausfälle (Barock 4)]]></title>
<link>http://heitmann.wordpress.com/?p=532</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 21:24:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>heitmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[In Buenos Aires, wo man es in der Belle Epoque gerne flamboyant im Stile des französischen Barock h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.3pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">In Buenos Aires, wo man es in der Belle Epoque gerne flamboyant im Stile des französischen Barock hatte, fallen zwei Bauten aus dem ansonsten eher heiteren Rahmen der Stadtlandschaft. Es handelt sich um die Gebäude der Fakultäten für Rechts- und Ingenieurwissenschaft. Beide sind im strengsten und düstersten dorischen Stil gebaut. Ihre Fassaden bestehen aus einer Reihe von massigen Säulen und Kapitälen, auf denen ein schweres Architrav lastet, wobei die Säulen offensichtlich weit mehr Gewicht aufnehmen können, als sie tatsächlich zu tragen haben. Die Erbauer der beiden Gebäude wollten ohne Zweifel zum Ausdruck bringen, dass die Fragen, die hier verhandelt werden, von großem Gewicht sind und man für sie die solidesten Lösungen habe. Dass man das Gebäude des Rechtes gerne so fest und seriös hätte wie die Konstruktion eines Ingenieurs, entspricht sicher den Wünschen der Menschen. Ehrlicher wäre allerdings gewesen, die juristische Fakultät im flamboyanten Stil zu bauen.</span></span></p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Ton i ton]]></title>
<link>http://metalldesign.wordpress.com/?p=823</link>
<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 21:11:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>metalldesign</dc:creator>
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<description><![CDATA[Handfat i serien Memento New Glory i matt dekor samma på handfat och väggar i svart och silver. De]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Handfat i serien <strong>Memento New Glory</strong> i matt dekor samma på handfat och väggar i svart och silver. Detta är den nya stilen som jag hoppas mer på även i Sverige.<img src="/Users/mats/AppData/Local/Temp/moz-screenshot-3.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://metalldesign.files.wordpress.com/2008/07/metropolitan_bth_memento_3.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-822" src="http://metalldesign.wordpress.com/files/2008/07/metropolitan_bth_memento_3.jpg?w=300" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
<p>Vita vaskar i alla ära, men jag tycker inte det är tillräckligt spännande eller lockande. Jag hoppas på att se mer mönster i våra badrumsvaskar. Det behöver inte vara i vasken, utan runt på ytterkant.</p>
<p><a href="http://metalldesign.files.wordpress.com/2008/07/metropolitan_bth_memento_3.jpg"></a><a href="http://metalldesign.files.wordpress.com/2008/07/metropolitan_bth_memento_1.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-824" src="http://metalldesign.wordpress.com/files/2008/07/metropolitan_bth_memento_1.jpg?w=300" alt="" width="300" height="181" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Sprachstil des Barock]]></title>
<link>http://englishrenaissance.wordpress.com/?p=57</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 17:12:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>englishrenaissance</dc:creator>
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<description><![CDATA[Barish, Jonas A. &#8221; Baroque Prose in the Theater: Ben Jonson&#8221; in PMLA. Vol 73/ No.3
(184)]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Barish, Jonas A. " Baroque Prose in the Theater: Ben Jonson" in <em>PMLA</em>. Vol 73/ No.3</p>
<p>(184) Der Beitrag möchte den allgemeinen Untersuchungen zum Barockstil durch Morris W. Croll und George Williamson eine individuelle Perspektive hinzufügen. Er möchte zeigen, welche Varianten innerhalb der Bewegung möglich sind. Er beschränkt sich auf das Beispiel Ben Jonsons, den er gelegentlich von Bacon abgrenzt. Der Barockstil ist durch eine oppositionelle Haltung gegenüber ciceronianischer Syntax geprägt. Cicero und seine Nachfolger setzen den Höhepunkt eines Satzes an das Ende und zögern ihn durch Nebensätze hinaus. Dagegen meide der Barockstil komplizierte Satzkonstruktionen und bewegt sich lieber improvisiert und mit abrupten Wechseln. (185) Es lassen sich zwei Praktiken beschreiben, die Morris W. Croll mit "curt style" und "loose style" beschrieben hat. Der "curt style" wird auch <em>stile coupe</em> oder <em>stile serré</em> genannt. Die Sätze dieses Stils sind durch unerwartete Wechsel gekennzeichnet. Eine Zeile besteht aus mehreren unabhängigen Phrasen, die durch Kommata oder Semikolons von einander getrennt sind. Es entsteht der Eindruck, als ob die Gedanken unmittelbar zu Papier gebracht wurden. Meistens beginnt eine Zeile mit dem Hauptgedanken, der dann näher illustriert und konkretisiert wird. Die Folge der Phrasen wird jedoch selten durch Logik bestimmt. Ihre Anordnung erscheint zufällig und Ergebnis imaginativer Verknüpfungen.</p>
<blockquote><p>They are, what they are on the sudden; they shew presently, like Graine, that, scatter'd on the top of the ground, shoots up, but takes no root; has a yellow blade, but the eare empty. (Jonson.<em> Discoveries</em> 685ff.)</p></blockquote>
<p>Die typische Zeile des "curt style" eignet sich, durch die Unabhängigkeit der einzelnen Elemente, für rasche Gefühlswechsel, unmittelbare Kommentare oder Selbstbetrachtungen, sowie plötzliche Einwürfe oder Darstellung von sprachl. Unachtsamkeiten. Der Stil entspräche dem lebendigen Denken, so Barish. (186) Jonson verwendet diesen Stil an verschiedenen Stellen. Er benutzt die Satzkonstruktionen für witzige Wortspiele. Eine Metapher wird postuliert und dann in den Nebensätzen Schlag auf Schlag konkretisiert.</p>
<blockquote><p>Ne're trust me, CVPID, but you are turn'd a most acute gallant of late, the edge of my wit is cleere taken off with the fine and subtile stroke of your thin-ground tongue, you fight with too poinant a phrase, for me to deale with (Cynthias Revels)</p></blockquote>
<p>Zudem wird der Stil als Gestaltungsmittel verwendet:</p>
<blockquote><p>the curt period serves especially well to characterize angry or indignant, impatient or volatile, or merely distracted or simple-minded people.</p></blockquote>
<p>Des Weiteren ist er das Kennzeichen von unruhigen (wasps) oder unverständigen (half-witted) Figuren. (187) Der "curt style" ist keine Kopie der Alltagssprachem sondern von dem Ziel geprägt, Denken und Ausdruck in Übereinstimmung zu bringen.</p>
<blockquote><p>By borrowing freely from colloquial speech, Jonson effected a kind of merger between it and his own Stoic models, and in so doing managed to combine the vitality of live language with the authority and expressive potency of a formed rhetoric.</p></blockquote>
<p>"Asymmetrie" ist ein weiterer, damit verbundener Begriff, mit dem sich Jonsons Prosa beschreiben lässt. Jonson bricht häufig mit den Erwartung an die Syntax. (188 ) An vielen Stellen, an denen er symmetrische Satzkonstruktionen verwendet, geschieht es in satirischer Absicht. Die dargestellte Figur erscheint so als affektiert. (189 ) Es ist typisch für den Barock, dass sie die Zwänge von Rhythmus oder Symmetrie nicht erfüllen wollen.</p>
<blockquote><p>Where he arouses expectations of symmetry, it is usually for the purpose of violating it. When an implied symmetrical pattern is perpetually being disturbed and thwarted by small changes in form, we have the phenomenon of symmetry clashing with asymmetry which is at the heart of baroque stylistic practice ...</p></blockquote>
<p>(190) Der "loose style" bevorzugt im Unterschied dazu Verbindungen zwischen den Sätzen und längere Bedeutungseinheiten. Er beschränkt sich allerdings auf "and" und "or" als Konjunktionen, so dass die Beziehung zwischen einzelnen Sätzen nicht explizit wird. Für Nebensätze ergibt sich der Eindruck, dass sie gleichgeordnet sind.  Weitere Eigenheiten des Stils sind Klammern, mit denen der Schreib - oder Redefluss unterbrochen wird. (191) Für Ben Jonson ergibt sich aus diesen stylistischen Untersuchungen ein Paradox, weil er theoretisch viel Wert auf die sorgfältige Konstruktion von Dichtung legt, aber im Erscheinungsbild Improvisation praktiziert. (192) Für beide Stilunterarten finden sich unterschiedliche Einsatzgebiete. Der "curt style" wird vorwiegend für den Ausdruck von Gefühlen und Intensität verwendet. Der "loose style" ist typisch für Deklamationen oder Monologe. Der Beitrag wendet sich nun vom Nachweis barocker Stilelemente, wie sie von Croll und Williamson beschrieben worden sind, ab. Barish will nun die Eigenständigkeit von Jonson in den Blick nehmen. Häufig bricht Jonson mit den Erwartungen an die Ordnung von Wörtern und Phrasen. Dadurch werden Textteile besonders betont. Erstens isoliert und entfernt er sprachliche Einheiten aus ihren gewohnten Zusammenhängen und erzeugt dadurch Rhythmik. Die Spannung, die so zwischen Syntax und Rhythmus entsteht, könne als typischer Effekt barocker Dichtung gelten und als Form der Asymmetrie. (193) Zweitens werden Phrasen zwischen Relativpronomen und Bezugswort geschoben. Das Verfahren ahmt möglicherweise eine Eigenart lateinischer Dichtkunst nach, entspricht aber auch der Umgangssprache, die selten Rücksicht auf logische Satzbeziehungen nimmt. Drittens werden grammatische Elemente ausgelassen.</p>
<blockquote><p>His modesty, like a riding Coat, <span style="text-decoration:underline;">the more</span> it is worne, <span style="text-decoration:underline;">is the</span> lesse car'd for (Discoveries 1328-29).</p></blockquote>
<p>Die Antithese wird gebrochen und unvollständig ausgeführt. Viertens parallelisiert Jonson Elemente, aber verweigert sich der Symmetrie, indem er sie grammatikalisch nicht angleicht oder inkongruente Elemente parallelisiert.</p>
<blockquote><p>to taste all by degrees, and with change. (Disc. 1654-55)</p></blockquote>
<p>Typisch sind auch, bei der Aneinanderreihung mehrer Teilsätze, wechselnde Subjekte. Barish schließt die Detailanalysen mit einem Vergleich von Barockstil und "Euphuismus", mit Blick auf Malerei ab. Er hebt noch einmal hervor, dass für Jonson Irregularität ein Programm ist.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein- und Ausfälle (Barock 3)]]></title>
<link>http://heitmann.wordpress.com/?p=512</link>
<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 15:28:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>heitmann</dc:creator>
<guid>http://heitmann.wordpress.com/?p=512</guid>
<description><![CDATA[Das Barock gilt als der Stil der Gegenreformation und des Absolutismus. Die außerordentliche Pracht]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Das Barock gilt als der Stil der Gegenreformation und des Absolutismus. Die außerordentliche Prachtentfaltung in dieser Zeit wird dabei gerne als die - überschießende - Antwort bedrängter Machteliten auf die reformatorischen Kräfte der Neuzeit gesehen. Aus der Sicht der Zeit (und auf den ersten Blick) liegt diese Deutung nahe. Insbesondere die kategoriale und axiale Bauweise des frühen Barock deutet darauf hin, dass es um die Verteidigung alter Ordnungen ging.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Im Nachhinein gesehen (und auf den zweiten Blick) ist das Barock aber auch das Zeitalter, in dem das Weltbild Europas in beschleunigte Bewegung gerät. Seine tragenden Elemente, insbesondere die Auffassung von Religion und politischer Ordnung, werden in Frage gestellt. Es findet ein Wandel vom Kategorialen und Regulären, welches das europäische Denken bis dato prägte, zum Individuellen und Irregulären und damit zum Lebensvollen statt (eine Folge ist etwa die Ausformulierung von - individuellen - Menschenrechten, die gegen die kategorialen, bis dato allmächtigen großen gesellschaftlichen Institutionen wie Staat und Kirche geltend gemacht werden können). Man könnte daher sagen, dass die Bewegung, in welche im Barock die Kunstsubstrate, etwa die Säulen und Architrave der Gebäude, geraten, die Dynamisierung widerspiegelt, welche seinerzeit die Weltkonstruktion erfasst hatte. Insbesondere die Art, wie das - späte - Barock schließlich alles Begrenzende überschreitet, deutet darauf hin, dass sich hier vorwärts drängende Kräfte den Weg bahnen. So gesehen wäre das Barock der Ausdruck einen neuen, sich gerade entwickelnden Zeit. </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:Times New Roman;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:Times New Roman;">Auf den ersten Blick scheinen sich beide Sichtweisen auszuschließen. Auf den zweiten Blick könnte die Doppeldeutigkeit des Barock aber ein Beispiel dafür sein, dass sich die Strömungskräfte einer Zeit in ihren künstlerischen Hervorbringungen auch dann abbilden, wenn die Protagonisten des Zeitgeschehens mit ihnen eigentlich andere Zwecke verfolgen.</span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein- und Ausfälle (Barock 2)]]></title>
<link>http://heitmann.wordpress.com/?p=498</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 16:43:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>heitmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[ Am Ende des 18. und bis tief in das 19. Jh. liebte man in der Architektur, wie heute, die klassizi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;"> <span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;">Am Ende des 18. und bis tief in das 19. Jh. liebte man in der Architektur, wie heute, die klassizistische gerade (oder regelmäßig runde) Linie und hatte wenig übrig für die bewegte Phantasie. Über das <span style="color:#888888;">Barock</span> etwa heißt es im „Brockhaus“ von 1864, er sei „das willkürlich Seltsame, welches aus den launenhaften Einfällen eines Einzelnen hervorgehend, gegen die allgemeine und natürliche Ansicht verstößt und ins Ungereimte und Närrische übergeht“. Dem entsprechend straft dieses wichtigste deutsche Nachschlagewerk der Zeit so große Barockarchitekten wie Borromini und Guarini mit Nichtbeachtung und räumt ihnen kein Stichwort ein. In ähnlicher Weise attestiert der Kunsthistoriker Wilhelm Lübke dem Barock in seinem populären „Grundriß der Kunstgeschichte“ von 1860 die „Entfesselung der subjektiven Willkür und gewaltsame Übertreibung der Formen“. Über Borromini, einen von drei Architekten aus der Phalanx der italienischen Barockarchitekten, die er für erwähnenswert hält, schreibt Lübke, bei diesem verschwinde „die gerade Linie fast ganz aus der Baukunst,…. so dass jede strengere Komposition aufhört und alles wie im Taumel zu schwanken scheint.“ In seinem 1000-Seiten-Werk ist ihm die Besprechung der Baukunst der Barockzeit in Italien eine Seite, die Deutschlands kaum 15 Zeilen wert. Jakob Burckhardt, der Nestor der deutschen Italien-Kunstliteratur des 19. Jh., leitet in seinem „Cicerone“, der 1855 erschien, den Abschnitt über den Barockstil mit den Worten ein: „Man wird fragen, wie es nur einem Freunde reiner Kunstgestaltungen zuzumuten sei, sich in diese ausgearteten Formen zu versenken, über welche die neuere Welt schon längst den Stab gebrochen?“. Dass er das (italienische) Barock entgegen dem Usus der Zeit dann doch etwas ausführlicher und mit einem gewissen Verständnis behandelt, glaubt er rechtfertigen zu müssen. Er tut es mit dem Argument, der Italienreisende, der Zeit habe und sich daher nicht auf „das Beste“ konzentrieren müsse, wisse, dass er Genuss nicht nur aus dem „Anschauen vollkommener Formen“, sondern auch aus dem Mitleben der italienischen Kulturgeschichte erhalte, wozu nun einmal ohne seine, Burckhardts, Schuld in unverhältnismäßiger Weise auch das Barock gehöre. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"> <span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;">Irgendwie ist es dann aber tröstlich, dass eben dieser Jakob Burckhardt, der mit der Veröffentlichung des einflussreichen Architekturbuches „Die Geschichte der Renaissance in Italien“ im Jahre 1867 seinen Ruf gefestigt hatte, einer der wichtigsten Parteigänger der geraden oder doch der regelmäßigen Linie zu sein, in einem Brief an den Architekten Max Alioth aus Rom vom 5.4.1875 schreibt: „Mein Respekt vor dem Barocco nimmt stündlich zu und ich bin geneigt, ihn für das eigentliche Ende und Hauptresultat der lebendigen Architektur zu halten. Er hat nicht nur Mittel für alles, was zum Zweck dient, sondern auch für den schönen Schein.“ Das nährt die Hoffnung, dass auch heute die Vorherrschaft der geraden Linie über die bewegte Phantasie nicht von ewiger Dauer ist.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein- und Ausf&auml;lle (Barock 1 - China 21)]]></title>
<link>http://heitmann.wordpress.com/?p=492</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 15:36:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>heitmann</dc:creator>
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<description><![CDATA[

Auch wenn der Begriff des Barock, der - abgeleitet von portugiesischen Wort „barucca“, mit dem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div class="entry">
<div class="snap_preview">
<p class="MsoNormal" style="line-height:18pt;text-align:justify;margin:0 1.4pt 0 0;"><span style="font-size:11pt;letter-spacing:0.2pt;"><span style="font-family:times new roman;">Auch wenn der Begriff des Barock, der - abgeleitet von portugiesischen Wort „barucca“, mit dem man unrund geformte Perlen beschrieb - schon im 17. Jahrhundert die Bedeutung von „regelwidrig“ hatte, hat man in Europa das Unregelmäßige in der (Bau)Kunst richtig erst im 18. Jahrhundert entdeckt. Den Höhepunkt erreichte die Unregelmäßigkeit im alles überwuchernden Muschelwerk des Rokoko, in dem die Asymmetrie schließlich zum Prinzip erhoben wird. Zur gleichen Zeit - nicht selten sogar unmittelbar damit verbunden, entstand in Europa die Chinoiserie. Dies dürfte seinen Grund nicht zuletzt darin haben, dass ein wesentliches Merkmal auch der chinesischen Kunst die kunstvolle Unregelmäßigkeit ist. Die Frage ist nur, ob die Deregulierung der Form in Europa eine Folge des Kontaktes mit der chinesischen Kunst oder ob die Bereitschaft Europas zur Aufnahme von Elementen chinesischer Kunst eine Konsequenz des Interesses an der Unregelmäßigkeit ist. Ganz auseinanderhalten kann mein beide Aspekte sicher nicht. Für ein Übergewicht des Letzteren spricht aber der Umstand, dass man seit der Mitte des 17. Jahrhundert gesellschaftliche Regelwidrigkeiten, nämlich die Kritik an den „regulären“ Mächten Kirche und absoluter Staat, <span>&#160;</span>gerne in Chinesenvergleichen versteckte. </span></span></p>
</div>
</div>
<p class="tagged">
<p><!-- You can start editing here. --></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Den frenetiske gubben]]></title>
<link>http://simonhasselblom.wordpress.com/?p=127</link>
<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 11:19:46 +0000</pubDate>
<dc:creator>Simon</dc:creator>
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<description><![CDATA[När jag länge fascinerats av pianisten Glenn Gould, den man som ägnade hela sin tid och själ åt]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://simonhasselblom.wordpress.com/files/2008/07/younggold.png" alt="" width="242" height="227" class="alignleft size-full wp-image-128" />När jag länge fascinerats av pianisten Glenn Gould, den man som ägnade hela sin tid och själ åt barocken. Han spelade Bach som ingen, kanske just för att han hade förmågan att tänka som kompositör i sitt sätt att identifiera sig med verket han spelade. Han tycktes ofta besatt i sitt agerande eftersom han var så energisk.</p>
<p>Jag rycks ofta med i hans frenesi, och det är härligt att följa hans temperament genom olika tempon och styrkor i pianostycken han spelar. Hans känslospel följer rytmen i musiken. Vad jag känner till om honom verkar han alltid ha haft kärlek till barocken. Som treåring visste man att han hade hundra procent gehör, och han var säker på att han ville bli konsertpianist redan som femåring.</p>
<p>Att se honom, som i klippet här nedan, som 27-åring – i morgonrock och förmiddagskaffe, tycker jag visar just den idealiske kreatören. Besatt, ivrig, gubbig och extremt medryckande!</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/qB76jxBq_gQ'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/qB76jxBq_gQ&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[inredningsintryck]]></title>
<link>http://soffansofie.wordpress.com/2008/07/07/inredningsintryck/</link>
<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 23:48:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>soffansofie</dc:creator>
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<description><![CDATA[För ett tag sedan var det en film på tv som i mångt och mycket utspelade sig på ett företag i E]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>För ett tag sedan var det en film på tv som i mångt och mycket utspelade sig på ett företag i England. Design och möblemang är ett intresse och jag tilltalades verkligen av företagets kontorsinredning som var en blandning av barock och neotech vilken inte kunde jämföras med något tidigare och nu finkammar jag internet efter en likadan fåtölj. </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[a lazy afternoon]]></title>
<link>http://juhudo.wordpress.com/?p=85</link>
<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 19:10:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>juhudo</dc:creator>
<guid>http://juhudo.wordpress.com/?p=85</guid>
<description><![CDATA[gekauft:

Martin Suter: Ein perfekter Freund
Malcolm Gladwell: Tipping Point. Wie kleine Dinge Gr0ß]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color:#993366;"><strong>gekauft:</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Martin Suter:</strong> Ein perfekter Freund</li>
<li><strong>Malcolm Gladwell:</strong> Tipping Point. Wie kleine Dinge Gr0ßes bewirken können.</li>
<li><strong>Neal Stephenson:</strong> Quicksilver</li>
</ul>
<p><span style="color:#993366;"><strong>gelesen:</strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Martin Suter:</strong> Ein perfekter Freund<br />
An einem Nachmittag 337 Seiten. Martin Suters Romane lesen sich schnell und spannend. Auch in diesem geht es um die eigene Identität. Ein Journalist verliert sein Gedächnis und hat in dieser Zeit  seine Einstellungen und Werte völlig verändert. Es muss 50 Tage seines Lebens wieder mit Erinnerungen füllen und kommt einer großen Sache auf die Spur.<br />
Ich liebe Suters erste Sätze.<br />
Diesmal:</li>
</ul>
<blockquote><p>Seine Hand spürte das Gesicht, aber sein Gesicht spürte die Hand nicht.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der "Zeno-Code" - Spuren eines Heiligen im Dunkelsteinerwald]]></title>
<link>http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/?p=113</link>
<pubDate>Sun, 22 Jun 2008 12:22:22 +0000</pubDate>
<dc:creator>dunkelsteinerwald</dc:creator>
<guid>http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/?p=113</guid>
<description><![CDATA[Wer ist eigentlich dieser Zeno aus Mauretanien - dem gemeinhin unbekannt - in der Gegend um Hafnerba]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wer ist eigentlich dieser Zeno aus Mauretanien - dem gemeinhin unbekannt - in der Gegend um Hafnerbach und Wimpassing nach Hunderten von Jahren noch immer eine lebhafte Verehrung zuteil wird? Es ist der Hl. Zeno von Verona, der um 372 zum Bischof von Verona gewählt wurde und über den sich lebhafte Legende ranken. Sowohl das Leben wie auch die Legenden werden wir nach und nach beleuchten. Als <a href="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/2008/06/17/geheimnisse-eines-heiligen-im-dunkelsteinerwald-eine-europaische-spurensuche-nach-dem-hl-zeno-von-verona/" target="_blank">Ausgangspunkt für unsere Spurensuche an 10 europäischen Orten</a> soll uns zu Beginn die Zenostatue von Hafnerbach dienen, die wir hier genauer betrachten wollen.</p>
<p><strong>Der "Zeno-Code"</strong></p>
<p><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/06/zeno-code-klein.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-115" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/06/zeno-code-klein.jpg" alt="" width="450" height="349" /></a></p>
<p>Weitere Ansichten der Zeno-Statue von Hafnerbach:</p>
<p><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/06/zenostatue_vollansicht1.jpg"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-119" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/06/zenostatue_vollansicht1.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/06/zenostatue-nahansicht.jpg"> <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-117" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/06/zenostatue-nahansicht.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a><a href="http://dunkelsteinerwald.files.wordpress.com/2008/06/zenostatue_detail.jpg"> <img class="alignnone size-thumbnail wp-image-118" src="http://dunkelsteinerwald.wordpress.com/files/2008/06/zenostatue_detail.jpg?w=127" alt="" width="127" height="96" /></a></p>
<p>Von besonderem Interesse ist der auf den Sockel der Statue gemeißelte Spruch, der in Latein wie folgt lautet:  „AD HONORANDA DIVI ZENONIS VESTIGIA VISIBILITER RELICTA – HAEC STATVA SVPER HANC PETRAM INTER DEBITAS VENERATIONES POSITA FVIT“. Frei übersetzt lautet der Spruch wie folgt:  „Zu Ehren des Hl. Zeno, der seine Spuren sichtbar hinterlassen hat, wurde dieses Standbild über diesem Stein zur gebührenden Verehrung aufgestellt.“ Das Besondere daran ist, dass dieser Spruch ein sogenanntes Chronogramm enthält und damit einen versteckten Hinweis auf das Jahr seiner Errichtung gibt.</p>
<p><strong>Chronogramme - versteckte Botschaften von hoher Kunstfertigkeit</strong><br />
Ein Chronogramm ist ein Satz, meist in lateinischer Sprache, bei der alle darin vorkommenden Buchstaben, die zugleich römische Zahlensymbole sind (das sind also I, V, X, L, C, D, M), zusammengezählt die Jahreszahl des Ereignisses ergeben, auf das sich der Text des Chronogramms bezieht. Die Zahlensymbole sind hierbei meist hervorgehoben – in diesem Fall durch eine größere Schrift. In diesem Fall ist es ein doppeltes Chronogramm, da sich die Summe der groß geschriebenen Zahlensymbole zweimal den Wert „1725“ ergibt. Dies ist also der „Zeno-Code“, sprich die im Text kodierte Information, die das Jahr der Errichtung widerspiegelt.</p>
<p>An dieser Stelle sei erwähnt, dass Chronogramme früher weit verbreitet waren.  Eines der „neuesten“ Chronogramme (obwohl die Wendung natürlich schon länger verwendet wird) entstand anlässlich der Wahl von Papst Benedikt XVI., nämlich „habe<strong>MV</strong>s papa<strong>M</strong>“, was  in dieser Schreibweise und bei entsprechender Interpretation den Zahlenwert 2005 ergibt. Wenn man die Zahlenwerte der hervorgehobenen Buchstaben zusammenzählt, ergibt sich daher das Jahr der Wahl des Papstes.</p>
<p>Ihre große Zeit erlebten die Chronogramme in der Barockzeit. Auch in der Pfarrkirche in Melk ist zum Beispiel ein solches Chronogramm zu finden, dass sich auf das Jahr eines großes Hochwasser bezieht. Die lateinische Sprache eignet sich hierbei besonders für solche Chronogramme, wobei die Kunst der Gestaltung darin besteht, grammatikalisch korrekte Sätze zu bilden, die gleichzeitig die zu kodierende Information, sprich: Jahreszahl, beinhalten.</p>
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<title><![CDATA[Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision]]></title>
<link>http://showmanagement.wordpress.com/?p=92</link>
<pubDate>Sun, 15 Jun 2008 10:33:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>showag</dc:creator>
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<description><![CDATA[   
Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision
 
Künstler aus Schleswig-Holstein - ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h1 style="margin:0;"><span style="color:black;" lang="EN-GB"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;">   </span></span></span></h1>
<h1 style="margin:0;"><span style="color:black;" lang="EN-GB"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;">Künstler - Showmanagement - Shows - showag – 4vision</span></span></span></h1>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span lang="EN-GB"><span style="font-size:small;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></span></p>
<h1 style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:small;"><span style="color:black;">Künstler aus </span><span style="color:black;">Schleswig-Holstein</span><span style="color:black;"> - Städte und Umgebung – </span></span><span style="color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/artisten.php?sid=3406_1198670256_3449&#38;plzsuche=22,23,24,25,19,18&#38;title_plz=Schleswig-Holstein"><span style="font-size:10pt;color:black;text-decoration:none;"><span><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:11pt;">Pinneberg</span></span></span> </span></a></span><span style="color:black;"></span></span></h1>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><span style="font-size:9pt;color:black;">Die </span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;">show</span></strong></span><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;">.</span></strong><strong><span style="font-size:9pt;color:black;">g</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;"> betreibt <strong>das erste</strong> und <strong>das einzige </strong>zusammenführende <strong>Agentur</strong>-/ <strong>Management</strong>-/ <strong>Künstler</strong>-<strong>Event</strong>-/ <strong>Partner</strong>-/ <strong>Kunden-Internetportal </strong>in ganz Europa!!</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">4vision gmbh germany </span></span><span style="font-size:6.5pt;color:black;" lang="EN-GB"><br />
</span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;" lang="EN-GB"><span style="font-family:Arial;">show</span></span></strong><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;" lang="EN-GB">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;" lang="EN-GB">.</span></strong><strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB">g</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB"> · </span><strong><span style="font-size:9pt;color:#585758;" lang="EN-GB">show-</span></strong></span><strong><em><span style="text-decoration:underline;"><span style="font-size:9pt;color:red;font-family:Tahoma;" lang="EN-GB">A</span></span></em></strong><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:2pt;color:white;" lang="EN-GB">.</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;" lang="EN-GB">gency-<strong>g</strong>roup</span></span>
</p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">Auf dem Schildrain 3</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-family:Arial;"><strong><span style="font-size:9pt;color:black;">D-78532 Tuttlingen</span></strong><span style="font-size:9pt;color:black;"> (Schwarzwald)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">Telefon: (0049) 0700/88446633 (12 Cent/Minuten)</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;">eMail: </span><a href="mailto:info@showmanagement.de"><span style="font-family:Arial;">info@showmanagement.de</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag/kontakt"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/kontakt</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;"><a href="http://www.showmanagement.de/showag/willkommen"><span style="font-family:Arial;">http://www.showmanagement.de/showag/willkommen</span></a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin:0;"><span style="font-size:9pt;color:black;font-family:Arial;"><a href="http://www.showmanagement.de/service-details.php?sid=320_1213114927_1463&#38;id=162">http://www.showmanagement.de/service-details.php?sid=320_1213114927_1463&#38;id=162</a> </span></p>
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<title><![CDATA[En egen tron!]]></title>
<link>http://retroinredning.wordpress.com/?p=397</link>
<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 06:16:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>retroinredning</dc:creator>
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<description><![CDATA[Inred hemma med din egna tron. Den här karmstolen är i barockstil. Stommen är i ek med svart skin]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://retroinredning.files.wordpress.com/2008/06/karmstol-barockstil-lader-ek-1200kr.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-398" src="http://retroinredning.wordpress.com/files/2008/06/karmstol-barockstil-lader-ek-1200kr.jpg?w=141" alt="" width="109" height="187" /></a>Inred hemma med din egna tron. Den här karmstolen är i barockstil. Stommen är i ek med svart skinnklädsel. Utropet är 1200 kr (Auktionskompaniet Göteborg 16 juni).</p>
]]></content:encoded>
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<title><![CDATA[Félix Vallotton]]></title>
<link>http://kunstbilder.wordpress.com/?p=6</link>
<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:47:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>bubu72</dc:creator>
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<description><![CDATA[Der schweizer Künstler Félix Vallotton wurde 1865 als Sohn eines Drogisten in Lausanne geboren und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:x-small;color:#0000ff;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;color:#0000ff;font-family:Arial;">Der schweizer Künstler <a title="Félix Vallotton" href="http://www.wooop.de/app?service=external/ArtistsPage&#38;sp=l784655&#38;sp=l79&#38;sp=0"><strong><em>Félix Vallotton</em></strong> </a>wurde 1865 als Sohn eines Drogisten in Lausanne geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit siebzehn Jahren ging <a title="Félix Vallotton" href="http://www.wooop.de/app?service=external/ArtistsPage&#38;sp=l784655&#38;sp=l79&#38;sp=0"><strong><em>Félix Vallotton</em></strong></a> nach Paris, um an der freien Académie Julian Kunst zu studieren. An der Académie kam Félix Vallotton mit Vertretern des <a title="Symbolismus" href="http://www.wooop.de/app?service=external/StyleEpochPage&#38;sp=l107&#38;sp=0"><strong><em>Symbolismus</em></strong></a> und der Künstlergruppe Nabis zusammen, zu der auch Edouard Vuillard und Pierre Bonnard gehörten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:x-small;color:#0000ff;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;color:#0000ff;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:x-small;color:#0000ff;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;color:#0000ff;font-family:Arial;">Im Jahre 1897 wurde Félix Vallotton Mitarbeiter der Zeitschrift Cris de Paris, für die er häufig die Umschläge illustrierte. Die Heirat mit der Galeristenschwester Gabrielle Rodrigues-Henriques im Jahr 1899 brachte ihm schließlich die erforderliche finanzielle Sicherheit, die er als unabhängiger Künstler brauchte. Ein Jahr später stellte Félix Vallotton seine Bilder in einer Ausstellung der Berliner Secession aus. 1903 stellte Félix Vallotton mehrere Bilder in einer Ausstellung der Wiener Secession aus, die von Ferdinand Hodler und <a title="Gustav Klimt" href="http://www.wooop.de/app?service=external/ArtistsPage&#38;sp=l200&#38;sp=l0&#38;sp=0"><strong><em>Gustav Klimt</em></strong> </a>gelobt wurde.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:x-small;color:#0000ff;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;color:#0000ff;font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"><span style="font-size:x-small;color:#0000ff;font-family:Arial;"><span style="font-size:10pt;color:#0000ff;font-family:Arial;">Félix Vallotton´s Werk ist vielfältig und umfasst über 200 Holzschnitte und Zeichnungen, über 1.700 Gemälde, Skulpturen, drei Romane, mehrere Theaterstücke und eine Reihe von Essays. Bis zu seinem Tod im Jahre 1925 gehörte Félix Vallotton zu einer der bedeutendsten Vertreter des Symbolismus und <a href="http://www.wooop.de/app?service=external/StyleEpochPage&#38;sp=l84&#38;sp=0"><strong><em>Jugendstils</em></strong></a><strong><em>,</em></strong> inspirierte aber viele nachfolgende Stielrichtungen und Künstlergruppen wie die Brücke, den <a href="http://www.wooop.de/app?service=external/StyleEpochPage&#38;sp=l105&#38;sp=0"><strong><em>Surrealismus</em></strong></a>, die Pittura Metafisica oder auch die Pop-Art. In zahlreichen <a href="http://www.wooop.de"><strong><em>Bildern</em></strong></a> und Aktdarstellungen gelang Vallotton jene unterkühlte Erotik und Plastizität, die den Stil der „Neuen Sachlichkeit“ vorwegnimmt.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;margin:0;"> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wochenendtrip I: Barockpop - Corpsorate Design in Millen]]></title>
<link>http://insofern.wordpress.com/?p=70</link>
<pubDate>Mon, 26 May 2008 12:38:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>falk</dc:creator>
<guid>http://insofern.wordpress.com/?p=70</guid>
<description><![CDATA[Bin zurück in Berlin. Zum Glück. Ist eine komische Gegend, da ganz im Westen von Deutschland. Entw]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bin zurück in Berlin. Zum Glück. Ist eine komische Gegend, da ganz <a title="Wikipedia - Nordrhein-Westfalen (mal englisch, klingt so gut)" href="http://en.wikipedia.org/wiki/North_Rhine-Westphalia">im Westen von Deutschland</a>. Entweder alles voll mit Stadt und dann sehr sehr prollig, oder alles voll mit Land und dann auch sehr sehr prollig. Das Land zudem lückenlos beflaggt, an jedem Haus Fahnenhalterungen. Mein Gastgeber, nein, unser Gastgeber - ich war ja schließlich nicht allein unterwegs - hatte allerdings keine Ahnung, was die unterschiedlichen Farbgebungen der Fahnen, Wimpel und Standarten zu bedeuten hatten, was ihm ein Höchstmaß an Ignoranz abverlangt haben dürfte, da er schon sein ganzes bisheriges Leben - mit einer längeren Pause - dort verbracht hat. Dies, seine ausgeprägte Fähigkeit zum Ignorantentum, kennzeichnet ihn als durchaus sympathischen Menschen. Warum, kann ich auch nicht so genau sagen. Wenn er das aber nicht wäre, wäre er ja nicht von uns besucht worden. Allein, ganz einfach ist es nicht immer mit ihm, sagen wir, er ist etwas kauzig.</p>
<p>Da ich nicht wusste, was die Farben der Beflaggung - rot/weiß, gelb/weiß und auch grün/weiß meine ich gesehen zu haben - zu bedeuten hatten, machte ich auch keine Fotos davon, ihre spätere Relevanz für die Charakterisierung der besuchten Gegend, die den eigenwilligen Namen "<a title="Wikipedia - Der Selfkant" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selfkant" target="_blank">Der Selfkant</a>" trägt, gehörig verkennend. Daran kann man nun nichts mehr ändern. Damit ist aber immerhin ein Novum auf diesem Blog benannt: Ab sofort gibt's hier Fotografien! (Dieses Mal musste ich mir noch ein Kamerahandy bei meiner <a title="Anne von Fernmuendliches" href="http://fernmuendlich.wordpress.com/" target="_blank">Begleiterin</a> leihen, die über mehrere solche Geräte verfügt. Einen eigenen Apparat werde ich mir aber bald zulegen, bzw. wieder funktionstüchtig machen (lassen).)</p>
<p>Als Ersatz für die nicht fotografierten Fahnen nun eine kurze Serie verrückter, irgenwie sehr poppig und zugleich kindlich wirkender  Grabsteine, die ich auf dem Friedhof des schönen Fleckens <a title="Leider nur auf Niederländisch" href="http://nl.wikipedia.org/wiki/Millen_(Duitsland)" target="_blank">Millen</a> gesehen habe. Zumindest die Farben stimmen überein. Da die Farbe auf den Steinen relativ frisch aussieht, gehe ich davon aus, dass sie es ist. (...) Als vorerst finaler Kommentar zum Selfkant sei auf die Inschrift des zweiten hier abgebildeten Grabsteins verwiesen. Genauer, auf die Art und Weise des Ablebens von Wilhelm Sensis und auf den Umstand, dass das überhaupt auf einem Grabstein drauf steht.</p>
<p><a href="http://insofern.files.wordpress.com/2008/05/25052008237.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-71" src="http://insofern.wordpress.com/files/2008/05/25052008237.jpg?w=225" alt="Grabstein 1" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://insofern.files.wordpress.com/2008/05/25052008238.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-72" src="http://insofern.wordpress.com/files/2008/05/25052008238.jpg?w=225" alt="Grabstein 2" width="225" height="300" /></a></p>
<p><a href="http://insofern.files.wordpress.com/2008/05/25052008239.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-73" src="http://insofern.wordpress.com/files/2008/05/25052008239.jpg?w=225" alt="Grabstein 3" width="225" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schwanenburg 1944: Abstürzender Bomber prallt gegen den Turm]]></title>
<link>http://burgerbe.wordpress.com/?p=597</link>
<pubDate>Mon, 19 May 2008 20:43:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jan</dc:creator>
<guid>http://burgerbe.wordpress.com/?p=597</guid>
<description><![CDATA[
Vom Berge schaut die Schwanenburg
Hinaus ins Land so weit!
Gott schütze, Gott schirm Dich heut
Und]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/schwanenburg-panorama.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-598" style="border:0 none;vertical-align:top;margin:2px;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/schwanenburg-panorama.jpg" alt="" width="496" height="146" /></a></p>
<p style="text-align:center;"><em>Vom Berge schaut die Schwanenburg<br />
Hinaus ins Land so weit!<br />
Gott schütze, Gott schirm Dich heut<br />
Und alle Zeit.</em><br />
Klever Lied*</p>
<p>Die Flak bei Kleve schoss gut an diesem 7. Oktober 1944. Zu gut. Bis zu diesem frühen Nachmittag hatte die prächtige Schwanenburg über dem niederrheinischen Barock-Städtchen den Krieg leidlich überstanden. Aber diesmal brachten 335 englische Bomber Stadt und Burg den Feuersturm, der schon so viele andere Städte vernichtet hatte.</p>
<p><!--more--></p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/schwanenburg2.jpg"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-599" style="float:right;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/schwanenburg2.jpg?w=225" alt="" width="210" height="279" /></a>Trotzig und symbolhaft reckte sich der hohe Turm mit seinem massiven Mauerwerk über die brennende Stadt, deren lodernde Kirchtürme nun einer nach dem anderen in sich zusammenfielen.</p>
<p>Doch auch die Stunden des höchsten Turms waren gezählt: Den in den englischen Verband hineinfeuernden Flak-Batterien war es gelungen, direkt über der Stadt zwei viermotorige Bomber aus der Formation herauszuschießen. Qualmend trudelten die Maschine mit ihrer Rest-Last an Treibstoff und Munition vom Himmel, direkt in die brodelnde Stadt hinein.</p>
<p>Ein Bomber bohrte sich in die Spyckstraße. Ein zweiter krachte gegen den 50 Meter hoch aufragenden Turm der Schwanenburg und stürzte auf die damalige evangelische Kirche an der Großen Straße. Der Aufprall gab dem angeschlagenen Turm aus dem 15. Jahrhundert den Rest. Wundersamerweise überlebte der Pilot das Inferno. Nach dem Angriff mit 1728 Tonnen Spreng- und 80 Zentner  Brandbomben und der folgenden Attacke vom 7. Februar 1945 waren ca. 85 Prozent von Kleve zerstört.</p>
<p>Der Verlust ihres Wahrzeichens traf die heimatbewußten Überlebenden natürlich tief. Aber der Niederrheiner ist ein Sturkopf, der sich mit so etwas nicht lange abfindet: Schon drei Jahre nach dem Krieg gründete Dr. Heinz Will die Bauhütte Schwanenburg, die es bis 1950/53 schaffte, den Komplex - in reduzierter Form - wieder aufzubauen.</p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/schwanenburg1.jpg"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-600" style="border:0 none;float:left;margin:2px 5px;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/schwanenburg1.jpg?w=300" alt="" width="263" height="197" /></a>Die Ursprünge der Schwanenburg reichen zurück ins 11. Jahrhundert. Die Klever hätten zwar lieber römische Wurzeln wie die Xantener, aber Grabungen konnten keine entsprechenden Resulate bringen. 1092 wird jedenfalls Graf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dietrich_I./III._%28Kleve%29">Dietrich I. von Kleve</a> erstmals urkundlich erwähnt, der sich ausdrücklich nach seiner Burg benannt hat.</p>
<p>Die um 1100 errichtete Burg bestand zu dieser Zeit aus einem aus Tuffstein errichteten Wohnturm mit 2,5 Meter dicken Mauern, der seit etwas 1150 von einer Ringmauer umgeben war. Die Klever Burg auf einem Bergsporn ist eine der ganz wenigen Höhenburgen des ansonsten äußerst flachen Niederrheins. Nach dem ursprünglichen Namen der Burg Cleef (für Klippe, Kliff) wurde später übrigens auch die Stadt (Stadtrecht seit 1242) benannt.</p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/schwanenburg3.jpg"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-601" style="border:0 none;float:right;margin:2px 5px;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/schwanenburg3.jpg?w=225" alt="" width="225" height="300" /></a>Die Klever Grafen nahmen für sich eine ganz besondere Herkunft in Anspruch. 1233 stellten sie fest, vom legendären <a href="http://www.sagen.at/texte/sagen/deutschland/allgemein/gottschalck/grafhelias.html"> Schwanenritter Helias</a> abzustammen (später bekannt aus Wagners Lohengrin), was der Burg ihren  bis heute erhaltenen Namen gab.</p>
<p>1368 fielen Burg und Grafschaft an die Grafen (seit 1417 Herzöge) von der Mark. 1439 stürzte - angeblich auch am 7. Oktober - der alte Bergfried der Burg ein. Vor einigen Jahren entdeckten Archäologen seine Reste. Baumeister Johan Wyrenberg errichtete daraufhin den Schwanenturm, dessen Spitze ein vergoldeter Schwan zierte.</p>
<p>Die Klever Herren waren reiche und gern repräsentierende Leute. Eine Grabung zeigte vor wenigen Jahren, dass das Palas mitsamt Rittersaal stolze 57 Meter lang war. Es war damit eines der größten Palas-Bauten des Reiches. Die Räumlichkeiten waren ausgelegt, um 500 Menschen zu versorgen. In einem unteridrischen Brunnen konnte durch ein Tretrad frisches Wasser nach oben gefördert werden. Heute erstreckt sich an Stelle des 1771frevelhafterweise abgerissenen Palas' übrigens ein Parkplatz.</p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/449px-annecleves1.jpg"><img class="alignleft alignnone size-medium wp-image-603" style="border:0 none;float:left;margin:2px 5px;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/449px-annecleves1.jpg?w=224" alt="" width="224" height="300" /></a>1521, mit der Vereinigung der Herzogtümer Jülich und Berg mit den Grafschaften Ravensberg / Mark und Kleve erreichte Kleve den Zenit seiner Macht. Doch der Hof residierte bald lieber in Düsseldorf. 1540 spielte Kleve kurz "Weltpolitik". Der englische König Heinrich VIII heiratete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_von_Kleve">Anna von Kleve</a> (Bild von Hans Hohlbein dem Jüngeren), die er sogleich mit ihrer Hofdame Catherine Howard betrog. Die Ehe wurde nach sechs Monaten annuliert.</p>
<p>Anna blieb jedoch in England und erwarb sich durch ihren Mildtätigkeit hohe Achtung. Sie ist in der Westminster Abbey bestattet. Diverse in dieser Epoche auf dem Burgberg errichtete Gebäude wie eine Renaissance-Galerie sind leider nicht erhalten.</p>
<p>Durch Erbteilung fiel Kleve mitsamt Burg 1609 an Brandenburg. Kleve wurde nach Berlin und Königsberg dritte brandenburgische Residenzstadt. Statthalter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_von_Nassau">Moritz Graf von Nassau-Siegen</a> war ein Glücksgriff für Kleve. Dieser Mann, der hier auch begraben liegt, ist eine einzigartige Persönlichkeit, die in der Geschichte leider viel zu umbekannt ist, ich empfehle mal seinen Wiki-Eintrag als weitere Lektüre. Der Graf ließ die Burg vom Architekten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pieter_Post">Pieter Post</a> 1663 bis 1666 zur Barockresidenz umbauen: Die letzte große Blütezeit der Schwanenburg. Das von Post geprägte Erscheinungsbild hat sie noch immer.</p>
<p><a href="http://burgerbe.files.wordpress.com/2008/05/schwanenburg4.jpg"><img class="alignright alignnone size-medium wp-image-604" style="border:0 none;float:right;margin:2px 5px;" src="http://burgerbe.wordpress.com/files/2008/05/schwanenburg4.jpg?w=300" alt="" width="266" height="199" /></a>Im 18. Jahrhundert begann dann der Verfall der Anlage. Die Preußen hatten anderes im Sinn, als sich um den teuren Erhalt niederrheinischer Baussubstanz zu kümmern. Die Burg war jetzt nur noch Verwaltungssitz und Gericht.</p>
<p>Zu napoleonischer Zeit beherbergte die Burg französische Truppen. Die zurückgekehrten Preußen nutzten sie vorwiegend als Gericht. 1828 rissen sie einen Zwischentrakt ab und bauten ein Gefängnis, das bis 1917 in Betrieb war.</p>
<p>Die Justiz ist der Burg treu geblieben. Das Gebäude ist heute Sitz des Klever Amts- und Landgerichts und nur mit Führungen zu besichtigen.</p>
<p><strong>Link: </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwanenburg">Burg-Eintrag</a> bei Wiki. Der Schwanenturm hat auch eine eigene <a href="http://www.schwanenturm.de/">Homepage</a> mit vielen Fotos der Burg, gestaltet von Wilhelm van den Hurk aus Hilden.</p>
<p><strong>Quellen: </strong>Zum Flugzeugabschuss: Matthias Grass, Requiem für eine Stadt, Rheinische Post Kleve, 15.9.2004 und Hans Rühl, Auch Goch war Endstation, Rheinische Post Goch, 24.7.2007. Ein Bericht mit Fotos von den Zerstörungen findet sich bei <a href="http://www.heimat-kleve.de/impressionen_II/zerstoerung/zerstoerung.htm">heimat-kleve.de</a>.<br />
Zu den Ergebnissen der Grabung von 1999 bis 2003: Ludger Distelkamp, Reiche Grafen: 57 Meter langes Wohnzimmer, Rheinische Post Kleve, 23.1.2003.</p>
<p><strong>Fotos: </strong>Meine, das Bild von Anna von Kleve stammt aus Wikipedia/Urheberrecht abgelaufen-<br />
<em><br />
*Das Klever Lied, aus dem die Anfangs zitierten vier Zeilen stammen, gibt es <a href="http://www.schwanenturm.de/html/klever_lied.html">hier</a> in voller Länge.</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kvalitetsauktionerna online]]></title>
<link>http://charlietekopp.wordpress.com/?p=24</link>
<pubDate>Tue, 13 May 2008 21:39:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>charlietekopp</dc:creator>
<guid>http://charlietekopp.wordpress.com/?p=24</guid>
<description><![CDATA[Till min stora förtjusning har de stora auktionshusen publicerat katalogerna till årets kvalitetsa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Till min stora förtjusning har de stora auktionshusen publicerat katalogerna till årets kvalitetsauktioner på internet. Återkommer med kommentarer snart, tills dess kan Ni ta en titt på egen hand om andan faller på!</p>
<p><a title="Bukowskis" href="http://www.bukowskis.se/svenska/" target="_blank">Bukowskis</a> - Skryter om sin största (räknat i kr) kvalitétsauktion någonsin. Som alltid hög kvalité.</p>
<p><a title="Auktionsverket" href="http://www.auktionsverket.se/" target="_blank">Stockholms auktionsverk </a>- Världens äldsta auktionsverk, enligt dem själva också det största. Även auktionsverket spelar i den högsta divisionen med hög kvalité på föremålen.</p>
<p><a title="Uppsala auktionskammare" href="http://www.uppsalaauktion.se/site.lasso" target="_blank">Uppsala auktionskammare</a> - Har ingen katalog än, den kommer först den 16:e. Är den lilla uppstickaren som lyckats roffa åt sig av godbitarna.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Klappe die Dritte: Biologieklausur]]></title>
<link>http://mondschwert.wordpress.com/?p=42</link>
<pubDate>Sat, 19 Apr 2008 16:05:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Viktoria</dc:creator>
<guid>http://mondschwert.wordpress.com/?p=42</guid>
<description><![CDATA[Nachdem ich mich nun endgültig von meinem letzten Rausch erholt habe, wird es doch Zeit, dass ich m]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mich nun endgültig von meinem letzten Rausch erholt habe, wird es doch Zeit, dass ich mich meiner letzten schriftlichen Abiturprüfung widme. Nämlich jener, im Fach Biologie.</p>
<p>Ach ja, die Viktoria und die Naturwissenschaften. Wir standen doch recht lange auf Kriegsfuss. Sowohl Chemie als auch Physik habe ich sofort nach der 10. Klasse abgewählt. Und um nichts in der Welt wünsche ich mir beide Fächer zurück. Nein, meine Stärken liegen in anderen Bereichen. Vor allem die Geisteswissenschaften aber auch die Sprachen sind meine Welt. Die Naturwissenschaft überlasse ich hingegen gerne anderen Leuten, die da nicht so schwer von Begriff sind.</p>
<p>Doch das schlimmste Fach von allen ist die Mathematik. Während man bei den Naturwissenschaften noch einiges für Dumme erklärt bekommen kann, hatte ich dieses Gefühl bei Mathe nie. Nein, seit den Grundrechenarten bin ich regelmäßig nicht so ganz mitgekommen. Ich hatte immer Nachhilfe aber auch nie wirklich das Interesse, mich großartig zu verbessern. Nein, mein bestreben war es einfach eine vier zu bekommen. Das war für mich das Maß aller Dinge und das beste was man aus dem Fach rausholen konnte.</p>
<p>Nur in der 13 ist dies mit der Vektorrechnung, Matrizenrechnung und der Stochastik besser geworden, ja ich konnte vollkommen unerwartet nochmal Punkte sammeln! So verbesserte ich mich doch noch auf eine 3+, das muss man sich mal vorstellen. Es war doch sehr unerwartet. Dennoch, für mein Abitur habe ich doch die Biologie bevorzugt.<!--more--></p>
<p>Ich muss sagen, ich werde sie vermissen. In den letzten Übungstagen habe ich mich wirklich mir ihr angefreundet. Nicht nur die Evolution, die ja doch nicht so viel mit biologischen Kenntnissen zu tun hat, nein, sogar die Genetik habe ich zuletzt begriffen! Ich musste einen Text über irgendwas molekularbiologisches nicht mehr 5 mal lesen, um es zu verstehen (oder auswendig zu können), nein, einmal lesen reichte! Auch die Vererbungsstammbäume haben mir keine Problme mehr bereitet.</p>
<p>Und so ging es dann in die Abiturprüfung. Es war garnicht mal so schlecht, muss ich sagen. Ich will jetzt auch nicht allzu hohe Erwartungen an mich selbst richten, wo mein Biologieverständnis bis zur Lernphase doch eher dem eines Barockmenschen glich, der jegliche aufklärerischen Ansätze verteufelte. Nein, ich habe dies nicht bewusst gemacht, doch war es irgendwie ein wenig zu hoch für mich. Auch wenn ich letztendlich zweier auf dem Zeugnis hatte. Das sagt mal garnichts aus, als dass ich mich angestrengt habe und ein wenig laberte im Unterricht.</p>
<p>Die Themen, die ich gewählt habe waren Genetik und Humanevolution. Und entweder es war wirklich zu einfach oder ich habe nicht begriffen, was die eigentlich von mir wollten. Alles ist möglich. Ich bin mir sicher, dass ich ein oder zwei Fehler gemacht habe, die im Nachhinein einfach doof waren, aber ab und<br />
zu ist mein Logikvermögen einfach etwas überfordert.</p>
<p>Nun ist meine schriftliche Abiphase vorbei. Fast so schnell, dass ich das Abitur garnicht realisieren konnte. Das ist schon unglaublich, irgendwie. Und war natürlich auch ein triftiger Grund zum feiern! :) Nun habe ich fast einen Monat Ferien, bis die mündliche und eventuelle Nachprüfungen anstehen.</p>
<p>Eure Viktoria</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[El mejor House inundará el Barock]]></title>
<link>http://mojocanario.wordpress.com/?p=758</link>
<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 14:30:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>eU</dc:creator>
<guid>http://mojocanario.wordpress.com/?p=758</guid>
<description><![CDATA[
Seamus Haji visitará Tenerife el próximo viernes, 18 de abril a las 23:00 h, en un único concier]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><img src="http://mojocanario.files.wordpress.com/2008/04/djseamushaji_f.jpg" alt="seamus" width="85" height="88" /></p>
<p style="text-align:justify;"><a href="http://www.myspace.com/djseamushaji">Seamus Haji</a> visitará Tenerife el próximo viernes, 18 de abril a las 23:00 h, en un único concierto que ofrecerá en la Sala Barock de La Laguna. El dj se ha hecho popular tras el bombazo musical que supuso una de sus producciones, Umbrella de Rihanna.</p>
<p style="text-align:justify;"><!--more--></p>
<p style="text-align:justify;">Pero antes de eso hay muchos años de trabajos y de éxitos, que son populares para los adictos a las discotecas, como esa versión del Last Night A DJ Save My Life que lanzó por primera vez en el 2004 y que volvió a poner de moda el pasado año.</p>
<p style="text-align:justify;">La sala Barock, en la línea de ofrecer espectáculos poco frecuentes en nuestras Islas, ha apostado por Seamus para este próximo viernes, a partir de la una de la mañana. Las entradas, a la venta ya en la sala, costarán 15 € con consumición. No hay que esperar a última hora porque este artista promete hacernos olvidar que estamos en La Laguna y transportarnos a Ministry Of Sound, Code, Bed, Pacha de Londres o Pachá Ibiza, lugares donde ha ejercido de Dj Residente.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fontana di Trevi]]></title>
<link>http://myrom.wordpress.com/?p=40</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 09:40:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>sicafize</dc:creator>
<guid>http://myrom.wordpress.com/?p=40</guid>
<description><![CDATA[Fontana di Trevi
Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist nicht nur der wahrscheinlich p]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fontana di Trevi</strong></p>
<p>Der Trevi-Brunnen, italienisch Fontana di Trevi, ist nicht nur der wahrscheinlich populärste Brunnen Roms, sondern auch mit seinen rund 26 Meter Höhe und rund 20 Meter Breite der größte Brunnen Roms. Zudem gehört er zu den bekanntesten Brunnen der Welt.</p>
<p><a href="http://myrom.files.wordpress.com/2008/04/fontana_di_trevi_at_night_02.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-41" src="http://myrom.wordpress.com/files/2008/04/fontana_di_trevi_at_night_02.jpg?w=270" alt="" width="270" height="191" /></a></p>
<p><!--more-->Er wurde 1732 bis 1762 nach einem Entwurf von Nicola Salvi im spätbarocken, im Übergang zum klassizistischen Stil, erbaut. Er ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Roms.</p>
<p>Der Brunnen zeigt den römischen Gott Neptun, der die unter ihm strömenden Fluten bannt. Begleitet wird er von Tritonen, die "Seepferde" im Zaum halten. Der Legende nach soll es Glück bringen, Münzen über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Wirft man eine Münze, so wird man nach Rom zurückkehren.</p>
<p><a href="http://myrom.files.wordpress.com/2008/04/trevibrunnen.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-42" src="http://myrom.wordpress.com/files/2008/04/trevibrunnen.jpg?w=270" alt="" width="270" height="201" /></a></p>
<p>Das barocke Bauwerk steht am Ende des Aquädukts "Aqua Vergine", das    das antike Rom mit Wasser versorgt hat. Der Brunnen liegt im Stadtteil Trevi und ist nach    dem Vorbild einer Bühne gebaut. Ein Teil der Fontana di Trevi ist in die Fassade des  Palazzo Poli eingebaut und hat die Form eines Triumphbogens. In seiner Mitte steht die Statue des Meeresgottes Neptun.</p>
<p>Der Brunnen zeigt den römischen Gott Neptun, der die unter ihm strömenden Fluten bannt. Begleitet wird er von Tritonen, die "Seepferde" im Zaum halten. Der Legende nach soll es Glück bringen, Münzen über die rechte Schulter in den Brunnen zu werfen. Wirft man eine Münze, so wird man nach Rom zurückkehren.</p>
<p><strong>Kurioses</strong></p>
<p>Die vielen Münzen, die im Brunnen landen, werden von den Angestellten    der Stadt Rom regelmäßig aus dem Becken gefischt. Die Einnahmen sollen etwa 200.000 Euro pro Jahr betragen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ballonanimateure, Ballonartist, Ballonkunst, Ballonkünstler, Ballonkünstlerin, ]]></title>
<link>http://eventkuenstler4visionshowag.wordpress.com/2008/03/23/n/</link>
<pubDate>Sun, 23 Mar 2008 12:44:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>eventkuenstler4visionshowag</dc:creator>
<guid>http://eventkuenstler4visionshowag.wordpress.com/2008/03/23/n/</guid>
<description><![CDATA[Agentur, showag, 4vision, Künstler
Das Angebot der Kunst-Schaffenden in Deutschland ist vielfältig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Agentur, showag, 4vision, Künstler<br />
Das Angebot der Kunst-Schaffenden in Deutschland ist vielfältig und kaum überschaubar. Die richtige Auswahl für eine Veranstaltung zu treffen, die Verfügbarkeit der Künstler zu prüfen, die Buchungsformalitäten abzuwickeln und schließlich ein einfaches und überschaubares Buchungs-Management abzubilden, war bisher für viele Künstler und Event-Schaffende eine zeitintensive und teure Angelegenheit. Genau aus diesem Grund entwickelte die showAg ein auf Web und Datenbank gestütztes Show-Management-System. Die showAg hat es sich zum Ziel gesetzt, durch ihr innovatives Konzept Ihre Künstler- und Event-Organisation zu optimieren und Ihnen gleichzeitig Kosten und Zeit zu sparen. Durch das Zusammenspiel von Inter- und Extranet entstand zum ersten Mal in der Geschichte des Showbiz eine echte Vernetzung aller an der erfolgreichen Realisierung eines Events beteiligten Personen. Plattform hierfür ist eine über Jahrzehnte gewachsene und über Data Warehouse klassifizierbare Datenbank, auf die Sie in Ihrem eigenen Extranet-Bereich selektiven Zugriff erhalten. Gleichzeitig finden Sie hier eine Dokumentation aller Anfrage-, Reservierungs- und Buchungsprozesse Ihres Unternehmens.<br />
 <br />
4vision gmbh germany<br />
showag · ShowAgency-group<br />
Auf dem Schildrain 3<br />
D-78532 Tuttlingen (Schwarzwald)</p>
<p>eMail: <a href="mailto:info@showag.de">info@showag.de</a><br />
<a href="http://www.4vision.showag.de/">http://www.4vision.showag.de</a><br />
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<p>Telefon: (0049) 0700/88446633 (12 Cent/Minute)</p>
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<a href="http://www.4vision.showag.de/showag">http://www.4vision.showag.de/showag</a>   Auswahl: 440 Künstler im Schnellzugriff<br />
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<title><![CDATA[Balance, Balancedarbietung, Balancieren, Balladen, Ballett]]></title>
<link>http://kuenstlereventagentur4vision.wordpress.com/?p=7</link>
<pubDate>Fri, 21 Mar 2008 11:41:53 +0000</pubDate>
<dc:creator>4vision</dc:creator>
<guid>http://kuenstlereventagentur4vision.wordpress.com/?p=7</guid>
<description><![CDATA[Das Angebot der Kunst-Schaffenden in Deutschland ist vielfältig und kaum überschaubar. Die richtig]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Das Angebot der Kunst-Schaffenden in Deutschland ist vielfältig und kaum überschaubar. Die richtige Auswahl für eine Veranstaltung zu treffen, die Verfügbarkeit der Künstler zu prüfen, die Buchungsformalitäten abzuwickeln und schließlich ein einfaches und überschaubares Buchungs-Management abzubilden, war bisher für viele Künstler und Event-Schaffende eine zeitintensive und teure Angelegenheit. Genau aus diesem Grund entwickelte die showAg ein auf Web und Datenbank gestütztes Show-Management-System. Die showAg hat es sich zum Ziel gesetzt, durch ihr innovatives Konzept Ihre Künstler- und Event-Organisation zu optimieren und Ihnen gleichzeitig Kosten und Zeit zu sparen. Durch das Zusammenspiel von Inter- und Extranet entstand zum ersten Mal in der Geschichte des Showbiz eine echte Vernetzung aller an der erfolgreichen Realisierung eines Events beteiligten Personen. Plattform hierfür ist eine über Jahrzehnte gewachsene und über Data Warehouse klassifizierbare Datenbank, auf die Sie in Ihrem eigenen Extranet-Bereich selektiven Zugriff erhalten. Gleichzeitig finden Sie hier eine Dokumentation aller Anfrage-, Reservierungs- und Buchungsprozesse Ihres Unternehmens.<br />
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Interpretation von Barocklyrik]]></title>
<link>http://abistokratin.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 17:57:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>abistokratin</dc:creator>
<guid>http://abistokratin.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[Interpretation des Gedichts „Die Welt“
Einleitung
Das Gedicht „Die Welt“ von Christian Hofma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="border-right:medium none;border-top:medium none;border-left:medium none;border-bottom:windowtext 1pt solid;padding:0 0 1pt;"><b><i><span style="font-family:Georgia;">Interpretation des Gedichts „Die Welt“</span></i></b></div>
<p><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">Einleitung<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Das Gedicht „Die Welt“ von Christian Hofmann von Hofmannswaldau aus dem Jahre 1679 kann der Barocklyrik zugeschrieben werden, da der Autor Gedankengut dieser Zeit, wie den Vanitas-Gedanken und die Idee des „Memento Mori“, aufgreift. Auch die strenge Form des Gedichtes weist auf die Barocklyrik hin, deren Vertreter versuchten, das Chaos ihrer Epoche, ausgelöst durch den Dreißigjährigen Krieg, durch eine strikte Form zu „bändigen“ und somit gestaltbar zu machen. </span><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;"> </span></b></p>
<p><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">Grobformale Analyse<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Formal gestaltete der Dichter das vorliegende Gedicht wie folgt: Es besteht aus 16 Versen, die eine einzige Strophe bilden. Beim Reimschema handelt es sich durchgehend um einen Kreuzreim und das Metrum des Gedichts ist ein Pentameter, d.h. ein fünfhebiger Jambus. </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">1. Teil Inhalt + Form – rhetorische Fragen<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Formal wie inhaltlich kann man den Text in drei Teile unterteilen. Der erste Teil besteht aus den ersten beiden Versen, die durch rhetorische Fragen, die Grundfragestellung des Gedichts festlegen, auf die der Dichter im weiteren Verlauf des Gedichts eingeht bzw. sie beantwortet. In den ersten beiden Verse liegt nicht nur auf Grund der rhetorischen Fragen ein Parallelismus vor, sondern auch durch die Anapher „Was ist die Welt und“ (V1/2), mit der die Verse beginnen. Inhaltlich ist die Fortsetzung der Verse auch gleich, denn „ihr berühmtes Gläntzen“ (V1) und „ihre gantze Pracht“ (V2) sagen so ziemlich dasselbe aus und sind daher eine inhaltliche Wiederholung. Der Dichter betont durch die Dopplung und den Parallelismus seine (rhetorische) Fragestellung an den Leser.<br />
<b><span style="color:#ff9900;"><br />
2. Teil Inhalt + Form – Beispielkumulation<br />
</span></b>Der zweite Teil des Gedichts beginnt in Vers 3 und endet in Vers 8. Er ist dadurch definiert, dass er aufzählend eine Kumulation von Beispielen als Antworten auf seine Ausgangsfragen gibt.  Hier wird das Stilmittel des Parallelismus weiterhin angewandt. Die Satzanfänge sind erneut Anaphern, da jeder Vers mit „ein“, einem Adjektiv (mit Ausnahme von V7), und einem Nomen beginnt. Sehr deutlich ist der Parallelismus in den Versen 5-8 zu erkennen, denn diese Verse enden alle mit einem Nomen und einem Verb und ihr Nebensatz im zweiten Teil des Verses wird mit dem <span style="color:#ff9900;">Adverb</span> „da“ und der <span style="color:#ff9900;">Subjunktion </span>„so“ eingeleitet, jeweils wechselnd mit dem Kreuzreim (so, da, so, da / abab). Inhaltlich fällt bei der Beispielkumulation ein thematischer Trend auf: Der Dichter benutzt Nomen und Adjektive die für etwas schnelles, bzw. schnelllebiges stehen: „kurtzgefasten Gräntzen“ (V3) „schneller Blitz“ (V4). Des Weiteren benutzt er Worte mit denen Dunkelheit, Schlechtes, Tod oder ganz allgemein negative Assoziationen verbunden werden: „schwartz“ und „Nacht“ (V4) „Kummerdisteln“ (V5), „Kranckheit“ (V6) „Sclavenhauß“ (V7) und „faules Grab“ (V8). Verse 5 und 6 zeigen mit ihren Aussagen, dass sich hinter einer anfangs (hier am Anfang des Verses) schön erscheinenden Sache, etwas Hässliches, Unschönes verbergen kann bzw. damit einhergeht: Auf dem bunten Feld sind Disteln, im schönen Spital sind Krankheiten. Vers 9 ist gegenläufig konzipiert: Das faule Grab (am Anfang des Verses) ist von Außen mit einer Alabasterschicht bedeckt. In diesem Vers zeigt sich, dass sich die Beispiele steigern, von den Krankheiten im Spital über das Sklavenhaus bis hin zum Tod im faulen Grab, der in besonders schöner Hülle, nämlich in reinem Alabaster erscheint. Alle Verse sind elliptisch, da ihnen jeweils der Anfang „Die Welt ist“ oder „Sie ist“ fehlt, welcher bei den vorangegangenen Fragen zu erwarten ist. Der Anfang kann wegfallen, da man durch die Fragen schon weiß um wen oder was es bei den Aufzählungen geht, nämlich die Welt. Die Beispiele geben als Antwort auf die vorangegangenen Fragen, dass das Schöne der Welt, schnelllebig ist und nur von Außen, nur hüllenartig. Unter der „gantze[n] Pracht“ (V2) liegt Schlechtigkeit, Negatives, Krankes. Die Metapher vom Grab ist die krasseste, da der Leser erkennt, dass die schöne Zierde des Grabes auch nichts mehr nutzt und dem Menschen darin nichts bringt, wenn der Körper im Inneren des Grabes fault. </span><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">3. Teil </span></b></p>
<p><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">Inhalt + Form – Schlussfolgerungen und Fazit (des Dichters)<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ab Vers 9 erörtert der Dichter die Konsequenzen der Beispiele. Er weist darauf hin, was man durch die Erkenntnis der nutzlosen Oberflächlichkeit für Schlussfolgerungen für sein Leben ziehen müsste. In Vers 9 und 10 stellt er die These auf, der Mensch setze immer auf die kurzlebigen, (scheinbar) schönen Dinge und vergöttert sie fälschlicherweise, was durch den Begriff „Abgott“ (V10) zum Ausdruck kommt. Vers 10 und 11 stellen kontrastiv den Gegensatz zwischen Fleisch und Seele dar. Während das Fleisch in den Versen 9 und 10 der falschen Oberflächlichkeit verfalle, soll die Seele weiterschauen, über die äußere Hülle hinaus, bzw. über das Weltliche hinaus (V12). Um diese Empfehlung an die Seele, die hier Personifiziert angesprochen wird, zu unterstreichen, ist das Verb „Komm“ in seiner Imperativform wiederholt: „Komm Seele komm“ (V11).  In Vers 13 und 14 weist er die Seele an auf kurzlebigen Schein zu verzichten und „Lust“ für „Last“ (V14) zu halten. Dabei nutzt der Dichter die phonetische Ähnlichkeit von Lust und Last, die daher rührt dass, die Nomen bis auf einen Buchstaben gleich geschrieben werden, und fast schon an eine Alliteration grenzt, da beide Worte mit demselben Buchstaben beginnen. Diese klangliche Verbindung lässt den Leser auch eine inhaltliche Verbindung zwischen Lust und Last knüpfen. Vers 15 beschreibt das Ergebnis, dass der Dichter in der Abwendung vom Weltlichen sieht, nämlich das Erreichen des „Ports“, also des Hafens, der ein Symbol für den Himmel bzw. das Reich Gottes ist. Gleichzeit symbolisiert der Hafen auch immer das Ende und vor allem das Ziel einer Reise. In Vers 16 führt er dieses Ziel weiter aus und kommt zu seiner Hauptaussage: Ewigkeit ist die wahre Schönheit und sollte daher angestrebtes Ziel sein. <b><span style="color:red;"> </span></b></span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"><b><span style="color:red;"></span></b></span><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">Gedankengut Vanitas und Memento Mori<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">(muss noch ergänzt werden) </span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-size:10pt;color:#ff9900;font-family:Georgia;">Fazit der Interpretation<br />
</span></b><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">(muss noch ergänzt werden)</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><em><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Die orangen Zwischenüberschriften habe ich eingefügt, damit man meine Gliederung nachvollziehen kann. In einer Klausur würden die natürlich wegfallen. Das Gedicht findet ihr auch in "Texte, Themen und Strukturen" auf Seite 201: </span></em><span style="font-family:Georgia;"></span><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"> </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span></strong><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Die Welt (1679) - Christian Hofmann von Hofmannswaldau </span></strong></p>
<p><strong><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span></strong><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Was ist die Welt / und ihr berühmtes gläntzen?</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Was ist die Welt und ihre gantze Pracht?</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein schnöder Schein in kurtzgefasten Gräntzen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein schneller Blitz beyschwartzgewölckter Nacht.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein bundtes Feld / da Kummerdisteln grünen;</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein schön Spital / so voller Kranckheit steckt.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein Sclavenhauß / da alle Menschen dienen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Ein faules Grab / so Alabaster deckt.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Das ist der Grund / darauff wir Menschen bauen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Und was das Fleisch für einen Abgott hält.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Komm Seele / komm / und lerne weiter schauen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Als sich erstreckt der Zirckel dieser Welt.</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Streich ab von dir derselben kurtzes Prangen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Halt ihre Lust für eine schwere Last. </span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">So wirstu leicht in diesen Port gelangen /</span></p>
<p><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-size:10pt;font-family:Georgia;">Da Ewigkeit und Schönheit sich umbfast. </span><span style="font-family:Georgia;">  </span><span style="font-family:Georgia;"> </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Epochenüberblick Barocklyrik]]></title>
<link>http://abistokratin.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 16:54:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>abistokratin</dc:creator>
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<description><![CDATA[Epoche Barock (17. Jahrhundert)
Þ    Historisch: Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. Ausger]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<div style="border-right:medium none;border-top:medium none;border-left:medium none;border-bottom:windowtext 1pt solid;padding:0 0 1pt;"><b><i><span style="font-size:16pt;font-family:Georgia;">Epoche Barock (17. Jahrhundert)</span></i></b></div>
<p><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Historisch: </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. </span><span style="font-family:Georgia;">Ausgerechnet hier fand die deutsche Literatur Anschluss an den Standard der Nachbarländer, in denen die Renaissance zuvor zu Meisterwerken geführt hat. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Zentren der kulturellen Entwicklung: </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">Städte mit Schulen und Universitäten, vor allem aber Höfe der Territorialfürsten. </span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Herscherbild: </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">Absolutismus nach dem Vorbild Ludwig des XIV.</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Stoffe und Themen:</span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">        <br />
</span><span style="font-family:Georgia;">Nur wenige Themen galten als literaturwürdig:<br />
</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Christliche Märtyrer oder antike und ritterliche Helden<br />
</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Herrscherlob<br />
</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Ländliche Idyllen und Schäferspiele<br />
</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Frauenpreis und Liebe</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Die Aufforderung zum Lebensgenuss (Carpe Diem)<br />
</span><span style="font-family:Georgia;">o</span><span style="font-size:7pt;font-family:Georgia;">       </span><span style="font-family:Georgia;">Ermahnung, des Todes und der Nichtigkeit alles Irdischen zu gedenken<br />
(Memento mori und Vanitas)</span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<p><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Lyrik:</span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Die Aufgabe der Poeten bestand darin die Inhalte in möglichste brillantes, den Kunstverstand des Publikums ansprechendes sprachlich-rhetorisches Gewand zu kleiden. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Der zum Teil Barocke „Schwulst“ ist daher zu erklären, dass diese Anforderungen an den Poeten die Gefahr barg, die Ausschmückung in Wortspiel, Metaphorik und Rhetorik immer weiter zu steigern. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Hinzu kam die Verfeinerung und Entfaltung der neuhochdeutschen Literatursprache. Literarische Gattungen und Formen wurden festgelegt („Buch von der deutschen Poeterey“) und in rezeptartiger Anweisung wurde beschrieben, wie Dichtung herzustellen sei. </span></li>
</ul>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<p><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Andere Literatur: </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Neben Auftrags- und Gesellschaftskunst, die im Umfeld des Hofes entstand gab es auch eine von den niederen Ständen konsumierte Literatur, soweit sie lesen konnten. Diese war hauptsächlich zur Erbauung und (christliche) Lebenshilfe verfasst.<br />
<b>Beispiele:</b> Kalenderliteratur oder der Fortsetzungsroman.  </span></li>
</ul>
<p><span style="font-family:Symbol;"><span>Þ<span style="font:7pt 'Times New Roman';">    </span></span></span><b><i><span style="font-family:Georgia;">Wichtige Autoren und Werke:<br />
</span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><b><span style="font-family:Georgia;">Martin Opitz:</span></b><span style="font-family:Georgia;"> Buch von der deutschen Poeterey<br />
</span><b><span style="font-family:Georgia;">Andreas Gryphius:</span></b><span style="font-family:Georgia;"> Sonette<br />
</span><b><span style="font-family:Georgia;">Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen:</span></b><span style="font-family:Georgia;"> Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch (Fortsetzungsroman)  </span><b><i><span style="font-family:Georgia;"> <br />
</span></i></b><b><i><span style="font-family:Georgia;"> </span></i></b></p>
<p><b><i><span style="font-family:Georgia;">Vanitas Gedanke  </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">lat. leerer Schein, Nichtigkeit, Eitelkeit </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">ist ursprünglich die christliche beziehungsweise jüdische Vorstellung von der Vergänglichkeit alles Irdischen, die im Buch Kohelet im Alten Testament ausgesprochen wird (Koh. 1, 2): „Es ist alles eitel.“ Diese Übersetzung Martin Luthers verwendet „eitel“ im ursprünglichen Sinne von „nichtig“.</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Schönheit und Verfall werden miteinander verbunden, alles Irdische kann vergehen. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Aufruf dazu, auf seine Seele zu achten, da das Fleisch verfällt und nur sie übrig bleibt. </span></li>
</ul>
<p><b><i><span style="font-family:Georgia;">Memento Mori! </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">„Bedenke, dass du sterben musst!“ bzw. „Gedenke, dass du sterblich bist!“</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Der Spruch gewann seine Verbreitung vor allem nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-48) im Barock. Bezogen auf dessen Lebensgefühl ist eine ausgeprägte Antithetik das vorherrschende Grundprinzip: Diesseits und Jenseits; Spiel und Ernst; Schein und Sein; leidenschaftliche Sinneslust und Lebensgier im Appell des Carpe Diem und die Todesnähe im Vanitas memento mori.</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Dieser Satz wurde im alten Rom den im Triumph einziehenden Feldherren ins Ohr geflüstert, damit diese den Bezug zur Realität nicht verlieren.</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Todessymbole, die die Menschen an ihre Sterblichkeit und den Tod erinnert haben:<br />
Verwelkende Blumen, Sanduhr, Särge, Leichen, Totenköpfe, Skelette, Kreuz, Geigen, erloschene Kerze, Fliegen, Rose (als eitle Blume)</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family:Georgia;"> <b><i>Carpe Diem! </i></b></span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Carpe diem (zu deutsch: „nutze / pflücke den Tag“) ist eine lateinische Redewendung, die aus einer Ode des römischen Dichters Horaz stammt: „Noch während wir reden, ist die missgünstige Zeit schon entflohen: Pflücke dir den Tag, und glaube so wenig wie möglich an den nächsten!“</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Sie ist im Kontext des Gedichtes eine Aufforderung, die knappe Lebenszeit heute zu nutzen und nicht auf den nächsten Tag zu vertrauen. Die Intention ist epikureistisch und nicht wie oft geglaubt hedonistisch.</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Durch die Erfahrungen des Dreißigjährigen Krieges geprägt, bildete sich im 17. Jahrhundert ein starkes Vergänglichkeitsgefühl (Vanitas, Alles ist eitel oder Memento mori, Bedenke, dass du sterben musst). Aus der so empfundenen Sinnlosigkeit allen Tuns bildete sich im Gegensatz dazu das Gefühl, das Hier und Jetzt nutzen zu müssen und Vergnügungen zuzulassen: das carpe diem ("Denke nicht an die Ewigkeit (das ist eitel), sondern nutze die Zeit, die dir bleibt, für dein Vergnügen!") </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Die Verspieltheit und Sinnlichkeit der Kunstepoche Barock wird zentral auf dieses Motiv zurückgeführt. </span></li>
</ul>
<p><b><i><span style="font-family:Georgia;">Das Sonett </span></i></b><span style="font-family:Georgia;"></span><span style="font-family:Georgia;">(lat. sonare = tönen, ital. sonetto) </span></p>
<ul type="disc">
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Grundform: 14 Zeilen: 2 Quartette, 2 Terzette </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Quartette und Terzette sind in sich unterschiedlich gereimt und verbinden dadurch einzelne Gedanken bzw. Grenzen diese ab. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Das gängige Vers ist der Alexandriner: 12- bis 13-silbiger Jambus mit fester Zäsur nach der dritten Hebung. Der beherrschende Vers, besonders im 17. Jahrhundert. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Die Quartette stellen in These und Antithese meist anspruchsvolle Aussagen über Liebe, Schicksal, Geschichte, Politik, vor allem aber über Tod und Religion dar. Zwischen Quartetten und Terzetten herrscht nicht nur eine formale sondern auch inhaltliche Zäsur.</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Die Terzette konzentrieren diese Themen und führen die Gegensätze zu einer Bilanz, einer Synthese. à auf pointiertes Ende hin ausgerichtet: Klimax-/Finalstruktur </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Charakteristisch für Sonette des Barock: Klare Symmetrie, Parallelismus der Satzglieder, Antithetik und Kumulation der Beispiele</span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Das widersprüchliche und chaotische des Lebens (Kriegszeit) sollte in strengster Form „gebändigt“ und somit gestaltbar werden. </span></li>
<li class="MsoNormal"><span style="font-family:Georgia;">Andere Epochen, in der das Sonett vermehrt auftrat:<br />
Romantik (zweite Blüte), Jahrhundertwende bzw. frühes 20. Jahrhunde</span></li>
</ul>
<p><span style="font-family:Georgia;">Quellen: Zusammengefasst aus "Texte, Themen und Strukturen" sowie Wikipediaartikeln zu dem Thema</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Barock in New York]]></title>
<link>http://romartbib.wordpress.com/2008/01/14/barock-in-new-york/</link>
<pubDate>Mon, 14 Jan 2008 09:16:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>romartbib</dc:creator>
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<description><![CDATA[In drei sehenswerten Ausstellungen werden derzeit in New York Facetten der Kunst des Barock gezeigt,]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>In drei sehenswerten Ausstellungen werden derzeit in New York Facetten der Kunst des Barock gezeigt, wie die WELT <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1550407/Barocke_Wunderwelten_in_New_York.html" target="_blank">berichtet</a>. Das Metropolitan Museum zeigt 44 erstklassige <a href="http://www.metmuseum.org/special/tapestry/threads_splendor_images.asp" target="_blank">barocke Wandteppiche</a>, im <a href="http://piranesi.cooperhewitt.org/" target="_blank">Cooper-Hewitt Design-Museum</a> ist Giovanni Piranesi als Designer barocker Inneneinrichtung zu entdecken, und in der Frick Collection gibt es eine - gemeinsam mit dem Louvre eingerichtet - <a href="http://www.frick.org/exhibitions/saint_aubin/index.htm" target="_blank">Retrospektive</a> des Zeichners Gabriel de Saint-Aubin, die von Ende Februar bis Ende Mai 2008 auch im Pariser Louvre zu sehen sein wird.</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
