<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>bangr-nooma &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/bangr-nooma/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "bangr-nooma"</description>
	<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 08:25:12 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Bangr-Nooma: Gegen die Beschneidung von Mädchen!]]></title>
<link>http://gutmenschblog.wordpress.com/?p=22</link>
<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 10:51:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>gutmenschblog</dc:creator>
<guid>http://gutmenschblog.wordpress.com/?p=22</guid>
<description><![CDATA[Jährlich werden nach Schätzungen der UNICEF 2-3 Millionen Mädchen beschnitten, das sind mindesten]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family:Verdana;">Jährlich werden nach <a href="http://www.unicef.de/index.php?id=3108" target="_blank">Schätzungen der UNICEF</a> 2-3 Millionen Mädchen beschnitten, das sind mindestens 6000 täglich. <a href="http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/F/FemaleGenitalMutilation.php&#38;topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=" target="_blank">Beschneidung heißt</a>, dass jungen Mädchen, teilweise sind es noch Säuglinge, ohne Betäubung mit Rasierklingen, Glasscherben, Messern, Deckel von Konservendosen manchmal sogar Zähnen oder Fingernägeln (!) die Klitoris, die inneren und äußeren Schamlippen und Teile der Vagina entfernt werden. Diese wird am Ende oft vernäht. Vorgenommen werden Beschneidungen oder besser: Verstümmelungen in der Regel von Frauen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;">Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien#Gesundheitliche_Folgen" target="_blank">körperlichen und psychischen Folgen für die Betroffenen</a> sind enorm. Unmittelbar während und nach dem Eingriff kann es zu schweren Blutungen und Entzündungen kommen, immer kann eine Verstümmelung auch den Tod des Mädchens bedeuten. Dazu kommen Blasenentzündungen, Blutvergiftungen, Infektionen mit Hepatitis oder HIV, schmerzhaft vernarbtes Gewebe, Schmerzen beim Urinieren, Unfruchtbarkeit. Oft kann das Menstruationsblut nicht richtig abfließen und staut sich in der Bauchhöhle. Von der Unfähigkeit, jemals Spaß am Sex zu empfinden bzw. überhaupt schmerzfreien Sex zu haben und anderen psychischen und physischen Folgen, die dieser Anschlag auf den Körper der Frau zur Folge hat gar nicht zu reden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;">Die Gründe für die weibliche Genitalverstümmelung sind weitreichend, von Tradition über falsche medizinische Vorstellungen über ästhetische Wünsche bis hin zu natürlich dem Wunsch, die „Reinheit“ der Frau zu garantieren, Frauen zu kontrollieren und ihre sexuelle Selbstbestimmung zu unterbinden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;">Dieses Vorgehen ist bis heute in Staaten im westlichen und nordöstlichen Afrika verbreitet, auch wenn verschiedene Länder wie Ägypten, Senegal oder Togo versuchen, mit Verboten den Verstümmelungen Einhalt zu gebieten. Leider werden diese Gesetze nicht konsequent durchgesetzt. Auch in westlichen Einwanderungsländern wird beschnitten, in Staaten der EU gilt die weibliche Genitalverstümmelung als schwere Körperverletzung und steht unter Strafe.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;"> </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:Verdana;">Es gibt viele Versuche, mit Kampagnen und Aufklärung die Bevölkerung zu erreichen, Mädchen vor einer Verstümmelung ihrer Genitalien zu bewahren. Eines davon ist <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=110&#38;Itemid=82" target="_blank">das Terres des Femmes Projekt Bangr-Nooma</a> („Es gibt nichts besseres als Wissen“). Bangr-Nooma Burkina Faso aktiv und konnte dort in den letzten Jahren durch seine Aufklärungskampagne 22.000 Mädchen vor einer Verstümmelung bewahren. Seit dem 6. Februar (und noch bis zum 8. März) reist das Projekt durch Deutschland und stellt sich vor. Dabei ist die Filmemacherin Ulrike Sülze, die die Bangr-Nooma Mitarbeiterinnen vor Ort bei ihrer Arbeit begleitet und diese <a href="http://www.maimouna-derfilm.de/" target="_blank">in einem Film</a> festgehalten hat. Im Anschluss an die Filmvorführung berichten die die Aktivistinnen von ihrer Arbeit. Ob und wann Bangr-Nomma auch in Ihrer Nähe ist, können Sie <a href="http://www.frauenrechte.de/tdf/index.php?option=com_content&#38;task=view&#38;id=727&#38;Itemid=100" target="_blank">hier</a> sehen.</span></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
