<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>auslanderbeirat &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/auslanderbeirat/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "auslanderbeirat"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:32:58 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Städtepartnerschaft zwischen Kayseri und Krefeld]]></title>
<link>http://thomaskreutz.wordpress.com/?p=23</link>
<pubDate>Mon, 23 Jun 2008 13:30:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>thomaskreutz</dc:creator>
<guid>http://thomaskreutz.wordpress.com/?p=23</guid>
<description><![CDATA[Festakt(für einige eher ein Trauerspiel) mit Oberbürgermeister Mehmet Özhaseki am Mittwoch im Rat]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><span class="news_cont_subline">Festakt(für einige eher ein Trauerspiel) mit Oberbürgermeister Mehmet Özhaseki am Mittwoch im Rathaus</span></p>
<p><span class="news_cont_teaser">KREFELD Die neue Städtepartnerschaft zwischen Krefeld und der türkischen Stadt Kayseri wird am Mittwoch, 25. Juni, offiziell besiegelt. Im Rahmen eines Festaktes im Großen Saal des Krefelder Rathauses werden Oberbürgermeister Gregor Kathstede und sein türkischer Amtskollege Mehmet Özhaseki die Partnerschaftsurkunde unterzeichnen.</span></p>
<p><strong>Diese Städtepartnerschaft brauchen wir so nötig wie einen Kropf</strong>.</p>
<p>Aber vielleicht haben wir ja glück und unser <strong>OB</strong> kann sich nach dem Spiel Deutschland Türkei mal wieder von der Mentalität der <strong>Kulturbereicherer </strong>überzeugen<strong>.</strong></p>
<p>Ach ja wer sponsort <span class="news_cont_subline">Mehmet Özhaseki eigentlich den Flug? Und wie war das noch gleich <a title="Graue Wölfe Krefeld" href="http://www.sekteninfo.net/news-w-Krefeld:+Zu+Gast+bei+W%F6lfen.html">Kayseri Hochburg der Grauen Wölfe ??</a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Integrationsräte blocken gelingende Integration "differenziert" ab]]></title>
<link>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</link>
<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 21:47:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>schariagegner</dc:creator>
<guid>http://schariagegner.wordpress.com/?p=208</guid>
<description><![CDATA[

Modischer Maulkorb in der 
in der Kommunalpolitik. 
… schweig 
fein still! 
„Resolution gegen ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="line-height:115%;">
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">Modischer Maulkorb in der </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">in der Kommunalpolitik. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">… schweig </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:90pt;text-align:center;line-height:115%;" align="center"><span style="font-size:20pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#a6a6a6;">fein still! </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">„Resolution gegen die Ethnisierung</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#333399;">von Jugendkriminalität verabschiedet“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:11pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Von Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Aus mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz dringt Erstaunliches aus dem multikulturell inspirierten Bereich unserer kommunalen Hinterzimmerkultur an mein Ohr. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Tagesordnungspunkt etlicher Stadträte, Stadtjugendringe, Ausländerbeiräte und Runder Tische zur Gewaltprävention war es, zwischen Januar und April 2008 ganz offiziell eine Resolution zu verabschieden, die eine jede Nennung ethnischer Etikettierungen zu vermeiden zum Ziel hatte. Vollmundig ließ und lässt man hören: „Verabschiedung einer Resolution gegen die Ethnisierung von Jugendgewalt!“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Mit Betroffenheit. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Was geht hier vor. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Um eine Senkung der Straftaten geht es nicht, jedenfalls nicht erklärtermaßen. Das allerdings versteht sich nun wirklich nicht von selbst. Man könnte den Verantwortlichen Damen und Herren aus Stadt- und Integrationsräten nun mit Fug und Recht vorwerfen, junge Menschen nicht davon abhalten zu wollen, auf die sprichwörtliche schiefe Bahn des mindestens vorübergehend außerhalb der Gesellschaft stehenden Straftäters zu geraten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer nicht mehr „ausländische Jugendliche“ sagen will, ja, genau, ganz speziell: Türkische Jugendliche und durchaus auch unter Nennung der sehr wohl relevanten „ethnoreligiösen“ Identität: Muslimische Jugendliche, der will die „drohende“ Interpretation vernebeln, zwischen traditionell türkischer oder traditionell islamischer Erziehung und Jugendstraftaten bestehe ein Zusammenhang. Der will uns möglicherweise ja auch Sand in die Augen streuen, zwischen einerseits türkischem Nationalismus („Graue Wölfe“) oder auch radikalem Islam und andererseits kriminellen Karrieren junger Migranten bestünde kein Kontext. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer kann Interesse an einem solchen Vorgehen haben? Es sind in allen mir bekannt gewordenen Fällen Menschen mit Migrationshintergrund, reden wir deutsch: Es sind kommunalpolitisch aktive und lokal längst „namhafte“ Türkinnen und Türken und Musliminnen und Muslime, die, dienstbereit unterstützt von nichtmuslimischen Ur-Deutschen Gutmenschen aus der Kinder- und Enkelgeneration der blinden Fremdenfreunde der Siebziger Jahre, diesen politisch korrekten Vorschlag gemacht haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die diesen Vorschlag in unsere verschiedensten kommunalen Gremien eingebracht haben. Womöglich auch in Ihrer Stadt. Halten Sie die Augen offen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wo können die Risiken liegen. Ist es nicht nett und human, auf die potentielle Augen- und Haarfarbe des Messerstechers, Vergewaltigers oder bekennenden Antisemiten nicht eingehen zu können, weil die entsprechende „ethnische“ Information nicht länger herausgegeben werden darf oder weil sie, falls doch seitens irgendwelcher „Rassisten“ oder „Islamophoben“ durchgesickert, sie keine Sekunde und keine Silbe mehr Verwendung finden darf in rheinischen Rathäusern, stadtteilarbeiterischen Viertelkonferenzen, Stadtjugendringen und Ausländerbeiräten? Werden die Jungs handzahm und brave Staatsbürger, wenn man sie nur nicht beleidigt und an ihr Türkentum oder Muslimsein erinnert? </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">All das ist sicherlich nicht der Fall. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer wirklich erreichen will, dass die jungen Türken, Kurden, Marokkaner und Libanesen tauglich werden für diese Gesellschaft, der nennt, im Falle eines gravierenden Fehlverhaltens, sie und ihre islamische Gegenwelt beim Namen. Der nennt ihre vormoderne Mädchen- und Jungenerziehung beim Namen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Es ist ein Armutszeugnis, dass, wie in diesem Monat in vielen Kommunen zwischen Mainz und Münster geschehen, der Impuls für ein solches, die Verfestigung der Parallelgesellschaft leider wohl geradezu garantierendes „unter den Teppich Kehren“ in mehreren Fällen ausgerechnet von den Vorsitzenden Ihres Ausländerbeirates beziehungsweise Ihres Integrationsrates ausgegangen ist. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wer Präventionsarbeit machen will ist auf Transparenz angewiesen! Wer türkischen und muslimischen Familien mit ihrer traditionell reichlich problematischen gewaltreichen und frauenunterdrückerischen Kultur und Erziehung Spielräume vergrößern helfen will, der muss darauf bestehen, Straftaten selbstverständlich auch – nicht nur, aber immer wieder auch – als türkisch-antikurdisch oder muslimisch-antisemitisch zu bezeichnen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Wem daran gelegen ist, dass die männlichen türkisch-muslimischen Sprösslinge sich zu Recht auch außerhalb der Mauern deutscher Gefängnisse befinden, der nenne die Ethnie, der nenne das „Milieu“ beizeiten beim Namen. Präventiv, wie man so sagt. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Auch wenn der Täter zehn oder zwölf Jahre alt ist. Das ist in etlichen unserer Straßen das Alter, in dem seine Schwester gerade zwangsverheiratet wird. Ach so, das ist schon wieder ethnisiert. Und nicht differenziert genug. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Die Einbringer der Resolution hatten die Dreistigkeit, noch nicht einmal abzustreiten, dass es die Kriminalfälle der jungen „ethnischen“ Straftäter gibt. Oder sogar massenhaft gibt. Sie wollen einfach verhindern, dass es jemand wagt, das Thema beim Namen zu nennen. Damit aber grenzen sie aus, damit verbauen sie einer neuen Generation den Weg in ein Leben jenseits der Devianz der Straffälligkeit. So etwas nenne ich rassistisch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Der entstehende Leidensdruck trifft die „konsequent Nichtintegrierbaren“, die jungen Straftäter mit Migrationshintergrund. Er sucht sich jedoch in größerem Umfang einen zusätzlichen und ganz anderen Weg. Denn wenn die Nichttürken und die Nichtmuslime auch in unserem Stadtviertel nicht länger sagen dürfen, von wem sie angegriffen, verletzt, beklaut, bedroht, erpresst oder vergewaltigt werden, dann geht es Dschihad und Scharia gar nicht so schlecht. Insofern ist die Resolution ausgesprochen konstruktiv. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Guck nicht! Gib das Geld! Du Opfer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:24pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Dein Ratsherr aber schweigt fein still. Er hat die Resolution signiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:120pt;text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;">Jacques Auvergne </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:14pt;line-height:115%;font-family:Arial;color:#ff9900;">Quellen: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Düren macht Nebeldeutsch: </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659">http://www.ratsinfo.dueren.de/bi/vo0050.php?__kvonr=14065659</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Daher weht der Wind. Oder: Presse und TV redeten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">2008 zu viel. Oder auch: Migrantenjugendliche schlugen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">und traten zu viel. Aber das ist ein soziales Problem, kein </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">türkisches oder gar islamisch-dschihadistisches, also </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">gefälligst nicht „ethnisieren“, du Rassist. Als kraftvoller </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Wegbereiter für den differenzierten Kampf gegen Integration </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">scheint mir die schariakonforme LAGA NRW aktiv zu sein. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Infantile Sandkastenmoral: Bäähh, der da hat angefangen! <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Sehr beachtlich das Datum: Der 21. Januar 2008 … </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Differenzierte Denkverbote. Maulkorb, aber differenziert gedacht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:30pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;"><a href="http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543">http://www.laga-nrw.de/xd/public/content/index.html?pid=543</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">… das Datum: IGMG sehr früh, 16. Januar 2008. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-family:Arial;">Und damit ganze fünf Tage vor der LAGA von NRW. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:60pt;text-align:right;line-height:115%;" align="right"><span style="font-size:4pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><a href="http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html">http://www.igmg.de/nachrichten/newsdetails/article/23/migrantenverbaende-warnen-vor-ethnisierung-und-kulturalisierung-sozialer-probleme-gegenwaertige.html</a> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:115%;"><span style="font-size:12pt;line-height:115%;font-family:Arial;"><span> </span><span> </span></span></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Islamische Bedeckung]]></title>
<link>http://konvertiertemuslima.wordpress.com/2008/04/01/mannerblicke-frauenkorper/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 12:05:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>hatunaynur</dc:creator>
<guid>http://konvertiertemuslima.wordpress.com/2008/04/01/mannerblicke-frauenkorper/</guid>
<description><![CDATA[   
نِقاب


Das Gesicht wahren heißt Würde bewahren.
Von Ümmühan Karagözlü
 
Ümmühan K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p> <!--[if gte mso 9]&#38;gt;     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4                                                   &#38;lt;![endif]--><!--[if gte mso 9]&#38;gt;                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             &#38;lt;![endif]--> <!--  /* Font Definitions */  @font-face 	{font-family:"Cambria Math"; 	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4; 	mso-font-charset:1; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-format:other; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;} @font-face 	{font-family:Tahoma; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:1627400839 -2147483648 8 0 66047 0;} @font-face 	{font-family:"Arial Rounded MT Bold"; 	panose-1:2 15 7 4 3 5 4 3 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:3 0 0 0 1 0;} @font-face 	{font-family:"Bookman Old Style"; 	panose-1:2 5 6 4 5 5 5 2 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:roman; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:647 0 0 0 159 0;} @font-face 	{font-family:Verdana; 	panose-1:2 11 6 4 3 5 4 4 2 4; 	mso-font-charset:0; 	mso-generic-font-family:swiss; 	mso-font-pitch:variable; 	mso-font-signature:536871559 0 0 0 415 0;}  /* Style Definitions */  p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} h1 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin-top:12.0pt; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:3.0pt; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:1; 	font-size:14.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 2 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:2; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 3 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:3; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:normal;} h4 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 4 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:right; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:4; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} h5 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 5 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:5; 	font-size:20.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	font-weight:normal;} h6 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 6 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:6; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoHeading7, li.MsoHeading7, div.MsoHeading7 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 7 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:7; 	font-size:14.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeading8, li.MsoHeading8, div.MsoHeading8 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 8 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:8; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.MsoHeading9, li.MsoHeading9, div.MsoHeading9 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 9 Zchn"; 	mso-style-next:Standard; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	page-break-after:avoid; 	mso-outline-level:9; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.MsoFootnoteText, li.MsoFootnoteText, div.MsoFootnoteText 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Fußnotentext Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoHeader, li.MsoHeader, div.MsoHeader 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Kopfzeile Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} p.MsoFooter, li.MsoFooter, div.MsoFooter 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Fußzeile Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	tab-stops:center 8.0cm right 16.0cm; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.MsoFootnoteReference 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	vertical-align:super;} p.MsoTitle, li.MsoTitle, div.MsoTitle 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-link:"Titel Zchn"; 	margin-top:12.0pt; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:3.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:center; 	mso-pagination:widow-orphan; 	mso-outline-level:1; 	font-size:16.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyText, li.MsoBodyText, div.MsoBodyText 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyTextIndent, li.MsoBodyTextIndent, div.MsoBodyTextIndent 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Zeileneinzug Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:right; 	text-indent:35.4pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:20.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p.MsoBodyText2, li.MsoBodyText2, div.MsoBodyText2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper 2 Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyText3, li.MsoBodyText3, div.MsoBodyText3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper 3 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:6.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:justify; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} p.MsoBodyTextIndent2, li.MsoBodyTextIndent2, div.MsoBodyTextIndent2 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 2 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:177.0pt; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	color:maroon;} p.MsoBodyTextIndent3, li.MsoBodyTextIndent3, div.MsoBodyTextIndent3 	{mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 3 Zchn"; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:0cm; 	margin-left:177.0pt; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} a:link, span.MsoHyperlink 	{mso-style-unhide:no; 	color:blue; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} a:visited, span.MsoHyperlinkFollowed 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	color:purple; 	mso-themecolor:followedhyperlink; 	text-decoration:underline; 	text-underline:single;} p.MsoDocumentMap, li.MsoDocumentMap, div.MsoDocumentMap 	{mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-link:"Dokumentstruktur Zchn"; 	margin:0cm; 	margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	background:navy; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman";} p 	{mso-style-unhide:no; 	mso-margin-top-alt:auto; 	margin-right:0cm; 	mso-margin-bottom-alt:auto; 	margin-left:0cm; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:12.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} span.berschrift1Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 1 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 1"; 	mso-ansi-font-size:14.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift2Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 2"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift3Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 3"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial;} span.berschrift4Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 4 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 4"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift5Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 5 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 5"; 	mso-ansi-font-size:20.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Verdana; 	mso-hansi-font-family:Verdana;} span.berschrift6Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 6 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 6"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.berschrift7Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 7 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 7"; 	mso-ansi-font-size:14.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma;} span.berschrift8Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 8 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 8"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} span.berschrift9Zchn 	{mso-style-name:"Überschrift 9 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Überschrift 9"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	font-style:italic; 	mso-bidi-font-style:normal;} p.Formatvorlage1, li.Formatvorlage1, div.Formatvorlage1 	{mso-style-name:Formatvorlage1; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-parent:Titel; 	margin-top:0cm; 	margin-right:0cm; 	margin-bottom:6.0pt; 	margin-left:0cm; 	text-align:center; 	line-height:14.4pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.TitelZchn 	{mso-style-name:"Titel Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Titel; 	mso-ansi-font-size:16.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	mso-font-kerning:14.0pt; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.TextkrperZchn 	{mso-style-name:"Textkörper Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Textkörper; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.Textkrper2Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper 2"; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.Textkrper3Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper 3"; 	mso-ansi-font-size:11.0pt; 	font-family:"Arial","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Arial; 	mso-hansi-font-family:Arial; 	font-weight:bold; 	mso-bidi-font-weight:normal;} span.DokumentstrukturZchn 	{mso-style-name:"Dokumentstruktur Zchn"; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Dokumentstruktur; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	background:navy;} span.Textkrper-ZeileneinzugZchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Zeileneinzug Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Textkörper-Zeileneinzug; 	mso-ansi-font-size:20.0pt; 	font-family:"Verdana","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Verdana; 	mso-hansi-font-family:Verdana;} span.Textkrper-Einzug2Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Einzug 2 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 2"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma; 	color:maroon;} span.Textkrper-Einzug3Zchn 	{mso-style-name:"Textkörper-Einzug 3 Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:"Textkörper-Einzug 3"; 	mso-ansi-font-size:12.0pt; 	font-family:"Tahoma","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Tahoma; 	mso-hansi-font-family:Tahoma;} span.FuzeileZchn 	{mso-style-name:"Fußzeile Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Fußzeile;} span.FunotentextZchn 	{mso-style-name:"Fußnotentext Zchn"; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Fußnotentext;} span.KopfzeileZchn 	{mso-style-name:"Kopfzeile Zchn"; 	mso-style-unhide:no; 	mso-style-locked:yes; 	mso-style-link:Kopfzeile;} .MsoChpDefault 	{mso-style-type:export-only; 	mso-default-props:yes; 	font-size:10.0pt; 	mso-ansi-font-size:10.0pt; 	mso-bidi-font-size:10.0pt;}  /* Page Definitions */  @page 	{mso-footnote-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") fs; 	mso-footnote-continuation-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") fcs; 	mso-endnote-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") es; 	mso-endnote-continuation-separator:url("file:///C:/DOKUME~1/Gabi/LOKALE~1/Temp/msohtmlclip1/05/clip_header.htm") ecs;} @page Section1 	{size:21.0cm 842.0pt; 	margin:39.7pt 51.05pt 42.55pt 68.05pt; 	mso-header-margin:36.0pt; 	mso-footer-margin:36.0pt; 	mso-paper-source:0;} div.Section1 	{page:Section1;}  /* List Definitions */  @list l0 	{mso-list-id:149684224; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:2112945658 1710230180 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l0:level1 	{mso-level-start-at:1996; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:318.9pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:318.9pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l1 	{mso-list-id:530075259; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:867488528;} @list l1:level1 	{mso-level-start-at:5; 	mso-level-tab-stop:18.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:18.0pt; 	text-indent:-18.0pt;} @list l2 	{mso-list-id:668018381; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:-1803523768;} @list l2:level1 	{mso-level-start-at:2; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:35.25pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:35.25pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l3 	{mso-list-id:694574814; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:1557446202 -1406353714 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l3:level1 	{mso-level-start-at:2006; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:239.4pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:239.4pt; 	text-indent:-27.0pt;} @list l4 	{mso-list-id:921450065; 	mso-list-template-ids:568482162;} @list l4:level1 	{mso-level-start-at:2002; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:106.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:106.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level2 	{mso-level-start-at:2003; 	mso-level-text:%1-%2; 	mso-level-tab-stop:10.0cm; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:10.0cm; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level3 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3"; 	mso-level-tab-stop:460.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:460.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level4 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4"; 	mso-level-tab-stop:637.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:637.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level5 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5"; 	mso-level-tab-stop:814.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:814.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level6 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6"; 	mso-level-tab-stop:991.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:991.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level7 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7"; 	mso-level-tab-stop:1168.5pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1168.5pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l4:level8 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7\.%8"; 	mso-level-tab-stop:1347.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1347.0pt; 	text-indent:-108.0pt;} @list l4:level9 	{mso-level-text:"%1-%2\.%3\.%4\.%5\.%6\.%7\.%8\.%9"; 	mso-level-tab-stop:1542.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:1542.0pt; 	text-indent:-126.0pt;} @list l5 	{mso-list-id:1290815176; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:563778308 -2106395468 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l5:level1 	{mso-level-start-at:2001; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:318.9pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:318.9pt; 	text-indent:-106.5pt;} @list l6 	{mso-list-id:1441071829; 	mso-list-type:hybrid; 	mso-list-template-ids:454999830 -1480977686 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643 67567631 67567641 67567643;} @list l6:level1 	{mso-level-start-at:2006; 	mso-level-text:%1; 	mso-level-tab-stop:247.65pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:247.65pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l7 	{mso-list-id:1759907724; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:1550195888;} @list l7:level1 	{mso-level-start-at:2; 	mso-level-tab-stop:35.25pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:35.25pt; 	text-indent:-35.25pt;} @list l8 	{mso-list-id:1883395347; 	mso-list-type:simple; 	mso-list-template-ids:-423471338;} @list l8:level1 	{mso-level-start-at:6; 	mso-level-tab-stop:18.0pt; 	mso-level-number-position:left; 	margin-left:18.0pt; 	text-indent:-18.0pt;} ol 	{margin-bottom:0cm;} ul 	{margin-bottom:0cm;} --> <!--[if gte mso 10]&#38;gt;   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:10.0pt; 	font-family:"Times New Roman","serif";}  &#38;lt;![endif]--></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-size:72pt;line-height:115%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">نِقاب</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 0.0001pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;"><br />
</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-size:13.5pt;line-height:115%;font-family:'Arial Rounded MT Bold','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das Gesicht wahren heißt Würde bewahren.</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p style="text-align:right;line-height:115%;margin:0 0 24pt;" align="right"><span style="font-family:'Bookman Old Style','serif';color:#7f7f7f;">Von Ümmühan Karagözlü</span><span style="color:#7f7f7f;"></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;"><span> </span></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 48pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ümmühan Karagözlü antwortet am 22. März 2008 auf Noras Kommentar vom 17. Januar 2008 zum Thema Niqab (islamischer Gesichtsschleier) </span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><b><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Inhalt <span> </span></span></b></p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:125%;margin:0 0 6pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Einfluss der Modebranche auf Frauenbilder und Männerrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Patriarchalische Machtstrukturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männerbilder, Erziehungsstile und Lebenskonzepte der kulturellen Moderne und des traditionellen Islams im Vergleich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Jungenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Mädchenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männerwelt und Frauensphäre </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Auswirkungen der Geschlechterrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die Bedeutung des Gesichtes in der sozialen Interaktion </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das Prinzip Niqab </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Redensarten mit Körperbezug </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Für Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen zu konvertieren oder einen Moslem zu heiraten </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 12pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Rechtliches </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;line-height:125%;margin:0 0 60pt 35.45pt;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Kollektivismus gegen Individualismus </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:center;line-height:125%;" align="center"><span style="font-size:24pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Liebe Nora,</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Einfluss der Modebranche auf Frauenbilder und Männerrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">hier die angekündigte Antwort auf deinen ausführlichen Kommentar auf der Seite von Jacques Auvergne. Es freut mich, dass es offensichtlich einige wichtige Gesichtspunkte gibt, in denen wir wenigstens teilweise übereinstimmen. So entnehme ich deiner sicherlich rhetorisch gemeinten Frage nach den Machern der Mode, dass auch du den männlichen Einfluss in der Modebranche für unverhältnismäßig groß hältst. Wenn ich überlege, welche ModeschöpferInnen ich namentlich kenne, fallen auch mir tatsächlich wesentlich mehr männliche Namen ein, die dem elitären Kreis der Top-DesignerInnen zuzurechnen sind. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass<span>  </span>mindestens ebenso viele Frauen ihr fachliches Können in diesem Berufsfeld<span>  </span>unter Beweis stellen wie Männer, wenn auch in anderen Funktionen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die größte Anzahl werden die Berufsanfängerinnen stellen. Dürfen zukünftige Designerinnen ihre Ausbildung bei einem berühmten Modehaus beginnen, bringen sie sicherlich wie ihre Kollegen außergewöhnliches Talent, großes Interesse am Beruf und handwerkliche Geschicklichkeit mit, doch fehlen noch theoretisches Wissen, Übung, der eine oder andere handwerkliche Kniff oder Trick, sozusagen der letzte Schliff, um sowohl das manuelle Können der meisterlichen internationalen Konkurrenz zu erlangen als auch einen Modestil zu entwickeln, an dem KundInnen die ’Handschrift’ der DesignerIn wiedererkennen. Die Neulinge in der Modewelt werden sich daher glücklich schätzen, von der beruflichen Erfahrung und dem fachlichen Können ihrer LehrmeisterInnen zu profitieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nachdem mit Beendigung der Lehre handwerkliche Fertigkeiten vervollkommnet und theoretische Fachkenntnisse gefestigt und ergänzt wurden, gehen die beiden Geschlechter jedoch sehr unterschiedliche berufliche Wege. Während die meisten männlichen Mitstreiter sich tatsächlich ihren Wunschtraum erfüllen und sich mit ihrem eigenen Modelabel selbständig machen, verlässt kaum eine Designerin, die nicht das Berufsfeld nach der Ausbildung wechseln möchte, das Unternehmen, bei dem sie ihren Beruf von der Pike auf gelernt hat. Vielmehr stellen die Berufsanfängerinnen Kreativität, manuelles Können, Sachverstand und branchenspezifische Kenntnisse weiterhin in den Dienst des bekannten Modehauses, das nicht selten wiederum unter männlicher Leitung steht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Diese Designerinnen wirken mit ihren Entwürfen als Trendsetterinnen auf den Modestil der künftigen Saison ein und beeinflussen damit, was en Vogue Ist. Anstatt jedoch wie ihre Kollegen mit der Gründung ihres eigenen Unternehmens die attraktive Chance wahrzunehmen, sowohl mit Know-How, Phantasie und Kreativität ihren ganz persönlichen Modestil zu verwirklichen als auch sich unternehmerischen Herausforderungen zu stellen und Führungsaufgaben zu übernehmen, verzichten sie auf möglichen eigenen Ruhm und eventuelle Spitzenverdienste und tragen statt dessen dazu bei, mit Spürsinn für den Zeitgeist und den Geschmack der modebewussten KundInnen die Spitzenposition der Modefirma für die sie arbeiten zu erhalten und auszubauen. Trotz ihrer herausragenden Leistungen verdienen sie dabei nur einen Bruchteil des Geldes, das die international anerkannten ModeschöpferInnen für die medienwirksame Präsentation der Ideen ihrer MitarbeiterInnen erhalten. Dennoch ziehen die Berufseinsteigerinnen es anscheinend vor, im besser gesicherten Angestelltenverhältnis ihrem kreativen Beruf nachzugehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie die prozentuale Verteilung der Geschlechter in der Führungselite der beiden großen Teilbereiche der Branche Haute Couture und Prête-à-porter deutlich spiegelt<a href="#_ftn1" title="_ftnref1" name="_ftnref1"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[1]</span><!--[endif]--></span></a>, ist der Weg in die Selbstständigkeit für avantgardistische Designerinnen in der Modebranche offensichtlich wesentlich steiniger als für ihre Mitbewerber. Mehr als zwei Drittel der international anerkannten ModeschöpferInnen sind Männer, in der Herrenmode fällt das Zahlenverhältnis für die Frauen noch ungünstiger aus. Wie Recherchen ergaben, ist ein Grund für diese erklärungsbedürftige Zurückhaltung und Bescheidenheit des weiblichen Geschlechtes das hohe unternehmerische Risiko, das mit einer Selbstständigkeit auf einem dem sprunghaft wechselnden Zeitgeschmack so sehr unterworfenen und deshalb schwer einzuschätzenden, von Preisverfall und Firmenkonkursen immer wieder erschütterten Markt verbunden ist. Da diese komplexen brancheninternen Bedingungen jedoch sicherlich für beide Geschlechter gleichermaßen gelten, muss es eine andere genderspezifische Ursache geben, die Berufseinsteigerinnen davon abhält, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nach zeitaufwändiger, intensiver Suche im Internet ergab sich, dass ein wesentlicher Grund für die männliche Dominanz im exklusiven Kreis der SpitzenverdienerInnen der Modebranche die zumindest Jahrzehnte lang allgemein übliche Praxis gewesen ist, mit der Banken bei der Vergabe von Existenzgründungskrediten grundsätzlich das so genannte ‘starke Geschlecht‘ bevorzugt haben. Die für die Leitung eines erfolgreichen Unternehmens unverzichtbaren Eigenschaften und Kompetenzen wie Fachkenntnis, Branchenkenntnis, Organisationstalent, Nervenstärke, Autorität, Zuverlässigkeit und Durchsetzungsvermögen sowie sehr gute Kenntnisse im Bereich Management und Marketing wurden von den zuständigen (meist männlichen) EntscheidungsträgerInnen bis in die jüngste Vergangenheit hinein für typisch männliche Eigenschaften gehalten, die Frauen nicht zugetraut wurden. Ein weiteres genauso unsinniges wie altbekanntes Argument, Antragstellerinnen zu benachteiligen und von einer Kreditzusage abzusehen, war die mögliche Mutterschaft und anschließend oft übliche Familienphase junger Frauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie alle Jungunternehmerinnen waren somit die angehenden Modedesignerinnen schon beim Start ihrer beruflichen Laufbahn stark benachteiligt. Diese offensichtliche, rechtswidrige Diskriminierung von weiblichen Berufsanfängerinnen und Existenzgründerinnen wurde von Frauenverbänden und Gleichstellungsbeauftragten aufgegriffen und thematisiert<a href="#_ftn2" title="_ftnref2" name="_ftnref2"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[2]</span><!--[endif]--></span></a>. Auf deren Protest hin wurden Frauenförderprogramme eingerichtet, Frauenquoten eingeführt, Vergaberichtlinien angepasst, die Babypause für den Vater bzw. die Aufteilung der Elternzeit auf beide Partner ermöglicht und beworben sowie das Betreuungsangebot für Kleinkinder unter drei Jahren ausgebaut. Maßnahmen die, wenn sie konsequent umgesetzt werden, dazu beitragen werden, die Startbedingungen für couragierte Unternehmerinnen nicht nur in der Modebranche in naher Zukunft anzugleichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Vielleicht werden Frauen nun die berufliche Selbstständigkeit als große Chance sehen können, Führungsaufgaben auf lukrativer Leitungsebene zu übernehmen, dabei zu einem besonders hohen Prozentsatz auf ihre individuellen, kreativen Fähigkeiten und persönlichen Erkenntnisse zurückgreifen und vertrauen zu dürfen und ihre Kompetenz unter Beweis stellen zu können, den ökonomischen Herausforderungen des Marktes Paroli zu bieten können. Alles in Allem ein für Frauen und Männer gleichermaßen anspruchsvoller, interessanter und abwechslungsreicher Aufgabenbereich, der für Designerinnen genauso niederschwellig zugängig sein sollte wie für ihre Kollegen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Um dieses lohnenswerte Ziel der Geschlechtergerechtigkeit nicht nur in allen Berufszweigen sondern auch im Alltag umzusetzen, bieten manche Hochschulen in den Fachbereichen Gesellschafts- und Kulturwissenschaften sowie Kunst, Gestaltung und Design gestufte Studiengänge an, die Ergebnisse der Genderforschung integrieren<a href="#_ftn3" title="_ftnref3" name="_ftnref3"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[3]</span><!--[endif]--></span></a>. Ebenfalls lesenswert sind die Bücher der Gleichheitsfeministin Alice Schwarzer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wenn Mode wegen der zumindest bisher ungleich verteilten Startchancen am Markt zu fast 70 % von Designern entworfen wurde, kann es eigentlich doch niemanden wirklich erstaunen, dass die Damen- und Herrenmode wesentlich durch den männlichen Blick auf beide Geschlechter geprägt wird. Der hohe Anteil der für renommierte Modehäuser arbeitenden Top-Designerinnen, Männer wird man in diesen abhängigen Arbeitsverhältnissen ohne hohe Verdienstmöglichkeiten eher nicht finden, konnte an dieser einseitigen Ausrichtung nichts ändern, da die Mitarbeiterinnen um ihren Arbeitsplatz zu sichern loyal die Vorgaben der meist wiederum männlichen Geschäftsführung bezüglich Stilrichtung und Linienführung in ihren Entwürfen einhalten müssen. Am ehesten wäre eine aus ausschließlich weiblicher Perspektive entworfene Mode noch von Freiberuflerinnen umzusetzen, doch ist die kleine Gruppe der Jungunternehmerinnen wegen der eindeutig männlich dominierten Konkurrenz einem so hohen Anpassungsdruck ausgesetzt, dass<span>  </span>kaum die Möglichkeit besteht, individuelle, weibliche Wege zu gehen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Gerade die Freiberuflerinnen können auf die oftmals tatsächlich sexistisch-frauenfeindlichen Looks, gemeint ist im wesentlichen in der Öffentlichkeit getragene Kleidung, die im Gegensatz zur Männermode, die den Körper weitgehend bedeckt, an Dékolleté, Bauch, Rücken und Beinen der Trägerin viel nackte Haut zeigt, nicht verzichten, weil diese freizügige Kleidung anscheinend auch den Geschmack der KundInnen trifft, genauso gern getragen wie auch betrachtet und gekauft wird sowie den benötigten Umsatz sichert. Davon müssen die Designerinnen jedenfalls ausgehen, weil nur wenige KonsumentInnen ihren Unmut äußern oder sich mit ihrer Forderung nach weniger sexualisierter Frauenkleidung an die Öffentlichkeit wenden, um so einen Veränderungsdruck auf die verantwortlichen ModemacherInnen auszuüben. Im Gegenteil, die Verkaufsstatistiken beweisen, dass sich sogar bauchfreie, freizügige Alltagskleidung für kleine Mädchen gut verkauft. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sicher lässt sich auch mit Herrenkleidung in der Modebranche Geld verdienen, denn ein modisches Outfit gewinnt auch für Männer zumindest im Berufsleben an Bedeutung (Dienstleistungsgewerbe), die Kleidung von ’Modemuffeln’ ist auch irgendwann verschlissen oder die Figur hat sich geändert und ein großer Teil der bisherigen Garderobe passt nicht mehr. Weder eine nennenswerte Anzahl der ’Herren der Schöpfung’ noch ihre Partnerinnen werden sich an die Nähmaschine setzen und Hemden und Hosen selber nähen. Trotzdem scheint dieser Teilbereich für freiberufliche Designerinnen tabu zu sein, da die Herrenmode noch fester in ’männlicher Hand’ ist als der Teilbereich der modischen Kleidung für Frauen. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Wenn der Männerblick auf die Frau richtungweisend für den Kleidungsstil der modebewussten KäuferIn ist, warum soll dann die weibliche Sicht auf den Mann nicht prägend für den Stil und die Linienführung der Männermode sein? Frauen sind für den Chick von Männern doch nicht blind und wie Umfragen von namhaften Marketingunternehmen feststellten, wird Herrenmode auch hauptsächlich von Frauen ausgesucht und gekauft<a href="#_ftn4" title="_ftnref4" name="_ftnref4"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[4]</span><!--[endif]--></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ganz offensichtlich liegt der Grund für die geringe Teilhabe nicht in der ’weiblichen Fehlsichtigkeit’ für Männer begründet, sondern darin, dass beide Geschlechter die Deutungshoheit darüber, wie erfolgreiche, attraktive Menschen in der Freizeit und im Berufsleben auszusehen haben den ‘Herren der Schöpfung’ überlassen. Das gilt für den beruflichen und privaten Alltag der KonsumentInnen im Allgemeinen, aber gerade auch für Berufsfelder, die sich mit der äußeren Erscheinung meinungsbildend befassen (Werbung, Film-, Kosmetik- und Modebranche). Die männliche Sichtweise wird jedoch solange in allen den genannten Bereichen dominieren, wie Frauen nicht hinsehen dürfen, wenn es sich um das andere Geschlecht handelt und nur „mit Männeraugen“ sehen (dürfen), wenn es um das eigene Geschlecht geht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wegen dieses anerzogenen Wegsehens bei der äußerlichen Erscheinung des anderen Geschlechts würden Frauen womöglich nicht einmal bemerken, wenn ihr Verehrer sich für sie besonders ’in Schale schmeißt’. Männer wirken eben nicht durch ihre Kleidung auf Frauen<a href="#_ftn5" title="_ftnref5" name="_ftnref5"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[5]</span><!--[endif]--></span></a>. Das Outfit des Begleiters gewinnt erst dann an Bedeutung, wenn das Paar gemeinsam aus dem Haus geht. Da wird das männliche Outfit plötzlich schlagartig wichtig – jedoch nur, damit der ’Marktwert’ der weiblichen Begleitung steigt. Schließlich hat es eine tolle Frau ja nicht nötig, sich mit irgendeinem ’dahergelaufenen Modemuffel’ ’abzugeben’. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Patriarchalische Machtstrukturen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ganz anders beim so genannten schwachen Geschlecht. Da ist körperbetonte Mode, die im Sommer oft viel nackte Haut zeigt und durch raffiniert in Szene gesetzte körperliche Reize die attraktive Figur der Trägerin unterstreicht und so die Aufmerksamkeit der Männer auf sich zieht, in der Freizeit, bei gesellschaftlichen Anlässen, wie auch im Beruf ein absolutes Muss, um nicht als Außenseiterin ausgeschlossen und gemieden zu werden. Kleidung, auch Dienstkleidung wird von vielen als Mittel zur Kommunikation gesehen. So bestimmt selbst die Polizeiuniform, der Priesterornat und der Sportdress Gesprächsstil und -inhalt. Sicherlich dient die Garderobe zur Selbstdarstellung, sie verkörpert soziale Rollen und beeinflusst unser Fremdbild (Kleider machen Leute). Damenkleidung wird von DesignerInnen und KonsumentInnen jedoch auch als ein Mittel gesehen, anziehend auf Männer zu wirken und Konkurrentinnen auszustechen. Während Verkaufsargumente für Herrenmode in jeder Jahreszeit vor allem ihre Bequemlichkeit, Bewegungsfreiheit und Strapazierfähigkeit sowie der Preis sind. Männermode versinnbildlicht mann-männlichen Konsens, Frauenkleidung weib-weibliches Konkurrieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das patriarchale Prinzip des weiblichen „geflissentlichen Übersehens“ jeder, eben auch der unvorteilhaften Körperlichkeit beim Mann, des permanenten Kontrollierens der eigenen äußerlichen Erscheinung, des Überwachens mit Argusaugen und des Ausbootens aller Mitfrauen ist das mehr oder weniger bewusste Betriebsgeheimnis sämtlicher nicht matristischer Gesellschaften. Jacques Auvergne meinte einmal sehr treffend: „Das Patriarchat bauen die Frauen, die Männer sind auch dazu zu faul.“ </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männer dürfen in der Öffentlichkeit attraktiven Frauen hinterher sehen und für das Umfeld deutlich vernehmbar über schöne Frauen mehr oder weniger wertschätzend fachsimpeln, wahrscheinlich ohne das sich irgendjemand, egal ob männlich oder weiblich, deshalb gestört fühlt oder daran Kritik übt. Das eigene Geschlecht lassen sie in der Regel mit Kritik in Ruhe, da sie meist Möglichkeiten finden, ihr „Jagdrevier“ friedlich untereinander aufzuteilen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Typisch für zur Norm erhobene, traditionalisierte Rollenerwartung von männlichem Verhalten eben, werden „Kenner“ sagen. Wenn etwa zwei Freunden eine hübsche Frau begegnet, müssen sie das kommentieren, sie sind sonst keine ’echten Kerle’. Es wird jedoch zumindest höchstes Erstaunen, wenn nicht gar Missfallen hervorrufen, sollte es eine Frau wagen, in Hörweite<span>  </span>anderer Personen eine Freundin auf die gute oder weniger ansprechende Figur eines Passanten aufmerksam zu machen. Mit Sicherheit wird ihr mit deutlichen Worten oder wenigstens nonverbal von BeobachterInnen signalisiert werden, dass dies in der Öffentlichkeit nicht passend sei und auch im privaten Bereich eher nicht üblich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die von Männern wie Frauen bisher weitgehend geduldete, wenn nicht sogar von weiblicher Seite selbstschädigend kooperativ unterstützte Amtsanmaßung der alleinigen Deutungshoheit über normgerechtes Rollenverhalten und Idealbilder von Frausein und Mannsein im öffentlichen wie privaten Raum führt zu einer Manipulation der öffentlichen Meinung. Folge ist ein männlich geprägter Alltag, der viele Handlungsspielräume verringert. Die von Männern gestützte frau-frauliche Konkurrenzorientierung und die oft übliche Stutenbissigkeit, mit der sich viele Frauen durch Geschlechtsgenossinnen unter Druck setzen lassen aber auch selber sich und anderen Mitfrauen das Leben durch ständigen Kleinkrieg erschweren<a href="#_ftn6" title="_ftnref6" name="_ftnref6"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[6]</span><!--[endif]--></span></a>, behindert außerdem die konstruktive Zusammenarbeit von weiblichen Teams und solidarisches Verhalten unter Frauen. Auf diese Weise entsteht ein hoher Konformitätsdruck unter den Frauen, der beispielsweise einen individuellen Kleidungsstil sehr einschränkt, zur ungesunden Ernährung verleitet und die Lebensqualität von wenigstens 50% der Bevölkerung in Beruf und Freizeit beeinträchtigt, denn auch einige Männer würden gerne anders leben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ein Musterbeispiel für krankmachenden Anpassungsdruck ist der augenblickliche Trend zum knabenhaften, vorpubertär-androgynen Frauenkörper, der Models in die Alkohol- und Drogensucht, Teenager in die Magersucht treibt. Modeschöpferinnen, Kolleginnen und Klassenklassenkameradinnen sahen lange zu und unternahmen nichts. Endlich wurde die lebensbedrohende Gefährlichkeit dieses Schlankheitswahns erkannt, es regt sich Widerstand. Bei der Madrider Modewoche, von Pasarela Cibeles im September 2006 wurde etwa durch einen Erlass der Bezirksregierung von Madrid Models mit einem BMI unter 18 der Auftritt untersagt<a href="#_ftn7" title="_ftnref7" name="_ftnref7"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[7]</span><!--[endif]--></span></a>, es gibt die ersten Selbsthilfegruppen für Essgestörte, in den Schulen wird über die verschiedenen Formen der Magersucht informiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Immer noch gilt das Motto, ’Wer sich nicht anpasst, wird ausgeschlossen’, und AußenseiterIn will keineR sein. Sogar bei Bewerbungsgesprächen wird von der persönlichen Erscheinung auf die berufliche Kompetenz geschlossen. Bewerberinnen, die sich nicht vorteilhaft und modisch kleiden und / oder älter als das Gros der MitbewerberInnen wirken oder dem aktuellen Frauenbild aus anderen Gründen nicht entsprechen, traut man beispielsweise die für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit notwendige Kompetenz und Flexibilität nicht zu. Für Frauen mit weiblicher Figur (Kleidergröße 42, die heute oft der früheren Damengröße 40 zu entsprechen scheint) ist die Auswahl an modischen Textilien in Boutiquen, Mode- und Versandhäusern stark eingeschränkt. Wenn die Kundinnen nach langer Suche endlich ein passendes Kleidungsstück gefunden haben, bezahlen sie für ihren nonkonformen, selbstbestimmten Lebensstil und ihre gesunde Ernährungsweise einen überteuerten Preis, eine Art ’Strafzoll’, da Kleidungsutensilien dieser Größe in geringerer Stückzahl produziert werden und angeblich kostenintensiver <span> </span>in der Herstellung sind. Wer sich im Straßenbild einmal umsieht, wird jedoch feststellen, dass Modehäuser dringend umdenken sollten, wenn sie Mode für ihre Kundinnen entwerfen wollen und nicht gegen sie. <span> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Entsprechend groß ist der soziale und ökonomische Druck auf wirklich übergewichtige Frauen (BMI&#62;30), besonders wenn sie kleiner als 1,60 m sind. Sie sind gut beraten, ihre Garderobe selbst zu schneidern, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, frustrierende Odysseen durch Fußgängerzonen zurückzulegen, um dann mit einem total überteuerten Kleidungsutensil nach Hause zu kommen, dass eigentlich nicht gefällt, dass aber wenigstens einigermaßen passt. Online-Shopping verbessert die Erfolgschancen nicht und erspart noch nicht einmal die Wege, da die Kleidungsstücke nicht anprobiert werden konnten und öfter mehrmals hin- und her geschickt werden müssen, weil sie nicht passen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">An diesen Beispielen wird deutlich, dass es offensichtlich auch in demokratischen Gesellschaften der kulturellen Moderne Überreste von traditionellem Rollenverständnis und patriarchalischem Verhalten gibt, die sich im Bereich der Selbstdarstellung (impression management, die hohe Kunst des Eindruckschindens) besonders leicht nachweisen lassen. Sollen tatsächlich vorhandene Handlungsmöglichkeiten ausgeschöpft und sogar erweitert werden, was zu einer Verbesserung der Lebensqualität und zu partnerschaftlichem, friedlichem Miteinander beider Geschlechter aber auch der Frauen untereinander führen würde,. dann kann dieses geschlechtergerechte Idealbild demokratischer Gesellschaften nur erreicht werden, wenn Frauen wie auch Männer sich emanzipieren, indem sie umdenken und traditionelle Rollenklischees, veraltete Verhaltensmuster, überholte Einstellungen und festgefahrene Denkprozesse aufgeben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Gerade die Branchen, die sich als Trendsetter mit dem äußeren Erscheinungsbild der Geschlechter beschäftigen (Werbung, Film-, Kosmetik- und Modebranche) tragen wegen<span>  </span>ihrer prägenden Einflussnahme auf den Zeitgeist und das idealtypische Aussehen von Frauen und Männern tragen eine hohe Verantwortung, da ihre Entwürfe von Männlichkeit und Weiblichkeit den privaten wie auch beruflichen Alltag beider Geschlechter mitgestalten. Sie haben es in der Hand eine Neubewertung und Umorientierung alter patriarchaler Denkmuster einzuleiten und zu bewerben. Tatsächlich riskieren einige Firmen bereits neue Wege (Dove)<a href="#_ftn8" title="_ftnref8" name="_ftnref8"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[8]</span><!--[endif]--></span></a>. Grundlage und Rüstzeug für den einzuleitenden Umdenkungsprozess und die neuen Bewertungskriterien liefern geschlechtssensible Mädchen- bzw. Jungenarbeit, gemischt- und getrenntgeschlechtliche Diskussionsforen, intergenerative, gleichheitsfeministische<a href="#_ftn9" title="_ftnref9" name="_ftnref9"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[9]</span><!--[endif]--></span></a> Bildungbausteine, Selbsterfahrungsseminare, gemischt- und getrenntgeschlechtliche Qualitätszirkel in den Berufsfachausschüssen und Bildungseinrichtungen, Genderstudies, sowie Bücher der Gleichheitsfeministin Alice Schwarzer. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wie du siehst, liebe Nora, ist auch die BRD noch ein weites Stück von dieser Idealvorstellung eines gendergerechten demokratischen Rechtsstaates entfernt. Doch frei nach dem Motto: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, arbeiten<span>  </span>die BefürworterInnen der kulturellen Moderne aktiv daran, eine humane Umwelt zu gestalten, die, auf dem Fundament der FdGO basierend, individuelle Lebenskonzepte zulässt und schützt, so lange diese nicht die Freiräume anderer Mitmenschen einschränken. Auch einige der Kommentatorinnen zum ’Thema: Burka und Tschador verbieten’ auf dem Blog Sägefisch berufen sich auf Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit und fordern diese ein, würden jedoch vorziehen, diese Rechtsansprüche à la carte (Arzu Toker) zu nutzen. Nur haben Grundrechte universelle Gültigkeit, sie gelten für jede und jeden, unabhängig von Geschlecht und Ansehen der Person. Demokratie und BürgerInnenrechte wie an der Käsetheke, nach dem Motto „Wie viel Demokratie darf’s denn bitte sein?“ gibt es nicht (Jacques Auvergne). </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Hier scheiden sich die Geister von RepräsentantInnen eines aufgeklärten, moderaten Islams<a href="#_ftn10" title="_ftnref10" name="_ftnref10"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[10]</span><!--[endif]--></span></a> von fundamentalistischen MuslimInnen, die ihr Welt- und Menschenbild <span> </span>aus den, wie sie glauben, nicht interpretierbaren islamischen Quellen Koran, Sunna, (Hadithen) und Scharia entlehnen oder sich gar wie die SalafistInnen an Werten der kulturellen Vormoderne orientieren. Wenn die folgenden Zeilen für dich, Nora, wie auch für einige andere Schwestern eine Zumutung sein mögen, es wäre schade, wenn ihr hier nicht weiter lesen würdet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Menschenbilder, Erziehungsstile und Lebenskonzepte der kulturellen Moderne und des traditionellen Islams im Vergleich </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wir DemokratInnen, gleich welcher Religion oder Weltanschauung, bejahen die Grundannahmen des Humanismus und der Aufklärung, die vor allem davon ausgehen, dass Frauen wie Männer gleichberechtigte, gleichgestellte Lebewesen sind. Beide<span>  </span>haben im Grunde einen guten Charakter. Kognitive Fähigkeiten sind gleich gut ausgeprägt und nicht von der Geschlechtszugehörigkeit abhängig. Anders als in der kulturellen Vormoderne, wo beispielsweise der Sohn Generation für Generation der gleichen Tätigkeit nachging wie der Vater und Frauen an die Rolle der Hausfrau und Mutter gebunden waren, haben wir BürgerInnen heute Dank unseres freien Willens die Möglichkeit uns zwischen mehreren Alternativen zu entscheiden. Wir streben danach, unser Leben selbst zu bestimmen und zu gestalten. Hindernisse die sich dabei in den Weg stellen, sehen wir als anregende Herausforderung, um als handelndes Subjekt, allein oder im Team, Strategien zu entwickeln, diese Barrieren aktiv abzubauen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Schritt für Schritt, die individuelle Entwicklungsstufe berücksichtigend, leiten wir humanistisch orientierten, freiheitsliebenden BürgerInnen Kinder und Jugendliche dazu an, selbstständig zu denken, sich ihre eigene Meinung zu bilden, neugierig Fragen zu stellen, Gehörtes zu reflektieren und kritisch zu hinterfragen sowie Wissenstransfer von bereits Erlerntem durchzuführen, um als kleine ’ForscherInnen’ und ’ErfinderInnen’ ihre Umwelt zu entdecken und zu erobern. Wir ermutigen schon Mädchen und Jungen im Grundschulalter dazu, ohne Angst zu sagen, was sie denken, wir laden Jugendliche ein, sich bei Diskussionen interessanter Themen zu beteiligen, zunächst nur zuzuhören, dann mutig ihren Standpunkt darzustellen und zu vertreten. Sie lernen, mit Kritik an der eigenen Person konstruktiv umzugehen, aber auch bei noch so hitzigen Diskussionen Sachargumente von Persönlichem zu trennen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Altersgerecht vermitteln wir Eltern und an der Erziehung beteiligte (ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialrbeiterInnen) beiden Geschlechtern den Umgang mit Werkzeugen und Haushaltsgeräten, um Mädchen wie auch Jungen in die Lage zu versetzen, erste Hausarbeiten verantwortungsvoll zu übernehmen und kleinere Reparaturen durchzuführen. So gibt man den männlichen Helfern durchaus ein Spültuch in die Hand während man jungen Radfahrerinnen das sachgerechte Flicken eines Fahrradschlauches und den geschickten Umgang mit Hammer und Nagel zutraut. Selbstverständlich dürfen der große Bruder und der Vater die kleine Schwester bzw. Tochter auch mal wickeln und füttern und manchmal grillt auch die Tochter mit ihrer Mutter die Steaks beim Sommerfest. Kulturtechniken wie das Lesen, Schreiben, Sprachkompetenz, der sichere, Missbrauch ausschließende, geübte Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln wie dem Internet, Email, und Diskussionsforen befähigen lernwillige, wissbegierige <span> </span>SchülerInnen und Erwachsene beider Geschlechter sich mitzuteilen und sich zu informieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Beim Spielen mit Bauklötzen lernen schon die Kleinkinder, kreativ ihre Umwelt zu gestalten, aktiv eine „Welt“ nach ihren Vorstellungen zu bauen. Sollte sich für sie herausstellen, dass einige Bauteile den Anforderungen der ’KonstrukteurInnen’ nicht entsprechen, zerstören sie diese, um sie verbessert wieder aufzubauen. So erkennen<span>  </span>schon Kleinkinder physikalischen Grundregeln wie Statik und Hebelgesetze und lernen spielend sie zu nutzen. Auch manche Mädchen haben an dieser Beschäftigung viel Freude. Buntstifte beflügeln die Phantasie, bringen die Welt nahe. Beim Malen kopieren Kinder zunächst die Natur, um später bildnerisch auszuprobieren, wie man sie ästhetisch und visionär verändern kann. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend beispielsweise beim Konstruieren mit Technikbaukästen umgesetzt. Oft genug habe ich beobachten können, dass ’Baumeisterinnen’ hier mit Phantasie und Können genauso zu anschaulichen Ergebnissen kommen wie ihre Freunde. Das Spielen mit Puppen ermöglicht Rollen und Verhaltensmuster auszuprobieren. Besonders spannend, authentisch und realitätsbezogen wird dieses Austesten, wenn Jungen mitspielen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">In der Schule lernen Schulkinder, dass wissenschaftliche Thesen so lange Gültigkeit haben, bis sie durch neue Erkenntnisse erweitert oder sogar falsifiziert werden. Anderenfalls würden wir heute noch an den ’physiologischen Schwachsinn des Weibes’ glauben. Die Bibel lernen SchülerInnen im aufgeklärten Religionsunterricht als eines von vielen der durch Menschenhand verfassten Regelwerke kennen, nach dem nicht nur ChristInnen sich orientieren können und dass in seinem geschichtlichen Zusammenhang gesehen und erklärt werden kann. Das kritische Hinterfragen religiöser Texte und das Diskutieren über Glaubeninhalte zeugt von lebhaftem Interesse und Beiträge von Erwachsenen sind durchaus erwünscht. Andersgläubige und AtheistInnen werden eingeladen, sich bei Bibelabenden und Vorträgen zu beteiligen, wer religiöse Inhalte oder Würdenträger in einer Satire persifliert oder karikiert, muss sich weder vor Lynchjustiz noch vor strafrechtlichen Konsequenzen fürchten. Da laizitäre Gesellschaften Aufgaben- und Einflussbereiche des Staates und der Kirche trennen, muss niemand als BürgermeisterIn zurücktreten, weil sie oder er sich kritisch zum Inhalt der Sonntagspredigt geäußert hat oder als KatholikIn sonntags nicht zur Messe geht. Austritt aus einer Kirche oder Übertritt zu einer anderen Weltanschauung ist aus Gründen der Religionsfreiheit ohne persönliche Einschränkungen, berufliche Nachteile oder gar Gefahren für Leib und Leben möglich. Frauen werden in Europa nicht mehr als Hexe verbrannt oder gesteinigt, weil sie angeblich vom Teufel benutzt wurden, um durch ’schwarze Magie’ Menschen, Tiere und Ernte zu vernichten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">All diese zum Experimentieren einladenden Handlungsspielräume, individuellen Gestaltungsoptionen, selbstbestimmten Denk- und Verhaltensmuster, der gleichberechtigte, barrierefreie Zugang zu allen öffentlichen und privaten Bereichen sowie Chancengleichheit in Bildung und Beruf begünstigen eine optimale, den eigenen Fähigkeiten und Begabungen entsprechende Selbstverwirklichung, eine qualitativ hochwertige Lebensführung und Zufriedenheit sowie eine emanzipierte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Wenn diese Idealvorstellungen auch noch nicht erreicht sind, so sind wir reife, demokratische Persönlichkeiten der Überzeugung, als weitgehend freies, eigenständig handelndes und individuell denkendes Subjekt Lösungswege zu entwickeln, die diesen angestrebten Zielvorstellungen zumindest sehr nahe kommen. Wir gestalten unsere Umwelt und wissen zu schätzen, dass wir unsere Lebensbedingungen allein oder im Team zu einem wesentlichen Teil selbst beeinflussen und verändern können. Wir nutzen unsere körperlichen, mentalen und geistigen Kräfte, um als Fachmänner und Spezialistinnen in eigener Sache uns und unseren Kindern schon zu Lebzeiten ein zufrieden stellendes, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Islamische Lebensentwürfe </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Während die Mehrzahl der BundesbürgerInnen ihren Alltag auf dem Fundament des Grundgesetzes und anderen abgeleiteten laizitären Regelwerken sehr individuell und weitgehend selbstbestimmt gestaltet, ist der Tagesablauf für Muslime vor allem jedoch für Musliminnen den strengen religiösen Regeln des Korans und der Scharia unterworfen. Für die meisten AnhängerInnen dieser Weltreligion sind diese Regelwerke von Allah den Menschen gesandt und als Gottes Offenbarung ewig und vollkommen. Textstellen können daher nicht im historischen Zusammenhang gesehen und verstanden werden, sie sind angeblich eindeutig und unveränderbar, sie zu kritisieren ist Gotteslästerung, die nach Scharia-Recht schwer bestraft wird. Besondere Berücksichtigung im muslimischen Alltag finden auch Überlieferungen aus dem Leben des Propheten und seiner Gefährten, im Wesentlichen Sammlungen von Aussagen, Taten, Ratschlägen und Verboten des Gesandten Allahs und seines Umfeldes, die je nach Quellenlage (Isnâd, Kette der Überlieferungen) mit unterschiedlicher Verbindlichkeit Verhaltensweisen verbieten, ablehnen oder empfehlen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Leben MusliminInnen korangetreu und nach diesen Richtlinien, schließen die strengen Regeln viele Handlungsfreiheiten, die von den Menschen in einer säkularen, demokratisch-humanistischen Gesellschaft jederzeit genutzt werden können insbesondere für Frauen aus. Wer beispielsweise vom Islam zu einer anderen Religion wechseln möchte, ist abtrünniger Apostat und muss um sein Leben fürchten, da Glaubensabfall als todeswürdiges Hadd-Verbrechen gilt. Ebenso wird niemand es wagen, die Freitagspredigt kritisch zu hinterfragen. Der Koran und die Scharia sind für traditionell denkende MuslimInnen über jede menschliche Kritik erhaben, Prediger und Gelehrte sind Autoritäten, die den Willen Allahs in für Jede und Jeden verständliche Worte fassen. Anders als die meisten Mitglieder der Gemeinde, die ihre eher bescheidene Fachkenntnis ausschließlich auf die religiöse Erziehung im Clan und die Koranschule stützen, <span> </span>haben diese Islamgelehrten eine gründliche religiöse Ausbildung durchlaufen und gelten als Experten von hoher Glaubwürdigkeit, die man allein deshalb schon nicht anzuzweifeln wagt, weil man befürchtet, dass die Kritik Allah missfallen und damit das persönliche Seelenheil gefährden könnte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Jungenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Während in weitgehend laizitären, humanistisch-demokratisch geprägten Gesellschaften der berufliche wie auch private Alltag für beide Geschlechter wenigstens im Idealfall qualitativ und quantitativ gleiche Handlungsmöglichkeiten bereithält, ist im Islam Freizügigkeit und Handlungsvielfalt grundsätzlich an die Zugehörigkeit zum männlichen Geschlecht gebunden. Jungen werden von Geburt an eindeutig bevorzugt, ihnen werden vor allem in der Kindheit nur selten Grenzen gesetzt. Das zeigt sich besonders deutlich, wenn sich der Lausbub daneben benommen hat. Meist springt Annääh dann in die Bresche, und bügelt die unangenehmen Folgen für ihren Sohn aus. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Greift der kleine Bruder beispielsweise, nachdem er schon mehrere Stücke Schokolade gegessen hat, schnell in dem Moment nach der letzten Ecke, als seine Schwester auch von der Süßigkeit probieren will, weist Annääh das Mädchen an, großzügig und rücksichtsvoll zu sein, sie sei doch die Ältere und Vernünftigere. Gibt es wegen schlechter Leistungen Probleme in der Schule, mutiert die zurückhaltende, scheue Muslima zur Löwenmutter und greift zur Strategie des Dschihad im Lehrerzimmer</span><a href="#_ftn11" title="_ftnref11" name="_ftnref11"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;color:#7f7f7f;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Times New Roman','serif';color:#7f7f7f;">[11]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">. Bei grobem Fehlverhalten ist ihre Phantasie und Diplomatie gefragt, um Entschuldigungsgründe für die groben Lausbubenstreiche und respektlosen Unverschämtheiten zu erfinden und die wütenden Geschädigten zu beschwichtigen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Vor allem die Mütter und weiblichen Verwandten sind es, die durch ihr rollengerechtes, unterwürfiges Vorleben weiblicher Handlungs- und Reaktionsmuster einerseits und die nach Sunna, Koran und Scharia ausgerichteten ungleichen Erziehungsmethoden für Mädchen und Jungen andererseits diese extreme Genderapartheit und vormodernen Rollenkonzepte zu übermitteln und traditionsgemäß unreflektiert an die nächste Generation weiterzugeben und zu festigen haben. Sollte diese gottergebene, weitgehend auf den Erhalt und die Verewigung religiöser und kultureller Traditionen bedachte Lebensweise nicht durchbrochen werden, werden die erwachsenen Kinder die Lebens- und Alltagskonzepte ihrer Eltern voraussichtlich genauso unkritisch für die neu gegründete Familie übernehmen und ihrerseits an den Nachwuchs weitergeben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nie habe ich in streng muslimischen Familien Bausteine, Legosteine, Puppen, Buntstifte oder Märchenbücher gesehen. Die Eltern wollen ihre Kinder vor westlichem Einfluss bewahren, Spielen mit gleichaltrigen ’Ungläubigen’, das Feiern von Kindergeburtstagen, Theaterbesuche, sind daher verbotene Freizeitaktivitäten, Kunst- Schwimm- Sport- und Aufklärungsunterricht ist für viele SchülerInnen wegen ihrer Weltanschauung verpönt. Rechtsgelehrte wie Mohammad Rassoul ermutigen verunsicherte Erziehungsberechtigte, ihre Kinder abzugrenzen und in Parallelgesellschaften aufwachsen zu lassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Spätestens mit 10 Jahren werden die Jungen, von den männlichen Angehörigen dem wachsenden Verstand angemessen, Schritt für Schritt an die korangetreue Lebensweise herangeführt. Während die Regeln des heiligen Buches der Muslime und die Empfehlungen der Sunna mit Strenge vermittelt und durchgesetzt werden, Ungehorsam wird durchaus mit körperlicher Züchtigung bestraft, messen die Erziehungsberechtigen<span>  </span>der Wertehierarchie der Mehrheitsgesellschaft sowie den Regeln des Zusammenlebens in der kulturellen Moderne offensichtlich wenig Bedeutung zu, einige lehnen diese sogar ab. Nach einer Untersuchung des Innenministeriums der BRD zu Integration und Integrationsbarrieren von Muslimen in Deutschland (18.12.2007)<a href="#_ftn12" title="_ftnref12" name="_ftnref12"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[12]</span><!--[endif]--></span></a> stimmte beispielsweise jeder vierte gläubige Befragte zu, sogar körperliche Gewalt gegen ’Ungläubige’ anzuwenden, wenn es der Umma diene. Grund für diese demokratiefeindlichen Haltungen und islamistischen Denk- und Handlungsmuster seien vor allem ’die einseitige Ausrichtung auf nicht-deutsche, demokratiefeindlich ausgerichtete Medien (Fernsehsender, Videos, Zeitungen) sowie der ebenso einseitige Rückzug in ethnisch‑religiös geschlossene Milieus’, der wie ich meine durch die Erziehungsberechtigen und Miterziehenden gefördert und verstärkt wird<a href="#_ftn13" title="_ftnref13" name="_ftnref13"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[13]</span><!--[endif]--></span></a> indem sie z.B. den Kontakt zu andersgläubigen Nachbarn einschränken, wenn nicht gar verbieten. Auch die Hetze radikaler Prediger und Koranschulen. So wurde ein mit langem, schwarzen Mantel, Hut und Schläfenlocken traditionell gekleideter Russlanddeutscher von einer Gruppe 8-10 jähriger Muslime als „Scheiß Jude“ beschimpft. An ihrer Grundschule haben die Kinder sicherlich nicht gelernt, wie gläubige Juden zu erkennen sind und wie man sie diskriminiert. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Folgen dieses Erziehungsstils des ’Laissez Faire’ bei Jungen sind Frustration und Gewalt sobald die verwöhnten Muttersöhnchen mit Regeln des Schul- oder Gemeinwesens der kulturellen Moderne konflikthaft konfrontiert werden und wegen ihres rücksichtslosen in den Tag Hineinlebens auffällig werden. Männliche Heranwachsende mit muslimischem Migrationshintergrund tragen vor allem wegen der Unvereinbarkeit ihrer lange Zeit ungebremst ausgelebten Allmachtsphantasien und der Verachtung der Lebensweise der ’Ungläubigen’ mit ihren von der Mehrheit akzeptierten Regeln der demokratischen Moderne ein hohes Risiko, in säkularen Gesellschaften straffällig zu werden. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">In der ’Zeit des unruhigen Blutes’ dürfen Muslime jedoch heterosexuelle Erfahrungen mit weiblichen Andersgläubigen sammeln ohne eine feste Beziehung oder gar Ehe anzustreben. Pflichtgemäß müssen sie diese Frauen wegen ihres ’unwürdigen, gottlosen Lebensstils und der großzügigen Sexualmoral besonders verachten. Mit einem Mann zu schlafen, ohne mit ihm verheiratet zu sein, ein solches ’Lotterleben’ ist für Frauen nach islamischen Regeln eine Schande, auch in der Familie des jungen Mannes missbilligt man diese freizügige Lebensweise und hält solche Mädchen für Schlampen. Sollte sich der Sohn trotzdem in eine solche zügellose Modernistin verlieben, niemals würden die Eltern sie als Schwiegertochter akzeptieren und alles daran setzen, eine solche Ehe zu verhindern. Wenn männliche muslimische Heranwachsende es mit der Treue nicht so genau nehmen und mehrere Freundinnen gleichzeitig haben, sieht man ihnen das in der Familie und in der Community großzügig nach, sie sind halt ’junge Heißsporne’, heimlich wird man sogar die ‚tollen Hechte’ bewundern. Außerdem hatte ja auch der Prophet mehrere Frauen. Für eine Muslima wäre ein derartiger ’Männerverschleiß’ jedoch undenkbar, mit einem Mann aus sexueller Lust zu schlafen ist für diese Frauen höchst kompromittierend, die Familie würde einen solchen Lebenswandel, der Schande über die ganze Sippe bringen würde, nicht akzeptieren. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Selbst wenn eine Horde muslimischer Jugendlicher eine sommerlich leicht bekleidete ’Ungläubige’ vergewaltigt, bringen die Täter keine Schande über die Angehörigen, weil ein solches Verhalten nach den Richtlinien der Sunna<a href="#_ftn14" title="_ftnref14" name="_ftnref14"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[14]</span><!--[endif]--></span></a> regelgerecht ist, die Verbrecher in den traditionellen Milieus der Parallelgesellschaften sogar aufwertet. Selbst wenn der Moslem vergewaltigt, ist nach den Denkmustern der muslimischen FundamentalistInnen grundsätzlich die Frau schuld, schließlich kann es nach islamischem Verständnis gar nicht anders sein, als dass sie ihn verführt hat und das ’arme männliche Opfer’ nur ihrer raffinierten Verführungstaktik und wirkungsvoll in Szene gesetzten Reizen erlegen ist. Muslimische Ehemänner, die ihre Frauen und Kinder verprügeln, verletzen ebenfalls nicht die falsch verstandene Ehre ihrer Familie. Gemeinsam bei einer chronisch kranken alten Dame einzubrechen, sie bestialisch zu quälen und sie zu bestehlen</span><a href="#_ftn15" title="_ftnref15" name="_ftnref15"><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;color:#7f7f7f;"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span class="MsoFootnoteReference"><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Times New Roman','serif';color:#7f7f7f;">[15]</span></span><!--[endif]--></span></span></span></a><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;"> ist für islamistisch denkende Clans ebenfalls ein dummer Jungenstreich, wenigstens solange es sich bei der gedemütigten Frau um eine Dhimmi handelt. Nach dem brutalen Überfall (Juli 2007) der Kinderbande in Mönchengladbach-Speick haben weder die albanischen Eltern der Haupttäter noch ein Hodscha oder Imam diese menschenverachtende, respektlose Untat verurteilt. Das StGB der BRD gibt den jungen Migranten offensichtlich keine Handlungsorientierung, der Clan missbilligt lediglich das sich Erwischen lassen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Solange Muslime die Regeln und Verhaltensempfehlungen von Koran, Sunna und Scharia hoch achten und die Hierarchie des Clans respektieren, sind sie sich in für sie bedrohlichen Situationen der Solidarität und Unterstützung der Sippe sicher. Sollte wegen der aus der stammesüblichen Missachtung der demokratischen Regeln und Wertehierarchien der christlich-humanistischen Mehrheitsgesellschaft resultierenden Respektlosigkeit und des größenwahnsinnigen Hochrisikoverhaltens (verbotene Autorennen, Straftaten als gefährliche Mutproben, Schlägereien, Sachbeschädigung) Ärger ins Haus stehen, Annääh läuft zur Hochform auf und bringt alles wieder ins Lot, auch die übrigen Familienmitglieder verharmlosen nachsichtig grobe Rüpeleien als dumme Bübereien.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Doch hat diese Solidarität des Clans einen Pferdefuß: Sollte der Familienrat beschließen, dass auf Grund eines Verstoßes gegen die Maßgaben von Sunna, Koran und Scharia die falsch verstandene Familienehre wieder rein gewaschen werden muss, gibt es für den potentiellen Mörder kaum einen Ausweg sich dem innerfamiliären Auftragsmord zu entziehen. Ayhan Sürücü musste seine Schwester Hatun Aynur umbringen, wenn er sich nicht selbst in Lebensgefahr begeben wollte. Mit seinen Gewissensbissen, die sicherlich auch im Milieu des Tötens aus falsch verstandener Ehre den Täter quälen, muss der inhaftierte Schwesternmörder nun lange Jahre in einer beengten Zelle hinter Gittern leben. Ich glaube nicht, dass die vom Vater nach der Tat geschenkte goldene Uhr und der ihm von seinem älteren Bruder wegen der Untat entgegengebrachte ’Respekt’ darüber hinwegtrösten können.<span>  </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Während beim ’Dschihad im Klassenzimmer’ und bei den ’diplomatischen Verhandlungen mit den aufgebrachten Geschädigten’, die unter dem ungezügelten Draufgängertum und der sadistischen Respektlosigkeit der Söhne zu leiden hatten, die Mütter gut genug sind, ihre Söhne zu verteidigen und ’über den grünen Klee’ zu loben, um sie ins ’rechte Licht’ zu rücken und für ihre verwöhnten Bengel die ’heißen Kastanien’ aus dem Feuer zu holen, ist jedoch der Vater als Familienoberhaupt zuständig, wenn der Jugendliche oder Heranwachsende bei einer Straftat erwischt wurde und von der Polizei abzuholen ist oder Elterngespräche geführt werden sollen. Seine Ehefrau ist auf dieser Hierarchieebene nicht mehr vertretungsberechtigt. Doch statt mit der Polizei gemeinsam nach Lösungskonzepten zu suchen, beispielsweise das Jugendamt hinzuzuziehen, scheitert zunächst das Gespräch an den tatsächlichen oder angeblichen schlechten Kenntnissen der deutschen Sprache des Vaters. Doch auch ein eilig herbeigerufener Dolmetscher wird den Klienten voraussichtlich nicht überzeugen können, sein Recht auf Unterstützung in schwierigen Erziehungssituationen in Anspruch zu nehmen, da es aus väterlicher Sicht doch gar keine Probleme gebe. Der Junge sei nicht wirklich schlecht, er werde ihm gründlich ins Gewissen reden. Zuhause geschieht dann … nichts. Es folgt die nächste Straftat. Das oben beschriebene Prozedere wiederholt sich nicht selten ein paar Mal, die später im dann fälligen Jugendgerichtsverfahren als Erziehungsmaßnahme auferlegten Sozialstunden werden in der Regel nicht abgeleistet, was wegen Überlastung der Jugendgerichtshelfer nicht sofort geahndet wird. Und prompt beginnt der Teufelskreislauf von vorne. Unter den gleichaltrigen Kumpels gelten die dickfelligsten Ignoranten als Helden. Nicht nur die Schwerfälligkeit und Langatmigkeit der Justizbehörden sondern vor allem das stillschweigende Dulden der Straftaten seitens der Community verleitet manche der fehlgeleiteten jungen Straftäter dazu zu glauben, einen Freibrief zu haben, ihre kriminellen Allmachtsphantasien jahrelang auszuleben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Sunna der Mädchenerziehung </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Ganz anders sieht die Erziehung bei den frommen Töchtern aus. Muslimischen Mädchen und<span>  </span>Frauen sind von klein auf viele Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens wegen der vor allem in Koran und Sunna genannten patriarchalen Verhaltensregeln, Denkmuster und Einstellungen nicht zugängig, beziehungsweise strengen Vorschriften unterworfen. So dürfen Frauen und Männer nicht gemeinsam beten. Schülerinnen sollen nicht an mehrtägigen, gemischten Klassenfahrten teilnehmen. Oft werden sie vom Sexualkundeunterricht befreit. Für die regelgerechte Abmeldung vom Schwimm- und Sportunterricht können sich Eltern bereits Form vollendete Vordrucke aus dem Internet herunterladen. Wenn eine Schule auf einer Teilnahme am Schwimm- und Sportunterricht besteht, müssen die Schülerinnen unpraktische Kleidung tragen, die Beine und Arme, zwar züchtig verhüllen, den Anforderungen an die Beweglichkeit jedoch nicht gerecht wird. Auch sollen die Haare trotz der unfallträchtigen Befestigungstecknadeln selbst beim Handballtraining unter Kopftüchern versteckt werden, damit der Haarschopf nicht die Aufmerksamkeit eines Lehrers oder Mitschülers auf sich zieht. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männer und Frauen geben sich zur Begrüßung nicht die Hand, da selbst der harmlose kurzfristige Hautkontakt sexuelle Begierden beim männlichen Gegenüber wecken könnte. Muslimas ist es in der Öffentlichkeit verboten, ohne sehr triftigen Grund einen Mann anzusprechen, entsprechend werden es Männer vermeiden, mit ihnen zu reden. Es gibt Rechtsauffassungen, die sogar den Tagesgruß erotisieren. Im Gegensatz zu ihren heranwachsenden Brüdern, die hingehen dürfen, wohin sie wollen und sich treffen mit wem sie wollen, überwachen Familien ihre Töchter, verbieten ihnen den Besuch von KlassenkameradInnen, selbst wenn diese Glaubensschwestern sind, das draußen Herumtollen und Spielen wird eingeschränkt, ein spontaner Stadtbummel, Spaziergang, Ausflug ist Jugendlichen nicht mehr möglich, Kinobesuche sind verboten. Es sind meist die weiblichen Angehörigen, die bereits die<span>  </span>Mädchen im Grundschulalter an das Tragen eines Kopftuches gewöhnen wollen. Immer mehr islamische Familien gestalten ihren Alltag genau nach den traditionellen, in der Sunnah und im Koran mit verschiedener Verbindlichkeit empfohlenen Verhaltensmustern und Regeln. Nach Einbruch der Dunkelheit, das kann im Winter in unserer Klimazone schon gegen 16.30 sein, hat daher eine anständige Frau nichts mehr auf der Straße verloren, es sei denn sie ist verschleiert und in Begleitung eines Mahrams. Die Jungfräulichkeit der unverheirateten Frauen, die einen wesentlichen Teil der falsch verstandenen Ehre der ganzen Sippe symbolisiert, muss unbedingt geschützt werden, da ist fast jedes Mittel recht. Fest davon überzeugt, wie allen Frauen auch ihren Töchtern allein auf Grund ihres angeblich verführerischen und teuflischen Weiblich-Seins misstrauen zu müssen, versucht der Clan durch strenge Kontrolle und das Bestehen auf akribisch einzuhaltende Vorschriften ’Schande’ von der Familie fernzuhalten. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Die an den Aussagen von Koran und Sunna orientierten, streng einzuhaltenden Verhaltensregeln bauen bei den Mädchen und Frauen einen hohen Konformitätsdruck auf, der sich nicht selten in Verhaltensauffälligkeiten wie Ritzen und Essstörungen<a href="#_ftn16" title="_ftnref16" name="_ftnref16"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[16]</span><!--[endif]--></span></a> manifestiert. Spätestens mit Einsetzen der ersten Regel, bei Südländerinnen im Schnitt mit zehn Jahren, unterstützt die Tochter die Mutter bei der Hausarbeit und kümmert sich um die Betreuung jüngerer Geschwister. Mit der Einführung der Ganztagsschule haben die Teenager dann nicht selten einen fünfzehn Stunden Tag, wenn sie nach der Rückkehr von der Schule gleich mit der Erledigung der ihnen übertragenen Hausarbeiten beginnen und beispielsweise die jüngeren Geschwister hüten. Für Hobbies oder Pflegen von Freundschaften bleibt kaum Zeit. Die Brüder hingegen werden nie zur Mitarbeit herangezogen, müssen je nach Alter nur zum Koranunterricht, sollen regelmäßig beten und Freitags in die Moschee gehen, ansonsten genießen sie die reichliche Freizeit nach Lust und Laune.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Schul- und Berufsausbildung ist bei den Mädchen, wenn überhaupt, nur bis zur Hochzeit wichtig, Muslimas heiraten traditionsgemäß sehr früh und ’arrangiert’<a href="#_ftn17" title="_ftnref17" name="_ftnref17"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[17]</span><!--[endif]--></span></a>, die Wahrscheinlichkeit, dass die junge Braut ’unberührt’, das heißt sexuell absolut unerfahren in die Ehe geht, ist dann besonders groß und die Verantwortung für den Schutz kann endlich an den Bräutigam und dessen Familie abgegeben werden. Es ist üblich, dass der Vater des künftigen Bräutigams an die männlichen Verwandten der Braut einen zuvor ausgehandelten Brautpreis auszahlt<a href="#_ftn18" title="_ftnref18" name="_ftnref18"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[18]</span><!--[endif]--></span></a>. Sind die jungen Mädchen mit der Wahl des ausgesuchten zukünftigen Ehemannes nicht einverstanden, wird keine ’gute’ Tochter es wagen, diese für die Zukunft so folgenschwere, womöglich lebenslang bindende Entscheidung anzweifeln oder den Ehekandidaten gar brüsk ablehnen, würde sie doch die Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und gute Absicht der Eltern und Schwiegereltern oder sonstiger nahe stehender ’EheanbahnerInnen’ und nicht zuletzt die Weisheit Allahs in Frage stellen. Lehnen sich doch hin und wieder einige Mädchen auf und weigern sich, den potentiellen<span>  </span>Ehemann zu akzeptieren, drohen ihnen die Mütter mit Selbstmord<a href="#_ftn19" title="_ftnref19" name="_ftnref19"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[19]</span><!--[endif]--></span></a> und setzen so die Töchter unter unvorstellbaren psychischen Druck, den einige nicht aushalten<a href="#_ftn20" title="_ftnref20" name="_ftnref20"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[20]</span><!--[endif]--></span></a>. Der in allen traditionell-koranisch ausgerichteten Familien stark reglementierte Tagesablauf der weiblichen Familienmitglieder, das den Mädchen und Frauen ständig entgegengebrachte Misstrauen, die permanente Kontrolle jedes ihrer Schritte in der Öffentlichkeit bestärken den Eindruck, dass Mädchen, Frauen und sogar die eigene Schwester und Mutter als minderwertige, defizitäre Geschöpfe einzustufen sind, die wegen der Bedrohung der falsch verstandenen Ehre der Sippe allzeit zu überwachen sind. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Männerwelt und Frauensphäre </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Grundlage für die islamische Variante der Genderspaltung ist das vormoderne patriarchale Menschenbild im Islam. Zwar sind nach weit verbreiteter Auffassung der religiösen Gelehrten Männer und Frauen vor Allah gleich und beide können bei entsprechendem Wohlverhalten ins Paradies kommen, doch sei der Weg dorthin für Frauen wegen angeblicher, angeborener, natürlicher Unterschiede in der weiblichen Biologie und Wesensart erheblich steiler und beschwerlicher als für Männer. So könne die Frau zwar eine Seele haben, was sie zum menschlichen Wesen mache, doch bringe ihre Natur ihr angeborene Nachteile, die sich im Alltag auswirken würden. Frauen seien daher z.B. nach verbreiteter Rechtsauffassung der islamischen Gelehrten während ihrer Menstruation unrein, dürfen in dieser Zeit weder beten noch fasten und müssen diese religiösen Pflichten nachholen<a href="#_ftn21" title="_ftnref21" name="_ftnref21"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[21]</span><!--[endif]--></span></a>. Auch fehle es Mädchen und Frauen an Einsicht und Vernunft. Deshalb müsse die Aussage einer Zeugin vor einem Scharia-Gericht durch eine zweite Zeugin bestätigt werden, um die Beweiskraft der Aussage eines Mannes aufzuwiegen. Weibliche Staatsoberhäupter wie Angela Merkel, Ministerinnen wie Ursula von der Leyen und die Präsidentschaftskandidatin der Weltmacht USA, Hillary Clinton, mögen mir verzeihen, aber wenn man den überlieferten Aussagen des Propheten glaubt, könnten Frauen auf Grund dieses Mangels an Verstand niemals die Staatsgeschäfte so kompetent ausführen, wie es nötig wäre, um sozialen Frieden zu schaffen sowie Wohlstand und Lebensqualität für die Bevölkerung zu ermöglichen und zu vermehren. Wahrscheinlich ist die Diskrepanz zwischen der korangemäßen Frauenrolle, der angebliche Mangel an Einsicht und Vernunft auch ein Grund, warum Lehrerinnen von muslimischen Schülern so wenig akzeptiert, respektiert und oft beleidigt werden<a href="#_ftn22" title="_ftnref22" name="_ftnref22"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[22]</span><!--[endif]--></span></a>. Wer jedoch hier lernen arbeiten und leben will, wird die von der Mehrheit getragenen Absprachen, Vereinbarungen, Regeln und Gesetze akzeptieren und befolgen mussen (Tibi) und bereit sein, einen wesentlichen Teil<span>     </span>sich den muss bereit sein,<span>   </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Auf Grund der Verschiedenheit der Wesensart von Mann und Frau und deren komplett unterschiedlichen Lebenswelten könne es nach den überlieferten Hadithen des Propheten und seiner Begleiter, Suren des Korans und der Kernaussage der Scharia keine universellen Menschenrechte geben. Ayatollah Murtada al-Mutahiri schreibt z.B. sinngemäß, dass ’die Welt und die natürliche Beschaffenheit von Frau und Mann unterschiedlich sei. Daraus ergebe sich zwangsläufig, dass viele Rechte, Pflichten und Strafen nicht einheitlich seien’. Daher steht eine vergewaltigte Muslima vor einem schier unlösbaren Problem. Einerseits ist sie verpflichtet, das Verbrechen anzuzeigen, um einem Mord wegen Verletzung der falsch verstandenen Familienehre zu entgehen, andererseits muss sie entweder ein Geständnis des Täters vorweisen oder 4 männliche Zeugen erbringen, die ihre Aussage bestätigten. Gelingt ihr das nicht, was sehr wahrscheinlich ist, drohen ihr eine Gegenklage und 80 Peitschenhiebe wegen angeblicher Verleumdung. Durch die physischen und psychischen Folgen der Untat gedemütigt und traumatisiert, wird sie wieder Opfer<a href="#_ftn23" title="_ftnref23" name="_ftnref23"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[23]</span><!--[endif]--></span></a>, diesmal durch die strukturelle Gewalt der Scharia-Gerichte. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nachgewiesen werden müssen die verallgemeinernden, diskreditierenden Behauptungen über die weibliche Wesensart nicht, noch weniger dürfen sie angezweifelt oder kritisiert werden, denn die Koransuren wurden nach muslimischer Lehre von Allah den Menschen offenbart, fassen seinen Willen in Worte und sind über jeden Zweifel erhaben. Wer den Wahrheitsgehalt der Gottesbotschaft in Frage stellt oder Gottes Wort kritisiert, stellt nach islamischem Verständnis das Allwissen und die Weisheit des Schöpfers der Welt in Frage und begeht Blasphemie, ein todeswürdiges Hadd-Verbrechen. Auch die überlieferten Aussagen und Ratschläge des Propheten und seiner Gefährten in den Hadithen sind für ’Rechtgläubige’ verlässliche Orientierungshilfen, mit unterschiedlichem Verbindlichkeitsgrad. Resultierend aus dem Verbot des kritischen Hinterfragens religiöser Inhalte wird das Reflektieren von Sachverhalten in allen Themenbereichen verneint und MuslimInnen schon im Kleinkindalter systematisch abgewöhnt. Lernen heißt auch wertschätzen, lieben und mitfühlen und bedroht somit das Dogma des unantastbaren Tawhid (der Einheitlichkeit Gottes im Himmel, ebenso: der Totalität der Umma, der islamischen Weltgemeinschaft auf Erden) mit der Gefahr von Schirk und Bid’a, (Beigesellung und Neuerung). Du sollst eben keine Götter neben Allah haben. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Das Funktionieren von Maschinen und Geräten wird einfach hingenommen, der Gebrauch nachgeahmt, Inhalte und Informationen der technisierten Moderne werden stumpfsinnig akzeptiert und umgesetzt. Nach Gründen zu fragen oder Erklärungen zu suchen ist einfach nicht vorgesehen. Einer meiner Schüler, etwa acht Jahre alt fragte <span> </span>seine Mutter: „Annääähh, warum steigt man vorn in den Bus ein?“ Die Mutter über diese Frage höchst erstaunt wie man eine solche Frage überhaupt stellen kann: „Natürlich weil das so auf dem Schild steht.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">„Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. Viele tausend Sachen gibt es auf der Welt zu seh`n, manchmal muss man fragen, um sie zu versteh’n“, hieß es im Intro der Sesamstraße. Bei meiner beruflichen Tätigkeit in der Lern- und Sprachförderung hatte ich oft den Eindruck, dass Fragepronomen im Wortschatz von Kindern und Jugendlichen mit muslimischem Sozialisationshintergrund nicht existieren. Die Arbeit mit diesen SchülerInnen ist in den ersten Wochen oft zeit- und energieaufwändig, weil sie Lerninhalte einfach hinnehmen, unwichtig ob sie verstanden worden sind, uninteressant ob der Lerninhalt plausibel erscheint. Viele lernen den Unterrichtsstoff einfach auswendig, um ihn anschließend zu rezitieren. Diese ’Lerntechnik’ ist jedoch spätestens in den weiterführenden Schulen nicht mehr erfolgreich. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Um die bestehenden patriarchalischen Gesellschaftsstrukturen nachhaltig zu sichern, gaben sich die islamischen Gelehrten nicht damit zufrieden, die Hälfte der Menschheit als minderwertig, defizitär und dumm zu stigmatisieren. Sie diffamierten Mädchen und Frauen auch als sozial zersetzende, Unfrieden stiftende Verführerinnen, die, wenn sie einem Mann begegnen, nichts anderes im Sinn haben könnten, als ihn vom gottgefälligen Weg abzubringen und zu betören, selbst wenn die Ehefrau neben ihm steht. Allein ihr doppeltes x‑Chromosom mache Mädchen und Frauen zu einer ständigen Gefahr für jeden Mann, ihre teuflische Macht bewirke, dass ihr bloßes Erscheinen ausreiche, dass Männer nicht mehr Herr ihrer Sinne und ihres Willens seien. Sie stifte schon dadurch Unruhe (al Fitna), dass Nicht-Mahrams ihr Gesicht und ihre Haare sehen. In der Nähe von weiblichen Personen sei der Mann so schwach, als hätte sie zehn Aurah<a href="#_ftn24" title="_ftnref24" name="_ftnref24"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[24]</span><!--[endif]--></span></a>. Erst im Grab sei die Männerwelt vor ihrer sexuellen Ausstrahlung und Verführungskunst (Aurah) sicher, das soziale Umfeld, andere Frauen eingeschlossen, bliebe dann endlich von ihrem spaltenden, verletzenden und zerstörerischen Einfluss verschont<a href="#_ftn25" title="_ftnref25" name="_ftnref25"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[25]</span><!--[endif]--></span></a>. Um zu verhindern, dass Männer als völlig wehrlose, jämmerliche Opfer weiblicher Attraktivität und zu keinem klaren Gedanken mehr fähig sind, somit auch für wichtige Aufgaben im Stamm, z. B. die Bekämpfung feindlicher Angreifer, nicht mehr zur Verfügung stehen, empfahl der Gesandte Allahs, dass Muslimas zusätzlich zu ihrer Haarpracht das Antlitz verschleiern sollen, wenn es hübsch ist. Diese Ansicht teilen einige Islam-Gelehrte und religiöse Vorbilder heute noch. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Muslimische Rechts- und Religionsexperten dämonisieren und pornografisieren die Frau von Geburt an. Nach dieser Rechtsauffassung erregen bereits weibliche Neugeborene die männliche Lust, weshalb der Unterleib des Kindes abgedeckt werden soll, wenn ein Mann beim Wickeln zufällig das Zimmer betritt. Wer jetzt glaubt, so winzige weibliche Wesen können höchstens den Beschützerinstinkt im Mann wecken, jedoch niemals seine sexuelle Begierde, der kennt den Islam nicht. Selbst diesen hilflosen Winzlingen unterstellt Koran, Sunna und Scharia nur aus Aurah und Fitna zu bestehen. Das damalige Oberhaupt des schiitischen Islams, Ayatollah Khomeini, schreibt: „Es ist dem Mann erlaubt, sich mit einem Baby sexuell zu vergnügen. Er sollte es jedoch nicht penetrieren. Falls er es dennoch tut, und das Kind einen Schaden erleidet, soll er für seinen lebenslangen Unterhalt aufkommen. Allerdings wird das Mädchen nicht unter seine vier (möglichen) Frauen fallen<a href="#_ftn26" title="_ftnref26" name="_ftnref26"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[26]</span><!--[endif]--></span></a>. Der Mann darf sich somit nicht nur an wehrlosen, weiblichen Babys vergehen, er genießt auch das von Allah garantierte Recht, ’unbeschädigte Ware’ zu ehelichen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Nach diesen schon weibliche Neugeborene pornographisierenden Vorstellungen darf der stolze Vater niemals seine kleine Tochter anziehen, sie baden oder knuddeln, nur flüchtiger Hautkontakt ist erlaubt. Schon kleine Mädchen seien auf Grund dieser angeborenen, verderblichen und teuflischen sexuellen Ausstrahlung in Gefahr, Männern den Verstand so zu vernebeln, dass sie Opfer der nicht mehr zu beherrschenden Triebhaftigkeit des Mannes werden. Erziehungsziel im Islam ist es daher, in Mädchen und Frauen allgegenwärtiges Beschämtsein wegen ihrer erotischen Anziehungskraft zu erwecken, was jeden noch so zarten Ansatz von bejahender, individueller Weiblichkeit und selbstbestimmter Sexualität im Keim erstickt. Durch ständige Ermahnungen, soziale Kontrolle und Genderapartheit bestärkt, werden in jeder Muslima, von Geburt an permanent Schuldgefühle und Gewissensbisse wegen ihrer Attraktivität geschürt, die dazu beitragen, die übergriffige und gewalttätige Lust der Männer als Gottes gerechte Strafe zu umzudeuten und schicksalsergeben als unabwendbar hinzunehmen. PsychologInnen werden wissen, welchen Schaden ein nicht hinterfragbares und nicht kritisierbares Verinnerlichen solcher Frauenbilder, Glaubens- und Lebensphilosophien Generation für Generation bei Kindern und Erwachsenen stiftet. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Wenn Muslime fremdgehen oder sogar vergewaltigen, ist immer die sexuelle Anziehungskraft der Frau schuld. Ihrer teuflischen, erotischen Ausstrahlung könne kein Mann widerstehen. (siehe Fußnote 22) Bezogen auf den Umgang mit dem anderen Geschlecht beanspruchen die sich sonst immer als stark und unbesiegbar aufspielenden Helden gerne die Opferrolle. Obwohl dieses Verhaltensmuster das so genannte starke Geschlecht zunächst als schwach, wehrlos und manipulierbar etikettiert, stabilisiert diese von diesen Machos sonst verhöhnte Rolle der Ohnmacht die Herrschaft der Männer über die Frauen. Diese scheinbare Erniedrigung nämlich erstellt, durch die generelle Verteufelung des Weiblichen immer wieder entschuldbar, jedem Gläubigen auf unbegrenzte Zeit einen Freibrief, seinen sexuellen Appetit nach Lust und Laune ungehemmt zu stillen. Die Wirkung der magischen Verführungskünste jeder Frau darf bei Bedarf sogar gemäß Sunna verzehnfacht werden, um als besonders wehrlos zu erscheinen und jeden leisen Verdacht von Verantwortlichkeit und Schuldhaftigkeit weit von sich zu weisen. Ganz im Einklang mit Koran, Scharia und Sunna werden sexuelle Übergriffe, Vergewaltigung in der Ehe und sadistische Gruppenvergewaltigungen von der religiösen Gemeinschaft biologisiert und sakralisiert. Die zersetzenden und spaltenden Folgen für die betroffenen Familien werden verschwiegen und die traumatisierenden Auswirkungen auf das tatsächliche, nämlich weibliche Opfer geleugnet. Die zügellose, nicht zu beherrschende Triebhaftigkeit des Mannes und die angebliche Unfrieden und Verwirrung stiftende Boshaftigkeit und prinzipiell sexuell erregende Nähe jeder Frau werden als den Geschlechtern angeborene Wesensmerkmale tradiert und sozialisiert. Belästigung, sexuelle Nötigung und Vergewaltigung sind nach diesem islamischen Erklärungsmuster der Lauf der Dinge, sind Kismet der Frau. Sanktioniert wird männliche sexualisierte Gewalt so gut wie nie, allenfalls am weiblichen Opfer, da es einer noch so couragierten Klägerin kaum gelingen wird, ein Geständnis des Täters / der Täter oder die nach Scharia notwendigen vier männlichen Zeugen beizubringen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Dem sexuell missbrauchten, gedemütigten Opfer wird ein weiteres Mal Unrecht zugefügt, wenn ihm die eigene Großfamilie die Alleinschuld am sexuellen Übergriff und der ’besudelten Familienehre’ zuschiebt. Es wurde offensichtlich, dass die Sippe ihrer wichtigsten Aufgabe, nämlich die Frauen des Clans zu schützen, nicht erfolgreich nachkommen konnte. Derartig bloßgestellt, verliert die weit verzweigte patriarchale Großfamilie, der ganze Stamm, an Ansehen und Einfluss, sie gerät in Verdacht, glaubensabtrünnig zu sein. Die Nachbarn brechen in Folge den sozialen und ökonomischen Kontakt ab, niemand würde solche Familien einladen, besuchen, oder Nachbarschaftshilfe leisten. Keiner würde solchen Ladenbesitzern Ware abkaufen, mit einem Mitglied des Clans zusammenarbeiten oder seinerseits Handel treiben. Schnell wäre die wirtschaftliche Existenz vernichtet, die körperliche Gesundheit gefährdet. Die <span> </span>betroffene Sippe wird daher versuchen, sich zu rehabilitieren. Ist das Vergewaltigungsopfer noch unverheiratet, wird es beispielsweise mit dem Täter oder mit einem wenig angesehenen, wesentlich älteren Mann zwangsverheiratet. Leider kommt es aber auch in Deutschland immer wieder vor, die missbrauchte Frau aus falsch verstandener Ehre zu töten. Das ist die ’Sühne’ mit der das unschuldige Opfer annähernd das Ansehen ihrer Sippe wiederherstellen herstellen kann. Nur so kann der massive wirtschaftliche Schaden, als ’beschädigte Ware’ senkt die missbrauchte Tochter ihren Brautpreis und den ihrer Schwestern, in Grenzen gehalten werden<a href="#_ftn27" title="_ftnref27" name="_ftnref27"><span><!--[if !supportFootnotes]--><span style="font-size:12.5pt;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">[27]</span><!--[endif]--></span></a>. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:48pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Auch Ali, der Schwiegersohn des Propheten soll gesagt haben, dass die Frau durch und durch böse sei, gerade auch weil man nicht auf sie verzichten kann. In einem Hadith, heißt es, dass die Frau teuflisch, verführerisch und schlecht sei, deshalb seien die Frauen auch in der Hölle in der Überzahl. Die Frau sei eine Aurah, und wenn sie das Haus verlasse, käme ihr der Teufel entgegen. Zu ihrem eigenen Besten müsse ihr der Ausgang verboten werden, sie sei Gott am Nächsten, wenn sie im Haus versteckt bleibt. Gläubige, traditionell denkende Muslimas akzeptieren diese jede individuelle Entfaltung verhindernden, gewissermaßen mit dem doppelten x-Chromosom verschmolzenen Wesenszüge als gottgegeben und unabänderlich und sollten doch Zweifel aufkommen, dann gilt: „Allah ist weise, Allah weiß es besser“. Kritik an frauenfeindlichen Fatwas, dass steht der Unfrieden und Verwirrung stiftenden, jede Gemeinschaft spaltenden, dem Teufel nahe stehenden und wenig einsichtsfähigen Frau schlecht. Nicht nur dass man Kritikerinnen sofort unterstellen würde, Fitna zu verbreiten und Schwestern und Brüder im Glauben vom rechten Weg abzulenken, sie würden sich auch selbst gefährden, weil sie die Autorität der Gelehrten der Rechtsschulen untergraben. Über den Islam können FundamentalistInnen und TraditionalistInnen eben nicht diskutieren, denn für sie heißt Islam Unterwerfung. Sie haben nach ihrer Auffassung die Genderspaltung im öffentlichen wie privaten Raum zu akzeptieren und nehmen es auch widerspruchslos hin, wenn ihr Ehemann sie angeblich zu ihrem Schutz und zu Ihrem Besten ins Haus verbannt. Dort, auf die ehelichen und häuslichen Pflichten sowie die Kindererziehung reduziert, fällt einem schnell die Decke auf den Kopf, zumal wenn man in der kulturellen Moderne sozialisiert wurde. Da chattet man auch schon mal gerne im Internet, selbstverständlich nur in muslimischen Frauenforen. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:14pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Auswirkungen der Genderrollen </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12pt;text-align:justify;line-height:125%;"><span style="font-size:12.5pt;line-height:125%;font-family:'Arial','sans-serif';color:#7f7f7f;">Während Männer in patriarchalen Gesellschaften Seilschaften bilden, die zusammenhalten und miteinander durch dick und dünn gehen, misstrauen sich Frauen. Dieses Verhaltensmuster ist zwar auf der ganzen Welt verbreitet, trifft jedoch in besonderem Maße für die Anhängerinnen der 