<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><!-- generator="wordpress.com" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>ausgehen-und-einkehren &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/ausgehen-und-einkehren/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "ausgehen-und-einkehren"</description>
	<pubDate>Sat, 06 Sep 2008 17:22:57 +0000</pubDate>

	<generator>http://wordpress.com/tags/</generator>
	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Billy und Zottel]]></title>
<link>http://schwammburg.wordpress.com/?p=46</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 13:20:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacky Lourdes</dc:creator>
<guid>http://schwammburg.wordpress.com/?p=46</guid>
<description><![CDATA[Wir haben ja alle keine Za-heit! Darum: Das Bonnie-&#8221;Prince&#8221;-Billy-Konzert in ersten Sät]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben ja alle keine Za-heit! Darum: Das Bonnie-"Prince"-Billy-Konzert in ersten Sätzen:</p>
<ul>
<li>Die Worte "kauzig" und "zauselbärtig" werden oft sehr leichtfertig verwendet</li>
<li>Gunter Gabriel würde sagen: "Wunderbar, der Billy! Da kann ich immer so schön abweinen."</li>
<li>Echte Prominente zwirbeln ihre Haare dermaßen idiosykratisch, dass man sie mühelos auch von hinten erkennt.</li>
<li>Die Waldohreule trägt auffallend große, leicht buschige Federohren - sie haben allerdings  keine Funktion im Zusammenhang mit der Hörleistung der Eule.</li>
<li>Was macht eigentlich Charlie Rivel?</li>
</ul>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Not very Rock'n'Roll]]></title>
<link>http://schwammburg.wordpress.com/?p=27</link>
<pubDate>Mon, 05 May 2008 19:18:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>Engelbert Engelbart</dc:creator>
<guid>http://schwammburg.wordpress.com/?p=27</guid>
<description><![CDATA[Liebe Long Blondes,
wenn ihr das nächste Mal nach Hamburg kommt, dann bitte

nicht im Knust spielen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Long Blondes,</p>
<p>wenn ihr das nächste Mal nach Hamburg kommt, dann bitte</p>
<ol>
<li>nicht im Knust spielen (sondern im Molotow),</li>
<li>nicht vorher die Marktstraße längs laufen (zumindest nicht direkt vorm Konzert),</li>
<li>nicht in den Zoo gehen (sondern Shoppen).</li>
</ol>
<p>Ansonsten wie diesmal.</p>
<p>Danke.</p>
<p><em>(Engelbert Engelbart)</em></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Tu felix Scandinavia? Ähem.]]></title>
<link>http://schwammburg.wordpress.com/?p=4</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 21:11:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Engelbert Engelbart</dc:creator>
<guid>http://schwammburg.wordpress.com/?p=4</guid>
<description><![CDATA[Nämlich: The National Bank im Knust. Angekündigt als supergroup scandinave, betreten die Bühne:

]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nämlich:</b> <i>The National Bank</i> im Knust. Angekündigt als <i>supergroup scandinave</i>, betreten die Bühne:</p>
<ul>
<li>1 zauselbärtiger Mann mit (ja!) Holzfällerhemd,</li>
<li>1 seltsam frisierte Saitenbedienungsclique,</li>
<li>1 Keyboarder mit Schnurrbart, aber langen Haaren,</li>
<li>der Schlagzeuger von Truck Stop, verkleidet mit vorgeblich stilsicherem Shirt.</li>
</ul>
<p>(Soweit man das durch den zuvor eingeblasenen Großraumdunst erkennen kann.)</p>
<p>Also.</p>
<p><b>Erster Versuch:</b> Atmosphäre. Es blitzt einem entgegen: New-Rave-Licht. Hübsch lila, man ist jedoch geblendet. Bewegungsfreiheit dafür bestens. Der Zauselbart hebt an, aber der Dunst scheint neben Sauerstoff und Farben auch den Grundtonbereich abgesaugt zu haben. Oder es ist die Stimme. Hm.</p>
<p><b>Zweiter Versuch:</b> Die Musik. Gitarre, Bass, Schlagzeug, <strike>Klavier</strike> Synthie. Möchte gern klingen wie Talking Heads, ist aber Genesis (wie in "Phil Collins"). Hm, hm.</p>
<p><b>Dritter Versuch:</b> Musik, nochmal. Die Harmonien kaum erkannbar, die Melodien süßlich, die Rhythmen abgeschmackt, garniert mit vorhersehbaren Registerwechseln und Indie-Gepose. Hm, hm, hm.</p>
<p><b>Letzter Versuch:</b> Das Publikum. Zedtwitz! Selige Provinz! Debiles Grinsen resp. Kopfnicken, Jubel auf jede (jede!) Stimmungsnachfrage, Einigkeit in der Geschmacksenthaltung. Der Stadt schönste Frau in der zweiten Reihe: Nutzlos. Tja.<b></b></p>
<p><b>Fazit.</b> Entweder, um Hamburgs letzte Instanz in Stilfragen zu zitieren: "Was das denn für ne Scheiße?" Oder: Ich war einfach nicht in der Stimmung.</p>
<p><b>P.S.:</b> In den Zugaben gab es Space-Sounds.</p>
<p><i>(Engelbert Engelbart) </i></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Glaube &amp; Liebe &amp; Hoffnung]]></title>
<link>http://schwammburg.wordpress.com/?p=5</link>
<pubDate>Mon, 21 Jan 2008 21:58:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Engelbert Engelbart</dc:creator>
<guid>http://schwammburg.wordpress.com/?p=5</guid>
<description><![CDATA[Da fährt man nach Berlin, verbringt dort das klassische Wochenende (erster Abend/zweiter Abend, Alk]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Da fährt man nach Berlin, verbringt dort das klassische Wochenende (erster Abend/zweiter Abend, Alkohol/Schlemmerei etc.) plus ein wenig sehr große zusätzliche Freude, kommt zurück, duscht und geht dann halt zum Konzert, schließlich hat man eine Karte.</p>
<p>Aber.</p>
<p>Wobei, erstmal: Die "Vorgruppe". Ein Enddreißiger namens "Tex" ("Meine Website ist Texorama Punkt D E - wie Panorama, nur mit Tex statt Pan"), ist in höchstem Maße peinlich. Hornbrille, Gitarre, ein Costello-Cover, ansonsten Besinnungslyrik und Bekenntnispoesie im Schlagergewand. Hm.</p>
<p>Aber. Dann.</p>
<p>Kommt ein bärtiger Mann auf die Bühne, stimmt die Gitarren. Geht, kommt wieder, und ist tatsächlich Sam Beam. Mit ihm eine reizende Violonistin, die nicht nur so endlos süß wie schüchtern auf ihren Einsatz wartet, sondern dann und als zweite Stimme nicht nur den Harmoniegesang von der Platte ersetzt, nein, schon beim zweiten Song bringt sie einen damit zum Heulen. (Rekord, wird man später registrieren. Und an Gram Parsons und Emmylou Harris denken.)</p>
<p>Dann.</p>
<p>Kommen ein paar mehr Leute dazu, die man erst eine halbe Stunde später auf sechs beziffert hat, und haben eine Freude am spielen, dass es eine Freude ist. (Was man sieht, wenn man mal die Augen aufmacht und kurz den Film im Kopf anhält. Ansonsten hört man es halt.) Keine Sekunde lang ist die Dramaturgie unterbrochen, jedes Solo, jede repetitive Figur schreibt die Imagination fort, erzählt. Kaum eine Pause im Set. Und wie immer, und wie immer überraschend, findet das Publikum in der Fabrik einen Weg, seine Begeisterung zwischen die Songs zu schieben, ohne sie zu unterbrechen. (Hippie-Locations haben etwas für sich, zumindest in Hamburg.) Und Sam Beam lächelt.</p>
<p>Dann.</p>
<p>Ist ein Song zuende, von dem man dachte "jetzt muss es nochmal knallen", und es knallte, und Sam Beam winkt, und alle gehen von der Bühne.</p>
<p>Dann.</p>
<p>Kommt er zurück, strahlt, sagt "this is the best show I enjoyed in a long time", und spielt die Zugabe.</p>
<p>Dann.</p>
<p>Geht das Licht an und die Konservenmusik. Hält aber keinen vom Applaus ab.</p>
<p>Dann.</p>
<p>Kommt Sam Beam noch einmal zurück. Spielt noch einen Song, einen noch, strahlt, gerührt jetzt, grüßt alle, jeden, auch mich, und dann geht er. Wirklich.</p>
<p>Also.</p>
<p>Gäbe es einen Himmel - die Engel spielten diese Musik.</p>
<p>Oder anders: Schieres Glück.</p>
<p><i>(Engelbert Engelbart) </i></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Pils Pub Mitte, Stuttgart]]></title>
<link>http://schwammburg.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 22:03:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Jacky Lourdes</dc:creator>
<guid>http://schwammburg.wordpress.com/?p=11</guid>
<description><![CDATA[Es ist der alte kalte Kaffee von Yin und Yang: Viele Menschen mögen es, beim wochenendlichen Ausgan]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der alte kalte Kaffee von Yin und Yang: Viele Menschen mögen es, beim wochenendlichen Ausgang mit Schmackes über die Stränge zu schlagen, doch nur Kenner wissen jene Art der Ausschweifung zu schätzen, in die sich gleichzeitig auch die Ahnung des grausamen Endes mischt. Der „Pils Pub Mitte“ ist ein Ort solcher bittersüßer Trink-Dialektik. Zwar wecken Fischernetze an der Decke und Wandschmuck mit Motiven aus dem Bereich der Galanterie die süße Erinnerung an amourös vertändelte Stunden in schwülen Gefilden – doch von diesen zwei Elementen abgesehen durchweht den Pils Pub Mitte ein kühler Hauch nonchalanter Prosaik. Das Spirituosenregal etwa kommt gänzlich ohne bunte Fancydrinks aus, sondern besinnt sich und den Gast aufs Wesentliche. Nachdem die anfänglichen Verlegenheitslösung Asbach-Cola ausgetrunken ist, sucht man die Beratung der Barfrau. Auch wenn es sich natürlich um einen Pils-Pub handelt, sei doch die Frage erlaubt: Gibt es noch was anderes außer Whisky? Die Antwort ist ausgebufft: „Wie wäre es mit Jacky? Oder Jack Daniels? Oder Johnny Walker?“ Groß ist das Hallo, als man im überraschend aus dem Kühlschrank gezauberten Wodka-Apfelsaft dann doch noch einen gemeinsamen Nenner findet. Auf dem Damenklo findet man dann ein eventuell für den allgemeinen Gebrauch ausgelegtes Ludergedeck, bestehend aus ältlicher Toupierbürste und  Lippenstift. Ein Sittengemälde der Vergänglichkeit von Gryphiusschen Ausmaßen. Natürlich ist der Lippenstift „vrai rouge“, kreischrot: Die Farbe der Liebe, die Farbe der Hölle.<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Pils Pub Mitte, Rotebühlstraße 44, Stuttgart</strong></p>
<p><em>(Jacky Lourdes) </em></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
