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	<title>aus-dem-tagebuch &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/aus-dem-tagebuch/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aus-dem-tagebuch"</description>
	<pubDate>Mon, 06 Oct 2008 15:09:54 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[61]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=160</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 11:56:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/05/02/61/</guid>
<description><![CDATA[Ein Tropfen Vergessen
Eine Prise Vorbei
Und eine Messerspitze
Wehmut
Ein Bund welker Gedanken
Vom Gl]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tropfen Vergessen<br />
Eine Prise Vorbei<br />
Und eine Messerspitze<br />
Wehmut</p>
<p>Ein Bund welker Gedanken<br />
Vom Glück, ganze zwei<br />
Eine Schale voll Kindheit<br />
Die ruht</p>
<p>Ein verwunschenes, kleines<br />
verschwundenes, feines<br />
Gefühl, wie Krokant<br />
Knistert im Mund,<br />
nicht ohne Grund<br />
wird’s Heimat genannt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Verzeih']]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=158</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 16:58:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/04/14/verzeih/</guid>
<description><![CDATA[Ich verfluche mich!
Find mich unperfekt!
Ich enttäusche dich
Ich bin nicht konstant
Fühl’ mich h]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verfluche mich!<br />
Find mich unperfekt!<br />
Ich enttäusche dich<br />
Ich bin nicht konstant</p>
<p>Fühl’ mich hinderlich<br />
In mir selbst versteckt<br />
Ich enttäuschte dich<br />
Bin mir weggerannt</p>
<p>Wer mir nahe ist<br />
Mit mir Tage lebt<br />
Wie du bei mir bist<br />
Meine Laune hebt</p>
<p>Wird verlassen sein<br />
Tut sich an mir weh<br />
Wenn ich ganz allein<br />
Schweigend untergeh’</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fragen zum Tage]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=150</link>
<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 14:18:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/04/08/fragen-zum-tage-3/</guid>
<description><![CDATA[7. Kann man sich selbst auch langfristig überlisten?
8. Sind Ansprüche an sich selbst Motor oder Z]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>7. Kann man sich selbst auch langfristig überlisten?</p>
<p>8. Sind Ansprüche an sich selbst Motor oder Zwangsjacke? Oder beides?</p>
<p>9. Was war zu erst da: Der graue Himmel oder die schlechte Laune?</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Genug!]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=149</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 10:23:23 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/04/05/genug/</guid>
<description><![CDATA[Der Tod als Thema ist unerschöpflich. Aber ich sehe ein gewisses Suchtpotential. Ich habe schon ang]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tod als Thema ist unerschöpflich. Aber ich sehe ein gewisses Suchtpotential. Ich habe schon angefangen, wieder mehr Schokolade zu essen, um von dem Thema weg zu kommen.</p>
<p>Also auf zu neuen Ufern. Die verbleibenden Jahre sollen gefüllt werden mit lebendigeren Themen, die Wände sollen hell gestrichen werden. Ich atme tief ein, freue mich. Bin voller Tatendrang. Jetzt aber los.</p>
<p>Oh. Das Thema fehlt noch. Also nicht Tod. Gut. Nicht Tod. Hm. Also was? Ich könnte ja über das Leben schreiben. Das Leben. Mit all seinen Eigenheiten, Absonderlichkeiten, Abgründen, wie es beginnt, das Wunder des Lebens, wie es verläuft und wie es... ach nein. Nicht wie es endet.</p>
<p>Vielleicht etwas anderes. Nehmen wir Politik. Die deutsche, die europäische Politik zum Beispiel. Internationale Politik. -Aber da kann ich auch über den Tod schreiben. Das ist immer noch fröhlicher.</p>
<p>Also schreibe ich über Kultur. Hallo aufwachen! Kultur! Das ist toll, das ist en vogue, das ist ... hallo?</p>
<p>Gut. Dann schreibe ich über Sport. ... Nein. Vergesst die Idee.</p>
<p>Ich schreibe über... Äh... Tiere? Über Menschen? Nein? Über Städte? Länder, Kulturen, Gegenden, Relig... NEIN! Sicher nicht!</p>
<p>Ich schreibe Satiren!- ??? Komödien???</p>
<p>Ach...</p>
<p>... ich es' jetzt erstmal noch ein Duplo.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Worthülsen]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=148</link>
<pubDate>Sat, 05 Apr 2008 10:11:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/04/05/worthulsen/</guid>
<description><![CDATA[Jetzt ist es vorbei.
Ja, so geht’s im Leben.
Es war auch eine Erlösung.
Sie hat es nun endlich hi]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt ist es vorbei.<br />
Ja, so geht’s im Leben.<br />
Es war auch eine Erlösung.<br />
Sie hat es nun endlich hinter sich.<br />
Man kann sich’s eben nicht aussuchen.<br />
So sieht man sich wieder, nicht?<br />
Sie war ja auch schon über 90.<br />
Ja, wer hätte das gedacht.<br />
Herzliches Beileid.<br />
Viel Kraft.</p>
<p>Man möchte mit dem Kopf gegen die nächste Wand laufen. Sagt mal: Hört ihr euch selbst nicht?</p>
<p>Mein Onkel kommt auf mich zu,<br />
drückte mich, sieht mir in die Augen,<br />
sagt: „Wir zwei, wir brauchen uns nichts zu sagen.“<br />
Das ist gut. Tröstlich und warm. Und nah.<br />
Ich nicke, wir geben uns die Hand.</p>
<p>Jetzt kann ich ans Grab, ohne mich verlogen zu fühlen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weggabelung]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/04/01/weggabelung/</link>
<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 18:11:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/04/01/weggabelung/</guid>
<description><![CDATA[Ich gehe durch Straßen
komm rein hier, komm rein
so schreit es aus jeder der Türen
zu dunkel, zu k]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehe durch Straßen<br />
komm rein hier, komm rein<br />
so schreit es aus jeder der Türen<br />
zu dunkel, zu klein und<br />
ich weiß doch schon lang,<br />
wohin sie mich letzendlich führen</p>
<p>Ich gehe durch Gassen<br />
bleib bei uns, bleib hier<br />
sie locken mit Liebe und Wärme<br />
ein altes Versprechen<br />
ach wär es nur wahr,<br />
ich bliebe in jeder so gerne</p>
<p>Durchschreite die Stadt<br />
werd' langsam und müde<br />
die Stimmen, die Richtung, ich zeige<br />
auf Pläne, auf Schicksal<br />
und zöger'. Ich bin:<br />
nicht reif oder einfach nur feige.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[uns allen voraus]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/03/31/uns-allen-voraus/</link>
<pubDate>Mon, 31 Mar 2008 17:39:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/03/31/uns-allen-voraus/</guid>
<description><![CDATA[Wir fliegen
Der Mensch fliegt, jeden Tag.
Der Himmel, das All sind erschlossen.
Das Gehirn ist ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wir fliegen<br />
Der Mensch fliegt, jeden Tag.<br />
Der Himmel, das All sind erschlossen.</p>
<p>Das Gehirn ist vermessen<br />
Warum ich was mag<br />
Und welche Werbung fruchtet.</p>
<p>Wir kommunizieren<br />
Mit jedem und immer<br />
Und ohne uns zu sehen.</p>
<p>Und Medizin<br />
Warum wird was schlimmer<br />
Und wie operiert man’s weg.</p>
<p>Wir klonen<br />
Manipulieren selbst Mais<br />
Und Soja -und Fleisch sowieso</p>
<p>Sind gläsern<br />
Was mein Bankier von mir weiß<br />
Ist mehr als mein Bruder je wissen wird.</p>
<p>Du bist nie geflogen.<br />
Hast niemals ein Fachbuch zu irgendwas gelesen.<br />
Und das Telefon war die vorletzte technische Neuerung in deinem Haus.<br />
Vor der Zentralheizung.<br />
Medizin war ein schrecklicher unverständlicher Begleiter, dein halbes Leben lang.<br />
Dein Geld hattest du lange noch im Küchenschrank. Erst spät und mit Misstrauen bei der Bank.</p>
<p>Das letzte Geheimnis aber, auf das wir alle keine Antwort haben, das hast du seit heute ergründet.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Lebensträume]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=139</link>
<pubDate>Sun, 30 Mar 2008 21:50:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/03/30/lebenstraume/</guid>
<description><![CDATA[Belustigt sieht er auf. Der Mann, der ihm gegenübersitzt, kritzelt konzentriert Notizen auf das Bla]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Belustigt sieht er auf. Der Mann, der ihm gegenübersitzt, kritzelt konzentriert Notizen auf das Blatt, welches vor ihm liegt. Vielleicht malt er auch nur Strichmännchen oder eine dieser merkwürdigen Zeichnungen, die manche Menschen anfertigen, während sie telefonieren.<br />
Weshalb er noch suche. Ihm bleibt förmlich die Spucke weg, sein Mund ist trocken und er empfindet eine seltsame Mischung aus dem Impuls sich zu räuspern und einem veritablen Würgreiz. Er entscheidet sich für das Räuspern. Sein Gegenüber sieht auf. "Nun?" "Sie fragten mich, weshalb ich noch eine Arbeit suche, weshalb ich es noch nicht aufgegeben habe? Weshalb ich noch zu Ihnen komme und mich nicht  damit abfinde, nicht einfach zuhause bleibe und mich über ihr Geld freue? Wenn ich Sie richtig verstanden habe?" "Nun ja, so habe ich es wohl nicht formuliert." "Nun gut. Aber sehen Sie, nehmen wir an, Sie hätten es so gemeint, dann möchte ich Ihnen die Antwort trotzdem nicht schuldig bleiben." Sein Gegenüber legt den Stift weg und sieht ihm in die Augen. Ein wenig Neugier ist in ihnen zu lesen, gepaart sicherlich mit einem guten Stück Verwunderung. "Sehen sie, es ist nicht so, dass ich mich das nicht selbst schon gefragt hätte. Ich habe so vieles gearbeitet in meinem Leben. Ich war Teppichleger, war Zimmermann, ich habe studiert, bin Ingenieur, war Lehrer an einer Berufsschule. Sie wissen das ja alles." Ein Nicken.  "Also um es kurz zu machen: Es ist mein Herz. Was immer ich anfasste, es war von kurzer Dauer. Sehen Sie, ich war nie schlecht in meinen Berufen, ich war angesehen und beliebt. Und ich habe den Mund aufgemacht. Was mich immer wieder den Job kostete war ja vor allem meine Neugier. Da war mehr, etwas anderes, etwas besseres. Das habe ich gesucht oder es hat mich gesucht, wer weiß das schon. Immer ging es weiter, immer ging es voran, ich habe mich hoch gearbeitet. Und dabei, das kann ich sagen, habe ich Menschen helfen können. Ich war Betriebsrat, ich war Ansprechpartner, habe die Kinder von Kollegen mit Lehrstellen versorgt, war dann Lehrer -ein guter!- und habe immer, immer, versucht, möglichst vielen Menschen zu helfen." Der andere nickt. "Bis Sie dann Ihre Stelle aufgrund von Alkoholproblemen verloren." Ein kurzes Schweigen. Jetzt einfach aufstehen und gehen. Ohne eine Wort. Er tut es nicht. Nicht schon wieder. "Nein, so ist es nicht. Ich habe meine Stelle wegen des Alkoholproblems verloren, ja, aber die Ursache lag tiefer. Die Frustration, sehen Sie, lag ganz woanders. Ich wollte immer helfen, wollte beeinflussen, wollte etwas zurück geben. Und in der Schule angekommen gelang mir das zunehmend schlechter. Die Schüler entglitten mir, das Kollegium empfand mich als Fremdkörper und ich konnte immer weniger, jeden Monat weniger, GEBEN. Verstehen sie."<br />
"Nein, ehrlich gesagt verstehe ich das gar nicht. Viele Menschen ermüden in ihrem Alltag oder verlieren Elan. Das ist doch normal. Ich sehe Ihr Problem nicht." "Sehen Sie: genau da ist das Problem. Ich ermüde nicht. Ich verliere Kontakt, ich verliere Effizienz, ich verliere Kraft. Aber ich ermüde nicht. Bis heute. Und auch wenn ich keine Arbeit habe und auch wenn ich keine mehr bekomme und auch wenn ich für Sie gescheitert bin: Ich fühle mich nicht so. Das Leben, mein Leben, hat mich gelehrt, dass ich Menschen etwas geben kann, sie ermutigen kann. Diese Erfahrung vergisst man nicht. Was wenn ich einer der Menschen bin, die in ihrem Leben einen Unterschied ausmachen, die etwas hinterlassen. Was wenn ich einer von denen bin, die die Chance haben, etwas zu verändern? Im Kleinen wie im Großen? Und die soll ich wegwerfen? Nur weil ich schon fast sechzig bin? Ohne es wirklich versucht zu haben?"<br />
Sie sind 59, Ingenieur und Berufsschullehrer, der wegen Alkoholproblemen entlassen wurde. Was wollen sie? Gehen Sie nach Hause, hören Sie.  Gehen Sie nach Hause, freuen Sie sich über das Geld, das Sie erhalten und engagieren Sie sich privat für etwas."</p>
<p>Das Gespräch ist beendet, er  steht auf. Ein kurzer Händedruck. Beim Verlassen des Gebäudes denkt er kurz zurück. Er denkt an die Chancen, genutzt wie ungenutzt, an die Menschen. Nein, das kann es nicht gewesen sein. Das darf es nicht gewesen sein. Er hat noch etwas zu geben. Was, wenn er doch einer von denen ist. Wenn er noch etwas bewirken kann, etwas verändern, denkt er, als er auf die Straße tritt und sich neben dem Schild vor dem Eingang eine Zigarette anzündet. Er bleibt kurz stehen und blickt auf das Schild. Darauf steht: "Arbeitsamt"</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wo dr&uuml;ckt der Schuh?]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/02/04/wo-drckt-der-schuh/</link>
<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 16:28:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/02/04/wo-drckt-der-schuh/</guid>
<description><![CDATA[Mein derzeitiges Lieblingspaar Schuhe habe ich am Ku&#8217;damm erworben. Sie waren noch nicht einma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein derzeitiges Lieblingspaar Schuhe habe ich am Ku'damm erworben. Sie waren noch nicht einmal so teuer, sahen unverschämt gut aus und passten zu mir, wie ich zu ihnen. Sie lassen sich zu quasi jeder Art von Hosen tragen, sind nicht zu schick und trotzdem auch für etwas formellere Gelegenheiten brauchbar, sind aus Leder und machen auch sonst einen guten Eindruck.</p>
<p>Sie haben nur einen Schönheitsfehler: Sie drücken. Quasi überall. Alles Einlaufen half nichts, ich kann anstellen, was ich will: Sie drücken. Vorne, hinten, an der Seite, überall.</p>
<p>Ich habe mich nun auf einen alten Trick besonnen, den ich noch aus meinen Tagen als aktiver Reiter kenne. Wann immer es neue Stiefel einzutragen galt, war nämlich das gleiche hartnäckige Problem da. Und die einzige Lösung bestand stets darin, zwei Paar Socken -von der richtigen Qualität- anzuziehen und dem Problem dann dabei zuzusehen, wie es sich von selbst erledigte. Warum das funktioniert, wo weder Pflaster noch Schuhspanner noch sonstwas greift: Ich weiß es nicht.</p>
<p>Seitdem jedenfalls gefallen mir die Schuhe sogar noch besser: Sie sind von außen makellos, etwas abgewetzt, unauffällig auffällig und genau so, wie ichs mag. Und sie tragen dieses Geheimnis. Sie drücken wahrscheinlich jeden anderen nur mich lassen sie in Frieden. Sie sind kurz gesagt wie ich: unperfekt und im Verborgenen schwierig.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Dein Du in meinem Ich]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/?p=123</link>
<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 16:13:56 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/02/01/dein-du-in-meinem-ich/</guid>
<description><![CDATA[Schon wieder bin ich ich, nicht du
Und seh mir selbst beim rennen zu
Die Flucht! Im Mund ein Knebe]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder bin ich ich, nicht du<br />
Und seh mir selbst beim rennen zu<br />
Die Flucht! Im Mund ein Knebel<br />
Find keinen Haltehebel<br />
Gibt kein Zurück, was ich auch tu’</p>
<p>Ich war schon du, war kaum mehr ich<br />
Frohlockte ständig innerlich<br />
Ich funktionierte rund herum<br />
Mein kleines böses Ich blieb stumm<br />
Und alle Umwelt freute sich</p>
<p>Da war ich endlich in der Lage<br />
Alles erledigt: ohne Klage<br />
Gecheckt, versorgt und abgeschlossen<br />
Aktiv und freudig, unverdrossen<br />
Zwölf Antworten auf jede Frage</p>
<p>Doch kommt auch diese Episode<br />
Des Ichs so langsam außer Mode<br />
So bin ich wieder unperfekt<br />
Und überall wird angeeckt<br />
Dein Du im Ich kam just zu Tode</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Ein Freund ruft an]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/31/ein-freund-ruft-an/</link>
<pubDate>Thu, 31 Jan 2008 15:50:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/31/ein-freund-ruft-an/</guid>
<description><![CDATA[Nein, heute gehts gar nicht! Ich gehe
noch aus.
Ach, ich bitt&#8217; dich. Verstehe!
Ich hab&#8217; ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, heute gehts gar nicht! Ich gehe<br />
noch aus.<br />
Ach, ich bitt' dich. Verstehe!<br />
Ich hab' wirklich viele Termine.<br />
Undenkbar, wenn ich nicht erschiene.<br />
Ich würd' dich ja auch gerne sehen...<br />
-Mein Handy-<br />
ich muss kurz rangehen.</p>
<p>...<br />
Wie's mir den so geht? Na, fantastisch!<br />
Ich war doch schon immer elastisch,<br />
belastbar und stressresistenter<br />
als alle, die immer verpennter<br />
die Tage verbummeln, verpassen,<br />
und Körper und Geist baumeln lassen.</p>
<p>Die Ehe? Du, keine Probleme,<br />
die gibt's nicht, in meinem Systeme.<br />
Wir treffen uns öfter zum Essen,<br />
nur manchmal hab ichs halt vergessen,<br />
das kann sie mir immer vergeben,<br />
wir leben einjeder sein Leben</p>
<p>Ich klinge nicht gut? Du siehst Geister!<br />
Mein Malblock? Der ist ein verwaister.<br />
Klavier? Keine Zeit mehr zum Spielen!<br />
Doch so wie's mir geht, geht's doch vielen.<br />
Mein Kinderwunsch ist zwar verschoben,<br />
auf Jahre, doch nicht aufgehoben.</p>
<p>Schon immer machst du dir nur Sorgen,<br />
doch weißt du, ich denk' nicht an Morgen.<br />
Ich muss erst mal heut' nicht versinken.<br />
Ja sicher, geh ich manchmal trinken.<br />
Ach du!<br />
Ich fang' nicht wieder an!<br />
-Mein Handy-<br />
Du -bis irgendwann.</p>
<table CELLSPACING="0" CELLPADDING="2" WIDTH="400" BORDER="0" CLASS="">
<tr>
<td VALIGN="top" WIDTH="400" CLASS=""></td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[für Hans]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/18/fur-hans/</link>
<pubDate>Fri, 18 Jan 2008 15:40:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/18/fur-hans/</guid>
<description><![CDATA[Ich weiß, 
du hast manches mal mehr gewünscht.
Du wolltest mehr für uns tun,
öfter da sein,
wol]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, <br />
du hast manches mal mehr gewünscht.<br />
Du wolltest mehr für uns tun,<br />
öfter da sein,<br />
wolltest alles richtig machen.<br />
Und manchmal ging's nicht.<br />
 <br />
Und auch wenn es zu früh ist,<br />
zurück zu blicken,<br />
abschließend,<br />
und noch kein Resumee gezogen wird.<br />
 <br />
Muss es dieses eine Mal gesagt werden:<br />
Was immer ich tue,<br />
oder nicht tue,<br />
wo immer ich noch scheitern werde,<br />
gar versagen,<br />
jedenfalls weniger erreichen, als ich möchte.<br />
Am Ende wird es mir leichter fallen,<br />
am Ende werde ich zufriedener sein,<br />
sollte ich sagen können,<br />
ich war meinen Kindern ein Vater<br />
wie du mir.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Nichts fehlt]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/15/nichts-fehlt/</link>
<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 16:09:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/15/nichts-fehlt/</guid>
<description><![CDATA[Dein Atem nicht, in meinem Nacken
nicht deine Haut, nicht dein Gesicht.
Dein Gänsehaut-und-Tänen-L]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dein Atem nicht, in meinem Nacken<br />
nicht deine Haut, nicht dein Gesicht.<br />
Dein Gänsehaut-und-Tänen-Lachen,<br />
Dein Mund. Das alles fehlt mir nicht.</p>
<p>Vermiss' kein bisschen dieses Lächeln<br />
und weder Küsse noch Berührung.<br />
Und auch dein Hals lässt keine Lücke,<br />
noch nichtmal deine Kunstverführung.</p>
<p>Doch über deine Bockigkeiten,<br />
und dein Gegrübel ohne Zweck,<br />
und deinen Nimm-mich-in-den-Arm Blick:<br />
Ich komm da drüber nicht hinweg.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[so schlimm ist es doch gar nicht]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/08/so-schlimm-ist-es-doch-gar-nicht/</link>
<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 14:29:44 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/08/so-schlimm-ist-es-doch-gar-nicht/</guid>
<description><![CDATA[So sehr mir an manchem Tag warm
und wohlig ist, rund um mein Herz.
So sehr bin ich anderntags arm
an]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>So sehr mir an manchem Tag warm<br />
und wohlig ist, rund um mein Herz.<br />
So sehr bin ich anderntags arm<br />
an herzlichem inneren Lachen.<br />
Und kann ich aus Klitzeklein-Sachen<br />
ein Drama erschaffen. Abwärts!</p>
<p>Dann mach ich mir deutlich und klar:<br />
Der Kummer ist nur momentan.<br />
Die Realität, ganz und gar,<br />
ist schöner, ist bunter, ist toll.<br />
Mein Leben an sich wundervoll.<br />
Die Chancen, die Zukunft. Voran!</p>
<p>Ein jeder Belesene weiß,<br />
dass Schmerz nur Synapsen-Gefeuer<br />
ist. Also -so schließt sich der Kreis-<br />
Such' dir bei ner Wurzelentzündung<br />
nur schnell eine gute Begründung!<br />
Wirst sehen, das hilft. Ungeheuer!</p>
<p>Erst wenn man ausgiebig gelitten,<br />
wenn abnimmt die innere Qual,<br />
und wurde das Tal dann durchschritten,<br />
wenn Füße den Halt wieder finden,<br />
die Zweifel erst einmal verschwinden.<br />
Weiß man, was war Schmerz, was real.</p>
<p class="poweredbyperformancing">Powered by <a href="http://scribefire.com/">ScribeFire</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[froh und neu -denkste]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/02/froh-und-neu-denkste/</link>
<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 20:33:20 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/02/froh-und-neu-denkste/</guid>
<description><![CDATA[Ick komm&#8217; soeben vom Friseur,
ne Scheißidee, janz nebenbei.
An so nem Tag tu&#8217; icks mir ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ick komm' soeben vom Friseur,<br />
ne Scheißidee, janz nebenbei.<br />
An so nem Tag tu' icks mir an.<br />
Im nächsten Jahr jeh ick, ick schwör',<br />
ins Stammlokal nach nebenan.</p>
<p>Et is' nich nur dit fehlnde Haar,<br />
und det allein wär' schon jenuch,<br />
wenn't schnell jeht, wern die nich mal grau.<br />
Bald fehlnse janz. Noch een, zwee Jahr',<br />
vor der Verfärbung, dit wär' schlau.</p>
<p>Nee -dit allein könnt ick ertragen.<br />
Nur kommt dazu, det dit Malör,<br />
wie schnell meen stern bejinnt zu sinken,<br />
so injerahmt wird, dieser Tagen.<br />
Jeburtstag! Morng!<br />
..........................Ick muss wat trinken.</p>
<p class="poweredbyperformancing">Powered by <a href="http://scribefire.com/">ScribeFire</a>.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[reimloses 2008]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2008/01/02/froh-und-neu/</link>
<pubDate>Wed, 02 Jan 2008 18:58:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2008/01/02/froh-und-neu/</guid>
<description><![CDATA[Mein Reim-Abo, ich fürcht&#8217; es fast,
hat&#8217;s Update für Null-Acht verpasst,
ist unverlän]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Reim-Abo, ich fürcht' es fast,<br />
hat's Update für Null-Acht verpasst,<br />
ist unverlängert ausgelaufen,<br />
und leider kann ich auch keins kaufen:<br />
Mein Weihnachtsgeld ist schon verprasst.</p>
<p>So schreib' ich in den letzten Zügen,<br />
kann kaum noch was zusammen fügen.<br />
Mein Guthaben ist schon fast leer,<br />
und reimend geht dann gar nichts mehr.<br />
Vorbei ist's mit dem Dicht-Vergnügen.</p>
<p>Doch kauf ich mir, sobald liquide,<br />
'ne Neuversion, die echt solide,<br />
und voller trendy Features dann<br />
das Reimen automatisch kann.<br />
Und nicht so holprig und perfide.</p>
<p>Doch vorerst, mögt ihr's mir verzeih'n,<br />
lass lyrisch ich euch ganz allein.<br />
Ihr seht's, die Zeilen sind bereits<br />
schon kaum mehr lesbar. Andererseits:<br />
War'n sie's denn vorher? Kann schon....</p>
<p>...äh, jetzt fällt mir kein Wort ein.</p>
<p CLASS="poweredbyperformancing">&#160;</p>
<p CLASS="poweredbyperformancing">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Im Wartesaal]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/12/26/im-wartesaal/</link>
<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 17:01:07 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Ich sitze im Sowohl-als-Auch
und spiele mit den Fragen
Richtig und Falsch sind Schall und Rauch
Klar]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sitze im Sowohl-als-Auch<br />
und spiele mit den Fragen<br />
Richtig und Falsch sind Schall und Rauch<br />
Klarheit scheint Energie-Missbrauch<br />
der Durchblick ist Versagen</p>
<p>Dein Tag ein Tal des Überlegens<br />
Statt Fragen sucht du den Beweis<br />
Für Sinn und Zweck des Überlebens<br />
Als Ursprung jedweden Erwägens<br />
Wer sucht, dreht unentwegt im Kreis</p>
<p>Verlier' dich nicht im Kreiselspiel<br />
Du findest nichts im Jetzt und Hier<br />
Es findet dich! Es kommt zu dir!<br />
Erwarte es, erwarte viel!</p>
<p>Und bis dahin setz' dich zu mir!</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[An das Gesicht im Spiegel]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/20/an-das-gesicht-im-spiegel/</link>
<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 22:10:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Vielleicht hab&#8217; ich dich kaum gekannt,
bevor was gewesen passierte.
Ich glaubte mich deiner ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht hab' ich dich kaum gekannt,<br />
bevor was gewesen passierte.<br />
Ich glaubte mich deiner gewiss.</p>
<p>Geflüchtet und vor dir gerannt<br />
-nur weg- wer sich schließlich verirrte,<br />
war auch unser drang, unser biss.</p>
<p>Wie hoff' ich doch du kommst zurück:<br />
Mein spiegel blieb' nicht länger leer<br />
und hohl, ohne seele und geist.</p>
<p>Geh'n wir noch gemeinsam ein stück?<br />
Mir bangt vor dem "morgen" doch sehr:<br />
mein abbild scheint kalt und vereist.</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[alltag]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/19/alltag/</link>
<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 07:09:17 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es reißt und zwickt an allen eckenprobleme steckenwohin man blickt
Es drückt und schnürtan meinem]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es reißt und zwickt <br />an allen ecken<br />probleme stecken<br />wohin man blickt</p>
<p>Es drückt und schnürt<br />an meinem kragen<br />kanns nicht ertragen<br />weiß wohins führt</p>
<p>Halb ziehts mich mit<br />magneten-stärke<br />zu meinem werke<br />kaum halt ich schritt</p>
<p>Halb sink ich hin<br />erschöpungs-stille<br />sucht herz, sucht wille<br />sucht, wer ich bin</p>
<p>Der zeiten trug:<br />vorm stunden-fenster<br />tages-gespenster<br />sind nicht genug!</p>
<p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schein und Sein]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/13/schein-und-sein/</link>
<pubDate>Tue, 13 Nov 2007 16:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es ist gar nicht so, dass ich schwankte
mein herz mit dem hirn sich verzankte
als könnt ich kaum ge]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gar nicht so, dass ich schwankte<br />
mein herz mit dem hirn sich verzankte<br />
als könnt ich kaum gehen<br />
mich selbst nicht mehr sehen<br />
als ob ich an blindheit erkrankte</p>
<p>Es ist gar kein täglicher graus<br />
kein chaos im seelen-zuhaus<br />
verlier' mich nicht wieder<br />
im auf und im nieder<br />
so ist's nicht!</p>
<p>Es sieht nur so aus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[für U.]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/09/fur-u/</link>
<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 13:14:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2007/11/09/fur-u/</guid>
<description><![CDATA[Für großartige kleinigkeiten
dein lächeln und die alberein
fürs aufzeigen der andren seiten
und ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Für großartige kleinigkeiten<br />
dein lächeln und die alberein<br />
fürs aufzeigen der andren seiten<br />
und einander familie sein</p>
<p>und für die schulter, wenn ich schwanke<br />
mein Danke</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Manchmal]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/02/manchmal/</link>
<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 17:37:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2007/11/02/manchmal/</guid>
<description><![CDATA[Wie schwer es doch manchmal ist, nicht?! Man sieht sich jahrelang und sieht sich dabei oft nicht. Ma]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schwer es doch manchmal ist, nicht?! <br />Man sieht sich jahrelang und sieht sich dabei oft nicht. Man trifft sich und verpasst einander. Und in schönen Momenten, die bleiben, geschieht beides: Man trifft sich und ist da, beieinander. Man spricht und sagt dabei auch etwas; man hört nicht nur zu, sondern versteht. Schöne, seltene Momente, wenn wir ehrlich sind. </p>
<p>Und dann, und das mag die Erkenntnis des Abends sein, gibt es unter all den gemeinsam getrunkenen Tassen Kaffee und den vielen Gläsern Wein und noch mehr Bieren auch diese anderen Abende. An denen geschieht gar nicht so viel an Kommunikation, man geht erkenntnislos und ohne geöffnete Augen und Ohren auseinander. <br />Sicherlich wurde erzählt und gelacht, und zugehört und genickt und zugestimmt und nachgefragt und das alles. Aber zwischen den Zeilen, und den Gesten und dem Aufs-Klo-Gehen passiert etwas ganz anderes. Etwas völlig anderes. <br />Man gibt und nimmt etwas, das über das Gespräch hinaus geht, über dessen Inhalt über die Themen und Fragen und Antworten. Vielleicht kann man sogar sagen, es sei gänzlich nebensächlich, worüber man sich an solchen Abenden unterhält. Aber dennoch trennt man sich mit einem Lächeln und mit ein wenig Wärme in der Magengegend. Weil man anstatt neuer Ideen, statt großer Erkenntnisse oder wegweisender Ratschläge etwas ganz anderes erfahren hat. </p>
<p>Ein kleines Eckchen, einen Brocken Zuhause. </p>
<p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[november depression]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/11/01/november-depression/</link>
<pubDate>Thu, 01 Nov 2007 17:07:03 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2007/11/01/november-depression/</guid>
<description><![CDATA[ich drehe und wendegebundene händevon außen und innender schrei der erkenntnises gibt kein entrinn]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>ich drehe und wende<br />gebundene hände<br />von außen und innen<br />der schrei der erkenntnis<br />es gibt kein entrinnen<br />es gibt kein verständnis</p>
<p>und winde und schlage<br />verfluch meine lage<br />nicht bei mir nicht weg<br />und taub für die worte<br />es hat keinen zweck<br />bin an andrem orte</p>
<p>und treibe und dränge<br />mich selbst in die enge<br />verschlossene türen<br />und pläne für morgen<br />sie locken, verführen<br />"mach dir keine sorgen"</p>
<p>und stolpre und stürze<br />nicht kraft und nicht würze<br />nur aufrecht erhalten<br />fassaden-gestaltung<br />den alltag verwalten<br />kein schmiss, keine haltung</p>
<p>und schreie und weine <br />von innen, alleine<br />und warte und harre <br />was bricht und was hält<br />bis vor lauter starre<br />die maske doch fällt</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[trost an der theke]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/10/30/trost-an-der-theke/</link>
<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 15:32:04 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2007/10/30/trost-an-der-theke/</guid>
<description><![CDATA[
nu reiß dir zusammen
 deen herz steht in flammen
n trübet jesichte
bei nacht und bei lichte
wills]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://vertextet.wordpress.com/files/2007/11/30-10-07_1820.jpg" title="30-10-07_1820.jpg"><img src="http://vertextet.wordpress.com/files/2007/11/30-10-07_1820.thumbnail.jpg" alt="30-10-07_1820.jpg" height="219" width="168" /></a></p>
<p align="left">nu reiß dir zusammen</p>
<p> deen herz steht in flammen<br />
n trübet jesichte<br />
bei nacht und bei lichte<br />
willst allet und jeden verdammen</p>
<p>und hilfe jibts keene<br />
vom kopp in de beene<br />
jibts stimmung -ne miese<br />
und chaos und krise<br />
und letztere is keene kleene</p>
<p>nu kieck nich so finsta<br />
schon morjen begginsta<br />
watt neuet zu zimman<br />
krichst innen een flimman<br />
deen flunsch -siehste- morjen schon grinsta</p>
<p class="poweredbyperformancing">&#160;</p>
<p class="poweredbyperformancing">&#160;</p>
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]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[frei wie ein vogel]]></title>
<link>http://vertextet.wordpress.com/2007/10/29/frei-wie-ein-vogel/</link>
<pubDate>Mon, 29 Oct 2007 21:45:12 +0000</pubDate>
<dc:creator>Ele</dc:creator>
<guid>http://vertextet.de.wordpress.com/2007/10/29/frei-wie-ein-vogel/</guid>
<description><![CDATA[hinauf geht es
er sprach das kess
und putzte schnell
die flügelchen
das Flug-Gestell
nach oben ganz]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>hinauf geht es<br />
er sprach das kess<br />
und putzte schnell<br />
die flügelchen<br />
das Flug-Gestell</p>
<p>nach oben ganz<br />
wirst sehn ich kanns<br />
schwoll stolz die brust<br />
und voller mut<br />
und voller lust</p>
<p>senkt er das hirn<br />
nicht gen gestirn<br />
nein -allerhand-<br />
und mit viel stil<br />
tief in den sand</p>
<p style="margin:0 0 0.0001pt;">nun fragt der wache moralist</p>
<p style="margin:0 0 0.0001pt;">worauf läuft dieser vers hinaus?</p>
<p style="margin:0 0 0.0001pt;">dass für besagten vogel-strauß<br />
sein sand der schönste himmel ist</p>
<p style="margin:0 0 0.0001pt;">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
</rss>
