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	<title>aufrichtigkeit &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/aufrichtigkeit/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "aufrichtigkeit"</description>
	<pubDate>Sun, 20 Jul 2008 10:34:53 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Was hab ich von dir?]]></title>
<link>http://soulfood4u.wordpress.com/?p=121</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 17:57:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Gaby</dc:creator>
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<description><![CDATA[Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Malcolm Forbes sagte mal: „Der Charakter eines Menschen lässt sich leicht danach beurteilen, wie er andere Menschen behandelt, die weder etwas für ihn tun noch ihm auf irgendeine Weise schaden können.“ Das ist ziemlich zutreffend, wie ich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Kürzlich erst waren wir in einem großen Elektronikmarkt, dabei sind wir auch an unzähligen Flachbildfernsehern vorbeigeschlendert. Vor einem besonders großen Exemplar blieben wir kurz stehen. Sofort kam ein strahlend lächelnder Verkäufer auf uns zugeeilt, rief „Guten Tag, ich bin Herr …“, schnappte sich meine Hand und schüttelte sie, als wäre ich seine lang verschollene Tante aus Amerika. Ich bin ein höflicher Mensch, also habe ich zurückgeschüttelt. Schon konnte man die Hoffnung in seinen Augen aufblitzen sehen. Allerdings nur für wenige Sekunden, da ich den Satz aussprach, den kein Verkäufer gerne hört: „Wir schauen uns nur um …“ Nun hätte ich erwartet, dass er sich mit einer Floskel wieder zurückgezogen hätte, aber nein – er machte wortlos auf dem Absatz kehrt und ging einfach davon!</p>
<p class="MsoNormal">Kommt Freundlichkeit nicht von Herzen, lässt sich das nicht lange verbergen – wie alles, das nur aufgesetzt ist. Deswegen legt Gott auch so großen Wert auf das, was in unseren Herzen ist. Jesus hat nie, so weit uns die Bibel darüber Aufschluss gibt, Menschen gescholten, die ganz offensichtlich Sünder waren. Es gab nur eine Gruppe von Menschen, denen er ganz offen seine Abscheu zeigte – und das waren Heuchler. Ausgerechnet jene, die nach religiösem Standard alles korrekt, ja, überkorrekt beachteten, fanden in seinen Augen keine Anerkennung.</p>
<p class="MsoNormal">Warum wir etwas tun, ist für Gott wichtiger als das, was wir tun. Alles, was wir in unserer Eigenschaft als Christen nur deshalb veranstalten, damit wir nach außen hin ein „gutes Bild“ abgeben oder auch, um es bei Gott gegen Segen jedweder Art „einzutauschen“, können wir uns sparen. Die Menschen kommen früher oder später dahinter und Gott akzeptiert nur eine Gerechtigkeit – die seines Sohnes Jesus Christus.</p>
<p class="MsoNormal">Wenn wir das verstanden haben, dann werden wir in der Art und Weise, wie wir anderen Menschen begegnen, keinen Unterschied mehr machen zwischen „bedeutend“ und „unbedeutend“. Denn <em>alle</em> Menschen sind gleich vor Gott, in uns selbst sind wir keinen Deut besser als der schlimmste Sünder, der je auf dieser Erde gelebt hat. Mag sein, dass uns das unwahrscheinlich vorkommt, wenn wir uns untereinander vergleichen – aber legen wir Gottes Maßstab an, sieht die Sache ganz anders aus.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Aus dem Leben eines Einzelgängers "Abschnitt Schule" Teil 2]]></title>
<link>http://thobi63.wordpress.com/?p=167</link>
<pubDate>Sun, 20 Apr 2008 09:20:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>thobi63</dc:creator>
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<description><![CDATA[4.Klasse Hauptschule. Es war eine alte Schule, sicher vor dem 1.Weltkrieg erbaut, aber hatte eben de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>4.Klasse Hauptschule. Es war eine alte Schule, sicher vor dem 1.Weltkrieg erbaut, aber hatte eben deshalb Charme. Noch heute fahre ich 1mal die Woche an beiden Schulen vorbei und versuche mich zu erinnern.<br />
In der alten Schule, so nenne ich sie jetzt einmal, gab es auch einen Garten, den wir im Biologieunterricht besuchten. Dort gab es Obstbäume und auch einen Bienenstock. Eines Tages kam ein Imker und wir durften dabei sein, als er an den Bienenstock ging. Ein Schul-Kollege, blöder Begriff, also ein Mitschüler, etwas dicklich, der auch unweit der Schule wohnte und bei dessen Haus ich mich auch immer an ihn erinnere, hatte wohl etwas Pech. Kurz nachdem der Imker mit seinen Erklärungen anfing kam eine Biene auf ihn zu und stach ihm ans Auge. Ich erinnere mich nur noch, dass es innerhalb kürzester Zeit enorm anschwoll und er schon bald auch darauf nichts mehr sehen konnte. Ich glaube sogar, dass ein Notarztwagen ihn abholte, aber beschwören könnte ich es nicht mehr. Von da an hatte ich einen Heiden-Respekt vor Bienen oder soll man sogar sagen, ich hatte Angst. Also wurde ich einer der Menschen, die beim Nähern einer Biene oder Wespe wild um sich schlugen, was zum Glück später, beim Einsatz des Verstandes und mehr Wissen, wieder nachließ.<br />
Ich fand unsere Schule schön und gut. Auch auf die Sportfeste freute ich mich immer. Ich mochte und mag Wettkämpfe. Was ich nicht mochte war Unfriede, was ich im Übrigen auch heute noch nicht mag.<br />
Eines Tages begab es sich, dass ein Mädchen in unserer Klasse sehr frech zu meinem Lehrer war. Das trieb sie so auf die Spitze, dass er fast die Beherrschung verlor und einen Schlag mit der Hand andeutete. Ich nahm die ganze Situation mit großem Verständnis für meinen Lehrer auf und wohl auch viele andere mit mir. Am nächsten Tag kam die Mutter zusammen mit dem Mädchen in die Schule und der Schulleiter dazu. Vor unseren Augen und Ohren wurde mein Lehrer zur Rede gestellt und die Mutter nebst Kinder unterstellten ihm, dass er sie geschlagen hätte. Ich fand das ziemlich schäbig und als die Frage an die Klasse erging, ob das stimmen würde, mußte die Mutter mit einer peinlichen Niederlage wieder abziehen.<br />
Ich fand, dass Lehrer sein schon ne schwere Sache ist und als ich in späteren Jahren davon erfuhr, dass mein alter Lehrer an eine andere Schule versetzt wurde und statt wie jahrelang zuvor 10 Jährige, nun 17-18 Jährige unterrichten mußte, wurde mir anders und ich wußte, dass das nicht gut gehen konnte. Schon wenig später erfuhr ich, dass er nach einem Streit mit einem Schüler einen Herzinfarkt bekommen haben soll. Schuld für mich waren die Menschen, die ihn, unverantzwortlich und ohne Nachzudenken, in seinem Alter diesen Jugendlichen vorgesetzt hatten.<br />
Mit ihm als Lehrer hatte es mir jedenfalls immer Spaß gemacht. Er war ganz klar vom "alten Schlag", aber im Grunde seines Herzens ein guter und auch immer ein netter Mensch.<br />
Nun gab es halt Kinder, die waren nicht so "brav" erzogen und dann gab es andere, die wurden gehänselt.<br />
In unserer Klasse gab es z.B. Rudy. Rudy war ein Mädchen, dass kaum bis gar nichts sagte und schon deshalb einen schweren Stand hatte. Was aber noch schlimmer war, war, dass sie nicht sehr sauber wirkte und schon bald als "stinkend" tituliert wurde. Ich konnte zwar nie etwas riechen und fand sie auch nicht unattraktiv, aber welches Kind bekommt da keine Zweifel, wenn die ganze andere Kinderschar so etwas von ihr behauptet und sie zudem auch nicht gerade ordentlich angezogen aussah.<br />
Als wir eines Tages wieder im Schullandheim waren, gab es ein Salzstangen-Essen zu Zweit, d.h. immer jeweils 2 Kinder sollten gemeinsam eine Salzstange essen, das eine von dem Ende der Salzstange und das andere vom anderen Ende der Salzstange, und so lange bis man sich dabei küssen mußte. <br />
Wie es so oft geht, suchte jeder sich einen Partner aus und da ich und Rudy nunmal sehr ruhig und schüchtern waren, blieben zum Schluß zu meiner größten Befürchtung nur wir beide über.<br />
Also aßen wir los, aber bevor sich unsere Münder berührten stoppte ich und brach ab.<br />
Schade eigentlich, denn hätte ich gewußt, dass ich auf den nächsten Mundkuß noch 17 lange und weitere Jahre warten muß, hätte ich den Akt mit Sicherheit vollzogen.<br />
An meine alte Schule habe ich noch eine weitere Erinnerung, die mich geprägt hat und die ich nicht vergessen habe.<br />
Frau Oberdiek, so hieß meine gut beleibte Englisch-Lehrerin. Wie normal haben Kinder ja auch Schulaufgaben auf und an diesem Morgen zum Englischunterricht war es nicht anders. Mein Manko war allerdings, dass ich vergessen hatte sie zu machen. Wie es der Zufall nunmal so will, und erst in heutigen Jahren mußte ich lernen, dass es keine Zufälle gibt, rief Frau Oberdiek mich auf, damit ich meine Hausaufgaben vorlesen konnte. Da ich jedoch keine hatte und dieses nicht vor der ganzen Klasse und in der Erwartungsstille zugeben konnte, begann ich einfach aus meinem Heft zu lesen, einem Heft in dem nichts weiter zu finden war, als leere Zeilen. Natürlich mußte das in ein Fiasko führen und sodann flog ich auch sehr schnell auf. Das Donnerwetter liegt mir noch in Erinnerung, aber was viel mehr als Gedächtnis-Nachlaß zurück blieb, war der Betrug den ich beging und der auflogen war und natürlich auch mußte. Wie so oft flog auch dieses auf, wie alles in meinem bisherigen Leben, was ich an "Dummheiten" absichtlich und vorsätzlich beging. Ich eigne mich in keinster Weise als Betrüger oder Gangster, so viel ist und war schon mal klar.  Mein Weg mußte und sollte einfach ein anderer sein. So hatte auch dieses Ereignis seinen Sinn.<br />
4 Jahre bleib ich auf meiner alten Hauptschule und dann hieß es Aufstieg in die Realschule oder auf der Haupschuleebene bleiben. Wie gut weiß ich noch was mein guter alter Lehrer meiner Mutter in meinem Beisein empfahl. "Ich empfehle Ihnen und Ihrem Sohn auf der Haupstschule zu beleiben. Die Realschule wird zu schwer für ihn sein."<br />
Wer meine Mutter kennt, der weiß, dass ihr das als Realschülerin des höheren Lizeums natürlich nicht so recht schmeckte. Und wer mich kennt, der weiß, dass mich eine solche Minder-Einschätzung gerade zu fordert dem Urteilenden das Gegenteil zu beweisen, also war klar wohin der Weg führt- in die Realschule.</p>
<p><em>Und da mache ich beim nächsten Mal weiter ;)</em></p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Das Iapetus-Prinzip]]></title>
<link>http://julianerautenberg.wordpress.com/?p=22</link>
<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 17:23:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>julianerautenberg</dc:creator>
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<description><![CDATA[Iapetus ist ein kleiner Mond des Saturn, ein Ball aus Gestein und Eis, der Form einer Walnuss ähnli]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom:0;">Iapetus ist ein kleiner Mond des Saturn, ein Ball aus Gestein und Eis, der Form einer Walnuss ähnlich. Seine Besonderheit besteht darin, dass er eine ungewöhnliche Farbstruktur aufweist. Er ist schwarz-weiß. Die in Bewegungsrichtung zeigende Hemisphäre ist dunkel wie Kohle, die andere ist hell wie frisch gefallener Schnee.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Benannt wurde er nach dem Titan Iapetos aus der griechischen Mythologie, ein Sohn von Gaia, der Erde in Göttergestalt und von Uranos, dem Himmel in Göttergestalt. Iapetos selbst wurde in die lichtlosen Tiefen des Tartaros, einen Teil der Unterwelt verbannt, weil er gegen das Göttergeschlecht aufbegehrt hatte. Er zeugte vier Kinder. Atlas, der dazu verdammt wurde, der Träger des Himmelsgewölbes zu sein. Den überheblichen Krieger Menoitios, auf den Zeus ein Blitz schleuderte und ihn zu einer missgestalteten Figur machte. Prometheus, der Vorausdenkende, der ein Menschenfreund war und ihnen das Feuer und die Kultur brachte. Und Epimetheus, der danach Denkende, der ein Geschenk der Götter gegen den Rat seines Bruders Prometheus annahm, die künstliche wunderschöne Frau Pandora, die als Strafe dafür, dass Prometheus den Menschen das Feuer brachte, die Büchse der Pandora öffnete und Krankheiten und Leid über die Menschheit brachte. Nur die Hoffnung konnte als einzig positive Gabe entweichen. So sehr war das Schicksal der Söhne mit dem Schicksal der Menschen verwoben, sie brachten Heil und Unheil zugleich, genau jenes, welches das Leben in seiner Komplexität ausmacht.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Als nun der Saturn-Mond Iapetus 1671 von Giovanni Cassini entdeckt und 1847 von John Herschel mit diesem Namen ausgestattet wurde, konnte noch keiner ahnen, wie außergewöhnlich und einzigartig dieser Mond mit seiner schwarz-weißen Färbung ist.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das Denk-Prinzip in Schwarz-Weiß nenne ich das Iapetus-Prinzip.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Ein Denken, das die Dinge vereinfacht, sie reduziert auf ein Maß der eigenen erträglichen oder beabsichtigten Realität, in ein Freund-Feind-Schema, in ein Für und Wider, in Gut und Böse. Aus dieser Simplifikation rekrutieren sich Kriege, Massaker, Vertreibung, Folter und Blutvergießen, wer nicht für uns ist, ist gegen uns, oder auch die Achse der Bösen. Diese oft messianisch betriebene Dynamik kann sich zu einem zerstörerischen Selbstläufer entwickeln, der nur schwer aufzuhalten ist und zu dessen Geiseln wir werden. Erst dadurch wird der Terror ein wirklicher Terror, wenn man ihm jedes Verständnis und seine oft begreiflichen Ursachen abspricht.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Grausamkeit und Verachtung entstehen größtenteils durch das Verurteilen eines anderen Menschen, der seine eigene Version der Wirklichkeit hat. Den Anspruch auf die Wahrheit scheint jeder für sich gepachtet zu haben, sicherlich aus ganz unterschiedlichen Gründen. Zumal ist da das Streben nach Macht und Geltung, auch die Habgier oder die schlichte Angst vor der Kompliziertheit des Lebens. Die Suche nach Rechtfertigungen verlangt nach berechenbarer Klarheit, dort, wo es sie eigentlich nicht gibt. Zu verstrickt sind die natürlichen Zusammenhänge, die uns auf Erden miteinander verbinden und uns voneinander abhängig machen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Und doch gibt es eine unmissverständliche Plausibilität. Die, den Frieden, die Freiheit und die Menschlichkeit zu wahren, miteinander zu reden und die verschiedenen Standpunkte zu akzeptieren und versöhnliche, umsichtige Kompromisse zu finden. Dafür sollte man die tatsächliche Vielfältigkeit und die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten anerkennen und auch der Rationalität wieder mehr Gewicht geben. Sich nicht nur auf einen Gott berufen oder eine Einteilung in Gläubige und Ungläubige vornehmen, sondern sich auf die Vernunft verlassen, die uns lehrt, dass jeder Einzelne eine menschliche Würde besitzt. Und diese Würde genau so dem Anderen zusprechen und das unter allen Umständen.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Interessanterweise setzt sich die digitalisierte Welt auch aus nur zwei Komponenten zusammen. Sie gaukelt uns ein Blendwerk vor, ähnlich dem Licht des Mondes, der das fremde Sonnenleuchten als sein eigenes reflektiert. Wir kreieren uns einen Schein, den wir als unseren Spiegel zu steuern glauben. Weil wir alle das Gefühl brauchen, unser Schicksal unter Kontrolle zu wissen, eine Sicherheit, mit der sich unsere Sehnsucht nach Sinn verknüpft. Das verführt uns zu Auffassungen, die auch die Widersprüche verdrängen, obwohl diese in jedem verankert sind, und uns leider allzu oft zu Fanatikern für eine Wahrheit prädestinieren kann.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Aber die Wahrheit ist nicht alles, was unsere Welt ausmacht, die Wahrheit ist mehr als ihre Beweise, auch wenn unsere Beweise exakte Grenzen bestimmen können, so bleiben sie doch unvollständig. Die Welt besteht aus mehr als der Wahrheit. Unser Tun hat stets Folgen, nur diese sind nicht immer absehbar, manchmal kann eine gute Absicht etwas Verheerendes schaffen und umgekehrt, denn auch der Zufall fordert sein Recht.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Wer die Welt für von uns errettbar oder zerstörbar hält, denkt, sie auch beherrschen zu können.</p>
<p style="margin-bottom:0;">In unserem tiefsten Inneren wissen wir, dass wir eigentlich genau dies nicht können. Noch nicht einmal uns selbst vermögen wir vollständig zu beherrschen. Aber wir sind in der Lage, uns bewusst unserer eigenen Weisheit anzunähern, die der grundlegende Baustein unserer Existenz ist. Selbsterkenntnis und somit Selbstbestimmung bringen uns dazu, Verantwortung zu übernehmen. Verhandlung mit Augenmaß auf der kommunikativen Ebene lassen uns einen lebenswerten Konsens schaffen, eine tragfeste Aufrichtigkeit des Verstehens.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Schwarz-Weiß-Denken ist das Gegenteil von Verstehen. Auch wenn das Verstehen manchmal schwer fällt, so geleitet es uns über den Abgrund der Vergeblichkeit.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das Mond Iapetus ist kalt und leblos und die Erde in ihrer Vielfalt und Schönheit ein pulsierender, lebendiger Himmelskörper. Der Titan Iapetos ist im Schattenreich eingekerkert. Wir aber wollen nicht in einem Reich leben, in dem uns unsere Schablonen unser Dasein verdunkeln. Und Iapetos brachte uns durch seine Kinder das Feuer, die Zivilisation, das Scheitern, die Verzweiflung, die Anmaßung, die Stabilität, die Geistesbildung, den Schmerz und die Hoffnung.</p>
<p style="margin-bottom:0;">Das Iapetus-Prinzip aber macht uns blind, schuldig und verloren. Wir träumen doch auch in Farbe.</p>
<p style="margin-bottom:0;">
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Wie man Ikhlaas erlangt - Ibnul Qayyim]]></title>
<link>http://kitabundsunnah.wordpress.com/?p=51</link>
<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 11:01:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Abu-Ibrahim</dc:creator>
<guid>http://kitabundsunnah.wordpress.com/?p=51</guid>
<description><![CDATA[
Wie man Ikhlaas erlangt
Sheikhul Islaam Ibn Qayyim al-Jawziyyah

Ikhlaas (Aufrichtigkeit) kann nich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;">
<p align="center"><strong>Wie man Ikhlaas erlangt</strong></p>
<p align="center"><strong><em>Sheikhul Islaam Ibn Qayyim al-Jawziyyah</em></strong></p>
<p align="center"><a href="http://kitabundsunnah.files.wordpress.com/2008/04/ikhlaas.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-54" src="http://kitabundsunnah.wordpress.com/files/2008/04/ikhlaas.jpg?w=250" alt="" width="250" height="250" /></a></p>
<p style="text-align:justify;">Ikhlaas (Aufrichtigkeit) kann nicht mit der Liebe zum gelobt werden und der Gier für das, was die anderen Leute haben, im Herzen vereint werden, außer in der Art und Weise wie Wasser und Feuer vereint werden.</p>
<p style="text-align:justify;">Also wenn dein Bewusstsein dir mitteilt Ikhlaas zu suchen, dann wende dich erst der Gier zu und schlachte sie mit dem Messer der Hoffnungslosigkeit<a name="_ftnref1" href="#_ftn1">[1]</a>, dann wende dich der Liebe zum gelobt werden zu und gib es auf, wie jene, die dieses Leben auf dieser Welt anbeten, das Jenseits aufgeben. Wenn du erfolgreich die Gier geschlachtet und die Liebe zum gelobt werden aufgegeben hast, dann wird Ikhlaas leicht für dich.</p>
<p style="text-align:justify;">Und wenn du fragst:</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>„Und was wird das Schlachten der Gier und das Aufgeben der Liebe zum gelobt werden leicht für mich machen?"</strong></p>
<p style="text-align:justify;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align:justify;">So antworte ich: Was das Schlachten der Gier angeht, so ist das, was es dir erleichtert dein Wissen mit der Gewissheit, dass es nichts gibt, was auch immer begehrt wird, außer dass seine Schätze allein mit Allaah sind, niemand besitzt sie, außer Ihm und dem Sklaven wird nichts von dem gegeben, außer von Ihm.</p>
<p style="text-align:justify;">Und was das Aufgeben der Liebe zum gelobt werden angeht, so ist das, was es dir erleichtert, dein Wissen, dass niemands Lob nutzt und ziert und niemands Schmähung schadet und jemanden hässlich machen, außer der Lob und die Schmähung von Allah, alleinig. Ein Beduine sagte zum Gesandten Allaahs (sallallahu 'aleihi wa sallam):</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>„Gewiss, wen auch immer ich lobe ist geschmückt und wen auch immer ich schmähe ist ungeschmückt."</strong></p>
<p style="text-align:justify;">So sagte Allaahs Gesandter (sallallahu 'aleihi wa sallam):</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>„Dies ist (für) Allaah, ‘aza wa jal, (allein)."</strong></p>
<p style="text-align:justify;">So gib den Lohn derer auf, deren Lob dich nicht schmückt und deren Schmähung dich auch nur irgendwie verschlechtern. Und ersuche das Lob Jenen, Dessen Lob all den Schmuck hat und Jenen, Dessen Schmähung all die Hässlichkeit hat. Und es ist unmöglich dies zu erlangen, außer durch Geduld und Gewissheit und wann immer du auch Geduld und Gewissheit verlierst, wirst du wie jemand, der den Ozean ohne ein Bot überqueren will.</p>
<p style="text-align:justify;">Allaah, der Verherrlichte, sagte (in der ungefähren Bedeutung):</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>„So sei standhaft (o Muhammad). Gewiss, Allahs Versprechen ist wahr. Und diejenigen, die nicht überzeugt sind, sollen dich ja nicht ins Wanken bringen." [30/60]</em></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Und Er, der Allhöchste, sagte (in der ungefähren Bedeutung):</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><em>„Und Wir bestellten unter ihnen (den Kindern Israels) Vorbilder, die (sie) nach Unserem Befehl leiteten, als sie sich standhaft gezeigt halten und von Unseren Zeichen überzeugt waren." [32/24]</em></strong></p>
<hr size="1" />
<p style="text-align:justify;"><a name="_ftn1" href="#_ftnref1">[1]</a> Die Hoffnung auf die Habseligkeiten dieser Welt aufgeben.</p>
]]></content:encoded>
</item>

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