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	<title>arschgeigen &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/arschgeigen/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "arschgeigen"</description>
	<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 07:29:41 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

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<title><![CDATA[Na zieh's raus!]]></title>
<link>http://chaoscantina.wordpress.com/2007/12/17/na-ziehs-raus/</link>
<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 14:20:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dori Doreau</dc:creator>
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<description><![CDATA[Die Wahrheit über das Ende im Führerbunker&#8230;

Wenn man es sich einfach machen will, reicht es]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wahrheit über das Ende im Führerbunker...</p>
<div align="justify">
<blockquote><p>Wenn man es sich einfach machen will, reicht es vielleicht aus zu glauben, dass Nazis schlicht und ergreifend doof sind. Nun ist die Doofheit zumeist mit Gewalt verbunden, was wiederum überhaupt nicht schön ist, erst recht nicht, wenn sie radikal antisemitisch und vollkommen volksverhetzend ist.<br />
Wir geben der Doofheit viel zu viel Spielraum - das geht so nicht und deshalb müssen wir was dagegen tun. Am besten jeden Tag. Am bestenüberall und offensiv, am besten laut, dann kann an der Situation auch was geändert werden...</p>
<p>Stumpen - Knorkator</p></blockquote>
</div>
<p align="center"><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/gu9wt-PnNk0'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/gu9wt-PnNk0&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
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</item>
<item>
<title><![CDATA[*Charmantes Lächeln]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/10/26/charmantes-lacheln/</link>
<pubDate>Fri, 26 Oct 2007 20:51:10 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
<guid>http://hoffa.wordpress.com/2007/10/26/charmantes-lacheln/</guid>
<description><![CDATA[Wenn man ein Gewitter auf dem Gesicht seines Gegenüber heranziehen sieht, noch bevor der Witz die P]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Wenn man ein Gewitter auf dem Gesicht seines Gegenüber heranziehen sieht, noch bevor der Witz die Pointe erreicht hat, ist es längst zu spät. Für Manche bin ich eben nicht in der Position, Witze machen zu dürfen. So steht er vor mir, mit seinem geölten schwarzen Haar, seiner Lederjacke und seiner viel zu hoch getragenen Nase. Die Frage, ob ich mich hier auskenne ist vollkommen überflüssig, denn ich trage die Kleidung des Hauses und erstelle gerade eine Verbindung zwischen zwei Geräten, die wir <!--more-->zum Verkauf anbieten. Es ist unbedingt notwendig, dass ich mich hier auskenne, denn ohne ausreichende Kenntnisse, die ich jeden Tag in aller Öffentlichkeit demonstriere, würde meine Arbeit schließlich zu keinem Ergebniss führen und mich langfristig aus dem Unternehmen befördern. Nichts desto trotz diese Frage und meine Antwort, <em>ein ganz kleines bißchen würde ich mich auskennen</em>, offenbar viel zu schnippisch jedoch untermahlt mit einem versucht charmanten Lächeln, während ich von mehreren Kupfer und Glasfaserkabeln umgeben hinter einem der zahlreichen DigitalKrachBummMonstern hervor schaue, kommt ihm furchtbar gelegen mich herunter zu putzen. Ich war ihm wohl doch nicht charmant genug. Er müsse sich dieses ja wohl nicht gefallen lassen, dass wäre ja wohl eine unverschämtheit. Ich entschuldige mich kurz und knapp, noch einmal mit einem weiteren meiner versucht charmanten Lächeln, ziehe mir das Digitalkabel aus dem Ohr und biete zum wiederholten Male sehr höflich und ausdrücklich meine Hilfe an. Doch es ist zu spät. Auf der Straße hätte er mich sicher schon abgestochen, doch hier, in den heiligen Hallen des Konsums und der käuflichen Arschkriecherei droht er mir mit schweren Konsequenzen: <em>Sie kriegen Ärger mit ihrem Chef</em>.  Vorerst bekomme ich keinen Ärger mit meinem Chef, denn seine Kostenstelle wurde kurzerhand aufgelöst und das Geld zum Wohle der Firma eingespart. Ich hingegen bin ja noch da und biete, was soll ich auch sonst machen, ein zusätzliches Mal meine Hilfe an. Doch er will nicht und so sehe ich keine andere Möglichkeit, als ihn an meinen werten Kollegen weiter zu reichen. Hasserfüllt stampft er zu ihm herüber und beschwert sich über mich, bevor die beiden dann endlich zum eigentlichen Wesen seines Aufenthaltes in unserer Abteilung kommen. Als die Schmierlocke endlich mit seinen dummen fragen fertig ist und mir einen verachtenden Blick zu wirft, bevor er das Haus verlässt, lächel ich ihm zu und denke: So weit kann man dir den Arsch gar nicht aufreißen, wie tief du willst, dass man dir hinein kriecht. Wenigstens denken darf ich noch, was ich will. Aber an meinem charmanten Lächeln muß ich wohl noch arbeiten.</p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://kaufmichbaby.wordpress.com/2007/10/26/charmantes-lachelndas-letzte-wort/">* </a></p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Die innere Kälte]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/10/22/die-innere-kalte/</link>
<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 20:45:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es wird kühler im Land. So ist es denn kein Wunder, wenn mein neuer Nachbar einiges veranstaltet, u]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird kühler im Land. So ist es denn kein Wunder, wenn mein neuer Nachbar einiges veranstaltet, um sich ein wenig Wärme zu verschaffen. Der Arme wurde tatsächlich von seiner Mutter, die gleichzeitig unsere Vermieterin ist, der heimischen Wohnung in der ersten Etage verwiesen, um sein Glück im Erdgeschoss neben mir zu finden. Nachdem er nun einige Wochen renoviert, den Flur verunstaltet und alles mögliche an Möbelkram grundsätzlich in den Weg gestellt hat, durfte ich mir vor kurzem sein neues <!--more-->Heim ansehen. Es war drei Uhr morgens. Er saß sturzbetrunken in einem Sessel, der auf halber Treppe neben einem kleinen Tisch und einer kleinen Lampe etwas Gemütlichkeit ausstrahlen soll, und war nicht angsprechbar. Er reagierte er auf meine Stimme eher, wie ein Moskito auf einen hellen Ton reagiert: Er schmiess seine Extremitäten in die Höhe und ließ sie völlig unkontrolliert wieder fallen. Ich hätte ihn auch gar nicht angesprochen, wäre da nicht seine hübsche Nachtmusik gewesen, die mich nicht schlafen ließ. Sein Tür stand einladend weit offen, so dass ich ihn einfach da sitzen ließ und mich auf das reduzieren der Lautstärke in seiner Wohnung konzentrierte. Er hatte es sich ziemlich nett gemacht. Er hat hübsch gestrichen, tolle Möbel, alles gut. Da war er ja auch nüchtern. Nachdem die Anlage nun ausgeschaltet war, ging ich wieder in meine eigene Hütte um mich weiter meinen Angelegenheiten zu kümmern: Schlafen.</p>
<p>Vielleicht hätte ich ihm etwas Trost spenden sollen. Vielleicht hätte ich netter zu ihm sein sollen. Denn offensichtlich hat er eine gewisse innere Kälte verspürt, die ihn zwei Wochenenden Später wieder zur Flasche, und danach zum Feuerzeug greifen ließ. Wir haben einen Garten. Der ist nicht besonders groß, aber auch kein Winzling und durchaus eine bessere Wahl für ein Lagerfeuer. Doch im Suff sind Herz und Hirn oftmals verblendet und er zündelte einfach dort, wo er sich am liebsten aufhielt - in der Garage. Das ist dort, wo andere Leute ihr Auto aufbewahren, doch bei uns stehen nur ein paar müde Zweiräder. Deshalb ist es für mich auch nicht schlimm, über der Garage zu schlafen. Es sei denn, jemand besorgt sich ordentliches Feuerholz, legt es sich Lagerfeuerartig zurecht, rückt sich noch einen Gartenstuhl ran und feuert, zwischen den Drahteseln, dem Werkzeug und den Ölen und Fetten für Instandhaltung  der ebengenannten Dinge einfach drauf los.</p>
<p>Ich glaube niemand hat bisher seine innere Kälte jemals mit einem Brand in der Garage bekämpfen können. Mein Nachbar auch nicht. Er ist einfach eingeschlafen. So lagen wir denn mehr oder weniger alle drei, meine Herzallerliebste, ich und natürlich er recht nah an den tanzenden Flammen und atmeten ein, was das Feuer so hergab. Bis sein Bruder bei uns klingelte und uns aus dem ungesunden schlaf riss. Er habe gerade gelöscht, sagte er. Ob bei uns alles in Ordnung sei, fragte er. Sein Bruder sei mal wieder betrunken, merkte er nebenbei an... Als ich vor der Garage stand, sah ich den Eimer, den nassen Boden, schwarze fette Holzschaten, und zwar nicht wenige, direkt neben meinem Rad, und natürlich den Gartenstuhl. Mein Nachbar hatte sich neben die Garage gestellt und geschwiegen. Auf die Frage, was dieser Blödsinn soll, antwortete er, es habe sich entzündet. Am liebsten hätte ich ihn erwürgt. Ich brauchte den ganzen Tag, den gestank aus der Bude und das Kratzen aus dem Hals zu kriegen. An das, was hätte passieren können, mag ich gar nicht denken. Und ich muß sagen, so langsam fang ich an diesen Typen nicht mehr zu mögen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
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<title><![CDATA[Der Puls von Margarethe S.]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/10/13/der-puls-von-margarethe-schreinemakers/</link>
<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 12:10:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Jeder Hans und Franz weiß was zu Eva Hermann und JBK zu erzählen. Dabei ist das Ganze doch recht e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Hans und Franz weiß was zu Eva Hermann und JBK zu erzählen. Dabei ist das Ganze doch recht einfach: Wer Jahrelang seine Informationen vom Blatt an die Nation weitergegeben hat, ist vielleicht nicht ganz so glücklich mit spontanen Formulierungen. Nach <a href="http://www.eva-herman.de/mediendarstellung/Originalzitat%20Eva%20Herman.pdf">diesem Zitat</a> muß man erstmal genau überlegen, was die Schöpferin dieser Frasen einem eigentlich sagen will. So kamen einige Journalisten dazu, dieses dehnbahre und von allen Seiten völlig anders ausschauende Satzwirrwarr gegen die Angeklagte zu verwenden. Wurstverkäufer <!--more-->JBK geifert mit dieser Geschichte nach Quote und Frau Hermann hat nach dem Rauswurf aus seinem verschlafenem Kaffeetreff mit Anleihen an die zuckersüße ZDF-Demokratie das Interviewt-werden eingestellt.</p>
<p>Jetzt kommt jeder Heini angeschissen und möchte darüber diskutieren, ob man in Deutschland einfach so von den guten Seiten der Nazizeit sprechen darf. Klar darf man. Man muß sich nur überlegen, ob die guten Dinge dieser Periode den schlechten in Anzahl und Güte nicht ein ganz klein wenig unterlegen sind und deshalb als Vergleich unmöglich herhalten können. Aber das sei den Trotteln überlassen, die damit ihre Bücher verkaufen, ihre Einschaltquote erhöhen oder einfach nur sich selber reden hören wollen.</p>
<p>Doch was von noch viel geringerer Qualität in der aktuellen deutschen Fernsehunterhaltung zeugt, der eigentliche Kern dieses Beitrags, was noch viel uninteressanter ist, für mich jedenfalls, was nach meiner ganz persönlichen Meinung überhaupt keine Relevanz haben sollte, und zwar zu gar keiner Zeit, ist <a href="http://www.morgenpost.de/desk/1250311.html">der erhöhte Puls</a> von selbstdarstellerin Maragarethe Schreinemakers. Das ist die Frau, die eine Therapie von sich selber nötig hätte, die aber kein Fernsehsender finanzieren, geschweige denn senden will. Bis jetzt. Vielleicht nimmt sich ja das ZDF der armen Margarethe an.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Arschlochesk]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/07/31/arschlochesk/</link>
<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 09:49:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Dabei ist das &#8220;Arschloch sein&#8221; gar keine tief charakterlich gefestigte Eigenschaft, glau]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Dabei ist das "Arschloch sein" gar keine tief charakterlich gefestigte Eigenschaft, glaube ich. Man könnte natürlich alle möglichen "Arschloch-Varianten" aufschreiben und alles schön ausgearbeitet am nächsten Morgen dem größten Arschloch das man kennt vor die Nase legen. Wenn das Arschloch dann genau die Eigenschaften wieder erkennt, von denen es dachte, dass genau diese wohl eher seine edelsten seien, wird es vermutlich als Arschloch über sich selbst hinaus wachsen und dafür sorgen, dass man <!--more-->sich in nächster Zukunft nicht mehr so sehr in seiner Nähe aufhalten möchte. Irgendwie verständlich. Fragt sich, wer denn nun das Arschloch ist.</p>
<p>Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt, andem man sich tatsächlich "Arschlochesk" verhalten muß. Für jeden von uns. Außerdem reiben wir uns täglich an Leuten, die offenbar den Arschloch-Zeitpunkt just in dem Moment erleben, in dem wir unschuldigen und eigentlich ruhenden Arschlöcher vollkommen ungeschützt durch die Gegend träumen. Ein ungeschütztes Arschloch ist höchst empfindlich. Und je kleiner es ausfällt, desto schmerzhafter wird der Zusammenstoß mit einem gemeinen, aktiven, Riesenarschloch. Das nette, kleine Arschloch mutiert im Laufe der Zeit zu einer höchst bösartigen Variante und gibt irgendwann seinen ganzen Scheiss an ein anderes, völlig unschuldiges Arschlöchlein weiter. Eine Kettenreaktion, die vermutlich schon seit beginn der Menschheit anhält. Aber ist das etwa eine Entschluldigung? Nö!</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Fickende Viecher]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/06/13/fickende-viecher/</link>
<pubDate>Wed, 13 Jun 2007 23:41:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Sprechen wir kurz über Herrn Z, der sich beinahe tagtäglich innerhalb meines Wirkungskreises beweg]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Sprechen wir kurz über Herrn Z, der sich beinahe tagtäglich innerhalb meines Wirkungskreises bewegt. Er ist größer als ich, er ist viel fetter als ich, er ist reicher als ich und er hat eine Art an sich, ich kann es nicht beschreiben, aber meine Art, würde ich sagen, ist doch um einiges angenehmer. Und da ich also viel besser bin als er, ist es doch vollkommen klar, dass ich mich frage, warum er so viel reicher ist. Und warum ist ihm egal, dass er so unheimlich fett ist? Er sieht aus wie <!--more-->ein genmanipuliertes Mastschwein! ... er hat kein Problem. Ich bin besser, also habe ich auch keins.</p>
<p>"Als meine Alte schwanger war, da hab ich zu ihr gesagt, <em>dreh dich um, dann fick ich dich von hinten, dann brauch ich deine fette Wampe nicht zu sehen!"  </em>Das sind Informationen, die ich liebe. Immer schön freigibig bleiben, mit den persönlichen Dingen, sonst verliert man noch den Kontakt zum einfach arbeitenden Volk. Er gehört nicht dazu. Er ist was besonderes. Er ist eben nicht wendig genug, um ein Klo zu putzen. Weder körperlich noch geistig. Also hält er eine Position inne, wie auch immer er sie bekommen hat, in der er über knapp 50 Menschen nach ganz eigenem Ermessen verfügt. Und es sind 50 Exemplare, die gerne über sich verfügen lassen. Er walzt sie platt. Sie sind blass, uninspiriert, tragen in der einen Hand das festgetackerte Telefon mit direktem draht zum ihm, in der anderen ziehen sie ein paar Kisten Feierabendbier hinter sich her. Über die fette Wampe von seiner Alten haben sie sehr gelacht und wenn sie ihn kommen sehen, versuchen sie möglichst leise zu atmen.</p>
<p>Er saugt einem die Energie aus Körper und Geist. Schlimme folgen kann sowas haben. Ich bekomme das Bild schon nicht mehr aus meinem Kopf: Ein halsloser Koloss mit zu langen Armen und zu kurzem Pimmel versucht seine schwangere Frau Rocco Sifredi-mäßig von hinten zu besteigen. Auf sowas folgen weitere kleine Geschichten, ganz ähnlich wie diese. Nichts menschliches. Mit viel Grunzerei und haufenweise Respektlosigkeit. Wie fickende Viecher, die nicht wissen, dass man irgendwann sterben muß. Aber sie sorgen ja für Nachwuchs und bleiben so der Nachwelt für immer erhalten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Schatz, ich habe dich betrogen!]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/06/01/schatz-ich-habe-dich-betrogen/</link>
<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 23:07:26 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Es war einmal eine Tageszeitung, die am liebsten ihre ganz persönlichen Wahrheiten verbreitete. Die]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="line-height:150%;">Es war einmal eine Tageszeitung, die am liebsten ihre ganz persönlichen Wahrheiten verbreitete. Diese Zeitung hatte viele Freunde. Einige ließ sie hin und wieder an ihrem schmutzigen hintern schnuppern. Andere durften sich ständig in ihrem fahlen Gesicht spiegeln, die Fresse aufpoliert wie das kostbar güldene Zigarettenetui einer künstlich bevollbusigten Nichtraucherin. Viele kamen mit ihr ganz groß raus. Politiker schleimten sich ein, Rockstars und jung gebliebene Altmoderatoren feierten Arm in Arm mit ihr ihren Reichtum und <!--more-->ihre meist schon dahin siechende Popularität. Und Tag für Tag legten Millionen von leichtgläubigen Volltrotteln ihre letzten paar Cent auf die Theke, um das manipulierende stück Papier in ihren Tagesablauf einzubauen. Die Zeitung wurde weiter gereicht, sodass niemand die echte Anzahl der Leser zuverlässig ermitteln konnte. Es waren eine Menge Leser. Und egal was in der Zeitung geschrieben stand, die Menschen redeten darüber.</p>
<p style="line-height:150%;">Irgendwann, im tiefsten China, fiel ein Sack Reis um. Es war einer der größten Säcke, die es jemals auf der Erde gegeben hat. Niemand berichtete darüber. Als man den Sack fand, lag er zu geschnürt auf dem Boden. Er hatte überall Löcher und sah schwer misshandelt aus. Tagelang lag er auf dem Feld herum. Aus den kleinen Löchern fiel hin und wieder ein Reiskorn, aus den großen Löchern quoll der Reis heraus, bis nichts mehr heraus quellen konnte. Irgendwann fand ein Mann diesen Sack. Er nahm ihn, und versuchte den Reis, der auf den Boden gefallen war wieder hinein zu bekommen. Er hatte große Mühe damit und schließlich nahm er nur soviel mit, wie es der löchrige Sack ihm erlaubte. Zu Hause angekommen, kochte er den Reis und gab ihn seiner Frau und den zwei Töchtern endlich zu essen. Als die sich nach dem außerordentlichem Mal schlafen legten, packte er ein paar Kleidungsstücke in den leeren Sack und machte sich auf den mühseligen Weg über die Grenze in den Westen. Seine schlafende Frau küsste er zum Abschied und als sie am nächsten Morgen von der übermächtigen Staatsgewalt geweckt wurde, weinte sie vor Glück, denn nun war er in Sicherheit, denn überall war es sicherer als hier. Die Herren der Exekutive nahmen an, sie weine so sehr, weil ihr Mann sie verlassen hatte, also ließen sie sie in Ruhe und belästigten sie nicht weiter.</p>
<p style="line-height:150%;">Als der Mann mit seinem Sack in Europa ankam, fand er Arbeit in Paris. Dort war er Handlanger in einer Speditionswerkstatt und durfte den ganzen Tag Lastwagen waschen. Das Geld, das er verdiente, teile er auf: Einen Teil sparte er, um seine Lieben später zu sich zu holen, einen Teil behielt er für sich, um zu überleben, aber den größten Teil schickte er seiner Familie. Als man ihm sagte, seine Dienste würden nicht mehr benötigt, ging er nach Deutschland und arbeitete dort zunächst als Zeitungsausträger. Danach fand er eine Stelle in einer Putzkolonne putze von nun an große Büroräume. Unter diesen Büros war die Redaktion einer großen deutschen Tageszeitung. Dort setzte er sich irgendwann an einen dieser großen Schreibtische und schrieb seine Geschichte auf, vom Sackfund über seine Flucht bis zur Arbeit in Paris und jetzt in Deutschland, und vor allem, dass er bald seine Familie her holen könne. Er druckte seine Geschichte aus und legte sie auf den größten Schreibtisch von allen, in der Hoffnung, sie würde jemand wichtigem auffallen. Als er zwei Tage später ein Exemplar dieser Zeitung kaufte, fand er folgende Meldungen darin:</p>
<ul>
<li class="MsoNormal"><em>Chinese      lebte zwei Jahre versteckt in Jutesack!</em></li>
<li class="MsoNormal"><em>Asiate in      Frankreich von Fernfahrern missbraucht!</em></li>
<li class="MsoNormal"><em>Chinesische      Familie lebt auf Kosten deutscher Bürger!</em></li>
<li class="MsoNormal"><em>Französischstämmiger      Asiate hackt sich ins Computernetz eine Zeitungsredaktion!</em></li>
</ul>
<p style="line-height:150%;">Er nahm die Zeitung und steckte sie in seine Tasche. Dann knüllte er seinen Jutesack zusammen und verbrannte ihn. Seiner Familie schrieb er einen letzten Brief und gestand seiner Frau: "Schatz, ich habe dich betrogen". Danach war Funkstille. Nach kurzer Zeit arbeitete er in der Redaktion, die er früher Putzte und lebte von seiner Fantasie. Er heiratete eine deutsche Blondine mit falschen Bürsten und betrog sie mit einer anderen, mit noch viel größeren, falscheren Brüsten.</p>
<p style="line-height:150%;"> Ein Jahr später, er war inzwischen Chefredakteur und das Blatt erreichte eine nie dagewesene Auflage, bekam er unerwarteten Besuch: Nachdem sich seine Frau und seine Töchter per Prostitution und weiterer ekelhafter Strapazen den Weg nach Deutschland geebnet hatten, ließ er sie, nach der großen Überraschung, sie vor seiner Haustür vor zu finden, in seinem Haus arbeiten. Wenn sie sich ruhig verhielten und keinen Ärger machen würden, versprach er ihnen, sie nicht der Einwanderungsbehörde zu übergeben. Dass ihm das um seiner Selbst willen niemals einfallen würde, war ihnen nicht bewusst. So putzen ihm seine Frau und Töchter das Haus, während er eine Silikonmaus nach der anderen vernascht, und seine Chinesische Frau ausschau hält, nach einem kräftigen Behältniss oder einem Jutesack, in den sie ihren betäubten Ehemann einwickeln, und zurück nach China schicken kann.</p>
<p class="MsoNormal" style="line-height:150%;">&#160;</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vom schreiben müssen und lesen wollen]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2006/10/31/vom-schreiben-mussen-und-lesen-wollen/</link>
<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 22:48:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
<guid>http://hoffa.wordpress.com/2006/10/31/vom-schreiben-mussen-und-lesen-wollen/</guid>
<description><![CDATA[Wenn das Wetter sich mal wieder wie flüssige Pest über einen ergießt, nachdem man sowieso schon e]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn das Wetter sich mal wieder wie flüssige Pest über einen ergießt, nachdem man sowieso schon einen beschissenen Tag hatte, ist es noch unerträglicher, ALTKanzler Schröder in der Suboptimalen Plauder- und Schleimstunde mit Beckmann zu verfolgen. Es reichen schon kurze Sätze aus einem der beiden verkniffenen Münder und schon bin ich nackt auf dem Weg in den kalten Regen. Die Biographie eines freundlichen Egomanen ist mir aber auch<!--more--> sowas von Egal, ich habe nicht einmal Angst, hinterher nicht mitreden zu können.</p>
<p>Wen ich gerne nackt gesehen hätte, in ihrem Buch, ist Sarah Kuttner.  Aber ihre alten Kolumnen aus irgendeinem Jugend- und junge Erwachsenenmagazin in einem Umschlag zu packen, auf dem auch noch Harald Schmidt zitiert wird, ist nicht kreativ, nicht interessant genug und deshalb schon reif für den Ofen gewesen, als jemand die Idee dazu hatte. Das sie mal ein VivaBunny war und sich dann bei MTV angebiedert hat, bis sie gehen durfte macht es auch nicht einfacher sich auf ihr Geschwätz zu konzentrieren, vor allem in geschriebener Form. Doch jedesmal wenn ich sie sehe, möchte ich mein Gesicht in ihren nackten Schoss vergraben. Das ist doch auch schon was.</p>
<p>Schröder und Kuttner haben also gezeigt, dass sie noch lebendig sind. Und das auf einem Niveau, an das z. B. Fidel Castro vorerst nicht heranreichen wird. Der Kubanische Staatsführer musste per Video beweisen, das er noch lebt. Würde er ein Buch herausbringen, würden die Kritiker ohnehin daran zweifeln, ob das Werk wirklich aus seiner Feder stamme.  Also lieber ein Video, in dem er auf und ab geht.</p>
<p>Ich finde, diverse Leute sollten grundsätzlich erst mal ein Video von sich aufnehmen, wie sie auf und ab gehen. Gerade so prominente Gestalten, die an ihrem Job gescheitert sind aber trotzdem nicht wissen, wann schluss ist, oder wie´s weitergeht. Mit einem Buch? Was soll die ganze Papierverschwendung. Hört auf zu schreiben, kauft euch lieber eine DigiCam. Macht euch euer eigenes Bild von euch und setzt es dann bei YouTube rein, oder MyVideo. Feiert den NonKommerz. Kein Geld für euch. Aber Annerkennung.  Fans. Und alles Digital. Da seid ihr Konserviert bis über euren Tod hinaus. Es braucht ja nur ein paar Sekunden. Da passt der Inhalt eurer Bücher problemlos hinein, würde ich sagen.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stark machen]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/03/29/stark-machen/</link>
<pubDate>Thu, 29 Mar 2007 22:42:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Kahlschlag für diesen Sommer, würde ich sagen. Rasieren wir uns die Haare ab, bevor Milliarden von]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Kahlschlag für diesen Sommer, würde ich sagen. Rasieren wir uns die Haare ab, bevor Milliarden von überlebtem Geschmeiss seine Eier in unsere hübschen Frisuren ablegt, während wir uns darüber freuen, dass die Erde wieder ein Stückchen wärmer geworden ist. Sonst wird es ein schwieriger Kompromiss, wer mag schon Insektenlarven auf seinem Kopf? Bei manchen scheinen sie allerdings schon drinnen zu stecken. Denn während sich die eine Seite der geballten Medienpower für die Umwelt stark macht, <!--more-->entlarvt die andere Seite sie prompt: <em>In Wahrheit tun die ja alle nur so</em>. Brad Pitt fährt Quad! Na, was so ein Ding auf hundert Kilomerter verbraucht!! Harrison Ford fliegt meistens im Privat-Jet! Das versaut einem doch die Ozonschicht. Indiana, dachten wir alle, kann kein böser sein. Irgendwo zwischendurch liest man dann aber wieder einen Bericht in dem es heißt, dass alles nur falscher Alarm sei. Die Erde wäre zwar angeschlagen, aber sie heilt sich ja auch von selbst. Wir Menschenkinder brauchen da eigentlich gar nichts dazu tun. Wir sollten nur ein klein wenig weniger CO2 ausstossen. Irgendjemand lügt doch. Grönemeyer singt sich sein eigenes Lied von der Erde und sehnt sich nach Stuhl im Orbit. Ich bin fast sicher, irgendwo ist da Stuhl im Orbit. Für wen auch immer.</p>
<p>Wie wird der Sommer? Wenn er schlimm wird wissen wir wenigstens, er geht auch vorbei. Oder nicht? Feiern wir etwa demnächst Weihnachten in Badehose und Bikini? Und grinsen schön dabei, weil das Wetter ja so gut ist? Und noch was anderes: Wenn uns die Sonne wieder wochenlang ununterbrochen auf Backen und Bäuche scheint, worüber sollen bloß unsere kreativen Radiomoderatoren sprechen? Werden wir in einem überfüllten Freibad liegen und ganz entspannt von heiteren Seelchen diverse Katastrophenmeldungen bekommen, wie z. B. <em>Der Schwarzwald brennt gerade vollständig ab. Heute wieder wunderbare 53 Grad im Schatten. Und fröhliche Weihnachten. </em></p>
<p>Ich wünschte ich hätte genug Geld um mir einen künstlichen Winter her zu zaubern. Mit Schneekanonen und allem drum und dran. Der neuen Umweltschutzelite wäre ich sicherlich ein Dorn im Auge. DiCaprio würde vor meinem Haus demonstrieren. Und Al Gore würde in der Wahl zum Schneekönig gegen mich verlieren und sich danach dem Leonardo anschließen. Ich wünschte, wir hätten wieder einen richtigen Sommer. Also nicht so brüllend heiß und auch nicht zu kalt. Und vor allem danach wieder einen richtigen Winter. Aber das geht leider nicht, denn wir müssen ja immer alle Auto fahren und Flugzeug fliegen und sowas. Und das viele Haarspray, man will ja auch gut aussehen, wenn man den Gelben Sack an die Straße stellt. Ich möchte, dass die hoch engagierten kraxler aus den Hollywood Hügeln ihre gelifteten Hintern aus dem Pool schwingen und sich in ihre Privat-Jets setzen und jede einzelne Stadt dieser Erde anfliegen. Ich möchte das sie zu mir kommen und mir sagen:</p>
<ul>
<li><em>Du darfst nicht so oft aufs Klo. </em></li>
<li><em>Wasche deine Wäsche nur noch bei 30 Grad.</em></li>
<li><em>Benutze Sparbirnen.</em></li>
<li><em>Geh zu Fuß</em></li>
<li><em>Benutze Badewasser mehrmals<br />
</em></li>
</ul>
<p>Und dann mach ich das. Und die fliegen dann wieder nach Haus, nach Los Angeles, wo die gesunde Luft ihren Ursprung hat und sie weiter kraxeln können, bis zum nächsten Arsch- oder Facelifting.</p>
<p>Ein wirklich großes Problem in diesem Sommer wird immer noch das Ungeziefer. Diese fiesigen Insekten haben uns längst zu ihren Brutkästen gemacht. Ihre Nachkömmlinge wachsen in unseren Hirnen heran und befehligen uns zu tun, was wir schon die ganze Zeit tun. Machen wir nur so weiter, und sobald der letzte Sauerstoff weggesaugt ist, brechen unsere Köpfe auf und eine neue Form von Leben wird geboren. Und diese Viecher interessieren sich weder für Schwarzeneggers umweltgerecht umgebauten Hummer, noch für Herberts einfühlsames Geheule. Die haben nichts anderes vor, als sich die nächsten paar Millionen Jahre durschzuschlagen und sich so weit zu entwickeln, dass sie sich irgendwann per Analsex vermehren können. Was für ein Lebenszweck. Im Grunde genommen dass, was die Spezies "Mensch" ins geheim schon immer begehrt hat, doch nie durchzusetzen im Stande war. Naja, irgendwann kommt immer einer der´s besser macht.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kindermund tut Warheit sagen, alter!]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2007/03/02/kindermund-tut-warheit-sagen-alter/</link>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2007 02:33:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Weißt du noch wie´s früher war? Und wenn ich von früher rede, ist das noch gar nicht so lange he]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Weißt du noch wie´s früher war? Und wenn ich von früher rede, ist das noch gar nicht so lange her. Früher hingen wir albern auf dem Spielplatz rum und das schlimmste was wir taten war, den Namen der derzeitig Schönsten ins Klettergerüst zu schnitzen. Oder, wenn´s keine Schönste gab und unsere lächerlichen kleinen Herzchen sich zerfressen anfühlten, da wir abermals vermöbelt wurden, vom Schulrowdy nummer eins oder einfach nur vom Arschloch von Nebenan, oder gar vom eigen Fleisch und Blut, ritzten wir eben deren Namen <!--more-->dort ein und dazu noch irgendeine Gemeinheit. Ein fieses Gerücht über das alle lachten und weswegen man ein paar Tage später wieder Schläge kassierte. Manchmal bekam man aber auch die Hucke voll von der derzeit schönsten, weil sie ja wie immer viel älter war als man selbst und sie die Peinlichkeit nicht ertragen konnte, dass ein verpickeltes Etwas seine Zuneigung zu ihr bekundete in dem es in ein öffentliches stück Holz einritzte, was nach seiner Meinung eigentlich jeder wissen sollte: Peter + Jana (oder so).</p>
<p>Wenn heute ein Messer auf einem Spielplatz gezückt wird, dann offenbar nicht um irgendwelche Hölzer damit zu verschönern. Auf dem Spielplatz in der Nähe schauen ganz gern mal die Gesetzeshüter vorbei um bei den Kleinen für Ordnung zu sorgen. Da stehen sie in ihren Erfurchteinflössenden Uniformen und müssen sich von ´nem zehnjährigen so Sachen sagen lassen wie: "Ja und, was willste jetzt machen, alter?"<em> Wie wäre es, wenn ich dir mit dem Vollgepissten Sand mal kräftig die Zähne putze und danach gehen wir zu deinem Papa oder deiner Mama oder deinem Heimleiter und hängen sie/ihn Kopfüber von der Brücke mit der Aufgabe solange aus dem Kanal zu saufen, bis sie/er kotzen muss! Natürlich hängst du daneben, du winzig kleines Geschwür am Arsch einer Menschgewordenen Hämorrhoide! </em></p>
<p>Nein, so darf man mit Kindern nicht reden. Aber wenn sie doch keine Kinder mehr sind? Sie gröhlen wie ihre besoffenen älteren Brüder und reden als hätten sie verfickt noch eins zuviel dreckige Scheiße aus dem verhurrten Internet gelesen. Woher haben die das bloß? Neulich schlich ich klein und ängstlich an besagtem Kinderspielplatz vorbei. Es war sehr laut auf dem Amüsiergelände, und ich riskierte einen Blick: Ein hässliches Balg war auf das Dach eines völlig bescheuerten Konstruktes geklettert (kein Kind auf der Welt weiß, was es in diesem Ding eigentlich  anstellen soll), und brüllte nun nach Herzenslust Dinge, die ich nicht einmal zu meiner Freundin sagen dürfte: <em>Lutsch meinen Schwanz, du dreckige Fickfotze</em> (ich bin mir der Konsequenz dieser Worte ganz genau bewußt - die Anzahl der Besucher die regelmäßig unter ihrem Schreibtisch abspritzen wird sich wieder erhöhen). Das hat dieser kleine Bengel nicht einfach nur so gerufen (und alle anderen haben´s natürlich nachgemacht), er hat es immer wieder fast gesungen. Ich wollte schnell sie Supernanny engagieren, dass sie ihn ordentlich vermöbelt, doch das wäre nicht up to date. Ich könnte ihn in seiner eigenen kleinen Wuthöhle vergraben, dachte ich, oder ihn von der stillen Treppe schubsen.<br />
War ich früher etwa auch so? Ein Kind verdorbener Eltern? Ich überwand meine Angst und lief unbemerkt an den vielen kleinen Monstern vorbei, die sich vor dem Gerüst um den Schreihals versammelt hatten, den nächsten zwei Polizisten direkt in die Arme. Ich rief laut: Da sind die Übeltäter, schlagen sie sie zusammen. Und sie taten es. Und ich, und die Urgroßmutter, die die grünen Männer gerufen hatte, klatschten high-five-mäßig ab und gingen unsere geregelten Wege.</p>
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<title><![CDATA[Schwere Emotionale Probleme]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2006/11/13/schwere-emotionale-probleme/</link>
<pubDate>Mon, 13 Nov 2006 20:28:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[Blogs lesen finde ich mittlerweile höchst angstrengend, da ich mich ja grundsätzlich für niemand ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Blogs lesen finde ich mittlerweile höchst angstrengend, da ich mich ja grundsätzlich für niemand anderes interessiere, als für mich selbst. Als ich angefangen habe, mich mit Blogs zu beschäftigen, war ich noch neugierig und habe versucht zu ergründen, wer hier wie wichtig ist und was alle anderen von ihm halten. Mittlerweile ist es mir vollkommen wurscht ob da nun ein ausgewachsener Journalist regelmäßig und kostenfrei seine Meinung auskotzt um seine Jünger zu beglücken, oder ein fleischgewordener Flachwichser<!--more--> seiner Selbstdarstellungsucht talentfrei hinterherhechelt. Das solche Leute große Fangemeinden haben ist halt nichts neues. Man trifft sie wieder, die Vollpfosten von der Straße, die was auf sich halten und dich in ihren hochpolierten Autos schneiden, weil sie ihre frisch angewichsten Schuhe einfach nicht vom Gas kriegen. Jene Einzeller landen heutzutage auch gerne mal im Fernsehen,  wo die kreativität genau aus diesem Grund schon seit Jahren schmerzhaft vermisst werden darf. Neuerliche Weichbrote die als Sänger oder Schauspieler von sich reden machen wollen, reden mittlerweile nur noch vom Buiseness, können aber nichtmal Blues von Jazz unterscheiden oder sind schon unglaubwürdig, wenn sie vor der Kamera ein Ei aufschlagen müssen. Subkreative Einsätzler halten sich in ihren Soaps für große Nummern und wagen es auch noch, ihr Handwerk als Kunst zu bezeichnen.<br />
Bald wird der erste Blog-Star in die nächst größere Stufe der Prominenz abkommandiert, mal um was neues auszuprobieren, aber es fragt ihn mal wieder keiner, ob er denn was neues hat, oder ob er wenigstens was Altbewertes originell präsentieren kann. Und anstatt zu kritisieren und auch einfach mal was blöd finden, überlegt man heutzutage ganz genau, ob man da nicht doch besser mitmachen sollte. Blöd finden war gestern, heute sind wir alle blöd. Weniger denken macht Sinn, denn das Leben wird nicht vom denken besser. Taten müssen her. Also, eine Anmeldung bei Bohlens Sängerquatsch, bei dem dicken DEE mit der fürchterlich aufdringlichen Fresse eines Breitmaulfrosches oder gleich zu Brittfick am Mittag, wahlweise mit oder ohne Kleidung. Kaum jemand hat noch irgendwas originelles zu bieten, da liegt es doch nahe, dass alle einfach mal für ein paar Minuten die Schnautze halten und über sich selber nackdenken.</p>
<p>Vorerst aber eiern sie alle im Internet rum und geilen sich auf und tanzen und singen auf unterirdischstem Niveau und lachen dabei, bis dass Gehirn verkrampft. Die Folge: Noch mehr Videos bei YouTube. In der Realität, wo man mit seinen schweren emotionalen Problemen tagtäglich konfrontiert wird, hätte es dafür schon längst was auf´s Maul verdient. Im Internet eigentlich auch. Nur versuchen die Leute in den Blogs, Foren oder sonstiges sich natürlich nicht an schallenden Ohrfeigen für ihr ausgewähltes Opfer, sondern sie ergießen ihren flüssigen Stuhl in den Kommentaren und haben dabei ein Gefühl von... was weiß ich... höchster Befriedigung? War doch nur Spaß, heißt es gerne, ist doch nur Internet, oder regt euch nicht auf. Das Internet ist so schön leise, da regt sich doch niemand wirklich auf.</p>
<p>Der Mensch an sich scheint relativ doof zu sein und durch die Möglichkeit, sich von seinem kleinen Zimmerchen aus in die ganze Welt zu produzieren, werden hirnlose Arschlöcher die was auf sich halten zu skrupellosen Muttersöhnchen, die sich in schwachen Momenten hinter verschlossenen Türen an Autofelatio versuchen. Was kann es schrecklich schöneres geben? Das ganze muß nur noch gefilmt werden, für YouTube (aber sichert euch vorher die Rechte an Autofelatio) oder MyVideo, per Fotostrecke bei flickr und als Podcast, mit einer ausführlichen Szenenbeschreibung vom besoffenen Kumpel, der sich dabei den schmalen Arsch ablacht. Verfickt, werden sich Mutti und Vati denken, wenn sie ihren Sohn online beim ejakulieren in den eigenen Hals sehen und hören, verfickt haben wir uns da, aber gewaltig.</p>
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<title><![CDATA[Schwuppen sind so]]></title>
<link>http://hoffa.wordpress.com/2006/11/06/schwuppen-sind-so/</link>
<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 19:33:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>hoffa</dc:creator>
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<description><![CDATA[&#8220;Geh mal kacken&#8221; sind Worte, die einem als Hete auf einer Schwulenparty schwer zu denken]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>"Geh mal kacken" sind Worte, die einem als Hete auf einer Schwulenparty schwer zu denken geben. Im nächsten Moment beobachte ich, wie der gute Mann mit der betont weichelnden Stimme sich auf die leicht erhöhte Tanzfläche schwingt und zur Begrüßung jedem Tanzkasper in Reichweite freundlich in den Schritt greift. Ich versuche schon seit geraumer Zeit nicht jedes Klischee zu glauben, das man hier und da eingetrichtert bekommt. Jetzt stehe ich gerade mitten in einem.  Ich könnte<!--more--> von jetzt auf gleich auf´s Klo und mich bei sperrangelweit offener Tür rücklinks vernaschen lassen, ich wäre hier und heute nicht der erste, wie ich bereits beobachten durfte. Sowas schüchtert die kleine doch Hete ein.</p>
<p>Ich beschließe zum Kacken nach Hause zu gehen und bahne mir meinen Weg an den knutsch-fummelnden Jungs vorbei bis zur Treppe. Dort werde ich rau angequatscht mit den Worten "Was willst du denn hier?" Ein recht großer Typ im Feinripp-Unterhemd, mit engen Jeans und Westernstiefeln. Die Jeans trägt er in den Stiefeln und zur Dekoration hat er sich mit zwei weissen Nietengürteln behängt. Die eine Hälfte seiner Frisur hat er Pechschwarz gefärbt, die andere Seite komplett abrasiert. In seinem Arm hält er einen Typen, von dem er sich seine diversen Piercings im Gesicht anknabbern lässt. Wie ich bemerke, dass ich ihn nicht kenne, antworte ich " wollte gerade gehen", und versuche mich möglichst schnell an ihm vorbei zu schlängeln. "Ist auch besser für dich, ist hier keine verschissene Hetenveranstaltung".</p>
<p>Klingt lustig, sieht aber nichtmal halb so lustig aus. Ich hatte hier und da schon mal leichte Kontaktprobleme und jedesmal hatten die Affen diesen schäbigen, hinterhältigen Blick in den Augen, bevor ich die Hucke voll gekriegt hab. Unangenehm, wie der sich mein Gesicht versucht einzuprägen und deswegen  sprinte ich auch so gut es eben geht die Treppe hinunter, um möglichst unbeschadet hier raus zu kommen. Vielleicht ist´s ja auch eine grobe Fehleinschätzung von mir, diese Schwulen sollen ja immer sehr humorvoll sein. Aber vielleicht ist auch das wieder ein blödes Klischee aus dem Fernsehen. Ein kurzer Blick zurück verät mir, der macht keine Scherze. Wenn der mal lacht, dann sicher nicht mit mir. Höchstens über mich. Er starrt mich weiter an. Sein Kumpel knabbert. Und seine Bauarbeiter-Pose sieht aus, als wolle er mich wie einen haufen Sand aus dem Weg räumen. Ich bin schon weg.</p>
<p>An der frischen Luft denke ich, bin ich gerade sowas wie diskriminiert worden? Als einziger Hetero auf einer schwulen Veranstaltung mit dem Titel "Emergency"? Auf der HipHop-Party nebenan, wo sich die albernen Ghetto-Kids aus den umliegenden Dörfern für Farbige Gangsta-Rapper halten, hätte ich garantiert auf´s Maul bekommen. Und diese Heavy-Typen,  aus Halle Nummer 3 gehen auf jeden los, der weniger Narben im Gesicht hat als sie selber. Alles Klischees, ich weiß. So sind die gar nicht. Niemals. Später sagte mir eine Freundin, jaja, die Schwuppen sind so...</p>
<p>Die Schwuppen? Ach?!?</p>
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