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	<title>angststorung &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/angststorung/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "angststorung"</description>
	<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 09:07:33 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Längsschnittstudie über den Zusammenhang von Übergewicht und psychischen Erkrankungen]]></title>
<link>http://herminemandl.wordpress.com/?p=127</link>
<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 14:32:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>minam</dc:creator>
<guid>http://herminemandl.de.wordpress.com/2008/04/26/langsschnittstudie-uber-den-zusammenhang-von-ubergewicht-und-psychischen-erkrankungen/</guid>
<description><![CDATA[Die Wissenschaftlerin Sarah Anderson von der Ohio State University führte gemeinsam mit ihren Kolle]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaftlerin Sarah Anderson von der Ohio State University führte gemeinsam mit ihren Kolleg/innen einen Längsschnittstudie zum Thema "Kindliche Adipositas und das Risiko, an einer Depression oder Angststörung zu erkranken" durch. Dafür wertete sie die Daten von 820 Personen aus dem US-Bundesstaat New York aus, die zwischen 1975 und 2003 insgesamt viermal kontaktiert worden waren, um Auskunft über ihr Körpergewicht, ihre Körpergröße sowie über ihre psychische Gesundheit zu geben. Für die Studie wurden zusätzlich sozioökonomische Daten, ethnische Herkunft und eventuelle psychische Erkrankungen der Eltern erhoben und für die statistische Analyse berücksichtigt, indem diese Aspekte als äußere Einflüsse herausgerechnet wurden.</p>
<p>Das Ergebnis: Frauen, die in ihrer Jugend einen höheren <a title="BMI-Rechner des Gesundheitsforum NÖ" href="http://www.gfnoe.at/content/tipps/details/tipp_1.php">Body-Mass-Index </a>(Körpergewicht im Verhältnis zu Körpergröße) als 95 Prozent der Bevölkerung hatten, entwickelten fast 4-mal häufiger als andere Teilnehmer/innen in späteren Lebensjahren eine Depression oder Angststörung. Ein derartiger Zusammenhang war bei Männern nicht erkennbar.</p>
<p>In ihrem Erklärungsmodell vermuten die Wissenschafter/innen, dass ein Grund dafür sein könnte, dass für Mädchen das eigene Aussehen wichtiger ist als für Jungen; auch das Hänseln, von dem übergewichtige Jugendliche verstärkt betroffen sind, könne die negative Selbstwahrnehmung und depressive Symptome fördern.</p>
<p><em>Studie:<br />
</em>Anderson, S.E. et al: <em>Adolescent obesity and risk for subsequent major depressive disorder and anxiety disorder: Prosepctive evidence.</em> Psychosomatic Medicine, 69, 2007, 740-747.</p>
<p><strong>Quelle:</strong><br />
Römer, Anke: <em>Erst schwer, dann schwermütig</em>. <a title="Psychologie heute" href="http://www.psychologieheute.de/" target="_self">Psychologie heute</a>, April 2008, S. 59.</p>
<p> </p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Angststörung]]></title>
<link>http://ksknet.wordpress.com/?p=21</link>
<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 22:29:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>mezzo4orte</dc:creator>
<guid>http://ksknet.de.wordpress.com/2008/01/26/angststorung/</guid>
<description><![CDATA[Angst wird zur Krankheit wenn
man stark unter ihr leidet oder sie unangemessen stark in Bezug auf de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<h2>Angst wird zur Krankheit wenn</h2>
<p>man stark unter ihr leidet oder sie unangemessen stark in Bezug auf den Auslöser ist, oder ohne Grund auftritt nicht durch die Vernunft erklärt oder den Willen beseitigt werden kann, sie jeder Hinsicht in bezug auf den Auslöser unverhältnismäßig ist.<br />
Sie zu häufig und zu lange auftritt man befürchtet die Kontrolle zu verlieren, man Angstsituationen vermeiden muss mit einer nennenswerten Einschränkung des täglichen Lebens.</p>
<p>Die Probleme kennt tatsächlich jeder, aber nicht in dem Ausmaß, in dem solche Symptome den Angstkranken überfallen. Zur Krankheit wird es dann, wenn der Betroffene es selber nicht mehr kontrollieren kann, wenn er stark darunter leidet und wenn sein Leben wirklich beeinträchtigt wird.</p>
<p>Angst ist eines der häufigsten psychopathologischen Symptome. Es muss zwischen einzelnen Angstsymptomen Angssymptome, Angsterkrankung,und Angsterkrankungen unterschieden werden.</p>
<p>Die für Panikattacken typische Angst unterscheidet sich von generalisierter Angst dadurch, dass sie anfallsweise auftritt, innerhalb kurzer Zeit einen Gipfel erreicht und typischerweise ausgeprägter ist.</p>
<h4>Man unterscheidet:</h4>
<ol>
<li>spontane Panikattacken, bei denen das Einsetzen der Panikattacke nicht von situativen Auslösern abhängt (d.h. tritt spontan, "wie aus heiterem Himmel", auf);</li>
<li>situationsgebundene (ausgelöste) Panikattacken, die fast immer direkt bei der Konfrontation mit dem situativen Reiz oder Auslöser oder dessen Vorstellung auftreten (z. B. führt der Anblick einer Schlange oder eines Hundes jedes Mal sofort zu einer Panikattacke)</li>
<li>und situationsbegünstigte Panikattacken, deren Auftreten bei der Konfrontation mit einem situativen Reiz oder Auslöser wahrscheinlicher ist, die aber nicht immer mit dem Reiz assoziiert sind und nicht notwendigerweise sofort nach der Konfrontation auftreten (z.B. wenn Attacken häufig beim Autofahren auftreten, die Person jedoch auch Autofahrten ohne Panikattacken erlebt oder wenn es erst eine halbe Stunde nach Beginn der Autofahrt zu einer Panikattacke kommt).</li>
</ol>
<h3>Klassifikation der Angststörungen</h3>
<p>Gab es früher nur die Angstneurose und die Phobien (davon allerdings mehr als 200), wird jetzt durch die Klassifikations-Vorschläge der tonangebenden Institutionen Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ICD-10 sowie Psychiatrische Amerikanische Vereinigung (APA) mit DSM-IV einigermaßen scharf getrennt und damit diagnostiziert und therapiert.</p>
<h4>So unterscheidet man erst einmal ganz allgemein die</h4>
<ol>
<li>angemessene, also "normale" Angst die Angststörungen auf organischer Grundlage: am häufigsten internistische und neurologische Erkrankungen wie Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse), Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Herz- und Kreislaufkrankheiten, Migräne, Multiple Sklerose, Epilepsie, Hirntumoren usw. sowie</li>
<li>Angstzustände auf psychischer Grundlage: Depressionen (hier vor allem zunehmend Panikattacken, die dem depressiven Syndrom nicht selten vorausgehen), ferner Schizophrenien, Persönlichkeits- und Anpassungsstörungen, Alkoholismus, Rauschdrogenkonsum und Medikamentenabhängigkeit, dementielle Entwicklungen u. a. und<br />
als letzte und wahrscheinlich wichtigste Gruppe die so genannten primären Angststörungen.</li>
</ol>
<blockquote>
<h3>Bei den primären Angststörungen sind es vor allem die</h3>
</blockquote>
<ul>
<li>
<ul>
<li>generalisierten Angststörungen</li>
<li>das Panik-Syndrom</li>
<li>die Agoraphobie</li>
<li>die Sozialphobie</li>
<li>die spezifischen Phobien</li>
<li>die Zwangsstörungen</li>
<li>die posttraumatischen Belastungsreaktion bzw. -störungen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2><a href="http://ksknet.wordpress.com/2008/01/26/angststorung/22/" rel="attachment wp-att-22" title="angstdd.jpg"></a></p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://ksknet.wordpress.com/2008/01/26/angststorung/23/" rel="attachment wp-att-23" title="angstdd1.jpg"><img src="http://ksknet.wordpress.com/files/2008/01/angstdd1.jpg" alt="angstdd1.jpg" /></a></div>
</h2>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Es ist ein Witz....]]></title>
<link>http://angstschisser.wordpress.com/2007/12/14/es-ist-ein-witz/</link>
<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:28:08 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhodan007</dc:creator>
<guid>http://angstschisser.wordpress.com/2007/12/14/es-ist-ein-witz/</guid>
<description><![CDATA[Nach längerer Abstinenz werde ich nun wieder beginnen, meinen Blog aktuell zu halten. Da meine Stim]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nach längerer Abstinenz werde ich nun wieder beginnen, meinen Blog aktuell zu halten. Da meine Stimmung nicht die Beste ist fange ich heute mal mit einem Witz an:</p>
<p>Was haben eine Blondine und ein Tornado gemeinsam?</p>
<p>Es fängt mit einem leichten Blasen an und dann ist das ganze Haus weg.</p>
<p>Schweinisch? Nein! So kann auch die Angst beginnen. Erste Symptome, die ein noch nie psychisch krank Gewesener nicht ernst nimmt, schließlich die Steigerung und gegen Ende der BIG BANG. Der Urknall, der das Leben komplett auf den Kopf stellt. So fängts bei vielen an!</p>
<p>Erst vor ein paar Wochen habe ich eine Person im Internet getroffen, die ich persönlich 7 oder 8 Jahre nicht mehr gesehen habe. Zufälligerweise wohnt sie im selben Ort und zufälligerweise hat sie eine ähnliche Symptomatik wie ich. Nur das Kontroverse ist: Sie hat das Problem sich drinnen aufzuhalten und ich das Problem mit draußen.</p>
<p>Da könnte man sich doch gegenseitig helfen… Nur bedingt. Da sie noch am Anfang aller Dinge steht und sich selbst sehr unsicher ist (genau wie ich auch) ist noch etwas Weg, bis sie auf dem meinigen Wissens- und Erkenntnisstand ist.</p>
<p>Wie waren sonst die letzten Wochen?</p>
<p>Eigentlich gut… Ups gefolgt von Downs, die sich jedoch glücklicherweise nicht lange hielten. Seit Tagen jedoch kämpfe ich wieder gegen die Ängstlichkeit im Allgemeinen an. Ich weiß, dass man nicht dagegen kämpfen soll, jedoch versuche ich mich nicht davon unterdrücken zu lassen. Obwohl es gestern fast so weit war, dass das Biest gesiegt hätte. Ich bin seit September im Fitnessstudio und seit mehreren Wochen täglich. Was wirklich zu bemerken ist: Bewegung hilft unwahrscheinlich! Krafttraining noch mehr. Dort schaffe ich es mich zu überwenden und meinem Körper extremsten Belastungen zuzumuten. Ach eine Wiederholung schaffst du noch, komm noch 10 Kilo mehr. Das funktioniert tadellos!</p>
<p>Leider schaffe ich jedoch nicht, das auf die Psyche umzulegen. Ich bekenne: Mein Problem ist die Angst vor der Angst und nicht vorhandenes Selbstvertrauen bzw. Selbstsicherheit.</p>
<p>Im Internet stehen immer wieder die selben drei Möglichkeiten um der Angst Herr zu werden. Vielleicht muss ich auch die härteste aller Methoden auswählen: Das sogenannte Flooding.</p>
<p>Flooding ist eine Reizüberflutung in der das “Angstopfer” in eine für sich extreme Situation gebracht wird und die Angst massivst auftaucht. In dieser Situation wird sich dann mindestens eien Stunde aufgehalten. Was passiert? Nachdem sehr schnell die Spitze erreicht wird (Panikattacke wahrscheinlich), beruhigt sich das Angstopfer allmählich und kann schließlich seine Gedanken und Gefühle beschreiben, die es erlebt. Für die Unwissenden: Angstattacken dauern in der Regel nie länger als eine halbe Stunde an, da der Körper irgendwann sein Pulver verschossen hat. Nach dieser Erfahrung wird das Angstopfer in der Regel nie wieder in dieser Situation Angst spüren.</p>
<p>Erfolg dieser Methode? Nahezu über 80% und dort einsetzbar, wo andere Therapiemöglichkeiten nicht greifen.</p>
<p>Jedoch sollte dies nur unter Aufsicht passieren und das jedoch ist mein Problem. Wie soll man es machen, wenn man alleine ist? Vielleicht funktioniert es auch alleine und die Wirrheiten in dieser Situation kann ich mir ja noch schriftlich notieren. Notfalls gibt es ja noch Aufnahmegeräte. Letzendlich sehe ich keine andere Möglichkeit als das Flooding um mich voranzubringen.</p>
<p>Die Angst ist ein verdammtes Miststück. Mehr kann ich dazu nicht sagen…</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Die alte neue Langasmkeit: Jetzt auch an Ihrem Arbeitsplatz!]]></title>
<link>http://anouphagos.wordpress.com/2007/12/13/die-alte-neue-langasmkeit-jetzt-auch-an-ihrem-arbeitsplatz/</link>
<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 11:42:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>anouphagos</dc:creator>
<guid>http://anouphagos.de.wordpress.com/2007/12/13/die-alte-neue-langasmkeit-jetzt-auch-an-ihrem-arbeitsplatz/</guid>
<description><![CDATA[Wie die FAZ gestern berichtete, wird Multitasking jetzt vermehrt auch an Ihrem Arbeitsplatz abgebaut]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~E6CA2F9E43B6E4A1D899360C82B0796A0~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> gestern berichtete, wird Multitasking jetzt vermehrt auch an Ihrem Arbeitsplatz abgebaut (egal ob Männlein oder Weiblein), weil es letztlich Ihre Effizienz im Beruf untergräbt. Und beim Thema Crackberry denke ich immer gerne an die Kommilitonen, die in den Vorlesungspausen nichts besseres zu tun haben, als 15 SMS und 4 Anrufe zu erledigen. Dann denke ich mir immer: So viel wichtiger als ich <em>können </em>die doch gar nicht sein...</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Abhängigkeiten...]]></title>
<link>http://angstschisser.wordpress.com/2007/10/22/abhangigkeiten/</link>
<pubDate>Mon, 22 Oct 2007 10:27:02 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhodan007</dc:creator>
<guid>http://angstschisser.wordpress.com/2007/10/22/abhangigkeiten/</guid>
<description><![CDATA[So nun mal zu etwas Wichtigem. Natürlich hat sich in all den Jahren eine Abhängigkeit zu meiner Fr]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>So nun mal zu etwas Wichtigem. Natürlich hat sich in all den Jahren eine Abhängigkeit zu meiner Freundin aufgebaut. Es war mal sehr extrem, so dass ich Angst- und Panikattacken hatte, wenn sie nur mal für ne Stunde weg war. Das hat sich soweit gelegt. Nur noch größere Zeiträume sind ein Problem. </strong></p>
<p><strong>Wie z. B. derzeit…. Heute ist sie für drei Tage zu einer Fortbildung und natürlich irgendwo am Arsch von Deutschland. Auswirkungen haben sich schon bemerkbar gemacht. Vorhin habe ich an einem Auto Winterreifen aufgeschnallt, damit ich wenigsten ein paar Minuten mal vor der Tür bin. Das war soweit kein Problem, war ja auch beschäftigt. Dann wollte ich eine Probefahrt zur Tanke machen, da ich ja dort schon bestimmt 50 mal in den letzten Wochen gewesen bin. (Mein Psychologe sagt ja: Täglich üben!) Nun ja ich war an der Tankstelle, allerdings überlegte ich mir mehrere Male schon vorher umzudrehen. In die Tankstelle habe ich mich nicht getraut, da die Angst wieder ihre hässliche Fratze präsentierte und mit Angstschüben und Selbstzweifeln gebeutelt, habe ich direkt wieder rumgedreht. Nun bin ich wieder hier und es soweit ok. </strong></p>
<p><strong>Das was mir wirklich Kopfschmerzen bereitet ist, wie die heutige Nacht wird. Dunkelheit ist mir eh ein Greuel und dann noch alleine. Für mich persönlich der Supergau. Natürlich werde ich mich ablenken und keine Horrorszenarien ausdenken. Wie wahrscheinlich jeder weiß: Wenn man sich gedanklich die Situation vorstellt, wie man in Angst und Panik gerät, wird es mit Sicherheit auch so passieren.</strong></p>
<p><strong>Daher werde ich das mal in den Hintergrund drängen, damit es nicht weg ist und mich schlagartig überfällt, sondern damit ich vorbereitet bin und leichter die Angst zulassen kann. Verdrängen bzw. Vermeiden ist der leichte aber falsche Weg. Gut ich habe es auch vermieden in die Tankstelle zu gehen. Aber heute sollte es nunmal nicht sein. Ich mache mir keine Vorwürfe deswegen und kann damit umgehen. </strong></p>
<p><strong>Sollte heute abend die Situation eskalieren, werde ich direkt berichten, damit die Eindrücke live niedergeschrieben sind.</strong></p>
<p><strong>Sollte es dagegen ruhig verlaufen, werde ich mich erst morgen hier wieder einklinken.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Weiter gehts...]]></title>
<link>http://angstschisser.wordpress.com/2007/10/17/weiter-gehts/</link>
<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 10:26:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhodan007</dc:creator>
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<description><![CDATA[…Autofahren war meine totale Ablenkung und machte mir immer Spaß, egal wieviele Panikattacken ich]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>…Autofahren war meine totale Ablenkung und machte mir immer Spaß, egal wieviele Panikattacken ich erleiden musste. Aber dann, wie schon gestern geschrieben, suchte sich die Angst neue Wege. Ich traute mich nicht mehr Brücken zu befahren, dann gewisse Strecken nicht mehr. Um ins Nachbardorf zu fahren, bin ich oft einen 20 km Umweg gefahren. Irrsinnig nicht wahr? Aber was tut man alles aus Angst vor der Angst. Ja meine Freunde! Das klingt nicht blöd, das ist tatsächlich so! Naja kurz nochmal zurück: Ich traute mich dann nur noch im Dorf zu fahren und nachdem ich eine Riesenpanikattacke hatte, war Schluss mit Autofahren. Von heute auf morgen verließ ich meine Wohnung nicht mehr. Den ganzen Tag nur Angst und das von Null bis Mitternacht. Es war aber noch nicht Schluss! Ich traute mich hinterher nicht mehr auf die Toilette, die nur einen Raum nebenan war. Natürlich bin ich gegangen, aber Tür musste aufbleiben und in Panik stürzte ich dann anschließend wieder raus.</p>
<p>Ich denke sagen zu dürfen, dass ich tiefer nicht mehr sinken konnte. Erschwerend hinzu kam eine psychische Abhängigkeit von meiner Freundin. In der Form das, wenn sie weg wahr, es noch einen Tick schlimmer alles für mich zu ertragen war.</p>
<p>Aber nicht nur das, so was kann eine Beziehung zerbrechen lassen. Wenn du an dem Punkt bist und dein(e) Lebenspartner(in) bleibt bei, dann weißt du was du an dieser Person hast!</p>
<p>Meine Freundin ist natürlich bei mir geblieben, was mich sonst wahrscheinlich in den Tod getrieben hätte. Ich habe ihr das nie gesagt. Auch das hat mich mal immer wieder beschäftigt. Dem ganzen ein Ende setzen, damit ich niemandem mehr zur Last fallen und vor allen Dingen, damit ich das alles nicht mehr ertragen muss.</p>
<p>Seit Monaten verfolgen mich diese Gedanken nicht mehr und ich muss ehrlich zugeben, dass es sehr hart war diese Gedanken zu “bekämpfen”.</p>
<p>Aber zurück zum Nullpunkt. Es dauerte Wochen, bis ich mich wieder aufrappeln konnte und sehr sehr langsam ins Leben zurückfand. Die Angst ließ etwas nach und ich war mir sicher, dass ich es bis zum Sommer wieder schaffen würde auf einem “normalen” Level zu stehen. In der Tat ging es mir im Sommer wieder gut, allerdings traute ich mich immer noch nicht weiter weg. Dafür nur vor die Tür aufs Pflaster. Zugegebener Dinge: Immerhin. Naja es wurde Winter und wieder sehr schlimm für mich. Was ich noch vergaß: ich bemühte mich das ganze Jahr über einen Psychologen zu einem Hausbesuch zu animieren, was aber unmöglich war. Dann jedoch verhalf mir meine Hausärztin zu einer Adresse und genau dieser jemand kommt seit Februar 06 zu mir um mich zu therapieren.</p>
<p>Erstaunlicherweise war ich wieder relativ schnell auf einem guten Stand und traute mich auch mal weiter raus. Allerdings auch nur so Umkreis 100m. Den nachfolgenden Winter habe ich relativ gut überstanden. Es war halt eine stetige Berg- und Talfahrt, aber im Endeffekt blieb ich auf einer Linie stehen. Das besonderste, was ich durchgehalten hatte, waren drei Tage ohne meine Freundin. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie ich mich Wochen zuvor gefühlt habe, bei dem Gedanken daran. Aber ich stand es relativ angstfrei durch und das war auch ein großer Erfolg. Seitdem hat sich das ganze auch etwas gelockert. Mir macht es nicht mehr soviel aus, wenn sie dann mal in Disco, etc. fährt. Sowieso waren die letzten zwei Wochen sehr merkwürdig. In dieser Zeit habe ich fast das ganze Dorf befahren, war mal in einem Drogeriemarkt und Tankstelle zum Einkaufen. Mit jedem Mal mehr, war es so, als hätte ich diese Phase nie gehabt! Allerdings fahre ich nur Hellen, da ich die Dunkelheit nicht mag und das noch vermeide. Seit zwei Tagen jedoch pendelt das Ganze wieder Richtung Talfahrt und die Leichtigkeit ist verschwunden…. Erschwerend kommt auch nächste Woche hinzu, dass meine Freundin wieder für 3 Tage weg sein wird. Wieder machen sich alte Gedanken und Gefühle bereit.</p>
<p>Ich nehme Antidepressiva, ohne die es mir wahrscheinlich schlechter gehen würde. Ich nehme auch Beruhigungsmittel fast täglich. Auch wenn jetzt einige denken: Das ist doch nicht gut! Mir ist es egal, da ich mich so aber ein Stückchen normal fühle. Außerdem kann ich das absetzen ohne das ich Absetzerscheinungen habe. Woher ich das weiß? Ich verzichte auch schonmal wochen auf Beruhigungsmittel.</p>
<p>So weit ist das bis jetzt meine Geschichte. Ich hätte natürlich viel tiefer ins Detail gehen können, aber ich denke der Umriss reicht, da ja Angstkranke oft dazu neigen sich andere Ängste anzueignen. Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung! Ich werde ab jetzt ein tägliches Blog einsetzen, um Gedanken und Gefühle ebenso Reaktionen auf diese festzuhalten.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Der Anfang]]></title>
<link>http://angstschisser.wordpress.com/2007/10/16/der-anfang/</link>
<pubDate>Tue, 16 Oct 2007 10:25:45 +0000</pubDate>
<dc:creator>rhodan007</dc:creator>
<guid>http://angstschisser.wordpress.com/2007/10/16/der-anfang/</guid>
<description><![CDATA[Angst- und Panikstörung
Liebe Leute ich weiß wovon ich rede, da ich seit 2003 selbst davon betroff]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angst- und Panikstörung</strong></p>
<p><strong>Liebe Leute ich weiß wovon ich rede, da ich seit 2003 selbst davon betroffen bin. Ganz langsam und listig wie eine Raubkatze schleicht sie sich in das Leben ein. Dann kommt der große Knall und von jetzt auf gleich ist man “angstkrank”.</strong></p>
<p><strong>Wie es bei mir angefangen hat? Erstmal mit Gefühlsverstimmungen und “körperlichen” Symptomen. Ständig Bauchschmerzen, ständig das Gefühl, das ich körperlich krank bin. Ich hatte die schlimmsten Befürchtungen: Hirntumor, Magenkrebs, Herzprobleme und noch vieles vieles mehr. Immer wieder musste ich mich vergewissern, das alles in Ordnung war.</strong></p>
<p><strong> Dazu kam noch enormer Stress. Ich habe viel und lange gearbeitet, dazu ständig Besuch und in der Regel max 3 h Schlaf pro Nacht (6 Monate lang)</strong></p>
<p><strong>Dann so im Juni kam der erste Zusammenbruch. Ich war in meiner Wohnung und dachte ich hätte massive Herzprobleme, eventuell einen Herzinfarkt. Nach drei Tagen des Durchheulens (logischerweise hätte ich hier schon schalten müssen) hat mich mein Cousin ins Krankenhaus gefahren. Nach zahlreichen Blutuntersuchen, Herzultraschall und Belastungs-EKG kam das Ergebnis: Es war natürlich nichts. Gar nichts.</strong></p>
<p><strong>Eine Woche lang musste ich auf der Inneren Station bleiben. Meine Psyche hat meinen Körper zum Zwangspausieren verdonnert. Als ich nach 4 Tagen aufstehen durfte, fühlte ich mich als würde ich im Körper eines 80-Jährigen stecken.</strong></p>
<p><strong>Naja auf jeden Fall nach Hause und nach ein paar Wochen gings wieder los.</strong></p>
<p><strong>Letztendlich weitete sich dies zu einer Odyssee von Hausarztbesuchen aus. Ich war hinterher täglich da und meine Hausärztin war hinter schon genervt. Sie hats mir nicht gesagt, aber anzumerken war es ihr schon. Sie fragte mich, ob ich irgendwelche Probleme habe (also psychischer Natur). Natürlich schon so: Sind sie oft traurig, etc… Aber ich bin ja ein Mann und stark und habe dies natürlich verneint obwohl ich auf der Liege hätte anfangen können zu heulen.</strong></p>
<p><strong> Nach einigem Wirren kam dann Absturz 2. Diesmal jedoch hatte ich das Glück direkt in einer Tagesklinik zu landen, wo ich nach drei Monaten “genesen” wieder gegangen bin.</strong></p>
<p><strong>Zu der Zeit musste ich allerdings schon feststellen, dass sich die Angst neue Wege suchte um mich zu terrorisieren. Aber ich dachte mir, dass das bestimmt nichts zu bedeuten hat und bin dann natürlich nicht damit zu einer professionellen Fachkraft geeilt….</strong></p>
]]></content:encoded>
</item>

</channel>
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