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	<title>alte-medien &amp;laquo; WordPress.com Tag Feed</title>
	<link>http://wordpress.com/tag/alte-medien/</link>
	<description>Feed of posts on WordPress.com tagged "alte-medien"</description>
	<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 06:41:24 +0000</pubDate>

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	<language>en</language>

<item>
<title><![CDATA[Crowdsourcing bei Endemol USA]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=183</link>
<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 06:21:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
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<description><![CDATA[John de Mol lässt Zuschauer suchen: Und zwar nach neuen Reality Show Ideen, derzeit zunächst in de]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>John de Mol lässt Zuschauer suchen: Und zwar nach neuen Reality Show Ideen, derzeit zunächst in den USA und mittels der Firma Talpa USA - da die USA der größe Fernsehmarkt ist und die Zuschauer dort am meisten und historisch gesehen auch am längsten fern sehen, reicht das wohl auch für den Rest des TV-Produktionsimperiums.</p>
<p>Ein kurzer Auszug aus der Pressemeldung:</p>
<blockquote><p>Los Angeles - Dutch media tycoon John de Mol's Talpa Media Group on Monday announced the launch of <a href="http://www.talpacreative.com">TalpaCreative.com</a>, a site where TV fans can create and sell original non-scripted TV show ideas. The best ideas will be developed by del Mol and his team and may be produced and distributed internationally by Talpa Media Group and Endemol, whose previous productions include "Big Brother," "Fear Factor" and "Deal or No Deal." </p></blockquote>
<p>Das <a href="http://www.talpacreative.com/login?sid=17160">Promo-Video</a> ist erkennbar nicht von Zuschauern/Usern produziert - und wer will wirklich "America's Next Condominium Poolboy" sehen?  Den Idee-Entwicklungsprozess stellen sich TalpaCreative wie folgt vor:<br />
<img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/_endemol_crowdsourrcing.png" alt="" width="450" height="275" class="alignnone size-full wp-image-184" /><br />
Per Online-Antrag kann man dem "Team" (a.k.a der Community) beitreten, die dort verfügbaren Trends &#38; Resources nutzen, Ideen einreichen oder an anderen Ideen mitarbeiten.  Außerdem soll man dauerhaft ein aktives Mitglied bleiben, da monatlich 500 Dollar an das "aktivste und kreativste" Mitglied vergeben werden. Hoffe sie haben Glück und das korreliert miteinander! Wird die eigene Idee verwendet, erhält man einen nicht genauer definierten Betrag als Belohnung:</p>
<blockquote><p>If we option your show idea, you will receive an initial fee and a percentage ownership of the format. The exact amounts will be determined on a case-by-case basis, depending on several variables, which may include:</p>
<p>    * How well the format is developed (a one-liner, one-pager, or more?),<br />
    * The amount of investment that is required to sell the format,<br />
    * The format’s potential for international distribution, and<br />
    * Format specifics, such as the number of episodes.</p></blockquote>
<p>Und dabei weden Endemol dann doch hoffentlich fair und ehrlich sein, denn klagen ist laut Terms of Services bereits ausgeschlossen:</p>
<blockquote><p>Except as otherwise provided in this Agreement, I hereby release you of and from any and all claims, demands and liabilities or every kind whatsoever, <strong>known or unknown</strong>, that may arise in relation to the Material or by reason of any claim now or hereafter made by me that you have used or appropriated the Material, except for fraud or willful injury on your part.</p></blockquote>
<p>Ich hab meine Bewerbung mal losgeschickt: "I'm a film and television studies graduate and anticipated Big Brother before it was even conceived at Endemol." </p>
<p><a href="http://www.mytubenewsletter.de/Site/Blog/Entries/2008/6/21_My_Tube_KW_23-24-2008.html">Fundstelle</a>.
<div style="margin-top:10px;height:15px;" class="zemanta-pixie"><a class="zemanta-pixie-a" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/5a251209-70e0-4aaf-b98a-fc39647dbef0/" title="Zemified by Zemanta"><img style="border:medium none;float:right;" class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_e.png?x-id=5a251209-70e0-4aaf-b98a-fc39647dbef0" alt="Zemanta Pixie"></a></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Vorgeschmack auf die Vernissage! 24-Stunden-Comics im Brick-5]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=162</link>
<pubDate>Sun, 06 Jul 2008 20:47:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=162</guid>
<description><![CDATA[Ich habe mein erstes 24 Stunden Comic Zeichnen überlebt und es hat sehr viel Spaß gemacht! Gut zu ]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mein erstes 24 Stunden Comic Zeichnen überlebt und es hat sehr viel Spaß gemacht! Gut zu sehen, dass die alte Zeichenhand noch funktioniert - es hat ein bisschen gedauert, bis ich in den Fluss gekommen bin. Auch die Figur war noch nicht sehr ausgereift, hat sich aber im Zeichnen weiterentwickelt (soll heißen: sah auf den ersten Bildern im Vergleich zu den späteren einfach noch nicht so gut aus).</p>
<p>Statt einer Story hatte ich mir nur ein Thema ("When will I win the lottery? Lessons in Applied Capitalism") und eine Herangehensweise gestellt: Ich habe Ausrisse aus Klatschmagazinen mit Zeichnungen kombiniert; lediglich für das erste Bild hatte ich mir eine Standardsituation zurecht gelegt: Zwei Freunde treffen sich auf ein Bier in einer Bar und reden über ein themabezogenes Problem, in diesem Fall darüber, dass man in einer finanzschwachen Lebenssituation die Freundschaftbeziehungen mit Leuten, die gerne in teure Klubs zum Cocktailsaufen gehen, einzuschränken gewzungen ist. </p>
<p>Der Rest ergab sich aus dem Bild und Textmaterial, das ich in den mitgebrachten Klatschmagazinen fand. Das Zeichnen ging dadurch nur bedingt schneller: Für eine Seite habe ich quasi eine empirische Auswertung gemacht und (soweit um vier Uhr morgens noch verlässlich möglich) alle englischen Worte in Überschriften ausgerissen und zu einem Sinnbild des durch kapitalistische Popkultur (jaja, es gibt auch andere) verseuchten Hirns der Protagonistin zusammen komponiert - das am größten gesetzte Wort war übrigens Sex, das kleinste Scientology.</p>
<p>Hier ist ein Auszug aus drei Blättern sowie eine Gesamtschau - in realer Größe gibt es diese zu bewunden im <a href="http://brick-5.at/">BRICK-5</a>,  Fünfhausgasse 5, 1150 Wien (U6 Gumpendorferstr. aussteigen),  Vernissage ist am Dienstag, 8. Juli ab 18.00, Ausstellung ist dann zugänglich Mi, Do, Fr, Sa, So, jeweils von 15.00 - 18.00 und nach Voranmeldung. Die Regeln der Veranstaltung <a href="http://24hourscomic.blogspot.com/2008/04/24-hours-comic-24-stunden-comic.html">stehen für Interessierte hier</a> - scheinbar hat es schon zum 4. Mal in Wien stattgefunden.</p>
<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/24hcomic04_web.jpg" alt="" width="450" height="600" /></p>
<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/24hcomic05_web.jpg" alt="" width="450" height="600" /></p>
<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/24hcomic10_web.jpg" alt="" width="450" height="600" /></p>
<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/24hcomic-haengung_web.jpg" alt="" width="450" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[24 Stunden Comics Zeichnen: Marathon &amp; Vernissage]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=160</link>
<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 08:30:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=160</guid>
<description><![CDATA[Eigentlich hatte ich schon früher hierauf hinweisen wollen, aber dann kommt immer eins zum anderen]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte ich schon früher hierauf hinweisen wollen, aber dann kommt immer eins zum anderen...</p>
<p>Heute um 12 Uhr beginnt der 24h-Comics-Zeichnen-Marathon im BRICK-5 in der Fünfhausgasse 5 im Fünfzehnten: siehe <a href="http://24hcomic.at.tt/">24hcomic.at.tt</a> und <a href="http://www.brick-5.at">www.brick-5.at</a>. Morgen, Sonntag, wiederum 12 Uhr, lassen wir die Griffel oder womit auch immer wer zeichnet fallen - die Vernissage gibt es dann am Dienstag um 18 Uhr, gleicher Ort. Meine Geschichte dreht sich um:<br />
<img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/07/whenwilliwinthelottery_web_450px.jpg" alt="24h comics" width="450" height="641" /></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[W00t - ein Text von mir auf Google Books! Oder: Vorboten des goldnen Zeitalters]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=150</link>
<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 08:34:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=150</guid>
<description><![CDATA[Soeben entdeckt: Ein Artikel aus meiner überschaubaren wissenschaftlichen Bibliographie ist jetzt a]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben entdeckt: Ein Artikel aus meiner überschaubaren wissenschaftlichen Bibliographie ist jetzt auf Google Books zu finden - naja, <a href="http://books.google.at/books?id=ZtLjnfoPU4EC&#38;pg=RA2-PA159&#38;lpg=RA2-PA149&#38;sig=ACfU3U2-invei1oZBXTeKq5AkU9CrkQyfQ">zumindest vier Seiten davon</a>. Im HTML-Inhaltsverzeichnis <a href="http://books.google.at/books?id=ZtLjnfoPU4EC&#38;source=gbs_summary_s&#38;cad=0">des Bands</a> scheint der Beitrag (über die Herausbildung eines Diskurses über Computer und Vernetzung in den 1960er Jahren, zwischen Automation, Kybernetik und erstem Aufblitzen von Datenschutzanliegen) nicht auf, drum hat es eine Weile gedauert, bis ich den  <a href="http://books.google.at/books?id=ZtLjnfoPU4EC&#38;pg=RA2-PA159&#38;lpg=RA2-PA149&#38;sig=ACfU3U2-invei1oZBXTeKq5AkU9CrkQyfQ">Direktlink auf die vier Seiten</a> zusammenbasteln konnte - hoffentlich läuft er nicht ab.</p>
<p>Der erste Schritt in die richtige Richtung. Weil Technik <strong>kann</strong>, muss Technik auch <strong>einlösen was sie verspricht</strong> - ich kann gar nicht warten auf das glückliche, goldne Zeitalter, in dem wir unbegrenzten Zugang zu allen Publikation, digital, online und im Volltext haben. Die Zeit wird kommen, daran kann es gar keinen Zweifel geben - der Buchhandel muss nur noch erst lernen, mit anderen Maßstäben als denen von verkauften Büchern auf Papier zu denken. Und das vorliegende Buch ist sowieso schon vergriffen - vergriffene Bücher sind die ersten, die gratis veröffentlicht gehören!</p>
<p><a href="http://books.google.at/books?id=ZtLjnfoPU4EC&#38;pg=RA2-PA159&#38;lpg=RA2-PA149&#38;sig=ACfU3U2-invei1oZBXTeKq5AkU9CrkQyfQ"><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/06/googlebooksjh.png" alt="Google Books " width="450" height="416" align="center" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Maschinendenken bei Gilles Deleuze]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=143</link>
<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 11:24:30 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=143</guid>
<description><![CDATA[Heute noch ein Nachtrag zum Deleuze-Workshop mit Mirjam Schaub, der am 10. und 11. Juni stattfand. M]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/06/__deleuzekinobuecher.jpg" alt="Gilles Deleuze Kino 1 und 2" align="right" height="263" width="180">Heute noch ein Nachtrag zum <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gilles_Deleuze" title="Gilles Deleuze" rel="wikipedia" class="zem_slink">Deleuze</a>-Workshop mit Mirjam Schaub, der am 10. und 11. Juni stattfand. Mit Deleuze ist das so eine Sache: Als ich ihn zum ersten Mal in die Hände bekam - in Form des wohl von allen Deleuze-Texten am breitesten rezipierten, dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rhizom_%28Philosophie%29">Rhizom</a>-Text - war ich begeistert (schon allein aufgrund des Untertitels von 1000 Plateaus, in dem das Rhizom enthalten ist: <em>Kapitalismus und Schizophrenie, Band 1</em>). Mit der Zeit ließ die Begeisterung nach: Kaum hatte ich mal einen Aspekt verstanden, kam im nächsten Kapitel gleich ein ganz neuer daher und wie das als Ganzes zusammenhängen sollte, war auch meist eher unklar. Die beiden Kino-Bücher habe ich mir dann noch gekauft, aber jeweils nur noch die ersten dreißig Seiten oder so gelesen. </p>
<p>Seit Mirjam Schaubs Ausführungen - eben zu den Kinobüchern - weiß ich, dass ich mir zumindest ob meines gelegentlichen Befremdens keine Sorgen machen muss; Deleuze ist für sie ein Denker, der keine Schüler haben wollte, nämlich weil sich aus seinen Werken nur schwierig eine einheitliche Lehre destillieren lässt, der man dann nachfolgen kann. Die Kinobücher hätten irritiert bei ihrem Erscheinen: Ging es um eine Film-, eine Autoren-, eine Einstellungsgeschichte? Was war die Zielsetzung dieser Bücher? Ebenso verwirrte die "Esoterik der Begriffe": Deleuze verwende in jedem Buch neue Begriffe und verwende diese heterogen; an Stelle einer einheitlichen Terminologie entstehe so eine Art "bricolage subjectif generalisé", welche laut Schaub Deleuzes Vorstellung von Maschinendenken entspräche: <strong>Heterogenes werde in eine Konvention gezwungen und für kurze Zeit dazu gebracht, miteinander zu agieren</strong>.</p>
<p>Schaub verwies dabei auf ein Beispiel aus einem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Buster_Keaton" title="Buster Keaton" rel="wikipedia" class="zem_slink">Buster Keaton</a>-Film, in dem Buster umzieht und anstelle eines Umzugsfahrzeugs all die Dinge, mit denen er umziehen will, so miteinander verbaut, dass er sie für kurze Zeit eben zum Zweck des Umzugs miteinander agieren lassen kann. Ich habe mich mal ein wenig auf Youtube umgeschaut - es könnte sich um "One Week" handeln, ganz sicher bin ich mir aber nicht, da nicht das ganze Mobiliar eigesetzt, sondern das (eh kaum zusammengehaltene) Haus als Ganzes mit Fässern in Bewegung gebracht wird. </p>
<p>Hier mal die letzten 1:11 Minuten, bis sich die temporäre Konvention auflöst:</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/JuTQJ25NpmY'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/JuTQJ25NpmY&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Den ganzen Film kann man als Screener hier sehen: <a href="http://de.youtube.com/watch?v=gVJsmF5wAVU">Teil 1</a> und <a href="http://de.youtube.com/watch?v=q9v8P3k_aYo">Teil 2</a>.</p>
<p>Da ich mich in letzter Zeit recht intensiv mit Ontologien, Taxonomien, Folksoniomien etc. <a href="http://www.semantic-web.at/9.6174.seminare-anmeldung.htm">beschäftigt habe</a>, war ich recht (angenehm) überrascht, verwandte Formulierungen aus Mirjam Schaubs Mund zu hören: Deleuze taxiere das Kinobild, meinte sie, und charakterisierte eine Taxonomie als eine "flache Ontologie", als ein Entwurf von Ordnungskriterien, der eine Erweiterung zulasse, in Bewegung bliebe, nie abgeschlossen sei. </p>
<p>Scheinbar gibt es außerhalb von Deleuze doch sowas wie eine verlässliche Konvention der Begriffe, zum Glück!</p>
<p>Ihre abschließende Empfehlung war, Deleuze lokal zu verwenden: "Wenn Sie keine Philosophen sind, müssen Sie sich nicht um das ganze System scheren!". </p>
<p>Und das ist doch mal eine ermutigende Ansage:-P<br />
<em><br />
Der Workshop hatte den Titel "Deleuzes Zeitbegriff und die Künste" und war ausgerichtet vom  Initiativkolleg "Sinne - Technik - Inszenierung: Medien und Wahrnehmung" des Instituts für Theater, Film- und Medienwissenschaft der Uni Wien sowie vom Karlsruher Graduiertenkolleg "Bild-Körper-Medium. Eine anthropologische Perspektive" und fand statt im Wiener Da Ponte Institut.</em></p>
<div style="margin-top:10px;height:15px;" class="zemanta-pixie"><a class="zemanta-pixie-a" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/17b42c68-1530-47b2-a22b-994124407261/" title="Zemified by Zemanta"><img style="border:medium none;float:right;" class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_a.png?x-id=17b42c68-1530-47b2-a22b-994124407261" alt="Zemanta Pixie"></a></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Funny Games: Mit dem Grausamen kann man nicht verhandeln]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=131</link>
<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 05:58:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=131</guid>
<description><![CDATA[Das kam gerade richtig zu Hanekes eigenem Remake, Funny Games U.S. (2008), von Hanekes Funny Games (]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/06/funny-games.jpg" alt="Funny Games" align="right" width="180">Das kam gerade richtig zu Hanekes eigenem Remake, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Funny_Games_U.S.">Funny Games U.S.</a> (2008), von Hanekes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Funny_Games">Funny Games </a>(1997) - wie man hört, sollen sämtliche Einstellungen ident übernommen worden sein, nur die Schauspieler sind halt diesmal ganz große Stars, nämlich Naomi Watts und Tim Roth statt Susanne Lothar und Ulrich Mühe († 22. Juli 2007). </p>
<p>Mirjam Schaub hielt heute einen Vortrag im Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft zur Logik der Überschreitung als Logik der Grausamkeit.*) Kurz zur Handlung des Films (SPOILER WARNING):</p>
<blockquote><p>Das Ehepaar Anna und Georg bezieht mit seinem Sohn „Schorschi“ in einem großzügigen, abgeschiedenen Ferienhaus am See Quartier. Nichts kann die Idylle trüben, so scheint es zumindest, auch nicht die beiden unterwürfig-höflichen Jünglinge Peter und Paul, die bald an die Tür klopfen und sich nur einige Eier ausleihen wollen. Doch von einer Sekunde auf die andere wechselt die Stimmung. Nach einer Ohrfeige von Georg werden die Besucher plötzlich äußerst gewalttätig. Peter und Paul nehmen die Familie gefangen und quälen sie, anscheinend ohne irgendein Motiv – bis zum Tode jedes Familienmitglieds.</p></blockquote>
<p>Ich bilde mir nach Schaubs Vortrag ein, jetzt besser zu verstehen, warum mich Filme wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Collateral">Collateral</a> (2004) so nerven; Collateral lief neulich im Fernsehen; innerhalb kürzester Zeit gerät darin Taxifahrer Max (Jamie Foxx) in die Hände des Profikillers Vicent (Tom Cruise) und ist also gezwungen, alles zu tun, was dieser ihm sagt, denn der Killer hat die Knarre und die Bereitschaft, alles damit durchzusetzen. Während Max also in der Hand von Vincent ist, ist man als Zuschauer in der Hand der Gewaltandrohung im Film - mir sind solche Momente <strong>unerträglich</strong>, gerade weil ich weiß, dass hinterher wieder alles gut ausgehen wird und der Gewaltexzess davor ein gewollter, fiktiver (unnötiger) ist, und einer, dem ich mich nicht gerne aussetze, weil es mich trotzdem affiziert, obwohl ich weiß, dass es Fiktion ist. Ich habe also lieber abgewaschen als den Film im Fernsehen zu sehen:-P</p>
<p>Mirjam Schaub hat mich heute jedenfalls mit einer Erklärung dieser für mich unerträglichen Bilderhaft überrascht - ich habe Funny Games noch nicht gesehen, aber ich bin mir sicher, dass er <strong>äußerst</strong> unerträglich würde; schon die Ausschnitte, die sie zeigte, machten mich so nervös, wie mich alle unmotivierten (bzw. der Gewalt halber stattfindenden) Gewaltexkurse in Filmen nervös machen. Anbei ein paar Bits &#38; Pieces, die mich mir notiert habe: <!--more--></p>
<ul>
<li>Das Grausame wird erst interessant durch das Übermaß, den Exzess, den es im Piktoralen erfährt; grausame Bilder reißen die mediale Distanz des Zuschauers zum (z.B.) Film ein. Bzw.: Das Tolle am Piktoralen ist, dass es nicht dem Zurückhaltungsgebot unterliegt, dass es versucht, sich unmittelbar als Affekt zu etablieren.</li>
<li>Mit dem Grausamen kann man nicht verhandeln; er gewinnt immer, weil er die Logik des Tauschwertes ignoriert (man kann ihm keinen Deal anbieten). In diesem Sinne ist der Grausame derjenige, der den letzten Dialog mit dem ablebenden Gott führt und seinem Opfer vorführt: "Schau, es gibt keinen Gott, der hier eingreift, ich tue das, weil ich es tun kann."</li>
<li>Haneke selbst soll behauptet haben, dass es ihm bei Funny Games darum ging, Kritik an Medienwalt bzw. Gewaltexzessen in Medien zu üben, eine Position, die von der Filmkritik scheinbar willig aufgenommen wurde. Schaub meinte dagegen, dass es sich bei diesem Argument wohl eher um eine "falsche Semiosis" der Filmkritik handeln würde.**) Besser gefiel mir ihre Deutung, dass der Film mit Medienschelte nix zu tun hätte, dass er Gewalt nicht repräsentiere, sondern präsentiere, dass <em>er es mit uns</em> mache. Funny Games mache uns zu Geiseln, er spiele mit uns, den Zusehern, nach dem gleichen Muster wie die beiden "Clowns" mit der Familie.</li>
<li>Schaub stellte weiter die Frage: "Warum, wie in Platons Höhle, glauben wir der Tragödie und nicht der Komödie" [als die man den Film durchaus auch sehen könnte], zumindest beim ersten Sehen?</li>
<li>Virtualisierung ist das Prinzip Hoffnung; Grausamkeit ist ein anderes Prinzip, das dem Betroffenen vor Augen führt, dass es nicht den Hauch einer Chance hat (was die Virtualisierungsstrategien in F.G. waren, falls das welche waren, ist mir entgangen, leider). </li>
</ul>
<p>Übrigens war Funny Games der Film, der bei einer Filmvorführung zu Gedenken Mühes in Berlin gezeigt wurde, der Film, den er sich gewünscht hatte; Mühe starb an Krebs und die Analogie, die gezogen wurde, war wiederum eine der Grausamkeit: Die grausamen Clowns stehen genauso vor der Tür wie die Krebsdiagnose, nicht erklärbar, nicht abwendbar.</p>
<p>Hier noch ein Auszug aus Funny Games, Courtesy YouTube, die kollektive Intelligenzmaschine hat fast _immer_ die passenden Filmausschnitte parat; ganz am Rande hatten auch die von Schaub ausgewählten Filmauschnitte YouTube-kompatibles Format (22'37-24'31, d.h. 1:54min; 20'09-24'31, d.h. 4:22min und 38'55-41'28, d.h. 2:33; das aber nur als Notiz für meine eigene Forschungsarbeit). Wer den Film ganz als Tragödie sehen will, sollte den Filmausschnitt jetzt nicht ansehen.</p>
<p><span style='text-align:center; display: block;'><object width='425' height='350'><param name='movie' value='http://www.youtube.com/v/_yO2LujKJtA'></param><param name='wmode' value='transparent'></param><embed src='http://www.youtube.com/v/_yO2LujKJtA&rel=0' type='application/x-shockwave-flash' wmode='transparent' width='425' height='350'></embed></object></span></p>
<p>Zum Abschluss noch ein Auszug aus der <a href="http://www.filmzentrale.com/rezis/funnygamesusgs.htm">Kritik Georg Seeßlens zu Funny Games bzw. vor allem Funny Games U.S</a>:</p>
<blockquote><p>Einen solchen Film, sagt man, den schaut man weniger an, den übersteht man allenfalls. Aber genau das ist falsch. Man sollte ihn nicht überstehen wollen, man sollte den Blick verändern. Man kann nicht zweimal FUNNY GAMES ansehen, nicht etwa, weil die einzelnen Bilder unerträglich wären, sondern weil die Erfahrung dieses Films nicht wiederholbar ist. Nun aber hat Haneke ein Remake gedreht, in Amerika, mit Stars wie Naomi Watts und Tim Roth. Ansonsten keine Veränderung, es ist beinahe eine shot-by-shot-Wiederholung. Haneke hat, kann man sagen, seinen Prozess mit dem Filmemachen und dem Zuschauen dort hingebracht, wo er hingehört. Er hat der Traumfabrik ein vergiftetes Geschenk gemacht, das nun, in der dritten Potenz des »unmöglichen Films« zu uns zurückkommt. Das böse Hollywood-Remake eines bösen österreichischen Films, das uns dazu zwingen will, eine Anti-Kino-Erfahrung noch einmal zu machen, für die es doch keine Wiederholung geben sollte.</p></blockquote>
<p>*) Der von ihr gewählte Titel ist schöner, entging mir aber leider; ursprünglich sollte sich der Vortrag widmen der <em>Logik der Ununterscheidbarkeit vs. Logik der Überschreitung. Zwei konkurrierende Modelle der Inszenierung von Filmbildern.</em><br />
**) Bildungslücke! Schaub setzt Aisthesis und Semiosis einander gegenüber und sprach davon, dass diese beiden im Kino/in Platons Höhle auseinandergerissen wären: Entweder man sei Besserwisser/Philosoph oder Ignorant/Kinoliebhaber; muss das bei Gelegenheit nachverfolgen. Zwar kenne ich den Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Semiose">Semiosis</a>, bin mir aber noch nicht sicher, wie das hier anzuwenden ist.
<div style="margin-top:10px;height:15px;" class="zemanta-pixie"><a class="zemanta-pixie-a" href="http://reblog.zemanta.com/zemified/5d92eb37-ae1a-4821-977f-dff584549dbc/" title="Zemified by Zemanta"><img style="border:medium none;float:right;" class="zemanta-pixie-img" src="http://img.zemanta.com/reblog_a.png?x-id=5d92eb37-ae1a-4821-977f-dff584549dbc" alt="Zemanta Pixie"></a></div>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Sixpacks in Motion: 300]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=52</link>
<pubDate>Fri, 02 May 2008 19:26:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
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<description><![CDATA[Werde vermutlich noch das ganze Wochenende mit dem Finalisieren eines Artikels für einen Band zu K]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Werde vermutlich noch das ganze Wochenende mit dem Finalisieren eines Artikels für einen Band zu Körpern im Film beschäftigt sein - da praktisch keine Erinnerungen an die Abgabe eingetroffen sind, befürchte ich ein wenig, dass es der Artikel gar nicht in die Endfassung schaffen wird#-) </p>
<p>Nichtsdestotrotz - nachdem ich so intensiv nachgedacht habe über das zu Schreibende wird es nun auch zu Ende geschrieben. Das Schöne an dem Band ist, dass nur über Filme der letzten 10 Jahre geschrieben werden darf - Filmwissenschaftler haben eine gewisse Neigung zur Mottenkiste und ich behaupte ja auch selbst immer wieder, dass man die Filmproduktion getrost für zwei Jahre einstellen und erst einmal die ganzen alten Perlen wieder anschauen könnte:-) </p>
<p>Aber immer wieder nur über <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Paris_Is_Burning_(film)">Paris is Burning,</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Videodrome">Videodrome </a>und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Exorcist_%28film%29">The Exorcist </a> zu lesen ist auch fad. Darum: Ich hab' mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/300_(Film)">300</a> als Thema ausgesucht - yay!</p>
<blockquote><p>NARRATOR/DILIOS<br />
When the boy was born, like all Spartans, he was inspected. If he had been small or puny or sickly or misshapen, he would have been discarded. From the time he could stand, he was baptized in the fire of combat. Taught never to retreat. Never to surrender. Taught that death on the battlefield in service to Sparta was the greatest glory he could achieve in his life.
</p></blockquote>
<p><a href="http://digiom.files.wordpress.com/2008/05/sparta.png"><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/05/sparta.png" alt="" width="387" height="262" class="aligncenter size-full wp-image-53" /></a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Film macht Wünsche wahr (in pastell)]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=32</link>
<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 21:54:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
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<description><![CDATA[God bless. Das Österreichische Filmmuseum hat mir heute das schönste Filmerlebnis seit JAHRZEHNTEN]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/04/ceremuskiposter.png" alt="Ceremuski Poster" width="278" height="398" align="right" hspace="2" border="0" />God bless. Das Österreichische Filmmuseum hat mir heute das schönste Filmerlebnis seit JAHRZEHNTEN beschert: <a href="http://www.imdb.com/name/nm0710888/">Gerbert Rappaports</a> Čeremuški bzw. Черемушки, eine Filmoperette, produziert 1962 während einer kurzen Tauwetterphase in der Sowjetunion. Ein pastellfarbener Traum, dessen Schönheit und Anmut die ganzen Retrohipster NIE erreichen werden - und ich wünschte ich könnte ein, zwei gute Screnshots auftreiben, doch das einzige was ich finden konnte, ist ein Serie aus einer scheinbar schon ziemlich runterkomprimierten digitalen Raubkopie. </p>
<p>Man stelle sich die Schlussszene vor: ein rothaariger Held im Sprengmeisteranzug ist im Begriff eine marode Hütte der Baustellenverwaltug in die Luft zu sprengen, die nun nicht mehr benötigt wird, weil es jetzt einen Zauberwald identer Neubauten (in denen eine 2-köpfige Familie auch eine 2-Zimmerwohnung haben darf!) gibt. Doch sein Herz ist gebrochen, weil seine Angebetete ihn verschmäht, nachdem er ihr mit einer krummen Aktion einen geraden Weg zu einer Wohnung für sie und ihren Vater verschaffen wollte (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Moscow,_Cheryomushki">Soundtrack und Operettenvorlage</a>: Schostakowitsch, alle sieben Minuten beginnt die nächste Operettennummer). Während die Lunte funzelt, pflückt er eine letzte Margarite neben der Hütte und beginnt zu zählen: Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, ... Freunde und auch die Geliebte sind in Aufruhr, aber - BAFF BAFF BAFF! - die Hütte fliegt in die Luft, und mit ihr der Rothaarige, und zwar direkt auf den Balkon der Angebeteten. Happy End. Die Margarite verwandelt sich in eine Animation und nimmt einen Platz im Wort ENDE ein, während ein Flugbild die glückliche Siedlung (=Черемушки) zeigt. </p>
<p>Ungeklärt, ob die Pastellfarben dem Stil oder dem Zahn der Zeit zu schulden sind - die Einführung ließ auf den Willen des in Wien geboren und in der Sowjetunion (gewaltsam) gestorbenen Regisseurs Rappaport schließen, das Blutgerinnselrot im Abspann sah aus wie ein arg verblichenes Schwarz.</p>
<p>Ich schöre, noch nie hatte ich so gerne in einer Filmwelt leben wollen wie in dieser! Strahlendblauer Himmel, unschuldig verliebte, junge Ehepaare, die sich im Theater treffen müssen, weil sie keine Wohnung zugewiesen bekamen (aber deswegen nicht gram sind, sondern lieber ein Liedchen singen), Vogelhäuschen, die sich per Animation in Wohnhäuser verwandeln, und alle können so gut tanzen...</p>
<p>Hier eine Auswahl aus den Screenshots - nach dem Jump gibt es Links zu weiteren Dateien (640x480 Pixel), die nur direkt in einem privaten Verzeichnis auf Photobucket aufgerufen werden können. Danke, Herr Rappaport für diese Köstlichkeit - wenn Film ein Seelenheitmittel ist (und davon bin ich fest überzeugt; übrigens auch davon, dass Film erwunden kann), dann ist Черемушки das Penecillin unter den Filmen!</p>
<p><a href='http://digiom.files.wordpress.com/2008/04/cheremusk.jpg'><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/04/cheremusk.jpg" alt="Cheremusk" width="450" height="676" class="alignnone size-full wp-image-33" /></a></p>
<p><!--more--></p>
<p>Hier die Links zu insgesamt 20 Screenshots:<br />
<a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher1.png">Screen 1</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher2.png">Screen 2</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher3.png">Screen 3</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher4.png">Screen 4</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher5.png">Screen 5</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher6.png">Screen 6</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher7.png">Screen 7</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher8.png">Screen 8</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher9.png">Screen 9</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher10.png">Screen 10</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher11.png">Screen 11</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher12.png">Screen 12</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher13.png">Screen 13</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher14.png">Screen 14</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher15.png">Screen 15</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher16.png">Screen 16</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher17.png">Screen 17</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher18.png">Screen 18</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher19.png">Screen 19</a> &#124; <a href="http://i9.photobucket.com/albums/a59/mkerpan/cheryomushki/cher20.png">Screen 20</a></p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[(Micro-)Blogging = Kolumnen für jeden]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=28</link>
<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 18:48:05 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
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<description><![CDATA[Für die Web 2.0-Insider isses eh ein alter Hut: Max Kossatz&#8217; Bericht über Hans Dichands*) Fa]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/04/friendsincommon.png" alt="Mutual Friends" width="207" height="160" align="right" />Für die Web 2.0-Insider isses eh ein alter Hut: <a href="http://wissenbelastet.com/2008/04/23/gesucht-werden/">Max Kossatz' Bericht </a>über Hans Dichands*) Facebook-Statement zum Fall "<em>Heute</em> publiziert Auszüge aus Kampusch-Akten" hat mir nochmal besonders anschaulich vor Augen geführt, dass Bloggen wirklich ein journalistisches Medium und insbesondere verwandt mit dem Genre 'Kolumnen schreiben' (beobachten, bewerten, Statements abgegeben...) ist.<br />
*) Oder wer immer sich dafür ausgibt - die Idee ist nicht neu, aber immer wieder lustig:-D</p>
<p>Dichand schreibt also eine Kolumne auf Facebook (latürnich auch mit dem ganzen sprachlichen Gestus des Kommentators), wie auch jede Menge andere Menschen ihre Kolumnen dort und anderswo schreiben. Bei den vielen anderen gilt's als irgendwie bloggen, bei Dichand wird es als Kolumne nur offensichtlicher und auffälliger, weil Namen, die man sonst von Zeitungslayouts gerahmt sieht, auf einmal in einer Rahmung (hier: Facebook) erscheinen, in der man sonst nur die "Gesichter des Alltags" trifft - d.h. die Personen, deren Anblick einen in der normalisierten Welt der Alltagswahrnehmung nicht überraschen. </p>
<p>Einbrüche von Mediengesichtern sind in dieser Welt der Alltagswahrnehmung als Ausnahmefall codiert - wäre es nicht so, gäbe es nicht das Konzept des Star Sighting à la:</p>
<blockquote><p><strong>STAR SIGHTING!</strong><br />
Christina Ricci seen having dinner with a girlfriend at Purans Restaurant in the Los Feliz area of Hollywood. Hollyscoop snoopers say she is "super skinny but super nice. [<a href="http://www.hollyscoop.com/sightings/star-sighting_10121.aspx">source</a>]</p></blockquote>
<p>- wobei Star-Sighting scheinbar auch noch <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Star-Sighting">eine andere Bedeutung </a>hat, wie ich gerade gelernt habe. Soweit der Exkurs.</p>
<p>Zurück zu Hans Dichand! Den Facebook-Screenshot muss ich eben reposten, das Statment ist einfach zu köstlich:<br />
<!--more--></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1071528055"><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/04/dichipost.png" alt="Hans Dichand auf Facebook" width="386" height="605" align="center/"></a></p>
<p>Noch findet man den <em>Heute</em>-Beitrag auch im Google-Cache: Wer wissen wollte, was <em>Heute</em> schrieb, das Dichand schlecht werden ließ, <a href="http://209.85.129.104/search?q=cache:t0oNQZC1s04J:www.heute.at/news/wien/120280.php+kampusch+heuet&#38;hl=de&#38;ct=clnk&#38;cd=6&#38;gl=at&#38;client=firefox-a">muss bald hier klicken.</a> Und wer auch (wie ich!) Freund von Hans Dichand auf Facebook werden will, <a href="http://www.facebook.com/profile.php?id=1071528055">klicke hier</a> (Login required for friendship). Ich war ein bisschen gierig und habe bei Gusenbauer, Molterer, Kdolsky, Buchinger und Platterer (oder deren Facebookganger) auch gleich ein Friend Request hinterlegt.</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Clash der Kulturen: Alte Medien vs Netzkultur]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=11</link>
<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 17:46:00 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
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<description><![CDATA[Stichwort Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft: Entlang dieser drei Medien zerfiel auch die Stude]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Stichwort Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft: Entlang dieser drei Medien zerfiel auch die Studenierendenschaft in meinen Studienzeiten in drei bis vier Gruppen: Die werden wollenden Dramaturgen waren schon mal eine Gruppe für sich - die wenigsten der Studierenden hatten des Fach aufgrund der Nähe zum Theater gewählt (trotzdem, wie sich im nachhinein herausstellte, waren die theaterwissenschaftlichen Grundlagen im Studium und Leben außerordentlich hilfreich).</p>
<p>Dann kamen die Leute, die zum Fernsehen wollten - bis heute sind mir Fernsehleute eher unsympathisch. In meinen Studienzirkeln galten die Möchtegern-Fernsehmacher als großmäulig, oberflächlich, kamerageil.</p>
<p>Blieben die Filmwissenschaftler - wer mag eigentlich keine Filme? Eben. Diese dritte Gruppe, so sie eine war, war denn eher ein Auffangbecken für den großen Rest der Medienaffinen. Richtig bei einem Medien zuhause fühlte ich mich ja erst mit der Entdeckung des mit dem Internet verbundenen Computers<a href="#clash1">[1]</a>.</p>
<p align="center"><img src="http://digiom.wordpress.com/files/2008/04/__ferneheinsamkeit.jpg" alt="Fernseheinsamkeit" width="450" height="321" /></p>
<p>Fernsehleute mag ich jedenfall bis heute nicht so sehr. Im Rahmen eines mir noch nachhängenden Projektes gab es heute einen kleinen Clash (oder vielmehr: den Ausbruch nach einer Kette von Dissonanzen) mit  der personifizierten, prädigitalen TV-Werbespot-Welt. Wenn jemand keine Links nachverfolgt und Dateien nicht herunterlädt, weil er gar nicht daruf kommt, einen Link anzuklicken (und dann behauptet, es gäbe Inhalte hinter diesen Dateien nicht), kann das schon verdammt unruhig machen. </p>
<p>Auch kommt es mir so vor, als hätte die Netzkultur jede Menge 'Bastler' und 'Bastlerinnen' hervorgebracht - auch einen Blog zu schreiben, einen Blogpost aufzuhübschen hat m.E. etwas von 'basteln'. Wer selbst bastelt, versteht, wieviel Liebe und unbezahlte Arbeit in so etwas einfließt - wer eher monumentale Fließbandproduktionen (in meiner Analogie der Werbefilm) produziert, versteht wohl auch weniger, was den Bastlern an ihrer Bastelarbeit liegt. Und dass man da nicht mal irgendwie mit Fließbandeffizienz drüber fahren kann... so heute geschehen, wobei ich nicht diejenige war, die überfahren wurde, sondern diejenige, die versuchte, Schadensbegrenzung zu betreiben, während die zwei Kulturen live vor meinen Augen aneinander krachten (ok, ich habe ebenfalls Stellung bezogen und mich eindeutig auf eine Seite geschlagen; und nicht auf die des Fließbands).</p>
<p>Die Welt der TV &#38; Werbefilmproduktion und die Netzkultur - zwei voneinander ferne Welten. Und bis die aktuelle Riege der ersteren qua Pension nicht ausgewechselt wurde, werden die Welten wohl auch nicht zusammen kommen. Kein Wunder, dass das so lang dauert mit dem Internetfernsehen!</p>
<p><a name="clash1">[1]</a> Anekdote am  Rande: Heute an der Arbeit (die nichts mit oben stehendem Clash zu tun hat) habe ich zum ersten Mal mein Tattoo sehen lassen, dessen ich mir die meiste Zeit gar nicht mehr bewusst bin, bis mir bei solchen Gelegenheiten wieder auffällt, dass es kein doofes Tribal is, sondern auffällt. Ein Relikt aus der Web 1.0 Zeit ist: ein UN-Logo plus Mauszeiger und Überschrift "Feast and Famine" und Unterschrift "Click and Drag". Tja;-)</p>
]]></content:encoded>
</item>
<item>
<title><![CDATA[15.04.2008 - Radio einschalten!]]></title>
<link>http://digiom.wordpress.com/?p=3</link>
<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 18:34:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>anaj</dc:creator>
<guid>http://digiom.wordpress.com/?p=3</guid>
<description><![CDATA[Eine Ankündigung in eigener Sache:
Schaltet morgen (Dienstag, 15.04) von 16-17 Uhr das Radio ein un]]></description>
<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Ankündigung in eigener Sache:</p>
<p>Schaltet morgen (Dienstag, 15.04) von 16-17 Uhr das Radio ein und wählt fm4!</p>
<p>Ich habe dort in jener zeit meine 5 minutes of fame (halt verteilt über eine stunde), es geht wieder um das Thema "Social Media &#38; Privacy".</p>
<p>Hier ein Artikel als Teaser (eh auch schon mir verfasst, irgend so etwas werde ich wohl auch live sagen - für die, die leider keine Zeit haben;-):<br />
<a href="http://fm4.orf.at/connected/222312">http://fm4.orf.at/connected/222312</a></p>
<p>Die Sendung (connected) beginnt schon um 15 Uhr, wobei ich erst ab vier Uhr dabei sein werde.</p>
<p>Wer kein Radio zur Hand hat oder aus Deutschland zuhört, kann auch per Webstream lauschen - dazu <a href="http://fm4.orf.at">http://fm4.orf.at</a> öffnen und oben auf 'Stream' klicken.
<div id="zemanta-pixie" style="width:100%;margin:5px 0;"><a id="zemanta-pixie-a" href="http://www.zemanta.com/" title="Zemified by Zemanta"><img src="http://img.zemanta.com/pixie.png?x-id=fcf75f93-2543-4c32-b1b5-bb96edb2b7f9" style="border:medium none;float:right;"></a></div>
]]></content:encoded>
</item>

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